Kommentare

ich habe das auch nicht verstanden

Ganz klar war mir das nie. Die Kita Plätze sollten ausgebaut werden, um sicher zu stellen, das Kinder in eine akzeptable Umgebung gebracht werden können und die Eltern in dieser Zeit etwas anderes tun können. Was es dann bringen soll den Eltern 100€ oder irgendwann ein wenig mehr zu geben damit sie das nicht tun ist seltsam.

...

"Manuela Schwesig plant einen bundesweiten Aktionstag gegen das Betreuungsgeld."

Soll sie mal die Gute.

Nochmal... es handelt sich um Kleinstkinder bis 3 Jahre! Meine Hochachtung allen Eltern, die es sich noch leisten können, ihre Kinder in dem frühen Alter noch zu Hause lassen zu können.

Wenn keiner das

Wenn keiner das Betreuungsgeld will dann braucht die Opposition auch nicht so einen Zirkus zu machen denn dann kostet es auch kein Geld. Ich werde es auf jedenfall beantragen.
Übrigens glaube ich das der Ansturm noch kommt wenn es denn erstmal eingeführt ist.

Hier stimmt doch was nicht...

Entweder das ist kein sauberer Journalismus der Tagesschau oder wir werden vom Familienministerium dreist belogen!
Wie kann es sein das fehlende Interessenten auf der einen Seite als Tatsache hingestellt werden und auf der anderen Seite gar keine Prognosen vorliegen?
Einer von beiden sagt etwas falsches.

mal ganz salopp formuliert

Das Betreuungsgeld ist mit der größte Mist, den dir CSU je fabriziert hat. Von mir aus hätte ich gern den Koalitionsbruch erlebt, denn die CDU kann ohne eine solche erzkonservative, überflüssige Bonzenschmiede besser walten und schalten und die CSU hätte zur unbedeutenden Stammtischpartei in ein paar Alpenvordörfern degradiert werden können.
Wieso in Herr Gotts Namen sollen wir den Bürgern Geld dafür geben, ihre Kinder nicht in den KiGa zu schicken, wenn wir vorher Milliarden in den KiGa-Ausbau gesteckt haben? Damit einige hunder Familien von Besserverdienenden ihre Kinder nicht mit dem gemeinen Volk zusammen in ein Gebäude schicken müssen? Damit Migrantenfamilien ihre Kinder einer erfolgreichen Integration entziehen, sodass sie bei der Einschulung nicht ein einziges deutsches Wort über die Lippen bekommen?

@ c4--:

@ c4--:
Es dürfte von früheren Gesetzesänderungen her gewisse Erfahrungswerte geben, wie viele Anfragen bei den zuständigen Ämtern vor Inkrafttreten ungefähr eingehen.
Wenn das zum Betreuungsgeld jetzt sehr wenige sind, ist das ein deutliches Indiz, dass das Interesse eher gering ist. Eine Prognose bezüglich der tatsächlichen Anträge ist das natürlich nicht.
Insofern lügen beide nicht, sondern beziehen sich einfach auf die Tatsachen, die ihnen gerade in die Argumentation passen.

Verschwendung

Das Betreuungsgeld ist der größte Unfug. Das Geld wird dringend gebraucht um Kindertagesstätten einzurichten und Personal dafür einzustellen. Keiner wird gezwungen sein Kind dort unter zu bringen, aber viele Eltern bzw. Alleinerziehende, aber müssen die Möglichkeit haben ihr Kind dort unterzubringen.
Wer es nicht nötig hat schön, der kann aber dann mit dem Kindergeld auskommen.

geldverschwendung vor der wahl............

weg mit dem thema, kostet nur unnötiges geld und bringt gar nichts.
letztes beispiel war die hotelsteuerpauschale, diese kostet dem staat nach wie vor 1 milliarde euro im jahr.
gehört ebenso sofort weg.........

Abwarten...

Bin weder Besserverdiener noch einer Migrantenfamilie zugehörig - will meine Kinder einfach gerne bis im Alter von 3 Jahren zu Hause erleben und prägen.
Das Betreuungsgeld bereits vor Einführung wegen mangelnder Nachfrage einstampfen zu wollen, ist - mit Verlaub - reine Stimmungsmache. Das Geld wird uns als Familie guttun, trotzdem habe ich es noch nicht beantragt.
Das sollte aber ein weithin bekanntes Phänomen sein: Meine Lohnsteuer schiebe ich auch ewig hinaus und danach ärgere ich mich jedes Mal, dass ich es nicht früher gemacht habe, weil ich Geld zurückbekomme. Ähnliches wird mit dem Betreuungsgeld sein.
Respekt, wer jetzt schon sagen kann, dass es ein Ladenhüter ist.
Einfach gut, wenn es Parteien gibt, die Propheten in den eigenen Reihen besitzen... ;)

für Kinder ab *1.8.2012

Nur für Kinder ab 1.8.2012 erhält man Betreuungsgeld. Kinder schon ab 1 Jahr in Krippe zu stecken, sollte man nur tun, wenn's finanziell gar nicht anders geht. Ich kann mir schon vorstellen, dass durch den Heimkindereffekt der wechselnden Bezugspersonen möglichweise später die Fähigkeit leidet, sich länger an einen Partner zu binden. Ich höre jedesmal länger weinende Kinder, wenn sie sich von (meistens) der Mutter in die Krippe trennen.
Die ErzieherInnen können z. B. gar nicht alle Kinder die für die in diesem Alter notwendige Zeit in den Arm nehmen. Etwa ab 2 Jahren (Kinder sind sehr unterschiedlich in ihrer Entwicklung) kann man eher daran denken, sie in eine Krippe zu geben. Würde Betreuungsgeld z. B. für ab dem 1.8.2011 geborenen bezahlt, wären natürlich mehr Anträge gekommen. So aber muss bis nächstes Jahr gewartet werden, um eine Aussage über den "Ladenhüter" zu treffen.

c4 : Hier stimmt doch was ...

Was wiegt mehr - Prognosen oder Fakten?
Wenn man Prognosen mit den Fakten auf eine Stufe stellt, dann könnte man auch sagen: star wars ist Realität, weil viele dran glauben.

Erstaunen: Doch niemand dazu gezwungen

Auf einmal merkt die Opposition, dass die Eltern doch nicht dazu gezwungen werden, das Betreuungsgeld zu beantragen. Genau aus diesem Grund war mir nie klar, warum von der Opposition und den Medien so starke Kritik kam, wie sonst bei keinem anderen Thema. Auch ich halte das Betreungsgeld nicht unbedingt für das beste, aber im Vergleich zu anderen Problemen dieses Staates ist es ziemlich nebensächlich. Die Opposition tut aber so, als würde mit dem Betreuungsgeld die moderene Welt untergehen und die 50er Jahre auferstehen. Damit hat sich die Opposition für mich lächerlicher gemacht, als die CSU mit ihrem Betreuungsgeld.

An sich ein guter Gedanke

Wenn der Staat genug Geld zu verteilen hat ist da nichts gegen einzuwenden, leider ist dies nicht der Fall, und es gibt Gruppen die dieses Geld wesentlich dringender benötigen würden, etwa die Eltern schwerbehinderter Kinder, oder diejeniegen die nicht ihre Kinder sondern Eltern betreuen (und dabei nicht als stolze Eltern zusehen wie der Sprößling heranwächst sondern wie ein geliebter Mensch dahinsiecht). Oft ist es schon nicht mehr menschenwürdig was diesen Menschen zugemutet wird - nur machen diese einen so kleinen Teil der Wählerschaft aus dass man es lieber 'werbewirksam' einsetzt.
Gäbe man diesen Menschen die Möglichkeit einer finanziellen Entlastung würde die Quote sicher anders aussehen, hier besteht tatsächlicher Bedarf.
Wie sich zeigt sind die wenigsten die für das Betreuungsgeld in Frage kommen auch darauf angewiesen, ansonsten würde es nicht derart wenig Anträge geben. Zeit vielleicht zu überdenken ob das Geld nicht sinnvoller eingesetzt werden kann.

Veruntreuungsgeld

Heißt nach dieser Logik: So wie man Eltern Geld dafür geben will, das sie ihre Kinder nicht in die Kita schicken, gibt man Arbeitslosen Geld, damit sie anderen keine Arbeit wegnehmen... Dieses Gesetz gehört im Reißwolf, Modell Christina, geschrödert.

Gegenvorschlag, der Staat

Gegenvorschlag, der Staat legt noch 150€ Zuschlag zur Kita dazu. So muss ich in HH, trotz Förderung keine 400€ mehr berappen!!!

@muzzle

"Meine Hochachtung allen Eltern, die es sich noch leisten können, ihre Kinder in dem frühen Alter noch zu Hause lassen zu können."

Da haben Sie wohl richtiger Weise einen Teil des Pudels Kern beschrieben. Familien die im Augenblick auf "Fremdbetreuung" verzichten können sind wohl finanziell unabhängiger als andere. Davon abgesehen sollte man sich die Entwicklung in ein paar Monaten anschauen. Ich glaube nicht das es bei dieser "sparsamen" Nutzung bleibt.
Die Einführung war schon ein Witz, die Folgen könnten anders verlaufen als sich das der Gesetzgeber so dachte. Ein klein wenig Etikettenschwindel zur Geburtenverbesserung macht noch keinen vollen Spielplatz von "Rentenbefriedigern" und "Wirtschaftsspezialisten".

@von Dresden

Mein Beitrag weiter oben habe ich für solche Kommentare, wie der Ihrer, geschrieben.

KiTa ist mit 3 Jahren früh genug. Meinen Sie nicht auch? Oder würden Sie Ihr Kind vom Mutterbauch direkt in Staatliche Hände geben?
Unglaublich...

Gute Nachricht für das Betreuungsgeld

denn dadurch wird den Gegnern doch der Wind aus den Segeln genommen. Was ist denn so schlecht an dem Betreuungsgeld? Früher haben einige argumentiert, dass das Geld sinnvoller ausgegeben werden kann. Jetzt ist das Geld doch immer noch da. Man hat fast für lau eine "Wahlmöglichkeit" geschaffen. Ich kann daran nichts schlechtes erkennen.
Zusammengefasst:
- Geld wird nicht verschwendet, da kaum in Anspruch genommen.
-Erziehungsleistung wird ein Stück weit mehr honoriert als zuvor.
Somit ist das Betreuungsgeld eine sinnvolle Sache.

Familienpolitischer Querschläger....

Die „geringe Nachfrage“ verdeutlicht, dass dieses Gesetz völlig am Bedarf vorbei konstruiert worden ist.

Der csU ging es vor allem darum eine kleine, spezifische Klientel, die es sich leisten kann, nur über einen Verdiener zu verfügen, oder über andere Möglichkeiten wie Au- pair-Mädchen, respektive Oma und Opa die Kinder betreuen zu lassen, mit einem „Zuckerl“ versorgen zu können.

Für die Masse des „Bürgertums“, die auf zwei Verdiener angewiesen sind, geht dieser „familienpolitische Querschläger“ voll am Bedarf vorbei, wie dies die Resonanz deutlich macht....!
Diese Familien sind darauf angewiesen, dass es ausreichende und qualitativ gute Kitas gibt, die durch dieses Modell erheblich konterkariert werden, weil hier das Geld verplempert wird.

Die Unsinnigkeit dieses Gesetzes wird jetzt nur noch von den begleitenden Kommentaren aus Bayern und der Familienministerin getoppt- merke: Diese Regierung lebt nicht nur gedanklich in den 50er- Jahren, die handelt vor allem auch so....!

@robecks

Also trotz bestehender Förderung (auch) durch diejenigen die ihre Kinder zu Hause betreuen, möchten Sie noch mehr Geld für eine nicht erbrachte Leistung (= Kind weggeben) bekommen?
Rein ökonomisch argumentiert kostet Ihr Lebensmodell den Staat mehr als das Betreuungsgeld. Wie kommen Sie dazu noch mehr zu verlangen?

KinderKlappe

Also ... Ich finde, Kinder haben ein Grundrecht auf eine Mutter und eine Familie. Die Kinder einfach in die Kinderklappe zu schmeißen oder in die KITA kann ich nur als Ablehnung der Elternschaft, Mangel an Verantwortung, Barbiepsychose , Ablehnung des Kindes selber oder oder eben Unterordnung unter das aktuelle kapitalistische Lohnsklavereisystems sehen. IST DENN DAS WIRKLICH GUT FÜR DAS KIND? Wozu ein Kind, wenn gleich ab in die Klappe oder KITA? Es gibt doch die Pille. Man kann's ja auch gleich wegmachen lassen.

