Ihre Meinung zu: Warum sich trotz Milliardenüberschuss keiner laut freut

23. August 2013 - 14:48 Uhr

Während viele europäische Nachbarn weiter bangen, geht es Deutschland immer besser. Bis Ende Juli verbuchte der Staat einen Überschuss von 8,5 Milliarden Euro. Von Steuersenkungen spricht trotz Wahlkampfs niemand.

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Kommentare

Wenn so ausgebeutet wird, ist das klar

Also seit zehn Jahren werden die Kosten zunehmend auf den wirtschaftlich nicht relevanten Steuerzahler umgewälzt. Gebühren aller Art erhöht, Leistungen zurückgefahren.
>
Es wäre schon wunderlich, wenn sich das nicht auch in "guten" Zahlen ausdrückt. Tatsache ist aber, dass die Belastungen einzelner (auch einzelner Unternehmen) immer größer wird bis zum Zusammenbrechen. Fragense mal in Ihrer persönlichen Nachbarschaft wie die für uns massgebliche Realität aussieht-

Ja dem muss man leider zustimmen

die Belastung der Arbeitnehmer wird immer weiter erhöht, Stichwort Arbeitsverdichtung.
Lange kann das nicht mehr gut gehen. Wenn man jetzt mal Überschüsse hat, warum auch immer, werden hoffentlich mal Schulden abgebaut und in die Infrastruktur investiert, hier sind gewaltige Positionen offen.

da haben es die Politiker

da haben es die Politiker diesmal nicht geschafft, mehr auszugeben, als die Steuerzahler zusammengetragen und dem Staat abgeliefert haben. Faszinierend.
.
Soweit die Statistik vom Ende Juli. Wurden alle Schattenhaushalte mit einbezogen? Wahrscheinlich nicht, sonst hätten diese wohl einen anderen Namen...

Ein kleiner Fehler in diesem Artikel

Frau Engel schreibt in diesem Artikel:
"Die CDU hält die gegenwärtigen Steuersätze für genau richtig."
*
Das stimmt so nicht denn die CDU möchte weiterhin die Progressionskurve abflachen und somit verhindern dass Lohnsteigerungen weiterhin so negativ auf den Steuersatz wirken.
Das wurde ja schon vor gut einem Jahr im Bundestag beschlossen aber leider von rot/grün im Bundesrat verhindert.
An diesem Ziel hält die Union auch in ihrem Wahlprogramm fest.
Ansonsten ist viel Wahrheit in diesem Artikel, denn natürlich gibt es trotz der Mehreinnahmen nichts zu verteilen. Zuerst muss man daran denken endlich keine Neuschulden mehr aufzunehmen um in zwei Jahren vielleicht endlich mit der ersten Schuldentilgung beginnen zu können.
Die Belastung durch die Euro-Rettungshirme ist natürlich vorhanden auch wenn es die ersten positiven Zeichen aus den Problemländern der Euro-Zone gibt. Die Erwartung dass die Schirme halten und die Steuerzahler nicht in Anspruch genommen werden müssen bekommt Nahrung!

Milliarden Überfluß

Ich bin zwar Arbeitnehmer dem Steuersenkungen gut täten, aber ich finde es sinnvoller das man mit diesem Überschuss von 8.5 Milliarden erst einmal einen Teil der Staatsschulden zurück Bezahlt. Denn diese Schulden müssen wir auch von unseren Steuern und Abgaben zahlen.

Keine Steuersenkungen

Trotz des 8 Milliarden Ueberschusses sind keine Steuersenkungen moeglich? Warum? Ganz einfach, es geht um den Aufbau, Ausbau und die Festigung der Machtstellung Deutschlands in Europa und weltweit. Militaerisch koennen/wollen wir nicht aus bekannten Gruenden, diplomatisch funktionierts nicht, da Diplomatie im Ernstfall nur den Wert einer Theatervorstellung hat, also muss es ueber Kapitalbereitstellung bewerkstelligt werden. Oder noch einfacher: Wenn man sich Macht nicht erkaempfen kann, dann muss man sie sich erkaufen. Innerdeutsch schlucken dann unsere Prestigeprojekte BER und Stuttgart 21 Unsummen an Kapital. Keine Sorge, die Kosten, die dafuer heute genannt werden, steigen schon noch weiter. Unter dem Strich bleibt vom Ueberschuss dann einfach nichts mehr ueber, um Steuern zu senken.

Seltsames Denken

Deutschland gibt jahrelang mehr Geld aus, als es einnimmt. Klartext: Der Staat macht Schulden. Jetzt macht er ausnahmsweise mal "Gewinn", und schon rufen die ersten nach Steuersenkungen.
Wir zahlen jährlich mehr als 30 Milliarden Euro nur an Zinsen für unsere Schulden (und haben damit noch keinen einzigen Cent der Schulden zurückgezahlt). Da sind 8,5 Mrd. Überschuss nicht viel...

Die gerechte Verteilung der Steuerlast ist eine ganz andere Frage. Denn wenn in Deutschland Steuern gesenkt werden, haben davon meist ohnehin nur diejenigen wirklich was, die ohnehin schon viel Geld haben.

