Kommentare

Mathematikerin

Plagiat bei der Doktorarbeit ist damit so gut wie ausgeschlossen, in der Mathematik gibt es jedenfalls keine Sekundärliteratur. Was die Dame als Ministerin drauf hat, davon lassen wir uns einfach mal überraschen.

wie wäre es

wenn alle Doktorarbeiten für Amtsanwärter VORHER auf Plagiate geprüft werden, oder besser noch direkt nach Abgabe der Arbeiten an der UNI?

Wanka befürwortet Studiengebühren...

... und deswegen gefällt mir diese Frau im Amt der Bundesbildungsministerin überhaupt nicht.

Studiengebühren erschweren Studenten aus ärmeren Schichten das Studium, legen ihnen finanzielle Steine in den Weg, während Akademikerkinder genauso sorgenfrei studieren können wie ohne Studiengebühren, wegen finanzstarker Eltern im Hintergrund.

Nein, Studiengebühren führen nur dazu, dass letztlich die Schere zwischen arm und reich weiter auseinandergeht. Jeder sollte, unabhängig von der Finanzkraft der Eltern, die gleichen Chancen im Bildungssystem haben. Bildungschancen dürfen nicht vom Geldbeutel abhängig sein.

Zudem zweckentfremden die Hochschulen die gezahlten Studiengebühren der Studierenden viel zu oft. Anstatt in qualitativ hochwertige Lehre fließen die Studiengebühren scheinbar woandershin. Ich habe es selbst erlebt, dass mit der Einführung der Studiengebühren die Lehre an meiner Uni NICHT besser wurde. Zudem geriet ich in üble finanzielle Engpässe.

Vorteil

Promotion und Habilitation (wie hieß die noch mal in der DDR?) in Mathematik: das ist heute ein echter Vorteil. Plagiate lassen sich darin mit der üblichen Suchmaschinenmethode kaum finden, und der Inhalt dürfte geschätzten 99,995% der Bevölkerung komplett unverständlich sein. Titelfest, gewissermaßen ;-))

Was denn, schon wieder

ein Doktor, in dem Fall _In!?

Nach den Fällen der Enttarnungen einiger Titel-Erschleicher, bin ich vorsichtig geworden bspw. meinen Hausarzt mit Doktor anzusprechen.....

Tschuldigung, aber ich kann

Tschuldigung, aber ich kann nicht anders : Mit Doktortitel, lach

Der Doktortitel ist echt in Verruf geraten

Was soll diese Info?

"Auf Bundesebene ist die Mathematikerin mit Doktortitel bisher ein unbeschriebens Blatt,..."

Ich weiß, dass die Doktortiteldebatten gerade sehr angesagt sind, aber man kann es auch übertreiben.
Ich mag diesen Satz überhaupt nicht. Die Information "mit Doktortitel" ist völlig unwichtig. Was soll das? Das ist doch wieder Dünger für neue Spekulationen...

Übrigens ein kleiner Hinweis an die Redaktion: bei "unbeschriebens" fehlt das letzte "e".

Vergleich zu Schavan.

Der Unterschied scheint zu sein, dass sie ihren Dr. ehrlich erworbe hat. Das Problem: ihre Vorstellung von Bildungspolitik sind genauso ungerecht (Studiengebühren, "Elite"-Förderung).

@Modalverb - Doktortiteldebatten

Ersten halten wir fest, dass unsere derzeitige Regierungskoalition aus CDU/FDP eine nicht unbeträchtliche Anzahl wichtiger Minister und Ministerinnen aufgrund gefälschter Titel verloren hat.

Dies nährt den Gedanken, dass das sogenannte Plagieren in bestimmten Kreisen der Politik Usus ist und komischerweise gerade solche Personen wichtige Posten besetzen. Finden sie das nicht komisch?

Sie können sicher sein, dass sich immer mal jemand mit den Arbeiten irgendwelcher Politiker auseinander setzen wird. Und das ist auch gut so. Ran an die Buletten!

