Kommentare

Rezession in der Eurozone

0,3 % Wachstum in der Wirtschaft !
Deutschland = vielleicht,
Frankreich = glaub ich auf gar keinen Fall, die
sind im freien Fall !
Krisenländer haben nach wie vor zu kämpfen, s. Griechenland, angeblich Zuwachs ohne Berücksichtigung von Zinsen, Arbeitslosigkeit wachsend,
s. Portugal - Unruhen,
Irland - lacht sich halbtot über D, weil sie es wahrscheinlich doch nicht schaffen ohne Rettungsschirm,
und so weiter und so fort .....

die Armut wächst vor der Kommastelle

Während das BIP im Bereich NULL-KOMMA-ETWAS zulegt, wächst die Armut in Europa drastisch von Monat zu Monat.
Das darf bei dieser "Erfolgsmeldung" nicht vergessen werden. Ein steigendes BIP ist für die in Armut abgefallenen Menschen nichts wert.

Sollte diese Propagandameldung

stimmen, dann liegt es einzig und alleine an Erträgnissen aus der Spekulation. ARBEITSLEISTUNG jedenfalls kann nicht dazu beitragen, denn diese gibt es in Deutschland nicht mehr.

Marktkonforme Medien

Dass diese lachhaft gehaltlose Nachricht zeitgleich in etlichen Medien erscheint und überaus wohlwollend kanalisiert wird, wirft ein schlechtes Licht auf unsere Medienlandschaft.
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Was ist denn mit der Massenarbeitslosigkeit im Süden? Mit der hohen Jugendarbeitslosigkeit? Mit der eurobedingten Perspektivlosigkeit? Lassen die jetzt alle die Champagnerkorken knallen?
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Wenn ein Land wie Griechenland in die Steinzeit zurück katapultiert wird, weil die Finanzwirtschaft gern ihre verspekulierten Forderungen, steuerfinanziert in harter Eurowährung eintreiben will, ist das eine Sache. Wenn man jedoch auf dieser katastrophalen Basis einen homöopatischen Ausschlag nach oben als Erfolg feiert, dann ist wirklich niemandem geholfen!
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Ich sehe in dieser, durch Mainstream-Medien aufgedrängte Nachricht als Beleidigung an den Verstand. Und, in Anbetracht der bevorstehenden Wahl als undemokratisch. Gutgläubige Merkel-Fans werden eingelullt. Die "Merkelsche Austerität-Formel" soll für einige aufgehen.

Bald sind wieder Wahlen und

Bald sind wieder Wahlen und die Blockparteien wollen den dummen Michel die heile Welt vorgaukeln. Ich hoffe, die Vielzahl der Bürger ist diesmal erwas aufgeklärter.

Ist das wieder Merkel Werbung?

Seit Jahren, weit über zehn Jahre, profitieren ich und meine Kollegen und viele Freunde aus anderen Bereichen nicht von den "geschönten" Zahlen. Im Gegenteil, die deutschen Arbeitnehmer befinden sich mit ihren Einkommen + steigende Kosten Energie, Lebensmittel,... auf dem freien Fall nach unten. Im journalistischen Sprachgebrauch werden Leute wie wir mit "Einzelschicksale" bezeichnet, HaHa.

Es gibt keine Erholung, schon gar nicht mit dem Euro so wie er geschaffen wurde und verwendet wird. Es gibt kein Plus, nur dickes Minus. Wer sich solche Zahlen ausdenkt ist entweder arrogant oder möchte Frau Merkel helfen. Zumindest diejenigen die solche Fantasiemeldungen in die Welt bringen.

Keine Wahrheit von der Politik, egal welche Farbe, und der Journalismus macht einfach beim Täuschen mit. Man hat wohl mittlerweile selbst in Deutschland vor der Reaktion der Bürger Angst. Lange geht das bei uns auch nicht mehr gut, die Härten kommen nach der Wahl erst so richtig auf den Tisch. Egal von wem.

@ 12:21 von Liane8151

Sie schreiben:
"Rezession in der Eurozone
0,3 % Wachstum in der Wirtschaft !
Deutschland = vielleicht,
Frankreich = glaub ich auf gar keinen Fall, die
sind im freien Fall !"
*
Wieso behaupten Sie dass Frankreich im freien Fall ist wenn Eurostat das Gegenteil mit eindeutigen Daten meldet?
Wissen Sie es besser als die unabhängigen Statistiker?
Dann würde ich gerne Ihre Quellen für dieses Wissen kennen lernen, bitte nennen Sie diese.

@ 12:36 von ophorus

Sie schreiben:
"Sollte diese Propagandameldung
stimmen, dann liegt es einzig und alleine an Erträgnissen aus der Spekulation. ARBEITSLEISTUNG jedenfalls kann nicht dazu beitragen, denn diese gibt es in Deutschland nicht mehr."
*
Seit wann gehen Spekulationen in die Daten des Bruttoinlandproduktes ein?
Das wäre ja ganz neu!
Auch wenn Sie es nicht glauben wollen weil es Ihrem subjektiven Empfinden widerspricht:
Eurostat ist ein unabhängige Statistikbehörde die es nicht nötig hat Zahlen zu erfinden!
*
Arbeistleistung gibt es in Deutscghland in Hülle und Fülle, denn noch nie hatten so viele Menschen hier einen Arbeistplatz wie in diesem Jahr. Und noch nie hat der Staat so viel Lohnsteuer eingenommen wie aktuell. Also hat es auch noch nie so viel Lohnzahlungen an Arbeitnehmer gegeben!

Überall nur positive Meldungen und Jubelzahlen

nur schade, dass diese Zahlen niemand überprüfen kann...
Ich hätte mir gewünscht, dass hier in dem Artikel steht welcher bzw. welche Wirtschaftszweige z.B. in Frankreich oder auch in Spanien bei steigenden Arbeitslosenzahlen so fröhlich und ungezügelt gewachsen sind.
Ich vermute mal, es liegt an der Urlaubszeit.
Frankreich, Spanien, Portugal und Deutschland (ja, Deutschland gehört auch dazu) sind beliebte Urlaubsländer.

