Kommentare

Rolle der Türkei

ist im Moment ganz klar: Erdogan arbeitet wie sonst niemand daran, einen Bürgerkrieg in einen internationalen Konflikt zu verwandeln. Selbst will die Türkei zwar nichts unternehmen, aber die Amerikaner und Europäer sollen es richten. Das ist unverantwortlich und extrem erbärmlich. Egal was in Syrien passiert und wer am Ende an der Macht ist, kein anderes Land hat das Recht, sich in den Konflikt einzumischen. Ganz davon zu schweigen, wie hochgradig dämlich es wäre, die Rebellen zu unterstützen...

Warum eigentlich?

Immer wird nach der USA oder dem Westen allgemein gerufen.

Greift der Westen dann ein, wird er dafür kritisiert, die Gefahr von Terror-Anschlägen steigt.

Währenddessen verhalten sich die arabischen Nachbarn und andere islamische Länder -wie auch die Türkei- ganz ruhig, als ginge sie das nichts an was direkt vor der Haustür passiert.

Mit einem Eingreifen in Syrien hilft man vielleicht den Gegnern von Assad, aber was kommt dann?

Sobald die härteren Islamisten an die Macht kommen werden sich viele nach Assad zurücksehnen.

Man denke nur an diesem Bericht

http://www.tagesschau.de/ausland/justizalltag-aleppo100.html

Westen, halte dich da raus. Du wirst immer der Verlierer sein

Genau

Endlich mal ein Kommentar, den man ernst nehmen kann. Dass Erdogan sich möglicherweise selbst ins Abseits manövriert hat, wird er wohl erst merken, wenn es zu spät ist. Man erinnere sich daran, wie eng die Beziehungen zu Syrien vor 2011 waren, wie sehr die Türkei davon profitiert hat. Nun ist das Porzellan zerschlagen.

Erdogan

bewegt sich auf sehr dünnen Eis. Egal, wie es ausgehen wird, er wird der Verlierer sein.

Seine machtpolitischen Ambitionen sehen die Araber mit Argusaugen, und wie in dem Bericht steht, könnte er sich "Dschihadisten" mit ins Haus holen, die u.u. noch von anderen arabischen Staaten gefördert werden. Das wiederum, kann sich auf die gesamte Region auswirken und auch Europa schädigen.

Die Doppelgleisigkeit, die Erdogan an den Tag legt, kann die ganze Region destabilisieren.

Mann sollte ihn endlich mal sagen, dass es so nicht geht und dass er Hilfe nur erwarten kann, wenn er endlich mal seine "Führerambitionen" hier außen vor lässt.

Er ist ein Brandstifter, weiter nichts.

komplizierte Gemengelage

Der türkische Geheimdienst MIT, türkischen Medien folgend, soll vor einer Woche vor drei mit Bomben beladenen Autos gewarnt haben - zwei der beschriebenen PKW explodierten in Reyhanli. Merkwürdig das MIT das beobachtet und an alle Grenz- und Polizeistationen gemeldet haben soll ohne eine erfolgreiche Reaktion. Türkische Journaille will dem nachgehen. Zur "Gemengelage" will ich anmerken, das die türkischen Behörden meines Erachtens in den sehr viral erscheinenden Städten einen erstaunlichen Durchblick zeigt - bereits bei einigen Anschlägen wurden die Täter auch in sehr kurzen Zeiträumen ermittelt. Das Netz aus Videoüberwachung, Zivilpolizei und V-Männern ist dem israelischen Niveau angepasst und arbeitet entsprechend effektiv. Hier muss ich also Herrn Pick widersprechen, der im Interview ansonsten keinen Schnitzer erkennen lässt...

Neustart ohne Assad

Die Hintergründe sind darin zu suchen, dass die Assads - Vater wie Sohn - die sunnitische Bevölkerungsmehrheit im Land zum eigenen Machterhalt klein gehalten haben. 1982 zum Beispiel ließ Assads Vater in der Stadt Hama eine Protestaktion der Muslimbrüder niederschlagen - es gab 20.000 bis 30.000 Tote. Danach herrschte Friedhofsruhe. Das hat kein Syrer sunnitischer Prägung vergessen.

