Ein Patrouillenboot mit Flüchtlingen ereicht Malta.

Ihre Meinung zu Die gefährlichen Überfahrten nach Lampedusa gehen weiter

Die jüngsten Tragödien vor der italienischen Insel Lampedusa schrecken Flüchtlinge offenbar nicht ab, die gefährliche Überfahrt nach Europa zu wagen. Heute wurden erneut zwei Boote mit insgesamt 260 Menschen an Bord evakuiert.

...mehr ...weniger
Dieser Artikel auf tagesschau.de
Kommentieren beendet
68 Kommentare

Kommentare

srimakapitano
Lampedusa

Nun muss reagiert werden !!!!!!!!!!!!
Auf den Hohheitsgebieten müssen von der UNO Boote eingesetzt werden um noch weitere Afrikaner auf zu halten freiwillig in den Tod zu steuern.
Außerdem gehören in den Afro-
Ländern Vorträge gehalten wie gefährlich diese Überfahrt ist und welche Perspektiven diesen Afrikanern
hier bevor steht,so gut wie keine !!!!!!!
Also bitte haltet diese Lawine sofort auf
bevor noch Mord und Todschlag aus-
bricht um eine Todesfahrkarte nach
Deutschland zu erhalten.!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Gruss vom Kapitano der das Meer lieb
hat aber auch schon kurz vorm absaufen war.

Account gelöscht
nicht im Interesse Europas

Bauunternehmer aus ganz Europa reißen sich um öffentliche Großaufträge, denn niemand lässt sich leichter abzocken als der Steuerzahler, nebenbei würde der Bau einer Brcke über das Mittelmeer auch jede Menge heiliger Arbeitplätze schaffen, die ja ach so wichtig für das Allerheiligste, das Wachstum, sind.
Wobei den Flüchtlingen schon mit einer preisgünstigen und Fährverbindung zwischen Europa und Afrika geholfen wäre, aber den Flüchtlingen zu helfen liegt leider genau so wenig im Interesse Europas, wie die Lebensbedingungen in deren Heimatländern zu verbessern; nein, die europäischen bzw. internationalen Märkte beiben den allermeisten Afrikanern dank EU-Agrarsubventionen usw. verschlossen.
Aufgrund des Ressourcenverbrauchs der USA und Europas, ist es den afrikanischen Ländern schon jetzt völlig unmöglich, den gleichen Lebensstandard zu erreichen, wie ihn der sogenannte Westen hat, denn dieser Lebensstandard ist prasitär und Afrika ist einer der Wirte.

Gast
Man sollte die Videos ....

... der gekenterten Boote denen zeigen, die in Afrika schon "Gewehr bei Fuß" stehen, um ihr Leben einem dieser Seelenverkäufer anzuvertrauen.

LanaK
Truriges Schauspiel

Es ist schon traurig das wir hier erst diskutieren wenn Menschen (Flüchtende) tot aus dem Meer gefischt werden.

Wie hoch die wirklichen Todeszahlen insgesamt sind wissen wir gar nicht, es gibt schlicht keine Berichte darüber. Der Flüchtlingsstrom der z.T. vorherrscht wird garantiert sich noch erhöhen, da es keinerlei Lösungen, Visionen oder Ideen gibt die etwas lösen könnten. Bauen wir die Flüchtlingscamps aus, kann es natürlich sein das "Mehr“ kommen, machen wir es nicht, kommen diese Menschen aber auch.

Zurückschicken? Was erwartet die "Zurückgeschickten“ dort, sterben dann vorrausichtlich im "eigenen Land?“ nicht mehr auf hoher See, wie beruhigend. Egal was die Beweggründe der Fliehenden sind, die Kreativität der Menschen, die Ihr Leben erhalten möchten oder meinen es zum positiven verändern zu können sind keinerlei Grenzen gesetzt.

Frage ist aber, sind wir alle Kreativ, "Visionär" genug Lösungen für das Flüchtlingsproblem zu finden?

Gast
@Linuxpinguin

nun, ich bin froh, dass meine gemeinde nicht solche hilfsprogramme durchzieht. allein schon weil es meinen hauswert dramatisch senken würde- und das kann ich mir wirklich nicht leisten. die hypothek behält nämlich ihren wert.

allerdings hätte ich nichts dagegen, eine endliche (!) zahl an flüchtlingen in deutschland aufzunehmen. leider ist kein ende abzusehen. und bei einem fass ohne boden stürzen am ende alle in den abgrund.
schlechte metapher, ich weiss, aber wo soll es schon hinführen, wenn wir alle schleusen öfnen? wie lange würde deutschland 10 millionen afrikaner pro jahr vertragen? oder auch nur eine million, wenn es nicht endet?

das sind berechtigte sorgen, die meine mitbürger und mich umtreiben. also so hart es ist: macht die grenze so dicht wie möglich, damit die menschen in afrika wissen, dass es keinen sinn hat nach europa aufzubrechen, sondern dass sie es nur zuhause schaffen können.

das wäre imho die beste lösung für alle.

alienated
"Hilfe" auf lange Sicht hin?

Die bisherige "Hilfe" in Form der Entwicklungszusammenarbeit ist ein weiterer Arm deutscher (Wirtschafts)Machtpolitik, die zum Ziel hat den Zugang zu Ressourcen und Arbeitskräften aufrechtzuerhalten und letztlich hiesigen Wohlstand zu sichern. Sei es Fische von afrikanischer Küste, Erze aus Sklav_innenarbeit, Uran aus Nigeria ... was hier auf unseren Tischen landet, in unseren Handys verbaut wurde, uns mit Elektrizität versorgt... Regime werden toleriert, so sie Lieferungen dieser Waren sicherstellen. Deutsche Software oder Waffen helfen dabei. Es ist Kolonialismus mit anderen Mitteln. Und nun wird sich dem "Nebenprodukt" der Ernte verweigert, was gesät wurde: flüchtende Menschen aus "Krisengebieten". Und doch: soll "Hilfe" Ausbeutung und Abschottung sein?

