Kommentare

diese Abkommen wird...

...zwischen europäischen Investmentbankern der Goldman Sachs und amerikanischen Investmentbankern der Goldman Sachs sowie Monsanto & Co diskutiert und beschlossen.

Die, die wir demnächst "unsere Deligierten" für das Brüssel- Syndikat wählen, damit sie die deutschen Interessen vertreten, werden mit vielen "bunten Glaskugeln" gelockt, den Kopf in den Sand zu stecken!

Das Transatlantische Freihandelsabkommen ist der endgültige Ausverkauf Europas und die Feindliche Übernahme durch die USA!!

Gut für den Export?

Es mag ja sein das dieses "Konstrukt" gut für den Export ist; aber davon haben wir in Deutschland doch jetzt schon mehr als genug.

Wir müssen den Binnenhandel fördern und auf keinen Fall unsere relativ hohen Standards in der EU zu gunsten einiger weniger verringern.

Warum warum warum

setzt man dieses Freihandelsabkommen nicht endlich aus und behält sich ein bedeutsames Druckmittel gegen Massenausspähung vor? Wie sehen das mehrheitlich die EU-Bürger, wenn schon 80% der Deutschen gegen Genmais sind? Wer will schon Chlorhähnchen und anderen Dreck haben? Müssen wir denn wirklich alles aufgeben, was wir uns noch an sinnvollen Abgrenzungen zu den USA bewahrt haben?

Allein dieser tolle Genmaisdreck. Da entwickeln sich resistentere Schädlinge, statt wie versprochen fernzubleiben. Dann braucht man wiederrum noch mehr Chemie und wer bitte schön will den sowas Verseuchtes am Ende noch freiwillig essen?

Übrigens: Habe gehört bei Monsanto gibts in der Kantine kein Genfood. Verschont uns doch bitte einfach vor dem ganzen "Mist".

Profite Ja, Arbeitsplätze wahrscheinlich Nein.

Im Artikel steht eine Passage a la: "Mehr Handel bringt mehr Profite. Das könnte Arbeitsplätze schaffen. Darum sind Unternehmer für das Abkommen." Aber die Logik hier stimmt keinen Meter. Mehr Profite werden oft gemacht, weil eine Branche weiter konsolidieren kann (=weniger Arbeitsplätze). Es ist naiv zu denken, dass die Interessen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern hier gleich sind. Von diesem Abkommen werden die einen profitieren, weil die anderen die Rechnung bezahlen.

Nichtöffentliche Schiedsgerichte?

Mit welcher Begründung eigentlich nicht öffentlich?

Ein finsteres Szenario erwartet uns

wenn dieses Abkommen durchgewunken wird - und dass dies der Fall sein wird, darauf können wir uns jetzt schon einstellen.
Die EU dient nicht den Menschen der ihr angehörenden Länder, sondern fördert grenzenlosen Lobbyismus und stellt somit eine echte Gefahr da.
Wer solche inakzeptablen Gesetze verabschiedet, die nur internationalen Großkonzerne und Monopolisten unterstützen, gehört abgeschafft.

Zwei Themen getrennt verhandeln

Das Freihandelsabkommen vermixt zwei eigentlich separate Themen miteinander, um mit dem guten davon das böse zu verstecken:

(a) Handelserleichterungen, z.B. Papierkram, Wartezeiten und Zollregelungen abschaffen oder zumindest deutlich verschlanken. *Das* würde sicherlich vielen Unternehmen beim Export helfen und vielleicht sogar den ein oder anderen neuen Arbeitsplatz schaffen.

(b) Stärkung der Großkonzerne gegenüber Staaten und KMUs, z.B. Verklagen auf "entgangene Gewinne" vor privaten Schiedsgerichten (z.B. wenn Fracking in Deutschland nicht erlaubt ist, aber es einem US-Unternehmen Gewinne brächte), Abschwächung nationaler Gesetze im Zielland (z.B. Gen-Food-Richtlinien), Patente weiter stärken (z.B. Software-Patente durch die Hintertür). Hier lauern milliardenschwere Interessen weniger Konzerne, welche alle gesellschaftlichen Errungenschaften abschaffen wollen, die puren kapitalistischen Spielregeln im Wege stehen.

Punkt (b) muss abgetrennt und vehement bekämpft werden!!

Freihandel

Freihandel ist perse nichts Schlechtes. Gerade eine exportorientierte Wirtschaft wie die deutsche hat bei einem Freihandelsabkommen große Chancen auf zusätzliches Wachstum und damit zusätzliche gut bezahlte Arbeitsplätze, weil im Exportbereich wird im Gegensatz zum Dienstleistungsbereich ja kein Lohndumping betrieben. Einige Fallstricke gibt es, aber da kann man ja wachsam sein und entsprechend hart verhandeln. Schiedsgerichte darf es nicht geben, sonst werden die EU-Staaten zur Schlachtplatte von windigen US-Investoren. Ein weiterer Punkt sind Hormonfleisch an Chlorhühnchen und Genmais. Da muss man den Amis den Export in die EU nicht verbieten, da reicht eine glasklare Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel, was generell gut wäre und dann habe ich volles Vertrauen in den europäischen mündigen Konsumenten das er diesen Mist nicht kauft und die Amis sich dann wieder von unserem Markt zurück ziehen werden wenn sie merken das der europäische Konsument das nicht ißt.

Ich wünsche mir,

dass Frau Merkel, spätestens bei ihrer nächsten Neujahrsansprache, zur Beruhigung 80% der Bürger ihres Landes, vor der Kamera drei Kolben 1507-Genmais verdrückt, um den Bürgern zu beweisen, dass sie da persönlich keinerlei Bedenken hat.

Aber wer denkt die feinen Herren und Damen würden sich das Zeug selbst auf den Teller legen, glaubt sicher auch, dass Chemie-Nahrung die Abwehrkräfte stärkt.

Schlimm: Man kann nicht mal mehr sorgenfrei Popcorn essen, während dieser absurde Film läuft.

Frage wegen US-Waffenlobby.