Ende gut-alles schlecht

Die Armut wächst in Europa im Schwindelerregenden Tempo. Wen will man mit derartigen Nachrichten denn "informieren?" Die Leute wissen doch selber, das sie immer weniger in der Geldbörse haben. Und das sich Arbeit, sofern vorhanden, gar nicht mehr lohnt.

Hoffentlich reicht diese Prognose bis zur Wahl

Vielleicht täuschen uns fürs erste die neuesten, teils zweistelligen Preiserhöhungen eine wirtschaftliche Erholung vor.

Was ist denn wirklich passiert?

Das Wachstum hat es von knapp unter null auf knapp über Null geschafft. Streng genommen ist die Rezession damit tatsächlich beendet. Aber ist das jetzt ein Grund zur Freude?
.
Die strukturellen Probleme werden durch weitere Misswirtschaft verschärft. Die Arbeitslosigkeit bleibt konstant hoch, Konsum bricht weg, und die einzige Chance ist Außenhandel mit den USA und BRICS (ich denke mal das erstere für den Impuls verantwortlich sind) Wo soll das Wachstum nächstes Jahr herkommen? Und übernächstes Jahr?
.
Was wir hier haben ist eine rechnerisch weniger schlechte Entwicklung als sonst, und mehr auch nicht. Ich will nicht mal ausschließen, dass sich das Wachstum fortsetzt. Die strukturellen Probleme und die Misswirtschaft werden jedoch fortgesetzt werden und auch dieses Wachstum erschlagen. Und spätestens wenn die nächste Bankenrettung ansteht ist wieder Ende.

Was nicht stimmen darf, stimmt eben nicht

Zu dumm, wenn die Zahlen nicht dem eigenen Weltbild entsprechen: Es soll doch immer weiter abwärts gehen mit dem bösen Kapitalismus und dann sollen endlich die heiß ersehnten sozialen Unruhen ausbrechen... Tja, und nun kämpft sich das System aus der Krise? Das kann natürlich nur Propaganda und Fälschung sein! Anstatt sich zu freuen über einen guten Trend (mehr ist es natürlich nicht, und es wird lange dauern, bis es sich auf dem Arbeitsmarkt niederschlägt, das weiß ich auch), wird lieber lamentiert und die Krise herbeigeredet... aber das ist ja nichts Neues hier. Mal schauen, was viele hier noch alles so schreiben werden in nächster Zeit, um ihr Weltbild zu retten!

Tränen verdrücken

Da müssen jetzt wohl einige Foristen ein paar Tränen verdrücken, weil der so sehr erhoffte Total-Zusammenbruch der seit Beginn der Krise beschworen ("2010/2011/2012/2013 wird der Euro nicht mehr existieren!" Zitat Ende) von einigen hier beschworen wird, ausgeblieben ist. :(
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Und jetzt wo es einmal so aussieht es könnte bergauf gehen, muss sofort alles zeredet werden, am Ende könnte noch jemand auf die Idee kommen, das der Euro und die EU nicht für alles Schlechte in der Welt verantwortlich sind. Das muss um jeden Preis verhindert werden!
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Sehr aufgeklärt, muss schon sagen...

@Bernd1

Zitat: "...denn noch nie hatten so viele Menschen hier einen Arbeistplatz wie in diesem Jahr..."

MINDESTENS einen "Arbeitsplatz" meinten Sie wohl.

Und wie viele davon sind 450 Euro Jobs ???

Viele Fragezeichen

"Positive Impulse kamen vor allem aus dem Inland: Sowohl die privaten als auch die öffentlichen Haushalte konsumierten mehr als im Vorquartal."

Bei den privaten Haushalten kann der vermehrte Konsum auch auf Mehrausgaben wegen Preiserhöhungen begründet sein. Wenn das Konto leer ist, so beginnt wieder deren Rezession.
Bei den öffentlichen Haushalten ist wahrscheinlich, dass durch Schuldenaufnahmen aufgrund der Prognose ein höherer Konsum entsteht. Erholen wir uns dabei?

@ 13:04 von Nana

Sie schreiben:
"Was ist denn wirklich passiert?
Das Wachstum hat es von knapp unter null auf knapp über Null geschafft. Streng genommen ist die Rezession damit tatsächlich beendet. Aber ist das jetzt ein Grund zur Freude?"
*
Sorry, aber 0,7% in einem Quartal sind nun wirklch nicht "knapp über Null", sondern ein sehr starkes Wachstum für ein Quartal!
NAch korrigierten 0,0% im ersten Quartal des jahres zeigt das nur dass die Tendez wirklich in die Richtung geht die von den Managern der Unternehmen bereits beim Ifo-Index angekündigt wurde. Die wissen ja wie voll ihre Auftagsbücher sind!
Deutschland funktioniert als als Lokomotive für die EU.
Und 0,3% (auch für das Quartal!) für die EU sind nach dem was in den letzten 2 Jahren passiert ist eine deutlich positive Tendenz, vor allem weil sich das durch diverse Länder zieht und nicht nur aus Deutschland kommt.

Am 14. August 2013 um 13:15 von Gerd Hansen

Exzellenter Kommentar! Arbeit gibt es ja in Hülle und Fülle, bloß kann immer öfter davon kein Mensch leben. Also muss er aufstockendes Hartz IV beantragen. Und bekommt automatisch den Faulenzer-Stempel aufgedrückt, er ist ja Hartzer....Ich bin froh, das ich in Rente bin.

Unsere Dummheit ?

