Kommentare

Arbeitslosenzahlen

Was sind Arbeitslose? Menschen ohne Arbeit?
Warum werden dann nicht diese Zahlen veröffentlicht? ... Es wären viel zu viele! Das passt Politisch nicht ins Bild! ... also, rechnet man sie schön ....

Die mysteriöse Zahl der Menschen ohne Arbeit

Die Zahl der Menschen ohne Arbeit ist für mich ein ewiges Mysterium. Da zumindest vor Bundestagswahlen "Arbeitslose" rein "zufällig", aber mit aller "Kraft" in sonderbare Fortbildungsmaßnahmen, sogenannte 1€-Arbeit, vorläufige Rente etc... geschoben werden.
Haben die Menschen, die Arbeit suchen u. nicht Arbeitslosengeld bzw. HartzIV beziehen in dieser Zahl ihren "Platz"?
Werden bei dieser Zahl auch Menschen eingerechnet, die zur Überbrückung Schulen aller Art besuchen bzw. gar ein Studium aufnehmen, damit sie keinen "Leerlauf" haben?
Was ist mit den Menschen, die, da sie keine Arbeit haben, ein soziales Jahr ausüben?
Finden sich die Praktikanten, die eine bezahlte Arbeit! suchen in diesen Zahlen wieder?
In welcher Zahl finden sich Praktikanten mit geringer Entlohnung wieder? Zählen diese evtl. nicht zu den Menschen ohne Arbeit obwohl sie arbeitssuchend sind?
Ich bin gespannt darauf, wann es die erste Arbeitslosenzahl -auf einer ehrlichen Grundlage ermittelt- gibt.

Erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik

Man muss eigentlich sagen, dass die Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung unterm Strich erfolgreich ist. Vermutlich wird Angela Merkel die Früchte dafür bei der Bundestagswahl mehr oder minder alleine ernten.
Allerdings ist meiner Meinung nach die Agenda 2010 auch eine wesentliche Grundlage für die jetzigen Erfolge.

Nichtssagend

Ich finde diese Statistiken irgendwie nichtssagend. Es wäre wünschenswert in solche Statistiken die Leute die in irgendwelchen Jobcenter-Maßnahmen stecken mit einzurechnen, oder allgemein noch eine Statistik die zeigt wie viele Leute Vollzeitarbeit haben und keine Aufstockung etc. brauchen. Die allergrößte Schönfärberei ist aber bei den unter 25Jährigen! Als ich nach der Ausbildung auf eine weiterführende Schule gegangen bin und danach wieder in die Arbeitswelt treten wollte, hat man mir jegliche Unterstützung abgesprochen (kein Anspruch auf ALG1 & ALG2) da für unter 25Jährige die Eltern zahlen müssen. Ich tauche also als unter 25Jähriger Arbeitssuchender und somit auch Arbeitsloser garnicht in der Statistik auf! Sind die 260.000 Arbeitslosen unter 25 alles Waisenkinder, oder wie bitte setzt sich die Zahl zusammen?

Wer ist alles arbeitslos?

Das ist nur eine Frage der Definition...

@Memoire
Sie haben die gesetzliche Definition wer alles als arbeitslos gezählt wird ganz klar erkannt.

Mein Wunsch an die Regierung im Wahljahr:

Veröffentlichung einer Statistik auf 1 DIN A4-Seite wo jeder auf einen Blick sehen kann wer als arbeitslos zählt und die Anzahl der Menschen, die zwar auch arbeitslos sind, aber auf Grund irgendwelcher Maßnahmen nicht in der offiziellen Statistik auftauchen. Am Ende der DIN A4-Seite hat dann eine Summe zu stehen.

Klar, jeder der viel Zeit und Mühe investiert kann sich die Summe aus diversen Statistiken herausziehen. Aber das kann es irgendwo nicht sein. So werden Bürger ganz bewusst falsch informiert.

Erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik - HÄ?

