Kommentare

ins Bundeskanzleramt.... Haben wir nur noch Krisen in Deutschland..? Diese sogenannten Krisen, sind fast alle selbst verschuldet durch die Bundesregierung....
..Jetzt vor den Wahlen werden wieder Versprechungen gemacht ,um nach den Wahlen nicht gehalten zu werden....

..Jahrelang hat man eine Bürokratie aufgebaut.. kleine Handwerksbetriebe mit unzähligen Vorschriften mürbe gemacht...

..immer mehr Abgaben, hohe Lehrlingsvergütungen, ohne mehr Leistungsbereitschaft von seitens der Jugendlichen...

..Arbeit wurde dadurch teurer gemacht...

..der " kleine Mann " konnte sich einen Handwerker kaum noch leisten, Lehrlinge wurden nicht mehr eingestellt...

...Lass die Menschen die Arbeit machen, ohne das man erst von Pontius zu Pilatus laufen muss, um behördlichen Genehmigungen ein zu holen.......

..Frau Bundeskanzlerin, werfen Sie die jeweiligen Lobbyisten aus Ihrem Bundeskanzleramt, dann haben wir auch keine Krisen mehr in Deutschland.... vor allen Dingen die Bänker......

Das Märchen der "dauerhaften Beschäftigung"

wird uns immer wieder erzählt, gerne vor großen Wahlen.
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Der "dauerhaften Beschäftigung" stehen leider andere politische Ziele völlig entgegen.
Etwa der Freihandelsunfug, der stetig Arbeitsplätze in Europa vernichtet und in Billiglohnländern entstehen lässt.
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Im Märchen wird dann immer von einer guten Fee berichtet, die angeblich "höherqualifizierte Jobs" enstehen lassen kann. Aber seit Jahrzehnten hat keine diese Fee jemals zu Gesicht bekommen, stattdessen treibt die böse Hexe der "prekären Beschäftigung" ungestört ihr Unwesen.
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Die Politik weiß wohl um all das, weshalb sie recht zynisch auch nur 6 Mrd für dieses Strohfeuer zur Verfügung stellt.
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Viele Menschen glauben nicht mehr an Märchen, denn sie wissen, wo und für welchen Preis der Großteil ihrer Gebrauchsgüter inzwischen produziert werden.
Der Kampf um Arbeit hat gerade erst begonnen, und er wird wohl noch viele Existenzen zerstören bis die Politik sich aufrafft, die wirkliche Welt zu gestalten.

Euroexperiment

Mit jedem Tag Euro werden mehr Jobs im Süden vernichtet. Der Euro als Miywährung ist zu hart für einige Regionen Europas und "zu weich" – also komfprtabel exportbeflügelnd für uns.
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Zudem bietet vor allem Deutschland gefragte Luxus-Industriegüter, Markenautos der Oberklasse sowie High-Tech-Produktionsgüter für den Export in Nicht-EU-Märkte an. Die Diskussion um Lohn-Stück-Kosten im Süden, die vermeintliche Legitimation für Austerität (völlig irrsinniges "Konzept", völlig egal was man damit erreichen möchte!!!) ist also nur ein Ablenkungsmanöver.
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Das Euroexperiment hat sich als historischer Fehler entpuppt. Das war absehbar und es ist offensichtlich. Einzig die Finanzwirtschaft hat ein Interesse an der Fortführung, die Verbindlichkeiten des Südens wollen in hartem Euro eingetrieben werden. Zudem freut sich die deutsche Wirtschaftselite über den beflügelten Export – da die Mixwährung "Euro" für uns erwiesenermaßen weich ist.
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Wir vernichten Europa.
Nein, nicht wir sondern die Politik

100% Arbeitswillige, 50% Jobs

Bildung, Beamtenentlassungen, "Mammut"-6-Milliarden-Finanzspritzen werden nichts daran ändern, dass wir dank Rationalisierung, dank Globalisierung, dank der Gierde der Aktionäre, der Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft schlichtweg zu wenig Jobs für zu viele Europäer haben. Das ist die einzige, sich zuspitzende Konstante.
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Leider hören wir keine vernünftigen oder zumindest skeptischen Stimmen aus der Politik. Stimmen, die in der Globalisierung eine Sackgasse für das globale Wirtschafts- und Sozialsystem, für hart erarbeitete Werte erkennen. Stimmen, die den Euro als Katalysator der Probleme im Süden zumindest in Betracht ziehen. Stimmen, die die unbeholfenen politischen Manöver als völlig verantwortungslosen Experimentierkasten herausstellen.
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Es geht um Perpektiven. Um Existenzen. Es geht um Menschen.

Europäer zweiter Klasse

Um unsere "Blühenden Landschaften" in den neuen Bundesländern zu generieren, transferieren wir seit der Wiedervereinigung hunterte Milliarden Euro von Strukturstark nach -schwach. Gleiches gilt für den Länderfinanzausgleich, mittels dessen wir Unsummen von Stark nach Schwach befördern. Nicht etwas als Kredite, sondern einfach so. Dies ist aber selbstverständlich nur für Deutschland ein sinnvolles Instrument um schwachen Regionen ein Überleben zu ermöglichen.
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Es gibt auch ein Europa zweiter Klasse:
Hießen die neuen Bundesländer beispielsweise "Griechenland" würden wir nicht Unsummen an Geld rüberschaufeln.
Ist ja auch logisch. Wenn eine EU-Region nicht "Saarland" heißt oder "Berlin", gilt natürlich das Prinzip der Austerität. Diese schwachen EU-Regionen können ausschließlich durch die Entlassung aller Beamten, die Schließung aller Museen und den Verkauf des kompletten Tafelsilbers zum Bruchteil des Wertes geheilt werden. Ist doch klar!
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Einige Europäer sind eben europäischer als ande

Ziele der deutschen Regierung

Die deutsche Bundesregierung sieht das Problem allerdings offensichtlich anders. Sie wirbt bereits weitere Konkurrenz auf dem deutschen Arbeitsmarkt an. Ziel? Talentierte Jungendliche aus dem EU-Ausland sollen Jugendliche hierzulande verdrängen, bei denen mensch mehr Geduld und mehr Geld für deren Ausbildung bräuchte.

Zudem wird das Rentenalter europaweit auf Betreiben der Bundesregierung im Einvernehmen auch mit der SPD angehoben. Das macht den Einstieg in den Job immer schwieriger für Jugendliche.

Unbefristete und gut bezahlte Jobs rücken für die Jugend in weite Ferne. So wird der demographische Wandel potentiell zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung. Denn ansonsten ließe sich die Zeugungsfreude über Jahrzehnte hinweg nicht vorhersagen.

Faszit? Die Identifikation mit den Unternehmen ist höher als die mit der arbeitenden Bevölkerung.

Es ist immer wieder faszinierend

wie Gewerkschaften und bestimmte Politiker sich zum Themenbereich "Arbeitsplätze schaffen" auslassen.

