Kommentare

Ministerin für Bildung und Wissenschaft...

...kann sie jetzt nicht mehr bleiben.
Außer sie wäre sich selbst wichtiger
als der Ruf des Wissenschafts-Standortes
Deutschland (was ich aber nicht glaube).

boing,

...so schnell kanns gehen.

es war aber damals auch kaum zu ahnen, dass man da heute techniken hat. wenn sie abgeschrieben hat, dann ist es richtig den titel zu entziehen.

das argument, es gäbe auch noch viele andere plagiate, dann soll man es ihr doch einfach lassen, (kam auch schon bei copy-gutti) kann kaum ersnt gemeint sein, denn sonst müsste man überhaupt keine straftaten/ordnungswidrigkeiten verfolgen.

frau schavan!

zurücktreten bitte!
wer täuscht ist als bildungsministerin nicht mehr tragbar.

ich habs gewusst...

:)

Na und?

Wo steht, dass eine Ministerin Doktor sein muss?

Ohne Klage raus aus dem Ministerium!

Der Eidesstatt wurde gebrochen. So hat es die Universität Düsseldorf begutachtet. Deshalb. Shavan raus! Raus aus dem Ministerium!

Nur wenn Frau Shavan sich sicher ist, dass es nicht so ist, so soll sie sich vor dem Gericht verteidigen. Bis das Urteil gesprochen ist, so sollte meiner Meinung nach die Stellvertretung das Ministerium leiten.

Generell gilt: Wer den Staat belogen hat, sollte an solch hoher Position ihm nicht mehr dienen dürfen.

Ohne Promotion kein Hochschulabschluß?

Seit wann hat man ohne Promotion keinen Hochschulabschluß? Man korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber selbst bei den Medizinern, wo die Promotion studienbegleitend geschrieben werden kann, wird die Promotionsurkunde erst nach Studienabschluß ausgehändigt.

Und tschüss...

Besser schlecht selbst gemacht als gut geklaut.. aber in beiden Fällen ist eben der Titel weg und sie somit als FORSCHUNGS und BILDUNGSMINISTERIN untragbar...

Jetzt kann sie sich aber endlich selbst tüchtig schämen...

...vorsichtshalber ist sie entschwunden nach Südafrika.
Dabei kannte sie das heutige Datum genau.

Ich finde es gut, dass ihr der Doktortitel entzogen wurde. Wer abschreibt und nicht zitiert, schmückt sich mit fremden Federn und täuscht so Wissen vor, was gar
nicht auf seinem eigenen Mist gewachsen ist.

Nun hat Frau Schavan keinen Abschluß mehr. Sie hatte gleich promiviert und den Master nicht gemacht. Hochmut kommt vor dem Fall, ein altes, aber immer noch zutreffendes Sprichwort. Und Frau Merkel muß aufpassen, dass sie durch ihre "enge Vertraute" nicht selbst in die Schußlinie gerät.

Nun ist es passiert, das Denkmal Schavan liegt in Trümmern

Peng....da ist es passiert!! Genau dass habe ich kommen sehen. Genau deswegen hatte ich Frau Schavan geraten, freiwillig und mit erhobenem Haupt abzutreten, bevor ihr Denkmal in Trümmern liegt.

Nun ist es zu spät. Das Denkmal von Frau Schavan liegt in Trümmern. Der Plagiatsverdacht ist erwiesen und der Doktortitel ist futsch...

Jetzt bleibt Frau Schavan keine andere Wahl mehr, als noch heute Abend den Rücktritt zu erklären. Sorry Frau Schavan, aber so musst es kommen. Nicht nur weil Sie gegen Herrn Guttenberg das schärfste Schwert geführt haben, sondern auch weil die Universität selbst einen Ruf zu verlieren hatte und diese Tat ein Schlag ins Gesicht aller Schüler und Schülerinen, aller Studenten und Ihrer Mitkomillitonen und aller zukünftigen Studenten war. Darüber hinaus war diese Tat kein Kavaliersdelikt mehr sondern ein handfester verstoß gegen Ihre eigene Promotionsordnung, die auf Schavanplag verlinkt ist.

Damit haben die Mitarbeiter von Schavanplag recht bekommen.

Kurz und schmerzlos...

Ich bin davon überzeugt, dass der Fakultätsrat der Heinrich-Heine-Universität es sich sicher nicht leicht gemacht hat, zu diesem Urteil zu gelangen und dies nicht nur wegen der politischen Potenz dieses Verfahrens.

Im Gegensatz zur Causa zu Guttenberg ist Häme sicherlich fehl am Platz, hinsichtlich der Konsequenz gibt es aber kein Vertun- Schavan hat unverzüglich ihren Ministerstuhl frei zu machen- als Ministerin für Bildung und Wissenschaft ist sie nicht mehr zu halten und den Bürgern zuzumuten.

Es liegt einzig an Schavan, dass dies jetzt nicht noch unappetitlich wird- eingedenk ihrer Äußerung übers Fremdschämen zu Guttenberg betreffend, sollte sie selbst jetzt ganz schnell und ohne großen Bahnhof ihre Demission einreichen, allein schon als „Freundschaftsbeweis“ als Merkelvertraute, die sie zwar nicht als wissenschaftliche Mitarbeiterin sondern als Ministerin angestellt hat, deren Integrität aber dafür nicht mehr vorhanden ist.

Unis sind mit schuld!

Egal ob Frau (Dr.) Schavan jetzt absichtlich oder aus Dummheit diese "Fehler" gemacht hat: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt um auch die Qualität des Prüfungswesens an unseren Universitäten unter die Lupe zu nehmen. Man kann ja fast den Eindruck gewinnen, dass Arbeiten und Diisertationen auch vor 33 Jahren gar nicht gelesen und geprüft wurden.

Jetzt hat es auch die Bildungsministerin erwischt...

und der nächste Schritt sollte ihr Rücktritt sein. Eine Bildungsministerin, der ihr Doktortitel aberkannt wurde, ist für so ein Amt untragbar.

Nach Guttenberg, Koch-Mehrin und noch ein paar anderen stellt sich doch die Frage, was ein Doktortitel heute noch wert ist, wenn man vermuten muss das die erschummelten und ergaunerten Titel sicherlich in großer Menge im Umlauf sind.

Es wird jetzt aber Zeit das

Es wird jetzt aber Zeit das Sie ihr Amt endlich ruhen lässt oder gleich zurücktritt. Alles andere ist untragbar da es schon so lange geht und schließlich ist Sie Bildungsministerin und sollte ein Vorbild sein.

Gut so, eine andere

Gut so, eine andere Entscheidung wäre nicht fair gewesen

Wer ist das nächste Opfer?...

... denn von Tätern mag ich in diesem Fall nicht schreiben, "in dubio pro reo" zählt in diesem Fall anscheinend nicht.
Hat noch jemand etwas gegen eine Person des öffentlichen Lebens (oder einen politischen Kontrahenten)? Vielleicht hat diese Person ja einen Uniabschluss! Dann flugs deren Abschlussarbeit besorgt, und los geht's!
Und übrigens: Ihr da draußen, die ihr dies gerade lest - was ist mit euren Abschlussarbeiten?!
Die Hexenjagd kann weitergehen.

Ein guter Tag ...

... für die Leistungsgesellschaft.

Man gewinnt oft den Eindruck, dass sich die Ellbogenmenschen durchsetzen und nicht die Menschen, die etwas zu bewegen in der Lage sind.

Machtwillen statt Engagement.

Um sich aber den Anstrich eines leistungsbewussten Menschen zu geben, gehört es wohl bei einigen zum guten Ton, Leistungen (auch akademische) zu faken, um die eigenen Karriere voranzutreiben.

Habe ich als Student (vor langer Zeit) leider auch erleben müssen - manche Studenten klauten z. B. Bücher aus der Bibliothek oder rissen die Seiten aus relevanter Literatur heraus - um sich einen Vorsprung zu verschaffen.

Ich wünsche mir, das so viele politische Altlasten dieser Art aufgearbeitet werden, dass sich keiner mehr traut, sich mit falschen Federn zu schmücken!

pech?

die Frau Schawan hat einfach pech gehabt, dass sie im Rampenlicht steht. Da schaut man schon mal genauer hin.

Will vielleicht gar nicht wissen wieviel unentdeckte Plagiate sich noch im Schatten tummeln.

Muss aber auch zugeben, so kurz vor dem Ziel ist so manches verlockend um es doch noch darüber zu schaffen.

Fair ist das trotzdem nicht.

Wieder eine...

Wieder eine, die Merkels "vollstes Vertrauen" genossen hat, hahaha!!!

Unabhängig davon, was Sie in den letzten Jahren geleistet hat (war da eigentlich was?) - als Bildungsministerin passt jemand, der sich seine Dissertation erstunken und erlogen hat einfach nicht.

Lächerlich. Genauso wie Guttenberg bis zur letzten Minute lügen und aussitzen, und erst wenn die Beweislage absolut erdrückend wird schnell ein Teilgeständnis ablegen.

Armutszeugnis.

Langsam frage ich mich, wie viele Poliiker noch in dieser Richtung Dreck am Stecken haben.

Deutschlands Bildung geht den Bach 'runter

Sind (Bildungs-)Politiker überhaupt noch Vorbilder?

@anonymer Alkoholiker

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Wo steht, dass eine Ministerin Doktor sein muss?
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stimmt, wer verlangt heute noch, dass politiker aufrichtig sind? eine bildungsministerin kann sich dann auch einen akademischen grad stehlen, kein problem!

Nun

Willkommen unter meinesgleichen Frau Schavan. Habe auch keinen Hochschulabschluß, aus mir ist aber auch was geworden. Ich frage mich auch wie einige andere hier, ob man für einen Ministerposten unbedingt einen Doktor braucht. Aber, ich vergaß, wir leben in einem Land in dem man auch den Titel mit ins Telefonbuch eintragen läßt. Ganz nach dem Glauben, nur was auf dem Schein steht ist auch im Hirn.

5. Februar 2013 - 20:49 — Jimm

Dsa liegt daran, dass sie direkt eine Promotion gemacht hat, ohne Diplom dazwischen.

@Plantin

Ich habe jedes einzelne Zitat meiner Dissertation 5 Mal überprüft. Sie nicht?

Fällig wäre jetzt ein

Fällig wäre jetzt ein Verfahren wegen Betruges in mehreren Fällen, Rückzahlung aller Erhaltenen Bezüge + Schadensersatz (Erschleichung eines Amtes) und sofortige unehrenhafte Entlassung als Ministerin unter wegfall aller weiteren (pensions)ansprüche.

Dann Rücktritt von Frau Merkel...

Wetten, nichts davon wird passieren? ;-)

Shavan klagt gegen Doktor-Entzug

Gerade auf einigen Live-Tickern zu lesen:

Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) will gegen den Entzug ihres Doktortitels durch die Uni Düsseldorf klagen. Das teilten ihre Anwälte am Dienstagabend mit.

5. Februar 2013 - 20:56 — Plantin

Meine Abschlussarbeiten sind alle sauber, schliesslich muss ich das unter Eidesstatt erklären und auch mit meinem Gewissen vereinbaren.

Ich finde es schlimm, dass viele - meist Leute ohne Abschluss - sagen, dass andere Diplomanden, Doktoranden etc immer zuerst auf die eigenen Arbeiten schauen sollen.
Wir tun das. Wir tun das jeden Tag während des Schreibens und wir wissen, was unser Anteil ist und wo wir eine Quelle angeben müssen. Jeder, der das nicht tut ist unfähig oder ein Betrüger - und in beiden Fällen sollte derjenige keinen Abschluss bekommen.

@20:49 — Jimm

"Die Promotion war seinerzeit Schavans erster Studienabschluss, was 1980 noch möglich war. Durch die Aberkennung des Doktortitels hat die Bundesbildungsministerin keinen Hochschulabschluss." (sz)

Sie durch die Wahl zu schleppen ist wohl unklug.
Vermutlich greift Merkel kurzfristig zu ihrem SMS-Sender...

Dieser Wahnsinn muss aufhören...

Nun ja, sie mag abgeschrieben haben. Will ich nicht bestreiten, habe aber auch keine Lust, mich wie irgendwelche Freizeitsherrifs tage- und nächtelang auf irgendwelchen XYZplags herumzutreiben, um in Bagatellen zu wühlen.

Frau Schavan ist unsympathisch. Sie ist eine schlechte Ministerin. Stimmt. Das aber hier wahre Volkshysterien wegen Nichts gepflegt werden, ist beängstigend. Das für Kinderkram wie Abschreiben die Volksmoral Verjährungsfristen beansprucht, die deutlich über denen für Kindesmissbrauch, Vergewaltigung oder Totschlag liegen, zeigt ein zutiefst krankes und neiderfülltes Wesen. Abscheulich.

Welchen Schaden richtet man bitte mit einem ergaunerten Titel in Theologie an? Weitergehen, hier gibt's nix zu sehen...

Rücktritt wäre konsequent

Wenn Frau Schavan sich wirklich keiner Schuld bewusst ist, sollte Sie jetzt dagegen juristische Schritte unternehmen. Die Aberkennung der Promotion gibt allerdings eine neue Perspektive auf die Verurteilung z. Guttenbergs durch Schavan. Was mich ärgert, ist die Verallgemeinerung auf alle Titelträger. Ich habe selbst die beiden genannten Titel, die ich hart und ehrlich erworben habe. Allerdings wundere ich mich über die Titelverliebtheit im deutschsprachigen Raum. Die Promotion sehe ich eher als akademischen Meisterbrief, die Professur ist nichts weiter als eine Berufsbezeichnung. Deshalb bin ich aber kein besserer Mensch. Hoffentlich ernennt die Kanzlerin eine Nachfolgerin, die dem Amt würdig ist.

@Jimm

Seit wann hat man ohne Promotion keinen Hochschulabschluß?
Seit schon immer, wenn man eine sogenannte "grundständige Promotion" absolviert hat. Das gibt es heute nicht mehr, war aber bis Ende der Achziger in den Geisteswissenschaften an einigen Fakultäten durchaus möglich.

Ob Schavan einen Doktortitel hat oder nicht,

ist mir völlig gleich.

Ob eine Ministerin im Amt ist, die ihr Renommee zumindest teilweise einem Betrug verdankt, hingegen nicht!

Und ob eine Ministerin im Amt ist, die sich "nicht nur heimlich" beim Kollegen für etwas schämt, was sie selbst, wenn auch vielleicht in kleinerem Maße, ebenfalls getan hat, die ist völlig untragbar.

Wie wollte Deutschland seinem akademischen Nachwuchs die Bedeutung ehrlicher Examina und Dissertationen vermitteln, wenn eine Wissenschaftsministerin im Amt bleiben könnte, die sich ihren Titel dereinst erschwindelte?

In einer Zeit...

... in der Facebook-Nutzer schon strafbewehrt abgemahnt werden können, nur weil sie einen Link, verbunden mit einem Vorschaubild, geteilt haben – ohne wissen oder prüfen zu können, ob das jeweilige Bild zur allgemeinen Verwendung freigegeben ist, ist diese doch recht eindeutig zu belegende Entscheidung nicht mehr als recht und billig.

