Kommentare

Wie Bitte?

"...weiterhin billige Energie ..."
Wo leben die denn. Der Strom wird immer teurer (darüber wurde auch hier diskutiert) und an der Tankstelle bezahlt man auch 3,20 DM pro l Super. Wo ist also die Energie so billig das die teureren Lebensmittel aufgefangen werden könnten?
Auf iPhone, Flatscreen und Ferrari müssen die meisten sowieso verzichten.

Billige Energie???

Für den Fluxkompensator bei Zeitreisen, oder wie? Die alltäglich ge- und verbrauchte Energie steigt und steigt im Preis. Aber irgendwie muß man dem Volk die Welt ja schönrechnen...

WOW

Was soll man zu so viel Blödsinn sagen, gerade ist eine saftige Strompreiserhöhung ins Haus geflattert.Das Auto muste ich schon verkaufen wegen der Niedrigen Kosten.:)Der Nachbar weint weil er seine Heizölrechnung nicht mehr Zahlen kann.
Der Einkaufswagen wird beim Wochenendeinkauf auch immer lerer.
Was die sich da zusammenrechnen hat doch mit der Wirklichkeit nichts zu tun.

inflationsrate ... energiekosten sinken

hallo,

wer hat denn diesen bericht verfasst? woher kommt denn diese information?
wer will uns denn hier einen bären aufbinden?
mfg rainer smieskol

Billige Energie!??!

Leb ich vielleicht in einem anderen Deutschland als die?

Obwohl, auf dem Markt ist Strom so billig wie noch nie. Nur für den Verbraucher ist es teuer wie noch nie!

Klein halten, die Bienen

steigen die Löhne, steigen die Kosten,
so bleiben die meisten in Ihrer Zone ;)

billige Energie? @Schalk01 und @TeufelsKüche

Nun gut, beim Dieselpreis gab es zwischen 2012 März mit 1,53 EUR/L und 2013 März mit 1,41 EUR/L tatsächlich geringere Preise. Beim Benzin dürfte es ähnlich sein.

Auch der Gaspreis ist, zumindest wenn man über Vergleichsportale nach günstigen Anbietern sucht, keinesfalls stark gestiegen.

Und Wärme und Kraftstoff machen nunmal für die allermeisten Menschen den größten Kostenanteil bei der Energie aus, was bei all dem Geschrei über die Strompreise gern übersehen wird.

Zum Strom noch eine Empfehlung meinerseits:
Fragen Sie doch bitte Ihren Anbieter, ob er Ihnen neben der Inrechungsstellung der gestiegenen EEG-Umlage auch die gesunkenen
Börsenstrompreise im Gegenzug gutgerechnet hat. In diesem Fall dürfte der Anstieg zu Jahresbeginn max. etwa 2,7-2,9 ct/kWh betragen haben - trotz aller Sonderlasten außerhalb des EEG, die uns Kleinverbrauchern netterweise von schwarz-gelb übergeholfen worden sind.

Belastet Ihr Versorger Sie ihrer Meinung nach über Gebühr, dann wechseln Sie bitte!

@DeutschEuropäer

"Obwohl, auf dem Markt ist Strom so billig wie noch nie."

Sie haben vollkommen Recht; hier kassieren in der Tat manche gewaltig ab, bei den günstigen Börsenstrompreisen - nicht aber der Normalverbraucher und der s. g. Mittelstand.

Auch die Stromerzeuger sind zunächst einmal die Dummen, wenn sie an der Strombörse verkaufen müssen. Dann erhalten sie mittlerweile nur noch weniger als 4 ct/kWh; 2008 vor Beginn der Krise waren es immerhin mehr als 9 ct/kWh. Seitdem geht es bergab; Atomausstieg hin oder her.

Die geringen Preise müssen die Erzeuger auch an die Großverbraucher, Industrie ... weitergeben - allein schon wegen deren Marktmacht.
Was bleibt ihnen dann aber noch anderes übrig, um wieder ihren - zum Systemerhalt der Großkraftwerke nötigen - Schnitt zu machen?

