Kommentare

Immer weniger Strafgefangene

Ist doch logisch.
Wenn durch massive Stellenstreichungen bundesweit immer weniger Polizeibeamte Straftaten aufklären können, verringert sich konsequenterweise auch die Zahl der Strafgefangenen. Die restlichen Polizeibeamten müssen aber Zeit haben, um für die Gewaltexzesse in Fussballstadien oder zur Durchsetzung von Spekulanten-Bauvorhaben oder Atommülltransporten präsent zu sein. Natürlich müssen die jeweiligen Interessengruppen für die Einsätze nichts berappen, dafür sind sie in der Landes- und Kommunalpolitik zu gut vertreten. Es ist bei dieser Entwiclung gut zu erkennen, wo die Politik ihre Prioritäten setzt. Polizisten dürfen nicht nachdenken. Wenn es einer wirklich täte, müsste er eigentlich den Beruf wechseln.

Rückgang von Straftaten?

Gerade bei schweren Delikten wie Mord gehe ich davon aus, dass die allermeistens nicht unbemerkt bleiben können. Insofern würde gerade ein Rückgang bei schweren Delikten, der ja zum Hauptteil der Einsitzenden führt, auf ein Abnehmen von schweren Straftaten schließen lassen.

Und ich gehe davon aus, dass diese schweren Straftaten auch dann bemerkt werden, wenn es zu wenig Polizisten gibt. Da hat der Kommentator neu ja Recht. Es gibt zuviele unbezahlte Überstunden bei den Polizeibeamten. Aber es fehlt immer noch die Auswirkung auf die Aufklärung bei schweren Verbrechen. Da ist die Aufklärungsquote - zum Glück - immer noch sehr hoch.

Bei der rasant zunehmenden Zahl von Internetbetrügereien in Höhe von 2- oder 3-stelligen Geldbeträgen haben die Polizeibamten dann aber keine Zeit und Lust mehr. Verständlich.

kein wunder............

die strafen sind anstatt schärfer zu werden, immer laxer geworden. die leute, welche in den knast gehören, kaufen sich mit einem kuhhandel frei. beispiele gibt es genug.
aus der finanzbranche wurde niemand eingelocht, obwohl für die verursacher der finanzkrise scharfe strafen angekündigt wurden. so kommen also nur die dummen in den knast, welche keine guten anwälte haben. die zeche zahlt der zahlbürger.

Eine Variante....

Aber auch bei Straftätern gibt es den "demoskopischen Wandel"! Sprich: Wenn nicht mehr soviel Leute da sind, gibt es weniger die Klauen, gibt es weniger die erwischt werden, gibt es weniger die einsitzen.
Der einzige Punkt der antizyklisch wirken kann, sind da die Fußballfans.

Wirklich`

Um welchen Prozentsatz bzw. um wieviele Insassen absolut ist die Zahl derer gestiegen, die in psychiatrischer Betreuung sind?

Inhaftierte

Ein tendenzieller Rückgang von schweren Delikten ist in meinen Augen nicht erkennbar, wobei es temporäre Schwankungen gibt.
Sie dürfen nicht vergessen, daß nicht nur Mörder in Haft sitzen, sondern auch solche, die u.a. wegen schwerer Körperverletzungs- und Sexualdelikte, schwerer Eigentumsdelikte, Rauschgiftdelikte, zu denen auch Delikte gehören - wie etwa die Zahl der rasant steigenden Einbruchszahlen, die bei höherer Polizeidichte entweder verhindert oder durch einen schnelleren Zugriff der Täter gefasst werden kann.
Was Internetbetrügereien mit bis zu 3-stelligen Geldbeträgen mit dem Thema zu tun haben sollen, ist mir nicht klar, da diese in den seltensten Fällen zu Haftstrafen führen, außer es wird ein gewerblicher Betrugstatbestand nachgewiesen.

Schwabe60 sagte es richtig:

"Wenn durch massive Stellenstreichungen bundesweit immer weniger Polizeibeamte Straftaten aufklären können, verringert sich konsequenterweise auch die Zahl der Strafgefangenen."

PS. Dafür sprechen immer mehr Gerichte Freisprüche bzw. sehr geringe Strafen, dass ein neues Phänomen auftauchte: Intensivtäter*!
Sie bereichern Deutschland immer mehr!

* Ein Intensivtäter ist jemand, der im Jahr mehr als 10 Straftaten begeht.

Möchte mich meinen Vorredenern anschließen

Weniger Polizei = weniger Verhaftungen

Die Feststellung, dass die

Die Feststellung, dass die Anzahl der Gefangeneninsassen zurück gehen würde hat keinerlei Aussagekraft, wenn die dafür verantwortlichen Faktoren nicht genannt werden. Es wäre im Interesse des deutschen Volkes, wenn unsere werten Journalisten ihre Gehirne rebooten und vorm Abtippen von AP, DPA oder Regierungsmeldungen etwas nachdenken würden. So wäre es zum Beispiel sehr interessant zu erfahren, wie sich die Anzahl der Polizisten in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. Ebenfalls hilfreich bei der Bewertung der Meldung wäre die Entwicklung bei der Dauer von Gerichtsverfahren, bei der Anzahl anhängiger Verfahren und natürlich die Entwicklung bei der Anzahl an Richtern bzw. Justizdienern. Ohne diese Hintergrundinformationen ist diese Meldung schlicht unbrauchbar und als Desinformation zu verstehen, da die wichtigsten Faktoren für die Entwicklung nicht genannt werden.

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