bei höheren Preisen würden vielleicht konsumenten wasser als knappes gut betrachten und einen Trinkwassertagesverbrauch von 122L pro person auf ein veranwortunbsbewusstes niveau reduzieren.
Aber dafür muss man nicht privatisieren
So langsam mache ich mir große Sorgen über die EU. Jetzt Wasser, wann ist die Atemluft dran? Es gibt so viele Baustellen in der EU, ich denke nur an die Geldverschwendung und Korruption in Südost - Europa. Aber das ist wahrscheinlich zu unbequem, lieber anständige Bürger drangsalieren, darin ist die EU groß. Gibt es evtl. einen internen Wettbewerb innerhalb dieses Molochs, wer den größten Schwachsinn produziert? Mir wird langsam angst und bange vor dieser EU-Diktatur. Als größter Beitragszahler kann Deutschland doch verlangen das auch mal was positives für den deutschen Bürger aus Brüssel kommt!!!
dass darüber berichtet wird. In meinen Augen eine echte Erfolgsmeldung!
Wer die Dokus zum Thema kennt, kennt sicher auch die Schätzungen dass im europ. Wassermarkt >100 Mrd Euro stecken. Bei solchen Kalkulationen wird einem doch schlecht.
Ich hoffe auch es wird zum Wahlkampfthema, denn spätestens dann traut sich keine Partei mehr bei diesem wichtigen Thema Wasserversorgung die Bevölkerung zu verkaufen...
Eine Million Unterschriften in so kurzer Zeit. Das geht auch nur dank Internet. Freut mich jedenfalls, dass das Ziel schon erreicht ist. Ich hoffe, bis September kommen noch ein paar Millionen dazu.
Ich bin froh, daß genügend Unterschrirten zusammen gekommen sind, damit die EU-Kommission sich mit der Privatisierung der Wasserversorgung und der Initative befassen muß.
Hoffentlich stehen die Menschen bei der Entscheidung an erster Stelle und nicht die Profitrier.
Waldemar 644: Als ich vor einiger Zeit die EU als Diktatur bezeichnete, bekam ich von einigen Foristen den Vogel verbal gezeigt, was mich nicht weiter stört.
Eine wirksame Einschränkung des Wasserkonsums würde dadurch erreicht, dass der Wasserpreis am Wasserverbrauch gekoppelt würde. Und zwar so, dass bei höherem Verbrauch auch ein höherer Preis per cbm zu bezahlen wäre.
Und an john777777: die 122 Liter pro Kopf sind nicht der Verbrauch einer Privatperson in seinem Haushalt, sondern Gesamtverbrauch umgelegt auf Einwohner.
Trotz täglicher Dusche von drei Erwachsenen, Waschmaschine etc. hat unser Haushalt einen Durchsatz von weniger als 40 Liter pro Person und Tag.
Klar, öffnet den deutschen Markt für die französischen Wasserkonzerne. Wer glaubt, dass Qualität gehalten wird und Preise sinken, der sollte sich umschauen. Markt macht Sinn, aber nicht zu jedem Preis.
Ich habe auch unterschrieben. Falls der Link zur Petition hier aus den gleichen Gründen nicht platziert wurde wie in Sendungen der öffentlich-rechtlichen, dann sei allen dieser Link von Pelzig - Neus aus der Anstalt nahe gelegt:
xxx.youtube.com/watch?v=TJQY0wxoTsE
Grundversorgung sollte nie in private Hände gehen.
Privatwirtschaft strebt per Definition nach Profit und nicht nach dem Allgemeinwohl. Profit wird auf lange Sicht durch Preissteigerung oder Qualitätssenkung generiert, keines davon wäre wünschenswert.
Die vielversprochene höhere Effizenz von Privatunternehmen kann zu oft nicht eingehalten werden, da sollte man bei der Wasserversorgung keine Experimente gemacht werden.
dass die Nationalstaaten als Teil Ihrer Selbstaufgabe offenbar auch die Hoheit über Zukunft ihrer Wasserversorgung nach €kratistan gegeben haben, aber darunter verbirgt sich am Ende doch die Frage, wer generell für Infrastruktur und Grundversorgung zuständig sein soll.
Staat oder Privatwirtschaft?