Gast
@Linuxpinguin

das einzige, was man diesen menschen beibrigen muss ist, dass korruption alles weitere an vorhaben vernichtet.

wenn die korruption sich weiterhin als normalität durch die gesellschaft zieht, dannn kann man alle ihre infrastruktur- und bildungprojekte vergessen. das versucht die EU schon seit jahrzehnten.

bekannte entwicklungshelfer von mir haben von '72- '84 ein krankenhaus in kenia aufgebaut. als sie ihr lebenswerk in die hände der kenianer legten und gingen, hat es nur knapp ein jahr gedauert, bis dieses haus eine kaserne für paramilitärische einheiten war.

die pflegestation für minenopfer, die sie in den 90ern in kambodscha bauten, steht noch heute und hat sogar selbstständig expandiert.

wie man sieht, kommt es sehr auf den kulturellen boden an, auf dem man die hilfsprojekte pflanzt. und genau da liegt in afrika südlich der sahelzone das grösste problem.

Der Lenz
@Rufius79 um 14:16

wenn der wert ihres hauses von 50 ausländern mehr oder weniger im umkreis einiger kilometer abhängt würde ich sehen das ich den anker jetzt in der hochkonjunktur loswerd bevor es für die banken hier ans kasse machen geht; er ist keine stabile wertanlage.
ich glaube das die afrikanischen systheme (staaten währe der falsche begriff) schneller durch wegbrechen der bevölkerung probleme bekähmen als die europäischen durch deren aufnahme
das größte problem währe das so viel wohnraum gebaut werden müsste das die preise dafür markant stiegen was sich negativ auf den mietspiegel auswirken würde; aber das problem haben wir derzeit schon durch unmassen auslandskapital das hierherflüchtet (ohne aufgehalten zu werden) und für bizzare preise den markt leerkauft.

fathaland slim
14:16, Rufius79

"nun, ich bin froh, dass meine gemeinde nicht solche hilfsprogramme durchzieht. allein schon weil es meinen hauswert dramatisch senken würde- und das kann ich mir wirklich nicht leisten. die hypothek behält nämlich ihren wert."

Diese Denkweise kenne ich aus den USA, als die Rassentrennung in Wohngebieten langsam aufweichte. Da verkauften ganz viele weiße Amerikaner in Panik ihre Häuser und riefen damit den von Ihnen befürchteten Effekt erst hervor.

"macht die grenze so dicht wie möglich, damit die menschen in afrika wissen, dass es keinen sinn hat nach europa aufzubrechen, sondern dass sie es nur zuhause schaffen können."

Das Problem ist, daß die Grenze bereits so dicht wie möglich ist und die Leute trotzdem kommen. Außerdem wissen die Menschen über das Risiko durchaus Bescheid, oder glauben Sie, daß die Nachrichten von gesunkenen Flüchtlingsschiffen die "Herkunftsländer" nicht erreichen? Die Toten haben dort Verwandte!

Gast

Wir hätten genug Geld, um jedem Flüchtling eine gute Perspektive zu bieten egal ob hier oder in seiner Heimat.
Leider wird 1. unser Steuergeld für Banken und andere Lobbygruppen verprasst und 2. werden wir uns hüten. politischen Druck auf Regierungen in Afrika auszuüben, dass da mal Frieden einkehrt. Unsere Rüstungsindustrie will ja auch was verdienen ...
Insofern müssen _wir_ Druck auf _unsere_ Regierungen ausüben - aber indirekt. Die Probleme dieser Welt hören erst auf, wenn wir einsehen, dass entweder Wirtschaft geplant werden muss. Oder echte Marktwirtschaft eingeführt wird - also ohne die zig Sonder-Regelungen "Too big to fail", Dumping-Strompreise für alle Firmen die "hier" schreien etc.

Gast
Schuldig an Lampedusa ist die Flüchtlingslobby

Die Schiffskatastrophe vor Lampedusa lässt einen lauten Schrei durch alle linken Lautsprecher gellen: Europa müsse die Grenzen öffnen, um solche tragischen Unglücksfälle zu verhindern. Damit laden aber in Wahrheit gerade diese Rufer einen großen Teil der Schuld an den Todesfällen auf sich. Und damit häufen sich auch die Unfälle. Gerade diese gutmenschlichen Rufer locken mit ihren Äußerungen ständig neue Menschenmassen aus Afrika nach Europa. Statt des dringend notwendigen klaren Neins zu uneingeladen Migranten sagen sie nur ständig Nein zu jedem Versuch, den Strom zu stoppen.
Hinter den Ertrunkenen strömt nämlich ein unendlicher Zug von Menschen quer durch Afrika an die Küsten des Mittelmeers, um nach Europa zu kommen. Und viele von denen, die noch nicht unterwegs sind, sparen gerade intensiv, um das Geld für die Schlepper zusammenzukratzen.

alienated
@Shuusui

Leider achten viele Leute lieber auf den eigenen Geldbeutel als auf politische Zusammenhänge. Und fühlen jene ihren Geldbestand bedroht, so bedienen sie sich der Fahrradfahrer_innennatur: nach unten treten, nach oben buckeln. Das ist deutsche Tradition.

Gast
@srimakapitano

Was Sie sagen, ist grundsätzlich richtig. Vor kurzem war aber eine syrische Familie im Fernsehen, die gemeint hat, sie wären sich des Risikos zwar bewusst gewesen, aber alles wäre besser als im Land zu bleiben.

Helfen heißt in diesem Fall vor allem Hilfe zur Selbsthilfe. Die Afrikaner wurden systematisch von den Kolonialmächten besetzt und ausgebeutet. Wie hätten die Afrikaner sich unter diesen Umständen je entwickeln können? Wichtig ist eine gute Ausbildung, und eine adäquate Infrastruktur. Wichtig ist aber auch, dass sich die Afrikaner nicht von ihrer eigenen Kultur entfremden lassen. Westliche Kultur gibt es inzwischen sowieso zu viel. Und die katholische Kirche sollte eine pragmatische Politik betreiben.

Sonntagsreden helfen aber nicht. Jeder von uns sollte im Rahmen seiner Möglichkeiten Hilfe leisten.

Visitor²
So lange die Toten im Zielland begraben werden...

Und auch die Flüchtlinge nicht wieder zurück geschickt werden haben die Schleuser doch freie Hand und Super Werbung das alles bestens klappt.

@All , Danke für die vielen Rückantworten auf meinen Beitrag :)

Gast
Wir müssen, Wir müssen, Wir müssen nichts!!!

