Kommentare

Jede Verfehlung,.....

Na wenn das nicht einmal wieder der Maulkorb für die Jurnalisten darstellt.
Als Verfehlung würde ich so eine Meldung nicht bezeichnen. Jedoch scheint es mit der Pressefreiheit nicht mehr so gut bestimmt zu sein. Immerhin werden die Stimmen für eine Bessere Staatssicherheit immer lauter (zumindestens innerhalb der Politik).

Da habe ich, wie schon öfter;

Herrn Deppendorf nicht verstanden. Die Journalisten skandalisieren,mehr oder weniger, das ist wahr.Es gibt ja auch noch die sachliche Berichterstattung Aber
Herr Deppendorf verwechselt hier Ursache und Wirkung.

Wer so genüsslich

Wer so genüsslich nachgetreten hat, wie Frau Schavan, muss selbst "Tritte" aushalten können...

Ich bin hier auch ambivalent.

Ich bin hier auch ambivalent. Aber warum strebt fast jeder Politiker auch danach unbedingt einen Doktor Titel haben zu wollen ? Das könnte ein falsches Selbstverständnis sein.

Och menno Herr Deppendorf,

Och menno Herr Deppendorf, genau da wo es richtig spannend wird, hört es auch schon wieder auf.

Zum Thema.
Es gibt keine Menschen, die frei von Schuld sind. Aber es gibt so blöd wie es auch klingen mag, die Beichte und das hat etwas mit Ehrlichkeit und mit über den eigenen Schatten zu springen zutun.
Wenn sich ein Politiker hinstellt und sagt, das Er hat hier und da Mist gebaut oder gemogelt, wird das im Bezug der Ehrlichkeit, was auch mit Ehre zutun hat von den Meisten anerkannt in dem gesagt wird, das Dieser ein A in der Hose hat und reinen Tisch vor beginn seiner politischen Laufbahn gemacht hat. Die Aufgabe des Journalismuses darf aber nicht dadurch infrage gestellt werden, wenn Vorteilsnahme im Amt auch erst nach 30 Jahren auffällt, weil wenn ich Dr. wäre, möchte ich auch als dieser bezahlt werden.
Ich will damit schreiben, daß ich niemals Journalismus studiert haben muss, aber trotzdem ein guter Journalist sein kann, dann aber als Anerkannter nicht durch eine Lüge. LG.

Treffende Analyse!

Endlich gibt es ein Chefredakteur! mal offen zu:Die Medien tragen eine Mitverantwortung! Sicher kann man diskutieren, was Ursache und Wirkung ist, aber ein plötzlich riesiger "Sexismusskandal" zu einem brisanten Zeitpunkt ein Jahr nach den Vorfällen; eine Doktorgradaberkennung nach über 30 Jahren; ein Ex-Finanzminister,der einfach gutes Geld mit Vorträgen verdient,weil er gefragt ist etc.pp.
Ganz unabhängig davon, wie zutreffend die Vorwürfe sind:Politiker sind auch nur Menschen!
Ich bin selbst politisch aktiv und es ist frustrierend, wenn man in der Kommunalpolitik hart arbeitet, sich einbringt, Erfolge erzielt;oder sich für eine seiner Meinung nach gute Landespolitik und -regierung einsetzt, am Ende aber die Leute am Parteistand auf dem Marktplatz stehen und für ihre Wahlentscheidung nichts anderes zu zählen scheint,als der neuste "Skandal" um eine prominente Person der Bundespolitik!
Sowohl die Medien, aber auch die medienbeeinflussten Wähler sollten wieder mehr auf Inhalte schauen!

Schavan ist eine Betrügerin

Nein, Herr Deppendorf, das ist jetzt nicht irgendwie halt auch doof, sondern die Dame hat betrogen.

Das könnten auch Sie selber feststellen, falls Sie sich die Mühe machen wollen, und bei Schavanplag reinschauen. Ich hab das gemacht, und der Betrug ist eindeutig, das Urteil der Uni Düsseldorf zweifelsfrei korrekt.

