Dass Sie Klage einreichen will, ist verständlich und auch ihr gutes Recht. Nur: Ob das in ihrer Position so klug ist? Ob sich das mit der Würde des Amtes noch verträgt?
Ich war ja immer dafür abzuwarten, was die Experten sagen und habe nicht in den ganzen Chor der Vorverurteilungen hier eingestimmt (die jetzt ja sicherlich sagen werden: "haben wir nicht gleich..."), da auch ihr ein ordentliches Verfahren zusteht, unabhängig von der öffentlichen Meinung.
Aber da die Tatsachen nun so klar sind, ist es doch an der Zeit, daraus auch Konsequenzen zu ziehen. Nicht nur die, die einem zustehen, sondern auch die, die angemessen sind.
Im öffentlichen Dienst wird auch nach Bildungsabschluss entlohnt. Deshalb ist ein erschwindelter Titel eine Form von Betrug, weil damit die Zahlung von sehr viel Geld verbunden ist.
Es kann nicht sein, dass die einen ehrlich arbeiten während die anderen sich die Taschen füllen.
Ich bin dafür, dass Entlohnungen im öffentlichen Dienst und der Politik, die auf erschwindelten Titel basieren, zurück zu zahlen sind.
Und da singt man folgendes Lied:
"Wir sind alle kleine Sünderlein,
´s war immer so, ´s war immer so ..."
Allerdings hat nicht jedes Sünderlein den Mut, sich selbst als großen Crack zu inszenieren. Und leider muss ich anhand der Eregebnise von Frau Schavans Arbeit feststellen, dass sie - wie heute üblich siehe von der Leyen, Frau Schröder, Herr Altmaier etc. - große Worte schwingt und Erbärmlichkeit hinterlässt. Meine Tochter jedenfalls musste die Einführung in ihr Studium in einem Kinosaal "feiern", nachdem sie zur Anmeldung kasernenmäßig und ohne Ausweichtermin gleich mit 150 Leuten zu 8 Uhr (Anreise egal, im Zweifel kann man ja am Vortag anreisen und ein Hotel mieten) einbestellt wurde. Ferner gibt es Lehrkräfte, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, deren "Vorlesung" frustrierend ist, aber trotzdem Professor sind.
Aber, Frau Schavan, der Leistungsdruck mit dem Punktesystem ist an Schule und Uni enorm. Wofür? Für die Arbeitslosigkeit danach? Naja, geht sie nix an, oder?
rügte seinerzeit KT zu Guttenbergs Plagiatsaffäre in einem Interview der Süddeutschen.de u.a. mit den Worten
"Ich schäme mich nicht nur heimlich.
Es wurden all jene verletzt, die für hohe Standards der Wissenschaft in Deutschland eintreten und sich in ihrer eigenen Arbeit darum bemühen."
Diese Aussagen treffen auch auf sie selbst zu. Ein Rücktritt ist die einzig logische Konsequenz. Auch wenn Merkel ihr bestimmt im laufe des Tages ihr vollstes Vertrauen aussprechen wird.
Bei Guttenberg war es klar, dass er sich den Doktor, ja gar die Aufnahme an der Uni, gekauft hat! Er hat daraus dirket profitiert und die gesamte gekaufte Bildung zu seinem Image hinzugefügt! Frau Schawan hingegen hat ihren DR vor 33 Jahren gemacht!!! Im gegensatz zu herrn von, liegt hier eine wiederliche journalistische künstliche aufregung vor, wie so oft in unserer zeit! Das ganze lässt sich mit der im Volk nicht existenten sexismusfrage vergleichen. Aus nichts wird angelblich eine wichtige diskussion des Volks, während dieses dann bemerkt, dass es wohl noch irgendwo ein anders Volk geben muss, das unsere Medien und die Politik täglich beschreiben!
Selbstverständlich ist es das gute Recht von Frau Schavan, gegen die Entscheidung des Wissenschaftsrates der Universität Düsseldorf zu klagen. Dennoch bleiben Zweifel, denn selbst wenn die Gerichte die Entscheidung kippen sollten, so stehen doch Fakten im Raum, die eben allenfalls unterschiedlich bewertet werden können, aber unbestreitbar sind.
Gerade Frau Schavan, die sich im Fall Guttenberg doch sehr weit aus dem Fenster gelehnt hat, wäre gut beraten, unabhängig vom Ausgang des gerichtlichen Verfahrens die politischen Konsequenzen zu ziehen. Gerade weil, was sie ja auch gar nicht (mehr) bestreitet, ihre Doktorarbeit eben nicht ganz einwandfrei erstellt wurde, wird die moralische Integrität nicht mehr restaurierbar sein, gleichgültig, ob sie den Titel behalten darf oder nicht. Gewisse Parallelen zu Björn Engholm, der ja vor allem auch an den selbst gesetzten Maßstäben scheiterte, sind unverkennbar.
"Als jemand, der selbst vor 31 Jahren promoviert hat und in seinem Berufsleben viele Doktoranden begleiten durfte, schäme ich mich nicht nur heimlich."
So hiess es noch gegenüber Guttenberg. Aber der hätte auch was bewegen können.
Jeder macht Fehler; auch all jene, die sich jetzt auf Frau Schavan stürzen, machen immer wieder kleinere und größere Fehler. Insofern darf man die Debatte durchaus als teilweise scheinheilig bezeichnen.
Aber Fehler haben Konsequenzen. Das muss Frau Schavan auch bewusst sein, wenn sie nicht unter Guttenberg'schem Realitätsverlust leidet. Ich hoffe, sie zieht die Konsequenzen selbst und wahrt ihr Gesicht.
Ich finde es übrigens wirklich schade, dass jede (mediale) politische Auseinandersetzung sich heutzutage auf die einfache Regel reduziert: "Einer aus unserem Lager - verteidigen! Einer von den anderen - draufhauen!"
Es prägt sich eher ein Bild von Lug und Trug hat Erfolg!
Wo sind die deutschen Tugenden die u.a. auch von der Bundesregierung im Ausland gepriesen werden?
Unterscheiden sich gute und schlechte Betrügereien nur in der Höhe der Verschuldung?
Bei diesen "Tatsachen" müsste der Letzte erheblichen Zweifel am Leistungsprinzip bekommen, wo den tatsächlichen Leisungerbringern die Leistung aberkannt, und den Absahnern die Nichtleistung als Leistung gehuldigt wird.
Denn genau so verhält es sich, wenn tatsächlich arbeitnde mit einem Gehalt am Existensminimum abgespeist werden, wenn Eltern unter großer Anstrengung ihre Kinder erziehen und bei der Rente dann bestraft werden, weil sie eben nicht so intensiv am scheinbaren Arbeitsleben teilnehmen konnten.
Ein toller Verein ist unsere Gesellschaft wo Verantworung von oben nach unten deligiert, und Leistungserbringung von untern nach oben umgeschichtet wird.
Von wegen -solche Sünderlein kosten Jahre später Milliarden!Wer mit dem "richtigen Parteibuch" gefälschte oder auch geklüngelte Arbeiten durchkriegt beschert uns dann die ELITE Deutschlands!Made in Germany -und wir sind immer noch nicht eine Bananen-(dtsch gurken-) Republik!
Am 06. Februar 2013 um 09:27 von standarddeviation
Wahrscheinlich hat Schavan den Tipp von Guttenberg bekommen, mehr Pattex zu verwenden um an ihrem Ministerstuhl kleben zu bleiben. :D
Ich bin gespannt wie Merkel dazu Stellung nimmt, ob sie diesmal sagt, sie hätte ja keine wissenschaftliche Mitarbeiterin sondern eine Wissenschaftsministerin eingestellt, die Bildung und Forschung in Deutschland glaubwürdig vertreten kann. xD
Merkel sagt ja selbst, dass der Diebstahl geistigen Eigentums kein Kavaliersdelikt ist. Aber für ihre eigenen Leute gilt das dann offenbar nie. Doppelmoral!
Es sind irgendwie praktisch immer nur CDU/CSU- und FDP-Politiker, die geistiges Eigentum anderer geklaut und als ihr eigenes ausgegeben haben. Das sagt ja eine Menge aus.
Und was auch bemerkenswert ist, dass CDU/CSU und FDP die Plagiatoren auch noch verteidigen, und jetzt sogar nach der Aberkennung des Doktortitels der Bundeswissenscahftsministerin. Das zeigt doch die ganze Verlogenheit und Doppelmoral dieser Parteien.
wird schon wegen der jetzt gegebenen Angreifbarkeit kein Weg vorbeiführen. Dennoch bleibt die Frage, weshalb die Uni
- es nicht verhindern konnte, dass die Gutachten zweimal vorab an die Presse kamen
- nur ein Gutachten hat und auch kein externes eingeholt hat
- dieses Gutachten von jemandem stammt, der als fachfremd bezeichnet werden kann (ein Judaist, kein Theologe - oder - so wie der Schwerpunkt der Arbeit liegt - Pädagoge)
- von jemandem, der auch in den maßgeblichen Gremien sitzt (keine "Gewaltenteilung"
nachdem das Vorgehen zur Aberkennung nicht juristisch geregelt ist, wird die Uni damit durchkommen - vermutlich zurecht. Aber es ist ziemlich blöde, dass sie die Sache nicht "wasserdicht" macht und auf die Kritik aus Wissenschaftskreisen reagiert, indem sie die Schwachstellen ihres Verfahrens behebt.
Vorstellbar ist, dass Frau Schavan immerhin zwölf Mitgliedern des fünfzehnköpfigen Rates der Philosophischen Fakultät aufzeigen kann, dass die sich auf ihr Handeln nicht tragfähig verstehen. Zugleich wäre die Empfehlung der Promotionskommission als nicht ausreichend qualifiziert aufgezeigt.
Das Dilemma: An der eingereichten Arbeit würde sich nichts ändern, aber eine erhebliche Anzahl von Rats- und Kommissionsmitgliedern sollte dann konsequenter Weise zurücktreten.
Für eine Privatperson wäre das ein großer Sieg. Für eine Ministerin mit der besagten Doktorarbeit unter dem Arm stellt sich die Frage, ob Aussicht auf einen großen politischen Sieg besteht.
Ausgerechnet da, wo ständig betont wird, dass die gigantischen Einkommensunterschiede gerechtfertigt seien, weil es sich bei den einen um Leistungsträger handelt, indes Altenpfleger, Krankenschwester und Friseur scheinbar keine sind, denn sie verdienen für viel Arbeit wenig Geld, ausgerechnet in dem Lager, wo über Fleiß und Ehrlichkeit gesprochen wird, im konservativen und neoliberalen Lager, wird schlampig gearbeitet oder geschummelt was das Zeug hält. Ich glaube nicht, dass Frau Wagenknechts Doktortitel bei Überprüfungen auch nur wackelt. Aber Linke seien Spinner, indes wir von Konservativen und Neoliberalen viel schlechter geführt werden. Kein Wunder, wenn in Deutschland bei der ganzen ungerechten Verteilung und Korruption große Projekte scheitern.
Die Frau hat eine eidesstattliche Erklärung abgegeben, daß sie ihre Arbeit nach der Promotionsverordnung angefertigt hat. Und dazu gehört, Quellen ordentlich angeben.
Noch mal an alle. Es geht hier um das grundsätzliche Handwerk, daß jeder Student ab dem ersten Semester eingebläut bekommt. Und das bereits seit mehreren hundert Jahren.
Vertreter eines Schulsystems, die Fehler von Schülern auf das schärfste verfolgt und sanktioniert sehen wollen, sollten selber von jedem Verdacht frei sein.
Da gilt es, Verantwortung für sein Handeln übernehmen.
und Ehre gibt es in dieser Kaste nicht. Das Festhalten an Positionen und Posten um jeden Preis ist Ziel jener die in diesem Zirkel Mitglied ist. Es ist schon komisch, daß Karriere mit irgendwelchen Titel verbunden sein muss, fachliche Kompetenz schein nicht wichtig zu sein. Es ist ein Schlag ins Gesicht für ehrliche Menschen. KInder schreibt ab, betrügt und wenn man euch erwischt, klagt einfach dagegen. ARMES DEUTSCHLAND Jetzt schäme ich mich mal(fremd).
Wenn sie auf irgendeinem anderen Posten säße, hätte ich sofort gesagt: "Lasst sie da, ob mit oder ohne Doktor". Aber gerade in ihrem Ministerium hätte sie eigentlich direkt nach den ersten Anschuldigungen zurücktreten müssen.. und jetzt erst Recht!
Es gibt wichtige Unterschiede zwischen den Fällen Guttenberg und Schavan.
Bei Guttenberg war der Rücktritt unumgänglich: er hat den Doktortitel 'erworben', um damit seine politische Karriere zu fördern; es handelte sich also nicht nur um einen Betrug an der Gemeinschaft der Forscher, sondern ganz gezielt um einen Betrug am Wähler. Dadurch wurde er für jedes politische Amt untragbar.
Bei Schavan sieht es anders aus; sie hat betrogen, aber mit ihrer politischen Karriere hatte dieser Betrug nichts zu tun.
Trotzdem kann man den Rücktritt fordern, und im 20. Jh. sind Minister aus viel geringeren Gründen zurückgetreten. Heute aber kleben alle Minister an ihren Sesseln.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Karriere der Frau Schavan ein jähes Ende nehmen würde. Ein jeder der sich einmal mit ihrer Karriere auseinandersetzt wird dabei auf, naja sagen wir mal seltsame Karriereschübe stoßen. Und ganz ehrlich, in unseren politischen Reihen haben wir so einige ehemalige, eher mäßige Studenten - die sich über Vitamin B aufmachen emporzusteigen. Eines möchte ich in diesem Zusammenhang ausdrücklich betonen: Es sind Politiker aller Couleur!!!
Das was hier mit Frau Schavan passiert, hat sie selber zu verantworten - es ist schon schlimm genug, dass sie unsere Gesellschaft über 33 Jahre täuschen konnte und damit Bildungsministerin geworden ist. Es hat einfach seinen Grund, warum das Spicken in Schule und Studium verboten ist - der Schüler/Student soll seine Leistungsfähigkeit beweisen, schließlich muss er das mit seinem Abschluss unter Beweis gestellt haben.
Ich wünsche Frau Schavan alles Gute für ihren weiteren Lebensweg, aber hoffentlich nicht als Bildsmini
Ich habe weder Frau Schavans Dissertation noch die Beweise ihrer Gegner bisher durchgelesen.
Dennoch finde ich, dass ein Doktorarbeit aus einer Zeit, als noch mit Schreibmaschine und ohne "copy and paste" gearbeitet wurde nicht 30 Jahre später mit anderen Maßstäber beurteilt werden kann. Warum fällt sowas eigentlich nicht bei der Korrektur durch den Doktorvater auf?
Bei Herrn zu Guttenberg und auch Herrn Wulff fand ich persönlich auch nicht den eigentlichen Anlass (Doktorarbeit, Hauskredit) sondern den häppchenweisen Umgang mit der Wahrheit den eigentlichen Skandal. Mit Politikern, die vor vielen Jahren einen Fehler gemacht haben, bei dem niemand zu Schaden kam und der nichts mit dem heutigen Amt zu tun hat kann ich vielleicht leben. Aber Politiker, die kalt, aber charmant lächelnd in Parlament oder Kameras lügen, finde ich inaktzeptabel. Nach dem Motto "Wer einmal lügt...."
Immerhin fällen 12 anerkannte Mitglieder eines Fakultätsrats ein Urteil gegen Schavan. An diesem Punkt der Betrachtung kann man vielleicht noch geteilter Meinung sein.
Im Fall Schavan kann man aber keinen herkömmlichen Bewertungsmassstab mehr anlegen:
Denn Frau Schavan nimmt als Bildungsministerin eine besondere Vorbildfunktion ein.
Außerdem ist mir noch gut im Gedächtnis, mit welchem Gesichtsausdruck sie der Kanzlerin das Telefon mit der SMS über den Rücktritt von Guttenberg überreicht hat. Es ist dieselbe Miene, mit der die Schriftgelehrten im Tempel ihre Toras entrollen, denn sie sind über alle Zweifel erhaben.
Wer mit Steinen wirft, sollte also nicht im Glashaus sitzen, oder wie ging nochmal das Sprichwort?
Jetzt wird deutlich, wie viel Wert man ganz offensichtlich der Bildungspolitik in Deutschland seitens der aktuellen schwarz-gel(d)-ben Regierung beimisst: nämlich nichts.
Und nein: ich bin der Meinung, Frau Schavan sollte NICHT zurück treten. Sie sollte vielmehr im Amt bleiben, damit klar und deutlich offengelegt werden kann, wie die bildungspolitische Bilanz der aktuellen Bundesregierung und vor allem der Bundesbildungsministerin aussehen. Und da sieht's mehr als mau aus - außer Spesen (und Sonntagsreden) nix gewesen.
Das Einzige was ich an der Diskussion schade finde ist das sie davon ablengt dass Schavan als Bildungsministerin ziemlich schlechte Arbeit geleistet hat. Ihr Titel ist "Schall und Rauch". Sie hat das zu bürokratische Deutschlandstipendium eingefürt was reine Zusatzbelastung für die Unibürokratie und die Professoren ist. Sie hat sich mir der Problematik des Akademischen Mittelbaus nicht auseinandergesetzt. Sie hat versagt die Doppeljahrgänge,die durch Bund wegfall und vorgezogenes Abi entstanden,zu managen (obgleich das Problem wirklich vor Jahren schon absehbar war und es ihr immer wieder geschrieben wurde!).Im bereich Graduiertenschulen hat sie beigetragen einen ineffezienten Mix aus amerikanischem und deutschem System zu schaffen. Wo bei wir an den Unis da nie ganz unschuldig sind, wir hätten mehr sagen können,aber die Geldervergabestruktur unterdrückt das leider:auch eine ineffiziente Graduiertenschule bringt Geld für die Uni.Folgenschwerere Fehler als die vor 30 Jahren!
Endlich kommt es zum Sturz von Frau Schavan. Ich schäme mich jetzt auch öffentlich, dass unsere Wissenschaftsministerin eine Abschreiberin ist. Wo bleibt das Vorbild für die Schüler und Studenten? Sie muss ganz schnell verschwinden!!!!
Diese Frau Merkel wird ihr sicherlich wieder Ihr vollstes Vertrauen aussprechen, wie bei so vielen vorher auch die dann doch alle gehen mussten.
Ob sie diesmal vorsichtiger, ja, klüger ist??
Als Bildungsministerin ist diese Frau Schavan auf keinem Fall mehr haltbar, sie würde das Amt ad absurdum führen.
Das sie gegen die Uni klagen will ist irgendwie bezeichnend, was für Vorteile soll die Uni den haben dieser Frau Ihren ungerechtfertigten Titel abzuerkennen?
Ich könnte keinen erkennen. Die Bildungseliten sind ja bekanntermaßen fast alle CDU Wähler, es wird dann wohl auch kein Wahlkampfgemetzel vorliegen wie ich anderswo schon gelesen habe.
Lasst sie doch klagen, das wird wohl noch eine ganz peinliche Sache. Schauen wir mal.
und Schadenfreude ist da unangebracht. Vielleicht kann sich Frau Schavan noch an Ihre Worte zu Ihrem Ex-Kollegen und Verteidigungsminister erinnern. Der eine oder andere sollte vielleicht nur vorsichtig nachtreten, denn an dieser Causa kann man was für das Leben lernen.
Wie immer die Sache ausgeht; moralisch muss man sich schon an seinen eigenen Maßstäben und Taten aus der Vergangenheit messen lassen.
Schon gar, wenn man als Minister und Politiker in der Öffentlichkeit steht.
Und auch wenn man natürlich mal wieder "das vollste Vertrauen" haben dürfte.
Das sind Sachen, die bleiben.
Es ist doch wirklich haarsträubend, dass die neutralen und suoveränen Kontrollinstanzen einer unabhängigen Bildungseinrichtung durch eine Ministerin in Frage gestellt werden, wenn sie mit deren Interessen kollidieren.
Frau Schavan, tun Sie sich den Gefallen und ziehen Sie sich eine Zeit lang zurück. Gönnen Sie sich eine Auszeit und stehen Sie dann zu Ihren Fehlern. Man wird Sie Ihnen nicht verübeln. Sie begeben sich ansonsten auf Guttenbergs Pfad und das ist für Sie sicherlich nicht erstrebenswert.
Grundsätzlich würde ich es begrüßen, wenn in unseren Parlamenten nicht Eitelkeit und Egozentrik vorherrschten sondern ein gesundes Maß an Bürgersinn und Bescheidenheit.
