Ihre Meinung zu: "LA Times": CIA trainiert heimlich syrische Rebellen

22. Juni 2013 - 18:03 Uhr

Bildet die CIA heimlich syrische Rebellen in Jordanien aus? Laut "Los Angeles Times" trainiert der US-Auslandsgeheimdienst derzeit 5000 Kämpfer dafür, eine mögliche Flugverbotszone in Syrien zu verteidigen.

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Kommentare

Und was wird der Preis sein?

Die Taliban und auch Bin Laden wurden von genau diesen Leuten ausgebildet.
Um gegen die Russen zu kämpfen.

Roland Dumas ...

... gab dem Sender LCP ein Interview. Ich finde es lesens- und ansehenswert:

http://tinyurl.com/kwtl7tm

so eine Überraschung!

Osama bin Laden haben sie auch trainiert. Nicht alle Menschen sind leider fähig, aus der Geschichte zu lernen.

Nachrichten?

Manchmal frag ich mich schon, was so alles als Nachrichten durchgeht. Das ist doch nun wirklich seit Monaten ein offenes Geheimnis.

Und wirklich superdämlich. Hat man in den USA denn nichts aus der Unterstützung von Al Qaida gegen die Kommunisten gelernt? Das konnte doch nun wirklich nicht noch mehr nach hinten losgehen. Und trotzdem macht man wieder das selbe, Islamisten ausbilden, diesmal gegen einen Diktator und andere Islamisten, macht die Sache aber auch nicht schlauer. Die Amis könnten sich und dem Westen ne Menge Ärger ersparen, wenn sie nicht immer wieder ihre Feinde unterstützen würden. Sieht das denn wirklich niemand kommen?

"der Druck auf Obama wächst" ???

Es sei eine kleine Frage gestattet: die Völker in Europa und auch in den USA sind mehrheitlich immer noch gegen ein militärisches Abenteuer der NATO oder einzelner Staaten.
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Wer also bitte erhöht denn den Druck, unter dem Obama angeblich leidet?
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Das souveräne Volk ist es offensichtlich nicht, was die These erhärtet, daß wieder einmal kleine Machtzirkel die Welt mit ihren Privatkriegen in Atem halten, zu Lasten der betroffenen Einwohner und, im zu erwartetenden Gegenschlag durch die allegegenwärtigen Terroristen, eben auch die heimische Bevölkerung.
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Das ist natürlich nur eine Verschwörungstheorie, denn der Krieg bringt ja Frieden, Wohlstand und Demokratie, so wie in Afgh., Irak, Libyen, etc
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Die TS sollte sich ruhig trauen, diejenigen beim Namen zu nennen, die nach einem Krieg rufen, denn die Liste ist kurz.
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Ein verschwurbeltes "Druck aus dem Ausland wie auch im Inland" wird zwar den tatsächlichen Machtverhältnissen, nicht aber der Demokratie gerecht.

Flugverbotszone

...Das wiederum setzt voraus, dass jemand die Luftabwehr
der syrischen Armee bombardiert, um sie auszuschalten.

Das Wort Flugverbotszone hört sich zwar recht harmlos an, gemeint ist folgendes:
hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Angriffskrieg
Angriffskrieg bezeichnet die Kriegsführung eines Staates, bei der dieser als Angreifer einen anderen Staat auf dessen Territorium angreift, ohne dass der Angreifer (oder ein anderer Staat) entweder von dem angegriffenen Staat vorher selbst angegriffen worden wäre, ein solcher Angriff unmittelbar bevorstehen würde, oder der angegriffene Staat dem Angreifer den Krieg erklärt hätte oder Teile seines Territoriums besetzt hält.
Ich finde, man sollte das Kind schon beim Namen nennen dürfen, wenn man über die Bombardierung eines anderen Staates schreibt.

zumindest ist damit

all den kommentatoren hier im forum der wind aus den segeln genommen, die andere, so auch mich, immer als verschwörungstheoretiker bezeichnet haben, die den zusammenhang zwischen rebellen und CIA zum thema gemacht haben.

was wollen sich die USA und ihre geheimdienste eigentlich noch alles erlauben, nach den vorkommnissen in den letzten wochen/monaten?

ein bericht auf RT, die das schon gestern gemeldet haben, geht übrigens noch weiter, mit den immer noch in jordanien verbleibenen US-amerikanischen kampfjets und truppen.