Also die Ansicht von "Ulli" ist doch recht durchwachsen

Da sind es Journaisten die "Nebeneinküfte" eines Kanzlerkandidaten aufdecken, die man wegen ihrer Höhe und dem Verhalten als Aufsichtsratsmitglied nur als Schmiergeld bezeichnen kann. Aber niemand in der Zunft getraut sich das so zu bezeichnen

Da sind es Verstrickungen eines späteren Präsidenten die zwar bestritten werden, aber doch recht fragwürdig waren und zueinander passen

Da läßt sich einer Teile seiner Dissertation von Mitarbeitern des Bundestages ausarbeiten und findet das richtig

Da habe ich durchaus den Eindruck, unsere Politiker sollten es mit der Verstrickung nicht zu weit treiben

Aber er hat auch recht, wenn er eine Dissertation nach 33 Jahren, damals noch mit einer Schreibmaschine geschrieben, anders bewertet

Wenn man streng richten würde, müssen wohl sehr viele ihren Titel abgeben. Nicht nur daß da einer schreibt, er habe alle Geräte selbst erbaut und mein Nachbar war derjenige, der sie ihm erbaut hat. Auch einem mir bekannten Ghostwriter verdanken viele den Titel

Ich bin der Meinung, dass

Ich bin der Meinung, dass vollkommen unabhängig von ihrem akademischen Titel, Frau Schavan beim Umgang mit dem Thema an staatsmännischen Qualitäten mangelt.

Niemals ist hinzunehmen, dass die deutsche Politik und Bildungslandschaft auf diese Weise zum internationalen Gespött wird.

Frau Schavan darf gerne als Privatperson um Ihre Reputation kämpfen, als Ministerin schadet Sie damit dem Amt, dem Bildungsstandort und dem Politikbetrieb.

Zu Ihrem Schlußwort:
Recht haben Sie zum Teil, zu Frau Schavan passt dies aber absolut nicht. Die egalitäre und durchaus strenge "Plagiatsaufarbeitung" ist ein wichtiger Prozess, der nunmal ehr zufällig in diese Zeit fällt. Das ist nicht Schuld der Medien und auch keine Hetze, sondern ein bitter nötiges nachjustieren.

Meine nächste Amazon-Produktrezension als Doktorarbeit

Frau Schawan bekleidet das Amt der Bildungsministerin! Da muss man nichts skandalisieren, um ganz klar zu sehen, dass sie auf diesem Posten nach Verlust ihres Titels wegen Betrugs nicht weiter glaubwürdig agieren kann. Das ist ja so, als würde man einem klauenden Bankdiektor sein Vertrauen aussprechen, mit der Begründung, er habe ja nur wenig mitgehen lassen. Das geht so einfach nicht!

Den nächsten Kandidaten haben wir laut MM-News übrigens schon in Person des FDP-Ministers Rösler, der, so die Online-Ausgabe, mit einer absurd knappen 60-seitigen Zusammenfassung einer wenig seriösen medizinischen Studie zu seinem Titel gekommen sein soll. Dies wäre dann kein Fall von Plagiat, widerspräche aber allen Kriterien der Vergabe von Titeln.

Als Konsequenz werde ich meine nächste Amazon-Produktrezension auch als Doktorarbeit einreichen. Müsste ja eigentlich auch gute Chancen haben...

Was ist eigentlich

der Unterschied zwischen "geteuscht" und "nicht bewusst geteuscht".
Schon zu Guttenberg hat behaubtet nicht "bewusst geteuscht" zu haben. Frau Schavan bezieht sich auf die gleiche Wortwahl in ihrer Rechtfertigung. Das Ergebnis ist allerdings das geteuscht, also das angestrebte Ziel einer Promotion unter "gefälschten" Voraussetzungen erreicht wurde. Im Volksmund nennt man beide angewendeten Arten der Teuschung als Betrug. Dabei ist weder bei der Prüfungskommision die geteuscht wurde,noch bei der Presse die diese Vorgänge veröffentlicht, eine Mitverantwortung zu suchen, sondern einzig bei dem der geteuscht also betrogen hat.

Hier der relevante Auszug aus der Promotionsordnung

Dann hier mal der Auszug aus dem § 3 der Promotionsordnung von Frau Schavan, die ich hier vorliegen habe:

3. Die dem Promotionsgesuch beizufügenden Unterlagen
sind:

a) Die Dissertation bzw. die Gruppenarbeit in drei gebun­denen Exemplaren, im Falle einer Gruppenarbeit unter Angabe des entsprechenden Anteils. Ein kurzer Le­benslauf, der über Alter und Studiengang des Bewer­bers Auskunft gibt, soll am Ende eingeheftet sein.

b) Eine Zusammenfassung des Inhalts der Dissertation bzw. der Gruppenarbeit, hier unter Kennzeichnung des
betreffenden Anteils, im Umfang von einer Seite. Die Anzahl der Zusammenfassungen wird jeweils vom De­kan bestimmt.

c) Eine eidesstattliche Versicherung
- daß der Bewerber die vorgelegte Dissertation selbst und ohne unerlaubte Hilfe verfaßt und keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel benutzt hat,

Hier ist der Absatz c) relevant und damit handelt es sich um einen glasklaren Verstoß.

