Kommentare

Wer nimmt diese Schlepper in Haft?

das ist nämlich das Problem. Wo keine Schlepper, keine Flüchtlinge. Bzw. Flüchtlinge, die u.A. internationaler Hilfe vertrauen.

Am Ende stirbt jeder allein

Als ich Kind war, dachte ich, irgendwann wird ein Menschenleben mehr wert sein.

Wie grausam muss es für eine Mutter oder einen Vater sein, wenn ihre Kinder vor oder mit ihnen ertrinken?

Aber vielleicht wurden sie geliebt, in der Zeit, in der sie lebten? Und haben somit etwas, was vielen Kindern in den sogenannten hochentwickelten Industrienationen nie zuteil werden wird.

Flugzeug ist wirklich mal eine gute Nachricht

wenigstens mal eine Rettung. Na ES GEHT DOCH WAS:::die Deutschen waren nach dem Krieg auch auf Hilfe angewiesen. Alle machen mit. Das ist gut. Freut mich.Bravo

Wir sollten uns bewußt sein, ...

daß wir die Gnade einer europäischen Staatsbürgerschaft haben.

Und die Beweggründe der Flüchtlinge entweder wirklich nachvollziehen können, weil uns politische Prozesse bekannt sind, oder wenigstens aufrichtiges Gefühl für diese Menschen an den Tag legen.

Vielleicht sollte man mal den

Vielleicht sollte man mal den tunesischen Fischern ins Gewissen reden, die ihre Seelenverkäufer für gutes Geld an seemännisch unerfahrene Schlepper u. Flüchtlinge verkaufen. Die Boote kommen ja schließlich irgendwo her und die Flüchtlinge betreiben wohl kaum Werften für Fluchtboote. Der Gewinn, welcher dabei erzielt wird, muss wohl derart hoch sein, dass man in Tunesien wohltuend über Risiken für die Flüchtlinge hinweg sieht.

Abschreckung

Ich hoffe, dass diese Ereignisse abschreckend sind für weitere Nachahmer. Um Europa muss ein Schutzwall gezogen werden, auf den Meeren sollten Schiffe patrouillieren, die die Flüchtlinge einerseits retten aber andererseits auch aufnehmen und direkt zurückbringen. Bleiben Sie in Afrika!

für ein gutes Leben

springe ich nicht aus dem 10. Stock ohne Fallschirm....

@AnRaNo 22:06

Und bleiben Sie in Ihrem Wohnzimmersessel...

Die Schlepper sind eine Folge, keine Ursache des Problems. Wann versteht Europa das endlich? Wer alles stehen und liegen lässt, seine ganzen Ersparnisse mitnimmt und unbedingt in das utopisch hoch geredete Europa will, der findet auch einen Weg. Das Geld was da fliesst lässt jeden zum Bootsmann werden, die Strukturen bauen sich auf, solange die Menschen (berechtigte) Gründe zur Flucht haben. Und an diesen Gründen ist zu grossen Teilen unsere Politik der letzten Jahrhunderte Schuld.

Es bleibt abzuwarten.....

wieviel Flüchtlinge täglich sterben müssen, bevor sich die reichen Staaten Europas endlich an einen Tisch setzen und brauchbare Lösungsvorschläge machen und umsetzen. 300 - 400 Tote pro Woche scheinen offensichtlich kein gesteigertes Interesse bei maßgeblichen Politikern/innen zu finden.

@ AnRaNo

"Ich hoffe, dass diese Ereignisse abschreckend sind für weitere Nachahmer. "

Glauben Sie das tatsächlich?

"Um Europa muss ein Schutzwall gezogen werden, auf den Meeren sollten Schiffe patrouillieren, die die Flüchtlinge einerseits retten aber andererseits auch aufnehmen und direkt zurückbringen. Bleiben Sie in Afrika!"

So spricht ein wahrer Menschenfreund. Einigeln wird nicht helfen... Sowenig wie dem kleinen Kind das Hände vor die Augen halten vor der bösen Welt.

Schon vergessen?

Sehr geehrter Herr Sachse55,
sind Ihnen die Bilder des Mauerbaues von 1961, in denen Menschen aus purer Verzweiflung aus nicht unbeträchtlicher Höhe in den Westen gesprungen sind nicht mehr geläufig? Oder Menschen am 11.9.2001 im WorldTradeCenter aus der 200. Etage?

Eine selbstgeschaffene Pein

Mir kommen die Tränen. Es wäre hier anzumerken, dass gerade die Lobbyarbeit der Einwanderungs- und Asyllobby das Gegenteil von dem bewirkt, was beabsichtigt ist; denn vielfach zeigen die Filme, Artikel und Fotos, mit denen man hausieren geht, Menschen der Mittelklasse solcher Länder, die viel Geld investieren, um illegal in Europa einreisen zu können und sich dabei der Dienste schwerkrimineller Banden bedienen – im Jargon der Lobby „Fluchthelfer“ genannt, wie diese Lobby ja immer gerne mit Tyranneivergleichen, so werden die Grenzsperren gerne mit der Berliner Mauer verglichen. Sieht man aber dann in den Berichten wie sich die Menschen dieser selbst gewählten Pein unterziehen, so verfliegt alles Mitleid und die Masse der angeblichen Flüchtlinge ist eben nicht politisch verfolgt, sondern schlicht widerrechtlich einreisende Ausländer. Daher müssen jene Delinquenten umgehend des Landes verwiesen werden, denn Deutschland ist nicht die Suppenküche und das Armenhaus der Welt!