Selbst überzeugte Marktwirtschaftler und Liberale dürften nach Jahren der Privatisierung nicht mehr überzeugt sein, ob Totalprivatisierung der Weisheit letzter Schluss ist.
Strom, Wasser, Müll, Straßen, Schiene gehören m.E. unter gesellschaftliche Kontrolle.
Die Privatisierung bei der Telefonie scheint sich dagegen bewährt zu haben, auch wenn gewisser Investitionsstau z.B. bei FTTH besteht.
Paranoid wie ich zuweilen bin, verbinde ich dieses Thema mit dem Fracking - Artikel weiter oben.
Heraus kommt ein interessantes Geschäftsmodell: sauberes Grundwasser durch schmutzige Gasförderung verknappen, im Gegenzug Trinkwasser und Gas teuer verkaufen.
.....ich sollte mir mal ein paar einschlägige Aktien kaufen ;-)
Aus den Medien erfährt man es erst, wenn genügend Unterschriften vorhanden sind.
Warum nicht vorher?
Steinbrück ist dafür?
Warum war er nicht vorher an der Öffentlichkeit?
Ich glaube ihm kein Wort.
Die SPD ist gegen die Privatisierung?
Ich glaube denen kein Wort.
Sie hätten auf der Straße Unterschriften sammeln können während des Wahlkampf in Niedersachsen.
Was haben wir eigentlich für Volksvertreter?
Unterstützer der Hehlerei?
Wie kleine Kinder.
Das Porzellan zerschlagen und hinterher schreien:
Ich war das nicht, der andere war's.
Und zum Schluß die üblichen Fluchwörter von Kapitän Haddock: Hunderttausend Höllenhunde!
*Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel nannte die Initiative einen "großen Erfolg". Auch die SPD sehe die Wasserversorgung am besten in öffentlicher Hand aufgehoben.*
-
Wer bitte hat 2008 die ÖPP Deutschland AG gegründet? Der Peer wars.
Wohin es führt, wenn man dem ungezügelten Kapitalismus
das Tor öffnet, zeigt die Stromerzeugung und -distribution.
Genügt es nicht, dass die Bankenbanden durch die ekelhafte Spekulation auf Grundnahrungsmittel ihren Aktionären den Hintern vergolden? Haben die von niemand gewählten, Mast-Bürokraten in Brüssel jeden Sinn für Gemeinwohl in Europas verloren?
Ich fühle wie die meisten hier: wenn nun auch noch das Wasser privatisiert wird, fehlt nur noch die Luft. Aber ich habe trotzdem ein paar Fragen:
Erstens: Ich habe in meinem Leben in verschiedenen Ländern und unter verschiedenen Gesellschaftssystemen in allen möglichen Bereichen sowohl staatliche als auch private Versorger gehabt und muss sagen, der Service der Privaten (ganz egal, ob Wasser, Abwasser, Fernsehen oder Gesundheitsversorgung) ist in der Regel besser. Wahrscheinlich würde ich anders darüber denken, wenn ich Sozialhilfeempfänger wäre, aber solange ich mir einen guten Service leisten kann, ziehe ich den auch vor.
Zweitens: Viele Leute hier beschweren sich über die zunehmende Bürokratie, wenn es um die Versorgung der Bürger geht. Wäre nicht gerade eine Privatisierung die beste Garantie gegen Verbürokratisierung?
Ich will beileibe keine Propaganda für hemmungslosen Kapitalismus machen. Aber manches funktioniert privat einfach besser.
Ohne Wasser, merkt Euch das
wär unsre Welt ein leeres Fass..
..so allmählich fallen mir die EU-Bürokraten" auf den Wecker".
Sind den die Aasgeier von Lobbyisten nicht zu zähmen?
Wer hält da wieder die Hand auf? Arme EU-Bürger !
Am 12. Februar 2013 um 02:41 von MilosFormanJack...
In Ländern mit privater Wasserversorgung ist alles schlechter.
Die Spekulanten oder Investoren welche die Wasserversorgung kaufen investieren nach dem Kauf oft nur noch das allernotwendigste, da sie im Sinne von "shareholdervalue" ihre Gewinne maximieren wollen.
Außerdem stehen zumindest dem kleinen Endverbraucher dann faktisch auch Monopole oder Kartelle gegenüber, die ihm gnadenlos das Geld aus der Tasche ziehen können.
