Kommentare

Organspende

In den 1970 Jahren wurde das Thema Organspende in dem Stilmittel Spielfilm mit den Schauspielrn/in Jutta Speidel, Herbert Herman und Wolf Roth behandelt.
Wenn man die fiktive Darstellung mit der heutigen Realität vergleicht, dann war/ist dieser Spielfilm siener Zeit weit voraus gewesen und hat an Akualtät nichts verloren.

Phoenix2610, die Unbestechlichen

Es gibt Bereiche,die dürften

Es gibt Bereiche,die dürften einfach nicht in private = fast immer gierige,Hände geraten.Gesundheit ist eines davon.Der Wahn,alles zu privatisieren,einzig zum Zwecke der Gewinnmaximierung,ist meiner Meinung nach die Hauptschuld,warum fast keiner mehr spenden will.Ich auch nicht,ich hatte jahrelang einen Spenderausweis im Geldbeutel.Ärzten kann man leider auch kaum noch vertrauen,sind sie doch auch fast durch die Bank weg von der Pharmaindustrie gekauft und machen,dem Profit zu liebe,das,was diese Industrie will.Aber es gibt noch Ausnahmen,mein Hausarzt zum Beispiel.So lange Medizin/Heilung dermaßen von wenigen "verwertet" und bis zur Perversion ausgenommen wird,nur um Kohle zu ziehen,so lange werden die Menschen ihr nicht mehr vertrauen.
Und das ist gut so,ist der Mensch für die doch nur noch Ware/Produkt/Ersatzteillager.
Weg von der privaten Profitgier und wieder hin zum Menschen,das wäre der einzige und richtige Weg.
Leid tun mir die Menschen, die die Organe dringend brauchen.

Vertrauen

Weil überall in der Politik betrogen wird, weil ich ständig erlebe wie bestehende Gesetze vom Staat gebrochen werden, weil ich selber überall von Behörden unter Missachtung bestehender Gesetze betrogen werde, habe ich das Vertrauen auch hier verloren. Wenn ich sicher sein könnte meine Organe nur an, finanziell Bedürftige, zu spenden, würde ich das tun.

muss Organspende wirklich sein?

Die Grundfrage - muessen wir auf Kosten anderer unbedingt laenger leben? - wird in keiner Weise beruecksichtigt. Diese sollte man sich aber zuerst einmal stellen. Wer sich einmal ganz intensiv mit dem Thema Organspende - Entnahme von Organen bei lebendigem Leib - auseinandergesetzt hat und auch die Folgen fuer diejenigen, die die Organe erhalten, wird sicher nicht mehr spenden oder empfangen wollen. Es waere an der Zeit, die Bevoelkerung einmal richtig aufzuklaeren. Dann wuerde sich das Thema wie man am besten an Organe anderer Menschen kommt von alleine erledigen.

Organspende

Vorbemerkung: Dokumentarfilm " Eine Frau will mehr" gesendet auf dem Kulturkanal Arte am 26. April 2013

Frage-Hypothese: Welche Chance erhlate ich einmal angenommen ich wäre Organspender, wenn ich einen schweren Unfall habe? Um diese Frage zu verstehen muessen Sie den Dokumentarfilm gesehen haben!!!

Phoenix2610, die Unbestechlichen

Mangelhafte Aufklärung

Das Thema Organspende ist ein durchaus heikles Thema, denn man weiß nicht was schlimmer ist, das Halbwissen was viele Leute haben oder wenn sich die Leute intensiv mit dem Thema beschäftigen. Es fängt schon damit an, dass der Spender nicht "wirklich tot" sein darf, weil die Organe mit dem Kreislaufversagen unbrauchbar werden.

Ich empfehle den sachlichen und unaufgeregten Artikel: http://news.doccheck.com/de/1508/die-untoten-hirntoten/

Die Geschichte mit den Unregelmässigkeiten bei der Vergabe und Zuteilung kommt noch als i-Tüpfelchen dazu.

Leider nicht die ganze Wahrheit

"Im Jahr 2012 gab es nur noch 1046 Organspenden"
Es wird leider immer vergessen zu sagen, das ein Spender nicht tot ist, sondern für Hirntot erklärt wird. Aus einem toten Körber können keine Organe mehr entnommen werden.
Glaubt hier den wirklich jemand, das einem Prommi oder Politiker der Hirntot erklärt wird. Nein, diese Bessermenschen haben zwar einen Organspendeausweis, dieser hat nur eine Alibi funktion.
Statt der Pharmaindustrie weiter die Taschen zu füllen, sollte die Forschung von künstlichen aus der retorte hergestellte Organe voran getrieben werden.
Da ein Körber das Spenderorgan abstossen will, muß der Spender den rest seines leben Medikamente zum vergiften seines Körbers einnehmen. Diese kosten im Schnitt 1000 Euro im Monat pro Patient.
Leicht verdientes Geld für die Pillenhersteller.