Frau Schavan schädigt den Ruf der Uni Düsseldorf

Dann ist es so, dass es hier auch um den Ruf der Uni Düsseldorf geht. Dieser würde beschmutzt, würde sie diese Arbeit durchgehen lassen. Hier wurde wohl ebenfalls bei der damaligen Einreichung der Doktorarbeit damals entweder nicht aufgepasst, oder aber es wurde willentlich übersehen, dass die Arbeit von Frau Schavan schwere Mängel enthält.

Darüber hinaus sagte der Dekan ja in seiner Rede, dass schon damals die gleichen strengen Zitierregeln galten wie sie heute gelten. Außerdem wurde erneut der Vorwurf der systematischen Täuschung bekräftigt. Darüber hinaus ist das Stimmenverhältnis mit 12 Ja-Stimmen zu 2 Nein-Stimmen und einer Enthaltung überdeutlich.

Daraus wird deutlich: die Schreiber von Schavanplag sind eben nicht unseriös, wie es so oft dargestellt wurde, sondern haben Ahnung von ihrer Sache. Denn wer sich die Plagiate auf der Seite anguckt sieht: hier handelt es sich wirklich um schwerwiegende Mängel. Hier schmückt sich jemand mit fremden Federn.

Außerdem leidet der Ruf des Bundesbildungsministeriums

Zum Dritten geht es hier um die Politik und um den Ruf des Bundesbildungs- und Forschungsministeriums. Und gerade hier muss die Vorbildfunktion offen und transparent ausgeführt werden. Genau dass aber kann Frau Schavan nun mit den erwiesenen Plagiaten nicht mehr garantieren.

Darüber hinaus hat sie mit dieser Plagiatsarbeit nicht nur ihre eigenen Mitkomillitonen belogen und betrogen, sondern auch alle bisherigen, aktuellen und zukünftigen Studenten, sämtliche Schüler und Schülerinnen sowie die Öffentlichkeit.

Damit ist die Integrität des Amtes in massiver Gefahr und die Glaubwürdigkeit von Frau Schavan ist massivst geschädigt!! Und damit wird auch der Ruf des Bundesbildungs- und Forschungsministeriums beschädigt und darauf darf es Frau Merkel nicht mehr ankommen lassen. Daher muss Frau Merkel aus diesem Vorfall, aus dem Vorfall Guttenberg und auch aus dem Vorfall Wulff lernen und Frau Schavan entlassen, da diese als Bundesbildungs- und Forschungsministerin nicht mehr tragbar ist.

@Linuxpinguin

Ach Herrje,

"Hier ist der Absatz c) relevant und damit handelt es sich um einen glasklaren Verstoß."

Wenn es sich um Nachlässigkeit handelt, ist Absatz c nicht relevant.

"Darüber hinaus ist das Stimmenverhältnis mit 12 Ja-Stimmen zu 2 Nein-Stimmen und einer Enthaltung überdeutlich."

Wissen Sie auch, dass dem Fakultätsrat 3 Stundenten und 2 nicht-akademische Mitarbeiter angehören? Wie schätzen Sie deren Kompetenz ein?

Nach 33 Jahren Doktortitel erzittert?

Frau Schavan hat nun 33 Jahre Angst gehabt, dass ihr Gedankenklau herauskommt.
Sollte sie nicht schon alleine deshalb ihren Doktor behalten können?

Ich finde: nein.

@ Linuxpinguin

Ich schätze die Kompetenz des Fakultätsrates gerade wegen seiner Zusammensetzung als kompetent ein.

Oder wie, lieber Pinguin, sehen Sie Ihre Legitimation, sich wertend zum Geschehen zu äußern, wo wir alle doch bestenfalls vom über den Zaun blicken etwas wissen ;-)

Herr Deppendorf sollte sich das folgende Interview durchlesen

Darüber hinaus möchte ich Herrn Deppendorf mal dieses Interview mit Herrn Weber in dem Artikel "Schavans Plagiat war geschickt gemacht" anraten.