@Sachse55: für ein gutes Leben

"springe ich nicht aus dem 10. Stock ohne Fallschirm...."

weil Du ein relativ gutes Leben hast!

@ Walter Meingott

"...denn Deutschland ist nicht die Suppenküche und das Armenhaus der Welt!"

Reicht ja auch schliesslich auch schon, dass es für einen immer grösser werdenden Anteil seiner eigenen Bürger Suppenküche und Armenhaus ist, nicht wahr?

Bitte nicht mit dem moralisches Kochlöffel in der

Nachrichtensuppe rühren.
Schlepper dingfest machen.
Schauen nach den Gründen und im Land helfen.
Nicht vom Pfad einer kontrollierten Einwanderung abweichen.
Die Menschen wollen aus ihren Herkunftsländern weg, weil es dort keine gesellschaftliche Ordnung gibt. Nur eine kontrollierte Einwanderung und Flüchtlingspolitik wird unsere Errungenschaften erhalten.
Jedes Land und seine Bürger trägt Verantwortung für dass was dort passiert oder nicht passiert.
Europa ist nicht in Verantwortung für den Rest der Welt.
Jeder Tote ist zu viel, doch nur so können wir auf Dauer wirksam helfen. Nicht mehr und nicht weniger können und sollten wir tun.

Dass die EU VERBIETET (und

Dass die EU VERBIETET (und bestraft als Menschenhandel), wenn ein Fischer einen Flüchtling rettet, ist entweder an bürokratischen Blindheitswahn oder aber an Unmenschlichkeit nicht zu überbieten.
>
EU will etwas über Menschenrechte in der Welt verhandeln?
>
EU sollte Afrika helfen? Nein. Meiner Meinung nach, sollte die EU mithelfen, eine KOOPERATIONSWIRTSCHAFT WELTWEIT einzuführen. Die einzigen, die da sich gross verändern müssten, wären nicht wir, sondern die Reichen und Konzerne. Aufgrund der Macht dieser Wirtschaftswelt, zählt Wohlstand nur an bestimmten orten der Welt und den Andrang des Elends lässt man verhungern, ertrinken oder bestraft sie mit Asylhaft.

Irgendwas ist hier mächtig

Irgendwas ist hier mächtig faul !

Was soll denn getan werden?

Ich finde es durchaus tragisch, dass hier Menschen ums Leben kommen?
Aber mal ehrlich, was wird denn von der EU erwartet? Dass sie Flüchtliche aufnimmt? Das könnte man vielleicht tun. Das ändert doch aber nichts an der Tatsache, dass sich Menschen in ein für diese Gewässer untüchtiges Boot setzen und dann kentern. Dafür können die EU Staaten nichts. Und es ist nicht Aufgabe die Meere mit Booten und Flugzeugen zu kontrollieren und nach kleinen Schiffchen Ausschau zu halten.
--
Einer lockeren Einwanderungspolitik können die meisten Staaten einfach nicht zustimmen, da die eigenen Systeme bereits überlastet sind. Ich bin klar für Einwanderung, aber nur kontrolliert und dann wenn es sinnvoll ist. Das Ziel einer guten Einwanderungspolitik ist Personen aufzunehmen, die in die Gesellschaft passen und einen Nutzen bringen. Der alleinige Anreiz eines "besseren Lebens" ist nicht ausreichend um die Tore für unkontrollierte Einwanderung zu öffnen.

Recht auf Selbstbestimmung

... hat ein jeder. Aber niemand hat das Recht, andere in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken. Nur weil andere Menschen das Pech hatten, in Armut geboren zu sein, haben sie noch lange nicht die Pflicht, in demselben Elend ihr Dasein zu fristen. Es sind mutige Leute, die sich aufmachen woanders eine Existenz aufzubauen, zu arbeiten und Geld zu verdienen, und ihre Familie zu ernähren. Nichts und niemand wird sie davon abhalten, weil es Menschen sind. Es ist ihr gutes und erstes Lebensrecht.

@ DanielB um 22:1

Sie haben vollkommen recht, viele verwechseln hier Ursache mit Wirkung. Es geht also nicht einfach nur darum den Schleppern das Handwerk zu legen, wie hier so oft gefordert, sondern die Gründe für die Flucht abzubauen. Da es dazu politischer und wirtschaftlicher Prozesse bedarf, die nicht von heute auf morgen von statten gehen können, müssen wir den Flüchtlingen akute Hilfe anbieten. Alles andere wäre unterlassene Hilfeleistung. Keiner von uns hat sich sein Privileg Europäer zu sein erarbeitet. Warum soll uns hier mehr zustehen als anderen, die hier Sicherheit und Frieden suchen? Selbst wenn unser eigenes Land mehr Geld investieren müsste, wäre es wirtschaftlich immer noch um ein vielfaches stärker als z. B. Eritrea. Aber ich denke durch die Umverteilung von Steuern müssten keine erheblichen Mehrkosten entstehen, zumal die Menge an Einwanderern im Vergleich zur Bevölkerungzahl derzeit nicht erheblich ist. Erst recht nicht wenn man den Flüchtlingen die Erlaubnis gäbe hier zu arbeiten.