Wo liegt das Problem?

Wenn das Betreuungsgeld nicht beantragt wird, dann wird es auch nicht ausgegeben und steht als "Haushaltsrest" im nächsten Jahr für andere Maßnahmen zur Verfügung. Niemand wird auf die Idee kommen, die nicht ausgegebenen Geldscheine am 31.12. zu verbrennen. ;-)
Im übrigen ist das Betreuungsgeld nur eine geringe Kompensation für die nicht in Anspruch genommene Kita: jeder, der Betreuungsgeld beantragt, um seine Kinder selbst zu erziehen, anstatt seine Kleinkinder in die staatliche Erziehung zu bringen, entlastet den Staatshaushalt. Jeder Kita-Platz kommt den Staat deutlich teurer als das Betreuungsgeld.
Also: lasst den Menschen doch ihre Wahlfreiheit!

Um von der Spitzelei abzulenken wird die SPD jetzt wach

Das Thema "Spitzelei durch NSA & Co" wird Euch von der SPD zu heiß. Habt ja auch schon mit Grün und Schwarz zusammen regiert und diesbezüglich sicher so einiges zu verbergen. Schily wurde auch schon aktiviert. Wie schön wäre es doch ein attraktives Thema zu finden, wo Ihr SPDler mit der Mehrzahl der Wähler harmoniert und mal wirklich in Opposition zur Regierung steht. Die wenigen Oppositionsthemen müßt Ihr scheinbar besonders hervor heben.
Aber 1.) vergesse ich die Einschrenkung meiner freiheitlichen Bürgerrechte nicht und da seit Ihr nicht besser als die Regierung und 2.) bekommt meine Stimme eine andere Partei, die ebenfalls gegen das Betreuungsgeld ist, aber mit der roten Farbe noch zu Recht in Verbindung gebracht wird und die von Euch immer noch auf Bundesebene boykotiert wird.
Ich habe nicht vergessen, wie Ihr SPDler Sozialabbau betrieben habt und gleichzeitig den Spitzensteuersatz massiv gesenkt hattet. Da könnt Ihr Aktionstage machen soviel Ihr wollt!!

Informationsdefizit

Klar, in rot/grün regierten Bundesländern gibt es wenig Nachfrage nach dem Betreuungsgeld. Hier wurden die Bezieher nicht informiert, weil Rot/Grün gegen diese Leistung ist. So vehement wie die Schwesig dagegen ist, würde es mich nicht wundern, wenn in Mecklenburg-Vorpommern beim Betreuungsgeld Rechtsbruch begangen würde. In Bayern wurde informiert, hier gibt es auch schon Hunderte von Antragstellern. Und wenn es eine Wahlfreiheit gibt, ein Kind verantwortungsvoll bis zum dritten Lebensjahr selbst zu erziehen oder es schon nach einem Jahr in eine fremde Erziehungseinrichtung zu geben, die dann auch noch pro Krippenplatz bis zu 1 100 Euro/Mo. kostet, dann ist es nur gerecht, dass der Staat hier die eigene Erziehungsleistung mit diesem lächerlichen Betrag an Betreuungsgeld honoriert.

@Dresden und Bedarfsplanung für Kitaplätze

Die Planung für die Kitaplätze sah vor, dass für 40 Prozent eines Jahrgangs Kitaplätze vorhanden sein sollen. Also 60 Prozent waren nicht vorgesehen. Das sind dann wohl die "einige hundert Familien von Besserverdienenden". Nein, das sind sehr häufig Väter und Mütter, die Wissen wie wertvoll die Erziehung ihres Kindes für ihr eigenes Leben und für die Zukunft ihres Kindes ist. Die Migrantenfamilien sind nur ein Randphänomen.

Einige Fakten...

- Anspruchsberechtigt erst ab Geburt > 01.08.12 , Betreuungsgeld wird grundsätzlich erst ab dem 15. Lebensmonat gezahlt (daher vielleicht die geringe Antragszahl).
- Kitaplatz in meiner Gemeinde aktuell pro Kind 800 Euro Zuschuss aus der Steuer (+300 für unter 3jährige durch Eltern)
Somit zahlen Eltern, die ihre Kinder daheim lassen durch ihre Steuer die Kitabetreuung mit -> das nenne ich mal ungerecht :-)
- 100/150 Betreeungsgeld sind nichts im Gegensatz zu den Kitakosten.
- Nicht nur Besserverdiener lassen ihre Kinde bis 3 daheim, nein es gibt auch Eltern, die schrauben einfach das Materialistische Konsumdenken zurück um im Gegenzug mit 1 Gehalt auszukommen (fragt euch selbst, ob große LED TV, Smartphones, 1 Urlaub im Jahr, 1 Neuwagen etc. notwendig sind)

Achja, meine Familie hat keinen Anspruch auf das Betreuungsgeld, trotzdem hat es meine Zustimmung. Kinder ab z.B. 6 Monaten in die Kita zwängen (heute durch ökonomischen Zwang)...indoktrinieren ala DDR...nein danke, hatte ich schon

Finde es auch komisch

Wenn angeblich keiner das Geld will, kostet es auch nichts. Wozu also die Aufregung?

Was mich besonders wundert: Die Opposition sprach doch so gerne in fast rassistischem Vokabular von den vielen Migranten, die lieber Betreuungsgeld abkassieren würden, statt ihre Kinder in der Kita vom Staat beglücken zu lassen. Wo sind denn diese Migrantenströme?

Sollte es stimmen, dass Bundesländer das Betreuungsgeld hintertreiben aus politischen Gründen, dann gute Nacht für die Zukunft unserer Republik - wenn es vom Wohlwollen der Länder abhängt, ob ordnungsgemäß verabschiedete Bundesgesetze dort umgesetzt werden.

Wo das Problem Liegt?

Vielleicht darin, dass man seinen Nachbarn nichts gönnt? Vielleicht darin, dass man doch
ein kleines bißchen schlechtes Gewissen hat,
wenn man seine Kinder in Kitas abschiebt,
weil man selber die Belastung scheut?
Das beste Argument pro Kita finde ich, wenn
mir eine junge Mutter erklärt, dass sie das
nur für ihre Kinder tut, weil die dann mehr
Chancen haben, bessere Menschen zu sein.
Wenn ich mir dann das Ergebnis anschaue,
glaube ich das nicht mehr.

Alles, wie geplant, also warum streiten?

Ehrenrente für alleinerziehnde Mütter, die mehr als 40 Jahre lang eingezahlt haben, 10 Euro Sportzulage für HartzIV-Kinder, Betreuungsgeld für Leute, die ihr Kind lieber zu Hause behalten, na klappt doch!
.
1. Ne Menge Theater vor Einführung - kostenlose PR und Aufblähung der "sozialen" Bemühungen der UNION
2. Trifft nur auf eine Mini-Gruppe von Leistungsempfängern zu, ergo
3. ein echtes Solzial-Polit-Schnäppchen!
.
Anders gesagt: wen interessieren die Daten, wenn das Image stimmt?

Deutschland geht's so gut,

Deutschland geht's so gut, dass die Politiker auf solche Wahlgeschenke verzichten sollten und stattdessen lieber ein paar Schulden zurückzahlen.

Ich verstehe die Gegner nicht

Wenn, wie unsere Nachbarin, sie ein Baby und eine 4 jähriges Mädchen hat und sich es leisten will nicht zu arbeiten sondern selber die ersten Jahre des Kindes zu begleiten dann ist doch das Betreuungsgeld Klasse und trifft ihren Bedarf.
Und wenn jemand ein Baby hat und warum auch immer arbeiten möchte/muss dann ist doch ein Betreuungsplatz Klasse.
Warum sollte ich der einen oder anderen etwas wegnehmen? Oder warum soll ich Mütter bestrafen weil sie sich um ihre Kinder selber kümmern wollen?
Wir sollten alles tun um es Eltern und Müttern leichter zu machen und so den finanziellen Anreiz für Kinder zu erhöhen.
Ich verstehe auch nicht warum das Erziehungsgeld den Ausbau von Kitas verhindert. Die 100 Euro sind sicherlich deutlich weniger als ein Kitaplatz kostet - der Staat kann also durch die Hilfe der selbsterziehenden Mütter mehr Geld in den Kitaausbau stecken.

Auf in die 50er

Sorry, aber die Kita mit der Babyklappe gleichzusetzen bzw. eine Abtreibung oder die Einnahme der Pille als "bessere Alternative" für das Kind darzustellen finde ich... total krass, da fehlen mir einfach die Worte. Einige Kommentatoren leben wirklich in einer ganz anderen Wirklichkeit als ich.
-
Das Betreuungsgeld suggeriert, dass KiTa-Kinder keinerlei Betreuung von Seiten der Eltern erhalten würden. Ich glaube die Anzahl der 24-Stunden Kitas hält sich allerdings in Grenzen.
Wahlfreiheit war ohnehin immer gegeben, die ist durch das Betreuungsgeld nicht geschaffen bzw. verbessert worden. Die Betreuung daheim war ja nie verboten.
-
KiTas erleichtern vielen Kindern den Start ins Leben und in die Gesellschaft. Dieses Modell wird weiterhin ökonomisch bestraft (durch Kosten), während das Modell der Betreuung daheim mit einem finanziellen Bonus belohnt wird.
Wer mit seiner Gedankenwelt in den 50ern steckengeblieben ist, ist für mich eindeutig.

Absolut richtig!

Der Stichtag Geburt des Kinder nach 1.8.2012 ist wohl einer der Hauptgründe warum so wenig Leute das Betreuungsgeld nicht beantragen (können).

Ebenso das ein Kind meist erst ab 2 Jahren in einen Kindergarten gebracht wird, ist eher die Regel.

Ich bin kein! Befürworter von dem Betreuungsgeld war aber doch trotzdem etwas überrascht das wir gar nicht in den Genuss kommen. Mein Sohn ist im Mai 2012 geboren.

Da wird viel getrommelt für Ausgaben die erst später kommen werden. Vielleicht extra so gemacht in der Hoffnung das das Betreuungsgeld sowieso wieder abgeschafft wird?

Diese Subvention für

Diese Subvention für Privat-Kitas und Ammen (nichts anderes ist dieses "Betreuungsgeld") gehört einfach abgeschafft, denn dieses Geld kommt einfach nicht da an, wo es wirklich etwas bewegen könnte. Stattdessen bleiben Eltern, die es nötig hätten, ohne Kitaplatz.
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Und das Klagerecht, dass Madame Schröder so schön anspricht ist wieder nur eine Geldbeschaffungsmaßnahme für Leute, die es nicht nötig haben.

@16:07 - Sephiroth - ökonomisch falsch

Rein ökonomisch argumentiert kostet Ihr Lebensmodell den Staat mehr als das Betreuungsgeld. Wie kommen Sie dazu noch mehr zu verlangen?
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Die Aussage ist nicht richtig. Geld das in qualitativ hochwertige frühkindliche Betreuung reingesteckt wird hat eine sehr hohe Rendite. Der Staat tut sich mit einer ordentlichen Betreuung also langfristig einen (u.A. ökonomischen) Gefallen.
Die Kosten des Betreuungsgeld sind die 100€ + die entgangenen Steuern durch den Lohnausfall. Das dürfte in vielen Fällen mehr sein als die Kosten für eine KiTa.

Wo liegt

eigendlich das Problem hier in Deutschland?In keinen anderen Land wird so ein Aufschrei fabriziert wie hier.Warum schauen wir nicht einmal nur über den Tellerrand.Was ist nur so schlecht,sein Kind in eine Kita zugeben.Wenn man so einige Kommentare liesst,dann müßten alle Kinder in der ex-DDR heute nicht mit ihren Leben zurecht kommen.

Nichtbetreuungsgeld

wenn man Kita hier sagt, meint man eine Kinderkrippe für unter 3-jährige.
die kostete in unserer stadt 2012 über 1700 euro im monat für 9 stunden von montag bis freitag.
150 müssen davon die eltern zahlen.
also bleiben immer noch mind. 1550 euro pro monat nichtbetreungsgeld, die eltern als subvention des krippenplatzes erhalten.
viele verdienen noch nicht mal so viel im monat. ist also geldmässig ein völliger irrsinn, zumal sowieso die betreuung eines kleinkindes bei den eltern am besten aufgehoben ist.
eine ganze reihe von sozialwissenschaftlern, ärzten und psychologen hält eine enge bindung des kindes an die eltern (meistens mutter) für unbedingt nötig für eine gute und gesunde entwicklung des kindes mindestens bis zum 3. lebensalter.

vorschlag: die 1550 euro an die eltern von mir aus auch als gutschein auszahlen.
so kann jede familie selbst entscheiden, ob ein partner sich vollzeit um das kind kümmert oder auch nicht.