... hat allein vier wohlverdiente Ehrendoktorwürden – ist also in Wirklichkeit sogar Dr. Dr. h. c. mult. Schavan! Insofern stellen sich die ganzen Debatten überhaupt nicht – und ein Rücktritt wäre lediglich ein Kleinbeigeben vor dem Ungeist, den Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg seinerzeit heraufbeschworen hatte...
Würden sich hunderte Leute die Zeit nehmen und meine Diplomarbeit ansehen, würden sie wohl auch noch Stellen finden, die ich nicht richtig gekennzeichnet habe... zum Glück ist die noch eine Weile unter Verschluss und darf von niemandem angeschaut werden. Und zum Glück bin ich kein Promi, für den sich so viele Menschen "interessieren", bzw. dem so viele Menschen was Böses wollen.
Es ist doch bei allem so: wenn man sich nur genug Mühe macht, hartnäckig sucht und das auch noch massenhaft (als Flashmob sozusagen), wird man bei jedem Infrasturkturprojekt, jeder Doktorarbeit, jedem Pups was finden, was nicht 101% korrekt ist. Die Frage ist: ist das ein Phänomen unserer Zeit, in der Menschen einfach zu viel Zeit haben, anderen nachzustellen, ist einfach alles nur transparenter geworden, oder war das schon immer so?
Egal weshalb: eine Bildungsministerin, der der Doktortitel aberkannt wurde, kann nicht im Amt bleiben. Unabhängig von Kompetenz und Parteizugehörigkeit.
Ich kann der Argumentation, die Frau sei ansonsten eine gute Politikerin und es sei doch schon 30 Jahre her, nichts abgewinnen. Schließlich schmückt sie sich mit dem Dr. immer noch.
Der Vorwurf, dass es sich hier um eine mediale Hetzjagd gegen Schavan handeln soll, ist lächerlich. Dann schon eher eine Hetzjagd gewisser Fürsprecher gegen die Universität. Das hätte man bei der Berichterstattung bei Guttenberg noch gelten lassen können, aber er war durch sein Verhalten während und vor der Affäre (Posieren für eine Zeitung etc.) nicht ganz unschuldig.
Auch wenn Deppendorf den Fall damit relativieren will, dass irgendwelche Gutachter zu einem anderen Ergebnis kommen als die Uni, waren die geheimen Abstimmungen äußerst klar. Zudem findet man für jede Position ein Gutachten, wie auch einen Rechtsanwalt. Richtiger wird es nicht und jeder kann es bei schavanplag nachlesen, wie sie vorgegangen ist.
Mit ihrer Klage bekommt die Sache nur noch ein übles "Geschmäckle" - egal wie sie ausgeht...
Sie schrieben:
"Ich finde es übrigens wirklich schade, dass jede (mediale) politische Auseinandersetzung sich heutzutage auf die einfache Regel reduziert: "Einer aus unserem Lager - verteidigen! Einer von den anderen - draufhauen!""
Das kann ich komplett unterschreiben, auch wenn ich nicht aus Schavans Lager komme. So wohl das uneingeschrenkte "vor Schavan stellen" von Kanzlerin & Co ist unglaubwürdig (sie würde zur not wie immer ehr fallen gelassen wie ein heisse Kartoffel), wie auch die unwürdigen Attacken obgleich keiner die Arbeit nicht gelesen hat sind schade.
Was mich dabei am meisten Ärgert ist das die Opposition ihrer eigentlichen "Pflicht", nämlich politische Inhalte zu Kritisieren nicht mehr nachkommt. Und das ist m.E. bei Schavan viel dringender nötig, weil sie als Bildungsministerin ziemlich problematisch ist (siehe erster Beitrag).
hält Frau Schawan in seinem Kommentar die Stange, wie er auch Herrn zu Guttenberg bis zum bitteren Ende noch unterstützt hat. Nachher gab er in seiner "Woche" kleinlaut zu, sich wohl geirrt zu haben. Die ARD muss selber wissen, inwieweit sie sich einen klar koalitionsfreundlichen Hauptstadtchefkorrespondenten leisten will. Ich erwarte jedenfalls Objektivität von einem Sender, den ich durch meine Gebühren mitfinanziere und nicht das Einstimmen in den Chor derjeniger, die die Uni Düsseldorf als Betrogene für den Betrug verantwortlich machen. Frau Schavan hat betrogen und kann nicht weiter Vorbild für die Wissenschaft sein, auch wenn Herr Deppendorf das gerne wünscht.
Eigentlich mochte ich sie als Politikerin, obwohl ich nicht CDU Wähler bin. Als Bildungsministerin muss sie jetzt zurücktreten. Ich frage mich nur die ganze Zeit schon, welche Konsequenzen eigentlich bei den Universitäten gezogen werden? Ich glaube nämlich schon, dass Frau Schavan es gar nicht bemerkt hat, wie viel sie da abgeschrieben hat, aber ist es nicht die Aufgabe einer Prüfungskommission, sowas festzustellen? Wenn die Unis es personell nicht schaffen, Doktorarbeiten entsprechend zu betreuen, dürfen eben nicht so viele angenommen werden.
Wenn die Plagiate SO EINDEUTIG HÄUFIG vorkommen, ist das genau richtig so:
Wenn man MAL eine stilistische Art eines Autors ÄHNLICH übernimmt, weil einem diese gefällt oder diese unterbewusst verinnerlicht hat, dann wird einem auch niemand daraus einen Strich drehen.
Aber wissenschaftliches Arbeiten zeichnet nun mal essentiell aus, dass fremdes Gedankengut belegt - nicht zuletzt weil es fremd ist -, sondern um eine Arbeit eben der inhaltlichen Qualität nach, woher die Gedanken kommen, bewerten zu können.
Und wenn dann auf ein zusätzliches externes Gutachten verzichtet wird, weil das SO EINDEUTIG mehrfach vorkommt, dann hat sie es auch nicht besser verdient:
Denn mal so am Rande: Gute Literaturrecherche und Quellenarbeit hat zum größten Teil mit FLEISS zu tun und wenn ich nicht bereit bin diesen Einsatz zu bringen, spreche ich mir im Grunde selber die Ausgangsqualifkation für so einen Titel ab.
Jetzt hört man in fast allen Medien den Ruf nach der Unschuldsvermutung. Die Unschuldsvermutung gilt doch meines Wissens nur für Strafverfahren. Sieht für mich so aus als soll das Volk für dumm verkauft werden.
Irgentwann muss man sich mal Fragen , ob es überhaupt noch Sinn macht nach Abschluss und Titel einzustellen.
Man sollte einfach mal die mitzubringenden Kompetenz der einzelnen Personen bei Einstellung prüfen, dann sieht man schon wer sein Job kann und wer noch lernen muss. Frau Schavan als Ministerin für Bildung ist schon eine Ironie.
Man wird das Gefühl nicht los das man nur noch von Betrügern,Selbstinszenierern,Lügnern und Leuten die meinen sich über andere stellen zu dürfen nur weil sie ein öffentliches Amt bekleiden, regiert wird.
Was man sieht ist das Dr.Titel erschlichen werden,Koffer vergessen werden,Politiker die ihren Firmen für spätere Vorstands und Aufsichtsratvorsitzenden-Jobs noch kurz Staatsaufträge in 3-stelliger Millionenhöhe besorgen,die Steuern hinterziehen,Zollvergehen begehen,Korruption aller Orten....
Gegen uns sind Länder wie Italien,Spanien, Griechenland was Mafia angeht ein kleines Licht.
Komischerweise meistens aus dem Liberal-und /oder konservativen Lager.
Als ich noch zur Schule ging,stand im Gemeinschaftskundebuch:"Die Besten eines Volkes stehen an seiner Spitze"
Wenn das unsere Besten sind ,na denn man Prost.
...dass den Leuten, die über die Doktortitel entscheiden die unsaubere Zitierung usw. erst heute auffällt. Was haben die denn damals geprüft, als ihr der Doktortitel vergeben wurde?
Was sind das überhaupt für Typen, die das entscheiden? Hat man deren Arbeiten mal überprüft, ob die in Ordnung waren? Haben die überhaupt selbst einen Doktortitel? Und diejenigen, die das alles "heraus fanden" - haben die selbst einen Doktortitel?
Für mich gibt es hier doch einen erheblichen Unterschied zwischen den Vorwürfen an Frau Schavan verglichen mit denen an Herrn Guttenberg.
Urteilen über andere ist immer einfach.
Und wer so vehement hier den Rücktritt fordert, der muss auch die Entlassung jedes Arbeitnehmers fordern, der mal nebenbei ein Stück Papier oder einen Stift des Arbeitgebers für eine private Notiz verwendet, mal eben während der Arbeit im Internet was guckt, mal kurz ein kleines privates Telefonat führt und und und...
Na - haben Sie sich schon wieder gefunden in der Aufzählung? ;o
Eine BUNDESBILDUNGSMINISTERIN, die sich offenbar beim Erlangen ihres akademischen Grades, vorsichtig formuliert, nicht korrekt verhielt, hat in diesem Amt nichts mehr verloren. Deutschlands Ansehen leidet bereits genug.
Nebenbei; Hr. Steinbrück verlangt Respekt für die Politiker. Den muß man sich aber täglich verdienen, den gibts nicht geschenkt! Und mit solchen Vorfällen werden sie sicher viel Respekt bekommen.
Es liegt einzig an Schavan, dass dies jetzt nicht noch unappetitlich wird- eingedenk ihrer Äußerung übers Fremdschämen zu Guttenberg betreffend, sollte sie selbst jetzt ganz schnell und ohne großen Bahnhof ihre Demission einreichen, wenn sie ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden will.
Die Feststellungen des Fakultätsausschusses sind eindeutig und die gesamten Umstände deuten darauf hin, dass hier eine Prüfung erfolgte, die allein wegen der politischen Brisanz „wasserdicht“ sein dürfte.
Es ist völlig klar, dass Schavan, der hier der Betrugsvorwurf in einer wissenschaftlichen Arbeit nachgewiesen worden ist, nicht mehr als Ministerin- vor allem für Bildung und Wissenschaft tätig sein kann.
Wer ihr jetzt rät „zu kämpfen“, respektive sich a’la zu Guttenberg ans Amt zu klammern, erweist ihr einen Bärendienst und schädigt insgesamt die Reputation der Politik, dies sollte vor allem Merkel ins Kalkül ziehen!
"Bei Schavan sieht es anders aus; sie hat betrogen, aber mit ihrer politischen Karriere hatte dieser Betrug nichts zu tun."
Warum nicht? Auf dem CDU-Parteitag und sonst wo steht "Dr." auf dem Schild. Sie könnte, wie andere es tun, freiwillig den Titel nicht führen. Tut sie aber nicht.
Die Frage, die sich mir stellt, warum wird man nur bei Regierungspolitikern fündig? Sind die anderen etwa die Ehrlichkeit in Person? Das wär was ganz neues.^^
hieß es immer: Wer hat denn nicht beim Abi abgeschrieben und sich dies oder jenes zusammenbeschissen. Das ist doch nichts Schlimmes, das tut doch niemandem weh.
Ja ich gebs zu, ich bin der Depp, der beim Abi nicht geschummelt hat. Mein Universitätsabschluss ist echt und nichts ist gefälscht. Ich zahle brav meine Steuern und ich wähle nicht CDU/FDP. Bitte lacht mich nicht aus. Ich bin glücklich, auch ein wenig Stolz und fühle mich sogar ganz wohl in meiner Haut. Ich kann Menschen, wie Frau Schavan nicht verstehen.
Grüße
JohnBowie
Ja sicher, wenn ich meine Diss abgebe und sie so voller Fehler ist, um mal die Täuschungsabsicht zu ignorieren, dass sie einfach keinem Standard der Welt mehr entspricht kann ich doch auch nicht meine Fakultät mit Anwälten belagern nur um doch noch meinen Abschluss zu bekommen.
So stellt sich das doch im Moment dar.
Wenn sie betrogen hat muss der Titel weg. Wenn sie einfach schlampig war hat sie das Ziel der Dissertation verfehlt und auch dann muss der Titel weg.
... ist nun in einer Situation, in der sie wahre Größe zeigen könnte.
Tut sie aber nicht.
Und ihren aussichtslosen "Kampf" wird sie führen bis zum endgültigen Gesichtsverlust und damit viel höher verlieren, als wenn sie gleich vom Amt zurückträte.
Prognose: Ihr Weg in die Sackgasse wird zum Spießrutenlauf.
Was, bitte, ändert sich denn an den Tatsachen dadurch, dass die Doktorarbeit dreißig Jahre alt ist? Das ist mein Diplom auch, und wenn mir heute jemand - was glücklicherweise nicht möglich ist - nachweisen könnte, dass ich wichtige Teile abgekupfert habe: Schande über mich. Und völlig zurecht würden sich andere aufregen darüber, dass ich mit diesem Papier ordentlich mehr Geld verdient habe, als ich es ohne hätte.
Die Diskussion, wie ich sie verstehe, geht übrigens um etwas anderes: große Teile unserer Gesellschaft sind vom schönen Wohlstand abgehängt, und denen wird gebetsmühlenhaft erzählt, dass sie es durch (noch mehr) Leistung auch zu etwas bringen können. Sprich, wenn sie arm sind, haben sie eben nichts geleistet. Und nun erfahren sie immer öfter, was wirklich hinter der angeblichen Leistung steckt, der die Reichen und Schönen ihren Wohlstand verdanken: tricksen und täuschen. Die Empörung darüber ist real, und keinesfalls mediengemacht.
Übrigens was heißt hier Dr. Titel?
Die Frau ist blank, denn sie hat nichts anderes, überhaupt keinen Abschluss, also weniger wie das gemeine Volk. Sie ging als wissenschaftlicher Bluff durch das Leben, in die Berufspolitik, die Bundesversorgungsanstalt, genau für diese Spezies.
Für was will die "Flugente" den stehen im überflüssigsten aller Ministerien.
Bildungspolitik ist Ländersache, als gibt 16 Kollegen/innen.
Die Frau geht nicht ab, ging nie ab, außer dem Skandalflug zum Vatikan, solo für sie um die 150.000 Euro für den Steuerzahler.
Der allerdings auch nur als Beispiel für die zunehmende Politiker Dreistigkeit auf Kosten der Steuerzahler.
Verschwendungssucht = Schwarz-Gelb, der Staat ist unser, wir machen Beute, auch.
Über dieses dreiste Wesen hat die Kanzlerin ihre schützende Hand gehalten.
Die beste Regierung seit der Wende, dann gute Nacht wenn dies die Beurteilunfähigkeit von der Merkel ist.
"Ich glaube nicht, dass Frau Wagenknechts Doktortitel bei Überprüfungen auch nur wackelt."
Ich denke, dass wenn sich jemand in ausreichendem Maße mit ihrer Arbeit befasst, auch was findet. Allerdings interessiert sich niemand für die Frau. Würde man auf der Straße fragen, wer Sarah Wagenknecht ist, würden die Leute auf die letzte Dschungelcamp-Siegerin tippen. Geben Sie mal "Sarah Wagenknecht" bei Google oder Bing ein. Als Vorschläge für Suchbegriffe kommen dann "Ehemann", "Beine", "Fotos", "sexy", ... von Politik steht da nichts...
Wer sollte sich also für eine Doktorarbeit von jemandem interessieren, die als B- oder C-Promi durchgeht und vielleicht die nächste Begleitung vom Mörtel Lugner auf dem Wiener Opernball ist?
Ich möchte der Frau nicht zu nahe treten und etwaige Kompetenz (die ich nicht beurteilen kann) nicht absprechen. Ich möchte damit nur aufzeigen, dass schlicht kein ausreichendes Interesse an ihr besteht.
Man muss sich schon wundern, mit welcher Vehemenz Frau Schavan im Plagiatsverfahren von einigen CDU-Politikern, u.a. Herrn Bosbach, verteidigt wird. Von früheren Verfahren kennt man das anders. Plötzlich geht es um das Aberkennungsergebnis des Fakultätsrates der Uni Düsseldorf und es muss erst eine gerichtliche Klärung herbeigeführt werden. Beschämend ist das!
Wenn die CDU-geführte Bundesregierung unter Frau Merkel weiterhin so handelt, dass -wie hier- wissenschaftliche Erkenntnisse nicht akzeptiert werden können, kann man bei der nächsten Bundestagswahl nur einen Denkzettel mit dem Wahlschein geben.
Das Plagiat von Frau Schavan ist im Übrigen nicht verjährt, da diese ihren Doktortitel ja weiterhin führen will.
Denn bei uns sind Zettel und Zertifikate ja ein absolutes Muss.
Kein Zettel - keine Berufsausbildung ... also verdient man gleich ein paar Euro weniger.
Ist ja auch klar, denn warum soll man einem Hilfsarbeiter mehr zahlen, als einem Meister?
(Automobilindustrie an dieser Stelle mal ausgenommen)
Schavan hat also keinen Doktortitel .. ok .. blöderweise hat sie damit auch keinen akademischen Abschluss.
Dennoch hat sie über 30 Jahre lang aufgrund dieser Basis ihr Einkommen erzielt. Wurde entsprechend Eingruppiert und bezahlt.
Das ist also so - als würde ich sagen "hey ich bin Maurermeister .. also bekomme ich 40 Euro die Stunde". Bin ich aber gar nicht ... das ist Betrug!
Bei Doktortiteln geht es eben nicht nur um wissenschaftliche Ehre - sondern auch knallhart um Einkommen, Rentenzahlungen und sozialem Status.
All das hat sich Schavan erschwindelt ... und muss entsprechend Bestraft werden.
ihre ganzen bezüge nicht zurückzahlen...wer durch straftaten sich geld erschleicht mu0 erstatten...ohne diesen doktor hätte sie beruflich viel weniger geld verdient...
ich werde mich ab jetzt auch doktor nennen...strafrechtlih passiert da ja eh nichts..
aber Ihre nachlässige Art zu arbeiten sollten Sie nicht als allgemeingültiges Vorgehen postulieren. Es gibt die große Masse an Doktoranden, die mit viel Aufwand und höchster Sorgfalt Ihre Arbeit erstellen. Was soll immer wieder dieses Geschwafel, alle würden tricksen, nur um den Betrug Einzelner zu relativieren? Das ist unangemessen und höchst despektierlich gegenüber den Ehrlichen.
Gut, dass es in anderen Berufen ja überhaupt nicht auf den Bildungsabschluss ankommt. Da kann ja jeder Hanswurst hinkommen und mal eben einen Managerposten besetzen. (Das soll Ironie sein, obwohl man manchmal den Eindruck hat, das ist tatsächlich so.)
Und Entlohnungen aus dem übrigen Bereich, der nicht zu öffentl. Dienst und Politik zählt, die müssen nicht zurück gezahlt werden, wenn Sie auf Betrug basieren?
Ich finde das eine sehr interessante Rechtsauffassung.
Na Hauptsache, Sie sind immer ehrlich und fahren in der Stadt auch immer höchstens 50 - wenn nicht, wären Sie nämlich auch ein potentieller Straftäter, weil Sie ja Menschenleben gefährden. Die letzten Meter Bremsweg können schließlich sehr entscheidend sein.
Die Kassiererin, die wegen 50 Cent ihren Job verlor. Der Mitarbeiter, der eine Briefmarke für private Zwecke nutzt und entlassen wird oder der Beamte, der eine Flasche Wein annimmt seinen Job und seine Pension verliert.
Das sind Härtefälle - aber eben auch real.
Schavan hat 30 Jahre lang von ihrerm Doktortitel profitiert. Die Aberkennung ist zu wenig.
Wer finanziell von einem erschlichenen Berufsabschluss profitiert hat - muss zumindest auch entsprechend bestraft werden.
Ansonsten stellt man das gesamte Bildungssystem in Deutschland in Frage.
Es stehen Landtags und Bundestagswahlen an. Das Verfahren hat bereits Monate gedauert und wenn es jetzt wieder aufgerollt wird, wird es in die Wahlkämpfe reingezogen.
Das KANN unsere Kanzlerin sicher nicht wollen: Wenn andere mit Transparenz, Ehrlichkeit und Vertrauen werben wollen muss sie mit einer Betrügerin arbeiten, die an ihrem Sessel festgeklebt ist und JETZT SCHON von der wissenschaftlichen Welt verspottet und in ihrem Amt abgelehnt wird.
Wie schnell wird sie wohl also zum Telefon greifen und eine ihrer berühmten SMS absetzen?
