Kommentare

Alles gesagt...

Gutes Interview...kann ich alles auch aus eigener persönlicher Erfahrung bestätigen.

Bin seit mehreren Jahren im Ausland und natürlich kann ich meine vorherige Identität nicht vollkommen über Bord werfen.

In einigen Sachen muss (!) ich mich anpassen (was für geschriebene und ungeschriebene Regeln gibt es), aber ich kann nicht mein innerstes einfach aufgeben. Mein eigenes "Ich".

Hier müssen dann die Bewohner meines neuen Wohnlandes tollerant sein und Individuen akzeptieren, die sich legal verhalten, aber ggf. andere Mentalitäten haben. = offene Arme haben !

Da sind die USA und Kanada wohl deutlich weiter als manch europäisches Land.

Und ja: Ich kann jetzt besonders Deutsche noch besser verstehen, die wegen ihres Aussehens oder Namens von manchen nicht ganz als Deutsche akzeptiert werden. Das ist frustrierend. Wichtig ist dann eine gute familiäre / Freundesbasis.

Die anderen Deppen sollte man einfach ignorieren. Ihr seid in D geboren und Ihr gehört dorthin.Punkt

kleine Anmerkung

"Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen dann die Gastarbeiter nach Deutschland."
Das erste Anwerbeabkommen gab es 1955 zwischen Deutschland und Italien, das zweite Anwerbeabkommen folgte erst 1960. Es ist also keineswegs so, dass sofort nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Arbeiter aus anderen Ländern in Deutschland ankamen um beim Aufbau der Wirtschaft zu helfen. Die war schon wieder aufgebaut.

Interessant,

warum befragt die Tagesschau einen Forscher mit Namen Aladin... ;-)
.
Wie an anderer Stelle erwähnt, muss im Rahmen der "Integration" offen diskutiert werden, ob ein "guter" Immigrant der hochgebildete, studierte, gesuchte Facharbeiter / Ingenieur ist, der fließend "deutsch" spricht
.
und wie man mit "schlechten" (wobei ich diese Klassifizierung nicht mag) Immigranten umgeht, die ein geringeres Bildungsniveau haben, kein "Deutsch" sprechen und hierhin kommen, weil es ihnen selbst mit H4 besser gehen würde, als in ihrem Land.
.
Bzgl. "biodeutsch": Das glaube ich nicht. Es ist nach meinen Erfahrungen (nicht allgemein gültig) einfacher, Kontakt und Beziehung zu asiatischen Immigranten zu schließen, als zu Türken bzw. islamischen Immigranten - diese sind (leider) zu sehr "innerkulturell" und Beziehungen kaum möglich bis sehr schwierig. Hier würde ich mir als Biodeutscher und Nicht-Normalo gerne etwas mehr Offenheit wünschen.

@Koelle_am_Rhing

Sie schreiben:
Hier müssen dann die Bewohner meines neuen Wohnlandes tollerant sein und Individuen akzeptieren, die sich legal verhalten, aber ggf. andere Mentalitäten haben.
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Das würde ich nicht unbedingt unterschreiben!
Ich habe einige Zeit an einem Gymnasium gearbeitet, wo auch mehrere türkische Schüler waren. Sprachlich waren die gut integriert (klar, sonst wären sie nicht am Gymnasium gelandet). Die Bildung war auch nicht unbedingt das Problem, ein Türke war sogar einer der besten der Klasse.
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Aber die Mentalität. Ein großer Teil türkischen Schüler (zum Glück nicht die Mehrheit) haben ein Verhalten an den Tag gelegt, das gar nicht ging. Machomässig ohne Ende, respektlos Mitschülern und zum Teil auch Lehrern (vor allem Lehrerinnen) gegenüber ...
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Also ich finde schon, daß Migranten sich da den Gegebenheiten ihres neuen Heimatlandes anpassen müssen!

Offensichtlich

sind es die sog. Medien, die mal wieder viel Getöse um ein Thema machen dessen Lösung man in Berlin schon finden wird. Bayern hat ja schon einen konkreten Lösungsvorschlag gemacht und der ist doch einfach gut

Der Einwanderungsforscher .....

....Aladin El Mafaalani.

Vielleicht könnte doch mal ein runder Tisch zu Fragen der Einwanderung einberufen werden.

Ich denke da an die Einwanderungsexperten Kenan Kolat, Romani Rose, Aladin El Mafaalani und Mohamed Youssef Ferchichi.

Moderieren könnte Patrick Gensing.

Deutschland wird erwachsen?

Ein sehr einseitiges und schön-gefärbtes Interview. Was hat Deutschland davon ein Multi-Kulti-Staat zu werden? Warum sollen wir unsere Identität über Bord werfen nur damit Zuwanderer sich hier wohl fühlen. Wer in ein anders Land einwandert muss damit rechnen, dass er auch Teile seiner bisherigen Kultur aufgeben muss. Ansonsten kommt es zu Parallel-Gesellschaften wie wir sie in einigen Großstädten schon haben. Wohin Multi-Kulti führt sollte uns die UDSSR, KUK Österreich oder Osmanisches Reich ein Beispiel sein. Es hat nie funktioniert und es wird nicht funktionieren unterschiedliche Kulturen zu vermischen oder parallel laufen zu lassen. Und so zu tun als ob das alles problemlos vonstatten geht, ist blauäugig und unverantwortlich. Kulturenvielfalt ja, aber nicht um jeden Preis.

kurz gefasst, halte ich die

kurz gefasst, halte ich die "Zuwanderungsproblematik" bloß für eine Wirkung weltweiter Inkompetenz in Sachen "Gesellschaftsordnung". Diese Inkompetenz kam im Kommunismus ebenso vor , wie im Kapitalismus diese Inkompetenz auf die Spitze getrieben wird, durch die massloßen Eingriffe in die Lebensverhältnisse.

Weltweit gibt es kein Land, dass es schafft, eine Grundversorgung für die Bevölkerung aufzustellen, ohne dasss dies an Wirtschaft oder BIP gebunden wäre. Das ist natürlich eine Folge des Kapitalismus auch wenn einige das nicht einsehen wollen. Und es tut mir leid, die Welt kann man verschieden einrichten und man stört sich nun an den Symptomen einer falschen Einrichtung. Wir wollen die "Gäste" ja auch nur, weil sie uns stützen sollen (durch ihre ausgebeutete Arbeitskraft; Ausländer sind gerne gesehen als Billiglöhner, haben ja noch weniger Lobby als die deutschen "Sozialfälle")

Man müßte diesen Artikel

Als Flugblatt Verteilen

Danke, deshalb 5 Sterne.

Was ich mir wünsche

Es ist doch eigentlich völlig egal, ob wir nun Einwanderungsland oder Auswanderungsland sind. Hauptsache die Menschen die hier leben finden ein Umfeld vor, in dem eine zufriedenstellende Lebensführung möglich ist. Wenn dieser umstand weites möglich umgesetzt wäre, dann wäre es völlig egal woher man stammt, dann wäre vor allem wichtig wohin man gemeinsam geht!
Ich glaube fest daran, dass sich letztlich alle Menschen das gleiche wünschen, nämlich einfach ihr Leben leben zu dürfen ohne außerordentliche Einschränkungen hinnehmen zu müssen. Und dabei ist primär nicht wichtig, wie mich andere Menschen glücklich machen, sondern das was ich tun kann andere glücklich zu machen...

@ProFamily ... ein bisschen bezeichnend

Sie schreiben:
"Gymnasium gearbeitet, wo auch mehrere türkische Schüler waren" ... " ein Türke war sogar einer der besten der Klasse."

Also erst einmal: Ich vermute aus Erfahrung: Das waren Deutsche (!), deren Eltern oder Grosseltern aus der Türkei eingewandert sind. Kein US Amerikaner würde diese Secondos als NICHT-US Amerikaner betrachten. Da fängts doch schon an.

Sie schreiben weiter:
"Machomässig ohne Ende, respektlos Mitschülern und zum Teil auch Lehrern (vor allem Lehrerinnen) gegenüber"

Also, respektlose Schüler kenne ich auch in anderen Zusammenhängen. Ich denke, ein gutes Verhältnis zu den Schülern und ein paar gute Gespräche würden solches Verhalten abstellen.

Wie ich bereits schrieb:
- Einwanderer müssen sich an geschriebene und manch ungeschriebene Gesetze anpassen (das gilt aber auch für die bereits vorhandenen Einwohner woher auch immer).
- Eine von-vorneherein indirekte Ablehung aufgrund der Herkunft ist absolut unmenschlich und kontraproduktiv

@chucky

Sie schreiben:
"Warum sollen wir unsere Identität über Bord werfen nur damit Zuwanderer sich hier wohl fühlen. Wer in ein anders Land einwandert muss damit rechnen, dass er auch Teile seiner bisherigen Kultur aufgeben muss. "

1) Niemand hat gesagt, dass Sie Ihre Identität aufgeben sollen. Die Identität und Klammer der USA ist bspw. die Verfassung, die Freiheit der Bürger und das Streben nach Glück und Wohlstand unabhängig woher die Bürger vorher kamen !!

Sie können doch so sein wie Sie wollen. Das gilt aber auch für Zuwanderer, die sich an alle Regeln halten und auch noch Deutsch sprechen. Und natürlich für HIER GEBORENE !

2) Sie waren noch nie lange im Ausland, oder ? Sie verlangen etwas (eigene Kultur aufgeben), was kein Deutscher im Ausland macht. Sie würden es auch nicht.

Bei einigen in D fehlt es einfach an Empathie und Pragmatismus.

Deswegen wandern auch die meisten qualifizierten Europas haupts. in die Schweiz aus und nicht nach D.

Erfolge in Deutschland bei der Integration

"Die Probleme werden hier überbetont, dabei könnte man auf die Erfolge in Deutschland bei der Integration verweisen, denn die Gesellschaft funktioniert recht gut, wenn man sie mit Konflikten in England, Frankreich oder auch Schweden vergleicht. Viele möchten offenbar nicht hören, dass es vom Trend her mit der Integration in Deutschland deutlich voran geht."
#
#
Was denn nun, im ganzen Bericht wird über das mangelnde anpassen der deutsch stämmigen gesprochen, und zum schluss funktioniert die Gesellschaft besser als in anderen europäischen Länder.

Propagandistischer, verfehlter Kommentar m. Meinung nach.

Allein schon dieses Zitat zeigt die „Objektivität“ der Meinung des Kommentators;
„Die Zuwanderer sollen ganz viel mitbringen, aber sich dann vollständig anpassen. Es ist eine Illusion, dass Deutschland damit auf dem Weltmarkt attraktiv wäre.“
Er übersieht gezielt oder unachtsam dabei völlig, dass die Zuwanderer nicht nur viel bringen, sondern allein durch die entsprechende Lebensqualität und soziale Sicherheit hier viel bekommen. Wie ich finde geht es den Kritikern der Migration im normalen Bereich (wie dem Herrn Sarrazin) auch nicht um Gastarbeiter die für ein paar Jahre nach Deutschland zum arbeiten gekommen sind, danach aber wieder ausreisen, sondern um Menschen die in Deutschland für immer leben, aber das lokale Umfeld aus irgendeinem Grund doch so, wie in der verlassenen Heimat haben wollen.
Was soll daran nun verwerflich sein, von diesen Menschen Anpassung zu fordern?

Pro Sarrazin!