Langsam nervt es

Dieses ewige Gemotze um eine Leistung die sehr wenig und jetzt noch viel weniger als erwartet kostet.
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Jetzt auch noch ein Aktionstag... wow, kein Populismus, sehr wichtig, es geht ja auch um Krieg und Frieden!!
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Alle die ihre Kinder DDR-style gleich in die Kita stecken wollen haben doch enorme Vorteile, es wird WESENTLICH mehr gefördert, man hat zusätzliches Gehalt und der Ausbau wird mit sehr großem Druck vorangetrieben (jaja, schon klar, nichts funktioniert gleich zu 100%).
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Ich finde das alles falsch und würde mein Kind nie <3 in eine Einrichtung stecken
ABER
lebe damit, dass es Menschen gibt, die das gerne hätten. Obwohl es für meinesgleichen weniger Förderung gibt:
Aktionstage gegen Krippenausbau?
Beschimpfungen gegen Krippenausbaubefürworter?
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Ich nehme aus den Medien nur Aggressivität dieser mehr geförderten Gruppe gegen jene wahr, die sich für etwas anderes entscheiden, das auch noch günstiger für den Staat ist!!
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Sorry, aber das ist wirklich populistisch und egoistisch..

Respekt für die Entscheidung der Familien bzw. besser der Mütter

Liebe/r Muzzle, Fons, Goddi, salvation...
wann haben Sie zum letzten Mal die Netiquette gelesen und über das Wort "Respekt" nachgedacht? "Zeigen Sie Toleranz gegenüber anderen Meinungen [...] Denken Sie immer daran, dass Sie es mit Menschen [...] zu tun haben." Ihre Kommentare strotzen vor mehr oder weniger unterschwelligen Vorwürfen an die bösen "Rabenmütter", die ihre Kinder "schon so früh" in die Kita geben. Respektieren Sie doch einfach die freie Entscheidung von in der Regel Müttern. Woher nehmen Sie nur Ihr "Wissen", dass die Kita kleinen Kindern schadet? Oder dass Mütter, die arbeiten gehen, nicht genauso innig und liebevoll ihre Zeit mit ihren Kindern verbringen? Die Studie möchte ich sehen, wonach eine Mutter, die ihr Kind "zuhause" betreut (wie oft ist es dann bei Nachbarskindern, Oma...?), es viel öfter in den Arm nimmt als eine berufstätige, liebende Mutter. Ganz zu schweigen davon, dass sich niemand an den abwesenden Vätern stört. Bitte Respekt für alle Lebensentwürfe!

@Am 29. Juli 2013 um 16:11 von goddi

Absolut volle Zustimmung. Ich hätte es nicht besser formulieren können.
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Meine Kinder würde ich NIE in eine KITA geben, denn es ist mir zu wichtig, sie in meinem/unseren eigenen sozialen Umfeld aufwachsen zu lassen und dies auch zu sehen. Und wenn ich dann noch 100€ erhalte, dann ist das schön - mehr nicht. Außerdem helfe ich dem Staat zu sparen wenn ich keinen Kita-Platz in Anspruch nehme.

Wenn das Betreuungsgeld ............

.....noch nicht so stark beantragt wurde, heißt das entweder, dass es sich noch nicht rumgesprochen hat - ist ja erst ab 1.8.! - oder dass es bisher noch genügend Kitaplätze gibt. Also kein Grund, noch mehr Kitaplätze aus dem Boden zu stampfen oder aber das Betreuungsgeld abzuschaffen. Dieses Wahlkampfgesabber ist widerlich genug. Ein bisschen Logik tät aber nicht schaden!

Opposition peinlich

In meinen Augen machen die Zahlen eher die Opposition peinlich: Die hat nämlich einschlägig davor gewarnt, dass insb. Menschen mit Migrationshintergrund lieber Geld einstreichen würden, als ihre Kinder in die Kita zu geben. Letzters ist nicht passiert.

Zudem: Abgefahren, wie SPD und Grüne sowie Linke die ehrenwerte Arbeit von Hausfrauen und Hausmännern in den Dreck gezogen hat.

Ich sehe im Betreuungsgeld eine kleine Erhellung in Sachen Wahlfreiheit bei der Betruungsmodellwahl von Kindern.

KiGa, Krippe, ...

ob man sein Kind ab dem 1. Lebensjahr in eine Betreuungseinrichtung geben will oder muß ist eine individuell zu entscheidende Sache.
Fakt ist das ein solcher Platz mit einem erheblichen Kostenaufwand für die Eltern verbunden ist.
Das Betreuungsgeld bedeutet demnach das Eltern welche in der glücklichen Lage sind ihr Kleinkind selbst zu betreuen eine zusätzliche Belohnung erhalten, denn sie müssen einerseits keinen Krippenplatz bezahlen (Kindergarten geht nämlich sowieso frühestens nach dem 2. Lebensjahr), und beziehen auch noch eine Herdprämie für die Kinder - unabhängig von der Bedürftigkeit.
Bezüglich des Bedarfs dieser Leistung sei darauf hingewiesen das auf Basis einer Prognose (die es angeblich nicht gibt) ein entsprechender Betrag im Haushalt reserviert werden muß, welcher an anderer Stelle fehlt.

@WiPoEthik

"Wahlfreiheit war ohnehin immer gegeben, die ist durch das Betreuungsgeld nicht geschaffen bzw. verbessert worden. Die Betreuung daheim war ja nie verboten."
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Ja, aber wahnsinnig teuer, deshalb der Gedanke, diese Menschen ein wenig zu unterstützen - wesentlich weniger als Kita-Nutzer übrigens!
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"Dieses Modell wird weiterhin ökonomisch bestraft (durch Kosten), während das Modell der Betreuung daheim mit einem finanziellen Bonus belohnt wird."
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Entschuldigung, aber erklären Sie mir bitte, wie man auf so einen Satz kommen kann, ich will es wirklich verstehen.
Kosten sind keine Strafe sondern entstehen leider, da Kitaplätze nicht auf den Bäumen wachsen. Nun übernimmt der Staat einen vierstelligen Anteil dieser Kosten bei Modell 1 und 100-150Eur bei Modell 2, plus bei Modell 1 gibt es ein weiteres Einkommen!
.
Also wer ist da jetzt bestraft?
Und was hat es mit den 50ern zu tun, wenn man sich selbst um sein Kind kümmern will?
Ist es Fortschritt, dass man das nicht mehr soll/kann?

Wie wärs denn ..

... wenn man von den 300-500 Euronen für'n Kindergarten bissi was wiederbekommt ? .. jeden Monat ..

Kinder ab in die Kita

Hallo ihr lieben Gegner der Kita-Betreuung. Eure Argumente gegen die Kita für 1-3jährige sind ja schön und gut, hinken nur leider manchmal. Ich bin mit einem Jahr in die Kita gekommen und jetzt als 24-jähriger kann ich keine einzige eurer Befürchtungen bestätigen. Auch in meinem Freundeskreis ist fast jeder in dem Alter in die Kita gekommen. Alle haben keinerlei Bindungsprobleme oder Vorstrafen, sind gebildet und haben auch kein Problem mit Sozialkompetenz.

Ein Kind nicht in die Kita zu bringen ist dagegen vor allem nachteilig für das Kind, insbesondere wenn es in eine bildungsferne Familie geboren wird. Hier wird der Bildungsauftrag der Eltern oft eher lax genommen und am Ende hängt das Kind seinen gleichaltrigen Altersgenossen deutlich hinterher.

Geld als Anerkennung

Wer Geld verdient, leistet etwas, wer kein Geld verdient, leistet nichts - so wird hierzulande gedacht. Deshalb war es höchste Zeit, die Erziehungsleistung der Eltern nun auch mal zu honorieren. Damit sie überhaupt wahrgenommen wird!

@laaspher, 29. Juli 2013, 16:11

> Niemand wird auf die Idee kommen, die nicht
> ausgegebenen Geldscheine am 31.12. zu verbrennen.
> ;-)
.
Ganz ehrlich, bei diesen Regierungen (dieser und den ab der nächsten Wahl zu erwartenden) wäre ich mir dieser Sache nicht ganz so sicher ... befürchten wir das Beste!

@eger und Kita-Gegner

Und wenn es eine Wahlfreiheit gibt, ein Kind verantwortungsvoll bis zum dritten Lebensjahr selbst zu erziehen

Was macht Sie so sicher, dass alle Eltern ihre Kinder verantwortungsvoll erziehen. Oft ist gerade das Gegenteil der Fall. Die Fälle häufen sich in denen Kinder erst im Grundschulalter durch die Lehrer den Windeln entwöhnt werden oder wo Zweit- und Drittklässern die Schuhe zugebunden werden müssen. Auch ein angemessenes Sozialverhalten muss den Kindern von den Eltern normalerweise beigebracht werden.

Fragen Sie einmal die Grundschullehrer wie viele solche "Problemkinder" in ihren Klassen sind.

@Schnall

Genau die lieben Hausfrauen und männer ... dieses Märchen ist uralt.
Es gibt diese kaum noch außer es sind Leute die auf Jobsuche sind.
Kaum ein Haushalt kann es sich leisten das ein Teil zuhause bleibt.
Diese Jahre sind vorbei, wir leben in Zeiten in denen 1600 Euro Brutto nicht einmal für eine armutsicheren Renten reichen.
Achja die es sich leisten können haben kaum Kinder.

Es gibt genau einen Grund warum man dieses Betreuungsgeld einführt:
- man kann gegen Kinderbetreuungsplätze argumentieren
Dies ist der einzige politische Grund.
Dabei sind Kitaplätze extrem wichtig, wo sollen die ganzen Studenten hin die Sozialwissenschaften studieren?

Ich zitiere Herrn Bahr von der FDP (2005): "In Deutschland haben die falschen Eltern die Kinder."
Das zum Thema Freiheit.

Danke!...

...an alle, die hier gründlich für Mutterschaft und deren Anerkennung geschrieben haben. Kann ich voll unterschreiben! Das sozialistische Experiment mit der staatlichen Früherziehung ist gescheitert, deshalb ist schon vor langer Zeit sogar in der DDR die Frühstbetreuung von Kindern zurückgefahren worden. Man hatte nämlich festgestellt, dass es bei den betroffenen Kindern Hospitalismus gibt. Mich ärgert maßlos, dass dieselben Psychologen, die damals für die Mütter gewettert haben, heute behaupten, staatliche Frühbetreuung sei für die Entwicklung der Kinder besser, wie man aus der DDR wisse. Eine Frechheit!

@ Sephiroth und WiPoEthik

Sehr richtig WiPoEthik, die Rechnung von Sephiroth geht schon wegen der oftmals hochwertigeren Betreuung der Kinder nicht auf.

Zusätzlich steigt aber auch die Wirtschaftskraft des Staates dadurch, dass Eltern nicht 3 Jahre in ihrem Beruf ausfallen sondern eher wieder einsteigen. Es ist also eine Win-Win-Situation. Die Familien haben mehr Geld. Die Kinder haben oftmals eine bessere Ausbildung. Und der Staat hat durch Arbeitende Eltern ein höheres Steuereinkommen.

Verfehlte und ineffektive Familienpolitik.....

Ich frage mich wie unsere Eltern, Großeltern, Ur-Großeltern,..., es geschafft haben, uns zu ernähren, zu erziehen und aus uns rechtschaffende Menschen zu machen- alles dies, ohne irgendwelche Prämien oder sonstige Hilfen des Staates.

Heute versucht der Staat mit vielerlei Prämien, angefangen vom Kindergeld, über das Erziehungsgeld,.... bis hin zum Betreuungsgeld, dem Kostenfaktor Kind in unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit, den Schrecken zu nehmen.

Haben Generationen vor uns Kinder als Bereicherung empfunden, so werden diese heute überwiegend als Kostenfaktor im alltäglichen Leben vom Staat und der Gesellschaft eingepreist. Das kann nicht gut gehen und funktionieren- weil wir den Fokus auf die Kinder selbst lenken müssen, und nicht auf das Geld, was damit zu verdienen ist, respektive an Kosten entsteht.

Trotz aller Prämien sind wir das Land mit dem geringsten Kinderquotienten in Europa- deutlicher kann man unsere verfehlte Familienpolitik nicht dekuvrieren....!