Wer hier „Entlastung“ für die Träger solcher immerhin gehalts- und karrierefördernder Titel fordert, muss sich fragen lassen, ob nicht generell die Politik in der Beurteilung der Straf-Verhältnismäßigkeiten solcher Urheberrechtsverletzungen (und nichts anderes sind nicht gekennzeichnete Zitate) in den letzten Jahren völlig versagt hat.

Eigentor

Das muss man sich mal in aller Ruhe auf der Zunge zergehen lassen: Da liegt eine Fakultät im Würgegriff irgendwelcher Plagiatsjäger und entscheidet 30 Jahre nach Verleihung des Dr. Titels dessen Aberkennung!!! Was hat die Fakultät eigentlich vor 30 Jahren bei der Prüfung der Schavan- Arbeit gemacht? Was auch immer - ihren Prüfungsauftrag hat sie jedenfalls nicht erfüllt und damit in ihrer Funktion vollkommen versagt.
Insofern müßte die Faklultät ein Verfahren gegen sich selbst einleiten wg. Verletzung der Dienstpflicht. Das folgerichtige Ende vom Lied wäre der Entzug des Promotionsrechtes der phil. Fakulltät der Uni Düsseldorf.
Nicht auszuschließen ist natürlich auch, dass im Wahljahr 2013 die von der SPD- geführte Landesregierung in NRW in der sog. Plagiatsaffäre ordentlich Druck gemacht hat, um die aktuelle Berliner Regierung und damit Angela Merkel zu schwächen - aber ein Schelm, der so etwas Böses aber auch nur wagt, zu denken.

Nein,

verlangt selbstredend keinen Doktortitel von seinen Ministerinnen, aber vollständige Integrität.
Und wer sich aus wirtschsaftlichen oder persönlichen Gründen einen Doktortitel erschleicht ist einfach nicht tragbar!
Sondern schlicht und einfach eine Betrügerin!

Noch dazu wenn sie seinerzeit aus Eitelkeit oder Geschlechterkampf massiv gegen unseren ehemaligen Kriegs- äh Verteidigungsminister gewettert hat, dem derselbe bedauerliche Fehler unterlaufen ist.

So langsam bricht die Regierung Merkel zusammen...
Aber was solls, nach der nächsten Bundestagswahl entschwinden die ganzen Pappnasen in die Wirtschaft, der sie ja jahrelang so schön unter die Arme gegriffen haben!
Vielleicht richten sie dort weniger Schaden an?

Na und?

Hat sie halt keine gültige Doktorarbeit zu einem belanglosen Thema geschrieben und ist 30 Jahre lang mit einem falschen Titel rumgelaufen - was solls? Für die Arbeit als Politiker, auch als Bildungsministerin, braucht man keinen Doktor. Und es ist kein Plagiat, Fehler hat sie ohnehin schon eingeräumt, die Sache könnte vorbei sein - aber Frau (nicht Doktor) Schavan muss ja klagen...

@bob1920

Es ist gar nicht die vordringliche Aufgabe der Gutachter, bei einer Dissertation zu prüfen, ob ein Plagiat vorliegt. Das ist selbst heute innerhalb des kurzen Begutachtungszeitraum nur dann möglich, wenn die Dissertation elektronisch vorliegt und mit Hilfe von entsprechender Software untersucht wird. In den 80ern war dies schlicht und ergreifend in dem Umfang gar nicht machbar. genau aus diesem Grund muss der Doktorand ja zusammen mit seiner Dissertation eine eidesstattliche Erklärung darüber abgeben, dass er nicht plagiiert hat!!! Diese Erklärung wäre gar nicht notwendig, wenn es eh die Aufgabe der Gutachter wäre, das zu überprüfen.

Jetzt muss Schavan zurücktreten (und @Plantin)

"Wer ist das nächste Opfer?..."

Opfer sind die tausenden Doktoranden und Doktoren, die ihre Arbeit sauber und ehrlich tun - und durch solche Plagiate ihre Glaubwürdigkeit verlieren!

Frau Schavan ist hier als Opfer zu bezeichnen, dreht die Fakten um. Sie trägt mit dazu bei, dass der Doktor-Grad völlig in Verruf kommt und schadet so den ehrlichen Doktoranden und Doktoren. Die Uni bescheinigt ihr sogar Vorsatz! Eindeutiger gehts nicht mehr.

So, und jetzt muss Schavan als Wissenschafts- und Bildungsministerin (!!!) wirklich zurücktreten. Sie hatte sich für Guttenberg "fremdgeschämt", jetzt wäre es an der Zeit mal über ihr eigenes Handeln nachzudenken....

@Jimm

In den alten Studiengängen gab es, zumindest an einigen Unis oder in einigen Fächern, die Möglichkeit zu beantragen, dass man direkt eine Dissertation als Abschlussarbeit einreicht - den Zwischenschritt der Diplom- oder Magisterarbeit also überspringt. Dafür musste man eigentlich nur einen Prof. o.ä. finden, der die Arbeit annimmt.
Dies war bei ihr wohl der Fall. Bei Aberkennung wäre das dann also auch der komplette Verlust des Abschlusses.

@ mr_mad_man

Danke für die Info hier! Ich freue mich über Dr. Schavans Entscheidung zu Klagen und bin sicher das sie erfolgreich sein wird!
Im übrigen habe ich mich z.Z. gegen eine Promotion entschieden um mich selber besser auf meine Arbeit konzentrieren zu können aber irgendwann möchte ich die auch noch machen!

Nicht zu fassen, dass eine deutsche

Uni sich entblödet, einen Doktortitel zurück zu ziehen, den sie ein viertel Jahrhundert zuvor vergeben hat. Eingeknickt vor dem Plebs, den Medien und irgendwelchen Blogbetreibern und Kommentatoren, deren interlektuelle Lebensleistung sich sich in Lektüre und evt. Verfassen von 10 Zeilen-Nachrichten und Gedankenfetzen erschöpft. Die habens natürlich inmer schon gewusst. Konsequenterweise sollte die Düsseldorfer Uni systematisch sämtliche Doktorarbeiten der letzten 25 Jahre prüfen, denn es ist kaum vorstellbar, das dies ein Einzelfall ist. Wird sie natürlich nicht machen. Dann sollte das Ministerium in Düsseldorf mal den Betrieb überprüfen.

@Pero

Darum geht es doch überhaupt nicht. Ob jemand ohne oder mit irgend einem Adels- oder Doktortitel tolle Arbeit leistet, ist mir (mit) völlig egal. Es gibt vermutlich auf beiden Seiten (prozentual gesehen) gleich viele Idioten.

Was ich aber nicht akzeptieren kann, ist, wenn eine Promotionsrahmenordnung, die unter Federführung von Frau Schavan entstanden ist, mich dazu zwingt, mehrere Jahre meines Lebens zu opfern, während die Dame selbst sich mit Lug und Trug an der erforderlichen Leistung vorbeidrückt.

Da geht es um Gerechtigkeit. Und Aufrichtigkeit. Und Gewissen. Nicht um den Wert des Titels an sich.

@Plantin

>>... "in dubio pro reo" zählt in diesem Fall anscheinend nicht.<<

Wissen wir nicht, aber es scheinen keine Zweifel am Plagiat zu bestehen. Insofern verstehe ich Ihre Aufregung nicht.
Und Frau Schavan als "Opfer" hinzustellen, halte ich für Parteinahme Ihrerseits.

Gruß, Klako

Der Fehler liegt im Uni-System

Als promovierte Wissenschaftlerin im deutschen Wissenschaftsbetrieb wundern mich solche Verfahren und ihre Resultate wenig. Eine Promotion (und deren Bewertung) ist fast ausschließlich abhängig von einzelnen ProfessorInnen, die nach Gutdünken entscheiden können.
Promovierende unterliegen einem absoluten Abhängigkeitsverhältnis. Gute Vernetzung, entsprechender Sozialstatus etc. kann in bestimmten Fakultäten auch heute ein erfolgreiches Verfahren befördern. Es wird dringend Zeit, dass Promotionsverfahren transparenter und nach objektiveren Kriterien durchgeführt werden.
Ein erster Schritt wäre vielleicht die Überprüfung der Dissertationen heutiger ProfessorInnen, die sich in ihrer Karriere nicht mehr besonders durch eigene wissenschaftliche Leistungen hervorgetan haben.
Die meiste wissenschaftliche Arbeit wird am ach so gepriesenen Wissensschaftstandort Deutschland von schlecht bezahlten und befristet beschäftigten MittelbaumitarbeiterInnen geleistet.

mal nachdenken

Es wundert einen schon, dass bei solch einer Meldung nur auf eine Person draufgehauen wird.

Jeder, der selbst eine Arbeit verfasst hat, weiß, wie schwer es unter Umständen sein kann, an Primärliteratur zu kommen. Selbst heute noch ist nicht jeder aktuelle, wissenschaftliche Artikel frei erhältlich, teilweise muss dafür ordentlich bezahlt werden.

Drehen wir es mal um. Schavanplag hat kein Impressum. Wer veröffentlicht dort diese ganzen Sachen? Ich finde es feige, bei solchen Vorwürfen anonym zu bleiben. Und die Uni Düsseldorf wurde auch in eine Ecke gedrängt, dass das Ergebnis absehbar war ...

Und an alle, die hier lästern: Lest eure Kommentare vor der Veröffentlichung Korrektur. Schreib- und Grammatikfehler sind hier zu entdecken, das ist der Wahnsinn!

wenn jetzt eindeutig gestimmt wurde, dass sie ihren Doktor

Titel abgeben muss, dann ist sie als Bildungsministerin einfach nicht hinnehmbar! Aus diesem Grund sollte sie nun abdanken!

Frau Schavan: damit landen Sie auf der Nase!

Wie bitte?? Frau Schavan will dagegen klagen?? Damit wird sie erneut auf die Nase fallen!! Das sollte sich Frau Schavan selbst und der Öffentlichkeit nicht mehr antun! Nein Frau Schavan, bitte lassen Sie dass und treten Sie sofort zurück! Sie sind untragbar geworden als Bundesbildungsministerin!!

Sowas kann und darf nicht mehr im Amt bleiben oder aber der Wähler muss sie per BT-Wahl aus dem Amt befördern. Wie hätten Sie es lieber??

Von daher: tun Sie sich und der Öffentlichkeit dieses Schmierentheater nicht mehr an!

Wer politisch nichts bringt, muss unter der Gürtellinie kämpfen.

An dieser Entscheidung der Uni Düsseldorf hat doch niemand ernsthaft gezweifelt, oder? Am wenigsten Frau Schavan. Sie wird sich die nächsten Schritte längst überlegt haben. Ich kann nur hoffen, dass sie vor Gericht geht.
Wer sich diese Seite der Plagiatsjäger mal angesehen hat, kann ja nur lachen. Die Vorwürfe sind doch völlig hergeholt und das Verfahren der Uni Düsseldorf widerspricht jeglicher Rechtsstaatlichkeit: der Ankläger fällt gleichzeitig auch das Urteil und ist dabei nicht mal vom Fach. Und ob die Studenten und der Hausmeister, die da auch mit abgestimmt haben, die Doktorarbeit überhaupt gelesen und verstanden haben? Das heraus zu kriegen, wäre doch mal eine Forschungsaufgabe für unsere sonst so investigativen Medien.
In meiner Sicht ist das Ganze eine Wahlkampfmaßnahme von Rotgrün, im Niveau vergleichbar mit dem Sternartikel gegen die FDP.
Ich hoffe nur, die Regierungsparteien lassen sich auf diesen Wahlkampfstil nicht ein, wenn es auch auf den ersten Blick verlockend wäre.

Die Wahrheit ist oft schmerzlich..

aber notwendig, um gewisse Leute auf den Boden der Tatsachen zurückzuführen.
Einen Dr.-Titel zu erschwindeln ist und darf kein Kavaliersdelikt sein.
Wie intelligent Frau Schavan ist spielt in diesem Fall keine Rolle.

Frau Schavan hat sich durch ihren zu Unrecht erworbenen Dr.-Titel Vorteile im Ansehen erworben - ihr Einkommen war entsprechend hoch.

Da lob ich mir doch einen einfachen Facharbeiter !!!!
Er verdient zwar nur einen Bruchteil und muß auch noch um seine Rentenansprüche bangen, aber er ist ehrlich.

Die Sache ist noch nicht vorbei...

...jedenfalls nicht, was den Doktortitel anbelangt: da werden wir jetzt spannende Gerichtsverfahren erleben, was auch notwendig ist, weil das endlich zur Maßstabsklärung beitragen wird - was ist noch Nachlässigkeit, was ist schon Plagiat? Im Fall Schavan war die Wissenschaft da ja durchaus geteilter Meinung. Was da am Ende herauskommen wird, kann heute ernsthaft niemand sagen.

Anders ist es mit dem Ministerposten. Es wird wohl diese Woche noch eine Änderung im Kabinett geben.

Person und Gewissen

Vielleicht kann ja nun doch noch der große Moment der Person Schavan kommen, wenn sie ihr Gewissen entdeckt und mehr als Flüchtigkeitsfehler eingesteht - ihr Ministeramt wäre damit aber nicht zu halten, höchstens ein Abgang in reumütiger "Würde"...

gerne würde ich als Studierender abschließend ihre großen Verdienste würdigen, aber es würde mir dann doch sehr schwer fallen einen zu benennen - in dem Sinne muss das ernüchternde Fazit des Tages einfach lauten, dass es ein Sieg für die wissenschaftliche Arbeit in diesem Land ist - nicht mehr und nicht weniger...

Oh Mann,

jetzt ist garkein Doktortitel mehr sicher.
Diese momentane Hetzjagd auf Doktoren (und die somit auch sehr gereizten Prüfungskommissionen) grenzt schon fast an Paranoia. Ich möchte mal wissen, wer all diese alten Arbeiten wieder hervorkramt um sich damit zu profilieren.
Aber diese Hetzjagd macht ja wieder Spass, zumindest denjenigen, die nicht an einer Dissertation gearbeitet haben, ja es nicht einmal versucht haben. Naja, es ist sicher einfacher, jemandem Fehler "nachzuweisen", als selber fehlerlos zu arbeiten. Gute Nacht Deutschland!
Frau Schavan hat in ihrem Leben sicherlich mehr gearbeitet und auch geleistet, als so mancher dieser "Doktorenjäger".

"Fremdschämen" ist vorbei...

...jetzt ist "Eigenschämen" angesagt, Frau Schavan!

Machen Sie die Angelegenheit nicht noch unappetitlicher und treten Sie zurück. Tun Sie das, was Sie auch von TzG verlangt haben.

Und wie sind die Folgen für die Uni Düsseldorf ....

... die ja heute praktisch festgestellt hat, dass man im eigenen Hause damals nicht fähig war, die Doktorarbeit von Frau Schavan richtig zu prüfen ?

Muss man da nicht korrekterweise und aus Gründen der Gleichberechtigung alle jemals in Düsseldorf erworbenen Doktortitel einzeln auf den Prüfstand stellen ?

Oder macht man das nur im speziellen Fall bei Politprominenz ?