In der Tat: Sie müssen die "Kleinen" belasten, können es sich - auf einmal gewandelt vom Stromerzeuger zum Stromhändler -leider, leider nicht leisten, auch uns die niedrigen Börsenpreise zu geben. Für uns bleiben Umlagen!

Inflation ist für Kaufkaft amtlich fast egal

Die übliche regierungsamtliche Schönrederei der Statistik.
Wir haben ja auch immer weniger amtliche Arbeitslose und nur 5 Mio. Arbeitsuchende für die 400.000 gemeldeten Stellen bei der BA, die aber auch nicht weniger werden trotz 120.000 MA des staatlichen Vermittlungskonzerns.

Es ist schon ein Witz wie man mündigen Leuten angeblich steigende Kaufkraft dennoch bei Inflation pro Jahr wegen "nur nahe 2%" suggerieren will. Macht bei 2% in 15 Jahren Euro ~35% nur mittlere Preiserhöhung und 65% Kaufkraft ohne den einzelnen Einkommens- und Ausgabenfall zu betrachten. Unten, wo nichts gespart wird und Schulden sind, wird die Luft dünn und teurer, nicht oben.

Und wenn dann noch die Realkommen fallen, steigen die Preise auch indirekt dazu und man sich dito weniger kaufen. Nur geben die Inflationsrate und irgendein Einzelpreis das nicht wieder.

Und Bankzinsen sind ja auch keine Inflation, aber 15% Überziehungszins bei bis unter 1% Habenzins ist wie Lohnkürzung, aber ohne Kaufkraftminus .

so rechnet ein ordinairy people

Preisanstieg Lebensmittel 4,1%
./. Zinsen fürs Sparkonto 0,5%
inflation = 3,6% !

Was nützt es

wenn Sachen billiger werden die man vielleicht nur alle paar Jahre einmal braucht.Also wer das geschrieben hat,war wohl seid Jahr und Tag nicht mehr Einkaufen.Über soviel Mist kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln.

Auf dem Toaster pauschal nach Fukushima...!

Vor allem die Energie und Pauschalreisen seien billiger [...] Deutlich teurer seien hingegen Lebensmittel: Fleisch, Obst und Gemüse. Hier liege der Preisanstieg bei 4,1 Prozent.

Na also: Deutschland geht es gut. Wir müssen nur aufhören zu essen und stattdessen möglichst energieintensiv in den Pauschalurlaub fliegen. Dann ist alles in Butter.

Da hab ich aber eine enormes Glück!

Wie die das mit den 0,25% Rentenerhöhung so hingekriegt haben, dass ich durch die Inflation nur gaaaaaanz wenig verlier, Chapeau! Wenn ich auch Pauschalreisen gar nicht mache, und a) der Stromanbieter die Preise gar erhöht hat, und diese wegen dem Neue-Energien-Gesetz nochmals einige Prozent ansteigen werden ......

Aber wir haben eben die Statistik-Füchse in der Regierung, die rechnen einfach die Preise der Strombörse, und zack, mach ick n dicket Jeschäft, zumindest uffm Papia, und dett freut mia jewaltich. Denn watt iss bessa: viel Jeld im Portmonee und schlechte Laune oda keen Jeld aba häppy?

Wer's glaubt. Super kostet

Wer's glaubt. Super kostet hier wieder 1,609. Wo sind da bitte schön die Preise "gefallen"? Milch kostet 60 c/l. Was soll diese Lobhudelei auf einen Warenkorb, der nicht mal im entferntesten die Lebenswirklichkeit der Mehrheit der Bevölkerung abbildet? Ein Bier in der Kneipe kostet zwischen 1,70 und 3,30 und damit bis zu 30 cent mehr als letztes Jahr. Wollen wir weiter belogen werden?

@ 16:47 von vanPaten

Sie schreiben:
"Die übliche regierungsamtliche Schönrederei der Statistik."