@ jk70

eine ganze reihe von sozialwissenschaftlern, ärzten und psychologen hält eine enge bindung des kindes an die eltern (meistens mutter) für unbedingt nötig für eine gute und gesunde entwicklung des kindes mindestens bis zum 3. lebensalter.

Nun raten Sie doch einmal bitte nach welchem Modell diese SoWis, Ärzte und Psychologen großgezogen wurden? Wie sollen die sich eine Meinung machen, wenn sie das andere System nur theoretisch kennen?!

Im Osten der Republik wurden Kinder fast schon generell nach einem Jahr in einer Kita betreut. Ich kann ihnen sagen, diese Menschen sind weder dümmer noch schlechter erzogen noch sonst irgendwas als alle anderen.

@WiPoEthik - einfach nur falsch

"Das Betreuungsgeld suggeriert, dass KiTa-Kinder keinerlei Betreuung von Seiten der Eltern erhalten würden. Ich glaube die Anzahl der 24-Stunden Kitas hält sich allerdings in Grenzen."
Die Anzahl der Kinder, die nur 10 h die Woche in die Kita gehen auch. Denn so viel KiTa Stunden kann man vom Betreuungsgeld max. bezahlen.
"KiTas erleichtern vielen Kindern den Start ins Leben und in die Gesellschaft." Sagen Sie, kann aber keiner garantieren, dass es stimmt.
"Dieses Modell wird weiterhin ökonomisch bestraft (durch Kosten), während das Modell der Betreuung daheim mit einem finanziellen Bonus belohnt wird." Falsch. Wer zu Hause bleibt, zahlt den KiTa Platz mit.
"Geld das in qualitativ hochwertige frühkindliche Betreuung reingesteckt wird hat eine sehr hohe Rendite" Richtig, die Rendite des Betreuungsgeldes ist deutlich höher! Geringerer finanzieller Einsatz, bessere Betreuung(squote).
Alle sollen für IHR Gesellschaftsmodell zahlen. Eine schöne Vorstellung?

@Münzi - zu Hause schlechter als in KiTa?

Wollen Sie abstreiten, dass es auch Fälle gibt, wo Kleinkinder (1 Jahr) zu Hause besser betreut werden als in der KiTa?
Ihre Ressentiments gegen "Bildungsferne" Schichten werden doch durch die Anzahl der Anträge widerlegt. Diese Menschen wissen (größtenteils) sehr wohl was ihren Kindern gut tut und wenn die Bildung in der KiTa besser ist, dann wird das Kind auch in die KiTa gesteckt. Keiner sagt, dass Menschen, die Ihre Kinder noch selber erziehen, aufhören werden den anderen die KiTa zu subventionieren. Es geht eifnach nur um Anerkennung einer Leistung im Gegensatz zur Entlohnung einer nicht Leistung (= Kinder weggeben).

@muzzle, Tolot

Sie stehen mit Ihrer Meinung NICHT alleine!
 
"Manuela Schwesig (SPD) plant einen bundesweiten Aktionstag gegen das Betreuungsgeld."
 
Sozialisten haben u.a. schon immer das Abschieben von Kleinkindern präferiert, um die Familie zu zerstören. Doch soll niemand annehmen, dass man von den sogenannten konservativen Parteien ein besseres Konzept erwarten könnte. Auch diese Marionetten sind längst von ihren einstigen Werten abgekommen.
 
Spätestens seit dem sich die Demokratie und mit ihr all die darin lebenden Menschen der Marktkonformität, wie die CDU-Kanzlerin Merkel es einmal formulierte, unterwerfen sollen, ist klar wohin die Reise geht. Der Einzelne ist der totalen Verwertung preisgegeben. Materialismus und Konsum vor Menschlichkeit und Vernunft.
 
Wachstumsglaube und falsche Verheißungen des sogenannten Fortschritts. Letztlich nichts anderes als die Suche nach dem ewigen Leben, dass am Ende keines mehr ist, wie sich noch herausstellen wird.
 
Æ

was meckert denn dann die Opposition mal wieder?!

na. da sind doch alle Argumente der Opposition hinfällig! Haben sie doch erst unnötige Geldverschwendung bemeckert, müßten Sie sich doch freuen, wenn es nicht so häufig in anspruch genommen wird! Aber Hauptsache mal wieder gemeckert...
Wir hätten das Betreuungsgeld sehr gerne in Anspruch genommen- aber durch die ganze Meckerei und Verzögerungstacktik von SPD und FDP kommen wir jetzt leider nicht mehr wegen der Sticktagsregelung rein...aber wir stehen dennoch dahinter- und freuen uns mit denen, denen es zugute kommen wird! Denn nur mit dem Betreuungsgeld gibt es ansatzweise eine Wahlmöglichkeit und keinen Staatszwang!!!

@Münzi - sehr falsch

"Sehr richtig WiPoEthik, die Rechnung von Sephiroth geht schon wegen der oftmals hochwertigeren Betreuung der Kinder nicht auf.
Zusätzlich steigt aber auch die Wirtschaftskraft des Staates dadurch, dass Eltern nicht 3 Jahre in ihrem Beruf ausfallen sondern eher wieder einsteigen. Es ist also eine Win-Win-Situation. Die Familien haben mehr Geld. Die Kinder haben oftmals eine bessere Ausbildung. Und der Staat hat durch Arbeitende Eltern ein höheres Steuereinkommen.
"
Wie hochwertig ist denn diese Betreuung? Wir reden hier von Kosten im Bereich 1,5 k €. Diese muss die Frau/ der Mann erstmal erwirtschaften. Jetzt reden Sie aber auch noch von Steuern. D. h. es müssen 1500 € Steuern erwirtschaftet werden, von jeder Frau die arbeiten geht und ihr Kind in die KiTa gibt. Glauben Sie ernsthaft, dass so eine Frau ihr Kind zu Hause nicht besser betreuen kann als eine ausgebildete Erzieherin?

@ Sephiroth

Ich möchte nicht abstreiten, dass es auch positive Ausreißer gibt. Das können allerdings oftmals (!) nur Eltern mit pädagogischem beruflichem Hintergrund in diesem Maße leisten.

Ich habe keine Ressentiments. Das sind einfach Fakten, leider... . Die geringe Anzahl an Anträgen kann übrigens auch daran liegen, dass diese die Anträge einfach noch aufschieben, da sie mit Arbeit verbunden sind. Das gilt aber sicher für alle Bildungsschichten.

suchen sie mal nach choriner

suchen sie mal nach choriner institut cit und dem stichwort mangel an mütterlichkeit

interessant

an dieser "Nachricht", ist eigentlich nur der Hintergund: Dieser "Befund" stützt sich nämlich auf eine Umfrage, die die dpa (Deutsche Presse Agentur) in Eigeninitiative durchgeführt hat. Ein interessanter Hinweis auf die Struktur der Zentralisierung von Medien in Deutschland, schließlich werden alle Medienorgane von der dpa versorgt und man geht gemeinhin von einem passiven und unpolitischen Akteur aus.

"sozialistisches Experiment"-Kinderbetreuung

Nach fast 24 Jahren des gemeinsamen Deutschlands,tut es weh,die Kindertagesstätten in der ehemaligen DDR mit einem Experiment zu vergleichen.Wir haben nicht in Ruinen gelebt,die Kinder wurden nicht gezwungen,Marx und Lenin zu lesen,die Frauen haben für ihren Kinderwunsch entschieden und sie haben auch entschieden,das sie arbeiten gehen möchten.Nicht alle Frauen haben es getan,ja sie haben ihre Kinder bis zur Schule zu Hause erzogen.Heute ebenso können Familien,Frauen,Partnerschaften entscheiden,ob sie das Kind in eine Kita geben oder zu Hause erziehen.Endlich sage ich,im gemeinsamen Deutschland sind wir soweit,das diese Wahlfreiheit anerkannt wird.Trotzdem lehne ich das Betreuungsgeld ab.Kinder zu haben und zu erziehen,das haben die Familien für sich entschieden.Kinder kosten Geld,sie bringen auch eine Bereicherung,sich als Familie,als Ganzes zu fühlen.Ich glaube immer noch,Eltern,die sich für Kinder einscheiden,schauen nicht auf das "Geld vom Staat".Ladenhüter,bitte Worte überlegen!

Sephiroth

Wie hochwertig ist denn diese Betreuung? Wir reden hier von Kosten im Bereich 1,5 k €. Diese muss die Frau/ der Mann erstmal erwirtschaften. Jetzt reden Sie aber auch noch von Steuern. D. h. es müssen 1500 € Steuern erwirtschaftet werden, von jeder Frau die arbeiten geht und ihr Kind in die KiTa gibt. Glauben Sie ernsthaft, dass so eine Frau ihr Kind zu Hause nicht besser betreuen kann als eine ausgebildete Erzieherin?

Ihnen ist klar, dass es nicht nur Lohnsteuer und Mehrwertsteuer gibt? Auch Unternehmen zahlen Steuern unter anderem auf erbrachte Leistungen, verkaufte Waren und so weiter. Da kommen sehr schnell diese 1500 € und noch mehr zusammen.

Von daher, ja ich glaube dass fast alle ausgebildeten ErzieherInnen Kinder besser betreuen können.

@ jk70

Ich wollte nicht abstreiten, dass es Wissenschaftler gibt, die soetwas postulieren. Allerdings geht man in der Forschung immer mit einer Grundannahme an eine Thematik heran. Da man seine eigene Erziehung nicht schlecht machen möchte, ist die in diesem Fall schon vorgefertigt.

Betreuungsgeld ein Flop

Es zeichnet sich immer mehr ab, so wie immer schon vorausgesagt, dass das Betreuungsgeld ein Flop für CSU und CDU wird. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Betreuungsgeld eine überflüssige, rückwärtsgewandte Familienleistung ist. Dadurch werden vor allem Mütter davon abgehalten, einen Beruf auszuüben.
Der Grund für die Unterschiede: In einigen Ländern – besonders den von CDU oder CSU regierten – wird die Leistung besonders beworben. In Bayern bekamen Betreuungsgeld-berechtigte Eltern die Anträge zugeschickt, auf denen sie nur noch Kreuzchen machen brauchten.

@muzzle

Was sollen denn hier immer die Sprüche von "Fremdbetreuung" Oder: "Kind gleich von der Mutterbauch direkt in Staatliche Hände"?

Das ist doch pure Meinungsmache. Auch ein Kind, was in die Krippe gebracht wird, wird doch die meiste Zeit von den Eltern betreut. Desweiteren muss es ja keine staatliche Einrichtung sein. Und "Direkt von der Mutterbauch" ist ja wohl überzogen. Schon mal was von Mutterschutz gehört?

Und nochmal: Es wird ja keiner gezwungen, sein Kind in die Krippe zu schicken.

@krtitimus, 29. Juli 2013, 18:20

Vermag ich hier Spuren von Ironie zu lesen?

Kinder in die Kita

Warum bekommen Menschen Kinder wenn sie schon kurz nach der Geburt abgeschoben werden. Ist es nicht besser Eltern werden in die Lage versetzt ihre Kinder in den wichtigsten Lebensjahren nicht alleine zu lassen. Kann sich unsere Gesellschaft es sich leisten ein ganze Generation anzuschieben nur um einige Euros zu verdienen. Doch die folge kosten in einigen Jahren könnten um ein vielfaches höher sein .
Da ist das Betreuungsgeld was der staat Zahlt um die Kinder von den Kitaplätzen fern zu halten doch viel günstiger. Deshalb "Stoppt die Staatliche Kinderenteignung"

@Sephiroth

"Rein ökonomisch argumentiert kostet Ihr Lebensmodell den Staat mehr als das Betreuungsgeld. Wie kommen Sie dazu noch mehr zu verlangen?"

Schön, wenn Sie Kinderbetreuung und Kinderkriegen unter ökonimischen Gesichtspunkten sehen. ;-)

Aber wenn wir uns darauf einlassen,dann sollten Sie die ökonomische, steuerliche und durchschnittliche Betreuungsleistung des Kindes dagegenrechnen... ;-)

Es ist ein wichtiges Signal

Es ist ein wichtiges Signal der Politik, dass auch ein Familienmodell akzeptiert wird, das jenseits dessen ist, was allgemein propagiert wird (alle Kinder in die Krippe ud möglichst schnell Karriere). Wie man seine Kinder erzieht, ob man sie in die Krippe gibt oder nicht ist für sozial nicht völlig abschüssige Mütter und Väter eine Überzeugungsfrage und keine Frage des Geldes. Die Fachkräfte, die so händeringend gesucht werden, sind neben vielen anderen auch solche Leute, die das nach ihrer Überzeugung entscheiden.
Eine Partei, die eine politische Entscheidung wie das Betreuungsgeld als 'Herdprämie' bezeichnet, missachtet Eltern, die sich bewusst gegen eine Kita-Betreuung entscheiden, aus welchen Gründen auch immer.