"wachsende Orientierungslosigkeit als Grund für den Erfolg solcher Bücher" wie bitte?!
Wahrscheinlich hat der gute Herr Aladin das Buch "Deutschland schafft sich ab" noch nicht einmal gelesen. Die Thesen, die Sarrazin aufstellt sind gut begründet! Lest euch bitte das Buch durch! Meine Meinung: Deutschland schafft sich ab!!!

Jeder 5. hat einen Migrationshintergund

Jetzt kommen wieder die rechten Stammtischproleten die ohnmächtig werden wenn sie schon hören dass Deutschland ein Einwanderungsland ist....

Sehr schönes Interview!

Ich werde es ausdrucken und an meine Pinnwand hängen. Ich finde, dass hier keine Schönmalerei betrieben wird. D ist ein Einwanderungsland, schon seit jeher, will das aber nicht akzeptieren.

Als in D geborener und aufgewachsener, mittlerweile amtlich anerkannter deutscher Akademiker, kann ich die Beobachtungen von El-Mafalaani unterschreiben.

Auch wenn ich persönlich und äußerlich keinen Unterschied zu einem "Biodeutschen" des Bildungsbürgertums aufweise, im Gegenteil -blond, blauäugig, athletisch, sprachlich sogar mit üblem Dialekt versehen-, so habe ich mich schon an autogenerierte Fragen gewöhnt, wie (a) Woher kommt der Name? (b) Warum isst Du kein Schweinefleisch? (c) Trinkst net a ma Bier oda was? (d) Ahh kein Sekt oda Wein oder sowas? (e) Beten tust Du dann auch 5 mal am Tag oda was?

Solange ich diese Fragen nicht derart beantworte, so dass sie ins klischeebehaftete Schema "Anpassung" passen, bin ich immer "der Andere": (a) Mehmet -> Michael, (b-d) Doch, lecker, (e) Niemals.

Integration eine Bringschuld

Die Aussagen von Herrn El-Mafaalani haben genau diesen Blickwinkel, wie er bei einer bestimmten Einwanderergruppe beständig vorherrscht. Tenor: Die Gesellschaft muss sich verändern, nicht die Einwanderer.
.
Ein Großteil der deutschen Gesellschaft geht schon seit Jahren sehr "erwachsen" mit Einwanderern um, und dasselbe gilt umgekehrt für einen Großteil der Einwanderer. "Kindisch" hingegen verhält sich eine bestimmte Gruppe von Einwanderern, besonders ausgeprägt bei bestimmten Herkunftsländern. Diese prägen häufig ein negatives Bild, während andere Herkunftsländer überhaupt keine Probleme (Kriminalität, Sozialleistungen, Identität etc.) machen.
.
Was die Identität angeht: Es ist nicht die deutsche Gesellschaft, die andere zwangsläufig ausgrenzt. Aber wenn eine Herkunftsgruppe, genannt wurde die türkische, so auf Gedeih und Verderb am Ultranationalismus des Landes ihrer Großeltern festhält, wie soll die deutsche Gesellschaft auf diese Abgrenzung sonst reagieren?

@. Käptn LeChuck

"Die war schon wieder aufgebaut."

Wirtschaft muß sich ständig erneuern
und weiter entwickeln.
Auch hierzu forderten die deutschen
Arbeitgeber durch ihre Lobbyisten von
der Politik sie mit ausländischen Ar-
nehmern zu versorgen.
Man wollte sinerzeit damit auch den
Einfluß der deutschen Gewerkschaf-
ten untergraben; denn welcher aus-
ländische AN kannte schon seine
Rechte in Deutschland.
Ferner konnten auf diesem Wege
auch die Löhne der deutschen AN
gedrückt werden.

Der Wohlstand Deutschlands wurde
sehr wohl auch mit Hilfe seiner aus-
ländischen AN geschaffen.

Und daran hat sich auch bis heute
nichts geändert.

Bedauerlicherweise hat das die
Mehrheit der deutschen Garten-
zwerge noch nicht erkannt.

Auch, weil das konservative nationa-
le Denken noch nicht aus ihren
Hirnen verschwunden ist.

Eine gewisse Differenzierung

hätte ich begrüßt. Wir haben in Deutschland viele Menschen/Deutsche mit Migrationshintergrung.
Dazu gehören Asiaten aus allen möglichen asiatischen Ländern mit allen möglichen toleranten Glaubensrichtungen. Dann kommen dazu Portugiesen, Spanier und diverse Osteuropäer mit vorwiegend katholischen Glauben, bei den Osteuropäern mit teilweise islamischen Glauben.
All denen ist aber eines gemeinsam. Sie haben nicht ihre Integrität aufgeben müssen. Sie haben ihre Clubs, sie haben ihre ganz spezifischen Feiern, sie haben z.T. sogar ihre eigenen privaten Schulen, um ihre Sprache, ihre Schreibschrift oder ihre Kultur aufrecht zu halten. Und jetzt kommt das interessante bei dieser Situation. Sie sind meist gerne gesehen, sie werden oft als Teil unserer Gesellschaft akzeptiert, weil sie keine Ansprüche geltend machen - sie versuchen sich anzupassen. Sie haben keine Staatsoberhäupter, die nach Deutschland kommen, um lautstark Forderungen anzumelden.
Vielleicht sollten sich andere daran orientieren

Man hat langsam keinen Bock mehr

Sich diese staatliche Beeinflussung durch die Medien zu ertragen.
Sollen die sich doch integrieren, wenn sie hier herkommen.
Kein Land der Welt macht so ein Gedöns, wegen den paar Einwanderern.
Außer, man hat Angst, daß einem bald die ganze Sache um die Ohren fliegt.
Und das wird sie!

Eine kleine Zwischenfrage:

Gut ausgebildete und hoch qualifizierte Einwanderer sind uns willkommen, die weniger gebildeten sollen (wenigsten nach Meinung der CSU) bitte bleiben, wo sie sind. Nun kostet Bildung aber Geld, Geld, das ja zunächst einmal die Herkunftsländer bezahlt haben, in diesem Fall wohl Rumänien und Bulgarien. Hat niemand hier das Gefühl, dass mit unserer Einwanderungspolitik eigentlich wir – wenn man so will: als Sozialschmarotzer – diesen Ländern auf der Tasche liegen? Findet niemand, dass sie dafür eine Gegenleistung verdient haben, und sei es, dass wir uns auch um die paar sozial Schwächeren, die her kommen, mit kümmern? Gut, die Länder erhalten auch finanzielle Zuwendungen von der EU. Das Wichtigste aber, was zum Aufbau einer eigenen funktionierende Wirtschaft wichtig wäre: gut ausgebildete Fachkräfte nämlich, das versuchen wir nach Kräften abzugraben. Für mich klingt das nicht nach Entwicklungshilfe (ich möchte einschieben: Herr Minister), eher nach einer modernen Form des Kolonialismus.

das "Abstammungsproblem"

... stellt sich in der Realtät oft auch anders dar. Der Experte impliziert in dem Artikel, dass Menschen, die hier geboren wurden, z.B. auch die Sprache beherrschen. Meine persönliche Erfahrungswelt sieht da etwas anders aus. Ich wohne in einem Stadteil in Bremen mit hohem Anteil von Menschen mit Migrationshintergund (real: 98% "türkischer Abstammung"). Meine Tochter geht hier zur Schule, Anteil "deutschstämmiger" Schüler ca. 30%. Der überwiegende Teil spricht die deutsche Sprache nur bedingt, das Niveau des Unterrichts leidet notwendigerweise. Die Schüler sind alle in Deutschland geboren. Am Elternsprechtag müssen die Kinder mitkommen, um mindestens für die Mutter zu übersetzen, weil diesenur türkisch spricht (das ist wirklich die deutliche Mehrheit). Die "Abstammung" schlägt hier ind er Praxis direkt auf die Schüler durch, sie sind in der Schule chancenlos, weil sie den Unterricht nur insoweit verfolgen können, wie sie ihn verstehen. Hier muss etwas getan werden, später ist zu spät.

@Käptn LeChuck

"Es ist also keineswegs so, dass sofort nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Arbeiter aus anderen Ländern in Deutschland ankamen um beim Aufbau der Wirtschaft zu helfen. Die war schon wieder aufgebaut. ..."

Das stimmt ja so nicht. Sie können keineswegs davon sprechen, dass die Deutsche Wirtschaft 1955 schon wieder aufgebaut war. Ganze Stadtviertel lagen noch in Schutt und Asche, Ruinen fast in jeder Straße, 6-köpfige Familen in einer kleinen 2-Zimmer Wohnung, teilweise auf einem Dachboden in einem Zimmer, abgeteilt durch Decken. Ganz bescheidene Einkommen, ...

Integration

Integration kann man nicht verordnen, sie muss gelebt werden. Sowohl von uns Deutschen als auch von den Immigranten in der Form, dass wir gegenseitige Toleranz und Respekt zeigen und leben. Jeder sollte seine Berührungsängste überwinden und sich auf den Anderen zubewegen denn letztendlich sind wir doch alle Menschen.

Im Rahmen der Legalität und kulturellen Freizügigkeit muss es für jeden möglich sein sich frei zu entfalten. Für Extremismus jeder Art, Fremdenfeindlichkeit und Hass darf es in unserer Gesellschaft keinen Platz geben.

Kriminelle gibt es in allen Schichten und Kulturen. Sie müssen unabhängig der Nationalität bzw. Herkunft verfolgt und bestraft werden.

Deutsche im Sinne des Grundgesetzes

Vielen Dank für dieses sehr aufschlussreiche Interview! Seit langem ist der Begriff "Deutscher" im Nationalstaat-Sinne überholt. Nationen bilden sich aufgrund ethnischer oder religiöser Homogenität. Mittlerweile leben in Frankfurt am Main kaum noch über 50% "Biodeutsche", Tendenz sinkend. Gerade mal 10% der Angehörigen der christlichen Kirchen lassen sich noch Sonntags beim Gottesdienst blicken. Vielleicht ist die Formulierung "Du sollst den Sabbat heiligen" kompliziert, missverständlich... So viel zum Thema "biodeutsch". Etwas moderner mutet der staatsbürgerliche Begriff "Deutscher im Sinne des Grundgesetzes" an, womit wir seit 1949 vertraut sind. Und seit den "Römischen Verträgen" 1958, dem Maastricht- Abkommen, dem Lisabon-Abkommen nebst Staatsziel seit 1992 "Vereinigte Staaten von Europa" (Präambel, Art. 20 I, 23 I, 79 III GG), Europa-Pass sollten wir uns eigentlich schon längst an eine funktionale EU-Staatsbürgerschaft gewöhnt haben, aller "deutsch-nationalen Romantik" zum Trotz.

Aladin

Also, ganz ehrlich: ein schlechteres Interview habe ich von der -Tagesschau - noch nie gelesen !
Angefangen vom Interviewpartner- unter dem Motto: ich lass mir mal von Aladin die deutsche Welt erklären- bis hin zum Plattitüden -Text, besser bekommt es die Presse in totalitären Staaten auch nicht hin, wenn etwas ist, was nicht sein darf!!!
Dieses theoretische- weit von der Wirklichkeit entfernte- Gelaber, bringt weder den Deutschen noch den in .de lebenden Ausländer weiter. Die Realitäten von fertigen Parallel-Gesellschaften in den deutschen Großstädten soll man anerkennen. Sie wollen es nicht anders - vor allem Türken und Araber- und nicht wir Deutsche müssen uns mehr anstrengen. Komischerweise klappt's zB mit jeglicher Couleur von Asiaten wunderbar- als Kollegen und Nachbarn herrlich-!!
Interessanterweise wird der Islam von dem Herrn als Angst benannt: richtig so: ich und meine Umwelt verträgt solch eine rücksichtslose und frauenfeindliche Religion nicht ! Danke!