Was nützt es d.Deutschen Bürger ,
im Prekariat gefangen ,
wenn diese überschüssige Kohle nicht
f.Autobahnen, Brücken usw. verwendet wird ,
sondern im Ausland wieder mal verschleudert wird,
dank dieser unsäglichen, inkompetenten Politik von Merkel/CDU !
Es nützt d. BASIS NICHTS !

Das Ausland dagegen ist hocherfreut, es ist der Lachende
Dritte , sie lassen d.Schmapus-Flaschen wieder krachen ,
denn, d. Dummen Deutschen (s.Irland u. Co. )
zahlen ALLES , auch wenn wir nur DRITTKLASSIG bewertet werden ,
es liegt wohl an Unsere Dummheit !

D.h., a.d. Dummheit d. Polit-Kaste i.Berlin !

Schlimm

Erst wenn in Deutschland keiner mehr nörgelt, weiss man, dass es wirklich bergab geht;-)

Jetzt mal im Ernst: da vermelden die Statistiker, dass in Deutschland und auch in weiten Teilen Europas wieder mehr Waren und Dienstleistungen hergestellt und verkauft worden sind und schon kommen die Deutschen als Nörgler daher. Als das BIP negativ war, war die Politik schuld. Sind die Werte positiv müssen Sie ja irgendwie manipuliert sein bzw. liegt es auf gar keinen Fall an der Politik. Ich weiss nicht, ob das typisch deutsch oder typisch Mensch ist. Ist wie beim Fußball. Wenn man den Trainer nicht mag, verliert er die Spiele. Gewinnt der Verein, liegt es am schlechten Gegner oder an sonst wem.

@Bernd1

Studie: Hartz IV ist gescheitert:
Wissenschaftler der Universität Jena zeigen mit ihren aktuellen Forschungsergebnissen, dass die Hartz IV Arbeitsmarktpolitik fatale Folgen für die Betroffenen hat. Das sogenannte „Fordern und Fördern“ führe nicht zu einer Aktivierung, sondern zu einer regelrechten Passivität. Zudem werden Hartz-IV-Bezieher gesellschaftlich stigmatisiert.

Auch wenn das die "große Koalition" der neoliberalen nicht wahrnehmen WOLLEN,
denn offenbar leidet nicht nur H.Pofalla
an "schwerwiegenden und irreversiblen Realitätsverlust "

@Bernd1

"Sorry, aber 0,7% in einem Quartal sind nun wirklch nicht "knapp über Null", sondern ein sehr starkes Wachstum für ein Quartal!"
.
Bitte Bernd1, es ist offensichtlich, dass ich die EU meine (siehe Thema), und nicht Deutschland. Bitte lesen Sie meine Posts genau! Aber wenn Sie unbedingt wollen: Wir haben ein zusammengerechnetes Wachstum von in den letzten 12 Monaten von 0,1-02%. Bitte mal die Realität zur Kenntnis nehmen (ja das steht auch genau so auf destatis)! Das ist fast nichts!
.
Lokomotiven fangen bei 4-5% an, und haben ein Exportdefizit, denn sonst könnten andere Volkswirtschaften nicht partizipieren (man zieht andere mit = Lokomotive). Das hat nichts mit den Begriff Lokomotive zu tun, den die Medien benutzen, weil es ein emotional aufgeladenes Bild vermittelt. Das Ifo Institut hat schon vor Jahren statistische Bereinigungen durchgeführt, damit der Index überhaupt passt. Das ist Kaffeesatzleserei und wurde schon oft genug vom statistischen Bundesamt widerlegt.

wenn ich durch deutsche....

Großstädte gehe sehr ich immer mehr Armut und mehr Leute die betteln müssen, geistig verwirrt sind, flaschensammler oder obdachlos!!!

Das Geld wächst nur im Millionär Bereich ob privat oder im Unternehmer. Die Bürger haben nix davon. Wird Bahnfahren jetzt billiger? Bekommen wir mehr krankenkassenleistungen, mehr Rente? Nein! Fragen sie mal die Caritas ob die Bedürftigen Menschen die immer junger werden ob sich die Lage verbessert hat? Im Gegenteil in den Städten und Kommunen sprudeln die Mieteinnahmen etc und sie sparen immer mehr beim sozialen! So sieht es in Deutschland aus! Und nicht wie auf den Charité Galas wo Leute mit Diamanten rumrennen!!

Rezession beendet?

Die Bürger müssen das jetzt doch verstehen. Solche "Erfolgsmeldungen" sind jetzt nach den vielen Negativschlagzeilen notwendig, um das müde Wahlvolk wieder etwas aufzumuntern. Warum der Konsum steigt, ist doch leicht zu beantworten. Es lohnt sich bei der hohen Inflationsrate und dem niedrigen Zinsniveau einfach nicht mehr, zu Sparen. Da ist doch selbst die Altersvorsorge ein Verlustgeschäft. Und wem haben wir diese Finanzpolitik zu verdanken?

Inflation 2% - Wachstum 0,7 = Verlust von Minus 1,3% !

Euro-weit Verlust sogar - 1,7% mindestens, weil dort die Inflation durch Steuer- und Abgabenerhöhung noch höher als 2% liegen dürfte!
Und an die Euro-Fetischisten (@ Bernd das Brot), was Sie gerne verschweigen bzw. unterdrücken : die DM wäre 30% höher als der schlabbrige Euro!
Und die DM wäre bisher 30% mehr Kaufkraft und Wohlstand für uns Deutsche, auch für Sie, trotz Rezession! Warum war wohl die DM (!) die Bunker-Reservewährung in den europäischen Ländern in der Vor-Euro-Zeit (so wie heute der Schweizer Franken)?
Und nebenbei: da die deutschen 0,7% den Durchschnitt auf 0,3% hochputscht, dürfte für die Rest-EU ein Negativwert herauskommen, trotz Urlaubsbonus!

Globale Statistiken ...