Sind wir daran schuld, wenn in Afrika Leute Tausende von Euros an Schlepper bezahlen und in einer Badewanne übers Meer schippern? Sind die nicht ganz alleine selber schuld? Ja, und doch nicht ganz! Wir sind mitschuldig, wenn auch aus anderen Gründen. Denn anstatt solche Armutsflüchtlinge umgehend wieder nach Afrika zurückzubefördern, lassen wir jeden Illegalen und Scheinasylanten herein ohne Sinn und Verstand.
Die ganze Armutseinwanderung in der EU verläuft plan- und gesetzlos, chaotisch und irre, wirr und verrückt. Wieviele Afrikaner sollen denn noch ins Sozialamt kommen? Hunderttausende? Millionen? Wann reagiert die Politik? Übermorgen? Nie? Hat man sich dem Schicksal ergeben? Bleiben die Grenzen ewig offen? Dürfen Einheimische nicht mehr mitreden, bis sie in der Minderheit sind?

Gast
Was heißt den hier abschrecken?

Die meisten wissen davon vermutlich gar nichts oder es wird von den Schleppern klein geredet.

Agent lemon
Das ist doch erst die Vorhut,

die kleine Welle vor dem Tsunami. Das Karma unserer Vorvaeter wird frei. Ursache und Wirkung. Was erwartet ihr, das diese Menschen und ihre Familien still verhungern? Das Gesetz von Ursache und Wirkung kommt zum tragen. Wer will, das sie zu Hause bleiben, muss das zu Hause bieten! Aber wir wollen ALLES. Billigst und Viel. Was erwartet ihr eigentlich alle? 300 Jahre Ausbeutung fordern den Tribut;-))))

Gast
@fathaland slim

"Die Toten haben dort Verwandte!"

und trotzdem schicken sie immer weiter nachschub. nette verwandschaft.

so eine reise nach europa soll mehrere tausend euro kosten. würden all diese flüchtlinge das geld nehmen, und versuchen sich zuhaus eine existenz aufzubauen, gäbe es diese probleme vielleicht gar nicht.
wenn sie es aber in ihren heimatländern nicht versuchen, was sollen sie dann erst hier, ohne jeden müden cent, ohne die sprache, ohne die geringste ahnung der kultur auf die beine stellen?
um einen halbwegs vernünftigen wohlstand jenseits des heims zu erreichen, bleibt kaum noch was ausser kriminalität. ausnahmen gibt es natürlich immer, es bleiben aber ausnahmen.

welche perspektive bieten denn der lenz, fathaland slim oder linuxpinguin diesen menschen?! ihr wollt sie doch hier haben- was erwartet ihr, was bietet ihr? wo soll das hinführen? was halten die einheimischen davon? zählt letzteres überhaupt noch..?

fathaland slim
14:46, ic4593

Es tut mir leid, aber Sie haben wirklich überhaupt keine Ahnung. Ich habe noch von niemandem gehört, daß die Grenzen geöffnet werden sollten, um solche Unglücksfälle zu verhindern. Welche Grenzen sollen denn geöffnet werden? Die von Ägypten, Libanon, Syrien, der Türkei? Das wäre nämlich der Landweg. Oder sollte man das Mittelmeer austrocknen? Nein, die Flüchtlinge kommen nicht, weil irgendwelche linken Gutmenschen laut nach ihnen rufen, sondern weil ihr Leben unerträglich ist.

Ihnen ist offensichtlich auch nicht bekannt, daß man die exorbitanten Schleppergebühren nicht durch Sparen in Eritrea zusammenkriegt. Wäre das möglich, so könnte man ganz anders reisen und müsste nicht Gefahr laufen, abzusaufen.

Der Schlepper gibt einen Kredit zu Wucherzinsen, und den muß der Flüchtling, einmal in Europa angekommen, abbezahlen. Die Schleppermafia übt derweil Druck auf die Familie des Flüchtlings aus, um der Zahlungsaufforderung Nachdruck zu verleihen.

fathaland slim
14:58, Visitor²

"So lange die Toten im Zielland begraben werden...
Und auch die Flüchtlinge nicht wieder zurück geschickt werden haben die Schleuser doch freie Hand und Super Werbung das alles bestens klappt."

Sie meinen also, niemand zu Hause kriegt mit, daß die Flüchtlinge ertrunken sind? Für wie blöd halten Sie Menschen aus Afrika eigentlich?

Übrigens ertrinken Menschen nicht erst seit neuestem im Mittelmeer.

Die Menschen lassen sich aber trotzdem nicht davon abhalten, zu flüchten. Das müsste Ihnen eigentlich klar machen, wie verzweifelt die Menschen sind.

P.S. Ich habe absichtlich immer wieder "die Menschen" geschrieben, da es offensichtlich nicht klar ist, daß es sich hier um Menschen handelt.

Zur Erklärung: Menschen sind so etwas wie Sie und ich.

Gast
14:44 von zensurgegner

kann ich nur entgegnen dass wir vielleicht bei vernünftiger Verteilung genügend Mittel hätten, unsere eigenen Wirtschaftsproblemfälle zu befriedigen, aber mit Sicherheit nicht die der anderen Kontinente.
Schon einmal darüber nachgedacht?
Ein Flüchtling würde im Schnitt ca. € 700,- / Monat kosten. Das ist niedrig angesetzt.
1000 Flüchtlinge = € 700.000/Monat
10.000 Flüchtlinge = € 7.000.000/Monat
100.000 Flüchtlinge = € 70.000.000/Monat
1.000.000 Flüchtlinge = € 700.000.000/Monat oder € 8.400.000.000, 8,4 Milliarden im Jahr.

Klabautermann 08
"Unglücke" selbst verursacht

In vielen Fällen werden diese "Unglücke" selbst verursacht.
1. die Boote sind hoffnungslos überfüllt und überladen, so das eine Seetüchtigkeit selbst dann nicht gegeben ist, sollte das Boot selber für eine solche Überfahrt geeignet sein.
2. fehlt es in allen Fällen an der vorgeschriebenen Sicherheitsausstattung auf diesen Booten.
3. wird teilweise die "Seenot" bewusst herbeigeführt, wenn "Rettung" (durch Küstennähe oder andere Boote) in Sicht ist.

