Kommentare

Eine gute Nachricht ?

Was sich in der Schlagzeile so positiv liest, verkehrt sich in der Empfindung der Bevölkerung ins Gegenteil, denn dort bedeutet es Steuererhöhungen und Lohn- und Rentenkürzungen.

Ganz abgesehen von dem immanenten Widerspruch, eine angebliche Schuldenkrise durch noch mehr Kredite lösen zu wollen.
Vielmehr entpuppt es sich als Bonitätskrise, und eine solche ist erstmal ein Problem der Geldgeber.
Diese aber haben "ihr" Problem umgehend zu einem Problem der Bevölkerungen der betroffenen Staaten gemacht.
Man könnte sagen, daß die institutionalisierten Geldgeber der Staaten die EU und die EZB zu einer Art vorausfinanzierendem Inkassounternehmen umfunktioniert haben.
Den europäischen Völkern dient die EU damit nur auf sehr verschlungenen Wegen in der Form: "es könnte alles noch schlimmer sein".
Je nach Höhe der Schulden und der Wahrscheinlichkeit der Rückzahlung stellt sich aber die Frage, ob es für die portugiesische Bevölkerung nicht besser wäre, kollektive Privatinsolvenz zu beantragen?

Und kann mir einer verraten wieso?

Wieso müssen wir bis mindestens 67 arbeiten, während in Portugal jetzt erst einmal darüber gedacht wird das Rentenalter auf 66 zu erhöhen...

almosen für die finanzelite

die vernünftige abkehr vom euro würde eine abwertung ermöglichen. mehr geldmenge erwirkt niedrigere lohn-stück-kosten, niedrigere tourismus-preise, niedeigere löhne. mehr tourismus, mehr eyport in eu-länder, mehr investitionen aus dem ausland. nir bei einer abwertung können gleichzeitig und automatisch mieten und lebenshaltungskosten sinken. es gibt keine sinnvolle alternative. ein kompromiss wäre eine parallele regionalwährung. einzig die finanzelite profitiert von eine rückzahlung der verbindlichkeiten im harten euro.
wir haben in die neuen länder mit nicht wettbewebsfähiger wirtschaft hunderte milliarden eiro transferiert via soli und länderfinanzausgleich. ohne gönnerhafte überschriften. die transfers sind schlichtweg der, für den süden zu harten eurowährung geschuldet. sie finanzieren siechtum. ein entwürdigendes spiel. danke finanzeliten - ihr hättet euere hausaufgaben machen müssen und erkennen können, dass der euro als mixwährung nicht funktioniert. ihr vernichtet europa!

Und täglich grüßt das Murmeltier...

Wieder einmal müssen diejenigen herhalten, die für die Krise die geringste Verantwortung tragen: die Erwerbstätigen, Rentner, usw. Die Schere zwischen Arm und Reich wird sich weiter öffnen. Was Europa braucht (auch Deutschland) ist eine entschlossene Ankurbelung der Binnenkonjunktur, damit endlich wieder Produkte hergestellt und vor allem dann auch gekauft werden können und zur Finanzierung eine Heranziehung der Krisengewinnler. In Griechenland gehört 70 % des gesamten Vermögens 2.000 Familien. In Deutschland besitzen die obersten zehn Prozent 63 Prozent allen Vermögens, während die Hälfte der Deutschen sich mit einem (!) Prozent des Volksvermögens durchschlagen darf. Hier liegt die Lösung des Problems: in den Krisenländern, wie darüber hinaus.

Schulden mit neuen Schulden zu bekämpfen

kann nicht funktionieren. Das sollte inzwischen bekannt sein.
Die hier auf der tagesschau veröffentlichten Sparmaßnahmen 40 Stundenwoche statt 35 Stunden und Rente mit 66 Jahren statt 65 Jahren ist in Deutschland längst Realität. Da hat sich im Ausland auch keiner aufgeregt.
Wie sehen die übrigen "harten Sparmaßnahmen" konkret aus? Dieser Artikel ist diesbezüglich wenig informativ.

blutgeld

30.000 zu entlassende beamte ohne nennenswertes sozialsystem. verlängerung der wochenarbeitszeit für noch mehr arbeitslose. dem binnenmarkt wird weiteres geld entzogen. wir haben damals und machen das via soli und länderfinanzausgleich weiterhin, hunderte milliarden euro in unsere "blühenden landschaften" transferiert. ihr wisst es besser, politiker. ihr versündigt euch. ihr marionetten der zocker, die ihr geld in harten euros zurück erhalten wollen. bezahlt von uns steuerzahlern und auf kosten von millionen existenzen im süden europas. ihr vernichtet europa! schämt euch!

