Kommentare

Ich verstehe nicht warum

Ich verstehe nicht warum amerikanische Energieversorger an störanfälligen Überlandleitungen festhalten. Die ständigen Reparaturen müssen doch auf Dauer teurer sein als eine witterungsbeständige unterirdische Verlegung?

Es ist traurig aber wahr. Das

Es ist traurig aber wahr. Das amerikanische Volk muss noch viel mehr leiden bis es begreift, ihre verborten Politiker zu zwingen, endlich etwas für den Klimaschutz zu tun. Von alleine geht das bei den von Lobyisten gesteuerten Politikern nicht.

Reperaturen von Oberleitungen

Reperaturen von Oberleitungen sind noch um ein vielfaches kostengünstiger, als das Verlegen von unterirdischen Trassen. Hängt auch sehr von der Bodenbeschaffenheit und Geologie ab.

Amüsanter ist zu sehen, wie die Bevölkerung in Deutschland durch unterbewusste Bericht erstattung sensibilisiert wird.
Wird in Stürme, Wetterverhältnisse auf dem Planeten aus jedem Land gleichmäßig viel Berichtet oder liegt der Focus hier eindeutig auf den USA?

Das mit dem Klimaschutz ist auch mist. Wenn dann Wetterschutz... die Stürme gibts schon vor Menschen gedenken. Allg ist es irgendwie unsinnig das Klima zu schützen, wenn müsste man es wohl Klimabeinflussung nennen und zwar so, dass es uns besser auf dem Planeten ergeht. ;) Das Klima braucht keinen Schutz, das wird auch noch da sein wenn wir weg sind.

Klima

Da sind sie wieder, die Klimaapostel. So wurde auch Sandy zu einer Strafe für die Ungläubigen umgedeutet. Ein Sturm, über dessen Geschwindigkeit die Leute im Hochschwarzwald oder auf dem Brocken nur lachen können. Kyrill kam mit Spitzengeschwindigkeiten von 225km/h daher.
Was auch viele nicht glauben:
Die Verwendung von Gaskraftwerken hat in USA zu einer CO2-Reduktion geführt. In Deutschland wird der Einstieg in ineffiziente neue Energien zu mehr CO2 führen.
Kalifornien hat sehr strenge Abgasregeln.
Die SUVs und andere Luxuswagen haben in den letzten Jahren in D-Land erheblich zugenommen (persönlicher Eindruck).
In den USA war Kalifornien Vorreiter bei Windkraft in den 1970ern, als in Deutschland noch niemand daran gedacht hat. »In den besten Windregionen der Welt wurden mehr als 14.000 Turbinen einfach stillgelegt. Rotierender postindustrieller Müll, der keine Energie, sondern nur Vogelleichen produziert". In Deutschland stellt man sie mittlerweile im windschwachen Binnenland auf.

@ Reschani: "Danke, Herr Oberlehrer!"

Jetzt haben wir sicher alle was gelernt.

Der Begriff, von dem die internationale Politik redet, ist der Klimaschutz. Schutz gegen das Wetter ist z. B. ein Regenschirm.

Natürlich hat es schon immer Stürme und andere Unwetterphänomene gegeben. Aber nachgewiesenermassen nicht in der Stärke und Häufigkeit.

Der Focus liegt (zu Recht) auf den USA, denn dort trifft das Vorhergesagte am sichtbarsten zu. Mehrere Tornados gleichzeitig und regelmäßige Hurricans sind kein Zufall.

Wenn man weiß, wie Hurricans entstehen (über 27 Grad Wassertemperatur) und denkt an die Erderwärmung durch Treibhausgase, dann ist das Rätsel kein Rätsel mehr.

@ Larkenschaper

liebe(r)Larkenschaper,

der focus liegt auf usa, ja. und ich sag ihnen auch warum: mit dem klima hat das kaum was zu tun. immer wenn die tagesschau über das "wetter" hier berichtet, laufen die blogs über vor antiamerikaschen statements. getreu dem motto: "ami go home (mach endlich klimaschutz)"

kommen sie hierher rüber, ändern sie die topographie und verschieben sie die rocky mountains, dann muss die tagesschau auch keine wettermeldungen mehr über die usa bringen.

@Larkenschaper 16:37 - vorschnelle Parolen sind kontraproduktiv

Na, so einfach isses nun wirklich nicht! Da sind die Zusammenhänge schon ein bisschen komplizierter.

