Kommentare

Wachstum auf Pump?

Es ist gut so, dass das Wachstum zum Stillstand gekommen ist.

Denn so wie bisher kann es nicht unendlich weitergehen, Wachstum bedeutet gleichzeitig höhere Verschuldung und Inflation.

Denn mehr kann man nicht konsumieren, und die Blüten (Noten) wachsen nicht an Bäumen und Sträuchern.

Nur der unbändige Kapitalismus drängt ständig auf Wachstum nach dem Motto "nach mir die Sintflut".

Der normale Bürger wünscht sich Gleichmäßigkeit, alles soll so bleiben wie es ist.

Das ist jedem bekannt, aber die Lenker in der Politik sind zu sehr von Lobbyisten beeinflusst.

Das ist meine Meinung zum derzeitigen Chaos in der Weltwirtschaft.

Kollaps

Es gibt nun mal kein unendliches Wachstum auf einem endlichen Planeten.

Irgendwann wird das System so nicht mehr funktionieren.

Wie soll denn

die Wirtschaft wachsen wenn gleichzeitig
immer mehr Arbeitsplätze gestrichen werden so wie ich es hier in den Nachrichten lese ( Thyssen Krupp ) und das ist kein Einzelfall.Wir werden uns noch mit dem Gedanken anfreunden müssen das es nicht ewig mit dem Wachstum so weiter geht.

"Das schwache Wachstum sei

"Das schwache Wachstum sei allerdings auch durch die extrem winterliche Witterung verursacht worden"

Wo denn? Ein paar Wochen "extrem winterliche Witterung" reichen also um den "Wachstum" zu schwächen?

Na dann wenn im kommenden Sommer zu eine Hitze-Welle kommt, kann man sicherlich auf die "extrem sommerliche Witterung" verweisen....

Das Wunder der Wirtschaft

Die Reallöhne sinken, Stellen werden gestrichen, und trotzdem soll der Bürger mehr konsumieren und mehr produzieren. Wie wär's denn statt dessen mal mit was Neuem?: Tildung der Staatsverschuldung bei sinkender Wirtschaftsleistung! Wenn der Kreislauf des Viralgeldsystems nicht unterbrochen wird, sehe ich schwarz. Oder schwarz-gelb. Oder rot-grün. Was auch immer...

Mit voller Kraft in die Rezession?

Da die Märkte in Südeuropa dank der
schwarzgelben Austeritätspolitik (nach dem "Vorbild" von Brüning ) wegbrechen, wundert das niemanden.

Mal ein bisschen mehr Optimismus!

Die Wirtschaft geht mal auf, mal ab. Mal steigt sie schnell, mal steigt sie langsam. Nur weil sie jetzt mal langsamer steigt, weil das Wetter Mist war heißt das noch lange nicht, dass unser Wirtschaftssystem am Ende ist
-
"Wachstum" kann ich z.B. auch dadurch schaffen, dass ich Lebensmittel oder meinetwegen auch Produktionsabfälle nicht wegwerfe, sondern sinnvoll und gewinnbringend weiterverwende.
Würde ein Bäcker z.B. seine alten Brote nicht wegwerfen, sondern in Brotpudding verarbeiten und am Anschlusstag verkaufen, ergäbe dies auch Wachstum, da er mehr verkauft.
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Derzeit verschwenden wir noch genug (in wohl allen Bereichen) um schon allein aus Effizienzsteigerungen jede Menge Wachstum generieren zu können.
Wachstum ist erst dann wirklich am Ende, wenn wir nicht mehr dazu in der Lage sind etwas zu verbessern.

wenn ... , dann ...

Meines Wissens nach gibt es die Aussage, das sich das "Schuldenstaat-Modell" nur "rechnet", wenn die Wirtschaft jährlich mindestens um ein Prozent wächst.
Ich interpretiere das so: Die ständig wachsende Staatsverschuldung ist ein andauerner Tanz auf Messers Schneide.

In dieser Konstellation gibt es 3 Gruppen:
- diejenigen, die das Messer halten
- diejenigen, die sich die Füße aufschneiden
- diejenigen, die über den Dingen schweben, weil sie nur peripher tangiert sind

1% versus 99%
Das ist das Problem.

@placebo23

Sie sprechen mir aus der seele. Und unsere politik wird trotzdem weiter nach wachstum auf kosten der arbeiter schreien.

@09:30 reznor

Tilgung der Schulden bei verringerter Wirtschaftsleistung ist extrem schwierig.
Eine verringerte Wirtschaftsleistung würde wahrscheinlich zu höherer Arbeitslosigkeit führen. Daraus würden höhere Kosten für soziales noch weniger Einnahmen folgen.
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Die Frage wäre dann, woraus man diese Schulden tilgen sollte. Hier müsste man extreme Einschnitte bei den Staatsausgaben vornehmen.
Ich glaube nicht, dass viele Menschen sehr glücklich darüber wären, wenn das so umgesetzt werden würde. Klingt am Anfang vielleicht toll, aber die Realität ist dann eine andere.

Liebe Politiker, langsam sind wir immunisiert!

