Kommentare

Der chinesische Staatsapparat ist wohl......

wenn man über Jahre die Medien-Berichte verfolgt, korrupt von oben bis unten. Daher verwundert der Bericht über die Gewaltanwendungen gegen den chinesischen Umweltaktivisten auch nicht, obwohl so etwas voll verachtenswert ist. Aber die wirtschaftlichen Perspektiven und damit auch die positiven Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und China hindern wohl auch unsere Regierung hier daran einmal deutlicher zur Tat zu schreiten. Und wenn man dann den Smok sieht, den diese Menschen in den Ballungsräumen ausgesetzt sind, ist das schon menschenverachtend. Aber was soll man von der chinesischen Administration schon erwarten. Wenn man in die Geschichtsbücher der Chinesen reinschaut, so hat sich grundsätzlich hier kaum etwas bis heute geändert.

Zivilcourage gehört belohnt

hoffentlich erhielt er von der ARD für dieses Interview soviel Geld, dass er leben kann. Das wäre mal für mich besser angelegtes Geld als für Sternchen und Stars ausgegeben

Kommunistischer Wirtschaftskapitalismus oder ...

... Korrupte Politik?
China ist und bleibt unregierbar.
Alle Achtung für eine solche Berichterstattung - lange wird die Dame nicht mehr im Land bleiben!

An so einem Fall sieht man,

An so einem Fall sieht man, wie wichtig Demokratie und eine gute Zivilgesellschaft ist! Beides bietet China nicht! Wer bei solch einem Bericht weiterhin von China beeindruckt ist, sollte das Prädikat Mitmensch angeben!

Es brodelt in China.

Es ist kaum vorstellbar, dass Xi, so gut auch seine Absichten sein mögen, dass Ruder noch mal herumreißen kann. Zu viel ist den letzten 20 Jahren unter Hu Jintao und Jiang Zemin falsch gemacht worden...

Um den Herrschaftsanspruch der Partei nicht zu gefährden, wurden systematisch Verbecher geschützt und Opfer bestraft.

Eine wirkliche "Erneuerung" ist in dem Sumpf, genannt KPCh, nicht möglich.

(Rot-)China hat die Kaiserzeit nie wirklich hinter sich gelassen. Willkür, Korruption, Gier und systematisches Unrecht sind genau so verbreitet, wie damals. Die Landbevölkerung, die Wanderarbeiter und Fabrikangestellten leben in einer Art Leibeigenschaft. Rechte haben sie nur auf dem Papier.

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Es ist schwierig zu sagen, wann es knallt. Das es passieren wird, ist jedoch sicher. Und Aufstände in China sind eine traditionell sehr blutige Angelegenheit.

hmm...

es ist in der Tat schwer vorherzusagen, wie es in China weitergehen wird. Die Kombination aus Radikalkapitalismus, der die Rücksichtslosen und Gierigen fördert, korrupten Lokalregierungen, die die Reichen und Konzerne stützt, und einem Zentralkomitee, das vor allem Stabilität, Machterhalt und wirtschaftlichen Erfolg im Auge hat macht es schwer, mit friedlichen Mitteln durchgreifende Veränderungen zu erzielen. Eine Revolution hingegen würde gewaltsam niedergeworfen. Um Erfolg zu haben, müsste sie trotzdem weitergehen. Das würde aber in der Tat zu einem Blutbad führen.

Andererseits dürfte die wachsende Mittelschicht, die steigenden Löhne, und der stärkere Kontakt zwischen Chinesen und Ausländern durch Tourismus und Dienstreisen ohnehin in den nächsten 20 Jahren zu langsamer Demokratisierung führen, deren erstes Opfer wohl die Korruption der Provinzregierungen und Polizei wird.

Beschleunigen könnten wir das, indem wir hier Politiker wählen, die nicht Exporte über Menschenrechte stellen.

Wie Dreck!

Bei all den großartig klingenden Meldungen über Wirtschaftswachstum und sagenhaften neuen Reichtum vergessen viele, dass es sich bei der chinesischen Regierung immer noch um ein menschenverachtendes Regime handelt, das die eigenen Bürger oft genug wie Dreck behandelt.
Lassen wir uns nicht von Produktionsziffern und Wachstumsraten blenden.
Helfen wir allen aufrechten und tapferen Menschen in China, die sich gegen dieses Regime zur Wehr setzen.

Manche Leute stellen China als vorbildlich dar ...

Manche Leute stellen China als vorbildlich dar.
Einige US-amerikanische Think-Tanks stellen Thesen in den Raum, nach denen in den USA und Europa zu viel Demokratie herrsche, und der Rechtsstaat und die Menschenrechte zu weitgehend seien.
Es wird behauptet, mit weniger Demokratie und weniger Rechtsstaat und weniger Menschenrechten würden die Volkswirtschaften angeblich besser laufen und angeblich mehr Wohlstand erzielen.
Zum Beweis wird dabei insbesondere auf China verwiesen.
Dabei wird jedoch weitgehend ausgeblendet, daß in den 1980'er Jahren das Bruttosozialprodukt in China derart gering war, daß die anschließend eingetretenen prozentualen Wachstumsraten kein Wunder sind.
Auch heute liegt die pro Kopf erzielte Wirtschaftsleistung in China immer noch weit hinter der in den USA oder in Deutschland zurück.
In der Wirtschaftsleistung pro Kopf hat China uns nicht überholt, sondern bloß aufgeholt (und dies wurde zum Teil durch Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung erkauft).

@horisontområde

Also ich bin auch weiterhin von China beeindruckt. Nun ja, ich kennen es nunmal auch aus eigener Erfahrung.

Für das was schlecht ist in China sollte man es auch stets kritisieren und daran erinnern. Aber wir sollten uns auch darüber klar werden, das China in wenigen Jahrzehnten eine Entwicklung durchmacht, für welche die europäischen Gesellschaften Jahrhunderte benötigt haben. Und Leid und Ungerechtigkeit hat es auch bei uns gegeben.

Nicht zu vergessen, das die größte Geisel der Chinesen der Kommunismus war und ist, eine ganz und gar europäische Idee, die wie eine Seuche über diese großartige Kultur gekommen ist.

Herr Fu's Kampf ist nicht umsonst und er verdient unseren größten Respekt ! China wird eine demokratische und frei Gesellschaft werden, es braucht nur noch etwas mehr Zeit. Unsere Verantwortung ist es die Chinesen dabei zu unterstützen und die Aufrechten unter ihnen nicht zu vergessen. Es wird durchaus wahrgenommen in China, auch von der Partei.

@China: volle Zustimmung

China hier undifferenziert als "menschenverachtend", "korrupt von oben bis unten" und die KP als "willkürlich" und nach Macht und Geld "gierig" zu verschreien, dann mag dies zwar der oft viel zu undifferenzierten Berichterstattung entsprechen - die Wahrheit ist es jedoch noch lange nicht...!

In China gibt es zu wirklich jedem Thema Anekdoten - wenn man will kann man bestimmt schlimme Geschichten finden wie schlecht es in China Menschen mit 6 Fingern gibt... Denn es gibt davon wahrscheinlich zig mal so viele wie in Dtl...
Also mal ganz vorsichtig! Nur weil Herr Fu gegen das System auflehnt, tun dies nicht gleich 1.4 Milliarden Mitchinesen auch...

Gute Nacht aus Peking!

Machtkonzentration auf wenige Personen war schon immer

gefährlich und überwiegend schädlich.
Auch zeigt dieses Beispiel deutlich den negativen Einfluss fehlender Meinungs- bzw. Pressefreiheit.

Nichts Beschönigen

An diesem Fall gibt es nichts zu beschönigen. Das solche Dinge in China passieren ist eine schlimme Sache. Die Frage stellt sich wie man in China einen Wandel zu mehr Menschenrechten schaffen kann? Manche Kommentatoren Glauben das hier Demokratie der Weg raus aus der Korruption ist. Diese sollen sich mal den Korruptionsindex anschauen. 2012 steht China die ein Parteien Diktatur an 80. Stelle. Griechenland im Herzen Europas und Indien die größte Demokratie der Welt an 94. Stelle. Weiter hinten so manch eine andere Demokratie. Es Reicht also anscheinend nicht einfach nur nach freien Wahlen zu rufen damit alles gut wird. China ist ein Großes Land mit vielen Menschen und abgelegenen Gebieten. Da ist es nicht so einfach die Gesetze überall durchzusetzen wie es die Zentralregierung anstrebt.
China ist auf einem gutem Weg und wir den wandel schaffen. Denn durch Wohlstand und Bildung wird das Land weiter reifen und diese Probleme überwinden. Mag manch ein Kommentator auch dagegegen anschreiben

in china

von außen irgendwas zu ändern, wird sehr schwer bis unmöglich
gerade der westen hat nichts zu melden. kommen doch jeden tag irgendwelche berichte ans tageslicht, wo der westen genau die dinge tut oder unterstützt, die er anderen ländern vorwirft. es gibt auch bei uns menschenrechtsverletzungen, tierquälerei, ausbeutung von arbeitskräften, korruption... das macht den westen so unglaubwürdig.
Dazu kommt, dass viele junge chinesen das heutige china mit dem china vor 30 jahren vergleichen. vor 30 jahren gab es in shenzhen nur acker. vielen chinesen geht es heute tausendmal besser als den chinesen vor 30 jahren! wenn der preis dafür ist, sich nicht um politik zu kümmern und zu akzeptieren, was die kpch sagt, dann zahlen viele diesen "preis".

mal die Kirche im Dorf lassen

Bei aller Solidarität; es weiss doch keiner hier, wer es nun wirklich war. Einmal angenommen, es wurde wirklich von örtlichen Funktionären initiert ... dann waren es örtliche Funktionäre - und nicht "China".

Ich finde einen Grossteil der Meinungen hier lächerlich und auf Vorurteilen basierend, ebenso wie die Berichterstattung.

Größten Respekt...

vor Herrn Wu und seinem einsamen Kampf (auf verlorenem Posten).
@nichtmehrwähler 12:33
kann mich Ihrem Komentar nur anschließen !

Tschuldigung

...meinte natürlich Herrn Fu und nicht Wu !

China ist nicht gleich China

Es ist unwahrscheinlich, dass Herr Fu zusammengeschlagen wurde, weil sich örtliche, korrupte Politiker vor der ARD fürchten. Vielmehr dürfte die Sorge im Vordergrund gestanden haben, dass die Zentralregierung ermittelt. Denn auch den Chinesen ist Korruption ein Dorn im Auge und manch einer wurde dafür schon hingerichtet.

Chinas Problem ist seine sozialistische Vergangenheit, die ein sehr guter Nährboden für Korruption war. Darunter litten oder leiden alle ehemaligen sozialistischen Staaten. Es wird Zeit brauchen, bis dieses Krebsgeschwür zurückgedrängt ist.

Im Rückblick wird Herr Fu ein Mensch sein, der viel investiert und wenig gewonnen hat. Für die kommende Generation wird er aber einer derjenigen sein, die einen Grundstein für eine gerechtere Gesellschaft gelegt haben.

Neosozialistische Parteien wie die Linkspartei sollten solche Menschen als Mahner verstehen, dass der Sozialismus nichts Erstrebenswertes bringt.

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