@Münzi

Sie liefern aber auch keine Fakten, dass die Erziehung in der KiTa besser ist. Es gibt Studien, die das für kleine Kinder widerlegen, müsste ich jetzt aber auch raussuchen. Argumentieren wir weiter mit dem Bauchgefühl: Früher gab es keine KiTa und es hat auch wunderbar funktioniert. Das was Sie als Einzelfall abtun, ist die Mehrheit (in der Welt) und auch in D.
Es ist richtig, dass Sie alle Steuereinnahmen einbeziehen möchten. Diese sind aber nicht so hoch wie Sie sich das wünschen. Lasse ich mir aber gerne von Ihnen vorrechnen. Bei 2412,50 € im Durchschnitt (pro Arbeitnehmer) kommt man auch mit Unternehmenssteuer usw. nicht auf 1500 € für die KiTa. Sie dürfen nicht vergessen, dass ohne Vollbeschäftigung auch Arbeitsplätze weggenommen werde (nicht alle).

@Münzi

Man könnte auch eine Mutter wie eine Erzieherin bezahlen, nur wäre das dann ein wirtschaftlich schlechtes Erzieher/Kind Verhältnis.
.
So betrachtet ist die Kollektivierung der Erziehung natürlich wirtschaftlich auf den ersten Blick "sinnvoller".
.
Aber, das führt zu dem Zitat:
"Von daher, ja ich glaube dass fast alle ausgebildeten ErzieherInnen Kinder besser betreuen können."
und zum Thema Ausbildung: Es mag sein, dass von einer gewissen Perspektive betrachtet eine professionelle Liebhaberin "besser" liebhaben kann als die eigene Frau und auch wesentlich effektiver mehrere Menschen. Und professionelle Erzieher "besser" erziehen als man selbst.
.
Es gibt aber auch Menschen, die sagen, beides sind Dinge die nichts mit einer Profession zu tun haben und deshalb im privaten Bereich bleiben sollen.
.
Wenn man jedoch denkt Erziehung sei ein sehr alter elterlicher Urinstinkt, lebt man ja bekanntlich "in den 50ern"...

@Amelia

Wir hatten noch nie und haben keine "Staatlich Früherziehung a la DDR"!

Da durften nämlich die kleinen den guten Volksarmisten mit seinem Panzer ausmalen und ein nettes Gedicht über den Russischen Bruderfreund aufsagen!

Sind dies Kommentare einer "toleranten" Gesellschaft???

Interessant, wie man hier fast nur hochemotionale Beiträge "pro" und "contra" Kita-Betreuung liest. Wieso sollte man den Eltern nicht einfach die freie Wahl lassen und diese ohne Urteil und Anschuldigungen akzeptieren. Es ist doch absurd, dass hier die einen diejenigen, die ihre Kinder zu Hause aufziehen wollen, als "50er-Jahre-Mammas" bezeichnen, und die anderen die Kita mit der Babyklappe gleichsetzen. Dieses Schüren von Schuldgefühlen bei allen, die nicht das gleiche Lebenskonzept vertreten wie man selbst, ist aus meiner Sicht ganz typisch für unsere gegenwärtige Gesellschaft in Deutschland. Diese deutsche Gesellschaft, deren Mitglieder sich gerne selbstgefällig als "tolerant" bezeichnen, sollte mal über den Tellerrand in andere Länder schauen, wo die freie Wahl des Konzepts der Familiengestaltung eine Selbstverständlichkeit ist.

@ AE-35

"Sozialisten haben u.a. schon immer das Abschieben von Kleinkindern präferiert, um die Familie zu zerstören."

Das ist ja eine sehr platte, nicht zu belegende Behauptung, die Sie da anstellen!

Wenn Kinder tagsüber in einer vernünftigen Betreuung sind, sind Sie nicht "abgeschoben".
Und das Sozialisten Familien zerstören wollen glauben Sie doch wohl selbst nicht?

Kita Plätze

Kitaplätze sind "Staatliche Kinderenteignung"
Warum schieben Eltern ihre Kinder in den wichtigsten Jahren ab. Wegnen Geld ?,Erfolg im Beruf ? Ist das Liebe wenn man ein Kleinkind abschiebt. Es mag sein das es Kinder gibt die dies unbeschadet überstehen.
Doch ist das schön fürs Kind oder die Eltern .
Der Staat kontroliert uns sowieso schon sehr viel . Warum sollen wir uns Vorschreiben lassen wie wir unsere Kinder Erziehen????
Deshalb "Stop der Staatlichen Kinderenteignung , keine Kinder in die Kitaplätze"

Das ist ein Thema

Da ist doch sehr große Meinungsverschiedenheit. Trotzdem, ich bleibe bei meiner Meinung, kein Betreuunngsgeld, jedenfalls nicht so, dass jeder, ob arm oder reich, es einreichen kann. Ich könnte mich damit anfreunden, wenn allein Erziehende, die auf ihren Verdienst angewiesen sind und keinen KiTa-Platz bekommen, dafür eine Unterstützung beantragen könnten. Respekt für die Mütter,die ihr Kind im Haus behalten wollen, aber dann müssen mit dem Kindergeld zufrieden sein.

@Münzi:

Ihre Argumentation bezüglich wissenschaftlichen Wirkens, ist ein ziemlich simples Totschlagsargument, nach dem Motto: Wenn der Wissenschaftler zu einem Ergebnis kommt, das mir nicht passt, ist er halt voreingenommen/unfähig. Das Argument taugt nichts

@Münzi - Kosten/ Nutzen

Sofern Sie mir immer noch nicht glauben sollten, vergleichen Sie einfach Abgabenquote und Durchschnittsgehalt, berücksichtigen die neugeschaffene Stelle der Erzieherin und ziehen den weggenommenen Arbeitsplatz jeweils anteilig ab. Sie kommen für ein Durchschnittliches Einkommen niemals auf 1500 €, je mehr ich darüber nachdenke, desto eher bin ich dafür KiTas in der jetzigen kostenintensiven Form abzuschaffen.
Ich bin dafür Eltern die Wahl zu geben, ob sie Fremdbetreuung wollen oder nicht. Sie sind gegen eine Wahlmöglichkeit.
Auch werden Sie mich nicht davon überzeugen können, dass KiTas besser sind als die Betreuung zu Hause. Z. B. kann jeder mit Abitur (mittlerweile > 50%) seinem Kind 2 Sprachen beibringen, das macht die KiTa nicht. Weiterhin gibt es Studien die belegen, dass es gut für das Kind ist es zu Hause zu erziehen. Ich will keinem die Möglichkeit einer KiTa vorenthalten versteh aber nicht, warum erziehende Eltern, anderen die KiTa zahlen sollen? Ökonomisch ist die Sache klar

Betreuungsgeld

Wo bleibt die objektive Berichterstattung in der Tagesschau, wenn aus den 562 Anträgen in Bayern "rund 500" gemacht werden?
Es sei an den Bundesfreiwilligendienst erinnert, der auch erst zögerlich anlief und bald darauf die 30 000 Plätze nicht ausreichten.
Statt die Entwicklung in Ruhe zu beobachten, wird gleich wieder Stimmung gemacht, nach der Devise "Ich hab es doch schon gleich gewusst."

Och menno!

Warum, wenn Frauen doch nur noch als Hausfrau und Mutter fungieren sollen, haben wir eigentlich so viele Frauen an den Unis? Reicht da nicht ein Hauswirtschaftskurs? Warum gesteht man eigentlich Frauen nicht zu, daß sie einen Vollzeitjob ausüben wollen? Und, ja auch früher gab es so etwas. Meine Großmutter (Jahrgang 1902) hat damals die kleine Landwirtschaft alleine bewirtschaftet, einen kleinen Tante-Emma-Laden besessen und drei Mädchen großgezogen. Mein Großvater war nämlich Kapitän auf großer Fahrt. Wäre Oma "Nur"-Hausfrau gewesen, wären die Kinder wohl verhungert. Soviel dazu.

@17:33 Attlas - Klärung

Ein Beispiel:
Schulen sind in Deutschland quasi kostenfrei. Die Gesellschaft zahlt die Schulbildung der Bürger, da sie davon ausgeht, dass es sich am Ende für die Gesellschaft lohnt.
-
In anderen Ländern läuft es anders. Man bezahlt Schulgeld und eine Schulpflicht gibt es nicht. Eltern die ihre Kinder zur Schule gehen lassen werden ökonomisch schlechter gestellt als Eltern, die dies nicht tun.
-
Sie haben in diesen Ländern einen finanziellen Anreiz ihren Kindern eine Schulbildung zu verwehren, da sie aus ökonomischer Sicht dafür bestraft werden, dass Sie ihr Kind zur Schule schicken; ein "Betreuungsgeld" würde diese Wirkung noch verstärken.
-
Ob Schulen (oder Kitas) für Nutzer kostenfrei sind ist eine gänzlich politische Entscheidung. Die Beteiligung an den Kosten stellt die Nutzer ökonomisch schlechter und stellt ordnungspolitisch eine "Sanktion" dar.
In Deutschland wollen wir keine Anreize schaffen Schulbesuche zu verweigern, daher gibt es kein Schulgeld.

Blick über die Grenze!

Wenn ich die Nachteile der Kitas hier so lese, müßten Frankreich und Skandinavien nur noch aus sozial gestörten, zwangshospitalisierten und von den Eltern entwurzelte armen Kreaturen bevölkert sein. Ist wohl nicht so, oder ? Schön das Deutschland soweit ist, dass die Mutter am Herd Prämie prächtig scheitert!

Geld als Anerkennung für Egomanenzucht

Zu Hause bleiben und Kinder davon abhalten sich unter anderen auch fremden Kindern verhalten zu lernen, ist so gut es auch gemeint ist, kein gutes Geschenk an die Kinder.
In Kinder freundlicheren Ländern, also da wo man weiß, wie wertvoll die nächste Generation ist, sind Kindererzieher sehr anerkannte Berufe. Anders als in Deutschland hat man kleinere Gruppen und bessere Berufsausbildung, teilweise akademische Bildung. Wer daran mist, wird feststellen, dass uns Deutschen nicht so viel an den Kindern liegt und man könnte den Leute Recht geben, die bei uns die Kinder lieber selbst zu Hause aufziehen. Aber trotzdem geht diesen Kindern eine wichtige Erfahrung verloren, somal es sich um immer mehr Einzelkind er handelt. Selten kommt das zu Hause eine etwa gleichaltrigen Kinderschar gleich.
Daher geht letztendlich nichts an den Kitas vorbei und wenn wir noch mehr Wert auf die Kinder legen, dann verbessern wir die Kitas. Das ist der Weg.

@Amelia - sozialistisches Experiment

Das sozialistische Experiment mit der staatlichen Früherziehung ist gescheitert, deshalb ist schon vor langer Zeit sogar in der DDR die Frühstbetreuung von Kindern zurückgefahren worden. Man hatte nämlich festgestellt, dass es bei den betroffenen Kindern Hospitalismus gibt.
-
Ihr "sozialistisches Experiment" wird in Skandinavien seit langer Zeit durchgeführt. Das der Hospitalismus dort weit verbreitet ist wäre mir allerdings neu.

Wieso...

...muss diese Diskussion eigentlich immer so emotional und geradezu aggressiv geführt werden? Warum kann nicht jeder so leben, wie er oder sie möchte? Müsst Ihr Euch die ganze Zeit gegenseitig vorrechnen, wer wieviel vom Staat bekommt?
Da müssen ja die Kinderlosen völlig verzweifelt sein, was sie alles mit ihren Steuern finanzieren, was sie nicht brauchen. Das ist ungerecht (Ironie). Wie wäre es mit einer Ausgleichszahlung für Menschen, die keine Kinder haben und weder Kita noch Schule usw. weiter brauchen?

@Sephirot

"Wer zu Hause bleibt, zahlt den KiTa Platz mit."
Da müssen sie mir kurz auf die Sprünge helfen! Wieviel Steuern zahlt eine Person die zuhause bleibt?

18:27 von Münzi
Sie haben vergessen, dass ein Teil der Kosten für die Kitas (Erzieher/innen) als Steuern zurück an den Staat fließt ;) Wie von Ihnen bereits korrekt bemerkt sind also nicht nur die Einnahmen höher als einige unterstellen, sondern die realen Ausgaben sind wahrscheinlich auch niedriger als oft angenommen.