Recht viel Beratung

Eine Flugverbotszone kann man nur dann durchsetzen, wenn die regulären Truppen weitestgehend vernichtet wurden. Sonst würde diese die Lufthoheit ja versuchen zu verteidigen.
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Allerdings, 3000 Militärberater und Ausbilder erscheinen mir recht viel für 5000 Rebellen.

@mr_mad_man 20:28

Guter Kommentar. Sie sollten ihn bei jeder Erwähnung des Begriffes "Flugverbotszone" anbringen, denn damit wird nichts Weiteres verklausuliert als ein militärischer Angriff.
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Es gibt allerdings noch eine Steigerung des Missbrauchs des Wortes "Flugverbotszone", den man vorfinden kann. Und das ist "die Verteidigung der Flugverbotszone".
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Ist Ihnen das schon aufgefallen?

Völkerrechtswidriger Angriffskrieg!

Hier wird ein Angriffskrieg gegen einen souveränen Staat geführt. Es ist beschämend, dass Deutschland sich nicht dagegen stellt! Zudem kann sie daraus ein neuer Weltenbrand entwickeln von dem wir auch betroffen sein können!

"Alles Al-Kaida oder was?"

Die Diffamierung grosser Teile der kämpfenden syrischen Opposition ist leider schon zum festen Bestandteil des deutschen Common Sense geworden und kann hier nur in aller Schärfe zurückgewiesen werden.

Die Ausbildung syrischer Rebellen kommt viel zu spät - die bisherige Unterstützung der syrischen Opposition ist viel zu schwach und zu halbherzig gewesen. Der Westen hat fatalerweise viel wertvolle Zeit durch seine weitgehende Passivität verstreichen lassen, mit dem Ergebnis, dass neben den monströsen Zerstörungen durch das verbrecherische Assad-Regime auch Radikale vermehrt Zulauf erhalten haben. Man hat mit der Passivität genau das erreicht, was man durch das unsägliche Waffenembargo verhindern wollte, nämlich die Stärkung radikaler Kräfte mangels konstruktiver Angebote durch den Westen.
Ich dachte, der Westen hätte aus Jugoslawien gelernt, als er rechtzeitig eine ähnliche Katastrophe in Libyen verhinderte.
Mit Blick auf Syrien stellt sich das leider als Irrtum heraus.

@mr_mad_man 20:28, Assads Angriffskrieg.

Das verbrecherische Assad-Regime führt zunächst einmal einen Angriffskrieg gegen grosse Teile der eigenen Bevölkerung. Vorläufige Bilanz: 100'000 Tote, Millionen Flüchtlinge, zerbombte Städte, zerstörte Infrastruktur - und kein Ende des Krieges in Sicht.
Die Einrichtung einer Flugverbotszone soll dazu beitragen, diesen Krieg des Assad-Terror-Regimes gegen sein eigenes Volk wenigstens perspektivisch zu beenden.
Um das Kind beim Namen zu nennen.

@Demo-Kratie 22:06, Eingreifen völkerrechtlich nötig!

Das verbrecherische Assad-Regime vollzieht seit fast zwei Jahren einen Angriffskrieg gegen die eigene Bevölkerung, verbunden mit einer monströsen Bilanz.
In solch extremen Fällen greift das Prinzip der "Responsibility to Protect" - Ein Eingreifen zur BEENDIGUNG! dieses Staatsterrors des Assad-Regimes ist nach modernem Völkerrecht absolut erforderlich.

Die Zeiten sind vorbei, in denen Völkerrecht zur Deckung selbst monströser Verbrechen durch Despoten unter dem Deckmantel "Alles nur eine innere Angelegenheit!" pervertierte.
Und es ist beschämend, dass Deutschland passiv abseits steht, anstatt seine moralischen Verbündeten bei der völkerrechtlichen "Responsibility to Protect" wirkungsvoll zu unterstützen.