Jahrzehntelang haben wir uns nun dieses Wachstumsgerede angehört. Für dieses Wachstum musste immer alles geopfert werden, denn angeblich konnten wir nur so aus der Schuldenfalle herauskommen.
Dann habt ihr auch noch angefangen, die Worte zu verdrehen: ihr nennt eine Verringerung der Nettokreditaufnahme einen "Schuldenabbau", obwohl in Wirklichkeit die Schulden immer noch ansteigen.
Nun sind wir langsam immunisiert und bitten euch: lasst das Gejammer, geht mit gutem Beispiel voran, stoppt die Diätenerhöhungen, stoppt die enormen Pensionsansprüche und verteilt das reichlich vorhandene Geld nicht nur untereinander, sondern gerecht auf. Es könnte nämlich sein, dass wir mal so richtig sauer werden, schließlich bezahlen wir euch Abgeordnete. Wenn wir Schallplatten hören wollten, wäre das wesentlich billiger zu haben!

Und trotzdem wird daraus ein quasi Erfolg gebastelt

Denn immerhin hat es der private Konsum gerichtet, obwohl die Exporte (zumindest bis letztes Jahr) einen vorläufigen Rekord ausmachten. Jaja liebe Leute, der Aufschwung kommt bei den Menschen an!

Und Sonnenflecken sind schuld, dass das Wachstum nicht so stark ausfiel wie "von Experten erwartet". Aber Ausnahmsweise haben sie sich beim Vorzeichen mal nicht geirrt, und das ist auch schon mal ein Erfolg. Und wir hatten letztes Jahr auch Wachstum, bitte nicht vergessen!

Mal ehrlich: Diese Zahlenspielerei versucht nur die aktuelle Wirtschaftspolitik als Segen zu verkaufen - und das mit Zahlen, die bei Null herumkrebsen. Die nächste Rezession kommt bestimmt, und trifft härter als die Letzte, weil sinnvolle "Strukturreformen" (nein nicht die Reformen die ständig mit diesem Euphemismus beschönigt werden sollen) liegen geblieben sind. Die realwirtschaftlichen Missstände werden sich noch deutlicher bemerkbar machen und uns herunter ziehen. Von den Finanzmärkten mal ganz zu schweigen.

Das einzige was stetig wächst und das sehr

zuverlässig sind die Schulden. Das sogar gänzlich ohne in die Trickkiste "langer Winter" zu greifen.
Wer glaubt denn an ewiges Wachstum - bis auf die Politiker und Schuldenbarone?

Einfache Wirtschaftspolitik

ja da hat man vor ein paar Jahrzehnten ein Modell entwickelt und hält krampfhaft daran fest. Das BIP und seine Abwandlungen. Dieses erfasst aber nur wenn überhaupt den Durchschnitt. Und im Durschschnitt mit Buffet bin ich mehrfacher Milliardär!
Aber selbst diese Zahlen verraten ein düsteres Bild und sollten alles genauer betrachten lassen.

Woran liegt es das es wenn überhaupt nur gering steigt und eher die Tendenz zum Sinken hat.?

Kleienr Tipp: Es könnte daran liegen das nicht nur die Modellrechnung sondern das Wirtschaftsmodell selbst sich überholt hat.
Bei 20 Mio. Arbeitslosen sind ca. 50 Mio. Menschen direkt von deren Folgen in Europa betroffen. Diese wiederum strahlen einen negativen Effekt auf weitere 100 Mio. Menschen aus, weil diese erpressbar sind. Tolle Welt wo ein Drittel der Bevölkerung dafür blutet und ein weiteres Drittel (weitere 150 Mio.) Angst hat darin abzurutschen!
Hey, aber Deutschland ist Deutschland wenn es drauf ankommt, dann ist die EU was ganz Anderes!

@ferromel

"Denn mehr kann man nicht konsumieren, und die Blüten (Noten) wachsen nicht an Bäumen und Sträuchern.
...
Der normale Bürger wünscht sich Gleichmäßigkeit, alles soll so bleiben wie es ist."

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Das halte ich für eine gewagte Aussage. Verallgemeinerungen sind dies immer. Ich denke nicht, dass der "normale" Bürger sich wünscht, dass alles so bleibt wie es ist. Jeder Mensch möchte den eigenen Lebensstandard verbessern. Und wenn dieser es zulässt mehr zu Konsumieren, desto besser!

Schauen Sie allein einmal auf die Veränderungen im Konsumverhalten zwischen Generationen. Schauen Sie auf die eignen Großeltern und sagen Sie mir, dass Sie heute nicht ein ganz anderes Konsumverhalten haben als diese damals. Und wenn Sie tatsachlich glauben, dass die jetzt heranwachsenden Kinder, die schon im Kindergartenalter an Spielzeuge wie Tablets gewöhnt sind nicht auch ein ganz anderes Konsumverhalten an den Tag legen werden als wir es heute tun.

Wachstumspolitik ist schwach

Wachstumspolitik ist schwach vom Sinn berührt.
Aber man findet immer wieder neue Ausreden, um den Kurs, der nur die Reichen in diesem Land bereichert, zu rechtfertigen.
Diesmal die Eurokrise, eine super Ausrede, die noch Jahrzehnte lang anhält.