Würde mich wundern, wenn sie heute, wie sonst auch, vor die Kameras tritt und ihre volle Unterstützung zusagt.. dafür ist sie leider zu intelligent..
Stimme Ihnen ausdrücklich zu. Leistungsträger sind heuzutage jene, häufig unterbezahlte Menschen, die ihrem Burn Out hinterherlaufen und in den letzten zig Jahren häufig zu hören bekommen, dass sie froh sein können überhaupt einen Job zu haben. Menschen, die für Maximalrenditen der Aktionäre um ihren "Kostenfaktor Arbeitsplatz" bangen müssen. Mobbing, Angst.
Wahre Schmarotzer und Leistungsempfänger sind heute Aktionäre, Banken und Versicherungen, die letztlich die Effizienzspirale verantworten, die in Lichtgeschwindigkeit zu Rationalisierung und Arbeitslosigkeit führt und Werte wie Vertrauen oder Verantwortung eliminiert.
Der Nachwuchs-Fachkräftemangel ist mitunter darauf zurückzuführen, dass die Kentnisse und Kompetenzen nicht gebührend weiter gegeben werden (dürfen), da sie nicht zum kurzfristigen Maximalprofit beitragen.
Wir brennen unsere Menschlichkeit aus und die einzigen die profitieren sind vermögende Leistungsempfänger.
"SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles sagte der Zeitung "Die Welt", Schavan sei als Wissenschaftsministerin nicht mehr glaubwürdig."
Frau Nahles fordert sowieso ständig den Rücktritt irgendwelcher CDU-Politiker. In diesem Fall kam sie so schnell, dass eine reflektierte Meinungsbildung praktisch gar nicht möglich war. So verhindert man jedenfalls, dass der politische Gegener aus freien Stücken zurücktreten kann. Es wird hinterher immer so aussehen, als sei man vor der Opposition eingeknickt. Und es hat immer Häme zur Folge, ein Gefühl, das mir persönlich von allen Gefühlen am allerfernsten ist, egal um wen es geht.
"Die Maßstäbe müssen für alle gelten - ohne Ansehen der Person."
Richtig. Die Person spielt für Frau Nahles keine Rolle. Das CDU-Parteibuch reicht.
Die Opposition muss den Rücktritt fordern und die "eigenen Leute" müssen den Rücken stärken. So läuft eine parlamentarische Demokratie. Wer das nicht versteht...
Ein Minister steht für ein bestimmtes Resort und muss es glaubwürdig vertreten. Denn Gesetze und Regelungen können nur mit einer Mehrheit im Bundestag, manchmal durch Zustimmung des Bundesrat, eingebracht, verabschiedet oder geändert werden. Ein Alleingang eines Ministers ist damit ausgeschlossen.
Deshalb hat ein Minister immer als eine Priorität das Thema Glaubwürdigkeit an der Backe. Bei Koch-Mehrin, Guttenberg und jetzt Schavan ist das Image mehr als angekratzt. Deshalb ist ein Rückzug unausweichlich.
Hätte sich Frau Schavan mit einer hervorragenden Bildungspolitik hervorgetan, könnte ihr das Symphatiepunkte... verschenkt
solange man aber z.B. Berufsabschlüsse von Einwanderern nicht anerkennt und Arbeitgeber diese dann auch nicht einstellen, solange müssen die Menschen, die sich Titel und Abschlüsse erschleichen und ungerechtfertigter Weise nutzen hart bestraft werden.
Ein Titel ist dazu noch mehr als ein Berufsabschluss.
Guckt man sich den Lebenslauf von Schavan an, dann wird deutlich, dass ohne diesen Abschluss die Berufskarriere anders verlaufen wäre.
Entsprechend anders hätte sich auch ihr sozialer Status entwickelt.
Darum geht es doch!
Das jede Form von Abschluss subjektiv ist und oftmals nichts mit den Fähigkeiten einer Person zu tun hat, sollte besonders Personalverantworlichen klar sein.
Menschen, die im Schulsystem nicht klar kommen, können trotzdem eine gute Leistung bringen. Menschen, die eine Durchschnittszensur von 1 haben - können im echten Leben versagen.
Jeder, der an einer Uni mal eine Prüfung gemacht hat, weiß, wie willkürlich die Benotungen sind, wie in der Schule.
Hier handelt es sich nicht um eine "widerliche journalistische Aufregung" sondern um den Entzug der Doktorwürde durch ein wissenschaftliches Gremium, welches meines Erachtens die fachliche Eignung besitzen, dies zu entscheiden.
Und zu Ihrer im Volk angeblich nicht existenten Sexismusfrage - ich war in meiner bisherigen Berufszeit oft genug durch Kollegen oder Vorgesetzte dem Sexismus ausgesetzt, dieses Problem existiert, auch wenn es anscheinend nicht in Ihr Weltbild passt.
Wir brauchen sofort ein Moratorium für Doktortitel!
Alle Unis an denen bereits Doktortitel von Politikern aberkannt wurden müssen abgeschaltet (äh dürfen ab sofort keine Titel mehr vergeben). An allen anderen Universitäten im Land muss die Dotortitelvergabe geprüft werden.
Danach werden alle Doktorarbeiten der letzten 40 Jahre von einer externen Expertenkommision untersucht.
Kosten - egal
Aufwand -egal
:)
Es ist eine Schande für alle Universitäen in Deutschland, dass immer mehr Fälle auftauchen. Es zeigt, wie wenig ein solcher Titel, insbesondere in einigen Fachrichtungen, noch wert ist.
Damit die Wirtschaft und die Gesellschaft wieder einem solchen Titel glauben schenken kann müssten (jetzt ernst gemeint) zumindest Stichproben an den einzelnen Universitäten durchgeführt werden. Bestehen mehrere Verdachtsfälle muss die Uni tiefer prüfen. Was ist eigendlich mit den Prof. die diese Titel so verschenkt haben. Auch hier muss über Konsequenzen nachgedacht werden
Es ist lustig mit anzusehen, wie sich einer nach dem anderen bei den Parteien mit dem C selbst disqualifiziert. Es kommt ja nicht vor, das jemand auf Grund von Unfähigkeit in seinem Amt geht, mit der Begründung das das Amt eine Nummer zu groß für Ihn/Sie ist.
Stattdessen stellen einige unter Beweis, das bereits einige Grundlagen die Sie für so ein Amt qualifizieren eine Nummer zu groß für Sie waren... Ist echt schwer, das einem nicht das lachen kommt, wenn man über so manche Möchtegernautorität nachdenkt.
Nein, ich mag sie nicht. Wie so viele andere in Berlin auch.
Aber das Spiel hier ist echt lächerlich.
Man kommt sich vor in den blöden Filmen, wo Kontrahenten in den Vergangenheiten des jeweils anderen schnüffeln, nur um dem der Lächerlichkeit preis zu geben.
Albern.
Frau Schavan sollte sich in Demut üben
und die Entscheidung anerkennen.
Eine von ihr eingereichte Klage würde sich
über einen längeren Zeitraum hinziehen
und wäre ein negativer Effekt im Wahlkampf.
Das kann Merkel nicht riskieren,Schavan wird
noch vor den Wahlen zurück getreten werden.
Merkel wird wie in der Vergangenheit auch,
nicht an einer äußerst fragwürdigen,im Ansehen
geschädigten Person in ihrem Kabinett festhalten.
Frau Schavan ist politisch erledigt.Alles andere
was jetzt folgt sind Rückzug-und Nachgefechte.
"Der Rat habe es als erwiesen angesehen, dass Schavan "systematisch und vorsätzlich über ihre Dissertation verteilt" gedankliche Leistungen vorgegeben habe, die sie nicht selbst erbracht habe."
Das sagt doch wohl alles. Da kann Frau Schavan ihr Recht in Anspruch nehmen und kämpfen wie sie will, Bundesbildungsministerin bleiben kann sie jedenfalls nicht. Das ist Fakt.
Die Personen, die eine Promotion annehmen oder abweisen, sind natuerlich selbst Professoren. Doch braucht man nicht unbedingt davon auszugehen, dass genau jene Professoren die Fehler uebersehen haben: im deutschen Universaetssystem hat es sich leider eingeschlichen, dass Professoren von Assistenten sekundiert werden (ich will damit nicht sagen, dass diese Assistenten die Dissertation beurteilen, dennoch wage ich zu behaupten, dass Professoren zu viele Aufgaben an Andere weitergeben anstatt sich selbst darum zu kuemmern).
Langsam frage ich mich, ob wir nur noch von Betrügern regiert werden?! Es kann einfach nicht sein, dass in diesem Land mit zweierlei Mass gemessen wird. Den einen wird vergeben, da sie politischen Schutz geniessen und dem Normalbürger wird wegen jeder kleinen Untat die Fessel angelegt und das Geld aus der Tasche gezogen.
Das Schavan sich im Falle Guttenberg weit aus dem Fenster lehnte, muss sie nun auch tragen und erklären können. Es interessiert auch nicht, ob der Fall ihres Plagiats nun 30, 20 oder gar nur 1 Jahr her ist - sie hat gelogen und betrogen und das muss Konsequenzen haben - vorallem bei einer Politikerin mit "Vorbildfunktion" als BILDUNGSMINISTERIN!!!...unglaublich!!!!
Um den Vorgang der Aberkennung des Doktortitels richtig zu verstehen, gilt es, sich klarzumachen, daß der Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit der zugrundegelegten Arbeit von der Hauptsache nur ablenken kann. Denn die besteht in Diebstahl, Täuschung, in Lüge und Betrug. Die Frau hat von anderen verfaßte Texte als eigene, von anderen erbrachte geistige Leistungen als eigene ausgegeben. Die Frage der Wissenschaftlichkeit aber würde sich erst stellen, wenn es die eigenen Gedanken wären, so aber ist die vorgelegte Arbeit in dezidiertem Sinne wohl nicht einmal unwissenschaftlich. Daß die beklagten Verstöße gegen Sitte, Moral und geltendes Recht indes im Rahmen einer Arbeit stattfinden, die das Gewissen selbst zum Thema hat, macht Frau Schavan nicht bloß zu einer hochstapelnden Heuchlerin, es gibt ihr und dem ganzen Vorgang zugleich auch etwas extrem Bizarres, ja nachgerade Komisches und der Enthüllung nicht zuletzt auch - wenn mit Heidegger Wahrheit als Unverborgenes west - etwas Schönes.
Sie sollten die Wagenbauer nicht unterschätzen. Ich wette drauf, dass die Düsseldorfer, die den besten "politischen" Zug haben (sage ich als Kölner voller Respekt), schon heute Nacht die Baupläne erstellt haben und wir am Montag den Schavan-Wagen sehen werden - Alaaf und Helau!
Als gestern abend im laufenden (seichten) ARD-Programm das Schriftband "Eilmeldung...." losging, dachte ich, der 3.Weltkrieg sei ausgebrochen. Oder wenigstens ein Attentat auf Frau Merkel.
Aber: Völlig belangloser, nur für Rot-Grün wichtiger Gesellschaftsklatsch.
Ist das der öffentliche Bildungsauftrag, der uns allen seit 1.1.2013 viel Geld kostet?
Dann müsste auch die Bild-Zeitung Zwangsgelder eintreiben dürfen, selbst wenn sie nicht gelesen wird.
Die ganze Diskussion ist so Deutsch wie Weißwurst und Schadenfreude. Bald werden alle Doktoranden, Abiturienten, Lehrlinge, Fahrschüler usw. auf eventuelle Prüfungsvergehen überprüft. Dafür wir das "Ministerium für Überprüfung der Prüfungen" (MFÜP) gegründet. Besser wäre die Prüfungsordnungen und Prüfer zu überprüfen. Hier werden gute Leute von irgendwelchen Denunzianten, die ein politisches Interesse haben, in Ihrer Existenz vernichtet. Die vielen scheinheiligen Kommentare zeigen deutlich - vielen macht Vernichtung Freude. Denkt mal darüber nach!
Frau Schavan kann man bedauern, hat sie doch jahrzehntelang korrekt und gewissenhaft gearbeitet! Nun fällt dabei der Blick auf das Kabinett Merkel mit folgendem Ergebnis:
Der Außenminister hat sich im Fall Libyen blamiert und hinterlässt keine Spuren.
Der Wirtschaftsminister wird von der Wirtschaft kaum wahrgenommen.
Der Finanzminister ist schon durch eine Spendenaffäre auffällig gewesen und hat sich mit seinem "Schutzabkommen" für Steuerflüchtlinge enorm blamiert.
Der Innenminister verheddert sich immer mehr in der NSU-Affäre.
Dem Verkehrsminister entgleiten die Vorhaben BER und S21 zusehends.
Der Umweltminister ist freundlich, kämpft aber auf verlorenem Posten.
Die Landwirtschaftsministerin ist die größte Lobbyistin der Agrarwirtschaft.
Die Familienministerin schwimmt wie Treibholz dahin.
Frau Schavan dürfte leider am Ende der politischen Karriere sein.
Nicht zu vergessen der ehemalige Verteidigungsminister eine der unrühmlichsten Figuren.
Haben wir Deutschen das verdient?
Das Verfahren war also unfair....mh...Hätte Fr. Schavan auch geklagt, wenn Sie auf der Grundlage dieses Verfahrens den Titel behalten hätte? Ich vermute mal, dann wäre das Verahren o.k. gewesen.
Im Übrigen möchte ich wie einige meiner Vorredner betonen, dass das, was man Fr. Schavan vorwirft, weder ein Kavaliersdelikt noch fürchterlich neu ist. Schon seit vielen, vielen Jahren lernen die Studenten bereits in den ersten Semestern, wie man zitiert.
Die ARD muss selber wissen, inwieweit sie sich einen klar koalitionsfreundlichen Hauptstadtchefkorrespondenten leisten will. Ich erwarte jedenfalls Objektivität von einem Sender, den ich durch meine Gebühren mitfinanziere und nicht das Einstimmen in den Chor derjeniger, die die Uni Düsseldorf als Betrogene für den Betrug verantwortlich machen.
Sie haben vollkommen Recht und ich sehe Herrn Deppendorf bereits seit langen Jahren als Negativbeispiel, weil er ständig Politikerverfehlungen schönredet.
Der Mann ist dermaßen handzahm, dass mir seine Berichte vorkommen,
wie Geschichten aus einem journalistischen Streichelzoo.
Dies führt natürlich dazu, dass er in Politikerkreisen einen guten Leumund hat.
Solche Leute sind gern gesehene Interviewpartner, was ein schnelles Ende hätte, wenn er kritischer agieren würde.
Noch ein Wort zum Rücktritt Schavan´s.
Ich gehe jede Wette ein, dass der in Bälde erfolgt, denn jeder weiterer Tag den sie bleibt, kostet jetzt Wählerstimmen.
Es stehen Landtags und Bundestagswahlen an. Das Verfahren hat bereits Monate gedauert und wenn es jetzt wieder aufgerollt wird, wird es in die Wahlkämpfe reingezogen.
Das KANN unsere Kanzlerin sicher nicht wollen: Wenn andere mit Transparenz, Ehrlichkeit und Vertrauen werben wollen muss sie mit einer Betrügerin arbeiten, die an ihrem Sessel festgeklebt ist und JETZT SCHON von der wissenschaftlichen Welt verspottet und in ihrem Amt abgelehnt wird.
Wie schnell wird sie wohl also zum Telefon greifen und eine ihrer berühmten SMS absetzen?
Würde mich wundern, wenn sie heute, wie sonst auch, vor die Kameras tritt und ihre volle Unterstützung zusagt.. dafür ist sie leider zu intelligent..
zitiere aus Ihrem Kommentar:
"Es sind irgendwie praktisch immer nur CDU/CSU- und FDP-Politiker, die geistiges Eigentum anderer geklaut und als ihr eigenes ausgegeben haben. Das sagt ja eine Menge aus."
Meine Güte, da braucht's doch wirklich nicht viel Nachdenken, warum das so ist:
1.
gibt es in der Union/FDP prozentual wesentlich mehr Träger akademischer Titel. Wo wenig Titel versammelt sind (SPD/Grüne/Linke), kann man auch nicht viele anzweifeln.
Aber, was viel entscheidender ist:
2.
gehören Minister der Regierungskoalition an.
Wer hat Interesse an der Demontage dieser Personen?
Die Opposition. Wer sonst?
Warten Sie mal ab, wie sich das wendet, wenn sich das Regierungs-/Oppositions-Verhältnis umkehren sollte. Dann stehen auf einmal die "Anderen" unter Beschuss.
Das unterliegt dem ewigen Partei-Kindergarten-Gehabe: "Unsere" sind untadelig, die "Anderen" sind böse... gähn!
Die Integrität und "Gewissensentscheidung" unserer Bundestagsmitglieder ist leider nur... Theorie!
Wenn über einen Landwirtschaftsminister, der noch einen Hof führt oder geführt hat, nachträglich bekannt würde, dass er vor fünf Jahren seinen Kuhstall so schlecht in Ordnung hatte, dass Veterinäramt und Tierschutzverein vor der Tür gestanden hätten, dann würde doch auch jeder den Rücktritt des Mannes fordern! Wer auf seinem Gebiet kein Vorbild ist, darf wohl nicht Minister sein.
Wenn man bedenkt, wie locker Schavan mit den Verantwortlichen diskutiert oder über Anwälte kommuniziert hat, ist die Sachlage schon happig. Schavan hatte weder Vordiplom (entspricht heutigem Bachelor) und kein Diplom (entspricht heutigem Master); Dennoch wurde sie irgendwie zum Dr. päd. zugelassen (eigentlich hätte sie höchstens zum Dr. hc. zugelassen werden dürfen); Und benutzt hat sie ihren Dr. päd. dann ohne Zusatz, wobei sie das Wort "Wissenschaft" häufig benutzte und benutzt (bis heute). Und dann noch oberflächlich abkupfern und das ganze noch aus purer Eitelkeit als Buch veröffentlichen.
P.S. Bei der nächsten Wahl werden ich keinem Politiker meine Stimme geben, der einen Dr. auf dem Wahlschein erscheinen lässt. Gezeichnet: Ein Wähler
Zitat Tagesschau.de: So bezeichnete Unionsfraktionsvize Michael Kretschmer das Vorgehen der Uni Düsseldorf als "Farce" und "unfaires Verfahren". ... Er sei fest davon überzeugt, dass die Doktorarbeit "den Standards entspricht, die man vor 32 Jahren angelegt hat"
Ich glaube, das Gegenteil ist der Fall: Unionspolitiker, Wissenschaftsrat und May-Planck-Gesellschaft haben mit ihrem Druck auf die Universität Düsseldorf dafür gesorgt, dass die Verantwortlichen dort noch einmal viel genauer hinschauen und sich die Entscheidung noch einmal schwerer gemacht habern, damit es eben keine Farce wird. Außerdem haben die Anwälte von Frau Schavan dafür gesorgt, dass Verfahrensdetails geheim bleiben. Somit kann Herr Kretschmer gar nicht beurteilen, ob es sich um eine Farce handelt. Und ob er die Standards kennt, nach denen die Arbeit erstellt wurde? Lieber ruhig sein und sich nicht noch mehr blamieren wäre hier wohl das Mittel der Wahl.
Ich persönlich will keine Minister(in) haben, die nicht die Fähigkeit besitzen eigene Gedanken auszuarbeiten und in ein Konstrukt zu bringen.
Wir brauchen Denker und keine Abziehvorbilder an der Macht.
Die Klage, die die Anwälte von Frau Schavan einreichen wollen wird mit einem "fehlerhaften Verfahren" begründet und zielt darauf, dass diese Entscheidung damit "materiell rechtswidrig" sei.
Was sie nicht gesagt haben, ist dass Frau Schavan keine Täuschungsabsicht gehabt hätte oder dass Frau Schavan inhaltlich falsch behandelt worden wäre!
Die Affäre wurde schon lange genug ausgesessen. Wie ich finde war das bei der politischen Lebensleistung auch verdient.
Dieser Bonus ist mit der jetzigen Entscheidung hinfällig. Jedes Verschieben Ihres Rücktritts, Frau Schavan, beschädigt Ihre Integrität im Galopp.
Ersparen Sie sich das selbst, dem Amt und uns, sonst muss ich mich am Ende nochmals fremd schämen. (Und ich wäre da mangels Doktorgrad auch später nicht gefährdet, selber in die Grube zu fallen...)
es sind knapp 6 Monate bis zur Wahl. da einen neuen Minister ein zu arbeiten ist unmöglich . soll Sie lieber die Geschäfte weiterführen und das Amt dann ablegen.