Hauptproblem

Das Hauptproblem wird hier aber nicht angesprochen.
Auch ich unterstütze Integration und bin stolz in einem so weltoffenen Land zu leben. Dennoch müssen wir zwischen Integrationswilligen und Sozialschnorrern bis hin zu Kriminellen unterscheiden. Und das zum Schutz Ersteren.
Es kann nicht sein, dass ein türkischer Name auf einem Bewerbungsformular ein Grund für eine Nichteinstellung ist, aber vielerorts ist es noch so. Das liegt aber daran, dass auch viele Menschen dieses Kulturkreises in unserer Gesellschaft negativ aufgefallen sind und verallgemeinert wird. Verallgemeinern werden wir Menschen, bis zu unserem Untergang, daher müssen wir gerade hier verstärkt aussondern.
Ich würde bspw. ein Gesetz zur Abschiebung von Bürgern, die weniger als 10 Jahre die deutsche Staatsbürgerschaft innehaben und ein Verbrechen begehen, welches eine Freiheitsstrafe mit sich ziehen würde, befürworten.
Damit würde man einigen Vorurteilen vorgreifen können und die Migranten damit schützen.

Hier wird Anpassung der

Hier wird Anpassung der Gesellschaft an Einwanderer und ganz viel Toleranz und Geduld gefordert und in anderen Ländern werden "bioägyptische"(?) koptische Christen weggebombt, gefoltert und drangsaliert. Zugegeben, die meisten Menschen haben damit nichts zu tun, aber wäre das immer noch so wenn plötzlich Hunderttausende Deutsche sich in Kairo, Damaskus, Bagdad oder Teheran einquartieren würden?
Hier wird wieder auf ganz hohem Niveau geklagt und "Deutsche" (ich bin selbst "biodeutsch", aber ich weiß nichtmal was das bedeutet, ich kann eigentlich nur lachen!) angeklagt und mit Schuld belegt. Dieser ganze Quatsch mit den Nationalitäten ist einfach nur letztes Jahrtausend. Kann man nicht einfach jeden Menschen für sich bewerten, wenn man schon bewerten muss? Mir ist egal wie jemand aussieht, welche Sprache er spricht oder wo seine Eltern herkommen.

Bezeichnungen ärgern mich

Es geht nicht um diese Person, sondern die Praxis im Allgemeinen:
.
"Aladin El-Mafaalani ist Bildungs- und Migrationsforscher. Er ist Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster."
.
In dieser Art stellt Tagesschau.de oft Menschen vor, aber das ist unsinnig. Die Anstellung als Professor sollte zuerst genannt werden, denn die ist eine feststehende Berufsbezeichnung, das hat Substanz. Die selbstgewählte Beschreibung seiner Tätigkeit sollte dem nachgestellt werden. Das müsste so aussehen:
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"Aladin El-Mafaalani ist Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster. Seine Forschungsgebiete sind Bildung und Migration."
.
Als staatliche Nachrichtenseite sollte das Hauptziel die Informationsvermittlung sein, nicht die Unterhaltung. Also bitte immer Fakten vor blumigen Umschreibungen und Selbstdarstellung. Danke!

Einwanderungsland

Was in den 60ger und 70 Jahre die Überbevölkerung des Planeten Erde diskutiert wurde, das nahm ähnlichen Raum ein, wie heute das Thema Klimakatastrophe,...

und wo zweiteres ja doch eine umstrittene Hypothese, ist die Bedrohung durch Überbevölkerung
nachweisbar und allerseits erkannt.

So war es doch sensationell, dass es in vielen nordeuropäischen Staaten zu einem Geburtenrückgang kam, vielleicht sogar ein erdengeschichtlich Erstereignis
und wunderbare Neuentdeckung.

Lohn wollte eigentlich doch sein, dass man die nun wenigen Kinder besonders gut behandelt,
ja das ausreichend Arbeit und preiswerter Wohnraum vorhanden ist, während die durch Industrie belastete Natur sich erholt.

schön gedacht, aber ....

@von Koelle_am_Rhing
[...]"Also, respektlose Schüler kenne ich auch in anderen Zusammenhängen. Ich denke, ein gutes Verhältnis zu den Schülern und ein paar gute Gespräche würden solches Verhalten abstellen." [...]

Als Bewohner eines "Problemstadteils" mit schulpflichtigem Kind sage ich Ihnen dazu ganz klar: Das können Sie komplett vergessen, das geht an der Realität in 99,9% der Fälle vorbei. Alles andere ist hübsche Rethorik vom grünen Tisch. Und wenn sich dies schon am Gymnasium so darstellt, was denken Sie, wie das erst in "bildungsfernen" Schichten (Amtsdeutsch, nicht meine Erfindung) darstellt? Wo dieses "Gehabe" oft als Identitätsmerkmal verstanden wird, weil die Kinder weder mit der einen noch der anderen Kultur wirklich identifizieren können? Letztlich sagt dann doch die Realität, was Sache ist ...

@chucky

"Warum sollen wir unsere Identität über Bord werfen nur damit Zuwanderer sich hier wohl fühlen."

Es geht ja nicht darum, dass Sie Ihre "Identität über Bord werfen" sollen. Es geht darum, mehr Tolleranz an den Tag zu legen, mehr Offenheit und Unvoreingenommenheit. Und es geht darum, dass sich Gesellschaften ändern. Wir hatten eben immer schon Wanderungsbewegungen in Deutschland. Selbst innerhalb Deutschlands haben die Deutschen verschiedene Mentalitäten. Ein Oberbayer ist eben einfach anders drauf als ein Ostfriese.

In diesem Sinne kann ich nur sagen: "Stillstand ist Rückschritt". Eine stetige Veränderung von Gesellschaften ist ein ganz normaler Vorgang. Heute kann ein Mann auch nicht mehr bestimmen, ob seine Frau arbeitet oder nicht. Man muss auch nicht mehr "gedient" haben um bestimmte Anstellungen zu erhalten, wie noch vor Jahrzehnten: Es ist ein ständiger Wandel, freuen wir uns drauf und gestalten diesen Wandel positiv mit!

@. ich-weiß-von-nix

"als zu Türken bzw. islamischen
Immigranten"

Für meine Familie und mich ist unser
Verhältnis zu islamischen Freunden
keineswegs komplizierter als katho-
lisch oder jüdisch getauften.
Völlig unabhängig davon, ob sie in
Deutschland oder im Ausland leben.

Ausschlaggebend war und ist stets,
wie offen wir ihnen gegenüber auftreten.

Durch unsere vielschichtigen Be-
ziehungen haben wir auch festge-
stellt, dass es auch in anderen Reli-
gionen erstaunlich viele Nichtprak-
tizierende gibt. Das gilt auch für den
Islam.

In der Nachkriegszeit habe ich oft
erlebt, dass es weitaus schwieriger
war, Beziehungen zu belgischen,
französischen oder auch holländi-
schen Nachbarn aufzubauen, als
Jahre später zu z. B. türkisch
stämmigen.

Zu viel Theorie?

Was Herr El Mafaalani sagt, hat sicher Hand und Fuß. Aber man fragt sich, ob er die Lebenswirklichkeiten in Deutschland kennt. Das Angebot "Bleib wie Du bist, aber gestalte mit!" ist ja gut gemeint, geht meines Erachtens vollständig an der Realität vorbei. Das mag für hochgebildete Migranten sinnvoll und richtig sein, aber wenn wir über Probleme reden, reden wir meistens über andere Menschen. Und wenn man sich die "Problemviertel" der Großstädte anschaut, dann wollen diese Menschen alles, nur nicht mitgestalten! Wir sollten uns, was die Integration angeht, an Ländern wie Australien und den USA orientieren - wo wir dann wieder bei Seehofers "wer betrügt, der fliegt" sind. Und dass sich ein Einwanderungsland an die Migranten anpassen soll und nicht umgekehrt, halte ich absolut nicht für unseren gesellschaftlichen Konsens, sondern eher für einen Wunschtraum von Grünen und Linken.

Integration auf dem Arbeitsmarkt

Herr Aladin El Mafaalanidie könnte doch bei den deutschen Unternehmern und deren Verbände mal Aufklärungs-Seminare anbieten. Denn genau diese Arbeitgeberverbände jammern uns nun schon seit Jahren die Ohren voll:
- Fachkräftemangel
- wir brauchen Zuwanderung aus dem Ausland
- es fehlen Arbeitskräfte.
Die im Interview genannten gut ausgebildeten jungen Türken mit Abitur müßten doch mit Kusshand und Kniefall von diesen unseren Unternehmen angestellt werden.

So wird das nichts.

Es ist anscheinend das Anliegen der Tagesschau Redaktion uns Bürger zu erziehen und darüber aufzuklären, wie es in Deutschland zu sein hat. Warum kommen eigentlich nicht die Kommunen und Städte zu Wort, die bereits seit Anfang des Jahres um Hilfe gerufen haben? Probleme die es gibt werden als minimal bezeichnet. Dass es einen Arbeiterstrich gibt ist dann die Schuld der Unternehmer die sie einstellen. Obwohl es klar war, dass sie auf dem Arbeitsmarkt gar keine Chance haben. Ich warte immer noch auf eine objektive Berichterstattung mit Daten und Fakten für das Jahr 2013. Die habe ich bis jetzt noch nicht gefunden.

15 Jahre Kreuzberg

ich hab hier alle Aspekte der Diskussion gesehen, von klein Istanbul, bis gelungene Integration, bis zur Yuppieschwemme und letztendlich der Verdrängung von allem in der Gentrifizierung. Kreuzberg hat sich grundlegend verändert.

Ich finde es schade, dass in der Wrangelstrasse der orientalische Flair vollkommen verschwunden ist, und die Gegend zur Einzugsschneise der neuen "Dauerpartymeile schlesische Strasse" wird.

Die Integrationsdebatte ist von rechts total verzerrt, das läuft eigentlich schon ganz gut hier in Deutschland. Aber: Man sollte mehr auf das hören was die Einwanderer sagen, statt sich dagegen mit immer neuen Forderungen an diese Einwanderer einzumauern - um bloß selber nichts merken zu müssen.

Integration ist zudem als Begriff total entstellt worden, und dient quasi zur Einforderung einer Leistung die der Einwanderer am besten schon zu leisten hat, bevor er hierher kommt. Man wünscht sich quasi, dass hier fertige Deutsche einreisen.

@ chucky

"Warum sollen wir unsere Identität über Bord werfen nur damit Zuwanderer sich hier wohl fühlen."
.
Welche Identität/Kultur meinen Sie eigentlich? Was macht den Deutschen zu einem Deutschen? Die Politiker haben mal eine Zeit lang von deutscher Leitkultur gesprochen, nur leider konnte niemand erklären, was das eigentlich sein soll. Erzählen Sie doch mal, was Sie darunter verstehen.

@CaesarAvgvstvs

CaesarAvgvstvs da haben Sie meine Zustimmung.

Jedes Land der Welt wirbt um gut ausgebildeten Menschen aus dem Ausland.

Hier in Deutschland haben gut ausgebildete und integrationswillige Menschen aus dem Ausland keine Probleme, die ein deutscher Bürger nicht auch hätte.