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Das Aufbegehren der Sunniten ist legitim.
Ihnen ihre Rechte zu verweigern kann so nicht weiter gehen, vorallem nicht mit dieser Gewalt des syrischen Regimes, die wir täglich sehen können. Terrorakte der Opposition sind allerdings ebenso zu verurteilen.
Frieden in Syrien kann es nur geben, wenn alle die Waffen nieder legen, Assad zurück tritt und das Land verlässt. Mit Hilfe der UNO kann dann ein demokratischer Neustart gewagt werden.

Erdogan ist besonnen in diesem Konflikt

@Dark Chaos:
Rolle der Türkei ist im Moment ganz klar: Erdogan arbeitet wie sonst niemand daran, einen Bürgerkrieg in einen internationalen Konflikt zu verwandeln.

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Das sehe ich ganz anders.
Erdogan ist wesentlich besonnener, als viele glauben. Erdogan hat auf jeden Fall die Bedeutung der Region und die humanitären Aspekte der Bürgerkriegssituation im Blick.
Ganz anders Assad. Dem Diktator geht es nur um die Macht und ums blanke Überleben. In diesem Kampf nimmt er mittlerweile auf niemanden mehr Rücksicht, auf Menschenleben Unschuldiger schon gar nicht.

Erdogans gemäßigte Positionen

@Martina M.:
Mann sollte ihn endlich mal sagen, dass es so nicht geht und dass er Hilfe nur erwarten kann, wenn er endlich mal seine "Führerambitionen" hier außen vor lässt.
Er ist ein Brandstifter, weiter nichts.

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Das ist grundfalsch und sachlich nicht zu belegen. Leider trifft man hier auf eine ganze Menge unverständlicher und aus der Luft gegriffener Vorurteile gegen Erdogan.
Die Türkei hat zu Recht Führungsambitionen, weil sie strategisch wichtig ist und eine gemäßigte Politik verfolgt.

Sehr gutes, ausgewogenes Interview

Drei Dinge möchte ich hier nur anmerken:
1) Eine weitere alternative Motivlage, die mir zu Reyhanli einfallen würde, wäre ein Anschlag radikalsunnitischer Kräfte auf die alawitische Bevölkerung in der Türkei.
Da die ja auch die Alawiten in Syrien bekämpfen, ist ihnen sowas auch im türkisch besetzten Hatay zuzutrauen.
Ich stimme dem Interviewten zu dass die Schuldfrage verdächtig schnell "geklärt" wurde.
2) Einige hier ärgert, dass alle Rebellen von vielen als Terroristen bezeichnet werden. Ohne Frage gibts immer Leute, die mit gutem Gewissen aber aus falschem Wissensstand sich auf die falsche Seite stellen. Mich ärgert was anderes: Die Andeutung, die Mehrzahl d. syr. Sunni seien gegen Assad.
Aber Assad ist zu einem Religionskrieg nicht in der Lage, da er auf die 70% Sunni angewiesen ist. Er hat das Ausland gegen sich und überlebt nur dank der Treue des größten Teils der Syrer einschl. der Wehrpflichtigen.
3) Die Verantwortlichen des Massakers in Hama sind zur FSA übergelaufen.

Mit Sicherheit nicht die Türkei

"und sollte in einem "neuen Orient" ein Land eine Führungsrolle einnehmen, wird es sicher eher die Türkei sein als irgend ein anderes Land..."

Es wird überhaupt kein Land sein, und die Türkei schon 2 x nicht, da die Araber Erdogan zwar beipflichten, wenn es mal wieder gegen den Judenstaat Israel geht, ihn aber ansonsten ablehnen.

"Die einflussreiche ägyptische Muslimbruderschaft hat den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan davor gewarnt, eine Vormachtstellung in der arabischen Welt anzustreben. „Wir heißen die Türkei und heißen Erdogan als einen berühmten Führer willkommen, aber wir glauben nicht, dass er oder sein Land allein die Region führen oder den Weg in die Zukunft aufzeigen sollten“

http://news.orf.at/stories/2079228/

Sie trauen im nicht. Ausserdem ist in der Region, sowieso jeder mit jedem verfeindet. Die unterschiedlichen religiösen Gruppen streben nach Macht. Sieht man doch daran, dass jeder jeden bekriegt.

