Kommentare

Solange...

nicht jeder der hier ankommt mit Lebensmitteln und medizinisch versorgt und umgehend zurück geschickt wird, wird sich auch daran nichts ändern.

Den Schlepperbanden wird nur dann das Wasser abgegraben, wenn die Leute sehen das sie umsonst Geld ausgeben, weil sie sich kurze Zeit später wieder in ihrer Heimat wiederfinden.

Die Flüchtlinge aufzunehmen ist grundsätzlich der falsche Weg, weil die in ihrer Heimat fehlen und dadurch eine Aufbau und normaler Alltag ver- oder zumindest behindert wird. Das einzige was nachhaltig ist, dass ist Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort.

Wundert sich irgendjemand darüber?

Es ist doch völlig klar, dass Leute in armen Länder woanders (hier: Europa) auf eine bessere Lebenssituation hoffen.
Das haben wir ja auch schon innerhalb von Europa zu genüge, ob nun von Ost nach West oder neuer auch von Süd nach Nord.

Helfen kann aus meiner Sicht nur eine globale Annäherung der Verhältnisse oder zumindest sinnvolle Unterstützung der Bevölkerung (nicht der dortigen Elite), zum einen politisch (Stärkung der UNO u.ä.), vor allem aber durch die Bekämpfung von Missbrauch durch die weltweite Wirtschaft (die Katastropen in Bangladesh sind hier gute Beispiele).

Letztlich muss überhaupt der Konflikt zwischen demokratischen Strukturen (soweit überhaupt schon vorhanden; genauer müsste sie viel mehr noch basisdemokratisch sein) und das mehr oder weniger Diktatorische der Wirtschaft gelöst werden: Letztere muss vernünftig in ihre Schranken gewiesen werden.

Banden von Menschenhändler und Auftraggeber

Diese Beschreibung ist zutreffender als
das Wort Schlepper.
Dieses Geschäft ist so alt wie die Menschheit.
Die Bezeichnung ist Sklaverei.
In diesem Fall sind es die Arbeitssklaven für die Profiteure auf dem europäischen Kontinent.

Die Menschen auf diesen "Seelenverkäufern" haben zuvor eine horrende Summe Geldes
für die Passage an die Sklavenhändler bezahlt.
Die Ärmsten werden diese Summe niemals
aufbringen können.
Es betrifft die Masse der unteren Mittelklasse, wo Großfamilien das Geld für die Menschenhändler zusammensparen.
In Landwirtschaftsbetrieben, im Süden Europas, wie in der Gastronomie,werden die Menschen ,die diese Passage überleben,profitabel ausgebeutet.
Gewinnbringend,weil diese Lohnsklaven keine Papiere besitzen,
und offiziell nicht existieren.
Die Menschenhändlerbanden aus dem Magreb bilden die mafiöse Struktur mit den Auftraggebern aus Europa.

Problemlösungen sind gefragt...

Das Problem ist in den korrupten Ländern zu
suchen, wo der größte Teil der Entwicklungs-
hilfegelder versickert. Hilfe zur Selbsthilfe ist
das einzig richtige Rezept. Hier ist der Hebel
an zu setzen. Diese Armutsmigration führt
in den aufnehmenden Ländern - wenn nicht
vorher abgeschoben - zu neuen Problemen
mit all` ihren Auswüchsen. Wann beginnen
unsere Politiker endlich damit, diesem
drängenden Problem die notwendige Auf-
merksamkeit zu schenken, um noch mehr
Leid und Verzweiflung der Menschen zu verhindern. Die Zeit drängt!

in Südspanien

Ich habe die letzten Jahre in der Gegend von Spanien gelebt, wo die Boote ankommen. Einige Hilfsorganisationen kümmern sich drum, manche verstecken sogar Illegale vor der Polizei. Die Zukunftsaussichten für diese Leute sind allerdings gering, oft leben sie in gezimmerten Hütten und suchen Arbeit in der Landwirtschaft, z.B. im Mare Plastico..also den grossen Plantagen, werden dort ausgenutzt und entsprechend der Krise in Spanien immer weniger gern gesehen. Neue Ausländergesetze vor etwa drei Jahren , habe die Toleranz weiter sinken lassen gegenüber diesen Einwanderen. Erschreckend die nur noch kurzen Zeitungsnotizen, die man fast jeden Tag lesen kann. Z.B. ein Boot mit 50 Leuten gekentert, davon 30 ertrunken, davon 15 Kinder und 10 Frauen. Erschreckend , dass diese Nachrichten kaum noch jemand wahr nimmt, ausser eben den Hilfsorganisationen. Wir haben es hier mit Menschen zu tun....das sollten sich die Politiker die Europa derart abschotten mal überlegen

@academ

Insgesamt stimme ich Ihrem Kommentar zu, aber ein kleines Paradox ist mir darin "aufgestoßen".
Zitat: "...davon 30 ertrunken, davon 15 Kinder und 10 Frauen".
Da wir es hier, wie Sie so richtig sagen, "mit Menschen zu tun" haben, frage ich mich, ob die in dem Beispiel übergangenen 5 Männer denn weniger wert sind als die Frauen und Kinder und deshalb weniger Mitgefühl und Hilfe verdienen. Ich weiß, dieser Unterschied wird sehr häufig gemacht, aber gerade in diesem Zusammenhang sollte man meines Erachtens besonders damit aufpassen.

1500€

Pro person für die schlepper..in den ärmsten ländern der welt ist das ein vermögen fragt sich woher soviel geld stammt bzw jemand nit soviel geld sich keine existenz vor ort aufbaut! Ohne das leiden der menschen damit in frage zu stellen!

Frontex

Wenn "wir" Europäer "euch" Afrikaner gerne in großer Anzahl auf unserem Kontinent hätten, würden wir eine Brücke bauen, machen "wir" aber nicht, "wir" machen Frontex.

"Wir" sind zwar auch vor langer Zeit aus Afrika gekommen, aber hahahahaha "ihr" seid einfach zu spät und wir besser bewaffnet ......

Alle unter einer Decke ...?

Es ist Allein eine Frage d. Küstenüberwachung ,
statt d. israelische Küste für Teuere
Deutsche steuergelder rund um d.Uhr zu bewachen, sollten unsere noch
schwimmfähigen Boote die Küsten d. Mittelmeer-Anrainerstaaten rd um d.
Uhr überwachen , dann käme auch Keiner durch !
Dann muß sofort hier abgeschoben werden, wer Paß wegwirft muß sofort 1 Jahr hinter Gitter ! Dann Abschiebung ,
Sollte sich das Herkunftsland weigern, sofortige Sanktionen wie
alle Kto. einfrieren, alle subv. streichen usw. usw.
Das wichtigste : Kein ausländer darf ohne visum Unser Land betreten .
Visum-Vergehen wird als Verbrechen gg. d. Staat eingestuft !
Und entsprechend sanktioniert !
Klare Kante ,
Nur DAS HILFT DENEN !

Grenzen öffnen

Alles Falsch. Wir müssen die Grenzen öffnen un die Zuwanderung fördern. Erst wenn die Lebensverhältnisse bei uns unter den afrikanischen liegen, hört die Zuwanderung von alleine auf.

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