Ich finde es vielmehr gefährlich, dass zunehmend mit staatlicher Unterstützung, z.B. über das Arbeitsamt (Bundesagentur für Arbeit) Zeitarbeiter, niedrige angesehene berufliche Tätigkeiten aus dem Ausland eingeführt werden sollen.
Das ist marktverfälschend, alias Lohndumping, siehe beispielsweise aktuell "Erzieherinnen". Die erhalten bei einer Vollanstellung lediglich um die 900-1000€. Kein Wunder das das keiner mehr machen will.

Auch ist es gefährlich Zuwanderung in die Sozialsysteme zulassen zu wollen. Dafür besteht in der Bevölkerung keine Akzeptanz.

Ich war schon länger im

Ich war schon länger im Ausland und kann dem was "chucky" sagt zustimmen. Wenn ich in die USA auswandere dann übernehme ich die Gebräuche und Sitten die dort üblich sind. Übrigens wandern viele Richtung Schweiz aus, weil sie dort ein steuerlich besseres Umfeld haben und berufliche Leistung besser anerkannt wird als es in Deutschland der Fall ist. Dort sieht man den Hochqualifizierten und bei uns den Besserverdienenden.

@CaesarAvgvstvs

"Was soll daran nun verwerflich sein, von diesen Menschen Anpassung zu fordern?"

Es kommt darauf an, was Sie unter "Anpassung" verstehen. Anpassen in dem Sinn, dass sich auch zugereiste Ausländer an deutsche Gesetze zu halten haben, ist selbstverständlich.
Anpassung in Sitten, Kleidung, Lebensführung (u.U. in Großfamilie) können wir nicht verlangen. Das sollte jedem selbst überlassen bleiben. Das machen übrigens Deutsche im Ausland nicht anders: Kaum einer wird, nur weil er in Asien lebt, sein Sofa rausschmeißen und nur noch im Kimono rumlaufen. Deutsche in Südamerika verzichten nicht auf ihre Schweinshaxe, sondern stellen sie notfalls selbst her und so fort...

Liebe Kommentatoren, es geht

Liebe Kommentatoren, es geht doch nicht darum, dass alle deutschstämmigen ihre Identität oder Kultur aufgegeben sollen zum Wohle der Einwanderer. Es geht darum, einzusehen, dass andere Kulturen andere Sitten haben und andere Vorstellungen von Leben und der Welt. Wer die Gesetze hier achtet und nach ihnen lebt und sich bemüht, die Sprache zu lernen und etwas die deutsche Kultur kennenzulernen, der hat sich doch schon längst angepasst. Aber der liebe Deutsche muss akzeptieren und willkommen heißen, dass halt einige Weihnachten im Januar oder Neujahr im Februar haben, einen Monat fasten und Kleidung aus Bollywood-Filmen tragen. Offenheit wird mit Anpassung der Deutschen gemeint, genauso wie bei Einwanderern ... Nichts weiter. Eine Symbiose, eine Koexistenz.

@CaesarAvgvstvs

Der von Ihnen zitierte Satz bezog sich auf die gutausgebildeten Leute nach denen weltweit große Nachfrage besteht.
Und da hat der Mann völlig recht:
Man verlangt daß diese viel mitbringen, ihre Heimat verlassen und den Mehrwert ihrer Arbeit hier lassen.(Und Menschen wie Sie erwarten scheint es, daß diese Leute dann bitte nach 20-30 Jahren wieder ihre neue Heimat verlassen sollen, die geborenen Kinder aus ihrer Umgebung gerissen werden.)
Das alles bei mittelmäßigen Gehältern im internationalen Vergleich.
D ist nicht umsonst ein Auswanderungsland für hochqualifizierte Deutsche geworden.
Bildung und Wohlstand gehen immer mit einem Bedürfnis nach einem Mehr an persönlicher Freiheit einher - da rangiert D ganz hinten, unter den "zivilisierten" Ländern.
-
Wenn man einem Kanadier, US-Amerikaner usw versucht zu erklären, was man hier so alles nicht darf, oder nur mit Genehmigung darf und was man so für Pflichten hat, der schüttelt verwundert den Kopf, wenn er neu im Lande ist.

Multikulti usw.

Vor den Kreuzzügen lebten die Menschen z.B. Jerusalem friedlich miteinander, welcher Religion man angehörte war eher zweitrangig, man lebte nach dem Prinzip "leben und leben lassen" (Und ja, es gab auch die relig. Eiferer). Das ist nunmehr 800 Jahre her und ich habe den Eindruck als dass es eher Rückschritte, als Fortschritte gab. Mag vllt. an der Etablierung von Nationalstaaten und auch dem Missbrauch von wissenschaftlichen Erkenntnissen liegen, daß Multikulti nicht so recht funzt, immerhin bot das die Möglichkeit zwischen "uns" & "denen da" mit Pseudoargumenten ab(aus)zugrenzen.
Eigentlich dachte ich, dass dieser "Schovinismus" einem aufgeklärten Menschen des 21. Jahrhunderts fremd wäre, aber da hab ich mich wohl gründlich getäuscht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt!

@. ProFamily

"Ich habe einige Zeit an einem Gymnasium gearbeitet, wo auch mehrere türkische Schüler waren. "

Ich hoffe doch, dass jenes Gymnasium
nicht den Namen "Sarazzin" trug.

Jedenfalls erwarte ich eigentlich von
einem Pädagogen, dass er schon den
Unterschied zwischen einem türki-
schen Staatsbürger und einem
deutschen - mit türkischem Migrati-
onshintergrund kennt.

Wenn man sich pädagogisch so ver-
hält, darf man sich kaum über das
Echo wundern.

Erwachsen, oder unbegrenztes Wachstum?

Zitat: "Deutschland wird in Sachen Immigration langsam erwachsen." Zitat Ende. Ja, und spätestens dann kommt das böse erwachen...

Jede Gesellschaft braucht Fremdkultur

um zu wachsen in seiner Erfahrung und Toleranz. Mit jeder Generation und jeder Kultur.

Und beim letzteren liegt das Problem.

Die nach Deutschland geholten Gastarbeiter der 50 und 60er jahre kamen aus immer wieder denselben Ländern, nämlich aus denen die Billigarbeiter generierten und der Gewinnmaximierung der Industriellenfamilien diente.

Über die Problematik der Integration musste sich danach das Volk kümmern, den Vorteil strich sich die Hochfinanz ein.

Sinus

"Offensichtlich
sind es die sog. Medien, ..."

Ich denke, dass es sich hier kei-
neswegs um Mediengetöse handelt,
sondern um ein gesellschaftliches
Problem, das sicher wichtiger ist, als
ob Schumacher oder Merkel einen
Unfall hatten oder nicht.

Außerdem ist mir bislang kein konkre-
ter bayerischer Lösungsvorschlag
bekannt.

jeder gegen jeden @ 12:14 von europeo

"Bedauerlicherweise hat das die
Mehrheit der deutschen Garten-
zwerge noch nicht erkannt."
.
korrekt. der antirassistische toleranzreflex wird instrumentalisiert. letztlich geht es um lohndrückendes frischfleisch fürs amazonlager etc. arme menschen konkurrieren mit noch ärmeren menschen. kämpfen um eine existenzgrundlage.

@ remiehlad um 12:16

ach so
das problem mit den menschen aus bulgarien und rumänien sind deren staatsoberhäupter die hierher kommen um lautstark forderungen anzumelden...
warum nur wurde das bisher verschwiegen.

11:59, CaesarAvgvstvs

"Propagandistischer, verfehlter Kommentar m. Meinung nach."

Es handelt sich hier nicht um einen Kommentar, sondern um ein Interview.

"Was soll daran nun verwerflich sein, von diesen Menschen Anpassung zu fordern?"

Anpassung an was? Ich lese Ihre Kommentare schon seit geraumer Zeit, und wir beiden liegen kulturell offensichtlich Welten auseinander. Es würde mir aber nicht im Traume einfallen, von Ihnen Anpassung an meine Vorstellung zu fordern.

Das wäre nämlich eine autoritäre Anmaßung.

Ich erwarte von anderen Menschen nicht, daß sie sich anpassen, sondern daß sie sich benehmen.

Anpassung zu fordern hat mit Herrschaft zu tun.

@12:28 von nochein@Argument

Wer hat das entschieden?
Sie?
Das Volk in einem Volksentscheid?

Oder Politiker, die mal so eben am Volk vorbei entschieden haben, so wie die unseelige Euroeinführung?

Ich gehöre vielleicht zu einer Minderheit, die das nicht akzeptiert und fordere für mich und alle Gleichgesinnten, Minderheitenschutz.

Lesekompetenz

Leider geben einige Kommentare Zeugnis darüber ab, dass es bei einigen Kommentatoren anscheinend an Lesekompetenz bzw. Textverständnis mangelt, stattdessen mit Polemik und/oder Vorurteilen reagiert wird.
Einige Fakten die ich dem Interviewtext entnehme und die meine Beobachtung untermauern sind, dass Herr El-Mafalaani NICHT (!) gesagt hat, dass (1.) Zuwanderer sich nicht anpassen müssten (er hat lediglich gesagt, dass es unzumutbar sei, dass sie ihre Identität vollständig aufgeben) und (2.), dass sagen wir mal "Abstammungs"-Deutsche sich komplett den Zuwanderern anzupassen hätten.

Darüberhinaus möchte ich noch darauf hinweisen, dass respektloses und machomäßiges Verhalten türkischstämmiger Schüler nichts mit der türkischen Mentalität zu tun hat ! Im Gegenteil, wie ein Beispiel zeigt; in der Türkei werden an Schulen solche Verhaltensweisen nicht toleriert und Disziplin und Respekt selbstverständlich erwartet !

Einwanderung hat es schon immer gegeben

Deutschland ist als zentraleuropäischer Staat immer schon ein Durch- und Einwanderungsland gewesen. Meine Vorfahren waren aus Frankreich vertriebene Hugenotten, die sich in Deutschland angesiedelt haben. Also Migranten.
.
Zitat Wikipedia:
"Um das Jahr 1685 flohen fast 50.000 Hugenotten nach Deutschland."
.
Soviel zur Einwanderungsgeschichte.
Heute erkennt man Nachkommen der Hugenotten höchstens noch am Namen.

Integration braucht Zeit

Bei Herrn Sarrazin hat's sogar mit zwei Migrationshintergründen geklappt.

@ Käptn LeChuck um 11:13

soso
da war alles wiederaufgebaut
das das nochnichtmal in meiner kindheit in den 70ern zutraf ist ja egal
nach dem krieg sind gutausgebildete deutsche erstmal ins nicht-kriegsbetroffene ausland arbeiten gegangen um mit dem dort verdienten geld ihre familie zuhause durchzubringen während dort erstmal stein auf stein gestapelt wurde so das höchstens bauingenieure in ihrem beruf tätig waren - und rechtsanwälte natürlich.

Optional

"Der Begriff markiert eine kritische Alltagserfahrung der Nicht-Zugehörigkeit."

Alltagserfahrung, aha, wenn positv besetzt, zu nutzen, wenn negativ besetzt... Rechtspopulistisch.

So kanns gehen.