... sind immer nett anzusehen. Die Frage ist doch, was bedeuten sie für jeden Einzelnen?

Ein "Boom" heisst ja nicht, dass er alle trifft. Bestimmte Branchen, Geschäftsmodelle und Bevölkerungsgruppen können trotzdem ausgeschlossen sein. Ebenso heisst Rezession nicht immer "Chaos/Umsturz/Panik".

Daher sollte man vorsichtig sein, wenn man andere immer für seine eigene Lage verantwortlich macht. Das gilt für Menschen und Firmen gleichermaßen.

In meiner Branche z.B. merken wir recht früh, wenn die globale Wirtschaft sinkt. Allerdings zieht es auch sehr früh wieder an. Die Krise im Euroraum haben wir gespürt, doch dank globaler Aufstellung und starkem Inlandsgeschäft sehr gut überstanden. Das heisst nicht, dass wir Krisen-Proviteure sind, sondern uns rechtzeitig gegen sie gewappnet haben.

Diese Empfehlung - nein, ich nenne die Branche nicht - kann man jedem Unternehmen und jedem Privatmenschen geben.

@ 2013 um 13:46 von Nana

Sie schreiben:
"Bitte Bernd1, es ist offensichtlich, dass ich die EU meine (siehe Thema), und nicht Deutschland. Bitte lesen Sie meine Posts genau! .....................
Lokomotiven fangen bei 4-5% an, und haben ein Exportdefizit, denn sonst könnten andere Volkswirtschaften nicht partizipieren (man zieht andere mit = Lokomotive)."
*
Wenn Sie meinen Kommentar bis zum Ende gelesen haben, was bei knapp 1.000 Zeichen ziemlich einfach ist, dann sehen Sie dass ich auch zu Europa geschrieben habe!
*
Im Übrigen ist Ihr Anspruch von 4-5% unrealistsich. Selbst als Deutschland (mit Exportüberschuss) über Jahrezehnte tatsächlich die Wirtschaftslokomotive Europas war gab es solche Wachstumsraten kaum.
Es bringt wenig seine negativen Vorurteile durch unrealistische Vorgaben als Realität begründen zu wollen. Wahrscheinlich würden Sie die gleichen Zahlen anders werten wenn andere in Deutschland regieren würden? Ihre Kommentare lassen so etwas jedenfalls vermuten.

Wahlkampfpropaganda

Ja, die Spekulationsgewinne sind gestiegen und die Reichen werden immer reicher. Das ist das einzig Positive an der marktkonformen Demokratie.
@ Deutsch Europäer
Der Euro wäre in der jetzigen Form schon lange Geschichte, wenn nicht Goldman-Draghi mit seiner unlauteren EZB-Politik eingeschritten wäre.
@ Rasmus
Der nächste Winter kommt bestimmt.
Jeder darf sich so viele rosarote Brillen aufsetzen, wie er will.

die Gretchenfrage ist doch

wofür das BIP ein geeigneter Gradmesser ist. Für Wohlstand? Für Arbeitsaufkommen? Für glückliche Menschen? Wohl alles eher nicht.
.
Für diese Aspekte gibt es feinere Indikatoren. Ich habe mal gelernt das jegliches BIP-Wachstum unter der Inflationsmarke "jobless growth" ist. BIP ist kein Gradmesser für Verteilungsgerechtigkeit, nicht für Nachhaltigkeit, nicht für Innovation.
.
Von daher keine Jubelmeldung aber eine Trendumkehr zu den vergangenen Quartalen und nichts anderes vermeldet Eurostat.
.
Um aus dieser Meldung Schlüsse zu ziehen müsste man sich mindestens die einzelnen Sektoren anschauen aus denen sich das Wachstum generiert - die hier diskutierten Aspekte lassen sich nicht mit BIP-Schnellschätzungen belegen/widerlegen.

@ 14:40 von natal-45

Sie schreiben:
"Inflation 2% - Wachstum 0,7 = Verlust von Minus 1,3% !
Euro-weit Verlust sogar - 1,7% mindestens, weil dort die Inflation durch Steuer- und Abgabenerhöhung noch höher als 2% liegen dürfte!"
*
Seit wann kann man Jahreswerte (Inflation 1,9%) mit Quartalswerten (Wachstum 0,7%) sinnvoll vergleichen??
Außerdem haben Inflation und Wirtschaftswachstum sowieso wenig miteinander zu tun
Sinnvoll wäre höchtens der Vergleich von Inflation mit Einkommenszuwachs und da liegt der Einkommenszuwachs seit 2008 regelmäßig klar über der Inflation!
*
Und weiter schreiben Sie:
"Und die DM wäre bisher 30% mehr Kaufkraft und Wohlstand für uns Deutsche,"
*
DAS würde bedeuten dass unsere Produkte im Ausland 30% teurer wären als jetzt und der Export einbrechen würde.
Folge: 2 bis 3 Millionen mehr Arbeitslose!
Außerdem vergessen die Menschen gerne dass wir zu DM-Zeiten in den 70er und 80er Jahren erheblich höhere Inflationsraten zwischen 4 und 7% hatten, jetzt sind es seit Jahren weniger als 2%.

@Bernd1 Und nochmal korrektur

"Wenn Sie meinen Kommentar bis zum Ende gelesen haben, was bei knapp 1.000 Zeichen ziemlich einfach ist, dann sehen Sie dass ich auch zu Europa geschrieben habe!"
.
Bitte erklären Sie mir nicht was ich gemeint habe. Ich sage es gerne nochmal:
.
"Sorry, aber 0,7% in einem Quartal sind nun wirklch nicht "knapp über Null"..."
.
Mein Kommentar war 100% zu Europa, gemünzt. Von Deutschland war nie die Rede, was Sie aber nicht davon abhielt mein Kommentar umzudeuten um ein Strohmannargument anzubringen.
.
"Im Übrigen ist Ihr Anspruch von 4-5% unrealistsich. Selbst als Deutschland (mit Exportüberschuss) über Jahrezehnte tatsächlich die Wirtschaftslokomotive Europas war gab es solche Wachstumsraten kaum."
.
Weswegen Deutschland auch nie die Wirtschaftslokomotive war, sondern nur von Wachstumsraten anderer Länder (zB USA) partizipierte. Deutschland ist und war niemals eine Lokomotive. Wie ich schon sagte: Nehmen Sie diese Realitäten mal zur Kenntnis!

