Kommentare

Logisch.

Die Überschrift "Deutsche Wirtschaft hängt Euro-Staaten ab" empfinde ich als mehr als unpassend. Als eine der Hauptursachen für diesen Tatsachenbefund hätte im gleichen Atemzug die von Deuschland oktroyierte Pseudo-Sparpolitik Deutschlands genannt werden müssen. So ist es lediglich ein Beispiel für eine Wippe: Anderen Ländern geht es schlecht (Wippe unten), folglich steht Deuschland besser dar (Wippe oben).
Auch überrascht es nicht, dass andere, nicht pseudo-sparende (!), Nationen (USA, Japan, etc.) eine stärkeres Wirtschaftswachstum verzeichnen können. Der parasitär anmutende deutsche Weg des Leistungsbilanzüberschusses wiederum liebäugelt gerade mit der Hoffnung, gerade von diesen außereuropäischen Staaten, die ihre Bevölkerung nicht in die Armut treiben wollen, im Prinzip gerettet zu werden, wenn die europäischen Nachbarstaaten, gewollt, wirtschaftlich und sozial-kulturell ruiniert werden.

Derzeit fehlen auf der Tagesschau Erklärungen für offensichtliche Kausalzusammenhänge.

Schlimm, schlimm...

0,2 % Schrumpfung - MEIN GOTT - wie sollen die Franzosen das bloß überleben!!!
Das wichtigste Wort des Artikels lautet "Schätzung". Auch die OECD schätzt nur. Kann so sein - muss es aber nicht.
Klingt wie das Wettersprichwort:
"Kräht der Hahn auf dem Mist,
ändert sich das Wetter oder bleibt wie es ist."

Das wird die Bundesregierung aber sehr freuen

Die Arbeitslosigkeit ist dank Lohndumping in die anderen Staaten der Eurozone exportiert und jetzt kann man sich von Europa abwenden und in die weite Welt hinaus gehen. Das Dumme dabei ist nur, dass man in Europa hochgradig vernetzt ist und das in einem Umfeld von armen Nachbarn Begehrlichkeiten geweckt werden. Ich frage mich, wie lange das das Friedensprojekt Europa noch verträgt...

Ganz toll referiert TS...

betrachtet man den Transportindex sind diese Zahlen nicht mal geschoehnt , sondern schlicht Verarschung. Noch NIE in der juengeren Geschichts lag so viel Kapazitaet tot herum wie jetzt. Wer diesen "Analysen'' noch glaubt ist selbst schuld. Das sind herbeigerechnete Luegen. Sonst nix. Die Weltwirtschaft steht vir dem Kollaps. DAS ist die Wahrheit . Sonst nix.

Bevor jetzt die üblichen

Bevor jetzt die üblichen einschlägigen Kommentare losbrechen:
Auch wenn der Handel mit außereuropäischen Staaten tendentiell zunimmt, wird doch noch ein großer Teil der deutschen Waren in EU-Länder exportiert.
So werden z.B. in Zypern viele deutsche Autos gekauft; diese können sich die Leute nur leisten, weil ihr Land den Euro hat.
Dass das BSP von Zypern zum großen Teil mit Geldgeschäften, d.h. virtuell ohne Realwirtschaft erwirtschaftet wurde, ist natürlich ein Problem. Es muss aber erwähnt werden dürfen, dass dies teilweise auch für Großbritannien (Nicht-Euro-Land) zutrifft...

Was die Superreichen ,

Was die Superreichen , Superreichenfamilien und Konzerne tun oder lassen, hat nur aufgrund des Steuereinkommens, das ja vor Jahren auch noch gesenkt wurde, mit uns zu tun.

Ob wir jetzt Exportweltmeister sind oder keinen Export haben, das macht doch gar nichts mehr.

Wir hatten einmal in D. einen wunderbaren Agrarsektor, der wurde weg gezaubert. Unwiderruflich. Alles geht den Bach runter für die paar Konzerne.