Aus diesem Interview mit dem Plagiatsexperten wird klar, dass das Verfahren der Uni Düsseldorf rechtlich einwandfrei war, dass das Ausmaß der Plagiatsstellen einfach zu groß war. Das unvollständige Quellenverzeichnis wird gar nicht angesprochen und auch diese Auffälligkeiten beim Schreibstil in Teil 1 und in Teil 2 der Dissertation von Frau Schavan.

Aber der Experte bestätigt nochmals, dass schon damals die gleichen strengen Zitierregeln galten, wie sie heute gelten. Das hat der Experte anhand der Fachlehrbücher aus den 1970ger Jahren nachgeprüft und der Befund ist eindeutig auch für ihn.

Damit ist auch die Seriosität der Macher der Internetseite Schavanplag erneut bestätigt worden. Auf der Basis dieses Interviews wird darüber hinaus klar, dass Frau Schavan hier vor dem Verwaltungsgericht ebenso verlieren wird wie vor der Uni Düsseldorf.

@ cowboy8, nehmen Sie ihren Hut ab, genau wie Schavan!

"Wissen Sie auch, dass dem Fakultätsrat 3 Stundenten und 2 nicht-akademische Mitarbeiter angehören? Wie schätzen Sie deren Kompetenz ein?"

Was wollen Sie damit sagen? Etwa, dass Studenten oder nicht-akadmische Mitarbeiterv noch blöder als Viertklässler sind und die primitiven aber dennoch systematischen Betrügereien Schavans nicht so "richtig" verstehen wie Sie es willkürlich fordern. Kurz gesagt, die Bagatellisierung des erwiesenen Betruges durch nachträgliche Erklärung Nachlässigkeit?!
Das soll wohl am Ende noch ein moderner Ablasshandel werden, Motto "Doktortitel gegen Fördermittel" aus dem BMBF.

Noch eine Schippe obendrauf, bitte!

Schon gestern in den Tagesthemen konnte U.D. anscheinend nicht an sich halten: Schier vor Selbstvertrauen implodierend, lugt man fröhlich auf die "Verdienste" der Ministerin, z.B. den vollkommen verkorksten Bologna-Prozess, und kann dann diese Großtaten noch mit dem anscheinend in der ADR-Redaktion noch unbeliebteren Guttenberg kontrastieren, um prophetisch in den Wahlkampf zu blicken.
"Die Uni Düsseldorf hat -- nach all dem, was man hört -- nun auch keine überzeugende Rolle gespielt"; na, Herr Deppendorf, wo "hören" sie denn sowas? Möchten Sie vielleicht selbst mal in so eine "Rolle" schlüpfen?
Es ist UN-FASS-BAR, wie hier berichtet wird. Stellen Sie sich einen Verteidigungsminister vor, der Fahnenflucht begeht, einen Entwicklungsminister, der in Namibia Diamanten schürft, eine Wirtschaftsminister, der die russische Staatsbürgerschaft beantragt, um Steuern zu sparen. Dann wäre was los. Aber eine Wissenschaftsministerin, die in ihrem eigenen Metier betrügt -- was macht das schon!

Dr. Deppendorf ?

Herr Herr Deppendorf irgendeine Ahnung oder gar Erfahrung wie mühselig eine Dissertation entsteht?
Offensichtlich nicht. Sonst würde er nicht ohne Not Frau Schavan nach deren, für jedermann öffentlich einsehbaren Betrug, in Schutz nehmen.
Schon im gestrigen Tagesthemen-Kommentar nimmt er Pro-Schavan Stellung, indem er gleichsam einem Hilfsverteidiger auf die angeblichen Verfahrensfehler hinweist. Das ist gelinde gesagt grotesk, denn diese "Fehler" sind juristisch längst geklärt (ebenfalls nachlesbar, Gutachten im Auftrag der Uni Düsseldorf wurde sogar bei tagesschau.de berichtet).
Heute legt Deppendorf nochmals nach, und beklagt gar den schlechten Journalismus. Er sollte sich lieber an die eigenen Nase fassen und sich fragen, ob er als Journalist einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt nicht gar zu parteiisch auftritt.

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