Ob es klug ist Syrien gegen den Willen Rußlands anzugreifen?

Der russische Rumpfstaat ist zwar nur noch ein Schatten seiner einstigen selbst und wird daher sich wohl erst zur Wehr setzen, wenn er selbst angegriffen wird, wie gegen Tschetschenien oder Georgien geschehen; doch ist Rußland nun mit China verbündet und diesem kann man bekanntlich nur sehr schwer in die Karten gucken; sicher ist derzeit daher nur, daß Rußland Syrien nicht aufzugeben gewillt ist, denn man liefert einem Land keine teueren Waffen, wenn man es schon abgeschrieben hat, zumal Syrien ohnehin bei Rußland anschreiben läßt und dieses dem Land jüngst erst 10 Mrd. Mark alte Schulden erlassen hat; und sich die Sache zunehmend zu einer Prestigefrage entwickelt hat und Rußlands Ansehen als Großmacht nunmehr wohl mit der Behauptung Syriens verknüpft ist. Was freilich nun auch für die VSA gilt, weil diese so lautstark den Sturz der syrischen Regierung verlangt und betrieben haben und daher ebenso wie Rußland sich nicht ohne bedeutenden Gesichtsverlust aus der Affäre ziehen können.

@tagtest um 22:21

Die Flugverbotszone wird den Krieg nur weiter befeuern, ganz ähnlich wie in Jugoslawien. Ob Assad nun ein Terror Regime ist oder nicht, das was nach Ihm kommen sollte, wird selbst die Terror Zustände in Libyen nach dem Wechsle in die "Demokratie" toppen. Und dann werden alle Humanisten wieder Ihr bedauern aussprechen mit Sprüchen wie "das ist nun mal so in einer Gesellschafft die sich nach einem Diktatoren neu ausrichtet". Die Amerikaner waren wie lange im Irak und sehen Sie sich die Zustände dort an? Wohlgemerkt die Koalition der Willigen hatte richtig Truppen dort und konnte nicht für Ruhe und Ordnung sorgen! Wie soll das denn bitte eine "Miliz" schaffen, selbst wenn wir annehmen dass das halbwegs brauchbare und redliche Truppen wären? Und vor allem welche Legitimation haben diese Leute und wie sieht der rechtliche Rahmen aus diese Leute aus dem Ausland zu unterstützen?

@ Am 22. Juni 2013 um 22:16 von tagtest

HAllo

Die Diffamierung grosser Teile der kämpfenden syrischen Opposition ist leider schon zum festen Bestandteil des deutschen Common Sense geworden und kann hier nur in aller Schärfe zurückgewiesen werden.

Ich habe sie schon zwei mal gebeten nur eine einzige kämpfende Gruppierung zu benennen die es wert ist unterstützt zu werden.
Irgendwelche Videos von sich haben die bestimmt auf youtube hochgeladen.
Der geneigte Forumsleser kann dann selber nachschauen was das für Leute sind und für welche Werte sie stehen.
Es wäre schön wenn sie jetzt endlich mal konkret würden.

@Walter Meingott um 22:37

Auch die USA sind nicht mehr das was Sie einmal waren! Erst letztens mussten Sie fast ein drittel Ihrer eigenen Luftwaffe einmotten (Sparzwang durch automatische Schuldenbremse). Sicher diese Maschinen sind auch schnell wieder hergerichtet, aber Fakt ist das der Rumpfstaat wie Sie Ihn nennen bereit ist seine Interessen zu verteidigen. Ich sehe ehrlich gesagt nicht dass die Amerikaner genauso viel Biss in der Sache haben! Da sind einfach zu viele wichtigere Fragen offen. N. Korea, China (wie Sie schon bemerkten), Iran, schon wieder Kirgisistan und die Gefährdung der NATO Truppen in Afghanistan, und und und. Das ist m.E. selbst für die US Amerikaner eine Nummer zu groß, hier eine Aktion wilder Cowboy zu starten. Sie haben es ja nicht einmal fertig gebracht die Russen beim G8 Gipfel unter Druck zu setzen. Außerdem verstehe ich diese vehemente Kriegshetze nicht! Was nutzt einem ein weiter Failed State in dieser Region?