Erst nach den Wahlen,

werden wir erfahren, inwieweit die Rezession
beendet ist.
Der Tag an dem die Bürger Europas mit Geld
um sich schmeißen können ist in sehr weiter
Ferne.
Die Politiker Europas sollen ihren Völkern mal
reinen Wein einschenken, so lange es den
Politikern, Banken, und der Wirtschaft gut
geht, ist ist die Rezession noch lange nicht
beendet, es gibt in Europa noch fast eine
halbe Milliarde Bürger, denen es nicht so gut
geht.
Wie schön doch die Spekulanten vor
wichtigen Wahlen still halten können.

@ 14:44 von ladycat

Sie shreiben:
"Wahlkampfpropaganda
Ja, die Spekulationsgewinne sind gestiegen und die Reichen werden immer reicher. Das ist das einzig Positive an der marktkonformen Demokratie."
*
Frage: Warum sollte Eurostat für die Deutsche Regierung Wahlpropaganda machen?
Außerdem frage ich Sie was die Spekulationsgewinne mit dem Wirtschaftswachstum bzw. dem BIP zu tum haben?
DA gibt es keinen Zusammenhang!
Was haben die Rekordeinnahmen des Staates bei der Lohnsteuer mit den Reichen zu tun?
Die zahlen keine Lohnsteuer!
Fakten gegen Vorurteile? Ist das so ärgerlich wenn man durch Meldungen von realen Fakten aus ganz Europa in seinem subjektivem Glauben widerlegt wird?
Auch Statistiken sind nicht immer das non plus ultra für alles was passieren kann. Aber sie sind sehr eng an der Wahrheit dessen was wirklich passiert.

Hallo, Kommentatoren?!

Die Rezession in Europa wurde hiermit offiziell beendet!! Wir können jetzt endlich wieder iPhones & Autos auf Raten kaufen, die Schulden verspekulierter Banken bezahlen, die Diäten unserer Politiker erhöhen, die Renten um 10cent erhöhen, die teureren Kartoffelchips kaufen, den Israelis ein halbes U-Boot schenken, den Großkonzernen die Steuern erleichtern, die erhöhten Mieten, Strom- & Benzinpreise bezahlen und und und... (wer Ironie findet darf sie behalten.)

@ Gerd Hansen

Ihr Zitat:
"Zitat: ... MINDESTENS einen "Arbeitsplatz" meinten Sie wohl.
Und wie viele davon sind 450 Euro Jobs ???"
..
deckt sich mit einer Zeitungsmeldung, die ich gestern las:
"Immer mehr Deutsche haben einen Zweitjob"
Mehr muss man dazu wohl nicht sagen.

Währung @ 14:53 von Bernd1

"DAS würde bedeuten dass unsere Produkte im Ausland 30% teurer wären als jetzt und der Export einbrechen würde."
.
Nicht ganz, da wir entsprechend weniger Geld für Energie und Ressourcen ausgeben müssten. Ein personalextensiv produziertes Auto kostet dann vielleicht 5 oder 10% mehr, jedoch gibt es dann dafür auch einen funktionierenden EU-Binnenmarkt und wir könnten die Dinger sogar verkaufen ... Und weil wir davon mehr verkaufen, können wir dann wiederum auch um 5% mit dem Preis runter ... Und mehr Urlaub machen mit unserem Geld. Und im Süden, der mittels weicher Währung günstiger sein kann, für Wachstum sorgen. Der Euro hat das Gleichgewicht zerstört.

Was ist denn hier gemeint?

Die Lebensmittelpreise sind um 5,7% gestiegen. Also, für mich schrumpft da was. Und das kann man auch nicht mit 0,7% Rentenerhöhung (dank der TOLLEN KONJUNKTUR) wegfedern.
.
Alles ist irgendwie verwirrend, je nachdem, wo man auf der gesellschaftlichen Hühnerleiter steht.

@Immer mehr Deutsche haben einen Zweitjob

Na wenn schon.
Amerika ist da schon weiter.
Da haben viele inzwischen 3 Jobs,
um 1x Leben zu können.
Wenn das kein Erfolgsmodell ist..

Schulden, Schulden und noch mehr Schulden..

Wenn diese Meldung stimmen sollte:
womit wird, in unserem Schuldgeldsystem, Wirtschaftswachstum bezahlt??

Nichts wächst ewig! Irgendwann kommt, durch den Zinseszinseffekt bedingt, der grosse Knall. Was wir momentan tun ist die Fallhöhe optimieren, anstatt den Zinseszins und die Geldschöpfung der Privatbanken aus dem Nichts zu reformieren..

Die Feudalherren und ihr Geldsystem bleiben wie immer unbehelligt.. Stattdessen bekommt man Ablenkung und Desinfo serviert..

Grüsse,
B.