Sie ist für Studiengebühren?

Ich hoffe, sie nimmt davon Abstand. Sonst ist sie denkbar ungeeignet als Bildungsministerin!

@ si vis pacem pa... 17:55

Natürlich kann man auch in der Mathematik plagiieren. Nur muss man hier zum Nachweis ein vertieftes Verständnis der Materie haben, das den Hobby-Plagiatsjägern in aller Regel abgehen dürfte. Die bei KTvzG und Schavan angewendete Methode zum Plagiatsnachweis funktioniert hier jedenfalls nicht, ein Nachweis wäre Sache einiger weniger Fachleute, die sich dafür im Regelfall zu schade sein dürften. Und so wird der Titel hier wohl ungefährdet sein.

Klingt ja schon mal nicht

Klingt ja schon mal nicht schlecht und was Sie genau machen wird muss man schauen.
Komisch, nur ein Satz gefällt mir nicht. In der Wissenschaftspolitik, steht Wanka für den Kurs aus Eliten- und Hochschulförderung ....und Wer nicht dazu gehört wird nicht gefördert?
LG Coolchen

Johanna Wanka - Eine gute Wahl

Freue mich sehr darüber, dass nun eine richtige Wissenschaftlerin Wissenschaftsministerin wird. Eliten-Förderung ist absolut richtig und notwendig, wenn man den Anschluss an die Weltspitze nicht verlieren möchte. Über die Studiengebühren sollte sie aber noch mal nachdenken. Vielleicht könnte sich unsere Politik ja auch einfach mal grundsätzlich dazu entscheiden, weniger in Prestigeobjekte, militärische Kraftmeierei etc. und dafür mehr in Bildung zu investieren.

was zu erwarten war...

'In der Wissenschaftspolitik steht Wanka für den Kurs aus Eliten- und Hochschulförderung, wie ihn auch Schavan und Merkel vertreten: In ihrer Wahlheimat Niedersachsen verteidigte sie energisch die Studiengebühren, die sonst bundesweit fast vollständig abgeschafft sind.'

Will das noch jemand und wenn ja - wer?

"Freue mich sehr darüber,

"Freue mich sehr darüber, dass nun eine richtige Wissenschaftlerin Wissenschaftsministerin wird. Eliten-Förderung ist absolut richtig und notwendig, wenn man den Anschluss an die Weltspitze nicht verlieren möchte."

Die Freude dahingestellt .. das Wort "Elite" hat, seit bitteren Erfahrungen damit, immer ein "Gschmäckle". Sind nun tatsächlich intelligente Köpfe damit gemeint ? Oder doch wieder die mehr oder minder begabten Kinder von irgendwelchen Alt- oder Neureichen ?

So eine Elite muß mehr drauf haben als ein paar Millionen Euro. Im Ghirn tät's nit schade, wenn da gnug drinne wör !

Ein Fisch namens Wanka....

Frau Wanka ist eine von diesen Leuten, die man nicht loswird: In Brandenburg abgewählt, schon taucht sie in Niedersachsen wieder auf. Aus Niedersachsen importiert, taucht sie in Berlin jetzt wieder auf. Nach dem Gesetz der Serie müsste sie jetzt in September wieder abgewählt werden und dann als EU-Kommissarin wieder auftauchen.

LG
Hotkey

Sie ist für Studiengebühren?

Wenn sie jetzt Abstand davon nimmt, handelt sie wider ihren eigenen Prinzipien. Ich bin ja auch gegen Studiengebüren. In der DDR musste sie damals ja auch nur Parteitreu sein, und nichts zahlen. Diese Frau taucht nichts für DIESEN Job.

@Nutzer

Sind nun tatsächlich intelligente Köpfe damit gemeint? Oder doch wieder...
Ja, ich meine damit 'intelligente Köpfe'. Und dabei muss es egal sein ob deren Eltern wohlhabend sind oder nicht.