@lot

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Wir sollten der Schulden wegen an unsere nächste Generation denken und alles was danach kommt.
Bin zwar Rentnerin und könnte demzufolge auch einen etwas höheren Zuschlag vertragen, aber es wäre wirklich sinnvoll, erst einmal die Bundes-, Landes- und Gemeindeschulden zurückzufahren.

die schlechten Zahlen kommen noch

abwarten sag ich nur..in Europa haben wir grundsätzlich ein Rückgang der Wirtschaft sowie in Asien und woanders noch! Außerdem profitieren vom kleinen Wirtschaftsaufschwung nur die Eliten und mehr nicht! Der einfache Bürger sollte hierbei nichts erwarten! Außerdem hat Deutschland noch 2 Billionen Schulden und die müssen auch noch zurückgezahlt werden! Der Abbau der Schulden könnte ggf. Jahrzehnte dauern, weil wir schon lange über unsere Verhältnisse wie in anderen europäischen Staaten gelebt haben! Daher gehe ich davon aus, dass die Wirtschaft immer weiterschrumpfen wird und erst nach einem oder zwei Jahrzehnten sich stabilisieren wird! Hinzu kommt noch, dass man sich fragen sollte, ob manche europäischen Staaten, die den Euro haben, noch den Euro weiterführen werden.

Des Weiterem sollte man internationalen Unternehmen stärker zur Kasse beten und keine Steuerschlupflöcher, insbesondere in der EU, zulassen, weil dadurch gerade wir also der ganze Europa leiden tut

Schulden zurückzahlen?

Hat jemals ein Staat seine Schulden zurückgezahlt? Die schichten höchstens um.

alte Versprechen

Man suche im Internet mal nach "merkel steuersenkung 2013" und sei erstaunt über die vielen Versprechungen, die vor 2-4 Jahren bezüglich Steuersenkungen gemacht wurden.
Aber daran mag sich trotz Rekordeinnahmen wohl niemand aus der Regierung erinnern wollen.

Welcher Überschuss?

Welcher Überschuss?

Soso prima soll das sein?

Wenn man sein Konto bei der Bank um die 2000 in den Miesen hat kommt bei 8,50 zum ausgeben auch nicht unbedingt Freude auf, oder? Ja wenn nach der Rückzahlung der 2000 noch 8,50 übrig wären das wäre ein Grund zum Feiern und eine Meldung wert aber doch nicht so, also Bitte!

@ 15:38 von Anonym187

Sie schreiben:
"die schlechten Zahlen kommen noch
abwarten sag ich nur..in Europa haben wir grundsätzlich ein Rückgang der Wirtschaft sowie in Asien und woanders noch! Außerdem profitieren vom kleinen Wirtschaftsaufschwung nur die Eliten und mehr nicht! "
*
Wenn Sie ab und zu Zeitung lesen oder Tagesschau sehen dann sollten Sie wissen dass es z.B. in China und USA wieder stärkeres Wachstum gibt!
Und auch in der EU gibt es wieder mehr Wachstum auch wenn Skeptiker die aktuellen Meldungen nicht glauben wollen.
Und vom Wirtschaftsaufschwung profitieren alle die einen Arbeistplatz haben und vor allem die dadurch einen bekommen!

Wem schulden wir eigentlich

Wem schulden wir eigentlich genau was? Und was schuldet der einem anderen? Es gibt doch zich Schuldner und Gläubiger. Im Prinzip kann man auch alles gleich 0 setzen. Bei diesem Geldsystem kann eh keiner jemals etwas komplett begleichen.

Aber wo geht das Geld hin?

Straßen, Brücken, bezahlbare Mietwohnungen und an allem wird gekürzt. Die Renten (das sind Menschen die unser Land aufgebaut haben) ein Hohn 0,25% Beamte 3,25%. Wer heute Riester Rente spart hat von dem Geld in 40 Jahren nichts. Die Inflation und die Teurungsrate hat alles aufgefressen. Die Rentner in 40 Jahren stehen vor dem Nichts. Danke Frau Merkel. Weil ich für Deutschland, Europa und für den Euro auf Grundlage des Vertrags von Maastricht bin wähle ich AfD. Das ist allein meine Meinung.

Die Freude ist verhalten weil

Die Freude ist verhalten weil jeder weiß, dass das nur das Signal ist, wieder mehr Geld an andere zu verteilen.

Mehr Geld einzunehmen heißt nur, mehr Geld abzugeben.

Weniger einnehmen heißt mehr bekommen.

mit 8 milliaden die schulden zurück zahlen?

ich habe mal vor 4 jahren mal unsere politiker im wahlkampf geftragt, wann sie den, die schulden zurückzahlen wollen.
die antworten:
weis ich nicht! v. d. grünen
die schulden müssen sein, sonst bricht die wirtschaft ein! v.d. cdu
den vogel schoß die einer von der spd ab!
wir zahlen doch schon zurück, wir haben doch die neuvorschuldung halbiert!
er war nach sehr jung!
und ganz rot, wir brauchen noch mehr!
das schlimme es ist wahr und habe ich die antworten nicht geträumt.

Von Steuersenkungen spricht trotz Wahlkampfs niemand.

Die FDP ausgenommen. Bin gestern beim Joggen über zahlreichen Plakate dieser Partei gestolpert, die genau das propagiert. Eine Schamgrenze kennt diese Partei offensichtlich nicht.