@Gandhismus

Ich verstehe Ihre Aufregung nicht? Kritische Sichtweisen sin ja gut, aber was wollen Sie damit sagen? Dass wir wieder zurück in die Zeit sollen, in der 90% der Leute im Agrarsektor gearbeitet haben? Wenn ich nicht in einer Holzhütte im Wald ohne Strom leben will, brauche ich doch den hocheffizienten Agrarsektor, in dem nur 1% der Bevölkerung arbeitet. Sonst werden alle anderen Konsumgüter durch teure Nahrungsmittel wegsubstituiert. Als nächstes ist halt die Industrie / Produktion dran und wir konzentrieren uns mehr und mehr auf Dienstleistung. Die Entwicklung wird nicht aufzuhalten sein und besser noch: es hilft uns doch allen. Relativ gesehen (zu anderen Deutschen) mag es ja in Deutschland für viele Leute schlechter werden. Absolut gesehen (vergleichen wir doch mal was ich mir heute mit 8 Stunden täglicher Arbeitsleistung kaufen kann mit dem vor 50 Jahren) wird es jedoch immer besser. Besser ist natürlich ein subjektiver Begriff. In die Holzhütte darf immernoch jeder. Nur ohne Lobby.

@dschungelmann, 14.23 h

Könnten Sie Ihre Behauptungen zu meinem besseren Verständnis mit Zahlen und Fakten hinterlegen ? Von einem drohendem Kollaps der Weltwirtschaft kann ich auf der Basis der mir bekannten Wirtschaftswerte glücklicherweise nichts entdecken.

Wir befinden uns in einem der wenigen Ländern, in denen...

sich darüber aufgeregt wird, dass die Wirtschaft wächst.

Klar, lassen wir den tollen Agrarsektor wieder aufblühen und 70% des BIPs ausmachen - das Mittelalter war ja auch eine coole Zeit.

@TomBe
Ohne jetzt eine fundierte Analyse über den Grund des Wachstums in Japan und den USA angestellt zu haben wage ich zu behaupten, dass das jetzige Wachstum dieser Länder mindestens teilweise mit den Problemen der Vergangenheit zu tun hat.
Japan hatte ein Erdbeben und Fukushima - das hat der Wirtschaft stark geschadet, weshalb die Wirtschaftsleistung in dem entsprechendem Jahr auch zurückgegangen ist. Im Folgejahr "erholt" sie sich durch ein Widerkehren in den Alltag und wird durch den Wiederaufbau sogar gestärkt.
Die USA hatten auch keine grandiose Zeit hinter sich - ich erinnere mich noch an die Meldungen "nie wurde ein Präsidentschaftskandidat wiedergewählt, wenn es der Wirtschaft so und so schlecht geht - Obama muss bangen"

Am Ende geht die Konjunktur aber immer in Schlangenlinien nach oben.

@ Melbournian

Ich sehe zu welchen Du gehörst, zumindest noch nicht betroffen! Erinnern Sie sich an das Jahr 2000, wo wir alle hungerten weil wir nichts zu essen hatte? Ich auch nicht. In den letzten 13 Jahren hat all das Wirtschaftswachstum nichts verändert, besser noch, nennen Sie mir eine Sache die sich nicht Verschlechtert hat in den letzten 13 Jahren?
Exportweltmeister, das ich nicht lache, die Verkaufen alles auf Pump. Frag sich einer ob die Amis irgendwelche REchnungen bezahlen, aber Sachwerte bekommen Sie gerade von uns noch und nöcher. Ins BIP sind die Zahlen schon eingegangen, aber Geld kommt erst dann, wenn es nichts mehr Wert ist.

Industrielle Kerne gegen Blasen eingetauscht

Den Meckerern hier im Forum sei ins Buch geschrieben, dass viele Länder in Europa die Mär vom mühelosen Wohlstand geglaubt haben und ihre Volkswirtschaften in "Dienstleistungsgesellschaften" konvertiert haben. Die Industrie wurde vernachlässigt und man lies diese Arbeitsplätze gerne nach Asien und vor allem China abziehen.