Eine Minderheitenquote analog zur Frauenquote ist notwendig

Reines Wunschdenken fernab der gegenwärtigen Realität auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt und allen anderen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens ist, es von einer Verbesserung der Situation für Minderheiten zu sprechen. Wer diverse deutsche Unternehmen kennengelernt hat, die hierarchischen Machtstrukturen (Team-Abteilungs- und Bereichsleiterebene) kennt, weiß, dass nicht Leistung sondern Filz, neudeutsch Networking, entscheidend ist. Machtkompetenz in deutschen Unternehmen sieht männlich, weiß und deutsch aus. Wer möchte, dass allein Leistungsprinzip zählt, muss erstmal die bestehenden Strukturen durch Minderheitenquoten aufbrechen. Erst wenn diese Machtstrukturen nicht existieren, kann wirkliches Leistungsdenken eingeführt werden.

@. chucky

"Warum sollen wir unsere Identität über Bord werfen"

Was verstehen Sie unter "Identität"?

Für mich handelt es sich dabei um
jene Daten, die in meinem Personal-
ausweis stehen.

Und Deutschland an sich ist doch ein
Flickenteppich unterschiedlicher
Kleinstaaten.
Also von Geburt an Multikulti.

Meine Frau spricht fließend englisch
und spanisch. Versteht aber kein
Wort bayerisch badenserisch oder
plattdeutsch.

Ebenso ihre Anmerkung zur Kultur.
Die Abendländler waren doch über
Jahrhunderte die reinsten Kultur-
banausen, während z.B. das Mor-
land förmlichst Kulturblüten her-
vorbrachte.

Unseren vielen ausländischen
Freunden fällt insbesondere an
den meisten Deutschen ihr Hang
zum Brüllen und Schreien und
ihre Großmannssucht nach dem
Motto: Am deutschen Wesen wird
die Welt genesen - auf.

Von Kind auf an habe ich mich
geschämt deutscher Staatsbürger
zu sein.
Seitdem wir es uns leisten können,
leben wir deshalb auch überwie-
gend im gastfreundlichen Ausland.

Als Vorbild

erscheinen, so war es schon in der Geschichte der Antike, Kelten, Germanen und Römer.

Wenn ein Volk oder sogar Staat mit all seinen Ausstrahlungen wie Kultur, Bildungswesen und Wohlstand für andere Völker zum Vorbild wird, dann haben sich in der Geschichte Germanen zu Kelten (Galliern) oder zu Römern assimilieren wollen!! Viele Kelten, Gallier nahmen die römische Lebensweise, den Staat als Vorbild an.
So verschwanden ja auch viele alte Sprachen, weil Kelten, Gallier und Germanen das Lateinische (römische) als Vorbild annahmen, zumindest steht dies für den Teil unserer Vorfahren, die es freiwillig machten!
Und so dürfen wir uns heute ganz selbstbewußt fragen: warum kommen Menschen aus anderen Staaten zu uns? und warum leben hier bei uns so viele Migranten, die nicht einmal die Landessprache sprechen? auch an sonst an keinem Leben des Landes teilnehmen, nach dem Motto: "gebt uns nur euer Geld....aber dann wollen wir "Eigenständig" bleiben."

@ Am 08. Januar 2014 um 12:42 von Thunderstorm

„Wenn ich in die USA auswandere dann übernehme ich die Gebräuche und Sitten die dort üblich sind.“

Also in Sheffield (UK) gab es einen Bäcker, der hat Schwarzbrot gebacken, extra für die deutschen Studenten Ebenso einen Fleischer, der Wurst nach dem deutschen Reinheitsgebot im Angebot hatte. Offensichtlich also wollten sich nicht alle deutschen „Auswanderer“ an die dortigen kulinarischen Sitten und Gebräuche anpassen.

Übrigens der Kommentar eines meiner Flat Mates im O-Ton dazu: „Can you imagine, in Germany they have sausages with 100% meat. Isn't that disgusting?“ (deutsch: Kannst Du dir das vorstellen, in Deutschland haben die Würstchen aus 100% Fleisch. Ist das nicht widerlich?) Es sei aber darauf verwiesen das ich die Briten – trotz abweichender Vorlieben – im Allgemeinen als sehr tolerant erlebt habe. Ausländerfeindlichkeit ist mir dort nie begegnet.

12:38, Phonomatic

Wir sind also quasi Nachbarn. Ich lebe auf der anderen Seite des Landwehrkanals, in Neukölln. Hier ist das gleiche zu beobachten, was Sie beschreiben, aber die Gentrifizierung schreitet nicht so schnell voran wie es die "Investoren" gerne hätten, den es leben zu viele Türken hier, und die lassen sich nicht so leicht verdrängen. Für mich ist das sehr günstig, da ich immer noch eine erträgliche Miete zahle.

Mein Kiez wird in der nichtberliner Presse immer gern als Problemviertel dargestellt. Natürlich gibt es hier die typischen Probleme, die mit Armut und mangelnder Bildung einhergehen, aber auch eine große Warmherzigkeit und Menschlichkeit. Ich weiß, wovon ich rede, denn ich lebe hier seit 20 Jahren.

Ich kann jeder Frau, die mich besucht, ohne Vorbehalte empfehlen, sich zu jeder Tages- und Nachtzeit auf die Straße zu trauen.

Ich kenne Stadtviertel in Deutschland, wo eher wenig Migranten wohnen, wo ich das nicht tun würde.

@. simor77

"dann wäre es völlig egal woher man stammt, dann wäre vor allem wichtig wohin man gemeinsam geht!"

Eine Einstellung der nichts hinzzufü-
gen ist.

Ein (Politik-)Wissenschaftler, der sich selbst widerspricht...

ist kein Wissenschaftler sondern Ideologe.

Mit Blick auf Deutschland sagt er: "Das Prinzip der Abstammung ist nicht mehr haltbar: (...) Und daraus entwickelt sich ein Bedürfnis zu fragen, was eigentlich Deutsch sei."

Damit negiert er, daß die (deutsche) Abstammung tragendes Element der Identität sein könne, womit er gleichsam die Anpassung der "biodeutschen" Bevölkerung an diesen geänderten Umstand fordert.

In komplettem Widerspruch heißt es hierzu dann aber mit Blick auf die Zuwanderung und der Forderung, daß sich alle anpassen müssten:

"Diese Vorstellung ist für Hochqualifizierte unattraktiv. Diese Menschen müssten geradezu ein äußerst gestörtes Verhältnis zu ihrer Herkunft haben, wenn sie ihre eigene Identität komplett aufgeben wollen. Attraktiver wäre das Angebot: Bleib wie Du bist, aber gestalte mit!"

Das spricht für sich. Der eine muß seine Identität ablegen, dem anderen ist dies hingegen nicht zuzumuten.

Komisch

Ich finde es persönlich schon sehr merkwürdig,das wenn es um Integration geht,nur türkisch-arabischstämmige zu Wort kommen?Vielleicht weil keine andere Ethnie in Deutschland Probleme mit der Integration hat?Dies zeigen auch die vielen Zahlen und Statistiken.
Integration ist mittlerweile zu einem reinen Forderungsmanagement geworden,viele Integrationsvereine verdienen viel Geld daran und versuchen immer mehr Macht zu bekommen.
Man denke da zb an den TGD der nur noch politische Forderungen stellt,bis hin zur GG-Änderung zum Vorteil von Türken.
Kein Spanier oder Brasilianer oder Russe braucht Integration und Integrationsvereine,wieso nicht?Türkische Vereine und Verbände gibt aber dutzende,obwohl zb Russen zahlenmässig mehr in Deutschland sind?Ich habe den Eindruck das Integration nur noch heisst,Fehlverhalten sozial und Schuldzuweisend abtun zu können.Jeder Mensch der wo anders leben will,braucht keine Integration,sondern integriert sich automatisch!

13:12, maulwurf_66

"Ich gehöre vielleicht zu einer Minderheit, die das nicht akzeptiert und fordere für mich und alle Gleichgesinnten, Minderheitenschutz."

Den haben Sie, was Sie schon daran erkennen können, daß Sie frei ihre Meinung äußern können, ohne Repressalien fürchten zu müssen.

Aber wie Sie schon selbst sagen, Sie gehören einer Minderheit an. Es wäre deswegen vermessen, zu erwarten ,daß Sie und ihre Gesinnungsgenossen bestimmen können, wo es langgeht.

Ich wundere mich deswegen, daß Sie hier immer für Volksentscheide plädieren, um Ihrer Sicht der Dinge Geltung zu verschaffen.

Sie würden sich wundern.

Das hat nichts mit Erwachsensein zu tun...

... Deutschland bleibt einfach nichts anderes mehr übrig, man kann nicht Wasser für alle Predigen und selbst Wein Trinken.

Deutsche Integrationsheuchelei

Ich sehe die Ursache für Integrationsprobleme im real existierenden Rassismus, in verankerten rassistischen Denk- und Verhaltensmustern in der deutschen Mehrheitsgesellschaft, in der Unfähigkeit und Unwilligkeit dieser Gesellschaft Macht zu teilen und Privilegien, die anderen vorenthalten werden, zum Wohle der ehrlichen und echten Gleichberechtigung von Minderheiten in dieser Gesellschaft aufzugeben. Es ist ein Verteilungskampf um Macht und Wohlstand. Richtig wäre es, Machtteilung und Gleichberechtigung durch die Einführung einer Minderheitenquote per Gesetz sicherzustellen, weil Machtteilung auf freiwilliger Basis eben nicht funktioniert hat.

13:43, Matthias P.

Die von Ihnen gegeneinandergestellten Zitate widersprechen sich überhaupt nicht. Im ersten geht es um die Nationalität, im zweiten um die kulturelle Herkunft.

Zwei verschiedene Sachen, die nichts miteinander zu tun haben.

Oder würden Sie von einem Hamburger in München verlangen, daß er die bayrische Mundart annimmt und CSU wählt?

@. Adebar

"Deutschland ist als zentraleuropäischer Staat immer schon ein Durch- und Einwanderungsland gewesen."

Erinnert mich an Zuckmeier's "Des
Teufels General" als Harras diese
Mischung so vieler Kulturen in
Deutschland mit ihren positiven Er-
scheinungen geschildert hat.

Auch deshalb reibe ich mich stets an
der in Deutschland so heuchlerisch
gewählten Bezeichnung Immigrant.

Ausschließlich mit dem Ziel, das
Wort Einwanderer zu vermeiden.

@chucky 13:34 Uhr..

..weil wir schon längst ein Multi-Kulti-Staat sind und es schon lange Paralellgesellschaften gibt.

Es gibt keinen Weg mehr zurück..es gibt keine - politisch rechtsaußen betrachtet - Deutschen mehr.

Seit der Völkerwanderung sind wir Siedlungsgebiet für die unterschiedlichsten Völker gewesen..

Einwanderer?Warum nicht,wenn sie sich einbringen..

Demographischen Wandel und Parteienlandschaft

Wie war das noch? "Deutschland gehört zum Islam!" oder war das "Der Islam gehört zu Deutschland?" Egal: Wenn Deutschland erwachsen wird, dann auch mit allen Konsequenzen. Es wird sicher schon angedacht Parteien zu gründen, die ihre Wurzeln nicht mehr im Christentum sondern im Islam haben. CDU, CSU und sonstige altbürgerliche Parteien werden im Rahmen des demograpghischen Wandels bald nicht mehr der Bevölkerungsmehrheit repräsentieren, so dass die Machtverhältnisse in Deutschland neu überdacht und gestaltet werden müssen.
Die Frauenbewegungen und die Genderpolitik wird das sicher freuen, wenn endlich wieder klare Verhältnisse in einem erwachsen Deutschland einziehen werden.
Wie sagte noch Herr Trittin: Deutschland verschwindet jeden Tag etwas mehr und das freue ihn ungemein! Ein Schelm der Böses dabei denkt!