Fakt ist und bleibt!
Arbeits und Ausbildungsplätze schaffen nur wir Arbeitgeber.
Die Politik kann nur die Rahmenbedingungen setzen und genau hier gibt es die größten Nachlässigkeiten.

Ein viel zu starres Arbeitsschutzgesetz z.B. in Italien bzw. Spanien aber auch bei uns in D verhindert die Einstellung bzw. die Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen.
Die Sorge, dass man jemanden den man jetzt bei Auftragsspitzen benötigt, jedoch in der Flaute nicht mehr entlassen kann verhindert die Neueinstellung.
Wir in D haben als Ausweg neben befristeten Stellen noch die Zeitarbeit oder, was wir nutzen, die Zeitkonten mit gezielten Überstunden.

Kurzum, die Politik soll attraktive Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen und wir Unternehmer werden dann auch die entsprechenden Jobs schaffen können.
Arbeitsplätze müssen sich betriebswirtschaftlich rechnen, nur dann wird es neue Job´s geben!

Vollkommen richtig

erst mal die eigenen Jugendlichen ausbilden. Leute mit 60 in die Rente, dann können auch genügend nachrücken. Aber lieber Zeitarbeit und Pratika.

Wir haben viele kleine und mittlere Unternehmen

"Wir haben viele kleine und mittlere Unternehmen in den Krisenländern. Die sind gesund. Die würden gerne Aufträge annehmen und investieren. Was ihnen fehlt, sind Investitionskredite zu vernünftigen Zinsen. Die kriegen bei ihren Hausbanken nur Kredite zu sehr hohen Zinsen."
Haben die Banken in Europa nicht billiges Geld für fast NULL Zinsen erhalten um u. a. kleine und mittlere Unternehmen kostengünstige Kredite zu geben.
Scheinbar sind die Politiker in Europa schon so verblödet das sie dies nicht mehr wissen.
Wann lernen diese Politiker das jeder Euro der an Banken geht nur für das spielen am weltweiten Pokertisch benutzt wird. Bei totalverlust zahlt ja eh der Steuerzahler.

Wirkliche Hilfe sähe anders aus

Jugendarbeitslosigkeit wie jede andere Arbeitslosigkeit muss in den jeweiligen Regionen bekämpft werden. Eine Wanderung wird das Problem nur verlagern. Da hat die Linke mal wieder Recht.
Rein ökonomisch würde nur helfen, regionale Strukturen zu stärken, große Kartelle zu zerschlagen, regionale Parallelwährungen einzuführen, teilweise auch mit Umlaufgebühren. Den Erfolg davon kann man beim Experiment von Wörgl nachlesen oder mal die diversen erfolgreichen Regionalwährungen beobachten, oder zu Ländern schauen, die neben ihrer nationalen Währung auch den Euro haben.
Was Merkel macht ist wirkungslos, verpulvert Steuergeld und soll nur kurz vor der Wahl Zeichen setzen, unbedarfte, leichtgläubige Wähler einzufangen.

In England gibt's "Zero-Contracts"

Also Arbeitsvertraege mit Null garantierten Stunden.

Der Arbeitnehmer muss dem Arbeitgeber zur verfuegung stehen, wenn dieser will, aber der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, dem Arbeitnehmer Arbeit zu geben.

Es wird nur das bezahlt, was gearbeitet wird.

Jugendarbeitslosigkeit in Europa

Ja, bei uns in Deutschland ist die Jugendarbeitslosigkeit wesentlich niedriger als in Resteuropa - zumindest die offiziellen Zahlen. Aber stimmt das auch wirklich?
In Deutschland gibt es unzählige Programme wie ein freiwilliges soziales Jahr, Bundesfreiwilligendienst, Endlospraktika, berufvorbereitendes Jahr etc. um die offiziellen Zahlen der Jugendarbeitslosigkeit klein zu halten.
Oder es gibt viele Jugendliche, die einfach weiter auf die Schule gehen obwohl sie viel lieber eine Ausbildung machen würden. In Deutschland ist es so, dass Jugendliche unter 25 Jahren in den seltensten Fällen in der Arbeitslosenstatistik auftauchen. Es gibt unzählige "Parkmöglichkeiten", die zwar teuer sind und nichts bringen, aber die Statistik stimmt.
Hat Resteuropa auch solch schöne "Parkmöglichkeiten? Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, da dürfte das Geld fehlen.

Merkel ist Schuld an der hohen Jugendarbeitslosigkeit

Und mit ihr die Akteure der “Troika”: denn es sind ihr “Spardiktat”, ihre Austeritätspolitik, die die Wirtschaft der betroffenen Staaten regelrecht ausradieren.
Mit jedem neuen Sparpaket kommen jene Staaten tiefer in die Rezession. Und es erhöhen sich nicht nur durch die dadurch verursachten Steuerausfälle weiter die Staatsschulden (statt zurück zu gehen), sondern es explodiert geradezu die Arbeitslosigkeit.
Es ist auch Merkels Schuld und die der anderen marktradikalen neoliberalen Ideologen, dass die Jugendarbeitslosigkeit so hoch ist. Denn die “Flexibilisierung des Arbeitsmarktes” (vulgo: das Lohndrücken durch Verschlechterung der rechtlichen Stellung der Arbeitnehmer) ist nun einmal am einfachsten mit der Jugend zu machen, die noch keine Position in den Verhandlungen zwischen den zu Feinden gewordenen Arbeitgebern und Arbeitnehmern hat. Und so läuft es auch, wie in diesem Beispiel in Deutschland:
Die einen Lehrer sind Beamte, die anderen Niedriglöhner mit Elf-Monate-Zeitvertrag.

Jaja in der Rezession investieren

Das müssen sicher alles Vorbild Arbeitgeber sein. Nicht das ich das völlig ausschließe, aber die meisten Arbeitgeber halten sich zurück. Wieso sollten sie das auch? Hat ein Unternehmer Verantwortung für die Volkswirtschaft? Nein, das hat der Staat. Und der muss auch handeln.

In Japan geht man mittlerweile andere Wege und hat auch schon Erfolge nachzuweisen. Das es da auch Schwierigkeiten geben wird, steht außer Frage, aber mit dem Verweis auf mittelständische Unternehmen in den Untergang zu steuern ist schon Wahnsinn.

Als wenn Jugendarbeitslosigkeit von 60% an Bürokratie liegt... Da fragt man sich, ob bei all den Reformen die bist jetzt umgesetzt wurden, wieso sie früher niedriger war? Scheinbar scheitern diese absurden Weltvorstellungen genauso wie die Lösungen an der Realität.

Als Lösung schlage ich vor weitermachen wie bisher, bis die Realität die Mehrheit zu hause im Wohnzimmer erreicht. Vielleicht können wir dann weiter reden.

Politik dritter Klasse für EU-Bürger zweiter Klasse!