Sehr geehrte Frau

Sehr geehrte Frau Schavan,

wie oft haben Sie doch das G8 Model, die Studiengebühren oder die Kürzungen im Bildungswesen verteidigt.
Sie haben mehr Leistung von uns gefordert und mehr Druck auf uns ausgeübt. Uns : Schüler Studenten, Professoren oder Lehrer.
...Wir standen oder stehen eher noch an der Wand.
Jedoch haben Sie die Lohrbeeren sich erschlichen und sich die Krone selbst aufgesetzt, wofür andere hart arbeiten müssen.
Es ist Hohn.
Ich muss gestehen Sie waren mir schon im Jahre 2004 sehr unangenehm und ich war in dieser Zeit "erst" auf der Realschule.Acht Jahre später bleibe ich bei meiner Meinung über Sie.
Sie treiben nicht nur eine verfehlte Bildungspolitik, wofür viele unter die Räder gekommen sind nein Sie haben sich als "Beispiel" präsentiert was nicht mehr Haltbar ist. Frau Kapitän Schavan treten Sie zurück Ihr Schiff sinkt! Es ist Zeit zugehen.

MFG

einer Ihrer vielen "Leidensgenossen"

Ein Student

Furchtbar, furchtbar, furchtbar, ...

.
... was Guttenberg, Koch-Mehrin, Schavan und andere da der wissenschaftliochen Zunft und allen ehrlich arbeitenden Akademikern angetan haben!

Grundsätzlich zucke ich mittlerweile zusmmen, wenn ich Menschen in öffentlichen Ämtern mit Her oder Frau "Dr." vorgestellt bekomme.

Ich kann mich nicht gegen die Gedanken wehren, die dann aufkeimen: "Noch so einer". "Auch nichts gelernt". Die nächste Betrügerin" ... Der Doktorgrad ist beinahe schon ein Ausschlußkriterium bei der Vergabe von öffentlichen Ämtern.

Deutschlands besten sind in wenigen Jahren im öffentlichen Ansehen zu Deutschalnds besten Betrügern geworden. Schade :-(

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

@Pero

man benötigt keinen Doktortitel für dieses Amt. Wenn man allerdings von der eigenen Uni als Betrüger überführt wird (ohne dass ich das überprüfen könnte) so wirkt die Eignung sicherlich sehr fragwürdig!

@Pero

"Ich frage mich auch wie einige andere hier, ob man für einen Ministerposten unbedingt einen Doktor braucht."

Braucht man nicht. Aber Sie sehen doch auf dem Fotohintergrund im Artikel die Kürzel "Prof." und "Dr.". Die stehen nicht umsonst da! Damit schmückt man sich. Hätte sie nie einen Dr. gehabt, gäbe es jetzt kein Problem.

Aber sie hat etwas vorgegeben, was sie nicht kann und fremde Arbeiten/Ideen als die eigenen dargestellt. Und dann kann sie keinen Beruf ausüben (Wissenschafts- und Bildungsministerin), wo es Grundvoraussetzung ist, solche elementaren Regeln zu verstehen und nicht dagegen zu verstoßen.

Alles andere als ein Rücktritt wäre ein Schlag ins Gesicht von ehrlichen Doktoranden und Studenten - und ein Totalverlust der Glaubwürdigkeit Deutschlands als Bildungs- und Wissenschaftsstandort!

Ketzerbriefe

Der Dr.-Titel gehört eh abgeschafft. Als ehemaliger TA weiß ich, wie einige dieser Titel zustande gekommen sind.Da schreiben die Doktor-Väter die Arbeiten für ihre Doktoranden, die MTA´s machen die nötigen Versuche und ein Tiermediziner macht seinen Doktortitel bei den Human-Gynäkologen....... . Was soll das eigentlich?

Die Dreistigkeit der

Die Dreistigkeit der politischen Kaste ist immer wieder verblüffend. Da wird die Dame erwischt und statt einzuräumen, dass man dereinst mal Mist gebaut hat, wird frech vor Gericht gezogen. Aber es klappt ja immer schön. Wenn der Normalbürger nur eine Kleinigkeit falsch macht, beispielsweise bei der Steuererklärung, dann kommt der Staat mit der Keule, während Leuten wie der Frau Ministerin Bundesverdienstkreuze hinterher geworfen werden.

Mit der deutschen Bildung

geht es seit Jahrzehnten nur bergab.

Bei dem Personal.

Bin gespannt, wer die/der Nächste ist.....

wer hat den Titel verliehen

Wird es nicht langsam Zeit, auch die Verursacher dieser Misere zur Verantwortung zu ziehen ?
Und was bleibt dann noch über ?

Ich bin erstaunt,

wie viele hier blindlings irgendeinem Fakultätsrat vertrauen, ohne den geringsten Einblick in das Verfahren zu haben und ohne zu wissen, wie der überhaupt zusammengesetzt ist oder wie die einzelnen Mitglieder qualifiziert sind. Alleine schon die eine Enthaltung zeigt mir, dass ein Mitglied sich entweder nicht qualifiziert sah, sich ein Urteil zu bilden oder schlicht keine Meinung zum Thema hatte.

Ich finde, Frau Schavan sollte klagen. Dinge dieser Tragweite sollten nicht im Hinterzimmer irgendeiner Uni ausgehandelt werden, sondern gehören höchstrichterlich entschieden. Ich vertraue da ganz unserem Rechtssystem.

Wenn alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind, dann muss man Frau Schavan den Rechtsweg unbedingt zubilligen.

@ Rinsui und Nachtwind

Ich glaube Ihnen gerne. Diese Hexenjagd gefällt mir aber trotzdem nicht! Es geht hier nur um Personen, nicht um Qualität der Arbeiten, deren Inhalte, etc. Wer redet, schreibt denn schon über die Arbeiten, um die es geht?

Wer ist das nächste Ziel? It's McCarthy time!

Ich frage mich

was jetzt passiert - denn letztlich ist es ja so, als wäre ein architekt jahrzehntelang ohne akademischen abschluss in seinem beruf aktiv gewesen.

hmmm - das ist schon nicht so leicht zu beantworten.

frage: hätte sie den abschluss nicht gemacht, wäre dann diese karriere möglich gewesen?

wenn man vergleicht, dass beamte durchaus für kleinere vergehen ihren job und ihre pension verlieren, dann müßte das in diesem fall zumindest für die pension gelten.

es kann ja nicht sein, dass da jemand vorgaukelt einen akademischen abschluss zu haben - entsprechend bezahlt wird und dann noch üppige pensionen erhält.

also das ist schon nicht so ganz ohne.

Der werte Doktortitel

Ja, er ist ein Status-Symbol. So sehen es auch viele Träger. Die Frage ist: für was? Es gibt gute Arbeiten, die sich spezifischen Gebieten widmen und neue Erkentnisse zutage fördern. Die Mehrheit ist allerdings wissenschaftlich wenig brauchbar und ein gekonnt ausufernders Essay. Zumeist nicht einmal das, da nur von anderen gewonnene Erkenntnisse und Ansichten zusammengefasst und niedergeschrieben wurden.

In bestimmten Bereichen würde ich die Anforderungen an den Doktor deutlich höher schrauben, insbesondere bei einigen Geisteswissenschaften.

@dreyfus

"Das für Kinderkram wie Abschreiben die Volksmoral Verjährungsfristen beansprucht, die deutlich über denen für Kindesmissbrauch, Vergewaltigung oder Totschlag liegen, zeigt ein zutiefst krankes und neiderfülltes Wesen. Abscheulich."

Was können die Schavan-Kritiker dafür, dass Kindesmissbrauch und Totschlag niedrig bestraft werden???

"Welchen Schaden richtet man bitte mit einem ergaunerten Titel in Theologie an?"

Demnach kann das Fach Theologie abgeschafft werden, ja? Mit einem Dr-Titel hat man erhebliche Vorteile. Täglich. Man wird bevorzugt und als kompetent betrachtet. Schavan hat das in ihrer Karriere zweifellos genützt, wobei andere (ehrliche) im Falle der z.B. innerparteilichen Konkurrenz den Kürzeren gezogen haben. Sie hat also durchaus Schaden angerichtet! Andere opfern JAHRE ihres Lebens, um eine ordentliche Dr.Arbeit zu verfassen, müssen dabei auf etliches verzichten. Diese Leute haben Schaden genommen. Auch weil der Dr. durch sowas unglaubwürdig wird.

Die Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten

ist was mit der Promotion nachgewiesen wird. Zum absoluten Anfänger - Grundrüstzeug, welches jedem Doktoranden eingebläut wird, gehört richtiges Zitieren. Egal ob Frau Schavan bewußt plagiiert hat, oder schlampig gearbeitet, in beiden Fällen demonstriert das Ausmaß der Fehler die fehlende Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten zum Zeitpunkt der Promotion. Damit war die Entscheidung der Fakultät m.E. unvermeidbar.

Person ohne Gewissen

Unfassbar! Die Bildungsministerin wurde von ihrer Universität als wissenschaftliche Betrügerin enttarnt. An der Stelle tiefer Scham und eines sofortigen Rücktritts setzt Frau Schavan einen kleinkarierten Rechtsstreit.

Alle erinnern sich jetzt an den schadenfrohen Blick und das hämische Lächeln, in dem Moment wo Schavan die Nachricht des Rücktritts Gutenbergs erhielt. Wer anderen eine Grube gräbt...

Selbst der selbstgefällige Baron akzeptierte die Autorität der Universität, die Bildungsministerin klagt. Das ist ein Skandal im Skandal!

@Ichbins

Fällig wäre jetzt:
1. Mindestens 2 weitere unabhängige Gutachter (damals haben mehrere Professoren die Arbeit für gut befunden, jetzt stinkt ein Gutachter gegen an und alle glauben dem? Scheint ja ein toller Lehrstuhl zu sein!)
2. Wenn man also dem Gutachter bedingungslos glauben will:
-Sofortige Suspendierung aller am damaligen Verfahren Beteiligter
-Schadensersatzforderungen an die damaligen Prüfer, die dafür alle bezahlt worden sind
-Überprüfung aller Arbeiten und Prüfungen,die von der damaligen Prüfungskommision abgenommen wurden
-Aufarbeitung der Prüfungsverhaltensweisen der damaligen Zeit
-Aufarbeitung heutiger Prüfungsmethoden zur Verhinderung von Wiederholung
Wetten, daß DAS keiner macht!

@21:13 — Ichbins

"Wetten, nichts davon wird passieren? ;-)"

Wird es nicht, was daran liegt, dass wir in einem Rechtsstaat und nicht in einem Willkürstaat leben.

Ein erstklassiger Feigheitsbeweis

.
In den Geisteswissenschaften kann man keine Dissertation schreiben, die nicht fremdes Gedankengut enthält. Alles, aber auch alles ist schon mal gesagt, geschrieben, gedacht worden. Oft schnappt man einen Gedanken auf, prägt sich eine Formulierung ein, die man nachher nicht mehr zuordnen und belegen kann.

Die richtige Konsequenz wäre: KEINE PROMOTIONEN IN DEN GEISTES- UND GESELLSCHAFTSWISSENSCHAFTEN !!!!!

Das wissen auch die erlauchten Mitglieder des Fakultätsrates. Umso erbärmlicher, dass sie nicht die Traute hatten, dem Druck der Straße zu widerstehen.

Um aus diesem Schmierentheater noch ein erstklassiges Gesamtkunstwerk zu machen, schlage ich vor, dass man sich jetzt mit gleicher Sorgfalt den DISSERTATIONEN des FAKULTÄTSRATS widmet. Ich möchte wetten, dass wir dann bald den nächsten aberkannten Titel feiern können.

@ Bernd Noll

"und ein Tiermediziner macht seinen Doktortitel bei den Human-Gynäkologen....... . Was soll das eigentlich?"

Zitat aus Wiki:
"Durch die Promotion wird dem Kandidaten die Fähigkeit zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten bescheinigt."

In welcher Fakultät der Titel erlangt wird, spielt also keine Rolle.

Es wäre wünschenswert, Frau

Es wäre wünschenswert, Frau Schavan würde SELBST etwas mitteilen!

Die Welt ist ungerecht,

sagte der Affe und machte schnell den Doktor! Ich möchte endlich wissen, wie viele tolle Super-Genies ihre Doktor-Titel betrügerisch erworben und zu ihrem lebenslangen Vorteil genutzt haben.Zum Beispiel auch in unserer schönen Stadt gibt es etliche "Großkopfete", deren Denkmäler man endlich mal abklopfen könnte.....nur, wie kommt man eigentlich an die Doktorarbeiten ran? Kann mir das jemand bitte sagen?

Der Dr-Titel ist weg...

...und damit auch die Professur !?!

Zwei Titel auf einmal zu verlieren, das hat m.W. noch keiner geschafft.

Und ausgerechnet die Bildungsministerin.

Bei allen den entzogenen

Doktortiteln der letzen Monate mit allen den richtigen Konsequenzen, stellt sich mir aber doch die Frage, warum man den Begriff "Wissenschaftliches Arbeiten" nicht in die heutige Zeit transponiert. Eine Doktorarbeit soll nämlich etwas hervorbringen, dass vorher so noch nicht dagewesen ist.
Das Internet ist dabei Seegen und Fluch zugleich. Zum einem bekomme ich sehr schnell viele benötigte Quellen, zum anderen muss ich aber auch dauernd feststellen, dass es eigentlich kein Thema mehr gibt, über das nicht jemand mal was gesagt hat. Das ich benutzte Quellen angeben muss ist nicht nur bei der Doktorarbeit klar, aber kommt nicht z.B. ein Wikipedia durch viele Schreibende der Realität näher, als wenn ich mich alleine in meinem Zimmer durch zwölf Klafter Bücher quälen muss??? Benötigen wir nicht nur eine Diskussion über die "Doktor-BetrügerInnen" sondern auch über die Vorgaben des "Wissenschaftlichen Arbeitens", die sie jetzt zu Betrügern definieren?

Alle Menschen sind gleich, .............

Was ich von anderen erwarte, muss doch für mich selbstverständlich auch gelten, oder gibt es da etwa Ausnahmen ?

@ZakMcKracken

"die Frau Schawan hat einfach pech gehabt, dass sie im Rampenlicht steht. Da schaut man schon mal genauer hin."

Aha. Merkel steht wohl noch mehr im Rampenlicht. Komisch, dass bei ihr nichts gefunden wird. Dazu kommen Dr. Rösler, Dr. Westerwelle, Dr. de Maizière, Dr. Friedrich....alle Merkels Minister.

Sie sehen, dass es nicht am "Rampenlicht" liegt.

eine(r) geht noch

aber wahrscheinlich doch noch mehr. 50 (fünfzig) weitere Arbeiten werden derzeit untersucht. Bis zur Bundestagswahl bleiben uns also noch spannende Monate.
Daß Pattex Annie der Betrug nicht anficht und sie im Amt bleiben will ist ein ganz schlechter Witz.

@ cowboy8

"Ich finde, Frau Schavan sollte klagen. Dinge dieser Tragweite sollten nicht im Hinterzimmer irgendeiner Uni ausgehandelt werden, sondern gehören höchstrichterlich entschieden. Ich vertraue da ganz unserem Rechtssystem."

Sie wissen aber schon, daß es für Frau Schavan keine höchstrichterliche, sondern nur eine verwaltungsrechtliche Prüfung geben wird?