Recht gutes, ausgewogenes Video

Wie zum Interview habe ich auch zum Video ein paar Anmerkungen.
1) Assads Familie ist nicht komplett Alawi, das ist ein Fehler. Seine Frau, und wenn ich mich recht entsinne auch die Frau seines Bruders sind beide Sunni.
2) Die "verfehlte Wirtschaftspolitik" Assads wurde auf Druck der WTO durchgeführt. Dies hatte aufgrund privatisierter Staatsbetriebe tatsächlich zu Problemen geführt.
3) Die Wahrscheinlichkeit ist recht hoch, dass sich unter ca. 160000 Aufständischen auch mindestens ein Christ und ein Druse findet, vielleicht auch der eine oder andere Buddhist, Hindu oder Schamane.
Die Betonung einer überkonfessionellen Rebellenbewegung wurde schon oft von FSAbefürwortlern gebracht, aber ich sehe sie kaum begründet. Angesichts der Intoleranz vieler dürfte es Nichtsunniten bei den Rebellen schlecht gehen.
4) Am meisten zu fürchten haben die Alawi und nicht die Christen. Wir haben von Mohammed den Status "Fehlgeleitet" zugesichert bekommen, die Alawi hingegen gelten als "Kafir" -> Kopf ab

Hauptsache Besonnenheit

Erdogans hält weiter an. Er hat wie kein anderer türk. Leader vor ihm, die Türkei geeint und (wirtschaftlich, politisch) nach vorne geführt. Möge er sich weiterhin nicht beirren lassen und sowohl die Türkei, als auch die Region besonnen führen. Nach Atatürk(und vll Özal), ist er der charismatischste und souveränste Leader in der Region!

@ Deutschtürke

"Das ist grundfalsch und sachlich nicht zu belegen. Leider trifft man hier auf eine ganze Menge unverständlicher und aus der Luft gegriffener Vorurteile gegen Erdogan.
Die Türkei hat zu Recht Führungsambitionen, weil sie strategisch wichtig ist und eine gemäßigte Politik verfolgt."

Im Moment vertritt er noch eine gemäßigte Politik, weil die Türkei durch Atatürk dieses Profil bekommen hat.

Das wird aber anders werden, wenn Erdogan mehr Macht bekommt. Mit der Eleminierung des Miliätars hat Erdogan begonnen, die Türkei weiter in Richtung Islam zu treiben.

Das gibt er ja auch mehr oder minder zu. Hetzereien gegen Christen sind bei ihm ja z.b. an der Tagesordnung und das ist ja noch nicht alles. Das ist nicht gemäßigt, sondern er zeigt jetzt sein wahres Gesicht. Hat mir übrigens mal ein Türke gesagt, dass Erdogan nach der Eliminierung des Militärs erst so richtig loslegen wird. Und genauso ist es gekommen.

Erdogan an die Spitze der Fußtruppen

Die richtige Vorgehensweise läßt sich doch doch ganz einfach zu testen.
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Eine militärische Auseinandersetzung gegen Syrien könnte die Türkei mit Fußtruppen beginnen, an deren Spitze selbstredend Erdogan steht.
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Als Politiker, dem die Zukunft des türkischen Volkes am Herzen liegt, wird er dies sicherlich bereitwillig tun begleitet von Frau, Kindern und seiner ganzen Sippe. Politiker sind doch Vorbilder.
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Sollte er sich jedoch verhalten wie Kaiser Wilhelm II, der nicht bereit war, ein großes Opfer zu bringen, so ist die Situation doch klar:
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Eigene Gelüste mit dem Leben der Kinder anderer Menschen erkaufen.
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Ich würde so ein Verhalten dann allerdings verbrecherisch nennen.

@Deutschtürke

Humanitäre Aspekte? Wohl kaum. Erdogan hat einzig und allein türkische Interessen im Sinn (was grundsätzlich ja auch so sein sollte und völlig ok ist) und dafür ist er auch bereit, den Krieg in Syrien durch eine internationale Intervention noch auszuweiten. Was das für die Menschen in Syrien bedeutet, ist ihm reichlich egal - anders kann ich seine kriegstreiberische Rethorik nicht deuten. Erdogan will beispielsweise ganz konkret eine Kurdenstaat verhindern, aber ganz sicher nicht aus humanitären Überlegungen heraus...