Erinnern wir uns, das "vorletzte" Boot ist NICHT in Brand geraten, sondern wurde in Brand gesteckt. Um auf sich aufmerksam zu machen werden in der Regel SIGNALRAKETEN in den Himmel geschossen und keine Feuer auf Deck entzündet, die man nicht unter Kontrolle halten kann.

fathaland slim
15:05, ic4593

" Bleiben die Grenzen ewig offen? "

Zu Ihrer Information: Die Grenzen sind so zu wie sie es in der Geschichte Europas noch nie waren.

Die Menschen kommen aber trotzdem.

claireannelage
@zensurgegner - Es ist nicht nur eine Geldfrage

"Wir hätten genug Geld, um jedem Flüchtling eine gute Perspektive zu bieten egal ob hier oder in seiner Heimat."

Was die Flüchtlinge resp. Asylbewerbern hier vor Ort angeht, so ist es auch eine Frage wie man mit ihnen umgeht - ihnen wird oft vorgeworfen nur das deutsche Sozialsystem zu nutzen, ohne im Gegenzug etwas zu geben. Allerdings geben wir ihnen auch keine Gelegenheit dazu, sie werden von der deutschen Gesellschaft abgeschottet, dürfen meistens nicht arbeiten und unterliegen auch sonst vielen Beschränkungen.

In der Heimat sieht es leider oft wesentlich schwieriger aus - in vielen Länder toben Bürgerkriege bzw sie werden von irgendwelchen Milizen kontrolliert, hier ist es schwer bis unmöglich der einheimischen Bevölkerung wirksam zu helfen.

Vielleicht sollten die USA nicht der letzte Staat sein in dem sich Bewohner diverser Länder zusammenschliessen um neu anzufangen, wenn wir sie hier nicht wollen und es dort nicht geht könnte dies eine Alternative zu sein.

fathaland slim
15:08, Rufius79

Sie haben offensichtlich meinen Post nicht gelesen, denn dann wüssten Sie, und ich schreibe es noch mal, daß die Flüchtlinge das Geld nicht haben, sondern sich bei den Schleppern verschulden. Hätten sie die Kohle, wären sie fein raus und müssten dieses Risiko nicht eingehen.

Sie machen einen Unterschied zwischen mir, Linuxpiguin, Lenz und "den einheimischen". Wurden wir ausgebürgert? Wann? Von wem?

Ich wohne in Berlin.Neukölln. Um die Ecke, in Kreuzberg, gibt es eine von afrikanischen Flüchtlingen besetzte Schule, die vom Bezirk toleriert wird. Die Menschen, die dort wohnen, werden von einheimischen Nachbarn unterstützt. Mit Geld, Essen, Kleidung, Sprachkursen und dergleichen mehr.

Kriminalität geht von diesem "Objekt" übrigens nicht aus.

Deswegen möchte ich Sie bitten, sich hier nicht als Sprachrohr der "Einheimischen" darzustellen. Die meisten Einheimischen denken zum Glück nicht so wie Sie.

tagesschlau2012
@15:38 von fathaland slim

"Deswegen möchte ich Sie bitten, sich hier nicht als Sprachrohr der "Einheimischen" darzustellen. Die meisten Einheimischen denken zum Glück nicht so wie Sie."
#
#
Es liegt nun mal in der natur des Menschen das er oder sie davon überzeugt ist, das seine Gedankengänge von der Mehrheit getragen wird. Egal ob zu diesen oder einem anderen Thema.
Eine eigene oder abweichende Meinung wird selten oder garnicht gewünscht.
Die "Gedankenpolizei" ist zum Glück noch Science Fiction.

fathaland slim
15:52, tagesschlau2012

"Die "Gedankenpolizei" ist zum Glück noch Science Fiction."

Nee, das stimmt nicht. So etwas gab und gibt es. Zum Glück seit einiger Zeit nicht mehr bei uns.

Können Sie sich noch an das "gesunde Volksempfinden" erinnern? Ein Begriff aus dem Vokabular der Gedankenpolizei.

Spitzbub

Das Flüchtlingsproblem ist unlösbar: wir handeln inhuman, wenn wir die Grenzen öffnen, wenn wir sie noch dichter schließen und wenn wir sie halb offen lassen, wenn auch aus ganz verschiednen Gründen.
Wir können versuchen, den Menschen in ihrer Heimat eine Perspektive zu geben, Wirtschaftshilfe, Demokratieförderung.

Gast
@fathaland slim

"Können Sie sich noch an das "gesunde Volksempfinden" erinnern?"

sie meinen das, was die leute heute "gesunden menschenverstand" nennen?
es ist dasselbe. man will irgendwo mitplappern, obwohl man keine ahnung hat und bezieht sich auf ein "gefühl", dass angeblich alle teilen.

Weggelaufener
Wer, Von den experten hier...

...in diesem forum hat denn schon einmal in afrika gelebt oder gearbeitet?

Wenn Ich die beitraege hier lese, dann duerften das nicht viele sein.
Viele hier haben vorstellungen die auf Karl May zu beruhen scheinen.

Kein land kann irgendwem in afrika helfen denn auf ebene der regierungen bleibt jede hilfe "oben" kleben. Keine organisation kann vor-Ort auch nur mittelfristig helfen denn sobald die weg Sind zerfallen die projekte.
Einzelpersonen denen mit ausbildung geholfen wird steigen in die herrschende klasse auf. Und benehmen sich entsprechend Oder bleiben gleich im ausland.

Mit dem hintergrund zurueck zu all den "wir muessen".
Wer afrika nicht selber als Nicht-Tourist erlebt hat sollte lieber seine loesungs-traeumereien fuer sich behalten.

Truthforfuture

Die Lebensbedingungen in Afrika werden "wir Europäer" nicht wesentlich ändern können. Bis 2050 wird die Bevölkerung in Afrika von 1,1 Milliarden auf 2,5 Milliarden ansteigen und die wollen natürlich alle gern so leben wie wir im golden Europa (sprich Mercedes fahren und CO2 produzieren). Entsprechend wird der Migrationsdruck noch steigen. Wichtig sind Maßnahmen die das Bevölkerungswachstum bremsen. Diese werden z. Zt. noch durch kirchlich/religiöse Lobbyarbeit torpediert, bzw. in den "politisch korrekt" berichtenden Medien in Ihrer Relevanz ignoriert. Wertvoll und unterstützenswert ist z. B. die Arbeit der Hannveraner "Stiftung Weltbevölkerung".

fathaland slim
16:29, Rufius79

Na ja, das gesunde Volksempfinden ist noch'n Tacken härter als der gesunde Menschenverstand. Der ist oft einfach nur irrational.

fathaland slim
16:38, Truthforfuture

" und die wollen natürlich alle gern so leben wie wir im golden Europa (sprich Mercedes fahren und CO2 produzieren). "

Sie unterstellen den Menschen dort gedankliche Kategorien, die Sie offensichtlich von Ihren eigenen ableiten.