Fakt ist, dass die Eurokrise längst zum Einlenken hätte führen müssen. Denn was die Wachstumspolitik verursacht, sind die Schulden, die schliesslich auch die Eurokrise gebracht haben (die eine SCHULDENKRISE ist).
Der Gau kommt erst noch. Weltweit denke ich (Währungs-Crash)- denn alle Länder feuern sich ja gegenseitig in ihrem Konkurrenzwahn an.

Es ist doch fast alles Bestens

Mal abgesehen davon, daß die viel zu hohen Lohnsteigerungen und der viel zu niedrige Leitzins ein riesen Problem sind.
Man sollte sich mal vom Wachstum verabschieden. Ein Wirtschaftssystem muß immer stabil bleiben und darf nicht nur im Optimalfall halbwegs funktionieren.

Konsumschulden sind das Problem

Das Problem sind die Schulden für Konsum, nicht die Schulden für Investitionen. Die Steuereinnahmen sind hoch genug. Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich kann die Arbeitslosigkeit senken. Und die Schulden sind unproblematisch, solange die Zinsen die Inflation ausgleichen. Und Zinsen in Höhe der Inflationsrate sind KEINE Belastung.
Das Problem liegt viel mehr bei den Leuten, die den Hals nicht voll kriegen können, soll heißen, bei Menschen die immer mehr Verdienen wollen, ohne daß sie ihre Leistung steigern und zusätzlich noch Schulden machen. Es wird Zeit, daß die Zinsen auf 8% Steigen, damit die Leute aufhören neue Schulden zu machen.

Wen wundert das noch

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Wenn eine schwäbische Hausfrau spart, sind die Auswirkungen über ihre Familie hinaus und bezogen auf die Gesamtwirtschaft gering.
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Aber wenn Staaten "sparen", gibt es große Auswirkungen auf Betriebe und Branchen vor allem im Inland: denen fehlt nämlich das gesparte Geld als Einnahme. Am Beispiel Straßenbau läßt sich das leicht nachvollziehen. Und weniger Einnahmen heißt zugleich: weniger Steuern.
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Wenn aber - wie Merkel und Schäuble es der EU aufzwingen - viele Staaten gleichzeitig sparen, sind die Auswirkungen verheerend. Wie am Beispiel der Jugendarbeitslosigkeit und den trotz des Sparens immer weiter wachsenden Schulden ablesbar ist.
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Selbst der IWF hat mittlerweile erkannt, dass Sparen allein nicht reicht. Was übrigens kritische Ökonomen wie Flassbeck schon lange verkünden.
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Bis aber Merkel und Schäuble das - wenn überhaupt jemals - erkennen, dürfte es zumindest für den Euro zu spät sein. Aber vielleicht wäre das noch das geringere Übel ...

Wachstum

Besser hätte ich es nicht formolieren können. Sehr schön auf den Punkt gebracht.

MfG. Klausbert

Geiz ist geil

Einerseits ist Wirtschaftswachstum der Treibstoff für unseren Wohlstand.
Ungehemmtes Wirtschaftswachstum bedeutet aber andererseits Raubbau an der Natur und Raubbau an Menschen. Das der Politik oder Industrie in die Schuhe zuschieben, ist zwar bequem aber nicht gerechtfertigt. Die meisten von uns gieren nach hohen Löhnen und haben eine Geiz-ist-geil-Mentalität. Und gewählt werden die Politiker, die am meisten Wohlstand versprechen. Das kann natürlich nicht gutgehen, es sei denn wir leben im Schlaraffenland mit unbegrenzten Resourcen. In diesem Kontext suchen viele nach Sündenböcken in Politik und bei den Reichen. Wir machen es uns zu einfach. Daher ist es besser, wenn wir zuerst uns selbst ändern.

Wachstum

Leider wird das Wachstum nur als Symtom behandelt und nie dessen Ursache . Dabei steht es den Wirtschaftsteilnehmern nicht frei, sich für oder gegen "Wachstum" zu entscheiden.
Es gibt einen Wachstumszwang im System (erforscht von Prof. Hans-Christoph Binswanger) Dieser Wachstumszwang hat natürlich auch wieder eine Ursache. Die eigentliche Ursache ist unser zinsbasiertes Geldsystem und das daraus entstehende Überwachstum der Geldvermögen aufgrund der Zinseszinsproblematik. Leider beschäftigen sich die Wirtschaftswissenschaften selten mit dem Finanzsystem. Wie sagte doch J.P.Morgan:
Gold und Silber ist Geld, alles andere sind Kredite (Schulden).
Es lohnte sich, einmal über ein alternatives Geld-(system) zu diskutieren.

Und? Wen interessierts?

Ich gebe gerne 10% meines monetären Wohlstandes ab, wenn sich meine (und/oder die allgemeine) Lebensqualität dafür verbessert.

Wirtschaftswachstum sollte das letzte sein, was uns interessiert. Es wird davon immer so gesprochen, als sei das die heilige Kuh, die wir alle (Politik und Normalbürger) huldigen müssten, dabei ist das völliger Blödsinn.