Vom Regen in die Traufe

Die Unterstützung jeglicher am Krieg beteiligten Gruppen ist unverantwortlich egal wer bisher wen unterdrückte, es wird am Ende doch wieder darauf hinauslaufen dass ein Teil der Bevölkerung unterdrückt wird, im Moment ist so etwas wie eine gemässigte Opposition nicht vorhanden.
Würde man sich in den Konflikt einmischhen müsste das wenn zum Schutz der Zivilbevölkerung geschehen (das hat nichts mit Einmischung zu tun wenn sie statt wie bisher von einer Seite, nun von 2 abgeschlachtet werden).
Will man dann nicht dass diese vom Regen in die Traufe kommt müsste sie weiterhin massiv geschützt werden, und da dies ein Teil nicht will und sich dagegen zu Wehr setzen wird wird das nur mit ernormen Aufwand möglich sein, in der Vergangenheit sind solche Missionen immer gescheitert, die internationale Bereitschaft es nochmal zu versuchen ist entsprechend gering.

Alles andere wie auch- wie auch die Forderung Erdogans ist lediglich politisch motiviert, das Leiden würde so nicht verringert.

@ 18:59 von Deutschtürke

Die Türkei hat zu Recht Führungsambitionen, weil sie strategisch wichtig ist und eine gemäßigte Politik verfolgt.
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Das bleibt der Türkei unbenommen. Herrn Erdogan aber, glaube ich 200 Chemieraketen einfach nicht ... und noch weniger, wenn er dann verkündet dass er bereit wäre.
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Wofür bereit, seine Soldaten in einen chemischen Krieg zu schicken? Oder möchte er nur beim ersten Schritt dabei sein, einer Flugverbotszone?
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Ich glaube weder noch. Erdogan weiß genausogut wie jeder Andere, dass das Thema (so hart das klingt) eigentlich nur noch herhält um "Imagepflege" zu betreiben, respektive Imageschaden von sich abzuwenden.
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Wenn Erdogan in die USA reist, dann ja wohl ehr' nicht weil es vonnöten wäre, dass er dort einen Geheimdienstbericht persönlich abgibt ... wäre da was von Gehalt drinne, hätte man den sicherlich schon auf anderem Wege den Amerikanern zukommen lassen ...

@Wischmob Sie sagen die

@Wischmob

Sie sagen die Türkei verhält sich so als ob der Konflikt Ihnen nichts angeht ?? Dann Frage ich Sie wer hat die 300.000 Tausend Flüchtlinge aufgenommen ?? Was haben die EU und alle anderen "Vorzeige Demokratie Staaten " gemacht , ausser nur gut zureden??? Genau diese Staaten waren aber in Libyen und Irak sofort zur stelle warum?? Hat es vielleicht etwas mit den Bodenschätzen zu tun die es im Syrien nicht gibt...

@Martina M.

"Hetzereien gegen Christen sind bei ihm ja z.b. an der Tagesordnung...."

Wo ist die Quelle? Nennen Sie uns bitte eine einzige Quelle die dieses nachweist. Sagen Sie uns bitte nicht, dass Ihnen das mal ein "Türke" erzaehlt hat.

Und wieder GELOGEN !!!!

Sie sind langsam mit Ihren haltlosen behauptungen langsam nicht mehr zu überbieten.

@Dark Chaos

"Humanitäre Aspekte? Wohl kaum."

300.000 Flüchtlinge in der Türkei, bis dato ausgaben von 1,5 Mrd Dollar für diese Menschen sprechen für sich.

Was hat Deutschland bis dato gemacht? Achso, die will ja nur für christliche Syrer etwas tun. Die suchen ja noch.

@ darklord" Was hat

@
darklord" Was hat Deutschland bis dato gemacht? Achso, die will ja nur für christliche Syrer etwas tun."

Kann es sein dass die christlichen Syrer auf Seiten Assads sind,weil sie Angst vor einem Gottesstaat haben?

Dies ist eine ernsthafte Frage.Wer kann mir Antworten?

@darklord

Wo kommt das denn immer her? Das ist schon das zweite Mal, dass ich hier so eine Behauptung lese. Welcher deutsche Politiker hat gesagt, dass unsere Hilfe nur den Christen gilt? Das ist eine schwerwiegende Beschuldigung und einfach falsch.
Und natürlich nimmt die Türkei als Nachbarland einen großen Anteil der Flüchtlinge auf, das geht ja garnicht anders. Und im Übrigen fließen internationale (auch deutsche) Hilfszahlungen zum Teil in die Türkei (oder Jordanien). Deutschland leistet auch seinen Teil, nimmt Flüchtlingen und Verletzte auf (höchstwahrscheinlich größtenteils Moslems btw) und zahlt Millionen. Und das obwohl wir - im Gegensatz zur Türkei - keine eigenen Interessen in Syrien haben.