Naja, erschießt man das Pferd...

hat man zwar die Kosten für das Futter gespart, muss dann aber selber hungern, weil man das Feld nicht mehr so gut bestellen kann.

Klar schafft man am Schreibtisch keine Werte, aber man kann an diese dort am besten verwalten und weitere planen.
Eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit macht auch nicht produktiver, wenn man nichts zu tun hat.
Man kann auch nicht seine Leitung erhöhen, wenn man das Öl für den Traktor spart, aber das für den Ferrari eben nicht!

Ich wollte damit sagen: Als erstes sollte man dort sparen, wo der Luxus losgeht. Und das ist für einen Staat als erstes die fürstliche Bezahlung der obersten Staatsdiener und der Regierung. Aber davon keine Rede!
Auch kann man sparen, in dem man eben den unnötigen Luxus verteuert. zum Beispiel mit Sonderabgaben. Davon auch kein Rede.
Nö, lieber wird das Pferd weiter geschunden!

30000 entlassungen

Klingt nach den versprochenen blühenden eurowelten! Alles wartet auf die schuldenunion welche nach der bundestagswahl sicher kommt um den laden noch paar jahre am laufen zu halten

40 Stunden Woche und Rente

40 Stunden Woche und Rente mit 66, was soll daran so schlimm sein? Wer da von "verhungern" redet, weiss nicht was wirkliche Probleme sind. Wenn ein Land in der Krise ist, sind solche Massnahmen ja wohl das mindeste was man erwarten kann.

Kredite vs. Geldeinsammeln - Politik hat Übersicht verloren

Und schon wird verkündet, dass man die Kredite nicht rechtzeitig zurückzahlen kann und Verlängerung notwendig wird. Also die Verlängerung unseres 27% Ausfallrisikos für ESFS/ ESM, EZB-Verluste und Target2-Forderungen.

Gleichzeitig forderte Schäuble beim G7-Finanzminister-treffen, die EZB solle angesichts ihrer und der japanischen Geldschütten ihre massig ausgegebene Liquidität wieder einsammeln. Dumm nur, dass die €-Südlandbanken damit fleißig Staatsanleihen kaufen und deren Zinsen senken (der offene Finanzmarkt ist weit weg von den Epizentren) obwohl die Wirtschaftslage immer schwächer wird und eigentlich höhere Risiko-Zinsen erfordert.

Der Staat verschuldet sich also bei labilen Banken, die bei EZB und ESM und alle hoffen auf die Staatseinnahmen rezessiver Wirtschaften, damit die Schulden nicht krachengehen, die mit Niedrigzins immer weiter angeheizt werden.

Und der fast 1.000 Mrd. EU-Haushalt bekommt seit über 10 Jahren Euro keine Strukturreformen Richtung Konvergenz hin.

Grândola, vila morena; Terra da fraternidade

wie es für die menschen in den beiden großen ballungsräumen porto und lisboa aussieht, kann ich nicht wirklich beurteilen, auf dem land werden diese "sparmassnahmen" aber sicherlich wirklich wehtun!
in den o.g. städten war das allgemeine lohnniveau um 2007, als ich noch in portugal lebte nicht so viel unter em eu durchschnitt. auf dem land aber bekam ich für einen vollzeitjob (~60h/woche) als fahrer gerade mal knapp zwei drittel dessen was man in den städten an der küste bekam.
mit dem beitritt portugals zur eu wurde dort ein dort bis dato beispielloses infrastrukturprogramm in gang gesetzt. neue strassen aller orten. filialen der großen europäischen supermarktketten am laufenden band neueröffnet...
damit wurde dann der portugiesische markt mit importwaren die meist wesentlich günstiger als die einheimischen angeboten werden konnten überschwemmt.
dies war das ende für einen großen teil der einheimischen konsumgüterindustrie!