In Deutschland hängt dagegen immer noch jeder 3. Arbeitsplatz von der "schmutzigen" Industrie ab. Hier wird der Wohlstand erarbeitet über den sich anschließend Banken, Werbeagenturen & Co. einen Kopf machen können. Ohne industrielle Basis steht jede Dienstleistungsgesellschaft auf wackligen Beinen.

Ich erinnere noch an den Hochmut der Isländer oder auch der Spanier, die mit rasanten Wachstumsraten an der BRD vorbeizogen. Nein, die BRD hat hier viel richtig gemacht! Unsere Wirtschaftskreisläufe sind immer noch weitgehend volkswirtschaftlich autark auch wenn das Ausland einiges zuliefert!

OECD erwartet großes Wachstum der deut.

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schon wieder ein NEUER Deutscher Rekord !

Wahnsinn ,,,,

wo bleibt nur die Ganze Kohle ?

ach ja, wird weitergereicht an die 10 %er , der Rest
geht a.dubiosen Kanälen ins geliebte EU-ausland ....

Deutsches Herz , was willst du mehr ! ?

Wann wacht die Basis auf ? ? ? ?

PR Polemik und Fragwürdiges

"Die deutsche Wirtschaft behauptet ihre Rolle als Wachstumslokomotive in Europa."

Wachstumslokomotive bedeutet, dass an dem phänomenalen Wachstum andere partizipieren können. Exakt das Gegenteil ist der Fall. Weder haben wir ein ausreichendes Wachstum, noch haben wir die Möglichkeiten geschaffen, dass andere partizipieren können. Wir haben unser Wachstum dadurch erreicht, dass wir die anderen ausstechen. Also kann von Lokomotive keine Rede sein.

Und wie kann die Wirtschaft um 2,3% im Vergleich zum Vorjahresquartal wachsen? Dann hätten wir ja 2012 Q1 1,6% Schrumpfung gehabt. Wachstum insgesamt kann es wohl kaum sein.

Und mittlerweile hat der Sachverständigenrat seine Konjunkturprognose auf 0,3% für 2013 gesenkt. Wie will denn die OECD dann schon mehr Wachstum in einem Quartal sehen, wenn nicht die Rezession droht?

Wieder einmal muss ich feststellen, dass die Tagesschau völlig unkritisch Jubelpresse betreibt.

hervorragend..........

und genau deshalb bekommen die deutschen rentner eine saftige rentenerhöhung von 0,25 %, die inflationsrate dürfte real um die 3-4 % liegen.
welch ein zauberwerk und das vor der wahl !
gute nacht !

das wachstum der wutbürger-wutrentner ist auch da........

bei weniger arbeitslosen, höherer inflationsrate, ist es sicher richtig den westrentnern 0,25% rentenerhöhung zu geben?
hier befindet man sich in einem betrugssystem, während die pensionisten ja ganz andere erhöhungen bekommen werden................
besser wäre es gewesen jährlich 1 milliarde euro zu sparen, indem man die hotelsteuerpauschale -welche vor der letzten wahl der fdp-klientel hoteliers zugestanden wurde- wieder schnell abzuändern. der bürger hat davon nichts abbekommen. wer war dafür? diese leute sind nicht mehr wählbar........

Seltsam

mutet es an, dass es hier Meinungen gibt, die sich über das Wachstum aufregen.

Ohne Wirtschaftswachstum funktioniert das System nicht. Dies kann man gerade an den sog. "Südländern" sehen. Und wieso sollen diese Länder nicht ihren Beitrag leisten. Erinnern wir uns kurz, Massendemos gegen die AGENDA 2010, der Untergang der sozialen Marktwirtschaft wurde vorher gesagt. Auch heute noch, regen sich die hier viele darüber auf.

Und genau, alle diese so "schlechten Maßnahmen" dieser AGENDA 2010 haben dazu beigetragen, dass Deutschland vom Schlusslicht wieder zur Lokomotive wurde, wärend andere Länder in der EU weiter auf Pump ihren Wohlstand finanzierten. Jetzt wird die Rechnung gereicht und wieso soll der deutsche Bürger, der durch die AGENDA 2010 schon genug zurückstecken musste, jetzt für die aufkommen, die dachten auf der Überholspur fahren zu können.