Wenn man mit 6 Milliarden Euro Millionen Arbeitslose in Jobs bringen könnte, würden das schlicht und ergreifend alle Nationen tun. Es ist haarsträubend, was uns hier für ein UNSINN verzapft wird! Wir haben hunderte Milliarden Euro innerhalb der BRD transferiert – von strukturstark nach -schwach, von West nach Ost. Ohne Auflagen! Ohne die Forderung alle Beamten in den Nehmer-(Bundes-)Ländern zu entlassen. Und TROTZDEM blühen dort keine Landschaften und die Arbeitslosigkeit ist weitaus höher als im Westen.
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Und nun meinen wir, dass mit 6 Milliarden Euro Millionen neue Jobs schaffen können im Süden Europas? Vielleicht hätten 6 Milliarden einige tausend Jobs im öffentlichen Bereich retten können. Alles andere ist völliger Unsinn!!!
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Die USA pumpen monatlich(!) 80 Milliarden(!) Dollar in ihre Wirtschaft um Arbeitslosigkeit zu bekämpfen!
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Wir exportieren weil in USA u China Luxusgüter gefragt sind! Völlig illusorisch, dass der Süden das kurz/mittelfristig aufholt und diese Märkte bedient!

Wieder weg von der Realität

Die jungen Leute bekommen einen Ausbildungsvertrag wenn sie Glück haben, wer was anderes behauptet lügt einfach. Von wegen mehr Lehrstellen als junge Leute. Das gilt vielleicht in wenigen Großstädten oder bestimmten Berufen.

Wenn die Jungen die Lehre abgeschlossen haben stehen sie auf der Strasse und landen meistens mittelfristig in Leih- oder Zeitarbeit.

Ich komme aus dieser Realität und muss jedes Jahr zusehen wie nach Drei oder Vier Jahren diese jungen Leute gehen müssen und sehe wo sie landen. Auf keinen Fall auf einem Arbeitsplatz der Tariflohn bekommt.

Wer etwas anderes behauptet lügt und legt sich Zahlen zurecht. Jeder kann das recherchieren wenn er in seinem Bekanntenkreis nachfragt.

Jetzt auch noch Chancen für andere Länder? Die angesprochenen Facharbeiter sind doch nur Studierte bei den Medien und Politik. Andere Abschlüsse werden bei uns gar nicht anerkannt, z.B. Handwerk. Also bleibt dann nur noch Billiglohn in Deutschland übrig. Medien und Politik lügen hier immer.

Sieht so "weniger Staat" aus?

Amüsant, dass die Herrschaften, die mittels Argumentation "die Privatwirtschaft kann alles besser" unsere Energie, die Bahn, unsere Altersvorsorge, unsere Post und vieles mehr (teil)privatisiert haben und somit hunderttausende Entlassungen zu verantworten haben, uns heute zeigen wollen, wie man mittels 6 Milliarden Euro im Süden aufräumt und jedem der 6 Millionen jungen Arbeitslosen zu einem Job verhilft!
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Es ist einfach nur unglaublich wie selbstgefällig, selbstüberschätzend und verantwortungslos unsere Politiker den Kontinent zerstören. Ohne den Hauch einer Ahnung von dem was der Euro und eine völlig verfehlte Politik der Austerität anrichten. Das Problem im Süden sind die sinkenden Steuereinnahmen – nicht die hohe Staatsverschuldung. Und da hilft eben nur mehr Arbeit! Arbeit die dank Euro vernichtet wurde und wird!
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Würde die Finanzwirtschaft ihre Fehlinvestments abschreiben und den Ländern eine Rückkehr zu eigenen, abwertbaren Währungen ermöglicht werden, könnten sie sich erholen

Altes Model der 40 Stunden-Woche

Woran liegt es, das man sich schwer tut die Arbeit zu verteilen und damit den verdienbaren Anteil am Wohlstand?

Wir haben heute wohl ein andere funktionierende Wirtschaft. Das gute an Ihr sie ist effektiver und effizienter den je. Das schlechte an ihr, sie zernagt gesellschaftliche Modelle, wie Familie, gleichmäßige Lebensbedingungen, stabile Regionen.

Es wird Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, das nicht die Arbeitszeit und der Arbeitsort entscheidend ist, sondern eben der Effekt und die Effizienz und das im Einklang von menschlichen und gesellschaftlichen Bedürfnissen.
Die durchschnittliche 25 Stunden-Woche und der Heim-oder Fernarbeitsplatz ist kein Wunschtraum mehr, sondern die Konsequens der geforderten Effektivität und Effiziens der Wirtschaft im Einklang mit gesellschaftlichen und sozialen Bedürfnissen.
Denn rein mathematisch und theoretisch ist das kein Problem. Es scheitert nur an alten Denk-und Überzeugungsmodellen und an der Gier Weniger!

deployed: Zero Contracts

Das, was Sie beschreiben, sind Tagelöhner. Das gab es auch früher, dass Dock- oder Industriearbeiter täglich am Eingang der Fabrik standen und nach Arbeit fragten.
Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es das teilweise auch in Amerika für Arbeitslose, die täglich beim Arbeitslosenamt nach Arbeit anstehen.
Ein menschenwürdiges Leben, in dem man eine Zukunft planen kann und eine Familie aufzieht, sieht anders aus.

Retourkutsche

Jetzt wird wieder groß debattiert, über eine Auswirkung die unsere Bundeskanzlerin mit ihrer "alternativlosen" Euro und Europarettung selbst losgetreten hat. Sparen, sparen, sparen während den Banken Milliarden über Milliarden zugeschustert wurden. Bei der Mehrheit der Bevölkerung soll gespart werden ohne dabei an die Auswirkung zu denken. Je weniger Geld der Bevölkerung zur Verfügung steht um so weniger wird konsumiert. Betriebe gehen aus diesem Grund Pleite, es gibt noch mehr Arbeitslose und noch weniger Ausbildungsplätze. Und laut unserer Kanzlerin soll noch weiter gespart werden. Eine Spirale die sich immer schneller nach unten entwickelt. Zu diesen "Sparmaßnahmen" gehört letztlich auch die Anwerbung ausländischer Lehrlinge. Man braucht nicht mehr Geld für das eigene Bildungswesen einsetzen und die "Ausländer" arbeiten für einen Brucheil des Lohnes den ein Deutscher einfordern würde. Einfach Toll und hierüber muß nun auch werbewirksam vor den Wahlen diskutiert werden.