Idee

Nur, wer selbst bereit ist, seine Organe zu spenden (vor Beginn der langen Krankheit) sollte letztendlich auch das Recht haben, ein Organ zu bekommen (Kinder ausgenommen oder Eltern entscheiden lassen, ob sie dem Säugling mit Herzfehler nebenan das Herz ihres Babies geben würden). Dann hätte man doch ratzfatz eine Spendenbereitschaft von mind. 90%.
Erst, wenn NACHTEILE entstehen, weil man zu faul ist, sich darüber Gedanken zu machen, werden viele Menschen sich vielleicht 2 Minuten Zeit nehmen, so ein Scheinchen auszufüllen.

Meine Organe

kriegen höchstens die "Raub"Katzen eines Zoos. Ich spende nicht und will im Fall des Falles auch keine fremden Organe. Mir wird schlecht bei dem Gedanken an diese Leichenfledderei...

Hirntod als Kriterium

Seit Jahren führe ich einen Organspendeausweis mit mir, zunehmend verunsichert bin ich wegen dem Kriterium Hirntod. Wissenschaftler zweifeln an, ob Hirntod als Kriterium fürs Lebensende ausreicht, oder ob das Gehirn nicht gleichrangig mit anderen Organen betrachtet werden muss. Diese Diskussion kommt mir zur Zeit zu kurz. Ich selbst habe mich entschieden, da ich mir ein Leben ohne Hirntätigkeit nicht als für mich lebenswert vorstellen kann. Aber diese Entscheidung müsste man jedem Organspender offenlegen. Momentan läuft die ganze Diskussion nur unter dem Gesichtspunkt des Missbrauchs aus materiellen Gründen. Das greift nach meiner Einschätzung zu kurz. Wer diskutiert bei der Entscheidung des potentiellen Organspender mit diesem diese ethischen Fragen? Keine Probleme sehe ich bei Lebendspenden.

Schweineorgane gehen auch nach DNA-Veränderung

Dass man im Land der Denker immer noch auf Gebrauchtteile setzt ist für mich völlig unverständlich, seit Jahren ist es möglich Schweine gentechnisch so zu verändern dass die Organe auch mit dem Mensch kompatibel sind.
Beim Auto kommt doch auch keiner auf die Idee gebrauchte Bremsen einzubauen.

Unglaublich

Es fällt wirklich schwer zu lesen was hier geschrieben steht. Geht mal in ein Krankenhaus und schaut einer 25 jährigen, die lächelt weil ihr zweijähriger Sohn in ihrem Krankenbett einschlief und die durch Krankheit ein Organ verloren hat in die Augen und sagt ihr: "Es ist unchristlich Leichen zu fleddern. Gott wollte deinen Tod.". Bis ich das schaffe gehe ich 4x jährlich Blut spenden beim roten Kreuz und trage einen Organspendeausweis bei mir. Mir doch egal ob ein Arzt reich wird, solange Menschen leben!

@maria1959

Auch wenn ich Ihre Einstellung respektiere muss ich doch einwenden, dass es durchaus Menschen gibt, die in Ihrem Leben noch etwas anderes vorhaben als an lokalem, auf Organe beschränkten Krebs (als Bsp.), zu sterben. Die Organe werden gespendet, nicht erkauft, und da sich ein Mensch zu Lebzeiten bewusst für oder gegen eine Organspende entscheidet, kann hier von "auf Kosten anderer" keine Rede sein. Jeder Spender entscheidet frei und unbeeinflusst, ob er nach seinem Ableben seine Organe spenden möchte oder nicht.

Organspende

Hier zeigt sich doch deutlich, dass die meisten, die, wenn sie etwas geben, auch etwas zurück haben möchten - leider. Denn ich bin der Meinung, man gibt ! und fertig !! Sicher ist immer ein Restrisiko in diesem Leben vorhanden, da das Böse/Kriminelle weiter unter uns leben wird. Aber das hält mich nicht davon ab, weiterhin für das Gute und für die Hilfe lebensverlängernder Möglichkeiten - wie Organspende - zu handeln. Meinen Ausweis trage ich stets bei mir - ohne Frage. Danke, dass es das überhaupt gibt !