Wir sollten hier mal eines klarstellen: Frau Schavan hat sich nicht "Doktor genannt" oder "sich als Doktor dargestellt" wie so viele hier schreiben, sondern dieser akademische Grad wurde ihr von der Universität verliehen. Ich gehe dabei davon aus, dass die Universität vor 30 Jahren genauso nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hat wie sie das von ihren Doktorand(inn)en erwartet.
Ich finde es weiterhin bemerkenswert, 30 Jahre nach Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit einen "vorsätzlichen" Betrug festzustellen. Vielleicht kann mir mal jemand erklären wie man das als dritter (=Komission) feststellen kann?
Unabhängig davon wie das hier ausgeht ist der größte Verlierer eigentlich das deutsche Hochschulsystem, zeigt es doch wie niedrig hier offensichtlich die Standards sind wenn sie für Arbeiten die sich hinterher als "offensichtliche Plagiate" herausstellen Titel verleihen.
Immerhin hat es auch einen Vorteil: Die sPD samt Beißreflex zeigt sich wieder mal als unwählbar.
Alle Akademiker haben sogen. wissenschaftliche Arbeiten verfasst. Auch die Mitglieder dieser Kommission der Uni. Düss. - Wir alle wissen, dass es in j e d e r. Arbeit Fehler gibt. Vor 30 Jahren mussten die Arbeiten noch im Original getippt werden. Fussnoten montiert werden. Im Zweifel mussten die meisten Seiten mehr als einmal von vorne neu getippt werden. Auch das war ein Hindernis alles "sauber" zu belegen, was allein technisch kaum zu bewältigen war.
Deshalb plädiere ich, dass es eine Frist zur Nachprüfung von allen wiss. Arbeiten von 25 Jahren gibt, weil man danach kaum noch beurteilen kann, was seinerzeit "normal" war.
Im Senat gab es Gegenstimmen und eine Enthaltung. d.h., auch hier gab es völlig andere Beurteilungen gegenüber der Plagiatvorwürfe. Hier müsste Einstimmigkeit verlangt werden.
Interessant wäre übrigens, die wiss. Arbeiten der Senatmitglieder zu überprüfen.
Auch wenn ich das Verfahren tatsächlich für unfair halte, in dem sich die Ankläger als Richter aufspielen, muss Frau Schavan zurücktreten. Das gebietet die politische Hygiene. Gerichtlich kann sie es dann in Ruhe klären lassen.
Und wer "Steuert" das? Man hält die "Fakten" im Hintergrund geheim, bis der Zeitpunkt der "Aufdeckung" günstig erscheint um etwas damit zu erreichen.
Wem nützt es? Das ist die Kausalfrage!
Wem es schadet wissen wir.
Ich habe zu unseren jetzigen Regierungs-Politikern nur eine Meinung, die sich mit folgendem Satz deckt.
Zitat: ... bemerkt die Neue Osnabrücker Zeitung: "Das wirft kein gutes Licht auf die Qualität des politischen Personals. ..."
Die letzten Politiker, die eine relativ gute "Qualität" hatten, unabhängig von deren politischer Linie, waren Kohl, Genscher und Co. und heute?
Basisentfremdete, machtgierige und hörige Personen.
Nicht nur Frau Schavan sondern auch andere Politiker haben es zur Ehrendoktorwürde geschafft. Dabei handelt es sich aber nicht um einen verdienten akademischen Grad, ist also keine Promotion sondern lediglich die Anerkennung von "besonderen Verdiensten".
Diese Titelversorgung für Politiker kommt mir vor wie der "Akademische Bambi für das Lebenswerk".
Über 30 Jahre in der Politik tätig, und jetzt hat man plötzlich nur noch Abitur?
Auf ein Diplom zu verzichten und "nur" eine Promotion anzustreben war ein Risiko, glücklicherweise wurde dieser Unfug abgeschafft.
Sollte die Klage vergeblich sein, kann ich mir eine Bundesbildungsministerin, die in ihrem Lebenslauf nach dem Abitur nur politische Positionen aufzählen kann, wirklich nur schwer vorstellen.
Dazu ist sie etwas zu glanzlos und zu umstritten.
Was aus ihr werden soll?
Auf dem Arbeitsmarkt sind Einzelschicksale uninteressant. So muss sie sich in der Republik zurechtfinden, die sie über 30 Jahre mitgestaltet hat.
Hier geht es auch um eine über 30 Jährige Berufskarriere, die ohne den Titel - also ohne akademischen Abschluss - ganz anders verlaufen wäre.
Das ist für mich wesentlich!
Frau Schavan mag ja im Laufe ihres Lebens evtl. gute Arbeit geleistet haben (kann ich nicht beurteilen und will ich auch nicht) aber einige ihrer Jobs hätte sie ohne den Titel bzw. ohne Abschluss nicht bekommen.
Damit einher gehen eben auch entsprechende Gehaltsstufen.
Meinetwegen soll jeder einen Doktortitel bekommen - kein Thema. Wenn dieser aber dazu dient in bestimmen Gehaltsklassen eingruppiert zu werden und so ist es eben in vielen Bereichen, dann ist das nicht ok.
Schavan hat also 30 Jahre lang profitiert, zu unrecht Gehälter bekommen, die ohne Abschluss eben nicht oder nur schwer möglich gewesen wären.
Wenn eine Erzieherin 1000 Euro brutto nach 4 Jahren Ausbildung bekommt - dann kann man wohl ermessen, was eine ungelenerte Person in diesem Bereich verdient.
Mich würde mal interessieren, wie viele in dem Unirat kopiert und bestochen haben. Es ist zwar normal das öffentliche Personen in den medialen Fokus rücken. Aber es gibt genug normale Profs und Doktoren, die sich ihren Titel gekauft oder erlogen haben. Da gab es mal eine Statistik vor zwei Jahren? oder so.
Aber das ist das Ergebnis der titel und prestigegeilen Deutschen. Ohne Titel nimmt dich keiner ernst, egal was du leisten kannst oder könntest. Daran wird in Deutschland eher selten gemessen.
Ich finde die Entwicklung gut. Es wird Zeit, dass die Politiker aufhören Schauspieler zu sein und das Internet etc. machen es möglich. Ich will endlich Leute wählen, die sie sich so geben, wie sie sind. Die nicht lügen müssen, um überhaupt wählbar zu werden. Also Menschen, nehmt das Leben und die Politik wie sie sind, mit ihren Schatten und Problemen, dann müssen die Politiker auch nicht lügen, damit wir sie wählen.
Ich habe mir den Vergleich des Schavan-Textes mit den abgekupferten Stellen angeschaut:
Die Entscheidung der Uni Düsseldorf mußte so fallen, es gibt keinerlei Zweifel oder Abwägungs-Spielraum.
Ich hatte bislang nichts an Frau Schavan auszusetzen.
Wie kann sie jetzt gegen so etwas klagen, anstatt sich zu schämen?
Und dann wieder so etwas:
Unions-Mitglieder verteidigen sie. Das kennen wir schon vom (noch extremeren) Fall zu Guttemberg, Frau Merkel wieder vorneweg.
Da kommen doch die Krokodielstränen raus! Die Gehirne laufen auf Hochtouren. Wie sollen wir dem dummen Volk verklickern, dass Frau Schavan trotz Abschreiberei Vorbild für Schüler und Studenten ist und bleibt? Eine knifflige Angelegenheit. Man müßte doch jetzt einfach den Fakultätsrat der Uni Düsseldorf für blöd erklären oder nicht? Bin gespannt wie es Frau Merkel diesen Spagat zu meistern.
... wird wahrscheinlich in den nächsten Wochen die komplette Energie der Opposition vereinnahmen und die Schlagzeilen der ehrenwerten Medienlandschaft bestimmen.
Ich als täglich arbeitender, Steuern- und GEZzahlender Bürger fordere:
Thema schnellstmöglich erledigen und weiterarbeiten !!!
Als heutiger Student kann ich die Entscheidung vollkommen nachvollziehen. Heute wird einem auch nur der Ansatz eines Plagiats um die Ohren gehauen. Entweder man ist also konsequent und bestraft Schavan oder man lockert auch für heutige Studenten die Ansprüche an die wissenschaftliche Arbeitsweise. Hier darf nicht mit zweierlei Maß gemessen werden.
Was nützt ein Rücktritt? Nichts, solange nicht ihr Rentenanspruch gekürzt wird. Für den Staat hat sie nichts geleistet. Sie hat schon lange einen Posten in der Wirtschaft sicher, würde also sicher nicht am Hungertuch nagen.
Man stelle sich nur vor, Schavan wäre Ausländerin- die Ausweisung würde sicher erfolgen.
Ohne Bestrafung werden wir den "Schmuladen Regierung" nie sauber bekommen.
Wenn es Sie nicht interessiert, wer in unseren Parlamenten sitzt, ist das Ihr gutes Recht. In einer Demokratie darf es jedoch durchaus gestattet sein, sich dafür zu interessieren, ob eine Bildungsministerin das Bildungssystem für persönliche Interessen missbraucht hat.
Frau Schavan sollte unverzüglich ihr Amt als Bildungsministerin räumen.
Einmal eine Aufzählung ihrer "Verdienste":
Prozentual haben die Kinder nicht Akademischer Eltern noch immer wesentlich Größere Probleme. Der Stress in Schule und Studium nimmt mit rasendem Tempo zu. Und die eigentliche Bildung nimmt ab.
Dafür hätte Frau Schavan schon vor 4,5 Jahren Zurücktreten müssen. NUN schadet sie auch noch dem Ruf der Wissenschaft in dem sie als Erschummelte Doktorin den Posten als Wissenschaftsministerin inne hat.
Wenn sie nicht schnellst möglich zurücktritt müsste mann sie auf den schaden den sie an der deutschen Wissenschaft verursacht hat von ihr einklagen.
Auch ich als Wissenschaftlocher Student muss nun befürchten das wegen ihr mein Studium weniger wert ist, ich also im Inernationalen Wettbewerb schlechter da stehe und somit DEUTLICH weniger Verdienen werde, was ich ein absulutes Unding finde.
Und was hier einige angeben von wg Jeder macht mal Fehler. Es geht um absichtl. täuschung
Hallo!
Auffälig am ganzen Plagiatstheater ist das nur gegen
Personen der schwarz gelben Regierung Vorwürfe zu tage kommen. Da steckt doch System dahinter.
Ungeachtet dessen muß man sich fragen. Sind Doktortitel
in den letzten 30 Jahren mit der Gießkanne verteilt wurden oder konnt man sich den Titel kaufen wie einst
Adelstitel.
So ein Titel bekommt doch nicht einfach nur so. Haben
da die Mentoren und die hochbezahlten Prüfer (Professoren)geschlafen oder spielt auch die Macht des
Geldes eine Rolle.
So gesehen kann man alle Doktortitel der letzten 30 Jahren anzweifeln.
Das ganze ist ne schwere Sache. Man hat das Gefühl, dass Deutschland in Gutbürgern mit Übermoral erstickt. Alles muss zu 100% richtig sein, man darf sich keinen Patzer mehr erlauben. Ist dies nicht der Weg in die falsche Richtung? Hätten wir nicht lieber Politiker, die Charakter haben? Die Fehler machen und zu ihnen stehen? Wäre das nicht volksnah?
Schavan hat sich falsch verhalten und gelogen. Muss sie deshalb zurück treten? Meiner Ansicht nach schon. Wenn wir jedoch jeden Politiker aus dem Amt jagen, der schon beim lügen überführt wurde, würden wir ganz schön ins schwimmen kommen.
Natürlich muss Frau Schavan bei Aberkennung ihres Doktortitels zurück treten. Da kann es eigentlich keine zwei Meinungen geben. Nicht weil man Dr. für den Ministerposten sein muss. Aber man muss glaubwürdig sein. Und mit dieser Kerbe in ihrer Vita kann sie sich nicht mehr glaubwürdig über den Bildungsstandort Deutschland äußern.
Im übrigen ist es erschreckend das es Menschen gibt, die in Frau Schavan und den anderen Politikern, denen der Titel aberkannt wurde auch noch Opfer sehen. Ist ein ertappt er Dieb auch ein Opfer? Und Diebe bereichern sich im Regelfall weniger.
Was hier im Forum an unsachlichen Wuttiraden gegen Politiker, Banken, Versicherungen und sowieso alle betrügerischen Reichen Menschen zu lesen ist, ist erschreckend.
Ein akad. Rat kommt mit 12 von 15 Stimmen zu dem Ergebnis, dass Frau Schavan fremdes geistiges Eigentum nicht ausreichend gekennzeichnet hat und dass ihr deswegen der Doktortitel abzuerkennen ist. Soweit so gut.
Wer allerdings ein bißchen etwas vom Unibetrieb versteht, der wird sich hüten, hier gleich laut BETRUG zu brüllen und den Fall Schavan zum Anlass für einen Rundumschlag gegen alle Menschen in Verantwortungspositionen zu mißbrauchen.
Viele Studenten sind unsicher in der Frage, was alles wie zu kennzeichnen ist. Im häufig didaktisch fragwürdig konzipierten Studium werden sie nicht selten sehr, sehr schlecht darauf vorbereitet.
Die Aberkennung des Titels mag gerechtfertigt sein, ABER, ob dahinter BETRUG, UNSAUBERES ARBEITEN oder ggf. vom Unibetrieb begünstigte SCHLECHTE VORBEREITUNG steht, dass weiß hier Niemand!
"Wir sollten hier mal eines klarstellen: Frau Schavan hat sich nicht "Doktor genannt" oder "sich als Doktor dargestellt" wie so viele hier schreiben, sondern dieser akademische Grad wurde ihr von der Universität verliehen. Ich gehe dabei davon aus, dass die Universität vor 30 Jahren genauso nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hat wie sie das von ihren Doktorand(inn)en erwartet."
Ja! Genau! Frau Schavan wollte ja gar nicht die Doktorwürde erwerben, sondern einfach nur ein wichtiges Buch schreiben. Dann kam doch diese Universität an und hat ihr einfach - ehe sie sich versah - einen Doktortitel verpasst. Was kann Sie denn außerdem dafür, bitteschön, wenn der Herr Doktorvater nicht seine überflüssige Zeit dafür verwenden mag, ihre Arbeit hinsichtlich korrekter Zitierung nochmal komplett nachzuprüfen?
Bei den meisten Textstellen, die auf schavanplag als Plagiat "identifiziert" sind, besteht der Vorwurf darin, dass diese so gekennzeichnet sind, dass man die Urheberschaft missverstehen KANN (wenn man will).
Wenn also eine Zitierweise Missverständnisse auslösen KANN, dann muss das doch bei den Prüfern auch mal zu Rückfragen geführt haben.
Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Sie sprechen mir aus dem Herzen. Trotzdem bin ich für den Rücktritt. Aber damit soll nichts gesagt sein über die Person und ihre Leistungen als Bundesbildungsministerin. Beides steht außen Zweifel. Zu Ihrem Beitrag: Sie haben es auf den Punkt gebracht. Orwell läßt grüßen.
Jetzt verstehe, warum hier im Forum viele keinen Fachkräftemangel sehen. Offensichtlich hat hier jeder promoviert und kennt sich bestens aus. Jetzt mal ehrlich, wer hat hier schonmal eine wissenschaftliche Arbeit zur Erlangung eines akademischen Grades abgelegt? Außerdem gab es vor 32 Jahren keine private EDV, oder Plagiatssoftware. Außerdem würde mich die Prüfungsordnung von damals auch mal interessieren. Ich denke nach dem Lesen einiger Kommentare hier haben sicher genügend Leute davon noch ein Exemplar im Schrank ;)
Ich denke man sollte da die Kirche im Dorf lassen, oder hat dies vor 15 Jahren irgendwen interessiert?
MfG
Bernhard
Ob die Aberkennung des Titels rechtens ist, kann ich nicht beurteilen, auch nicht, wieweit die NRW-Politik ihre Finger im Spiel hat. Die Doktorarbeit mag objektiven wissenschaftlichen Kriterien nicht Stand halten. Objektiv ist Frau Schavan keine Schuld zuzusprechen. Die Arbeit entspricht dem Standard, der damals an dem fraglichen Lehrstuhl der Universität Düsseldorf, vielleicht sogar in ganz Deutschland im Fachgebiet Pädagogik vorherrschte.
Das. was man Frau Schavan heute vorwirft, hätte schon damals der Doktorvater erkennen müssen! Denn seine Aufgabe war nicht nur die Arbeit zu bewerten, sondern deren Entstehung zu begleiten. Des weiteren gab es es einen zweiten Professor als Co-Referenten. Beide Herren haben also nach Meinung der heutigen Besserwisser versagt. Frage: "Wie war/ist denn deren wissenschaftliche Qualität?" Wenn diese offensichtlich nicht ausreichte, wirft das ein schlechtes Licht auf die Fakultät, die die Herren damals berufen hat. Verlierer ist auch die Uni Düsseldorf!
Sehr geehrte User,
um die Vielzahl Ihrer Kommentare zum Thema "Aberkennung der Doktorwürde von Annette Schavan" zu bündeln, haben wir uns entschlossen, die Kommentarfunktion in diesem Artikel zu schließen. Die Hauptmeldung bleibt für Sie weiterhin kommentierbar.
verständlich
Dass Sie Klage einreichen will, ist verständlich und auch ihr gutes Recht. Nur: Ob das in ihrer Position so klug ist? Ob sich das mit der Würde des Amtes noch verträgt?
Ich war ja immer dafür abzuwarten, was die Experten sagen und habe nicht in den ganzen Chor der Vorverurteilungen hier eingestimmt (die jetzt ja sicherlich sagen werden: "haben wir nicht gleich..."), da auch ihr ein ordentliches Verfahren zusteht, unabhängig von der öffentlichen Meinung.
Aber da die Tatsachen nun so klar sind, ist es doch an der Zeit, daraus auch Konsequenzen zu ziehen. Nicht nur die, die einem zustehen, sondern auch die, die angemessen sind.
Geld zurück
Im öffentlichen Dienst wird auch nach Bildungsabschluss entlohnt. Deshalb ist ein erschwindelter Titel eine Form von Betrug, weil damit die Zahlung von sehr viel Geld verbunden ist.
Es kann nicht sein, dass die einen ehrlich arbeiten während die anderen sich die Taschen füllen.
Ich bin dafür, dass Entlohnungen im öffentlichen Dienst und der Politik, die auf erschwindelten Titel basieren, zurück zu zahlen sind.
Bald ist Karneval
Und da singt man folgendes Lied:
"Wir sind alle kleine Sünderlein,
´s war immer so, ´s war immer so ..."
Allerdings hat nicht jedes Sünderlein den Mut, sich selbst als großen Crack zu inszenieren. Und leider muss ich anhand der Eregebnise von Frau Schavans Arbeit feststellen, dass sie - wie heute üblich siehe von der Leyen, Frau Schröder, Herr Altmaier etc. - große Worte schwingt und Erbärmlichkeit hinterlässt. Meine Tochter jedenfalls musste die Einführung in ihr Studium in einem Kinosaal "feiern", nachdem sie zur Anmeldung kasernenmäßig und ohne Ausweichtermin gleich mit 150 Leuten zu 8 Uhr (Anreise egal, im Zweifel kann man ja am Vortag anreisen und ein Hotel mieten) einbestellt wurde. Ferner gibt es Lehrkräfte, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, deren "Vorlesung" frustrierend ist, aber trotzdem Professor sind.
Aber, Frau Schavan, der Leistungsdruck mit dem Punktesystem ist an Schule und Uni enorm. Wofür? Für die Arbeitslosigkeit danach? Naja, geht sie nix an, oder?
Da steht wohl mal wieder....
.....eine Kabinettsumbildung an; irgendein wissenschaftsfernes Ressort für Frau Schavan vielleicht ?
klebt an ihrem posten
Wenn sie damit durchkommt heisst das: liebe schüler schreibt ab etc es bleibt folgenlos! Unglaublich sowas!
Die Forschungsministerin
rügte seinerzeit KT zu Guttenbergs Plagiatsaffäre in einem Interview der Süddeutschen.de u.a. mit den Worten
"Ich schäme mich nicht nur heimlich.
Es wurden all jene verletzt, die für hohe Standards der Wissenschaft in Deutschland eintreten und sich in ihrer eigenen Arbeit darum bemühen."