@Münzi - 17:52

Vom finanziellen Standpunkt her mögen Sie
sogar Recht haben.
Allerdings, auch wenn Sie von der Kitaerziehung so begeistert sind, kann ich
aus eigener Erfahrung da nur widersprechen.

Sie haben so begeistert von Ihren guten
Erfahrungen aus der Kita Zeit geschrieben.

Ich höre das in meiner Umgebung auch immer wieder, sehe allerdings etwas ganz
anderes. Und wenn ich das mit meinen
Kindern vergleiche, bin ich dankbar dafür,
dass meine Frau ihre Arbeit aufgegeben hat, um sich um die Erziehung unserer Kinder zu kümmern.
Meine Kinder sind übrigens der selben
Meinung und erziehen Ihre Kinder in den
ersten drei Lebensjahren ebenfalls selber.

@ krtitimus

Leider läuft aber genau so oftmals Wissenschaft. Man stellt eine These auf und prüft diese dann. Und wenn dann etwas anderes als erwartet herauskommt, versucht man das mit Fehlerrechnung zu glätten oder revidiert seine These. Mit letzterem macht man sich jedoch angreifbar.

@Münzi - 18:30

Ihr Zitat:" Da man seine eigene Erziehung nicht schlecht machen möchte, ist die
in diesem Fall schon vorgefertigt"

Darum "Vielleicht" Ihr begeisterter Einsatz
für die Kita-Erziehung.

Wie schon geschrieben, ist meine Erfahrung
mit den Kindern, die in den "Genuß" dieser
Erziehung kamen, ein völlig anderer.

Aber warum Sie so begeistert davon sind,
kann ich jetzt besser verstehen.

@ Sephiroth

Ihnen ist schon bewusst, dass eine hohe Abi-Quote nicht auf hohe Fähigkeiten schließen lassen? Aktuell sinken die Ansprüche im schulischen ab um es eben jedem zweiten zu ermöglichen Abi zu machen. Die Schüler werden nämlich nicht immer klüger...

Auch hierzu empfehle ich das Gespräch mit Lehrern.

Was die Rechnung angeht, so stimmt das nur, wenn die Stelle wirklich neu besetzt wird und zwar mit einer Kraft, die nicht eingearbeitet und oder fortgebildet werden muss.

Wenn Bedarf an einer Modellrechnung besteht, können wir das gern machen? Ein Durchschnittseinkommen von 25.000 € ist Ihnen genehm?

@ Tolot

Das ist das Phänomen, auf das ich mit meinem Kommentar zu den Forschern hinweisen wollte, die gegen Kita sind. Meistens wurden die selbst von einer liebenden Mutter aufgezogen und würden es daher immer wieder so machen. Sie sind also nicht objektiv. Das bin ich sicherlich auch nicht. Ich sehe nur, dass mir und meinem Umfeld die Kita-Betreuung nie geschadet hat.

@WiPoEthik

KiTas erleichtern vielen Kindern den Start ins Leben und in die Gesellschaft. Dieses Modell wird weiterhin ökonomisch bestraft (durch Kosten), während das Modell der Betreuung daheim mit einem finanziellen Bonus belohnt wird.
KiTas kosten nunmal, und der Staat ist nicht verpflichtet, die Erziehung von Kleinkindern zu übernehmen. Das ist immer noch die Aufgabe der Eltern und wenn die Eltern jemanden anderen zeitweise dafür beauftragen wollen, dann müssen auch die Eltern dafür zahlen.
Trotzdem wird aber KitAs-Betreuung stark bezuschusst.

@WiPoEthik

Jetzt wird es aber traurig.
"Da müssen sie mir kurz auf die Sprünge helfen! Wieviel Steuern zahlt eine Person die zuhause bleibt?"
Sind denn jetzt alle Mütter und Väter, die ihr Kind zu hause (bis zum 3. Lebensjahr!) erziehen, H4 Empfänger?
Ich lasse mir den Punkt gerne unter Berücksichtigung aller Abgaben und Steuern erklären. Eine grobe Abschätzung mit Abgabenquote und Durchschnittseinkommen (s.o.) zeigt aber, dass die 1500 € zu hause besser angelegt sind.
Der Vergleich Schule, d.h. Bildung ab 6 Jahren, und KiTa, d. h. Bildung bis 3 Jahren, hinkt gewaltig. Zunächst verteilen Sie die Kosten falsch (wie schon mehrmals erwähnt). Weiterhin findet in der Schule eine Bildung statt, die Eltern zu Hause nicht immer leisten können. Die KiTa bildet die Kinder nicht besser als das Elternhaus. Was lernt man bis 3 in der KiTa was man später nciht lernen kann (vgl Sprachkenntnisse und Sozialverhalten). Sie fordern noch mehr Geld für IHR Lebensmodell und keine Wahlfreiheit.

@@münzi Problemkinder, weil in keiner Kita

Ich bin so eine Grundschullehrerin, und zwar in Bayern. Bei mir sind Eltern, die sehr engagiert und ambitioniert an der Erziehung und Bildung ihrer Kinder interessiert sind. Solche Eltern nehmen sich die Auszeit oder Teilzeit und erziehen ihre Kinder in den ersten drei Jahren selbst. Das widerspricht natürlich der Vorstellung von Mensch als Arbeitsbiene, bei der sich der Einzelne nur durch den Beruf verwirklichen kann und sich immer im volkswirtschaftlichen Verwertungsprozess befinden müssen.
Letztendlich ist die Polemik gegen das Betreuungsgeld und die Propagierung der Kita der letzte Sieg der DDR.
Und es gibt auch wissenschaftliche Studien, die zum Ausdruck bringen, dass "die frühe Betreuung für Mutter und Kind nicht ideal ist. Die Folgen zeigen sich oft erst Jahre später." (FAZ, Bildungswelten, 21. Juni 2013)

das sind DDR

das sind DDR Methoden
aber............ ich habe von Müttern erfahren
dass der Druck von außen so groß ist
dass sie ihre Kinder lieber in die Kita geben
als sie selber zu erziehen

Wir haben 3 Kinder selber erzogen und sind stolz darauf
aber.............. das ist heute ja nicht mehr selbstverständlich

@ Tolot

Darum "Vielleicht" Ihr begeisterter Einsatz für die Kita-Erziehung.

Wie ich schon schrieb, ich bin grundsätzlich sicher auch subjektiv und kenne eben keine negativen Fälle (auch wenn es die sicher gibt, vor allem wenn 2 Erzieherinnen eine Gruppe von 30 Kindern betreuen sollen - das muss verbessert werden!).

Allerdings habe ich eben auch wirtschaftliche Gründe auf meiner Seite. Ein Beispiel, das sicher nur auf eine kleine Gruppe Menschen zutrifft, die Schwangerschaft von Frauen, die in der Forschung arbeiten, vielleicht sogar mit Dr.-Titel. Ich kenne mehrere Fälle hochqualifizierter Frauen, die nach 2-3 Jahren "Auszeit" nicht mehr als Forscher arbeiten konnten, da sie zulang aus dem Job raus waren. Zwei arbeiten beispielsweise heute als Chemielaborantinnen und eine als Sekretärin.

Wahlkampfhilfen der Taggesschau?

Ich frage mich ehrlich gesagt warum das jetzt überhaupt berichtet wird? Man hätte ja zumindest erwartet, dass man überhaupt mal bis zur offiziellen Einführung wartet wenn nicht sogar noch ein paar Monate danach, um wirklich zu sehen wie es ankommt.

Jetzt erscheint dieser Bericht lediglich polemisch punkten zu können. Wahrscheinlich wollte man nicht mal bis Donnerstag warten, weil man schon den nächsten Bericht in der Schublade hat.(?) Das Thema Betreuungsgeld kann man wie eine Sau gut melken. Es gibt zwar eigentlich nichts mehr zu sagen, weil aller Blödsinn schon auf dem Tisch liegt, aber das macht ja nichts.

Wiederholen wir doch einfach ewig, dass die Frau zur Arbeit und das Kind in die Kita gehört. Dabei definieren wir das als Sinnerfüllung der modernen Frau bzw. als pädagogisch notwendige Massnahme sollten wir nicht auf die völlige Verblödung unserer Kleinkinder bei ihren Mamas setzen wollen. Glaubt das eigentlich wirklich jemand? Ich meine jemand mit Kleinkindern (wir haben 2).

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH SIE

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

SIE SIND RICHTIGE ELTERN UND NICHT NUR ERZEUGER:
Natürlich, wenn beide Eltern nur 450 Euro jobs haben, müssen sie arbeiten
aber wenn einer einen vollen JOb hat
ist das nicht einzusehen

und.........Kinder zu haben bedeutet nun einmal, auf etwas zu verzichten.
Können Deutsche das heute nicht mehr ??

@Münzi

Sie kennen sich anscheinend mit der Wissenschaft aus, das ist schade. Würden alle Wissenschaftler sich so verhalten, glaubten wir immer noch die Erde ist eine Scheibe.
"Leider läuft aber genau so oftmals Wissenschaft. Man stellt eine These auf und prüft diese dann. Und wenn dann etwas anderes als erwartet herauskommt, versucht man das mit Fehlerrechnung zu glätten oder revidiert seine These. Mit letzterem macht man sich jedoch angreifbar"
Fehlerrechnugn ist angreifbar, wenn Sie falsch gemacht wird, sogar sehr einfach. Man stellt eine These auf, überprüft sie. Ist sie falsch, wird sie verworfen. Wissenschaftlern vorzuwerfen, dass sie alle (oder die meisten) voreingenommen sind, weil sie Thesen aufstellen, ist traurig und fern von Wissenschaftlichkeit.
Es gibt Studie (!) die Ihre Meinung (!) widerlegen. Dennoch sind Sie intollerant und aus 1 subjektiven Beispiel (ihr Umfeld) heraus schlussfolgern Sie für die Allgemeinheit. Sie haben die alleinige Weisheit/ Wahrheit, niemand sonst?

@ane

Letztendlich ist die Polemik gegen das Betreuungsgeld und die Propagierung der Kita der letzte Sieg der DDR.

Erstmal halte ich Ihre Polemik von wegen Sieg der DDR für absolut unangebracht und unter aller Würde.

Zum anderen weise ich Sie auf die Kinderbetreuung in den skandinavischen Ländern oder Frankreich hin. Scheint ganz gut zu funktionieren dort. Übrigens hat sich zumindest Schweden in den letzten Jahren des DDR-Regimes dort einiges im Bildungsbereich abgeschaut und umgesetzt. Hat ihnen anscheinend geholfen wenn man sich die Bildungsstatistiken so anschaut.

So etwas kann man natürlich nicht sehen wenn man Ideologietreu sein muss und andere Systeme automatisch und zu 100 % als böse klassifizieren muss (was zu 80 % sicherlich auch der Fall war).

Streit um das Betreuungsgeld

Wer seine Kinder lieber zu Hause erziehen will und es sich finanziell leisten kann, dass ein Partner freiwillig auf eine berufliche Tätigkeit verzichtet, kann das doch nach wie vor tun. Dafür muss aber kein finanzieller Anreiz her. Ungerecht ist, wenn Doppelverdiener, die sich eine individuelle Betreuung leisten können, das Betreuungsgeld erhalten, Hartz-IV-Empfänger aber nicht, weil es verrechnet wird.

Betreuungsgeld

Ist es richtig, dass die 100 € Betreuungsgeld bei Hartz-4-Empfängern angerechnet wird auf den Hartz-4-Bezug ?
Somit kommt das Betreuungsgeld ja überhaupt nicht den Kinder zugute.

@20:09 von brasilero: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

"Kinder zu haben bedeutet nun einmal, auf etwas zu verzichten.
Können Deutsche das heute nicht mehr ??"
.
Nein das können Deutsche heute nicht mehr. Man möchte Kinder, aber das Doppelverdienerleben weiterführen. Also muss die Allgemeinheit ran und über ein möglichst hohes Betreuungsgeld den Lebensstandard finanzieren. Schließlich bekommt man die Kinder ja nur, weil diese den Anderen später die Rente zahlen. Da kann doch erwarten, dass die Anderen einem den alten Lebensstandard erhalten.

Es ist schon fast

Es ist schon fast beängstigend, wie heftig hier die Meinungen aufeinander prallen ! Ich finde es sehr gut, daß Wahlmöglichkeiten geschaffen wurden ! Wenn Mütter ihre Kleinen nicht in eine Krippe geben wollen, hat das gewiß auch mit schwierigem Hol- und Bringedienst zu tun - ein Gesichtspunkt, der hier noch nicht debattiert wurde. Es ist doch völlig daneben, wenn Mütter hier beschimpft werden, die das s e h r teure staatliche Angebot ausschlagen und anstatt das deutlich geringere Betreuungsgeld wählen. Ich - als älterer Steuerzahler - profitiere weder von der einen - noch von der anderen Möglichkeit - und meckere doch auch nicht !

@ Sephiroth

Ich bin durchaus tolerant und bin der Meinung (im Gegensatz zu Ihnen) jeder solle machen was er für richtig hält.

Die Praxis zeigt übrigens häufig, dass Studien (die in den Sozialwissenschaften eigentlich immer angreifbar sind - nicht vergessen, Kindererziehung ist keine Naturwissenschaft mit einer absoluten Wahrheit) manchmal einfach nicht die Realität reflektieren. Ansonsten müssten wir beispielsweise top Schüler haben, denn wir ändern alle paar Jahre kontinuierlich Lehrpläne entsprechend irgendwelcher Studien ab. Klappt dummerweise nicht.

Übrigens, ja ich kenne mich wirklich ein wenig in der Forschung aus. Man könnte sagen, ich habe beruflich damit zutun bekomme da durchaus auch mal Negativbeispiele mit.

@Münzi

Mal hüh mal hott? Einerseits sind die Frauen nicht gebildet genug, andererseits mit einem Dr. Titel versehen. Abiturienten müssen 2 Sprachen gelernt haben und können Grundlagen weiter geben, daher habe ich das Beispiel gewählt. Ja ja, die Absolventen werden immer schlechter. Nicht einmal die Grundrechenarten können die noch? Was lernt man in der KiTa, was man nicht später ebenso lernen kann? Welchen Bildungsvorsprung bekommt man?
Was Sie als Durchschnittseinkommen annehmen ist für die Rechnung (=Fakten) nebensächlich, wenn ich eine andere Zahl möchte, kann ich sie ja einsetzten (z. B. verdienen Frauen statistisch ja 22 % weniger). Ich bin auf Ihre Rechnung gespannt.
Hochqualifizierte Frauen lassen sich nicht durch 150 € überreden (BG ja/nein). Einzelne Unternehmen buhlen sogar gezielt um Mütter. Nach 2 - 3 Jahren kann man wider an der Uni anfangen, kenne auch Beispiele (auch Männer).
Sie drüfen nicht vergessen, dass es um Kinder unter 3 Jahren geht.

@ GeMe

Erkenne ich da Satire in Ihrem Beitrag von 20.17? Mir ist das Betreuungsgeld zwar völlig egal, aber wenn Kinderfinanzierung privat laufen sollte, dann sollten öffentliche Renten auch abgeschafft werden. Schließlich finanzieren die Kinder dann auch ihre Rente.

Qit pro quo, alles andere wäre ungerecht.

Ich verstehe langsam das

Ich verstehe langsam das ganze hin und her nicht mehr. Es gibt Familien, die froh sind einen Kita platz zu haben, diese werden unterstützt. Es gibt aber auch Familien, die es schaffen sich um ihre UNTER 3 JÄHRIGEN Kinder alleine zu kümmern. Gerade die ersten 3 Jahre sind lt. allen Statistiken die Wichtigsten in der Familie. Für diese Familien, wollen die SPD, Grünen und Linke KEINE Unterstützung geben???? Verstehe ich nicht..... Es wäre sinnvoller eine Kindergartenpflicht AB 3 jahren einzuführen, dass ALLE Kinder für die Schule vorbereitet werden. Bitte akzeptiert, dass nicht alle Eltern ihre Kinder unter 3 Jahre in eine Kita stecken wollen!

@20:02 von Sephiroth - hinkendes Beispiel?

Der Vergleich Schule, d.h. Bildung ab 6 Jahren, und KiTa, d. h. Bildung bis 3 Jahren, hinkt gewaltig.
Klar hinkt das Beispiel - da ich ihre Frage damit gar nicht beantwortet habe ;)
Der Beitrag war eine Antwort auf den Post um "17:33 von Attlas"
-
Ich habe erklärt inwiefern Personen die eine KiTa besuchen meiner Ansicht nach ökonomisch bestraft werden, während Eltern die ihre Kinder gänzlich zuhause betreuen eine ökonomische Entlohnung erhalten.
Dabei ist es unerheblich bei welcher Entscheidung der Staat am Ende mehr bezahlt. Relevant ist für einen ökonomischen Anreiz v.A. welche Entscheidung mich ökonomisch besserstellt.
Das ganze war lediglich eine Erklärung und absolut ohne Wertung.

@Münzi

Ihr Beispiele in Ehren, aber lassen Sie doch bitte Frankreich weg. In Frankreich ist die Jugendarbeitslosigkeit höher als in D, das liegt natürlich daran, dass die Kinder dort seit dem ersten Jahr so gut ausgebildet sind. Allen solchen Beispielen zum trotz wird der größte Teil der Menschheit von den Eltern aufgezogen. Das hat noch niemandem geschadet. Gegner des betreuungsgeldes sehen den KiTa Anspruch für Kidner unter 3 jahren (man kann das leider nicht oft genug betonen) als Menschenrecht an. Oder wieso zeigen Sie uns nicht die Vorteile der Kindererziehung in Finnland oder Frankreich auf? Wenn Sie mit Pisa argumentieren wollen, dann ich mit der Wirklichkeit auf dem Arbeitsmarkt.
Ich verlasse mich lieber auf wissenschaftliche Studien als auf hokus pokus. Viele haben aber so viel Angst vor der Wissenschaft, dass sie lieber auf den Bauch hören. Nur verstehen sie ihn falsch, denn der Urinstinkt war immer dafür, Kinder selbst zu erziehen.

@ Münzi - 20:07

Eben das stört mich ein klein wenig bei
dieser Diskussion. "Wirtschaftliche" Gründe
für das Wohl des Kindes? Mit dieser Art
Argumentation rennen Sie bei mir gegen
eine Wand.

Als unser erstes Kind unterwegs war, haben
wir gemeinsam lange überlegt, auf welche
Weise wir das regeln. Bei uns standen auch
noch zwei Omas und zwei Opas bereit, um
zu helfen. Ergebnis unserer Überlegung:
Mama hört auf zu arbeiten, Papa gibt den
Job als Kaufmann auf und arbeitet als
Schichtler, dann reicht das Geld auch. (Durch Zulagen und Überstunden). Für alles
Geld der Welt möchte ich die Zeit, die wir
für die Erziehung unserer Kinder aufgewendet haben, nicht missen. Unsere
Kinder haben eine gute Ausbildung, gute
Jobs(wenn auch ohne Doktortitel) und sind
zufrieden.
Die Eltern übrigens auch.

Wieder das Thema? ...

Das Betreuungsgeld wird hier bei Tagesschau so rege und intensiv diskutiert, dass man meinen könnte daran wird die Wahl im September entschieden. Dabei handelt es sich doch um ein so kleines Thema. Warum wird das dann immer wieder hochgeholt und immer mit dem gleichen Unterton: Dagegen.

Zuerst ist es zu teuer, jetzt ist es zu wenig das der Staat zahlen muss. Es ist doch prima wenn mehr Geld übrig bleibt als gedacht, es werden ja auch nicht so viele Kita Stellen benötigt als geschaffen oder geplant.

Und die Diskussion, unsere Kinder lieber in die Kita anstatt zu Hause ist ja auch ein Armutszeugnis von den Familien. Wenn ich zwei Gehälter benötige um meinen Lebensstandard zu bezahlen sollte man sich mal Gedanken darüber machen. Klar gibt es Fälle wo es nötig ist, aber bei der aktuellen Lage und Ausstattungen (Anzahl an gut ausgebildeten Erziehern und Erzieherinnen) würde ich es mir zweimal überlegen ob mir mein Kind nicht doch mehr Wert ist als mein Auto vor der Türe. Und ich denke in

@ Münzi - 20:13

Jetzt verlassen Sie aber den Bereich der
Sachlichkeit.
Und wenn Sie das französische System gut
finden, okay! Ihre Ansicht!
Ich habe einige Jahre für einen französischen
Konzern gearbeitet und zugeschaut, wenn
Kinder morgens im Gleichschritt in den
Kindergarten marschierten. Und wenn
eines der Kinder lachte oder sprach, gab es,
ebenfalls im Gleichschritt, dafür Ohrfeigen.
das waren allerdings Kinder der Elite, auch
der Bildungselite. Einer meiner höchsten Bosse sagte auf meine Frage: Kinder darf
man sehen, aber nicht hören.
Schauen Sie also ruhig weiter auf Ihre
Bildungsstatistiken, ich schaue mir weiter
das Leben an.

20:02 von @ane

"Letztendlich ist die Polemik gegen das Betreuungsgeld und die Propagierung der Kita der letzte Sieg der DDR."
-
Die Polemik gegen das Betreuungsgeld gründet in der Befürchtung, dass Menschen aufgrund ökonomischer Anreize staatliche Betreuungsprogramme ablehnen, die den Kindern helfen könnten. Das hat nichts mit der DDR zu tun.
-
In dieser Gesellschaft sehen wir zusehends einige "Bildungsversager" die ihren Lebenslauf an die nächste Generation weitervererben. DAS ist es, wovor einige Menschen Angst haben. Das man diesen Kindern keine Chance gibt und das man sie aufgibt, bevor sie überhaupt eine Chance hatten.
-
Es gibt immer wieder Kinder die an der Schule landen und 0 Sozialkompetenz etc. mitbringen - und das ist nicht der Fall, weil sie in einer KiTa "Auferstanden aus Ruinen" gesungen haben.
-
Einige lassen es so klingen, als würde man die Kinder aus dem Brutkasten reißen und sie in das Lenin-Umerziehungslager stopfen. Das geht einfach am Punkt vorbei.

@Hugomauser

Nein, Panzer malen unsere Kinder nicht aus, aber dafür werden sie teilweise frühzeitig an Verblödungsmaschinen - Computer - gesetzt. Das nennt man dann "Frühförderung" ;-) Derlei geschieht allerdings leider auch häufig zu Hause. Der Instinkt, die eigene Brut artgerecht zu betreuen, geht wohl verloren, kann aber in der Kita auch nicht ersetzt werden.

Sephiroth

Ihr Beispiele in Ehren, aber lassen Sie doch bitte Frankreich weg. In Frankreich ist die Jugendarbeitslosigkeit höher als in D, das liegt natürlich daran, dass die Kinder dort seit dem ersten Jahr so gut ausgebildet sind. Allen solchen Beispielen zum trotz wird der größte Teil der Menschheit von den Eltern aufgezogen. Das hat noch niemandem geschadet. Gegner des betreuungsgeldes sehen den KiTa Anspruch für Kidner unter 3 jahren (man kann das leider nicht oft genug betonen) als Menschenrecht an. Oder wieso zeigen Sie uns nicht die Vorteile der Kindererziehung in Finnland oder Frankreich auf? Wenn Sie mit Pisa argumentieren wollen, dann ich mit der Wirklichkeit auf dem Arbeitsmarkt.

Auf den Arbeitsmarkt wirken ganz andere Faktoren. Vor allem aber die Industrialisierung (im Sinne von viele Firmen mit vielen Arbeitsplätzen im Land). Frankreich hat einfach weniger Arbeitsplätze zur Verfügung als wir in Deutschland. Für Unternehmen ist Bildung aber nur ein Faktor von vielen.

@WiPoEthik

Ja und genau diese Erklärung hinkt. Überspitzt formuliert vergleichen Sie Anreize für eine gute und schlechte Sache und fordern beides ein.
KiTas brauchen keine Anreize. Anreize müssen für aktives Handeln und nicht fürs "Nichtstun" (= Kinder abgeben) gegeben werden. Geringere Kosten, Verdienstausfall sind auch Anreize.
Jeder soll für sein Kind selbst entscheiden, aber warum fordern Sie Anreize für das KiTa Modell (für Kinder unter 3!)? Nichts anderes haben wir im Moment. Nicht Fremderzieher finanzieren die KiTas mit.

@equalizer

Sie bringen es unbewusst (?) auf den Punkt. Bei den Arbeitsplätzen früher (Landwirtschaft, Tante Emma-Laden) ließen sich Job und Kinderaufzucht viel besser verbinden. Die Kinder halfen einfach mit, sobald sie konnten und lernten dabei gratis. In Familienbetrieben ist das auch heute noch so, wenn die Kinder nicht in gut gemeinter Weise in einer Einrichtung - fern von der Familie - "bespaßt" werden.