Das ich klar gegen Gen-Manipulierte Nahrungsmittel bin will ich jetzt nicht Ansprechen, das Betrifft eh die klare Mehrheit, sondern fragen ob jemand weiß wie es sich langfristig auf die Waffengesetze auswirkt. Ich möchte mich in Zukunft nicht mit Kriegswaffen durch Deutschland bewegen müssen.

Ich finde,

es wäre gut, wenn dies zustande käme.

Chance

"Nein" zu sagen!

Die Kommission (Hr. De Gucht- Kommisar der EU für das TTIP) hat eine Studie zu den Effekten des TTIP beauftragt. Diese wurde vom IFO Institut (Prof. Felbermayr) erstellt. Die mit dieser Studie generierten Zahlen widerlegen die eigene Argumentation zu den Chancen des Abkommens.

- Zölle spielen faktisch heute keine Rolle mehr beim transatlantischen Handel. Bei sehr wenigen Produkten (zB in der Landwirtschaft) sind die Zölle als Handelsbarriere signifikant (Feststellung Prof. Felbermayr). Frage- haben existierende Barrieren vielleicht Sinn?

- sollten großzügig geschätzt 1.000.000 Arbeitsplätze entstehen (das Doppelte der Schätzung von Herrn De Gucht) bedeutet das ca 0,2% mehr Arbeitsplätze EU-weit. Und von den Arbeitsplätzen, die durch das Abkommen bedroht werden, spricht noch gar keiner.

- das Wirtschaftswachstum wird laut TTIP Studie bei 0,05% im Jahr geschätzt. Ist also zu Vernachlässigen.

Die Frage muss gestellt werden: Für wen soll dieses Abkommen gut sein?

Das Freihandelsabkommen wäre der größte Beschiss aller Zeiten!

Sehr geehrte Frau XXXX,

zu Ihrer Frage: Die von der EU-Kommission in Auftrag gegebene Studie prognostizierte ein zusätzliches Wirtschaftswachstum nach Abschluss eines Freihandelsabkommen von 0,49 Prozent, das sich über zehn Jahre aufbaut. Das entspricht einem durchschnittlichen Wirtschaftswachstum von 0,049 Prozent pro Jahr im Berichtsraum.

Viele Grüße aus Köln

ard-monitor

http://www.youtube.com/watch?v=9Z40DX7muyQ

Monitor

Ich empfehle jedem den Beitrag von ARD Monitor zum TTIP als auch deren Interview mit Herrn De Gucht in voller Länge anzuschauen.

Was genau steht im Vertragsentwurf? Bürger uninformiert.

Es ist wie beim Abkommen mit der Ukraine: viele Worte, keine genaue Information. Der geneigte Leser erfährt rein gar nichts bis auf ein paar Meinungen weitgehend Unbeteiligter.

Nicht mal Kritik an der Intransparenz und der verordneten medialen Schönrederei wird ö-r laut oder an dem PR-Manöver vor der EU-Wahl Meinungen zu sagen über etwas, was kein Bürger kennt.

Standart-Argumente wie Zollfreiheit, die für den Freihandel belanglos ist bei bis 3,5% Zöllen oder durch nichts belegte Zahlen von neuen Arbeitsplätzen oder eines hochgejubelten Wirtschaftswachstums im Messfehlerbereich werden nicht kritisch hinterfragt und auch nicht die Positionen der einzelnen Länder.

600 Anwaltskanzleien der 14.000 US-Konzerne in der EU und 3.500 EU-Konzerne in den USA sitzen mit am Tisch der Kommission und verhandeln wer weiß was.
Medial nur Chlorhühnchen (Genmais ist durch Enthaltung der Bundesregierung bei der Abstimmung durch die Hintertür in der EU durch (s. anderen Gabriel im Wahlkampf)...
Kanada?

Freihandelsabkommen ist ein Abgrenzungsabkommen und Teil ...

... eines globalen neoliberalen Kurses.
Dort wo mehr importiert als exportiert wird, müssten importierte Waren mit Steuern und Zöllen eher verteuert werden, um eigenen Anbieter zu stützen. Die Freihandelszone macht bisherige Gewinner zu größeren Gewinnern und Verlierer zu größeren Verlierern. Für diese Verlieren zahlt die Masse bekanntlich. Gleichzeitig schützt man den eigenen Kapitalismus vor dem anderen Kapitalismus außerhalb der Zone. Es ist auch eine Art Handelskrieg, der ganz nebenbei verbraucherschützende Maßnahmen abschaffen kann.

@Kurpfuscher

Es ist gut, damit wir das Genfood (natürlich nicht auf den Nahrungsmitteln deklariert) aus USA bekommen können?

Es ist gut, weil damit noch mehr Wirtschaft bei uns kaputtgeht, weil es irgendwo anders billiger produziert werden kann?

Wann verstehen die Menschen endlich, dass "billiger" immer gleichbedeutend ist mit "jemand verliert seinen job und ist danach arbeitslos"? Wir BRAUCHEN eine umständliche Art des wirtschaftens, damit wir genug Arbeitsplätze für alle haben. Eine Freihandelszone wird nur für die Bosse der Großindustrie mehr Gewinn abwerfen, weil sie dann freier exportieren können ... das wird dann aber NICHT in mehr Arbeitsplätzen ausarten!

Das Schengen Abkommen UND die Osterweiterung der EU waren Fehler, denn dadurch sind alle projektbezogenen mittleren Firmen (Bauarbeiter, Handwerker, ...) in einen Preisdruck durch ausländische Firmen geraten, den sie einfach nicht Stand halten können. Diese Firmen können nicht einfach die Produktion auslagern, die Kosten sind HIER.

@Kurpfuscher

Ich fürchte, dass einige Entscheidungsträger ähnlich gute Argumente wie Sie vorbringen.

traurig geht die Welt zu Grunde.

Es gibt nur ein Wort und eine Erklärung dafür:

GIER

Zeit..