Diese Aussagen treffen auch auf sie selbst zu. Ein Rücktritt ist die einzig logische Konsequenz. Auch wenn Merkel ihr bestimmt im laufe des Tages ihr vollstes Vertrauen aussprechen wird.
Pfui!
Bei Guttenberg war es klar, dass er sich den Doktor, ja gar die Aufnahme an der Uni, gekauft hat! Er hat daraus dirket profitiert und die gesamte gekaufte Bildung zu seinem Image hinzugefügt! Frau Schawan hingegen hat ihren DR vor 33 Jahren gemacht!!! Im gegensatz zu herrn von, liegt hier eine wiederliche journalistische künstliche aufregung vor, wie so oft in unserer zeit! Das ganze lässt sich mit der im Volk nicht existenten sexismusfrage vergleichen. Aus nichts wird angelblich eine wichtige diskussion des Volks, während dieses dann bemerkt, dass es wohl noch irgendwo ein anders Volk geben muss, das unsere Medien und die Politik täglich beschreiben!
Gutes Recht - aber Zweifel bleiben
Selbstverständlich ist es das gute Recht von Frau Schavan, gegen die Entscheidung des Wissenschaftsrates der Universität Düsseldorf zu klagen. Dennoch bleiben Zweifel, denn selbst wenn die Gerichte die Entscheidung kippen sollten, so stehen doch Fakten im Raum, die eben allenfalls unterschiedlich bewertet werden können, aber unbestreitbar sind.
Gerade Frau Schavan, die sich im Fall Guttenberg doch sehr weit aus dem Fenster gelehnt hat, wäre gut beraten, unabhängig vom Ausgang des gerichtlichen Verfahrens die politischen Konsequenzen zu ziehen. Gerade weil, was sie ja auch gar nicht (mehr) bestreitet, ihre Doktorarbeit eben nicht ganz einwandfrei erstellt wurde, wird die moralische Integrität nicht mehr restaurierbar sein, gleichgültig, ob sie den Titel behalten darf oder nicht. Gewisse Parallelen zu Björn Engholm, der ja vor allem auch an den selbst gesetzten Maßstäben scheiterte, sind unverkennbar.
Klagen?
Das macht die Sache ja noch peinlicher.
Sie sollte widerstandslos verschwinden und Herrn v. G. In Amerika Gesellschaft leisten.
sie klagt also jetzt gegen
sie klagt also jetzt gegen die Entscheidung der Universität - als Bildungdministerin
Verlogen
"Als jemand, der selbst vor 31 Jahren promoviert hat und in seinem Berufsleben viele Doktoranden begleiten durfte, schäme ich mich nicht nur heimlich."
So hiess es noch gegenüber Guttenberg. Aber der hätte auch was bewegen können.
Jeder macht Fehler
Jeder macht Fehler; auch all jene, die sich jetzt auf Frau Schavan stürzen, machen immer wieder kleinere und größere Fehler. Insofern darf man die Debatte durchaus als teilweise scheinheilig bezeichnen.
Aber Fehler haben Konsequenzen. Das muss Frau Schavan auch bewusst sein, wenn sie nicht unter Guttenberg'schem Realitätsverlust leidet. Ich hoffe, sie zieht die Konsequenzen selbst und wahrt ihr Gesicht.
Ich finde es übrigens wirklich schade, dass jede (mediale) politische Auseinandersetzung sich heutzutage auf die einfache Regel reduziert: "Einer aus unserem Lager - verteidigen! Einer von den anderen - draufhauen!"
LOL
... nicht mehr und nicht weniger.
Nur eine Farce von vielen.
Das Bild von Leistung und Annerkennung ist arg im Schwanken
Es prägt sich eher ein Bild von Lug und Trug hat Erfolg!
Wo sind die deutschen Tugenden die u.a. auch von der Bundesregierung im Ausland gepriesen werden?
Unterscheiden sich gute und schlechte Betrügereien nur in der Höhe der Verschuldung?
Bei diesen "Tatsachen" müsste der Letzte erheblichen Zweifel am Leistungsprinzip bekommen, wo den tatsächlichen Leisungerbringern die Leistung aberkannt, und den Absahnern die Nichtleistung als Leistung gehuldigt wird.
Denn genau so verhält es sich, wenn tatsächlich arbeitnde mit einem Gehalt am Existensminimum abgespeist werden, wenn Eltern unter großer Anstrengung ihre Kinder erziehen und bei der Rente dann bestraft werden, weil sie eben nicht so intensiv am scheinbaren Arbeitsleben teilnehmen konnten.
Ein toller Verein ist unsere Gesellschaft wo Verantworung von oben nach unten deligiert, und Leistungserbringung von untern nach oben umgeschichtet wird.
Dafür.
Ausgerechnet als Bildungsministerin. Das ist ein unglaublich schlechtes Vorbild für sämtliche Schüler und Studenten in diesem Lande.
Sünderlein -BER/Stuttg.21 usw.
Von wegen -solche Sünderlein kosten Jahre später Milliarden!Wer mit dem "richtigen Parteibuch" gefälschte oder auch geklüngelte Arbeiten durchkriegt beschert uns dann die ELITE Deutschlands!Made in Germany -und wir sind immer noch nicht eine Bananen-(dtsch gurken-) Republik!
Schavan benutzt mehr Pattex als Guttenberg
Wahrscheinlich hat Schavan den Tipp von Guttenberg bekommen, mehr Pattex zu verwenden um an ihrem Ministerstuhl kleben zu bleiben. :D
Ich bin gespannt wie Merkel dazu Stellung nimmt, ob sie diesmal sagt, sie hätte ja keine wissenschaftliche Mitarbeiterin sondern eine Wissenschaftsministerin eingestellt, die Bildung und Forschung in Deutschland glaubwürdig vertreten kann. xD
Merkel sagt ja selbst, dass der Diebstahl geistigen Eigentums kein Kavaliersdelikt ist. Aber für ihre eigenen Leute gilt das dann offenbar nie. Doppelmoral!
Es sind irgendwie praktisch immer nur CDU/CSU- und FDP-Politiker, die geistiges Eigentum anderer geklaut und als ihr eigenes ausgegeben haben. Das sagt ja eine Menge aus.
Und was auch bemerkenswert ist, dass CDU/CSU und FDP die Plagiatoren auch noch verteidigen, und jetzt sogar nach der Aberkennung des Doktortitels der Bundeswissenscahftsministerin. Das zeigt doch die ganze Verlogenheit und Doppelmoral dieser Parteien.
am Rücktritt
wird schon wegen der jetzt gegebenen Angreifbarkeit kein Weg vorbeiführen. Dennoch bleibt die Frage, weshalb die Uni
- es nicht verhindern konnte, dass die Gutachten zweimal vorab an die Presse kamen
- nur ein Gutachten hat und auch kein externes eingeholt hat
- dieses Gutachten von jemandem stammt, der als fachfremd bezeichnet werden kann (ein Judaist, kein Theologe - oder - so wie der Schwerpunkt der Arbeit liegt - Pädagoge)
- von jemandem, der auch in den maßgeblichen Gremien sitzt (keine "Gewaltenteilung"
nachdem das Vorgehen zur Aberkennung nicht juristisch geregelt ist, wird die Uni damit durchkommen - vermutlich zurecht. Aber es ist ziemlich blöde, dass sie die Sache nicht "wasserdicht" macht und auf die Kritik aus Wissenschaftskreisen reagiert, indem sie die Schwachstellen ihres Verfahrens behebt.
Kann parteipolitisch ein großer Sieg entstehen?
Vorstellbar ist, dass Frau Schavan immerhin zwölf Mitgliedern des fünfzehnköpfigen Rates der Philosophischen Fakultät aufzeigen kann, dass die sich auf ihr Handeln nicht tragfähig verstehen. Zugleich wäre die Empfehlung der Promotionskommission als nicht ausreichend qualifiziert aufgezeigt.
Das Dilemma: An der eingereichten Arbeit würde sich nichts ändern, aber eine erhebliche Anzahl von Rats- und Kommissionsmitgliedern sollte dann konsequenter Weise zurücktreten.
Für eine Privatperson wäre das ein großer Sieg. Für eine Ministerin mit der besagten Doktorarbeit unter dem Arm stellt sich die Frage, ob Aussicht auf einen großen politischen Sieg besteht.
Leistungsträgerideologie
Ausgerechnet da, wo ständig betont wird, dass die gigantischen Einkommensunterschiede gerechtfertigt seien, weil es sich bei den einen um Leistungsträger handelt, indes Altenpfleger, Krankenschwester und Friseur scheinbar keine sind, denn sie verdienen für viel Arbeit wenig Geld, ausgerechnet in dem Lager, wo über Fleiß und Ehrlichkeit gesprochen wird, im konservativen und neoliberalen Lager, wird schlampig gearbeitet oder geschummelt was das Zeug hält. Ich glaube nicht, dass Frau Wagenknechts Doktortitel bei Überprüfungen auch nur wackelt. Aber Linke seien Spinner, indes wir von Konservativen und Neoliberalen viel schlechter geführt werden. Kein Wunder, wenn in Deutschland bei der ganzen ungerechten Verteilung und Korruption große Projekte scheitern.
Eidesstattliche Erklärung
Die Frau hat eine eidesstattliche Erklärung abgegeben, daß sie ihre Arbeit nach der Promotionsverordnung angefertigt hat. Und dazu gehört, Quellen ordentlich angeben.
Noch mal an alle. Es geht hier um das grundsätzliche Handwerk, daß jeder Student ab dem ersten Semester eingebläut bekommt. Und das bereits seit mehreren hundert Jahren.
Vertreter eines Schulsystems, die Fehler von Schülern auf das schärfste verfolgt und sanktioniert sehen wollen, sollten selber von jedem Verdacht frei sein.
Da gilt es, Verantwortung für sein Handeln übernehmen.
Jeder, der sich noch an die Reaktion von Frau Schavan
erinnern kann als der "gute" Guttenberg aufflog, weiss dass Frau Schavan nur noch zurücktreten kann.
Der Ausschuss der Uni Düsseldorf wird sich sein Urteil nicht aus den Fingern gesogen haben.
Moral
und Ehre gibt es in dieser Kaste nicht. Das Festhalten an Positionen und Posten um jeden Preis ist Ziel jener die in diesem Zirkel Mitglied ist. Es ist schon komisch, daß Karriere mit irgendwelchen Titel verbunden sein muss, fachliche Kompetenz schein nicht wichtig zu sein. Es ist ein Schlag ins Gesicht für ehrliche Menschen. KInder schreibt ab, betrügt und wenn man euch erwischt, klagt einfach dagegen. ARMES DEUTSCHLAND Jetzt schäme ich mich mal(fremd).
Wenn sie auf irgendeinem
Wenn sie auf irgendeinem anderen Posten säße, hätte ich sofort gesagt: "Lasst sie da, ob mit oder ohne Doktor". Aber gerade in ihrem Ministerium hätte sie eigentlich direkt nach den ersten Anschuldigungen zurücktreten müssen.. und jetzt erst Recht!
Vergleichbarkeit
Es gibt wichtige Unterschiede zwischen den Fällen Guttenberg und Schavan.
Bei Guttenberg war der Rücktritt unumgänglich: er hat den Doktortitel 'erworben', um damit seine politische Karriere zu fördern; es handelte sich also nicht nur um einen Betrug an der Gemeinschaft der Forscher, sondern ganz gezielt um einen Betrug am Wähler. Dadurch wurde er für jedes politische Amt untragbar.
Bei Schavan sieht es anders aus; sie hat betrogen, aber mit ihrer politischen Karriere hatte dieser Betrug nichts zu tun.
Trotzdem kann man den Rücktritt fordern, und im 20. Jh. sind Minister aus viel geringeren Gründen zurückgetreten. Heute aber kleben alle Minister an ihren Sesseln.
Die Karriere der Frau Schavan
Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Karriere der Frau Schavan ein jähes Ende nehmen würde. Ein jeder der sich einmal mit ihrer Karriere auseinandersetzt wird dabei auf, naja sagen wir mal seltsame Karriereschübe stoßen. Und ganz ehrlich, in unseren politischen Reihen haben wir so einige ehemalige, eher mäßige Studenten - die sich über Vitamin B aufmachen emporzusteigen. Eines möchte ich in diesem Zusammenhang ausdrücklich betonen: Es sind Politiker aller Couleur!!!
Das was hier mit Frau Schavan passiert, hat sie selber zu verantworten - es ist schon schlimm genug, dass sie unsere Gesellschaft über 33 Jahre täuschen konnte und damit Bildungsministerin geworden ist. Es hat einfach seinen Grund, warum das Spicken in Schule und Studium verboten ist - der Schüler/Student soll seine Leistungsfähigkeit beweisen, schließlich muss er das mit seinem Abschluss unter Beweis gestellt haben.
Ich wünsche Frau Schavan alles Gute für ihren weiteren Lebensweg, aber hoffentlich nicht als Bildsmini
Medienkampagne?
Ich habe weder Frau Schavans Dissertation noch die Beweise ihrer Gegner bisher durchgelesen.
Dennoch finde ich, dass ein Doktorarbeit aus einer Zeit, als noch mit Schreibmaschine und ohne "copy and paste" gearbeitet wurde nicht 30 Jahre später mit anderen Maßstäber beurteilt werden kann. Warum fällt sowas eigentlich nicht bei der Korrektur durch den Doktorvater auf?
Bei Herrn zu Guttenberg und auch Herrn Wulff fand ich persönlich auch nicht den eigentlichen Anlass (Doktorarbeit, Hauskredit) sondern den häppchenweisen Umgang mit der Wahrheit den eigentlichen Skandal. Mit Politikern, die vor vielen Jahren einen Fehler gemacht haben, bei dem niemand zu Schaden kam und der nichts mit dem heutigen Amt zu tun hat kann ich vielleicht leben. Aber Politiker, die kalt, aber charmant lächelnd in Parlament oder Kameras lügen, finde ich inaktzeptabel. Nach dem Motto "Wer einmal lügt...."
quid quo pro
Immerhin fällen 12 anerkannte Mitglieder eines Fakultätsrats ein Urteil gegen Schavan. An diesem Punkt der Betrachtung kann man vielleicht noch geteilter Meinung sein.
Im Fall Schavan kann man aber keinen herkömmlichen Bewertungsmassstab mehr anlegen:
Denn Frau Schavan nimmt als Bildungsministerin eine besondere Vorbildfunktion ein.
Außerdem ist mir noch gut im Gedächtnis, mit welchem Gesichtsausdruck sie der Kanzlerin das Telefon mit der SMS über den Rücktritt von Guttenberg überreicht hat. Es ist dieselbe Miene, mit der die Schriftgelehrten im Tempel ihre Toras entrollen, denn sie sind über alle Zweifel erhaben.
Wer mit Steinen wirft, sollte also nicht im Glashaus sitzen, oder wie ging nochmal das Sprichwort?
Bildungspolitik im "Tal der Ahnungslosen"
Jetzt wird deutlich, wie viel Wert man ganz offensichtlich der Bildungspolitik in Deutschland seitens der aktuellen schwarz-gel(d)-ben Regierung beimisst: nämlich nichts.
Und nein: ich bin der Meinung, Frau Schavan sollte NICHT zurück treten. Sie sollte vielmehr im Amt bleiben, damit klar und deutlich offengelegt werden kann, wie die bildungspolitische Bilanz der aktuellen Bundesregierung und vor allem der Bundesbildungsministerin aussehen. Und da sieht's mehr als mau aus - außer Spesen (und Sonntagsreden) nix gewesen.
Lenkt von wirklichen Problem ab
Das Einzige was ich an der Diskussion schade finde ist das sie davon ablengt dass Schavan als Bildungsministerin ziemlich schlechte Arbeit geleistet hat. Ihr Titel ist "Schall und Rauch". Sie hat das zu bürokratische Deutschlandstipendium eingefürt was reine Zusatzbelastung für die Unibürokratie und die Professoren ist. Sie hat sich mir der Problematik des Akademischen Mittelbaus nicht auseinandergesetzt. Sie hat versagt die Doppeljahrgänge,die durch Bund wegfall und vorgezogenes Abi entstanden,zu managen (obgleich das Problem wirklich vor Jahren schon absehbar war und es ihr immer wieder geschrieben wurde!).Im bereich Graduiertenschulen hat sie beigetragen einen ineffezienten Mix aus amerikanischem und deutschem System zu schaffen. Wo bei wir an den Unis da nie ganz unschuldig sind, wir hätten mehr sagen können,aber die Geldervergabestruktur unterdrückt das leider:auch eine ineffiziente Graduiertenschule bringt Geld für die Uni.Folgenschwerere Fehler als die vor 30 Jahren!
Gerechtigkeit
Endlich kommt es zum Sturz von Frau Schavan. Ich schäme mich jetzt auch öffentlich, dass unsere Wissenschaftsministerin eine Abschreiberin ist. Wo bleibt das Vorbild für die Schüler und Studenten? Sie muss ganz schnell verschwinden!!!!
Diese Frau Merkel wird ihr
Diese Frau Merkel wird ihr sicherlich wieder Ihr vollstes Vertrauen aussprechen, wie bei so vielen vorher auch die dann doch alle gehen mussten.
Ob sie diesmal vorsichtiger, ja, klüger ist??
Als Bildungsministerin ist diese Frau Schavan auf keinem Fall mehr haltbar, sie würde das Amt ad absurdum führen.
Das sie gegen die Uni klagen will ist irgendwie bezeichnend, was für Vorteile soll die Uni den haben dieser Frau Ihren ungerechtfertigten Titel abzuerkennen?
Ich könnte keinen erkennen. Die Bildungseliten sind ja bekanntermaßen fast alle CDU Wähler, es wird dann wohl auch kein Wahlkampfgemetzel vorliegen wie ich anderswo schon gelesen habe.
Lasst sie doch klagen, das wird wohl noch eine ganz peinliche Sache. Schauen wir mal.
So schnell kann es gehen . . .
und Schadenfreude ist da unangebracht. Vielleicht kann sich Frau Schavan noch an Ihre Worte zu Ihrem Ex-Kollegen und Verteidigungsminister erinnern. Der eine oder andere sollte vielleicht nur vorsichtig nachtreten, denn an dieser Causa kann man was für das Leben lernen.
Wie immer die Sache ausgeht; moralisch muss man sich schon an seinen eigenen Maßstäben und Taten aus der Vergangenheit messen lassen.
Schon gar, wenn man als Minister und Politiker in der Öffentlichkeit steht.
Und auch wenn man natürlich mal wieder "das vollste Vertrauen" haben dürfte.
Das sind Sachen, die bleiben.
Die Uni Düsseldorf sollte zurücktreten!
Es ist doch wirklich haarsträubend, dass die neutralen und suoveränen Kontrollinstanzen einer unabhängigen Bildungseinrichtung durch eine Ministerin in Frage gestellt werden, wenn sie mit deren Interessen kollidieren.
Frau Schavan, tun Sie sich den Gefallen und ziehen Sie sich eine Zeit lang zurück. Gönnen Sie sich eine Auszeit und stehen Sie dann zu Ihren Fehlern. Man wird Sie Ihnen nicht verübeln. Sie begeben sich ansonsten auf Guttenbergs Pfad und das ist für Sie sicherlich nicht erstrebenswert.
Grundsätzlich würde ich es begrüßen, wenn in unseren Parlamenten nicht Eitelkeit und Egozentrik vorherrschten sondern ein gesundes Maß an Bürgersinn und Bescheidenheit.
Frau Dr. Schavan ...
... hat allein vier wohlverdiente Ehrendoktorwürden – ist also in Wirklichkeit sogar Dr. Dr. h. c. mult. Schavan! Insofern stellen sich die ganzen Debatten überhaupt nicht – und ein Rücktritt wäre lediglich ein Kleinbeigeben vor dem Ungeist, den Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg seinerzeit heraufbeschworen hatte...
Nicht schön, aber normal...
Würden sich hunderte Leute die Zeit nehmen und meine Diplomarbeit ansehen, würden sie wohl auch noch Stellen finden, die ich nicht richtig gekennzeichnet habe... zum Glück ist die noch eine Weile unter Verschluss und darf von niemandem angeschaut werden. Und zum Glück bin ich kein Promi, für den sich so viele Menschen "interessieren", bzw. dem so viele Menschen was Böses wollen.
Es ist doch bei allem so: wenn man sich nur genug Mühe macht, hartnäckig sucht und das auch noch massenhaft (als Flashmob sozusagen), wird man bei jedem Infrasturkturprojekt, jeder Doktorarbeit, jedem Pups was finden, was nicht 101% korrekt ist. Die Frage ist: ist das ein Phänomen unserer Zeit, in der Menschen einfach zu viel Zeit haben, anderen nachzustellen, ist einfach alles nur transparenter geworden, oder war das schon immer so?