@ 14:57 von Nana

Sie schreiben:
"Weswegen Deutschland auch nie die Wirtschaftslokomotive war, sondern nur von Wachstumsraten anderer Länder (zB USA) partizipierte. Deutschland ist und war niemals eine Lokomotive. Wie ich schon sagte: Nehmen Sie diese Realitäten mal zur Kenntnis!"
*
Na ja, was ich zur Kenntnis nehme hat sehr viel mit der Realität zu tun.
Wenn Sie Behauptungen aufstellen die nahezu ALLEN Wirtschaftswissenschaftlern in Europa und bei den Weltorganisationen wie der OECD widersprechen dann sehe ich diese Realität eben eher nicht bei Ihren Behauptungen.
Natürlich war Deutschland sehr lange in Europa DIE Wirtschaftslokomotive die andere Länder mitgezogen hat.
Wieso kamen denn im letzten Jahrzehnt immer wieder die Aufforderungen an deutsche Regierungen diese Rolle endlich WIEDER einzunehmen?
Und aktuell ist Deutschland wieder auf diesem Weg wie auch die OECD bestätigt.
Oder sehen Sie solche internationalen Aussagen auch als Wahlkampfhilfe für schwarz/gelb?
Das wäre allerdings Realitätsfern!

@ Bernd1

Jeder positive Aspekt ( ober der nun von Deutschland kommt oder nicht) wird für den Wahlkampf verwendet. Und, Statistiken glaube ich schon lange nicht mehr, zumal sogar schon Politiker öffentlich zugaben, dass man auch mal das Volk belügen muss.
Solange die marktkonforme Demokratie mit Gewinnmaximierungswahn und grenzenloser Ausbeutung weitergeht, gibt es für mich keinen Grund zu jubeln.
Dass das Wirtschaftswachstum aufgrund des langen Winters gestiegen ist, ist normal. In ein paar Wochen siehts wahrscheinlich wieder anders aus. Ich halte nichts von Kurzfristigkeit, für mich zählen nur langfristige Erfolge.

@ 15:42 von DeHahn

Sie schreiben:
"Was ist denn hier gemeint?
Die Lebensmittelpreise sind um 5,7% gestiegen. Also, für mich schrumpft da was. Und das kann man auch nicht mit 0,7% Rentenerhöhung (dank der TOLLEN KONJUNKTUR) wegfedern.
Alles ist irgendwie verwirrend, je nachdem, wo man auf der gesellschaftlichen Hühnerleiter steht."
*
Ja, das ist etwas verwirrend!
Wie kommen Sie bitte auf 0,7% Rentenerhöhung?
Bei mir waren es 0,25% wie bei allen Rentnern in den alten Bundesländern.
Und wenn Lebensmittelpreise um 5,7% steigen dann ist das mathematisch noch nicht so aufregend denn der Durchschnittsbürger gibt etwa 12% seines Einkommens für Lebensmittel aus.
Dann sind machen diese 5,7% Teuerung bei den Lebensmitteln etwa 0,6% Anteil der Inflationssteigerung aus!
Bitte die gesamten Zusammenhänge bedenken!

@Bernd1

"Wenn Sie Behauptungen aufstellen die nahezu ALLEN Wirtschaftswissenschaftlern in Europa und bei den Weltorganisationen wie der OECD widersprechen dann sehe ich diese Realität eben eher nicht bei Ihren Behauptungen."
.
Soso, nahezu alle Wissenschaftler? Das deckt sich aber mal so gar nicht mit dem Akademikerstreit der seit Jahren in der Ökonomenzunft tobt.
.
Meine Behauptung basiert auf Fakten nicht auf Behauptungen. Wenn ein Land Exportüberschüsse benötigt um zu wachsen, braucht es jemanden der sich verschuldet - der BIP aufgibt, weil Deutschland so frei war die besagten Güter herzustellen (also nix Lokomotive). Sie werden auch nur schwer einen einzigen Wissenschaftler finden, der diese simple Logik widerlegt.
.
Und wie ich schon sagte, der Begriff Lokomotive in den Medien hat nichts mit der Funktion einer Lokomotive zu tun. Die USA bildeten Jahrelang eine solche Lokomotive, sehr zum Vorteil Deutschlands. Deutschland hingegen kann nur überleben, wenn es mehr exportiert als importiert

@bernd1 15:04

Wertschöpfung aus Finanzdienstleistungen geht in die Gesamtrechnung ein. Im letzten Jahrzehnt (2000-2010) gab es (EU-weit) ein prozentual höheres Wachstum in den Aggregaten Unternehmens- und Finanzdienstleistungen als in Industrie, Bau, Land-/Forstwirtschaft und sonstigen Dienstleistungen.
.
DA ist schon ein Zusammenhang.
.
Ob das jetzt auf Spekulationen mit "Default swaps" und ähnlichen "Produkten" beruht sei dahin gestellt.
.
Zu sagen: Es gibt keinen Zusammenhang ist aber falsch.
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Wir können gerne diskutieren inwiefern das Wachstum aus Finanzdienstleistungen nachhaltig ist wenn alle paar Jahre die Börse crasht und das BIP absackt.
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Zuerst in den finanzintensiven Bereichen dann in der sog. Realwirtschaft mit der Folge, dass Kredite sich verteuern, Zinsen sinken, Sparguthaben abschmelzen, Belegschaften schrumpfen (Leiharbeiter zuerst) usw. usf.
.
Haben wir alles erlebt oder? Und jetzt wo wir nicht wissen wohin mit dem Geld - legen wir es doch an - in witzigen Finanzprodukten.

@ 16:06 von ladycat

Sie schreiben:
"Jeder positive Aspekt ( ober der nun von Deutschland kommt oder nicht) wird für den Wahlkampf verwendet. Und, Statistiken glaube ich schon lange nicht mehr, zumal sogar schon Politiker öffentlich zugaben, dass man auch mal das Volk belügen muss."
*
Ja, Politiker lügen ab und zu wie ja vor allem Herr Müntefering nach der Wahl 2005 zugegeben hat.
Aber nicht mit Statistiken, die sind bisher noch nie nachträglich als falsch erkannt und revidiert worden. Vor allem hat die Eurostat wirklich keinen Grund in Deutschland irgend jemand Wahlkampfhilfe zu leisten.
Im übrigen hat bisher noch niemand aus der Politik die aktuellen Zahlen überhaupt im Wahlkampf erwähnt, das machen hier überweigend Leute die scheinbar keine positiven Meldungen mögen!