Hatz und Eile , Geheimnisse und Winkelzüge.
Jungs und Madels(?) lasst euch bloß Zeit. Die Erfahrung der EU hat doch gezeigt das es nicht so einfach Gesetze auf den gleichen Stand zu bringen ohne dass es gravierende Fehler gibt (oder bewusst gemacht werden).
-
@Internetnutzer
Die vorsichtigere und für mich bessere Taktik haben sie bereits vorgeschlagen. Ich sehe auch nicht ein das alles in einem Rutsch erledigt werden soll(denn dann kann das Wort "erledigt",eine ganz andere Bedeutung bekommen).
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Skepsis ist allemal angebracht und neue Farben machen kein neues Haus.Das Interesse gilt ganz eindeutig der Wirtschaft und nicht den Menschen.

TTIP Propagnada Danke!

Zölle spielen im transatlantischen Warenverkehr eh kaum eine Rolle! Es geht um die Schaffung einer außerhalb der Verfassung stehenden Gerichtsbarkeit zu der nur Investoren Zugang haben und deren einziger Zweck es ist die Souveränität demokratischer Entscheidungen zu untergraben.
Diese "Schiedsgerichte" würden bedeuten, dass sich die Politik aus Angst vor kostspieligen Vergleichen oder Strafzahlungen erst gar nicht zur Regulierung von verbraucher- und umweltschädlichen wirtschaftlichen Aktivitäten trauen könnte.
Wenn diese Anti-demokratische Vereinbarung tatsächlich beschlossen werden sollte halte ich das für eine einseitige Aufkündigung der Verfassungsmäßigen Rechtsordnung durch die Eliten!
Die Dienste (NSA und Co)arbeiten längst daran uns diese offene Vollzugsanstalt transatlantischer Kapitaleliten als "Rezept gegen die Krise(die sie selbst verursacht haben)" zu verkaufen.

firstlook.org/theintercept/document/2014/02/24/art-deception-training-new-generation-online-covert-operation

Alles wird durchgewunken...

... aber warum gelingt es eigentlich nie, derart brisante Entwicklungen zu Wahlkampfthemen zu machen?

Freihandel und Globalisierung

Volkswirtschaftlich gesehen führt Freihandel und Globalisierung zur Anpassung der Verhältnisse, das war gut nach der Wiedervereinigung zu sehen.
Die, mit der höheren Produktivität und den geringeren sozialen Standards, werden die anderen nieder konkurrieren und Vorteile erzielen. Die anderen entvölkern und wandern dem Kapital nach, um wieder Arbeit zu finden. Ein Teil wird und bleibt arbeitslos, wegen der neuen Gesamteffizienz, die mit weniger Arbeitskräften mehr Produkte erzeugen kann.

Die USA haben geringere Steuern, niedrige soziale Kosten, wenig Verbraucherschutz und in einigen Bereichen eine hohe Produktivität. Selbst wenn Deutschland im Exportbereich noch hier und da Chancen hätte, Südeuropa wird definitiv verlieren, Europa insgesamt auch.

Das Freihandelsabkommen wäre der größte Beschiss aller Zeiten!

Sehr geehrte Frau XXXX,

zu Ihrer Frage: Die von der EU-Kommission in Auftrag gegebene Studie prognostizierte ein zusätzliches Wirtschaftswachstum nach Abschluss eines Freihandelsabkommen von 0,49 Prozent, das sich über zehn Jahre aufbaut. Das entspricht einem durchschnittlichen Wirtschaftswachstum von 0,049 Prozent pro Jahr im Berichtsraum.

Viele Grüße aus Köln

ard-monitor

http://www.youtube.com/watch?v=9Z40DX7muyQ

den Kopf in den Sand stecken !

da stimme ich Ihnen hundertprozentig zu !

Zweifel

Die USA will das bestimmt nicht machen um Europa in irgendeiner Weise zu stärken, eher ist das Gegenteil der Fall.

Und Brüssel hat in der Vergangenheit eigentlich selten bis nie überzeugt, die Entscheidungen sind für die Bürger der EU-Länder selten von Vorteil gewesen.

Dann die Sache mit der NSA, Unfähigkeit in der EU allerorten, aber bloß nicht das Freihandelsabkommen aussetzen, das einzige Druckmittel in dieser Sache

Aber wie schon geschrieben wurde, Brüssel wird alles durchwinken weil a.) unsere amerikanischen Freunde und b.) die Indutrielobby das wollen

Fazit: Gefahr wird eher zutreffen als Chance

Freier Handel - guter Gedanke

Angesichst der "Handelskriege" in den Vergangenheit ist ein Abkommen sicher erstrebenswert. Aber was wird da eigentlich verhandelt und wer tur es.

Natürlich geht es um Interessen der Vetragspartner, da ist ja auch legitim.

Aber...

Die Handelsabkommen auf dem amerikanischen Kontinent und die Intranzparenz der Inhalte im aktuellen Verfahren (wenn etwas durchsickert, frage ich mich oft was das mit Freihandel zu tun hat, versuche mich aber zu beruhigen, weil "Hörensagen") stimmen mich nicht zuversichtlich. Immer häufiger macht die USA ein freundliches Gesicht, aber es kommt mir wie eine Maske vor.

Die Frage nach Chance oder Gefahr...

...beantwortet sich für mich eindeutig in Richtung Gefahr, denn mit dem Freihandelsabkommen wird ein riesiger Popanz aufgebaut, der von der Politik überhaupt nicht mehr beherrscht werden kann, dies lässt sich u.a. an dem „Prinzip der Gerichtsbarkeit“ bestens exemplifizieren, da hier nationalen Gerichte ‚zugunsten’ von Sondergerichten ausgehebelt werden!

Allein schon die Tatsache, dass dieses Abkommen im Geheimen unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt wird, lässt begründete u. erhebliche Zweifel an der Bürgerfreundlichkeit u. Nutzen aufkommen!

Das Kapital der Weltmächtigen schafft sich hier ein ganz besonderes Spielfeld, was nur sie allein beherrschen- das oft ins Feld geführte Wachstumsargument, das Arbeitsplätze geschaffen werden, ist ebenfalls irreführend- seriös wird der Wachstumsimpuls mal gerade mit 0,5% angegeben.

Dafür wollen wir die gewaltigen Risiken und Nebenwirkungen auf uns nehmen? Ich sage Nein!