Egal weshalb: eine Bildungsministerin, der der Doktortitel aberkannt wurde, kann nicht im Amt bleiben. Unabhängig von Kompetenz und Parteizugehörigkeit.
Schavan sollte zurücktreten
Ich kann der Argumentation, die Frau sei ansonsten eine gute Politikerin und es sei doch schon 30 Jahre her, nichts abgewinnen. Schließlich schmückt sie sich mit dem Dr. immer noch.
Der Vorwurf, dass es sich hier um eine mediale Hetzjagd gegen Schavan handeln soll, ist lächerlich. Dann schon eher eine Hetzjagd gewisser Fürsprecher gegen die Universität. Das hätte man bei der Berichterstattung bei Guttenberg noch gelten lassen können, aber er war durch sein Verhalten während und vor der Affäre (Posieren für eine Zeitung etc.) nicht ganz unschuldig.
Auch wenn Deppendorf den Fall damit relativieren will, dass irgendwelche Gutachter zu einem anderen Ergebnis kommen als die Uni, waren die geheimen Abstimmungen äußerst klar. Zudem findet man für jede Position ein Gutachten, wie auch einen Rechtsanwalt. Richtiger wird es nicht und jeder kann es bei schavanplag nachlesen, wie sie vorgegangen ist.
Mit ihrer Klage bekommt die Sache nur noch ein übles "Geschmäckle" - egal wie sie ausgeht...
@ Mensch - die Art der Auseinandersetzung
Sie schrieben:
"Ich finde es übrigens wirklich schade, dass jede (mediale) politische Auseinandersetzung sich heutzutage auf die einfache Regel reduziert: "Einer aus unserem Lager - verteidigen! Einer von den anderen - draufhauen!""
Das kann ich komplett unterschreiben, auch wenn ich nicht aus Schavans Lager komme. So wohl das uneingeschrenkte "vor Schavan stellen" von Kanzlerin & Co ist unglaubwürdig (sie würde zur not wie immer ehr fallen gelassen wie ein heisse Kartoffel), wie auch die unwürdigen Attacken obgleich keiner die Arbeit nicht gelesen hat sind schade.
Was mich dabei am meisten Ärgert ist das die Opposition ihrer eigentlichen "Pflicht", nämlich politische Inhalte zu Kritisieren nicht mehr nachkommt. Und das ist m.E. bei Schavan viel dringender nötig, weil sie als Bildungsministerin ziemlich problematisch ist (siehe erster Beitrag).
Herr Deppendorf
hält Frau Schawan in seinem Kommentar die Stange, wie er auch Herrn zu Guttenberg bis zum bitteren Ende noch unterstützt hat. Nachher gab er in seiner "Woche" kleinlaut zu, sich wohl geirrt zu haben. Die ARD muss selber wissen, inwieweit sie sich einen klar koalitionsfreundlichen Hauptstadtchefkorrespondenten leisten will. Ich erwarte jedenfalls Objektivität von einem Sender, den ich durch meine Gebühren mitfinanziere und nicht das Einstimmen in den Chor derjeniger, die die Uni Düsseldorf als Betrogene für den Betrug verantwortlich machen. Frau Schavan hat betrogen und kann nicht weiter Vorbild für die Wissenschaft sein, auch wenn Herr Deppendorf das gerne wünscht.
Schade um Schavan
Eigentlich mochte ich sie als Politikerin, obwohl ich nicht CDU Wähler bin. Als Bildungsministerin muss sie jetzt zurücktreten. Ich frage mich nur die ganze Zeit schon, welche Konsequenzen eigentlich bei den Universitäten gezogen werden? Ich glaube nämlich schon, dass Frau Schavan es gar nicht bemerkt hat, wie viel sie da abgeschrieben hat, aber ist es nicht die Aufgabe einer Prüfungskommission, sowas festzustellen? Wenn die Unis es personell nicht schaffen, Doktorarbeiten entsprechend zu betreuen, dürfen eben nicht so viele angenommen werden.
Also mal ganz ehrlich.....
Wenn die Plagiate SO EINDEUTIG HÄUFIG vorkommen, ist das genau richtig so:
Wenn man MAL eine stilistische Art eines Autors ÄHNLICH übernimmt, weil einem diese gefällt oder diese unterbewusst verinnerlicht hat, dann wird einem auch niemand daraus einen Strich drehen.
Aber wissenschaftliches Arbeiten zeichnet nun mal essentiell aus, dass fremdes Gedankengut belegt - nicht zuletzt weil es fremd ist -, sondern um eine Arbeit eben der inhaltlichen Qualität nach, woher die Gedanken kommen, bewerten zu können.
Und wenn dann auf ein zusätzliches externes Gutachten verzichtet wird, weil das SO EINDEUTIG mehrfach vorkommt, dann hat sie es auch nicht besser verdient:
Denn mal so am Rande: Gute Literaturrecherche und Quellenarbeit hat zum größten Teil mit FLEISS zu tun und wenn ich nicht bereit bin diesen Einsatz zu bringen, spreche ich mir im Grunde selber die Ausgangsqualifkation für so einen Titel ab.
Unschuldsvermutung
Jetzt hört man in fast allen Medien den Ruf nach der Unschuldsvermutung. Die Unschuldsvermutung gilt doch meines Wissens nur für Strafverfahren. Sieht für mich so aus als soll das Volk für dumm verkauft werden.
Ist alles nicht mehr so einfach
Irgentwann muss man sich mal Fragen , ob es überhaupt noch Sinn macht nach Abschluss und Titel einzustellen.
Man sollte einfach mal die mitzubringenden Kompetenz der einzelnen Personen bei Einstellung prüfen, dann sieht man schon wer sein Job kann und wer noch lernen muss. Frau Schavan als Ministerin für Bildung ist schon eine Ironie.
Man wird das Gefühl nicht los
Man wird das Gefühl nicht los das man nur noch von Betrügern,Selbstinszenierern,Lügnern und Leuten die meinen sich über andere stellen zu dürfen nur weil sie ein öffentliches Amt bekleiden, regiert wird.
Was man sieht ist das Dr.Titel erschlichen werden,Koffer vergessen werden,Politiker die ihren Firmen für spätere Vorstands und Aufsichtsratvorsitzenden-Jobs noch kurz Staatsaufträge in 3-stelliger Millionenhöhe besorgen,die Steuern hinterziehen,Zollvergehen begehen,Korruption aller Orten....
Gegen uns sind Länder wie Italien,Spanien, Griechenland was Mafia angeht ein kleines Licht.
Komischerweise meistens aus dem Liberal-und /oder konservativen Lager.
Als ich noch zur Schule ging,stand im Gemeinschaftskundebuch:"Die Besten eines Volkes stehen an seiner Spitze"
Wenn das unsere Besten sind ,na denn man Prost.
Ist doch komisch...
...dass den Leuten, die über die Doktortitel entscheiden die unsaubere Zitierung usw. erst heute auffällt. Was haben die denn damals geprüft, als ihr der Doktortitel vergeben wurde?
Was sind das überhaupt für Typen, die das entscheiden? Hat man deren Arbeiten mal überprüft, ob die in Ordnung waren? Haben die überhaupt selbst einen Doktortitel? Und diejenigen, die das alles "heraus fanden" - haben die selbst einen Doktortitel?
Für mich gibt es hier doch einen erheblichen Unterschied zwischen den Vorwürfen an Frau Schavan verglichen mit denen an Herrn Guttenberg.
Urteilen über andere ist immer einfach.
Und wer so vehement hier den Rücktritt fordert, der muss auch die Entlassung jedes Arbeitnehmers fordern, der mal nebenbei ein Stück Papier oder einen Stift des Arbeitgebers für eine private Notiz verwendet, mal eben während der Arbeit im Internet was guckt, mal kurz ein kleines privates Telefonat führt und und und...
Na - haben Sie sich schon wieder gefunden in der Aufzählung? ;o
nicht mehr tragbar
Eine BUNDESBILDUNGSMINISTERIN, die sich offenbar beim Erlangen ihres akademischen Grades, vorsichtig formuliert, nicht korrekt verhielt, hat in diesem Amt nichts mehr verloren. Deutschlands Ansehen leidet bereits genug.
Nebenbei; Hr. Steinbrück verlangt Respekt für die Politiker. Den muß man sich aber täglich verdienen, den gibts nicht geschenkt! Und mit solchen Vorfällen werden sie sicher viel Respekt bekommen.
Wieder eine unendliche Geschichte?
Es liegt einzig an Schavan, dass dies jetzt nicht noch unappetitlich wird- eingedenk ihrer Äußerung übers Fremdschämen zu Guttenberg betreffend, sollte sie selbst jetzt ganz schnell und ohne großen Bahnhof ihre Demission einreichen, wenn sie ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden will.
Die Feststellungen des Fakultätsausschusses sind eindeutig und die gesamten Umstände deuten darauf hin, dass hier eine Prüfung erfolgte, die allein wegen der politischen Brisanz „wasserdicht“ sein dürfte.
Es ist völlig klar, dass Schavan, der hier der Betrugsvorwurf in einer wissenschaftlichen Arbeit nachgewiesen worden ist, nicht mehr als Ministerin- vor allem für Bildung und Wissenschaft tätig sein kann.
Wer ihr jetzt rät „zu kämpfen“, respektive sich a’la zu Guttenberg ans Amt zu klammern, erweist ihr einen Bärendienst und schädigt insgesamt die Reputation der Politik, dies sollte vor allem Merkel ins Kalkül ziehen!
Warum nicht?
"Bei Schavan sieht es anders aus; sie hat betrogen, aber mit ihrer politischen Karriere hatte dieser Betrug nichts zu tun."
Warum nicht? Auf dem CDU-Parteitag und sonst wo steht "Dr." auf dem Schild. Sie könnte, wie andere es tun, freiwillig den Titel nicht führen. Tut sie aber nicht.
Frage
Die Frage, die sich mir stellt, warum wird man nur bei Regierungspolitikern fündig? Sind die anderen etwa die Ehrlichkeit in Person? Das wär was ganz neues.^^
Bei dem reichen Adelssohn aus Bayern
hieß es immer: Wer hat denn nicht beim Abi abgeschrieben und sich dies oder jenes zusammenbeschissen. Das ist doch nichts Schlimmes, das tut doch niemandem weh.
Ja ich gebs zu, ich bin der Depp, der beim Abi nicht geschummelt hat. Mein Universitätsabschluss ist echt und nichts ist gefälscht. Ich zahle brav meine Steuern und ich wähle nicht CDU/FDP. Bitte lacht mich nicht aus. Ich bin glücklich, auch ein wenig Stolz und fühle mich sogar ganz wohl in meiner Haut. Ich kann Menschen, wie Frau Schavan nicht verstehen.
Grüße
JohnBowie
Rechtsmittel?
Ja sicher, wenn ich meine Diss abgebe und sie so voller Fehler ist, um mal die Täuschungsabsicht zu ignorieren, dass sie einfach keinem Standard der Welt mehr entspricht kann ich doch auch nicht meine Fakultät mit Anwälten belagern nur um doch noch meinen Abschluss zu bekommen.
So stellt sich das doch im Moment dar.
Wenn sie betrogen hat muss der Titel weg. Wenn sie einfach schlampig war hat sie das Ziel der Dissertation verfehlt und auch dann muss der Titel weg.
Ws ist daran so schwer zu verstehen?
Schavan ...
... ist nun in einer Situation, in der sie wahre Größe zeigen könnte.
Tut sie aber nicht.
Und ihren aussichtslosen "Kampf" wird sie führen bis zum endgültigen Gesichtsverlust und damit viel höher verlieren, als wenn sie gleich vom Amt zurückträte.
Prognose: Ihr Weg in die Sackgasse wird zum Spießrutenlauf.
Leider...
...kommt das etwas zu spät für einen Rosenmontagszugwagen - für die Kölner Büttenredner ist das allerdings ein Geschenk des Himmels.
@tabby
Was, bitte, ändert sich denn an den Tatsachen dadurch, dass die Doktorarbeit dreißig Jahre alt ist? Das ist mein Diplom auch, und wenn mir heute jemand - was glücklicherweise nicht möglich ist - nachweisen könnte, dass ich wichtige Teile abgekupfert habe: Schande über mich. Und völlig zurecht würden sich andere aufregen darüber, dass ich mit diesem Papier ordentlich mehr Geld verdient habe, als ich es ohne hätte.
Die Diskussion, wie ich sie verstehe, geht übrigens um etwas anderes: große Teile unserer Gesellschaft sind vom schönen Wohlstand abgehängt, und denen wird gebetsmühlenhaft erzählt, dass sie es durch (noch mehr) Leistung auch zu etwas bringen können. Sprich, wenn sie arm sind, haben sie eben nichts geleistet. Und nun erfahren sie immer öfter, was wirklich hinter der angeblichen Leistung steckt, der die Reichen und Schönen ihren Wohlstand verdanken: tricksen und täuschen. Die Empörung darüber ist real, und keinesfalls mediengemacht.
Die Macht des Wortes "schämen"
Übrigens was heißt hier Dr. Titel?
Die Frau ist blank, denn sie hat nichts anderes, überhaupt keinen Abschluss, also weniger wie das gemeine Volk. Sie ging als wissenschaftlicher Bluff durch das Leben, in die Berufspolitik, die Bundesversorgungsanstalt, genau für diese Spezies.
Für was will die "Flugente" den stehen im überflüssigsten aller Ministerien.
Bildungspolitik ist Ländersache, als gibt 16 Kollegen/innen.
Die Frau geht nicht ab, ging nie ab, außer dem Skandalflug zum Vatikan, solo für sie um die 150.000 Euro für den Steuerzahler.
Der allerdings auch nur als Beispiel für die zunehmende Politiker Dreistigkeit auf Kosten der Steuerzahler.
Verschwendungssucht = Schwarz-Gelb, der Staat ist unser, wir machen Beute, auch.
Über dieses dreiste Wesen hat die Kanzlerin ihre schützende Hand gehalten.
Die beste Regierung seit der Wende, dann gute Nacht wenn dies die Beurteilunfähigkeit von der Merkel ist.
@freier_leben
"Ich glaube nicht, dass Frau Wagenknechts Doktortitel bei Überprüfungen auch nur wackelt."
Ich denke, dass wenn sich jemand in ausreichendem Maße mit ihrer Arbeit befasst, auch was findet. Allerdings interessiert sich niemand für die Frau. Würde man auf der Straße fragen, wer Sarah Wagenknecht ist, würden die Leute auf die letzte Dschungelcamp-Siegerin tippen. Geben Sie mal "Sarah Wagenknecht" bei Google oder Bing ein. Als Vorschläge für Suchbegriffe kommen dann "Ehemann", "Beine", "Fotos", "sexy", ... von Politik steht da nichts...
Wer sollte sich also für eine Doktorarbeit von jemandem interessieren, die als B- oder C-Promi durchgeht und vielleicht die nächste Begleitung vom Mörtel Lugner auf dem Wiener Opernball ist?
Ich möchte der Frau nicht zu nahe treten und etwaige Kompetenz (die ich nicht beurteilen kann) nicht absprechen. Ich möchte damit nur aufzeigen, dass schlicht kein ausreichendes Interesse an ihr besteht.
Frau Schavan zurücktreten!
Man muss sich schon wundern, mit welcher Vehemenz Frau Schavan im Plagiatsverfahren von einigen CDU-Politikern, u.a. Herrn Bosbach, verteidigt wird. Von früheren Verfahren kennt man das anders. Plötzlich geht es um das Aberkennungsergebnis des Fakultätsrates der Uni Düsseldorf und es muss erst eine gerichtliche Klärung herbeigeführt werden. Beschämend ist das!
Wenn die CDU-geführte Bundesregierung unter Frau Merkel weiterhin so handelt, dass -wie hier- wissenschaftliche Erkenntnisse nicht akzeptiert werden können, kann man bei der nächsten Bundestagswahl nur einen Denkzettel mit dem Wahlschein geben.
Das Plagiat von Frau Schavan ist im Übrigen nicht verjährt, da diese ihren Doktortitel ja weiterhin führen will.
Ein akademischer Titel
sagt nichts aus. Eigentlich ....
In Deutschland allerdings bisland schon.
Denn bei uns sind Zettel und Zertifikate ja ein absolutes Muss.
Kein Zettel - keine Berufsausbildung ... also verdient man gleich ein paar Euro weniger.
Ist ja auch klar, denn warum soll man einem Hilfsarbeiter mehr zahlen, als einem Meister?
(Automobilindustrie an dieser Stelle mal ausgenommen)
Schavan hat also keinen Doktortitel .. ok .. blöderweise hat sie damit auch keinen akademischen Abschluss.
Dennoch hat sie über 30 Jahre lang aufgrund dieser Basis ihr Einkommen erzielt. Wurde entsprechend Eingruppiert und bezahlt.
Das ist also so - als würde ich sagen "hey ich bin Maurermeister .. also bekomme ich 40 Euro die Stunde". Bin ich aber gar nicht ... das ist Betrug!
Bei Doktortiteln geht es eben nicht nur um wissenschaftliche Ehre - sondern auch knallhart um Einkommen, Rentenzahlungen und sozialem Status.
All das hat sich Schavan erschwindelt ... und muss entsprechend Bestraft werden.
warum muß diese frau
ihre ganzen bezüge nicht zurückzahlen...wer durch straftaten sich geld erschleicht mu0 erstatten...ohne diesen doktor hätte sie beruflich viel weniger geld verdient...
ich werde mich ab jetzt auch doktor nennen...strafrechtlih passiert da ja eh nichts..
Möglich, dass Ihre Arbeit solche Fehler enthält,
aber Ihre nachlässige Art zu arbeiten sollten Sie nicht als allgemeingültiges Vorgehen postulieren. Es gibt die große Masse an Doktoranden, die mit viel Aufwand und höchster Sorgfalt Ihre Arbeit erstellen. Was soll immer wieder dieses Geschwafel, alle würden tricksen, nur um den Betrug Einzelner zu relativieren? Das ist unangemessen und höchst despektierlich gegenüber den Ehrlichen.
Ah ja!
Gut, dass es in anderen Berufen ja überhaupt nicht auf den Bildungsabschluss ankommt. Da kann ja jeder Hanswurst hinkommen und mal eben einen Managerposten besetzen. (Das soll Ironie sein, obwohl man manchmal den Eindruck hat, das ist tatsächlich so.)
Und Entlohnungen aus dem übrigen Bereich, der nicht zu öffentl. Dienst und Politik zählt, die müssen nicht zurück gezahlt werden, wenn Sie auf Betrug basieren?
Ich finde das eine sehr interessante Rechtsauffassung.
Na Hauptsache, Sie sind immer ehrlich und fahren in der Stadt auch immer höchstens 50 - wenn nicht, wären Sie nämlich auch ein potentieller Straftäter, weil Sie ja Menschenleben gefährden. Die letzten Meter Bremsweg können schließlich sehr entscheidend sein.
Frau Schawan
Ich würde Frau Dr. Merkel als ersten Kommentar empfehlen: "Schließlich habe ich Frau Schawan nicht als meine Forschungsmini... ääähhh ..."
Arbeitnehmer vs. Politiker
Man könnte mal einen einfachen Vergleich ziehen:
Die Kassiererin, die wegen 50 Cent ihren Job verlor. Der Mitarbeiter, der eine Briefmarke für private Zwecke nutzt und entlassen wird oder der Beamte, der eine Flasche Wein annimmt seinen Job und seine Pension verliert.
Das sind Härtefälle - aber eben auch real.
Schavan hat 30 Jahre lang von ihrerm Doktortitel profitiert. Die Aberkennung ist zu wenig.
Wer finanziell von einem erschlichenen Berufsabschluss profitiert hat - muss zumindest auch entsprechend bestraft werden.
Ansonsten stellt man das gesamte Bildungssystem in Deutschland in Frage.
Was mich wundert...
Es stehen Landtags und Bundestagswahlen an. Das Verfahren hat bereits Monate gedauert und wenn es jetzt wieder aufgerollt wird, wird es in die Wahlkämpfe reingezogen.
Das KANN unsere Kanzlerin sicher nicht wollen: Wenn andere mit Transparenz, Ehrlichkeit und Vertrauen werben wollen muss sie mit einer Betrügerin arbeiten, die an ihrem Sessel festgeklebt ist und JETZT SCHON von der wissenschaftlichen Welt verspottet und in ihrem Amt abgelehnt wird.