Wo bitte soll die denn sein?
Die deutsche Politik hat kaum etwas mit der Entwicklung der Weltwirtschaft zu tun. Wohl aber mit dem Niedergang der Unternehmen bei unseren Europäischen Nachbarn.
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Lohndumping im eigenen Land und Spardiktat für die anderen, das wirkt für deutsche Unternehmen natürlich momentan noch doppelt.
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Wenn die Belgische Fleischindustrie vor der EU klagt, weil Deutschland Osteuropäer zu Minimumlöhnen beschäftigt und keinen Mindestlohn zahlt, dann hat das wohl wenig mit "erfolgreicher" Arbeitsmarktpolitik zu tun.
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Auch der Niedriglohnsektor wird immer größer - 12 Mio Menschen arbeiten mittlerweile in diesem. Die Anzahl der "Aufstocker" nimmt auch immer mehr zu.
Soll das etwa ein Erfolg sein?
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Duch Leiharbeit und Befristung entstehen keine neuen nachhaltigen Arbeitsplätze, im Gegenteil!
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Die CDU ist für eine nie dagewesene soziale Schieflage verantwortlich. Ohne den Druck der Bevölkerung würde es in vielen Branchen noch immer keinen Mindestlohn geben.

Arbeit

Arbeit sollte zum Leben reichen. Bei einigen Menschen stimmt das schon lange nicht (Aufstocker), andere werden aus Osteuropa hergekarrt und arbeiten wie Sklaven mitten unter uns. Die nächsten Menschen verlassen auf der Suche nach Arbeit ihr Heimatland und gehen dort als gute Fachkräfte verloren. Wir können diese Statistik nicht mehr auf Deutschland beziehen - wir haben unsere Probleme sicher in einem größeren Rahmen zu sehen !

Billige Vorwürfe

Die Vorwürfe, dass die Arbeitsmarktzahlen schöngerechnet werden sind billig. Man kann sie weder beweisen noch widerlegen.

@Oberstudienrat

Man kann angesichts solche Kommentare nur den Kopf schütteln.
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Wenn die CDU das Arbeitnehmerüberlassunggesetz geändert hätte, einen flächendeckenden Mindestlohn eingeführt hätte und Programme für Langzeitarbeitslose entwickelt hätte, die wirklich sinnvoll wären und dann noch immer ein Rückgang der Zahl der Arbeitslosen feststellbar wäre, dann ... könnte man vielleicht von einer "erfolgreichen Arbeitsmarkpolitik" sprechen.
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Momentan wird die Wirtschaft in halb Europa zerstört und zum Glück gibt es die vielen Niedriglöhner, die deutsche Produkte im Ausland einigermaßen billig halten.
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Ich würde sogar behaupten eine aktive Arbeitsmarktpolitik findet nicht statt.
Die Anhebung der Minijobs auf 450 Euro .... ist auch wieder so ein falsches Signal.
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Nein - eine Arbeitsmarktpolitik die auf Leiharbeit und Billiglöhne setzt, kann nicht erfolgreich sein.
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Wir haben 2008 gesehen, wie schnell die Zahl der Arbeitslosen steigen kann, denn Leiharbeiter wirft man schnell raus!

Wie die Boerse, so die Statistik.

Kuenstlich aufgeblasener Mist, den der Buerger so zu schlucken hat. Es findet weder ein Aufschwung, noch einer Erholung statt. Alles was wir sehen ist auf Kredit und aus dem NICHTS erschaffenen Geld gebaut , schoengeredet und manipuliert. Warum sonst bekommt man praktisch jedes Konsumgut it 0% Zinsen hinterhergeschmissen? Die Realitaet haelt diesen Statistiken nicht stand. Es scheint aber genuegend Menschen zu geben , die das glauben. Nach der Wahl sieht alles anders aus.

Europaweite Aufenwischerei

Die EU wird sechs Milliarden an EU Hilfen gegen die Jugendarbeitslosigkeit in Europa aufbringen-
Was soll damit erreicht werden?
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Der Handelsblatt spricht von Symbolpolitik, zitiert er einen Bankster, der meint doch glatt, man müsse den Arbeitsmarkt reformieren, das würde erst wirklich helfen. Der übertriebene Kündigungsschutz in Südländern, der die ältere Bevölkerung in Arbeit hält, und die Jungen draussen, kann es auch nicht sein, mit dem die Probleme lösen will.
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Ich glaube, die Politik hat keine Lösung, sondern nur Methoden für einige Profiteure. Von den 6 Milliarden profitieren auch eher die Wirtschaft/Unternehmen, und dann vielleicht die Arbeitslosen in der Jugend.
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Ich hoffe unser aller Auge wird bei allem Eifer nicht noch weg gewischt.