Entrechtung der Bürgerinnen und Bürger

Freihandel ist nur vorgeschoben!Es geht um die Aushebelung unser rechtsstaatlichen Gerichtsbarkeit mit ihren verfassungsmäßigen Berufungsmöglichkeiten.
Für Investoren soll es stattdessen die Möglichkeit geben ganze Gebietskörperschaften und Staaten und damit ganze Gesellschaften vor ein außererhalb der Verfassung stehendes Schiedsgericht zu zwingen. Dieses TTIP ist nicht weniger als der Versuch den Bürgerinnen und Bürgern ihre Souveränität der Rechtssetzung zu nehmen. Im Grunde ist es Verfassungsbruch mit Ansage. Unsere einzige Gegenwehr wird der Hinweis sein, "Wir sind das Volk".

firstlook.org/theintercept/document/2014/02/24/art-deception-training-new-generation-online-covert-operation

Sehr kritisch

Die Europäer wollen keinen Gen-Mais und kein Chlorhuhn.

Ich frage mich, wie ein Abkommen aussehen könnte, das Nutzen bringt aber gleichzeitig nicht auf breite Ablehnung bei der Bevölkerung trifft. DAs wird keine einfache Aufgabe.
Ich schätze mal, das beste wäre ein Kompromiss auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, eine Zollunion oder sowas.

die Qual ohne Wahl

Kommen wird es, so viel steht wohl schon fest.
Die art und weise wie hinter verschlossenen türen und teilweise gegen den Willen (oder ohne jede befragung) der Bevölkerung agiert und verhandelt wird zeigt uns doch sehr deutlich was abgeht.
Das Freihandelsabkommen ist von den Mächtigen gewollt und wir müssen zuschauen wie unsere gewählten "vertreter" uns ein weiteres mal verkaufen.

ich bin es langsam leid, dass Politiker seit jahrzehnten unkontrolliert wirtschafts- und privatinteressen einzelner vertreten.
Wir hätten so viel erreichen können.
aber bei einem hat der Peer ja recht: hätte hätte Fahrradkette.

der Zug ist abgefahren.

Wir brauchen keine Sub-Standard-Produkte

Ich bin absolut für das Freihandelsabkommen – solange die europäischen Verbraucher-, Nahrungsmittel-, Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden, die wir in der EU in jahrzehntelanger Arbeit aufgebaut haben. Hormonfleisch, Genmais etc. etc. brauchen wir nicht. Solche „Produkte“ dienen hauptsächlich denen, die sie verkaufen wollen.

Tolle Aussichten.. Hormonfleisch,Chlorhähnchen,Genmais etc.

Freihandels-Vergiftungs-Sozialabbau -Abkommen, nein Danke.. Gesetze machen Konzerne, nicht öffentliche private Schiedsgerichte .. Deutschland hat jetzt schon permanenter Exportüberschuß- die Binnenkonjunktur müsste gestärkt werden! @Sarky 8.27 - seh ich genau so.

Geheimgerichte ?

Die Zeit und LeMonde haben einige Hintergrundinformationen:
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http://tinyurl.com/oq5d6aw
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http://tinyurl.com/n5smyun
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Dabei wird für mich klar, daß Jobs allenfalls eine Randerscheinung sein werden, wenn überhaupt.
Und bei den eh schon geringen Zöllen ist ein solcher Aufwand fast schon suspekt.
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Viel wichtiger scheint den Konzernen das Klagerecht gegen jedwede staatliche Politik zu sein.
Unter demokratischen Gesichtspunkten ist das höchst problematisch: wir haben erst kürzlich bei der Schweiz gesehen, in welche Bredouille eine Volksabstimmung den Staat bringen kann, wenn sie bestehende Verträge tangiert.
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Im Falle des Freihandelsabkommens bräuchten wir eigentlich gar nicht mehr wählen zu gehen, denn die Politik würde dann in vielen Punkten Gefahr laufen, verklagt zu werden, wenn auch nur ein Konzern glaubt, seine Rendite würde geschmälert.

Zollfrei

Zollfrei aus den USA Produkte bestellen, die es hier nicht gibt? Super! Wegfall von "Strafzöllen" auf deutsche/europäische Autos/andere Produkte? Super! Amerikanische Lebensmittelindustrie? Nicht super. Was viele hier vergessen ist allerdings, dass niemand gezwungen wird diese Produkte hier zu kaufen. Und gaaanz vielleicht denkt ja die amerikanische Industrie um, wenn man in Europa ihre Produkte nicht kauft und schaltet die Produktion auch in den USA auf EU-Niveau, um sich den EU-Markt nicht entgehen zu lassen.
Im übrigen war der Maiskolben, soweit ich mich erinnere, vor Jahrtausenden nicht größer als ein kleiner Finger, bevor man in Südamerika anfing ihn zu dem zu züchten, was wir jetzt kennen. Also ist der Mais den wir kennen im Prinzip auch schon Genmais. Gilt natürlich für fast alles, was wir so anbauen und essen. Auch wenn das Laborgefummel auch mir ersteinmal abschrecken erscheint.

Da sich das alles im geheimen

Da sich das alles im geheimen tut, bin ich gegen ein solches Abkommen. Wenn es was faires wäre, wäre es transparent.

Hier werden wieder mal nur die Verbraucher und Steuerzahler über den Tisch gezogen.

Wenn ich nur schon höre: Geheime Absprachen, geheime Gerichte usw..

Die USA sollen Ihren Mist alleine machen!

@BlackSource Nicht thematisch vermischen

Sicher ist es so, daß uns das Verhalten der NSA gegen den Strich geht. Nur ist es ein Fehler, aus meiner Sicht, Unzumutbares mit Unkontrollierbarem zu vermischen.
Wären die USA bereit, ein Verbalversprechen über die Einschränkung der Spionage zu geben, müsste man beim Freihandel einlenken. Läuft die Spionage weiter, kommt man aus dem Kuhhandel nicht mehr raus.
Die rechtliche Öffnung der EU gegenüber einer Klageflut von Leuten, denen die EU letztlich am A.... vorbei geht (da war doch jüngst was?), das macht mir Angst. Lege ich auf genfreie Produkte wert, so kann ich den jeweiligen Händler nerven, bis er Auskunft über die Herkunft gibt, bzw. das Produkt gegebenenfalls nicht kaufen.
Ich denke aber, daß das Vorgehen gegen eine Klageflut weitaus schwieriger ist.
Ich persönlich will keine amerikanische Rechtsprechung, weder für Europa, noch für Deutschland.