Ich liebe

meine Familie
meine Freunde
Deutschland
Goethe,Schiller,Heine,
Beethoven,Bach,Wagner
Einstein,Röntgen,Hertz,
Rammstein,Udo L.,Karat
Seeler,Rahn,Overath

Und ich akzeptiere und bewundere, dass es in der Welt so viel Anderes und Andere gibt!!!
Aber BITTE:
Schafft mir meine Lieben nicht ab !!!

PS:an die vielen Gutmenschen hier gerichtet, die offenbar IHRE Identifikation verloren haben !?!

Integrationsprobleme

Integrationsprobleme haben Sie auch als Deutschstämmiger.
Beobachten Sie, was passiert, wenn Sie den Wohnort wechseln. Natürlich müssen die Nachbarn mit den Neuzugezogenen vorsichtig sein,.....
das finden Sie überall, außer in den völlig anonymen Großstadtrevieren.

Im der kleinen Stadt dauert es oft Jahre, bis die Neubürger wirklich aufgenommen sind.

Ich bin überzeugt, daß Herr

Ich bin überzeugt, daß Herr El-Mafaalani schwerst kompetent auf seinem Gebiet ist, jedoch muß ich zugeben, daß ich ausgerechnet zu dieser Thematik eher mal ein Interview mit Thilo Sarrazin lesen wöllte..!

@ Matthias P. um 13:43

identität und abstammung sind nicht identisch
natürlich gehören meine wurzeln zu meiner identität
aber sie sind nicht alles
wenn man eine ausländische abstammung nur noch am namen festmachen kann, was ich häufig erlebt habe - warum reicht das dann zur ausgrennzung?
weil diejenigen keinen guten deutschen namen wie michael(hebr.) alex(gr) oder wanja(slav) tragen?
genau wie bei den hiesigen endet doch die persöhnliche historie meist schon bei den urgroßeltern
mit glück haben die großeltern noch von einer begegnung mit ihren erzählt
aber das wars dann
da endet der meisten identität
die nation als abstammungsgemeinschaft muss doch nur einspringen wenn nichtmal das befridigende erklährung für tradierte famillienmacken giebt z.b. weil ab einer gewissen zeitlichen tiefe eine mauer des schweigens oder der emotionalen abwehr existiert
das muss nicht mit staatlichen dingen zu tun haben sondern kann von individuellen verfehlungen oder leidensgeschichten verursacht sein.

@ Chucky

Ich habe in Berlin einen Deutsch-Kanadier (Eltern deutsch, er selber in Kanada geboren) kennengelernt. Von ihm habe ich erfahren, dass er als kleiner Junge kein Abendessen bekam, wenn er zuhause kein deutsch sprach. Mit seinen Kindern macht er es genau so!

@ Sabn_spn um 14:33

"Statt SARRAZIN zu interviewen!"
das ist ja auch obsolet da überall schon geschehen
"wenn sie mein buch gelesen hätten würden sie mir zustimmen wird man doch mal sagen dürfen" kann jeder zitieren
da fehlt nurnoch die unterschrift

@ werner dazu um 14:31

in großstadtrevieren ist garnichts anonym
übeall sind menschen die sehen hören und reden
das kann man nur übersehen wenn man als neuankömmling von der schieren masse überfordert ist
die meisten dieser butzeln sich dann in ihrem kiez ein weil sie dort langsam anfangen einzelne in der masse wieder zu erkennen
aber wenn man das nicht tut hatt man irgendwann jeden mal getroffen
und es wird vom städter auch erwartet sich zu erinnern
daran erkennt man sich wieder
egal welcher name, welche hautfarbe etc
ja
auch das ist eine integrationsschwierigkeit

14:25, LilianHarveyFan

"Und ich akzeptiere und bewundere, dass es in der Welt so viel Anderes und Andere gibt!!!
Aber BITTE:
Schafft mir meine Lieben nicht ab !!!"

Hat das denn irgend jemand vor?

Heine und Einstein sollten übrigens schon mal abgeschafft werden, von einem Einwanderer aus Österreich.......

Unter dessen Regie übrigens auch der Begriff "Gutmensch" erfunden wurde, bei dem mich immer ein leichter Brechreiz befällt.

..was ist Integration..? Bushido..?????

..der ein Integration-Bambi von der Fa. Burda bekommen hat....

...der darf über Minderheiten herziehen, sie beleidigen und so weiter und so fort...

..Integration fängt bei den einzelnen Menschen an.. es darf nicht von oben her verordnen werden.. wie es zur Zeit der Fall ist...

...ich heiße die Menschen aus anderen Ländern herzlichst willkommen hier in Deutschland... wenn Sie gewillt sind, sich zu integrieren....

..dazu gehört. dass man die Sprache lernt.. und sich auch etwas mit der deutschen Kultur beschäftigt.... Jeder soll seine Wurzel nicht leugnen.....

..es kann aber nicht angehen,..das die Migranten uns Ihre Kultur " aufzwingen " möchten....

..wenn ich in ein anderes Land gehen würde ( müsste ) würde ich die Sprache lernen und mich deren Kultur einigermaßen anpassen...

...wenn ich aber sehe, was zur Zeit in Deutschland passiert.., fällt es mir schwer daran zu glauben.. dass es in den nächsten Jahren besser werden sollte.....

@ Koelle_am_Ring

Durch meine Arbeit im diplomatischen Dienst gibt es kaum ein Land, das ich nicht bereist habe, kaum eine Kultur der ich nicht begegnet bin. Soviel dazu.

Und wer sagt, dass es in anderen Ländern gastfreundlicher wäre, der macht entweder dort nur Urlaub oder hat genügend Geld zur Verfügung.

Bsp. Schweiz: Versuchen Sie mal als Nicht-schweizer Sozialleistungen zu beantragen.

Bsp. Amerika: kein anders Land verteilt so schnell Einreiseverbote und Rückführungen für Einwanderer

Bsp. Italien: Roma-Siedlungen werden plattgemacht

Bsp. Russland: Mitgleider der NGO's werden zu feindlichen Agenten ernannt

Bsp. Saudi-Arabien: Versuchen Sie mal als Christ an einer Messe teilzunehmen

Bsp. Türkei: Beschweren Sie sich als Nicht-türke über Haftbedingungen.

Es geht zu weit!

"Erst durch die EU-Freizügigkeit und die Wirtschaftskrisen gibt es jetzt wieder deutlich mehr Zuwanderung."

Und es geht zu weit und die ganze EU geht zu weit, aber Leute wie Helmut Schmit, Joschke Fischer, Daniel Cohn-Bendit und Guy Verhofstadt wollen noch mehr "Europa".

Diejenigen die eine Europaeische Armee wollen, werden moeglicherweise erreichen, dass es noch mehr Kriegsgraeber in Europa gibt.

14:53, Schaumal

"..was ist Integration..? Bushido..?????
..der ein Integration-Bambi von der Fa. Burda bekommen hat....

...der darf über Minderheiten herziehen, sie beleidigen und so weiter und so fort..."

Nee, das darf er nicht, wenn er sich nicht als kompletter Volltrottel outen möchte, was er hiermit getan hat.

Und andererseits darf er das natürlich, ebenso wie Sie und ich, da bei uns Meinungsfreiheit herrscht.

So etwas krachend albernes und peinliches wie den "Integrationsbambi" hat er sich wirklich redlich verdient.

Toleranz und Verständnis

Seit einigen Jahren leben meine Frau und ich in GB, da ich 'zu alt' (über 50) und meine afrikanische Frau 'zu schwarz' für den deutschen Arbeitsmarkt ist.
Daher leben wir jetzt auf der Insel und erleben eine andere Kultur hautnah sowie beobachten die Diskussion in DE aus dieser neuen Perspektive. Als Deutscher in UK hat man sich immer noch mit dem Weltkriegserfahrungen der Britten auseinander zu setzen. Als Afrikanerin erlebt man auch hier Rassismus, aber es gibt Konsequenzen für die Täter.
Interessant sind die Parallelen in der Diskussion über die Identität. Hier wird seit einiger Zeit diskutiert was 'Britisch' ist, so wie in DE was 'Deutsch' sei.
Weder meine Frau noch ich wollen unsere Herkunft negieren oder 'britisch' werden. Die Vielfalt, wie wir sie hier, aber auch in DE erlebt haben, ist viel spannender und interessanter als die Monotonie der 'Reinheit'. Eine offene, respektvoll geführte Diskussion, die auch schmerzvoll sein kann, würde vielmehr helfen, als Stammtischparolen.

Herzlichen Gruß aus Bochum

an Herrn Prof. El-Mafaalani, und volle Zustimmung zur Sichtweise eines ausgewiesenen Migrations- und Bildungsforschers, das was die CSU zu diesem Thema dagegen von sich gibt ist billiger Rechtspopulismus aufgrund haltloser und in der Debatte inadäquater Argumente, die zudem völlig an der Lebenswirklichkeit junger Einwanderer und der gesellschaftlichen Realität in Deutschland vorbeigehen. Wer dagegen soziale Aufsteiger mit Migrationshintergrund im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen befragt hat, wie der Interviewte, der weiß, dass diese Menschen den Aufstieg weitgehend allein geschafft haben, gegen den Sog der immer noch deprivilegierten Migrantencommunities und ohne Hilfe des Staates, dessen Parteien sich immer noch darin gefallen vor jeder Wahl im trübbraunen Wasser nach Stimmen zu fischen statt endlich anzuerkennen dass die Bundesrepublik seit den 50ern bereits ein Zuwanderungsland ist. Man würde in der Debatte ein gutes Stück weiterkommen wenn das endlich in den Köpfen ankäme.

@ fathaland slim 14:04

Ich habe es fast ewartet, daß eine derartige Entgegnung kommen würde, aber überzeugend ist diese mitnichten. Denn die Identität eines Menschen lässt sich eben nicht (zeitgeistgemäß) in einen Kultur- und Nationalitätsteil aufspalten, wobei man nur letztern an der Landesgrenze abstreift. (Ganz nebenbei steht dem die Doppelpaßdiskussion diametral entgegen).

Abstammung (im engeren Sinne Nationalität) läßt sich eben nicht von der "kulturellen Herkunft" trennen, sondern hängt unmittelbar zusammen. Denn jede - wie auch immer geartete - Kultur hat stets in der gemeinsamen Abstammung ihren Ursprungs- und Fixpunkt. Ich sage nur Evolution.

Der Vergleich mit dem Hamburger und Münchner ist daher zwar amüsant aber nicht zielführend. Derartige schiefe Vergleiche nehmen allerdings nach meiner Beobachtung zu - in Zeiten der einerseits sozialistischen und andererseits goldenen Internationalen allerdings nicht weiter verwunderlich, sondern durchaus folgerichtig.

Einseitig und weltfremd

Dieses Interview hat wenig mit der Realität zu tun.

Hier wird alles schöngeredet, as gäbe es gar keine Probleme damit.

mag sein das Herr El-Mafaalani in einem noblen Viertel wohnt und nichts von den wahren Zuständen in vielen Großstädten weiß, aber wie er kann er dann alle Probleme generell wegreden?

Wieder wird erwähnt das wir Deutschen uns in UNSEREM Land den Einwanderern anpassen sollen, das WIR das Problem sind aber nicht intregrationsunwillige Einwanderer

Zu sehr liest sich auch heraus das er Deutschland für nationalistisch hält.

