Kommentare

Wie war das gleich noch...

Portugal ist auf einem guten Weg. Die Reformen greifen. Wir können guten Gewissens die Zahlungen wieder aufnehmen.
Immer wieder das gleiche Gesülze. Und: Die Entscheidungen die durch die Politik getroffen werden sind unfehlbar- nur Gott kommt noch einigermaßen an diese weisen Entscheidungen heran.....Die Politik irrt nie und deshalb brauchen sie auch keine Entscheidungen rückgängig machen... oder so.....

Regionalisierung

In Portugal begeben sich, zum Teil hervorragend ausgebildete, junge Leute in die extensive Landwirtschaft. Sie kaufen ein subventioniertes Stück Land und ernähren sich selbst. Nachdem sie sich etliche male beworben haben und nur Absagen erhalten.
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Die Idee ist meiner Überzeugung nach hervorragend. Es ist würdevoller extensive, nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben, die Dörfer vor dem Aussterben zu bewahren, nebenbei Geld in der Region zu halten, als sich als einer von vielleicht 10% Karriereorientierten unter Wert nach oben zu mobben – möglicherweise in der BRD.
Ich denke dies könnte ein zwangsläufiger Ausweg aus der Krise sein in eine nachhaltige und klimafreundliche Zukunft.
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Bildung allein generiert selbstverständlich nicht die Verdopplung der Absatzmärkte. Die Globalisierung hat Jobs vernichtet – und den EU-Binnenmarkt erheblich geschwächt. Der zu harte Euro gibt dem Süden den Rest. Und der Kampf von 100% Arbeitswilligen um 30% Jobs ist alles andere als würdevoll!

Man braucht sich nicht wundern...

...dass in Ländern wie Portugal oder Griechenland nichts voran geht!

Gäbe es in Deutschland nur halb so viele Generalstreiks wie in Griechenland oder Portugal, wir wären statistisch "sofort" in der Rezession...

Aber: Da werden wir "Nordlichter" nichts dran ändern - nur zahlen sollten wir auch nicht dafür, dass sie sich noch das Streiken leisten können... So weit geht die Solidarität dann wirklich nicht.

@gierde zerstört

Der Euro ist keineswegs zu hart für die südeuropäischen Länder. Der Euro zwingt diese Volkswirtschaften zu stukturellen Reformen und Anpassungsprozessen, die allerdings unbequem sind.
 
Eine weiche Währung statt des Euro würde nur zu ständigen Abwertungen führen. Diese scheinbaren Lösungen sind nur vordergründig gut. Langfristig führt die Abwertungsspirale als bequeme Vermeidungsstrategie in die Auslandsverschuldung und in den Zusammenbruch.

Na da möchte ich aber einige hier sehen, super ausgebildet

und um nicht zu verhungern, muss ich mir ein Stück Land besorgen und in einer Hütte hausen und keine Aussicht auf Besserung.
Das sit kein Konzept sondern blanke Not und Elend. Also ich bin nicht der der sagt die Banken sind an allem schuld aber so geht es auch nicht. Staat und Gesellschaft werden ruiniert, die Leute haben keine Arbeit mehr bloß die Gläubiger der Banken müssen nicht für die Fehlspekulationen aufkommen.
Da war letztens noch ein Bericht im Fernsehen, Irland wurde gezwungen Milliarden Schulden zu machen, damit die Gläubiger nicht leer ausgehen, sprich andere Banken.

Das kann so nicht sein. Wenn ich Zertifikate Aktien Anleihen etc. kaufe, dann muss ich auch bei dem Risiko dabei sein.
Und darf nicht nur die Gewinne bekommen.

Sonst regelt der vielbeschworen Markt das auch nicht.
Erst wenn es den banken auch untereinander weh tut und die Leute den Finanzquatsch nicht mehr glauben und die absurden Schwindelprodukte nicht mehr kaufen und für Risiken gerade stehen müssen, dann

/// Generalstreik gegen

/// Generalstreik gegen Sparkurs ///

1.) ein Streik bringt nichts und ist im Gegenteil kontraproduktiv
2.) die Regierung spart nicht, sie will nur weniger neue Schulden machen
( sparen hiesse, Geld nicht auszugeben, das einem zur Verfügung steht ).

Mein Gott... ganz Europa geht

Mein Gott... ganz Europa geht kaputt. Die Spekulationen an der Börse gehen weiter, als wäre nie etwas passiert - auf Kosten von uns Menschen.

@MAD Rezession durch Generalstreik?

Das ist ein Märchen! Wenn sich weite Teile der Bevölkerung mit Not und Mühe über Wasser halten können, kommt es aus ihrer Sicht wenig darauf an. Für diese Menschen ist Rezession eine tägliche Realität und "Qualität".
Deutschland schrammt schon länger an der Grenze zur Rezession. Jede und jeder unter uns erfährt Rezession anders. Die eine hat unverändert 2,50 Euro für die tägliche Ernährung. Der andere freut sich auf 25 Cent mehr Rendite pro Aktie. Es ist eine Frage der Perspektive. Lebensqualität muss nicht an Wachstum gekoppelt sein. Doch wenn Dir alles weggenommen wird, damit die "Aktienseite" keine Federn lassen muss, dann ist Schluss mit lustig.

@ barobek, 18:03 Uhr

Komisches Märchen... Dieses Märchen ist nämlich leider "Realität".
Wenn ich einen Generalstreik ausrufe und damit mein Land einen Tag lahm lege, verliere ich - einfach gerechnet - 1/365 der Wirtschaftsleistung eines Jahres. Ein Teil der Leistungen kann nachgeholt werden, ein anderer Teil geht unwiederbringlich verloren. Man kann diesen "statistischen" Effekt besonders gut in Deutschland nachvollziehen, wenn die (vielen) Feiertage arbeitnehmer- oder arbeitgeberfreundlich fallen.

Zu den Südländern muss man diesbzgl. wohl wirklich nicht mehr viel sagen. Ein Generalstreik hilft nichts, denn über das Geld entscheiden Leute, die von den Streiks nicht unmittelbar betroffen sind - zum Glück! Diese Länder haben Jahrzehnte über ihre Verhältnisse gelebt und jetzt rebellieren sie auch noch dagegen, dass man Bedingungen stellt, wenn man Geld gibt. Man könnte die Länder ja mal "finanziell trocken legen" - dann würde die Bevölkerung merken, was Staatspleite heißt.

Ihr Kapitalismuskritik läuft leer.

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