Und Sie wissen sicher auch, daß das Rechtssystem, dem sie vertrauen - ich übrigens auch - die Aberkennung des Doktortitels nicht inhaltlich prüfen wird, sondern nur darüber urteilt, ob die Uni dabei ihre eigenen formalen Regelungen tatsächlich eingehalten hat?

Ja, das wissen Sie bestimmt, aber manch anderer hier vielleicht nicht.

Liebe Hexenjäger, es geht bei

Liebe Hexenjäger,

es geht bei Frau Schavan, anders als bei etwaigen Betrügern (Guttenberg) um Formfehler, die ihr jetzt nach Jahrzehnten angelastet werden. Das ganzer richtig schön Medienwirksam, wie es sich heute gehört. Hat sich irgendwer hier der nach dem Kopf der Ministerin ruft mit der Doktorarbeit an sich befasst? Kann jemand hier aus erster Quelle mitreden? Also, ich verurteile weiterhin den Herrn zu Guttenberg, was er gemacht hat war ein No Go, aber was hier entsteht hat mehr von der Inquisition im Mittelalter als von echter Aufklärung...

Plagiierte Lebenswege...

Ich frage mich ja immer, was es mit den Lebenswegen der Erwischten gemacht hätte, wäre ihr Betrug eher aufgedeckt worden (im Idealfall eben direkt nach dem Einreichen).
Es ist ja nicht so, dass ich den Betroffen nicht zutraute, die Arbeit gemäß der Regeln zu erstellen, aber für mich wiegt diese Selbstsakrosanktheit viel schwerer als Doofheit - auf der negativen Seite...
Guttenberg kann noch einmal nachlegen, das kann Schavan nicht. Beide hätten nie an 'ihre' Positionen kommen dürfen.
Keiner sollte sich vormachen, sie wären nur in ihrer Doktorarbeit so vorgegangen...

@21:33 — Linuxpinguin

"Frau Schavan will dagegen klagen?? (...) Das sollte sich Frau Schavan selbst und der Öffentlichkeit nicht mehr antun!"

Warum eigentlich nicht? Was ist denn am Rechtsweg in einem Rechtsstaat so verwerflich? Vor allem wäre ein öffentliches Verfahren transparent. Das will doch hier immer jeder, oder nicht?

@habu

"Das wissen auch die erlauchten Mitglieder des Fakultätsrates. Umso erbärmlicher, dass sie nicht die Traute hatten, dem Druck der Straße zu widerstehen."

Welcher Druck? Bis zuletzt war die Mehrheit der Bevölkerung pro Schavan und sogar praktisch alle politischen Gegner hielten sich sehr dezent zurück! Von "Druck der Straße" kann also keine Rede sein.

Soso, Klagen will sie also

Gegen was, frage ich mich.
Es ist immer noch Sache der Uni einen Titel zu vergeben oder eben nicht. Es gibt da keinen rechtlichen Anspruch darauf. Stellt sich heraus, dass sie betrogen hat muss Schavan selbstverstaendlich den Titel zurueckgeben.
Was gibt es da rechtlich zu diskutieren ?
Da ist nichts in dubio pro reo.
Eventuell koennte sie von der Uni verklagt werden. Immerhin hat sie mit ihrem Betrug viel Geld verdient und die Uni in ein schlechtes Licht gerueckt. Das waere dann rechtlich zu klaeren.

Wer Geld hat kann sich JEDES Gutachten kaufen. Fuer entsprechende Betraege wird sie hunderte Gefaelligkeitsgutachten bekommen.

Alles außer einem Rücktritt

Alles außer einem Rücktritt wäre schäbig!

re habu

"In den Geisteswissenschaften kann man keine Dissertation schreiben, die nicht fremdes Gedankengut enthält. Alles, aber auch alles ist schon mal gesagt, geschrieben, gedacht worden. Oft schnappt man einen Gedanken auf, prägt sich eine Formulierung ein, die man nachher nicht mehr zuordnen und belegen kann."

So einen Schmäh kann eben nur einer schreiben, der noch nie promoviert hat.

So wie man bei vielen Kommentaren hier mit hoher Trefferwahrscheinlichkeit sagen kann: der/die hat noch nie eine Diplom-/Magister-/Doktorarbeit selbst geschrieben.

Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein

Deutschland hat offensichtlich ein Problem mit Doktortiteln.
Bei der Flut von aberkannten Titeln muss man sich nun fragen, wie es dazu kommen konnte?
Wer hat die Dissertationen bewertet? Mit welcher Sorgfalt? Nicht die Aberkennung, sondern die Anerkennung ohne gewissenhafte Prüfung ist der Skandal.
Möchte ich der Doktorvater von Annette Schavan sein? Nein - dann wäre ich doch mindestens genau so schuld! Was ist die Konsequenz für ihn? Muss er jetzt auch seinen Hut nehmen? Ist das nicht billigendes Inkaufnehmen? Fahrlässige Nachlässigkeit?
Und die Integrität der Richter? Was finden wir bei der Überprüfung ihrer Dissertationen? Sind sie überhaupt qualifiziert, zu urteilen? Wodurch? Wer hat ihre Arbeiten überprüft?
Ich hoffe, ich hoffe für die Glaubwürdigkeit deutscher Doctores, für das Ansehen deutscher Wissenschaft im Ausland überhaupt, dass dies nur Fragen sind und keine Abgründe ...
… wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein

Peinlich Heine Universität Düsseldorf!

Wer sich die Mühe macht, Shavanplag mal durchzuschauen findet auch da viel heiße Luft. Ja, es ist nicht idie feine englische Art, Primärliteratur zu zitieren, wenn man nur sekundäre Quellen benutzt hat. Aber es ist auch nicht so gravierend wie etwa die Plagiate von Guttenbergs, der ganze Abschnitte übernommen hat.

Ein Zweites: Was ist das überhaupt für ein Dissertationsthema? Wer hat so ein endlos ausuferndes Schwafel-Thema eigentlich an eine junge Doktorantin vergeben? Welche Fakultätsmitglieder haben diese Arbeit durchgehen lassen? Meine Sympathie für Frau Shavan hält sich in Grenzen und von ihrer Bildungspolitik halte ich auch nicht viel. Aber hier liegt die Verfehlung eher in dem Unisystem der siebziger und achtziger Jahre, in denen die Unis nur so aus dem Boden gestampft wurden und offensichtlich die Qualität der Professoren zumindest teilweise miserabel war. Dafür kann die junge Doktorantin nichts!

Freilich: Nachdem sie sich bei Guttenberg so echauffiert hat, muss sie gehen!

5. Februar 2013 - 21:43 — Plantin

Es geht sehr wohl um die Qualität der Arbeiten... alles andere ist anzunehmen wäre unsinn.

"Die Promotion war seinerzeit

"Die Promotion war seinerzeit Schavans erster Studienabschluss. Bei einer Aberkennung des Doktortitels hat Schavan somit keinen Hochschulabschluss."
Das ist der Teil den ich überhaupt nicht Verstehe. War/Ist das gängige Praxis in den Geisteswissenschaften (zumindest bei "Heinrich-Heine")?
Ich habe selbst viele Bekannte, die einen Doktorgrad (auch inden 1970er und 1980er Jahren) Errungen haben. Hierbei handelt es sich aber fast ausschließlich um Naturwissenschaftler und Ingeneure, die allesamt "ohne Doktor" noch Diplom-Ingeneure/Chemiker/usw. wären...

Ansonsten bin ich der Meinung, dass eine weitgehende Überprüfung von Dissertationen (gerade aus den 1970er und 1980er Jahren) sicherlich eine Menge Arbeiten finden würde die nach heutigen Quellenüberprüfungsmethoden/möglichkeiten als "Plagiate" eingestuft werden müssten.
Wer konnte 1980 schon ernsthaft alle Quellen des Probanden überprüfen, geschweige denn Übereinstimmungen von Textpassagen im großen Maßstab feststellen?

in der DDR undenkbar

Vorraussetzung für eine Promotion sollte wenigstens ein abgeschlossenes Hochschulstudium sein. Dass das nicht so war, passt in das Bildungschaos im heutigen Deutschland.

Warum sich die ehemalige FDJ-Funktionärin Merkel hinter Schavan stellt ist unklar. Merkel hat unter DDR-Bedingungen promoviert und hat sich auch keine "Schusselfehler" erlaubt. Da war Margot Honecker Bildungsministerin.

@21:33 — Rotkäppchen

"Wer sich diese Seite der Plagiatsjäger mal angesehen hat, kann ja nur lachen."

Richtig. Den meisten Erklärungen, warum eine bestimmte Textstelle ein Plagiat sei, BASIERT auf der Annahme der Betrugsabsicht.

"...das Verfahren der Uni Düsseldorf widerspricht jeglicher Rechtsstaatlichkeit: der Ankläger fällt gleichzeitig auch das Urteil und ist dabei nicht mal vom Fach."

Besser kann man es kaum auf den Punkt bringen.

"Und ob die Studenten und der Hausmeister, die da auch mit abgestimmt haben, die Doktorarbeit überhaupt gelesen und verstanden haben?"

Immerhin gab es eine Enthaltung. Vielleicht war es der Hausmeister.

re sascha74

"Kann jemand hier aus erster Quelle mitreden?"

Und? Können Sie's?

Waren Sie im Fakultätsrat dabei? Haben Sie die Gutachten gelesen?

Welche Kompetenz maßen Sie sich selbst an und sprechen sie anderen ab?

Ich finde das einfach klasse.

In der Schule beim Abschreiben erwischt worden, eine 6 bekommen und anschliessend zum Rechtsanwalt rennen und Gutachten verlangen.
Gehts noch peinlicher ?

Ich muss mich nun fremdschaemen, tut mir leid,

@ Sascha74

"es geht bei Frau Schavan, anders als bei etwaigen Betrügern (Guttenberg) um Formfehler, "

Nein, genau das tut es nicht. Ein Formfehler wäre es vielleicht, in einem, zwei oder drei Fällen Zitate nicht korrekt gekennzeichnet zu haben.

Aber hier liegt es anders, wie auch die Uni Düsseldorf heute abend bekannt gab.

Der Rat habe es als erwiesen angesehen, "dass die damalige Doktorandin systematisch und vorsätzlich über die gesamte Dissertation verteilt gedankliche Leistungen vorgab, die sie in Wirklichkeit nicht selbst erbracht hatte". Der Rat habe eine "vorsätzliche Täuschungsabsicht" festgestellt, heißt es in der Stellungnahme der Universität.

Formfehler?

Nein, sicherlich nicht (nur)!

5. Februar 2013 - 22:04 — Sascha74

Ja und Nein.

Plagiieren ist etwas anderes als fehlerhaftes arbeiten. Aber, da das Ziel einer Promotion der Beweis ist selbstständig wissenschaftlich arbeiten zu können müssen Fehler damit bestraft werden: Ziel nicht erreicht - durchgefallen.
Wenn ein 6 Jähriger 2 + 2 mit 5 beantwortet ist das Ziel auch verfehlt und er durchgefallen. Wenn man in seiner Diplomarbeit fehlerhaft zitiert wird diese nicht angenommen: Durchgefallen.
Das selbe gilt dann auch für Dissertationen. Und ein Fehler ist ein Fehler ist ein Fehler ist ein Fehler. Egal ob sofort, nach 2 Wochen oder 33 Jahren.

An alle Buchverlage

Die Verleger sollten das Geld einklagen, welches Sie verdient hat mit den Büchern und das sollte gestiftet werden in Bildungseinrichtungen!
Nicht nur Rücktritt, sondern viel mehr sollte bei diesen Betrügern passieren.
So etwas, als Bildungsvorbild oder Politikerin wie Koch-Mehrin und co. NEIN DANKE!

POLITIK MUSS EHRLICHER WERDEN UND ES MUSS NUN WAS PASSIEREN; DAMIT DAS VOLK WIEDER VERTRAUEN BEKOMMT!!!

Der falsche Dr., der ein Briefträger war, kam sogar ins Gefängnis und Sie hat das Volk getäuscht ist mindestens genauso schlimm, wenn nicht sogar VIEL schlimmer.

Die Universität Düsseldorf ...

... wird sich gnadenlos blamieren! Hätte nicht irgendjemand sie angesichts eines derart unwissenschaftlichen Gebarens aufhalten können? Der Fehler fällt doch wieder auf unsere gesamte Forschungs- und Lehrlandschaft zurück, die ohnehin in weiten Teilen der Gesellschaft und Politik Akzeptanzprobleme hat...

Schavan klagt gegen Bildungsinstitution

Als Privatperson hätte Frau Schavan wie jede andere Person auch natürlich das Recht, gegen die Entscheidung, den Doktortitel abzuerkennen, zu klagen.

Ihrer derzeitigen Position ist ein solcher Schritt jedoch kaum zuträglich.

Dass sie als Bundesbildungsministerin nun dazu übergeht, gegen die nachvollziehbare Entscheidung einer ihrer Bildungsinstitutionen zu klagen, zeigt überdeutlich den geringen Respekt, den die Ministerin gegenüber diesen Institutionen und der akademischen Fachwelt besitzt.

Eine solche Ministerin ist nicht mehr tragbar!

Ganz großes Kino ;)

Ich bin wirklich mal gespannt, wie lange die Kanzlerin das nun folgende Spiel noch mitmachen wird. Frau Schavan beabsichtigt nach neuesten Medienberichten, Klage gegen das Urteil einzulegen.

Unabhängig vom Ausgang dieses Verfahrens haben wir dieses Jahr aber ein Wahljahr und wenn man sich mal überlegt, dass jede Oppositionspartei nur Bilder von Schavan oder Guttenberg auf ihre Wahlplakate drucken braucht, mit der Unterzeile "Die solltet ihr nicht wählen" oder "So nicht!", ist die Ministerin auf keinen Fall haltbar - unabhängig davon, ob man ihr nun glaubt oder nicht.
Vor zwanzig Jahren gehörte es bei Politikern noch zum guten Ton, politische Verantwortung zu übernehmen (selbst wenn man selber keine persönliche Verantwortung für Probleme hatte) und zurückzutreten.

Heutzutage scheint dieser gute Ton bei der Frage nach Person und Gewissen verloren gegangen zu sein.

CDU

Die Kollegen von CDU und CSU stehen zu hauf im Verdacht ihre Persönlichkeit überhöht zu haben oder sich persönlich bereichert zu haben oder demokratische Regeln missachtet zu haben. Ich frage mich ob das nich was über die Politik einer Partei aussagt, wenn sie ein solches Personal hat?

Schon sehr peinlich!

Der Budnesbildungsministerin wird der Doktorgrad entzogen, noch dazu mit 10 zu 2 Stimmen.
Der Rechtsweg seht Frau Schavan natürlich offen, jedoch sehe ich bei dem Ergebnis der Abstimmung nur wenig Chancen.
Frau Schavan sollte zumindest bis zur rechtlichen Entscheidung im Zuge des Schadensabwehr ihr Amt nicht weiter ausüben.
Dieser erneute Vorgang sollte wieder einmal mehr zum Nachdenken anregen, ob ein Doktorgrad tatsächlich mit einer besonderen gesellschaftlichen Stellung gleichgesetzt werden darf und ob nicht endlich mit dem Standesdünkel der promovierten Damen und Herren Schluss gemacht werden soll. Arbeitsrechtlich bin ich beruflich immer noch verpflichtet einen Doktorgrad bei der Anrede zu verwenden, auch wenn der Doktor niemals Namensbestandteil war und ist.