Wie schnell wird sie wohl also zum Telefon greifen und eine ihrer berühmten SMS absetzen?
Würde mich wundern, wenn sie heute, wie sonst auch, vor die Kameras tritt und ihre volle Unterstützung zusagt.. dafür ist sie leider zu intelligent..
@ 8:28 — freier_leben
"Leistungsträgerideologie"
Stimme Ihnen ausdrücklich zu. Leistungsträger sind heuzutage jene, häufig unterbezahlte Menschen, die ihrem Burn Out hinterherlaufen und in den letzten zig Jahren häufig zu hören bekommen, dass sie froh sein können überhaupt einen Job zu haben. Menschen, die für Maximalrenditen der Aktionäre um ihren "Kostenfaktor Arbeitsplatz" bangen müssen. Mobbing, Angst.
Wahre Schmarotzer und Leistungsempfänger sind heute Aktionäre, Banken und Versicherungen, die letztlich die Effizienzspirale verantworten, die in Lichtgeschwindigkeit zu Rationalisierung und Arbeitslosigkeit führt und Werte wie Vertrauen oder Verantwortung eliminiert.
Der Nachwuchs-Fachkräftemangel ist mitunter darauf zurückzuführen, dass die Kentnisse und Kompetenzen nicht gebührend weiter gegeben werden (dürfen), da sie nicht zum kurzfristigen Maximalprofit beitragen.
Wir brennen unsere Menschlichkeit aus und die einzigen die profitieren sind vermögende Leistungsempfänger.
Andrea Nahles
"SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles sagte der Zeitung "Die Welt", Schavan sei als Wissenschaftsministerin nicht mehr glaubwürdig."
Frau Nahles fordert sowieso ständig den Rücktritt irgendwelcher CDU-Politiker. In diesem Fall kam sie so schnell, dass eine reflektierte Meinungsbildung praktisch gar nicht möglich war. So verhindert man jedenfalls, dass der politische Gegener aus freien Stücken zurücktreten kann. Es wird hinterher immer so aussehen, als sei man vor der Opposition eingeknickt. Und es hat immer Häme zur Folge, ein Gefühl, das mir persönlich von allen Gefühlen am allerfernsten ist, egal um wen es geht.
"Die Maßstäbe müssen für alle gelten - ohne Ansehen der Person."
Richtig. Die Person spielt für Frau Nahles keine Rolle. Das CDU-Parteibuch reicht.
Die Opposition muss fordern
Die Opposition muss den Rücktritt fordern und die "eigenen Leute" müssen den Rücken stärken. So läuft eine parlamentarische Demokratie. Wer das nicht versteht...
Ein Minister steht für ein bestimmtes Resort und muss es glaubwürdig vertreten. Denn Gesetze und Regelungen können nur mit einer Mehrheit im Bundestag, manchmal durch Zustimmung des Bundesrat, eingebracht, verabschiedet oder geändert werden. Ein Alleingang eines Ministers ist damit ausgeschlossen.
Deshalb hat ein Minister immer als eine Priorität das Thema Glaubwürdigkeit an der Backe. Bei Koch-Mehrin, Guttenberg und jetzt Schavan ist das Image mehr als angekratzt. Deshalb ist ein Rückzug unausweichlich.
Hätte sich Frau Schavan mit einer hervorragenden Bildungspolitik hervorgetan, könnte ihr das Symphatiepunkte... verschenkt
@dony .. korrekt
solange man aber z.B. Berufsabschlüsse von Einwanderern nicht anerkennt und Arbeitgeber diese dann auch nicht einstellen, solange müssen die Menschen, die sich Titel und Abschlüsse erschleichen und ungerechtfertigter Weise nutzen hart bestraft werden.
Ein Titel ist dazu noch mehr als ein Berufsabschluss.
Guckt man sich den Lebenslauf von Schavan an, dann wird deutlich, dass ohne diesen Abschluss die Berufskarriere anders verlaufen wäre.
Entsprechend anders hätte sich auch ihr sozialer Status entwickelt.
Darum geht es doch!
Das jede Form von Abschluss subjektiv ist und oftmals nichts mit den Fähigkeiten einer Person zu tun hat, sollte besonders Personalverantworlichen klar sein.
Menschen, die im Schulsystem nicht klar kommen, können trotzdem eine gute Leistung bringen. Menschen, die eine Durchschnittszensur von 1 haben - können im echten Leben versagen.
Jeder, der an einer Uni mal eine Prüfung gemacht hat, weiß, wie willkürlich die Benotungen sind, wie in der Schule.
an tabby
Hier handelt es sich nicht um eine "widerliche journalistische Aufregung" sondern um den Entzug der Doktorwürde durch ein wissenschaftliches Gremium, welches meines Erachtens die fachliche Eignung besitzen, dies zu entscheiden.
Und zu Ihrer im Volk angeblich nicht existenten Sexismusfrage - ich war in meiner bisherigen Berufszeit oft genug durch Kollegen oder Vorgesetzte dem Sexismus ausgesetzt, dieses Problem existiert, auch wenn es anscheinend nicht in Ihr Weltbild passt.
Moratorium -SOFORT-
Wir brauchen sofort ein Moratorium für Doktortitel!
Alle Unis an denen bereits Doktortitel von Politikern aberkannt wurden müssen abgeschaltet (äh dürfen ab sofort keine Titel mehr vergeben). An allen anderen Universitäten im Land muss die Dotortitelvergabe geprüft werden.
Danach werden alle Doktorarbeiten der letzten 40 Jahre von einer externen Expertenkommision untersucht.
Kosten - egal
Aufwand -egal
:)
Es ist eine Schande für alle Universitäen in Deutschland, dass immer mehr Fälle auftauchen. Es zeigt, wie wenig ein solcher Titel, insbesondere in einigen Fachrichtungen, noch wert ist.
Damit die Wirtschaft und die Gesellschaft wieder einem solchen Titel glauben schenken kann müssten (jetzt ernst gemeint) zumindest Stichproben an den einzelnen Universitäten durchgeführt werden. Bestehen mehrere Verdachtsfälle muss die Uni tiefer prüfen. Was ist eigendlich mit den Prof. die diese Titel so verschenkt haben. Auch hier muss über Konsequenzen nachgedacht werden
Spaß
Es ist lustig mit anzusehen, wie sich einer nach dem anderen bei den Parteien mit dem C selbst disqualifiziert. Es kommt ja nicht vor, das jemand auf Grund von Unfähigkeit in seinem Amt geht, mit der Begründung das das Amt eine Nummer zu groß für Ihn/Sie ist.
Stattdessen stellen einige unter Beweis, das bereits einige Grundlagen die Sie für so ein Amt qualifizieren eine Nummer zu groß für Sie waren... Ist echt schwer, das einem nicht das lachen kommt, wenn man über so manche Möchtegernautorität nachdenkt.
Frau Schavan
Nein, ich mag sie nicht. Wie so viele andere in Berlin auch.
Aber das Spiel hier ist echt lächerlich.
Man kommt sich vor in den blöden Filmen, wo Kontrahenten in den Vergangenheiten des jeweils anderen schnüffeln, nur um dem der Lächerlichkeit preis zu geben.
Albern.
Nachgefecht !.
Frau Schavan sollte sich in Demut üben
und die Entscheidung anerkennen.
Eine von ihr eingereichte Klage würde sich
über einen längeren Zeitraum hinziehen
und wäre ein negativer Effekt im Wahlkampf.
Das kann Merkel nicht riskieren,Schavan wird
noch vor den Wahlen zurück getreten werden.
Merkel wird wie in der Vergangenheit auch,
nicht an einer äußerst fragwürdigen,im Ansehen
geschädigten Person in ihrem Kabinett festhalten.
Frau Schavan ist politisch erledigt.Alles andere
was jetzt folgt sind Rückzug-und Nachgefechte.
Mit zwölf von 15 Stimmen
Zitat der Uni Düsseldorf:
"Der Rat habe es als erwiesen angesehen, dass Schavan "systematisch und vorsätzlich über ihre Dissertation verteilt" gedankliche Leistungen vorgegeben habe, die sie nicht selbst erbracht habe."
Das sagt doch wohl alles. Da kann Frau Schavan ihr Recht in Anspruch nehmen und kämpfen wie sie will, Bundesbildungsministerin bleiben kann sie jedenfalls nicht. Das ist Fakt.
@ theoretisch
Die Personen, die eine Promotion annehmen oder abweisen, sind natuerlich selbst Professoren. Doch braucht man nicht unbedingt davon auszugehen, dass genau jene Professoren die Fehler uebersehen haben: im deutschen Universaetssystem hat es sich leider eingeschlichen, dass Professoren von Assistenten sekundiert werden (ich will damit nicht sagen, dass diese Assistenten die Dissertation beurteilen, dennoch wage ich zu behaupten, dass Professoren zu viele Aufgaben an Andere weitergeben anstatt sich selbst darum zu kuemmern).
Wo leben wir mittlerweile ?
Langsam frage ich mich, ob wir nur noch von Betrügern regiert werden?! Es kann einfach nicht sein, dass in diesem Land mit zweierlei Mass gemessen wird. Den einen wird vergeben, da sie politischen Schutz geniessen und dem Normalbürger wird wegen jeder kleinen Untat die Fessel angelegt und das Geld aus der Tasche gezogen.
Das Schavan sich im Falle Guttenberg weit aus dem Fenster lehnte, muss sie nun auch tragen und erklären können. Es interessiert auch nicht, ob der Fall ihres Plagiats nun 30, 20 oder gar nur 1 Jahr her ist - sie hat gelogen und betrogen und das muss Konsequenzen haben - vorallem bei einer Politikerin mit "Vorbildfunktion" als BILDUNGSMINISTERIN!!!...unglaublich!!!!
Lug und Trug und Heuchelei
Um den Vorgang der Aberkennung des Doktortitels richtig zu verstehen, gilt es, sich klarzumachen, daß der Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit der zugrundegelegten Arbeit von der Hauptsache nur ablenken kann. Denn die besteht in Diebstahl, Täuschung, in Lüge und Betrug. Die Frau hat von anderen verfaßte Texte als eigene, von anderen erbrachte geistige Leistungen als eigene ausgegeben. Die Frage der Wissenschaftlichkeit aber würde sich erst stellen, wenn es die eigenen Gedanken wären, so aber ist die vorgelegte Arbeit in dezidiertem Sinne wohl nicht einmal unwissenschaftlich. Daß die beklagten Verstöße gegen Sitte, Moral und geltendes Recht indes im Rahmen einer Arbeit stattfinden, die das Gewissen selbst zum Thema hat, macht Frau Schavan nicht bloß zu einer hochstapelnden Heuchlerin, es gibt ihr und dem ganzen Vorgang zugleich auch etwas extrem Bizarres, ja nachgerade Komisches und der Enthüllung nicht zuletzt auch - wenn mit Heidegger Wahrheit als Unverborgenes west - etwas Schönes.
Rosenmontagszug
Sie sollten die Wagenbauer nicht unterschätzen. Ich wette drauf, dass die Düsseldorfer, die den besten "politischen" Zug haben (sage ich als Kölner voller Respekt), schon heute Nacht die Baupläne erstellt haben und wir am Montag den Schavan-Wagen sehen werden - Alaaf und Helau!
Frau Schavan
Als gestern abend im laufenden (seichten) ARD-Programm das Schriftband "Eilmeldung...." losging, dachte ich, der 3.Weltkrieg sei ausgebrochen. Oder wenigstens ein Attentat auf Frau Merkel.
Aber: Völlig belangloser, nur für Rot-Grün wichtiger Gesellschaftsklatsch.
Ist das der öffentliche Bildungsauftrag, der uns allen seit 1.1.2013 viel Geld kostet?
Dann müsste auch die Bild-Zeitung Zwangsgelder eintreiben dürfen, selbst wenn sie nicht gelesen wird.
alternativlos
Schavans Rücktritt ist alternativlos und eine erneute schwere Schlappe für Merkel
Nicht sehr produktiv!
Die ganze Diskussion ist so Deutsch wie Weißwurst und Schadenfreude. Bald werden alle Doktoranden, Abiturienten, Lehrlinge, Fahrschüler usw. auf eventuelle Prüfungsvergehen überprüft. Dafür wir das "Ministerium für Überprüfung der Prüfungen" (MFÜP) gegründet. Besser wäre die Prüfungsordnungen und Prüfer zu überprüfen. Hier werden gute Leute von irgendwelchen Denunzianten, die ein politisches Interesse haben, in Ihrer Existenz vernichtet. Die vielen scheinheiligen Kommentare zeigen deutlich - vielen macht Vernichtung Freude. Denkt mal darüber nach!
Von wem werden wir regiert?
Frau Schavan kann man bedauern, hat sie doch jahrzehntelang korrekt und gewissenhaft gearbeitet! Nun fällt dabei der Blick auf das Kabinett Merkel mit folgendem Ergebnis:
Der Außenminister hat sich im Fall Libyen blamiert und hinterlässt keine Spuren.
Der Wirtschaftsminister wird von der Wirtschaft kaum wahrgenommen.
Der Finanzminister ist schon durch eine Spendenaffäre auffällig gewesen und hat sich mit seinem "Schutzabkommen" für Steuerflüchtlinge enorm blamiert.
Der Innenminister verheddert sich immer mehr in der NSU-Affäre.
Dem Verkehrsminister entgleiten die Vorhaben BER und S21 zusehends.
Der Umweltminister ist freundlich, kämpft aber auf verlorenem Posten.
Die Landwirtschaftsministerin ist die größte Lobbyistin der Agrarwirtschaft.
Die Familienministerin schwimmt wie Treibholz dahin.
Frau Schavan dürfte leider am Ende der politischen Karriere sein.
Nicht zu vergessen der ehemalige Verteidigungsminister eine der unrühmlichsten Figuren.
Haben wir Deutschen das verdient?
Unfaires Verfahren?
Das Verfahren war also unfair....mh...Hätte Fr. Schavan auch geklagt, wenn Sie auf der Grundlage dieses Verfahrens den Titel behalten hätte? Ich vermute mal, dann wäre das Verahren o.k. gewesen.
Im Übrigen möchte ich wie einige meiner Vorredner betonen, dass das, was man Fr. Schavan vorwirft, weder ein Kavaliersdelikt noch fürchterlich neu ist. Schon seit vielen, vielen Jahren lernen die Studenten bereits in den ersten Semestern, wie man zitiert.
Herr Deppendorf @Teerwurst
Die ARD muss selber wissen, inwieweit sie sich einen klar koalitionsfreundlichen Hauptstadtchefkorrespondenten leisten will. Ich erwarte jedenfalls Objektivität von einem Sender, den ich durch meine Gebühren mitfinanziere und nicht das Einstimmen in den Chor derjeniger, die die Uni Düsseldorf als Betrogene für den Betrug verantwortlich machen.
Sie haben vollkommen Recht und ich sehe Herrn Deppendorf bereits seit langen Jahren als Negativbeispiel, weil er ständig Politikerverfehlungen schönredet.
Der Mann ist dermaßen handzahm, dass mir seine Berichte vorkommen,
wie Geschichten aus einem journalistischen Streichelzoo.
Dies führt natürlich dazu, dass er in Politikerkreisen einen guten Leumund hat.
Solche Leute sind gern gesehene Interviewpartner, was ein schnelles Ende hätte, wenn er kritischer agieren würde.
Noch ein Wort zum Rücktritt Schavan´s.
Ich gehe jede Wette ein, dass der in Bälde erfolgt, denn jeder weiterer Tag den sie bleibt, kostet jetzt Wählerstimmen.
Was mich wundert...
Es stehen Landtags und Bundestagswahlen an. Das Verfahren hat bereits Monate gedauert und wenn es jetzt wieder aufgerollt wird, wird es in die Wahlkämpfe reingezogen.
Das KANN unsere Kanzlerin sicher nicht wollen: Wenn andere mit Transparenz, Ehrlichkeit und Vertrauen werben wollen muss sie mit einer Betrügerin arbeiten, die an ihrem Sessel festgeklebt ist und JETZT SCHON von der wissenschaftlichen Welt verspottet und in ihrem Amt abgelehnt wird.
Wie schnell wird sie wohl also zum Telefon greifen und eine ihrer berühmten SMS absetzen?
Würde mich wundern, wenn sie heute, wie sonst auch, vor die Kameras tritt und ihre volle Unterstützung zusagt.. dafür ist sie leider zu intelligent..
Titel-Schummler nur aus Union/FDP?? So'n Quatsch!
zitiere aus Ihrem Kommentar:
"Es sind irgendwie praktisch immer nur CDU/CSU- und FDP-Politiker, die geistiges Eigentum anderer geklaut und als ihr eigenes ausgegeben haben. Das sagt ja eine Menge aus."
Meine Güte, da braucht's doch wirklich nicht viel Nachdenken, warum das so ist:
1.
gibt es in der Union/FDP prozentual wesentlich mehr Träger akademischer Titel. Wo wenig Titel versammelt sind (SPD/Grüne/Linke), kann man auch nicht viele anzweifeln.
Aber, was viel entscheidender ist:
2.
gehören Minister der Regierungskoalition an.
Wer hat Interesse an der Demontage dieser Personen?
Die Opposition. Wer sonst?
Warten Sie mal ab, wie sich das wendet, wenn sich das Regierungs-/Oppositions-Verhältnis umkehren sollte. Dann stehen auf einmal die "Anderen" unter Beschuss.
Das unterliegt dem ewigen Partei-Kindergarten-Gehabe: "Unsere" sind untadelig, die "Anderen" sind böse... gähn!
Die Integrität und "Gewissensentscheidung" unserer Bundestagsmitglieder ist leider nur... Theorie!
super!
Demnächst werden alle Einbrecher klagen, wenn ihnen das Diebesgut wieder weggenommen wird.
Was ist das nur für ein Rechtsverständnis? Was ist das nur für ein Verständnis in Bezug auf wisschenschaftliches Arbeiten?
Von was für Leuten werden wir nur regiert?
Ein Vergleich
Wenn über einen Landwirtschaftsminister, der noch einen Hof führt oder geführt hat, nachträglich bekannt würde, dass er vor fünf Jahren seinen Kuhstall so schlecht in Ordnung hatte, dass Veterinäramt und Tierschutzverein vor der Tür gestanden hätten, dann würde doch auch jeder den Rücktritt des Mannes fordern! Wer auf seinem Gebiet kein Vorbild ist, darf wohl nicht Minister sein.
Die Sachlage war aber schon happig...
Wenn man bedenkt, wie locker Schavan mit den Verantwortlichen diskutiert oder über Anwälte kommuniziert hat, ist die Sachlage schon happig. Schavan hatte weder Vordiplom (entspricht heutigem Bachelor) und kein Diplom (entspricht heutigem Master); Dennoch wurde sie irgendwie zum Dr. päd. zugelassen (eigentlich hätte sie höchstens zum Dr. hc. zugelassen werden dürfen); Und benutzt hat sie ihren Dr. päd. dann ohne Zusatz, wobei sie das Wort "Wissenschaft" häufig benutzte und benutzt (bis heute). Und dann noch oberflächlich abkupfern und das ganze noch aus purer Eitelkeit als Buch veröffentlichen.
P.S. Bei der nächsten Wahl werden ich keinem Politiker meine Stimme geben, der einen Dr. auf dem Wahlschein erscheinen lässt. Gezeichnet: Ein Wähler
Zitat Tagesschau.de: So
Zitat Tagesschau.de: So bezeichnete Unionsfraktionsvize Michael Kretschmer das Vorgehen der Uni Düsseldorf als "Farce" und "unfaires Verfahren". ... Er sei fest davon überzeugt, dass die Doktorarbeit "den Standards entspricht, die man vor 32 Jahren angelegt hat"
Ich glaube, das Gegenteil ist der Fall: Unionspolitiker, Wissenschaftsrat und May-Planck-Gesellschaft haben mit ihrem Druck auf die Universität Düsseldorf dafür gesorgt, dass die Verantwortlichen dort noch einmal viel genauer hinschauen und sich die Entscheidung noch einmal schwerer gemacht habern, damit es eben keine Farce wird. Außerdem haben die Anwälte von Frau Schavan dafür gesorgt, dass Verfahrensdetails geheim bleiben. Somit kann Herr Kretschmer gar nicht beurteilen, ob es sich um eine Farce handelt. Und ob er die Standards kennt, nach denen die Arbeit erstellt wurde? Lieber ruhig sein und sich nicht noch mehr blamieren wäre hier wohl das Mittel der Wahl.