Haben Sie sich schon einmal den Inhalt des Warenkorbes für die Inflationsberechnung richtig angschaut? Dann wüssten Sie dass das mit "Schönrechnerei" nichts zu tun hat!
Lesen Sie doch bitte mal zum Warenkorb die Information des Statitischen Bundesamtes mit dem Titel:
Turnusmäßige Überarbeitung des Verbraucherpreisindex Februar 2013

https://xxx.destatis.de/DE/Publikationen
/Thematisch/Preise/Verbraucherpreise
/VerbrauchpreisindexUmstellung5611106139004.html
Und zur Preisentwicklun ruch um die Euro-Einführung diesen Titel:
Fast zehn Jahre Euro – Preisentwicklung vor und nach der Bargeldeinführung

https://xxx.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch
/Preise/Verbraucherpreise/Fast10JahreEuro.html
Vielleicht geben diese Informationen des Statistischen Bundesmates etwas mehr Hinweise darauf dass es sich hier eben wirklich nicht um "Schönrechnerei" handelt!

@ 16:47 von vanPaten

Sie schreiben:
"Und wenn dann noch die Realkommen fallen, steigen die Preise auch indirekt dazu und man sich dito weniger kaufen. Nur geben die Inflationsrate und irgendein Einzelpreis das nicht wieder."

Na ja, zum Glück steigt ja das Realeinkomen seit 2008 regelmäßig, außer im Krisenjahr 2009!

Quelle Statistisches Bundesamt:

Jahr -- Reallohnsteigerung Arbeitnehmer:
2012 -- +0,6%
2011 -- +1,0%
2010 -- +1,5%
2009 -- -0,3%
2008 -- +0,5%

Natürlich gibt die Inflationsrate keine Aussage über die Kaufkraft, aber die Realeinkommen sagen dafür um so mehr aus!
Und noch zur Kaufkraft die Daten der TU Chemnitz.
http://xxx.tu-chemnitz.de/wirtschaft
/vwl2/downloads/mikro1/kaufkraft.pdf
Sie hatten bemängelt dass da ein Nettolohn von € 2.240 im Jahr 2008 genommen wurde. Das passt ja wohl auch zum Durchschnittseinkommen der deutschen Industrie/Dienstleistung laut Eurostat mit 41.000 € brutto im Jahr 2008:
http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal
/page/portal/labour_market/earnings/main_tables

Statistiken analysieren

Die Inflation ist nur ein statistisch ermittelter Wert und macht sich nicht allein am Bier-, Benzin oder Nahrungsmittelpreis fest sondern an einem durchschnittlichen "Warenkorb", der den durchschnittlichen Konsum beinhaltet. Und mit Zinsen hat sie erst recht nichts zu tun.

Im Grunde ist es doch recht einfach:
Auf Grund des schlechten Absatzes in Europa und in der Welt liefert sich die Industrie Preisschlachten um die noch verbliebenen Märkte, was zu günstigen Preisen führt.
Die Nachfrage nach Nahrungsmitteln ist nicht gesunken und somit bilden sie eine Ausnahme.

Inflation ist etwas völlig Normales und unvermeidbar, da eine völlige Preisstabilität nicht erreichbar ist und eine Deflation verheerende Auswirkungen hätte. Kurz gesagt: 0

eine Frage der Formulierung

Lebensmittel, Strom, Benzin, also Güter des tgl Bedarfes werden teurer aber es wird auf "Pauschalreisen" verwiesen und von einer geringen Inflarion gesprochen. Erinnert mich an die Arbeitslosenstatistik! Wenn die nicht stimmt, wird einfach die Zählweise geändert. Hier wurde wohl der "Warenkorb" verändert, um es passend zu machen.