Wirtschaftswachstum ist elementar zur Erschaffung und Haltung unserers Wohlstandes....

@Nana

Die Wachstumslokomotive zieht nur die Wagen, die Geld haben. Der Rest steht auf dem Abstellgleis...

@dionysos: der Stand der

@dionysos: der Stand der Technik. wofür ich früher viele Geräte gebraucht habe, brauche ich z.B. heute nur noch ein Handy. flugpreise sind gesunken und sinken weiter, sodass Urlaub für immer mehr Menschen bezahlbarer wird. informationszugang ist einfacher denn je und faktisch Kostenlos. Kommunikation ist günstiger geworden. Kommunikation ins Ausland ist einfacher. Es gibt viel was besser geworden ist. jedoch wird dies nicht mehr so wahrgenommen weil Neuheiten viel schneller als Standard betrachtet werden als früher.

Es ist natürlich eine Frage der Sichtweise. Ich lebe als Student von 600 Euro (selbstverdient) im Monat habe aber trotzdem Handy, Internet und einen Laptop. so viel wie ich damit machen kann, wäre früher nicht möglich gewesen. hedonistisch oder einfach zufrieden?

Ich könnte natürlich auch sagen ich bin 25 und kann noch nichtmal eine Familie ernähren. Das wäre vor 50 Jahren nicht so gewesen.

ich bitte Rechtschreibung zu entschuldigen. schreibe vom Handy aus...

Da muss sich nach den Wahlen etwas ändern!

Der vorherrschende Sozialismus fordert von uns eine Wirtschaftspolitik á la Hollande (Frankreich). Gabriel, Steinbrück und Gen. haben sie bereits studiert. Also: gesetzlicher Mindestlohn, Steuererhöhungen für den reichen Mittelstand, Diskreditierung der Familien, also rund um "Soziale Gerechtigkeit". Mal sehen, wie schnell wir uns dem Wachstum Frankreichs anpassen. Aber das hat natürlich auch etwas Gutes an sich. Die Eurokrise lässt nach, weil wir unsere Nachbarn nicht mehr ausbeuten. Das habe ich gestern in der ARD-Sendung von Anne Will gelernt.

@seehecht

(Zitat:) "bei weniger arbeitslosen, höherer inflationsrate, ist es sicher richtig den westrentnern 0,25% rentenerhöhung zu geben?"

Natürlich ist es das. Die Rentengarantie, vielleicht erinnern Sie sich noch? Damals schon unverschämt, aber wenigstens wird es heute wieder ausgeglichen. Die Renten sind an die aktuellen Löhne gekoppelt, weil sie nämlich durch diese finanziert werden, und entsprechend gibt es, nach allen Verrechnungen, genau diese 0,25% mehr dieses Jahr.

Ansonsten: Sie scheinen tatsächlich ein Wutbürger zu sein. Zum Glück bin ich recht entspannt. In jedem Falle aber steht es Ihnen frei "diese Leute" nicht mehr zu wählen.

Und wo bleibt der Wohlstand, wenn das BIP wächst?

Inflation offiziell bei 2-3 %, inoffiziell 7 - 14 %. Rentenerhöhung bei 0,25 %. Sparzinsen bei unter 1 %. Reallohnentwicklung in den letzten 15 Jahren auch nach den offiziellen Zahlen leicht negativ (tatsächlich sind die individuellen Reallöhne um 20 - 50 % gefallen). Das Ganze wird hinter vorgehaltener Hand auch als "Finanzielle Repression" bezeichnet.

Die hier häufig zu hörende Frage "Was merke ich davon, wenn das BIP wächst" ist daher absolut berechtigt. Die Antwort lautet NIX !

Tatsächlich versickert der erwirtschaftete Wohlstand in viele Kanäle. Zuvorderst in die Verbindlichkeiten / Schulden aus der Vergangenheit (einschließlich Renten und Pensionszusagen).