Dann steht drin das sich die Migranten besser eingefügt haben aber SICH organisieren? das hört sich eher nach Gruppenbildung und Parallelgesellschaft an.

"Die Probleme werden hier überbetont". Was ein Satz, was für eine Falschaussage. Hier wird doch sofort jeder heruntergemacht der es auch nur wagt die Probleme anzusprechen. Ein Politiker wird dann so weit gemobbt bis er aufgibt.

Ich bitte mal um ein Interview mit jemanden der die Realität kennt.

große Klappe

im Ausland als Deutscher!
Versuchen sie doch mal, z.B. "nur" in unseren direkten Nachbarländern, (Niederlande, Frankreich, Dänemark usw.)! als Deutscher den Mund richtig groß zu machen und zu rufen: "ich/wir Deutsche(r) fordere......

So schnell haben Sie noch nie was auf die Mütze bekommen!

@chucky

Sie schreiben:
"Durch meine Arbeit im diplomatischen Dienst gibt es kaum ein Land, das ich nicht bereist habe, kaum eine Kultur der ich nicht begegnet bin. Soviel dazu. "

Hmmm...im Sicherheitsdienst ?

Sie schreiben:
"Bsp. Schweiz: Versuchen Sie mal als Nicht-schweizer Sozialleistungen zu beantragen."

Da ich in der Schweiz wohne kann ich zumindest Ihre Aussage zur CH so definitiv nicht (!) bestätigen.

Ich kann Gott sei Dank arbeiten, aber die Schweizerischen Ämter sind extremst korrekt und schnell bei solchen Sachen. Bei einem Nicht-CHler habe ich z.B. den Antrag auf Arbeitslosengeld "erlebt", bei einem anderen eine "kurzzeitige" IV-Rente (Invalidenrente). Null Problemo.

Die CH Behören prüfen zwar sehr genau den Anspruch, aber sonst gibt es da keine Probleme (schon gar nicht, nur weil man Ausländer ist).

Zur USA: Streng in den Regeln schliesst OFFENHEIT gegenüber den "Fremden" nicht aus! Sie waren wirklich in den USA ? Ich ja. Total positiv.

15:04, AfDwaehlender E...

"Diejenigen die eine Europaeische Armee wollen, werden moeglicherweise erreichen, dass es noch mehr Kriegsgraeber in Europa gibt."

Jeder, der Armeen will, fördert das Ausheben von Kriegsgräbern.

Ich habe noch von niemandem gehört, der einer europäischen Armee das Wort redet, alldieweil es so etwas ähnliches ja schon gibt. Oder als was würden Sie die NATO bezeichnen?

15:14, Matthias P.

"Abstammung (im engeren Sinne Nationalität) läßt sich eben nicht von der "kulturellen Herkunft" trennen, sondern hängt unmittelbar zusammen. Denn jede - wie auch immer geartete - Kultur hat stets in der gemeinsamen Abstammung ihren Ursprungs- und Fixpunkt. Ich sage nur Evolution."

Kultur ist Kultur, und Evolution ist ein biologischer Begriff.

Die Rechte vermischt immer gerne Kultur und Biologie. So entsteht dann Rassismus.

So etwas wie "kulturelle Abstammung" gibt es nicht, denn Kultur ist individuell erlernt.

15:18, FreidenkenderGeist

"Ich bitte mal um ein Interview mit jemanden der die Realität kennt."

Sei meinen jemanden, der die Realität so sieht wie Sie.

Ich lebe in einer Gegend, die viele als Problembezirk bezeichnen, und ich würde Sie gern mal zu mir einladen, um Ihnen eine etwas andere Sicht auf die Realität zu bieten.

Ich fühle mich in Berlin-Neukölln sehr wohl.

Kann es sein, daß Sie in einer Gegend leben, in der nur wenige Migranten wohnen?

Hugomauser 12:44

"Das machen übrigens Deutsche im Ausland nicht anders: Kaum einer wird, nur weil er in Asien lebt, sein Sofa rausschmeißen und nur noch im Kimono rumlaufen. "
Schlechter Vergleich da die meisten Asiaten wohl auch nicht im Kimono rumlaufen.

Nur Lügen

Ich weis nicht wo ich anfangen soll?Manche Kommentare finde ich schon abartig und widerlich!Ersten hier werden lügen und hetze verbreitet das ist schon Grenzwertig!Ich recherchiere schon 4 Jahre viele Nachrichtenseiten und Kommentare!Eins habe ich festgestellt sobald in einem Artikel es über Ausländer geht,egal welcher Nationalität es heist immer Türken und Islam; ganz klare Hetze und nichts anderes ist es.Ich bin ein gebildeter Mensch und danke Deutschland das ich eine gute Ausbildung genossen habe.Ich kann perfekt Deutsch und Englisch.Aber zurück zum Thema.Ich habe meine Arbeit durch Diskriminierung und Mobbing verloren!Warum?Weil diese anhaltende hetze über Medien und Internet ein Teil dazu beigetragen haben.Kein Volk in Europa zahlt in die Sozialsysteme ein wie die Türken!!!Wo haben wir den bitte die Meisten Hartz 4 Empfänger?Es ist der Osten Deutschlands!!Seit jeher bereichert Deutschland keine andere Volksgruppe wie die Türken und Italiener .BITTE NUR DIE WAHRHEIT ERZÄHLEN!

@Berlin-Neukölln und "freidenkende Geister"

"Kann es sein, daß Sie in einer Gegend leben, in der nur wenige Migranten wohnen?"

DAS wird der Grund sein.
Ich liebe Neukölln auch.
Eine REALE Umgebung um beim Thema zu bleiben.
Wenn ich das nächste Mal vorbeikomme,
werd ich sie anbimmeln.
- Keine Angst bin normalerweise ~500km weg ;-)

@ Am 08. Januar 2014 um 15:18 von FreidenkenderGeist

„Wieder wird erwähnt das wir Deutschen uns in UNSEREM Land den Einwanderern anpassen sollen, das WIR das Problem sind aber nicht intregrationsunwillige Einwanderer“

Das hat doch gar keiner verlangt. Verlangt wird lediglich, dass wir den Zuwanderern den Freiraum lassen ihre eigene Identität zu leben. Und das ist doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit, oder? Alles andere wäre ja Diktatur. Wer will den vorschreiben was der Einzelne zu essen hat, wie er sich kleidet und wie er wohnt, ja selbst, welche Sprache er spricht? Soll doch jeder nach seiner Fasson selig werden.

Ich glaube, das Problem liegt eigentlich darin, dass viele Deutsche das Bewusstsein für ihre kulturelle Identität verloren haben und ihnen jeder, der so etwas noch hat, als überlegen und daher als eine Bedrohung erscheint. Wir könne aber andere nicht für unsere eigenen Defizite verantwortlich machen. Insofern liegt das Problem tatsächlich bei uns, für den, der auf Fremdes auch noch schimpft sogar gleich doppelt.

Mal ganz generell...hier sieht man den wahren Geist einiger

Ein paar Zitate hier aus den Comments ...ohne Kommentar:

@LilianHarveyFan
"Angefangen vom Interviewpartner- unter dem Motto: ich lass mir mal von Aladin die deutsche Welt erklären"

@sabn_spn
"Der Einwanderungsforscher .....
....Aladin El Mafaalani. WAS SOLL DAS?"

@kniefall
"Die Aussagen von Herrn El-Mafaalani haben genau diesen Blickwinkel, wie er bei einer bestimmten Einwanderergruppe beständig vorherrscht."

@eiderdaus
"Ich finde es persönlich schon sehr merkwürdig,das wenn es um Integration geht,nur türkisch-arabischstämmige zu Wort kommen?Vielleicht weil keine andere Ethnie in Deutschland Probleme mit der Integration hat?"

@phonomatic:
Das ich das noch erleben darf: Wir haben die gleiche Meinung ; )

Mal ein sinnvolles "Geflügeltes Wort"....

Fremder, kommst du nach Rom, benim dich wie die Römer! Dies gilt für jedes Land und für jeden Ort.
Dies wäre doch ein höfliches Entgegen- kommen der "Fremden" den Gastgebern gegenüber, das so vieles erleichtern könnte.

Andere Sichtweise

M. E. n. ist das ein schlechtes Interview bzw. der Interviewpartner nicht auf die Fragen eingegangen, die ich als eminent wichtig erachte. Da wird z.B. gefragt, woran sich die von ihm ausgemachte Ausgrenzung deutlich mache, aber er antwortet:

"In der migrantischen Jugendsprache wurde der Begriff biodeutsch geprägt. Der Begriff bringt zum Ausdruck, dass man nur dann so richtig dazugehört, wenn man "biologisch", also von der Abstammung her, deutsch ist. Der Begriff markiert eine kritische Alltagserfahrung der Nicht-Zugehörigkeit."

Gut & schön, aber noch einmal gefragt: wo & wie äußert sich nun diese Ausgrenzung? Hat er die Frage nicht verstanden, oder will er sich hier vor einer Antwort drücken? Ist es z.B. schon eine Ausgrenzung, dass an den Türen der Behörden nur deutsche Schilder hängen? Bitte bitte, einmal Klartext reden! Wer sich hier ausgegrenzt fühlt, der soll doch mal klar sagen, wo und wie er sich ausgegrenzt fühlt, dann kann man da vielleicht auch was tun!

Hier gibts genug Ausländer

Hier gibt es genug Ausländer ,alle arbeiten wie fleisige Bienen!Ich will hier mal ein paar Sachen Angreifen und Diskutieren!Aus meiner Recherche und Erfahrungen!Stichpunktartig!
1.Nicht jeder Türke der türkisch spricht ist Türke!Kommen viele aus Grenzländern nach Deutschland!
2.Die Türkei oder türken waren immer ein Arbeitervolk in ihrer Geschichte , genauso wie die Deutschen,nur ist unsere Wirtschaft nie richtig stabil gewesen durch Kriege und Korruption!
3.Die Gefahr was aus dem Rechtem Raum kommt ist gefährlicher als irgendwelche Islamisten ,Salafisten oder wie ihr sie auch nennen magt!
4.Vor dem Mauerfall ,gab es da Integrationsdebatten usw??Kann ich mich nicht erinnern!Da hatt jeder mit jedem zusammen gelebt.Natürlich gab es bei einem oder anderem die Sprachbarriere!
5.Im Ostdeutschland leben die meisten Sozialempfänger!DAS IST DIE REALITÄT!

@ fathaland slim 15:26

Ich muß Sie korrigieren/ergänzen: Der Evolutionsbegriff beinhaltet nicht nur eine biologischen, sondern auch einen anthropoligischen Aspekt. Während Sie mit Evolution sofort Vererbungslehre assozieren, verbinde ich damit die um ein vielfaches darüberhinausgehenden sozialen und kulturellen Entwicklungen in der Menscheitsgeschichte, worunter z.B. Sitten, Bräuche oder auch die Sprache fällt. Insofern ist Ihr Rassimsuvorwurf voreilig und definitiv falsch. Etwaige Missverständnisse hoffe ich damit ausgeräumt zu haben.

Darüber hinaus sehe ich in Ihrem Beitrag nicht wie Sie den Nexus von Abstammung und Kultur wirklich entkräftet hätten. Bei dem letzten Satz stimme ich übrigens zu: Ja, Kultur wird individuell erlernt. Voraussetzung ist aber auch daß diese von jemanden weitergegeben und vermittelt wird - womit wir notwendigerweise wieder beim gemeinsamen Ursprungspunkt der Abstammung wären.