Die Menschen wollen aber erst mal einfach nur überleben.

fathaland slim
16:36, Weggelaufener

Sie meinen also, die Situation ist hoffnungslos und daß die Afrikaner verrecken unausweichlich.

Wahrscheinlich halten Sie sich für einen welterfahrenen Realisten.

Ich kenne aber zahlreiche Menschen, die in Afrika gelebt und gearbeitet haben, die Ihre Meinung nicht teilen.

Es kommt immer auf den individuellen Blickwinkel an, der in der persönlichen, also privaten Geschichte seinen Ursprung hat.

Also: was habe ich erlebt, was für Menschen habe ich getroffen, welche Erfahrungen habe ich mit denen gemacht usw.

Oft schallt es so aus dem Wald heraus, wie man hineinruft. Viele Menschen vergessen das.

DeHahn
Hypothekenwert <-> Afrikahilfe

"nun, ich bin froh, dass meine gemeinde nicht solche hilfsprogramme durchzieht. allein schon weil es meinen hauswert dramatisch senken würde"
.
Das Wort Sinn hatt als Gegenpol das Wort Unsinn. Wie ein Hilfsprogramm für Menschen in Afrika den Hypothekenwert eines Hauses in einem deutschen Dorf senken soll, ist nicht ersichtlich. Es sei denn, handelt sich um eine "befreite Zone", in der das Haus steht. Also, junger Mann, nicht alles glauben, was der NPD-Mann und Bankmitarbeiter Ihnen erzählt hat. Fragen Sie in der Zentrale in Berlin nach, da wird man Ihnen erklären, dass das Blödsinn ist. Dann brauchen Sie sich nicht so zu sorgen!

peter04
zwei der wichtigsten Gründe für die Massenflucht

...aus Afrika werden interessanterweise kaum erwähnt - vielleicht weil wir Europäer uns die Schuld dafür beim besten Willen nicht selbst in die Schuhe schieben können:
.
Der von Saudi Arabien und Quatar finanzierte und von religiösen Führern getriebene Gewaltwahn, der keine andere Kultur als die eigene duldet und Fortschritt/Bildung verweigert/verhindert
.

Sowie
.

Das exponentielle Bevölkerungswachstum

ex-lax
@16:49 von fathaland slim

"Die Menschen wollen aber erst mal einfach nur überleben."

Warum begeben sie sich dann auf solch eine lebensgefährliche Reise?
Das kann ich nicht nachvollziehen, außer wenn sie politisch verfolgt und deshalb in Lebensgefahr bzw. von einer Umweltkatastrophe bedroht wären.
Das sind sie aber es nicht es sind ausschließlich Wirtschaftsflüchtlinge.
Sie kommen aus armen Ländern und sehr viele hier in diesem Forum geben uns Europäer die alleinige Schuld für die Zustände in ihrem Land. Das stimmt aber so nicht, die Länder selbst und deren Regierungen tragen m.E. noch mehr Schuld an den Lebensverhältnissen, Korruption, politischer und religiöser Wahn tun auch sehr viel dazu.
Anstatt zu fliehen wäre es vielleicht auch mal angebracht selbst was zu tun um sich aus der Misere zu befreien. Es ist schon klar das die reichen Länder das unterstützen müssen, aber was nützt alle Unterstützung wenn keiner DORT was tun will und alle davon laufen. So nicht, sie müssen schon selbst was tun.

Peter G.
@ Weggelaufener

Karl May´s Geschichten spielten wohl eher in den USA.

Und wenn Sie Lösungsideen von anderen sich verbitten - wohl am liebsten zensiert haben wollen - und keine eigenen abgeben, ist mir die Wertigkeit Ihrer Person verglichen der mit allen anderen schon klar.

Truthforfuture

freut mich, dass Sie sich bereits an meinen Nebensätzen so aufhängen, aber was sehen Sie für Möglichkeiten?

Gast
@Peter G.

Na das ist wohl eine Bildungslücke von Ihnen, denn Karl May hat auch einen Haufen von Büchern geschrieben, die im nördlichen Afrika bis hin nach Kurdistan spielten. Kara ben Nemsi war sein dortiges Pseudonym und einige der Bücher sind sogar verfilmt worden mit der üblichen Besetzung (minus Pierre Briece natürlich) von Ralf Wolter, Eddi Arent usw.
-----
Genau wie bei den Missetaten der NSA wird eine Zeit lang darüber berichtet werden und dann passiert nichts mehr.
.
Wie wäre es denn liebe Tagesschau-Redaktion mit einem monatlichen Bericht zu den Dingen in denen sich nichts geändert hat und dann einer Meldung dass sich nichts verändert hat und alles beim Alten geblieben ist? Das sind nur ein oder zwei Sätze die sich vor dem Wetterbericht sicherlich in der Sendung unterbringen liessen. Jeden Tag einfach mal auf ein immer noch bestehendes Problem hinweisen, selbst wenn es keine "Nachricht" ist ...

ricosi64
So ist das leider, weggelaufener (16:36)

ich habe in sehr vielen Ländern Afrikas gearbeitet, einige von diesen Ländern dürften dem Durchschnittsdeutschen noch nicht mal namentlich bekannt sein.

Ich könnte Ihren Ausführungen dutzende persönlicher Erfahrungen und Anekdoten hinzufügen.

Lassen sie mich aber stattdessen noch zwei Punkte anmerken:

Wer glaubt, Deutschland habe das Geld, um allen Flüchtlingen (und allen wenig entwickelten Regionen dieser Erde) zu helfen, der sollte sich mal die Staatsverschuldung D ansehen. D hat überhaupt "kein Geld". Nur Schulden.