@Neuromantiker

Ja!
Viele haben damals versagt bei der Prüfung. Oder auch nicht ...
Wenn ja: dann müssen doch die auch zur Rechenschaft gezogen werden!
Und was ist mit den anderen Dissertationen, die die damalige Prüfungskommission für gut befand?
Muss man die nicht auch alle überprüfen?

Hexenjagd? McCarthy time?

Nein, darum geht es mit Sicherheit nicht! Zur Erinnerung: McCarthy war ein Gesinnungsschnüffler. Es geht hier hingegen schlicht und erschreckend um die (mögliche?!) Erschleichung eines Titels, bei Frau Schavan sogar um den einzigen akademischen Abschluss, den sie hätte. Nun vergleichen wir mal die durchschnittlichen beruflichen Lebensläufe eines Menschen mit akademischem Titel und den eines Menschen ohne Berufsausbildung (Schulabschluss mal aussen vor)...Diejenigen, die immer noch glauben, das Ganze sei eine Hexenjagd, müssten spätestens jetzt kapieren, worum es wirklich geht: Entweder um Fleiss, Schweiss und manchmal auch Tränen ("Das schaffe ich nie..."), oder um schlichte, widerliche Trickserei, die zu einem Vorteil führt, der eben nicht auf harter, und vor allem gewissenhafter Arbeit beruht. Ich kann da jeden ehrlichen Doktoranden verstehen, der über diese Haltung gegenüber wahrhaftiger wissenschaftlicher Arbeit entsetzt ist.
Nur darum geht es, und nicht um den Titel an sich.

Polütüker das "ü" soll an

Polütüker

das "ü" soll an Lügen erinnern, aber für mich ist es dem Kabarett zugehörig, sonst könnt ich es nicht ertragen

Wie peinlich wird es denn jetzt noch?

Klagen will sie, die Fr. (?Dr.?) Schavan wegen Form- und Verfahrensfehler? Gehts noch!?

Plagiat ist doch offensichtlich Plagiat und bedeutet doch nichts anders, als das Sie sich etwas "erschlichen" hat, was Sie durch eigene Leistung nicht verdient hat.

Das, sie ist so nicht haltbar. Die Tatsache, dass Sie bis jetzt die Entscheidung aus gesessen hat, disqualifiziert sie für sämtliche politische Ämter.

Wie viele Jahre hat diese Frau Einkommenshöhen erzielt, weil sie einen Doktor-Titel führt? Das müsste sie eigentlich zurückzahlen. Es stand ihr schlichtweg nicht zu...

...wenn es denn Plagiate sind und Fr. Schavan wird am Besten wissen wie ihr Werk zustande gekommen ist.

PEINLICH!

re habu und karwandler

Es ist in allen Wissenschaften notwendig, die Arbeiten anderer als Fundament der eigenen Dissertation zu verwenden. Nur muss die Dissertation beweisen, dass der Kandidat fähig ist, wissenschaftlich zu arbeiten und die Wissenschaft um Neues zu bereichern. Daher könnte man z.B. guten Gewissens existierende Erkenntnisse verwenden, um daraus neue Erkenntnisse bzw. Perspektiven zu gewinnen. Wer existierendes Wissen als eigene neue Erkenntnisse ausgibt, entwertet damit die Substanz seiner Arbeit. Die Frage lautet also, ob die verbleibende Substanz für den Titel ausreicht. Das zu beurteilen ist im Fall Schavan sicher komplex. Meine Doktorarbeit ist für jede Person weltweit und kostenlos abrufbar, was auch stark genutzt wird. Würde das für alle Arbeiten gelten, täten sich Plagiateure wesentlich schwerer.

Schande für Deutschland

-
Jetzt wird wieder herumgezetert, Freunde und Parteifreunde nehmen Stellung.
Talkshows ohne Ende zu Schavan und ihren Betrug.

Und dann muß sie schließlich doch endlich zurücktreten.

Kennt man doch alles von unseren "geistig-moralischen" und "geistig-politischen Wendern".

Kannte man bisher nur ausgerechnet von einer deutschen Bildungsministerin noch nicht.

Schande für Deutschland !

Hugo

Ruhig Blut

Bei all dem hin und her sollten wir "unbeteiligten" uns entspannt zurücklehnen und mal abwarten, ob die Entscheidung aus Düsseldorf korrekt war und ob eine Klage überhaupt zugelassen wird.

Wenn Frau Schavan keinen Doktortitel mehr tragen darf,dann ist sie als Bildungsministerin nicht zumutbar.

Rufschädigend ist das heutige Ergebnis aber auf jeden Fall schon.

Einfach nur traurig....

und das sollen unsere Leitwölfe sein... einfach nur traurig....

Trotz Drohung!

Das ist ihr wohl noch nicht unter gekommen. Da droht die CDU-Politikerin und beeindruckt nicht. Natürlich wird die Politik irgendwann zurückschlagen. Der CDU macht man keine Schwierigkeiten. Aber die Herren der Kommission haben sich nicht unterkriegen lassen. Alle Achtung!
Weg mit den ganzen konservativen und neoliberalen Schummelpolitikern!

Wie abgehoben jetzt auch noch mit Klage zu drohen

Endlich haben sie diese unerträglich von sich eingenommene Schuldirektorinnentype am Wickel!
Soll nur wieder zeigen, was ich immer sage:
Wo plakativ "Gewissen" draufsteht, ist de facto am wenigsten "Gewissen" drin.
Diese Frau ist für mich der Inbegriff ruchlosen Politikertums.

Deutschland

Geht es nur mir so, oder kommt es anderen auch so vor, als ob wir nur von Lügnern und Betrügern regiert werden?

Dabei sind doch die Bildungschancen nirgendwo in Europa so ungerecht verteilt wie hier in Deutschland.

Wo soll das noch hin führen?

5. Februar 2013 - 22:11 — Nachtwind

Oh nein, würde es um die Qualität der Arbeit gehen, wäre hier nicht so viel Häme im Spiel.
Hier geht es vor allem um die Person. Etwas anderes anzunehmen wäre naiv.

@ cowboy8

"Den meisten Erklärungen, warum eine bestimmte Textstelle ein Plagiat sei, BASIERT auf der Annahme der Betrugsabsicht."

Tatsächlich ist es genau umgekehrt.

Aufgrund des Vorhandenseins eines Plagiats - das hat übrigens die Rechtsprechung, der Sie ja so vertrauen, schön definiert, ab welcher Übereinstimmung von Texten von einem Plagiat auszugehen ist - wird im multiplen Wiederholungsfalle von einer Täuschungsabsicht ausgegangen.

Bei Schavans Arbeit liegen ganze Absätze vor, die bis auf wenige Worte übernommen wurden, die ganz eindeutig plagiiert sind (wie in vergleichbaren Urheberrechtsschutzverfahren der Vergangenheit bis hin zur höchstrichterlichen (!) Bestätigung festgestellt wurde).

Bei einer Vielzahl von Plagiaten und der objektiv falschen Eidesstattlichen Erklärung der Doktorandin hatte die Uni Düsseldorf kaum eine Alternative zu Aberkennung.

Es

sollten alle Bücher vom Markt genommen werden, da wahrscheinlich oder wohl eher auf jdem Fall, in diesem Büchern der gleiche Fehler gemacht wurde und es somit keinen Wert mehr hat.
Zudem sollten alle Einnahmen durch diese Bücher als Spende abgegeben werden.

Richtig

Bei den ganzen Betrugsskandalen (angefangen bei zu Guttenberg) wundert es mich doch sehr, dass die Herrn Doktorvater ungeschoren davongekommen sind.
Eine Promotion wird schließlich begutachtet. Wie kann es sein, dass die heutige Komission anders urteilt, als die damaligen Gutachter?
Ich mag weder Frau Schavan noch Herrn zu Guttemberg! Aber eine Promotion wird betreut, sie wird nicht im luftleeren Raum alleine verfasst! Der Doktorvater begleitet diese wissenschaftliche Arbeit und leitet sie an! Was hat der Betreuer von Frau Schavan getan? hat er am Ende seinen Job nicht korrekt erledigt? Das Urteil der Universtität Düsseldorf ist ein Eigentor, es sagt, dass Promotionsgutachten der Uni-Düsseldorf soviel taugen, wie Einschätzungen von Börsenanalysten und dokumentiert nur den Notstand im Wissenschaftsbetrieb.
Was ist eigentlich mit der Promotion von Herrn Dr. Kohl? Ist sie immer noch unter Verschluß in der Historischen Fakultät von Heidelberg?

F.

Wie steht es um die Dokotorarbeiten der Profs in Düsseldorf?

Haben Sie die Vorwürfe auf der Seite schavanplag tatsächlich gelesen? Ich habe mir einige Kostproben gegönnt. Es verdrehen sich einem die Augen! So was von klein klein! Mit diesen Maßstäben könnte man sicherlich einen großen Teil der Doktortitel in Deutschland kassieren. Wie wäre es, mal die Promotionsarbeiten der Professoren in Düsseldorf zu prüfen. Ich schätze, danach wären einige Professoren nicht mehr im Amt. Vorausgesetzt, es werden die gleichen Maßstäbe angelegt wie bei Frau Schavan.

Keine Aufregung, Frau Schavan !

Machen Sie erst mal Urlaub, um sich vom Stress zu erholen. Fahren Sie ins Gebirge. Vom Guttenberg soll man eine wunderbare Aussicht haben :-)

Warum Opfer?

Wer es nicht ernst nimmt und es sich zu leicht macht, sollte es nicht erhalten.
Komisch, dass gerade die in hohen Positionen sitzen, uns immer Plagiate liefern...

1. Das sollen wir hinnehmen? Ich, denke nicht.

2. Bezahlen wir weitern, als Steuerzahler und nehmen es hin? Warum, alle anderen die einen niedrigern sozialem Status haben, die bekommen einen drauf. Es kommen Andere ins Gefängnis. Deshalb ist eine Meinung raus aus der Politik.

Aebr, es ist nur eine Meinung. Was geschieht sehen wir und erwarten, den Widerspruch von Ihr.

5. Februar 2013 - 22:33 — Plantin

Ja, hier ist Häme im Spiel. Ist ja auch richtig so. Reicht ja nicht, dass sie selber betrogen hat - sie hat sich ja sehr gegen ktg damals profiliert und sich öffentlichkeitswirksam fremdgeschämt..
Dann muss man eben damit leben, wenn genau das auf einen zurückfällt.

Was die Entscheidung der Universität angeht kann man davon ausgehen, dass DAS sehr objektiv geschehen ist.

Ach hätte sie doch nicht ...

... beim zu Guttenberg so eine Hetzjagd veranstaltet. Das nährt die Frage: welche "Geisteskinder" muss der einfache Bürger, Wähler und Steuerzahler noch im Kabinett vermuten?

Danke Habu

bin in Gedanken bei Ihnen, darf ich aber nicht so oder anders schreiben, Sie wissen ja "Plagiat"

geübt...

.. hat Frau Dr. ex Schavan das Schämen ja schon bei Herrn von und zu Guttenberg. So vorbereitet wundert mich ein bisschen, dass es ihr jetzt so schwer fällt. Betrogen, erwischt worden, klagen klingt nicht gerade nach Einsicht und Reue. Aber Angriff ist nach wie vor die beste Verteidigung. Was hat sie auch zu verlieren? Eine Ministerin für Bildung und Wissenschaft, die Bildung und Wissenschaft betrügt, gewissenlos einen Aufsatz über das Gewissen zusammenkopiert, und sich dann fremd- aber nicht selbstschämt, das ist selbst für eingefleischte CDU-Wähler etwas viel der Ironie. Hoffe ich doch.

Welch eine Überschrift: ...

.
... "Schavan verliert ihren Titelkampf"!

Nein, es ist kein Kampf verloren, sondern ein Sieg errungen.

Ein Sieg für die Wissenschaft.

@PHIL K

"...die ja heute praktisch festgestellt hat, dass man im eigenen Hause damals nicht fähig war, die Doktorarbeit von Frau Schavan richtig zu prüfen?"

Was bitte nennen Sie "richtig" prüfen?

Die Aufgabe der Prüfungskommission ist NICHT, herumzuprüfen, ob ein Doktorand ehrlich ist, oder ob er plagiiert.

Die Prüfungskommission setzt VORAUS, daß ein Doktorand ehrlich ist, und prüft die Arbeit auf ihren Wert. Wenn der Wert hoch genug ist, dann wird der Titel verliehen.

Wenn sich nun herausstellt, daß der hohe Wert nicht die eigene Leistung war, sondern von irgendwo abgeschrieben, dann muß der Titel eben weg.

So einfach ist das.

Bitte keine Betrüger noch in Schutz nehmen. Es ist schlimm genug, was für Versager wir in der Politik auf hohe Stühle setzen.

re frege

"Aber eine Promotion wird betreut, sie wird nicht im luftleeren Raum alleine verfasst! Der Doktorvater begleitet diese wissenschaftliche Arbeit und leitet sie an! Was hat der Betreuer von Frau Schavan getan? hat er am Ende seinen Job nicht korrekt erledigt?"

Sie müssen schon konzedieren, dass der Doktorand eine Erklärung darüber abgibt, dass er die Arbeit nach wissenschaftlichen Grundsätzen korrekt erstellt und vorgelegt hat.

Prüfer und Gutachter sind nicht in erster Linie damit befasst, dem Doktoranden unsauberes Arbeiten nachzuweisen.

Dass Textstellen abgeschrieben sind kann dem Prüfer nur auffallen, wenn er selbst die entsprechende Stelle zufällig im Gedächtnis hat.

Nein Herr Deppendorf, hier stimme ich Ihnen nicht zu

Dieser Aussage von Herrn Deppendorf stimme ich überhaupt nicht zu! Denn: wenn Sie - Herr Deppendorf - sich mal die Dissertation auf schavanplag und die Promotionsordnung dort ansehen, dann werden auch Sie sehen dass es hier nicht mehr um einen Kavaliersdelikt geht, sondern um einen handfesten Verstoß.

Außerdem: es geht hier nicht nur um unsauberes Zitieren, nein es geht auch um ein unvollständiges Quellenverzeichnis. Darüber hinaus war die Uni mit diesem Verfahren überhaupt nicht überfordert und es galten - wie es der Dekan hier deutlich klar gemacht hat - schon damals die gleichen strengen Zitierregeln, wie sie heute gelten!

Von daher werden auch andere Gutachten zu der gleichen Entscheidung kommen, wie dieser Promotions-Ausschuss der Uni Düsseldorf.

Darüber hinaus werden bei diesem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht nur noch Rechtsfehler in dem Verfahren überprüft und nicht etwa der Entzug des Doktorgrades selbst. Und damit ist der Doktortitel von Frau Schavan weg.

Doktor-Schelte-entfernt und bestraft die Gutachter

Nichts Neues: Dank Internet kann auch der letzte Trottel Abschreiber entlarven.
Nun endlich den Gutachtern an den Kragen, die diesen Mist nicht gefunden sondern mit Lob abgesegnet haben.
Viele von denen haben womoeglich selbst erfolgreich abgeschrieben ohne bis jetzt aufzufliegen.