Die Wirtschaft ist ein Mittel zum Zweck. Und der Zweck ist, Menschen so glücklich wie möglich zu machen. Und Das Glück von Menschen hat keine Korrelation mit ihrem Verdienst (ab einem Jahreseinkommen von 10.000$ macht ein höherer Verdienst nicht wesentlich glücklicher). Was folgt daraus? Richtig, wir sollten es wie die Bhutaner machen und lieber unser Bruttonationalglück messen, statt ein BIP (das übrigens völlig willkürlich ist, da die Wirtschaft bestimmt hat, was als Arbeit hineingezählt wird und was nicht).

Wie soll die Wirtschaft so wachsen?

Viele Länder, die aus Deutschland importiert haben, sind in Schwierigkeiten, und müssen ihre Importe zurück fahren. Gleichzeitig ist in Deutschland der Binnenmarkt schwach.

Beides hat dieselbe Ursache: mit seiner Niedriglohnpolitik sorgt Deutschland mit dafür, dass andere Länder nieder konkurriert werden und in eine Krise geraten. Und wer einen niedrigen Lohn bekommt, kann auch nicht besonders viel dafür kaufen.

Und deshalb ist die eigentliche Überraschung nur, warum immer noch “Fachleute” davon überrascht sein sollen, dass es nun so kommt.

Übrigens mal abseits vom Thema ein Hinweis an die Mitleser: wenn die Wirtschaft mit 2% wächst, so kann das trotzdem ein reales Nullwachstum bedeuten, denn diesen Wert muss man wie jeden Nominalwert im Verhältnis zur Inflation sehen. Die Welt kann also nominal ständig wachsen, ohne dass dabei überhaupt real ein Wachstum stattfindet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Realwert

höhere Preise - mehr Ausgaben

"... privaten Haushalte, die ihre Konsumausgaben zum Jahresbeginn erhöht hätten. "

Zu Jahresbeginn gab es deutschlandweit die Abzocke der Großen Vier, sprich: erhöhte Kosten für Gas, Wasser, Strom.
Unsere NK-Abrechnung ging um 50% (in Worten: um die Hälfte) nach oben, Strom ebenso.

Das nenn ich mal staatlich subventionierte Konsumerhöhung.

@ cynic

In erster Linie braucht es deshalb immer mehr Wachstum, damit die Gierhälse ihre 20% Rendite und mehr erhalten können.
Natürlich will auch der kleine Mann gerne immer mehr Wachstum und so gut wie keiner will auf Gewohntes verzichten. Es geht aber nicht darum, was wir wollen, sondern darum, was machbar ist. Der Wohlstand der letzten Jahre basierte hauptsächlich auf Pump. Nun sind fast alle Länder völlig überschuldet und können so nicht mehr weitermachen. Folglich sinkt das Wohlstandsniveau, was auch richtig ist. Mit einer gerechteren Verteilung ließe es sich aber trotzdem für alle gut leben.

@ 09:30 von reznor -- Reallöhne steigen!

Sie schreiben:
"Das Wunder der Wirtschaft
Die Reallöhne sinken, Stellen werden gestrichen, und trotzdem soll der Bürger mehr konsumieren und mehr produzieren. "
In der Realität sind die Reallöhne seit 2008 (mit Ausnahme des Krisenjahres 2009) in JEDEM Jahr gestiegen wie man beim Statistischen Bundesamt nachlesen kann.
Quelle Statistisches Bundesamt:

Jahr -- Reallohnsteigerung Arbeitnehmer:
2012 -- +0,6%
2011 -- +1,0%
2010 -- +1,5%
2009 -- -0,3%
2008 -- +0,5%
Und in einer anderen Meldung wurd heute auch schon aus einem OECD Bericht gemeldet dass die Einkommensschere in Deutschland in den letzten Jahren nicht weiter gewachsen ist!
Dass einzelne Unternehmen Stellen streichen passiert immer wieder. Wenn man die Meldung liest steht dort aber auch dass es keine Kündigungen geben wird. Es werden vor allem frei werdende Stellen nicht wieder besetzt.
Und es gibt immer noch mehr als eine halbe Mio offene Stellen für gute Fachkräfte in Deutschland, Firmen zahlen Prämien für gute Mitarbeiter!

@ 11:40 von fdik

Sie schreiben:
"Wie soll die Wirtschaft so wachsen?
Viele Länder, die aus Deutschland importiert haben, sind in Schwierigkeiten, und müssen ihre Importe zurück fahren. Gleichzeitig ist in Deutschland der Binnenmarkt schwach."
Der Export wächst in die Nicht-Euro-Länder immer weiter, auch weil Länder wie China immer noch über 7% Wachstum haben und unverändert unsere Produkte importieren .
Der Export in die USA steigt neuerdings wieder an.
Und Wachstum wird es immer geben solange die Weltbevölkerung weiter wächst und die so lange die ärmeren Staaten dieser Erde Nachholbedarf beim Lebensstandard und bei wachsender Modernisierung der Wirtschaft haben!
Der deutsche Binnenmarkt hat in den letzten drei Jahren stark zum Wachstum des BIP beigetragen, auch weil seit 2008 die Realeinkommen steigen. Auch das kann man beim Statistischen Bundesmat nachlesen!
Machmal weicht die Realität doch ganz erheblich von den eigenen Vorurteilen ab.