Das Problem der Statistik

Die Aussage "Die Euro-Zone" wächst, erweckt den Anschein, daß irgendwie überall so ein bißchen Wachstum vorhanden ist.
Ist es aber nicht. Die Euro-Zone wächst ÜBERHAUPT NICHT.
Deswegen müsste die Aussage richtigerweise lauten: "Die komplette Euro-Zone schrumpft. NUR in Deutschland gibt es ein kleines Wachstum"
Und das Wachstum in Deutschland zieht dann den Durchschnitt nach oben. Wenn also bis auf ein einziges Land ALLE anderen Länder der Euro-Zone eine schrumpfende oder stagnierende Wirtschaft haben ist die Aussage "Die Euro-Zone wächst" schlichtweg falsch!

@ Bernd1

Haben Sie noch nie was vom geschönten Armutsbericht gehört oder von den geschönten Arbeitslosenzahlen? Das kann doch nicht wahr sein. Oft genug wurde darüber berichtet, dass Rösler den Armutsbericht erst zurückbehalten und dann Passagen entfernt hat.
Wenn man will kann man jede Statistik manipulieren, z. B. schon bei der Ausarbeitung /Aufstellung( siehe Warenkorb).
Im Übrigen mag ich gerne positive Meldungen. Wie ich schon sagte, würde ich mich über die Ankündigung zur Rückkehr zur sozialen Marktwirtschaft sehr freuen.

@ 16:17 von Nana

Sie schreiben:
"Und wie ich schon sagte, der Begriff Lokomotive in den Medien hat nichts mit der Funktion einer Lokomotive zu tun. Die USA bildeten Jahrelang eine solche Lokomotive, sehr zum Vorteil Deutschlands."
*
Wie kommen sie auf die Medien?
Ich habe von Wirtschaftswissenschaftlern geschrieben und Sie unterstellen mir dass ich Begriffe aus Medien verwende. Was soll das?
*
Die USA sind in den letzten Jahren immer weniger Wirtschaftslokomotive gewesen, und zwar auch weil das Handelsdefizit der USA extrem angewachsen ist!
Quele:
www.querschuesse.de/abenteuerliches-us-handelsbilanzdefizit/
*
Das schwächt die USA als Handelspartner und als Lokomotive sind sie zu schwach geworden!

@ 16:45 von ladycat

Da ich auch lesen kann habe ich natürlich vom Armutsbericht gehört und gelesen.
Aber das ändert doch nichts daran dass z.B. die Lohnsteuereinnahmen des Staates so stark wachsen wie noch nie weil immer mehr Arbeitnehmer immer mehr Geld verdienen!
Reiche zahlen keine Lohnsteuer!
Aber nicht jeder interessiert sich für solche logischen Zusammenhänge?
*
Zum Begriff Armut in Deutschland:
Wenn in Deutschland durch ein paar mehr Einkommensmillionäre der Durchschnittsverdienst nach oben gezogen wird und dadurch die daran definierte Armutsgrenze schneller steigt als die Einkommen und Preise der normalen Arbeitnehmer dann wird man plötzlich als arm definiert obwohl man faktisch eine Reallohnsteigerung hatte.
Das hat der Kabarettist und Physiker Vince Ebert in einer TV-Sendung einmal plastisch erleutert.
Es gibt in Deutschland Armut und man muss da auch noch einiges tun das stimmt, aber man sollte auch nicht alles ins Negative ziehen was positiv gerade passiert!

@Bernd1

"Ich habe von Wirtschaftswissenschaftlern geschrieben und Sie unterstellen mir dass ich Begriffe aus Medien verwende. Was soll das?"
.
Weil das eben Begriffe sind, die für Publikationen der Presse bestimmt sind. Oder meinen Sie Ökonomen schmeißen im Fachjargon mit "Wirtschaftslokomotiven" um sich? Das ist ein manipulativer Begriff, der etwas suggerieren soll - was im Falle Deutschlands - nicht vorhanden ist. Was eristische Dialektik soll, frage ich mich in der Tat.
.
"Die USA sind in den letzten Jahren immer weniger Wirtschaftslokomotive gewesen..."
.
Und dann verlinken Sie eine Tabelle mit den Handelsbilanzdefizit der USA? Ich würde mal eher das Wachstum hernehmen. Wenn eine Volkswirtschaft großes Wachstum hat, mit einem gewissen Handelsbilanzdefizit, dann zieht sie andere mit. Das ich damit nicht die letzten Jahrzehnte meinte sollte wohl klar sein (deswegen "war"). Wenn ich vom Wirtschaftswunder rede meine ich auch nicht die letzten Jahre.

Laaangweilig!

Jedes Mal dasselbe: Bernd1 gegen den Rest der Welt. Euer Pessimismus ödet mich an.
.
Die einen glauben grundsätzlich keiner positiven Statistik, weil wir ja Krise haben. Die anderen jammern über die Lebensmittelpreise, obwohl Lebenmittel in Deutschland so billig sind, wie nirgendwo sonst auf der Welt.
.
Wieder andere glänzen durch Mathematik und ziehen nicht nur vom inflationsbereinigten BIP die Inflation nochmal ab, sondern vergleichen auch noch Quartals- mit Jahreszahlen.
.
Einer will sich sogar dafür schämen, dass wir es offensichtlich besser machen als andere europäische Staaten.
.
Da fehlen mir die Worte.