Johanna Wanka - eine gute Wahl

Ich kann aus Erfahrung berichten, dass Frau Wanka eine gute Professorin und Rektorin war.
Wer nun gleich wieder versucht, ein Plagiat zu finden, wird diesmal enttäuscht sein. Höhere Mathematik verstehen die Hobby-Plagiatsjäger meist nicht und ein Plagiat in der Naturwissenschaft Mathematik zu finden, dürfte wie ein 6er in 6 aus 49 sein.

Mitnichten durften in der DDR, in welcher auch ich aufgewachsen bin, nur Parteitreue junge Menschen studieren und ja, man konnte auch in der DDR promovieren und habilitieren.

Mathematik zu verstehen hat etwas mit Fleiß und vor allem Intelligenz zu tun, nichts mit Politik, Sozialismus, DDR oder BRD.

Die Beibehaltung der Studiengebühren sollte Frau Wanka in der Tat noch einmal überdenken, ansonsten wünsche ich Ihr toi, toi, toi, viel Erfolg und eine glückliche Hand als designierte Bundesbildungsministerin.

Nicht schon wieder

Wenn man die Diskussion verfolgt, könnte man meinen, alle CDU-Kandidaten wären ungeeignet. Nur leider fehlen die Fakten, die diese Meinung belegen könnten. Noch bevor sie eine Chance hat, wird Frau Wanka schon die Qualifikation abgesprochen und ihr Doktortitel als Manko interpretiert. Sie ist inkompetent, weil sie für Studiengebühren ist? Dann sind wohl fast alle Hochschulpräsidenten inkompetent? Sie kommt aus Ostdeutschland und taugt deshalb nichts? Da frage ich mich schon, welches Menschenbild wir haben. Ich finde solche Attacken eigentlich nur peinlich.

Willy Wonka . . .

wir neuer Schokoladenminister von Merkels Gnaden. Klasse.
Was haben wir für ein Glück mit unserer Kanzlerin.

Eine Platzhalterin?

"In der Wissenschaftspolitik steht Wanka für den Kurs aus Eliten- und Hochschulförderung, wie ihn auch Schavan und Merkel vertreten."

........ein Schelm, der annimmt, dass Wanka als Platzhalterin fungiert........!

@22:33 — ErichErpel
"Willy Wonka . . .
wir neuer Schokoladenminister von Merkels Gnaden. Klasse.
Was haben wir für ein Glück mit unserer Kanzlerin."

.......ich hätte es nicht besser formulieren können, wenn..........

@ mr_mad_man

Würde man weniger in Prestigeobjekte und Militär investieren, wäre entsprechend Geld für ein gutes Bildungssystem da, das ohne "Elitenförderung" auskäme. Aber ich kann natürlich nachvollziehen, warum man das nicht will - eine breite Masse an kritisch denkenden Menschen kann sich keine Regierung der Welt erlauben.

@Hotkey - Respekt

Eine, wenn die die realistische Einschätzung an diesem Abend zu diesem Thema, äh, zur Person Wanka.

Danke dafür.

@Son Goku

Ich finde nicht, dass sich ein breit angelegtes Bildungssystem und Eliteförderung ausschließen müssen. Im Großen und Ganzen ist Deutschland im weltweiten Vergleich ja auch nicht schlecht aufgestellt - in beiden Bereichen. Aber wenn es darum geht, die Schlausten der Schlausten zu fördern / hier hin zu holen / dazu zu bewegen hier zu bleiben können wir auf jeden Fall noch eine Schüppe drauflegen.

Was Ihre Aussage zur 'breiten Masse an kritisch denkenden Menschen' angeht, habe ich nicht das Gefühl, dass dies durch unser Bildungssystem aktiv verhindert werden soll. Und niemand wird daran gehindert sich selbst weiterzubilden; wir haben ausgezeichnete Büchereien, viele kostenlose/kostengünstige Volkshochschulen z.B. mit Sprachkursen, ein freies Internet etc. Bildungsangebote gibt es viele, nutzen muss man sie selbst.

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