Lebensnotwendige Strukturen der Daseinsvorsorge wie die Versorgung mit Trinkwasser gehören in die Hand des Staates (und damit zumindest mittelbar in die Hand des Volkes).
Die Gewährung der Daseinsvorsorge für die Bürger ist nach klassischem deutschem Rechtsverständnis Aufgabe des Staates. Und damit sind wir bislang, sowohl was die Qualität und Sicherheit angeht, als auch was die Preise angeht, im Großen und Ganzen recht gut gefahren.
Im Übrigen sollte jeder Bürger für seinen privaten Lebensbedarf auf seinem eigenen Grundstück selbst Brunnen und Windräder bauen dürfen.
... und dann online ansehen. Was ist bei den Privaten besser? Mehr Floskeln in der Warteschleife ("vielen Dank, daß Sie unseren Service blah, vielen Dank, daß Sie gewartet haben blah...") und vielleicht besserer Warteschleifenmusik in eben derselben.
Andere Kommentatoren vor mir haben schon die anderen, wichtigeren Gesichtspunkte beleuchtet.
Water makes money wurde übrigens massiv von Veolia auf dem Rechtsweg behindert. Googeln sie einfach, denn die Geschichte ist länger. Sie werden dann noch einige andere Filme finden, die noch lustiger sind. In Südafrika in einigen Gebieten nur noch Wasser über öffentliche Brunnen mit GELDEINWURF (kein Geldm, kein Wasser... kein Leben?) und, ich weiß leider nicht mehr wo, in mindestens einem Land ein Verbot zum Auffangen von REGENWASSER auf dem EIGENEN LAND (gehört einem ja nicht).
DAS ist Privatisierung! Merken Sie was?
Luft(reinigungs)steuer wird übrigens schon diskutiert (EU).
Danke für die Antworten! Und ja, in der Art, wie ich mich da zur Sozialhilfe geäußert habe, da hatte ich sie wohl gerade nicht alle. Meine Entschuldigung an alle, die das betrifft!
Ich war ja auch gegen privates Wasser, aber eben nur so aus dem Bauch heraus, während meine Erfahrung mit staatlichen Stellen eben die ist, dass da die Warteschleifen dort noch länger sind, weil sich dort Inkompetenz mit Desinteresse paart, während im privaten Sektor immerhin ein gewisses Geschäftsinteresse existiert, das die Dienstleistungen vor dem totalen Debakel bewahrt.
Aber ich wollte eben auch wissen, warum ich eigentlich dagegen bin, und das habt Ihr mir erklärt. Danke!
bei höheren Preisen würden
bei höheren Preisen würden vielleicht konsumenten wasser als knappes gut betrachten und einen Trinkwassertagesverbrauch von 122L pro person auf ein veranwortunbsbewusstes niveau reduzieren.
Aber dafür muss man nicht privatisieren
Hat die EU keine anderen Sorgen????
So langsam mache ich mir große Sorgen über die EU. Jetzt Wasser, wann ist die Atemluft dran? Es gibt so viele Baustellen in der EU, ich denke nur an die Geldverschwendung und Korruption in Südost - Europa. Aber das ist wahrscheinlich zu unbequem, lieber anständige Bürger drangsalieren, darin ist die EU groß. Gibt es evtl. einen internen Wettbewerb innerhalb dieses Molochs, wer den größten Schwachsinn produziert? Mir wird langsam angst und bange vor dieser EU-Diktatur. Als größter Beitragszahler kann Deutschland doch verlangen das auch mal was positives für den deutschen Bürger aus Brüssel kommt!!!
Sehr schön! Danke an die tagesschau
dass darüber berichtet wird. In meinen Augen eine echte Erfolgsmeldung!
Wer die Dokus zum Thema kennt, kennt sicher auch die Schätzungen dass im europ. Wassermarkt >100 Mrd Euro stecken. Bei solchen Kalkulationen wird einem doch schlecht.
Ich hoffe auch es wird zum Wahlkampfthema, denn spätestens dann traut sich keine Partei mehr bei diesem wichtigen Thema Wasserversorgung die Bevölkerung zu verkaufen...
Als Berliner ...
... kennt man das schon mit der Privatisierung des Wassers.