Reallohnsteigerungen

Sind die Reallöhne wirklich für ALLE Arbeitnehmer gestiegen?
Nein, die Reallöhne sind nur für die Arbeitnehmer gestiegen, deren Betriebe nicht aus dem Tarifverbund ausgestiegen sind. Desweiteren haben die Arbeitnehmer der Berufssparten, die keiner Tarifbindung unterliegen, seit Jahren keine Lohnerhöhung mehr bekommen.

15. Mai 2013 um 10:51 von b_m

Sie schreiben:"Das Problem liegt viel mehr bei den Leuten, die den Hals nicht voll kriegen können, soll heißen, bei Menschen die immer mehr Verdienen wollen, ohne daß sie ihre Leistung steigern"
Ich nehme an, sie meinen z. B. die Familie Quandt, die in diesem Jahr eine Dividende von BMW in Höhe von 650 Millionen € kassiert hat.
Die übrigens nur mit 25% besteuert werden (dank Merkel und Steinbrücks "Quellensteuer"). Da zahlt mancher Angestellte und Facharbeiter einen Höheren Steuersatz. Und das für Arbeit.

Trotzdem haben wir ungeahnte Reserven, wenn es ...

... darum geht einen besseren Lohn für Arbeitnehmer zu erreichen.
Die überproportional gewachsenen Managergehälter bieten jeden Mende Einsparpotential für bessere Löhne der Mitarbeiter, die all die Werte schaffen.
Und darauf kommt es doch an, oder wurde dieser Beitrag etwa mit einem anderen Hintergrund ausgestrahlt, als mit den, dass sich die Arbeitnehmer mal schön mäßigen sollen?

Wo sollen wir noch hinwachsen?!

Immer weniger qualifizierte Beschäftigte, Demographischer Wandel, die Wirtschaft auf ihrem Höchststand!
Wenn meine Leiter nur 12 Stufen hat hört das Krabbeln auch mal auf!
Schwellenländer können noch wachsen, aber auch dort hört es irgend wann auf!
Evtl. sollten wir uns damit zufrieden geben das BIP zu halten und alle Menschen in Arbeit zu haben!

@Bernd1

Mag sein dass die Reallöhne im Durchschnitt steigen. Wie sieht es im Median aus? Wie verteilen sich die Steigerungen in absoluten Zahlen? Wie viel bleibt de facto netto übrig, und wie viel kann wegen höherer Energie- und Mietkosten nicht für den Konsum genutzt werden?
Wenn jemand mit 1500€ Brutto eine Erhöhung von 1% erhält sind das 15€, netto bleiben davon 5€ übrig.
Wenn die Chefs der DAX-Unternehmen sich 15% gönnen ist das bei bisher 5 Mio € eine Steigerung um 750.000€. Mit den 400.000€ netto (keine Sozialabgaben) kommt man gerade so über die Runden.

Im Schnitt haben beide 8% bekommen - Hurra, die Party kann steigen! Und jetzt schauen sie sich bitte beim Statistisches Bundesamt um, wie sich die Lohnsteigerungen der letzten 10 Jahre auf die Höhe der Einkommen verteilen:
Oder Seite 12 des folgenden Dokumentes:
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.388567.de/11-45-1.pdf
Entwicklung 2000-2010:
Unterstes Zehntel: -20%
Zweites Zehntel: -15%
Drittel Zehntel: -14%
(Netto)

@Bernd1: Exporte nach Südeuropa brechen ein

http://www.ftd.de/politik/europa/:export-einbruch-in-suedeuropa-wir-kauf...

Nehmen Sie bitte die Zahlen und Fakten zur
Kenntnis. Da hilft auch China wenig.

Wachstum ist halt nicht mit Leiharbeitern zu vollbringen.

Nichts gegen diese Berufsgruppe. Aber wer ausgebeutet wird, der wird sich sicherlich nicht darum scheeren das die Gewinne für den Chef sprudeln.
.
Er macht nur das für was er bezahlt wird und nicht mehr.
.
Leider kann sich dann aber der Arbeiter aufgrund seines Gehaltes auch nicht wirklich viel leisten. Von daher kann auch die Wirtschaft nicht schnell steigen.
.
Würden aber die Gehälter wieder einmal etwas üppiger sein, so das auch der Arbeiter sich etwas "leisten" kann, dann würde er damit auch die Inlandswirtschaft ankurbeln.
.
Doch es ist der Politik lieber das nur die Hohen Damen & Herren Ihr Geld abschöpfen und damit herumprahlen. Doch mit Gewinnprahlungen wird die Wirtschaft nun einmal nicht angekurbelt. Genauso wenig wie bei den Diätenerhöhungen.
Diese verschwinden ausnahmslos irgend wo auf irgend einem Konto.

Evtl. sollte doch ein anderes Steuersystem...