@08:55 Gselzber

Eben aus der von Ihnen aufgeführten Problematisierung des "Hirntods", habe ich mich derzeit gegen eine Organspende entschieden.
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Dieser essentielle Bereich kommt wirklich völlig zu kurz in der Diskussion und viele Ärzte gehen auch immer schnell über diesen Punkt hinweg, wenn dies diskutiert wird, so als gäbe es dazu keine kontroverse Diskussion, auch und gerade unter Medizinern.

Meine Organe

Ich habe bisher keinen Organspendeausweis. Ich würde meine Organe hergeben, aber nicht an Privatpatienten. Diese Zwei-Klassen-Medizin kotzt mich an.

Aber Blut spenden darf ich schließlich auch nicht, meine Kasse hatte damals die Impfung gegen Hepatitis A nicht zahlen wollen...

Naiv und wenig hilfreich...

Eine in fast allen Facetten -auch hier sich wiederholende- Wertediskussion über Ethik, Moral und Nächstenliebe zu führen, hilft niemandem.

Auf der einen Seite verdienen die Beteiligten eines gigantischen Organ-"amazon"handels und die anderen diskutieren über Nächstenliebe und Co.

Mein Vorschlag: Neue Wege gehen !
Diejenigen, die die Organe nach dem letzten Atemzug zur Verfügung stellen, müssen, wenn Organe entnommen werden, finanziell im Nachgang beteiligt werden. Testamentarisch kann der Spender festlegen wer oder welche Organisation das Geld bekommen soll.
Fair Trade !
Dann dürften sich in wenigen Jahren die Diskussionen über zu wenig Organe erübrigt haben.

Aber ich befürchte: Wir sind noch nicht so weit !

Richtiges Thema zur Unzeit

Leider zeigt sich hier wieder das allzeit zu beobachtende Phänomen: an Wochenenden nimmt die Qualität der Kommentare auf tagesschau.de umgekehrt proportional zur Menge rapide ab. Was hier an gefährlichem Halbwissen kursiert, kann für ein so populistisch behandeltes Thema wie die Organspende buchstäblich tödlich sein.
Ja, Organe müssen entnommen werden, während der Blutkreislauf noch funktioniert - das kann aber auch die Herz-Lungen-Maschine übernehmen. Nein, ein Mensch der hirntot ist, lebt nicht mehr. Hühner können ohne Kopf auch noch eine Zeit lang rennen, trotzdem würde niemand behaupten, dass sie noch leben. Ja, so lange der Kreislauf funktioniert, ist es auch möglich, dass die Nerven weiterhin Informationen (Schmerzen) ans Stammhirn senden, was dann auf vegetativer Ebene zu Muskelreaktionen führt. Reiben Sie mal einen seit mehreren Stunden toten Fisch nach dem Auftauen mit Zitronensaft ein - da bekommen Sie erstaunliche Reaktionen! Verzichten Sie deswegen aufs Essen?

Mein Bauch gehört mir!

Irgend wann man landet man wenn es so weiter geht noch wegen einer gebrochenen Nase im Leichenschauhaus.

Organspende

3 Gedanke: Es gibt ein Interessenkonflikt bei der Thematik Organspende. Sehen die Befürworter der Organspende (Mediziner u. Lobbyisten Pro Organspende. Sie verlangen dem Bürger/in mit dem tragen eines Organspenderausweises eine Entscheidung ab, die den Unfall- u.Transplatationsärzten enorme Freiheitsgerade zubilligt bei der Behandlung von Notfallpatienten!!!

Phoenix2610, die Unbestechlichen

Alle Menschen sollten Organspender sein,

außer sie haben der Organspende ausdrücklich widersprochen. In diesem Fall dürfen sie aber im eigenen Notfall auch kein Organempfänger werden. Die entsprechenden Informationen sollten unproblematisch auf der Versichertenkarte gespeichert sein.

Unglaublich,

mit welchen scheinheiligen Argumenten hier gegen die Organspende Stimmung gemacht wird! "Leichenfledderei", "hirntot ist noch nicht ganz tot", "Ärzte = raffgierige Quacksalber", "Spenden ja, aber nicht an Privatpatienten", und so weiter. Da verknotet sich doch jedem vernünftig denkenden Menschen das Hirn!