Rausschmeissen mit Entziehung der Pensionen!Wo kann man sonst locker sagen, o-wir haben uns geirrt und bewerten jemanden nach Jahren oder Jahrzehnten neu?
Vielleicht bleiben dann Professoren, die sorgfaeltig arbeiten und ihr Geld verdient haben. Ansonsten stuft sie ein wie Investmentbanker und andere ueberbewertete Selbstdarsteller.

5. Februar 2013 - 22:25 — andre_k

Doch, ich nenne es weiterhin Hexenjagd und fühle mich an die McCarthy-Zeit erinnert: Die "Gesinnungsschnüffelei" wurde genutzt, um politische Gegner o. a. missliebige Personen kaltzustellen. Dieses befürchte ich hier bei uns auch. M. M. n. stehen hier Personen und Ämter im Vordergrund, die hehren Ziele und Ideale werden hinterher geschoben.
Dass sich jeder, der eine saubere Diplom-, Magister, Staatsexamens- oder Doktorarbeit geschrieben hat, bestätigt fühlen darf, will ich gar nicht in Abrede stellen. Aber diese Motivation haben meines Erachtens nach die wenigsten hier.

@ frege

"Eine Promotion wird schließlich begutachtet. Wie kann es sein, dass die heutige Komission anders urteilt, als die damaligen Gutachter?"

Weil die damaligen Gutachter keine Plagiatskontrolle durchführen sollten, konnten und brauchten!

Die Gutachter sollen den wissenschaftlichen Inhalt bewerten - die Doktorandin bestätigt schließlich durch ihre eidesstattliche Erklärung, alle Fremdtexte eindeutig gekennzeichnet zu haben.

Eine Plagiatskontrolle, wie sie heute per Software möglich ist, war damals undenkbar und hätte viel zu viel Kapazität gebunden, die damals wie heute gar nicht vorhanden ist.

Eben deshalb macht die drakonische, auch Frau Schavan vorab bekannte Drohung der Aberkennung des Doktortitels, wenn dann doch eine Täuschung nachgewisen wird, egal, wie viel Zeit vergangen sein mag, ja auch gerade ihren Sinn!

@ karwandler

Ich bin beeindruckt das Sie das alles geschrieben haben, Magister, Doktor etc. und dann noch die Fähigkeit alle Kommentatoren zu durchschauen, Hut ab.

Man darf das Amt auch niederlegen, wenn ihm Gefahr droht.

Hin oder her, diese monatelange Schlammschlacht geht in die "heiße Phase" und das alles auf dem Rücken des Amtes, ich finde das respektlos gegenüber unseren politischen Institutionen.

Hier geht es um die persönliche Reputation einer Ministerin, schwer beschädigt wird jedoch die Reputation des Bildungsstandorts Deutschland in der Welt.

Um es mal klar zu sagen, von einer Ministerin erwarte ich, dass die Belange Deutschlands über den eigenen Belangen stehen - und das bedeutet, zurückzutreten, bevor man ganz Deutschland bloßstellt.

"POLITIK MUSS EHRLICHER

"POLITIK MUSS EHRLICHER WERDEN UND ES MUSS NUN WAS PASSIEREN; DAMIT DAS VOLK WIEDER VERTRAUEN BEKOMMT!!!"

Politik war noch nie ehrlich, warum sollte eine Betrügerei mehr oder weniger daran etwas ändern?

Zurücktreten muss sie trotzdem, es geht ja gar nicht schlimmer als ausgerechnet Bildungsministerin zu sein und dann bei der Doktorarbeit zu betrügen :D

Wieviel Prozent der Doktorarbeiten sind kein Plagiat?

Es gibt wohl nur wenige Doktorarbeiten, die bisher geprüft wurden. Die Geprüften waren meist Arbeiten hoher Politiker. Aber dafür ist Plagiatsquote erschreckend hoch.
Rechnet man die Plagiatsquote der Politiker-Doktorarbeiten auf alle Doktorarbeiten hoch, hieße das: Es gibt wohl zehntausende Plagiats-Doktoren!

Eine gruselige Vorstellung, die wahrscheinlich wahrer ist, als man sich wünscht.

Es wird Zeit, einen wissenschaftlichen "TÜV" einzuführen, der jede Doktorarbeit vor Verleihung des Titels prüft!!!

untragbar

Eine Politik, die Fr. Dr. Schavan im Amt lässt, welche zuvor maßgeblich dazu beigetragen hat Hr. zu Guttenberg moralisch aufs höchste zu verurteilen und somit ebenso maßgeblich zu seinem Rücktritt beigetragen hat, macht sich unglaubwürdig. Soll sie Klagen oder nicht. Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Auch sie hat ganze Passagen 1:1 abgeschrieben und nicht als Quellen angegeben. Folglich darf man nicht mit zweierlei Maß messen. Frau Schavan ist nicht mehr tragbar und doch wird sie reflexartig versuchen sich raus zu reden. Am Ende darf nur der Rücktritt von Fr. Schavan stehen. Gleiches recht für alle...!

Die Rechtschreibreform tritt nach....

Nach der damaligen S.-H. Kultusministerin Gisela Böhrk, Heide Simonis, Helmut Kohl hat es jetzt eine weitere von den Politiker-Personalien erwischt, die sich damals ohne Not für die völlig sinnfreie Durchsetzung einer sog. "Rechtschreibreform" eingesetzt haben.
Die Rechtschreibreform, die zum Glück im Kern von uns so gründlich torpediert werden konnte, daß heute de-facto nur noch das "dass" davon übrig blieb (schlimm genug), hat die, die meinten, sich in staatstragender Weise unbedingt für die RSR stark machen zu müssen, auf die eine oder andere Art kalt erwischt.

Jetzt ist bei den Dr.-Plagiatsarbeiten ausgerechnet die Bildungsminsterin dran, und dann auch noch ausgerechnet bei "Person und Gewissen": damit hat die Schavan jetzt den Vogel abgeschossen, eine Steigerung scheint nicht mehr möglich.
Daß die Schavan klagen möchte, ist reine Zeitschinderei, zeigt nur, daß sie ihre "eigene" Arbeit wohl immer noch nicht gelesen hat. Evtl. beim Lesen mal mit dem T i t e l ihrer Arbeit beginnen?

Häme

Die Kommentarfunktion wurde in diesem Zusammenhang bereits annährend ausgeschöpft, aber den Fotografen ist auch eine besonders ausdrucksstarker Fotografie gelungen, welche auf folgenden Namen hört:

'Eng vertraut: Schavan und Merkel'

Mit der Frage, ob Sümpfe dieser Art grundsätzlich trockengelegt werden sollten, hat das nichts zu tun und schließlich hat jede Verstrickung Dritter in dieser Republik, welche beweistechnisch nicht in die Nähe einer Bananenschale zu bringen ist, niemals keine negativen Auswirkungen auf die beteiligten ProtagonistInnen.

Merkel schützt die ihr derart AnvertrautInnen, ob Weiblein oder Männlein bisher jedenfalls immer vorbildlich und politisch korrekt bis zum bitteren Ende.

Sie hat den Master nicht gemacht..

sondern sofort promoviert. Und der Titel ist jetzt weg.

Promotion als erster Studienabschluß?

Vor einigen Wochen war in der "Süddeutschen Zeitung" ein grosser Bericht mit vier langen Textpassagen aus der "Doktorarbeit" von Frau Schavan und dem leider nicht (richtig) zitiertem Orginaltext abgedruckt. Es war nicht 1:1 abgeschrieben, sondern ein wenig der Satzbau verändert und ab und an ein paar Worte ausgetauscht (damit es nicht ganz so direkt auffällt?), ansonsten dachte ich mir nur: "Ganz schwach!". Sehr erleichtert bin ich nun, daß - viel zu spät - dem Treiben "Prof. Dr. Schavan" endlich ein Ende gesetzt worden ist.
Leider trägt diese Person Mitverantwortung für die unsägliche Einführung und Umsetzung des "Bologna-Prozesses", d.h. der Abschaffung der ehemals international angesehenen Diplom-Studiengänge in Deutschland (by the way: Ich mußte erst um ein Diplom-Titel kämpfen, ehe ich promovieren durfte). Dies mag bei den Geisteswissenschaften egal sein (?), für die Natur- und Ing.wissenschaften halte ich es für eine Katastrophe.

An die "Es ist doch nicht so schlimm"-Leute

Während meines Studiums, was bereits über 25 Jahre her ist, war uns allen klar, wie Arbeiten an der Uni (und dazu gehörten auch die Hausarbeiten) erstellt werden müssen. Ich habe zu dem Zeitpunkt auch andere Arbeiten korrekturgelesen und wir haben den Zitaten viel Zeit eingeräumt. Das ist wissenschaftliche Arbeitsweise!

Es mag heute bei den Studierenden schlichtweg egal sein, ob man Ideen anderer als seine ausgibt - als übler Trend. Nun ja, wer sich ständig bei Youtube mit den neuesten Songs versorgt und den Song-Machern keinen Obulus entrichtet, der wird diese Diskussion nicht verstehen - allenfalls dann, wenn sie jemand um ihren Lohn bringen will, die Rechnung für eine Leistung nicht bezahlt. Ein Musiker lebt von den Einnahmen für seine Leistung, einen tollen Song zu schreiben!

Wenn Frau Schavan das herunterredet, dann beweist sie damit auf ein Weiteres, dass sie den Doktortitel nicht verdient hat, weil sie bis heute ihre unwissenschaftliche Arbeitsweise zu legitimieren versucht.

Macht doch nix. Nun geht sie

Macht doch nix. Nun geht sie halt wie die anderen Betrüger Gutti und co nach Brüssel und macht EU Politik. Vorher wird ihr aber selbstverständlich ebenfalls mit dem grossen Zapfenstreich der Marsch geblasen, ist doch klar. Dazu eine prächtige Abfindung. Auch ist das nicht schön, dass in D kriminelle Energie in der Politik so lukrativ sein kann bzw. fürstlich belohnt wird? Nun schäme ich mich auch...für dieses Land...schon wieder...

Titelitis

Wozu also die Aufregung? Frau Schavan ist Honorarprofessorin einer großen Berliner Uni. Außerdem trägt sie noch ein halbes Dutzend ausländischer Ehrendoktorwürden - auch die alle in der Zeit als Bundesministerin für Bildung und Forschung mit stattlichen Zuwendungen aus dem Bundeshaushalt ehrlich erworben!
Also man sieht doch, Frau Schavan braucht den Düssel-Doktor gar nicht mehr!

zwar nicht dasselbe, aber ...

Es handelt sich um zwei ganz unterschiedliche Fälle:
Frau Schavan hat ihre Arbeit weit vor ihrer politischen Karriere geschrieben. Für den Wähler ist es bedeutungslos, ob sie vor dreißig Jahren geschummelt hat.
Guttenberg dagegen hat die Arbeit schreiben lassen, um damit Kompetenz vorzutäuschen und so den Wähler zu täuschen.

Beide haben betrogen; aber Guttenberg hat den Wähler betrogen. Das kann man Frau Schavan nicht vorwerfen.

Die Uni Düsseldorf muss sich vorwerfen lassen, versagt zu haben. Natürlich kann niemand die gesamte Literatur im Kopf haben. Aber es geht ja nur um die Passagen, die als eigene Leistung ausgegeben werden; das ist üblicherweise nur ein kleiner Teil der Arbeit. Dies hätte besser geprüft werden können und müssen. Blamabel.

(Nebenbei: beim Fall Guttenberg war es nicht einfach nur blamabel, sondern mit Sicherheit Vorsatz - hier wurde einem Parteifreund das Händchen gehalten, ohne Wenn und Aber.)

Nur Mord verjährt nie

Ach da fällt mir ein. Wo ich Straftaten höre.

Dieser Fall liegt über 30 Jahre zurück. Ich kann mir nach so langer Zeit keine Aufklärung vorstellen, die die Fehler von Frau Schavan lückenlos und ohne Fragezeichen darstellen.

Straftaten verjähren nun auch mal und wie gesagt nach so langer Zeit wäre eine Verjährung mehr als richtig.

Ich sehe hinter diesem Fall eine politisch motivierte Handlung. Ich möchte nicht wissen, wer die Fäden im Hintergrund zieht.

der nächste bitte..

Und wieder ein Dr. weniger. Na und? Die eigentliche Frechheit ist och das nach ewiger zeit eine ehemals für gut befundene Arbeit jetzt für schlecht befunden wird. Übrigens.. Ich mag Frau Sch. nicht.. Und trotzdem finde ich solche Aktionen einfach nur Panne..
Warum erfolgt sowas anonym?

Wie bei Gutti...

Erst alles abstreiten.

Dann "Flüchtigkeitsfehler", die selbstverständlich keinen Entzug rechtfertigen, einräumen.

Wenn die Klage scheitert wird sie sich räuig geben, aber sich dennoch keiner Schuld bewusst zu sein... sie habe es ja nicht "absichtlich" gemacht.

Die Kanzlerin wird ihr "das Vertrauen aussprechen" und sie am selben Tag noch im Zweiaugengespräch den Rücktritt nahelegen.

Frau Schavan wird ihr Amt aufgeben (wenn die Bundestagswahl die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag nicht sowieso ändert) und eine stattliche Pension für "ihre Leistung" erhalten.

wenn man kopierte textstellen entfernt

..ist die arbeit dann noch etwas besonderes was einen title rechtfertigt? komisch das daruber keiner diskutiert. in einer doktorabreit sollte es um erkenntnisse gehen. und nicht um umformulierung, ubersetzungen, schlechte ausdrucksweise, formfehler, etc. In 30 jahren bekommen wir dann mit neuen verfahren die jenigen ran die ubersetzt und umgedichtet haben. nochmal: ob jemand einen akademischen titlel verdient oder nicht sollte an seinem wissenschaftlichen beitrag, an inhalten festgemacht werden. dazu habe ich bis jetzt im bezug auf frau schawan nichts gelesen...

Bitte zivilisiert bleiben

Ich bin ob der Kommentare hier ein wenig erschrocken über die Draufhau-Mentalität einiger meiner Mitmenschen. Ich möchte hier nicht kommentieren, ob es denn nun richtig oder falsch war, ihr den Doktortitel abzuerkennen. Ich kenne mich dafür zu wenig in der Geisteswissenschaft aus.
Aber ich möchte doch bitten, Frau Schavan mit dem Respekt zu behandeln, den ein jeder Mensch verdient, der mehrere Jahrzehnte für die Gesellschaft gearbeitet hat. Ich persönlich teile ihre politische Grundhaltung nicht und war mit ihrer Bildungspolitik in BaWü nicht einverstanden. Aber sie hat solide, wenn auch wenig fantasievolle Arbeit gemacht.

Doktortitel wie Brezelbacken

In einigen Fachrichtungen der Universitäten werden Doktorarbeiten nicht aus wissenschaftlichem Interesse geschrieben, sondern wegen des Doktortitels für die beziehungsgeplante Berufskarriere. Es kräht kein Hahn danach, ob die "Doktorarbeit" grad mal 20-30 Seiten hat, und was drin steht, danach fragt sowieso keiner.