@tagtest

Ich kann Ihren Standpunkt gut verstehen (verfolge die Syrien-Kommentare ja auch schon seit längerer Zeit, jedoch nur lesend). Die Situation innerhalb Syriens bewerte ich ähnlich (trotz schwieriger Nachrichtenlage), wobei ich allerdings davon ausgehe, dass die Bevölkerung, die sich anfangs gegen Assad stellte -analog zu den anderen Ländern des arabischen Frühlings- inzwischen zwischen die Fronten geraten ist. Die gegen Assad kämpfenden bestehen wohl nur noch zu einem Teil aus 'normalen' Bürgern, zu einem anderen wahrscheinlich sogar größeren Teil aus unterschiedlichsten Kämpfern mit Zielen, die wohl auch nicht im Interesse der normalen Bevölkerung sind. Alles in allem sehr unüberschaubar.
Bevor ich ein äußeres Eingreifen befürworte, muss ein Gesamtkonzept auf den Tisch. So sieht es so aus, als wolle man sich erst mal einmischen und schauen was passiert.

@ mr_mad_man um 23:10

"Bevor ich ein äußeres Eingreifen befürworte, muss ein Gesamtkonzept auf den Tisch. So sieht es so aus, als wolle man sich erst mal einmischen und schauen was passiert."
Erst schießen dann Fragen das ist leider das große Konzept seit den Neunzigern! Aber, selbst wenn es ein Super Konzept in die Öffentlichkeit schaffen würde müsste das Syrische Volk auch umsetzen wollen und daran wird es m.E. scheitern! Denn was die Syrer wollen oder nicht das steht leider schon lange nicht mehr zur Debatte! Und sollte es trotzdem umgesetzt werden sollen, haben wir noch einen Staat der sich nicht selbst trägt wie im Fall Kosovo, Libyen oder dem Irak!

@tagtest

"Und es ist beschämend, dass Deutschland passiv abseits steht, anstatt seine moralischen Verbündeten bei der völkerrechtlichen "Responsibility to Protect" wirkungsvoll zu unterstützen."

Ich bin sofort dafür eine UN-Mission zustarten und beide Seiten bedingslos an den Verhandlungstisch zu ziehen.
Aber das einzige was in der UN von der Westseite vorgeschlagen wird ist einseitiger Müll.
Von Russland und China wird dies blockiert, und zugleich bringen diese Staaten Resolutionen ein welche beide Seiten betrifft.
Die syrische Bevölkerung muss nicht nur vor Assad geschützt werden, sondern auch schon lange vor den "syrischen" Freiheitskämpfern. Dafür gibt es mehr als genug Beweise.

Achja Assad hat den Rebellen mehr als genug Angebote gemacht und einen Angriffskrieg führt er erst seit ein paar Monaten und das zusammen mit iranischen Kräften und der Hisbollah.

@Pilepale 22:53, Korrekturen und Anmerkungen.

A. Korrekturen
1. "Die Flugverbotszone wird den Krieg nur weiter befeuern, ganz ähnlich wie in Jugoslawien."
Durch das Eingreifen der NATO wurde der Jugoslawienkrieg bekanntlich beendet und nicht, wie Sie fälschlicherweise behaupten, befeuert - und zwar NACH bereits 200'000 Toten.
2. "das was nach Ihm [Assad] kommen sollte, wird selbst die Terror Zustände in Libyen nach dem Wechsle in die "Demokratie" toppen."
Die angeblichen "Terror Zustände in Libyen" wären für die meisten Syrer HEUTE schon ein Paradies.
***
B. Anmerkungen
3. Zu Irak gäbe es viel zu schreiben, aber das ist ein anderes Thema. Sicher haben Sie Recht, wenn Sie Syrien auch nach dem notwendigen Sturz des verbrecherischen Assad-Regimes keine unmittelbar ruhige Zukunft vorhersagen. Dafür wurde zu lange gewartet. Klar ist, dass es mit Assad keinen Frieden in Syrien geben wird.
4. Es handelt sich bei "diesen Leuten" zum grössten Teil um Syrer IN Syrien, den "rechtlichen Rahmen" liefert die R2P.