@ Walter Meingott

Das Problem ist nur das die "widerrechtlich einreisenden" Ausländer keine Möglichkeit haben "rechtlich" einzureisen. Und haben Wirtschaftsflüchtlinge denn keine Hilfe verdient? Die EU profitiert schließlich von der Armut in afrikanischen Ländern oder macht sich sogar selbst schuldig (wirtschaftliche Expansionen, Billiglöhner, Rohstoffausbeutung,...) . Wenn Sie das leugnen, leugnen Sie die Geschichte von ca 18. Jhrd bis heute. Also: Moral vers. Paragraph ??

@ Ghandismus:Es ist eine

@ Ghandismus:

Es ist eine Sache, die illegale Einreise als Straftatbestand zu erfassen. Eine andere, jemanden auch konkret danach zu bestrafen. Ich kenne das italienische Strafrecht nicht, aber nach dem deutschen Recht ist es ebenso ein Straftatbestand (§ 95 Abs. 1 Nr. 3 AufenthG). Wenn ein Fischer einen "Flüchtling" aber aus einer lebensgefährdenden Lage rettet, könnte der rechtfertigende Notstand nach § 34 StGB eine Strafbarkeit ausschließen. Natürlich würde da auch wieder ein Mißbrauchspotenzial bestehen ("jaja, die waren in Seenot, klar, sonst hätte ich ja nicht geholfen").

Übrigens: "Asylhaft" gibt es nicht. Es gibt nur die Abschiebehaft (§ 62 AufenthG), die ist aber keine Strafhaft, sondern ein Sicherungsmittel.

@Walter Meingott:

Ihre Beiträge heben das Niveau dieses Kommentarbereich, ich lese sie seit einiger zeit gerne zu den verschiedensten Themen und stimme ihnen in der Regel zu.

Tod im Fischerboot

Ich habe heute die Doku bei Phoenix gesehen, es ist wirklich traurig.
Es wurden Fischer gezeigt, die (fast) nichts mehr fangen können, weil das Meer bei ihnen überfischt ist (Dank der europäischen Fischfangflotte - in einer anderen Doku wurde berichtet, dass ein Fischtrawler in ein paar Stunden soviele Fische herausholt wie mindestens ein afrikanischer Fischer in einem ganzen Jahr!) Deshalb verschulden sich die Menschen dort und nehmen die Lebensgefahr auf sich, um nach Europa zu kommen. Nicht nur für sich, sondern für die ganze Familie, die sie dann unterstützen wollen..
Statt an die Ursachen zu gehen und den Menschen dort nicht ihre Existenzgrundlagen zu nehmen, wird weiterhin eine kurzsichtige, egoistische Politik betrieben, viel Geld für die Abwehr ausgegeben und das Sterben in Kauf genommen.
Wann hört es endlich auf, Geld wichtiger zu nehmen als das Leben?

Wichtigste Sofortmassnahme

In den Herkunftslaendern ueber die Seeuntuchtigkeit der Boote und deren juengsten Folgen mit den zahlreichen Toten massivst mit allen Mitteln informieren. Wer kann das? Wer macht das?

Die Wirtschaftsflüchtlinge

Die Wirtschaftsflüchtlinge haben keine Möglichkeit rechtlich einzureisen, weil die EU-Staaten das Recht haben, ihr Aufenthaltsrecht selbst zu regeln und da müssen sie niemanden fragen!

Außerdem ist es eine völlig globale und pauschale Behauptung, dass alle, die hierherkommen, aufgrund europäischer, wirtschaftlicher Ausbeutung nach Europa gehen. Daraus ein "moralisches" Aufenthaltsrecht zu konstruieren, ist mehr als abenteuerlich! Damit würde Europa Jahrhunderte über Jahrhunderte in geschichtliche Sippenhaftung gegenüber der Vergangenheit genommen werden. Das ist auf eine gewisse Weise revanchistisch. Dann könnten beispielsweise die amerikanischen Ureinwohner heute die sofortige Rückkehr und punktgenaue, finanzielle Kompensation aller in den letzten 500 Jahren erlittenen Schäden durch Weiße klagen. Die Zeit holt die Menschen ein.

Unseren guten Lebensstandard erhalten

... das heisst auch, den Lebensstandard der armen Länder nicht zu verändern. Die Industrieländer haben den Rest der Welt abgehängt und wenn alles beim alten bleibt, dann wird der Unterschied immer nur grösser. Schön für uns, wenn das Elend der Welt so weit hinter den sieben Meeren liegt, dass wir es möglichst gar nicht zu Gesicht bekommen. Da graust es einem richtig, wenn man hier liest, dass die Afrikaner aufgefischt und postwendend ins Elend zurückgeworfen werden sollen. Da kann ich ja nur sagen "Ihr habt sie nicht mehr alle!"