Vielleicht sollte mal erwähnt

Vielleicht sollte mal erwähnt werden, daß den Sparen Milliardenschäden durch krimminelle Dumpinzinsen zugefügt werden. Das Diebesgut landet dann auf den Konten der Schuldner. Von Rechts wegen müsste das Geld in Form von Subventionen an die Sparer verteilt werden. Denn es ist die Kaufkraft ihrer Altersvorsorge, die der Staat durch die Inflation an sich gebracht hat.
Rauf mit den Zinsen, damit die Ersparnisse nicht durch die ständigen leistungslosen Lohnerhöhungen noch weiter kaputtgemacht werden. Und zum Ausgleich kann man dann die Steuern für alle erhöhen. Dann ist es wenigstens gerecht.

wär ja nicht das erste Mal,

das direkt nach der Wahl ein übersehendes Haushaltsloch auftaucht....

Steuererhöhungen nach der Wahl

sind auch weiterhin wichtig.....sofern Rot/Grün das Rennen macht. Niemand hat den Schulterschluß von Steinbrück mit den linken Parteien der Südländer vergessen....das wird uns, zumindest die abhängig Beschäftigten, noch teuer zu stehen bekommen.

@Bernd1: Blauäugig

Ganz schön blauäugig zu glauben, dass Wirtschaftswachstum permanent zunehmen wird. In den USA ist ein schwaches Wachstum zu verzeichnen, weil vorher eine Depression war. Die Märkte der westlichen Industriewelt sind fast gesättigt und bedürfen in naher Zukunft nur noch Ersatz. Und wenn dies in China und Russland ebenfalls der Fall sein wird und andere europäische Länder wieder ihren Export hochfahren können, dann wird das Wirtschaftwachsatum in Deutschland schnell in die Knie gehen. Dann ist die Herrlichkeit mit Haushaltsüberschüssen passé.

Der deutsche Staat hat gegenwärtig vor allem ein Ausgabenproblem

Über das Steueraufkommen kann man gegenwärtig nicht klagen, da Deutschland noch immer über eine halbwegs fleißige und unbestechliche Beamtenschaft verfügt und der Staat daher in hohem Maße in der Lage ist die festgesetzten Steuern auch zu erhalten; ein Blick nach Griechenland genügt, um zu sehen, was man an den hiesigen Finanzämtern (noch) hat. Würde man die unnötigen und unnützen Ausgaben wie beispielsweise die Mitgliedsbeiträge für die EU oder Vereinten Nationen streichen, so dürfte man bequem mit den Einnahmen haushalten können.
Doch solange die Parteiengecken das Geld an das Ausland verschenken und, obwohl Deutschland selbst mit hohen Schulden zu kämpfen hat, für die Schulden des Auslandes aufkommen wollen, so verwundert es nicht, wenn die hiesige Staatskasse leer ist. Daher müssen erst diese Übelstände behoben werden, ehe man sich über die Erhöhung der Staatseinnahmen Gedanken machen kann, andernfalls würden auch diese Mehreinnahmen wieder ans Ausland verschleudert werden.

@ Loll

Wem wir was schulden fragen Sie? Also wenn Sie mit "wir" die Staatsschulden meinen dann sind das z.B. Privatanleger, Banken, die Ihr Erspartes in Staatsanleihen investiert haben, Rentenfonds, und so weiter.
.
Also wenn man die Staatsschulden der Länder Europas gleich 0 setzt sind vermutlich so ziemlich alle privaten Rentenvorsorgen (außer Gold und Grundbesitz) betroffen. Und auch sonst viel Erspartes auf Konten, Sparbüchern, fest angelegtem Geld, Fonds und so weiter.
.
Das würde alles ins Chaos stürzen.

der schuldenberg der schuldenberg

Ist schon interessant: Die Leute sparen und sparen und wollen gleichzeitig, dass der Staat seine Schulden abbaut, ohne zu bemerken, dass es dann nichts mehr gäbe, worin man das Gesparte anlegen könnte. Die Aktienmärkte könnten diese ganze Spareinlagen gar nicht schlucken (und nicht gerade viele Sparer wollen ihr Gespartes in Aktien geparkt sehen). Blieben noch Kredite an Private, kurz, die Überschuldung der Privatwirtschaft...
Nebenbei: Sofern das Volk tatsächlich der Souverän ist, sind die Schulden des Staates die des Volkes. Da das Volk zugleich der Sparer ist, ist das Volk mit sich selbst verschuldet. Nicht nur: Die größten Gläubiger (die Mittelschicht) sind im Schnitt auch noch die größten Steuerzahler. Das ist so, wie wenn der Firmenbesitzer seiner eigenen Firma Geld leiht - aber wie gesagt, sofern das Volk tatsächlich der Souverän ist...

Kurzsichtigkeit

Wenn man seine Freunde über den Tisch zieht, hat man zwar zunächst mehr in der Tasche, aber irgendwann keine Freunde mehr. Auch wir Deutschen werden bald (nach der Wahl) erleben, wohin uns diese "alternativlose" Rettungspolitik der aktuellen konservativen Regierung noch führen wird... die Südländer sind aber nun einmal Pleite und langfristig werden wir daher daraufzahlen, weil sie ihre Schulden (und unsere Sparanlagen) nie vollständig zurückzahlen können).

@Walter Meingott: Der Staat hat kein Ausgabenproblem!

Nein, ein solches Problem gibt es nicht... zumindest nicht für den Staat. Der Staat hat Geld, und kann zur Not kreativ sein und welches "erfinden".
Wer soll denn sonst Geld ausgeben und die Wirtschaft am Leben erhalten, wenn alle sparen? Die Unternehmen und die reichen Privatleute doch bestimmt nicht... das obere Zehntel der deutschen Bevölkerung und hat so viel Kapital gespart, dass man es in einem Menschenleben gar nicht sinnvoll ausgeben *kann* und behält es daher lieber.