@tagtest um 23:34

In Jugoslawien wurde der Krieg genau so befeuert wie es jetzt der Fall in Syrien ist, was zwei Bomben Kampagnen nur heraufbeschwört haben, ohne den eigentlichen Konflikt zu beenden (m.E werden wir da in naher Zukunft noch etwas hören!). Und auch da wurde m.E. genauso fahrlässig berichtet wie heute im Fall Syrien. Was Jugoslawien angeht könnte ich Ihnen den ganzen Tag über parallelen schreiben, die Administration wird nur immer etwas nervös wenn es um dieses Thema geht. Fakt ist ja wohl das bei diesen hohen Opferzahlen in YU und Syrien nicht nur eine Seit Verantwortlich gemacht werden kann! Wenn Sie das Terror-Regime zur Verantwortung ziehen möchten, meinet wegen, aber wer wird die Schützlinge des Westens zur Verantwortung ziehen? Denn dass das nie passieren wird hat man im Fall Jugoslawien recht deutlich gesehen!

@Shantuma 23:25, "Bedingungsloses" Verhandeln ist sinnlos!

Genau das ist der zentrale Punkt meiner Kritik. Der Glaube, es würde schon alles gut, wenn sich "alle" nur an den Verhandlungstisch setzten und sagten: "nun lasst uns doch mal verhandeln", ist nun einmal, freundlich gesagt, wenig realistisch.
Sie müssen schon zur Kenntnis nehmen, dass EINE conditio sine qua non die Abdankung der Spitze des Assad-Regimes VOR Beginn jeglicher Verhandlungen sein muss. (Allenfalls kann man die Modalitäten des Abtritts "verhandeln" - Lawrow könnte vielleicht doch, entgegen seiner ersten Entrüstungen, Assad Asyl anbieten...)
Ich kenne im Übrigen keinen westlichen Staat, der sich für islamistische oder al-kaida-Radikale einsetzte - die Bekämpfung dieser von Ihnen zu Recht erwähnten Gefahr dürfte bei Verhandlungen sowieso Konsens sein (Al-Nusrah wurde schliesslich z.B. auch schon im UN-Sicherheitsrat einstimmig als Terrororganisation eingestuft).

Ist da was dran?:

"Flugverbote bzw. Flugverbotszonen, die nicht vom Einsatz von Bodentruppen begleitet sind, haben nur begrenzten militärischen Wert. In Bosnien konnte die Flugverbotszone das Massaker von Srebrenica nicht verhindern. Im Kosovokrieg nutzten Serben 1999 die NATO-Luftangriffe sogar als Vorwand, um in Verbindung mit dem Kampf gegen die UÇK die Ethnische Säuberung der Kosovo-Albaner zu verstärken" Wikipedia zu Flugverbotszone

Vergleich zum Krieg in Ex-Jugoslawien

Bei dem Konflikt in Syrien hieß es von Anfang an "Assad muss weg" (und nicht „Reformen müssen her“ oder "der Krieg muss beendet werden"; nicht einmal in Richtung Korea wurde ähnliches - "Kim muss weg" - geäußert!).
An ähnliche versuchte Eingriffe in die jeweiligen Führungen in Ex-Jugoslawien erinnere ich mich nicht.

@Tada 0:56, Die Bodentruppen sind da...

Keine Sorge, ähnlich wie in Libyen sind in Syrien die Bodentruppen vor Ort dann durchaus vorhanden, vernünftig bewaffnet, hoffentlich.
Im Kosovo haben die Luftangriffe der NATO letztlich das Ende der serbischen Aggression im Kosovo bewirkt. Aber auch hier gebe ich Ihnen Recht, insofern Milosevic nur deshalb nachgab, weil ihm klar war, dass es nicht dabei geblieben wäre.
In Srebrenica wiederum hat die Flugverbotszone selbst schon gar nicht erst funktioniert.

Der reine Wahnsinn

Die Idee der USA, nun von Jordanien aus mit einer eigenen 5000 Mann starken Flugverbotszonenmiliz einzugreifen, ist vollkommen verrückt und könnte ein ähnliches Fiasko werden, wie die Schweinebucht.

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