Wir sollten die Fakten betrachteen, die wir seit Jahrzehnten

erfolgreich verdraengen. Es ist praktisch ein allgemeines Tabu darueber zu reden, das es NIEMALS mehr nur annaehernd Vollbeschaeftigung geben wird. Warum?
JEDE Fabrik die heute neu erstellt wird , wird moeglichst VOLL automatisiert. Uebrig bleiben ein paar Jobs fuer Hochqualifizierte(viel zu wenig) und ein paar weitere stupide Endkontrolljobs. Der Rest wird von Robots erledigt. Es ist einfach. Es gibt ein verschwiegenes , gigantisches Umverteilungsproblem. Daher sind die Profite der letzten Jahrzehnte von Wenigen auch so gigantisch. Jeder koennte einen Job haben, wenn die eigentlichen "Arbeiter", sprich die Robots und Computer ihre produktiven Arbeitserloese mit den Menschen teilen wuerden. Robots muessen anhand ihrer Arbeitsleistung besteuert werden auf Augenhoehe mit Menschen. Werden sie aber nicht. Ihre Produktivitaet wandert in die Taschen Weniger. 3 Stunden Tag 4 Tage Woche IST moeglich mit vollem Lohnausgleich und dann auch Vollbeschaeftigung. Wenige verhindern das.

In der Tat sind die 6 Milliarden nur ein Strohfeuer

Erst werden Leute eingestellt, bis die Subventionen abgeschöpft sind und dann werden sie wieder entlassen. Wie soll man denn so viele Leute in Arbeit bringen? Wir haben sowieso schon Überproduktion und die Märkte sind mehr als gesättigt.
Wir brauchen nicht mehr Wachstum, sondern mehr gerechtere Verteilung.
Die Politiker sollen sich endlich mal um das Spekulantenpack kümmern. Wenn Energie- u. Rohstoffpreise sinken, entstehen auch Arbeitsplätze.

Lasst euch nicht fuer dumm verkaufen!

Nein, liebe Jugendliche, es wird diese Jobs nie geben. Ausser Hamburgerwenden gibts fast nix . Nur fuer die Superintelligenten. Die sind es , die die Robots und Systeme warten, die EURE Arbeit heute schon machen. Jede neue Produktionsstaette wird moeglichst so errichtet, das der Kostenfaktor Mensch ausgeschlossen bzw. minimiert wird. Robots gehen nicht in Urlaub, brauchen keinen Schlaf und sind nie krank. Sie bezahlen weder Krankenkasse, noch kriegen sie Urlaubsgeld oder Rente. Lasst euch nix vormachen , in einer auf Gewinnmaximierung ausgerichteten Welt habt ihr schlechte Karten. Da koennen die erzaehlen was sie wollen. Vom Praktikum ueber hartz zur Einheitrente. Das ist eure Zukunft! Wenn ihr das nicht aendert;-). Ich fordere produktivitaetvergleichbare Steuern und Abgaben fuer Roboter und Computersysteme angelehnt an menschliche Leistungen und Abgaben.

Verteilung @ 08:42 von COJO

Fürchte wenn Sie Ihr Modell auf den Süden Europas übertragen, werden die Leute da durchschnittlich 9 Stunden für 2,50 Euro je Stunde arbeiten. Das Problem ist nicht nur die suboptimale Verteilung sondern auch ein Mangel an Arbeit. Ein Mangel an Industrie und modernen Produktionsgütern/Anlagen.
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Die (noch) funktionierenden Märkte liegen ausserhalb Europas – den Gewinnern der Globalisierung (welche häufig Niedriglohnemüfänger in Fernost ausbeuten) gelüstet nach deutschen Luxusautos und anderen hochwertigen Produkten sowie deutschen Produktionsgütern.
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Schauen Sie sich doch einmal an WAS heute gefragt ist. Welche Waren gekauft werden. Wie soll der Süden binnen KÜRZESTER Zeit AUS DEM NICHTS das aufholen was wir binnen Generationen aufgebaut haben?
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Das Problem ist und bleibt das Korsett der Gemeinschaftswährung für unterschiedlich wettbewerbsfähige Volkswirtschaften. Unsere Produkte könnten wir auch mit harter DM verkaufen und dafür dann 3mal Urlaub statt 1mal! Das brächte dann Jobs!

"Es wäre schön, wenn die

"Es wäre schön, wenn die Jugendlichen in Europa mal merken, dass wir was tun"

Sehr lustig,
ausser das wir in einem Überwachungs-Unrechtsstaat wohnen ,haben die Jugendlichen bisher nichts gemerkt.

@ladycat, Die Arbeitsleistung von Robotern

Hier liegt das eigentliche Problem. Ein Industrieroboter arbeitet 24/7 365 mit kleinen Wartungsunterbrechungen, es werden weder Urlaub, Renten und Krankenversicherung faellig. Die Abgaben eines Menschen an die Sozialkassen fallen somit voellig weg. Das bedeutet seine Produktivitaet ist ca. 10-100 fach hoeher als die eines Menschen. Die jobs , die man heute in der Autoindustrie sieht, sind doch grossteils schon "Alibijobs". Oder glaubt jemand allen erstes, das Robots keine Sitze einpassen koennten oder Teile bewegen und einpassen? NOPE. Schon diese Jobs sind heute reine Blender. Ich behaupte , das bis zu 50% ALLER Industriejobs nach technischen Massstaeben heute schon rein politisch sind. Sie sind eigentlich laengst ueberfluessig. Der Mensch an sich wird von der Technik "gefressen". DAS muss ein Ende haben. Erst der Mensch, dann der Profit. Waere diese unstillbare Gier Weniger nicht, koennten wir heute schon in einem Freizeitparadies leben. So wie gerade, sieht die Zukunft dunkel aus

Argentinische Staatspleite

Unsere blechernen Klimavernichter werden wir schon bald nicht mehr in gewohntem Umfang verkaufen können. Einerseits dank steigender Ölpreise, andererseits dank eines globalisierungsgeschuldeten schrumpfenden Weltmarkts. Und dann gehts los. Dank Euro wird dann alles im Süden verbrannt sein und auch uns gehen dann die Steuern aus.
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Argentinien hatte damals den Peso an den US-Dollar gekoppelt. Was, so wie mit "unserem" Euro zu Problemen führte. Der Peso wurde zu hart. Die Parallelen sind eindeutig! Der Binnenmarkt ist künstlich geschwächt weil man zuviel Importgüter für sein Geld bekommt. Und Export wird vernichtet, da Produkte zu teuer sind. Abwerten kann man auch nicht mehr.
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Nach der Staatspleite haben Anwälte Suppen gekocht, diese gegen eine geflickte Hose getauscht oder gegen ein paar Kartoffeln oder gegen einen Haarschnitt.
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A: Der Euro vernichtet Jobs. Vernichtet Europa
B: Es kann etwas neues wachsen, zb nachhaltige Landwirtschaft oder Tauschhandel. Arbeit gewinnt an Stellenwert

@ 09:24 von Agent lemon

Vollkommen korrekt und der Rest an Jobs ist nach Fernost exportiert worden. Roboter für hochqualitative Luxusgüter, Niedriglohnarbeiter für Billigware. Dazwischen gibts kaum noch etwas.
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Da kann jeder EU-Bürger einen Hochschulabschluss haben – es gibt einfach zu wenig Jobs. Und die Märkte sind gesättigt.

Keine Flucht!