Früher machte man Knicks oder Diener vor einer sozial höher stehenden Persönlichkeit, heute muss der Doktortitel reichen zum Ausdruck der gefühlten Hierarchie.

Kann man ja akzeptieren, so ein soziales Schmankerl. Schlimm nur, dass die Unis ihren akademischen Betrieb dafür hergeben.

So gesehen ist die Arbeit von Frau Schavan, ungeachtet der enthaltenen Plagiate, sicher eine ernstzunehmende geistige Arbeit.

re plantin

"M. M. n. stehen hier Personen und Ämter im Vordergrund, die hehren Ziele und Ideale werden hinterher geschoben."

Es nützt nichts, die Motive zu thematisieren, wenn die objektiven Befunde für sich sprechen.

EinRücktritt wäre absolut (folge-)richtig!

Unserer Bildngs- Politiker sollten auch Vorbilder sein.
Sie sind schließlich auch die Volksvertreter die Gesetze beschließen.
Aber, wie schon oben erwähnt -Deutschlands Bildung geht den Bach 'runter!

Quo vadis, Deutschland?

Vertrauen? Rasch handeln!

Frau Schavan hat sich doch noch nie geirrt, nicht in BaWü als Kultusministerin, nicht als Bundesministerin für Bildung und Forschung. Dass für Frau Schavan nun hier eine persönliche Katastrophe entsteht, kann aber kein Maßstab sein. Die Größe, zurückzutreten, um Schaden von Deutschland und der Regierung abzuwenden, wird man von ihr nicht erwarten können. Frau Merkel, bitte handeln Sie deshalb rasch. Sie könnten vielleicht einen schönen ehrenamtlichen Posten für Frau Schavan finden - denn versorgt ist sie ja längst und bestens - mit den Pensionsansprüchen aus beiden Ministerämtern.

re pero

"Ich bin beeindruckt das Sie das alles geschrieben haben, Magister, Doktor etc."

Ich hab's sicher nicht geschrieben, um Sie oder sonst hemand zu beeindrucken. Aber als Fakt dürfen Sie es ruhig hinnehmen.

Doktor Titel weg!

Das gefundenen Fressen für die Presse: Schon wieder ein(e) Amtsträgerin, die ihren Titel ehrenhalber erhalten hat? Oder wer hat die Doktorarbeit gesichtet?
Eine Wissenschaftsministerin unter Plagiatsvorwurf.
Armes Deutschland, warum sind alle so scharf auf Titel?
Kann man nicht ohne Titel gute Arbeit in der Politik leisten?

Sie hat halt keine

Sie hat halt keine Diplomprüfung oder Staatsexamen oder, wie das neuerdings heißt, Master abgelegt. Damit ist sie durch die Aberkennung der Promotion praktisch ohne Hochschulabschluss.

Doktorvater

Da ich selbst als Doktorvater tätig bin, finde ich den Vorwurf nicht unberechtigt, auch mal die Doktorväter kritisch zu beäugen. Schließlich bin ich als Professor auf meinem Wissensgebiet firm und müsste insofern beurteilen können, inwiefern der Kandidat neue wissenschaftliche Erkenntnisse generiert und welche davon nicht auf eigenem Mist gewachsen sind. Ein Dotorvater begleitet den Promovierenden über mehrere Jahre und müsste guten Einblick in die Arbeit haben. Und zudem existieren Gutachter, die die Arbeit ebenfalls prüfen. Natürlich erklärt der Doktorand, dass er nach wissenschaftlicher Etikette gearbeitet hat, und selbstverständlich war es vor einigen Jahrzehnten geradezu ausgeschlossen sämtliche Textstellen zu überprüfen. Dafür gab es auch erheblich weniger Publikationen. In den sogenannten MINT-Fächern ist Plagiieren zum Glück wesentlich schwieriger, aber auch nicht unmöglich. Was in der Öffentlichkeit nicht dskutiert wird, sind von Ghostwritern produzierte Arbeiten.

Das Treiben in diesem Forum

Das Treiben in diesem Forum ist bemerkenswert; einige "voll pro", andere "voll contra". Lassen Sie mich als Professor aus einem anderen Fachgebiet zur heutigen Entscheidung etwas sagen. Dass Frau Schavan das Gedankengut anderer übernommen hat, ohne korrekt zu zitieren, ist hinreichend dokumentiert. Daran gibt es keine Zweifel. Dass sie es unter Täschungsabsicht gemacht hat, bezweifle ich. Dennoch kann eine solche Verfehlung zur Aberkennung eines Doktorgrades führen. Im Fall Schavan ist dies selbst unter Fachkollegen umstritten. Das Verfahren, das zur Aberkennung geführt hat, ist jedoch eindeutig zu kritisieren. Das einzige Gutachten stammt von einem fachfremden Professor, der dazu noch in der Kommission mit abstimmt. Darüber hinaus haben Kommissionsmitglieder mit abgestimmt, die eindeutig NICHT befähigt sind, über den Sachverhalt zu urteilen, z.B. Studenden. Nur wer einen Kandidaten promovieren darf, darf einen Doktorgrad auch aberkennen. Logische Konsequenz: Frau Schavan klagt.

So ist der Realismus.......

DDR Menschen ,die rechtsmaessig studiert haben.....,wurde die akademische Qualifizierung nicht anerkannt,angezweifelt........ Was ist das ....,da wird abgeschrieben,wie fauler Student.......
Tanzboden, Kinderkriegen war wichtiger,als eigene Intelligenz zu offenbahren...

Keie Einsprueche mehr...System klar erkannt....

Politiker sind Vorbilder!

äähmmmm, sorry.

Nein, sie sind Götter! Unfehlbar, niemals täuschend, immer die Wahrheit sagend, ehrenhaft und altruistisch wirkend.

Bitte alle antreten zum Verehren.

Doktorvater

Stimme voll zu. Wozu ist ein Doktorvater dann überhaupt da? Die Uni Düsseldorf, und wahrscheinlich nicht nur die, sollte auch die eigene Rolle sehr kritisch überprüfen.

@dreyfus

kann man so sehen. Dennoch, wieviele Eltern sagen ihren Kids: schreibe ruhig ab, aber lass dich nicht erwischen.

Wenn sie doch erwischt werden, gibts die sechs. Oder durch die Prüfung gefallen. Das hat durchaus Konsequenzen. Muss nicht, aber kann lebensbestimmenden Einfluss haben.

Schaun wir mal, wie das mit der Klage von Frau Schavan weitergeht.

Wichtig ist, dass es in D noch viele unabhängige, unbeugsame Menschen gibt. Ich bin aber sicher, die weder die CDU noch Frau Schavan haben bzw. werden Einfluß nehmen.

Naja.

Wer sind die Plagiatsjäger?

Sie operieren im Dunkeln, geben sich nicht zu erkennen und fordern von anderen Glaubwürdigkeit ein!
Und meist immer Promotionsarbeiten aus dem Bereich der Philosophischen Fakultät!
Warum prüfen diese "Dunkelmänner und Frauen" nicht Arbeiten aus dem Bereich der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultäten?
Woran mag es wohl fehlen?
Jeder hat in einem Rechtsstaat das Recht den bzw. die Verfasser von Anschuldigungen zu kennen.
Anmerkung: Frau Schavan kann sich weiterhin Dr.h.c. mult.
nennen lassen und diesen akademischen Grad in der Öffentlichkeit führen!

Worum geht es genau?

Also in der Erklärung der Universität wird von einer Täuschungsabsicht durch Vorgabe von gedanklichen Leistungen, die sie selbst nicht gemacht habe, gesprochen.

Daraufhin habe ich mal etwas auf der schavanplag-seite gelesen. Was ich dort jetzt finde, ist dass dort scheinbar Absätze aus Büchern übernommen wurden, die stellenweise nicht an geprüft wurden und nicht als Übernhame dieser Absätze an dieser Stelle angegeben worden sind, jedoch mit den Quellen dieser.

Jedoch habe ich leider keinen Überblick darüber wie häufig dies passiert ist. Weiß darüber wer eher bescheid?

(Ja ich weiß, es gibt auch stellenweise keine Quellenangaben für ein paar halbe bis ganze Sätze.)

Weiterhin ist das Abstimmungsverhalten auch intersant, nur 80% des Ausschusses haben mit JA gestimmt. (12J, 2N, 1E)

Weiterhin sollte man auch bei den Fächern unterscheiden, z.B. stell ich mir es sehr schwer vor in der Physik grob zu plagiaten, wenn sich der Betreuer mit dem Thema auskennt. (Bin selbst einer)

Einige Kommentatoren versuchen Frau Schavan...

...nun in die Opferrolle zu drängen. Sie ist aber kein Opfer, sie ist Täterin, und zwar in dem Sinne, dass sie eine falsche Eidesstattliche Erklärung abgegeben hat.
Soweit Fakt.

Ab heute ist sie ihren Doktor-Titel los. Die Universität hat ihn ihr entzogen. Da kann sie gar nichts mehr zurückgeben. Sie hat ihn schon nicht mehr. Da sie ja sonst keinen Hochschulabschluß hat, sollte sie nicht weiterhin Bildungs- und Wissenschaftsministerin bleiben, denn das würde ja ein schiefes Licht auf die ganze Zunft werfen.

Wenn sie wirklich eine anständige Person mit Gewissen wäre, würde sie sofort zurücktreten.

Aber wir kennen ja unsere Politiker mit schwarzen Kassen und Blackouts und Koffern voll Schmiergeld...

Frau Merkel schicken Sie Frau Schavan in die Wüste...diese so von sich selbst eingenommene, überhebliche Frau hat ein Plagiat erstellt. Stellen Sie sich nicht noch einmal voll und ganz hinter Frau Schavan, auch wenn es ihre Vertraute ist.

Das könnte voll und ganz nach hinten los gehn

@M.Dräger: Das ist aber ein aparte Idee !

.
Könnte es wirklich sein, dass die Deutsche Sprache jene holt, die sich mit der unsäglichen Rechtschreibreform an ihr versündigt haben?

Das gefällt mir ausserordentlich gut und ich werde genau aufpassen, wer als nächster dran ist.

Lächerlich

Ob Frau Schavan hier udn dort vergessen hat Anführungsstriche zu setzen oder nicht ist mir eigentlich Wurst. Mich interessiert auch der akademische Titel einer Person nicht.
Jedoch finde ich diese Hetze gegen Titelträger peinlich.
Es soll sich doch jeder mal fragen ob man nicht selbst in der Schulzeit mal abgeschrieben hat und sich dadurch eine bessere Note erschlichen hat.
Das ist so typisch Deutsch. Schadenfreude! Diese Wort gibt es im Englischen nicht mal, dort verwendet man das gleiche Wort.
Ich finde es absolut lächerlich und alle die das Verfahren oder das Urteil begrüßen sind doch nur neidisch, weil sie selbst nie in der Lage waren eine Doktorarbeit zu erstellen.

So ergeht es oft Kinderchen aus besseren Verhaeltnissen

Da will man sich mit einem Doktortitel schmuecken und beauftragt einen ghost writer, der, fuer die 500 Euro eben nur copy und past veranstaltet. Ich glaube noch nicht einmal, dass jeder * Doktor * seine Doktorarbeit komplett gelesen hat.

Und nachher kommt dann das grosse Staunen, wenn man deshalb belangt wird.

Kann man Schavan eigentlich wegen der eidesstattliche Erklaerung belangen ? Immerhin hat sie gelogen.

@Pero: Danke für die Unterstützung

.
und @karwandler: Ja, ich bin promoviert und das garantiert Plagiats-frei.

Kohls Doktorarbeit

Die Doktorarbeit von Altkanzler Helmut Kohl über die Geschichte der pfälzischen CDU war in keiner Bibliothek zu erhalten, schon als er noch Ministerpräsident war. Ich sage das nicht, um ihm Plagiat vorzuwerfen (wie sollte ich auch). Sondern ich sage das, weil eine verschwundene Arbeit eigentlich nicht in Ordnung ist.

Das Lügen gehört doch dazu,

Das Lügen gehört doch dazu, wenn wir in der Welt unseren Mann stehen wollen, weil so viele Wahrheiten und AUTHENTIZITÄT den anderen Menschen nicht geheuer ist

(was meiner Meinung nach an der grundsätzlichen Unordung kapitalistischer Werte liegt, was tatsächlich schon in der Schule anfängt mit dem unmenschlichen Leistungsdruck).

aber wenigstens von denen, die GESETZE machen, kann man EHRLICHKEIT UND ANSTAND erwarten, VORBILDHAFTES. Puh.

5. Februar 2013 - 23:09 — Harald Schulze

So ein Unsinn...
Heutzutage werden schon B.Sc. Arbeiten und auch teilweise Hausarbeiten elektronisch eingefordert um sie durchchecken zu können.... aber es ist schliesslich so, dass Herren und Frauen Doktoren allesamt Betrüger sind..
..und genau darum gehören Betrüger, vorallem Prominente, auch bestraft.

@ blablablub kriminelle energie?

Wenn jemand in seiner Jugend Fahrräder klaut, sich von dem Geld sein Studium finanziert und Jahre später dann Minister wird, würden Sie vermutlich auch sowas schreiben - wie viele andere unserer Landsleute leider auch. Der Gerechtigkeitsbegriff, der dem zugrunde liegt, hat tatsächlich einen fahlen Beigeschmack von Neid.

@ christerix

Nehmen Sie mal Doktorarbeiten von der Zeit bis kurz nach dem II Weltkrieg. Sie sind im Allgemeinen kurz, intelligent und zitieren nur dort, wo unbedingt nötig. Und die heutigen? Sie sind tendenziell überlang, nicht besonders geistreich und von einer Zitierparanoia befallen, dass sich die Balken biegen. Ergo: Zitieren hat nichts mit Wissenschaftlichkeit zu tun. Es hat etwas mit dem akademischen Konkurrenzkampf innerhalb der Massenunis zu tun, wo gilt: Je mehr man zitiert wirt, desto eher kommt man voran. Und ich hoffe, Sie verschonen mich jetzt mit dem Kommentar, dieser Konkurrenzkampf hätte was mit Wissenschaftlichkeit zu tun.

Ich auch

Ich schrieb in der Grundschule ab, morgen werde ich kündigen.

Fremdscham

Ich persönlich mag Fr. Schavan nicht. Halte sie aber für eine aufrichtige Socke. Klar, dass wir inzwischen auf (un)ergründliche Interessens-gefüge/manipulationen bei solchen Recherchen gegenüber über allen Parteimitgliedern eingestellt sein sollten, nicht erst heute (wieviel Schmäh-Bücher z.Bsp.sind mal über W. Brandt veröffentlicht worden).
Als nur diplomierter Akademiker mache ich mir vielmehr Gedanken, wie sehr die Wissenschaft durch Gekunkel und Machtinteressen immer tiefer diskredetiert wird. Das leider ein Doktortitel zu Hauf immer schon Beiwerk und nicht Leistung bedeutet hat, weils eben nur um den Titel gegangen ist/geht, wissen Akademiker leider auch.

@Wieviel Prozent der Doktorarbeiten sind kein Plagiat?

- 23:09 — Harald Schulze.... Rechnet man die Plagiatsquote der Politiker-Doktorarbeiten auf alle Doktorarbeiten hoch, hieße das: Es gibt wohl zehntausende Plagiats-Doktoren!..."<
+
- 23:02 — Phonomatic:Man darf das Amt auch niederlegen, wenn ihm Gefahr droht.

Ja, deshalb legte es Ch.Wulff nieder: bravo
+
- 22:54 — Jon Do"...
...Die Prüfungskommission setzt VORAUS, daß ein Doktorand ehrlich ist, und prüft die Arbeit auf ihren Wert. Wenn der Wert hoch genug ist, dann wird der Titel verliehen.
Wenn sich nun herausstellt, daß der hohe Wert nicht die eigene Leistung war, sondern von irgendwo abgeschrieben, dann muß der Titel eben weg..."<

Dann müssen alle Dr-Titel aberkannt werden

da jedes verwendete Wort und dessen SUMMATION nicht gleich der Wert/Qualität einer Erfindung/Leistung ist=> Erkenntnis der Systemtheorie, sondern deren Beziehungssetzung-Relationstransfer i a, laterale Bereiche und genau dies hat die damalige Kommission doch bestätigt=Dr.Titel verliehen=> Eigentor der UNI !

@22:33 — DerBelgarath

"Bei Schavans Arbeit liegen ganze Absätze vor, die bis auf wenige Worte übernommen wurden,..."

Bei den meisten derartigen Vorwürfen auf schavanplag steht, dass diese Textstellen so gekennzeichnet sind, dass man die Urheberschaft missverstehen KANN (wenn man will).

5. Februar 2013 - 23:59 — Unabhaengiger

Das ist ein ziemlicher Unsinn, aber das ist ja nichts neues bei dieser Diskussion.

Egal ob jemand Fachfremd ist oder nicht, sollte er in der Lage sein unter Vorlage einfacher Vergleiche sagen zu können ob wissenschaftlich gearbeitet wurde oder auch nicht.
Bei Promotionen ist es zwar unüblich, bei habilitationen jedoch die Regel, dass STudenten (idR Fachschaftsstudenten) mit abstimmen dürfen. Von daher kann ich auch hier einen Studenten als "Gutachter" nachvollziehen.

Wie man es auch sieht: Entweder sie hat betrogen und der Titel gehört daher abgenommen ODER sie hat unsauber gearbeiet und damit nicht die Leistung erbracht, die den Titel erbringen würde. Auch dann gehört er abgenommen.

6. Februar 2013 - 0:15 — Shalom

Meiner Erfahrung nach könnte es daran liegen, dass in der mat.nat. ein Plagiat weitaus schwerer herzustellen ist. Bei matnat Arbeiten muss man schliesslich Daten vorlegen und diese interpretieren. Wenn dies nicht schlüssig ist wird die Diss abgewürgt, sind die Daten gefälscht ist das idR auch zu erkennen, auch dann wird abgewürgt..

Wenn man aber "nur" an Texten arbeitet ist es natürlich leider weitaus einfacher zu betrügen. Aber das ist aus der sicht eines MatNaters geschrieben. Kann sicher auch anders sein bei den Philosophen..

@0:33 — Fat Freddys Cat

"Kann man Schavan eigentlich wegen der eidesstattliche Erklaerung belangen ?"

Nein. Nach 30 Jahren ist alles verjährt, außer Mord.

@werfragtmich

"Die eigentliche Frechheit ist och das nach ewiger zeit eine ehemals für gut befundene Arbeit jetzt für schlecht befunden wird."

Die Arbeit mag gut sein. Sehr gut sogar. Sie wird auch jetzt nicht als "schlecht" befunden.

Es ist bloß nicht ihre eigene Arbeit!

Schade, daß man diesen einfachen Sachverhalt anderen Forenteilnehmern erklären muß.

6. Februar 2013 - 0:32 — Hügel

"Ob Frau Schavan hier udn dort vergessen hat Anführungsstriche zu setzen oder nicht ist mir eigentlich Wurst."

..damit haben sie die Problematik offensichtlich nicht verstanden. Ich empfehle ihnen mal sich zu informieren worum es bei einem Plagiat geht.

"Es soll sich doch jeder mal fragen ob man nicht selbst in der Schulzeit mal abgeschrieben hat und sich dadurch eine bessere Note erschlichen hat."
Zwar ist das die gerne genutzte Art die Straftat, die hier begangen wurde zu verniedlichen. Aber andersrum gefragt: Was wäre passiert, wenn es aufgefallen wäre? -> Setzen. Sechs.

"Ich finde es absolut lächerlich und alle die das Verfahren oder das Urteil begrüßen sind doch nur neidisch, weil sie selbst nie in der Lage waren eine Doktorarbeit zu erstellen."
Komisch.. mein Eindruck ist eher, dass es denen meist wie mir geht: Gerade WEIL man weis, was das für eine Arbeit ist, kann man das beurteilen.. aber hey, wir sind ja nur neidische Heuchler, die dauernd betrügen...

Ein Überblick der abgeschlossen und laufenden Verfahren.

.
Annette Schavan (CDU)
Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU)
Silvana Koch-Mehrin (FDP)
Marc Jan Eumann (SPD)
Bijan Djir-Sarai (FDP)
Matthias Pröfrock (CDU)
Jorgo Chatzimarkakis (FDP)
Margarita Mathiopoulos (FDP)
Bernd Althusmann (CDU)

und wahrscheinlich ist das nur die Spitze des Eisberg.
Es ist schon teilweise erschreckend, dass solche Menschen über das Wohl der Bevölkerung entscheiden. Es kann einen um
den Schlaf bringen. Anhand der Parteibücher sieht man auch sehr
schön, dass sowohl CDU/CSU als auch die FDP stark vertreten sind.

Armes Deutschland

@fischer Jüürgen

"Die Prüfungskommission setzt VORAUS, daß ein Doktorand ehrlich ist, und prüft die Arbeit auf ihren Wert. Wenn der Wert hoch genug ist, dann wird der Titel verliehen. Wenn sich nun herausstellt, daß der hohe Wert nicht die eigene Leistung war, sondern von irgendwo abgeschrieben, dann muß der Titel eben weg..."

Ihr Kommentar dazu:

"Dann müssen alle Dr-Titel aberkannt werden",

zeigt leider, daß Sie weder Erfahrung mit Akademia haben, noch davon, was eine Doktorarbeit ausmacht.

Ich wünschte mir, hier würden nur Leute posten, die tatsächlich promoviert haben. Und nicht Leute, die sagen, "ich hab auch mal in der Schule abgeschrieben..., darum ist das nicht schlimm".

Es *ist* schlimm. Und es ist die Todsünde schlechthin, eine Doktorarbeit zu plagiieren. Liebe Leute, bitte kommt hier doch nicht mit Schule oder gar Kindergarten!

hat der rat darauf verzichtet...

ein weiteres gutachten einzuholen. sein beschluss waere dann auch in gefahr gewesen.

so leid es mir tut, liebe mitleser dieses forums, so kann es nicht gehen. wenn ich diese schiessbudenfigur bei der abgabe seiner begruendung beobachte, kommen mir assoziationen, die ich diesem forum wegen moeglicher zensur lieber nicht kundtun moechte.

um ein missverstaendnis von vorneherein zu vermeiden. ich bin kein schavaner. die frau ist mir suspekt in allen ihren politischen aeusserungen, und ich befuerworte ihren ruecktritt lieber heute als morgen.

wenn es jedoch darum geht, dass schavan wegen dieser angelegenheit geht, dann sage ich, der ich selbst zur akademia gehoere: nein! so geht es nicht.

die deutsche hochschullehrerschaft leistet im moment vorauseilenden gehorsam in bezug auf dieses thema. und es ist wichtiger, dies zu beobachten, als einzelne kandidaten ernsthaft zu eliminieren.

ich bitte instaendigst, dies endlich zur kenntnis zu nehmen.

f.s.

Die Causa Schavan

Dass die in der gegenwärtigen Politik brauchbarsten nicht die fortgeschrittenen, sondern großenteils in der Qualität ihres Bewusstseins und Menschlichkeit zurückgebliebenen Elemente sind, illustriert der Skandal um die windschiefe Doktorarbeit der Bildungsministerin Schavan.

Die Dame aus der Riege der staatlichen Herrschaftsfiguren wollte bereits als junge Frau um jeden Preis eine politische Karriere machen, wozu ein Doktortitel nützlich ist. Um sich den Titel hurtig zu besorgen, schrieb sie etwa aus der Sekundärliteratur eines Herrn Biemel ab, um vorzutäuschen, sie habe sich mit den düsteren Originalschriften des Philosophen Heidegger über die "verschiedensten Weisen des Besorgens" befasst. Nachdem sich die gerissene Dame auf diese Weise den Doktortitel besorgt hatte, machte sie im bigotten CDU-Milieu eine steile Karriere.

Als Bildungsministerin schließlich wacht sie darüber, dass der Nachwuchs zugerichtet und selektiert wird für die Unternehmergeldvermehrung in der Arbeitswelt.

Die Plagiatsjäger unterscheiden "Wert"=Dr. nicht von Summation

- 0:15 — Shalom, ich muss Ihnen voll zustimmen.
Wer die Summation von Elementen einer QUALITÄT-WERT = Grundlage des Dr.-Titels!!! gleichsetzt, soll sich erst mal über Begriffs-Definitionen informieren und dann so hämische, neidische,anmaßende, amtsbeschädigende und straftatbeständliche "Betrüger"-Bezeichnungen erst mal überlegen.
Was ist wenn er an der Stelle einer Frau Schavan stünde, die Ad-Hoc ohne alle anderen ak. Abschlüsse, grundehrlich ./. system. betrügerisch und dem Stand der damaligen W-Technik entsprechend "WERTE" schaffte=Dr. wurde in Bestätigung des Dr.- Wertes mit den folgenden Ehrungen von anderen UNIS,
OBWOHL SIE OHNE VORHERGEGANGENE ak.ABSCHLÜSSE DAS ABSOLUT REINE ZITATGESCHICK auch damals noch nicht hatte wie andere Dipl Ings, Magister, Profs,...

Deshalb klagt sie hoffentlich und wird jeden Prozess gewinnen abgesehen vom Eigentor, das die Plagiatjäger + UNI durch unsaubere Begriffsbestimmung in der Unterscheidung System-Qualität-Element-Merkmal sich beibrachten

@fischer Jüürgen 6. - 1:25 — Jon Do und Todsünde

Sie haben selbst also soeben Ihre beanspruchte Todsünde begangen, weil Sie "systematisch und betrügerisch?" meinen Beitrag von 1:07 für jedermann überprüfbar, falsch zitiert haben,

ich zitiere Sie:

>"..."Dann müssen alle Dr-Titel aberkannt werden", zeigt leider, daß Sie weder Erfahrung mit Akademia haben, noch davon, was eine Doktorarbeit ausmacht."< Zitat Ende

Mein Beitrag nach 2 Zitaten war:

>"...Dann müssen alle Dr-Titel aberkannt werden

da jedes verwendete Wort und dessen SUMMATION nicht gleich der Wert/Qualität einer Erfindung/Leistung ist=> Erkenntnis der Systemtheorie, sondern deren Beziehungssetzung-Relationstransfer i a, laterale Bereiche und genau dies hat die damalige Kommission doch bestätigt=Dr.Titel verliehen=> Eigentor der UNI !"<

Hochmut kommt vor dem Fall

Und deshalb hat sie nun die verdiente Quittung dafür erhalten.
Dass sie dagegen klagen will, wird ihr absolut nichts nützen.
Zudem sie sich ausgerechnet von den gleichen Anwälten vertreten lässt,
wie seinerzeit Christian Wulff (Redeker, Sellner, Dahs) was dem ganzen schon einen gewissen Beigeschmack verleiht.
Wie auch immer - sie hat in der Guttenberg-Affäre harte Maßstäbe angelegt,
nun muss sie sich halt an eben den selben messen lassen.
Sie bekleidet das Amt einer Bildungsministerin und das bedeutet eine große Verantwortung und da sind erschlichene Dissertationen nun einmal vollkommen intolerabel.
Letztlich fällt das ganze mal wieder auf "Mutti" Merkel zurück, die reflexartig auch Schavan ihr Vertrauen ausgesprochen hatte.
Aber dieses Vertrauen ist mittlerweile geradezu inflationär verschenkt worden und bedeutet im öffentlichen Ansehen rein gar nichts mehr.

@Rinsui

Langsam frage ich mich, wie viele Poliiker noch in dieser Richtung Dreck am Stecken haben.

Fragen Sie besser einmal in die andere Richtung - wer von den Politikern hat KEINEN Dreck am Stecken!
Dann gelangen Sie unter Garantie schneller an ein Resultat.

Katholischer Eid und wissenschaftliche Mitarbeiter

Wer erinnert sich nicht an Merkels 'Rechtfertigung', sie habe Guttenberg schließlich nicht als "wissenschaftlichen Mitarbeiter" eingestellt.
Nun, zumindest diesmal muss sie ein wenig variieren:
Klänge irgendwie nicht besonders überzeugend - "Ich habe Frau Schavan schließlich nicht als Wissenschaftsministerin eingestellt ..."

Ist das peinlich.

Und darüber hinaus noch eine katholische Theologin, die eine falsche eidesstattliche Erklärung abgibt:

Möge dazu jeder selbst ein passendes Adjektiv finden.

Dabei hat sie beim Gutenberg-Rücktritt mit Merkel noch gegrinst

... und nun muss Sie wohl per SMS abtreten.

Wie das Leben eben manchmal spielt. Sie versucht zwar mit "Anwälten" bis zur Bundestagswahl durchzuhalten... und ihr Plan ist wie Merkel's Plan: "Aussitzen".

Na, ob das klappt.

Die Wissenschafstinstitute werden wohl zwischen Guttenberg und Schavan keinen Unterschied machen... und die Presse tut ihr übriges.

Also Rücktritt... früher oder später. Nur ist Frau Schavan eine härtere Nuss, die man zu knacken gedenkt.

Da wundert man sich noch über das Ich-Linge Volk? Die Politiker machen es dem Volk ja vor, Egoismus zuerst, die anderen zuletzt. Der Politiker-Job ist mehr und mehr zum "Job" geworden, wo Moral offensichtlich auch hier niemanden mehr interessiert. Und im Bundestag führen sie sich auf wie die Kinder.

@ Lutz Jüncke ach, die

@ Lutz Jüncke

ach, die PolÜtÜker können nur noch erzählen, berichtigen, beschönigen, vormachen

das ist ihr Job

wir wählen sie

ich würde eher UNS kritisieren, bzw. die anderen, die diese Leute (noch) wählen

Es gibt genug kleine Parteien die zum Protest eignen , aber erst recht als Alternative (aber bitte nichts rechtes)

Was mich mal interessiert...

....wäre, was passierte in der Zeit von 1980 (Austellung der Doktorwürde) und heute? Man hätte mit einem Titel, der also keiner ist (da Plagiat) in der Wirtschaft in der Zwischenzeit als Dr. also mehr verdienen können, als ohne Doktor. Kommen da eigentlich Schadensersatzansprüche von Seiten der betroffenen Unternehmen auf einen zu?

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