unwirksam gewesen wäre dann würde meine familie nicht funktionieren. wir können uns das nur durch kindergeld und familiensplitting leisten. 2 kinder, das dritte ist unterwegs, jeweils 2 jahre abstand, frau zuhause, ein auto, reihenhaus. mag antiquiert klingen aber ich bin mir mit meiner frau einig das das für die kinder am besten ist wenn sie zuhause bleibt und die erziehungsarbeit übernimmt.
bin mal gespannt wie "effizenter" gefördert werden soll.
....dass jetztnach der kritischen Pressemeldung darüber Herr Steinbrück kommt und wieder alles anders werden soll. Klingt doch alles sehr geplant. Für mich ist Steinbrück der reinste Heuchler. Auch wenn er was drauf hat.
Meine Frage, die zunächst wohl noch lustig zu sein scheint, lautet:
"In welcher Sandbox haben die 'Experten' die Deutschen und ihr Reproduktionsverhalten 'ohne Vorhandensein familienpolitischer Leistungen' denn simuliert?"
Diese Frage ist aber alles andere als lustig, weil sie nichts anderes beinhaltet, von welchem Gründen die 'Experten' für die niedrigen Nettoreproduktionsraten in Deutschland ausgehen. Und woher nehmen diese ihre Begründung, dass ihre Annahmen zutreffen?
Mit anderen Worten: Würden die Frauen in Deutschland bei fehlden dieser Leistungen nicht sogar viel niedriger als jetzt ausfallen?
Effizient meint hier "Maximaler Ertrag für den Staat" im kurzfristigen Sinn. Die Unterstützung der Familien wird verteufelt als "Herdprämie" und soll nur dazu dienen die Frauen zu Hause zu belassen um die Kinder groß zu ziehen. Eine Folge der Abschaffung der Förderung wäre mehr Arbeitslosigkeit, der Zwang wenn möglich das Kind in ein staatliches Betreuungssystem verwalten zu lassen auch wenn das zumindest vor dem 3. Geburtstag erwiesenermaßen nur suboptimal ist und die Ächtung von Familien, die sich durch Konsumverzicht dazu entscheiden das zweite Kind zu bekommen um es in den ersten drei Jahren von der Mutter erziehen zu lassen. Wir sind auf dem Weg eine staatlich erzogene und lediglich verwaltete Generation heranwachsen zu lassen. Der Wert der elterlichen Erziehung kann nicht hoch genug geschätzt werden (wenn er darin besteht Wissen und Neigungförderung zu vermitteln) Effektive Förderung würde einen Bildungsreichtum zum Ziel haben,aber das erwarte ich von keiner Partei.
Die Kinder schon im jüngsten Alter ihren Eltern trennen zu wollen, und das für den Gr0ßteil des Tages, ist zutiefst unsozial. Da bestehen unter den Tieren Sozialstrukturen, die solche Gedankenspiele und Vorgehensweisen undenkbar machen. Man könnte neidisch werden.
Die Erkenntnisse sind nicht neu, aber mal ehrlich: Wer hat jemals geglaubt, dass wegen dem Kindergeld mehr Kinder gebohren werden? Es ist ein Anreiz, aber die ausschlaggebenden Kriterien sind andere. Nur toll, dass Kinderbetreuung höher bewertet wird als das klassische Familienbild. Es gibt Studien, die diesen Weg für den besseren halten; andere kommen zu einer gegenteiligen Erkenntnis...
Ich bin hierbei sehr skeptisch.
z.B. das Ehegattensplitting.
Hierbei handelt es sich m.E. in erster Linie NICHT um eine Kinder-Leistung.
Vielmehr haben die GründerMütter und Väter des Grundgesetzes den besonderen Schutz der EHE hier in logischer Konsequenz zum Ausdruck gebracht.
Das Ehegattensplitting ist nichts anderes wie die wirtschaftliche Verschmälzung zweier Menschen im Sinne des Steuerrecht´s.
Kurzum dem Stuerstaat hat es NICHT zu interessieren wie zwei EHE-Leute Ihr Einkommen erwirtschaften.
Auch sehe ich hier Änderungen über die Verfassungsrechtlichkeit hinaus in deren Wirkung sehr kritisch.
Da eine grundlegende Veränderung hierbei bestehende Familien in Ihrer Existenz angreifen kann.
Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass Geschiedene ca 13T€ für Ihren Ex-Partner steuerlich gelten machen können.
Interessant dabei ist, dass dieser Betrag erst vor einigen Jahren vom BuVerGericht ausdrücklich bestätigt wurde.
Frau Schröder - aber was hat diese Frau denn bisher erreicht, das positiv im Kopf der Wähler geblieben ist? Wollte niemand anders dieses Ministeramt haben? Und das die CDU sie als Quotenfrau einsetzt, kann ich auch nicht glauben.
Hin und wieder fährt Frau vdLeyen mal durch das Ressort und pickt sich Dinge heraus. Aber von Frau Schröder hört man nichts, außer sie stapft wieder in einen Fettnapf.
Woher soll also Gestaltung kommen?
Dass die SPD nun die Familie entdeckt und sogar die FDP eine vernünftige Aussage dazu trifft, ist wohl nur dem Wahlkampf geschuldet.
Hinterher werden diese Dinge dann schnell wieder vergessen - man erinnere sich an die Aussage von Münte über Wahlversprechen.
Nein, man hätte hier Geld sinnvoller verwenden können - in dem man den Posten der Familienministerin eingespart hätte.
Solange man Familienpolitik und Kinder versucht auf einer Kosten-/Nutzenrechnung abzubilden, wird man scheitern.
Ich habe eine Stellvertreterin für mein Unternehmen. Eine ausgezeichnete Ingenieurin mit der seltenen Gabe auch kaufmännische Entscheidungen zu treffen und umzusetzen ;-)
Diese Positon ist der Leistung angemessen Gut bezahlt, da auch mehrtägige Auslandaufenthalte mit entsprechenden Mehrstunden beinhaltet sind.
Da Sie und Ihr Mann immer Kinder wollten und diese in den ersten Lebensjahren nicht in Fremdbetreuung zu geben hat sich somit Ihr Ehemann ganz bewußt entschieden aus der Erwerbsarbeit auszusteigen.
Mittlerweile haben Sie 3-Kinder und ganz Vorbildlich ein entsprechendes Einvermilienhaus mit gr. Garten.
Wenn jetzt das Ehe-GTT-Spl. abgeschafft würde, hätte diese Familie evtl. ein richtiges finanzielles Problem.
Ich verstehe nicht, weshalb sich die linksorientierte Politik nichteinmal steuersystematisch aus den Familien heraushalten kann.
Ob und wie das Geld erwirtschaftet wird entscheiden die Eheleute und nicht Peer, Jürgen und die Finalretterin Claudia.
Ja man weiß nicht genau was kommen soll aber einige Kommentatoren Zetern schon als wenn der Weltuntergang naht.
Vielleicht ist ein Vorschalg ja das Ehegattensplitting nur Paaren zu gewähren die bereits Kinder haben. Das wär ja schon mal ein Anfang. Ein Anderer, wählen zu können zwischen Kindergelt und kostenlosem Kindergartenplatz. Die Wahl hat man heute nähmlich nicht immer und so manches mal fressen die Gebühren das Kindergeld mehr als auf.
Ich würde empfehlen erst mal auf die Vorlage des Konzepts zu warten, dann ganz wichtig! erst mal nachdenken und dann seine Meinung zu schreiben.
Eines ist klar, fallen Leistungen wie Elterngeld oder Kindergeld flach dann gibt es bei uns kein zweites Kind mehr!
Wir sind Dringend auf die Förderung angewiesen weil wir ansonsten unsere Rechnungen nicht zählen können. Menschen die behaupten das dass Geld nicht für höhere Geburtenraten sorgen sollten sich erst mal genau informieren!
Das Geld ist ja auch nicht für Harz 4 Empfänger bestimmt sondern für die Mittelschicht, Studiert, Haus mit Kredit und da benötigt man heute leider zum Kinder bekommen etwas Unterstützung. (das ist schon schlimm genug)
Für alle ein Tip! schaut euch mal den Film Idiogracy mal an
Und nun hat Steinbrück natürlich das Patentrezept. Was man allerdings von seinen Aussagen liest, ist aus soziologischer Sicht genauso zum Scheitern verurteilt wie alle bisherigen Maßnahmen. Er versucht genauso wie alle (!, ausnahmslos alle) anderen Parteien auch, mit staatlich-fiskalischen Mitteln ein Problem zu beheben, das ganz andere Ursachen hat. Das hat mit Lebensentwürfen, Familienvorstellungen, Nutzbewertung, etc. zu tun und ist ein Generationenproblem, kein Maßnahmenproblem. So etwas braucht mindestens 20 Jahre, bis eine leichte Trendwende überhaupt zu erahnen ist.
Bitte nicht liebe SPD, wir kennen von euch noch die Harz-Gesetze. Zeitarbeit, Pratikas und "Subunternehmer" sind dabei rausgekommen.
Das etwas getan werden muß sieht man ja seit 30 Jahren an der Geburtenstatistik, aber bitte nicht von der SPD!
Ja, bei solch asozialen Parteimenschen wie Herrn Steinbrück bestimmt. Als alleinerziehender Vater kann ich gerne auf weitere 184,00 € verzichten.
"Wie, die Menschen haben kein Brot? Warum essen die denn keinen Kuchen?"
Schämt euch, ihr ALLE habt auch das Kindergeld bekommen!
... ist sinnvoll, aber nur für Ehen, in denen es auch Kinder gibt. Warum soll man Ehen mit zwei Vollverdienern steuerlich begüstigen? Das stammt noch aus einer Zeit, in der die Ehefrau zu Hause blieb, sobald sie unter der Haube war. Aus den Zeiten sind wir ja wohl raus. Also: kein Ehegatten-, sondern ein Familiensplitting mit voller Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten, des größeren Autos, der höheren Miete, der Vereinsbeiträge und einen großen Grundfreibetrag, das würde ich mir vorstellen. Finanziert über den Wegfall der Steuervorteile, die bislang Eheleute ohne Kinder genießen.
Das Kindergeld ist so ein Gießkannending. Bei den meisten Familien wird es einfach ins Haushaltseinkommen hineingerechnet und wird gar nicht mehr als etwas Besonderes für die Kinder registriert. Man kann natürlich darüber streiten, ob die (Mit-)Finanzierung des Häusles über das Kindergeld den Kindern zugute kommt, letztlich fände ich eine kostenlose Kita / Kindergarten statt Kindergeld sinnvoller.
Ein Beispiel aus der Praxis:
Mutter geschieden und alleinerziehend, kein Betreuungsplatz für das Kind, daher Hartz IV für Kind und Mutter (Bedarfsgemeinschaft). Hartz IV ist nachrangige Sozialleistung, also wird das Kindergeld zu 100% auf Hartz IV angerechnet. Aber es kommt noch besser. Der Kindsvater ist gesundheitlich angeschlagen und ist Hartz IV-Aufstocker (Zeitarbeit ohne Mindestlohn, trotz 35 Stunden-Woche nicht aus H4 raus). Normalerweise wäre er nicht in der Lage Unterhalt zu zahlen (Selbstbehalt). Doch das HartzIV-Amt zwingt die Mutter Unterhaltsvorschuss bei der Kommune zu beantragen. Der Kindsvater hat also nicht nur kein Geld, sondern macht auch noch Schulden. Wenn er also aus H4 rauskommt, muss er erst mal die Schulden bezahlen und hat weniger für sein Kind. Tja und was macht das H4-Amt mit dem Unterhaltsvorschuss. Richtig wird zu 100% angerechnet.
Die Frage bei all dem? Was hat das Kind davon?
Warum keinen Betreuungsplatz, damit die Mutter verdienen kann?
Das Familienministerium kann man getrost abschaffen. Deutschland ist ein gescheiterter Staat der deutschen Familien keine positive Zukunft mehr in Aussicht stellen kann. Wer mag da Kinder in die Welt setzen. Geld spielt da keine Rolle in einem Land das sich selbst abschafft.
Bei uns ist es genau so, zwei Kinder, drittes unterwegs.
Das Ehegattensplitting ist richtig, doch beim Kindergeld sollte eine Staffelung nach unten erfolgen, je höher das Einkommen ist. Ich verdiene gut und betrachte das Kindergeld als "nettes" Zubrot. Was denken denn die Haushalte, die mehr als 100.000 im Jahr zur Verfügung haben? Dort sollte eine gerechte Umverteilung nach unten beginnen.
Ich halte das Ehegattensplitting für kompletten Unsinn. Wieso sollte ein Ehepaar steuerlich begünstigt werden? Was hat das mit Familienförderung zu tun?
Es gab mal eine Idee, pro Familienmitglied in häuslicher Gemeinschaft einen Freibetrag einzuführen... Wo ist die geblieben?
Solange Kinder und Eltern in einem Haushalt leben, bzw. in wirtschaftlicher Abhängigkeit, bekommt die FAMILIE den Freibetrag zugerechnet. Damit wäre dann auch die leidige Diskussion um Gleichberechtigung verschiedenster Partnerschaften erledigt. Wer sich in Deutschland um Kinder und Familie kümmert, wird steuerlich begünstigt, wer sich entscheidet, das nicht zu tuen, eben nicht....
Kindergeld, Kinderfreibeträge, Herdprämie, alles Unsinn und fördert ganz sicher nicht Familien in D
über Einsparpotenzial bei größtmöglichem Nutzen. Dem gegenüber steht die marode Haushaltsbilanz Deutschlands.
Es ist völlig unerheblich ob die Bürger dabei finanziell und gesellchaftlich auf der Strecke bleiben. Familienpolitik, sofern man das so nennen kann, ist in Deutschland Familien- und Kinderfeindlich, da ändert auch ein anderer Kandidat nichts dran. Wer ein wenig über den Tellerrand hinausschauen kann, hat es schon erkannt. ein Blick nach Frankreich zeigt uns, das es auch anders geht.
Nun liegt es an uns ob wir uns diese "Volksverräter" weiterhin leisten oder ob wir zu einer wirklichen Wende zugunsten der Bürger fähig sind. Ich habe drei Kinder großgezogen und mir graust es vor der möglichen Entwiklung. Das Renten- und Sozialversicherungssystem stützt sich maßgeblich auf die nachfolgende Generation und wer sich daran nicht beteiligen will (Singles und Kinderlosigkeit) sollte stärker zu ihrer finanzieller Verantwortung herangezogen werden.
Am 04. Februar 2013 um 09:35 von Vivala Revolution
Ja, schon richtig ab 100 T€. Ist nur das Problem, dass eine Staffelung des Kindergeldes mit der Zeit und der staatl. Pensionskassen immer weiter nach unten verschoben wird. Bisher ist in den letzten 25 Jahren immer alles gegen den Bürger und gegen Familien entschieden worden. Eine Anhöhung von Kindergeld vor Bundestagswahlen hatte immer auch eine zeitgleiche Erhöhung von z.B. Kindergartengebühren oder ähnlichem zur Folge. Wenn der Staat Geld ausschüttet, werden die Kommunalbeamten mal wach und holen es sich über neuerdings Wucher-Wasser"gebühren" oder die kommunalen Stadtwerke, Oberflächenabgaben und und und....
Fairerweise muss man ja zugeben, dass die Familienpolitik Kristina Schröders sich nicht sonderlich von derjenigen abhebt, die unter Rot-Grün und Schwarz-Rot vollzogen worden ist. Insofern finde ich es nicht ganz fair, ausgerechnet so kurz vor der Wahl Frau Schröder die alleinige Schuld zuzuschieben, insbesondere von Leuten, die überhaupt keine Experten für Familienpolitik sind. Frau Schröder hat durchaus etwas geleistet, aber gerade beim Kita-Ausbau ist auch viel in den Ländern daneben gegangen. Wenn man dieses Politikfeld insgesamt neu regeln will, dann sollte dies in einem nationalen Konsens entstehen. An sich ist es ja nicht falsch, möglichst direkt da anzusehen, wo Kinder Leistungen auch tatsächlich erhalten können. Aber ich will mal sehen, wie Herr Steinbrück einer armen Familie, die das Geld fest eingeplant hat, erklären will, sie sei pauschal verdächtig, damit dem Kind nichts Gutes zu tun, und deswegen müsse der Staat dies nun selbst regeln. Das könnte ihm sogar schaden.
Fest steht, das über alles gesehen die Familien die "Melkkühe" der Nation sind. Die Zukunftsleistungen sind mit einem "nackten" Kundergeld nicht aufzuwiegen.
Aber darum geht es ja gar nicht primär. Die Familien müssen bei der Kinderbetreuung angesichts der geforderten Flexibilität im Beruf besser unterstützt werden. Dazu müssen die Ausgaben in Kindergärten und Schulen wieder massiv hochgefahren werden. Wissen tun´s alle. Fordern tun´s viele. Bezahlen will´s keiner.
Solange Eltern Kindergärten und Schulen in Samstagsarbeit renovieren, sowie Kinder schon in der Grundschule Nachhilfe brauchen, weil individuelle Förderung fehlt, sollte kein Politiker seine Bemühungen um mehr Geld für Familien preisen.
Am 04. Februar 2013 um 09:45 von Vivala Revolution
Ist das Kindergeld erst einmal gestaffelt, bleibt bald für den Normalo nicht mehr viel übrig. So hat es bisher immer angefangen.
Sozialdemokratisch ist nur die Farbe der Partei. Der Rest davon ist von Lafontaine und Co. gerettet worden.
Die andere Taktik "Christlich" klappt vornehmlich bei Rentnern und Beamten.
Familien sind in der Minderzahl. Daher fordere ich Wahlberechtigungsscheine pro Kopf und Haushalt. Dann sieht´s bestimmt anders aus im Bundes- und auch Landtag.
Steinbrück und seiner Partei traue ich keinen Meter mehr. Der hat genauso das Volk beschissen wie Schröder und seine Konsorten, die Schwarzen, die Gelben und auch die Grünen.
Ich finde es nicht altmodisch, wenn man die Erziehung der Kinder selber übernimmt. Wir haben 3 Kinder (6, 7 und 4 Jahre) und meine Frau hat den härtesten Job der Welt, die Erziehung. Wir beobachten leider, dass Kinder, die in der Schule und im Kindergarten auffällig sind, aus Haushalten kommen, in denen beide Elternteile vollzeit arbeiten. Wer kann den Kindern besser die Werte vermitteln, die man für wichtig erachtet, als die eigene Familie ? Ich bin nicht gegen Kindergärten oder längere Betreuung, man sollte den Betreuer/-innen nur vermehrt Motivation und Rüstzeug geben, die Kinder zu erziehen. Denn ganz realistisch - wenn beide Elternteile vollzeit abrbeiten, wer erzieht dann die Kinder ?
„Ich verstehe nicht, weshalb sich die linksorientierte Politik nichteinmal steuersystematisch aus den Familien heraushalten kann. “
Ich denke, dass die hinter diesem „Förderproblem“ stehende Problematik zu komplex ist, um parteipolemisch ausgeschlachtet zu werden- weder die so von Ihnen als „linksorientiert“ apostrophierte Politik noch die „andere“ Politik kann und hat sich „steuersystematisch“ aus den Familien herausgehalten, wie dies durch die „Herdprämie“ bestens exemplifiziert wird- Sie hätten dementsprechend ihre Aufzählung der Protagonisten gern mit Angela, Horst und Philipp vervollständigen können...!
Fakt ist, dass die milliardenschwere Förderpolitik der Familien sich als ineffizient erweist, daher ist es Aufgabe und Pflicht der Politik, hier Veränderungen herbeizuführen, die den Kindern als Adressaten mehr Nutzen bringen- Kindergeld als Voraussetzung zum Häuslebauen ist der falsche Anreiz und Ansatz, ebenso, wenn jemand dadurch „unterstützt“ wird, der dies nicht benötigt..
Einfach mal weniger Geld in die Straße stecken, dafür sorgen dass Kitaplätze für jedes Kind da sind, die letzten beiden Jahre vor der Einschulung Kitapflicht(dann bekommt man auch keine großen Probleme mit Integration oder der Schulbarkeit), mehr Kindergeld, Schulsystem bundesweit zentralisieren, flächendeckend Ganztagsbetreuung in Grund- und weiterführenden Schulen... Das wird so oder so teuer, wenn unser Land aber nicht schrumpfen soll und damit die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, brauchen wir mehr Kinder. Und Anreize für Kinder schafft man nur, wenn die Eltern sich der Betreuung zu 100% gewiss sein können.
Wenn es um die Gruppe geht, die ein oder gar kein Kind hat, kann es schon richtig sein, dass diese auch durch die Milliardenausgaben nicht dazu motiviert werden kann und das Geld ineffizient eingesetzt ist. Für viele derjenigen, die jedoch mehr als ein Kind haben, sind diese Leistungen notwendig für das Lebensauskommen. Welche Kinderzahlen wir hätten, ohne diese Leistungen, hatt die Studie wohl kaum berücksichtigt.
Und an die "warum soll ich für Kinder Anderer aufkommen"-Fraktion:
Geld ist ein Versprechen, dafür Leistungen zu bekommen. Ob privat oder gesetzlich Rentenversichert - ohne Kinder, die das Versprechen einlösen, ist jede noch so hohe Rente wertlos. Ob gewollt oder ungewollt kinderlos... sie sollten alles daran setzten, dass jemand Kinder großzieht und großziehen kann, die die versprochene Leistung erbringen!
sie leben glücklich auf kosten der anderen steuerzahler, die von ihrem familienglück nichts haben....aber die kinder sind doch unsere zukunft? falsch, das ist die volkswirtschaftliche produktivität!
Zitat: „ Wir sind auf dem Weg eine staatlich erzogene und lediglich verwaltete Generation heranwachsen zu lassen. …“. Stimme zu. Man kann sicher die Familienförderung reformieren (es muss aber natürlich eine geben!), aber sollte nicht die Klein(st)kinderziehung außerhalb der Familie zum A und O erklären, überhaupt die Funktion von „Familie“ geringschätzen. Bitte eine Familienpolitik ohne Ideologie, lasst die Eltern frei entscheiden.
Was das Ehegattensplitting angeht: Es trägt natürlich auch der Tatsache Rechnung, dass viele Frauen/Mütter nicht gerade gut bezahlte Jobs haben bzw. Probleme, "später" etwas zu finden. Da erzählt man uns dauernd etwas vom Fachkräftemangel, tatsächlich aber lese ich in der Zeitung nur von Firmen, die Mitarbeiterzahlen reduzieren. Es ist doch eine Farce davon auszugehen, dass für alle Mütter tolle Arbeitsstellen bereit stehen. 60 Prozent der Mütter mit mindestens einem Kind unter 18 sind (Mikrozensus 2011) erwerbstätig, davon arbeiten 70 Prozent "Teilzeit".