Das Grundübel aller Probleme auf diesem Planeten ist die Ueberbevölkerung. Es wäre theoretisch nicht schwer, dieses Problem in den Griff zu bekommen (friedlich) - innerhalb von ein, zwei Generationen, ohne dass ein Mensch verhungern müsste.

Das will bloss niemand wahrhaben. Politisch grenzt es Suizid, schon allein darauf hinzuweisen. Drum werkeln selbst die Grünen nur an den Symptomen herum statt an den Ursachen.

Gast

@DeHahn. Der Wert des Hauses bezog sich auf Asylantenheime. Wenn sie ihr Leben lang geknechtet haben um sich ein Haus zu bauen und ohne Mitbestimmungsrecht ein Asylantenheim direkt vor ihrer Nase platziert wird, sinkt der Wert der Immobilie enorm. Die Besten der Guten wollen dies nicht wahrhaben, ist aber Fakt.

Peter G.
@ ricosi64

Sehe ich auch so. Deutschland ist völlig pleite. Wenn wir jedes Jahr im Schnitt 25 Milliarden Schulden tilgen würden, was noch nicht mal gelegentlich möglich ist, würden wir 84 Jahre brauchen, um zurück zu zahlen. Also bis ins Jahr 2097!
Hier ein guter Artikel des Manager Magazin´s zu dem Thema arm:
http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/a-815440.html

Und nein. Nicht alles ist falsch in dem Magazin was Finanzen angeht.

fathaland slim
17:06, ex-lax

Waren Sie mal in Eritrea? Ich glaube nicht, denn dann wären sie nicht so kaltherzig aus Unkenntnis.

Das Wort "Wirtschaftsflüchtling" hat in diesem Zusammenhang schon ein Geschmäckle.

Was am südöstlichen Sahararand stattfindet, ist eine humanitäre Katastrophe. Da geht es ums nackte Überleben.

Auf Ihre weiteren Ausführungen gehe ich nicht ein. Die wurden hier zur Genüge diskutiert. irgendwann werden Wiederholungen öde.

Peter G.
@ CE

Man lernt nie aus.
Karl May war allerdings kein Argument von mir, aber danke.

Visitor²
@ fathaland slim um 15:26

Ich halte die Flüchtlinge nicht für dumm! Nur Glaube ich das die Schlepper ein viel zu leichtes Spiel haben in dem Sie die Toten einfach einmal weg reden und den neuen zahlenden Kunden das Blaue vom Himmel versprechen.

Wenn aber die Friedhöfe immer voller werden mit den Opfern der Schlepper dann lässt es sich halt nicht mehr klein reden.
Sie haben recht das sind Menschen! Die viel lieber in einer Flucht Ihr Glück auf überleben sehen als das Sie versuchen in Ihrem Land eine Zukunft aufzubauen.
Die Menschen lassen sich aber trotzdem nicht davon abhalten, zu flüchten. Das müsste Ihnen eigentlich klar machen, wie verzweifelt die Menschen sind.
Wie Sie selber lesen können wurden ca. 22.000 Menschen trotzdem aufgenommen, da ist ein (Sorry für diese Aussage) Verlust von gerade einmal 1-2 Prozent , doch nicht ausschlaggebend.

Wenn aber fast alle der Flüchtenden wieder zurück geschickt werden würden dann könnten die Schlepper nicht eine fast 100 %-tige Einreisegarantie anbieten

onkel 11
EU-Gesetze

Um die Einwanderung zu verhindern, soll es verboten sein, Flüchtlinge in Seenot zu retten.

Ein Gesetz, dass es verbieten würde, Tiere zu retten, die z. B. auf einem See oder Fluß in Gefahr geraten, würde von den Tierschutzverbänden mit aller Macht torpediert, das würde Großdemonstrationen auslösen.

Wo sind die Menschenschutzverbände, die hier auf die Barrikaden steigen?

Sind Afrikaner etwa keine Menschen?

Das EU-Parlament scheint wirklich menschenfeindlich zu sein.

Don-Corleone
Die grenzenlose Gier ...........

---die grenzenlose Gier nach dem schnöden

Mammon ist unbegreiflich ........!

Wer bewältigt diese Menschenmassen ,
die in Unser Sozialsystem eindringen ?

Dabei, russland ist so groß u. menschenleer (u.a.Sibirien , wunderschöne Landschaft ),
warum verirrt sich Keiner dorthin ?

Liegt es am Kindergeld ?

Liegt es a.d. Rundumversorgung bis zum Tode ?

fathaland slim
17:44 , ricosi64

"Wer glaubt, Deutschland habe das Geld, um allen Flüchtlingen (und allen wenig entwickelten Regionen dieser Erde) zu helfen, der sollte sich mal die Staatsverschuldung D ansehen. D hat überhaupt "kein Geld". Nur Schulden."

Erstens soll Deutschland nicht allen Flüchtlingen helfen.

Zweitens: Was sind Schulden? Richtig, Kredite. Wo Kredite sind, gibt es auch Kreditgeber. Diese sind im vorliegenden Falle Privatleute, die Schuldner sind wir, die Öffentlichkeit.

Ohne große Vermögen keine großen Schulden.

"Das Grundübel aller Probleme auf diesem Planeten ist die Ueberbevölkerung. Es wäre theoretisch nicht schwer, dieses Problem in den Griff zu bekommen (friedlich) "

Je ärmer die Menschen sind, desto mehr Kinder haben sie. Bekämpft die Armut, und das Überbevölkerungsproblem erledigt sich von selbst.

Sie sagen, Sie haben in vielen Ländern Afrikas gearbeitet. Haben Sie dort auch Freundschaften geschlossen?

Der Lenz
@ ex-lax um 17:06

erstmal geht es nicht um alleinschuld
nochnichtmalum schuld im ursächlichen sinne
wenn sie allerdings als erster an einem unfallort sind mit offensichtlichen opfern und wieder ohne irgendwas zu tun wieder gehen machen sie sich strafbar!
auch ganz ohne irgendetwas mit dem unfall zu tun gehabt zu haben.
"Warum begeben sie sich dann auf solch eine lebensgefährliche Reise?"
von gesprächen ausgehend die ich mit entsprechenden menschen führte werden wohl geringe chancen (zu überleben) als besser betrachtet als gar keine, resp. ein kurzzeitiges hohes risiko einem permanent hohen risiko vorgezogen
sie wissen schon; "...schrecken ohne ende..."