.. eingeführt werden.
Erstmal muß der Investor/Inhaber (Quandt) Steuern zahlen z.B. 20%. Der Staat verzichtet auf Einnahmen. Im zweiten Schritt muß der Inhaber unantastbare, sichere Rücklagen für Firmenrettung bilden jählich 20% bis zur Höhe X des Daxwertes in Prozent der Firmenbeteiligung. Das sollte auch für Kleinbetriebe (GbR, GmbH usw.) machbar sein. Insolvens ausgeschlossen?!
Wenn diese Höhe X erreicht ist zahlt er dann 10 % zusätzliche Steuern, also 30 %!
Über kurz oder lang ergeben sich so höhere Steureinnahmen und Fimrmenrettungen durch den Steuerzahler erübrigen sich.
Eine tolle Idee! Oder?

@ 14:03 von ceterum

Sie schreiben:
"Exporte nach Südeuropa brechen ein
http://www.ftd.de/politik/europa/:export-einbruch-in-suedeuropa-wir-kauf...
Nehmen Sie bitte die Zahlen und Fakten zur
Kenntnis. Da hilft auch China wenig."
!
Das bestreitet doch auch niemand!
Aber die Exporte in die Länder außerhalb der EU bzw. außerhalb der Eurozone fangen diesen Einbruch problemlos auf. Und zwar schon seit mehr als zwei Jahren!
China ist lediglich ein Beispiel, wobei China zusammen mit den USA zu den wichtigsten Exportländern für uns zählt. Aber dazu kommen Länder wie Indien, Brasilien, usw.......
Fazit:
Der Export insgesamt bricht nicht ein und der Binnemarkt trägt seit 3 Jahren sehr positiv zum BIP-Wachstum bei!
Und speziell die für den Export produzierenden Unternehmen suchen so verzweifelt nach guten Fachkräften dass viele inzwischen sogar Prämien für die vermittlung solcher Arbeitnehmer zahlen!

@ 14:34 von Zielwasser

Sie schreiben:
"Evtl. sollte doch ein anderes Steuersystem...
.. eingeführt werden.
Erstmal muß der Investor/Inhaber (Quandt) Steuern zahlen z.B. 20%. Der Staat verzichtet auf Einnahmen. Im zweiten Schritt muß der Inhaber unantastbare, sichere Rücklagen für Firmenrettung bilden jählich 20% bis zur Höhe X des Daxwertes in Prozent der Firmenbeteiligung. Das sollte auch für Kleinbetriebe (GbR, GmbH usw.) machbar sein. Insolvens ausgeschlossen?!"
!
Toller Vorschlag!
Aber worauf soll der Investor Steuern zahlen? Auf die Investition?
Er soll also in ein Unternehmen investieren und ZUSÄTZLICH darauf auch schon Steuern zahlen, noch bevor er Gewinne erwirtschaftet?
Dann wird es wohl sehr schnell gar keine Unternehmen mehr geben und damit dann auch keine Arbeistplätze bei denen wir unser Geld vedienen können.
Danke, ein sehr guter Vorschlag!
Sie schließen in jedem Fall Insolvenzen aus, weil es dann gar keine Unternehmen mehr geben wird!

@Bernd1

Sie schreiben:
"Der Export insgesamt bricht nicht ein und der Binnemarkt trägt seit 3 Jahren sehr positiv zum BIP-Wachstum bei!"

Nochmal zuer Erinnerung: Wir haben 0,1% Wachstum. Früher wären diese Zahlen unter 1% als Wirtschaftsflaute durchgegangen. Heute wird das positiv konnotiert mit "stark", "kräftig", "man trotz der Krise" etc.

Seine Hoffnungen an andere Länder zu knüpfen ist beispielhaft für diese Wirtschaftspolitik. China will ebenso wie wir exportieren und die USA machen nicht ewig Schulden für den Rest der Welt. Die wichtigsten Exportländer sind erstmal Frankreich, die Niederlande, Österreich etc pp. Selbst diese kleinen Länder haben ca das Exportvolumen des Riesen aus Fernost.

Der "Fachkräftemangel" wird sich legen, sobald die Rezession sich bei uns einschleift. Glauben Sie wirklich das bei 0,1% Wachstum die Nachfrage sich halten kann, sofern sie nicht aus dem nächstem PR Artikel entnommen ist? Fachkräfte gibts beim Jobcenter genug, aber die haben auch keine Headhunter

@ 13:24 von mondfee

Sie schreiben:
"Reallohnsteigerungen
Sind die Reallöhne wirklich für ALLE Arbeitnehmer gestiegen?
Nein, die Reallöhne sind nur für die Arbeitnehmer gestiegen, deren Betriebe nicht aus dem Tarifverbund ausgestiegen sind. Desweiteren haben die Arbeitnehmer der Berufssparten, die keiner Tarifbindung unterliegen, seit Jahren keine Lohnerhöhung mehr bekommen."
!
Die vom Stat. Bundesamt genannte Reallohnsteigerung umfasst ALLE Arbeitnehmer in Deutschland. Aber natürlich haben Sie Recht damit dass nicht alle gleich davon profitiert haben.
Allerdings hat es neben den Tariferhöhungen (die immer noch für gut 70% aller Arbeitnehr zutreffen) auch diverse andere Erhöhungen gegeben die auch für nicht tariflich gebundene Firmen und Mitarbeiter gelten. Zum Beispiel die Mindestlöhne die für Zeitarbeiter und andere Branchen eingeführt wurden.
Alles das zusammen hat für gut 90% aller Arbeitnehmer zu Steigerungen beim Einkommen geführt, die im Mittel eine Reallohnsteigerung seit 5 Jahren bewirkt haben!