Einerseits finde ich etwas schräg, wenn diejenigen, die keine Kinder haben wollen - die unterstützen müssen, die welche haben.
Andererseits sind Kinder noch immer ein wesentlicher Grund für einen sozialen Abstieg.
Es ist also klar, dass Deutschland eigentlich diejenigen belohnt, die keine Kinder haben. Wer aber Kinder haben will - der entscheidet sich nicht aufgrund von Kindergeld, einen Steuervorteil und Elterngsgeld dafür.
Das Problem ist zudem, dass die Geburten sozial nicht gleich verteilt sind. Wenige bekommen viele - einige gar keine Kinder. Je mehr Geld ein Haushalt hat, desto weniger oft bekommt er Kinder ... das sollte aufhorchen lassen.
Für mich ist aber eines klar: Eltern- und Kindergeld sind in dieser Form unsinnig. Diejenigen, die es brauchen nutzen es oft nicht für das was sie sollten - das zeigen die zunehmend von Hunger betroffenen Kinder.
Diejenigen, die es nicht brauchen - bekommen noch mehr!
Es muss mehr für Kinder und weniger für Eltern getan werden!
Ich finde Kinderkrippe und Kindergarten toll. Dort werden die Kleinsten von Professionnelen betreut und gefördert. Es gibt kein "lass mich in Ruh, ich hab keine Zeit". Da gibt es auch keinen Fernseher.
Professionnelle frühkindliche Förderung wird nicht von allen Müttern beherrscht. Es geht nicht unbedingt um 10h am Tag. Vielleicht schon 4-5h am Tag, EFFIZIENT gefördert. Sprachbildung, Motorik, etc. Davon profitiren nicht alle Kleinkinder zu Hause.
Mutterliebe ist sehr viel wert, macht aber leider nicht alles aus !
Es lebe der Kindergarten !!!
Man muss doch zu einer zentralen Erkenntnis kommen: Auch wenn man den Eltern 5000 Euro pro Kind zahlen würde, würde die Geburtenrate zurück gehen.
Den Eltern also immer mehr finanzielle Anreize zu geben, um ein Kind zu bekommen hat - in der Breite - also nicht funktioniert.
Immer mehr Kindern geht es immer schlechter - da muss man auch das Kindergeld sehr sehr kritisch sehen. Nicht umsonst sagen viele, dass das Kindergeld den Kindern, die es brauchen, nicht wirklich nützt.
Dann lieber kostenlose Sportvereine, Schulmittel, Mittagessen, Kitas und Nachmittagsbetreuung.
Unterm Strich wäre das besser für Eltern und Kinder!
Aber gut - man glaubt noch immer, dass man mit Geld mehr Kinder "kaufen" kann. Nach 30 Jahren Geburtenrückgang - spannend.
Wobei .. 200 Mio gibt man für Familienpolitik aus.
Damit kann man nun auch wirklich nicht viel bewegen.
Familienpolitik und Bildungsetat sind zusammen weniger als das Budget der ARD - das sind auch Fakten!
Wir haben zwei Kinder, sind beide berufstätig, meine Frau hat die Frechheit besessen 3 Jahre auszusetzen ich habe viel zuhause gearbeitet, weil wir der unwirtschaftlichen Meinung sind, dass Kinder zumindest die ersten zwei Jahre bei den Eltern bleiben sollen. Ohne Ehegattensplitting und Kindergeld wären wir ganz schön dumm dagestanden. Ich finde diese Debatten über Effizienz und Wirtschafltichkeit einfach abstoßend. Wenn es nach Wirtschaft und großen Teilen der Politik geht, bekommt man am Besten Kinder, lässt sie von Fremden erzhiehen und schuftet weiter für das 'Kapital'. Das schafft dann Arbeitssplätze in Betreuungseinrichtungen man selbst, nicht der Staat, zahlt mit seinem zusätzliche Gehalt die Betreuung, viel mehr bleibt nicht über . DAS ist krank und ineffektiv!
Haben die schon mal was von Geborgenheit der Familie, und Nestwärme gehört? Wahrscheinlich nicht, weil sie alle so viel arbeiten, dass sie ihre Kinder sofern überhaupt vorhanden nur sporadisch sehen.
dass man in der Politik noch immer glaubt, das Eltern perse das Beste für ihre Kinder wollen und auch wirklich Transferzahlungen für Ihre Kinder ausgeben.
Das ist einfach falsch!
Kindergeld ist einfach eine steinzeitliche Umverteilung. Wenn man am Montag mal in viele Kitas guckt - dann wird einem regelrecht schlecht. Gleiches in Grundschulen.
Viele Kinder bekommen einfach zu wenig zu essen. Daher mussten viele Städte und Einrichtungen doch bereits reagieren und bieten Morgens kostenlose Obstkörbe an.
Soweit ist es in vielen Familien schon. Da ist die Vorstellung der Politik einfach realitätsfern!
Viele Eltern kümmern sich nicht um ihre Kinder - das kann man doch nicht wegdiskutieren. Vielleicht muss Frau Schröder mal ein Praktikum in einer Kita machen - auch im Jugendamt wäre sie bestimmt mal gut aufgehoben.
Das sind ja alles keine Einzelfälle mehr. Man könnte sogar sagen: Immer mehr Eltern haben keinen Bock auf ihre Kinder... und zwar durch alle Schichten hindurch!
Anscheinend können wir nicht mehr anders, als zu subventionieren. Bauern und Frauen.
Wir halten sie an der langen Leine und abhängig, mehr ist das nicht. IHR TUT WAS ICH SAGE.
Der Bauer genauestens das, was Theoretiker in Brüssel beschließen und die Frauen sollen endlich genug Kinder bekommen, damit die Deutschen nicht aussterben. Nur scheinen die sich dem Schema zu entziehen. Sie suchen nach tausend Ausreden, mal ist es das Geld, dann die fehlende Kita, mal keine Ahnung was. Alles Ausreden. Bloß nicht verantwortlich sein müssen. Darum geht´s.
Ich kannn das alles nicht mehr hören und werde ganz sicher meine Wahl davon nicht abhängig machen.
Zitat: Professionnelle frühkindliche Förderung wird nicht von allen Müttern beherrscht /Zitat
--Vielen lieben Dank für diesen Post. Mir als Lehrer einer Förderschule ist dies besonders klar.
Plus: Ehegattensplitting macht keine besseren Eltern und bringt nur verheirateten Menschen etwas. Alleinerziehende Mütter schauen mal blöde aus der Wäsche. Mir als Vater in getrenntem Verhältnis ebenfalls bestens bekannt.
Mein Tipp:
Abwarten und Tee trinken bis es etwas Konkretes zum Meckern gibt. Vorher meckern ist zwar ein schönes Hobby, aber bringen tuts nix!
„Wir beobachten leider, dass Kinder, die in der Schule und im Kindergarten auffällig sind, aus Haushalten kommen, in denen beide Elternteile vollzeit arbeiten.“ 4. Februar 2013 - 8:53 — christian74
Tatsächlich? In den 5-15 min., in denen das Kind hingebracht wird? Und welches Verfahren haben Sie für die Datenerhebung und die Auswertung benutzt? Varianzanalyse?
Immer sucht man die Schuld bei anderen Kindern, das eigene kann natürlich niemals auffällig sein und die anderen stören...
Die Lösung heisst gute Arbeit und vernünftige Löhne (auch für Frauen), bitte keine falschen Anreize setzen dann passiert auch wieder was in Deutschlands Betten! Gruss
„Doch das HartzIV-Amt zwingt die Mutter Unterhaltsvorschuss bei der Kommune zu beantragen. Der Kindsvater hat also nicht nur kein Geld, sondern macht auch noch Schulden.“ 4. Februar 2013 - 8:09 — Zuschauer76
Ich habe gehört, dass der Vater in diesem Fall die Schulden nicht zurückzahlen muss, aber die Ämter versuchen trotzdem das Geld zurückzuholen. Der Vater kann ja nichts dafür, dass er nicht zahlen kann. Das zu regeln geht wohl nicht ohne Anwalt.
„Das Kindergeld ist so ein Gießkannending. Bei den meisten Familien wird es einfach ins Haushaltseinkommen hineingerechnet und wird gar nicht mehr als etwas Besonderes für die Kinder registriert“ 4. Februar 2013 - 7:58 — victoria101
Es liegt nicht an „Bei den meisten Familien wird es einfach ins Haushaltseinkommen hineingerechnet“.
Das Kindergeld gilt gesetzlich als Einkommen/Steuerentlastung und wird nicht nur bei H4, sondern bei Wohngeld und einmaligen Leistungen usw. angerechnet.
Sogar bei Unterhaltszahlungen wird es teilweise verrechnet.
was für die Karrierefrau sinnvoll sein mag, gilt nicht für die Gesamtbevölkerung.
Kinder kosten nunmal. Warum das Kindergeld abschaffen?
Wenn alle Frauen finanziell gezwungen sein sollen, mit Säugling Vollzeit zu arbeiten, dann traun sich viele nicht mehr ein Kind zu bekommen. Das schüchtert noch mehr ein als die jetzige Situation, zumindest für Frauen, die den Job im familienfreundlichen Betrieb einfach nicht kriegen. Wer macht die Überstunden, wenn die Kita schließt? Die kinderlose Frau wird sich bedanken. Wer zahlt die Betreuung beim kranken Kind? Wer ist erreichbar, wenn der Kindergarten oder Hort anruft?
Stillschweigend wird angenommen, daß Großeltern und Angehörige zur Verfügung stehen, und das wird dann auch von Kollegen und Chefs verlangt. Die Ersparnis kämme allenfalls auf dem Rücken von nicht berufstätigen meist weiblichen Angehörigen zustande, die in traditionellen Rollen leben. Gerade im ländlichen Bereich. Die Kita wird gefördert, die Großmutter nicht
Auf den Prüfstand gestellt hätte ich seit Jahren bereits gern mal den Kinderzuschlag. Hier scheint mir echt ein dicker fetter Wurm drin; würde mich außerdem mal interessieren, wieviele Familien vom Kinderzuschlag tatsächlich profitieren? Mir scheint viel mehr, dass diejenigen, die dieses Geld tatsächlich für ihre Kinder gut gebrauchen könnten, fallen immer durch eine Ritze im System. Bei mir sind es zum Beispiel 40 Euro, die mich von Kinderzuschlag und Hartz IV trennen, letzteres könnte ich laut Arbeitsagentur beantragen. Da ich ganztags arbeite und keine Lust auf HartzIV-Stress habe, verzichte ich demnach auf beides. Da ist irgendwie ne Lücke - hier mal stopfen und nicht immer gleich auf HartzIV verweisen!!!!!
dem kann ich nur zustimmen. die diskussion über das kindergeld lässt viele väter und mütter wahrscheinlich jetzt schon schlecht schlafen, weil genau diese förderung für viele absolut wichtig ist, um für ihren familienbedarf genug geld zu haben.
es ist geradezu pervers, in zeiten, in denen die steuereinnahmen so hoch sind wie noch nie und banken mit milliardenkrediten gestützt werden, über "nichteffiziente" familienförderung zu diskutieren. aber da familien in deutschland keine lobby haben und das familienministerium in regierungskreisen nicht wirklich ernstgenommen wird, wird hier wieder einmal stimmungsmache und wahlkampf auf dem rücken derer ausgetragen, die sich nur schlecht wehren können.
das ganze ist wie ein schlag ins gesicht derer, die sich wirklich nachhaltig verhalten und "die steuerzahler von morgen" erziehen.
wer anreize für mehr kinder schaffen will, sollte anreize für mehr zeit für und mit den kindern schaffen, anstatt die eltern mehr arbeiten zu schicken.
Unabhängig davon, dass es absolut unglaubwürdig erscheint, wenn Herr Steinbrück über Familienpolitik redet, sind seine "Ideen" auch weder neu noch originell.
Und letztlich ist es mal wieder Jammerei auf allerhöchstens Niveau. Wenn man sich die Familienförderung in anderen euopäischen Staaten anschaut, dann leben wir hier - wie auf so vielen Gebieten - absolut im Paradies. Trotzdem bekommen die Menschen hier weniger Kinder als in anderen Ländern. Trotzdem verfallen wir hier dem Kita-Wahn, der mich eher an DDR-Zeiten erinnert, und trotzdem will die SPD ihren alten, genialen Ansatz "so viel Geld wie möglich" einbringen. Für mich zeigt das Ganze auch ein Stück weit, wie unselbstständig die Menschen durch die Gängelei des Staates geworden sind.
Kindergeld gibt es einen Rechtsanspruch. Früher gab es dafür einen Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte. Seinbrück will nur ein Steuerkürzungsprogramm auf den Markt bringen. Kindergeld sollte zumindest für Leute die jenseits der 500000 liegen nicht mehr zur Anwendung kommen. Die SPD hatte genügend Zeit bei Ihren Kürzungsorgien Eingriffe vorzunehmen aber wenn man in der Opposition sitzt läßt sich groß des Maul aufreissen. Die Roten wirken unglaubwürdig weil die Großverdiener erst Steuergeschenke bekommen haben und jetzt war alles nicht richtig und das Ganze zurück.
Ehegattensplitting ist ein Relikt aus alter Zeit, als die Frau, sofern sie arbeiten ging immer ein Bruchteil dessen verdiente als ihr Ehemann, also schusterte man ihr die schlechtere Steuerklasse zu, so dass gar nichts mehr übrig blieb, soll heißen, es ist überflüssig,dass sie arbeitet.
Ein ganz anderes Blatt ist, wieviele von einem Verdiener abhängen! Und dies sollte unabhängig von Ehe oder sonstigem sein. Ist jemand Alleinverdiener für eine fünfköpfige Familie, unterstützt auf seine Kosten zusätzlich ein Elternteil in einer Pflegeeinrichtung, so ist das steuerlich zu berücksichtigen, dafür braucht man aber kein Ehegattensplitting!
Verdienen beide, so wird sich nach Ermessen jeder einen Teil der Mitzuversorgenden auf seiner Steuererklärung angeben, wobei der Verdienende natürlich nicht mehr zählt, viel einfacher und macht vieles nicht vom Trauschein oder Alter der Kinder abhängig (ein Student ist abhängig von seinen Eltern und das muss berücktsichtigt werden..z.B.)
Gäbe es für all die Kinder, die nicht auf die Welt gekommen sind später noch Arbeitsplätze?
Haben wir wirklich zu wenige Kinder?
Ich sehe die Deutschen auf der Liste der bedrohten Arten nicht, denn es gibt heute jedenfalls mehr Deutsche, als vor 100 Jahren, oder vor 200 Jahren.
Haben da welche plötzlich irgendwelche surrealistische Panikanfälle bekommen, weil die Bevölkerung weltweit immer weiter wächst (was auf jeden Fall NICHT gut ist), aber wir hier zur Zeit nicht und dadurch die große böse „Überfremdung“ befürchtet wird?
Wenige Kinder sind doch auch gut: man könnte doch allen, aber auch wirklich allen, die beste Ausbildung zukommen lassen.
Anstatt hier Geburtenzwang zu erzeugen sollte man sich vielleicht einfach der Kinder annehmen, die da sind.
Am 04. Februar 2013 um 11:15 von AbseitsDesMains...
Wenn Du merkst, Du reitest ein totes Pferd, steig ab! ... so lautet ein alter Indianerspruch.
Familienförderung ist kompliziert und alle wollen mitreden. Ich erinnere vor allem an die Diskussion um das Betreuungsgeld, die regelrecht haßerfüllt geführt wurde. Hier mischen Ideologen und gefrustete kinderlose Steuerzahler kräftig mit. Die, die es betrifft, nämlich Eltern, sind ganz klar in der Minderheit.
Mehrfach habe ich hier im Forum der ts gelesen, dass es ohne Kindergeld etc. sehr schwer wäre, Kinder durchzubringen. Das stammt in der Regel von Mehrkindeltern. Und hier ist die Förderung nur rudimentär, obwohl hier viele gesunde und sozialkompetente Kinder groß gezogen werden.
Unsere derzeitige Förderung ist auf die Einkindkarrierefamilie ausgelegt mit 3x jährlich in den Urlaub. Kinderreiche Familien schaffen ihren Alltag in der Regel mit viel Entbehrungen. Da kommen aber die gesunden Kinder der nächsten Generation her!
Deswegen läuft die aktuelle Förderung im Ergebnis so schlecht!
Dieses von der SPD in der jüngeren Vergangeheit mitverschuldete übersubventionierte Chaos in der "Familienförderung" muß aufgelöst, geordnet und nach Wirksamkeit gefordert oder aufgegeben werden.
Allein; Ebenfalls die jüngere Vergangenheit hat gezeigt, daß die SPD, sobald sie an politischen Entscheidungen mitbeteiligt ist, auch nichts anderes macht als klientelpolitisch gesteuertes Flickwerk zur Sicherung von Wählerstimmen.
Darum dürfen wir davon ausgehen, daß der aktuelle Förderungswahn auch in absehbarer Zukunft weiterhein anderswo dringend benötigte Milliarden wirkungsfrei verpulvern wird.
Ich habe schon wieder diese verhärteten Positionen gesehen, die voller Abscheu über Kitas herziehen. Wir wissen alle, dass es Studien für und wider gibt und das hat einen ganz normalen Grund, warum das so ist:
Der richtige Weg ist exakt die Mitte! Jedes Naturvolk gibt die Kinder so früh es geht in die Kindergruppe der Sippe, dort lernen die Kinder am meisten, haben Spaß und kümmern sich umeinander, lernen auch mal soziale Konflikte zu meistern und die älteren Kinder lernen so viel schneller Verantwortung über andere Menschen zu tragen.
Aber da sind die Eltern auch nicht 10 Stunden weg, weil sie Vollzeit vollbeschäftigt sind. Sie können trotzdem mit den Kindern essen und im Notfall eingreifen und wenn Mama mal nicht da ist, ist es die Tante oder Cousine usw.
Kinder brauchen nämlich beides: Andere Kinder und die Geborgenheit der Familie. Wenn man sie mit 1 sturen Erwachsenen in eine Höhle sperrt, der sogar negativ gegenüber Kinderbetreuung eingestellt ist, na dann gute Nacht!
Wenn der Staat seiner Pflicht nachkommen würde, für alle qualifizierte Betreuung zur Verfügung zu stellen, der man auch sein Kind anvertrauen möchte, dann herrscht echte Wahlfreiheit!
Die Mütter , die ich kenne einschließlich meiner Person, vermissen in der Phase der Kindererziehung eindeutig die Teilhabe am öffentlichen Leben. Und dies wirkt sich auch auf den Umgang mit dem Kind aus. Ein Kind, dessen Mutter entweder klammert (fragen Sie mal Erzieher von Kitas, wer die Probleme bei Abgabe des Kindes macht!!!), oder voll unterschwelliger Vorwürfe ist, hat keinen Vorteil mit seiner Mama eingesperrt zu sein. Und unterschiedlich alte Geschwister in diesem Alter sind keine Spielpartner und nehmen sich gegenseitig die Aufmerksamkeit der Mutter weg. Wenn das Baby gestillt werden muss, kann nicht gleichzeitig mit Duplo Türmchen gebaut werden und hinter dem 3.hergerannt,der mit vergessenem Schlüssel die Wohnungstür aufkriegt und spazierengeht ..
dass die einzige Überlebenschance Deutschlands darin besteht, den Bürgern die das vom Staat umverteilte Geld erarbeiten mehr davon zu lassen, viel mehr.
Dem Sozialstaat der bestrebt ist, dass alle Bürger weitgehend unabhängig von der erbrachten Leistung immer ähnlichere Einkommen haben, gehen die Hochqualifizierten todsicher aus!
Die deutsche Bundesregierung hat es fertiggebracht, dass eine Telefonakquisefrau bei der IKK-Krankenkasse mit ~2500€ Netto ähnlich verdient wie ein Ingenieur und etwa 1000 € mehr, wenn der Ing. in einer Hochschule als wiss. Ma. beschäftigt ist. Der Mann der Telefonfrau verdient dafür, dass er herumfährt und die Unterschriften einsammelt auch um 2500 im Monat Netto.
Da damit jeder, der sich ein Maschinenbaustudium gibt ein staatlicher Bezahlsklave wird oder aber das Land nach dem Studium und ein paar Jahren Berufserfahrung verlässt, außer man ist sadomasochistisch veranlagt, liegt Deutschland bereits längst in den letzten Wohlstandzügen, zu Tode umverteilt.
Eigentlich ist es ganz einfach. Schafft Lebensbedingungen die das Leben lebenswert machen.
Keine Steuern auf Abgaben und Steuern, preiswerter Wohnraum, langfristige Arbeitsverhältnisse, angemessene Bezahlung der Arbeit und was sonst noch dienlich ist.
Dann könnt ihr euch Herdprämien, Gebärgeld und alles andere sparen.
"Zitat: Professionnelle frühkindliche Förderung wird nicht von allen Müttern beherrscht /Zitat
--Vielen lieben Dank für diesen Post. Mir als Lehrer einer Förderschule ist dies besonders klar."
Mir, als jemand der viele professionelle Bildungseinrichtungen durchlaufen hat, gehen solche ideologischen Aussagen zutiefst gegen den Strich! Ob Fremd- oder Familienbetreuung besser ist, soll jede Familie selber entscheiden. Die "professionelle" Förderung in unseren Bildungseinrichtungen sind bestenfalls mäßig und unsere augebildeten Erzieher oft unqualifiziert.
Warum wollen Sie jmd. unqualifizierte Bildung aufzwingen?
Zum Splitting:
Ehegattensplitting ist nicht unbedingt falsch und fördert keine 2 Vollverdiener (wie manche hier behaupten). Sicherlich sollte man es auf die Kinder ausweiten. Das würde eine Menge kosten und reichere besser stellen. Wollen wir das? Wenn nicht, dann führt das zu einem monatl. Festbetrag -> Kidnergeld.
@ MrEnigma&Co.: Sollen wir den Erzeugern die Kleinen nicht schon im Kreißsaal entreißen und 24-Stunden-Kitas aufmachen? Offenbar sind ja ALLE Eltern zu unfähig, sich um ihre Kinder zu kümmern. Da ist die Vergesellschaftung der Erziehung nur konsequent. / Natürlich gibt es Problemfamilien, und ich habe persönlich auch den Eindruck, dass Eltern immer weniger Zeit in ihre Kinder investieren/für sie haben. ABER schon mal darüber nachgedacht, inwiefern das gesellschaftliche Klima, gesellschaftliche Veränderungen und die Bedingungen des Arbeitslebens etwas hiermit zu tun haben könnten? 1. Wir reden munter allen Eltern ein, dass professionelle Kita-Erzieher doch viiiiiiiel besser sind als Mamas. 2. Wir sorgen dafür, dass Kinder von 8.00 bis 18.00 in Ganztagsschulen leben. 3. Für viele Familien ist es nicht leicht, den Lebensunterhalt zu bestreiten bzw. sie haben Angst, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Familien haben immer weniger Zeit fürs Familienleben. Das Kritisierte ist eine Folge davon.
Ehegattensplitting ohne Kinder eher nicht.
Bildungseinrichtungen und entsprechende Außerschulische Möglichkeiten für alle Kinder, Jugendlichen und Heranwachsenden. Das Kindergeld ist nach wie vor eine bedingungsfreie Zahlung für Familien die bei vielen fester Bestandteil der Lebensplanung ist. In den meisten Familien dient es indirekt zur Finanzierung des Schulbesuchs und der Ausstattung der Kinder. Das ist auch nicht übertrieben viel Geld denn dieser Mensch wird ja später weiterhin Steueraufkommen erzeugen.
Nicht gut investiert ist das Splitting bei Kinderlosen. Da können sehr wohl beide arbeiten gehen und im vollen Umfang entsprechend Steuern entrichten. Völlig aus dem Ruder läuft die Sache mit dem Betreuungsgeld. Denn das wird maßgeblich gerade im Bereich der Migranten dafür sorgen das die Kinder eher weniger in der Kita sein werden. Das kann doch nicht war sein, das wir als Staat der Einwanderung benötigt, uns einen solchen Fehler leisten.
weil es die finanziellen Anreize nicht hoch genug sind, es gibt zu wenige Kinder, weil die Familie an Wert verliert.
Das ist nicht nur in Deutschland, sondern in fast ALLEN Industriegesellschaften so.
Kinder kosten Geld, das man nicht wegdiskutieren - gleichzeitig muss man sich auch um diese kümmern. Blöd!
Frauen wollen Karriere - schließlich ist ihnen das 40 Jahre erzählt worden. Hausfrau ist doch nichts - dann lieber Versicherung verkaufen... YES!
Und natürlich soll der Mann auch Geld verdienen - wer kümmert sich ums Kind? Eine Tagesmutter ... die alledings schlecht bzahlt ist - denn das kann ja "jeder".
Kinder bedeuten vielerlei Verzicht - wir wollen aber nicht verzichten. Wir bekommen Obst mit dem Flugzeug geliefert ...
Familie hat keinen Wert - Konsum, sozialer Status und beruflicher Erfolg schon. Das wird auch die SPD mit ein paar Euro nicht ändern.
Und Frauen wollen das auch - zurecht.
100 prozentige Vereinbarkeit von Familie und Beruf gibt es aber nicht.
wenn der Staat nicht durchweg essenzielle waen für Familien mit den höchstmöglichen Steuern belegt, würde auch etwas bei den familien ankommen. Aber dadurch ds Familien mehr Mehrwertsteuern,Energiesteuern und Energieabgaben bezahlen müssen, denn sie verbrauchen ja auch mehr, ist das zahlen von Kindergeld und Freibetrag nur der scheinhafte Versuch diesen Missstand auszugleichen. In wahrheit kommt nichts rüber.
ganzen Kommentare hier und mache mir so meine Gedanken warum immer weniger kinder geboren werden obwohl Familien noch finanziell so gut gefördert wurden wie heute.
Als ich vor 28 Jahren das erste mal Mutter wurde, gab es 50,00 DM Kindergeld für das erste Kind und das Ehegattensplitting. Elterngeld, Erziehungszeit, das gab es alles nicht. Kinderbetreuungsplätze gab es kaum, die wenigen die es gab wurden - was auch richtig ist- b evorzugt an Alleinerziehende vergeben.
Aber zu meiner frühen mutterzeit konnte man von 1 Gehalt die Familie ernähren. Das geht heute nicht mehr. Das Unterhaltsrecht wurde ebenfalls zu Ungunsten der Mütter verändert (Vollzeit sobald das Kind 3 Jahre ist).
Es müssen dringend Betreuungsplätze geschaffen werden und zwar für jedes Kind. Familien hatte es zu meiner Zeit schon nicht einfach, aber heute sich bewußt für ein Kind zu entscheiden ist sehr mutig.
Alle Menschen, die sich mit Kinder beschäftigen (vielleicht ausgenommen die Kinderärzte) werden schlecht bezahlt. Das fängt mit den Erziehern an - die nach 4 Jahren Ausbildung oft nichtmal 1000 Netto haben.
Schulen sind marode - weil Lehrern das Geld nachgeworfen wird - undichte Dächer sind da noch das kleinste übel.
Die Mittel der Sportvereine werden gekürzt, Sportstätten geschlossen.
Spielplätze verfallen - den Städten fehlt das Geld.
Also mal ehrlich... daran sieht man doch, dass Kinder keinen Wert haben. Sie sollen schnell die Schule hinter sich bringen ... am besten noch 15 Sprachen sprechen, damit sie der Wirtschaft als Arbeitskraft zur Verfügung stehen.
Mit 10 Jahren wird ausgesiebt - wer es nicht schafft - tja, der bleibt auf der Strecke.
Kinder werden mit Drogen ruhiggestellt, alles ganz normal.
Das wird auch eine Prüfung der Familienpolitik nicht ändern.
"Ehegattensplitting ist ein Relikt aus alter Zeit, als die Frau, sofern sie arbeiten ging immer ein Bruchteil dessen verdiente als ihr Ehemann, also schusterte man ihr die schlechtere Steuerklasse zu, so dass gar nichts mehr übrig blieb, soll heißen, es ist überflüssig,dass sie arbeitet."
Dies war oft die Wirkung, war aber nicht die Absicht, auch nicht heimlich. Insgesamt zahlt man mit Ehegattensplitting weniger Steuern. Wer trotz Ehegattensplitting keine gemeinsame Kasse hat ist selbst Schuld.
Das Problem mit Ehegattensplitting ist, dass unverheiratete mit Kindern nicht gefördert werden, dafür aber verheiratete ohne Kinder (aus welchen Gründen auch immer sie kinderlos sind).
Andere, sonst vergleichbare Länder geben weniger aus und haben mehr Kinder. Richtig ist, weniger Geld an Eltern (die man für die Kinder ausgeben kann, oder auch nicht) und mehr Infrastruktur.
Es müssen ALLE Subventionen und Steuern in Deutschland auf den Prüfstand und ggf. abgeschafft oder neugeordnet werden! Das Motto müsste Lauten: "So wenig wie möglich, so viel wie nötig".
Das ganze deutsche System der Haushaltsfinanzierung ist unsozial, unökologisch und unwirtschaftlich, weil der Staat als Monopolist die nicht selbst erwirtschafteten Gelder irgendwie verteilen kann, statt das den Bürgern und dem effizienteren Markt zu überlassen.
Am Ende blickt weder Bürger noch der riesige überbezahlte Verwaltungs- und Beamtenapparat durch, der immer weiter ausgebaut wird.
Die Schulden gehen ins Unermessliche, die sozialen Verwerfungen nehmen weiter zu. Die "unprivilegierten" Bürger, die nicht in öffentlichen Verwaltungen beschäftigt sind, leisten sich dann auch weniger Kinder (außer gestützte Migrantenfamilien)!
Deutschland braucht dringend eine Reform des politischen Systems! Mehr kommunale schlanke Selbstverwaltung, weniger Bundesstaat, mehr Basisdemokratie, mehr Markt...
weiß ich, wie schön es ist, Kinder zu haben. Ich habe lange darauf gewartet,und es ist viel schöner, als ich es mir jemals vorgestellt habe.
Und es ist mir egal, o irgendwelche Studien mir ausrechnen, dass mich ein Kind bis zum 18. Lebensjahr 200 oder 300 kEuro kostet. Das ist es wert. Und nichts anderes.
Nun scheint das auch die Meinung der großen "Volksparteien" zu sein. Ein Kind muss sobald als möglich in die Hände Fremder gegeben werden, damit man wieder im Beruf seine Leistung bringt und schon auf den Weg zur Arbeit mit der Mineralölsteuer und bald auch der Maut für PKW seinen Anteil am "Allgemeinwohl" leistet. Die Einkommenssteuer ist auch ein Gewinnbringer, wenn da auch einiges für die Kinder in Ansatz gebracht werden kann.
Alles in allem ist jede Überlegung immer darauf ausgerichtet, Vordergründig zum Wohle der Familien ausgelegt zu sein, aber eigentlich mehr Geld für den Staat zu bringen, und dabei einen Kontrollfaktor zu behalten, der immer größer wird.
Egal welche Gesetzesvorgaben, Gesetze und deren Umsetzung man in den letzten Jahren angeschaut, sie weisen alle so schrecklich handwerkliche Fehler auf, dass das Bundesverfassungsgericht die meisten wieder "kegelt). Wäre es nicht einmal an der Zeit auf die "Quereinsteiger mit Null-Durchblick" zu verzichten und unsere Politik von Fachleuten machen zu lassen? Hier sieht man tatsächlich, dass Deutschlöand unter einem enormen Fachkräftemangel, besonders auf der politischen Ebene zurückgreifen kann. Da helfen auch nicht die ganzen Kaderbeamte der Ministerien, die für unsere politischen Quereinsteiger das Feuer löschen sollen. Alleine die Besetzung der Ministerposten erscheint schrecklich naiv: Wie kann z.B. ein Gesundheitsminister plötzlich Verteidigungsminister werden oder eine Familienministerinplötzlich Finanzminister? Gibt es für Politiker nicht irgendwelche Grundvoraussetzungen für ihren Job? Oft bin ich der Meinung, dass unsere Politiker massive gesellschaftliche Defizite vorweisen.
Hier wird einiges falsch verstanden. Ehegattensplitting hat absolut nichts mit der Steuerklasse zu tun. In der normalen Rechtsform der Zugewinngemeinschaft gehören jedem Ehepartner 50% der Gesamteinkünfte sowie der erworbenen Rentenansprüche. Das Ehegattensplitting bildet dies exakt ab, denn beide versteuern jeweils 50% des Einkommens. Wenn beide ähnlich verdienen, ändert sich daher nichts an der Steuerbelastung.
Bei der beitragsfreien Krankenversicherung geht es ebenso, denn 15,5% vom gesamteinkommen sind exakt so viel wie zweimal 15,5% von 50% des Gesamteinkommens.
Rechtlich gesehen hat daher manche Frau auch deutlich mehr Rentenansprüche, als auf ihrer jährlichen Rentenmitteilung aufgeführt wird, eben weil ihr ein Teil des Rentenanspruchs des (oft besserverdienenden) Mannes gehört.
1. die Rolle der Frau wird immer wichtiger, d.h. es reicht bei weitem nicht mehr das nur der Mann arbeiten geht. Die Frau muss einen Teil schon beitragen, den typischen Alleinverdiener gibt es kaum bis garnicht mehr.
Und zugleich zwängt man die Frau nicht mehr hinter den Herd.
2. Die ständige Bereitschaft der Flexibilität, welche die heutige Wirtschaft von uns verlangt trennen meist Familien, die Großeltern wohnen manchmal zig Kilometer weit entfernt. Man kann die Kinder dort einfach nicht mehr abliefern.
Da Freunde auch arbeiten müssen, wie man selbst bleibt kaum eine Alternative!
Die "Gängelei" ist die Folge der Umstruktirierung die sowohl gesellschaftlich (Rolle der Frau) als auch wirtschaftlich (Flexibilität und Wegfall der Alleinverdieners) zu folgen hat.
Solange man solche Veränderungen missachtet braucht man keine Schlussfolgerungen zu ziehen.
Nutzen sie ihre Zeit um produktiver zu sein. Das Jammern der anderen ist es!
Mitverantwortlich für Hartz4 und der den Gürtel enger schnallen Politik Schröders und seiner verbliebenen SPD und mit Hilfe der Grünen.
In der großen Koalition mitverantwortlich und Mitinitiator,der Sparpolitik.
Dann mitverantwortlich für lächerliche Hilfen,z.B. bei der Aufstockung von Hartz4 um 5 Euro.
Und jetzt will er der Mann am Prüfstand werden, natürlich bei entsprechender Gehaltserhöhung für Politiker und leitende Beamte.
Sollte das nicht klappen,die CDU steht schon bereit,um ihm für seine Prüfungen entsprechende Hilfen zu geben,sollte das weiter so,mit der FDP nicht klappen.
Der Peer ist schon so`n richtiger Aufräumer in den Jahren zuvor gewesen und wird es der gleichen Art wieder sein.
Großes Getöse und nichts dahinter.
Alle in seiner verbliebenen SPD helfen mit, zum Beispiel,beim lächerlichen Mindestlohn oder einer nach 40 Jahren in Lohndumping und Armut gehaltenen Lebensleistungsverschönerungsrente,leicht über der Grunsicherung.
Allein die Zustände in der noch bestehenden Kinderbetreuung sind unter aller Würde. Ich weiss es aus eigener Erfahrung, denn meine Mom war Zeit ihres Lebens Kindergärtnerin. Und dieser Job hat sie krank und kaput gemacht.
Sie hat ihren Job früher einmal geliebt aber die Begleitumstände sind inzwischen ja fast Menschenunwürdig.
Warum? Sparzwang! Gruppen mit 40-50 Kindern sind inzwischen leider völlig "normal".
Fehlende Unterstützung. Ja, es gibt Eltern, die ihre Kinder nur "abladen". Kinder die übermüdet in den Kindergarten kommen, ohne Brote und ohne Motivation.
Aber natürlich darf sie da nichts sagen, sonst wird ihr gleich mit Jobentzug gedroht.
Die Versorgung unserer Zukunft (der Kinder)wird immer mehr vernachlässigt bzw. "effizienter" gestaltet), während zeitgleich das Bildungsniveau der Eltern gen Null strebt. Und unserer Politiker, haben alle ihre Putze und das Kindermädchen zu Hause aber müssen mitreden.
Kindergeld und Ehegattensplitting sind nämlich kein "Steinbruch", auf dem er sich Geld durch Abschaffung besorgen kann.
Weder der Steuerfreibetrag für Kinder noch das Ehegattensplitting stehen nämlich überhaupt zur Disposition der Politik, zumindest nicht deren Abschaffung oder substantielle Verringerung.
Denn diese Leistungen sind nicht etwa Almosen der Regierung oder der Politiker, sondern wurden vom Bürger dem Staat über den Weg der Klage vor dem Bundesverfassungsgericht mühsam abgerungen.
Der Staat hat das Existenzminimum jedes Menschen steuerfrei zu stellen - das liegt derzeit bei gut 8200€, bei einem Spitzensteuersatz von 50% gibt das rund 4000€ im Jahr vor. Das steht "dem Reichen" immer zu, wesentlich weniger geht nicht.
Ähnlich beim Ehegattensplitting: Dem Staat muß (!) es egal sein, wie die Ehepartner ihr Leben organisieren, er darf zwei Berufstätige nicht anders behandeln als die Ehe mit einem Alleinverdiener.
So das BVerfG - daran kommt auch Steinbrück nicht vorbei!
Frau von der Leyen hatte bereits die richtige Idee. Aus dem Ehegattensplitting werde das Familiensplitting unter Berücksichtigung der Kinderzahl. Alle Subventionen, die zwar als Familienförderung verkauft werden, letztendlich aber immer nur der Förderung einer Branche wie beispielsweise der Bau- oder Finanzbranche dienen, einfach ersatzlos streichen. Die einzig sinnvolle Investition ist die in Ganztagsschulen, bessere Bezahlung von Erzieher/innen und bei Problemfällen die Familienhilfe. Eine kostenlose Grundversorgung im Gesundheitswesen für Kinder bis 16 Jahre gehört ebenfalls zu der modernen Gesellschaft. Ausserdem sollte kein alleinerziehender Elternteil sich privat um den Unterhalt streiten müssen. Also, lieber Herr Steinbrück, nicht schnacken, sondern Butter bei die Fische, mehr Klartext bitte.
Was die Politiker alles unter 'Familienförderung' verstehen, zeigt nur ihre Unwissenheit.
Solange Kinderlosigkeit subventioniert wird, wird sich nichts Grundsätzliches ändern.
Wer keine Kinder großzieht, erwirbt keine Rentenansprüche. Denn Eltern haben alle, Kinder nur noch 64 % der Frauen und auf die kommt es nun mal an.
Vielen Familien mit 2-3 Kindern würde der Wegfall des Kindergelds und der Familienversicherung die Existenzgrundlage entziehen. Die SPD wird spätestens damit unwählbar, war sie seit Schröder aber sowieso schon.
Zur kostenlosen Kita: unsere Kita hat das ganze Jahr geöffnet. Die Probleme fangen mit der Schule an. Da gibt es 13 Wochen Ferien (Ferienbetreuung nur ein paar Stunden und sau teuer) und um 12:30 Uhr ist die Schule aus. Außerdem soll es Kinder geben, um die man sich anschließend sogar kümmern muß, aber das können ja Fremde besser.
Und wer hier die DDR als tolles Vorbild anführen möchte: nicht vergessen, die sind untergegangen und das hatten sie auch verdient.
„Frauen wollen Karriere - schließlich ist ihnen das 40 Jahre erzählt worden. Hausfrau ist doch nichts - dann lieber Versicherung verkaufen... YES!“ 4. Februar 2013 - 10:34 — MrEnigma
Dass Frauen Karriere wollen ist den Hausfrauen 40 Jahre lang von ihren Ehemännern eingeprügelt worden. (Fragen Sie Ihre Großmutter. Die Frau hatte dem Mann zu gehorchen und ihm sexuell gefällig zu sein. Damals war ein guter Mann, einer der nicht zuschlägt und seinen Gehalt nicht versäuft. Heute reicht das nicht mehr aus.)
Nur eine unabhängige Frau ist eine geachtete Frau.
Hausfrauen profitieren nur von dieser Entwicklung, weil sie jederzeit gehen können.
70% der Frauen in Deutschland sind erwerbstätig. Und mehr als 80% der Männer.
Deutschland ist ein reiches Land: Bei durchschnittlichem Einkommen kommt eine vierköpfige Familie sogar über die Runden, wenn nur ein Elternteil arbeitet (allerdings knapp).
Es mangelt also nicht am Geld, dass die Deutschen kaum Kinder bekommen. Viel mehr liegt es an der Betreuungssituation.
Viele Frauen wollen heute Arbeiten und verzichten dann im zweifelsfrei auf Kinder. Daher ist es wichtig, dass es schon für junge Kinder qualitativ hochwertige Ganztagsbetreuung gibt.
Wichtig finde ich auch, dass die Firmen reagieren: Es muss aufhören, dass z.B. 3 Jahre Pause vom Arbeitsplatz eine 45jährige Karriere zu stark beeinträchtigt. Außerdem ist es doch z.B. allen großen Firmen möglich, einen betriebseigenen Kindergarten zu unterhalten. Ich bin mir sicher, die Eltern, die das in Anspruch nehmen, würden da im Gegenzug auch auf 200-300€/Monat Gehalt verzichten. Und wenn die Kosten nicht gedeckt werden: Imagegewinn!
Diese Menschen (Politiker) kennen sich damit nicht aus. Sie haben noch nie wie Millionen andere Menschen erlebt wie wichtig es ist, monatlich z.B. 360 euro zu bekommen.
Kinder, Väter und Mütter sind der Regierung nicht einmal die 5 % Wert?
Wir verstehen euer Verhalten dazu sehr wohl.
Am liebsten wären Ihnen 0 %.
Ja wir verstehen Sie. Das hätten wir mit/in ein paar Bereichen (Kostenstellen) genau so.
Zitat: "Wenn dadurch mehr Mütter zurück in den Job gehen, würde ein großer Teil der Ausgaben wieder an den Staat zurückfließen, zitiert das Magazin aus der Studie."
Wir haben verstanden. Familie negativ. Wirtschaft positiv.
Ich fühle mich als Failienvater angegriffen.
Die Familie wird hier ganz klar attackiert. Sie sollten daran denken was sich in 40 Jahren hier abspielt. Es ist dann nur noch ein gemischter Haufen.
Deutschland schafft sich ab.
Kinder sind egal. Geld ist der Schlüssel. Alles andere wird ausgeblendet. Die Gier kennt kein Limit.
Tatsache ist: als Student habe ich Urlaub in Canada und Thailand gemacht etc. Als Single heute könnte ich mit meinem Gehalt locker Porsche fahren und mir ein nettes Skiwochenende in der Schweiz gönnen.
Die Realität sieht so aus, dass meine 2 Kinder die meisten Klamotten second hand haben und ich jeden Euro umdrehe. Und da wir sie gut erziehen, ist die Chance durchaus groß, dass sie später die Renten der heutigen Porschefahrer zahlen. Ach ja, meine Frau hat ihre Karriere für die Kinder praktisch an den Nagel gehängt.
Da ist doch ein Fehler im System - oder?
Ich will garnicht wissen, welcher neoliberale ThinkTank hier diese Studie wieder finanziert hat.
Familienpolitik hat nicht ökonomisch effizient zu sein als Ziel - sondern Familien und Kindern in ihrem Werdegang zu unterstützen.
Gerade das Kindergeld ist ein fundamentaler Baustein des Sozialstaates - oder der Reste davon. Das wurde ja erst vor einigen Jahren um 2 Jahre gekürzt - dennoch ist es gerade für Schüler, Azubis und Studenten aus weniger wohlhabenden Schichten der entscheidende Zuschuss, der dann die Ausbildung erst möglich macht.
Was an Kindergeld gekürzt wird müsste als Bafög/Aub erhöht werden.
Es geht hier darum weite Teile der Bevölkerung von Bildung auszuschließen.
Im Grunde geht doch die gesamte Politik bisher am Wesentlichen vorbei: Wir betonen permanent die "aktuelle Leistung und Leistungsfähigkeit" und vergessen dabei die "zukünftige Leistungsfähigkeit" der gesamten Gesellschaft - da ist uns die Natur eigentlich voraus.
D.h., wollen wir wirklich eine Zukunfts-Vorsorge unserer Gesellschaft, müssen wir lernen, dass Kinder unendlich mehr wert sind als Konsum! Es gibt soo viele Argumente dafür, dass es sinnlos ist, sie hier nochmal zu nennen.
Hier meine These zur Lösung des Problems:
"Familien oder Einzelpersonen müssen grundsätzlich den gleichen Beitrag zur Gesellschaft leisten, wie es Familien mit Kindern bringen."
Die Aufgabe des Staates wird es sein, dies genau zu beziffern.
Es gibt viele Unterschiede zu vor 30, 40 Jahren. Einer z.B. ist, dass heute ein Drittel gar keine Kinder mehr bekommt und als Doppelverdiener aber mit "Alleinernährern" und Alleinerziehenden z.B. auf dem Wohnungsmarkt konkurriert. Zwei Einkommen für zwei Personen gegen ein Einkommen für z.B. fünf Personen. D.h. der einzelne "Ernährer" müsste, natürlich stark vereinfacht, das fünffache heranschaffen. Die zweite Konkurrenz entsteht durch die Doppelverdiener mit Kindern, die es schaffen und/oder wollen, eine doppelte Berufstätigkeit zu organisieren.
Kindergeld/-freibetrag sind hierfür ein kleiner Ausgleich, der jedoch nicht einmal das Existenzminimum abdeckt.
Das doppelt ungerechte ist jedoch, dass das Drittel, das keine Kinder erzogen hat, später von den Kindern anderer Leute die Rente/Pension bezahlt bekommen wird. Und deren Rentenhöhe wird viel höher sein wird als die der Mütter, die diese Kinder erzogen haben. Da steckt die wirkliche Ungerechtigkeit in Deutschland.
Allerdings haben beide 7 Kinder groß bekommen, auch ohne Kindergeld, Kita und Elternzeit.
Meine Großmutter war Hausfrau und hat nebenbei noch gearbeitet. Reichtümer konnten allerdings nicht angeschafft werden, in einem Arbeiterhaushalt.
Da reichte es "nur" für Essen und Kleidung für die Kinder ein paar Spiel- und Schulsachen.
Ich will hier nicht von der guten alten Zeit anfangen. Aber viele "moderne" Familien bekommen das nicht hin ... mit einem Kind.
Ist ja auch irgendwie klar, denn das Wohl des Kindes steht hinter den eigenen Konsumwünschen.
Allerdings ist auch klar: Kinder haben heute eindeutig andere Bedeutung.
In der Vergangenheit haben es viele arme Familien hinbekommen viele Kinder zu versogen - heute scheitern zunehmend mehr daran 1-2 Kinder zu versorgen. Das darf der Staat machen.
Man könnte auch fragen: Sollte der Staat nicht gleich die gesamte Erziehung übernehmen? Eltern sehen ihre Kids dann am WE --- reicht doch?
Nun wird - nach anderen sozialpolitischen Leistungen wie etwa der Arbeitslosen- oder Rentenversicherung - auch die Familienpolitik auf "Effizienz" "untersucht". Von "Experten".
"Effizient" ist für sie, was möglichst wenig kostet und möglichst viel einbringt. Gut sein kann demnach nur, was sich wirtschaftlich rechnet. Also eine sehr einseitige Herangehensweise, die Aspekte wie z.B. soziale Gerechtigkeit und Solidarität ausblendet.
So einseitig vorzugehen kann aber nicht Aufgabe gestaltender Politik sein, sondern allenfalls Aufgabe nachprüfender Controller in privaten Unternehmen.
Da ein solches Vorgehen aber erklärtes Ziel durchaus einflussreicher Netzwerke diverser Parteien, Stiftungen und Verbände ist (Motto: weniger Staat - der kanns nicht), ist zu befürchten, dass diese sich auch in der Familienpolitik durchsetzen.
Schlimm ist, dass die Netzwerke Recht behalten könnten: Denn wenn man dem Staat die notwendigen Mittel vorenthält, KANN er am Ende gar nicht mehr funktionieren.
Ich denke es ist ein Märchen, dass diejenigen, die keine Kinder haben in zukunft von den paar profitieren, die dann im Erwerbsleben stehen.
Erstmal geht die Gesellschaft in Vorleistung.
D.h. Kita, Schule, Uni - das zahlen alle, auch die, die keine Kinder haben.
Vielleicht - mit Glück - schafft es eine Mehrheit ins Berufsleben ... und zahlt dann wirklich auch noch Rentenbeiträge. Vielleicht auch nicht.
Tatsächlich bleiben viele Kinds für immer abhängig von Sozialleistungen. Insbesondere die, die bereits aus solchen Verhältnissen kommen. Das ist Tatsache und in zig Studien bewiesen!
Die Ungerechtigkeitsfrage stellt sich also nicht so einfach, sondern ist komplexer.
Warum wird z.B. das Steuergeld der kinderlosen für Schulen genommen - das sollen doch die Eltern zahlen?
Kitas sind nicht kostendeckend - ermöglichen Eltern aber ebenfalls eine Berufstätigkeit.
So einfach ist das mit der "Ungerechtigkeit" nicht.
mal wieder wird in Berlin (sind die wirklich noch "auf Erden"?) der Kontakt mit der Wirklichkeit gesucht, und -siehe da- die Realität erscheint zum Greifen nahe, aber auch nur 'fast'.
Das soziale Netz, in dem so manche wohlig schaukeln (Reihenhaus, pp., sh. oben) ist doch leider für meisten nur das, was es ist - nämlich nur ein NETZ,
und ein Netz besteht bekanntermaßen aus ganz wenig Faden und gaaanz viel LUFT! Da fallen dann auch leider viele durch.
Jetzt mal konkret, was hier an Geld VERBRANNT wird ist kein vglw. dünner Faden mehr, wir haben (fiskalmäßig gesehen) schon kein Netz mehr sondern eher ein dicke Holzbohle. Da liegt sichs ganz schön hart drauf, kann ich nach 3 Kindern/2. Ehe sagen.
Nur- den Holzwürmern IM familiären Holzbrett gehts gut.
Wenn in Frankfurt die Kindergärten z.T. Insolvenz anmelden müssen, die Tagesmütter überbucht sind und Schwarzbetreuen Pflicht wird, dann klappts in realitas nicht mehr.
Wie der Bericht vermeldet: Viel Geld - wenig Erfolg.
"Was denken denn die Haushalte, die mehr als 100.000 im Jahr zur Verfügung haben? Dort sollte eine gerechte Umverteilung nach unten beginnen."
Diese Umverteilung braucht nicht zu beginnen, denn die ist voll im Gange. Mal abgesehen vom steuerfreien Existenzminimum der Kinder sind diese Haushalte den Haushalten ohne Kindern absolut gleichgestellt und bezahlen viel Steuern. Auf den Steuervorteil durch die Kinder wird das Kindergeld übrigens voll angerechnet (== voll abgezogen).
Sollte auch keins bekommen. Wenn man schon weiß, dass man selber nicht dafür sorgen kann nimmt wissentlich in Kauf, dass es dem Kind später nicht gut geht.
Genau getroffen! Darum sollte der Ausgleich nicht vom Staat finanziert werden sondern eben von solchen "Bessergestellten" sprich erhöhter Beitrag zu Renten- und Sozialkassen.
danke für Ihre Ergänzungen. Das mit der Rente kann ich leider nur bestätigen. Ich habe 8 Jahre Ausfallzeiten in der Rente wegen Kindererziehungszeiten und später dann nur teilzeit arbeiten können. Meine Rente wird mal auf hartz IV-Niveau liegen.
"Dem Sozialstaat der bestrebt ist, dass alle Bürger weitgehend unabhängig von der erbrachten Leistung immer ähnlichere Einkommen haben, gehen die Hochqualifizierten todsicher aus!"
Der Sozialstaat bräuchte nur seine Fordern und Fördern Sozialpolitik, sprich Hartz4-Politik aufgeben und schon würden die Sozialkassen um Milliardenbeträge entlastet.
Die für`s Fördern ausgegebenen Riesensummen, fördern das Kapital, aber nicht die Teilhabe der Menschen, die am unteren Ende dieser Art Sozialstaat, ihr Leben fristen.
Schafft Hartz4 ab und führt das bewährte Kohl-Blüm Sozialstaatrezept wieder ein und Unternehmer müssten jetzt schlecht bezahlte Arbeit wieder anständig bezahlen.
Viele Menschen könnten in der Familie wieder mit dem Arbeitslosengeld 2 ohne Anrechnung auf das Familieneinkommen, am gesellschftlichen Leben teilhaben.
Und das ohne Suppenküchen und Armenkaufhäusern.
Und ehrlich, 5000 bis 6000 Netto oder 3000 Netto alleinstehend, da kann ich nicht mit weinen.
"Besonders kritisch sehen die Experten bei ihrer Kosten-Nutzen-Analyse laut "Spiegel" die ... sowie die beitragfreie Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenversicherung."
Hier scheint mal so ganz langsam ein Prozess in Gang zu kommen die Leistungen der GKV abzubauen. Eine beitragsfreie Mitversicherung des Lebenspartners ist Sinnvoll. Natürlich kann man darüber nachdenken das zu reduzieren bzw das er ganz normal selber versichert ist wenn er Vollarbeitet. Dann aber nur wenn er einem voll sozialveresicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis mit Mindestlohn und bitte NICHT für Minijobs, Gleitzone und ähnliche, das würd sonst nur wieder zum Lohndumping der Industrie ausgenutzt!
Bei uns wird zuviel Geld mit der Gieskann verteilt. Kindergeld, Ehegattensplitting bekommen Menschen mit hohem Einkommen, auch wenn sie gar keine Kinder haben.
Leistungen müssen den Kindern konkret nutzen. Kindergeld abschaffen und eine verbesserte einkommensabhängige Förderung über die Steuer würden eine Menge Bürokratie und Geld ersparen, die Familienkasse könnte abgeschafft werden. Einkommenschwache Familien könnten über einen ausgebauten Kinderzuschlag unterstützt werden und über eine verbesserte Förderung über Hartz 4. Auch über das Wohngeld könnten Kinder eine höhere Berücksichtigung finden, bis hin zu einer völligen Übernahme der Mietkosten, da große Familien eben mehr Wohnraum benötigen. Der Erwerb von Wohneigentum für Einkommensschwächere könnte gefördert werden, wenn Kinder da sind. Das Elterngeld kann abgeschafft werden zugunsten einer Förderung, die einkommenschwache fördert. Es ist ein Unding, dass Vielverdiener mehr Geld vom Staat bekommen wie die Verkäuferin.
Ich will nur mal illustrieren wie es in anderen Laendern aussieht - z.B. in London:
1. Splitting, Freibetraege gibt es nicht.
2. Schulausbildung: Entweder man schickt seine Kinder in "gute" Public schools (Staatsschulen) oder Privatschulen. Falls man nicht in der richtigen "Gegend" lebt(Catchment Area - zwischen 200 yards - c. 1,5 miles),kann es sein dass man in einer richtig schlechten Staatschule landet. Alternative: Privatschulen - Kosten: £8,000 - £15,000 pro Kind pro Jahr netto. NICHT absetzbar von der Steuer.
3. Kindergarten - der Staat gibt ab 3 Jahren einen kleinen Zuschuss von 15 Stunden (Rest selbst zahlen), aber nur in den unteren Einkommensklassen, kein Anspruch auf einen Platz.
Realitaet fuer uns:
1. Beide Eheleute muessen arbeiten
2. Erstes Kind ist mit 9 Monaten fuer zwei halbe Tage in den Kindergarten gegangen
3. Mit 2 Jahren in die Pre-School (Kosten: £6,000)
4. Au-pair (fuer Betreuung nach 3PM)
5. Umzug in eine 'gute' Catchment Area wegen 2ten Kind..
"Ehegattensplitting hat absolut nichts mit der Steuerklasse zu tun."
Die Gesamtsteuerbelastung nach Jahresausgleich (wozu man als Ehepaar verpflichtet ist) hängt nicht von den Steuerklassen ab. Aber in der Praxis haben viele, die unterschiedlich viel verdienen, die Kombination III/V. Wer V hat, hat mehr Abzüge als in I, aber dies wird mehr als ausgeglichen dadurch, dass III weniger hat. Noch einmal: Wer verschiedene Steuerklassen und keine gemeinsame Kasse hat ist selbst Schuld. In der Praxis haben geringverdienende Frauen den EINDRUCK, dass das Arbeiten nicht lohnt. Man muss aber die Gesamtbelastung sehen. (Und trotz aller Kritik am Familienbild der Union, diese Nebenwirkung war nie, auch nicht heimlich, der Grund für Steuerklasse V.)
Bei einer Umgestaltung muss die Politik aufpassen, dass nicht plötzlich bei Familien ein finanzielles Problem entsteht.
Denn wie in manchen Beiträgen hier schon erwähnt wurde, haben viele die Transferleistungen fest eingeplant und bei Haus/Eigentumswohnung, Kindererziehung, Kinderplanung etc. mit einbezogen.
Wird etwas geändert könnte schnell bei einigen, die gerade so zurande kommen das Eigenheim fort sein. Und das dürfte für die Kinder, die davon betroffen wären schlimmer sein, als z.B. Kindergeld, welches nicht direkt in Kinderunterhalt gesteckt wird.
Dadurch, dass man etwas ändern will, verändert man auch etwas an der Planungssicherheit.
Mir wird niemand darlegen können, dass Paare bei Planungsunsicherheit nicht auf Kinder verzichten.
Durch das vielfache Wegfallen von Großeltern am Wohnort, weil eben der Job einen Umzug erforderlich machte, wurde somit auch die soziale Struktur mit den Großeltern gestört. Manches was Großeltern beigetragen haben lässt sich halt nicht mit KITA lösen
Nur weil man Gutbetuchten mit dem Elterngeld eine Förderung bis zu 1800 € im Monat zur Verfügung stellt, bekommen die keine Kinder, da ist ja nun bewiesen. In den USA gibt es nahezu überhaupt keine geldwerte Förderung dieser Art und trotzdem haben die eine fast doppelt so hohe Geburtenrate. Ebenso in Frankreich. Kinder bekommt niemand, weil man ein Jahr Elterngeld kassiert.
Deutsche sind Sicherheitsapostel. Sie bekommen Kinder, wenn man einen sicheren Job und eingesichertes ausreichendes Gehalt hat. Aber mit lauter befristeten Arbeitsverhältnissen und hoher geforderter zeitlicher und räumlicher Flexibilität ist genau dem nicht genüge getan. Auch bin ich mit Kindern zeitlich nicht so flexibel. Wenn dann keine ausreichende Struktur zur Kinderberteuung wie in Fankreich besteht oder eine nachbarschaftliche bzw. über soziales Engagement sichergestellte Bürgergesellschaft wie in den USA, wo man sich gegenseitig unterstützt, steht man als Berufstätiger am Rand.
Langsam wird einem schwummerig bei dem Gedanken an SPD-internen Rekrutierungskriterien für Kanzlerkandidaten. Man muss noch nicht einmal Marxist sein, um die Kriterien für das "Umkrempeln" etwa des Kindergeldes als ökonomistische Umdefinition eines der letzten Lebensumfelder zu sehen, in denen es nicht um die Produktion von Waren und ein "return on investment geht": Der Familie. Offenkundig werden hier Kinder und arbeitswillige Mütter als Waren verstanden, deren Produktion ein effektives staatliches Investment verlangt. Die Werteordnung unseres Staates sieht es aber nicht vor, dass Menschen als Waren gesehen werden und staatliche Maßnahmen sich an einer solchen Anti-Ordnung orientieren. Es war zu vermuten, dass Steinbrück in seiner Verzweiflung um abstürzende Umfragwerte nun panisch um sich schlägt. Panik ist aber kein guter Ratgeber für deutsche Regierungs-Chefs. Durch diese Selbstverortung im affektiven und politischen Nirgendwo ist er nun links und rechts disqualifiziert. Unwählbar.
die Familie zu schützen ist und das Kinder dem SCHUTZ der Allgemeinheit unterliegen.
MIt Arbeitzeiten rund um die Uhr, Vermehrte Sonntagsöffnungen, auf Bäder-Regelungen aber auch Gehälter, welches so gring sind ( Mindestlohn 7,50) das man davon trotz ehegattensplitting und Kindergeld keine Familie mehr ernähren kann... hat die Gemeinschaft bereits effektiv VERSAGT
Ohne Kinder gibt es kein Morgen ! Kinder und Fortpflanzung sollten eigentlich den Staat von mirgen Garantieren!
Aber wenn ich lese dass der Staat eine Effizenzrechnung macht, bei wieviel Förderung eines Kindes der Staat mit erträgen, bzw. einen Rückfluss rechnen kann... muss man ensthaft erkennen.... dieser Staat hat sich überlebt.... Es geht ums Geld Geld Geld und um Arbeitskraft....
Wo bleibt der Mensch.. Wo bleibt das Kind... und was zum Teufel ist eigentlich Gemeinschaft....
Ach "Sozial" scheinen viele Bürger udn Politiker nur noch als UNWORT aus dem Duden zu kennen!
Medien zum Gesprächstoff machen! Kann dieser SPD Kandidat nur populismus oder ist er nun wirklich der schlechteste SPD-Spitzenkandidat, den die SPD jemals hatte?
Ein großer Teil der Kinderlosen sind auch unfreiwillig kinderlos geblieben, weil es an gelingenden Partnerschaften fehlte. Allein in meinem engeren Bekanntenkreis sind das 5 Personen. Wie gesagt, deutsche sind Sicherheitsapostel, in krisenhafte instabile Partnerschaften setzt man keine Kinder. Jedenfalls habe ich das Argument sehr oft gehört: Man müsste für Kinder halt auch den richtigen Mann/Frau haben. Können die mit Kindern sich vielleicht nicht vorstellen, ist trotzdem so. Auch da hilft Geld nicht.
Desweiteren müssen wir eine kinderfreundliche Gesellschaft werden. Prozesse wegen Kinderspielplätzen oder zu lauten Kindern im Treppenhaus! Mein Gott Kinder sind eben Kinder und müssen auch mal laut sein dürfen. Die haben da keine innere Uhr, die sagt, also von 12 - 15 Uhr hast du keinen Mux von dir zu geben.
Unsere Arbeitswelt darf nicht länger den Profit über die Kinder stellen. Arbeitgeber dürfen nicht länger nach dem Staat schreien, sondern müssen selbst in Kinder investieren.
Ich traue keiner Partei mehr in irgendeinem Bereich sinnvolle Änderungen zu. In den letzten 30 Jahren wurden nur Murkse geschafft. Alles wurde verwirrender, komplizierter und unübersichtlicher, aber nichts gerechter und einfacher. Die Fördertöpfe für Familien werden mittlerweile immer mehr, aber geldmäßig immer geringer. Die Eltern müssen sich durch immer mehr Bürokratie und Vorschriften durchwühlen, um bescheidene Unterstützung zu erhalten. Auf der anderen Seite steigen aber die Abgaben und Gebühren. Den Parteien geht es im Prinzip nur um mehr Kinder, die später der Wirtschaft zugeführt werden können. Nun merken Sie, dass das mit Geld alleine nicht geht. An den wirklichen Problemen wie wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit, unnötige Bürokratie, gerechte Einkommensverteilung usw. wird nichts gemacht. Solange dies nicht geschieht, kann kein verantwortungsbewußter Mensch Kinder in die Welt setzen.
Ryder
wenn das bis jetzt
unwirksam gewesen wäre dann würde meine familie nicht funktionieren. wir können uns das nur durch kindergeld und familiensplitting leisten. 2 kinder, das dritte ist unterwegs, jeweils 2 jahre abstand, frau zuhause, ein auto, reihenhaus. mag antiquiert klingen aber ich bin mir mit meiner frau einig das das für die kinder am besten ist wenn sie zuhause bleibt und die erziehungsarbeit übernimmt.
bin mal gespannt wie "effizenter" gefördert werden soll.
komisch,....
....dass jetztnach der kritischen Pressemeldung darüber Herr Steinbrück kommt und wieder alles anders werden soll. Klingt doch alles sehr geplant. Für mich ist Steinbrück der reinste Heuchler. Auch wenn er was drauf hat.
Die gute Nachricht ist, dass
Die gute Nachricht ist, dass die Familienpolitik umgekrempelt werden soll.
Die schlechte Nachricht ist, dass sie von der SPD kommt, die in der Familienpolitik noch viel mehr falsch macht als die CDU.
Vergleich einer Praxis mit einer Theorie ...
Meine Frage, die zunächst wohl noch lustig zu sein scheint, lautet:
"In welcher Sandbox haben die 'Experten' die Deutschen und ihr Reproduktionsverhalten 'ohne Vorhandensein familienpolitischer Leistungen' denn simuliert?"
Diese Frage ist aber alles andere als lustig, weil sie nichts anderes beinhaltet, von welchem Gründen die 'Experten' für die niedrigen Nettoreproduktionsraten in Deutschland ausgehen. Und woher nehmen diese ihre Begründung, dass ihre Annahmen zutreffen?
Mit anderen Worten: Würden die Frauen in Deutschland bei fehlden dieser Leistungen nicht sogar viel niedriger als jetzt ausfallen?
Die angestrebte effizienz ist
Die angestrebte effizienz ist das Befüllen der eigenen Taschen
Ganz genau
@Semtex: bei uns genau so. Ohne Ehegattensplitting und Kindergeld sähen wir alt aus. Jede Partei die das angreifen will wird für mich unwählbar.
Wieder einmal zu kurz gegriffen
Effizient meint hier "Maximaler Ertrag für den Staat" im kurzfristigen Sinn. Die Unterstützung der Familien wird verteufelt als "Herdprämie" und soll nur dazu dienen die Frauen zu Hause zu belassen um die Kinder groß zu ziehen. Eine Folge der Abschaffung der Förderung wäre mehr Arbeitslosigkeit, der Zwang wenn möglich das Kind in ein staatliches Betreuungssystem verwalten zu lassen auch wenn das zumindest vor dem 3. Geburtstag erwiesenermaßen nur suboptimal ist und die Ächtung von Familien, die sich durch Konsumverzicht dazu entscheiden das zweite Kind zu bekommen um es in den ersten drei Jahren von der Mutter erziehen zu lassen. Wir sind auf dem Weg eine staatlich erzogene und lediglich verwaltete Generation heranwachsen zu lassen. Der Wert der elterlichen Erziehung kann nicht hoch genug geschätzt werden (wenn er darin besteht Wissen und Neigungförderung zu vermitteln) Effektive Förderung würde einen Bildungsreichtum zum Ziel haben,aber das erwarte ich von keiner Partei.
Gruselig
Die Kinder schon im jüngsten Alter ihren Eltern trennen zu wollen, und das für den Gr0ßteil des Tages, ist zutiefst unsozial. Da bestehen unter den Tieren Sozialstrukturen, die solche Gedankenspiele und Vorgehensweisen undenkbar machen. Man könnte neidisch werden.
Wir sollten uns schämen....echt Gruselig!!!
Für sowas braucht man eine "Expertenkommission"?
Die Erkenntnisse sind nicht neu, aber mal ehrlich: Wer hat jemals geglaubt, dass wegen dem Kindergeld mehr Kinder gebohren werden? Es ist ein Anreiz, aber die ausschlaggebenden Kriterien sind andere. Nur toll, dass Kinderbetreuung höher bewertet wird als das klassische Familienbild. Es gibt Studien, die diesen Weg für den besseren halten; andere kommen zu einer gegenteiligen Erkenntnis...
Sooo die Sozialdemokraten wollen, werden, ändern weil
sie Wissen!!!!
Ich bin hierbei sehr skeptisch.
z.B. das Ehegattensplitting.
Hierbei handelt es sich m.E. in erster Linie NICHT um eine Kinder-Leistung.
Vielmehr haben die GründerMütter und Väter des Grundgesetzes den besonderen Schutz der EHE hier in logischer Konsequenz zum Ausdruck gebracht.
Das Ehegattensplitting ist nichts anderes wie die wirtschaftliche Verschmälzung zweier Menschen im Sinne des Steuerrecht´s.
Kurzum dem Stuerstaat hat es NICHT zu interessieren wie zwei EHE-Leute Ihr Einkommen erwirtschaften.
Auch sehe ich hier Änderungen über die Verfassungsrechtlichkeit hinaus in deren Wirkung sehr kritisch.
Da eine grundlegende Veränderung hierbei bestehende Familien in Ihrer Existenz angreifen kann.
Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass Geschiedene ca 13T€ für Ihren Ex-Partner steuerlich gelten machen können.
Interessant dabei ist, dass dieser Betrag erst vor einigen Jahren vom BuVerGericht ausdrücklich bestätigt wurde.
Es tut mir ja leid für
Frau Schröder - aber was hat diese Frau denn bisher erreicht, das positiv im Kopf der Wähler geblieben ist? Wollte niemand anders dieses Ministeramt haben? Und das die CDU sie als Quotenfrau einsetzt, kann ich auch nicht glauben.
Hin und wieder fährt Frau vdLeyen mal durch das Ressort und pickt sich Dinge heraus. Aber von Frau Schröder hört man nichts, außer sie stapft wieder in einen Fettnapf.
Woher soll also Gestaltung kommen?
Dass die SPD nun die Familie entdeckt und sogar die FDP eine vernünftige Aussage dazu trifft, ist wohl nur dem Wahlkampf geschuldet.
Hinterher werden diese Dinge dann schnell wieder vergessen - man erinnere sich an die Aussage von Münte über Wahlversprechen.
Nein, man hätte hier Geld sinnvoller verwenden können - in dem man den Posten der Familienministerin eingespart hätte.
Solange man Familienpolitik und Kinder versucht auf einer Kosten-/Nutzenrechnung abzubilden, wird man scheitern.
Ein Beispiel bzgl. möglicher Auswirkungen beim EheGttSpl
Ich habe eine Stellvertreterin für mein Unternehmen. Eine ausgezeichnete Ingenieurin mit der seltenen Gabe auch kaufmännische Entscheidungen zu treffen und umzusetzen ;-)
Diese Positon ist der Leistung angemessen Gut bezahlt, da auch mehrtägige Auslandaufenthalte mit entsprechenden Mehrstunden beinhaltet sind.
Da Sie und Ihr Mann immer Kinder wollten und diese in den ersten Lebensjahren nicht in Fremdbetreuung zu geben hat sich somit Ihr Ehemann ganz bewußt entschieden aus der Erwerbsarbeit auszusteigen.
Mittlerweile haben Sie 3-Kinder und ganz Vorbildlich ein entsprechendes Einvermilienhaus mit gr. Garten.
Wenn jetzt das Ehe-GTT-Spl. abgeschafft würde, hätte diese Familie evtl. ein richtiges finanzielles Problem.
Ich verstehe nicht, weshalb sich die linksorientierte Politik nichteinmal steuersystematisch aus den Familien heraushalten kann.
Ob und wie das Geld erwirtschaftet wird entscheiden die Eheleute und nicht Peer, Jürgen und die Finalretterin Claudia.
Wa
Keine Ahnung
Ja man weiß nicht genau was kommen soll aber einige Kommentatoren Zetern schon als wenn der Weltuntergang naht.
Vielleicht ist ein Vorschalg ja das Ehegattensplitting nur Paaren zu gewähren die bereits Kinder haben. Das wär ja schon mal ein Anfang. Ein Anderer, wählen zu können zwischen Kindergelt und kostenlosem Kindergartenplatz. Die Wahl hat man heute nähmlich nicht immer und so manches mal fressen die Gebühren das Kindergeld mehr als auf.
Ich würde empfehlen erst mal auf die Vorlage des Konzepts zu warten, dann ganz wichtig! erst mal nachdenken und dann seine Meinung zu schreiben.
Schlechte Politik
Eines ist klar, fallen Leistungen wie Elterngeld oder Kindergeld flach dann gibt es bei uns kein zweites Kind mehr!
Wir sind Dringend auf die Förderung angewiesen weil wir ansonsten unsere Rechnungen nicht zählen können. Menschen die behaupten das dass Geld nicht für höhere Geburtenraten sorgen sollten sich erst mal genau informieren!
Das Geld ist ja auch nicht für Harz 4 Empfänger bestimmt sondern für die Mittelschicht, Studiert, Haus mit Kredit und da benötigt man heute leider zum Kinder bekommen etwas Unterstützung. (das ist schon schlimm genug)
Für alle ein Tip! schaut euch mal den Film Idiogracy mal an
sinnloser Aktionismus
Und nun hat Steinbrück natürlich das Patentrezept. Was man allerdings von seinen Aussagen liest, ist aus soziologischer Sicht genauso zum Scheitern verurteilt wie alle bisherigen Maßnahmen. Er versucht genauso wie alle (!, ausnahmslos alle) anderen Parteien auch, mit staatlich-fiskalischen Mitteln ein Problem zu beheben, das ganz andere Ursachen hat. Das hat mit Lebensentwürfen, Familienvorstellungen, Nutzbewertung, etc. zu tun und ist ein Generationenproblem, kein Maßnahmenproblem. So etwas braucht mindestens 20 Jahre, bis eine leichte Trendwende überhaupt zu erahnen ist.
Oh oh ...
Bitte nicht liebe SPD, wir kennen von euch noch die Harz-Gesetze. Zeitarbeit, Pratikas und "Subunternehmer" sind dabei rausgekommen.
Das etwas getan werden muß sieht man ja seit 30 Jahren an der Geburtenstatistik, aber bitte nicht von der SPD!
Kindergeld wirkungslos?
Ja, bei solch asozialen Parteimenschen wie Herrn Steinbrück bestimmt. Als alleinerziehender Vater kann ich gerne auf weitere 184,00 € verzichten.
"Wie, die Menschen haben kein Brot? Warum essen die denn keinen Kuchen?"
Schämt euch, ihr ALLE habt auch das Kindergeld bekommen!
Und das ist der Beweis
dass Steinbrück gar nicht an die Regierung bzw. ggf. in einer großen Koalition die Agenda-Politik weiter verschärfen will.
das Ehegattensplitting...
... ist sinnvoll, aber nur für Ehen, in denen es auch Kinder gibt. Warum soll man Ehen mit zwei Vollverdienern steuerlich begüstigen? Das stammt noch aus einer Zeit, in der die Ehefrau zu Hause blieb, sobald sie unter der Haube war. Aus den Zeiten sind wir ja wohl raus. Also: kein Ehegatten-, sondern ein Familiensplitting mit voller Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten, des größeren Autos, der höheren Miete, der Vereinsbeiträge und einen großen Grundfreibetrag, das würde ich mir vorstellen. Finanziert über den Wegfall der Steuervorteile, die bislang Eheleute ohne Kinder genießen.
Das Kindergeld ist so ein Gießkannending. Bei den meisten Familien wird es einfach ins Haushaltseinkommen hineingerechnet und wird gar nicht mehr als etwas Besonderes für die Kinder registriert. Man kann natürlich darüber streiten, ob die (Mit-)Finanzierung des Häusles über das Kindergeld den Kindern zugute kommt, letztlich fände ich eine kostenlose Kita / Kindergarten statt Kindergeld sinnvoller.
Ein Beispiel der "Förderung"
Ein Beispiel aus der Praxis:
Mutter geschieden und alleinerziehend, kein Betreuungsplatz für das Kind, daher Hartz IV für Kind und Mutter (Bedarfsgemeinschaft). Hartz IV ist nachrangige Sozialleistung, also wird das Kindergeld zu 100% auf Hartz IV angerechnet. Aber es kommt noch besser. Der Kindsvater ist gesundheitlich angeschlagen und ist Hartz IV-Aufstocker (Zeitarbeit ohne Mindestlohn, trotz 35 Stunden-Woche nicht aus H4 raus). Normalerweise wäre er nicht in der Lage Unterhalt zu zahlen (Selbstbehalt). Doch das HartzIV-Amt zwingt die Mutter Unterhaltsvorschuss bei der Kommune zu beantragen. Der Kindsvater hat also nicht nur kein Geld, sondern macht auch noch Schulden. Wenn er also aus H4 rauskommt, muss er erst mal die Schulden bezahlen und hat weniger für sein Kind. Tja und was macht das H4-Amt mit dem Unterhaltsvorschuss. Richtig wird zu 100% angerechnet.
Die Frage bei all dem? Was hat das Kind davon?
Warum keinen Betreuungsplatz, damit die Mutter verdienen kann?
Abschaffen
Das Familienministerium kann man getrost abschaffen. Deutschland ist ein gescheiterter Staat der deutschen Familien keine positive Zukunft mehr in Aussicht stellen kann. Wer mag da Kinder in die Welt setzen. Geld spielt da keine Rolle in einem Land das sich selbst abschafft.
@5:35 — Semtex Bin fast bei Ihnen
Bei uns ist es genau so, zwei Kinder, drittes unterwegs.
Das Ehegattensplitting ist richtig, doch beim Kindergeld sollte eine Staffelung nach unten erfolgen, je höher das Einkommen ist. Ich verdiene gut und betrachte das Kindergeld als "nettes" Zubrot. Was denken denn die Haushalte, die mehr als 100.000 im Jahr zur Verfügung haben? Dort sollte eine gerechte Umverteilung nach unten beginnen.
Ehegattensplitting!?!
Ich halte das Ehegattensplitting für kompletten Unsinn. Wieso sollte ein Ehepaar steuerlich begünstigt werden? Was hat das mit Familienförderung zu tun?
Es gab mal eine Idee, pro Familienmitglied in häuslicher Gemeinschaft einen Freibetrag einzuführen... Wo ist die geblieben?
Solange Kinder und Eltern in einem Haushalt leben, bzw. in wirtschaftlicher Abhängigkeit, bekommt die FAMILIE den Freibetrag zugerechnet. Damit wäre dann auch die leidige Diskussion um Gleichberechtigung verschiedenster Partnerschaften erledigt. Wer sich in Deutschland um Kinder und Familie kümmert, wird steuerlich begünstigt, wer sich entscheidet, das nicht zu tuen, eben nicht....
Kindergeld, Kinderfreibeträge, Herdprämie, alles Unsinn und fördert ganz sicher nicht Familien in D
Ps: Haus, 2 Kinder, Hund & Katze...;-)
lautes Nachdenken
über Einsparpotenzial bei größtmöglichem Nutzen. Dem gegenüber steht die marode Haushaltsbilanz Deutschlands.
Es ist völlig unerheblich ob die Bürger dabei finanziell und gesellchaftlich auf der Strecke bleiben. Familienpolitik, sofern man das so nennen kann, ist in Deutschland Familien- und Kinderfeindlich, da ändert auch ein anderer Kandidat nichts dran. Wer ein wenig über den Tellerrand hinausschauen kann, hat es schon erkannt. ein Blick nach Frankreich zeigt uns, das es auch anders geht.
Nun liegt es an uns ob wir uns diese "Volksverräter" weiterhin leisten oder ob wir zu einer wirklichen Wende zugunsten der Bürger fähig sind. Ich habe drei Kinder großgezogen und mir graust es vor der möglichen Entwiklung. Das Renten- und Sozialversicherungssystem stützt sich maßgeblich auf die nachfolgende Generation und wer sich daran nicht beteiligen will (Singles und Kinderlosigkeit) sollte stärker zu ihrer finanzieller Verantwortung herangezogen werden.
buemo_3
Ja, schon richtig ab 100 T€. Ist nur das Problem, dass eine Staffelung des Kindergeldes mit der Zeit und der staatl. Pensionskassen immer weiter nach unten verschoben wird. Bisher ist in den letzten 25 Jahren immer alles gegen den Bürger und gegen Familien entschieden worden. Eine Anhöhung von Kindergeld vor Bundestagswahlen hatte immer auch eine zeitgleiche Erhöhung von z.B. Kindergartengebühren oder ähnlichem zur Folge. Wenn der Staat Geld ausschüttet, werden die Kommunalbeamten mal wach und holen es sich über neuerdings Wucher-Wasser"gebühren" oder die kommunalen Stadtwerke, Oberflächenabgaben und und und....
Viva la Revolution !!!
Heuchelei
Fairerweise muss man ja zugeben, dass die Familienpolitik Kristina Schröders sich nicht sonderlich von derjenigen abhebt, die unter Rot-Grün und Schwarz-Rot vollzogen worden ist. Insofern finde ich es nicht ganz fair, ausgerechnet so kurz vor der Wahl Frau Schröder die alleinige Schuld zuzuschieben, insbesondere von Leuten, die überhaupt keine Experten für Familienpolitik sind. Frau Schröder hat durchaus etwas geleistet, aber gerade beim Kita-Ausbau ist auch viel in den Ländern daneben gegangen. Wenn man dieses Politikfeld insgesamt neu regeln will, dann sollte dies in einem nationalen Konsens entstehen. An sich ist es ja nicht falsch, möglichst direkt da anzusehen, wo Kinder Leistungen auch tatsächlich erhalten können. Aber ich will mal sehen, wie Herr Steinbrück einer armen Familie, die das Geld fest eingeplant hat, erklären will, sie sei pauschal verdächtig, damit dem Kind nichts Gutes zu tun, und deswegen müsse der Staat dies nun selbst regeln. Das könnte ihm sogar schaden.
Was die Politik postuliert, ist eins . . .
was dabei herauskommt das andere.
Fest steht, das über alles gesehen die Familien die "Melkkühe" der Nation sind. Die Zukunftsleistungen sind mit einem "nackten" Kundergeld nicht aufzuwiegen.
Aber darum geht es ja gar nicht primär. Die Familien müssen bei der Kinderbetreuung angesichts der geforderten Flexibilität im Beruf besser unterstützt werden. Dazu müssen die Ausgaben in Kindergärten und Schulen wieder massiv hochgefahren werden. Wissen tun´s alle. Fordern tun´s viele. Bezahlen will´s keiner.
Solange Eltern Kindergärten und Schulen in Samstagsarbeit renovieren, sowie Kinder schon in der Grundschule Nachhilfe brauchen, weil individuelle Förderung fehlt, sollte kein Politiker seine Bemühungen um mehr Geld für Familien preisen.
buemo_3
Ist das Kindergeld erst einmal gestaffelt, bleibt bald für den Normalo nicht mehr viel übrig. So hat es bisher immer angefangen.
Sozialdemokratisch ist nur die Farbe der Partei. Der Rest davon ist von Lafontaine und Co. gerettet worden.
Die andere Taktik "Christlich" klappt vornehmlich bei Rentnern und Beamten.
Familien sind in der Minderzahl. Daher fordere ich Wahlberechtigungsscheine pro Kopf und Haushalt. Dann sieht´s bestimmt anders aus im Bundes- und auch Landtag.
Steinbrück und seiner Partei traue ich keinen Meter mehr. Der hat genauso das Volk beschissen wie Schröder und seine Konsorten, die Schwarzen, die Gelben und auch die Grünen.
dem mann kann man doch kein
dem mann kann man doch kein wort mehr glauben!
nicht altmodisch
Ich finde es nicht altmodisch, wenn man die Erziehung der Kinder selber übernimmt. Wir haben 3 Kinder (6, 7 und 4 Jahre) und meine Frau hat den härtesten Job der Welt, die Erziehung. Wir beobachten leider, dass Kinder, die in der Schule und im Kindergarten auffällig sind, aus Haushalten kommen, in denen beide Elternteile vollzeit arbeiten. Wer kann den Kindern besser die Werte vermitteln, die man für wichtig erachtet, als die eigene Familie ? Ich bin nicht gegen Kindergärten oder längere Betreuung, man sollte den Betreuer/-innen nur vermehrt Motivation und Rüstzeug geben, die Kinder zu erziehen. Denn ganz realistisch - wenn beide Elternteile vollzeit abrbeiten, wer erzieht dann die Kinder ?
@7:37 — bürgerschreck
„Ich verstehe nicht, weshalb sich die linksorientierte Politik nichteinmal steuersystematisch aus den Familien heraushalten kann. “
Ich denke, dass die hinter diesem „Förderproblem“ stehende Problematik zu komplex ist, um parteipolemisch ausgeschlachtet zu werden- weder die so von Ihnen als „linksorientiert“ apostrophierte Politik noch die „andere“ Politik kann und hat sich „steuersystematisch“ aus den Familien herausgehalten, wie dies durch die „Herdprämie“ bestens exemplifiziert wird- Sie hätten dementsprechend ihre Aufzählung der Protagonisten gern mit Angela, Horst und Philipp vervollständigen können...!
Fakt ist, dass die milliardenschwere Förderpolitik der Familien sich als ineffizient erweist, daher ist es Aufgabe und Pflicht der Politik, hier Veränderungen herbeizuführen, die den Kindern als Adressaten mehr Nutzen bringen- Kindergeld als Voraussetzung zum Häuslebauen ist der falsche Anreiz und Ansatz, ebenso, wenn jemand dadurch „unterstützt“ wird, der dies nicht benötigt..
das Rezept wäre so einfach
Einfach mal weniger Geld in die Straße stecken, dafür sorgen dass Kitaplätze für jedes Kind da sind, die letzten beiden Jahre vor der Einschulung Kitapflicht(dann bekommt man auch keine großen Probleme mit Integration oder der Schulbarkeit), mehr Kindergeld, Schulsystem bundesweit zentralisieren, flächendeckend Ganztagsbetreuung in Grund- und weiterführenden Schulen... Das wird so oder so teuer, wenn unser Land aber nicht schrumpfen soll und damit die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, brauchen wir mehr Kinder. Und Anreize für Kinder schafft man nur, wenn die Eltern sich der Betreuung zu 100% gewiss sein können.
Wenn es um die Gruppe geht,
Wenn es um die Gruppe geht, die ein oder gar kein Kind hat, kann es schon richtig sein, dass diese auch durch die Milliardenausgaben nicht dazu motiviert werden kann und das Geld ineffizient eingesetzt ist. Für viele derjenigen, die jedoch mehr als ein Kind haben, sind diese Leistungen notwendig für das Lebensauskommen. Welche Kinderzahlen wir hätten, ohne diese Leistungen, hatt die Studie wohl kaum berücksichtigt.
Und an die "warum soll ich für Kinder Anderer aufkommen"-Fraktion:
Geld ist ein Versprechen, dafür Leistungen zu bekommen. Ob privat oder gesetzlich Rentenversichert - ohne Kinder, die das Versprechen einlösen, ist jede noch so hohe Rente wertlos. Ob gewollt oder ungewollt kinderlos... sie sollten alles daran setzten, dass jemand Kinder großzieht und großziehen kann, die die versprochene Leistung erbringen!
antwort zu semtex und
antwort zu semtex und toolfish:
sie leben glücklich auf kosten der anderen steuerzahler, die von ihrem familienglück nichts haben....aber die kinder sind doch unsere zukunft? falsch, das ist die volkswirtschaftliche produktivität!
Bitte eine Familienpolitik ohne ideologischen Überbau
Zitat: „ Wir sind auf dem Weg eine staatlich erzogene und lediglich verwaltete Generation heranwachsen zu lassen. …“. Stimme zu. Man kann sicher die Familienförderung reformieren (es muss aber natürlich eine geben!), aber sollte nicht die Klein(st)kinderziehung außerhalb der Familie zum A und O erklären, überhaupt die Funktion von „Familie“ geringschätzen. Bitte eine Familienpolitik ohne Ideologie, lasst die Eltern frei entscheiden.
Was das Ehegattensplitting angeht: Es trägt natürlich auch der Tatsache Rechnung, dass viele Frauen/Mütter nicht gerade gut bezahlte Jobs haben bzw. Probleme, "später" etwas zu finden. Da erzählt man uns dauernd etwas vom Fachkräftemangel, tatsächlich aber lese ich in der Zeitung nur von Firmen, die Mitarbeiterzahlen reduzieren. Es ist doch eine Farce davon auszugehen, dass für alle Mütter tolle Arbeitsstellen bereit stehen. 60 Prozent der Mütter mit mindestens einem Kind unter 18 sind (Mikrozensus 2011) erwerbstätig, davon arbeiten 70 Prozent "Teilzeit".
Schwierig
Einerseits finde ich etwas schräg, wenn diejenigen, die keine Kinder haben wollen - die unterstützen müssen, die welche haben.
Andererseits sind Kinder noch immer ein wesentlicher Grund für einen sozialen Abstieg.
Es ist also klar, dass Deutschland eigentlich diejenigen belohnt, die keine Kinder haben. Wer aber Kinder haben will - der entscheidet sich nicht aufgrund von Kindergeld, einen Steuervorteil und Elterngsgeld dafür.
Das Problem ist zudem, dass die Geburten sozial nicht gleich verteilt sind. Wenige bekommen viele - einige gar keine Kinder. Je mehr Geld ein Haushalt hat, desto weniger oft bekommt er Kinder ... das sollte aufhorchen lassen.
Für mich ist aber eines klar: Eltern- und Kindergeld sind in dieser Form unsinnig. Diejenigen, die es brauchen nutzen es oft nicht für das was sie sollten - das zeigen die zunehmend von Hunger betroffenen Kinder.
Diejenigen, die es nicht brauchen - bekommen noch mehr!
Es muss mehr für Kinder und weniger für Eltern getan werden!
Frühkindliche Förderung
Ich finde Kinderkrippe und Kindergarten toll. Dort werden die Kleinsten von Professionnelen betreut und gefördert. Es gibt kein "lass mich in Ruh, ich hab keine Zeit". Da gibt es auch keinen Fernseher.
Professionnelle frühkindliche Förderung wird nicht von allen Müttern beherrscht. Es geht nicht unbedingt um 10h am Tag. Vielleicht schon 4-5h am Tag, EFFIZIENT gefördert. Sprachbildung, Motorik, etc. Davon profitiren nicht alle Kleinkinder zu Hause.
Mutterliebe ist sehr viel wert, macht aber leider nicht alles aus !
Es lebe der Kindergarten !!!
Geldpolitik hat nichts gebracht
Man muss doch zu einer zentralen Erkenntnis kommen: Auch wenn man den Eltern 5000 Euro pro Kind zahlen würde, würde die Geburtenrate zurück gehen.
Den Eltern also immer mehr finanzielle Anreize zu geben, um ein Kind zu bekommen hat - in der Breite - also nicht funktioniert.
Immer mehr Kindern geht es immer schlechter - da muss man auch das Kindergeld sehr sehr kritisch sehen. Nicht umsonst sagen viele, dass das Kindergeld den Kindern, die es brauchen, nicht wirklich nützt.
Dann lieber kostenlose Sportvereine, Schulmittel, Mittagessen, Kitas und Nachmittagsbetreuung.
Unterm Strich wäre das besser für Eltern und Kinder!
Aber gut - man glaubt noch immer, dass man mit Geld mehr Kinder "kaufen" kann. Nach 30 Jahren Geburtenrückgang - spannend.
Wobei .. 200 Mio gibt man für Familienpolitik aus.
Damit kann man nun auch wirklich nicht viel bewegen.
Familienpolitik und Bildungsetat sind zusammen weniger als das Budget der ARD - das sind auch Fakten!
So, so ineffektiv
Wir haben zwei Kinder, sind beide berufstätig, meine Frau hat die Frechheit besessen 3 Jahre auszusetzen ich habe viel zuhause gearbeitet, weil wir der unwirtschaftlichen Meinung sind, dass Kinder zumindest die ersten zwei Jahre bei den Eltern bleiben sollen. Ohne Ehegattensplitting und Kindergeld wären wir ganz schön dumm dagestanden. Ich finde diese Debatten über Effizienz und Wirtschafltichkeit einfach abstoßend. Wenn es nach Wirtschaft und großen Teilen der Politik geht, bekommt man am Besten Kinder, lässt sie von Fremden erzhiehen und schuftet weiter für das 'Kapital'. Das schafft dann Arbeitssplätze in Betreuungseinrichtungen man selbst, nicht der Staat, zahlt mit seinem zusätzliche Gehalt die Betreuung, viel mehr bleibt nicht über . DAS ist krank und ineffektiv!
Haben die schon mal was von Geborgenheit der Familie, und Nestwärme gehört? Wahrscheinlich nicht, weil sie alle so viel arbeiten, dass sie ihre Kinder sofern überhaupt vorhanden nur sporadisch sehen.
Mich kotzt es an
dass man in der Politik noch immer glaubt, das Eltern perse das Beste für ihre Kinder wollen und auch wirklich Transferzahlungen für Ihre Kinder ausgeben.
Das ist einfach falsch!
Kindergeld ist einfach eine steinzeitliche Umverteilung. Wenn man am Montag mal in viele Kitas guckt - dann wird einem regelrecht schlecht. Gleiches in Grundschulen.
Viele Kinder bekommen einfach zu wenig zu essen. Daher mussten viele Städte und Einrichtungen doch bereits reagieren und bieten Morgens kostenlose Obstkörbe an.
Soweit ist es in vielen Familien schon. Da ist die Vorstellung der Politik einfach realitätsfern!
Viele Eltern kümmern sich nicht um ihre Kinder - das kann man doch nicht wegdiskutieren. Vielleicht muss Frau Schröder mal ein Praktikum in einer Kita machen - auch im Jugendamt wäre sie bestimmt mal gut aufgehoben.
Das sind ja alles keine Einzelfälle mehr. Man könnte sogar sagen: Immer mehr Eltern haben keinen Bock auf ihre Kinder... und zwar durch alle Schichten hindurch!
Wir sind Subvention
Anscheinend können wir nicht mehr anders, als zu subventionieren. Bauern und Frauen.
Wir halten sie an der langen Leine und abhängig, mehr ist das nicht. IHR TUT WAS ICH SAGE.
Der Bauer genauestens das, was Theoretiker in Brüssel beschließen und die Frauen sollen endlich genug Kinder bekommen, damit die Deutschen nicht aussterben. Nur scheinen die sich dem Schema zu entziehen. Sie suchen nach tausend Ausreden, mal ist es das Geld, dann die fehlende Kita, mal keine Ahnung was. Alles Ausreden. Bloß nicht verantwortlich sein müssen. Darum geht´s.
Ich kannn das alles nicht mehr hören und werde ganz sicher meine Wahl davon nicht abhängig machen.
Danke Ina
Zitat: Professionnelle frühkindliche Förderung wird nicht von allen Müttern beherrscht /Zitat
--Vielen lieben Dank für diesen Post. Mir als Lehrer einer Förderschule ist dies besonders klar.
Plus: Ehegattensplitting macht keine besseren Eltern und bringt nur verheirateten Menschen etwas. Alleinerziehende Mütter schauen mal blöde aus der Wäsche. Mir als Vater in getrenntem Verhältnis ebenfalls bestens bekannt.
Mein Tipp:
Abwarten und Tee trinken bis es etwas Konkretes zum Meckern gibt. Vorher meckern ist zwar ein schönes Hobby, aber bringen tuts nix!
@christian74
„Wir beobachten leider, dass Kinder, die in der Schule und im Kindergarten auffällig sind, aus Haushalten kommen, in denen beide Elternteile vollzeit arbeiten.“ 4. Februar 2013 - 8:53 — christian74
Tatsächlich? In den 5-15 min., in denen das Kind hingebracht wird? Und welches Verfahren haben Sie für die Datenerhebung und die Auswertung benutzt? Varianzanalyse?
Immer sucht man die Schuld bei anderen Kindern, das eigene kann natürlich niemals auffällig sein und die anderen stören...
Die Lösung heisst gute Arbeit...
Die Lösung heisst gute Arbeit und vernünftige Löhne (auch für Frauen), bitte keine falschen Anreize setzen dann passiert auch wieder was in Deutschlands Betten! Gruss
@Zuschauer76
„Doch das HartzIV-Amt zwingt die Mutter Unterhaltsvorschuss bei der Kommune zu beantragen. Der Kindsvater hat also nicht nur kein Geld, sondern macht auch noch Schulden.“ 4. Februar 2013 - 8:09 — Zuschauer76
Ich habe gehört, dass der Vater in diesem Fall die Schulden nicht zurückzahlen muss, aber die Ämter versuchen trotzdem das Geld zurückzuholen. Der Vater kann ja nichts dafür, dass er nicht zahlen kann. Das zu regeln geht wohl nicht ohne Anwalt.
@victoria101
„Das Kindergeld ist so ein Gießkannending. Bei den meisten Familien wird es einfach ins Haushaltseinkommen hineingerechnet und wird gar nicht mehr als etwas Besonderes für die Kinder registriert“ 4. Februar 2013 - 7:58 — victoria101
Es liegt nicht an „Bei den meisten Familien wird es einfach ins Haushaltseinkommen hineingerechnet“.
Das Kindergeld gilt gesetzlich als Einkommen/Steuerentlastung und wird nicht nur bei H4, sondern bei Wohngeld und einmaligen Leistungen usw. angerechnet.
Sogar bei Unterhaltszahlungen wird es teilweise verrechnet.
Teile der Bevölkerung abgekoppelt
was für die Karrierefrau sinnvoll sein mag, gilt nicht für die Gesamtbevölkerung.
Kinder kosten nunmal. Warum das Kindergeld abschaffen?
Wenn alle Frauen finanziell gezwungen sein sollen, mit Säugling Vollzeit zu arbeiten, dann traun sich viele nicht mehr ein Kind zu bekommen. Das schüchtert noch mehr ein als die jetzige Situation, zumindest für Frauen, die den Job im familienfreundlichen Betrieb einfach nicht kriegen. Wer macht die Überstunden, wenn die Kita schließt? Die kinderlose Frau wird sich bedanken. Wer zahlt die Betreuung beim kranken Kind? Wer ist erreichbar, wenn der Kindergarten oder Hort anruft?
Stillschweigend wird angenommen, daß Großeltern und Angehörige zur Verfügung stehen, und das wird dann auch von Kollegen und Chefs verlangt. Die Ersparnis kämme allenfalls auf dem Rücken von nicht berufstätigen meist weiblichen Angehörigen zustande, die in traditionellen Rollen leben. Gerade im ländlichen Bereich. Die Kita wird gefördert, die Großmutter nicht
Kinderzuschlag mal auf den Prüfstand stellen!
Auf den Prüfstand gestellt hätte ich seit Jahren bereits gern mal den Kinderzuschlag. Hier scheint mir echt ein dicker fetter Wurm drin; würde mich außerdem mal interessieren, wieviele Familien vom Kinderzuschlag tatsächlich profitieren? Mir scheint viel mehr, dass diejenigen, die dieses Geld tatsächlich für ihre Kinder gut gebrauchen könnten, fallen immer durch eine Ritze im System. Bei mir sind es zum Beispiel 40 Euro, die mich von Kinderzuschlag und Hartz IV trennen, letzteres könnte ich laut Arbeitsagentur beantragen. Da ich ganztags arbeite und keine Lust auf HartzIV-Stress habe, verzichte ich demnach auf beides. Da ist irgendwie ne Lücke - hier mal stopfen und nicht immer gleich auf HartzIV verweisen!!!!!
applaus
dem kann ich nur zustimmen. die diskussion über das kindergeld lässt viele väter und mütter wahrscheinlich jetzt schon schlecht schlafen, weil genau diese förderung für viele absolut wichtig ist, um für ihren familienbedarf genug geld zu haben.
es ist geradezu pervers, in zeiten, in denen die steuereinnahmen so hoch sind wie noch nie und banken mit milliardenkrediten gestützt werden, über "nichteffiziente" familienförderung zu diskutieren. aber da familien in deutschland keine lobby haben und das familienministerium in regierungskreisen nicht wirklich ernstgenommen wird, wird hier wieder einmal stimmungsmache und wahlkampf auf dem rücken derer ausgetragen, die sich nur schlecht wehren können.
das ganze ist wie ein schlag ins gesicht derer, die sich wirklich nachhaltig verhalten und "die steuerzahler von morgen" erziehen.
wer anreize für mehr kinder schaffen will, sollte anreize für mehr zeit für und mit den kindern schaffen, anstatt die eltern mehr arbeiten zu schicken.
Nichts als Jammerei...
Unabhängig davon, dass es absolut unglaubwürdig erscheint, wenn Herr Steinbrück über Familienpolitik redet, sind seine "Ideen" auch weder neu noch originell.
Und letztlich ist es mal wieder Jammerei auf allerhöchstens Niveau. Wenn man sich die Familienförderung in anderen euopäischen Staaten anschaut, dann leben wir hier - wie auf so vielen Gebieten - absolut im Paradies. Trotzdem bekommen die Menschen hier weniger Kinder als in anderen Ländern. Trotzdem verfallen wir hier dem Kita-Wahn, der mich eher an DDR-Zeiten erinnert, und trotzdem will die SPD ihren alten, genialen Ansatz "so viel Geld wie möglich" einbringen. Für mich zeigt das Ganze auch ein Stück weit, wie unselbstständig die Menschen durch die Gängelei des Staates geworden sind.
Auf das heutige..........
Kindergeld gibt es einen Rechtsanspruch. Früher gab es dafür einen Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte. Seinbrück will nur ein Steuerkürzungsprogramm auf den Markt bringen. Kindergeld sollte zumindest für Leute die jenseits der 500000 liegen nicht mehr zur Anwendung kommen. Die SPD hatte genügend Zeit bei Ihren Kürzungsorgien Eingriffe vorzunehmen aber wenn man in der Opposition sitzt läßt sich groß des Maul aufreissen. Die Roten wirken unglaubwürdig weil die Großverdiener erst Steuergeschenke bekommen haben und jetzt war alles nicht richtig und das Ganze zurück.
Ehegattensplitting - Klartext
Ehegattensplitting ist ein Relikt aus alter Zeit, als die Frau, sofern sie arbeiten ging immer ein Bruchteil dessen verdiente als ihr Ehemann, also schusterte man ihr die schlechtere Steuerklasse zu, so dass gar nichts mehr übrig blieb, soll heißen, es ist überflüssig,dass sie arbeitet.
Ein ganz anderes Blatt ist, wieviele von einem Verdiener abhängen! Und dies sollte unabhängig von Ehe oder sonstigem sein. Ist jemand Alleinverdiener für eine fünfköpfige Familie, unterstützt auf seine Kosten zusätzlich ein Elternteil in einer Pflegeeinrichtung, so ist das steuerlich zu berücksichtigen, dafür braucht man aber kein Ehegattensplitting!
Verdienen beide, so wird sich nach Ermessen jeder einen Teil der Mitzuversorgenden auf seiner Steuererklärung angeben, wobei der Verdienende natürlich nicht mehr zählt, viel einfacher und macht vieles nicht vom Trauschein oder Alter der Kinder abhängig (ein Student ist abhängig von seinen Eltern und das muss berücktsichtigt werden..z.B.)
statt reförmchen was grosses bitte
Man sollte erst mal die Schule und die "BILDUNG" dort von der Aussicht befreien, später einmal ein "Arbeitsnehmer" zu sein.
Mehr wird da nicht mehr gelernt, als STillsitzen , auswendiglernen und gehorchen.
Die Schule ist darüberhinaus gut dazu da, einen Ort für die Eltern zu bieten die lästigen Kinder nicht zuhause zu haben um arbeiten zu gehen
was bitte ist an diesem grundlegenden Strukturen unseres sog. Gesellschaftsmodell "familienfreundlich"
Mal eine andere Frage: Haben wir wirklich zu wenige Kinder?
Gäbe es für all die Kinder, die nicht auf die Welt gekommen sind später noch Arbeitsplätze?
Haben wir wirklich zu wenige Kinder?
Ich sehe die Deutschen auf der Liste der bedrohten Arten nicht, denn es gibt heute jedenfalls mehr Deutsche, als vor 100 Jahren, oder vor 200 Jahren.
Haben da welche plötzlich irgendwelche surrealistische Panikanfälle bekommen, weil die Bevölkerung weltweit immer weiter wächst (was auf jeden Fall NICHT gut ist), aber wir hier zur Zeit nicht und dadurch die große böse „Überfremdung“ befürchtet wird?
Wenige Kinder sind doch auch gut: man könnte doch allen, aber auch wirklich allen, die beste Ausbildung zukommen lassen.
Anstatt hier Geburtenzwang zu erzeugen sollte man sich vielleicht einfach der Kinder annehmen, die da sind.
Vom toten Pferd steigen!
Wenn Du merkst, Du reitest ein totes Pferd, steig ab! ... so lautet ein alter Indianerspruch.
Familienförderung ist kompliziert und alle wollen mitreden. Ich erinnere vor allem an die Diskussion um das Betreuungsgeld, die regelrecht haßerfüllt geführt wurde. Hier mischen Ideologen und gefrustete kinderlose Steuerzahler kräftig mit. Die, die es betrifft, nämlich Eltern, sind ganz klar in der Minderheit.
Mehrfach habe ich hier im Forum der ts gelesen, dass es ohne Kindergeld etc. sehr schwer wäre, Kinder durchzubringen. Das stammt in der Regel von Mehrkindeltern. Und hier ist die Förderung nur rudimentär, obwohl hier viele gesunde und sozialkompetente Kinder groß gezogen werden.
Unsere derzeitige Förderung ist auf die Einkindkarrierefamilie ausgelegt mit 3x jährlich in den Urlaub. Kinderreiche Familien schaffen ihren Alltag in der Regel mit viel Entbehrungen. Da kommen aber die gesunden Kinder der nächsten Generation her!
Deswegen läuft die aktuelle Förderung im Ergebnis so schlecht!
Da sagt er mal etwas Vernünftiges ...
.
...der Problempeer.
Dieses von der SPD in der jüngeren Vergangeheit mitverschuldete übersubventionierte Chaos in der "Familienförderung" muß aufgelöst, geordnet und nach Wirksamkeit gefordert oder aufgegeben werden.
Allein; Ebenfalls die jüngere Vergangenheit hat gezeigt, daß die SPD, sobald sie an politischen Entscheidungen mitbeteiligt ist, auch nichts anderes macht als klientelpolitisch gesteuertes Flickwerk zur Sicherung von Wählerstimmen.
Darum dürfen wir davon ausgehen, daß der aktuelle Förderungswahn auch in absehbarer Zukunft weiterhein anderswo dringend benötigte Milliarden wirkungsfrei verpulvern wird.
Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz
Dauereltern oder Kita
Ich habe schon wieder diese verhärteten Positionen gesehen, die voller Abscheu über Kitas herziehen. Wir wissen alle, dass es Studien für und wider gibt und das hat einen ganz normalen Grund, warum das so ist:
Der richtige Weg ist exakt die Mitte! Jedes Naturvolk gibt die Kinder so früh es geht in die Kindergruppe der Sippe, dort lernen die Kinder am meisten, haben Spaß und kümmern sich umeinander, lernen auch mal soziale Konflikte zu meistern und die älteren Kinder lernen so viel schneller Verantwortung über andere Menschen zu tragen.
Aber da sind die Eltern auch nicht 10 Stunden weg, weil sie Vollzeit vollbeschäftigt sind. Sie können trotzdem mit den Kindern essen und im Notfall eingreifen und wenn Mama mal nicht da ist, ist es die Tante oder Cousine usw.
Kinder brauchen nämlich beides: Andere Kinder und die Geborgenheit der Familie. Wenn man sie mit 1 sturen Erwachsenen in eine Höhle sperrt, der sogar negativ gegenüber Kinderbetreuung eingestellt ist, na dann gute Nacht!
Die Agenda 2010 ist natürlich nicht ...
Die Agenda 2010 ist natürlich nicht gerade Familien-freundlich!
Geld , Familie, Erfüllung im Beruf
sind keine einanderausschließende Gegensätze.
Wenn der Staat seiner Pflicht nachkommen würde, für alle qualifizierte Betreuung zur Verfügung zu stellen, der man auch sein Kind anvertrauen möchte, dann herrscht echte Wahlfreiheit!
Die Mütter , die ich kenne einschließlich meiner Person, vermissen in der Phase der Kindererziehung eindeutig die Teilhabe am öffentlichen Leben. Und dies wirkt sich auch auf den Umgang mit dem Kind aus. Ein Kind, dessen Mutter entweder klammert (fragen Sie mal Erzieher von Kitas, wer die Probleme bei Abgabe des Kindes macht!!!), oder voll unterschwelliger Vorwürfe ist, hat keinen Vorteil mit seiner Mama eingesperrt zu sein. Und unterschiedlich alte Geschwister in diesem Alter sind keine Spielpartner und nehmen sich gegenseitig die Aufmerksamkeit der Mutter weg. Wenn das Baby gestillt werden muss, kann nicht gleichzeitig mit Duplo Türmchen gebaut werden und hinter dem 3.hergerannt,der mit vergessenem Schlüssel die Wohnungstür aufkriegt und spazierengeht ..
Die begreifen es doch nicht,
dass die einzige Überlebenschance Deutschlands darin besteht, den Bürgern die das vom Staat umverteilte Geld erarbeiten mehr davon zu lassen, viel mehr.
Dem Sozialstaat der bestrebt ist, dass alle Bürger weitgehend unabhängig von der erbrachten Leistung immer ähnlichere Einkommen haben, gehen die Hochqualifizierten todsicher aus!
Die deutsche Bundesregierung hat es fertiggebracht, dass eine Telefonakquisefrau bei der IKK-Krankenkasse mit ~2500€ Netto ähnlich verdient wie ein Ingenieur und etwa 1000 € mehr, wenn der Ing. in einer Hochschule als wiss. Ma. beschäftigt ist. Der Mann der Telefonfrau verdient dafür, dass er herumfährt und die Unterschriften einsammelt auch um 2500 im Monat Netto.
Da damit jeder, der sich ein Maschinenbaustudium gibt ein staatlicher Bezahlsklave wird oder aber das Land nach dem Studium und ein paar Jahren Berufserfahrung verlässt, außer man ist sadomasochistisch veranlagt, liegt Deutschland bereits längst in den letzten Wohlstandzügen, zu Tode umverteilt.
Hilfsmassnahmen
Eigentlich ist es ganz einfach. Schafft Lebensbedingungen die das Leben lebenswert machen.
Keine Steuern auf Abgaben und Steuern, preiswerter Wohnraum, langfristige Arbeitsverhältnisse, angemessene Bezahlung der Arbeit und was sonst noch dienlich ist.
Dann könnt ihr euch Herdprämien, Gebärgeld und alles andere sparen.
@extremor - Fremdbetreuung
"Zitat: Professionnelle frühkindliche Förderung wird nicht von allen Müttern beherrscht /Zitat
--Vielen lieben Dank für diesen Post. Mir als Lehrer einer Förderschule ist dies besonders klar."
Mir, als jemand der viele professionelle Bildungseinrichtungen durchlaufen hat, gehen solche ideologischen Aussagen zutiefst gegen den Strich! Ob Fremd- oder Familienbetreuung besser ist, soll jede Familie selber entscheiden. Die "professionelle" Förderung in unseren Bildungseinrichtungen sind bestenfalls mäßig und unsere augebildeten Erzieher oft unqualifiziert.
Warum wollen Sie jmd. unqualifizierte Bildung aufzwingen?
Zum Splitting:
Ehegattensplitting ist nicht unbedingt falsch und fördert keine 2 Vollverdiener (wie manche hier behaupten). Sicherlich sollte man es auf die Kinder ausweiten. Das würde eine Menge kosten und reichere besser stellen. Wollen wir das? Wenn nicht, dann führt das zu einem monatl. Festbetrag -> Kidnergeld.
Ursache? Folge? Familienleben wird schwieriger.
@ MrEnigma&Co.: Sollen wir den Erzeugern die Kleinen nicht schon im Kreißsaal entreißen und 24-Stunden-Kitas aufmachen? Offenbar sind ja ALLE Eltern zu unfähig, sich um ihre Kinder zu kümmern. Da ist die Vergesellschaftung der Erziehung nur konsequent. / Natürlich gibt es Problemfamilien, und ich habe persönlich auch den Eindruck, dass Eltern immer weniger Zeit in ihre Kinder investieren/für sie haben. ABER schon mal darüber nachgedacht, inwiefern das gesellschaftliche Klima, gesellschaftliche Veränderungen und die Bedingungen des Arbeitslebens etwas hiermit zu tun haben könnten? 1. Wir reden munter allen Eltern ein, dass professionelle Kita-Erzieher doch viiiiiiiel besser sind als Mamas. 2. Wir sorgen dafür, dass Kinder von 8.00 bis 18.00 in Ganztagsschulen leben. 3. Für viele Familien ist es nicht leicht, den Lebensunterhalt zu bestreiten bzw. sie haben Angst, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Familien haben immer weniger Zeit fürs Familienleben. Das Kritisierte ist eine Folge davon.
Kindergeld ist gut!
Ehegattensplitting ohne Kinder eher nicht.
Bildungseinrichtungen und entsprechende Außerschulische Möglichkeiten für alle Kinder, Jugendlichen und Heranwachsenden. Das Kindergeld ist nach wie vor eine bedingungsfreie Zahlung für Familien die bei vielen fester Bestandteil der Lebensplanung ist. In den meisten Familien dient es indirekt zur Finanzierung des Schulbesuchs und der Ausstattung der Kinder. Das ist auch nicht übertrieben viel Geld denn dieser Mensch wird ja später weiterhin Steueraufkommen erzeugen.
Nicht gut investiert ist das Splitting bei Kinderlosen. Da können sehr wohl beide arbeiten gehen und im vollen Umfang entsprechend Steuern entrichten. Völlig aus dem Ruder läuft die Sache mit dem Betreuungsgeld. Denn das wird maßgeblich gerade im Bereich der Migranten dafür sorgen das die Kinder eher weniger in der Kita sein werden. Das kann doch nicht war sein, das wir als Staat der Einwanderung benötigt, uns einen solchen Fehler leisten.
Es gibt nicht zu wenige Kinder
weil es die finanziellen Anreize nicht hoch genug sind, es gibt zu wenige Kinder, weil die Familie an Wert verliert.
Das ist nicht nur in Deutschland, sondern in fast ALLEN Industriegesellschaften so.
Kinder kosten Geld, das man nicht wegdiskutieren - gleichzeitig muss man sich auch um diese kümmern. Blöd!
Frauen wollen Karriere - schließlich ist ihnen das 40 Jahre erzählt worden. Hausfrau ist doch nichts - dann lieber Versicherung verkaufen... YES!
Und natürlich soll der Mann auch Geld verdienen - wer kümmert sich ums Kind? Eine Tagesmutter ... die alledings schlecht bzahlt ist - denn das kann ja "jeder".
Kinder bedeuten vielerlei Verzicht - wir wollen aber nicht verzichten. Wir bekommen Obst mit dem Flugzeug geliefert ...
Familie hat keinen Wert - Konsum, sozialer Status und beruflicher Erfolg schon. Das wird auch die SPD mit ein paar Euro nicht ändern.
Und Frauen wollen das auch - zurecht.
100 prozentige Vereinbarkeit von Familie und Beruf gibt es aber nicht.
Familienhilfe das ich nicht lache !!
wenn der Staat nicht durchweg essenzielle waen für Familien mit den höchstmöglichen Steuern belegt, würde auch etwas bei den familien ankommen. Aber dadurch ds Familien mehr Mehrwertsteuern,Energiesteuern und Energieabgaben bezahlen müssen, denn sie verbrauchen ja auch mehr, ist das zahlen von Kindergeld und Freibetrag nur der scheinhafte Versuch diesen Missstand auszugleichen. In wahrheit kommt nichts rüber.
Ih habe selbst zwei große Töchter und lese interessiert die
ganzen Kommentare hier und mache mir so meine Gedanken warum immer weniger kinder geboren werden obwohl Familien noch finanziell so gut gefördert wurden wie heute.
Als ich vor 28 Jahren das erste mal Mutter wurde, gab es 50,00 DM Kindergeld für das erste Kind und das Ehegattensplitting. Elterngeld, Erziehungszeit, das gab es alles nicht. Kinderbetreuungsplätze gab es kaum, die wenigen die es gab wurden - was auch richtig ist- b evorzugt an Alleinerziehende vergeben.
Aber zu meiner frühen mutterzeit konnte man von 1 Gehalt die Familie ernähren. Das geht heute nicht mehr. Das Unterhaltsrecht wurde ebenfalls zu Ungunsten der Mütter verändert (Vollzeit sobald das Kind 3 Jahre ist).
Es müssen dringend Betreuungsplätze geschaffen werden und zwar für jedes Kind. Familien hatte es zu meiner Zeit schon nicht einfach, aber heute sich bewußt für ein Kind zu entscheiden ist sehr mutig.
Gesellschaftliche Bedeutung fehlt
Alle Menschen, die sich mit Kinder beschäftigen (vielleicht ausgenommen die Kinderärzte) werden schlecht bezahlt. Das fängt mit den Erziehern an - die nach 4 Jahren Ausbildung oft nichtmal 1000 Netto haben.
Schulen sind marode - weil Lehrern das Geld nachgeworfen wird - undichte Dächer sind da noch das kleinste übel.
Die Mittel der Sportvereine werden gekürzt, Sportstätten geschlossen.
Spielplätze verfallen - den Städten fehlt das Geld.
Also mal ehrlich... daran sieht man doch, dass Kinder keinen Wert haben. Sie sollen schnell die Schule hinter sich bringen ... am besten noch 15 Sprachen sprechen, damit sie der Wirtschaft als Arbeitskraft zur Verfügung stehen.
Mit 10 Jahren wird ausgesiebt - wer es nicht schafft - tja, der bleibt auf der Strecke.
Kinder werden mit Drogen ruhiggestellt, alles ganz normal.
Das wird auch eine Prüfung der Familienpolitik nicht ändern.
Ja, aber...
"Ehegattensplitting ist ein Relikt aus alter Zeit, als die Frau, sofern sie arbeiten ging immer ein Bruchteil dessen verdiente als ihr Ehemann, also schusterte man ihr die schlechtere Steuerklasse zu, so dass gar nichts mehr übrig blieb, soll heißen, es ist überflüssig,dass sie arbeitet."
Dies war oft die Wirkung, war aber nicht die Absicht, auch nicht heimlich. Insgesamt zahlt man mit Ehegattensplitting weniger Steuern. Wer trotz Ehegattensplitting keine gemeinsame Kasse hat ist selbst Schuld.
Das Problem mit Ehegattensplitting ist, dass unverheiratete mit Kindern nicht gefördert werden, dafür aber verheiratete ohne Kinder (aus welchen Gründen auch immer sie kinderlos sind).
Andere, sonst vergleichbare Länder geben weniger aus und haben mehr Kinder. Richtig ist, weniger Geld an Eltern (die man für die Kinder ausgeben kann, oder auch nicht) und mehr Infrastruktur.
Ganz ehrlich?!
Es müssen ALLE Subventionen und Steuern in Deutschland auf den Prüfstand und ggf. abgeschafft oder neugeordnet werden! Das Motto müsste Lauten: "So wenig wie möglich, so viel wie nötig".
Das ganze deutsche System der Haushaltsfinanzierung ist unsozial, unökologisch und unwirtschaftlich, weil der Staat als Monopolist die nicht selbst erwirtschafteten Gelder irgendwie verteilen kann, statt das den Bürgern und dem effizienteren Markt zu überlassen.
Am Ende blickt weder Bürger noch der riesige überbezahlte Verwaltungs- und Beamtenapparat durch, der immer weiter ausgebaut wird.
Die Schulden gehen ins Unermessliche, die sozialen Verwerfungen nehmen weiter zu. Die "unprivilegierten" Bürger, die nicht in öffentlichen Verwaltungen beschäftigt sind, leisten sich dann auch weniger Kinder (außer gestützte Migrantenfamilien)!
Deutschland braucht dringend eine Reform des politischen Systems! Mehr kommunale schlanke Selbstverwaltung, weniger Bundesstaat, mehr Basisdemokratie, mehr Markt...
Seit mein Sohn auf der Welt ist,
weiß ich, wie schön es ist, Kinder zu haben. Ich habe lange darauf gewartet,und es ist viel schöner, als ich es mir jemals vorgestellt habe.
Und es ist mir egal, o irgendwelche Studien mir ausrechnen, dass mich ein Kind bis zum 18. Lebensjahr 200 oder 300 kEuro kostet. Das ist es wert. Und nichts anderes.
Nun scheint das auch die Meinung der großen "Volksparteien" zu sein. Ein Kind muss sobald als möglich in die Hände Fremder gegeben werden, damit man wieder im Beruf seine Leistung bringt und schon auf den Weg zur Arbeit mit der Mineralölsteuer und bald auch der Maut für PKW seinen Anteil am "Allgemeinwohl" leistet. Die Einkommenssteuer ist auch ein Gewinnbringer, wenn da auch einiges für die Kinder in Ansatz gebracht werden kann.
Alles in allem ist jede Überlegung immer darauf ausgerichtet, Vordergründig zum Wohle der Familien ausgelegt zu sein, aber eigentlich mehr Geld für den Staat zu bringen, und dabei einen Kontrollfaktor zu behalten, der immer größer wird.
Politi wäre machbar - mit Fachkräften
Egal welche Gesetzesvorgaben, Gesetze und deren Umsetzung man in den letzten Jahren angeschaut, sie weisen alle so schrecklich handwerkliche Fehler auf, dass das Bundesverfassungsgericht die meisten wieder "kegelt). Wäre es nicht einmal an der Zeit auf die "Quereinsteiger mit Null-Durchblick" zu verzichten und unsere Politik von Fachleuten machen zu lassen? Hier sieht man tatsächlich, dass Deutschlöand unter einem enormen Fachkräftemangel, besonders auf der politischen Ebene zurückgreifen kann. Da helfen auch nicht die ganzen Kaderbeamte der Ministerien, die für unsere politischen Quereinsteiger das Feuer löschen sollen. Alleine die Besetzung der Ministerposten erscheint schrecklich naiv: Wie kann z.B. ein Gesundheitsminister plötzlich Verteidigungsminister werden oder eine Familienministerinplötzlich Finanzminister? Gibt es für Politiker nicht irgendwelche Grundvoraussetzungen für ihren Job? Oft bin ich der Meinung, dass unsere Politiker massive gesellschaftliche Defizite vorweisen.
Klartext
Hier wird einiges falsch verstanden. Ehegattensplitting hat absolut nichts mit der Steuerklasse zu tun. In der normalen Rechtsform der Zugewinngemeinschaft gehören jedem Ehepartner 50% der Gesamteinkünfte sowie der erworbenen Rentenansprüche. Das Ehegattensplitting bildet dies exakt ab, denn beide versteuern jeweils 50% des Einkommens. Wenn beide ähnlich verdienen, ändert sich daher nichts an der Steuerbelastung.
Bei der beitragsfreien Krankenversicherung geht es ebenso, denn 15,5% vom gesamteinkommen sind exakt so viel wie zweimal 15,5% von 50% des Gesamteinkommens.
Rechtlich gesehen hat daher manche Frau auch deutlich mehr Rentenansprüche, als auf ihrer jährlichen Rentenmitteilung aufgeführt wird, eben weil ihr ein Teil des Rentenanspruchs des (oft besserverdienenden) Mannes gehört.
@00Schneider
Sie vergessen so einige entscheidene Punkte.
1. die Rolle der Frau wird immer wichtiger, d.h. es reicht bei weitem nicht mehr das nur der Mann arbeiten geht. Die Frau muss einen Teil schon beitragen, den typischen Alleinverdiener gibt es kaum bis garnicht mehr.
Und zugleich zwängt man die Frau nicht mehr hinter den Herd.
2. Die ständige Bereitschaft der Flexibilität, welche die heutige Wirtschaft von uns verlangt trennen meist Familien, die Großeltern wohnen manchmal zig Kilometer weit entfernt. Man kann die Kinder dort einfach nicht mehr abliefern.
Da Freunde auch arbeiten müssen, wie man selbst bleibt kaum eine Alternative!
Die "Gängelei" ist die Folge der Umstruktirierung die sowohl gesellschaftlich (Rolle der Frau) als auch wirtschaftlich (Flexibilität und Wegfall der Alleinverdieners) zu folgen hat.
Solange man solche Veränderungen missachtet braucht man keine Schlussfolgerungen zu ziehen.
Nutzen sie ihre Zeit um produktiver zu sein. Das Jammern der anderen ist es!
Ja, unser Peer bringt alles auf den Prüfstand
Mitverantwortlich für Hartz4 und der den Gürtel enger schnallen Politik Schröders und seiner verbliebenen SPD und mit Hilfe der Grünen.
In der großen Koalition mitverantwortlich und Mitinitiator,der Sparpolitik.
Dann mitverantwortlich für lächerliche Hilfen,z.B. bei der Aufstockung von Hartz4 um 5 Euro.
Und jetzt will er der Mann am Prüfstand werden, natürlich bei entsprechender Gehaltserhöhung für Politiker und leitende Beamte.
Sollte das nicht klappen,die CDU steht schon bereit,um ihm für seine Prüfungen entsprechende Hilfen zu geben,sollte das weiter so,mit der FDP nicht klappen.
Der Peer ist schon so`n richtiger Aufräumer in den Jahren zuvor gewesen und wird es der gleichen Art wieder sein.
Großes Getöse und nichts dahinter.
Alle in seiner verbliebenen SPD helfen mit, zum Beispiel,beim lächerlichen Mindestlohn oder einer nach 40 Jahren in Lohndumping und Armut gehaltenen Lebensleistungsverschönerungsrente,leicht über der Grunsicherung.
Wie immer,wir Wähler helfen mit!
Danke
Sie sprechen mir aus der Seele!
Kind oder Auto
Wer sich diese Frage stellt, dem ist nicht mehr zu helfen.
Und dann bringt es auch nichts wenn der Staat noch soviel fördert.
Aber es ist die Aufgabe und Entscheidung von einem selbst!
Wenn ich Kinder möchte werde ich für diese auch sorgen, egal wieviel Geld ich verdiene oder vom Staat dafür bekomme.
Dann gibt es eben keine 2 x 3 Wochen Südseeurlaub pro Jahr sondern 2 x 3 Wochen Urlaub im Garten.
Kinderfreundliche und kompetente Politiker..
..daran glaube ich schon lange nicht mehr.
Allein die Zustände in der noch bestehenden Kinderbetreuung sind unter aller Würde. Ich weiss es aus eigener Erfahrung, denn meine Mom war Zeit ihres Lebens Kindergärtnerin. Und dieser Job hat sie krank und kaput gemacht.
Sie hat ihren Job früher einmal geliebt aber die Begleitumstände sind inzwischen ja fast Menschenunwürdig.
Warum? Sparzwang! Gruppen mit 40-50 Kindern sind inzwischen leider völlig "normal".
Fehlende Unterstützung. Ja, es gibt Eltern, die ihre Kinder nur "abladen". Kinder die übermüdet in den Kindergarten kommen, ohne Brote und ohne Motivation.
Aber natürlich darf sie da nichts sagen, sonst wird ihr gleich mit Jobentzug gedroht.
Die Versorgung unserer Zukunft (der Kinder)wird immer mehr vernachlässigt bzw. "effizienter" gestaltet), während zeitgleich das Bildungsniveau der Eltern gen Null strebt. Und unserer Politiker, haben alle ihre Putze und das Kindermädchen zu Hause aber müssen mitreden.
Ein Trauerspiel..
Woher möchte denn der Herr Steinbrück das Geld nehmen?
Kindergeld und Ehegattensplitting sind nämlich kein "Steinbruch", auf dem er sich Geld durch Abschaffung besorgen kann.
Weder der Steuerfreibetrag für Kinder noch das Ehegattensplitting stehen nämlich überhaupt zur Disposition der Politik, zumindest nicht deren Abschaffung oder substantielle Verringerung.
Denn diese Leistungen sind nicht etwa Almosen der Regierung oder der Politiker, sondern wurden vom Bürger dem Staat über den Weg der Klage vor dem Bundesverfassungsgericht mühsam abgerungen.
Der Staat hat das Existenzminimum jedes Menschen steuerfrei zu stellen - das liegt derzeit bei gut 8200€, bei einem Spitzensteuersatz von 50% gibt das rund 4000€ im Jahr vor. Das steht "dem Reichen" immer zu, wesentlich weniger geht nicht.
Ähnlich beim Ehegattensplitting: Dem Staat muß (!) es egal sein, wie die Ehepartner ihr Leben organisieren, er darf zwei Berufstätige nicht anders behandeln als die Ehe mit einem Alleinverdiener.
So das BVerfG - daran kommt auch Steinbrück nicht vorbei!
Ehegattensplitting
Frau von der Leyen hatte bereits die richtige Idee. Aus dem Ehegattensplitting werde das Familiensplitting unter Berücksichtigung der Kinderzahl. Alle Subventionen, die zwar als Familienförderung verkauft werden, letztendlich aber immer nur der Förderung einer Branche wie beispielsweise der Bau- oder Finanzbranche dienen, einfach ersatzlos streichen. Die einzig sinnvolle Investition ist die in Ganztagsschulen, bessere Bezahlung von Erzieher/innen und bei Problemfällen die Familienhilfe. Eine kostenlose Grundversorgung im Gesundheitswesen für Kinder bis 16 Jahre gehört ebenfalls zu der modernen Gesellschaft. Ausserdem sollte kein alleinerziehender Elternteil sich privat um den Unterhalt streiten müssen. Also, lieber Herr Steinbrück, nicht schnacken, sondern Butter bei die Fische, mehr Klartext bitte.
angebliche Familienförderung
Was die Politiker alles unter 'Familienförderung' verstehen, zeigt nur ihre Unwissenheit.
Solange Kinderlosigkeit subventioniert wird, wird sich nichts Grundsätzliches ändern.
Wer keine Kinder großzieht, erwirbt keine Rentenansprüche. Denn Eltern haben alle, Kinder nur noch 64 % der Frauen und auf die kommt es nun mal an.
Vielen Familien mit 2-3 Kindern würde der Wegfall des Kindergelds und der Familienversicherung die Existenzgrundlage entziehen. Die SPD wird spätestens damit unwählbar, war sie seit Schröder aber sowieso schon.
Zur kostenlosen Kita: unsere Kita hat das ganze Jahr geöffnet. Die Probleme fangen mit der Schule an. Da gibt es 13 Wochen Ferien (Ferienbetreuung nur ein paar Stunden und sau teuer) und um 12:30 Uhr ist die Schule aus. Außerdem soll es Kinder geben, um die man sich anschließend sogar kümmern muß, aber das können ja Fremde besser.
Und wer hier die DDR als tolles Vorbild anführen möchte: nicht vergessen, die sind untergegangen und das hatten sie auch verdient.
@MrEnigma
„Frauen wollen Karriere - schließlich ist ihnen das 40 Jahre erzählt worden. Hausfrau ist doch nichts - dann lieber Versicherung verkaufen... YES!“ 4. Februar 2013 - 10:34 — MrEnigma
Dass Frauen Karriere wollen ist den Hausfrauen 40 Jahre lang von ihren Ehemännern eingeprügelt worden. (Fragen Sie Ihre Großmutter. Die Frau hatte dem Mann zu gehorchen und ihm sexuell gefällig zu sein. Damals war ein guter Mann, einer der nicht zuschlägt und seinen Gehalt nicht versäuft. Heute reicht das nicht mehr aus.)
Nur eine unabhängige Frau ist eine geachtete Frau.
Hausfrauen profitieren nur von dieser Entwicklung, weil sie jederzeit gehen können.
Mehr Betreuung und mehr Unterstützung durch freie Wirtschaft
70% der Frauen in Deutschland sind erwerbstätig. Und mehr als 80% der Männer.
Deutschland ist ein reiches Land: Bei durchschnittlichem Einkommen kommt eine vierköpfige Familie sogar über die Runden, wenn nur ein Elternteil arbeitet (allerdings knapp).
Es mangelt also nicht am Geld, dass die Deutschen kaum Kinder bekommen. Viel mehr liegt es an der Betreuungssituation.
Viele Frauen wollen heute Arbeiten und verzichten dann im zweifelsfrei auf Kinder. Daher ist es wichtig, dass es schon für junge Kinder qualitativ hochwertige Ganztagsbetreuung gibt.
Wichtig finde ich auch, dass die Firmen reagieren: Es muss aufhören, dass z.B. 3 Jahre Pause vom Arbeitsplatz eine 45jährige Karriere zu stark beeinträchtigt. Außerdem ist es doch z.B. allen großen Firmen möglich, einen betriebseigenen Kindergarten zu unterhalten. Ich bin mir sicher, die Eltern, die das in Anspruch nehmen, würden da im Gegenzug auch auf 200-300€/Monat Gehalt verzichten. Und wenn die Kosten nicht gedeckt werden: Imagegewinn!
Sie fallen Entscheidungen über Themen die ihnen Fremd sind.
Diese Menschen (Politiker) kennen sich damit nicht aus. Sie haben noch nie wie Millionen andere Menschen erlebt wie wichtig es ist, monatlich z.B. 360 euro zu bekommen.
Kinder, Väter und Mütter sind der Regierung nicht einmal die 5 % Wert?
Wir verstehen euer Verhalten dazu sehr wohl.
Am liebsten wären Ihnen 0 %.
Ja wir verstehen Sie. Das hätten wir mit/in ein paar Bereichen (Kostenstellen) genau so.
Zitat: "Wenn dadurch mehr Mütter zurück in den Job gehen, würde ein großer Teil der Ausgaben wieder an den Staat zurückfließen, zitiert das Magazin aus der Studie."
Wir haben verstanden. Familie negativ. Wirtschaft positiv.
Ich fühle mich als Failienvater angegriffen.
Die Familie wird hier ganz klar attackiert. Sie sollten daran denken was sich in 40 Jahren hier abspielt. Es ist dann nur noch ein gemischter Haufen.
Deutschland schafft sich ab.
Kinder sind egal. Geld ist der Schlüssel. Alles andere wird ausgeblendet. Die Gier kennt kein Limit.
Bis dahin. Erfolgreiches schaffen.
Fehler im System
Tatsache ist: als Student habe ich Urlaub in Canada und Thailand gemacht etc. Als Single heute könnte ich mit meinem Gehalt locker Porsche fahren und mir ein nettes Skiwochenende in der Schweiz gönnen.
Die Realität sieht so aus, dass meine 2 Kinder die meisten Klamotten second hand haben und ich jeden Euro umdrehe. Und da wir sie gut erziehen, ist die Chance durchaus groß, dass sie später die Renten der heutigen Porschefahrer zahlen. Ach ja, meine Frau hat ihre Karriere für die Kinder praktisch an den Nagel gehängt.
Da ist doch ein Fehler im System - oder?
Sozialrassismus Pur - und niemand merkt es
Ich will garnicht wissen, welcher neoliberale ThinkTank hier diese Studie wieder finanziert hat.
Familienpolitik hat nicht ökonomisch effizient zu sein als Ziel - sondern Familien und Kindern in ihrem Werdegang zu unterstützen.
Gerade das Kindergeld ist ein fundamentaler Baustein des Sozialstaates - oder der Reste davon. Das wurde ja erst vor einigen Jahren um 2 Jahre gekürzt - dennoch ist es gerade für Schüler, Azubis und Studenten aus weniger wohlhabenden Schichten der entscheidende Zuschuss, der dann die Ausbildung erst möglich macht.
Was an Kindergeld gekürzt wird müsste als Bafög/Aub erhöht werden.
Es geht hier darum weite Teile der Bevölkerung von Bildung auszuschließen.
Im Grunde geht doch die
Im Grunde geht doch die gesamte Politik bisher am Wesentlichen vorbei: Wir betonen permanent die "aktuelle Leistung und Leistungsfähigkeit" und vergessen dabei die "zukünftige Leistungsfähigkeit" der gesamten Gesellschaft - da ist uns die Natur eigentlich voraus.
D.h., wollen wir wirklich eine Zukunfts-Vorsorge unserer Gesellschaft, müssen wir lernen, dass Kinder unendlich mehr wert sind als Konsum! Es gibt soo viele Argumente dafür, dass es sinnlos ist, sie hier nochmal zu nennen.
Hier meine These zur Lösung des Problems:
"Familien oder Einzelpersonen müssen grundsätzlich den gleichen Beitrag zur Gesellschaft leisten, wie es Familien mit Kindern bringen."
Die Aufgabe des Staates wird es sein, dies genau zu beziffern.
@mondfee
Es gibt viele Unterschiede zu vor 30, 40 Jahren. Einer z.B. ist, dass heute ein Drittel gar keine Kinder mehr bekommt und als Doppelverdiener aber mit "Alleinernährern" und Alleinerziehenden z.B. auf dem Wohnungsmarkt konkurriert. Zwei Einkommen für zwei Personen gegen ein Einkommen für z.B. fünf Personen. D.h. der einzelne "Ernährer" müsste, natürlich stark vereinfacht, das fünffache heranschaffen. Die zweite Konkurrenz entsteht durch die Doppelverdiener mit Kindern, die es schaffen und/oder wollen, eine doppelte Berufstätigkeit zu organisieren.
Kindergeld/-freibetrag sind hierfür ein kleiner Ausgleich, der jedoch nicht einmal das Existenzminimum abdeckt.
Das doppelt ungerechte ist jedoch, dass das Drittel, das keine Kinder erzogen hat, später von den Kindern anderer Leute die Rente/Pension bezahlt bekommen wird. Und deren Rentenhöhe wird viel höher sein wird als die der Mütter, die diese Kinder erzogen haben. Da steckt die wirkliche Ungerechtigkeit in Deutschland.
@Tada: Geht leider nicht
Meine Großmütter sind beide schon tot.
Allerdings haben beide 7 Kinder groß bekommen, auch ohne Kindergeld, Kita und Elternzeit.
Meine Großmutter war Hausfrau und hat nebenbei noch gearbeitet. Reichtümer konnten allerdings nicht angeschafft werden, in einem Arbeiterhaushalt.
Da reichte es "nur" für Essen und Kleidung für die Kinder ein paar Spiel- und Schulsachen.
Ich will hier nicht von der guten alten Zeit anfangen. Aber viele "moderne" Familien bekommen das nicht hin ... mit einem Kind.
Ist ja auch irgendwie klar, denn das Wohl des Kindes steht hinter den eigenen Konsumwünschen.
Allerdings ist auch klar: Kinder haben heute eindeutig andere Bedeutung.
In der Vergangenheit haben es viele arme Familien hinbekommen viele Kinder zu versogen - heute scheitern zunehmend mehr daran 1-2 Kinder zu versorgen. Das darf der Staat machen.
Man könnte auch fragen: Sollte der Staat nicht gleich die gesamte Erziehung übernehmen? Eltern sehen ihre Kids dann am WE --- reicht doch?
Effizienz
Nun wird - nach anderen sozialpolitischen Leistungen wie etwa der Arbeitslosen- oder Rentenversicherung - auch die Familienpolitik auf "Effizienz" "untersucht". Von "Experten".
"Effizient" ist für sie, was möglichst wenig kostet und möglichst viel einbringt. Gut sein kann demnach nur, was sich wirtschaftlich rechnet. Also eine sehr einseitige Herangehensweise, die Aspekte wie z.B. soziale Gerechtigkeit und Solidarität ausblendet.
So einseitig vorzugehen kann aber nicht Aufgabe gestaltender Politik sein, sondern allenfalls Aufgabe nachprüfender Controller in privaten Unternehmen.
Da ein solches Vorgehen aber erklärtes Ziel durchaus einflussreicher Netzwerke diverser Parteien, Stiftungen und Verbände ist (Motto: weniger Staat - der kanns nicht), ist zu befürchten, dass diese sich auch in der Familienpolitik durchsetzen.
Schlimm ist, dass die Netzwerke Recht behalten könnten: Denn wenn man dem Staat die notwendigen Mittel vorenthält, KANN er am Ende gar nicht mehr funktionieren.
@ t_gilde
"Und wer hier die DDR als tolles Vorbild anführen möchte: nicht vergessen, die sind untergegangen" 4. Februar 2013 - 11:27 — t_gilde
Frankreich ist noch da.
@mondfee: Märchen
Ich denke es ist ein Märchen, dass diejenigen, die keine Kinder haben in zukunft von den paar profitieren, die dann im Erwerbsleben stehen.
Erstmal geht die Gesellschaft in Vorleistung.
D.h. Kita, Schule, Uni - das zahlen alle, auch die, die keine Kinder haben.
Vielleicht - mit Glück - schafft es eine Mehrheit ins Berufsleben ... und zahlt dann wirklich auch noch Rentenbeiträge. Vielleicht auch nicht.
Tatsächlich bleiben viele Kinds für immer abhängig von Sozialleistungen. Insbesondere die, die bereits aus solchen Verhältnissen kommen. Das ist Tatsache und in zig Studien bewiesen!
Die Ungerechtigkeitsfrage stellt sich also nicht so einfach, sondern ist komplexer.
Warum wird z.B. das Steuergeld der kinderlosen für Schulen genommen - das sollen doch die Eltern zahlen?
Kitas sind nicht kostendeckend - ermöglichen Eltern aber ebenfalls eine Berufstätigkeit.
So einfach ist das mit der "Ungerechtigkeit" nicht.
neues Feinbild: Familien (natürlich mit Kind/ern)
mal wieder wird in Berlin (sind die wirklich noch "auf Erden"?) der Kontakt mit der Wirklichkeit gesucht, und -siehe da- die Realität erscheint zum Greifen nahe, aber auch nur 'fast'.
Das soziale Netz, in dem so manche wohlig schaukeln (Reihenhaus, pp., sh. oben) ist doch leider für meisten nur das, was es ist - nämlich nur ein NETZ,
und ein Netz besteht bekanntermaßen aus ganz wenig Faden und gaaanz viel LUFT! Da fallen dann auch leider viele durch.
Jetzt mal konkret, was hier an Geld VERBRANNT wird ist kein vglw. dünner Faden mehr, wir haben (fiskalmäßig gesehen) schon kein Netz mehr sondern eher ein dicke Holzbohle. Da liegt sichs ganz schön hart drauf, kann ich nach 3 Kindern/2. Ehe sagen.
Nur- den Holzwürmern IM familiären Holzbrett gehts gut.
Wenn in Frankfurt die Kindergärten z.T. Insolvenz anmelden müssen, die Tagesmütter überbucht sind und Schwarzbetreuen Pflicht wird, dann klappts in realitas nicht mehr.
Wie der Bericht vermeldet: Viel Geld - wenig Erfolg.
meistensfroh
@buemo3 von 8:12
"Was denken denn die Haushalte, die mehr als 100.000 im Jahr zur Verfügung haben? Dort sollte eine gerechte Umverteilung nach unten beginnen."
Diese Umverteilung braucht nicht zu beginnen, denn die ist voll im Gange. Mal abgesehen vom steuerfreien Existenzminimum der Kinder sind diese Haushalte den Haushalten ohne Kindern absolut gleichgestellt und bezahlen viel Steuern. Auf den Steuervorteil durch die Kinder wird das Kindergeld übrigens voll angerechnet (== voll abgezogen).
Wer kein Geld für ein Kind hat...
Sollte auch keins bekommen. Wenn man schon weiß, dass man selber nicht dafür sorgen kann nimmt wissentlich in Kauf, dass es dem Kind später nicht gut geht.
@ekm64 11:52
Genau getroffen! Darum sollte der Ausgleich nicht vom Staat finanziert werden sondern eben von solchen "Bessergestellten" sprich erhöhter Beitrag zu Renten- und Sozialkassen.
@akm64
danke für Ihre Ergänzungen. Das mit der Rente kann ich leider nur bestätigen. Ich habe 8 Jahre Ausfallzeiten in der Rente wegen Kindererziehungszeiten und später dann nur teilzeit arbeiten können. Meine Rente wird mal auf hartz IV-Niveau liegen.
10:28 — nome - Was bezeichnen Sie als Sozialstaat?
"Dem Sozialstaat der bestrebt ist, dass alle Bürger weitgehend unabhängig von der erbrachten Leistung immer ähnlichere Einkommen haben, gehen die Hochqualifizierten todsicher aus!"
Der Sozialstaat bräuchte nur seine Fordern und Fördern Sozialpolitik, sprich Hartz4-Politik aufgeben und schon würden die Sozialkassen um Milliardenbeträge entlastet.
Die für`s Fördern ausgegebenen Riesensummen, fördern das Kapital, aber nicht die Teilhabe der Menschen, die am unteren Ende dieser Art Sozialstaat, ihr Leben fristen.
Schafft Hartz4 ab und führt das bewährte Kohl-Blüm Sozialstaatrezept wieder ein und Unternehmer müssten jetzt schlecht bezahlte Arbeit wieder anständig bezahlen.
Viele Menschen könnten in der Familie wieder mit dem Arbeitslosengeld 2 ohne Anrechnung auf das Familieneinkommen, am gesellschftlichen Leben teilhaben.
Und das ohne Suppenküchen und Armenkaufhäusern.
Und ehrlich, 5000 bis 6000 Netto oder 3000 Netto alleinstehend, da kann ich nicht mit weinen.
"Besonders kritisch sehen die
"Besonders kritisch sehen die Experten bei ihrer Kosten-Nutzen-Analyse laut "Spiegel" die ... sowie die beitragfreie Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenversicherung."
Hier scheint mal so ganz langsam ein Prozess in Gang zu kommen die Leistungen der GKV abzubauen. Eine beitragsfreie Mitversicherung des Lebenspartners ist Sinnvoll. Natürlich kann man darüber nachdenken das zu reduzieren bzw das er ganz normal selber versichert ist wenn er Vollarbeitet. Dann aber nur wenn er einem voll sozialveresicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis mit Mindestlohn und bitte NICHT für Minijobs, Gleitzone und ähnliche, das würd sonst nur wieder zum Lohndumping der Industrie ausgenutzt!
Bedürftigenföderung statt Gießkannenprinzip
Bei uns wird zuviel Geld mit der Gieskann verteilt. Kindergeld, Ehegattensplitting bekommen Menschen mit hohem Einkommen, auch wenn sie gar keine Kinder haben.
Leistungen müssen den Kindern konkret nutzen. Kindergeld abschaffen und eine verbesserte einkommensabhängige Förderung über die Steuer würden eine Menge Bürokratie und Geld ersparen, die Familienkasse könnte abgeschafft werden. Einkommenschwache Familien könnten über einen ausgebauten Kinderzuschlag unterstützt werden und über eine verbesserte Förderung über Hartz 4. Auch über das Wohngeld könnten Kinder eine höhere Berücksichtigung finden, bis hin zu einer völligen Übernahme der Mietkosten, da große Familien eben mehr Wohnraum benötigen. Der Erwerb von Wohneigentum für Einkommensschwächere könnte gefördert werden, wenn Kinder da sind. Das Elterngeld kann abgeschafft werden zugunsten einer Förderung, die einkommenschwache fördert. Es ist ein Unding, dass Vielverdiener mehr Geld vom Staat bekommen wie die Verkäuferin.
im Vergleich zur UK.....
Ich will nur mal illustrieren wie es in anderen Laendern aussieht - z.B. in London:
1. Splitting, Freibetraege gibt es nicht.
2. Schulausbildung: Entweder man schickt seine Kinder in "gute" Public schools (Staatsschulen) oder Privatschulen. Falls man nicht in der richtigen "Gegend" lebt(Catchment Area - zwischen 200 yards - c. 1,5 miles),kann es sein dass man in einer richtig schlechten Staatschule landet. Alternative: Privatschulen - Kosten: £8,000 - £15,000 pro Kind pro Jahr netto. NICHT absetzbar von der Steuer.
3. Kindergarten - der Staat gibt ab 3 Jahren einen kleinen Zuschuss von 15 Stunden (Rest selbst zahlen), aber nur in den unteren Einkommensklassen, kein Anspruch auf einen Platz.
Realitaet fuer uns:
1. Beide Eheleute muessen arbeiten
2. Erstes Kind ist mit 9 Monaten fuer zwei halbe Tage in den Kindergarten gegangen
3. Mit 2 Jahren in die Pre-School (Kosten: £6,000)
4. Au-pair (fuer Betreuung nach 3PM)
5. Umzug in eine 'gute' Catchment Area wegen 2ten Kind..
Jein
"Ehegattensplitting hat absolut nichts mit der Steuerklasse zu tun."
Die Gesamtsteuerbelastung nach Jahresausgleich (wozu man als Ehepaar verpflichtet ist) hängt nicht von den Steuerklassen ab. Aber in der Praxis haben viele, die unterschiedlich viel verdienen, die Kombination III/V. Wer V hat, hat mehr Abzüge als in I, aber dies wird mehr als ausgeglichen dadurch, dass III weniger hat. Noch einmal: Wer verschiedene Steuerklassen und keine gemeinsame Kasse hat ist selbst Schuld. In der Praxis haben geringverdienende Frauen den EINDRUCK, dass das Arbeiten nicht lohnt. Man muss aber die Gesamtbelastung sehen. (Und trotz aller Kritik am Familienbild der Union, diese Nebenwirkung war nie, auch nicht heimlich, der Grund für Steuerklasse V.)
Bei Umgestaltung aufpassen
Bei einer Umgestaltung muss die Politik aufpassen, dass nicht plötzlich bei Familien ein finanzielles Problem entsteht.
Denn wie in manchen Beiträgen hier schon erwähnt wurde, haben viele die Transferleistungen fest eingeplant und bei Haus/Eigentumswohnung, Kindererziehung, Kinderplanung etc. mit einbezogen.
Wird etwas geändert könnte schnell bei einigen, die gerade so zurande kommen das Eigenheim fort sein. Und das dürfte für die Kinder, die davon betroffen wären schlimmer sein, als z.B. Kindergeld, welches nicht direkt in Kinderunterhalt gesteckt wird.
Dadurch, dass man etwas ändern will, verändert man auch etwas an der Planungssicherheit.
Mir wird niemand darlegen können, dass Paare bei Planungsunsicherheit nicht auf Kinder verzichten.
Durch das vielfache Wegfallen von Großeltern am Wohnort, weil eben der Job einen Umzug erforderlich machte, wurde somit auch die soziale Struktur mit den Großeltern gestört. Manches was Großeltern beigetragen haben lässt sich halt nicht mit KITA lösen
Wegen staatlicher Geldverteilung bekommt man keine Kinder
Nur weil man Gutbetuchten mit dem Elterngeld eine Förderung bis zu 1800 € im Monat zur Verfügung stellt, bekommen die keine Kinder, da ist ja nun bewiesen. In den USA gibt es nahezu überhaupt keine geldwerte Förderung dieser Art und trotzdem haben die eine fast doppelt so hohe Geburtenrate. Ebenso in Frankreich. Kinder bekommt niemand, weil man ein Jahr Elterngeld kassiert.
Deutsche sind Sicherheitsapostel. Sie bekommen Kinder, wenn man einen sicheren Job und eingesichertes ausreichendes Gehalt hat. Aber mit lauter befristeten Arbeitsverhältnissen und hoher geforderter zeitlicher und räumlicher Flexibilität ist genau dem nicht genüge getan. Auch bin ich mit Kindern zeitlich nicht so flexibel. Wenn dann keine ausreichende Struktur zur Kinderberteuung wie in Fankreich besteht oder eine nachbarschaftliche bzw. über soziales Engagement sichergestellte Bürgergesellschaft wie in den USA, wo man sich gegenseitig unterstützt, steht man als Berufstätiger am Rand.
Rekrutierungskriterien für Kanzlerkandidaten
Langsam wird einem schwummerig bei dem Gedanken an SPD-internen Rekrutierungskriterien für Kanzlerkandidaten. Man muss noch nicht einmal Marxist sein, um die Kriterien für das "Umkrempeln" etwa des Kindergeldes als ökonomistische Umdefinition eines der letzten Lebensumfelder zu sehen, in denen es nicht um die Produktion von Waren und ein "return on investment geht": Der Familie. Offenkundig werden hier Kinder und arbeitswillige Mütter als Waren verstanden, deren Produktion ein effektives staatliches Investment verlangt. Die Werteordnung unseres Staates sieht es aber nicht vor, dass Menschen als Waren gesehen werden und staatliche Maßnahmen sich an einer solchen Anti-Ordnung orientieren. Es war zu vermuten, dass Steinbrück in seiner Verzweiflung um abstürzende Umfragwerte nun panisch um sich schlägt. Panik ist aber kein guter Ratgeber für deutsche Regierungs-Chefs. Durch diese Selbstverortung im affektiven und politischen Nirgendwo ist er nun links und rechts disqualifiziert. Unwählbar.
Artikel 6 des Grundgesetzes besagt das ..
die Familie zu schützen ist und das Kinder dem SCHUTZ der Allgemeinheit unterliegen.
MIt Arbeitzeiten rund um die Uhr, Vermehrte Sonntagsöffnungen, auf Bäder-Regelungen aber auch Gehälter, welches so gring sind ( Mindestlohn 7,50) das man davon trotz ehegattensplitting und Kindergeld keine Familie mehr ernähren kann... hat die Gemeinschaft bereits effektiv VERSAGT
Ohne Kinder gibt es kein Morgen ! Kinder und Fortpflanzung sollten eigentlich den Staat von mirgen Garantieren!
Aber wenn ich lese dass der Staat eine Effizenzrechnung macht, bei wieviel Förderung eines Kindes der Staat mit erträgen, bzw. einen Rückfluss rechnen kann... muss man ensthaft erkennen.... dieser Staat hat sich überlebt.... Es geht ums Geld Geld Geld und um Arbeitskraft....
Wo bleibt der Mensch.. Wo bleibt das Kind... und was zum Teufel ist eigentlich Gemeinschaft....
Ach "Sozial" scheinen viele Bürger udn Politiker nur noch als UNWORT aus dem Duden zu kennen!
Steinbrück will jetzt die Familienpolitik ändern, als es die
Medien zum Gesprächstoff machen! Kann dieser SPD Kandidat nur populismus oder ist er nun wirklich der schlechteste SPD-Spitzenkandidat, den die SPD jemals hatte?
Einfach nur traurig!
Ein großer Teil der
Ein großer Teil der Kinderlosen sind auch unfreiwillig kinderlos geblieben, weil es an gelingenden Partnerschaften fehlte. Allein in meinem engeren Bekanntenkreis sind das 5 Personen. Wie gesagt, deutsche sind Sicherheitsapostel, in krisenhafte instabile Partnerschaften setzt man keine Kinder. Jedenfalls habe ich das Argument sehr oft gehört: Man müsste für Kinder halt auch den richtigen Mann/Frau haben. Können die mit Kindern sich vielleicht nicht vorstellen, ist trotzdem so. Auch da hilft Geld nicht.
Desweiteren müssen wir eine kinderfreundliche Gesellschaft werden. Prozesse wegen Kinderspielplätzen oder zu lauten Kindern im Treppenhaus! Mein Gott Kinder sind eben Kinder und müssen auch mal laut sein dürfen. Die haben da keine innere Uhr, die sagt, also von 12 - 15 Uhr hast du keinen Mux von dir zu geben.
Unsere Arbeitswelt darf nicht länger den Profit über die Kinder stellen. Arbeitgeber dürfen nicht länger nach dem Staat schreien, sondern müssen selbst in Kinder investieren.
Familienpolitik
Ich traue keiner Partei mehr in irgendeinem Bereich sinnvolle Änderungen zu. In den letzten 30 Jahren wurden nur Murkse geschafft. Alles wurde verwirrender, komplizierter und unübersichtlicher, aber nichts gerechter und einfacher. Die Fördertöpfe für Familien werden mittlerweile immer mehr, aber geldmäßig immer geringer. Die Eltern müssen sich durch immer mehr Bürokratie und Vorschriften durchwühlen, um bescheidene Unterstützung zu erhalten. Auf der anderen Seite steigen aber die Abgaben und Gebühren. Den Parteien geht es im Prinzip nur um mehr Kinder, die später der Wirtschaft zugeführt werden können. Nun merken Sie, dass das mit Geld alleine nicht geht. An den wirklichen Problemen wie wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit, unnötige Bürokratie, gerechte Einkommensverteilung usw. wird nichts gemacht. Solange dies nicht geschieht, kann kein verantwortungsbewußter Mensch Kinder in die Welt setzen.
Ryder