Investitionsschutz ist nicht Freihandel

Die Verhandlungen werden geheim geführt, weil man bei den letzten Versuchen am Widerstand der Öffentlichkeit gescheitert ist.
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Ein "Frei"-handelsabkommen hinter verschlossenen Türen ausgekungelt?
Das sollte schon genügen, um die Sache abzulehnen.
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In letzter Zeit liest man viel von "Investitionsschutz".
Auch das widerspricht dem bisherigen Marktgedanken, denn die hohen Profite werden ja immer mit den hohen Risiken gerechtfertigt.
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Stattdessen wähnen sich die großen Kapitalinvestoren jetzt in einer Sonderrolle: vielen Staaten sind hochverschuldet, das Mantra der Privatisierung verbietet zudem staatliche Investitionen.
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Durch diese Abhängigkeit will man die Staaten zu einem "Recht auf Rendite" zwingen: Wir investieren nur, wenn ihr alles unterlasst, was den Maximalprofit schmälern könnte.
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Das ist der Nachtwächterstaat durch die kalte Küche, denn darunter fallen Umwelt- und Arbeitsschutz genauso wie Erhöhung des Rentenbeitrags und Verbraucherrechte.

Nicht so

Nach den Erfahrungen, die wir in der letzten Vergangenheit und immer noch anhaltend mit unseren "angeblichen" Freunden jenseits des Atlantiks gemacht haben, bin ich für etwas mehr Sorgfalt und Transparenz bei diesem Vorhaben.

Warum sind die Verhandlungen z.B. geheim?
Wer sind die Kreise, die an den Verhandlungen teilnehmen?
Wieso sollen Konzerne beim Investitionsschutz Staaten auf Schadensersatz verklagen können, die vor nicht-öffentlichen und nicht-staatlichen Schiedsgerichten verhandelt werden?

Sorry, aber da wird mir ganz schlecht!

Ansichtssache

Das Freihandelsabkommen ist ein Gefahr für alle Verbraucher und Arbeiter, und eine Chance für Produzenten, Arbeitgeber und sonstige Gewinnmacher.

@henry.berlin

Zitat:" Die Freihandelszone macht bisherige Gewinner zu größeren Gewinnern und Verlierer zu größeren Verlierern. "

Genau!!!!
Denn Zölle bedeuten Einnahmen für den betreffenden Staat. Und diese Einnahmen sind nichts anderes als ein Umverteilungsschlüssel (auch wenn damit welche gefüttert werden die mehr als satt sind). Da die Zölle bisher diejenigen kalkulieren mussten, die zu den Gewinnern zählen, bedeutet das die Umverteilung wird durch die FHZ von unten nach oben verstärkt. Das bedeutet eventuell zwar mehr Arbeitsplätze, aber es werden viel mehr prekärer!

Ich habe nichts gegen eine FHZ wenn die Rahmenbedingungen vorher passen! Hinterher diese anzupassen bedeutet Kampf und Verlust für die Schwachen, die übrigens die absolute Mehrheit stellen!

Daher, FHZ mit der USA ? Nein Danke! Später können wir drüber mal reden.

Das letzte

was ich will ist ein Freihandelsabkommen mit den USA.
Aber was solls, die Bestechungsposten wurden schon vergeben, das heißt dann wieder "alternativlos" und wird einfach heimlich durchgedrückt, und bei den nächsten Wahlen finden alle Mutti wieder ganz toll.

Na dann macht mal.

Durch Eurokraten: Legalisierter Betrug

Die EU Kommission wird sämtliche Wünsche der Industrieverbände glatt durchwinken, das Geplänkel mit den Beratern ist nur zur Beruhigung der zunehmend verblödeten Gesellschaften Europas.
Allein durch die vorgesehene Zulässigkeit nicht-öffentlicher(!) Schiedsgerichte wird jeder EU Staat endgültig zum Spielball mächtiger Wirtschafts- und Finanzverbände der USA. Allen voran natürlich Goldmann-Sachs, aus deren Reihen schon unser oberster Gelddrucker bei der EZB, Mario Draghi, rekrutiert wurde!
Die Völker Europas werden faktisch an die Finanzmafia versklavt und ausgebeutet, alles mit dem Segen unserer "Volksvertreter" bei der EU

An WLE

Völlig richtig erkannt WLE !!
Hat sich mal jemand Gedanken gemacht welche Qualitätsprodukte, made in USA er mit seinen Euros von den Amis dann billiger kaufen kann und das er schon immer so gerne haben wollte ????. Na?........Immer noch nix ?....Genau ! Es fällt einem nichts ein, außer vielleicht 2 Starrachsen mit 4 Blattfedern dran zum Geradeausfahren. Auf die paar Yank Tanks für den hiesigen US Cars Club kann man gerne verzichten.

@die Qual ohne Wahl 09:24 von Heimatlos

"ich bin es langsam leid, dass Politiker seit jahrzehnten unkontrolliert wirtschafts- und privatinteressen einzelner vertreten."
Nicht nur Sie.

"der Zug ist abgefahren."
Vielleicht, vielleicht auch nicht.
Es kommt Hilfe von der Mathematik,
sicher bin.
Es reicht wenn man demnächst die Drahtzieher benennen kann ;-)
- ob innerhalb oder ausserhalb Fort Meade *g*

Trägt enorm zur Aufklärung bei, kein Spass..

Mal anschauen: " Mais bleibt Mais - Heute Schow - na ja lustig ist das grad nicht sarkastisch schon.."