Außerdem ist Geld kein Wert an sich, sondern nur ein Zahlungsmittel... der wirkliche Wert hinter dieser Zahl (oder diesem Blatt Papier) muss erst erarbeitet werden, und zwar genau dann, wenn es ausgegeben wird und gegen ein anderes Gut eintauscht wird. Nein, zum Sparen ist das Geld nicht da, sondern zum Ausgeben und ich hoffe, dass das auch so beleibt, denn andernfalls stürzen wir uns selbst in eine Rezession!

Robuster Arbeitsmarkt ...

Der robuste Arbeitsmarkt ...

Ein Plus von 0,6 % der Wirtschaftsleistung. Ha !!!
Das ist weniger ... als eine Karotte mehr zum täglichen Gnadenbrot für den deutschen Steuerzahler und Fiskus.

Tatsache bleibt doch, daß es innerhalb der EU keine einheitliche Linie bei der Unternehmensbesteuerung gibt und Länder wie Irland, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Zypern und die Schweiz ihre Steuerschlupflöcher ganz weit offen halten -und verteidigen!- und so dem europäischen Fiskus geschätzte 1000 Milliarden -1 Billion !- jährlich verloren gehen !
Ein Raubzug der Mächtigen der Wirtschaft in Europa, den jeder schon damit unfreiwillig unterstützt, wenn er die Google-Seite aufruft, oder bei Starbucks einen Kaffee kauft, bei IKEA eine Benjamini-Pflanze, oder einen IPod bei Apple usw. usw.

Nicht nur der Euro. Wenn wir in "guten Zeiten" gerade mal null einnehmen, machen wir in schlechten Zeiten wieder Schulden. Das ist doch ganz logisch. Die eskalierende Europapolitik wird aber sicher das ende markieren. Es geht nur um das Wann.
.
Und das sich die Bundesregierung nicht freut ist doch klar. Dafür hat man dann die Presse. Und an den meisten Menschen geht das sowieso vorbei. Sie sollen sich natürlich auch über die Zahlen freuen, die für sie nicht von belang sind. Wenn es ihnen trotzdem schlecht geht, dann sind sie eben selbst schuld - ausnahmslos.

Überschuss und Überfluss

Wie bitte, "Deutschland geht es immer besser?" Eine derartige Wahlpropaganda ist nun wirklich überflüssig. Denn wenn es Deutschland "immer besser" geht, wieso werden dann die Schlangen an den Tafeln immer länger? Wieso steigen die Sozialausgaben, wie man an anderer Stelle lesen kann, in ungeahnte Höhen? Wieso müssen immer mehr Menschen, die jeden Tag acht Stunden arbeiten, ergänzendes Hartz IV beantragen? Wieso müssen dann Rentner, die mehr als vierzig Jahre gearbeitet haben, zum Sozialamt? Die Antwort ist verhältnismäßig einfach: Diese eben erwähnten Menschen müssen die Schmach des verarmen erleiden, weil es einer kleinen Elite in Deutschland "immer besser geht..."

b_m: Zinserhöhungen

Ich weiß ja, dass Sie bei dieser Art von Nachrichten immer Zinserhöhungen fordern. Aber mal rein wissenschaftlich:
Langfristig und geglättet muss der Zins an die Wirtschaftsleistung gekoppelt sein. Das hat folgenden Grund: Nur Schuldner zahlen Zinsen. Wenn Sie hohe Zinsen haben wollen, müssen Sie Leute finden, die einen Kredit mit hohen Zinsen aufnehmen, z.B. Unternehmen, die eine so hohe Rendite erwarten, dass sie die hohen Zinsen zahlen können oder Privatpersonen, die steigende Löhne erwarten.
Wenn dieses Wachstum nicht stattfindet, muss der Zins zwangsläufig klein sein. Theoretisch muss er Null sein, wenn das Wachstum Null ist.
Zinsen kann man nicht einfach so politisch festlegen.

@isayasomethingtothis: Nicht schönrechnen!

Genauer gesagt sind aus den vermuteten minus 2.131€ nur minus 2.122,50€ geworden. Aber diesen Vergleich können Sie auch nur dann ziehen, wenn Sie dazusagen, dass ich 1.500€ monatlich erwirtschaften kann und der Staat lediglich 8,50€ im Jahr. :-)

Auch wenn unsere Politiker 1 x schaffen, was ich jeden Monat schaffe, ist das noch lange kein Grund zur Freude. Und bevor Herr Seibert aus dem Staunen gar nicht mehr raus kommt...

Vielen geht es heute einfach schlechter als - nehmen wir mal 1990 - wo ein Kanzler noch das Gegenteil behauptete.
Und ich meine nicht, dass man die Kneipe heute schon nach dem 7 und nicht erst nach dem 8 Gin-Tonic verlassen muss.
Manche wissen gar nicht mehr, wo eine ist oder verwechseln sie mit dem Arbeitsplatz, wenn ich da an den Leistungsdruck-Bericht im ZDF denke.

Millionen können sich doch heute von ihrer harten Arbeit nichts mehr leisten geschweige denn ohne Amt überleben. Wenn diese Regierung das geändert hat, dann bekommt die CDU mein Kreuz.