Voraussetzung für eine Stabilisierung des Arbeitsmarktes ist, dass die Menschen nicht aus ihrem eigenen Land "fliehen", denn dadurch haben wir zwei grundsätzliche Negativentwicklungen: 1. Der Arbeitsmarkt in anderen Ländern wir mit ausländischen Arbeitskräften überschwemmt, die meistens auch für den dortigen Arbeitsmarkt nicht ausreichen qualifiziert sind, alleine schon wegen der Sprache nicht (z. B. Deutschland), 2. Im Falle einer anziehenden Konjunktur in den wirtschaftlichen Krisenländern fehlen genau DORT die Arbeitskräfte, die dann gebraucht würden!! Also bitte, KEINE Wirtschafts-Flucht!!!!!!

Was sind den vernünftige Zinsen?

Zitat "Was ihnen fehlt, sind Investitionskredite zu vernünftigen Zinsen."
Die Mindestzinsen müssen so hoch sein, daß sie nach Abzug von Steuern der netto Lohnsteigerung entsprechen. Und da ist kein Risikoaufschlag und Bankgebühren enthalten.
Das Problem ist doch vielmehr, daß niemand sich mehr traut, sein Geld in Südländer zu investieren, weil man damit rechnen muß, daß das zurückzahlen der Schulden dort keinen hohen Rang hat.
Man hat ja gesehen, wie die Gewerkschaften mobilisiert haben. Anstatt Schulden zu begleichen wollen sie Lohnerhöhungen um jeden Preis. Dieses Signal hat die Welt verstanden.
Die Verteilungskämpfe machen Europa kaputt und nicht die notwendigen Zinsen.

Diese Regierung ist nicht fähig das ...

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Problem der hohen Jugendarbeitslosigkeit zu meistern. Die Gründe liegen viel tiefer.
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Es ist kein Geld vorhanden. Wäre mehr Geld vorhanden könnte mehr Geld eingesetzt werden.
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Wo ist das Geld? Das Geld ist nicht verschwunden. Das kann man daran sehen, dass es immer mehr Millionäre und Milliadäre gibt. Nun ist es so, dass Milionäre ihr Geld nicht gerne für die Gemeinschaft hergeben.
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Wenn jetzt Geld gegen die Jugendarbeitslosigkeit eingesetzt wird, ist das nur eine Umschichtung.
Also, es muss mehr Geld her, aber woher nehmen?
Leider sammelt sich das viele Geld immer mehr an einigen Spitzen. Möchte man einen gesunden Wirtschaftskreislauf muss dieses Geld wieder zurück zur Bevölkerung.
Und damit tun sich alle Regierungen schwer.
Wobei noch viele Fehlentscheidungen einiger Regierungen dazu kommen, wie z.B. die Privatisierung von Staatsunternehmen.
Dieses Geld wandert zum grossen Teil ins Ausland ab und ist somit dem Wirtschaftskreislauf entzogen.

@Agent lemon

Sie haben was wichtiges vergessen.

"Robots" schreiben nicht zur besten Arbeitszeit irgendwelche mögliche Gesellschaftsrevolutionen, sondern machen einfach Ihre Arbeit ;-)

Nein, Ihre Beschreibung für die Gründe der Rationalisierungen in der Industrie sind alle Richtig, deshalb automatisieren wir auch so weit dies möglich ist.

Nur.... möchten Sie noch mit dem Handkarren schwere Lasten innerbetrieblich transportieren oder evt. sogar Heben!

Oder, sollen wir im Sinne der Arbeitsplätze wieder die Schreibpools mit den dazugehörigen Schreibmaschinen ausrüsten.

Das wäre übrigens hier im Forum lustig.
Ne Pinwand mit Zettel anstelle des Meta Forum´s

Gipfel und Abstürze

Es fehlen jetzt nur noch die Begriffe "historisch" und "alternativlos" - dann haben wir wieder die übliche Politik-Rhetorik.
Eine Jobgarantie durch Staaten und Regierungen? Wie soll das gehen? Das funktioniert nur im Staatssozialismus a la DDR. Ansonsten haben die Regierungen den Auftrag, der Wirtschaft (nur dort gibt es "wirkliche Jobs, nicht in der Regierungsadministration wie man in Griechenland sehen kann) die Rahmenbedingungen zu schaffen, die Jobs in Produktion und Service erzeugen.
Aber : Tragen wir nicht alle dazu bei, das die Jobs weniger werden? Wir wollen billig einkaufen (Discounter), billig fliegen (ohne Service), nutzen DIY und telefonieren lieber mit Call-Centern statt persönlicher Beratung.
Und dann haben wir auch noch den EURO, der im Süden Europas die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auf Null bringt. Nein Frau Merkle, da helfen keine kostenintensiven, phrasen-erzeugende, ergebnisfreie Gipfel. Die Menschen brauchen mehr Netto zum kaufen und leben!

@ fdik

Merkel ist nur insofern Schuld an der hohen Arbeitslosigkeit, in dem sie die unmenschliche "marktkonforme" Demokratie mit Gewinnmaximierungswahn und Umverteilung von unten nach oben unterstützt.
Die Krisenländer sind an ihren Problemen selber schuld, weil sie jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt und sich extremst überschuldet haben. Nun müssen sie die Rechnung dafür bezahlen. Auch ohne Euro und Troika müssten diese Länder sparen.
@Agent lemon
Sie haben selbstverständlich Recht, was die Automatisierung angeht. Sie ist auch ein Hauptproblem und ich habe dies auch schon oft genug kritisiert. Eine Besteuerung der Robots wäre unbedingt nötig.

Bürgerschreck: Steinzeit und Automatisierung

Sieh haben da Agent Lemmon vermutlich falsch interpretiert. Ich gehe davon aus, dass er nicht zurück in die Steinzeit will und Schreibmaschinen statt Computer nutzen möchte, sondern dass jedwedes Kapital, das zur Produktion eingesetzt wird, auf gleiche Weise behandelt wird.
In der Volkswirtschaftslehre habe ich gelernt, dass es verschiedene Produktionsfaktoren gibt. Da wären z.B. Humankapital, demgegenüber steht anderes Kapital, das aus finanziellen Mitteln, Grund und Boden und Maschinen bestehen kann.
Nun ist aber in dieser Welt das Humankapital benachteiligt. Es zahlt höhere Einkommensteuer als z.B. Zinseinkommen, es zahlt Versicherungen und es führt zu Bindungen, ist also weniger flexibel.
Warum soll nicht anderes Kapital als Produktionsfaktor gesellschaftlichen Anteil an Krankenkasse, Rente oder am Sozialsystem leisten?
Das war seine Grundaussage, soweit ich es verstanden habe.
Wenn wir so etwas nicht angehen, wird das System als Ganzes zum "Bürgerschreck" ;)

@buergerschreck

Ich wuerde Ihnen doch sehr empfehlen meine posts GENAU zu lesen. Es geht darum, das KEINERLEI Abgaben im Bezug auf die Leistungen dieser modernen Systeme bezahlt werden. Wuerden diese Abgaben bezogen auf menschliche Leistung bezahlt wuerden natuerlich die Gewinne schrumpfen die Einzelne ueppig einfahren, aber es wuerde eine neue , entspannte Arbeitswelt ohne gnadenlosen Leistungsdruck entstehen. 15 Stunden/Woche bei lebbarem Lohn. DAS ist bereits eindeutig moeglich. Erst kam die industrielle Revolution, dann die elektronische und nun muss zwingend die HUMANE folgen. Wir leben schliesslich nicht fuer ein paar tausend Megareiche auf diesem Planeten. Die Automatisierung MUSS zukuenftig der gesammten Menschheit zugute kommen, wenn der Planet nicht brennen soll. Sehen Sie das nicht ein?