@ solysombra

"corriere della sera" schreibt, dass das Boot sich 70 Meilen vor Malta und 60 Meilen vor Lampedusa befand,in maltesischem Hoheitsgewässer, die Menschen seien dann zur italienischen Insel gebracht worden......"
-
Der Staat Malta hat noch weniger Geld als Italien.
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corriere della sera zeigt das richtig auf.
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Deutschland ist weit vom Mittelmeer Entfernt.
Die Deutschen Interessieren nur für ihren Urlaub in Italien.
Und das kann ich Verstehen.
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An diesem Problem könnte die EU Scheitern.

Dann gibt es aber auch keinen Urlaub mehr.
-
Also Nerven behalten.
Es gibt keinen Ausweg.

Das Erweitern des Zugangs

Das Erweitern des Zugangs nach Europa würde weder unser noch deren Probleme lösen. Ich habe beruflich in meiner Firma auch mit Menschen aus Afrika zu tun. Sie kamen nach Deutschland mit lediglich einer geringen Schulbildung als Rüstzeug. Hier üben sie aufgrund dessen nun für wenig Geld die letzten Sch...jobs aus und sind sich bewusst, dass sie damit den Zenit ihrer beruflichen Karriere in Europa erreicht haben. Geld für die Familie in der Heimat bleibt kaum über. Zur Bekämpfung unser demografiebedingten Probleme sind sie, aufgrund ihrer geringen Einkommen/Sozialabgaben, kein wirklicher Beitrag.
Es ist schlimm, wenn Menschen auf Flucht nach Europa ums Leben kommen. Man sollte aber den Menschen vermitteln, dass die Perspektive "vom Tellerwäscher zum Millionär" im Europa des 21.Jh. nur noch eine Illusion ist.

@ Nagillum um 23:10

Es geht bei der "Ausbeutung" (subjektiv genannt)" oder die "Formen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen afrikanischen Ländern und EU-Konzernen" (neutral genannt) nicht nur um Vergangenheit sondern auch um Gegenwart, von der hier jeder einzelne, sich den satten Bauch streichelnde Deutsche heute und jetzt profiert. Würde man diese auf fairen Handel, faire Arbeitsbedingungen und nachhaltigem Rohstoffabbau reduzieren, würde es für uns hier wohl auch etwas ungemütlicher werden.
Mich würde interessieren wie man generell ein moralisches "Abschieberecht" konstruiert.

Die halbe Welt ist auf der Flucht

Es ist natürlich traurig, wenn Menschen ums Leben kommen, die ihr Glück in Europa suchen wollen. Oder vielleicht wollen sie nur an dem Glück teilhaben, für das wir hart gearbeitet haben, und sie selbst nichts zustande gebracht haben, weil sie entweder selbst nichts gelernt haben, und nun von der europäischen Bevölkerung ihren Lebensunterhalt einfordern, oder die Machthaber in ihren Ländern bis zum höchsten Maße korrupt sind.

Leider wissen die Flüchtlinge nicht, dass sich die europäischen Länder lt. Lissabon-Vertrag verpflichteten, bis zum Jahr 2050 noch weitere 50 Mio. Moslems, besonders aus Nordafrikanischen Ländern aufzunehmen. Dann wird der europäische Kontinent immer dunkler. Die Befürworter können sich freuen.

Diese Zwischenfälle sind

Diese Zwischenfälle sind unbeschreiblich tragisch, dies sei einmal außer Frage gestellt.
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Dennoch kann es, insbesondere in Anbetracht des Nichtstuns der EU so nicht weitergehen. Es müssen Lösungen her. In Malta ist das einzige (nicht private) Krankenhaus bereits auf Alarmbereitschaft und verstopft, ein altes, bereits stillgelegtes wurde auch auf den temporären Notfall vorbereitet. Und nachdem alle aufgepäppelt sind geht es dann ab in die überfüllten Flüchtlingslager. Das geht einfach nicht.
.
Der Maltesische Premier hat sich scheinbar bereits mit dem Italienischen kurz geschlossen und an die Presse sagte er anschließend:
.
"The time for words is over"
.
Dies ist bezogen auf die Gleichgültigkeit der EU und die nicht vorhandene Bereitschaft die Länder und insbesondere das kleine Malta bzgl. der Flüchtlinge zu entlasten. Dies ist ein europäisches Problem, genauso wie Griechenlands Banken es waren. Gemeinsam oder geteilt, aber so geht es nicht weiter.

es stimmt nicht das die....

schlepper schuld sind...händler sind nur da,wo auch kunden sind...genau wie bei den drogen...schuld ist immer der kunde...der etwas nachfragt...

"vom Tellerwäscher zum Millionär"

diese Illusion haben die Leute gar nicht. Den meisten würde es schon genügen, wenn sie nur in Frieden leben könnten und sich mit eigener Arbeit etwas aufbauen könnten.

@Cypher - Ist es doch

"Und es ist nicht Aufgabe die Meere mit Booten und Flugzeugen zu kontrollieren und nach kleinen Schiffchen Ausschau zu halten."