Auch hier wurden die Verträge (mit Gewinngarantie für den privaten Betreiber) erst durch Volksbegehren offengelegt.
Vorher war das alles "Geschäftsgeheimnis" und total intransparent.
Nur die Preise stiegen.
Wo kann man unterschreiben?
Wo kann man unterschreiben?
Wunderbar
Eine Million Unterschriften in so kurzer Zeit. Das geht auch nur dank Internet. Freut mich jedenfalls, dass das Ziel schon erreicht ist. Ich hoffe, bis September kommen noch ein paar Millionen dazu.
leute!
was ist denn mit euch los, warum nicht auch gleich noch die luft zum atmen privatisieren?
Gabriel - verlogen wie eh und je
Da sagt Gabriel also allen Ernstes, seine Partei sei gegen die Privatisierung von Wasser.
Wieso ging der Antrag in Brüssel für die Ermöglichung der Wasserprivatisierung dann aber gerade durch die Sozialdemokraten durch?
@john77777777
wassersparen kills your local wasseraufbereitungswerk
Wäre es nicht schön
.
und ein Dienst am Gebührenzahler, wenn in der Meldung ein Link zur Unterschriftensammlung eingefügt wäre?
Unterschreiben kann man hier!
Unter dieser Adresse: hxxp://right2water.eu/de
@hannes_86
Right2Water googlen ;)
Wasserversorgung
Ich bin froh, daß genügend Unterschrirten zusammen gekommen sind, damit die EU-Kommission sich mit der Privatisierung der Wasserversorgung und der Initative befassen muß.
Hoffentlich stehen die Menschen bei der Entscheidung an erster Stelle und nicht die Profitrier.
Waldemar644 und hannes 86
Waldemar 644: Als ich vor einiger Zeit die EU als Diktatur bezeichnete, bekam ich von einigen Foristen den Vogel verbal gezeigt, was mich nicht weiter stört.
Zum Glück werden wohl immer mehr wach.
Ich bin mit drin.
hannes 86: http://www.right2water.eu/de
Wasserkonsum und Wasserpreis
Eine wirksame Einschränkung des Wasserkonsums würde dadurch erreicht, dass der Wasserpreis am Wasserverbrauch gekoppelt würde. Und zwar so, dass bei höherem Verbrauch auch ein höherer Preis per cbm zu bezahlen wäre.
Und an john777777: die 122 Liter pro Kopf sind nicht der Verbrauch einer Privatperson in seinem Haushalt, sondern Gesamtverbrauch umgelegt auf Einwohner.
Trotz täglicher Dusche von drei Erwachsenen, Waschmaschine etc. hat unser Haushalt einen Durchsatz von weniger als 40 Liter pro Person und Tag.
Französische Konzerne freuen sich
Klar, öffnet den deutschen Markt für die französischen Wasserkonzerne. Wer glaubt, dass Qualität gehalten wird und Preise sinken, der sollte sich umschauen. Markt macht Sinn, aber nicht zu jedem Preis.
Unterschreiben wichtig
Ich habe auch unterschrieben. Falls der Link zur Petition hier aus den gleichen Gründen nicht platziert wurde wie in Sendungen der öffentlich-rechtlichen, dann sei allen dieser Link von Pelzig - Neus aus der Anstalt nahe gelegt:
xxx.youtube.com/watch?v=TJQY0wxoTsE
Grundversorgung sollte nie in private Hände gehen.
Privatwirtschaft strebt per Definition nach Profit und nicht nach dem Allgemeinwohl. Profit wird auf lange Sicht durch Preissteigerung oder Qualitätssenkung generiert, keines davon wäre wünschenswert.
Die vielversprochene höhere Effizenz von Privatunternehmen kann zu oft nicht eingehalten werden, da sollte man bei der Wasserversorgung keine Experimente gemacht werden.
hannes_86 Wo kann man unterschreiben?
Zum Beispiel hier!
http://www.avaaz.org/de/unser_wasser_is_unverkauflichs/?cYKApcb
Was ich auch heute wieder beobachtet!
Welche Einstellung hat eigentlich die Oppositionspartei, die Partei die Linke zu diesem Thema?
Ist das "Vergessen", der Meinung dieser Partei, gewollt.
Das habe ich beim Thema Waffenlieferungen an Saudi Arabien, auch widerholt bei "heute", heute im ZDF festgestellt.