Winter-(Schnee-) und Sommerstürme hat es auf dem amerikanischen Kontinent schon immer gegeben, schon länger als FCKW und Treibhauseffekt. Heftigkeit und Häufigkeit schwanken sehr, aber das war vor mehreren Hundert Jahren schon genauso.

Keine Frage, wir gehen mit unserer Umwelt schändlich um, die Amerikaner zuallererst (kann's beurteilen, habe viele Jahre dort gelebt und bin regelmäßig dort).

Aber unfundierte "Das-kommt-davon"-Parolen helfen dem berechtigten Wunsch nach umweltschonenderem Verhalten nicht, sondern sind im Gegenteil kontraproduktiv weil sie seriöse Ansätze unglaubwürdig machen.

@ Szapary

"...warum amerikanische Energieversorger an störanfälligen Überlandleitungen festhalten"

Schon mal überlegt, warum nicht überall auf der Welt so viele Wolkenkratzer stehen, wie in New York? Weil fast überall sonst auf der Welt eine solche Stadt einfach im Boden versinken würde. New York liegt auf einer der ältesten und härtesten Granitplatten der Welt. In diesem Gestein müssten alle Kabel buchstäblich mit dem Presslufthammer verlegt werden. Und mit ganz schwerem Gerät solche Tunnel zu bohren, wie man es für die U-Bahn tat, rechnet sich auch nicht.

Hier ein Beispiel. Die Stadt lässt gerade einen dritten Wassertunnel buddeln. Die 97 km lange Leitung braucht 50 Jahre (von 1970 bis 2020) und kostet 6 Milliarden $. Rechnen Sie das mal auf Stromleitungen hoch.

Übrigens ist nicht ganz New York mit diesem Granit "gesegnet": In Greenwich Village ist der Boden erheblich weicher, darum ist dort auch ein "Knick" in der Skyline und - oh Wunder - die Kabel verlaufen unterirdisch.

Überlandleitungen / unterirdisch - Frage der Entfernungen!

Klar sind unterirdische Leitungen viel besser.

Aber waren Sie schon mal in USA? Haben Sie schon mal gesehen, was für Entfernungen es dort zu überwinden gibt?
Unterirdische Leitungen sind hier in Europa machbar (haben wir übrigens auch LÄNGST NICHT überall, nicht mal in Deutschland, geschweige denn in Südost-EU).

Derzeit ist Neuengland betroffen. Das ist schon eine der dichter besiedelten Regionen. Aber auch dort beschränkt sich die Siedlungsdichte auf NY/Connecticut und Teile von Massachussets. Maine, Vermont, New Hampshire... dagegen ist unser Westerwald Metropolis!
Um vom mittleren Westen mal gar nicht zu reden.

Wenn Sie unterirdische Leitungen in Gebiete legen wollen, wo Farmen 20, 30, 40 Meilen auseinander liegen... frohes Buddeln! Nein, das wir NICHT billiger.

Land der " Begrenzten" Möglichkeiten

Bei ganz natürlichen Wetterbedingungen, die zum Winter gehören!! (Ostküste, Mittlerer Westen), ist es diesem Land NICHT! möglich eine stabile Strom und Heizungsversorgung etc. zu ermöglichen?? ...
Die "vorsintflutliche" Überlandverkabelung und Abkopplung der Politik von Verantwortung für Infrastruktur bescheren den Bürgern immer mehr Folge-Katastrophen, die in dieser Form vermeidbar wären. Siehe "Sandy".
Meine Gedanken sind bei allen, die jetzt ohne Strom/Heizung ausharren müssen! KEINE IRONIE.

re Lakenschaber

Der Focus liegt (zu Recht) auf den USA, denn dort trifft das Vorhergesagte am sichtbarsten zu. Mehrere Tornados gleichzeitig und regelmäßige Hurricans sind kein Zufall.

Wetterphänomene sind letztlich immer zufällige Ereignisse. Dass die Blizzards in Nordamerika durch die Klimaerwärmung häufiger auftreten ist nicht nachgewiesen. Ich persönlich sehe da keinen Zusammenhang.

Wenn man weiß, wie Hurricans entstehen (über 27 Grad Wassertemperatur) und denkt an die Erderwärmung durch Treibhausgase, dann ist das Rätsel kein Rätsel mehr.