Der zweite große Verlustbringer sind die Zusagen rund um die EU und den Euro: Während wir früher über die Aufwertung der DM eine Wohlstandssteigerung erfuhren, erlebten dies stattdessen die Südeuropäer in den ersten 10 Eurojahren. Zudem haben wir ihnen mit unserem Fleiß supergünstige Zinsen finanziert. Und jetzt noch ESF&Co.

Wachstum Rente wow!

Ja! Ich denke grad darüber nach, wie ich die Rentenerhöhung von sage und schreibe 0,25 % anlegen soll.
Es ist so enorm viel, dass es mich um den Schlaf bringt...

Ich fühle mich als Rentner mehr als verarscht, betrogen um meine Lebensleistung ist sicher das bessere Wort dafür. Depremierend, wirklich, enttäuschend und demotivierend in jeder Hinsicht.

Ich weiss was ich wählen werde: NIX!

Für mich stellt sich immer die Frage:

Was hat der schuftende Durchschnittsmichel davon.

Wenn ich mich recht erinnere, hatte Deutschland in den vergangenen 10 Jahren europaweit die geringsten Lohnzuwächse.

Unsere Kaufkraft ist übelst kastriert worden.

Noch Fragen?

Ostern, faule Eier und kein Erlöser

Angesichts von 88% = 8.360 Mrd. € (ohne nicht als Staatsschulden gezählte Sonderfonds, Bürgschaften und Target-2) Staatsschulden der Eurozone mit Stagnation und Rezession und Handelsdefiziten am Mittelmeer sind solche "Erfolgsgeschichten" wie Wachstum nach dem Komma reiner Humbug.

Was noch wächst oder nicht muss Schulden abtragen, der kleine Rest mit Handelsüberschüssen DE-Rekord 188 Mrd. in 2012!) hat seine Güter auf ungewissen Pump an die Eurozone ausgeliehen und China rollt mit seinen wachsenden gedumpten Handelsüberschüssen = unsere Schulden die ganze EU17 auf.

So viel faule Eier zu Ostern und niemand der Dauerumschulder auf die Eurovölker weiß wo er wenigsten die 8,4 Billionen herzaubern will. Jedenfalls bislang nicht nicht von da wo sie sind. Der Rest ja nichts außer seiner Arbeit, Sozialleistungen und Konsum zu Sparen fürs große unbekannte Ziel.

warten wir bis juni / juli

... denn dann werden alle firmen in italien die jährlichen steuern bezahlen müssen, und diese ändern sich nicht so flexibel gemäß gewinn oder verlust wie in deutschland.

täglich gehen ca. 1000 firmen zu grunde, auch gesunde unternehmen gehen auf dem zahnfleisch.

meiner meinung nach wird dann die euro-krise auch in deutschland ankommen.

Wachstum um jeden Preis

weiss noch jemand wann er die letzte gro0e Anschaffung
ohne Leasung oder Teilzahlung gemacht hat, früher war sparen noch eine Tugend heute wirst du nur noch als ewiggestriger und konsumfeindlicher Geselle gesehen wenn du so lange sparst bis du cash zahlen kannst
das Wachstum muß jeder mit einem Kredit bezahlen und so schließt sich der Kreis mit unseren Finanzproblemen

Früher hieß es:

Wenns der Wirtschaft gut geht, gehts uns allen gut."

Schöner Slogan um zu blenden.

Uns gehts ja soooo schlecht

und das Ende ist nahe,das ist doch einfach zu analysiern???!!den quatsch hoere ich jetzt schon 30 oder mehr Jahre.
Haupsaechlich am Pool in Mallorca.....

Deutsche "Lebensqualität" hängt Euro-Staaten ab

Diese Schlagzeile fände ich besser, wenn sie stimmte!

Wachstum ist nicht gleich Lebensqualität.

wachstum = lebensqualität?

wieso? wie soll bei begrenzten Ressourcen dauerhaft Wachstum entstehen?
Lebensqualtität macht sich doch nicht nur an materiellen Dingen fest, oder?

Lebensqualität ist für mich eine menschlich funktionierende Beziehung, sauberes, nicht privatisiertes Wasser und nachhaltige Bewirtschaftung unserer Lebensgrundlagen.