@ darklord

"Hetzereien gegen Christen sind bei ihm ja z.b. an der Tagesordnung...."
Wo ist die Quelle? Nennen Sie uns bitte eine einzige Quelle die dieses nachweist. "

Ach, da gibt es genug Beispiele, die auch nicht erfunden sind:

Hier z.B., da hetzt er gegen Christen und Homosexuelle, wie immer halt:

http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article114525880/Erdogan-Keine...

Oder hier:

"Auch die türkische Armee wertet die christliche Mission in der Türkei als Staatsgefährdung und hält das in einem Bericht vom 20.09.2006 fest. Darin warnt sie die AKP-Regierung Erdogans vor dieser Gefahr und ruft dazu auf, neue Gesetze zu erlassen, um die weitere Ausbreitung zu verhindern."

http://islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4+M5b78f516cca.0.html

Soll ich weitersuchen? Das würde den Rahmen hier sprengen.

Spekulationen

@Hobbylos:
1) Eine weitere alternative Motivlage, die mir zu Reyhanli einfallen würde ...

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Ich halte pro-Assad-Spekulationen nicht für sehr hilfreich.

Nicht sachlich

@Martina M:
Sie trauen im nicht. Ausserdem ist in der Region, sowieso jeder mit jedem verfeindet.

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Das ist mir zu pauschal und in meinen Augen eine Phrase, die sachliche Diskussionen eher abwürgt.

Schaun mer mal, welche Beweise das sind........

Die Beweise, die Erdogan hat, sind wahrscheinlich die Gleichen, die er vorgelegt hat, wie er die Flieger vom Himmel geholt hat, weil sie "angeblich" Gegenstände an Board hatten, die angeblich zur Waffenherstellung genutzt werden.

Die hat bis heute noch niemand zu Gesicht bekommen.

Bin ja gespannt, was ihm diesmal einfällt.

@ Deutschtürke

@Martina M: Sie trauen im nicht. Ausserdem ist in der Region, sowieso jeder mit jedem verfeindet.

"Das ist mir zu pauschal und in meinen Augen eine Phrase, die sachliche Diskussionen eher abwürgt."

In dem Fall ist es richtig zu pauschalieren. Es hat schon seinen Grund, warum im Nahen Osten keiner mit keinem kann, wenn es um die Macht geht. Man sollte auch mal der Realität in die Augen sehen. Differenzieren hilft hier nicht weiter.

Die arabischen Länder können einzeln viel besser mit dem Westen kooperieren, als in ihrer eigenen Region mit ihren Nachbarländern. Nun fragen Sie sich mal warum?

Einig sind die sich meistens nur, wenn es gegen Israel geht.

Polemik ist nicht angebracht

@netille:
Als Politiker, dem die Zukunft des türkischen Volkes am Herzen liegt, wird er dies sicherlich bereitwillig tun begleitet von Frau, Kindern und seiner ganzen Sippe. Politiker sind doch Vorbilder.

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Ich finde nicht, dass man mit Polemik gegen die Türkei etwas belegen oder erklären kann.

@deutschtürke

„Ich finde nicht, dass man mit Polemik gegen die Türkei etwas belegen oder erklären kann“

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Hier haben Sie ohne weiteres Recht, nur das gleiche gilt auch für die „andere Seite“. Mit Polemik gegen Syrien und seinen Politikern kommen wir alle hier nicht weiter.

Schützende Hand der Türkei

@claireannelage:
Würde man sich in den Konflikt einmischhen müsste das wenn zum Schutz der Zivilbevölkerung geschehen ...

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Sie gestatten, dass ich nur diese Passage Ihres Postings von 20:07 zitiere. Denn nur hier sind wir einer Meinung.
Ich finde es nämlich wichtig, dass jemand sich schützend um die syrischen Zivilisten kümmert. Die einzige Seite, die das im Moment erkennbar tut, ist die Türkei. Die syrische Obrigkeit scheint ja das Abschlachten als normale Fortsetzung des Regierens mit anderen Mitteln zu praktizieren.

Zu am 16. Mai 2013 um 22:02 von Deutschtürke

Ich glaube nicht, dass dies polemisch gemeint war.