Volksvertreter oder Wirtschaftsvertreter

Ich habe immer mehr Zweifel an dem derzeitigen politischen System. Der Bürger wird überhaupt nicht gefragt was er möchte oder nicht. Unsere gewählten "Volksvertreter" agieren in der Regel als Wirtschaftsvertreter, als ob alles was für die Wirtschaft gut ist, auch für die Bürger gut wäre.
Wenn aber automatisch es gut für das gemeine Volk wäre wenn es die Unternehmen gut geht, dann wäre die Zeit der Industrialisierung das Schlaraffenland für die Arbeitnehmer gewesen. Ich habe etwas anderes gelernt.
Deshalb sollten sollten sich die Volksvertreter mal wieder darauf besinnen was sie sein sollten - Volksvertreter.

Das Freihandelsabkommen wäre der größte Beschiss aller Zeiten!

Die von der EU-Kommission in Auftrag gegebene Studie prognostizierte ein zusätzliches Wirtschaftswachstum nach Abschluss eines Freihandelsabkommen von 0,49 Prozent, das sich über zehn Jahre aufbaut. Das entspricht einem durchschnittlichen Wirtschaftswachstum von 0,049 Prozent pro Jahr im Berichtsraum.

http://www.youtube.com/watch?v=9Z40DX7muyQ

Euroeinführung

Es wird der gleiche Kardinalfehler gemacht wie bei der Euroeinführung.

Würde ja gerne was posten...

.... aber wie das so ist, auch hier wird ein Post nicht gespeichert, wenn es dem Redakteur nicht in den Kram passt....
Obwohl mein Post die Mail wiedergibt, die ich auf Nachfrage von ARD Monitor erhalten haben. Fakt ist, dass der Zuwachs 0,049% betragen würde. So auch erfahrbar in diesem kurzen Video:
(Ein EU Kommissar kommt arg ins Schwitzen...)

http://www.youtube.com/watch?v=9Z40DX7muyQ

Nicht so

Nach den Erfahrungen, die wir in der letzten Vergangenheit und immer noch anhaltend mit unseren "angeblichen" Freunden jenseits des Atlantiks gemacht haben, bin ich für etwas mehr Sorgfalt und Transparenz bei diesem Vorhaben.

Warum sind die Verhandlungen z.B. geheim?
Wer sind die Kreise, die an den Verhandlungen teilnehmen?
Wieso sollen Konzerne beim Investitionsschutz Staaten auf Schadensersatz verklagen können, die vor nicht-öffentlichen und nicht-staatlichen Schiedsgerichten verhandelt werden?

Sorry, aber da wird mir ganz schlecht!

Das finde ich toll!

Als Belohnung für ihre Unehrlichkeit und das Ausspionieren angeblicher Freunde, schließen wir mit den USA ein Abkommen, bei dem das Kapital gewinnt, die kleinen Leute aber wieder die Geleimten sind.

Ich hoffe nicht, dass die EU so bescheuert ist.

NEIN zu diesem Freihandelsabkommen

Unsere Demokratie und unsere Grundrechte werden den US-Raubtierkapitalisten geopfert. Das ist unser Niedergang.
Ein kleiner Prozentteil profitiert von diesem Abkommen und die Masse guckt in die Röhre.

Durchschnittszoll USA / Europa bei 4%

Im Beitrag heißt es:
'Mit dem geplanten Freihandelsabkommen sollen auch Zölle fallen. Davon würden vor allem Unternehmen profitieren, die Waren exportieren. Und das wiederum könnte neue Arbeitsplätze schaffen.'

Als ob Zölle das Problem wären!

Die ZEIT (1) z.B. schreibt dazu:
'Schon jetzt liegt der Durchschnittszoll zwischen den USA und Europa bei nur vier Prozent. Damit europäische Unternehmen künftig nochmals deutlich leichter in die USA exportieren können, müssen jetzt die sogenannten nicht tarifären Hindernisse fallen: Das sind zum Beispiel Nahrungsmittelvorschriften und andere Standards für Produktsicherheit. Um auch Investitionen zu erleichtern, kämpft die EU-Kommission zudem für ein "Investitionsschutzabkommen".'

Es dürfte also beim "FREIhandelsabkommen" (wohl nicht nur nach meiner Meinung) weniger um niedrigere Zölle gehen, als letzlich um mehr Gewinn und Macht. Besonders für ohnehin schon Reiche und Mächtige.

(1) http://www.zeit.de/2013/50/handelsabkommen-europa-usa

Konsequenz: WÄHLEN gehen!

Das EU-Parlament wird in wenigen Monaten gewählt. Kein Abkommen ohne Zustimmung des Parlaments.

Jeder hat die Chance mitzubestimmen, ob diese Verträge ratifiziert werden oder nicht. Keiner kann sagen, er hätte darauf keinen Einfluß gehabt!

Da wird von 80 % Exporterhöhung gefaselt (ZDF Monitor) ....

.... welch ein Schwachsinn ! Was sollten denn die Amis in diesem Umfang mehr importieren, was sie jetzt nicht schon kaufen ? Genauso wie der Euro, von dem D soooo sehr profitiert hat, dass man jetzt allen "helfen" muss. Wer war Exportweltmeister zu harten D-Mark-Zeiten ?

Hier wird auf unser aller Rücken unter Aufgabe souveräner Rechte (EU Parlament für alle??) entschieden und hinter verschlossener Tür verhandelt ! Diktaturen unter sich ???

@ Katzenauge etwas naiv - das tun sie eben Nicht

Deshalb bin ich absolut gegen dieses "Vergiftungsabkommen" noch mal zur Aufklärung : Heute Schow - Mais bleibt Mais - anschauen und ihre Illusionen sind wie weggewischt..*g* Dazu trägt auch eine SPD Staatssekretärin im Interview bei - mal ne ehrliche " Rothaut "

Laut offizieller Studie von

Laut offizieller Studie von der EU wird die Wirtschaft voraussichtlich nur um 0,5% in den nächsten 10 Jahren wachsen durch dieses Abkommen. Das ist nicht das versprochene Wirtschaftswunder was uns die Politiker verkaufen wollen. Die genannten neuen Arbeitsplätze sind auch nicht unbedingt erreichbar. Und dafür so ein großes Risiko eingehen und Konzerne noch mehr Macht zugestehen, finde ich für falsch. Dieses Abkommen nützt nur den Konzernen vor allem den amerikanischen und nicht den Menschen.