@18:11 von Son Goku

"Wer's glaubt. Super kostet hier wieder 1,609. Wo sind da bitte schön die Preise "gefallen"? Milch kostet 60 c/l. Was soll diese Lobhudelei auf einen Warenkorb, der nicht mal im entferntesten die Lebenswirklichkeit der Mehrheit der Bevölkerung abbildet? Ein Bier in der Kneipe kostet zwischen 1,70 und 3,30 und damit bis zu 30 cent mehr als letztes Jahr. Wollen wir weiter belogen werden?"

Sie belügen sich selbst.

Der Warenkorb spiegelt genau ALLE Menschen der Bevölkerung wider, also nicht unbedingt die Minderheit. Sie diskutieren und bejammern aber immer nur Ihre eigene Realität, und das dazu auch noch wenig objektiv. Preissenkungen nehmen Sie gezielt nicht wahr, genauso wie Lohnsteigerungen und Preiserhöhungen übertreiben Sie.

Ich bin vor 18 Monaten erst wieder in den Euroraum gezogen und kann das bestätigen. Diesel war in dem Zeitraum nie so billig - zur Zeit gute 1,30 EUR. Und für Lebensmittel benötige ich nach wie vor ca. 250 EUR/ Monat- ich sehe den Preisanstieg noch nicht mal...

Ja diese zahelen sollen vor allem die Börsenkurse nach oben ...

treiben,denn der feind der aktien sind inflation oder hohe zinsen.
Da können die ausländischen investoren beruhigt in deutsche aktien investieren.
Mag ja sein dass die zahlen richtig sind aber das reale empfinden ist doch anders.
Es sei denn jemand macht im jahr 20 pauschalreisen,ja der bekommt es vielleicht mit das es billiger geworden ist.
Vor allem reisen in krisenländern wo man gerade jetzt gern gesehen ist :)) dank angie.
Leider können sich die wenigsten mehrere reisen leisten,aber essen müssen sie und da gehts richtig teuer zur sache.
Würden wir hier nicht so einen harten wettbewerb haben würden die preise meiner meinung 15% höher sein.
Im europ. ausland sind lebensmittel teurer vor allem milchprodukte,schokolade drogerieartikel.
dafür ist die qualität auch etwas besser bei lebensmittel.

@ 19:15 von Gagamello

Sie schreiben:
"Anders kann ich mir das Statement nicht erklären. Ich gehe fast täglich einkaufen. Und ich kaufe fast ausschließlich Angebote. Selbst die Preise dieser (meist Schein-)"Angebote" kennen nur eine Richtung: Aufwärts."
Es kommt eben immer darauf an womit man vergleicht. Es mag sein dass momentan einige Produkte teurer werden. Aber diese sind vorher auch mal in den Preisen nach unten gegangen.
Inflation sagt nichts über Preisveränderungen über Tage oder Wochen sondern immer im Jahresvergleich. Und viele Produkte sind im längerfristigen Vergleich nicht so viel teurer geworden.
Es gibt wichtige Produkte des tägliche Bedarfs die heute so viel kosten wie schon im Jahr 2000. Z.B. Mineralwasser, Fanta, Joghurt, Tempotaschentücher, Schweinefleisch usw. Einige wie Kaffee sind heute billiger als im Jahr 2000!
Aber die Inflationsrate vergleicht einen ganzen Warenkorb in dem manche Produkte kaum und andere sehr viel teurer geworden sind!
Heute reisen mehr Menschen als jemals zuvor!

Inflationsrate

Kapitalismus funktioniert so. Streben nach Maximalprofit ohne Rücksicht auf Verluste.
Ganz klar : alle wollen mehr. Was passiert?
Löhne steigen ; von ganz oben bis ganz unten.
Wenn`s irgend geht, treibt das die Preise nach oben.
(Inflation). Wenn's nicht geht, dann wird gepfuscht;
d.h. es wird am Material gespart
immer nach dem Motto: Was lange hält, bringt uns kein Geld. Das ärgert mich mehr ,als die Inflation.
Im übrigen, was Schönfärberei anbetrifft, gibt es doch ein grosses Vorbild mit 3 Buchstaben: DDR.

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