Wegen ein paar schwarzen Schafen (die es wohl leider immer geben wird) nicht spenden wollen ist den potentiellen Empfängern gegenüber nicht nur äußerst unfair, sondern auch extrem zynisch.

Kein Arzt sollte Vorteile durch Organspenden haben, das ist klar. Diese Mediziner gehören bestraft, aber doch nicht die Patienten! Was aber genau die machen, die ihren Ausweis im Zuge des neuerlichen Skandals zerrissen haben.

Eine Widerspruchslösung wie in Österreich wäre die beste Lösung für alle.

Erschüttert...

Ich bin über die Kommentare hier teilweise ehrlich erschüttert. In dem Skandal ging es doch nicht darum, dass Organe von Spendern weggeworfen wurden, sondern nur, dass die "falschen" Leute diese erhalten haben. Das ist ein Missstand, der zu ändern und änderbar ist. Wie kann man daraufhin seine Spendebereitschaft revidieren? Die Spenden haben doch trotzdem Leben gerettet, auch wenn das in den Augen einiger die Leben der "Falschen" waren.
Wenn Sie aktiv etwas an dem materialistischen Missstand, der nunmal zu unserer Gesellschaft gehört, tuen möchten, dann ist gerade der Organspendeausweis der richtige Schritt:
Denn Kriminalität entsteht nur dort, wo Mangel herrscht.

Ersatzorgane

Da der Bedarf an Ersatzorganen groß ist, und die Organspende viele Probleme aufwirft (gerechte Verteilung, Abstoßung durch Empfänger, Manipulation), sollte man sich verstärkt den Alternativen widmen. Diese heißt Stammzellenforschung und Gentechnik. Denn wenn man sich seine benötigten Ersatzorgane aus einer eigenen Hautzelle züchten lassen kann, gibt es all die o.g. Probleme nicht mehr.

Folgen wir dem Weg des Geldes....

Dann sieht man sofort wieso die Bevölkerung das Vertrauen immer stärker verliert bzw. verloren hat.
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Das Krankenhaus verdient am Spender. Die Transportfirma verdient am Spendeorgan und auch das Krankenhaus das das Spenderorgan einsetzt verdient. Die Ärzte werden auch bezahlt. Nur der Spender bzw. deren Hinterbleibenden gehen immer leer aus, deshalb heißt es ja auch Spende.
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Wer jedoch das Spenderorgan erhält, das ist dank des Allseitsgerühmten Datenschutzes nicht ersichtlich, genausowenig wie die genauen Vergaberichtlinien.
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Obwohl oder genau wegen der hohen Gewinne der mit den Spendeorgangen erzielt werden, sollte sich der Datenschutz nicht nur auf das Verschleiern sondern mehr auf die ordentliche Abwicklung der Vergabepraxis beschränken.
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Solange der Gewinn für diverse Einrichtungen und Personen so hoch ist und alles vor der Öffentlichkeit verheimlicht wird, solange wird das Vertrauen der Spender auf der Strecke bleiben.
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Egal wie Herzergreifend die Schicksale sind.

Ich bin entsetzt darüber,

wieviel Wut, Missgunst und Arroganz aus vielen der Kommentare spricht.

Liebe Menschen, wenn es um Organspende geht, geht es IMMER um Leiden und Tod von Menschen, sei es nun das des (potentiellen) Spenders oder um das des (potentiellen) Empfängers. Allein aus Respekt dieser Tatsache gegenüber sollte man doch Abstand davon nehmen, hier egoistische und selbstbezogene Argumentationen zu posten.

Man SPENDET das Organ. Es handelt sich um einen Akt des freiwilligen Gebens, ohne Anspruch auf Gegenleistung, auch nicht in der Form, dass das Organ einem einer Gruppe Zugehörigen gegeben wird, auf die man vielleicht gerade keinen Hass hat ("keine Privatpatienten..."). Entweder man ist bereit, zu geben ohne Erwartung auf Gegenleistung oder man ist es eben nicht. Wenn man es nicht ist, sollte man aber nicht versuchen, sich über Scheinargumente aus der moralischen Verantwortung für diese Nicht-Bereitschaft zu ziehen.

Scheinargumente?

Seit wann brauche ich für meine Organe Argumente? Ich glaub es geht los! Ich würde bestenfalls spenden, wenn ich den Menschen kenne und schätze, aber nicht bei Unbekannten. Und mit Moral braucht man auch nicht kommen, bestenfalls mit Ethik. Die Unterschicht wird sitzengelassen- aber zum Organespenden reichts dann?

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