@Am 23. August 2013 um 16:27 von Heldmann

„ich habe mal vor 4 jahren mal unsere politiker im wahlkampf geftragt, wann sie den, die schulden zurückzahlen wollen.
die antworten:
weis ich nicht! v. d. grünen
die schulden müssen sein, sonst bricht die wirtschaft ein! v.d. cdu
den vogel schoß die einer von der spd ab!
wir zahlen doch schon zurück, wir haben doch die neuvorschuldung halbiert!
er war nach sehr jung!
und ganz rot, wir brauchen noch mehr!“

Schöner Beitrag :-)

Schön ist auch, wenn man der Logik der CDU folgt, dass die Linken am meisten von Wirtschaftsförderung verstehen ;-)

Soll die Regierung für ihre hohe Staatsquote noch gelobt werden

Diese Meldung ist keine schöne Meldung, wenn die Medien uns dies auch anders verkaufen wollen. Bei solch einer Armut in Deutschland und der höchsten Staatsquote in der Welt auch noch über hohe Steuereinnahmen zu prahlen ist heuchlerisch.

Die Staatsverschuldung des deutschen Staates ist mir langsam schlichtweg egal, weil das Geld sowieso mit vollen Händen der Hochfinanz hinterhergeworfen wird.

Es wird über kurz oder lang auf eine Revolte hinauslaufen, in der sich die Gesellschaft vor lauter initiierten Neiddiskussionen wieder zusammenfinden und die Ursache der verfehlten Politik entdecken wird.

Alte gegen Junge, Beamte gg. Arbeitnehmer, Eltern gg. Kinderlose, Arbeitende gg. Arbeitslose, Pensionäre gg. Rentner, reich gg. arm:
Die Zersetzung dieser Gesellschaft wird von langer Hand geplant, nur so kann ein Volksaufstand gg. die auspresserischen Methoden verhindert werden.
Neiddiskussionen sind der Motor für die Befriedigung der politischen Habgier.

Wer ist noch für Deutschland ???

Genau! @b_m

Die Sparer bekommen nicht genug Zinsen, also arbeitsfreies Einkommen, während man endlich den Werktätigen auf ihren viel zu hohen Lohn für primitives Schuften endlich mal ordentlich Steuern drauf packen sollte! ;)
Wie würde sich eine gesetzliche Anhebung des Zinses wohl auf die Kassenlage eines so verschuldeten Staates wie Deutschland auswirken? Und bei welcher Schicht darf dieser Staat dann fleißig sparen oder Steuern und Gebühren erhöhen, um es als Zinsen auf staatliche Schuldscheine an die wahrscheinlich bedürftigsten 10% des Volkes abzuführen? Was glaubt man denn, wer den Löwenanteil aller Staatsschulden bei sich als Wertpapier oder Kontostand liegen hat?
Jetzt muss man sich entscheiden: Dumpingzins unter 25% bei Wucherlohn von teilweise auch über 8 € je Stunde - oder aber wirkliche Gerechtigkeit für die Sparer, das Rückgrat jeder Gesellschaft!

Man erinnere sich bitte an die Zeit,

als Osteuropa noch hinter einem eisernen Vorhang war.

Unser Staatssystem der sozialen Marktwirtschaft war am Ende mit seinem Latein. Hohe Arbeitslosenquote und Inflation infolge der Stagnation der Wirtschaftsleistung, weil keine Märkte mehr zur finanziellen Befriedigung bedient werden konnten. Nur mit einer stetigen Wachstumsrate und einhergehender Neuverschuldung kann dieses System überleben, in dem die Bevölkerung auf Kosten der Hochfinanz ausgebeutet wird. Auch in rein sozialistischen Systemen.

Mit der Öffnung des Vorhangs waren auch neue Märkte da, die unser Marktwirtschaftssystem am Leben erhielte. Mit dem chinesischen Markt ebenfalls und nun ist es zu Ende mit dem Wachstum.

Die Energie, die bald nur noch den Besserverdienenden zur Verfügung stehen wird, hat zukünftig die wichtigste Rolle in der Befriedung der Massen.

Wir sind daher auf dem besten Weg zur 3. Deutschen Revolution.
Ich freue mich schon drauf, dann kommt wieder eine Phase der Hoffnung.

bestenfalls

währe das ein signal das das "gesundschrumpfen" der letzten 3 jahrzehnte doch irgendwie was bringt.
bestenfalls!
die summe allerdings:
reicht für nix
nichtmal taschengelderhöhung ist drinn
allerhöchstens ist sie ein peinlicher punkt wenn wieder mehr gesparrt werden soll (an sozialem, bildung etc - sonst ja nirgends) und man den menschen erklähren muss das sie trotz überschuss den gürtel enger schnallen sollen
kähme die oposition drann (aber da ist ja steinbrück vor) müssten DIE erklähren warum das für nix reicht und man trotzdem die steuern erhöhen muss um mal wieder was für bildung und soziales zu tun(und keiner würds glauben)
also schweigen lieber alle und hoffen das der wähler die paar kröten bis zur wahl vergessen hatt

falls jedoch

jemand meint das hätte etwas mit gelungener derzeitiger politik zu tun weise ich darauf hinn das der laden derzeit so brummt wie noch nie!
wir erleben gerade die richtig fetten jahre
rein rechnerisch müsste ein vielfaches liegen bleiben
nur der wirt...