@tinusine: Gutes Video

@tinusine: Gutes Video welches ein Teil der möglichen Gefahren schön aufzeigt.

@10:13 von Mind if I cut in

Hat sich mal jemand Gedanken gemacht welche Qualitätsprodukte, made in USA er mit seinen Euros von den Amis dann billiger kaufen kann und das er schon immer so gerne haben wollte ????.

Es muss nicht in den USA hergestellt sein, sondern dort verkauft werden. Dann wollen wir mal:

- Kleidung aller Art
- Foto- und Videoequipment
- Fahrzeuge (speziell japanische Motorräder und deutsche Autos) / Zubehör aller Art für jede Marke

@. Internetnutzer

"Punkt (b) muss abgetrennt und vehement bekämpft werden!!"

Da bin ich völlig bei Ihnen und würde
ergänzen, dass dieser nicht nur vehe-
ment bekämpft werden, sondern in-
bedingt verhindert werden muß.

Produkte aus der Region fördern - Exportexzesse abstrafen!

Produkte aus der Region fördern - Exportexzesse abstrafen! Das würde nicht nur unsere Binnennachfrage vor dem Kollaps retten, sondern auch unsere Ökosysteme vor dem Zusammenbruch retten.

Mag sein, dass Großkapitalisten und Global Player da auf ein paar Extramilliarden für ihre Schweizer Bankkonten verzichten müssen. Aber damit könnte ich leben.

TTIP wird kommen!

In Zeiten der Globalisierung sitzen die wirklichen Gewinner mit Ihren dicken Hintern auf beiden Bänken. Verschiedene Maßnahmen welche in der EU mit gemeinsamer Stimme und unter Verdeckung internationaler Geldflüsse angeblich zum Wohl der beteiligten Opfernationen arrangiert wurden, sind mittlerweile aufgedeckt und bekannt.
Genauso werden demnächst einige wenige Interessierte durch zielgerichtete Recherche aufdecken, was nicht ewig versteckt werden kann.
.
Ich genieße den Kapitalismus wie jeder von uns. Aber Gewinnmaximierung kann nicht ewig über Produktion und Nachfrage gesteigert werden. Was jetzt folgt sind die (kurzfristig erfolgreichen) Versuche durch erweiterte Märkte (auch Arbeitsmärkte) und dem Aufbrechen gesellschaftlicher Hürden (Verbraucherschutz und -ethik) die Zahlen einige Jahre länger hoch zu treiben.

Kein Abkommen mit Feinden!

Auf diesen Punkt kann man das Ganze wohl zusammenfassen.
Die USA benehmen sich wie ein Feind der ganzen Welt gegenüber, also muß man mit diesem Land auch so umgehen. Zudem doch immer mehr bekannt wird, daß es weniger um ein "Freihandelsabkommen" im eigentlichen Sinne, sondern eher um ein Wirtschaftsabkommen zur Konzernunterstützung, unter, wie es aussieht, US-Dominanz geht. Siehe. z.B. die "Investitionsschutzklausel".
Offenbar versuchen die USA in Europa den "Wirtschaftskrieg" zu gewinnen, da sie militärisch hier wohl nicht so agieren können, wie anderswo.
Was die EU jetzt mehr als alles andere braucht, sind Abgeordnete, Beamte und Funktionäre mit Rückgrat! Keine Speichellecker der USA. Kurz, eine neue EU-Riege in Brüssel.

@propagandafeind

Danke! Sie haben die Lage erkannt.

Es soll ein freier Rechtsraum geschaffen werden. Ein Rechtsraum, in dem Staaten von Konzernen verklagt werden können und die Konzerne bringen ihre eigenen Leute in diese Schiedsgerichte.

Es wäre ein weiterer Schritt zur Entsouveränisierung europäischer Staaten.

die frage wurde seit der genmais..

Einführung doch beantwortet. Das Freihandelsabkommen ist Gift für Deutschland und die Staaten drum herum. Denn wir werden die genmanipulierten Produkte in unseren Regalen erdulden müssen.
Der Name FHA ist schon eine mogelpackung.
Wir brauchen so etwas für die USA nicht. Die sollen erstmal die Lobbyisten aus Washington rausschmeißen, und die Gentechnik Firmen welche Gott spielen verbieten. Und sie sollen ein Menschen würdiges System in ihrem Land einführen. Überall spielen sie die weltpolizei aber man sollte erstmal vor der eigenen Haustür und im Treppenhaus kehren??

TTIP = Generalangriff auf Verbraucherrechte

Das TTIP Abkommen ist das aller letzte für die Verbraucher, da es sich um einen Wettbewerb der niedrigsten Verbraucherstandards geht, die rein nur zum Wohle der Industrie ausgerichtet sind. Wer zweifel hat soll sich Reportagen über das NAFTA - Abkommen ansehen. Dort wurden die gleichen Versprechungen gemacht vor der Unterzeichnung wie jetzt beim TTIP Abkommen. Die einzigsten die Profittiert haben waren aber die USA. Auch die Sache mit den Geheimgerichten die zu 70% für die Industrie bis jetzt gestimmt haben wären auch ein Generalangriff auf die Finanzen sämtlicher Europäischerländer, da so US - Firmen sich in jedes Land einklagen können, egal was die Bevölkerung wähl oder will.

09:10 von mgf

Das verhandelt wird zeigt mir,
es wird nach einen Konsens gesucht,
der für beide Seiten erträglich,
akzeptabel ist.
Kein Freihandelsabkommen war jemals
so gestaltet, dass sämtliche Güter frei
handelbar waren.
Dass die hier und von einer Mehrzahl
der deutschen Bevölkerung heftig
abgelehnten Waren und Leistungen
weiterhin einem Aus-u. Einfuhr-Verbot
unterliegen,
davon möchte ich ausgehen können.
Mich stört diese Geheimhaltung.
Es sollte für die Bevölkerung
offensichtlich sein, was hier verhandelt
wird und wie der Stand der
Verhandlungen dazu ist.