Grândola, vila morena Terra ...
es ist wieder an der zeit !

@ 07:10 von mondfee

die staatsschulden portugals haben mit der wirtschaftskrise soviel zu tun wie die deutschen staatsschulden mit dem brd-exportboom oder die us-amerikanischen rekord-staatsschulden mit der immerhin vergleichsweise geringeren arbeitslosigkeit.
selbst wenn der portugiesische staatshaushalt vollkommen ausgeglichen wäre entstünden hierdurch keine neuen jobs. lassen sie sich nicht verwirren. jobs entstünden, wenn portugal eine, mit dem norden wettbewerbsfähige volkswirtschaft hätte mit all den produktionsgütern, die dazu gehören. würde portugal einen besseren bmw produzieren, könnte der nach china exportiert werden. die märkte sind gesättigt und die währung ist zu hart für portugal. meinen sie in brasilien würde investiert, wenn die mieten und lebenshaltungskosten auf euro-niveau lägen? oder in china? die eurobedingten hohen mieten und lebenshaltungskosten markieren das minimalgehalt. resultat sind hohe tourismuspreise, ausbleibende investitionen und sinkender export ins eu-ausland.

@ 08:06 von tirilei

"40 Stunden Woche und Rente mit 66, was soll daran so schlimm sein? Wer da von "verhungern" redet, weiss nicht was wirkliche Probleme sind. Wenn ein Land in der Krise ist, sind solche Massnahmen ja wohl das mindeste was man erwarten kann."
Verhungert wird, weil es kein Sozialsystem gibt. Verwerflich ist diese Maßnahme, weil sie ökonomischer Unsinn ist – dem Binnenmarkt wird noch mehr Geld entzogen. Wir haben der Ex-DDR Zucker in den Allerwertesten gejagt, damit die Wirtschaft mit der harten West-DM überhaupt überlebensfähig war. Es ist doch völlig schizophren dem Süden einen vernichtenden Sparkurs aufzudrücken, während wir hunderte Milliarden Euro in die Wirtschaftsadern des Ostens transferieren!
Denken Sie um und lassen Sie sich nicht für blöd verkaufen! Europa bedeutet für mich Solidarität. Solidarität mit EU-Bürgern und nicht mit den Banken oder Versicherungen. Wir sollten nicht schimpfen auf die Ärmsten der Armen in Südeuropa. Und uns nicht einlullen lassen von Staatsschulden-Lügen

@gierde zerstört

Alles was Sie schreiben stimmt und das weiss ich auch.
Das Hauptproblem der südlichen Länder und auch Frankreichs ist, dass sie ihre Währungen nicht mehr abwerten können.
Man könnte das Problem mit einem Staatenfinanzausgleich regeln - ähnlich wie der Länderfinanzausgleich in Deutschland. Aber selbst in D. wird ja gegen diesen von Bayern und Hessen geklagt.
So ein Transferausgleich auf europäischer Ebene ist gefährlich und den deutschen Arbeitnehmern nicht zu vermitteln so lange die Arbeitsbedingungen (Arbeitszeit und Renteneintrittsalter) nicht europaweit identisch sind. So entsteht nämlich das Bild "fauler Südländer" und fleißiger Deutscher". Mehr habe ich mit meinem Beitrag nicht sagen wollen.
Gesellschaftspolitisch ist das nicht umsetzbar und die verantwortlichen Politiker haben all dies bei Euroeinführung gewusst.