Zwicke
Die Gunst der Stunde.

Ich meine, die neue Entwicklung war zu erwarten. Weil sie zur Denk- und Handlungsweise ( = Konzept ) der Schlepperbanden und der involvierten Staaten in Nordafrika gehört. Infolge der sog. "Lampedusa-Katastrophe" wurde die europäische Uneinigkeit ( = Schwachbrüstigkeit ) deutlich. Und damit also die beste Möglichkeit, die Schwäche Europas jetzt massiv auszunutzen, und alles was irgendwie als Kahn schwimmen kann in Richtung Europa loszuschicken.

Hier ist nun wirklich die sog. "Große Politik" gefragt. Um zB. nordafrikanischen Staaten nötigenfalls Konsequenzen aufzuzeigen, wenn diese weiterhin unkontrolliert aus ihrem Hoheitsgebiet Flüchtlingsboote auslaufen lassen. Ich bin beileibe kein Freund militärischer Aktionen. Aber ich bin auch kein Freund davon, daß nordafrikanische Staaten für anständiges Verhalten auch noch Mrd-Geschenke von Europa erpressen könnten.

Andernfalls sollte Europa Ceuta und Melilla zu einer Art Hongkong 2.0 ausbauen und dort gezielt Flüchtlinge ansiedeln.

Liane8151
@ricosi64

Lassen Sie uns Unwissende doch hier im Forum Teil haben an Ihren friedlichen Lösungsvorschlägen, an denen die "Grünen" nur herumwerkeln.
Würde mich echt interessieren !

fathaland slim
18:18, Visitor²

Die Toten haben Familien, denen der Tod ihrer Angehörigen sich nicht verheimlichen lässt. Wo, meinen Sie, könnten die Schlepper das Risiko da kleinreden?

Im übrigen gibt es die Schlepper nur, weil die Menschen verzweifelt sind. Die Leute sind nicht so naiv, wie Sie glauben.

Vielleicht hilft es, einige Flüchtlinge persönlich kennenzulernen, anstatt über Menschen zu reden, die man gar nicht kennt.

Es gibt nämlich Länder, so genannte "failed states", da können Sie sich gar keine Zukunft aufbauen. Da werden Sie umgebracht und Ihre kleinen Kinder müssen in den Krieg.

fathaland slim
18:15, Peter G.

" Deutschland ist völlig pleite. Wenn wir jedes Jahr im Schnitt 25 Milliarden Schulden tilgen würden, was noch nicht mal gelegentlich möglich ist, würden wir 84 Jahre brauchen, um zurück zu zahlen. "

Staatsschulden werden nicht zurückgezahlt, sondern umgeschuldet. Das ist Teil des Schuldensystems. Und dann überlegen Sie doch mal bitte, wer die Gläubiger sind. Die sind nämlich auch Deutschland! Zumindest unter anderem.

Wo große Schulden sind, da sind auch große Vermögen. Die bedingen einander.

morgentau19
Viele Flüchtlinge kommen aus

islamisch geprägten Ländern. Wird sich die Zahl dieser Flüchtlinge in Europa weiter erhöhen, wobei für mich der größte Teil sowieso Wirtschaftsflüchtlinge sind, die keine Ausbildung haben, (wer eine hat, muss nicht flüchten!), wird es auf jeden Fall zu sozialen Konflikten kommen. Das sollte unbedingt vermieden werden.
Hierzu sollte es ein Abkommen geben, dass Flüchtlinge von einer Staatengemeinschaft aufgenommen werden, die ihrem Kulturkreis entsprechen, um diese Konflikte zu vermeiden. Klar ausgedrückt: Flüchtlinge aus islamischen Ländern sollten ausschließlich von islamischen Ländern aufgenommen werden, weil die Kultur, das Klima und die Religion bekannt sind. Immerhin ist Läuterung (Zakat) eine der fünf Säulen im Islam. Eine Pflichtabgabe, um die Armen und andere gute Zwecke zu unterstützen. Dazu haben die gläubigen Moslems doch jetzt jede Veranlassung. Um soziale Konflikte nicht unnötig anzuheizen.

Leider habe ich bisher davon nichts vernommen. Sie flüchten auch lieber in die EU!

zopf
@ 18:18 von Visitor² : Das Vorbild fehlt.

Zitat: "Sie haben recht das sind Menschen! Die viel lieber in einer Flucht Ihr Glück auf überleben sehen als das Sie versuchen in Ihrem Land eine Zukunft aufzubauen."

Diesen Menschen fehlt einfach ein Vorbild.

Ich bin sicher, wenn der ein oder andere Deutsche, mittellos nach Eritrea ginge und sich dort eine Zukunft aufbauen würde, wäre das sehr hilfreich.

Über so eine Vorbild-Aktion würden sicher zahlreiche Fernsehteams aus aller Welt regelmäßig berichten.

Titel: "Aus dem Hunger-Slum ins Eigenheim."

Die Erfahrungsberichte des Glücklichen werden sicherlich vielen Afrikanern die Gedanken an eine Flucht in ein Land, wo nicht ständig der Tod droht nehmen.

Gruß, zopf.

Weggelaufener
@fathaland slim; 16:56

Mitnichten halte Ich die situation in afrika fuer unloesbar. Ebenso wie Ich zB Afghanistan irak etc sehr wohl fuer demokratisierbar halte.

Jedoch sehe Ich nur loesungen die jeweils mehrere generationen an zeit benoetigen und obendrauf eine erhebliche aenderung der verhaltensmuster der industrie weltweit sowie der heurigen "reichen" laender voraussetzen.
Loesungen gibt es also.

Keine davon hilft den heutigen fluechtlingen und auch nicht denen Von 2014 Oder 2015.

Das ist aber das was Ich in vielen beitraegen hier Lese. "Bildet mal eben aus" "vertreibt die islamisten" "nehmt die fluechtlinge auf".
Geht Alles in die richtige richtung - wird alles generationen dauern und wird nur funktionieren wenn der rest der welt mitmacht.

Meine persoenlichen ideen passen nicht in 1000 zeichen, wuerden evtl nicht freigeschaltet und wuerden nicht der allgemeinen meinung entsprechen - was erfahrungsgemaess zu nicht-konstruktiven anwuerfen fuehrt.

fathaland slim
18:18, Visitor²

"Wenn aber fast alle der Flüchtenden wieder zurück geschickt werden würden dann könnten die Schlepper nicht eine fast 100 %-tige Einreisegarantie anbieten"

Dann wird eben in die Illegalität eingewandert. Sehen Sie sich mal die USA an, wo legal nicht aus Mexiko eingewandert werden kann. Trotzdem ist ein Heer von Mexikanern im Lande, die Schlepper verdienen sich eine goldene Nase und die Wirtschaft würde ohne die illegalen, billigen Wanderarbeiter zusammenbrechen.

Es ist nicht alles so einfach zu lösen, wie man sich das gerne vorstellt.

"Wie Sie selber lesen können wurden ca. 22.000 Menschen trotzdem aufgenommen, da ist ein (Sorry für diese Aussage) Verlust von gerade einmal 1-2 Prozent , doch nicht ausschlaggebend."

Abgesehen davon, daß das eine zynische Rechnung ist, stimmen Ihre Zahlen auch nicht. Es kann ja sein, daß das Problem Ihnen erst jetzt, durch die aktuelle Berichterstattung, bewußt geworden ist, aber das läuft schon lange, und die Opferzahlen lassen sich nur schätzen

fathaland slim
18:24, Don-Corleone

Na, dann versuchen Sie mal, als Nichtdeutscher in unser Sozialsystem einzudringen. Ich wünsche Ihnen viel Glück,Sie werden es brauchen.

Kindergeld als Nichtdeutscher, der nie hier gearbeitet hat? Können se knicken.

Rundumversorgung bis zum Tode, ohne hier gearbeitet zu haben? Dito.

Informieren Sie sich doch mal über die Gesetzeslage, bevor Sie so einen Unsinn schreiben.

fathaland slim
18:39, Zwicke

"Und damit also die beste Möglichkeit, die Schwäche Europas jetzt massiv auszunutzen, und alles was irgendwie als Kahn schwimmen kann in Richtung Europa loszuschicken."

Sie irren sich, wenn Sie meinen, daß das alles eine neue Entwicklung ist, nur weil es gerade fett in der Presse ist. Das Problem der Bootsflüchtlinge existiert seit weit über 10 Jahren. An den Stränden des Mittelmeers und der Kanarischen Inseln werden fast täglich tote Menschen angespült.

Daran hatte sich die Öffentlichkeit ziemlich gut gewöhnt, aber jetzt sind es plötzlich so viele Tote auf einmal.

fathaland slim
19:00, morgentau19

Sie machen den nebulösen Begriff des "Kulturkreises" an einem einzigen Merkmal fest, nämlich der Religion. das geht komplett in die Irre. Wollen Sie eine weltweite Apartheid nach religiösen Kriterien? Dann können wir halb Berlin ausweisen, was mich sehr stören würde. Mein Schlachter müsste schließen, mein Bäcker, mein Gemüsehändler, alle weg....

Irgendwie hatten wir so was doch schon mal....

Gast
@ Linuxpinguin

Ihr Zitat:
"Außerdem: im Urlaub war ich schon mal in Tunesien und in Libyen (das war noch zu Zeiten Gaddafis und über den kann ich dir so einiges erzählen...)"
macht mich ja richtig neugierig. Was können SIE uns denn interessantes über Gaddafi erzählen, was der Typ MIR partout nicht anvertrauen wollte ?
Und was die Ressourcen angeht. Der von Ihnen kritisierte Kommentator hat Recht in puncto Überbevölkerung. Nur weil SIE meinen, es ist genug für jeden da, brauchen Sie sich wohl nicht die Frage zu stellen, WIE lange das ausreicht.

zopf
@ 19:00 von morgentau19: Das stimmt.

Zitat: "... die keine Ausbildung haben, (wer eine hat, muss nicht flüchten!) ..."

Genau, mit einer fundierten Ausbildung kann einem Hunger nichts anhaben, den spürt man gar nicht.

Und auch in Bürgerkriegsgebieten rufen die Kämpfenden immer wieder: Nicht auf den im blauen Hemd schießen, der ist gelernter Schreiner.

Soweit kann ich zustimmen, den Rest Ihres Kommentars betrachte ich eher skeptisch.

Gruß, zopf.

Gast
@ morgentau19

Cool, und Flüchlinge aus Diktaturen sollten ausschliesslich von anderen Diktaturen aufgenommen werden dürfen, muss man das so verstehen, ja?

fathaland slim
19:00, morgentau19

". Sie flüchten auch lieber in die EU!"

12 Millionen Menschen sind Schätzungen zufolge innerhalb Afrikas auf der Flucht. Die denken gar nicht an Europa, die versuchen nur, ihre Haut zu retten.

Es findet keine gezielte Wanderbewegung aus Afrika Richtung EU statt, das kommt Xenophoben hier bei uns nur so vor.

Das was gerade innerhalb des Afrikanischen Kontinentes stattfindet, kann man mit Fug und Recht als humanitäre Katastrophe bezeichnen.

Gast
@ V.Scho

Und wieviele sterben, wenn sie bleiben? Hätte ich die Wahl zwischen Flucht oder sicheren Tod... Sie brauchen nicht zu raten.

fathaland slim
19:17, Weggelaufener

"Meine persoenlichen ideen passen nicht in 1000 zeichen, wuerden evtl nicht freigeschaltet und wuerden nicht der allgemeinen meinung entsprechen - was erfahrungsgemaess zu nicht-konstruktiven anwuerfen fuehrt."

Was ist denn die "allgemeine Meinung"?
Meine Meinung entspricht auf keinen Fall einer solchen, denn dann würden die Wahlergebnisse hier in Deutschland anders aussehen. Aber ich versuche, meine Meinung zu begründen und "nicht-konstruktive Anwürfe" mit der Kraft des Argumentes zu parieren.

Gast
@ ramo1

"Gib einem Menschen einen Fisch - und er wird satt für einen Tag, aber lehre ihn zu fischen mit einem Netz, dann wird er satt für sein Leben."

Dieses Sprichwort bedarf heutzutage unbedingt des Zusatzes:"Und vergiss nicht, ihm Lizensen für das Fischen zu verkaufen..."