Und immer noch Arbeitslose Facharbeiter ??

Seltsam seltsam seltsam die Arbeitgeber wollen wieviele Facharbeiter noch einmal aus dem Ausland holen weil Sie hier keine erhalten? Und trotzdem sind noch immer so viele Arbeitslos das man die Zahlen schönrechnen muss.
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Wo bleiben die Schulen die Stellen offen haben? Wo die Ämter die die Facharbeiter weiter bilden lassen, damit Sie ein Anständiges Gehalt von Ihren Händeringenden Facharbeiter suchenden Arbeitgebern erhalten?
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Ja ist denn schon wieder Wahljahr?
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Die Industrie jammert, weil Sie keine (billigsten) Facharbeiter bekommt, die Arbeitsämter sind so mit dem Schönrechnen der Arbeitslosen beschäftigt, das Sie keine Zeit mehr für die Vermittlung haben und auch schulische Weiterbildungen müssen wegen dem Wahljahr hinten anstehen, da man ja nicht noch mehr die Kassen belasten kann bei solch manipulierten Zahlen.

@Oberstudienrat

natürlich kann man sie widerlegen!
Informieren Sie sich mal bei anderen Quellen,
die hier nicht genannt werden.
Selbst der Bundesrechnungshof hat jetzt diese Manipulationen gerügt.

Fatale Wirtschaftspolitik

Wir subventionieren am falschen Ende. Endlose Agrarsubventionen, die nur die Überproduktion förden und somit Steuergeld direkt auf den Müll wandert, eben wie jene Lebensmittel. Subventionen von Branchen die in Anbetracht globaler Konkurrenz nicht haltbar sind, siehe Solar. Ausserdem die stetige Subvention von klassischen, herstellenden Branchen. Damit muss Schluss sein, dies ist nicht mehr haltbar.
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Es wird Zeit endlich zukunftsweisende neue Branchen zu unterstützen. Es wird Zeit kleine Ideen und Unternehmen zu unterstützen, insbesondere um talentierten, jungen Menschen eine Perspektive zu bieten. Diese verstehen die Märkte und Chancen von morgen.
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Dem Markt muss es endlich erlaubt werden die lange überfällige, natürliche Selektion durchzuführen um moderne und zukunftsfaehige Geschaeftsideen gedeihen zu lassen und gleichzeitig Konzepte, die in sich selbst nicht tragfähig, beispielsweise ohne Billiglohn unprofitabel sind, endlich aussterben zu lassen.

@Oberstudienrat, 9:00 - Begeisterungsopfer?

Gehe ich recht in der Annahme, dass der konjunktionale Nebensatz "dass die Arbeitsmarktzahlen schöngerechnet werden" in den Hauptsatz "Die Vorwürfe sind billig." eingeschoben ist, sodass zwei Kommata zu setzen sind: "Die Vorwürfe, dass die Arbeitsmarktzahlen schöngerechnet werden, sind billig."
Gehe ich folglich recht in der Annahme, dass der Begeisterung für die unternehmerfreundliche Politik unter dem Kommando der marktkonformen Demokratin namens Bundeskanzlerin Merkel zuweilen ein Komma zum Opfer fällt?

@eseip 07:33 "Monatliche Neuauflage des Schwindels!"

Genauso ist es auch. Und ohne Übertreibung. Was das Klammern an die "3 Millionen" als Schicksalszahl mit fast schon sozialistischen Zügen soll ist mir auch schleierhaft. Vlt wäre mal interessanter zu fragen, nicht wer alles ohne Arbeit ist (denn an der Definition wurde ja offensichtlich ordentlich herumgepfuscht) sondern wieviele potentiel zur Arbeit befähigte Menschen wir haben und wer von denen tatsächlich Geld genug mit seiner Tätigkeit verdient um sich vollständig zu finanzieren ohne staatliche Stütze.

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