@cowboy8

"Einer will sich sogar dafür schämen, dass wir es offensichtlich besser machen als andere europäische Staaten."
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Aus Kosten seiner Nachbarn zu leben ist nunmal ein sehr fragwürdiges (und endliches) Konzept. Wie gut wir es machen, kann man an den Rettungsschirmen sehen, die die direkte Folge der Handelsungleichgewichte sind. Was ist daran gut?
Das Schämen kommt erst dann, wenn man der nächsten Generation das erklären will. Wie beim letzten Mal, als in die Deflation gespart wurde, wird es dann ganz still. Aber ich will nicht ständig die Geschichte wiederholen, nur weil man nur von heute bis morgen denkt.
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Ich lebe (angeblich) in einer Demokratie, und da gehört Kritik am Regierungskurs dazu. Jetzt wird die Krise für beendet erklärt, weil wir uns in einem Quartal über die Null gekämpft haben. Von einer Trendwende ist nichts zu sehen, und 10-20 Jahren könnte einem wirklich die Worte fehlen, bei dem was in diese Meldung hinein interpretiert wird.

@17:37 Nana

Wie gut wir es machen, kann man an den Rettungsschirmen sehen, die die direkte Folge der Handelsungleichgewichte sind.
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Dass deutsche Produkte im Ausland gefragt sind, liegt nicht daran, dass sie so billig sind, sondern dass sie gut sind. Sorry, aber ich kann als Ingenieur nicht absichtlich Mist bauen, damit die anderen auch mal was verkaufen.
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Ich lebe (angeblich) in einer Demokratie, und da gehört Kritik am Regierungskurs dazu.
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Ja und ich lebe auch in einer Demokratie (sogar in der selben) und da nehme ich mir das Recht heraus, auch mal was gut zu finden.

@cowboy8

"Dass deutsche Produkte im Ausland gefragt sind, liegt nicht daran, dass sie so billig sind, sondern dass sie gut sind. Sorry, aber ich kann als Ingenieur nicht absichtlich Mist bauen, damit die anderen auch mal was verkaufen."
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Ja, aber in einem Währungsraum ohne Ausgleich, dies auch noch zu forcieren führt unweigerlich zu Problemen. Wer also Handelsüberschüsse im nationalbesoffenen Zustand fordert, der muss in Katerstimmung auch mal erzählen wie er das Problem lösen will. Für die Gier nach Überschüssen und die Ignoranz gegenüber den Problemen - dafür sollten wir uns schämen. Das hat nix mit Qualität zu tun, sondern mit realistischen Konzepten. Ansonsten: Zurückfahren auf vor Euro Niveau (oder noch niedriger).
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"Ja und ich lebe auch in einer Demokratie (sogar in der selben) und da nehme ich mir das Recht heraus, auch mal was gut zu finden."
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Das Problem haben die Meisten nicht mit der Meinungsäußerung, sondern mit deren Vertretung. Meinen kann ich eine ganze Menge.

@ 17:13 von Nana

Sie schreiben:
"Weil das eben Begriffe sind, die für Publikationen der Presse bestimmt sind. Oder meinen Sie Ökonomen schmeißen im Fachjargon mit "Wirtschaftslokomotiven" um sich? Das ist ein manipulativer Begriff, der etwas suggerieren soll - was im Falle Deutschlands - nicht vorhanden ist. Was eristische Dialektik soll, frage ich mich in der Tat."
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Na dann würde ich an Ihrer Strelle ab un zu mal die Berichte der Institute lesen!
Sowohl Wissenschaftsinstitute die ihre Berichte veröffentlichen (nicht nur für die Presse) wie auch die OECD auf die ich ebenfalls abgehoben hatte verwenden diese Begriffe regelmäßig.
Warum ziehen Sie sich hinter solchen Ausreden zurück wenn Sie Unrecht haben?
Einfach mal lesen!

@Bernd1

"Sowohl Wissenschaftsinstitute die ihre Berichte veröffentlichen (nicht nur für die Presse) wie auch die OECD auf die ich ebenfalls abgehoben hatte verwenden diese Begriffe regelmäßig."
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Sicher unter der Rubrik "Press"? Lesen Sie überhaupt Fachpublikationen? Die finden Sie dort leider nicht, und dort tauchen auch keine Wirtschaftslokomotiven auf. Was sie hier versuchen ist ein argumentum ad verecundiam - Beweis durch Ehrfurcht (Hier vor Institutionen). Ich kann ihnen sagen, dass die Ökonomie keine Einheitsmeinung dazu vertritt. Sonst würde nicht rund um den Globus im ersten Semester VWL nicht das magische Viereck gelehrt werden.
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"Warum ziehen Sie sich hinter solchen Ausreden zurück wenn Sie Unrecht haben?"
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Brauche ich nicht. Ich nehme die Tatsache, dass der faktische Zusammenhang zwischen außenwirtschaftlichen Ungleichgewichten und positiven Impulsen für defizitäre Wirtschaften in ihrem letzten Kommentar nicht in einem Wort Erwähnung fand.

@ 19:54 von Nana

Sie schreiben:
"Sicher unter der Rubrik "Press"? Lesen Sie überhaupt Fachpublikationen? Die finden Sie dort leider nicht, und dort tauchen auch keine Wirtschaftslokomotiven auf."
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Meinen Sie dass die Institute unter "Press" inhaltlich etwas anderes schreiben als in anderen Publikationen? Sie benutzen dort zwar andere Ausdrücke damit der normale Hauptschüler auch verstehen kann was gemeint ist.
Aber INHALTLICH bleibt es bei den Fakten die dort erarbeitet werden!
Tun Sie bitte nicht so als verstünden hier nur Sie was in wirstchaftlichen Publikationen beschrieben wird. Da ich mich beruflich mit solchen Dingen befassen durfte bevor ich in Rente ging habe ich sehr viele solcher Publikationen gelesen. Wahrscheinlich sogar schon einige Zeit bevor Sie in die Schule gegangen sind.
Und zwar damals, als Deutschland in den 60er, 70er und 80er Jahren tatsächlich die europäische Wirtschaftslokomotive war!

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