Sollte es aber. Aus dem ganz einfachen Grund dass solange nicht verhindert wird dass sich Flüchtlinge in eine solche Gefahr begeben ist es eine Frage der Verhältnismäßigkeit - es ist uns Europäern möglich dies zu tun, ohne dass wir wirklich große Opfer bringen müssen. Auf der anderen Seite stehen ein Menschenleben - wieviel hätten wir gegeben um die Kinder, die nun in den kleinen weissen Särgen liegen zu retten ?
Erst beim Anblick solcher Bilder bekommt man eine vage Vorstellung vom Ausmaß einer solchen Tragödie.

Nein, wir können vielleicht nicht die ganze Welt retten, aber dafür sorgen dass keine Flüchtlinge mehr zwischen Afrika und Europa ertrinken (oder wenigstens kaum einer) - das könnten wir.

viele meckern hier...

über die schuld der industrienationen über das elend ... aber wenn die dritte welt sich mittels piraten mal wirklich wehrt,dann meckern die gleichen leute auch...ganz schön schizophren...

Fairer Handel

Es gibt, zumindest in der Bevölkerung, immer mehr Bestrebungen, fairer zu handeln.
Fair Trade expandiert und inzwischen wird sogar ein möglichst faires Phone entwickelt. Es wird ca. 10 - 20% teurer als ein vergleichbares Handy. Der Vorteil für den Kunden (außer ein gutes Gewissen) - es ist haltbarer (z.B. kein eingebauter Tod). So rechnet es sich auch für den Verbraucher.

Viele Kunden wollen Verbesserungen, deshalb gibt es immer mehr Label, wobei leider viele (fast) nur Marketing sind.

Danke, dass Sie mir recht geben….

Genau aus diesem Grund würde ICH nicht springen, es sei denn, ich wähle einen schnellen Tod (World Trade Center). Bei den Montags-Demos war ich mir bewusst, im schlimmsten Fall tödlich verletzt zu werden und habe meine Heimat doch nicht verlassen.

@ morgentau19

"Oder vielleicht wollen sie nur an dem Glück teilhaben, für das wir hart gearbeitet haben,..." Was haben Sie persönlich hart erarbeitet um in diesem Wohlstandsglück zu leben? Oder ist es eine Leistung in Europa geboren zu werden? Glückwunsch.

Schlepper bekämpfen ist sinnlos

Der Problematik mit der Bekämpfung der Schlepper zu begegnen hiesse das Pferd am Schnwanz aufzuzäumen - in dieser Hinsicht verhält es sich mit Schleppern ähnlich wie mit Drogendealern - solange eine Nachfrage besteht werden auch immer Menschenbereit sein das Risiko einzugehen, da diese Schleuserei sehr lukrativ ist. Nimmt man Einen fest wird es nicht lang dauern und der Nächste steht bereit - und je gefährlicher es ist desto mehr steigen die Preise.

Dieses Spiel wird schon lange gegen den organisierten Drogenhandel geführt ohne dass es Aussicht auf Besserung gibt. Der Kampf gegen die Schlepper wird unter solchen Bedingungen ähnlich verlaufen - hoher finanzieller Aufwand, magere Erfolge.

Soll Europa wirklich alle afrikanischen Flüchlinge aufnehmen?

Die Not in Afrika ist wirklich groß.
Die minimalste Aussicht, auf Dauer in Europa leben zu dürfen, scheint den meisten Afrikanern nicht bewusst zu sein.
Stattdessen riskieren sie ihr Leben und bezahlen Unmengen, um diese Chance zu nutzen.
Aber wie soll Europa vorgehen? Alle afrikanischen Flüchtlinge aufnehmen? Es müssten die örtlichen Bedingungen verbessert werden, aber durch Korruption und Krieg ist dies nicht so einfach.
Ich selbst bin ratlos?!

Ach Gott, die Schlepper...

...die sind auch auf ein "Gastland" angewiesen, das ihr Geschäftsmodell unterstützt. Siehe die letzten 300 Toten von Lampedusa - Herkunft: Misrata in Libyen, eine sog. Rebellenhochburg gegen Gaddafi. Es rächt sich halt doch, gegen antiwestliche Diktatoren ausgerechnet noch wesentlich antiwestlichere Kriminelle zu unterstützen!

@bouleraro Wenn man ohne

@bouleraro

Wenn man ohne Fach- und Sprachkenntnisse nach Deutschland kommt, kann man sich auf unserem derzeitigen 1 . Arbeitsmarkt gar nichts aufbauen, sondern lediglich überleben und das zudem unter mieseren Bedingungen als der Rest der Gesellschaft. Sollten Sie in einem Unternehmen mit Reinigungskräften aus Afrika tätig sein, suchen sie ruhig mal das Gespräch! Die werden Ihnen schon so einiges erzählen können, wo sie wie lange für welchen Lohn alles arbeiten müssen, um klar zu kommen.

Begriff Flüchtling

Die Frage ist, doch, handelt es sich bei diesen Menschen um Flüchtlinge (= sie fürchten um Leben und Freiheit) oder um illegale Einwanderer (= sie erhoffen sich einen besseren Lebensstandard)?