15:58, Nico Walter

"Ich glaube, das Problem liegt eigentlich darin, dass viele Deutsche das Bewusstsein für ihre kulturelle Identität verloren haben und ihnen jeder, der so etwas noch hat, als überlegen und daher als eine Bedrohung erscheint."

Sehr schön formuliert. Ich glaube auch, daß hier der Hase im Pfeffer liegt. Ich kann zum Beispiel nie verstehen, daß sich Leute vom fundamentalistischen Islam bedroht fühlen. So attraktiv ist der doch wirklich nicht. Aber wenn man seine eigene Kultur gering schätzt, dann wird natürlich alles, was von außen kommt, zur Bedrohung.

15:56, artist22

"Wenn ich das nächste Mal vorbeikomme,
werd ich sie anbimmeln."

Nur zu!

16:17, RoyalTramp

"Gut & schön, aber noch einmal gefragt: wo & wie äußert sich nun diese Ausgrenzung?
.........
Wer sich hier ausgegrenzt fühlt, der soll doch mal klar sagen, wo und wie er sich ausgegrenzt fühlt, dann kann man da vielleicht auch was tun!"

Da schlage ich Ihnen einen Selbstversuch vor. Schicken Sie einfach mal spaßeshalber Stellenbewerbungen unter dem Namen, sagen wir mal, Erkan Özdemir raus und warten Sie ab, was für Reaktionen sie kriegen.

Ich glaube, das würde Ihre Frage beantworten.

Wir erzeugen selbst genügend Armut

Die Wirtschaft will kostenfrei ausgebildete Fachkräfte, die Politik auch und darüber hinaus nur sozialkostenfreie Zuwanderung, also bestenfalls zahlende Touristen.

Ausländer sind mit 14% vs. 6% Deutsche doppelt in ihrer Gruppe so hoch gefährdet, arbeitslos zu werden.
BA, Arbeitslose:

o. Berufsabschluss +2% auf 1.347.000.

größter Zuwachs die mit akademischem Abschluss +11 Prozent auf 196.000 .

Von 48% mit betrieblicher o. schulischer und 7 Prozent mit akademischer Berufsausbildung.

Ohne abgeschlossene Berufsausbildung 46 Prozent der Arbeitslosen.

2012 war die Arbeitslosenquote von Ungelernten (19,0 Prozent) knapp viermal so hoch wie bei Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung (5,0 %) und knapp achtmal so hoch wie bei den Akademikern.

->Ungelernte und Akademiker sind also immer stärker gefährdet arbeitslos zu werden. Erste wegen Automation, zweite wegen steigender Konkurrenz. Für beide gilt die Abwärtsspirale der Löhne.

Die Diskussion "Armutsmigration" lenkt davon ab.

16:30, Matthias P.

Ja, ich habe mich kundig gemacht und gebe Ihnen recht, daß es den Begriff der kulturellen Evolution gibt. Ich bin gelernter Biologe und bin als solcher wohl an meinem eigenen Tellerrand hängengeblieben.

Ich habe Ihnen auch nicht Rassismus vorgeworfen, sondern lediglich konstatiert, daß der entsteht, wenn man Kultur als biologisch vererbbar auffasst. Verzeihung, wenn dieser Eindruck entstanden ist.

Trotzdem argumentieren Sie weiterhin uneindeutig, indem Sie von "Abstammung" reden. Wären Sie als Baby von Ägyptern adoptiert worden, dann wären Sie jetzt Ägypter, und zwar durch und durch.

Kein Fortschritt

Meiner Ansicht nach existiert kein Fortschritt in der Integration im Vergleich zu den 80er oder 90er. Der Hass imbesonderen auf muslimische Immigranten ist immens gewachsen. Die Immigranten antworten darauf indem sie sich größenteils kaum mit Deutschland als Heimat identifizieren.

Meiner Erfahrung ist, dass besonders gut ausgebildete muslimische Immigranten verzweifelt nach Joboptionen in ihrer Heimat oder anderen Ländern, in der ihre Religion und Herkunft mehr respektiert wird suchen. Schlechter ausgebildete Immigranten sind meist auch gefrustet, bleiben aber zumeist hier weil sie in anderen Ländern überhaupt kein Perspektive sehen. Eigentlich sehr schade, dass es solch eine Entwicklung gibt

Seine Mutter ist Deutsche und er ist in Deutschland aufgewachsen, insofern ist seine Identifikation mit "asozialen Fremden" hanebüchen, eher in die Ecke sich selbst interessant machen einzuordnen.

Er ist ein Rapper, der sich absolut der Rapper-Schablone anpasst, nämlich Chauvie, Reichseinzeigen und als i-Tüpfelchen neumodisches besondere Religionsbewusstsein - wobei ihm die Zugehörigkeit zum Islam zufällig entgegenkommt, da eben es mit djihadistischen Vertretern dieser Religion auch zum Bürgerschrecksein tauglich ist.

Das ist jetzt nur das nach außenhin zu sehende Bild von ihm. Ob alles Show ist, lass ich mal dahingestellt.

Allgemein tut allen Beteiligten wohl eine gewisse Gelassenheit gegenüber dem Anderen und Anderssein gut.

Nochmals

Es geht mir hier nicht drum jetzt raus zugehen und jeden Ausländer zu umarmen!Nein das ist nicht der Sinn der Debatte.Ich will hier nur die Wahrheiten und Realitäten ansprechen.Es geht hier keine Ahnung (ich kanns mir denken)von welchen Interessengruppen das kommt nur eine Volksgruppe und Religion negativ ,diffarmiert darzustellen!Das lese ich aus sovielen Medialen Anstalten und Zeitungen.Es ist nur eine Pure Hetze.Einen Menschen der Perspektivlos ist und im Leben nicht der Sonnenseite zugehört.Der ist einfach zu manipulieren!Denn mann braucht nur ein guter Rhetoriker zu sein,um mit seinen Ängsten zu spielen.Ein deutscher darf stolz sein auf sein Land.Ein Deutscher darf sich über Ausländer auch negativ ausdrücken.Gar keine Frage!Aber es gibt halt nicht ein Politiker der sich ganz normal ,sachlich ausdrückt ohne ihn in den rechten raum zu stellen.Es fehlen da Persönlichkeiten in der Politik!Zum beispiel habe ich auch als Ausländer ,ängste von dem Zuzug aus Rumänien und Bulgarien!

16:50, eli

Ich bin ja selten mit Ihnen einer Meinung, aber wo Sie recht haben, da haben Sie recht.

@ Fathaland Slim

Es ist nur schade, dass in dem von ihnen benannten Selbstversuch die von ihnen suggerierten Ablehnungen zumeist ohne Begründung erfolgen bzw. es dann heißt: Aus Gründen der Überqualifizierung.

Daraus folgt: Ob nun wirklich die Nationalität angesichts des ausländischen Namens ausschlaggebend für die Ablehnung gewesen ist, ist nur eine Vermutung bzw. Unterstellung. Das kann man nun glauben, oder eben nicht. Aber für Glaubensfragen haben wir Religionen.

Außerdem: Wie sähe es bei poln., russ., ital. und jap. Namen aus? Ich vermute mal, sie würden unterstellen, dass dort der Anteil der Ablehnungen niedriger ausfallen würde. Meine Frage: Sind denn oben genannte Nationalitäten nicht auch Ausländer? & wenn dem so sein sollte, dass solche weniger abgelehnt würden, wäre das nicht ein Zeichen für gelungene Integration?

& schon sieht man, dass es im Grunde genommen doch wieder nur um eine spezifische Gruppe geht, die hier von Problemen redet, anstatt dass es wirklich um alle Ausländer geht.

Neo

Der heilige Gral des profitorientierten Kapitalismus liegt nun in der nutzenoptimierten Einwanderung.
Hochqualifizierte oder höchstbillige Arbeitskräfte, die der heimische Arbeitsmarkt nicht mehr hergibt, sollen durch „Humanimporte“ das Streben nach Gewinnmaximierung deutscher Unternehmen sicherstellen.

Durch die „Einfuhr“ billigen „Humankapitals“ wird eine der wirtschaftlichen Leistungsstärke angemessene Erhöhung des Lohnniveaus unterbunden.
Einsparungen im Bildungsetat können forciert werden, da die Qualifizierung der Arbeitskräfte von den Herkunftsländern finanziert wird.

Neo 2

Letzteres wäre sicher akzeptabel, wenn es in diesen Herkunftsländern einen Überschuss an hochqualifizierten Arbeitskräften gäbe. Nur erfolgt keine Einwanderung aus den Industriestaaten, sondern aus sich entwickelnden Staaten mit einem immensen Eigenbedarf an qualifizierten Fachkräften. Da diese nun von Deutschland abgeschöpft werden, bleibt das Potential für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung in den Herkunftsländern minimal.

Aber vielleicht ist ja gerade dies das Ansinnen deutscher Politiker. Durch die Abwerbung dieser Fachkräfte die Wirtschaft in diesen Ländern zu schwächen, um keine unliebsame Konkurrenz auf dem Weltmarkt entstehen zu lassen. Nach dem Zeitalter des Neoliberalismus bricht nun die Ära des Neokolonialismus an.

@europeo

Jedenfalls erwarte ich eigentlich von
einem Pädagogen, dass er schon den
Unterschied zwischen einem türkischen Staatsbürger und einem deutschen - mit türkischem Migrationshintergrund kennt.

Ja, die kenne ich durchaus. Bedenken Sie bitte, dass Kinder ausländischer Eltern in Deutschland erst seit dem Jahr 2000 automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft erwerben. Als ich am Gymnasium war, waren diese Kinder noch im Kindergarten ...

@ roal tramp

Sie können ja einen Parllelversuch mit gleicher Stichprobengrösse unter anderem Namen machen.

Das wäre wissenschaftlich sauber.

@Koelle_am_Rhing

Kleiner Nachtrag zu dem, was ich eben geschrieben habe:
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Eine von-vorneherein indirekte Ablehung aufgrund der Herkunft ist absolut unmenschlich und kontraproduktiv
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Ich lehne Einwanderer keineswegs von verneherein ab. Ich habe mehrere muslimische Freunde, die Ihnen das sicher bestätigen werden. Aber ich erwarte halt, dass sie sich hier so benehmen, wie es HIER üblich ist. Aber wenn sie jetzt schreiben, dass Einwanderer sich auch an die ungeschriebenen Gesetze halten müssen, sehen Sie das ja offenbar genauso :)

Einseitig und weltfremd

Ihrem Posting stimme ich zu, aber als "weltfremd" würde ich diesen Prof. nicht bezeichnen, eher als berechnend.

Immer schön die Deutschen heruntermachen und Forderungen stellen scheint mir das Motto bei diesen "Integrations-Experten" zu sein.

@15:05 von fathaland slim

"..was ist Integration..? Bushido..?????
..der ein Integration-Bambi von der Fa. Burda bekommen hat....
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So etwas krachend albernes und peinliches wie den "Integrationsbambi" hat er sich wirklich redlich verdient.
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Ich fand die Verleihung gut, unsere Medien und Politiker haben dadurch gezeigt wie blind Sie durch das Land mit Parolen laufen.

@gajalakshmi

mir "scheint", dass Sie das eher aus eigener Weltfremdheit, wenn nicht sogar aus Berechnung behaupten.

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