@ 09:25 von mondfee

"Man könnte das Problem mit einem Staatenfinanzausgleich regeln "
100% Zustimmung!
"So ein Transferausgleich auf europäischer Ebene ist gefährlich und den deutschen Arbeitnehmern nicht zu vermitteln."
Für diesen Teil des Satzes erhalten Sie meine Zustimmung!
"Aber selbst in D. wird ja gegen diesen von Bayern und Hessen geklagt."
Exakt – das ist die Realität!
Wir sind einer Meinung! Bitte denken Sie über die Möglichkeit einer parallelen, abwertbaren Regionalwährung nach - meiner aufrichtigen Meinung nach ist dies der einzige Ausweg aus der Wirtschaftskrise. In ein Europa der Vilsfalt und hinaus aus diesem Alptraum, den wir hier in Deutschland höchstens erahnen können. Und es ist eine Schande, dass sich sozial Schwache Deutsche auf noch schwächere Südeuropäer stürzen. Hartz 4 ist ein "Luxus", den sich Südeuropäer nicht erlauben. Dort ziehen die Leute bei Mutter/Vater, Oma/Opa ein und müssen sich durchfüttern lasen. Die jungen Leute sind eine verlorene Generation ohne jegliche Perspektive

@gierde zerstört

Wir sind absolut einer Meinung.
Ich selbst bin des öfteren in Spanien und es ist richtig, dass arbeitslose junge Leute wieder bei ihren Eltern einziehen müssen.
Die hohe Jugendarbeitslosigkeit steht für eine verlorene Generation.
Wie aber könnte eine Parallelwährung nur in der Praxis aussehen und wird diese von der Bevölkerung auch akzeptiert?

Das ist einfach nur krank

Während sich Investoren, Spekulanten und Banken Milliarden (oder gar Billionen) in den letzten Jahren in die Tasche steckten sollen jetzt die bluten die nie profitierten. Eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit bei einer hohen Arbeitslosigkeit ist wenig sinnvoll, den Schwindel glauben auch nur Konservative und Unternehmer. Das Selbe gilt für die Erhöhung des Rentenalters, eigentlich auch nur eine Kürzung, wie bei uns gewollt.

Das man langsam eine Wut auf den EURO bekommt sollte keinen Journalisten oder Politiker wundern. Egal wie oft mir die Medien vorpredigen wie wir profitieren, ich merke nur Negatives, genauso wie meine Freunde, Bekannten oder Kollegen aus anderen Bereichen.

Verträge die von europäischen Länderchefs geschlossen werden kann man schon dann in die Tonne treten wenn sie unterschrieben werden. Warum Frau Merkel und Herr Schäuble mit ihren Lügen gegenüber ihrem Volk so gut da stehen bleibt mir ein Rätsel. Vor allem bei der Arbeitnehmerseite habe ich kein Verständnis.

@ 09:25 von mondfee

liebe mondfee, nachdem ich mir erneut ihren ersten beitrag durchgelesen habe, muss ich leider feststellen, dass er durchaus falsch interpretierbar ist. danke, dass sie mir ihre korrekte sichtweise dargelegt haben.

Parallel-Regiowährung @ 09:54 von mondfee

"Wie aber könnte eine Parallelwährung nur in der Praxis aussehen und wird diese von der Bevölkerung auch akzeptiert?"

Das ist eine der Fragen denen sich unsere Politik widmen müsste anstatt Euroskeptiker als Europagegner oder rechte, rückwärtsgewandte nationaltümelnde volldeppen zu diffamieren.
Man könnte einfach Geldscheine entwerfen und drucken. für Portugal. Eventuell auch für Süditalien oder strukturarme Regionen innerhalb der EU. Auflage wird von der jeweiligen Regierung bestimmt. So könnte ein überlebbarer Euro-Entzug funktionieren. Und die Banken/Versicherungen erhalten ihr Geld in hartem Euro zurück. Dank Abwertung mittels weicherer Regionalwährung hätten wir die positiven Effekte, die der Süden dringend braucht (siehe meine Beiträge weiter oben).
Da die Regierungen kein Interesse an einer zu weichen Regiowährung hätten, würden sie es mit dem Gelddruck nicht übertreiben. Sie müssten sich auch keine Existenzsorgen um ihre Politikergehälter machen.

@gierde zerstört

"ihr hättet euere hausaufgaben machen müssen und erkennen können, dass der euro als mixwährung nicht funktioniert. ihr vernichtet europa!"