Wieso werden als Opposition, nur immer SPD und Grüne bezeichnet und die viel deutlichere Opposition, die Partei die Linke, immer verschwiegen?
Im Fall Gysi aber mehrmals auf die Agenda, der Medien, gesetzt?
Das ist eine gute Nachricht!
Die Wasserversorgung darf nicht privatisiert werden.
Diese Frage beschaeftigt mich: im Artikel stand, dass die eine Million Unterschriften "geprueft" werden sollen. Wie sieht das denn praktisch aus?
Ein Volksbegehren auf europaeischer Ebene bedeutet fuer mich Hoffnung fuer die EU.
Gruss aus South Carolina,
Dash
Es ist zwar schlimm
dass die Nationalstaaten als Teil Ihrer Selbstaufgabe offenbar auch die Hoheit über Zukunft ihrer Wasserversorgung nach €kratistan gegeben haben, aber darunter verbirgt sich am Ende doch die Frage, wer generell für Infrastruktur und Grundversorgung zuständig sein soll.
Staat oder Privatwirtschaft?
Selbst überzeugte Marktwirtschaftler und Liberale dürften nach Jahren der Privatisierung nicht mehr überzeugt sein, ob Totalprivatisierung der Weisheit letzter Schluss ist.
Strom, Wasser, Müll, Straßen, Schiene gehören m.E. unter gesellschaftliche Kontrolle.
Die Privatisierung bei der Telefonie scheint sich dagegen bewährt zu haben, auch wenn gewisser Investitionsstau z.B. bei FTTH besteht.
Nachfrage
Paranoid wie ich zuweilen bin, verbinde ich dieses Thema mit dem Fracking - Artikel weiter oben.
Heraus kommt ein interessantes Geschäftsmodell: sauberes Grundwasser durch schmutzige Gasförderung verknappen, im Gegenzug Trinkwasser und Gas teuer verkaufen.
.....ich sollte mir mal ein paar einschlägige Aktien kaufen ;-)
Die SPD unterstützt das?
Es ist schon merkwürdig.
Aus den Medien erfährt man es erst, wenn genügend Unterschriften vorhanden sind.
Warum nicht vorher?
Steinbrück ist dafür?
Warum war er nicht vorher an der Öffentlichkeit?
Ich glaube ihm kein Wort.
Die SPD ist gegen die Privatisierung?
Ich glaube denen kein Wort.
Sie hätten auf der Straße Unterschriften sammeln können während des Wahlkampf in Niedersachsen.
Was haben wir eigentlich für Volksvertreter?
Unterstützer der Hehlerei?
Wie kleine Kinder.
Das Porzellan zerschlagen und hinterher schreien:
Ich war das nicht, der andere war's.
Und zum Schluß die üblichen Fluchwörter von Kapitän Haddock: Hunderttausend Höllenhunde!
Sigmar Gabriel - Heuchler!
*Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel nannte die Initiative einen "großen Erfolg". Auch die SPD sehe die Wasserversorgung am besten in öffentlicher Hand aufgehoben.*
-
Wer bitte hat 2008 die ÖPP Deutschland AG gegründet? Der Peer wars.
Sturm in Wasserglas?
War es nicht so, das nach den Plänen der EU die kommunale Wasserversorgung privatisiert werden kann (aber nicht muss!)?
Kapitalistenknechte am Werk
Wohin es führt, wenn man dem ungezügelten Kapitalismus
das Tor öffnet, zeigt die Stromerzeugung und -distribution.
Genügt es nicht, dass die Bankenbanden durch die ekelhafte Spekulation auf Grundnahrungsmittel ihren Aktionären den Hintern vergolden? Haben die von niemand gewählten, Mast-Bürokraten in Brüssel jeden Sinn für Gemeinwohl in Europas verloren?
Zwei Fragen
Ich fühle wie die meisten hier: wenn nun auch noch das Wasser privatisiert wird, fehlt nur noch die Luft. Aber ich habe trotzdem ein paar Fragen:
Erstens: Ich habe in meinem Leben in verschiedenen Ländern und unter verschiedenen Gesellschaftssystemen in allen möglichen Bereichen sowohl staatliche als auch private Versorger gehabt und muss sagen, der Service der Privaten (ganz egal, ob Wasser, Abwasser, Fernsehen oder Gesundheitsversorgung) ist in der Regel besser. Wahrscheinlich würde ich anders darüber denken, wenn ich Sozialhilfeempfänger wäre, aber solange ich mir einen guten Service leisten kann, ziehe ich den auch vor.