Genau dieses Verhalten der Politiker - Herr Erdogan ist hier nur ein Beispiel - ist doch der Grund, warum Manche (Politiker) so schnell Kriegseinsaetze fordern. Sie setzen sich keiner Gefahr aus.

Christen nicht immer auf Assads Seite

@jinhaeng:
Kann es sein dass die christlichen Syrer auf Seiten Assads sind,weil sie Angst vor einem Gottesstaat haben?
Dies ist eine ernsthafte Frage.Wer kann mir Antworten?

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Ich kenne nur sehr wenige christliche Syrer. Soweit ich mit ihnen über Syrien gesprochen habe, sehen sie in Assad einen brutalen Herrscher, dessen Familie das Land im eisernen Griff hält. Wirklich fundiert kann ich aber hier leider mehr nicht beitragen.
Ich weiß aber dass viele Christen und sogar viele Alawiten geflüchtet sind, weil sie sich nicht von Assad vereinnahmen lassen wollen.

Pauschalierungen

@Martina M:
In dem Fall ist es richtig zu pauschalieren.

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Es ist nie richtig zu pauschalieren.
Mit Ihren sonstigen Äußerungen bin ich ebenfalls nicht einverstanden. Sie scheinen den Nahen Osten nicht sonderlich gut zu kennen.

re Deutschtürke

Zitat:
"Ich finde es nämlich wichtig, dass jemand sich schützend um die syrischen Zivilisten kümmert. Die einzige Seite, die das im Moment erkennbar tut, ist die Türkei. Die syrische Obrigkeit scheint ja das Abschlachten als normale Fortsetzung des Regierens mit anderen Mitteln zu praktizieren."
Zitat Ende
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Um die Türkei als Patron der syrischen Zivilisten darzustellen, sind noch etliche weitere Forenbeiträge nötig...
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Über die Gründe wird viel geschrieben. Auf jeden Fall hat sich Erdogan sehr abrupt von seinem Freund Assad (dies nicht vergessen!) abgewendet. Seitdem greift die Türkei aktiv in den syrischen Bürgerkrieg (gegenseitiges Schlachten) ein, indem sie u.a. Rückzugsräume für eine Bürgerkriegspartei schafft bzw. Ausgangspunkte für Angriffe auf Syrien.
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Die angekündigten Beweise für Chemiewaffeneinsatz der syrischen Regierungstruppen legt die Türkei dann doch später auf den Tisch ...??!

Syrische Christen von Deutschland bevorzugt behandelt.

Ich wundere mich sehr, dass dieser Tatbestand bei einigen Usern einen solchen Aufschrei der Empörung verursacht. So zitiert die taz den Bundesinnenminister mit den Worten (vgl. taz.de/!113273/):
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„Wir gehen davon aus, dass ein besonderer Verfolgungsdruck auf Christen aus Syrien lastet und deshalb eine hohe Zahl von Christen unter diesen Begriff der Schutzbedürftigkeit fallen wird“
***
Die Partei-Chefin der Grünen, Claudia Roth, entgegnet dem völlig zu Recht:
***
„Es wäre ein fatales Signal an Muslime in der Region, aber auch in Deutschland, wenn die Bundesregierung den Eindruck erweckt, das Schicksal der christlichen Flüchtlinge sei ihnen wichtiger.“
***
Anstatt sich hier künstlich zu empören, hätten einige Foristen durch eine kurze Google-Suche nach z.B. "syrische christen nach deutschland" sich besser erst einmal informiert, der taz-Artikel war z.B. gleich der erste Treffer.

was die turkei auch tut...

fur die tg kommentatorn ist die TR eh immer schuld. Die turkenfeindlichkeit in D hat schon pathologische zuge.
Naturlich ist herr erdogan ungeduldig...
Auf TR boden sind zur zeit 300 000 fluchtlinge und nach schatzungen wird diese zahl auf 900 000 ansteigen. Waehrend wir hier, nach ganz christlicher manier, es nicht einmal schaffen einigen tausend familienmitgliedern, in D lebender syrer, zuflucht zu gewahren leistet dieTR immenses, begleitet von suessen, aber leeren worthulsen der internationalen gemeinschaft.
In diesem zusammenhang, sollten wir wohlstands europaer und literatur humanisten, etwas demut in unseren kommentaren walten lassen...

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