@ Thomas Wohlzufrieden um 18:01

warum?
zum beispiel weil die gesteigerte produktivität durch maschienen und infrastruktur die benötigte menschliche arbeitskraft reduziert
weil wir aus dieser segnung einen fluch zu machen plegen da die menschen trotzdem rund um die uhr arbeiten WOLLEN um ihren wert dadurch hervorzuheben, und daher nur eine 100% arbeitsbefreiung einzelner statt einer algemeinen reduktion möglich ist und diese dann ihre wertlosigkeit gefälligst auch spüren sollen...

und weil das geld das da währe um ihnen ein besseres leben zu erlauben(wenn die moralischen zeigefinger gegen "die faulen" unterbleiben würden)durch steuersenkungen aus der kasse verschwindet

@ Light1 um 18:25

lass ihn doch
habe mich heute erst köstlich über die grandiosen büso plakate amüsiert
das ist das selbe in der variante des letzten jahrtausends
ich hallte mich da an das alte appd motto:
"meine stimme für den müll"
und da es ein freies land ist hatt man die freie wahl des eimers

da der Staat jedes Jahr ca.

da der Staat jedes Jahr ca. 4% mehr Steuern einnimmt sollte er endlich mal anfangen, Schulden zurückzuzahlen. Im übrigen ist es ziemlich ungerecht, dass 20% der Steuerzahler 80% der Einkommensteuer zahlen. Hier wäre Entlastung angebracht

@Vivalarevulution: Revolution beginnt mit Opposition.

Also manche sind hier echt AfD-versessen. Aber ich muss auch den andern sagen, die diese Partei verteufeln wollen, dass Ihre Pläne zumindest auch nicht schlimmer sind als das, was die anderen Parteien bisher so angerichtet haben.

Ebenso hatte schon 2009 die Bundestagswahl für mich Volkskammerwahl-Charakter, weil ich schon vorher wusste, was nach der Wahl passiert, weil ca. 90% im Bundestag immer gleich abstimmen. Insofern sind LINKE & AfD im Bundestag schon wichtig.

Gefühlt habe ich den Eindruck, dass ein neuer Umbruch wie 1989 nicht mehr weit weg ist, aber er hat diesmal anders als damals keinen Geldgeber BRD. Ich befürchte, dass die nächste Revolution ausmaßtechnisch irgendwo zwischen Stuttgart 21 und Tahir-Platz liegen wird, in den Ghettos geht die Unterschicht ja jetzt schon aufeinander los.

@Am 23. August 2013 um 18:01 von Trecker

Was Sie schreiben halte ich für richtig, ich glaube aber, das viel größere Problem sind die Schulden selber. Die Staatsschulden blähen die Geldmenge auf, eine steigende Geldmenge führt zu Inflation und die wiederum vernichtet den Wert von Spareinlagen. Viele Ökonomen glauben bereits, dass sich die rieseigen Staatsschulden überhaupt noch durch Geldentwertung abbauen lassen. Jeder der heute privat für die Rente spart, wird das noch zu spüren bekommen.

@Am 23. August 2013 um 19:09 von Werner40

„Im übrigen ist es ziemlich ungerecht, dass 20% der Steuerzahler 80% der Einkommensteuer zahlen. Hier wäre Entlastung angebracht“

Ich würde mal behaupten, die 20% können sich ihre Steuern locker leisten.

um 15:38 von haberer

"" Hat jemals ein Staat seine Schulden zurückgezahlt? ""
#
#
Wenn ich mich richtig erinnere haben wir sogar noch Schulden aus dem 1. Weltkrieg zu begleichen vom 2. Weltkrieg will ich gar nicht erst reden.
Ohne Schulden erlass kommt kein Staat aus den " Miesen " raus.

@Werner40 um 19:09

da haben sie recht
das die 80% die weniger als 10% der einkommen kassieren über das doppelte ihres anteils zahlen ist ein skandal
man müsste diesen anteil halbieren um gerecht zu sein die steuern der restlichen 20% also ca verdoppeln

@ schiebaer45 um 19:21

nope
mit dem ersten sind wir sein ein paar jahren(nicht vielen) durch

TI

Schade, jetzt ist gerade mein alter Taschenrechner kaputtgegangen.
Der konnte nur das einmaleins und bis 1Billion.
Gibt sicher demnächst was neues zum genauen Rechnen... :D

die Euro-Rettung birgt...Gefahr

Für Griechenland bürgt Deutschland mit ungefähr 100 Milliarden Euro.

Das Geld ist schon weg.

Der Schuldenschnitt kommt und wird den Steuerzahler 40-50 Milliarden Euro kosten.

Und das Euro-Problem ist damit nicht gelöst.

"Dass nämlich die

"Dass nämlich die Haushaltspolitik dieser Bundesregierung in dieser Legislaturperiode eine sehr erfolgreiche war, das können wir wirklich festhalten."

So ein Quatsch! Welche Haushaltspolitik? Die Ausgaben sind ja nicht gesunken. Man hat einfach Glück, dass grade viel Geld rein kommt. Ein Verdienst der amtierenden Politiker ist das sicher nicht.

Bitte nehmet es Ihnen weg !

Je mehr Geld überbleibt desto unverantwortlicher gehen unsere Politiker doch damit um.
Gebts den schwachen Komunen oder den Armen,dann wäre wenigstens was sinnvolles damit gemacht worden,stattdessen wirds aber wohl wieder in solche Milliardengräber wie Berliner Flughafen oder Elbphilharmonie gepulvert.