Möchte ein Deutscher nach Australien, Kanada oder in die USA auswandern, so reichen eine excellente Berufsausbildung und sehr gute englische Sprachkenntnisse nicht aus. Er muß einen Arbeitgeber vorweisen können und in Abhängigkeit von seinem Alter z.T. eine beträchtliche Geldsumme (sogar bis zu 1 Mio AUS)

An der Wurzel des Problems sollte man anpacken....

Hier erfahren wir vom Unglück von nur einigen wenigen, die es fast geschafft hatten.
Es verhungern, oder gehen deutlich mehr Menschen ein, durch Mangel an Medizienischerversorgung bzw. generell an Armut in den Ursprungsländern.
Durch Bildung und Entwicklungshilfe müsste ein Gewisser Wohlstand dort entstehen, wo dann diese Menschen erst gar nicht auf die Idee kommen zu flüchten.
Wenn die Menschen blos ihre Inteligenz anstatt für Waffentechnik in Entwicklungshilfe verwenden würden, dann würde jeder davon profitieren.
Aber wie das Geschäft für die Schlepperbanden lukrativ ist, ist auch das Waffengeschäft für die reichen Industrienationen lukrativ. Wenn Europa denen die Waffen nicht verkauft, dann machen es die Russen oder ein anderer.

Ach ist die Welt verlogen.

Aufnehmen? Oder was ?

Das ist eigentlich der falsche Ausdruck. Denn niemand verlangt, dass jede Familie bei sich einen Afrikaner aufnehmen soll, um es überspitzt auszudrücken. Was wäre denn, wenn man sie einfach nur in Ruhe lässt? Nicht in überfüllte Wohnheime steckte, ihnen vorschreibt wohin sie gehen dürfen oder nicht usw. Und vor allem, dass man ihnen verbietet zu arbeiten. Das kanns ja wohl nicht sein. Die Leute müssen sich selber versorgen dürfen, dann müssten wir niemand 'aufnehmen'. Genau wie wir, können Sie sich selbst Wohnungen suchen und Arbeit. Man darf sie nicht draussen vor der Tür stehen lassen, oder besser gesagt, mit Hitech-Schiffen und Waffengewalt davon abhalten, dem Elend zu entkommen, in das sie mir nichts, dir nichts, hineingeboren sind.

Ich sehe gerade einen Film*

in welchem soeben gesagt wurde: "Das menschliche Leben ist ein vorrübergehender Zustand.". Vielleicht sollten die "Harten" unter uns mal ein wenig über diesen Satz nachdenken...

*The Box

Wenn Islamophobie kolportiert wird,die bei der kruden Argumentationskette den wahren Schuldigen im blauäugigen europäischen Gutmenschen ausmachen will, sollten Ross und Reiter genannt werden.
Seit der Selbstbezichtigung von US Viersterne General Wesley Clark wissen wir, dass in nordafrikanischen Ländern alle ,seit zehn Jahren geplanten, geostrategischen US-Kriege ausgeführt wurden. Dank der Soft Power Russlands, und der klugen Diplomatie der Iraner und Chinesen,und last but not least der weltweiten Friedensbewegungen ist der Syrien und Iran Krieg (noch)nicht zur Ausführung gekommen. Die Flüchtlinge aus diesen Ländern wären jetzt bei weitem größer. Religionsfanatiker und Rassisten sind die nützlichen Idioten der Kriegsprofiteure. " Dann wird der europäische Kontinent immer dunkler. Die Befürworter können sich freuen"

@ remiehlad

"Das Problem an sich war schon bekannt - wen haben Sie gewählt?????"

Die Piraten, auch wenn ich natürlich schon vorher wusste, dass das sinnlos ist.

"Stoppt die Schlepper und ihr stoppt das Problem, das mehr und mehr Menschen im Meer den Tod finden."

Die Schlepper sind nicht das Problem, genausowenig wie es die Terroristen aller Welt sind - es sind die Ursachen dieser Phänomene. Hört endlich auf, an den Symptomen herumzudoktern...

Es ist menschlich kaum zu

Es ist menschlich kaum zu ertragen, dass bald tagtäglich Flüchtende= Menschen jämmerlich ertrinken müssen bzw. können. Es spielt doch eigentlich auch keine Rolle mehr, welche Beweggründe die Menschen hatten Europa als Ziel auszuwählen.

Vor gut 53 Jahren war das Projekt „Altlantropa“ das letzte Mal im Gespräch, mit phantastischen Zahlen, grenzenloser Energiegewinnung und Zielen die alles in den Schatten gestellt hätten. In den Dokumentationen dieses Mamut Projektes gab es auch Visionen, wie man Afrika zum „erblühen“ bringen könnte, damit die Menschen dort Arbeit u. Auskommen hätten. Ökologisch wäre das Gesammtprojekt wohl ein Desaster, Ökonomisch wohl der maximalste Erfolg.

Das Beispiel soll zeigen, dass damals etliche Länder an diesen Projekt interessiert gewesen sind und auch ein großes Interesse hatten, Afrika u. den Menschen dort zu helfen, auch wenn Profitstreben hier im Vordergrund standen.