Konzept hier:

Der Grund warum wir seit Jahrzehnten immer mit der Arbeitslosigkeit zu kämpfen haben ist ganz einfach folgender:
Wir - also vertreten durch unsere Politiker - haben seit den 50er Jahren immer alles auf Rationalisierung, gesteigerte Produktion und billigere Produktion gesetzt. Das mag für die Nachkriegsjahre des Aufbaus das richtige Konzept gewesen sein, ist es aber seuit Jahrzehnten schon nicht mehr. Leider haben sich die Dinge aber in der "Extremisierung des Kapitalismus" verselbständigt und die Politiker haben immer mehr Entscheidungen an die Privatwirtschaft abgegeben oder sie weigern sich grundlegend ihre Aufgabe der Lenkung des Staates wahrzunehmen.
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Gegen die (Jugend-)Arbeitslosigkeit hilft nur ein radikales Umlenken des Kapitalistischen Systems weg von "billiger ist besser" zu "besser ist besser" UND "wegwerfen und neu kaufen ist doof", "reparieren ist cool" UND "im Internet bestellen ist uncool", "Fachhandel ist cool". Nur so können wir unser Land vor dem Abgrund retten.

Man muss ebenfalls verstehen.....

das die "Sklavenjobs", Billigarbeiter ist geschoent, in den textilproduzierneden Landern nur deshalb bestehen, WEIL es Sklavenjobs sind! Wuerden die" Gehaelter "dort nur um 100% (auf 4$/Tag) steigen, wuerden wohl viele Fabrikbesitzer auf Automaten umsteigen. Bislang arbeiten die Sklaven billiger. Traurig. Wie es momentan aussieht wird wohl in 20-30 Jahren die gesammte Weltproduktion(incl. Landwirtschaft) , bis auf ein paar Nischen, von Robots und Computern erledigt. Die Frage die wir uns HEUTE und schnell stellen sollten: Wer und mit WAS soll diese Produkte dann kaufen, wenn es kaum noch Arbeit gibt? Das ist die brennenste, unbehandelste Frage ueberhaupt. NEIN. Das System funktioniert so nicht laenger. Es muss an der Wurzel reformiert werden, sonst siehts mehr als duster aus fuer die heutige Jugend.

liebe Politiker

Ihr Einkommen wird von meinen Steuern Finanziert. Wie hoch wird Ihr Einkommen sein, wenn meins Null ist? Sie könnten mein Haus pfänden und verkaufen, aber damit kommen Sie nicht weit. Wenn Sie Ihren job behalten wollen, sollten Sie mir einen besorgen, und dies mit den Billionen finanzieren, die auf den Cayman Inseln liegen.

kleiner tip an merkel

Versuchen sie mal ein omelett zu braten, ohne Eier zu zerschlagen.

@trecker

Danke. Man muss halt auch ein bischen mitdenken wollen. Das wir momentan humanistisch in einer Sackgasse stecken scheinen doch Einige zu merken. Nur scheinbar nicht die (leider weltweit voellig verschwiegenen uund unterdrueckten) Ursachen zu sehen. Computerisierung und Automation sind nunmal die Hauptursache und dafuer zeige ich Loesungen auf. Das hat nix mit zurueck in die Steinzeit zu tun, wie Sie gut bemerkten.

@ bürgerschreck

Eine Automatisierung halte ich nur dann für angebracht, wenn es sich um schwere körperliche Arbeiten handelt. Dann ist es eine Entlastung der Menschen.
Leider ist es aber so, dass immer mehr leichte Arbeiten von Maschinen übernommen werden und das ist keinesfalls richtig.

@deployed

Auch Sie verstehen das Grundproblem nicht!
Staendig schneller wachsende Produktivitaet steht einer staendig sinkenden Gruppe von erwerbstaetigen Konsumenten gegenueber. Das gilt fuer alle Laender .In ein paar Jahren wird es ein PRIVILEG sein arbeiten zu DUERFEN. Wenn das nicht schon jetzt so ist. Aber so funktionieren Wirtschaften nicht. Wer soll die praktisch staendig steigende Flut an Konsumwaren denn kaufen. Ist das so schwehr zu verstehen? Wir stehen , nach meiner bescheidene Meinung, bereits kurz vor dem voelligen Zusammenbruch dieses untragbaren Systems. Der Grund: Voellig masslose Gier Weniger, geschuetzt durch die Politik.

es ist unverantwortlich

den einwand von fr. wagenknecht einfach so abzubügeln. sicher ist es ein grosszügiges angebot, wenn man jugendlichen aus anderen europäischen ländern ausbildungsplätze in deutschland anbietet, aber wir sollten unsere arbeits- und lehrstellensuchenden jugendlichen nicht vergessen.

was passieren könnte, scheint man in der regierung nicht sehen zu wollen: desillussionierte deutsche jugendliche, die einen groll auf ausländer hegen, die ihnen angeblich die stellen weggenommen haben. so züchtet man sich, ob gewollt oder nicht, rechtes konfliktpotenzial heran.

sicher fehlt es einem grossteil der deutschen jugendlichen, die eine lehrstelle suchen, an der nötigen qualifikation, aber da sollte man erst mal ansetzen, bevor man die stellen europaweit ausschreibt.