19:09, Werner40

" Im übrigen ist es ziemlich ungerecht, dass 20% der Steuerzahler 80% der Einkommensteuer zahlen. Hier wäre Entlastung angebracht"
-
Das geht ganz einfach. Man muß nur die Großverdiener von ihren hohen Einkommen entlasten, dann zahlen sie auch weniger Steuern.
-
Ansonsten gilt: wer Geld verdient, muß Steuern zahlen. Wer viel Geld verdient, muß viel Steuern zahlen.
-
Eine volkswirtschaftliche Binsenweisheit. Läuft das anders, so nennt man das Kleptokratie.
-
"da der Staat jedes Jahr ca. 4% mehr Steuern einnimmt sollte er endlich mal anfangen, Schulden zurückzuzahlen"
-
Sollte das wirklich mal passieren, nämlich daß die Staatsverschuldung abgebaut wird, dann würden Sie sich wundern, welche Auswirkungen das auf Ihr Vermögen hat.( Sie sind ja offensichtlich "Besserverdiener")
Ich verrate Ihnen jetzt nichts, aber fragen Sie mal Ihren Vermögensberater, wo Ihr Geld steckt und wie es sich vermehrt.

Alle Profitieren?

"Und vom Wirtschaftsaufschwung profitieren alle die einen Arbeistplatz haben und vor allem die dadurch einen bekommen!"

Ich habe das zu einem anderen Beitrag bereits klar gestelt: Die Arbeitnehmer haben seit 2000 im mittel durchschnittlich 1,8% EURO weniger in der Tasche, während die Vermögenseinkommen im gleichen Zeitraum um über 50% (!) gestiegen sind. Es ist unwahr, dass alle vom Wirtschaftsaufschwung provitieren.

Rauf mit Löhnen und Gehältern

Da die AfD bei der Bundestagswahl wohl leider kaum eine Chance hat die 5% Hürde zu nehmen und somit der Euro-Wahnsinn unvermindert weitegehen wird muss doch alles daran gesetzt werden, dass der Exportüberschuß reduziert wird und die Binnennachfrage erhöht wird.
Die südeuropäischen Länder können vor allem mit Deutschland nicht konkurieren, aus dem Euro wollen weder Deutschland noch die Südeuropäer aussteigen, ergo, die Löhne und Gehälter in Deutschland müssen massiv angehoben werden (20-25%). Klar, das würde deutsche Produkte auf dem Weltmarkt teurer machen, aber das wäre dann die Chance auch die südeuropäischen Länder wirtschaftlich in Fahrt zu kriegen und gleichzeitig würde es einen inländischen Kaufboom auslösen.
Warum fordert das keine Partei??? Auch die Steuereinnahmen würden dadurch erhöht und es ließen sich wichtige Investitionen in Infrastruktur und Bildung finanzieren.

@schwarzrotgruen...

Das Ende der Fahnenstange ist nun erreicht: Da niemand mehr den überschuldeten Staaten Geld leihen will, lassen diese nun ihre Zentralbanken, die neumodische Entsprechung der alten Münzanstalten, ihre eigenen Staatsanleihen aufkaufen, was faktisch ein Gelddrucken ist und damit über kurz oder lang zur Geldentwertung führen muß; doch mit Gelddrucken kann man weder Verwerfungen in der Volkswirtschaft heilen noch die Übel im Staat abstellen, allenfalls die Schulden wird man dadurch los, aber dafür verlieren auch die Sparer ihr Erspartes, wie immer trifft es die Vernünftigen, Tugendhaften und Sparsamen, also jene, die es am wenigsten verdient haben. Da der Staat die Schulden- und Zinslasten nicht mehr zu tragen vermag, müssen diese entweder ganz abgeschüttelt werden oder aber zumindest zinsfrei und rückzahlbar nach Kassenlage gestellt werden; und fortan muß der Staat mit seinen Steuern, Zöllen und anderen Einnahmen wirtschaften, so wie es die Staaten seit jeher vermocht haben.

@Nico Walter

"Die Staatsschulden blähen die Geldmenge auf, eine steigende Geldmenge führt zu Inflation und die wiederum vernichtet den Wert von Spareinlagen."
.
Das ist nur die halbe Wahrheit. Die Inflation wird auch durch die Umlaufgeschwindigkeit beeinflusst. Da sich immer mehr Geld in immer weniger Händen befindet, unterbieten wir fortlaufend die gesetzte Zielmarke von 2%. In Griechenland gibt es schon Deflation. Und die ist weitaus schlimmer als jede Inflation. Der kleine Sparer stirbt ohnehin aus, da die Hälfte der Bevölkerung fast nichts hat. Und die reiche Minderheit anderen haben clevere Investoren. Und der Clou ist: Das geschieht nicht durch Inflation sondern durch die falsche Wirtschaftspolitik. Das Gespenst der Hyperinflation soll lediglich Ängste wecken und reale Gefahren ausblenden. Selbst wenn wir eine Inflation von 4% hätten, würde das die meisten Menschen in diesem Land nicht stören. Man muss verstehen, dass die Faktoren, bei einer alternativen Politik sich dynamisch anpassen.

@Werner40

"... ist es ziemlich ungerecht, dass 20% der Steuerzahler 80% der Einkommensteuer zahlen. "

Ihre Aussage betrifft nur die Einkommenssteuer und verzerrt in unzuverlässiger Weise die Finanzierung unseres Staates: Geringverdiener, Rentner, Studenten und HarzIV-ler zahlen zum Beispiel Mehrwertsteuer (Prozentual übrigens wesentlich mehr als Großverdiener, weil diese nicht ihr gesamtes Einkommen verkonsumieren müssen). Sie zahlen auch alle anderen Steuern. Ferner gibt es Gewebesteuer, Abgeltungssteuer, Energiesteuer, Versicherungssteuer u.s.f.
-
Insgesamt macht die Einkommenssteuer nur 34% des Steueraufkommens aus (Bundesfinanzministerium). Das heißt, selbst wenn da 20% 80% von zahlen, zahlen Sie nur 27% des Steueraufkommens.