Sie bringen uns einer Lösung aber keineswegs näher, denn es geht hier um Schneestürme. Die Temperatur bei deren Entstehung liegt definitiv unter 27°C.

@perryrodan

Von alleine geht das bei den von Lobyisten gesteuerten Politikern nicht.

Ich bin sicher, dass Präsident Obama nicht von Lobbyisten gesteuert ist. Er ist dem Interesse des ganzen Landes verpflichtet.

@ Szapary

Haben Sie den Bericht über Fracking gelesen? Aus dem selben Grund halten die Amis an den Überlandleitungen fest. Es geht um kurzfristige Gewinne. Die vorhanden Leitungen zu flicken ist im Moment billiger als sie zu verbuddeln. Was Langfristig passiert interessiert nicht. Egal, dann sind eben ein paar Millionen Haushalte tagelang ohne Strom. Die Amis sind es doch gewohnt und viele haben sich warscheinlich auch schon mit Notstromagregaten hinterm Haus damit arangiert. Genauso ist es mit dem Fracking. Jetzt hoch gelobt und wenn das Wasser aus der Leitung ungenießbar ist, was solls, es stehen doch ehe in jedem Haushalt der "Galonen"Wasserspender rum.
Das Losungswort ist PROFIT JETZT.

@ der letzte Kämpfer

Natürlich regiert Profitgier, und das stinkt mir genauso, wie Ihnen (lesen Sie einfach mal, wie ich mich gestern übers Fracking aufgeregt habe). Trotzdem enthält das, was Sie da schreiben, zwar 106 Worte wohl artikulierter subjektiver Meinung, aber leider keinen einzigen Fakt!

Schon komisch: Wenn Deutschland etwas anders macht als der Rest der Welt, sind die Deutschen wieder mal schlauer als alle anderen. Macht aber irgendjemand auf der Welt etwas anders als die Deutschen (meistens einfach, weil die geographischen Gegebenheiten anders sind), dann ist er einfach dümmer als die Deutschen, ganz besonders, wenn es sich dabei um "die Amis" handelt.

Die Welt ist größer, als der deutsche Tellerrand! Kommen Sie mich oder irgendeinen der anderen 310 Millionen US-Amerikaner doch einfach mal besuchen und machen Sie sich selbst ein Bild.

baka

aber, aber, ganz Florida besteht aus Sand und Sumpf - aber alle Leitungen, auch in Städten, liegen oberirdisch

Nachträge

@ ulma

Stimmt! Alles, was vor sagen wir mal 1990 gebaut wurde, liegt fast überall oberirdisch. Als ich zum ersten Mal das Gewusel sah, aus dem irgendwo die Leitung zu meinem Haus entsprang, habe ich mir erst mal einen CO2-Feuerlöscher zugelegt. :-)

Aber inzwischen haben sogar die ach so bildungsfeindlichen Amerikaner dazugelernt. Ich wohne in einem 2005 geschaffenen Komplex und hier gibt es kein einziges oberirdisches Kabel.

@ der letzte Kämpfer

Wieso wird eigentlich von deutscher Seite immer so getan als ob in Deutschland plötzlich der Sozialismus ausgebrochen wäre, und menschenfeindliches Profitstreben sei eine rein amerikanische Erfindung?

Soweit ich das beurteilen kann, werden doch sowohl Deutschland als auch die USA von den gleichen multinationalen Konzernen beherrscht. Da sollten wir doch lieber nach Gemeinsamkeiten suchen, statt uns zu streiten. Immerhin heißt es "Proletarier ALLER Länder vereinigt Euch!"

Schöne Grüße von einem SPUSA-Waehler. (Das S steht für Socialist)

@ si vis pacem pa...

"Ich bin sicher, dass Präsident Obama nicht von Lobbyisten gesteuert ist. Er ist dem Interesse des ganzen Landes verpflichtet."

Ach wäre das schön!

ich hoffe, Sie meinten das ironisch. Ansonsten
wünsche ich angenehmes Weiterträumen.

Tut mir leid, wenn das etwas zynisch klingt, aber da mein tägliches Leben regelmäßig durch die Lobby-gesteuerte Polit-Blase in Washington erschwert wird, fällt mir zu unserer Regierung wirklich nix freundliches mehr ein. Dabei ist es übrigens völlig wurscht, ob gerade ein republikratischer oder ein demokanischer Präsident so tut, als würde er das Land im Interesse des Volkes regieren.

Schöne Grüße aus Kalifornien.

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