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Transparenz auch bei der Datenabfrage ?

In einem Punkt sehe ich noch eine bedeutende Unklarheit. Vielleicht wurde das ja auch im Artikel nur vergessen oder leichtfertigerweise nicht als wesentlich betrachtet:
Werden die Daten an Anonym weiter gegeben oder wird auch genau festgehalten und gespeichert, WER diese Daten abfragt und nutzt.

Ich bin der Meinung, dass nur DER vertrauenswürdig ist, der sich selbst nicht in der Anonymität verbirgt, sondern offen und ehrlich zu seinem Interesse an diesen Daten steht.

Mit dem Mikroskop hinschauen

Ich habe die Seite daten-deutschland.de nur überflogen und muss sie noch eingehend studieren. Worüber ich sofort gestolpert bin ist der Satz:
„Um noch deutlicher zu machen, wo der inhaltliche Schwerpunkt des Portals liegt, wird das "Open-Government-Portal Deutschland" in Zukunft unter dem Namen "GovData - Das Datenportal für Deutschland" betrieben.“
Ich würde sagen, dass damit nichts verdeutlicht wird, bzw. anderes verdeutlicht wird:
Warum bekommt diese offizielle Seite eine englisch-amerikanische Bezeichnung, noch dazu mit solch bedeutungsschwerem Inhalt?? Mit Transparenz hat diese Bezeichnung wenig zu tun und es wird offenkundig, woher der Wind weht. Dass allgemein sowieso in unserer Sprache eine Anglisierung stattfindet, ist kein erklärendes Argument und beruhigt keineswegs, im Gegenteil.

Daten des Staates versus Daten der Bürger

Hinsichtlich der Daten des Staates bzw. der Staatsverwaltung besteht wohl grundsätzlich ein Interesse an einer öffentlichen Kontrolle der Verwaltung, um Mauscheleien vorzubeugen.
Ebenso, wie Gerichtsprozesse grundsätzlich öffentlich sind, sollten auch Verwaltungsvorgänge, z. B. über den Bau der Kölner Müllverbrennungsanlage, oder über den Bau der Kölner Messehallen, oder über den Bau der Kölner U-Bahn, oder über den Bau des Großflughafens Berlin-Brandenburg, oder über den Bau von Stuttgart21, oder über den Bau des Nürburgring-Parks, oder über den Bau des Bremer Space-Centers, oder über den Bau der Hamburger Elbphilharmonie, grundsätzlich öffentlich vonstatten gehen.
Allerdings sollte man nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.
Private personenbezogene Daten der Bürger sollten geschützt werden, und nicht (wie in Großbritannien und den USA) für Jedermann käuflich (oder gar auch noch kostenlos) erwerbbar werden.
Personenbezogene Volkszählungsdaten und Ähnliches gehen Niemanden etwas an.

Das reicht noch nicht.

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Verwaltungsvorgänge und Verträge müssen offengelegt werden.

19:43 — odd

Ich glaube der Grund dafür, dass man es erst "open-Government-Portal Deutschland" genannt hat ist recht simpel:

"Open Government" ist ein feststehender Begriff mit einer besonderen Bedeutung, für den es keine "gute" deutsche Übersetzung gibt (siehe wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Government).
Dummes Beispiel, aber "Software" würden sie ja auch nicht übersetzen, oder?

Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen.

Das ist einer der Hacker-Grundsätze, die es seit den 80er Jahren gibt.

Ich denke, dass diese Plattform ein Schritt in die richtige Richtung ist. Ich hoffe, dass die Website an sich noch stark verbessert wird - im Moment ist sie ja noch sehr "buggy".

Außerdem halte ich es für absolut notwendig, dass nicht nur öffentliche Daten, sondern unser gesamtes Gesetzgebungsverfahren (national und besonders das europäische!) absolut transparent wird.

Es kann z.B. nicht sein, dass Abgeordenete teilweise 1:1 Vorschläge von Unternehmen zu Gesetzen machen (siehe http://lobbyplag.eu/).

www.daten-deutschland.de

Wie lustig ist das denn , wenn ich diese Seite aufmachen will , muß ich mich autorisieren .
Merkwürdige Seite , soll mich anmelden aber kein Hinweis wie und wo ? Ist schon April ??
Hamburg und Bremen funktionieren .
Sonderbar.

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