@Anonym187 - alles halb so wild

Rein rechnerisch müssten wir bei stabiler Inflation von 2%, so wie jetzt, weiter nichts tun, d.h. keine neuen Schulden machen, aber auch nicht tilgen, als 35 Jahre zuwarten, dann wären die 2 Billionen Schulden schon auf 1 Billion geschrumpft.
Dann müssten allerdings auch Länder wie Nordrhein-Westfalen mit ihrem Geld auskommen, besonders die Städte in NRW. So steht beispielweise in dem neuen Bertelsmann-Bericht "Essen ist mit Kassenkrediten von mehr als 2 Milliarden Euro drei Mal so hoch verschuldet wie alle bayerischen, sächsischen und baden-württembergischen Kommunen zusammen." Bei dieser Art, ohne Rücksicht auf Verluste, Geld auszugeben, ist das natürlich nix mit Schuldenabbau.

Schuldenabbau mit lumpigen 8,5 Mrd Euro ...

... ist ungefähr so, als ob ich aus einem 10-Liter-Eimer Wasser einen Teelöffel voll Wasser raushole. Es soll natürlich Politiker geben, die anschliessend behaupten, dass sich der Wasserspiegel im Eimer merklich gesenkt hätte ...

Überschuss für wen denn?

Es ist ja nicht so, daß die Merkel nur in anderen europäischen Ländern die Abrissbirne schwingt! Wir werden auch weiterhin unter massiven Sozialabbau zu Leiden haben, wärend die Wirtschafts,- und Politmafia sich weiterhin die Säcke voll stopft.

Genug Geld da bei den Superreichen

Wenn man einfach mal im Internet recherchiert, wieviel Reichtum global bei den Superreichen vorhanden ist, wären diese ganzen Diskussionen überflüssig, denn es ist genug da für alle, nur ist es völlig falsch verteilt, das ist das einzige Problem. Also warum über ein paar Milliarden Staatsschulden mehr oder weniger diskutieren, wenn man die großen Summen ganz woanders holen könnte. Wer traut sich als erster das zu tun ? Am besten wäre dabei eine globale Lösung !

Richtig, Tiptopl, aber das

Richtig, Tiptopl, aber das traut sich keine Regierung dieser Welt..

Die schwarz-gelben Kinder- und Hausmärchen

1. wissen wir nicht, welche Bürgschaften längst verbrannt sind.
2. Die Menschen im unteren Lohnsegment wurden in den letzten Jahren massiv enteignet.
3. Die Infrastruktur wurde erheblich zerstört.
4. Existenzkosten (Miete, Strom, ÖPNV) sind überdurchschnittlich gestiegen.
5. Sozialleistungen wurden zumindest für die arbeitende Bevölkerung massiv beschnitten.

Nach diesen Maßnahmen hätte ich eigentlich erwartet, dass der komplette Schuldenberg abgetragen sei. Dann hätten wir gerne ein Glas Champagner aufmachen können.

Aber Herr Seibert staunt so viele Bauklötzer, dass sie ihm den Blick auf die Realitäten nehmen. Viele Millionen Menschen in der BRD leben heute weit unter DDR-Niveau. Aber im Denver Clan ist nun mal nicht für jedermann Platz.

Und während man die Geringverdiener arm gemacht hat, sind die Milliarden ganz nach oben gewandert oder wurden für teure Kriegsaktionen verschleudert. Und den Flüchtlingen präsentieren wir ein peinliches Schauspiel in Berlin Hellersdorf. Schlimm!

Es ist schon mutig, dass (dürftige) Wirtschaftswachstum

mit dem momentanen (geringen) Abbau der horrenden Staatsverschuldung in Verbindung zu bringen.

Ob es seriöse Ökonomen gibt, die das auch so
sehen?

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/22/deutsche-schulden-
koennen-nicht-mehr-durch-wachstum-abgebaut-werden/

Nun, es ist Wahlkampf.

Halbe Wahrheit!!!

Wäre ja schön gewesen, wenn die Verfasserin sich eingehender mit der Materie befaßt hätte, anstatt hier fast nur Allgemeinplätze zu zitieren.
Was nämlich weitgehend von Presse, Politik und vielen Steuerzahlen übersehen, verschwiegen oder nicht erkannt wird, ist dieser entscheidender Punkt. Durch die historisch niedrigen Zinsen, mit denen die ganzen, eigentlich schon bankrotten, Staaten am Leben gehalten und angeschlagene Banken vom Sparer saniert werden, sind die Zinseinnahmen drastisch gesunken. Und damit die darauf anfallenden Steuern. Vom Substanzverlust, der vielen Leuten spätestens im Alter fehlen wird, nicht zu reden. Und uns erzählt Herr Schäule, er hat in 3 Jahren Zinsen in Höhe von 40 Mrd. gespart. Toll!
Nun, und damit bin ich wieder bei der Verfasserin, wäre es interessant gewesen, zu erfahren, wie hoch denn diese Steuerausfälle sind und wie sie sich jedes Jahr fortsetzen.
Ich bin mir sicher, dann kommt Butter bei die Fische, Herr Schäub

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