Der Stecker eines Netzwerkkabels vor einem Server

Ihre Meinung zu Kritik an EU-Plänen zur Netzneutralität

Kein Drosseln mehr von Internetinhalten - das ist Teil eines Gesetzentwurfs, mit dem die EU die Netzneutralität regeln will. Zudem sollen Kunden, die mehr zahlen, auch mehr bekommen. Kritiker sehen darin eine Wende zu einem Zwei-Klassen-Internet.

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9 Kommentare

Kommentare

Gast
Nellie Kroes

Warum habe ich mir das eigentlich schon gedacht?
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Wo war Frau Kroes eigentlich als die NSA-Bombe geplatzt ist?

Jon Do
Und wieder ein Lobbygesetz.

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Diesmal in seiner Tragweite extrem schädlich für Demokratie, freie Meinungsbildung und Selbstbestimmung.
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Die Argumente für eine ECHTE Netzneutralität sind bekannt, und garantieren ein offenes Internet, wie wir es heute haben.
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Um den Bürgern nun ein Netz schmackhaft machen zu wollen, das von den ISPs kontrolliert und im wahrsten Sinne des Wortes GEMACHT wird (wo diese doch eigentlich nur für Datentransfer zuständig sein sollten), werden dem Bürger kleine Häppchen beim Roaming und Drosselung hingeworfen.
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Am Ende steht Staatsfunk und Staatsinformation für alle, von Großanbietern (Google/Yahoo/Youtube/Microsoft/NSA), die sich das finanziell leisten können, diese Inhalte zu pushen. Denn nur diese sind auf lange Sicht schnell und bequem verfügbar. Inhalte, für die Großkonzerne nicht zahlen, werden langsam aber sicher veschwinden.
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Schlimmer Fakt: Die EU-Kommission wird von der Lobby regiert, nicht von den Bürgern. Für jeden EU-Politiker 80 Lobbyisten, die meisten aus den USA.
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Hassknecht
Ja genau...

damit für die Ärzte gesichert ist das sie hochauflösende Bilder verschicken können. Wollt Ihr uns eigentlich total verar*****???
Und was machen dann Ärzte und KH die knapp bei Kasse sind, den USB-Stick per Brieftaube verschicken? Die Telefonkonzerne (Kartelle) haben einfach die Entwicklung des Internets von Anfang an Verschlafen und dachten sie können zusätzlich zu den 100 DM/€ noch 30€ Internetgebühr einstreichen. Das durch das Internet aber die Telefoneinnahmen gegen 0,- gehen haben sie nicht geahnt und jetzt wollen sie wieder mehr Geld sehen und schreiben dafür (mal wieder) Gesetze für unsere nichteinmal gewählten Politiker. Eine Schande ist das!

Gast
@ Jon Do

Nicht gelesen? KUNDEN, die mehr bezahlen, kriegen mehr. Nicht ANBIETER! Und das Kunden, die mehr bezahlen, auch mehr kriegen, ist doch überall normal. Das stört natürlich diejenigen, die nach dem Motto leben "Ich will alles haben aber am liebsten nichts zahlen - Geiz ist Geil".

Gast
Diese Welt kann nicht moderner werden

wir bleiben einfach im Steinzeitalter.
Vor allem bleibt die Beweislast beim Nutzer. Der Privatanwender wird wohl nicht die nötigen Mittel haben einen Beweis zu führen. Das funktioniert auch nicht über sinnlose App´s oder andere angebliche Programme die einem die Netzgeschwindigkeit ausrechnen soll, es kommt nämlich immer auf die Verbindung an ;-)
Irgendwie hat dieses angebliche Gezanke der Internet-Netze den selben Geschmack wie die Strom - und Gas-Netze. Wie immer wird der Bürger am 22. September 2013 nicht seine demokratisches Mittel wahr nehmen, als weiter mit den Dinosaurier Parteien.

Norden
Interessant...

...daß die EU ausgerechnet für die Firmen die Gesetze macht, die ihre Steuern zum größten Teil nicht in Europa bezahlen. Nach der Logik sollte, wer mehr Steuern bezahlt, auch die besseren Gesetze bekommen.

@christa112233
Nein, es ist nicht normal, daß diejenigen, die mehr bezahlen auch mehr kriegen.
Hat sich anscheinend bei Ihnen so eingebürgert. Aber es gibt immernoch einen Gleichheitsgrundsatz in diesem Land. Das gilt ganz besonders, wenn es um die Informationsfreiheit geht. Internet ist als allererstes ein Informationsmedium und kein Verkaufsladen.

Gast
@christa112233

Leider ist es eben nicht so, dass nur weil etwas mehr Kostet auch mehr leistet oder bietet.
Auf Millionärspartys oder in Luxus Diskotheken zahlen Sie für ein Glas Cola sicherlich einen höheren Preis als in einem guten Lokal um die Ecke. Ob Ihnen dort oder da auch ein Markengetränk angeboten wird --- ist vom Verbraucher wohl kaum nachzuvollziehen.
:-D Pferdelasagne wäre auch so ein schönes Analogbeispiel.
Glaube nicht das nur der Kunde "Geiz ist Geil" als Auslöser angesehen werden kann, sondern vielmehr die Gier derer die schon genug haben, aber Ihre Gier nicht stillen wollen oder können. Hört sich stark nach einer Suchtkrankheit an.

Precy
@christa112233

Guten Morgen.

Große Konzerne sind ebenfalls Kunden. Anbieter von z.B. Nachrichteninhalten, könnten dabei Vorteile bei Verbreitung ihrer eigenen Meldungen haben und kleinere (vielleicht unabhängigere) Anbieter verdrängen.
Das war wohl gemeint.;-)

LG