Daher, der Damm mag eine Utopie sein, das Helfen in Afrika auch?

01:12 von Carla 01

Carla 01 weist genau darauf hin, wie andere Länder mit solchen Problemen umgingen. Ich erinnere mich an Tausende von Hongkong Chinesen, als sich ihr politischer Status änderte. Ein Großteil wollte nach Kanada auswandern, z.T. auch als politische Flüchtlinge.
Raten Sie einmal, wie Kanada reagierte. Kanada brauchte keine Sozialhilfeempfänger.
Ergo: "No money, no talk"
Damals gab es keinen Aufschrei, denn es gab keine Schlepper und keine Toten. Es wurde ordentlich ein Fall nach dem anderen auf der Basis von Einwanderungsbegehren abgearbeitet. Ich erinnere mich auch an Australien ca. 1968.
Damals gab es in Deutschland australische Einrichtungen, an die sich Einwanderunswillige wenden konnten.
Ich tat es und starb nicht in den Fluten, sondern war einschließlich Frau und Kind willkommen.
Wärer es nicht sinnvoller, in Zusammenarbeit mit Lybien und Tunesien solche EU- Einrichtungen in diesen Ländern zu eröffnen

@Walter Meingott

"...denn Deutschland ist nicht die Suppenküche und das Armenhaus der Welt!"

Flüchtlinge erwarten sich von Deutschland in der Regel auch keine Suppenküche, sondern Arbeit, um Geld für sich und ihre Familien in Afrika zu verdienen. Darunter sind jede Menge fähiger Leute. Viele haben in Libyen jahrelang als Handwerker gearbeitet und verhältnismäßig gut verdient. Sie waren dort integriert, bis das Regime - auch mit europäischer Hilfe - zusammenbrach und es für sie keine Perspektive mehr gab. Erinnern Sie sich noch an die Bilder von dem wütenden Mob, der in Bengasi und anderswo Wanderarbeiter aus Schwarzafrika durch die Straßen trieb. Das ist noch gar nicht lange her. Dass unsere Gesetze Asylsuchenden keine Arbeit erlauben, ist eine Dummheit. Das muss geändert werden. Dann könnten diese Migranten eine echte Bereicherung für unsere Wirtschaft sein. Wer es bis hierher gechafft hat, ist stark. Solche Leute brauchen wir - auch um einmal Ihre Rente zu bezahlen.

Zeitraum

..weniger "Kolonialzeit" als Zeit der Entwicklungshilfe..
.. mehr Entwicklungshilfe als Ertrag aus der Kolonialzeit.."
.. trotzdem heute mehr Tote als zur Kolonialzeit.

Wir leiden nicht unter Klimaschwankungen, oder Hunger, wir leiden darunter, dass wir zu viele sind.
Wären wir 1 Milliarde statt 7, wäre die Welt besser.
Wären wir 1/4 Milliarde wäre die Erde das Paradies.

@themroc

falsch gedacht!
Die Eltern haben schuld, wenn sie keine gute Lebensbedingungen für ihr Kind bieten können, warum haben sie es dann?

Egoismus pur?
Das Kind hat mein Mitleid, die Eltern meine Verachtung.

Europa = Schlaraffenland ?

Wird den Menschen in diesen Ländern denn dort suggeriert hier wäre das Schlaraffenland oder warum zieht es die Menschen nach Europa? Ohne ne gute Ausbildung und überhaupt Bildung geht doch für diese Menschen hier eh nix außer sie spekulieren auf unsere Sozialsysteme.
Und um Bürgerkriegen oder politischer Verfolgung zu entgehen würde ich nahegelegene Länder bevorzugen die ich über Land erreichen kann,von daher ist es mir noch nicht so recht begreiflich zu machen was das für Menschen sind die sich da ständig in Lebensgefahr begeben.

300 Tote pro Woche

Theoretische Betrachtung:
Im Mittelmeer sterben nicht die Armen oder die die Hunger leiden.
Das sind Angehörige der afrikanischen Mittelklasse.
Das ergibt sich schon aus den Preisen der Schlepper.

@ Lexx

"Wir leiden nicht unter Klimaschwankungen, oder Hunger, wir leiden darunter, dass wir zu viele sind."

Ja, aber einer globalen 1-Kind Politik das Wort zu reden, gilt ja heute mehr als inkorrekt, obwohl selbst das bei weitem unzureichend wäre...

02:06, Lexx

"Im Mittelmeer sterben nicht die Armen oder die die Hunger leiden.
Das sind Angehörige der afrikanischen Mittelklasse.
Das ergibt sich schon aus den Preisen der Schlepper."

Bitte nicht so kurzschlüssig denken. Die Menschen verschulden sich bei den Schleppern, um nach der Überfahrt diesen das Geld, was sie hier verdienen, in den Rachen zu schmeißen.

Die Schlepper vergeben Kredite zu Wucherzinsen und nehmen die Familien der Flüchtlinge als Geisel.

Das sind mafiöse Strukturen, eben organisierte Kriminalität.