@Münzi

Ich war in Frankreich und kenne dort das Bildungsniveau. Nehmen wir das mal wieder das Beispiel Sprachkenntnisse heraus. Es wird einem u 3 jährigen nichts beigebracht, was er nicht auch u 6 lernen kann. Es wirken andere Faktoren mit, das ist zum Teil richtig. Im heutigen Europar geht der Einfluss dieser Faktoren aber zurück und es entscheidet nur die Qualität der Studenten nicht das Land z. B..
Das deutsche Bildungssystem wird nur viel zu oft schlecht gemacht. Wir brauchen uns weder vor Skandinavien noch vor anderen Ländern verstecken (vgl. Qualität der Hochschulabsolventen).
Auf Ihre Rechnung warte ich immer noch. Sie wollten mir ja zeigen, dass es ökonomisch doch sinnvoll ist (unabhängig von der Bildungsqualität) die Kinder fremdbetreuen zu lassen.
PS wenn Sie meine Beiträge oben richtig gelesen haben, würden Sie den Vorwurf der Intoleranz sicher nicht äußern.

@imhotep 1111

Mit dem Blick über die Grenze ist das so eine Sache. Dazu müsste man auch die Mentalität der Menschen dort übernehmen.. In Skandinavien sind die Menschen sehr sorgfältig auf die Bildung ihrer Kinder bedacht, achten die Erzieher und Lehrer und unterstützen - trotz Berufstätigkeit - wo sie nur können Ihre Kinder. Bei uns ist das nicht immer so. Auf einen Teil der Gesellschaft trifft das zu. Der andere Teil überlässt Erziehung und Bildung aus verschiedensten Gründen dem Staat. Da die Kinder dann aber zu Hause kein Bildungsinteresse erleben, interessiert sie die institutionelle Bildung auch nicht. Ich weiß nach 20 Jahren an einer Brennpunktschule, wovon ich spreche. Da bin ich sehr für gute Einrichtungen, aber es reicht hier nicht. Hier müssen auch Elternbildung und -begleitung her und vernünftige Arbeitszeiten.

Betreuungsgeld: für wen denn?

"Das Betreuungsgeld, das ab dem 1. August beantragt werden kann, stößt offenbar auf wenig Interesse bei jungen Familien."

...wer soll es denn auch beantragen? Anspruch haben die Eltern, deren Kinder nach dem 01.08.2012 geboren sind, kein Elterngeld mehr beziehen und (neben anderen Dingen) ihren Kita-Anspruch nicht geltende machen!

Wie viele wären das? 50.000? 60.000?

Und wie viele Eltern haben gerade Kinder die einen Anspruch auf einen Kita-Platz hätten? 1 Mio.? 1,2 Mio.?

Mal wieder tausend Einschränkungen in der Hoffnung, dass sich nur keiner qualifiziert!

In dem Tagesschau-Bericht fehlen entscheidende Infos

Selbst wenn ein Kind zum frühestmöglichen Zeitpunkt, dem 1.8.2012, geboren wurde, kann es i.d.R. erst ab Oktober 2013 Betreuungsgeld erhalten. Die Antragstellung genügt ca. drei Monate später, also Anfang 2014. Wenn ich mich damit nicht irre, dann sagt es doch absolut nichts aus, wie viele Anträge jetzt schon eingegangen sind! Die ersten Betreuungsgeld-Berechtigten haben noch viele Monate Zeit ihre Anträge zu stellen. Warum werden solche grundlegenden Fakten in dem Tagesschau-Artikel nicht einmal erwähnt?

Wir hätte das Betreungsgeld

Wir hätte das Betreungsgeld gerne in Anspruch genommen, meine Frau ist gerne Hausfrau und Mutter. Aber wir werden ins Ausland ziehen, da dürfen wir auch ohne Betreuungsgeld unsere Kinder ergiehen. Wir werden sie auch wieder zu Hause unterrichten und haben damit schon in der Vergangenheit gute Erfahrungen gesammelt. Eine gesunde Familie ist immer noch ein großes Vorrecht, das sich leider immer weniger Leute leisten. Da braucht es Verzicht und Rücksicht.

Betreuungsgeld

Die Debatte um das Betreuungsgeld ist haarstreubend. Es wird der Eindruck vermittelt, daß der Großteil der Eltern nicht im Stande ist, seine Kinder in den ersten 3 Lebensjahren selbst zu erziehen. Ich bin selbst in einer KiTa mit unter 3jährigen als Erzieherin Vollzeit beschäftigt und sehe jeden Tag, welchem Streß die Kleinen ausgeliefert sind ! Außerdem kenne ich keine Mutter, die kein schlechtes Gewissen bekommt, wenn ihr kl. Kind jeden Morgen aufs neue schreit, wenn die Mama sich verabschiedet ! Die aktuelle Hirnforschung ( zu erfahren unter www.eccm.de) stellt heraus, daß u.a. die Kleinen den gleichen Streß erfahren, wie ein Topmanager in einem Großunternehmen. Geht es hier wirklich um das Wohl unserer Kinder oder um Wirtschaftsinteressen. Bindung geht vor Bildung ! Ein Kind, daß mind. 3 Jahre die konstante Nähe der Mutter und damit Urvertrauen erfahren durfte, ist später leistungsfähiger und schwierigen Situationen gegenüber sicherer, als Krippenkinder. Wichtig: www.eccm.de !

Betreuungsgeld

Es ist eine große Freude zu hören, daß Familien ihren ihnen ( und nicht dem Staat) anvertrauten Kindern selbst das wichtigste für das Leben mitgeben wollen und wirklich noch Familie leben mit allem, was dazugehört. Das schweißt zusammen und macht stark gegen den Mainstream der heutigen Zeit ! Wenn Kinder erleben dürfen, daß die Eltern auf viele Annehmlichkeiten ihretwegen gern verzichten, weckt dies ein riesiges Vertrauen, Sicherheit und Verlässlichkeit in den Kindern, sie sind deshalb meist nicht verwöhnt, nicht materiell anspruchsvoll und können mit schwierigen Situationen besser umgehen! Wer Ohren hat , der höre !

Betreuungsgeld-Meldung fehlerhaft recherchiert

Betreuungsgeld gibt es in der Regel erst nach 15 Monaten Elterngeldbezug. Bezugsberechtigt sind Eltern mit Kindern, die ab dem 01.08.2012 geboren wurden. Das bedeutet eine Antragstellung im Oktober 2013.

Bis heute können vorwiegend Eltern einen Antrag gestellt haben, die sich ihren 14-monatigen Elterngeldanspruch aufgeteilt haben (z.B. beide Elternteile haben das Elterngeld parallel 7 Monate erhalten).

In Baden-Württemberg wird die Antragstellung über die L-Bank geregelt. Hier wurden bisher nur Ankündungen zur Antragstellung versendet - noch nicht einmal Anträge! Von mangelnder Nachfrage darf man da nicht sprechen/schreiben!

Stimmungsmache

Wie schon von einigen Kommentatoren erwähnt müssen Eltern deren Kinder z.B. im Oktober 2012 geboren wurden jetzt noch nicht die Anträge absenden da für diese Kinder eh erst ab Januar 2014 Betreuungsgeld bezogen werden kann.
.
Dann kann man auch in aller Ruhe z.B. erst im November den Antrag fertig machen und bekommt das Geld immer noch Rechtzeitig ...
.
Zum anderen ist es z.B. bei uns im Saarland so gewesen, das erst seit dem 08.07. die Anträge für das Betreuungsgeld zur Verfügung stehen !!
Also erst seit gut 2 Wochen! Ich nehme an, in den anderen Bundesländern ist das ähnlich.
Wie sollen also in so kurzer Zeit schon tausende von Anträgen eingegangen sein.

@fons

"Ich kann mir schon vorstellen, dass durch den Heimkindereffekt der wechselnden Bezugspersonen möglichweise später die Fähigkeit leidet, sich länger an einen Partner zu binden.“Am 29. Juli 2013 um 15:44 von fons
'
Wie Sie an der heutigen Scheidungsrate sehen können, hat sie nichts mit der Betreuung in einer Krippen zu tun, denn so was gab es früher kaum oder gar nicht.
'
Sie können auch gerne wollen, dass die Frau wieder zum (Sex)Sklaven des Mannes gemacht wird (keine Strafe bei Vergewaltigung in der Ehe, der Mann darf der Frau den Job kündigen, sie darf ohne seine Einwilligung kein Konto bei einer Bank eröffnen, Alleinerziehenden werden die Kinder automatisch weggenommen usw.).
Damit erhöhen Sie zwar "die Bindungsfähigkeit" der Frau an den Mann (so wie früher), aber dann laufe ich – ich schwöre es!!! - auf die Barrikaden!

Betreuungsgeld contra Kitaplatz

Es muss mal gesagt werden, dass nicht jeder das Glück hat, dass Oma´s und Opi´s auf den Enkel aufpassen können, teils weil diese in einer anderen Stadt leben, aber auch weil diese nicht mehr vorhanden sind.
Das Betreuungsgeld kann einen in Steuerklasse 3 verdienenden Eheman ein wenig entlasten, sofern das Kind halt nachdem Stichtag geboren ist. Alle die heute älter als 17 Monate sind, bekomme allerdings eh kein Betreuungsgeld.

Fakt ist aber auch, dass ein Krippenplatz, dessen Betreuung gestetzlich garantiert von 5 Stunden der Landbevölkerung nicht hilft. Wir selbst sind betroffen, 5 Stunden Krippe kosten 350€. Meine Frau könnte in der Zeit maximal 3,5 Stunden arbeiten, der Rest ist Fahrzeit.
Die Rechnung:73,5 Wochenstunden a €11,50 in Steuerklasse 5 = 556,50 Euro
556,50 - 350= 206,50 Fahrgeld noch nicht mit eingerechnet...
Wer da noch von wirtschaftlichkeit redet, der lebt an der Realität vorbei...
Betreuungsgeld, ja Bitte, aber ohne Stichtag

etwas naiv

An alle, die sich hier darüber aufregen, die Medien hätten "schlecht recherchiert", muss ich leider sagen, dass sie etwas naiv sind. Die Medien recherchieren hier mindestens mit absichtlich schlecht. Über Medienberichterstattung soll das Betreuungsgeld diffamiert und die Krippenbetreuung als Mainstream dargestellt werden. Das ist ein Mittel zu dem Medien natürlich greifen. Das ganze erinnert auch frappieren an die Einführung des Elterngeldes, wo nach 11 Monaten behauptet wurde, aufgrund der riesigen Nachfrage, ist das Budget zu gering. Das war das gleiche Zerrbild nur in Schwarz.

Richtige Information?

Ich meine, die Einführung eines Betreuungsgeldes war Teil der Beschlussfassung über den Krippenkompromiss zur Einführung des Anspruches auf einen Kita-Platz. Heute will man davon nichts mehr wissen.
M.E. erhalten Mütter dadurch etwas gesellschaftliche Akzeptanz für ihre Erziehungsleistung an unseren Kindern.
Mir kommt die Information über die Anträge insgesamt etwas komisch vor, denn für Baden-Württemberg wird aktuell eine Antragszahl von 1.300 genannt. Diese Zahl taucht aber in der aktuellen Berichterstattung der Tagesschau nicht auf. Wie sehen die Zahlen der gesamten Bundesländer aus. Vielleicht auch im Bezug auf die Bevölkerungszahl?
Ist es wirklich für ein Kinder unter 3 Jahren besser in einer Krippe zu sein oder ist es nicht besser bei der Mutter zuhause aufgehoben? In der Krippe hat es Stress wie ein Erwachsener im Beruf.

Lasst doch den Eltern die Wahlfreiheit

Die Frage, ob das Kind in die Kita soll oder nicht, wird von allen Parteien (auch CDU und CSU) den Eltern offen gelassen. Von der Leyen hat ja die Kita-Offensive gestartet. Und auch in Bayern schafft die CSU-Regierung mit den Kommunen neue Kitaplätze. Als Alternative für Eltern, die sich um ihr Kind in den ersten drei Jahren kümmern wollen, hat die CSU das Betreuungsgeld der Koalition abgetrotzt. Nur hier gibt es keinen Konsens zwischen den Parteien. Rot/Grün und insbesondere Frau Schwesig (Anti-Betreungsgeldtag, welch ein plumpes Wahlkampgetöse!!) führen einen Kreuzzug gegen das Betreuungsgeld, wollen den Eltern die Wahlfreiheit verweigern.

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