Kommentare

Hoffentlich macht das Schule

Wenn da ganze Geschimpfe und Gejaule der Länder die bisher unter den Eurorettungsschirm gekrochen sind bewirkt, das andere Länder erst mal selbst versuchen eine Lösung zu finden, hat es ja sogar was Gutes bewirkt.
Wenn begleitend mit der Bankenhilfe Rahmen und Regeln gesetzt werden, die dafür sorgen, das das nicht noch mal passiert, kommen die ja vielleicht auch wieder runter von ihrem jetzt hohe Schuldenstand.

Es kann doch nicht sein ...

... dass über die Banken wieder die Finanzakteure und Großaktionäre gerettet werden!

Verluste sollen im marktwirtschaftlichen Sinne endlich bei den Dauer-Profiteuren ankommen, und nicht bei den Menschen, deren Arbeitseinkommen real stagnieren oder gar sinken, und die mit immer schlechterer staatlicher Infrastruktur für kontinuierlich steigende Gebühren und Abgaben leben müssen.

Statt dessen wird über Null-Zinsen und steigende Teuerungsrate das bißchen Vermögen, was einige noch besitzen, entwertet.

Garantie auf Spareinlagen bis zu einer Summe von z.B. ein paar hundertausend Euro, der Rest wird zum Ausgleich der Bankenrisiken verwendet.

So werden dann wenigstens einige durch den entfesselten Finanzmarkt verursachte Verzerrungen korrigiert.

Die Sachwerte, die einige Leute mit eigentlich wertlosem (weil gigantische Summen durch Produktiva ungedeckten Geldes existieren) Spielgeld angehäuft haben - Immobilien, Fabriken, Infrastruktur usw. - behalten sie leider noch.

Slowenien Kroatien Serbien

Slowenien Kroatien Serbien und die anderen Ex Jugo Länder hätten zusammen bleiben sollen. Jedes Land für sich ist wirtschaftlich ein kleiner Happen.
In der Eu scheint es eine gemeinsame Finanzpolitik zu geben, jedoch keine gemeinsame Wirtschaftspolitik.
Es scheint mir so als würde die Finanz-
die Wirtschaftspolitik eher schwächen als wie im Lehrbuch unterstützen.
Die Eu brauch eine gemeinsame Wirtschaftpolitik.
Eine Gesellschaft die meint sich über einevirtuelle Finanzwelt über Wasser halten zu können ist dem Untergang geweiht. Auch macht dieses Modell die Menschen unglücklich.

8 Milliarden Euro faule Kredite

Wie kann so etwas sein? Prüfen die Banken nicht bevor sie einen Kredit vergeben?
Das riecht nach Wirtschaftsboom auf Pump ähnlich wie in Spanien.

In der EU angekommen

Durch die Bankenrettung nähert sich die Staatsverschuldung Sloweniens dem EU-Durchschnitt.
Willkommen in unserer Mitte.

Die Frage muss doch lauten...

...wie lange geht das eigentlich in der EU noch gut? Solange bis wir alle Pleite sind?
Ich befürchte es fast.

@paradoxdavid

Da verstehen Sie das aber leider falsch.
Einfach Geld drucken ist seit der Einfuehrung des EURO in Slowenien auch nicht mehr drin.
Aber bevor man sich informiert schon mal rumschimpfen, schon in die Zukunft sehen und sogar schon auf den Zusammenbruch spekulieren.
Leute gibts...

Gedrucktes Geld macht nicht reich

Slowenien wird sich das Geld schon leihen müssen - bei den Banken denen man dieses vorher geschenkt hat. Diese hinterlegen ("parken") die gekauften Staatsanleihen bei der EZB, kriegen den kompletten Wert abzüglich eines kleines Risikoabschlags als Zentralbankguthaben und kaufen sich davon dann die nächste Anleihe. Das Spielchen wiederholt sich dann etliche Male, und die Zinsen kassiert natürlich die Bank und nicht die EZB. Letztere trägt nur das Risiko des Totalausfalls. Ungefähr dasselbe, als wenn Sie ihr Auto verkaufen, aber weiterhin nur Sie damit fahren dürfen. Und wenn Sie's gegen Baum setzen hat der Käufer Pech gehabt. Welcher Käufer wäre so dämlich? Unsere Politiker sind es anscheinend, sonst hätten sie das System nicht so gestrickt. Oder ist es genauso gewollt?

Und kein Silberstreifen am Horizont....

Nicht im entferntesten wird deutlich, wie dieser ganz große Betrug zu Lasten der 99 Prozent jemals beendet werden kann. Mithin muß dieser Weg ( Sparen zu Lasten der Sozialaufgaben und ESM ) und diese Geldwirtschaft von Grund auf falsch sein. Wie lange noch lassen sich die Völker an der Nase herumführen ? In Island übrigens ging es auch anders - aber das interessiert niemand von den Verantwortlichen.

Darstellung: