Kommentare

Alles Schönfärberei

dazu bleibt nur zu sagen: ha ha ha

Selbst der Bundesrechnungshof hat diese Manipulationen bereits gerügt!

Aber nicht vergessen

Aber nicht vergessen 7.130.819 Personen erhalten Transferleistungen ALGI/ALGII oder Sozialgeld.

klare Worte

Zitatanfang:
Die BA verzeichnete 72.000 Arbeitslose weniger als im Mai, aber 56.000 mehr als vor einem Jahr. Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen sank die Zahl überraschend um 12.000
Zitatende

Ich bin ein Freund von klaren Worten. Also was sagt mir diese Meldung ganz konkret?

Im Juni stieg die offizielle Zahl der Arbeitslosen im Vorjahresvergleich um 56.000 an.

Mit der Formulierung "unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen" kann ich nichts anfangen. oder will uns die Arge sagen, dass es diesen Juni kälter war als im letzten Juni und wir eigentlich deshalb noch mehr Arbeitslose haben müssten. Frost hatten wir doch nirgendwo oder?

2,8 Millionen arbeitslose?

2,8 Millionen arbeitslose? Das ist ja wohl ein Witz.
Real sind es über 6 Millionen.

Ich weiß auch immer gar nicht, warum von der Wirtschaft und der Politik gefordert wird, die Arbeitslosenzahl zu senken.
Die Wirtschaft ist darauf angewiesen möglichst viele Arbeitslose zu haben. Was würde denn passieren, wenn in Deutschland kein einziger ohne Arbeit mehr wäre? Die Wirtschaft würde keine Angestellten mehr finden, müsste also um die knappe Arbeitskraft konkurrieren, und Anreize schaffen, damit die Arbeitnehmer nicht bei Firma X sondern bei Firma Y arbeiten. Dieser Anreiz ist natürlich das Gehalt. Keine Arbeitslosen in Deutschland würde eine massive Erhöhung der Gehälter zur Folge haben. Nur ein großer Pool von Arbeitslosen ermöglicht es, daß die Arbeitskraft billig ist. Politik und Wirtschaft können also froh sein, daß wir so viele Arbeitslose haben. Nur knappe Arbeitsplätze ermöglichen die Ausbeutung durch 5-6€ Stundenlohn.

Realität und Fachkräftemangel

Dazu möchte ich gerne noch hinzufügen, dass der Arbeitsmarkt für Hochschulabsolventen gerade weniger robust zu sein scheint. Ob Ingenieure, Chemiker, Physiker, Pharmazeuten oder Biotechnologen. Von allen Seiten erfahre ich im Moment, wieviele Leidensgenossen es gibt.
Trotz guter Ausbildung und/oder Doktortitel sind wir viele Monate auf der Suche.

Erschwerend hinzu kommen die phantasievollen Gesuche der Firmen, für die ein Wissenschaftler ohne Berufserfahrung nur ein Klotz am Bein zu sein scheint. Sind denn Lernfreudigkeit, Flexibilität und frische Ideen nichts mehr wert?

Wo nun der Fachkräftemangel in Deutschland herrscht, würde ich gerne mal wissen.
Liegt es vielleicht nur an den abgehobenen Anforderungskriterien der Firmen?
Oder importierten wir jetzt die Spanier, um sie für weniger Geld diese Löcher stopfen zu lassen?

Vielleicht brauchen wir endlich eine durchgeplante Ausbildung, die Schule, Uni und Industrieinteressen koordiniert, um gezielt nötige Fachkräfte heranzuziehen.

Man merkt das die Bundesregierung die 3...

Man merkt das die Bundesregierung die 3 Millionen Marke halten will, sollte man darüber kommen müssen mehr Arbeitslose an Maßnahmen, 1 Euro Job usw. teilnehmen! Gruss

Es ist wie mit den Boersen und dem Export

Manipulation der Daten wo man hinsieht. Die Realitaet weicht immer mehr von den Statistiken ab. Warum sollten denn die groessten Technikmaerkte ihre Warten geradezu veramschen mit 0% Zinsen ueber 3 Jahre, wenn alles so super laeuft? Nein Augen auf und diesen Luegen keinen Glauben schenken. Zaehlt man WIRKLICH alle Unterbeschaeftigten, Aufgegebenen, 1 Euro Jobs, Schulungen , Harzer, Zwangsverrenteten usw. zusammen kommt man locker auf 7 Mio. WAS kann man denn heute ueberhaupt noch glauben? WAS?

Zu diesem Thema...

... empfehle ich jedem die Lektüre des Artikels über die Arbeitsweise der Agenturen für Arbeit im aktuellen Magazin "Spiegel"!

Die Bundesagentur für Arbeit setzt jede ihrer Agenturen unter enorm hohen Erfolgsdruck.
Da geht es nur darum, die Arbeitslosen so schnell wie möglich aus der Statistik herauszukriegen- und es geht nicht vorrangig darum, diese Menschen wieder in einen Job zu bringen...

Seitdem eine große Unternehmensberatung (für ein riesiges Honorar) die frühere Struktur der AfA umgekrempelt hat, geht es nur noch um Zahlen, Zahlen, Zahlen- wie bei einem Wirtschaftsunternehmen.
Nur ist eine solche Agentur nicht eins zu eins wie ein solches zu führen.

Vieles, das im Artikel des "Spiegel" steht, hat mir bereits vor wenigen Jahren ein ehemaliger Mitarbeiter der Agentur für Arbeit erzählt, den ich in einem Existenzgründerseminar kennenlernte- ihm selbst wurde übrigens von seinem Arbeitgeber, der Agentur für Arbeit höchstselbst, gekündigt, als diese mal wieder Personal abbaute!!

Welch Diagramm

Kurios. Neben den geschönten Zahlen... mittlerweile weiß doch jedes Kind das die reelle Zahl "akt. Arbeitslosenquote + 4,3 Mio. aus ALG2, Aufstocker etc.pp" eher der wahren Realtität entspricht. Aber der andere Wert verkauft sich besser.
Noch kurioser finde ich Diagramme, welche in keinster Weise in Relation zum Wert und Schwankung steht. Würde man es nach korrekt betrachten, würde das Diagramm gerade einmal leicht Zittern bei +/- 50.000. Aber egal. Nur eine weitere Augenwischerei mit Erdbebenartigen Schwankungen im nicht messbaren Bereich.

Mein Gedanke und ein Buch wert:
Kann eine sinkende Arbeitslosenquote ein Armutszeugnis für ein Land bedeuten? Meine Meinung ist: eindeutig, JA! In dieser, unserer Arbeitslosen- und Arbeitsmarktpolitik verschwindet jeder weitere Arbeitslose von gestern im 1Euro Job und einer der vielen dubiosen Zeitarbeitsfirmen und Jobvermittlern. Während sich immer weniger Leute ihren Lebensstandard von Vollzeit finanzieren können.
Willkommen im Morgen!

Gestern las ich hier noch das

Gestern las ich hier noch das wir einen Job-Boom haben und heute das wir ca.50000 mehr Arbeitslose als letztes Jahr haben.
Noch Fragen?(Wer lügt?)

Das diese ganze Statistik ein Witz ist sollte mittlerweile jeder begriffen haben.

Schönfärberei

In den offiziellen Arbeitslosenzahlen sind all jene nicht enthalten, die vom Arbeitsamt in irgend welche Maßnahmen oder zu 1-Euro Jobs geschickt werden. Die älteren Arbeitnehmer werden nicht mehr als "Arbeitslos" geführt, all jene, die sich, weil sie keinen Anspruch haben, nicht gemeldet haben (Wie z.B. Schulabgänger, die 1-2 Jahre oder Länger auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz warten) sind dort ebenfalls nicht enthalten. Die, die einen Job suchen, keinen Anspruch auf ALGII haben, weil der Ehegatte zu viel verdient, fallen auch raus. Ich weis nicht, wer noch alles, aber insgesamt ist das eine vor den Wahlen schöngerechnete Zahl, die mit der Realität nichts zu tuen hat!

Ich würde mir bei solchen Artikeln mehr Hintergrundinformation zu dieser Problematik wünschen.

Für ~ 18 Mio keine oder zuwenig Erwerbseinkommen

Auf 2,3 sv-pflichtige (29,21 Mio) kommt ein nicht sv-pflichtiger Billigjobber (12,63 Mio).
.
Es gab 150.000 mehr Erwerbsfähige als im Vormonat, aber die Zahl der arbeitslos Gemeldeten sank nur um 42.000.
.
Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen betrug wie im Vormonat 437.000.
.
Offiziell arbeitslos sind nur 2,82 Mio, davon amtlich anerkannt 1,97 Mio mit ALG-2 (70% bzw. 44% aller ALG-2 Bezieher).
.
In die Unterbeschäftigung sind 3,84 Mio verfrachtet, davon 1,29 Mio arbeitend mit Beschäftigungszuschüssen, da das Erwerbseinkommen zum Leben nicht reicht.
.
Abzüglich der keien Arbeit suchenden Unterbeschäftigung verbleiben
1,51 Mio (+13.000) Arbeitsuchende und sofort vermittelbare, also mal wieder 3 Mal mehr als an die BA gemeldete Stellen.
.
Seit Januar sank die Zahl der arbeitslos Gemeldeten nicht unter 5,3 Mio. Im Vojahr waren die niedrigsten Werte zwischen 5,2-5,3 Mio im September bis Dezember.
.
Soviel erwachsene Sozialhilfemepfänger, gab es auch schon vor 2005.

drei Millionen Arbeitslose

auch wenn wir 30.000.000 hätten .. würde Politiker rechnen dass es unter 3 sind ... *kopfschütteln* wer wählt diese Schwindler?

@AkademikerDE

versuch doch mal eine Fachkraft, bspw. Programmierer, zu finden - dann weißt du es.
Entweder völlig überzogene Gehaltsvorstellungen oder von Tuten und Blasen keine Ahnung

@10:25 von Der Diener

Sie schreiben:
"Aber nicht vergessen
Aber nicht vergessen 7.130.819 Personen erhalten Transferleistungen ALGI/ALGII oder Sozialgeld."
*
Im Monatsbericht Jni 2013 stehen folgende Zahlen zu den leistungsempfängern:
6.167.513 Bezieher von Hartz4, also ALG2 + Sozialgeld
946.521 Bezieher von ALG1
also in Summe 7.114.034 Leistungsempfänger.
*
Davon sind 1.707.912 nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte (Sozialgeld),
das sind überwiegend Kinder.
Dazu kommen etwa 1,3 Mio so genannte Aufstocker, also Menschen die voll arbeiten und zusätzlich zu ihren Lohn ALG2 bekommen.
Diese gut 3 Mio. Menschen die Leistungen beziehen sind schon einmal NICHT arbeistlos.
Dann bleiben als knapp 4 Mio. übrig und das sind die oben gemeldeten 2,86 Mio. plus etwa 1 Mio Menschen die sich in Maßnahmen oder krank sind, also momentan nicht zur Vermittlung zur Verfügung stehen.
Auf Seite 66 des Monatsberichtes findet man diese Summe mit genau
3.843.226 Menschen unter dem Begriff Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit)

@denkerundlenker

Da sich die Berechnungsgrundlage in den letzten paar Jahren nicht mehr verändert hat, sind die Zahlen zumindetens mit den Zahlen der letzten Jahre vergleichbar.
Da wir uns aber in einem Wahljahr befinden kann sich das ja noch ja ändern.

Marktwirtschaftsprodukt

Dass im Juni 2013 die Zahl der Arbeitssuchenden im Vergleich zum Juni 2012 um 56.000 auf 2,865 Millionen Lohnabhängige gestiegen ist, scheinen die allermeisten Staatsbürger der Marktwirtschaftsdemokratie namens Deutschland als Naturtatsache wie etwa Donner und Blitz hinzunehmen. Dabei ist es nicht allzu schwer herauszubekommen, dass der Grund für die Arbeitslosigkeit hierzulande und anderenorts verursacht wird durch das Streben der Unternehmer nach Vermehrung ihres Geldes, das sie in die Produktion von Waren investieren.
Infolgedessen stellen die Marktwirtschaftsunternehmer nur dann Lohnabhängige als "Humankapital" ein, wenn sich dessen Vernutzung bei der Warenproduktion rechnet, sodass sich die produzierten Waren gewinnbringend auf den Märkten dieser Welt verkaufen lassen. Ist aber der Kostenfaktor mit Namen menschliche Arbeitskraft zu hoch, dann stellt Monsieur le Capital kein neues "Humankapital" ein oder wirft gar welches aufs Pflaster, sodass die Zahl der Arbeitslosen wächst.

@ mondfee :Jahreszeitliche Schwankungen

Hat nichts mit Kältegraden zu tun, sondern mit Statistik .
.
In einer Langzeitstatitik z.B. über 12 Monate kommt es eben immer zu Schwankungen und aber auch bei Sondereinflüssen zu einmaligen untypischen für alle sonstigen Monate Ausrutschern.
.
Daher stellt man z.B. den vorigen 12M-Mittelwert (bereingt die saisonalen Schwankungen) dem des aktuellen Monats entgegen und sieht so ob es eine untypische Abweichung gibt, also ein Sonderereignis.
.
Hier wären bei gleitendem Mittelwert (also "saisonal bereinigt") -12.000 zu erwarten gewesen, es sind aber +56.000. Klare Ansage was los ist.

@ 10:48 von HamburgerHumanist -- 3.843.226 Arbeitslose

Sie schreiben:
"2,8 Millionen arbeitslose? Das ist ja wohl ein Witz.
Real sind es über 6 Millionen."
*
Können Sie bitte erklären wie Sie auf diese 6 Millionen kommen?
Wenn Sie sich den Monatsbericht der Arbeitsagentur anschauen dann werden Sie die genauen Zahlen finden.
Konkret sind es genau
3.843.226 Menschen die wirklich arbeitslos sind und die die Arbeitsagentur kennt.
Man findet diese Information auf Seite 66 des Monatsberichtes unter dem Begriff Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit).
Das sind die oben gemeldeten 2,86 Mio. Arbeitslosen plus etwa 1 Mio Menschen die sich in Maßnahmen befinden oder krank sind, also momentan nicht zur Vermittlung zur Verfügung stehen.
*
Leider machen viele den kleinen Fehler und zählen die Kinder unter 15 Jahren die Hartz4 bekommen (etwa 1,7 Mio) mit, genau wie die 1,3 Mio Menschen die einen Job haben und zusätzlich mit ALG2 aufstocken.
DAS sind keine Arbeistlosen!

@ 11:20 von vanPaten

Sie schreiben:
"Es gab 150.000 mehr Erwerbsfähige als im Vormonat, aber die Zahl der arbeitslos Gemeldeten sank nur um 42.000."
*
Wie kommen Sie bitte auf die 42.000?
Zitat aus der obigen Meldung:
Die BA verzeichnete 72.000 Arbeitslose weniger als im Mai!

@Bernd1, 11:41 - Kraftraubend?

Gehe ich recht in der Annahme, dass der anstrengende Versuch, die staatliche Rechnungsweise in Sachen Arbeitslosenzahlen zu verteidigen, mitunter so viel Kraft kostet, dass darunter Rechtschreibung und Kommatasetzung leiden?

@11:39 von Schalk01: Überzogene Gehaltsvorstellungen

Wo fangen denn die überzogenen Gehaltsvorstellungen an?
.
Meine Erfahrungen in dem Bereich....
Alles über 2500 € Brutto im Monat gilt als überzogen.

@ 10:52 von AkademikerDE

Sie schreiben:
"Realität und Fachkräftemangel
Dazu möchte ich gerne noch hinzufügen, dass der Arbeitsmarkt für Hochschulabsolventen gerade weniger robust zu sein scheint. Ob Ingenieure, Chemiker, Physiker, Pharmazeuten oder Biotechnologen. Von allen Seiten erfahre ich im Moment, wieviele Leidensgenossen es gibt."
*
Ja,es gibt einige gut ausgebildete Menschen die keinen Job finden. Die meisten müssten sich allerdings sebst hinterfragen woran es liegt. Woran es auf keinen Fall liegt ist die fehlende Verfügbarkeit von offenen Stellen.
Es sind einige -zigtausend offenen Stellen alleine für Ingenieure vorhanden die scheinbar nicht besetzt werden können weil die Bewerber entweder die Anforderungen nicht erfüllen oder sich gar nicht bewerben weil sie nicht flexibel genug sind.
Alleine die Bahn hat aktuell mehr als 7.000 offene Stellen ausgeschrieben, davon gut 3.400 Ingenieure, Physiker, etc.!
Und das sind KEINE Zeitarbeitsjobs!
Es gibt den Fachkräftemangel in Deutschland!

@ 12:06 von wiesengrund

Sie schreiben:
"Gehe ich recht in der Annahme, dass der anstrengende Versuch, die staatliche Rechnungsweise in Sachen Arbeitslosenzahlen zu verteidigen, mitunter so viel Kraft kostet, dass darunter Rechtschreibung und Kommatasetzung leiden?"
*
Da wir hier zum Glück nicht im Deutschunterricht an der Schule sind habe ich wenig Lust dazu jedes Wort auf Tippfehler zu prüfen. Wer es möchte mag es tun!
Der eine interssiert sich für Fakten und der andere für Tippfehler und Kommasetzung.
Was ist wichtiger?
Außerdem brauche ich nichts zu verteidigen was eigentlich JEDER der sich wirklich für die Realität interessiert problemlos nachlesen kann.
Ich empfehle den jeweils aktuellen Monatsbericht der Arbeistagentur der hier für jeden ersichtlich im Internet zu finden ist:
statistik.arbeitsagentur.de/
*

@Bernd1

informieren Sie sich bitte auch mal anderenorts!
Warum hat den der Bundesrechnungshof die Manipulationen der BfA gerügt?

Wahrheiten?

In Zusammenhang mit den Aussagen der BfA
empfehle ich dringend, sich mal den Fall
"Inge Hannemann" anzusehen.

@ 12:24 von Tanguero

Sie schreiben:
"informieren Sie sich bitte auch mal anderenorts!
Warum hat den der Bundesrechnungshof die Manipulationen der BfA gerügt?"
*
Ja gerne, können Sie denn bitte einen Link zu dieser Information nennen?
Wahrscheinlich geht es bei dieser Kritik um die seit Jahrzehnten vorhandene Nichtnennung der knapp 1 Mio Arbeitslosen die in Maßnehmen sind etc. sind.
Das würde ich gerne mal nachlesen!

@Bernd1, 12:08 - Falscher Schein?

Gehe ich recht in der Annahme, dass die "zigtausend offenen Stellen alleine für Ingenieure" anscheinend doch besetzt werden könnten, weil sie lediglich "scheinbar (sic!) nicht besetzt werden können"?

@Bernd1, 12:14 - Widersprüchlich?

Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie sich in einen Widerspruch verwickeln, wenn Sie mir einerseits vorwerfen, nicht an den Fakten bezüglich der Arbeitslosenzahlen in der Marktwirtschaftsdemokratie namens Deutschland interessiert zu sein, andererseits aber eingehen auf meine inhaltliche Kritik an Ihrem anstrengenden Versuch, die staatliche Rechnungsweise in Sachen Arbeitslosenzahlen zu verteidigen?

@ Bernd1 11:54: Äpfel und Birnen

Als Basis dienen die (gerundeten) Pressemeldungen der BA ans Volk.
.
41.690.000 Mai
41.840.000 Juni
= -150.000 Erwerbsfähige.
.
Dito
5.399.000 ALG-1+2 Gemeldete Mai
5.357.000 Juni
= -42.000 arbeitslos Gemeldete.
(-38.000 ALG-1 + -4.000 ALG-2)

Nehmen Sie dagegen den Bericht Juni S. 50:
935.154 ALG-1 Mai
897.263 Juni
= -37.891
.
2.001.758 ALG-2 Mai
1.967.400 Juni
= -34.358
.
Macht zusammen -72.249 zu Mai.
.
Und nun?
.
Nun stellen wir fest, dass
a) Erwerbsfähige und
b) arbeitslos Gemeldete und
c) arbeitslos amtlich Anerkannte (Ihre Zahl)
schlicht verschiedene Dinge sind.

@ 12:48 von wiesengrund

Sie schreiben:
"Gehe ich recht in der Annahme, dass die "zigtausend offenen Stellen alleine für Ingenieure" anscheinend doch besetzt werden könnten, weil sie lediglich "scheinbar (sic!) nicht besetzt werden können"?"
*
Gehe ich recht in der Annahme dass es Ihnen Spaß macht sind in sinnlosen Formulierungsinterpretationsversuchen zu ergehen anstatt sich mit sachlichen Inhalten zu befassen?
Aber zu Ihrer Information gerne eine Erläuterung hierzu:
Fakt ist dass es zig-tausende von offenen Stellen für Ingenieure gibt. Es gibt auch ein paar tausend arbeitslose Ingenieuere die aber wohl leider nicht über ausreichend Fähigkeiten oder Flexibilität verfügen um diese Stellen zu besetzen.
In Summe gibt es aber weit mehr offenen Stellen als arbeitslose Bewerber für diese Berufsgruppen.
Deshalb = Fachkräftemangel!
*
PS
Wer Tipp- und Kommasetzungsfehler findet darf sie behalten!

Positive Nachricht

Wer Haare in der Suppe sucht, wird sie letzten Endes auch finden. Es muss glaube ich trotzdem mal gesagt werden: Bei allem Geunke ist das unterm Strich eine positive Nachricht vom Arbeitsmarkt.

@Oberstudienrat, 13:42 - Marktkonformes Kompliment?

Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie der herrschenden Marktwirtschaftsdemokratie kein Kompliment machen, wenn Sie behaupten, das Steigen der Arbeitslosigkeit um 56.000 Lohnabhängige binnen eines Jahres sei "eine positive Nachricht vom Arbeitsmarkt"?

@ 14:43 von wiesengrund

Sie schreiben:
"Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie der herrschenden Marktwirtschaftsdemokratie kein Kompliment machen, wenn Sie behaupten, das Steigen der Arbeitslosigkeit um 56.000 Lohnabhängige binnen eines Jahres sei "eine positive Nachricht vom Arbeitsmarkt"?"
*
DAS kommt eben immer auf die Sichtweise an.
Im Vergleicht mit ALLEN anderen europäischen Ländern und angesichts der Weltwirtschaftslage ist das ein Top-Wert und somit eine positive Nachricht ;-)

Falsche Zahlen ...............Manipulation

@-Bernd1 :
ICH sage Ihnen ,, es sind um d. 7,5 mio AL ,

sehr wahrscheinlich noch mehr ....................
Warum , ganz einfach ,,
weil Millionen arbeitssuchende (auch arbeitslos) keinen adäquaten Job finden.

Mini, Midi u.ä.Konstrukte sind für mich keine
Arbeitsplätze , auch objektiv nicht ,
Ab 37,5 Std , zu auskömmlichen Löhnen ,
also mind. 50 % ü.d. Sozialsatz , sind
quasi "reguläre" Arbeitsstellen" !

Sie sehen , Sie kommen mit Ihrer rechnung
nicht zum Ziel !
Das liegt auch daran, daß die 100e Seiten d. AA bereits in sich manipuliert sind ,
um d.Volk Sand i.d.augen zu streuen , es
regelrecht zu verdummen , und darauf
fallen auch Sie, leider, herein !
Fazit: Merkel u.Co. haben abgewirtschaftet , ein auslaufmodell !

Sept. kommt Tag d. Abrechnung mit d.
skandalösen regierung..............

so einfach ist es leider nicht

Sehen sie mal in den gängigen Jobbörsen nach. Tausende Jobs halte ich da aber für etwas übertrieben.

Sie müssen da auch mal die Vielfalt an Fachrichtungen und Absolventen berücksichtigen. Ich kenne eine Gruppe verschiedenster Wissenschaftler, die bereits seit Monaten sucht, wenn auch auf bestimmte Bundesländer begrenzt. Aber selbst deutschlandweit ist das Angebot beschränkt. Bei Bewerbungen sind 70 Mitbewerber im Moment keine Seltenheit. Das sagt in meinen Augen schon vieles. Sicher gibt es unflexible und Geldhungrige Bewerber aber wohl kaum derart viele.

Es mag sein, dass die Bahn gerade viele Stellen anbietet (Eigenwerbung?) aber da haben sie ja gleich wieder unzählige Berufe über einen Kamm geschert. Wenn sie die Suche bei der Bahn mal konkretisieren, dann bleibt am Ende mit Glück eine Stelle, die auf einen passt.

Aber ich stimme ihnen zu, dass viele Bewerber nicht die Anforderungen der Firmen erfüllen. Daher müsste da im Vorfeld die bereits erwähnte Kooperartion stattfinden.

genau das ist das Problem - Verallgemeinerung

Da triffst du genau den richtigen Punkt. Fachkraft ist ein Allgemeinbegriff, in dem so viele Berufszweige vereint sind, dass er letzlich keinerlei Aussagekraft besitzt.

In der Informatikbranche bin ich nun weniger drin, daher kann es durchaus sein, dass dort ein Mangel herrscht, ebenso wie bei vielen Ärzten (so sagt man).

Daher müsste man das einfach mal näher spezifizieren, statt diesen Begriff zu verwenden.

Und wie im ersten post erwähnt, muss um so etwas in Zukunft einzudämmen eine bessere Koordination zwischen den Ausbildungsstätten und der Industrie entstehen.

@Bernd1, 15:53 - Wirtschaftspolitische Relativitätstheorie?

Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie ein Anhänger der wirtschaftspolitischen Relativitätstheorie sind, nach der ein höherer Anstieg der Arbeitslosigkeit in anderen Marktwirtschaftsdemokratien dazu führt, dass der Anstieg der arbeitslosen Lohnabhängigen in Deutschland sich in etwas Positives verwandelt, obgleich die betroffenen Menschen in Existenznot geraten?

@ 15:57 von Don-Corleone

Wenn Sie sich mit den Reaitäten des deutschen Arbeitsnmarktes befassen würden könnten Sie feststellen dass mehrere Millionen Menschen bewusst einen Minijob (450 Euro-Job) suchen weil sie keinen vollen 37,5 Std. Arbeitsplatz benötigen.
Für diese Menschen geht es lediglich darum etwas nebenbei zu verdienen ohne dabei mehr als dreißig oder vierzig Stunden im Monat arbeiten zu müssen.
Sehr viele dieser Minijobber bekommen bei den 450,- € pro Monat einen guten Stundenlohn weit über 10,- €/Std.
Leider wird diese Tatsache von vielen negiert und in Vorurteilen als sozialer Missstand verunglimpft!
Informieren hilft weiter!
*
Ihre Aussage " daß die 100e Seiten d. AA bereits in sich manipuliert sind" ist unsinnig, denn die Erfassung dieser Daten ist seit Jahrzehnten unverändert eindeutig. Sie ist auch anhand der ausgezahlten Mittel für ALG 1, ALG 2 und den Sozialgeldern überprüfbar und wird regelmäßig von Rechnungshof geprüft!
Fakten sind aussagekräftiger als Vorurteile!

@ 16:24 von AkademikerDE

Sie schreiben:
"so einfach ist es leider nicht
Sehen sie mal in den gängigen Jobbörsen nach. Tausende Jobs halte ich da aber für etwas übertrieben. "
*
Niemand behauptet dass die Suche nach einem guten Arbeitsplatz einfach ist.
Aber in den diversen Jobbörsen wie z.B.:
monster.de
jobonline.stellenanzeigen.de
www.stepstone.de
fazjob.net
und vor allem direkt bei den größeren Unternehmen (Bahn, Siemens, Daimler, VW, BASF, BMW usw...) auf deren Internetseiten findet man insgesamt locker mehr 30.000 Stellen nur für Ingenieure der verschiedensten Fachrichtungen.
*
Aus meinen alten Kontakten während meiner Arbeit im Betriebsrat zu den Personalabteilungen solcher Unternehmen weiß ich allerdings, dass sehr viel Bewerber heutzutage wegen persönlicher Eigenschaften (Teamfähigkeit, Allgemeinbildung etc.) trotz fachlicher Eignung nicht genommen werden. Weil diese "anderen" Fähigkeiten häufig langfristig wichtiger sind als reines Fachwissen!

Bei all den vielen

Zahlen hier in den Kommentaren bin ich ein wenig irritiert. Ich sehe einen Positiven Trend nach weniger Arbeitslosigkeit hier in Deutschland hin. Natürlich sind um die 3 Millionen immer noch viel zu hoch. Wenn ich dann andere EU Länder sehe wie Hoch da die Arbeitslosigkeit ist ,ganz besonderste bei den Jugendlichen,dann wird mir doch ein wenig Bange.Da ist viel sozialer Sprengstoff vorhanden das sollte die Politiker alle EU Staaten sehr ernst nehmen!

Falsch

@Don-Corleone:
... Das liegt auch daran, daß die 100e Seiten d. AA bereits in sich manipuliert sind ,um d.Volk Sand i.d.augen zu streuen ...

 
Das ist in meinen Augen eine unrichtige Unterstellung.

Was will er denn, der Herr Steinbrück?

Die Distanzierung zur Politik von Frau Merkel wirkt künstlich.Unsere Schulden sind zu hoch, die anderer bedrohlich. Die EU Illusion war teuer und wird noch teurer. Jedoch hat die SPD alles mitgetragen.Jetzt fordert sie noch mehr Geld "gegen Jugendarbeitslosigkeit".Dagegen hilft örtliches Wachstum, gewiß keine Staatsknete für kosmetische Beschäftigungsprogramme.Natürlich muß in den Pleitekandidaten die Staatsschuld sinken. Wer Jahre zuviel ausgibt, wird Verzicht lernen müssen, oder macht Bankrott. Vielleicht dämmert es der SPD , dass im Umgang mit dem Eurogeschehen ihre einzige Siegeschance gelegen hätte,wären sie rechtzeitig auf vorsichtige Distanz zu Brüssel und dem absurden Treiben dort gegangen.Keine Haßkampagnen, nur dokumentierter Wille zur nationalen Selbstbehauptung gegen ein anmassendes Gebilde wie den Eurokraten-Superstaat in spe. Der Zug ist abgefahren.Was bleibt ist Rhetorik,reichlich billige sogar.

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