@Bernd1 + die Statistik

Sie zitieren immer wieder gern Statistiken, z.B. des Statistischen Bundesamtes.
Fragen Sie Gerd Bosbach, wie Statistiken gemacht werden. Afaik hat er sogar selbst welche für das Stat. BA verfasst.
Statistiken sollen immer irgend etwas bestimmtes belegen.
Der Auftraggeber bezahlt die Statistik, der Statistiker liefert seine Arbeit.
Gerd Bosbach kennt seinen Job, und er kann ihn auch.

@Bernd1

Auf meinen Beitrag sind Sie nicht eingegangen. Darin ist nachgewiesen, dass von 2000 - 2010 nett nahezu alle Lohngruppen Reallohnverluste vorzuweisen haben, wobei es die Gruppen am stärksten betrifft, die ohnehin am untersten Ende der Einkommensskala stehen. Und das trotz eklatanter Produktivitätssteigerungen, die jedoch zum Großteil in den Export gegangen sind. Für den Exportüberschuss geben wir gleich noch die Bürgschaften + Kredite mit, da sich viele Importeure die Waren ansonsten nicht einmal mehr leisten könnten.
Nochmal die Lohnentwicklung gerundet:
1/10: -20%
2/10: -15%
3/10: -15%
4/10: -9%
5/10: -5%
6/10: -1%
7/10: +1%
8/10: 0%
9/10: -1%
10/10: +3%

Wobei ich die Top 10% gerne noch weiter aufgegliedert hätte - da dürfte das oberste Zehntel die Statistik gewaltig nach oben ziehen.

@ 15:04 von Nana

Sie schreiben:
"Der "Fachkräftemangel" wird sich legen, sobald die Rezession sich bei uns einschleift. Glauben Sie wirklich das bei 0,1% Wachstum die Nachfrage sich halten kann, sofern sie nicht aus dem nächstem PR Artikel entnommen ist? Fachkräfte gibts beim Jobcenter genug, aber die haben auch keine Headhunter"
Der Fachkräftemangel wird sich über die kommenden Jahre nicht legen weil leider zu wenig junge Fachkräfte nachkommen im Verhältnis zu den aus Altersgründen aus dem Berufsleben ausscheidenden Menschen.
Dass im letzten Quartal NUR 0,1% Wachstum entstanden ist würde natürlich nicht ausreichen um den Arbeistmarkt anzukurbeln. Aber das ist nach -0,7% im Quartal davor wieder ein Anstieg und ALLE Experten sagen für 2013 stärkeres Wachstum zwischen 0,5 bis 0,8% voraus.
Fakt ist nach wie vor die starke Nachfrage aus dem Bereich der Industrie nach Fachkräften für die sogar Vermittlungsprämien gezahlt werden. Leider gibt es die gewünschte Qualität dieser Fachkräfte beim Joncenter kaum!

@Bernd1

Der Unternehmer soll natürlich Steuern auf seinen Gewinn zahlen!
Investor X bekommt einen Gewinn von 650 Mio.! Steuern 20% = 130 Mio und den selben Wert nochmal als unantastbare Rücklage (staatlich ein- und kontrollierbar). Der Investor hat also "nur noch 390 Mio"! Wenn das Unternehmen mit z.B. 1000 Mio bewertet ist zahlt der Unternehmer in die Rücklage ein bis seine Beteiligung von X % erreicht ist. Ab diesem Zeitpunkt zahlt er dann 30 oder 35 statt 20 Prozent Steuern!
Die Rücklage schützt den Steuerzahler (Staat) vor einer Rettung.
Schlupflöscher dürfen keine Chance haben.
Die Dividende der Aktionäre, auch der Arbeiter beim Autobauer, dürfen keine Dividenden bekommen bevor mein Modell berechnet wurde. Ergo: Dividende erst aus 390 Mio und nicht aus 650!
Verstanden?

@Bernd1

Sie sagen:
"Aber das ist nach -0,7% im Quartal davor wieder ein Anstieg und ALLE Experten sagen für 2013 stärkeres Wachstum zwischen 0,5 bis 0,8% voraus."

Selbst das ist eine Wirtschaftsflaute. Der Sachverständigenrat der Bundesregierung hat seine Erwartungen schon auf 0,3% herunter geschraubt:

Die Tagesschau berichtete darüber:

hxxp://www.tagesschau.de/wirtschaft/diw154.html

Da ich Ihre Kommentare in diesem Artikel sehe, sollte ihnen das nicht entgangen sein. Wie kommen sie also zu der zitierten Aussage? Ist der Sachverständigenrat kein Expertengremium?