@Nagillum - Ausbeutung auch heute

"Damit würde Europa Jahrhunderte über Jahrhunderte in geschichtliche Sippenhaftung gegenüber der Vergangenheit genommen werden"

In dem Moment in dem wir damit aufhören können wir uns vielleicht eine solche Einstellung leisten, es ist ja nicht so dass wir uns mittlerweile auch nur fair gegenüber armen Ländern verhalten. Indem wir zB dort Menschen für Hungerlöhne zu gesundheutsschädlichen bis lebensbedrohlichen Arbeiten benutzen, viele unserer Waren sind nur deshalb für uns so preiswert, der finanzielle Vorteil steht in keinem Verhältnis zu dem was wir für Flüchtlinge ausgeben.

Große Konzerne zB nehmen Bauern in Knebelverträge so dass diese niemals eine Chance haben ihrer Armut zu entfliehen. Die Liste ist lang, wir behandeln diese Menschen mit derselben Arroganz wie eh und je. Da von Sippenhaft zu reden ist lächerlich - aber vielleicht sind unsere Kinder ja mal so schlau und stellen fest dass die Ressourcen auch problemlos für alle reichen wenn nicht jeder gierig ist.

@LanaK

Das "Helfen" in Afrika ist Mord, millionenfacher Mord, seit 100 Jahren wird hemmungslos gemordet.
Afrika bietet nur einer geringen Anzahl Menschen ihr Auskommen, daher sind unsere Vorfahren von dort auch ausgewandert.

Nun erzwingen wir durch zeitweilige "Hilfe" Überbevölkerung.
Danach wünschen wir natürlich nicht das diese sich in unsere überfüllten Lebensräume ausbreitet.

Hilfe?

Hilfe bedeutet nicht die Menschen an Land zu lassen sondern ihnen in ihrer Heimat helfen.
Wie kann es sein, dass sich Menschen freiwillig- ja freiwillig ihr gutmenschen - in Gefahr begeben und um Hilfe schreien?
Das sind Kamikazeseegler die nunmal unerwünscht sind ( Umfragen belegen dies )
Wer die rettet nährt auch den Boden auf dem die anderen rüber wollen.
Nur mal zum nachdenken:
1940 streikte/ rebellierte in der UdSSR mal ein ganzes Dorf. Die Armee rückte an und zerstörte es mitsamt dn 500 Einwohnern. Als Folge gab es Jahrzehnte lang keine Streiks/ aufstande mehr.
Wie viele währen bei den aufstanden gestorben?
Sorry aber letztlich läuft es auf zahlen hinaus.

@electrohippie

".. Ja, aber einer globalen 1-Kind Politik das Wort zu reden, gilt ja heute mehr als inkorrekt, obwohl selbst das bei weitem unzureichend wäre..."

Typische Männerantwort " Wir wissen was richtig ist, lass es uns mit dem Gegenteil versuchen .."

1 Kind pro Paar ist leider nicht mehr möglich,
jedes 300ste Paar ein Kind mag evt. noch gehen.

@Lexx, Missverständnis?

@Lexx, Ich glaube Sie haben mein Thread missverstanden. Ich wollte mit "Atlantropa“ eigentlich aufzeigen, dass es sehr wohl Visionen gab, Neuland und Afrika mit Europa zu verbinden. Aber was machen wir jetzt 53 Jahre später?

Wir wollen eine "sichere Grenze“ bauen, damit eben Menschen aus "anderen Kontinenten“ nicht mehr zu uns strömen. Das Vorhaben der sicheren Grenze wird scheitern, es gibt keine Grenze, die nicht auch zu überwinden wäre. Mord ist eigentlich das was wir zurzeit hinnehmen, weil wir alle wegschauen, alle aufnehmen scheint weder gewollt/möglich noch beabsichtigt zu sein, helfen der dort lebenden Bevölkerung scheinbar auch nicht. Also, was wollen wir, alle ertrinken lassen, das Problem als solches stehen lassen, welche Alternativen gibt es?

Im Projekt Atlantropa ging es um Visionen, einige davon könnten vielleicht umgesetzt werden, man müsste es nur wollen und auch mal ausdiskutieren.

Märchen Überpopulation

Bereits jetzt können 12 Milliarden Menschen ernährt werden, so u.a. der ehemalige UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung Jean Ziegler.
Nicht die Anzahl der Menschen ist das Kernproblem sondern die ungleiche Verteilung der produzierten Güter bzw. des Eigentums sowie das damit verbundene Herrschafts- bzw. Unterdrückungsgefälle zwischen dem globalen Norden und dem Süden. Der Kapitalismus steht nicht nur für eine immense Produktion an Gütern, sondern auch für deren verschwenderischen Einsatz und Konzentration zu Gunsten weniger Menschen - zu denen sich bisher noch die westeuropäische Mittelschicht zählt. Noch sehen Viele jener in vermehrtem Druck und Abgrenzung zu sozial Schwächeren (wie hier Geflüchtete) eine Lösung und weisen doch zugleich ihre eigene Verantwortung zurück: 'Ursachen der "Tragödien" seien Schlepper_innen' usw. Ihr bisheriger Status als Wohlhabende sehen sie als natürlich und verteidigunswürdig an. Dass Reichtum für Andere Armut bedeutet, wird übersehen.

Darstellung: