Kommentare

kostenlose Alternativen

Es gibt doch inzwischen so einige Anbieter, die zu ihrem (kostenlosen) Girokonto eine kostenlose Kreditkarte anbieten (und zusätzlich sogar Zinsen auf Tagesgeld-Niveau versprechen). Ganz ohne Haken. Warum überhaupt dafür zahlen?

Selber Schuld, wer horrende Gebühren bezahlt!

Ich möchte jetzt keine Werbung für meine Banken machen, deswegen nenne ich keine Namen. Aber ich habe seit Jahren, neben meinem kostenlosen Girokonto inkl. EC-Karte, ein weiteres kostenloses Kreditkartenkonto inkl. Visa, MasterCard und EC-Karte und 0 % Zinsen in den ersten sechs Wochen. Danach würde es sehr teuer werden, wenn man Ratenzahlungen vereinbart. Aber das ist ja jedem selbst überlassen. Ich zahle keinen Cent für meine Banken. Einziger Nachteil, ich muss immer in die Stadt fahren, wenn ich kostenlos Bargeld abheben möchte. Aber darauf kann ich mich einstellen, weil ich mehrmals in der Woche, in der Innenstadt bin. Also, selber Schuld, wer horrende Gebühren monatlich und jährlich bezahlt.

Warum überhaupt dafür zahlen?

Warum? Weil derartige Leistungen Kosten verursachen, die irgendwie zu begleichen sind! Auch die EU-Kommission kann nicht per Beschluss festlegen, dass diese Verfahren nun völlig resourcenfrei gehandelt werden.

Heute kann ein Kreditkartenanbieter noch entsprechend Erträge generieren, wenn seine Karten ordentlich genutzt werden. Daher kann es Sinn machen, die Karte für den Kunden vielleicht kostenlos anzubieten. Wenn aber künftig die Interchange-Erträge (weitgehend) entfallen, wie soll sich dann eine kostenfreie Karte bitte schön noch rechnen? Konsequenz: Sofern der Anbieter damit nicht noch andere Interessen verfolgt, dann kostet die Karte künftig Geld.

'Warum überhaupt dafür zahlen?' - welche eine naive Vorstellung!

Nebenverdienst der Banken

Ebenso ein Problem für deutsche Bankkunden:
Auszahlungen an Automaten sind für Belgier und Niederländer kostenfrei. Dies im jeweiligen In- und Ausland.
Deutsche dagegen zahlen "Gebühren" im In- und Ausland.
Wie wäre es mit einer Verordnung aus Brüssel auf eine kostenfreie, oder festgesetzte, einheitliche Gebühr unter einem EURO, bei Automatennutzung innerhalb der EU?!

@ifuknewmeuwould

Mich würde schon interessieren bei welchen Banken Sie sind, machen Sie doch bitte mal Werbung. Wenn ich mir allein die Beträge anschau die mir monatlich abgebucht werden wenn ich bei einer anderen Filiale der selben Bank (Sparkasse) etwas abheb, kommt es mir hoch!

Hahaha, drei Mal kurz gelacht!

"Aber ich habe seit Jahren, neben meinem kostenlosen Girokonto inkl. EC-Karte, ein weiteres kostenloses Kreditkartenkonto inkl. Visa, MasterCard und EC-Karte und 0 % Zinsen in den ersten sechs Wochen."
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Na, wie mich das aber freut, ifuknewmeuwould! Allerdings bekommt man solche Konditionen nur, wenn man monatlich mindestens 1.200 Euro Geldeingang hat UND das Konto auf Guthabenbasis führt UND einen Vertrag auf Umbuchung des monatlichen Überschusses auf ein Sparbuch vereinbart. Die Anbieter von solchen Schnöselverträgen darf ich hier nicht nennen. Aber erwähnen darf ich, dass diese Konditionen für viele im Leben nicht zu erreichen sind:
- HartzIVler
- Minijobber
- Krankenschwestern
- alleinerziehende Mütter
- Bundeswehrsoldaten
- Leiharbeiter
- Studenten
- viele Rentner
etc. etc.
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Mit anderen Worten: man sollte ab und zu mal vom hohen Ross steigen und seine Nase in den Grassoden stecken, damit man wieder die Witterung der Mutter-Erde bekommt.