Ich habe das dumpfe Gefühl, sie haben es nicht nur erkannt, sondern schon vorher gewusst und eben genau so gewollt.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß es eine derart kollektive Dummheit gibt, die alles gegen die Wand fährt, was mit Euro/pa zu tun hat. Das muss wohl System haben und gewollt sein.

Grundsätzliches ... @ mondfee

Ich frage mich, weshalb Menschen wie wir, die sich intensiv Gedanken um die Probleme im Süden Europas machen und gebetsmühlenartig die Zusammenhänge aufzeigen gern als Europagegner diffamiert werden. Obwohl wir offensichtlich Gegner der zerstörerischen Gemeinschaftswährung für unterschiedlich wettbewerbsfähige Volkswirtschaften sind. Eine Währung, an deren Erhalt ausschließlich die Finanzwirtschaft ein Interesse hat, um Verbindlichkeiten in harter Eurowährung bedient zu bekommen.
Ignoranz zerstört heute Europa. Die Tatsache, dass Millionen Menschen im Süden ihre Existenz verlieren. Dass es in Griechenland, der ältesten Demokratie der Welt, inzwischen Nazis(!) gibt ist eine Konsequenz der Verzweiflung und der Wut. Man muss sich das mal vor Augen führen! Und trotzdem darf man nicht darüber nachdenken, ob die Misere eventuell etwas mit dem Euro zu tun hat?
Beschäftigen sich Parlamentarier überhaupt mit den Zusammenhängen? Oder gibt es für sowas die bequeme Fraktionszwangs-Hängematte?

@ 11:06 von NonServiam

"Geholfen wird immer nur den maroden Banken - übrigens nicht unbedingt jeder Bank, aber immer wenn GoldmanSachs seine Finger im Spiel hat."
Geholfen wird der Deutschen Bank, der Allianz Versicherung und anderen kerngesunden Finanzkonzernen. Die Verbindlichkeiten aus Staatsschulden werden bedient. Als Nebeneffekt dürfen sich portugiesische Parlamentarier weiterhin dicke Gehälter auszahlen und ihre Villen abfinanzieren. Und das ist wohl auch der Hauptgrund dafür, dass Süd-Parlamentarier sich nicht vehement für ein Ende des Euroexperiments aussprechen!!!
Mit unseren Steuergeldern werden portugiesische Volksvertreter geschmiert, die ihr Volk verraten. Das Geld, für das 30.000 Beamte über die Klinge springen, fließt postwendend Richtung Norden zurück.

@ 08:37 von gierde zerstört

Sie schreiben:
"meinen sie in brasilien würde investiert, wenn die mieten und lebenshaltungskosten auf euro-niveau lägen?"
Meinen Sie wirklich dass die Mieten und Lebenshaltungskosten in Brasilien so viel niedriger sind als in Portugal?
Portugal hat zwar den Euro aber deswegen sind dort die Preise insbesondere für die Mieten aber auch für andere Dinge des täglichen Lebens absolut nicht mit Deutschland zu vergleichen! So groß sind die Unterschiede von Portugal zu Brasilien dabei nicht aber in Brasilien wurde in den letzten 20 Jahren extrem gut und richtig in den wirtschaftlichen Aufschwung investiert, da liegt der wesentliche Unterschied zu Portugal, Spanien und Griechenland!
Die südeuropäischen Länder haben mit dem Einstieg in den Euro erst einmal konsumiert und die Löhne erhöht.
Das hat die Wettbewerbsfähigkeit dieser Länder endgültig zerstört.
Kohl hatte 1996/97 Recht als er gegen die Mitgliedschaft von Spanien, Italien und Portugal war, leider haben die Franzosen sich durchgesetzt!