Zweitens: Viele Leute hier beschweren sich über die zunehmende Bürokratie, wenn es um die Versorgung der Bürger geht. Wäre nicht gerade eine Privatisierung die beste Garantie gegen Verbürokratisierung?
Ich will beileibe keine Propaganda für hemmungslosen Kapitalismus machen. Aber manches funktioniert privat einfach besser.
Ohne Wasser, merkt Euch
Ohne Wasser, merkt Euch das
wär unsre Welt ein leeres Fass..
..so allmählich fallen mir die EU-Bürokraten" auf den Wecker".
Sind den die Aasgeier von Lobbyisten nicht zu zähmen?
Wer hält da wieder die Hand auf? Arme EU-Bürger !
In Ländern mit privater Wasserversorgung ist alles schlechter
In Ländern mit privater Wasserversorgung ist alles schlechter.
Die Spekulanten oder Investoren welche die Wasserversorgung kaufen investieren nach dem Kauf oft nur noch das allernotwendigste, da sie im Sinne von "shareholdervalue" ihre Gewinne maximieren wollen.
Außerdem stehen zumindest dem kleinen Endverbraucher dann faktisch auch Monopole oder Kartelle gegenüber, die ihm gnadenlos das Geld aus der Tasche ziehen können.
Lebensnotwendige Strukturen der Daseinsvorsorge wie die Versorgung mit Trinkwasser gehören in die Hand des Staates (und damit zumindest mittelbar in die Hand des Volkes).
Die Gewährung der Daseinsvorsorge für die Bürger ist nach klassischem deutschem Rechtsverständnis Aufgabe des Staates. Und damit sind wir bislang, sowohl was die Qualität und Sicherheit angeht, als auch was die Preise angeht, im Großen und Ganzen recht gut gefahren.
Im Übrigen sollte jeder Bürger für seinen privaten Lebensbedarf auf seinem eigenen Grundstück selbst Brunnen und Windräder bauen dürfen.
Danke
für die vielen Antworten:) Bin jetzt auch dabei.
@Sasquatch
Einfach mal folgendes in google eingeben:
Water makes money
... und dann online ansehen. Was ist bei den Privaten besser? Mehr Floskeln in der Warteschleife ("vielen Dank, daß Sie unseren Service blah, vielen Dank, daß Sie gewartet haben blah...") und vielleicht besserer Warteschleifenmusik in eben derselben.
Andere Kommentatoren vor mir haben schon die anderen, wichtigeren Gesichtspunkte beleuchtet.
Water makes money wurde übrigens massiv von Veolia auf dem Rechtsweg behindert. Googeln sie einfach, denn die Geschichte ist länger. Sie werden dann noch einige andere Filme finden, die noch lustiger sind. In Südafrika in einigen Gebieten nur noch Wasser über öffentliche Brunnen mit GELDEINWURF (kein Geldm, kein Wasser... kein Leben?) und, ich weiß leider nicht mehr wo, in mindestens einem Land ein Verbot zum Auffangen von REGENWASSER auf dem EIGENEN LAND (gehört einem ja nicht).
DAS ist Privatisierung! Merken Sie was?
Luft(reinigungs)steuer wird übrigens schon diskutiert (EU).
@ Sternenhimmel @ JCN
Danke für die Antworten! Und ja, in der Art, wie ich mich da zur Sozialhilfe geäußert habe, da hatte ich sie wohl gerade nicht alle. Meine Entschuldigung an alle, die das betrifft!
Ich war ja auch gegen privates Wasser, aber eben nur so aus dem Bauch heraus, während meine Erfahrung mit staatlichen Stellen eben die ist, dass da die Warteschleifen dort noch länger sind, weil sich dort Inkompetenz mit Desinteresse paart, während im privaten Sektor immerhin ein gewisses Geschäftsinteresse existiert, das die Dienstleistungen vor dem totalen Debakel bewahrt.
Aber ich wollte eben auch wissen, warum ich eigentlich dagegen bin, und das habt Ihr mir erklärt. Danke!