Abgesehen davon korrigieren alle Organisation laufend runter je näher der Zeitpunkt rückt. Realistisch bestrachtet können wir noch von Glück reden, wenn am Ende eine Null dabei herauskommt.

Das im Bereich der Industrie Vermittlungsprämien gezahlt werden ist kein Fakt, sonder wiederholte PR. Wenn die Jobcenter nicht die Qualität aufweisen, weiß ich nicht wieso diese Leute irgendwo zwischen Jobcenter und Leiharbeit pendeln.

@ 15:31 von my3cents

Sie schreiben:
"Auf meinen Beitrag sind Sie nicht eingegangen. Darin ist nachgewiesen, dass von 2000 - 2010 nett nahezu alle Lohngruppen Reallohnverluste vorzuweisen haben, wobei es die Gruppen am stärksten betrifft, die ohnehin am untersten Ende der Einkommensskala stehen."
!
Ich habe Ihnen zugestimmt dass bis 2007 (und im Jahr 2009) ein Reallohnverlust da war, bitte richtig lesen.
In den Jahren 2008, 2010, 2011, 2012 und auch 2013 (das steht bereits fest) gab bzw. gibt es Reallohnsteigerungen und zwar für den Durchschnitt aller Arbeitnehmer in Deutschland.
Lesen Sie bitte beim Statistischen Bundesamt nach. Hierzu empfehle ich dieses Papier des Stat. Bundesamtes falls die 26 Seiten nicht zu viel Aufwand für Sie sind mit dem Titel:
Reallohnindex und Nominallohnindex
http://smallurl.de/s7wtiv
Und ich habe darauf verwiesen das hier die Meldung des OECD diskutiert wird die sich mit dem Zeitraum AB 2007 befasst!

@ 15:31 von my3cents

Sie schreiben:
"Nochmal die Lohnentwicklung gerundet:
1/10: -20%
2/10: -15%
3/10: -15%
..."
!
Sie führen her die unteren Einkomensgruppen mit besonderen Einkommensverlusten auf:
Dann muss man aber auch dazu schreiben, dass diese Einkommensgruppe der Niedriglöhner erst in den Jahren der rot/grünen Koalition durch die Agenda 2010 geschaffen wurde. Dass dort also in den jahren zwischen 2000 und 2010 beondere Verluste zu sehen ist absolut logisch.
Aber auch in dieser Gruppe gibt es NACH dem Jahr 2010 deutlichen Einkommenszuwachs weil seitdem für viele Branchen (Zeitarbeit, Wachdienste etc.) Mindestlöhne eingeführt wurde die dort zu starken Steigerungen geführt haben!
Es ist eben immer ein Frage des Standpunktes und des Zeitpunktes aus dem man diese Themen betrachtet!

@ 15:55 von Nana

Sie schreiben:
"Das im Bereich der Industrie Vermittlungsprämien gezahlt werden ist kein Fakt, sonder wiederholte PR. Wenn die Jobcenter nicht die Qualität aufweisen, weiß ich nicht wieso diese Leute irgendwo zwischen Jobcenter und Leiharbeit pendeln."
Wenn die eindeutigen Meldungen in Heute-Sendungen oder in TV-Magazinen Propaganda sind dann ist das wohl Ihre Meinung. Die Bahn zahlt bereits seit einem Jahr Prämien für die Vermittlung neuer Ingenieure, die brauchen in den kommenden Jahren fast 100.000 neue Fachkräfte um die altersbedingten Abgänge und den neuen Bedarf zu kompensieren.
Und es ist Fakt dass die von den Jobcentern vermittelten Fachkräfte häufig leider nicht die Kriterien der modernen Industriearbeitsplätze erfüllen. Da bleibt dann häufig nur ein Zeitarbeistjob übrig!
Zu den Prognosen empfehel ich die Meldung der Tagesschau vom 25.04.
www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunkturprognose114.html
Die 0,3% sind ein Ausreißer nach unten wie auch die mehrfachen 1,3% nach oben!

@Bernd1

Sie sagen:
"Wenn die eindeutigen Meldungen in Heute-Sendungen oder in TV-Magazinen Propaganda sind dann ist das wohl Ihre Meinung."

Wieso Meinung? Die Bahn schreibt in einer Pressemedlung sie zahlt Kopfprämien. Das bedeutet das die Bahn faktisch Pressemedlungen über Kopfprämien in die Welt setzt. Was bedeutet dies für die Wirtschaft? Erstmal nichts.

Eine Meinung ist hingegen, dass die Qualität beim Jobcenter nicht ausreicht (weil unbelegt). Das dies nicht der Fall ist, zeigen die fortlaufenden Vermittlungen bei der Leiharbeit. Sie sehen: Man will keine Fachkräfte, sondern billige Fachkräfte - auch bei der Bahn die eigene Leiharbeit unterhält.

Zu den Prognosen: Die werden gegen Ende des Jahres nach unten korrigiert, wie jedes Mal. Beleg? Schauen sie mal was 2011 über das Jahr 2013 gesagt wurde. Alles was über sechs Monate hinaus geht ist Kaffeesatzleserei. Auch die zitierten Institute lagenvor vor 6 Monaten ausnahmslos über 1% in ihrer Prognose.

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