@11:26 von Ra-Ta-Zonk

Produkte aus der Region fördern - Exportexzesse abstrafen!

Warum sollte man verhindern, dass Produkte ins Ausland verkauft werden? Wenn z.B. nur so viele Autos produziert werden würden, wie innerhalb Deutschland verkauft werden, dann sähe es auf dem Arbeitsmarkt ganz düster aus.

Die Binnennachfrage ist ja nicht deswegen relativ niedrig, weil so viel exportiert wird und nix mehr für uns übrig bleibt, sondern weil einfach nicht mehr nachgefragt wird.

Förderung des Binnenmarkts ist ja ganz schön, aber ohne Export hätten wir einfach nicht genügend Beschäftigung - selbst wenn wir konsumieren würden wie blöd.

Zitat unseres Bundesspinners

Joachim Gauck übt sich schon in Büttenreden:
[Zitat] "Im außenpolitischen Vokabular reimt sich Freihandel auf Frieden und Warenaustausch auf Wohlstand."

Chance für deutsche Firmen

Im übrigen ist Monsanto nicht die einzige Biotech-Firma, die "Chancen" im TTIP sieht.
In Deutschland haben wir z.B. Bayer und BASF, denen ein Absenken internationaler Standards ebenfalls entgegen kommt.

Zahl im Videobeitrag so nicht korrekt

Die im Videobeitrag genannte Zahl von 0,5% Wachstum ist so nicht korrekt bzw. irreführend. Es handelt sich um 0,5% Wachstum über einen Zeitraum von 10 Jahren! Das tatsächliche jährliche (geschätzte) Wachstum läge also bei 0,05% - und diese Schätzungen beruhen auf optimistischen Annahmen.
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Interessant zum Thema ist der Beitrag von Monitor:
xxx.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2014/0130/freihandelsabkommen.php5

Ablehnung, solange Verhandlungen geheim sind

Solange die Verhandlungen im dunklen Kämmerchen durchgeführt werden können die Papiere gern dort bleiben, wo keine Sonne hinscheint.
Durch das Abkommen werden 800 Millionen Menschen betroffen sein; dies möglichst intransparent zu beschließen ist absurd.
500 Millionen dieser Menschen sind im Übrigen Europäer - und die Wirtschaftsleistung die sie erbringen ist höher als die der USA - und das Wirtschaftswachstum ist (außerhalb von Krisen) ebenfalls höher.
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Hier als Juniorpartner behandelt zu werden der alles fressen muss was der "Große" will ist nicht hinnehmbar und geht an der Realität vorbei.
-
Zudem kann's nicht sein, dass v.A. Personen mit Wirtschaftsinteressen an den Verhandlungen teilnehmen. Die waren schon zu Zeiten der Beschlüsse gegen die hohen Standards bei Lebensmitteln etc. - es geht nicht an, dass sie diese Standards nun durch die Hintertür abschaffen können sollen.
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Das Abkommen war von Anfang an Mist. Zurück auf Start und neu anfangen - aber dieses mal richtig.

11:55 von cowboy8

"selbst wenn wir konsumieren würden wie blöd."

Sie wissen schon, das sie Kernverhalten des gegenwaertigen Kapitismus wie nebenbei korrekt beschrieben haben?

WiPoEthik: Danke

Danke für den Link zur Monitor-Sendung. Das war sehr interessant und belegt, dass es beim Freihandelsabkommen lediglich um Lobbyarbeit geht.

@NonServiam

Das macht die Genmanipulation von Pflanzen nicht besser, dass "wir" auch solche gierigen Menschen haben, denen es niemals genug ist. Die GEFAHR der Gentechnik will bei denen niemand wahr haben ... genauso wie
- damals bei der Atomkraft oder auch
- als wir die Flußauen trocken gelegt haben oder
- als man Kaninchen, Kamele und Hauskatzen nach Australien brachte oder
- als man friedliche südamerikanische Bienen mit kräftigen afrikanischen kreuzte um die Produktion zu steigern ...

Alleine aus dem Grund "Gentechnik ist SCH...mutz" muss dieses Abkommen abgelehnt werden ... aber es ist nicht der einzige gute Grund dagegen.

@CE

Ich will nicht falsch verstanden werden.
Ich habe nie behauptet, daß Bayer, BASF und was wir sonst noch an Abkömmlingen der IG Farben haben seien besser.
Nur sitzt "der Feind" eben nicht nur in St.Louis sondern auch in Leverkusen.

Es geht u.a. darum, einen rechtsfreien Raum zu schaffen, in dem dann an allen Parlamenten und Kongressen vorbei Entscheidungen gefällt werden.
Und wo ich grad dabei bin: Der USA-Kongress wird von diesen Hotelzimmer-Abkommen auch nicht informiert.

Dies ist nicht nur ein Abkommen zu Lasten der Bürger Europas, sondern auch der USA.

Alles schon ausgeklüngelt in einem Hinterzimmerdeal der EU-Lobbykratur mit den US-Konzernen. Natürlich STRENG GEHEIME VERHANDLUNGEN vor den betroffenen 800 Millionen Bürgern. Die dürfen nichts mitbekommen.
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Der Deal ist gut für die Verbreitung von US-Genzeugs, das auf unsere Teller kommt. Chlorhühnchen kommen gleich mit.
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US-Patentwesen soll sich auch in Europa breitmachen können. Selbst chirurgische Eingriffe sind dann patentiert. Da darf der Arzt nicht mehr so operieren, wie er will. Urheberrechtsschut soll auf 100 Jahre NACH DEM TOD DES URHEBERS verlängert werden. Verrückt.
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US-Copyright soll durch umfassende Internetzensur und -Überwachung ermöglicht werden. Netzneutralität ist sowieso schon begraben. Und US-Konzerne sollen dann direkt EU-Staaten auf POTENTIELL "entgangene Gewinne" verklagen können.
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Nur mit einem gekauften Lobbypolitiker wie Obama ist so ein Unding wie dieses geplante Abkommen überhaupt denkbar. Und natürlich mit der Lobbykratur der EU, die paßt da gut hinzu.

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