@ladycat u.a.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Mir ist voellig klar , das es kein zurueck gibt in der Entwicklung. Nur muss diese Entwicklung dringend "humanisiert" werden. Dringend! Oder sollen wir bald um die letzten Jobs kaempfen? Es gibt schon Arbeit fuer JEDEN, aber sie muss halt AUFGETEILT werden. Das kaeme auch den Familien zu gute. 3-4 Stunden Arbeit/Tag mit GUTEM LOHN ist machbar, Bedarf aber europaeischer Humanpolitik, die diesen Namen verdient. Die Lobbyistenpolitik fuer Wenige muss ein Ende haben, den genau die hat den heutigen Zustand hervorgerufen. Welchen Sinn soll eine Ausbildung zum Arbeitslosen haben fuer die Jugend? Teilen muss wieder en vogue werden, sonst sind wir fruher oder spaeter alle dran.

großartig! sensationell! endlich mal DIE idee

frau leyen scheint ein genie zu sein!
solch eine super idee, das ist ja revolutionär: wirtschaftswachstum!
WOW faszinierend!
und ich hatte schon befürchtet sie würde wieder mit den altbekannten und offensichtlich falschen mitteln der B-VWL´er anfangen.
aber so, wirtschaftswachstum, einfach nur genial!
und dann steht die labertasche auch noch vor der kamera und scheint nicht mal rot zu werden bei dem schmarrn den sie da, hoffentlich wider besseren wissens, verzapft!
frau leyen, normale arbeitnehmer, sofern es sie denn noch gibt, bekommen am ende ihres arbeitsvertrages keine gutdotierten lobbyjobs in der zuvor protegierten branche oder eine exorbitante pension!
wir müssen für unser geld arbeiten und wenn wir solchen müll verzapfen wie sie das heute schon wieder getan haben, dann fliegen wir wegen inkompetenz achtkantig raus und stehen ohne was da! mann, mann, mann.
@automaten/robbies volle abgabenpflicht auf alle! ist schon seit jahren notwendig!

Konzept gesucht?

Ich hab eins! Schafft mal diese erbärmliche Zeitarbeit ab! Solange gibts für Unternehmen doch keinen Grund jemanden richtig einzustellen!

@ Agent lemon

Ich glaube, hier liegt ein Missverständnis vor.
Ich stimme ja mit Ihrer Sichtweise überein.
Die weltweite Ausbeutung der arbeitenden Bevölkerung zugunsten einiger Weniger muss schnellstmöglichst ein Ende haben. Ein grundlegendes Umdenken in der Gesellschaft und eine gerechte Verteilung ist notwendig. Wir müssen uns von der Profitgier befreien und uns wieder mit etwas weniger zufrieden geben. Immer mehr Wohlstand geht nicht.
Ich bezweifle allerdings, dass ein 4-Stundenarbeitstag mit gutem Lohn möglich ist.

Witz des Jahres

"Es wäre schön, wenn die Jugendlichen in Europa mal merken, dass wir was tun" - Bundeskanzlerin Merkel.

HAHAHAHA!!!

Iss ja n dolles Ding!

Die Politiker müssen an einer multipolaren Schizophrenie leiden: einerseits beklagen sie zu wenig Geburten, andererseits ist das Betreuungs- und Ausbildungsabgebot gar nicht darauf ausgerichtet, die wenigen Jugendlichen in einen Beruf zu bringen, obwohl man weiß, dass die später mal die Renten der zunehmenden Zahl von Alten zahlen sollen. Und wenn das Problem akut auf den Nägeln brennt, nachdem es sich schon jahrelang abzeichnete, fängt man an, nach Lösungen zu suchen! Das iss ja wirklich n dolles Ding!
.
Derweilen kennt die Industrie selbst die intimsten Daten aller Bürger und stellt ihre Produktion und Werbung daruf ein. Denen habt ihr Zugang zu diesen Daten gegeben, die können auch etwas damit anfangen. Nur ihr tut so, als wenn ihr erst mal im Steintafelarchiv nachlesen müsst, was aktuell los ist. Gute Nacht und träumt recht süß!

Sooo komplex..

Es wird doch immer wieder gesagt hier, zu hohe Lohnnebenkosten, starres Arbeitsgesetz etc.

Einfache Lösung, wer in DE Geld verdienen will sollte ordentlich zur Kasse gebeten werden wenn die Produktion im Auslang stattfindet, wer hier Arbeitsplätze schafft sollte eine Ermäßigung erhalten, ob nun in Form niedriger LohnNK oder einer anderen Umsatzsteuer, da gibt es garantiert möglichkeiten.

@trecker; ladycat & Agent lemon

Mir scheint Sie haben mich nicht verstanden.

Hierbei verweise ich nochmals auf meinen Beitrag von 7.24 Uhr.

Die Politik gibt nicht´s weiter wie die Rahmenbedingungen vor!
Also dann nehmen wir mal an.
- die Maschinensteuer kommt
=> Die Kosten steigen dadurch, ist klar.
Nun gibt es genau drei Möglichkeiten.
Diese Kosten kann man an den Kunden geben => Preissteigerung und für den Bürger!
Geht dies nicht, wegen der günstigen Konkurenz aus den nicht Maschinensteuerländern, dann sinkt der Gewinn und ich als wirtsch. Unternehmer stelle diese Produktion ein.
Oder, viel besser, ich gehe gleich dort hin wo es diese neue "Maschinensteuer" erst gar nicht gibt.

Im Ergebnis kann die Politik nur Vorgaben machen, was der Unternehmer/Arb.Geb. daraus macht ist seine Entscheidung.

Und deshalb bleibe ich dabei, kommt der Mindestlohn wird weiter rationalisiert.
Stichwort: Backautomat, Man-Free Kassen und was wir seit 3 Monaten haben => Einen Reinigungsrobotor.
Das ist Super und spart eine 400€ Kraft!

@Agent lemon

Wieso sollte es kein Zurück geben in der Entwicklung? Ich gehe jedes mal in die Luft wenn ich diese "Blankoausrede" höre, damit man eben NICHT den unbequemen Weg beschreitet. Wie es Dumbledore ausdrückte: "Wir müssen uns entscheiden zwischen dem was richtig ist und dem was einfach ist."
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Einfaches Beispiel:
Brotfabriken produzieren in diesem Land einen Großteil der benötigten Ware, ABER dies passiert unter Verwendung von viel Energie. Die wichtigste Maschine in einer solchen Fabrik ist nicht etwa ein Ofen, sondern eine Gefriermaschine. Gekühlter und noch dazu täglicher Transport zu den diversen Brotaufbackstationen kostet Energie und verstopft die Straße. Das könnte man als unökologisch verbieten.
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Beispiel 2:
Aktien sind akzeptable Dinge, ABER der "spekulative Handel" mit ihnen hat uns schon viele Probleme beschert. Da "spekulativ" aber etwas mit "Glück" zu tun hat bleibt es der Regierung überlassen, ob dieses Glücksspiel weiter betrieben werden dart oder nicht.

bankenrettung muss ja vorgehen

ja so unsere kanzlerin,

das heisst: die glaeubiger, welche ueberwiegend sowieso vermoegend sind und meist sogar noch aus dem ausland kommen, muessen ihr geld haben.

jugendliche arbeitslose sind nur minderwertig, um die hat man sich fast zwei jahre nicht gekuemmert.

dieses thema wird nur aufgegriffen weil die europaeischen regierungen angst bekommen vor zustaenden wie in brasilien, aegypten oder stockholm und athen.
demonstranten auf den strassen. nein das wollen die nicht und deshalb werfen sie schnell mal mit ein paar euros (6 mrd.) um sich rum.
bloss, wie dieser tropfen auf den heissen stein eingesetzt werden soll ist niemandem klar.

ach ja, der geht wieder an irgendwelche firmen, die dann schein arbeitsplaetze einrichten und
niemanden einstellen, oder nur auf zeit, dafuer aber bestens abkassieren.

prima Ablenkung

von dem Spionageskandälchen. Wo bleibt der Krisengipfel dazu? Ich habe da so ein Gefühl...

Bürgerschreck: Verantwortung von Politik oder Unternehmen?

Ich verstehe Sie vollkommen und da ich selber Unternehmer bin, ist mir auch klar, dass man nicht dem einzelnen Individuum die Schuld geben kann, dass es sich optimal am System ausrichtet und für sich oder sein Unternehmen den jeweils besten Weg beschreitet.
Das System als Ganzes sollte aber so geformt werden, dass das Optimum des Einzelnen zum Wohle aller führt und nicht gegen die soziale Gemeinschaft. Das sollte ja nach Adam Smith auch eine Marktwirtschaft leisten, aber sie funktioniert nicht mehr, wenn zu viel Kapital und Macht konzentriert werden, Wettbewerb verschwindet und nicht mehr regional produziert wird.
Wenn alle so optimieren, wie Sie es vorschlagen, automatisieren, ins Ausland verlagern und Jobs vernichten, sind vor lauter Optimierungen am Ende die Kunden weg, weil Ihnen keiner mehr die optimierten Produkte abkaufen kann. Das ist ja das Dilemma!

Einige Europäer sind eben europäischer als andere

Überlege mal was du da forderst.
Das wäre nur zu verwirklichen mit der Gründung der Vereinigten Staaten von Europa.

Wenn Gelder nach dem Vorbild des Länderfinanzausgleichs oder auch nur des Solis verteilt werden soll, müssen alle Länder daran teilnehmen und wirtschaftlich an einem Strick ziehen. Das wollen die wenigsten!

@bürgerschreck wenn die produktion am

standort d durch eine einzuführende maschinensteuer teurer wird, verlassen sie den standort oder stellen die produktion ein?
sehr professionell und vor allem zukunftsgerichtet gedacht!
ich bin auch unternehmer, aber so zu denken würde es mir unmöglich machen nach unruhigen nächten morgens beim zähneputzen in den spiegel zu sehen!
ihr beispiel mit dem reinigungsroboter zeigt eine verabscheuungswürdig asoziale einstellung der putzkraft gegenüber die sie wohl vor dem kauf des gerätes dafür beschäftigten!
genau dieses denken und handeln seitens derer, die durch ihre gesellschaftliche stellung ausserhalb der politik, mehr FÜR die menschen in diesem land bewirken könnten als "nur" arbeitsplätze, führte uns in die heutige situation, in der der mensch nur noch als humankapital betrachtet wird und gegen seelenlose maschinen antreten muß um sein leben fristen zu können!
wen allerdings sein kontostand mehr interessiert als seine mitmenschen, für den dürfte diese art von weltsicht normal sein!

@buergerschreck

Seh ich so nicht. Die exorbitanten Gewinne die durch diese Automatisierung realisiert wurden muessen umverteilt werden. Das erhoeht keinesfalls die Kosten. Es geht um VERTEILUNG! Das ist Politksache. Backautomaten werde dann halt , wie Menschen abgaben zahlen muessen incl. Kranken und Sozialkasse. Ebenso Man-free kassen. Am besten so viel, das statt dessen auch ein Mensch beschaeftigt werden kann. Einfach oder?

@Trecker

Jetzt sind wir beieinander.
Ja auch ich als Unternehmer möchte Veränderung um nicht gezwungen zu werden betriebswirtschaftliche Maßnahmen zu ergreifen welche ich persönlich nicht für gut finden kann.
Dies geht aber nur Mit der Wirtschaft und zwar mit uns Mittelständlern.
Die AG´s und den multinationalen Konzernen sind in dem Zusammenhang die falsche Adresse.
Dort gibt es nur noch angestellte Spitzenmanager, die kaum einer Haftung unterliegen und nur nach rel. kurzfristzielen bezahlt werden.
Ein erster Schritt wäre es die ganzen Subventionen an die Wirtschaft aber auch an uns Bürger zu hinterfragen und zwar neben der wirtsch. Notwendigkeit auch nach den arbeitstechnischen erfordernissen.

Aber auch wir als Konsumenten müssen uns verändern und der "Qualität" mehr Bedeutung zumessen als dem Preis.

Zugegeben dies ist alles pauschal und somit kein Vorschlag für die Umsetzung, aber als Gedankenanstoß vielleicht zu gebrauchen.
Denn dem Wettbewerbsdruck müssen wir uns stellen!

@ bürgerschreck

Als Arbeitgeber sollte man beidem gerecht werden, der Wirtschaftlich- u. Menschlichkeit. Letzteres geht immer mehr unter. Hat ja auch Jahrzehnte gut funktioniert, bis der Heuschreckenrenditewahn über uns hereingebrochen ist. Etliche Unternehmen verdienen trotz Maschinensteuer noch viel genug, dass sie diese Lasten leicht tragen können. Man müsste sich halt nur mit etwas weniger zufrieden geben. Bei einer Existenzgefährdung ist es eine andere Sache.
Wie user "Trecker" schon sagte, was machen denn die Unternehmen mit ihren Waren, wenn die Leute sie nicht mehr kaufen können.
Warum ist es denn für die millionenschweren Gierhälse so schwer, etwas abzugeben? Ist ihnen das unsere Sicherheit nicht wert? Wollen sie lieber Unruhen und Aufstände? Irgendwann werden sich all die ausgebeuteten und benachteiligten Menschenmassen zurecht erheben und das nimmt bestimmt kein gutes Ende. Muss man es erst so weit kommen lassen?

Die Forderung

"Übernahme - Unbefristet" ist genau der Grund warum so viele Junge arbeitslos sind.

@ fdik

Es ist nicht Merkels schuld, sondern die Schuld der Pleitestaaten. Das Spardiktat gilt solange diese Staaten UNSER Geld wollen um über die Runden zu kommen.

Toll erklärt >@bürgerschreck, 11:44

"Oder, viel besser, ich gehe gleich dort hin wo es diese neue "Maschinensteuer" erst gar nicht gibt."
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Genau, und damit liefern Sie auch die Erklärung, warum man in solchen Ländern Beschäftigte in baufällige Fabriken jagt und wenn die mal einstürtzen - ach Gott ja - dann hol ich mir halt neues Humankapital. Hauptsache ich kann mich gegen meine chinesische Konkurrenz auf "dem Markt" durchsetzen. Und - was soll ich mich mit Mindestlohn aufhalten, wenn die Konkurrenz mit Sklavenarbeit daherkommt?
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Das sind halt die Sachzwänge der globalen Märkte, denen sich kein erfolgreicher Unternehmer entziehen kann.
Wirklich schön erklärt ...

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