Deutsche Wirtschaft wächst . . .

Die Frage ist nur, auf wessen Kosten. Dafür gehen immer mehr Leute für immer weniger Geld arbeiten. Dazu kommen die Legionen an Minijobbern, für die so gut wie gar keine Sozialbeiträge bezahlt werden. Da tickt eine Zeitbombe. Der Dank aus der Wirtschaft dafür in Form von mehr auskömmlich bezahlten "normalen" Arbeitsplätzen ist ausgeblieben. Irgendwann sollte das auch der letzte begreifen und sich dafür bei den Verantwortlichen in der Politik bedanken.

Wirtschaftswachstum heißt die Wirtschaft wächst...

und mehr nicht. Dieser Fakt lässt Gestaltungsspielräume, bedeutet aber nicht nötigerweise bessere Lebensqualität für die, die dieses Wachstum erarbeiten.
Deshalb kann man in Deutschland auch über Berichte zum Wirtschaftswachstum schimpfen. Ich habe Verständnis für Verkäuferinnen, Pflegekräfte, Kindergärtnerinnen, die qualifizierte Arbeit abliefern und an Gewinnen nicht beteiligt sind. Und nur und ausschließlich den Gewinnen ist das Wirtschaftswachstum des letzten Jahrzehnts in Deutschland zugute gekommen.
Wir sind ein Land in Schieflage geworden. Das reparieren auch nicht 8111,- € Bonus für Porsche-Mitarbeiter, auch wenn das vielleicht schon mal ein Anfang ist.

Uneingeschränktes Wirtschaftswachstum

Es gibt hier wirklich noch Menschen die glauben, dass die Wirtschaft ewig wachsen kann. Welche Zeitung haben Sie denn die letzten 5 Jahre gelesen? Ich empfehle mal einen kleinen Kurs über Wirtschaft, oder einfacher Volker Pispers über Wirtschaft und Wachstum im Internet suchen.

@ErichErpel

Sie fragen ja zu Recht, auf wessen Kosten und beklagen -mit Recht-das Heer von 400€-Jobbern, für die kaum Sozialbeiträge bezahlt werden. Aber bedenken Sie die Alternativen, wie etwa in F und I : gar kein Job und gar kein Geld.
Sie beklagen, es gäbe seitens der Industrie keine "Dankbarkeit" für geleistete, schlecht bezahlte Arbeit, das ist natürlich in einem freien Wettbewerb auch nicht zu erwarten. Sie bezahlen beim Einkauf auch nicht mehr als Sie müssen - Motto "Geiz ist geil"- ABER, und jetzt kommts: die zunehmende Vollbeschäftigung, die uns wegen unserer gewachsenen Produktivität avisiert wird, wird eine zusätzliche Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften hervorrufen, und so wird sich mancher 400€-Jobber eine Vollbeschäftigung sichern können. Das ist gut so und das ist richtig so. Dank sei Gerhard Schröder, dem Vielgeschmähten. Viele haben dafür Opfer bringen müssen, aber Viele werden JETZT davon profitieren.
Wer nach Besserem trachtet möge gen Süden ziehen

So geht Wirtschaft!

Nur mithilfe umfängliche Eigenzulassungen(2012) von Autoherstellern und Handel war es im vergangenen Jahr gelungen, den deutschen Automarkt mit 3,08 Millionen Neuzulassungen in etwa auf Vorjahresniveau zu belassen. Andernfalls hätten die Zulassungsrückgänge bei Privatkunden, Autovermietern und Firmen deutlichere Spuren hinterlassen als die knapp drei Prozent. Insgesamt ließen Handel und Hersteller mehr als 900.000 Fahrzeuge zu! Fast 30 Prozent wurden so "verkauft".

Sehr lustig

und ich "erwarte" einen großen Lottogewinn, der ist genauso wahrscheinlich.

Wenn in den größeren EU-Staaten die Kürzungsprogramme erst richtig greifen, wird sich auch der Exportweltmeister noch umgucken. In einem halben Jahr werden die Prognosen wieder kräftig nach unten korrigiert.

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