Datenschnüffelei und höhere Kosten

Die Kosten der Kreditkarten sind in den Preisen enthalten. Daher zahlen die Barzahler für die anderen stets mit. Wenn man dann noch bedenkt, dass Hartz4-Empfänger wohl kaum eine Kreditkarte haben, Millionäre aber einen kleinen Zinsvorteil einstecken können, ist dies eine schönes Beispiel, wie auch im kleinen Geld von arm nach reich verlagert wird.
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Wie wäre es statt dessen mit einem Gesetz, die Kreditkartengebühr im Zahlungsbeleg auszuweisen und auf den Preis aufzuschlagen. Etwas mehr Transparenz und man würde täglich begreifen, dass Zahlungen mit Kreditkarte eine teure Dummheit sind.
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Nebenbei: es würden weniger Daten anfallen, wer wo kauft. Ein kleiner Beitrag gegen die Schnüffelei.

Das eigentliche Ziel

der EU ist doch eine HÖHERE Akzeptanz vom bargeldlosen Geldverkehr. Dann ist mehr Überwachung leichter möglich. Bei Barzahlern weiss man ja nie, wo sie sich gerade befinden.....
Der nächste Schritt wird die Abschaffung des Bargeldes, oder doch zumindest eine Einführung einer "BARZAHLGEBÜHR" sein.
Trau schau wem

Grossbritannien hat auch "free banking"...

...dort sind Kontoführungs- und Kartengebühren im Prinzip nicht existent. Das Problem bei denen ist nur, dass es teilweise recht heftige Gebühren gibt, z.B. bei Konto-Überschreitungen - eben, es trifft wieder die Ärmsten - die dann aber gleich richtig...

@dehahn

danke fur ihren komment.
absolut korrekt!

Hab ich den Bericht falsch verstanden?

Es geht doch nicht um die Gebühr, die die Bank von mir für die Karte verlangt. Es geht um die Transaktionsgebühren die vom Händler zu tragen sind...oder?

Warum zahlen

Jeder hat es doch selbst in der Hand ob zahlen muß oder nicht.Fahre einmal im Monat zur Bank,hole mein Geld und das ohne Nebenkosten.Manchmal kann man wirklich nur noch sagen,Faulheit lass nach ich komme.

Thema verfehlt!

In dem Tagesschaubeitrag geht es um die Gebühren (für den Händler!) bei KARTENZAHLUNG durch den Kunden und nicht um KK-Jahresgebühren und Gebühren am Automaten.
Hier sind also nur die Gebühren gemeint, die man als Kunde "nicht sieht" aber natürlich indirekt mitzahlt. Diese Gebühren sind z.B. in DK bei 0,1% und in D bei 1,6%!

Bargeld kostenlos?

Viele Kommentatoren scheinen Freunde des Bargelds zu sein. Sicherlich ist dieses unter Datenschutz-Gesichtspunkten auch vorzuziehen. Aber Bargeld-Zahlungsverkehr ist alles andere als kostenlos! Laut Fokus Money online vom Mai dieses Jahres kostet der Bargeldverkehr jeden Bundesbürger 150 Euro pro Jahr. Dafür kann man bei den anvisierten 0,3 Prozent Transaktionskosten schon Kartenzahlungen in Höhe von 50.000 Euro tätigen.

@aubacher4tel

"Hab ich den Bericht falsch verstanden?

Es geht doch nicht um die Gebühr, die die Bank von mir für die Karte verlangt. Es geht um die Transaktionsgebühren die vom Händler zu tragen sind...oder?

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Herzlichen Glückwunsch, einer der wenigen der/die es verstanden hatte. Etwas mehr Selbstbewusstsein bitte, hier im Forum hat meist nicht die Mehrheit recht...

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