@ 11:54 von Bernd1

"Die südeuropäischen Länder haben mit dem Einstieg in den Euro erst einmal konsumiert und die Löhne erhöht."
Die Löhne haben alle erhöht. Alle! Überall. Ausser uns. Die Politik des neoliberalen Maulwurfs Schröder, der sich gern mit Herrn Maschmeyer umgeben hat und unsere Renten privatisiert hat, damit sie in Staatsanleihen verzockt werden, hat unsere Lohnzurückhaltung seit Euroeinführung erwirkt. Wir sind die einzige Ausnahme in Europa und das, weil wir aus einer Krise kamen. Die Lohnsteigerungsraten im Süden waren keineswegs zügellos.
Bernd1, Sie lenken, wie so oft, von den Dingen ab. Zupfen sich einzelne Inhalte heraus und zünden Nebelkerzen. Worin Ihre Motivation liegt kann ich nur erahnen. Sie befürworten auch das Fracking, welches in der Bevölkerung weit und breit abgelehnt wird. Sie repräsentieren für mich nicht den gewissenhaften Bürger. Werfen Sie einen Blick nach Südeuropa und denken Sie üebr Auswege im Interesse der Bürger nach. Begeben Sie sich auf die gute Seite!

@ 11:54 von Bernd1

ach übrigens – brasilien ist heute längst nciht mehr so interessant für ausländische investoren, wie es einmal war. thyssenkrupp, ein seinen eigenen mitarbeitern zutiefst illoyales unternehmen, hat sich mitunter bezüglich der steigenden lohnkurve verkalkuliert. meine inhaltliche aussage, dass investitionen für ausländische unternehmen kaum sinn machen, wenn, sich der mindestlohn an den eurobedingten mindest-lebenshaltungskosten orientiert, blenden sie gekonnt aus. der harte euro verhindert abwertung. lesen sie meine beiträge und lenken sie nicht von den inhalten ab!

@ 11:16 von gierde zerstört

Sie schreiben:
"Als Nebeneffekt dürfen sich portugiesische Parlamentarier weiterhin dicke Gehälter auszahlen und ihre Villen abfinanzieren.
sowie:
Mit unseren Steuergeldern werden portugiesische Volksvertreter geschmiert, die ihr Volk verraten. Das Geld, für das 30.000 Beamte über die Klinge springen, fließt postwendend Richtung Norden zurück."
Es wäre sehr hilfreich wenn Sie solche starken Behauptungen auch mit irgendwelchen Fakten unterlegen könnten. Nur immer Negatives zu behaupten weil die eigenen Vorurteile in diese Richtung tendieren ist etwas schwach.
Wissen Sie wie viel Geld ein portugiesischer Parlamentsabgeordneter im Monat bekommt?
Von 4.526 Euro im Monat wird sich kaum eine große Villa finanzieren lassen.
Die Einkommen der Parlamentarier in den EU-Ländern:
hxxp://url9.de/CXc

Die Austerität ist noch viel zu harmlos !

Zuerst müssen d. schulden abgewickelt (d.h. bezahlt) werden ,

dann kann man überhaupt i.d. Südländern an Investitionen denken ,
Gleichzeitig muß d. Beamtenapparat
gravierend gestutzt wwerden , d.h.,
jede 3. Stelle : Streichen ! Hier übrigens auch !
Dann schauen wir UNS an, was noch nennenswert zu versilbern ist !
Diese Vermögenswerte (speziell Immos, Latifundien , Fincas , usw.)
werden anschließend konfisziert
u. versilbert !
Usw, Usw. ,
Was dann am ende übrig bleibt ,
sollte dann nicht weiter verkonsumiert werden, sondern f.d.
Neuaufbau verwendet werden .
Aber bitte ohne Hilfe d. EU/Deutschland , nur eigenhilfe zählt, damit der dekadente Kreislauf definitiv u. unwiderruflich
durchbrochen wird .
Nach Einer Dekade schauen wir Uns d.Land an , ob es sauber ge-
wirtschaftet hat .Wenn das nicht d. Fall sein sollte, geht d. Daumen
strikt nach UNTEN u. d. Prozedure
geht von vorne los, bis die das ge-
lernt haben, Nur Übung macht d. Meister !
auf geht´s ihr buaben !
jetzt wird wieder i.

PARALLELWÄHRUNG

es gibt in d z.b. den chiemgauer als sogenanntes regiogeld:

http://de.wikipedia.org/wiki/Regiogeld

so etwas wäre doch mal, ein ansatz zum nachdenken um den betroffenen menschen zumindest wieder etwas luft zu verschaffen.

Darstellung: