Kindergeld, Betreuungsgeld, Elternzeit und Ehegattensplitting: Familienpolitische Leistungen in Deutschland sind so zahlreich wie unwirksam. Zu diesem Schluss kommt laut "Spiegel" eine von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Studie. Wirtschaftlich sinnvoll sei es vielmehr, in Betreuungsplätze zu investieren.
milliardeneinsparung
hört sich ja an wie, wo können wir was einsparen, den familien und kindern geht es ohne förderung und familienpolitik viel besser,als jetzt mit förderung,
da sind doch milliardeneinsparungen möglich,
wegfall kindergeld
einführung schulgeld
abschaffung barfög
gleichzeitige einführung erhöhter studiengebühren
kindergarten und krippenbenutzungsgebühr
eiführung einer geburtensteuer
abschaffung kinderfreibetrag
abschaffung erziehungsjahr
lol
welche politiker müssen die mühselig vor vergangenen wahlen herausverabschiedeten stimmengebrachten leistungen nun auf den prüfstand stellen?
aber natürlich nicht mehr vor der wahl!
Förderung nach Wirtschaftlichkeit prüfen ?
Na was für eine Sinnfreie Überprüfung.
Wie kann es wirtschaftlich Erfolgreich sein, wenn man den Ehepartner kostenfrei mitversichert ? Geht nicht !
Wirtschaftlich Sinnvoller ist es das sich der Ehepartner für die Zeit des Familienzuwachses privat versichern muss. Jedoch sicherlich nicht sehr Familienfördernd, wenn der Familienzuwachs zuerst mit dem Kontostand vereinbart werden muss.
Das Kindergeld weniger effektiv ist, dürfte an der Höhe des Zuschusses liegen und daran, das man zuerst ein paar vielen Beamten von deren Zahlungspflicht überzeugen muss.
Diesen Kostenaufwand für den Staat könnte man einfach dadurch verringern, das man weniger Beamten zur überprüfung einsetzen würde.
Danke und endlich eine Studie zu diesem Thema!
Vielen Dank! Es freut mich, dass sich jemand einmal ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzt. Natürlich werden jetzt die linken Ideologen diese Studie zerreißen. Endlich kann man aber seine Argumentation auf eine wiss. Studie aufbauen. Die Unwirksamkeit des Kindergeldes wird einen Aufschrei geben, habe ich aber schon vermutet. Die Unwirksamkeit von Ehegattensplitting und bspw, der ultra-erzkonservativen Herdprämie aus Bayern dürften viele vermutet haben, die Wirksamkeit der Kinderbetreuung ebenso. Jetzt müssen nur Taten folgen! Wenn statt links-ideologischen, massiven Enteignen und Verteilen an die eigene Wählerschicht ein maßvolles Erheben von Steuern und Abgaben zur Finanzierung nur noch geeigneter Maßnahmen zur Unterstützung von Familien und vor allem Kindern folgt, wird die Welt auf jeden Fall besser.
von der Trage bis zur Bahre
Kinder in die Wirtschaft einzubeziehen und sofort von den Eltern zu trennen ist widerwärtig und wird langfristig die Gesellschaft zerstören.
Die Masse der Frauen wissen gar nicht mehr wo und wie sie sich zerreisen sollen zwischen Kindern und Arbeit. Für die Masse der Frauen sind die "modernen Regeln" eine Katastrophe. Für die oberen 10.000 war es eine Selbstverwirklichung - für den Rest eine zusätzliche Bürde!
Ich weiss was ich wählen werde!
Woher sollen die Arbeitsstellen für die vielen "freiwerdenden Mütter" kommen? Direkt in Hartz IV?
für wie blöde halten die uns eigentlich! Das wird wenige zur Selbstverwirklichung führen und den Rest in die finanzielle, geistige und seelische Armut!
Könnten wir diese Förderung dann bitte einstellen?
Ich hatte von Anfang an das Gefühl, daß die Förderungen in erster Linie den Eltern einen Mallorca-Urlaub oder einen größeren Flachbildschirm finanzieren.
Und was ich NOCH NIE verstanden habe: Wieso hält es die deutsche Bevölkerung für sozial, dem Arzt Kindergeld aus Steuern zu bezahlen, die man seiner kinderlosen Reinigungskraft weggenommen hat?
Kann mir das mal jemand beantworten?
Sind Familien nur wirtschaftlich relevant?
"Wirtschaftlich sinnvoll sei es vielmehr, in Betreuungsplätze zu investieren."
So ein Satz regt mich auf. Denn Familien sind NICHT in erster Linie volkswirtschaftlich zu sehen. Sondern sie sind Keimzellen von Geborgenheit, Verantwortung, für-einander-da-sein, Zusammenhalt usw. oder sollten sie zumindest sein.
Die Rot-Rot-Grüne "Idealfamilie" mit Vater (für das Kollektiv in der Fabrik), Mutter (auch am arbeiten) und Kind (in einer sozialistischen Erziehungseinrichtung) möchte ICH nicht haben.
Deshalb sind die meisten der Leistungen (inklusive Betreuungsgeld) sinnvoll. Sie mögen zwar die Wirtschaft leicht schwächen, aber das sollten uns intakte Familien wert sein.
Intakte Familien nach altem Bild machen in Deutschland immernoch den Großteil aus. Vergessen wir die Mehrheit nicht!
Frauen als Zahlreserve für die Eurokrise?
Die arbeitgeber- und sparzwangverpflichteten Ökonomen haben nun ein neues Spielfeldgefunden:
Die Unwirtschaftlichkeit sozialer Transferleistungen an Familien, speziell zugunsten von Müttern, die für wenig Lohn arbeiten müssten. Weg damit. Kitas sind für Arbeitgeber billiger, wenn der Staat sie bezahlt und möglichst noch Frauenlöhne ergänzt als ob Kurzarbeit der Dauermodus im Arbeitsmarkt wäre.
Dass Ehegattensplitting für hohe Einkommen ebenfalls keinen Arbeitsanreiz bietet ist auch so keine Neuigkeit. Davon kann man die private KV bezahlen. Die reichen Familien schicken auch so ihre Frauen nicht aus wirtschaftlichen Gründen auf Arbeitsuche.
Natürlich vor der Wahl keine Veröffentlichung der neuen Austeritätspolitik. Irgendeiner muss ja die Bürgschafts-und Zinsausfälle bezahlen.
Und dass das auf die nächsten Armutsberichte eine ziemlich verherende Wirlung hat - besser erst nach der
Wahl die tote Katze aus dem Sack lassen.
Wechselwirkung mit Steuer- und Sozialsystem
wenn es bei der familienförderung in erster linie darum geht, die einnahmen der verschiedenen staatlich verwalteten kassen aufzubessern, dann ist sie wahrlich verfehlt.
wenn,wie im beitrag beschrieben, jemand keine sv/steuer-pflichtige berufliche tätigkeit ausübt und sich der kinderbetreuung widmet, gibt es natürlich auch keine entsprechenden einahmen für die sv-/finanz-kassen. das weiß man auch ohne untersuchung. was man aber anscheinend nicht weiß, und das sollte untersucht werden, ist, welche auswirkungen die betreuung von kindern durch ausgeruhtere eltern hat, die nicht von der beruflichen beanspruchung ausgelutscht nur am abend und eventuell am wochenende kontakt zu den sprösslingen aufnehmen und dann über diese den stresskübel ausgießen mit allem, was sich im laufe des tages einzufangen nicht vermeiden ließ. eine solche untersuchung wäre auch im hinblick auf die entwicklung unserer gesellschaft interessant (gesundheit, soziales verhalten, kriminalität, und weiteres in der art).
Zweite Förderschiene aufmachen: Kinderreiche Familien
Die bisherige MainStreamFörderung der Familie war natürlich einerseits extrem teuer (allein etwa 1.200,- monatlich pro Kitaplatz), andererseits war sie keine Förderung der Familie und der Kinder, sondern eine Prämierung für weitere Zeugungsverweigerung und schnellstmögliche Rückkehr ins Arbeiterkollektiv.
Langsam sollte doch selbst bei unseren "Eliten" der Groschen fallen: Ihr fördert völlig falsch! Ihr fördert Doppelverdiener und eben nicht die aufopferungsvollen Mütter und Familien, die wiederum für zahlreiche und glückliche Kinder stehen!
Vor dem Hintergrund, dass selbst heute noch etwa 25-30 % der Kinder in kinderreichen Familien (ab3.Kind) aufwachsen, aber die kinderreichen Eltern weniger als 10 % der gesamten Elternschaft stellen, ist natürlich klar, dass man kinderreiche Familien ignoriert: Kaum Wählerstimmen!!!
Wem aber das Wohl Deutschlands ernsthaft am Herzen liegt, der muss sich für eine nachhaltige Familienförderung entscheiden: Pro Mehrkindfamilie und pro Müttergehalt!
Mal ehrlich - ist wer überrascht?
Die meisten Maßnahmen sind unwirksam. Das ist längst bekannt. Ein Blick auf die Geburtenrate von 1,4 reicht aus, um das zu zeigen. Auch reicht ein kurzer Blick über die Grenze nach Frankreich aus, um zu lernen wie man es besser macht.
Lobenswert ist, dass in dem Gutachten versucht wird, die Maßnahmen im größeren Kontext zu sehen. Dazu noch ein Gedanke:
Ich glaube, dass unser Rentensystem einer der größten "Baby-Killer" ist. Seit Einführung vor 150 Jahren ist die Notwendigkeit Kinder zu haben Schritt für Schritt aus dem kollektiven Bewusstsein der Deutschen verschwunden. Warum Kinder? Ich habe doch die Rente zur Alterssicherung!
Die Rente ist de facto eine Versicherung gegen Kinderlosigkeit. Heute ist die Rentenhöhe abhängig von der kollektiven Kinderzahl. Das ist ungerecht. Wer Kinder hat, sollte eine individuell höhere Rente erhalten als jemand der keine hat. Denn die *eigene* Rente wird *nicht* durch die Rentenzahlungen gesichert, sondern durch die Zahlungen der Kinder.
@Student Herbert
"Die Rot-Rot-Grüne "Idealfamilie" mit Vater (für das Kollektiv in der Fabrik), Mutter (auch am arbeiten) und Kind (in einer sozialistischen Erziehungseinrichtung) möchte ICH nicht haben."
Ich danke für die Defarmierung 17 Millionen Menschen in Ost-Deutschland, wir scheinen alle keine intakte Familie zu besitzen. Wir würden lieber arbeiten und das auch nach Jahren für einen Bruchteil des Westlohns.
Die Frau soll weiterhin in der Küche stehen ... wir können wir nur unsere Frauen aus dem Haus lassen und das noch ohne Burka!
Die meisten Menschen wünschen sich eine Kindertagesstätte, das haben Statistiken ergeben. Diese Bestechungsgeld aka Betreuungsgeld wird nur dazu eingesetzt das man weniger Kindertagesplätze erschaffen muss.
Sollen sie dem Kind die tägliche Dosis TV verabreichen, damit es sich in das System integriert.
Es gibt auch verantwortungsvolle Eltern die ihrem Kind eine frühkindliche Ausbildung zu gute kommen lassen, aber das ist nicht der Normalfall.
Diese Studie ist eine Frechheit
Eine Studie, die Wirtschaftlichkeit von finanzieller Unterstützung der Familien prüft? Werden Familien also nicht gefördert, weil sie es so viel schwerer haben als Menschen ohne Kinder? Es ist übrigens noch immer so, dass Familien mehr an Steuern durch Bedarf ihrer Kinder an der Staat zahlen als sie jemanls vom Staat bekommen.
Es ist so brutal sonnenklar, was hier bezweckt wird: Den Armen zu nehmen. Denn all die Leistungen, die hier genannt werden, die braucht der Reiche nicht, für den Armen aber sind sie existentiell. Und darum geht es wohl letztendlich: Nicht um den caritativen Gehalt der Leistungen an Familien, sondern nur um Geld den Armen vorzuenthalten. Familien sind es, die die Zukunft unseres Landes sichern. Diese Leistungen zu streichen wäre ein sozialpolitischer Offenabrungseid des Staates. Es ist die schamlose Bereicherung der Eliten an den Armen. Wer hat die Frage Wirtschaftlichkeit überhaupt gestellt??
Und nun?
Der Artikel benennt nicht wirklich, inwiefern die Förderung verpufft. Eine genauere Aufschlüsselung der Ergebnisse wäre wünschenswert für eine konstruktive Diskussion.
Aber wenn sich nun sämtliche Fördermaßnahmen als Unsinn entpuppt haben, müsste man das nicht so schnell wie möglich korrigieren? Und müsste man nicht dann auch endlich Sozialleistungen und andere steuerfinanzierte Maßnahmen überprüfen und ggf. durch Sinnvolleres ersetzen?
Das würde wohl am Kleinbürger scheitern.
@ gero42
"Wer Kinder hat, sollte eine individuell höhere Rente erhalten als jemand der keine hat. Denn die *eigene* Rente wird *nicht* durch die Rentenzahlungen gesichert, sondern durch die Zahlungen der Kinder."
Jemand, der keine Kinder hat, finanziert trotzdem sämtliche kostspielige Kinderförderungsmaßnahmen durch seine Steuern mit (Schule, Studium, finanzielle Vergünstigungen für Familien, Sonstiges). Wenn es jetzt los ginge mit niedrigeren Renten für Kinderlose (manche sind unfreiwillig kinderlos), dann müsste man auch von diversen Steuern befreit werden, wenn man keine Kinder hat.
Dann wäre es fairer, man würde die gesetzliche Rente abschaffen und jeder könnte schauen, wie er privat zu besten Konditionen vorsorgt. Das will wohl kaum jemand. Demnach sage ich da eher: "Sozial" ist keine Einbahnstraße.
Heutzutage gibt es eben die
Heutzutage gibt es eben die Möglichkeit in Deutschland, im Unterschied zu früher, dass Leute, die keine Kinder bekommen wollen, auch keine bekommen. Da kann die Politik noch so viel Geld spendieren. Da weltweit gesehen, das grösste Menschheitsproblem das ungebremste Bevölkerungswachstum ist, ist das auch gut so.
@gero 42
sie haben recht
aber wer kinder hat braucht jetzt das Geld nicht 40 Jahre später.
Ich wähle niemanden, der keine Kinder großzieht!
Es ist nicht meine Vorstellung von Leben, nur noch für den Staat zu arbeiten.
Wehret den Anfängen!
@gero42 - 13:32
"Wer Kinder hat, sollte eine individuell höhere Rente erhalten als jemand der keine hat."
Das ist doch heute schon so. Die Kindererziehungszeiten erhöhen (beitragsfrei) den späteren Rentenanspruch.
In einer Welt, in der - nur
In einer Welt, in der
- nur Leistung zählt und man danach beurteilt wird, wie gradlinig der Lebenslauf verfolgt wurde
- über den Klimawandel geredet wird, aber Gegenmaßnahmen zu viel kosten
- industrielle Nahrungsmittelproduktion eher gefördert wird als ökologischer Anbau
- Konsum und Statussymbole wichtiger sind als Gemeinschaft
da ist vielen nicht danach zumute, Kinder in die Welt zu setzen. Wenn eine Umkehr der Stimmung gegriffen hat, dann kann man auch Förderungen als weitere Verstärker einsetzen.
Na fein; Steilvorlage für eine Regierung wie die unsere . . .
Kindergeld ist kontraproduktiv, Familiensplitting ist kontraproduktiv und die beitragslose Mitversicherung der Ehepartner in der KV ebenso. Hört sich an, wie ein Gegenentwurf zum eigenen Verständnis der Partei. Schön, wenn man so eine Studie mit Steuergeld finanzieren darf. Was stimmt, ist die mangelnde Zahl der "Krippenplätze" und das nicht erst seit gestern.
Im übrigen hebe ich natürlich gerne für unsere "Brut" Sandkästen in Kindergärten aus und renoviere Schulräume, damit unsere Kinder eine saubere Umgebung haben. Dafür fehlt nämlich Geld, oder ist das schon alles im "Kindergeld" mit drin? Mit 10 € pro Stunde komme ich da allerdings schon lange nicht mehr hin. Danke, liebe Regierung, das wir wenigstens noch ein bisschen zahlen dürfen. Sonst müsste ich noch Überschüsse aus Familienleistungen in die Schweiz transferieren.
"Es sei zu früh, einzelne Ergebnisse herauszugreifen". Stimmt, Frau Schröder.
Und es ist 7 Jahre zu spät irgendetwas dieser Erkenntnisse umzusetzen.
Kostenfaktor Kind
Die Politik orakelt, warum die Deutschen keine Lust haben, Kinder zu bekommen- dass hat schon satirische Züge, denn es ist die Politik, die eine gesellschaftliche Entwicklung initiiert und gefördert hat, die Kinder schlicht auf einen Faktor reduziert.
Anstatt Milliarden u.a. für die „Herdprämie“, Erziehungsgeld, Kindergeld, usw. zu verpulvern, wäre eine in toto kindergerechte Republik mit kostenfreien Angeboten von Krippen über Kindergärten bis hin zu Ganztagsschulen sowie Betreuungsprogrammen zu fordern, wie dies nun auch durch die Studie belegt wird!
Wenn wir sachgerecht und vernünftig mit den Ressourcen umgehen wollen, dann investieren wir in eine entsprechende Infrastruktur und hören auf, Kinder als Kostenfaktor zu erfassen und in das familiäre Leben einzupreisen, weil es sich „rechnet“ Kinder anzuschaffen...!
Wie haben das Generationen vor uns geschafft, ohne Kindergeld, Erziehungsgeld....?
Wer hier defamiert ist noch die Frage
Unsere Tochter hat bis / Jahre gar kein Ferseher gekannt, sie träumen hier einen untergegangenen Traum der DDR.
DIE MEISTEN MENSCHEN WÜNSCHEN SICH EINE KITA - VOR ALLEM DIE KEINE KINDER HABEN würde ich da ergänzen. Nehmen wir den Betrag, den die Kita kostet, und geben diesen Betrag den Müttern.
Ich sehe bei den Kitas keine gesamt positive Bilanzierung für die Gesellschaft. Wo sollen die Arbeitsstellen herkommen? Was wir brauchen ist eine vernünftige Arbeitsteilung in den Familien.
Wer keine Kinder hat, darf sich nur noch privat rentenversichern - na merken sie was?
@Gero42 und Visitor²
@Gero42: Das Argument mit der Rente ist heute zu kurz gegriffen. Es sollte heute nicht mehr darum gehen, dass ich Kinder als Absicherung haben muss, sondern weil ich es möchte. Und wenn ich mich und die Gesellschaft mit Kindern bereichern möchte, sollte ich dadurch nicht schlechter gestellt werden als kinderlose Paare.
@visitor²: Es ist keine sinnlose Überprüfung. Wenn ich feststelle, dass ich das Geld falsch ausgebe, weil es keine Wirkung zeigt, dann kann ich diese Maßnahme einstellen und einen Weg finden, wie ich mit dem Geld mehr bewirken kann. Ich zum Beispiel wäre für eine kostenlose Schulbildung (Schulbücher kostenlos, gesundes Essen in der Schule, kein Kopiergeld oder solchen Schwachsinn mehr). Dann hätten die Eltern mehr Geld übrig, um ein Kind besser individuell zu fördern.
Nach meinem Verständnis geht es bei der Überprüfung nicht darum, was einzusparen, sondern um sinnvolleren Mitteleinsatz.
"Evaluation" und Auftraggeber der Nachricht
•
1. Warum ein deutsches Wort verwenden, wenn es auch ein widerliches Fremdwort dafür gibt ("Evaluation"). Was soll dieser Unsinn?
2. Wenn der Spiegel das veröffentlicht hat, dann ist es bekanntlich ein schwachsinniger Erguss der SPD oder des Axel Springer Verlages.
3. Hier soll offensichtlich auf eine Kürzung des Kindergeldes, eine Erhöhung der Krankenkassenbeiträge und die Abschaffung des Ehegattensplittings durch Rot-Grün vorbereitet werden.
Welche Wirkung wird denn erwartet?
Wenn dauern von "unwirksam" die Rede ist, müßte man erst mal wissen, welche Wirkung denn erwartet wird. Wenn es hier nur um die Wirkung im Bereich der Wirtschaft geht, wie man aus dem Bericht herauslesen könnte, dann darf Familienförderung ruhig "unwirksam" sein. Familienförderung soll in erster Linie dem Wohl der geförderten Familien dienen - und das auch nicht als Selbstzweck, sondern um das Wohl des Kindes zu fördern.
Wir müssen endlich mal aufhören, überall nur wirtschaftlichen Nutzen zu erwarten und zu bewerten.
Merken Sie was?
Dementjoie: "Wer keine Kinder hat, darf sich nur noch privat rentenversichern - na merken sie was?"
Wer keine Kinder hat, muss dann aber auch weniger Steuern zahlen, vermindert um den Anteil, der für Schulen, Ausbildung, Universitäten usw. draufgeht. Auch vermindert um den Anteil, den seine nichtgeborenen Kinder ja nachher auch nicht aus der Rentenversicherung nehmen werden. Wenn schon nach Verursacherprinzip unterschieden wird, dann auch richtig.
Merken Sie noch was?
@gero42
Die Rente ist de facto eine Versicherung gegen Kinderlosigkeit. Heute ist die Rentenhöhe abhängig von der kollektiven Kinderzahl. Das ist ungerecht. Wer Kinder hat, sollte eine individuell höhere Rente erhalten als jemand der keine hat. Denn die *eigene* Rente wird *nicht* durch die Rentenzahlungen gesichert, sondern durch die Zahlungen der Kinder
Absolut richtig. Denn niemand kann (sich) in einer Gesellschaft Wohlstand verschaffen, die vergreist und vergeht.
M.E. sollten die Rentenbeiträge während der Kindererziehungszeiten auf NULL gesetzt sein. Die entstehende Lücke tragen alle Beitragszahler, die aktuell nicht in Kinder und Zukunft investieren.
Das wäre gerecht.
Elterngeld
Elterngeld fördert das Kinderkriegen nicht:
- Die 2 Monate extra für Männer ist vielmehr bezahlter Urlaub, der zum Haus- und Wohnungsrenovieren genutzt wird.
- Das Problem, dass nach 12 Mon. (i.d.R. von den Frauen genutzt) die Betreuungsfrage für gebildete Frauen akut wird, wird dadurch nicht gelöst, sondern nur verschoben.
-> Wir brauchen Betreuungsplätze!
Kindergeld & -freibetrag für Geringerverdiener sind wertvoll.
Eltern- und Betreuungsgeld sind popul. Blödsinn, die eine qualifiz. Frau kaum zum Kinderbekommen bewegen wird.
Dies ist für sie (und nat. deren Partner) eine Frage der Lebenseinstellung.
@gero42: Richtig: Kinder = Recht auf Rente. Ist aber problematisch, wenn unfreiwillig kinderlos.
@AbseitsDesMains...: Doppelverdienen und Kinder haben sind kein Widerspruch. Meine franz. Lebenspartn. hat 2 (14&20) und arbeitet in Vollzeit als Ingenieurin, da es in Frankreich ein Betreuungssystem gibt, dass gebildeten Müttern arbeiten ermöglicht.
Sonst wäre Bildung nutzlos erworben!
@13:57 — EinPragmatiker
Jemand, der keine Kinder hat, finanziert trotzdem sämtliche kostspielige Kinderförderungsmaßnahmen durch seine Steuern mit (Schule, Studium, finanzielle Vergünstigungen für Familien, Sonstiges). Wenn es jetzt los ginge mit niedrigeren Renten für Kinderlose (manche sind unfreiwillig kinderlos), dann müsste man auch von diversen Steuern befreit werden, wenn man keine Kinder hat.
Ja, und? Hat derjenige der keine Kinder hat nicht selbst zuvor von Schule, Studium, finanziellen Vergünstigungen für Familien, Sonstiges profitiert?
@ Demontjoie
"Kinder in die Wirtschaft einzubeziehen und sofort von den Eltern zu trennen ist widerwärtig und wird langfristig die Gesellschaft zerstören."
Leben Sie in einem Land, wo Müttern die Neugeborenen entrissen und verschleppt werden? Meine Beileid.
Gott sei Dank gibt es so was in D. nicht. Hier können Kinder tagsüber Betreuung erfahren zum Vorteil aller Beteiligten:
1) Frauen:
Also die meisten Frauen die ich kenne sind nicht scharf darauf, sich nur als Hausfrau und Mutter zu definieren.
Gleichberechtigung heißt auch, dass man Frauen die Rahmenbedingungen schafft, dass sie Familie und Beruf miteinander vereinbaren können.
Das ist ihnen die Gesellschaft schuldig.
2) Kinder:
Ich teile Ihre Meinung nicht, dass ein Kind nur zu Hause sitzend per Definition besser dran ist als wenn es von pädagogisch geschultem Personal gemeinsam mit Gleichaltrigen betreut wird.
Die sozialen Kompetenzen, die ein Kind im Spiel mit vielen Gleichaltrigen erwirbt sind von der Mutter nur begrenzt vermittelbar.
@13:21 — ruhrgebiet
Wieso hält es die deutsche Bevölkerung für sozial, dem Arzt Kindergeld aus Steuern zu bezahlen, die man seiner kinderlosen Reinigungskraft weggenommen hat?
Kennen Sie die Verteilung der Lohnsteuereinnahmen auf die Gehaltsgruppen? Das ist nachforschenswert.
Aber vielleicht können Sie uns sagen, warum die Gesellschaft mit der Ungleichbehandlung signalisieren soll, dass das Kind eines Arztes weniger Wert ist, als das Kind einer Reinigungskraft?
@ Der MoJo
1. Entscheiden Sie sich bitte, wer denn nun ihr Feindbild ist, die Ultra-Erzkonservativen oder die Links-Ideologischen (wer immer das auch sein mag ...).
2. Haben Sie die Studie gelesen? Wenn nicht, woher wissen Sie, dass sie wissenschaftlich ist?
3. Jeder, der weiß, was Wissenschftlichkeit ist, weiß auch: Für jede Studie, die A "beweist", gibt es eine, die Nicht-A "beweist". Kurz: Die Studien müssen kritisch gelesen werden. Wer das nicht tut, redet über Dinge, von denen er keine Ahnung hat.
@Tango_Korrupti
1. Evaluation ist ein weitverbreitetes deutsches Wort. Unsere Sprache hat viele Einflüsse aus dem Lateinischen.
2. Seid wann gehört denn der Spiegel zum Axel Springer Verlag?
3. Vielleicht sollten Sie den Report erst mal lesen? Ich meine es ist doch ganz Zweifels ohne angebracht mal zu überprüfen ob unsere Sozialausgaben überhaupt den Sinn erfüllen den Sie erfüllen sollen. Der Bericht redet ja noch gar nicht von Kürzungen sondern zunächst nur von Effektivität der Ausgaben.
@ ruhrgebiet
Berufstätige Ärzte, auch wenn mit Kindern, zahlen mehr Steuern und soziale Abgaben als Reinungskräfte, auch wenn ohne Kinder. Letztere zahlen teilweise gar keine Steuern mehr, die Krankenkasse übernimmt das Amt (Harzt-IV-Integration) und Rentenversicherung ist minimal, weil sie viel zu wenig verdienen: Wer nichts hat, dem kann auch nichts genommen werden.
Kein Wunder
Wenn ich lese, mit welcher Vehemenz hier manche fordern, alten Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen keine Kinder haben, den Lebensabend durch gekürzte Renten schwer zu machen, zu einem Zeitpunkt also, wo die Menschen aufgrund ihres Altes zu schwach sind, selbst dazuzuverdienen,
wenn ich lese, dass viele als sozial propagieren, dass Kinderlose alles für die Kinder anderer Leute mitfinanzieren sollen, sie also genauso ihren Anteil an der neuen Generation leisten, ohne dass eigene Kinder das in Anspruch nehmen würden, aber im Alter dafür bestraft werden,
dann wundert es mich überhaupt nicht, dass viele Menschen keine Kinder in so eine Gesellschaft bringen wollen.
@ Student Herbert
Das, was Sie noch als Rot-Rot-Grün bezeichnen ist längst das Programm der Liberal-Konservativen Wirtschaftsgruppen.
Vorgeplänkel
zu Steinbrücks geplanten Kindergeldkürzungen. Lt. Mitteilung eines Fernsehberichts ist eine einkommensabhängige Kindergeldauszahlung nach seinem Wahlsieg geplant. D.h. im Klartext wieder mal Einschnitte im Mittelstand, weil es dem ja angeblich so gut geht.
Asozialer kann sich ein Volk seinen Kindern gegenüber nicht mehr verhalten. Die etablierten Parteien verfügen über ca. 90% der Wahlstimmen und bilden trotz mangelhafter aktiver Wahlbeteiligung immer noch die Volksmeinung ab. Und da sind sich die Deutschen als Volk der Kinderlosen absolut einig, dass die Kinder automatisch kommen und je mehr, selbst schuld.
Förderung von Kindern sieht immer nur so aus, dass zur Mehrung der Arbeitslosenzahl und besseren Auswahl der Personalabteilungen die beiden Elternteile arbeiten gehen müssen. Ich habe meine 3 Kinder bald groß und fühle mich von diesem Staat, allen vier etablierten Parteien und vor allem dieser unfähigen asozialen Gesellschaft total im Stich gelassen. Verar...e hoch 12 !!!
Alle Förderungen über Steuern
Meiner Meinung nach sollte man alle Förderungen streichen und über Steuerfreibeträge abrechnen.
Für jedes Familienmitglied würde ein Freibetrag in Höhe des ALGII Satzes inklusive Miete u.s.w. eingeführt.
Ein Single hätte damit ca. 750 Euro steuerfreies Einkommen im Monat. Eine 4-köpfige Familie hätte ca. 1800-1900 Euro steuerfreies Einkommen.
Dies entspricht einem Bruttoverdienst von ca. 2000 Euro zzgl. Kindergeld.
Steuern würde man nur für das Einkommen zahlen, das über dem Freibetrag liegt.
Wer weniger als das Mindesteinkommen verdient, bekommt die Differenz ausgezahlt. Negative Einkommensteuer.
Kindertagesstätten, Kindergärten und Schulen müssen selbstverständlich für jeden, der diese nutzen möchte kostenlos zur Verfügung stehen. Wer keinen Platz nutzen möchte, bekommt selbstverständlich keinen finanziellen Ausgleich (Herdprämie). Bei nicht ausreichenden Kenntnissen für die Einschulung, muss 1 Jahr Kindergarten Pflicht sein.
Vernichtendes Zeugnis
Im Bericht heisst es: "Der mit der Studie beauftragte Gutachterkreis habe der deutschen Familienpolitik ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt."
Zunächst einmal: Die FamilienPOLITIK ist nicht vom Himmel gefallen, sondern gemacht. Von der angeblich besten Bundesregierung seit ... und noch MIT einer Bundesratsmehrheit. Die Verantwortlichen sind also klar.
Aber Kritik an der Bundesregierung dürft nicht wirklich das Ziel des von zwei Bundesministerien (die beide CDU geleitet sind!) beauftragten "Gutachterkreises" gewesen sein.
Wenn man Formulierungen liest wie "Die Studie untersuchte vor allem die WIRTSCHAFTLICHKEIT der einzelnen Fördermaßnahmen" oder "INVESTITIONEN in Betreuungsplätze", dann dürften neoliberale Aspekte wie "Weniger Staat!" eher im Vordergrund gestanden haben als Sozial- oder Gerechtigkeitsapekte.
Insoweit wäre es höchst interessant,
.- die Besetzung des "Gutachterkreises" und
.- die Fundstelle im Netz zum Selbstlesen
zu erfahren.
Möglichst VOR der Bundestagswahl.
Sie halten einen idealisierten Kindergarten
einer verwahrlosten Familie gegenüber.
Die Realitäten sehen anders aus.
Gehen sie in einen Kindergarten und schauen sich den Personalschlüssel für u3 an. Da gebe ich meine Kinder nicht hinein. Reden sie mal mit erfahrenen Erzieherinnen mit eigenem Kind - würden die ihre Kinder U3 in Fremde Hände abgeben? Die Wenigsten.
Die Gesellschaft bekommt die Kinder und Jugend die sie verdient - in unsrem Fall demnächst gar keine mehr!
Die Arbeitswelt ist gar nicht für Erziehende geschaffen. Deshalb sind die skandinavischen Modelle ungeeignet zu Vergleich-
In der Jugendarbeit und in Sozialem Bereich für Kinder würde ich nur noch Menschen einstellen die Kinder erziehen oder erzogen haben. Alles andere sind Traumtänzer mit kruden Ideen. Kinder würden diesen Akademikern zugute kommen, wenn sie das Wesentliche im Leben erkennen.
Sorge für ein Kind und du weißt was die Welt braucht! Auf keinen Fall eine durchstrukturierte Arbeitswelt mit Hartz IV als Ausschuss.
Kinder-Förderung
Kigas frei,
Kitas gefördert (ohne Betreuungsgeld),
aber Studiengebühren wieder einführen, nicht nur homöopathisch.
Ernsthaft fordert das leider kein Politiker.
Schade.
Was wir brauchen sind keine zusätzliche Arbeitskräfte
sondern soziale Kompetenz in der Gesellschaft.
Dazu gehört selber Kinder zu erziehen. Die Erfahrung mit Kindererziehung läßt sich durch nichts ersetzen. Die Alten ins Altenheim, die Jungen in die Krippe. Und dann Mehrgenerationshäuser bauen - mit wem wollen sie die bestücken? mit den "faulen" Eltern, die sowieso nur Fersehen und Alkohol konsumieren. Wir sind sozial auf einem vollkomenen Irrweg!
Kinder und Alte vermenschlichen unsere Gesellschaft wieder. Was wir brauchen ist eine gerechte Verteilung von Arbeit und Vermögen.
Arbeitskräftemangel? Das ich nicht lache. Wenn wir den öffentlichen Dienst optimieren würden, könnten wir zwei Deutschlands mit Arbeitskräften versorgen.
sorry leute, aber ich glaube
sorry leute,
aber ich glaube die meisten (gleich welcher ideologischen schule) haben an der intention der studie vorbeigelesen
es geht meines erachtens nicht darum den sozialstaat zusammenzustreichen.
es geht auch nicht darum die Familie auf deren Wirtschaftlichkeit zu reduzieren.
es geht darum herauszufinen, ob die Wege der Unterstuetzung auch zum Ziel fueren. und das scheinen sie nur beschraenkt. also gilt es andere, bessere wege zu finden.
und wie soll den eine freie gesellschaft die familie sonst betrachten, als wirtschaftlich?
politisch? "Du darfst nur mit dem eine gruenden!" "nur x kinder pro Familie!"??
ich will aich nicht, dass sich frau merkel in meiner familie geborgen fuehlt. also auch keine familiaeren beziehungen.
die gesellschaft hat ausschliesslich (sollte haben) die aufgabe die soziale wirtschaftlichkeit der familie zu organisieren, und damit ihren vortbestand zu sichern.
nicht nur Karrierefrauen
Beim Ehegattensplitting in der jetzigen Form ist einzusehen, daß es gut ausgebildete Frauen davon abhält, einer qualifizierten Arbeit nachzugehn. Die Steuerentlastung für gutverdienende Alleinverdienerfamilien schafft auch Vorteile, von denen geringer Verdienende wenig haben.
Kindergeld ist eine soziale Leistung, die sich gar nicht rechnen kann. Es ist sinnvoller über die Besteuerung zu erreichen, daß Gutverdienende mehr für die Gemeinschaft schultern.
Die beitragsfreie Krankenversicherung ist eine soziale Leistung und kann kaum rentabel sein. Es sollte nicht noch verstärkt werden, daß Kinder ein finanzieller Nachteil für die Familie sind.
Kinderbetreuungsplätze sind eher in Ballungsräumen. Das Betreuungsgeld könnte auch eine Oma bekommen, die flexibel einspringt und auch ein krankes Kind betreut. Bei Hire und Fire Arbeitsplätzen rechnet sich eine Kita auch wirtschaftlich nicht. Im Niedriglohnbereich ist eine Tagesmutter unbezahlbar.
Wiederholung von Offensichtlichem...
...und alt Bekanntem. Alle Studien und obersten Gerichte wissen seit Jahrzehnten, dass Eltern einen unverhältnis hohen finanziellen Beitrag leisten müssen.
Schon seit Kohl sind Väter und Mütter selbst daran schuld, sich finanzielle Verpflichtungen in Form von Kindern aufzubürden. Das sind im fiskalsteuerl. Sinne Kostenstellen, die man so weit wie nur möglich einsparen will, und wie man an der Demographie erkennen kann, klappt´s ja auch.
Und die Volksmeinung sieht nicht anders aus, werden die vier etablierten Parteien mit ihrer asozialen Familienpolitik doch immer wieder gewählt.
Die Quittung sieht so aus, dass man die Grenzen in den Osten öffnet, um Menschen zur Verbesserung der Statistik hereinlässt. Das hat den Vorteil der Lohnsenkung für die oberen 1.000 Reichsten, die nur noch Geld aus Deutschland rausholen, Arbeitsplätze ins Ausland verlagern und ihrer volkswirtschaftl. Verantwortung zugunsten ihres Schweizer Bankkontos schon lange nicht mehr nachkommen. Reine Lobbyarbeit.
Ich fasse es nicht.
- Kindergeld soll weg, damit die Frauen endlich arbeiten gehen und Steuern und Sozialbeiträge liefern.
- Ehegattensplitting soll weg. Wird dann auch die eheliche Haftungsgemeinschaft aufgehoben? Zum Beispiel für Rente, Sozialleistungen (Hurra, meine Frau kann dann ja endlich HartzIV beantragen)?
- Krankenkassenbeiträge für alle - sowas hatten wir doch schon mal als Bürgerversicherung. Zumindest sinkt dann der Beitrag für die Doppelverdiener ohne Kinder - toll!
- KITA Plätze sind ok. Auch dann, wenn sie durch kichliche Organisationen vom Bund gesponsort werden? Dann bekommt der Staat nichts.
Also Fazit: Keine Investition in Zukunft und Kinder, Familie bitte ersatzlos streichen und Mama und Papa bitte in Billigjobs eingliedern - so wie später die Kinder.
Merkt Ihr noch was? Sozialistische Versklavungsträume der DDR hatten ein ähnliches Gedankengut. Nur heute liefern es Banken und Großindustrie.
Wir sollten schnellstens auf die Straße gehen und für unsere Freiheit kämpfen!
@ spetzki
1. Eine Sache ist, solche Rahmenbedingungen zu schaffen, ein andere, alles dran zu setzen, dass der Frau nichts anderes übrig bleibt, als arbeiten zu gehen.
2. Was Sie für optimistische Vorstellungen bezüglich des Personals in der Kinderbetreuung haben.
3. Bezugsperson sein ist in den ersten Jahren sehr zeitintensiv, wenn das Kind noch am Anfang in der soziale Kommunikation ist: Es ist schon schwer genug, sich den eigenen Eltern verständlich zu machen; aber einer Person, die eine ganze Horde Gleichaltriger zu betreuen hat, ist es erst recht ...
4. Ganz allgemein können Betreuer die Rolle der Bezugperson nicht übernehmen (Heimkinder werden gerne in Familien gegeben, und sei es als Pflegekinder).
Kinder-Förderung und Bildung(!)
Dann sind doch Studiengebühren inkonsequent.
Bildung sollte die Angelegenheit des Staates sein, nicht des Geldbeutels, oder? Was versprechen Sie sich von einem riesigen Schuldenberg am Ende des Studiums, für den Fall das die Eltern das nicht bezahlen können?
Ich vermute das Sie aus vermögenden Verhältnissen und die Situation nie erlebt haben z.B. keine Austauschfahrt in ein anderes Land machen zu können, weil die Eltern Sozialhilfe empfangen. Wenn Sie erlebt hätten das Bildungserfahrungen sehr abhängig vom Geldbeutel sind, dann würden Sie einen anderen Standpunkt haben.
Mit dem Anderen gehe ich konform.
Gegenstudie
Es sollte eine Gegenstudie in Auftrag gegeben werden. Was passiert, wenn diese Förderungen eingestellt werden?
Es gäbe kaum noch Familien mit Kindern. Wer könnte es sich von seinem Billiglohn leisten, diese aufzuziehen und privat zu versichern? Daraus folglich: Verlust von tausenden Arbeitsplätzen, Steuereinnahmeverluste an MwS und anderen.
Die Gutachter scheinen sehr einseitig begutachtet zu haben.
Lieber sollte eine Studie in Auftrag gegeben werden, welche Steuereinnahmeverluste resp. Steuer"verpuffung" durch Billiglöhne (Aufstockung)entstehen. Diese gehen direkt in die Taschen der Arbeitgeber.
Kindergeld wenig effizient???
Wie kommt man den auf sowas? Dank dem Kindergeld haben meine Eltern und ich eine deutliche Endlastung gehabt. Im Studium war das Kindergeld das einzige Geld das ich von meinen Eltern bekommen hatte.
Meine Eltern verdienen sehr wenig (Vater über 50, hat nur Teilzeitjob und Mutter auch nur Teilzeit).
Für das volle Bafög war es zu viel, somit hab ich 300€ Bafög und das Kindergeld (150€) von meinen Eltern "durchgeleitet" bekommen. Mit einem Werkstudentenjob hab ich mich gerade so über Wasser halten können.
Kindergeld ist überhaupt nicht ineffizient..zumindest wenn die Eltern es nicht für andere Sachen verbrassen..
Hier muss es auch um das Wohl der Familie gehen
und nicht nur um die Wirtschaftlichkeit. Auch wenn sich manche Projekte nicht zu sehr rechnen, sollten sie doch beibehalten werden, weil sonst in Deutschland noch weniger Kinder zur Welt kommen.
Politik und Gesellschaft tragen die Hauptschuld am Geburtenrückgang. Ersteres ist der unsichere Arbeitsmarkt und Letzteres ist das übergroße Konsumdenken, bei dem ein Umdenken angesagt ist.
Die Gelder dürfen auf keinen Fall bei der Familie eingespart werden, damit sie mit diesen dann die Bankster-Rettungschirme füttern können.
Ehegattensplitting und Mitversicherung
"Auch das Ehegattensplitting sei "ziemlich unwirksam", die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenversicherung sogar "besonders unwirksam"."
Im Gegensatz zum Kindergeld haben die beiden Entlastungen rein gar nichts mit Familienförderung (im Sinne Vater-Mutter-Kind) zu tun.
Warum wird das als Familienförderung verkauft?
Das war es mal vielleicht, als man automatisch geheiratet hatte, wenn ein Kind unterwegs war.
Man kann es jedenfalls nicht mit Kindergeld in einen Topf werfen. das finde ich sinnvoll, weil es nicht mehr so ist, dass man automatisch mehr Gehalt bekommt, nur weil man geheiratet hat. Zumindest nicht überall.
Kosten-Nutzen-Rechnung ist immer positiv zu werten
Denn ein Staat investiert in Bildung, um hinterher für die Wirtschaft kompetente Menschen zu haben einschließlich der "Alphatiere", denn diese sind der Motor, um mal gleich die Nivellierung nach unten anzuprangern. Also Bildungskosten sind kein Abschreibungsposten!
Ein Staat, der für jedes Kind Profi-Betreuung vorhält, kann auch nur gewinnen. Nieman muss es nutzen, aber jeder kann es, soviel und so lange er will. Es ist unwirtschaftlich für einen Staat, Ingenieurinnen auszubilden, die dann durch jahrelanges Zuhausehocken mit veraltetem Wissen nicht mehr Anschluss finden.
Und es ist unanständig vom Staat, Ersatz in Form von unausgebildeten Tagesmüttern zu bieten,wer gibt sein Kind in fremde unkontrollierte Familien? Es muss immer gegenseitige Unterstützung u. Kontrolle bei Erziehung mitspielen.
Frankreich, Schweden z.B. haben die Betreuungskarte gespielt und glückliche Kinder und Mütter! Investition Kita lohnt sich!
Die nächste Studie die das beweist was alle schon wissen
All die Anreize seitens der Politik sorgen NICHT für mehr Kinder. Weil man sich aber nicht fundamental damit auseinandersetzen möchte igelt man sich weiterhin ein und behauptet dass man eben noch mehr fördern und noch mehr subventionieren müsse dann kämen auch mehr Kinder. Aber auch dies wird nicht funktionieren.
SELBSTVERSTÄNDLICH sind Kinder heutzutage keine Pflicht mehr und eine moderne Gesellschaft zeichnet sich doch dadurch aus dass diese Zwänge gelockert sind und jeder nach seiner Facon glücklich werden kann. Wir haben den unschätzbaren LUXUS dass bei uns nur Wunschkinder zur Welt kommen. Diese Kinder sollten und müssen wir mit dem Besten was wir haben fördern. Beste Bildung, beste Aufstiegschancen. Und da mangelt es!
Die Rückkehr in eine mittelalterliche Gesellschaft aus rein ökonomischen Gründen wie hier von Konservativen gefordert kann nicht die Lösung sein. Denn dann wäre man auch wieder bei der Zwangsehe aus wirtschaftlichen Gründen!
Bin ich froh...
dass das Thema bei mir/uns abgeschlossen ist. Meine Frau konnte sich noch um unsere Kinder kümmern, da mein Einkommen ausreichte. Der Kitaplatz damals machte eine Erwerbstätigkeit meiner Frau wegen der besch.... Zeiten auch nicht möglich. Ja, ich/wir haben sogar das Auto abgeschafft und drauf verzichtet, damit meine Frau bei den Kindern bleiben konnte.(heute braucht man 2, damit die Kids durch die Gegend gekarrt und man selber flexiebel und mobiel zur Arbeit kommt)
Heute dreht sich alles nur um die Wirtschaft. Die Familie bleibt auf der Strecke. Wo sind die Kids, die nach der Schule im Freibad (soweit es die noch gibt) gehen, die sich zum Fahrradfahren und Bolzen oder sonstwas treffen. Heute muß alles straff durchorganisiert und der Wirtschaft dienlich sein. Kita unter 3J, Englich in der Kita, Ganztagsbetreuung in der Kita, Ganztagschulen, Turboabitur. Alles nur noch zum Kotzen. WO BLEIBT DIE FAMILIE????? Hauptsache Wirtschaftswachstum durch Ausbeutung der Eltern und Kinde
Gab es das jemals...
...das glückliche Gleichgewicht zwischen Wirtschaftlichkeit und Menschlichkeit?
Sicher immer mal wieder. Manchmal sinkt aber eine Waagschale so tief, daß sie überlegt: "Brauch ich die Waage noch? Oder teile ich lieber, nach gründlichem Ermessen, der anderen Schale zu?"
Sicher fallen einige Körner auf unfruchtbaren Boden. Das wär doch schade drum. Düngen kostet ja auch noch. Womöglich unterstützt dies das Wachstum von Unkraut, und es braucht noch mehr Mittel, um einen rentablen Ertrag zu haben.
Ist aber nicht die bloße Existenz von etwas Lebendigem, und sei es nur ein Weizenfeld, alle Mühe wert?
Man kann mit Recht erwarten, daß wir und die, die wir zu unserer Regierung erklärt haben, wissen:
Wir sind Menschen - höchstens Waage auf Erden - Wirtschaft ist kein Teil von uns, sondern eines unserer Mittel. Es heißt ja auch: "zum Wohle des Volkes" und nicht "für maximale Effizienz!"
Die Verfasser sollten sich mal mit den Menschenrechten befassen
In Art. 16,[1] Abschnitt 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ist festgelegt:
„Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.“
Sehr emotional, sehr ideologisch, die Diskussion
Ich versuch mal einen Ausgleich zu schaffen.
Knüpft all die Leistungen ans Einkommen (schön gestaffelt):
Arme kriegen viel Kindergeld und 'nen kostenlosen Kita-Platz.
Der Chef-Manager hat die paar Kröten gar nicht nötig und um seine Kinder kümmert sich eh das Hausmädchen.
Und auch die Studiengebühren, gute Idee, nix für Harz4ler, richtig fett für's Chefarzt-Kind.
Genauso, bei den Sozialversicherungen.
Dann brauchen wir auch nicht die achso ungerechten Steuererhöhungen für die armen Besserverdiener.
Vielleicht erreichen wir dadurch sogar einen Einheitssteuersatz.
Gruß, zopf.
Bitte Nachdenken vor dem Meckern
Bitte beachten Sie: Die Studie scheint nicht zu sagen, dass die Förderprogramme nicht effektiv seien, sondern nur wenig effizient. Das ist ein Unterschied! Das bedeutet, man könnte denselben Nutzen durch einen geringeren finzanziellen (oder bürokratischen?) Aufwand erzielen. Deswegen geht es auch gar nicht darum, ob sie jemand abschaffen will.
Ach ja, @Greenhornet, ich hoffe, Sie haben nicht Germanistik studiert. Oder wer oder was ist eine "Endlast"? Auch schön, dass Sie dank "des Kindergelds" studieren konnten.
Wäre es nicht überlegenswert, wenn statt des Kindergelds gleich ein erhöhter Freibetrag von der Einkommensteuer erlassen würde? Das wäre einfacher und hätte ohne viel Bürokratie bei den Erwerbstätigen denselben Effekt. Transferleistungsempfänger könnten einen Aufschlag pro Kind bekommen. Damit könnte man sich die KiGe-Kasse sparen.
Verdummte, blinde Politiker!!!
Ewig dieses Kita-Thema!!! Warum haben denn Kinder Eltern, wenn sie gesellschaftlich und volkswirtschaftlich gedrängt werden diese bitte möglichst bald fremndbetreuen zu lassen!!! Mich kotzt diese Debatte an! Ich habe studiert, liebe meinen Beruf, aber bin nicht bereit einen 6 Monate alten Säugling in eine Kita zu stecken. Bin ich deswegen asozial?! Nur, weil ich Mutter sein will?! Steigende Kriminalität in Frankreich könnte eventuell seine Ursache in der Fremndbetreuung haben?! Zumindest werden psychische und hormonelle Veränderungen (erhöhte Adrenalinspiegel) bei Kindern registriert, die vor dem Alter von 24 Monaten in einer Kita betreut werden. Das ist doch echt bescheuert! Wenn wir heute volkswirtschaftlich und steuerlich günstig denken und alle Mamas bitte schön wieder arbeiten sollen kann es aber sein, dass morgen die wenigen Kinder, die wir dann in Deutschland noch haben für den Arbeitsmarkt nur eingeschränkt brauchbar sind, weil sie krank sind!!
Liebe Gesellschaft wach auf!
@ nuckelavee
Da hab ich mich anscheinend etwas konvex-zypresst (falsch ausgedrückt).
Man muss keine "Wirtschaftlichkeitsprüfung" für Kinder aufstellen und damit noch mehr Geld ausgeben, wenn vorher schon lange bekannt ist, das die Mittel zu gering und vollkommen falsch ausgegeben werden.
Als Bsp.:
Wem nutzen € 200,- Kindergeld mtl.? Einem armen Pärchen, das eh schon jede Münze 2x umdreht ?
NEIN, damit kann man kein Kind kindgerecht großziehen.
Aber ein Pärchen das eh schon genügend Geld übrig hat, das freut sich über die € 200,-. Nur deswegen werden Sie sicherlich kein zusätzliches Kind großziehen. Wo Ihnen nicht bekannt ist welche Zukunftschancen dieses Kind haben wird.
Denn jedes Jahr hören wir doch nur aus der Politik, das es noch schlechter für die Zukunft aussieht.
Die Beste Wirtschaftlichkeit wäre es gar keine Kinder mehr zu Zeugen. Nur arbeiten gehen und mit dem Eintritt ins Rentenalter freiwillig zu sterben.
Fragt sich nur wann dann die Politiker ohne Wähler da stehen werden.
Die Studie ist ein Versuch den Sozialstaat abzuschaffen
Das System ist ungerecht und kompliziert. Warum nicht einfach und gerechter machen ?
Mindestlöhne mit entsprechenden Freibeträgen
Streichung/Verrechung der Kindergeldes/Elterngeldes ab einem gewissen Familieneinkommen
Streichung des Ehegattensplittings für Kinderlose ab gewissen Ek-Grenzen
volle gesetzliche Sozialversicherungspflicht für alle ( Freiberufler, Selbstständige )
Abschaffung der kalten Progression
Abschaffung der Riestergeschenke für Versicherungen
( das Geld lieber in den Rententopf einzahlen )
Renten und Pensionsbegrenzung auf 2000 Euro für ledige und steuerfrei ( das doppelte für Verheiratete )
Einführung der Vermögenssteuer/Millionärssteuer, konsequente Durchsetzung des Höchststeuersatzes( Streichung von Steuervorteilen )
zu kompliziert oder politisch nicht gewollt ?
Wer prüft die Prüfer und Auftraggeber?
Wenn ich lese, dass das Kindergeld sich demnach als „wenig effektiv“ erweist, bekomme ich einen dicken Hals. Sicherlich ist die Sozialhilfe auch „wenig effektiv“, weil die Menschen durch die Hilfe länger leben, also dem Staat noch länger „auf der Tasche liegen“. Offiziell ist der Bericht ja wohl noch nicht, man kann also nur mutmaßen und dem Magazin die Wahrheit unterstellen. Im Übrigen sollte man die Auftraggeber auf ihre Effektivität überprüfen und das selbe auch mit den Prüfern machen. Irgendwo scheint es da einen Defekt zu geben.
3. Februar 2013 - 15:21 —
3. Februar 2013 - 15:21 — ladycat
" Politik und Gesellschaft tragen die Hauptschuld am Geburtenrückgang. Ersteres ist der unsichere Arbeitsmarkt und Letzteres ist das übergroße Konsumdenken, bei dem ein Umdenken angesagt ist. "
Das sind wichtige Gründe. Die Konsumzwänge, um überhaupt mithalten zu können und ständige Manipulation durch Werbemaßnahmen führen dahin, immer mehr Geld verdienen zu müssen.
Der unsichere Arbeitsmarkt, Hire und Fire - Rufbereitschaft usw. in Kombination mit dem Streichen von Familienförderung mit Ausnahme von Kita, Hort und Ganztagsschule würde eher die traditionelle Rollenverteilung fördern. Deutschlandweit rund um die Uhr Betreuung für die Kleinen wird nicht finanzierbar sein. Das kann für sie den 400 Euro Job heißen, was mit Kinderbetreuung und Oma noch geht. Und der Vater macht den Zweitjob, vielleicht noch in Schwarzarbeit und hat nun tatsächlich keine Zeit mehr für seine Kinder.
Wer ist der Gewinner?
Zitat aus dem Artikel: „Am besten schnitten laut Expertise Investitionen in Betreuungsplätze ab: Danach flössen von den staatlichen Ausgaben im Krippen- und Kindergartenbereich bis zu 48 Prozent an den Staat zurück.“ Zurück!!
Es geht also darum, wie der Staat profitiert!
Nach Berechnungen des Ifo-Institutes (allerdings alte Zahlen Quelle: Martin Werding/Herbert Hofmann: Die fiskalische Bilanz eines Kindes im deutschen Steuer-und Sozialsystem, ifo Forschungsberichte 27, München 2005, S. 34.) macht der Staat mit jedem Kind etwas 80 000 Euro Gewinn! UM diesen Betrag übersteigen die Steuer- und Beitragszahlungen eines Kindes in seinem Lebensverlauf die Leistungen, die den Eltern gewährt werden. Man könnte ja mal die Rendite ausrechnen!
Im Übrigen scheint vielen hier nicht klar zu sein, was Kindergeldzahlungen sind. Mal googeln und mit Steuerfreibeträgen vergleichen!
Es wäre doch auch ziemlich absurd....
....wenn Menschen sich nur deshalb dazu entscheiden ein Kind zu bekommen, weil es gerade viel Kindergeld oder einen kostenlosen Grippenplatz gibt. Wenn dies so wäre, wäre das für unsere Gesellschaft wohl ein totales Armutszeugnis.
Anders herum wird aber ein Schuh draus. Wenn die kostenlose Familienversicherung bei der gesetzlichen Krankenversicherung abgeschafft würde, könnte sich nun wirklich fast niemand mehr ein Kind leisten. Und Grund zum Heiraten gäbe es dann wohl auch keinen mehr.
Man muß also wieder mal fragen, für wie blöd halten uns unsere Volksvertreter eigentliche ??
Danke
Danke, vielen Tausendfachen Dank für Ihren Kommentar. Er spricht mir aus dem Herzen. Genau so sehe ich das auch. Ohne diese Förderungen gäb es nur noch Familien von Reichen Menschen und es würde keine Häuser mehr gebaut oder gekauft. Das scheint das zu sein was die linken wollen.
Husarenstück der Merkel´schen Politik
Wir sind ja schon einiges gewohnt, seit die Sozialdemokraten von der "Sozialen Hängematte" sprachen und dafür sorgten, dass man nicht mehr allzu bequem drin ruhen kann. Die Rafinesse dieser Regierung liegt nun eine Qualitätsstufe höher. Denn statt selbst nun die Leistungen für Familien zusammenzustreichen, tut man so, als müsse man eine Studie zurückhalten, die eben selbiges empfiehlt. Damit bleibt die CDU Wahrerin der Familie, wird nun aber nolens volens Streichungen vornehmen müssen.
Meine Frau und ich haben zwei Töchter, wo eine studiert und eine sich aufs Abi vorbereitet. Ich bin Rentner (unter HartzIV-Niveau) und meine Frau verdient unseren Lebensunterhalt. Da aber 60% der Rente als unversteuert gelten, müssen wir 2.000 Euro Steuer nachzahlen, trotz Ehegattensplitting. Und ohne das Kindergeld würden wir nicht klarkommen, gerade weil wir alles für unsere Kinder tun.
Ich hoffe, dieses Täuschungsmanöver wird nicht durchgehen, aber vermutlich siegt der Sozialhass, den es schon gibt!
Bitte so schreiben, dass man es versteht!
Frage: Wie kehrt man in eine mittelalterliche Gesallschaft aus ökonomischen Gründen zurück? Versteh ich nicht! Bitte erklären was damit gemeint ist.
Die Ponyhofministerin
Deutschland ist keine Ponyhof Frau Ministerin und der Bundestag regiert für die Menschen, in erster Linie.
Wirkung? Wirkung?
Wirkung? Wirkung? Wechselwirkung?
Worum geht es denn bitte bei der Förderung von Familen eigentlich? Ich hatte bislang angenommen, dass beispielsweise das Elterngeld es jungen Familien erleichtern soll, das erste Jahr mit dem Neugeborenen zu verbringen und sich dementsprechend adäquat kümmern zu können, ohne den Druck im Nacken zu haben, möglichst umgehend wieder ins Arbeitsleben zurückkehren zu müssen.
Die "Wirkung" hatte ich in besseren Familienverhältnissen und sich normal entwicklenden Kindern vermutet. Aber scheinbar habe ich da etwas falsch verstanden: Es geht wohl schlicht darum, mit dieser "Investition" mehr Steuerzahler zu erschaffen. Und das ist wohl daneben gegangen. Hätte ich aber auch vorher sagen können: Niemand bekommt ein Kind WEGEN des Elterngeldes. Völliger Humbug …
@Theo K: Mittelalterliche Gesellschaft
Die Familie im Mittelalter war auf Effizienz ausgerichtet. Man machte Kinder um Nachfolger für das eigene Handwerksgeschäft zu haben und als Altersvorsorge. Geheiratet wurde ebenfalls aus ökonomischen Gründen, d.h. zwei Familien tun ihr Vermögen zusammen und man konnte damit wachsen. Ausserdem benötigte man die Ehefrau für die Kinder- UND Elternbetreuung! Liebe war nicht gefragt, das Ideal der Liebe kam viel später.
Das war effizient weil das alles ohne Staat auskam bzw der Staat in Gestalt des Feudalherrschers "nur den Zehnten" haben wollte, was heute dem schlanken Staat entspräche.
Es gab also einen starken Zwang genau das zu tun was die Gesellschaft von einem erwartet, ein Ausscheren bedeutete Stigmatisierung oder gar Verhungern.
Wenn nun aus Globalisierungsgründen wir dorthin zurückmüssen - egal ob unter dem Deckmantel der Religion oder der Ökonomie - um konkurrenzfähig zu sein mit anderen grossen Gesellschaften wäre das der Todesstoss für die Freiheit.
Verbessern lässt sich immer etwas, aber ...
... nicht mal ansatzweise in der Form, wie dieser ominöse "Gutachterkreis" es wohl aus dem Kaffeesatz kinderloser Yuppies gedeutet hat!
Sehr traurig, wie gesellschaftsfremd unsere Gesellschaft geworden ist ...
Jetzt ist Alarm
Jetzt ist Alarm angesagt....
Denkt daran wenn ihr zur Urne geht.
Das ist ein klares Gefälligkeitsgutachten für Schwarz/Geld.
Vermutlich versucht man verzweifelt das in den letzten Jahren in den Sand gesetzte Geld wieder rein zu holen.
Wissenschaftliche Studie?
Wissenschaftliche Studie? Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast! Würde mich schon interessieren, wie diverse Parameter gleichzeitig untersucht werden wollen. Mir scheint das Ziel gewesen zu sein, wie der Staat günstig aus der Nummer herauskommt. Und da ist natürlich die Kinderbetreuung an erster Stelle, da erstens alle Erzieher Steuern zahlen und natürlich die Eltern auch. Ehegattensplitting, Kinder- und Erziehungsgeld sind natürlich Geschmacksfrage, allerdings macht das in meinem Fall (3Kinder) über 1500€ netto aus, das kann natürlich kompensiert werden, wenn meine Frau ein 2000€ Bruttojob ausübt, aber was ist der Sinn? Hab gar nicht mitbekommen, dass in Deutschland 1000e Jobs frei sind und das die Kinder umso besser geraten je weniger sie die Eltern sehen. Ich denke das Geld wäre am besten angelegt in kostenloser Betreuung, Schule, Studium dafür können von mir aus alle Leistungen entfallen. Ehegattensplitting = Kindersplitting.
Die Überschrift kann ich voll bestätigen!
Als echter Familienvater kann ich die Überschrift voll bestätigen.
Beispiel Kindergeld: Das reicht in unserer Kommune gerade fürn Krippenplatz. Später wird es zu 2/3 aufgezehrt.
Es müssen beide arbeiten damits reicht. Ich danke der Regierung und Ihrer Vorgänger für gar nichts.
Man sollte vielleicht besser von Nichtförderung sprechen!
Wenn ich diesen Beitrag lese,
Wenn ich diesen Beitrag lese, frage ich mich, was hier genau mit Familienförderung gemeint ist. Förderung der Familie, um als solche ihr Leben selbst gestalten zu können? Oder Fördrung der Staatseinnahmen durch gezieltes Steuern der Familienressourcen in den Arbeitsmarkt bei gleichzeitiger Erhöhung der Kinderproduktionsrate? Das ist zynisch. Wenigstens sollte die Begriffswahl nicht ein falsches Bild der wahren Intention zeichnen.
weil beide mal in Rente
weil beide mal in Rente wollen und ohne Kinder keine Rente.
In Deutschland ist die größte wahrscheinlichkeit, dass gesellschaftlich besser Gestellte, besser gestellte Kinder bekommen. Unter diesem Aspekt kann es nur wirtschaftlich sein alle Nichtakademiker wirtschaftlich daran zu hindern Kinder zu bekommen und Akademiker noch stärker zu fördern. Beispielsweise durch folgendes streichen aller Förderung und Einführung eines Steuerabzugs von 20% pro Kind, d.h. Einkommen mit 5 Kindern wären komplett Steuer befreit. Mal sehen ob das was bringt. Snstatt das Geld nach Lichtenstein zu bringen, einfach legal in 5 Kinder investieren.
Der die Gesellschaft kaputtgefördernde Unfug ...
.
... gehört schnellstmöglichst völlig abgeschafft.
Kindergeld, Krippenplätze, Herdprämien, Ehegattensplittinmg, Kinderfreibeträge ... da fließen riesige Summen in einen Markt sozialer Versorgung, den es ohne diese Gelder nicht gäbe und der verzichtbar ist.
Unsere Mütter und Großmütter haben das alles nicht gekant, was heute als selbstverständlich und notwendig hingestellt wird - um Wählerstimmen einzukaufen.
Ohne diese einseitigen Subventionen, aus denen keinerlei Vorteil für die Gesellschaft an diese zurück fließt, würde nicht ein Kind weniger geboren als bisher. Oder andersherum: Alle diese Subventionen haben auch in der Summe nicht zu der beabsichtigten Bevölkerungsexplosition geführt.
Macht damit Schluß; schnell.
Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz
Wie bemisst sich denn die "Wirksamkeit" -
und wer bewertet, wann etwas "verpufft"?
Wenn aufgrund des Kindergeldes oder des Freibetrags die Kinder ein besseres Leben, gesündere Nahrungsmittel und bessere Kleider bekommen - wann und wie kann man die Wirkung dieser Maßnahme "messen"?
Zudem sei daran erinnert - weder der Steuerfreibetrag für Kinder noch das Ehegattensplitting stehen überhaupt zur Disposition der Politik, zumindest nicht deren Abschaffung oder substantielle Verringerung.
Denn diese Leistungen sind nicht etwa Almosen der Regierung oder der Politiker, sondern wurden vom Bürger dem Staat über den Weg der Klage vor dem Bundesverfassungsgericht mühsam abgerungen.
Schon die erste Regierung Adenauer wollte kein Ehegattensplitting, sie hat ein Urteil des BVerfG hierzu nur zähneknirrschend umgesetzt!
Wenn alle erkennen, daß man die "Wirksamkeit" von Grundrechten und aus Grundrechten hergeleiteter Ansprüche nicht messen kann, dann werden sich auch alle fragen, ob hier Meinungsmanipulation betrieben werden soll!
Wer seine Regierungsarbeit
Wer seine Regierungsarbeit auf Umfragen stützt, naja, der hat wohl nicht mehr zu bieten. Konzeptlos.
Als die Soldaten, die Ihr unsere Kinder in den Krieg schickt, sind sie dann schon gut genug.
Geburtenrate
Bei einer Geburtenrate von 1,4 Kindern je Frau ist Deutschland so langfristig nicht mehr zu halten. In dieser Hinsicht sollte man auch diesen Beitrag verstehen.
Dieser Studie zeigt, dass das jetzige Model vom Wirtschaftsboom der 70ger: Mann verdient Geld und Frau kümmert sich um die Kinder. Nach über 10 Jahren ohne berufliche Tätigkeit ist es schwierig dann wieder einzusteigen.
Darum fällt es deutschen Müttern heute so schwer ist, ihre Kinder in fremder Betreuung zu geben. Krippe ist vielleicht nicht in jeder Form ideal, aber es gibt auch Tagesmütter. Da bring ich meine Kleine(2) jeden morgen hin. Der Grosse(4) geht in den Kindergarten. Beide wurden jeweils mit 6 Monaten "fremd" betreut. Ich glaube nicht, dass es ihnen schadet. Beide sind aufgeschlossen und freuen sich auf ihren Alltag. In Frankreich ist das einfach normal. Monatliche Gesamtkosten für Betreuung : 370€/4 Tage die Woche.
Was macht eine deutsche Mutter so aussergewöhnlich?
Fürsorge- habe ich auch!
Selbstaufopferung- wozu
MIssverständnis
hier scheinen einige die Untersuchung misszuverstehen.
Der Staat ist eine Einrichtung der Gemeinschaft, der allen in Form von Gemeinsamkeit nützlich sein soll.
Es geht mitnichten darum, dass der Staat den Bürgern das Geld aus der Tasche ziehen will, vielmehr die Masse der Bürger ist doch der Staat! Einem Schwarzarbeiter, der gleichzeitig staatliche Unterstützung bezieht wird das auch so vor Gericht klar gemacht.
Also wenn der Staat überlegt, wie im Sinne des GEMEINWOHLS das Geld für die kommende Generation angelegt werden soll, bzw. wie die Familie damit zurechtkommt, dann ist das sinnvoll.
Die Sozialhilfeempfänger sind doch diejenigen, die der Staat auffängt, aber die Gesamtheit sind diejenigen, die den Staat erhalten, also durch ihre Wirtschaftsleistung den Staat überhaupt leistungsfähig machen.
Also verteile ich Geld, damit wertvolle Ausbildungsinvestitionen verpuffen (Mutter bleibt zuhaus) oder mache ich Angebote, die für Kind und Mutter Lebensfreude bringen u. effizient sind?
Welchen Wert hat das Kindergeld?
Antwort: keinen.
Es wird einem bei der Steuer ja wieder abgezogen. Tolle Erfindung.
Und ich bin kein Großverdiener. Bin nicht verheiratet und habe zwei Kinder, meine Partnerin ist nicht berufstätig.
@17:24 - Bonner 1969
"Unter diesem Aspekt kann es nur wirtschaftlich sein alle Nichtakademiker wirtschaftlich daran zu hindern Kinder zu bekommen und Akademiker noch stärker zu fördern."
Genau solche Paradigmen leiten wohl unsere "Eliten". Manche Akademiker tragen die Nase hoch und sind der Wirklichkeit entrückt. ABER: Herz und Verstand sind wichtiger als Standesdünkel. Und bei der aktuellen Bachlor und Masterschwemme sind die Handwerker und Facharbeiter für unsere Wirtschaft sicherlich wichtiger, als ein studierter eitler Gockel!
Kinder sollten zudem auch soziale Kompetenz, Liebe, Tapferkeit und Aufrichtigkeit erlernen. Das krankhafte Karrierestreben manch eines Akademikers ist es sicher nicht, was wir unseren Kindern weiter geben sollen.
Und vor allem: Geld und Karriere sind nur eine mittelmäßig wichtige Facette des Lebens. Aber das haben fast alle vergessen der nächsten Generation zu vermitteln.
Beitragsfreie Mitversicherung des Ehepartners...
..sollte man komplett abschaffen.
Oder aber auch staatlich subventioniert bei der privaten Krankenversicherung so handhaben.
Genauso könnte man auch feste Partnerschaften mit Kindern fördern. Nicht jeder will gleich heiraten...
@ fprinz
k.A. wie alt Sie sind. Aber
"Unsere Mütter und Großmütter haben das alles nicht gekant, was heute als selbstverständlich und notwendig hingestellt wird - um Wählerstimmen einzukaufen."
dafür wurden die Kinder zum Überleben der Familie zur Arbeit geschickt. Sie als "Glück auf Grüßer" müßten das aus der Geschichte kennen.
"Ohne diese einseitigen Subventionen, aus denen keinerlei Vorteil für die Gesellschaft an diese zurück fließt, würde nicht ein Kind weniger geboren als bisher:"
Was eine reine Vermutung ihrerseits ist. Viele DEUTSCHE würden und tun sich ohne oder trotz dieser "Subventionen" überlegen ob sie sich ein Kind überhaupt leisten können.
Nur sind die "Subventionen" heut zu tage nur dazu gedacht neues billiges Humankapital heran zu züchten.
Die Familie im eigendlichen Sinne bleibt auf der Strecke
" 3. Februar 2013 - 17:24 —
" 3. Februar 2013 - 17:24 — Graalfs
Wenn ich diesen Beitrag lese, frage ich mich, was hier genau mit Familienförderung gemeint ist. Förderung der Familie, um als solche ihr Leben selbst gestalten zu können? Oder Fördrung der Staatseinnahmen durch gezieltes Steuern der Familienressourcen in den Arbeitsmarkt bei gleichzeitiger Erhöhung der Kinderproduktionsrate? Das ist zynisch. Wenigstens sollte die Begriffswahl nicht ein falsches Bild der wahren Intention zeichnen."
Graalfs trifft den Kern zu 100%. Dem ist nichts hinzuzufügen außer dem Wunsch, dass möglichst viele überhaupt verstehen, was er da schreibt.
Es ist doch wohl selbstverständlich, dass in einer modernen Gesellschaft diejenigen unterstützt werden, die die Mühen und Nachteile auf sich nehmen, die mit der Heranbildung und Ausbildung von Kindern (und somit dem aktiven Weiterbestand der Gesellschaft in puncto Wirtschaft, Kultur und Altersversorgung )verbunden sind. Bitte Hirn einschalten.
Kindergeld sollte unabhängig vom Einkommen, oder aber
.. bei steigemden Einkommen höher ausfallen.
So verhindert man, dass Geringverdiener sich viele Kinder anschaffen, die dann alle von Hartz IV leben. Gleichzeitig motiviert man die arbeitende Bevölkerung dazu Kinder zu zeugen.
Allerdings sollte da kindergeld eine Leistung sein, die einem nicht wieder über den Kinderfreibetrag verrechnet wird.
Das Elterngeld ist auch eine Leistung, die (fast) unversteuert ausbezahlt wird, bzw. werden sollte. Das Kindergeld sollte sich dem anschliessen.