Fähige Leute braucht das Land.
Ich persönlich will keine Minister(in) haben, die nicht die Fähigkeit besitzen eigene Gedanken auszuarbeiten und in ein Konstrukt zu bringen.
Wir brauchen Denker und keine Abziehvorbilder an der Macht.
Mal auf die Details achten!
Die Klage, die die Anwälte von Frau Schavan einreichen wollen wird mit einem "fehlerhaften Verfahren" begründet und zielt darauf, dass diese Entscheidung damit "materiell rechtswidrig" sei.
Was sie nicht gesagt haben, ist dass Frau Schavan keine Täuschungsabsicht gehabt hätte oder dass Frau Schavan inhaltlich falsch behandelt worden wäre!
Die Affäre wurde schon lange genug ausgesessen. Wie ich finde war das bei der politischen Lebensleistung auch verdient.
Dieser Bonus ist mit der jetzigen Entscheidung hinfällig. Jedes Verschieben Ihres Rücktritts, Frau Schavan, beschädigt Ihre Integrität im Galopp.
Ersparen Sie sich das selbst, dem Amt und uns, sonst muss ich mich am Ende nochmals fremd schämen.
(Und ich wäre da mangels Doktorgrad auch später nicht gefährdet, selber in die Grube zu fallen...)
ruecktritt gegenwärtig unsinn,amtsverzicht nach wahl ok
es sind knapp 6 Monate bis zur Wahl. da einen neuen Minister ein zu arbeiten ist unmöglich . soll Sie lieber die Geschäfte weiterführen und das Amt dann ablegen.
der ruf ist ohnehin ruiniert...
Titel der "Doktorarbeit"
Quelle:
hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Annette_Schavan
.."Titel ihrer Dissertation war Person und Gewissen – Studien zu Voraussetzungen, Notwendigkeit und Erfordernissen heutiger Gewissensbildung."
Top!
Doktortitel
Wir sollten hier mal eines klarstellen: Frau Schavan hat sich nicht "Doktor genannt" oder "sich als Doktor dargestellt" wie so viele hier schreiben, sondern dieser akademische Grad wurde ihr von der Universität verliehen. Ich gehe dabei davon aus, dass die Universität vor 30 Jahren genauso nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hat wie sie das von ihren Doktorand(inn)en erwartet.
Ich finde es weiterhin bemerkenswert, 30 Jahre nach Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit einen "vorsätzlichen" Betrug festzustellen. Vielleicht kann mir mal jemand erklären wie man das als dritter (=Komission) feststellen kann?
Unabhängig davon wie das hier ausgeht ist der größte Verlierer eigentlich das deutsche Hochschulsystem, zeigt es doch wie niedrig hier offensichtlich die Standards sind wenn sie für Arbeiten die sich hinterher als "offensichtliche Plagiate" herausstellen Titel verleihen.
Immerhin hat es auch einen Vorteil: Die sPD samt Beißreflex zeigt sich wieder mal als unwählbar.
Wer ohne Fehl werfe den ersten Stein...
Alle Akademiker haben sogen. wissenschaftliche Arbeiten verfasst. Auch die Mitglieder dieser Kommission der Uni. Düss. - Wir alle wissen, dass es in j e d e r. Arbeit Fehler gibt. Vor 30 Jahren mussten die Arbeiten noch im Original getippt werden. Fussnoten montiert werden. Im Zweifel mussten die meisten Seiten mehr als einmal von vorne neu getippt werden. Auch das war ein Hindernis alles "sauber" zu belegen, was allein technisch kaum zu bewältigen war.
Deshalb plädiere ich, dass es eine Frist zur Nachprüfung von allen wiss. Arbeiten von 25 Jahren gibt, weil man danach kaum noch beurteilen kann, was seinerzeit "normal" war.
Im Senat gab es Gegenstimmen und eine Enthaltung. d.h., auch hier gab es völlig andere Beurteilungen gegenüber der Plagiatvorwürfe. Hier müsste Einstimmigkeit verlangt werden.
Interessant wäre übrigens, die wiss. Arbeiten der Senatmitglieder zu überprüfen.
Unfaires Verfahren? Trotzdem zurücktreten!
Auch wenn ich das Verfahren tatsächlich für unfair halte, in dem sich die Ankläger als Richter aufspielen, muss Frau Schavan zurücktreten. Das gebietet die politische Hygiene. Gerichtlich kann sie es dann in Ruhe klären lassen.
Warum erst jetzt?
das fragt sich jeder "Normalbürger".
Und wer "Steuert" das? Man hält die "Fakten" im Hintergrund geheim, bis der Zeitpunkt der "Aufdeckung" günstig erscheint um etwas damit zu erreichen.
Wem nützt es? Das ist die Kausalfrage!
Wem es schadet wissen wir.
Ich habe zu unseren jetzigen Regierungs-Politikern nur eine Meinung, die sich mit folgendem Satz deckt.
Zitat: ... bemerkt die Neue Osnabrücker Zeitung: "Das wirft kein gutes Licht auf die Qualität des politischen Personals. ..."
Die letzten Politiker, die eine relativ gute "Qualität" hatten, unabhängig von deren politischer Linie, waren Kohl, Genscher und Co. und heute?
Basisentfremdete, machtgierige und hörige Personen.
Nichts weiter!
(Dr.) Schavan h.c.mult ?
Nicht nur Frau Schavan sondern auch andere Politiker haben es zur Ehrendoktorwürde geschafft. Dabei handelt es sich aber nicht um einen verdienten akademischen Grad, ist also keine Promotion sondern lediglich die Anerkennung von "besonderen Verdiensten".
Diese Titelversorgung für Politiker kommt mir vor wie der "Akademische Bambi für das Lebenswerk".
"Pension und Gewissen" ?
War das nicht der Titel, oder so ähnlich?
Über 30 Jahre in der Politik tätig, und jetzt hat man plötzlich nur noch Abitur?
Auf ein Diplom zu verzichten und "nur" eine Promotion anzustreben war ein Risiko, glücklicherweise wurde dieser Unfug abgeschafft.
Sollte die Klage vergeblich sein, kann ich mir eine Bundesbildungsministerin, die in ihrem Lebenslauf nach dem Abitur nur politische Positionen aufzählen kann, wirklich nur schwer vorstellen.
Dazu ist sie etwas zu glanzlos und zu umstritten.
Was aus ihr werden soll?
Auf dem Arbeitsmarkt sind Einzelschicksale uninteressant. So muss sie sich in der Republik zurechtfinden, die sie über 30 Jahre mitgestaltet hat.
Kavaliersdelikt
Wohl kaum!
Hier geht es auch um eine über 30 Jährige Berufskarriere, die ohne den Titel - also ohne akademischen Abschluss - ganz anders verlaufen wäre.
Das ist für mich wesentlich!
Frau Schavan mag ja im Laufe ihres Lebens evtl. gute Arbeit geleistet haben (kann ich nicht beurteilen und will ich auch nicht) aber einige ihrer Jobs hätte sie ohne den Titel bzw. ohne Abschluss nicht bekommen.
Damit einher gehen eben auch entsprechende Gehaltsstufen.
Meinetwegen soll jeder einen Doktortitel bekommen - kein Thema. Wenn dieser aber dazu dient in bestimmen Gehaltsklassen eingruppiert zu werden und so ist es eben in vielen Bereichen, dann ist das nicht ok.
Schavan hat also 30 Jahre lang profitiert, zu unrecht Gehälter bekommen, die ohne Abschluss eben nicht oder nur schwer möglich gewesen wären.
Wenn eine Erzieherin 1000 Euro brutto nach 4 Jahren Ausbildung bekommt - dann kann man wohl ermessen, was eine ungelenerte Person in diesem Bereich verdient.
Also nicht 10000 Euro!
Mich würde mal interessieren,
Mich würde mal interessieren, wie viele in dem Unirat kopiert und bestochen haben. Es ist zwar normal das öffentliche Personen in den medialen Fokus rücken. Aber es gibt genug normale Profs und Doktoren, die sich ihren Titel gekauft oder erlogen haben. Da gab es mal eine Statistik vor zwei Jahren? oder so.
Aber das ist das Ergebnis der titel und prestigegeilen Deutschen. Ohne Titel nimmt dich keiner ernst, egal was du leisten kannst oder könntest. Daran wird in Deutschland eher selten gemessen.
Ich finde die Entwicklung gut. Es wird Zeit, dass die Politiker aufhören Schauspieler zu sein und das Internet etc. machen es möglich. Ich will endlich Leute wählen, die sie sich so geben, wie sie sind. Die nicht lügen müssen, um überhaupt wählbar zu werden. Also Menschen, nehmt das Leben und die Politik wie sie sind, mit ihren Schatten und Problemen, dann müssen die Politiker auch nicht lügen, damit wir sie wählen.
Verfall von Anstand
Ich habe mir den Vergleich des Schavan-Textes mit den abgekupferten Stellen angeschaut:
Die Entscheidung der Uni Düsseldorf mußte so fallen, es gibt keinerlei Zweifel oder Abwägungs-Spielraum.
Ich hatte bislang nichts an Frau Schavan auszusetzen.
Wie kann sie jetzt gegen so etwas klagen, anstatt sich zu schämen?
Und dann wieder so etwas:
Unions-Mitglieder verteidigen sie. Das kennen wir schon vom (noch extremeren) Fall zu Guttemberg, Frau Merkel wieder vorneweg.
Was für ein Verfall von Anstand!!!
Finde ich nicht
"Die Affäre wurde schon lange genug ausgesessen. Wie ich finde war das bei der politischen Lebensleistung auch verdient."
Nein - denn der Titel hat diesen Weg erst ermöglicht.Ohne akademischen Abschluss wäre das nicht oder nur schwer möglich gewesen.
Beispiel: Eine Erziehering bekommt nach 4 Jahren Ausbildung 1000 Euro Brutto ... was verdient da wohl eine Studentin der Pädagogik ohne Abschluss?
Der Titel hat eine Eingruppierung in die oberen Gehaltsstufen erst ermöglicht. Auch das gilt es nicht zu vergessen!
Peinliche Schmerzen für das Regierungslager
Da kommen doch die Krokodielstränen raus! Die Gehirne laufen auf Hochtouren. Wie sollen wir dem dummen Volk verklickern, dass Frau Schavan trotz Abschreiberei Vorbild für Schüler und Studenten ist und bleibt? Eine knifflige Angelegenheit. Man müßte doch jetzt einfach den Fakultätsrat der Uni Düsseldorf für blöd erklären oder nicht? Bin gespannt wie es Frau Merkel diesen Spagat zu meistern.
Dieser Fall...
... wird wahrscheinlich in den nächsten Wochen die komplette Energie der Opposition vereinnahmen und die Schlagzeilen der ehrenwerten Medienlandschaft bestimmen.
Ich als täglich arbeitender, Steuern- und GEZzahlender Bürger fordere:
Thema schnellstmöglich erledigen und weiterarbeiten !!!
Als heutiger Student kann ich
Als heutiger Student kann ich die Entscheidung vollkommen nachvollziehen. Heute wird einem auch nur der Ansatz eines Plagiats um die Ohren gehauen. Entweder man ist also konsequent und bestraft Schavan oder man lockert auch für heutige Studenten die Ansprüche an die wissenschaftliche Arbeitsweise. Hier darf nicht mit zweierlei Maß gemessen werden.
Rücktritt mit Rentenkürzung
Was nützt ein Rücktritt? Nichts, solange nicht ihr Rentenanspruch gekürzt wird. Für den Staat hat sie nichts geleistet. Sie hat schon lange einen Posten in der Wirtschaft sicher, würde also sicher nicht am Hungertuch nagen.
Man stelle sich nur vor, Schavan wäre Ausländerin- die Ausweisung würde sicher erfolgen.
Ohne Bestrafung werden wir den "Schmuladen Regierung" nie sauber bekommen.
@ 10:19 — bienchris
Wenn es Sie nicht interessiert, wer in unseren Parlamenten sitzt, ist das Ihr gutes Recht. In einer Demokratie darf es jedoch durchaus gestattet sein, sich dafür zu interessieren, ob eine Bildungsministerin das Bildungssystem für persönliche Interessen missbraucht hat.
Sofortiger Rücktritt unabdingbar
Frau Schavan sollte unverzüglich ihr Amt als Bildungsministerin räumen.
Einmal eine Aufzählung ihrer "Verdienste":
Prozentual haben die Kinder nicht Akademischer Eltern noch immer wesentlich Größere Probleme. Der Stress in Schule und Studium nimmt mit rasendem Tempo zu. Und die eigentliche Bildung nimmt ab.
Dafür hätte Frau Schavan schon vor 4,5 Jahren Zurücktreten müssen. NUN schadet sie auch noch dem Ruf der Wissenschaft in dem sie als Erschummelte Doktorin den Posten als Wissenschaftsministerin inne hat.
Wenn sie nicht schnellst möglich zurücktritt müsste mann sie auf den schaden den sie an der deutschen Wissenschaft verursacht hat von ihr einklagen.
Auch ich als Wissenschaftlocher Student muss nun befürchten das wegen ihr mein Studium weniger wert ist, ich also im Inernationalen Wettbewerb schlechter da stehe und somit DEUTLICH weniger Verdienen werde, was ich ein absulutes Unding finde.
Und was hier einige angeben von wg Jeder macht mal Fehler. Es geht um absichtl. täuschung
Hallo! Auffälig am ganzen
Hallo!
Auffälig am ganzen Plagiatstheater ist das nur gegen
Personen der schwarz gelben Regierung Vorwürfe zu tage kommen. Da steckt doch System dahinter.
Ungeachtet dessen muß man sich fragen. Sind Doktortitel
in den letzten 30 Jahren mit der Gießkanne verteilt wurden oder konnt man sich den Titel kaufen wie einst
Adelstitel.
So ein Titel bekommt doch nicht einfach nur so. Haben
da die Mentoren und die hochbezahlten Prüfer (Professoren)geschlafen oder spielt auch die Macht des
Geldes eine Rolle.
So gesehen kann man alle Doktortitel der letzten 30 Jahren anzweifeln.
Schwere Sache
Das ganze ist ne schwere Sache. Man hat das Gefühl, dass Deutschland in Gutbürgern mit Übermoral erstickt. Alles muss zu 100% richtig sein, man darf sich keinen Patzer mehr erlauben. Ist dies nicht der Weg in die falsche Richtung? Hätten wir nicht lieber Politiker, die Charakter haben? Die Fehler machen und zu ihnen stehen? Wäre das nicht volksnah?
Schavan hat sich falsch verhalten und gelogen. Muss sie deshalb zurück treten? Meiner Ansicht nach schon. Wenn wir jedoch jeden Politiker aus dem Amt jagen, der schon beim lügen überführt wurde, würden wir ganz schön ins schwimmen kommen.
Natürlich muss Frau Schavan
Natürlich muss Frau Schavan bei Aberkennung ihres Doktortitels zurück treten. Da kann es eigentlich keine zwei Meinungen geben. Nicht weil man Dr. für den Ministerposten sein muss. Aber man muss glaubwürdig sein. Und mit dieser Kerbe in ihrer Vita kann sie sich nicht mehr glaubwürdig über den Bildungsstandort Deutschland äußern.
Im übrigen ist es erschreckend das es Menschen gibt, die in Frau Schavan und den anderen Politikern, denen der Titel aberkannt wurde auch noch Opfer sehen. Ist ein ertappt er Dieb auch ein Opfer? Und Diebe bereichern sich im Regelfall weniger.
Mal die "Kirche im Dorf lassen"
Was hier im Forum an unsachlichen Wuttiraden gegen Politiker, Banken, Versicherungen und sowieso alle betrügerischen Reichen Menschen zu lesen ist, ist erschreckend.
Ein akad. Rat kommt mit 12 von 15 Stimmen zu dem Ergebnis, dass Frau Schavan fremdes geistiges Eigentum nicht ausreichend gekennzeichnet hat und dass ihr deswegen der Doktortitel abzuerkennen ist. Soweit so gut.
Wer allerdings ein bißchen etwas vom Unibetrieb versteht, der wird sich hüten, hier gleich laut BETRUG zu brüllen und den Fall Schavan zum Anlass für einen Rundumschlag gegen alle Menschen in Verantwortungspositionen zu mißbrauchen.
Viele Studenten sind unsicher in der Frage, was alles wie zu kennzeichnen ist. Im häufig didaktisch fragwürdig konzipierten Studium werden sie nicht selten sehr, sehr schlecht darauf vorbereitet.
Die Aberkennung des Titels mag gerechtfertigt sein, ABER, ob dahinter BETRUG, UNSAUBERES ARBEITEN oder ggf. vom Unibetrieb begünstigte SCHLECHTE VORBEREITUNG steht, dass weiß hier Niemand!
@Sagesstau
"Wir sollten hier mal eines klarstellen: Frau Schavan hat sich nicht "Doktor genannt" oder "sich als Doktor dargestellt" wie so viele hier schreiben, sondern dieser akademische Grad wurde ihr von der Universität verliehen. Ich gehe dabei davon aus, dass die Universität vor 30 Jahren genauso nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hat wie sie das von ihren Doktorand(inn)en erwartet."
Ja! Genau! Frau Schavan wollte ja gar nicht die Doktorwürde erwerben, sondern einfach nur ein wichtiges Buch schreiben. Dann kam doch diese Universität an und hat ihr einfach - ehe sie sich versah - einen Doktortitel verpasst. Was kann Sie denn außerdem dafür, bitteschön, wenn der Herr Doktorvater nicht seine überflüssige Zeit dafür verwenden mag, ihre Arbeit hinsichtlich korrekter Zitierung nochmal komplett nachzuprüfen?
Was wurde überhaupt geprüft?
Bei den meisten Textstellen, die auf schavanplag als Plagiat "identifiziert" sind, besteht der Vorwurf darin, dass diese so gekennzeichnet sind, dass man die Urheberschaft missverstehen KANN (wenn man will).
Wenn also eine Zitierweise Missverständnisse auslösen KANN, dann muss das doch bei den Prüfern auch mal zu Rückfragen geführt haben.
@bienchris
Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Sie sprechen mir aus dem Herzen. Trotzdem bin ich für den Rücktritt. Aber damit soll nichts gesagt sein über die Person und ihre Leistungen als Bundesbildungsministerin. Beides steht außen Zweifel. Zu Ihrem Beitrag: Sie haben es auf den Punkt gebracht. Orwell läßt grüßen.
Jetzt verstehe, warum hier im
Jetzt verstehe, warum hier im Forum viele keinen Fachkräftemangel sehen. Offensichtlich hat hier jeder promoviert und kennt sich bestens aus. Jetzt mal ehrlich, wer hat hier schonmal eine wissenschaftliche Arbeit zur Erlangung eines akademischen Grades abgelegt? Außerdem gab es vor 32 Jahren keine private EDV, oder Plagiatssoftware. Außerdem würde mich die Prüfungsordnung von damals auch mal interessieren. Ich denke nach dem Lesen einiger Kommentare hier haben sicher genügend Leute davon noch ein Exemplar im Schrank ;)
Ich denke man sollte da die Kirche im Dorf lassen, oder hat dies vor 15 Jahren irgendwen interessiert?
MfG
Bernhard
Wer hat denn die Doktorarbeit abgenommen?
Ob die Aberkennung des Titels rechtens ist, kann ich nicht beurteilen, auch nicht, wieweit die NRW-Politik ihre Finger im Spiel hat. Die Doktorarbeit mag objektiven wissenschaftlichen Kriterien nicht Stand halten. Objektiv ist Frau Schavan keine Schuld zuzusprechen. Die Arbeit entspricht dem Standard, der damals an dem fraglichen Lehrstuhl der Universität Düsseldorf, vielleicht sogar in ganz Deutschland im Fachgebiet Pädagogik vorherrschte.
Das. was man Frau Schavan heute vorwirft, hätte schon damals der Doktorvater erkennen müssen! Denn seine Aufgabe war nicht nur die Arbeit zu bewerten, sondern deren Entstehung zu begleiten. Des weiteren gab es es einen zweiten Professor als Co-Referenten. Beide Herren haben also nach Meinung der heutigen Besserwisser versagt. Frage: "Wie war/ist denn deren wissenschaftliche Qualität?" Wenn diese offensichtlich nicht ausreichte, wirft das ein schlechtes Licht auf die Fakultät, die die Herren damals berufen hat. Verlierer ist auch die Uni Düsseldorf!
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