Kommentare

Wie gerne hätte man mal eine tatsächliche Zahl...

Wie gerne hätte man mal eine tatsächliche Zahl der Arbeitslosen also Minus Maßnahmen, usw.! Gruss

Dunkelziffer wahrscheinlich höher

@denkerundlenker: Sie haben Recht. Wenn Minijobs, unbefristete und geringer bis schlecht bezahlte Leiharbeit, Teilzeit etc. hinzugerechnet werden, liegt die Dunkelziffer wohl noch weitaus höher.
Und ein Ende ist nicht absehbar, trotz angeblich - oder sollte man besser sagen "geschönter"? - guter Nachrichten aus den Krisenländern, um Optimismus zu verbreiten.
Spanien ojé...

Wie könnte man solch eine Problematik lösen?

Wie die Linken mit der Forderung von der totalen Enteignung?

Radikal ja aber nicht ohne Wahlmöglichkeiten für die die es betrifft.
Meine Vorschläge:
- Besitz, Vermögen, Gebräuche und Verbräuche einheitlich in der EU viel höher besteuern.(Immobilien, Wertpapiere, Barvermögen wie Gold, immamterielle Vermögen wie Bilder und Patente, Konsum)
- Im Gegnzug Einkommensteuern drastisch runter und Einführung eines Bürgergeldes von dem man (über-)leben und sich bilden kann, ohne Verpflichtung! ( das geht, denn heute gehen ja 25% Arbeitslosigkeit auch!)
- Steuervergehen werden neben der üblichen Freiheitsstrafe mit dem Totalverlust des betreffenden Vermögens bestraft, hier ist Enteignung sinnvoll.

Reduzierung der durchschnittlichen vollen Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden Pro Woche durch Stärkung der AN-Rechte per Gesetz.
Aus- und Fortbildungsvergütung von den Betrieben and en Staat, wenn dieser die Aus- und Fortb. nicht selbst finanziert hat!

usw.

@denkerundlenker

Sie sprechen mir aus der Seele. Aber so eine Meldung wird nie kommen, weil ja auch dann derjenige über die wahren Zustände informiert wäre, der nur die offiizielle statistik hört oder liest.
Alleine die Vorstellung, der Tagesschausprecher würde vermelden, dass z. B. 8 Mio Menschen in Deutschland arbeitslos sind....
Um die Schönrechnerei der Statistik zu korrigieren, benötigt der interessierte Bürger diverse Parallelstatistiken.
Warum nicht alles schön übersichtlich in einer Statistik? Tja, die Wahrheit ist halt nicht immer schön.

Wann ist die Geduld der Jungen vorbei?

Mehr als 6 Millionen Arbeitslose wären im letzten Jahrhundert noch ein Grund für eine von der Wirtschaft gesteuerte Machtergreifung gewesen.
Heute haben wir aber die Globalsierung und ihr Tititainment mit dem Motto: "We love to entertain you and keep you calm with your social benifits."
Es ist eine Katastrophe soviel junge Menschen aus der Arbeitswelt fern zu halten! Wie veträgt sich das mit einer ungebremsten Einwanderungspolitik-oder dient sie nur dem Konkurenzkampf um noch billigere Arbeitskräfte?
Wahrscheinlich ist es so, sind doch Parteien wie die FDP nicht daran interessiert eine Lohnuntergrenze festzuschreiben - damit sich Leistung wieder lohnt-aber wohl kaum für die diejenigen, die die Leistung erbringen!
Die politischen und gesellschaftlichen Probleme werden heute mit vollem Bewußtsein geschaffen! Fragt sich wie lange noch die jungen Menschen diese Ausgrenzung ertragen werden?

@tobeorwhat: Wann ist die Geduld der Jugend vorbei?

Die Frage habe mich auch schon oft gestellt, wann die Jugend eine Wende herbeiführt und wenn nur durch gezielte Wahlen, die vermutlich einen Linksruck in Europa geben werden.

Aber in Deutschland wird noch durch CDU/CSU/FDP und eigentlich auch durch die schon immer opportunisitsche SPD Bestandspolitik gemacht. Rentner profitieren davon und vielleicht Eigenheimbesitzer, die noch halbwegs im Mittelstand auskommen. Die Rentner sterben aber bald weg und es wachsen noch mehr Rentner aber weniger junge Leute nach. Werden die neuen Rentner mutiger sein oder wird ab jetzt nur noch Politik für Alte gemacht?

Dass mit so einer ausgerichteten Politik langfristig die Wirtschaft kaputt geht oder Renten mit neuen Schulden finanziert werden müssen, sollte jedem klar sein.

Allein in Schweden sind 22%

Allein in Schweden sind 22% junge Bürger arbeitslos, in Zahlen ungefähr 130000 eine zu hohe Zahl für solch ein Land!Es wird oft nach Südeuropa geschaut und übersieht das innerhalb der EU alle Länder betroffen sind und im besonderen Junge Leute, die wenn Arbeit zudem schlecht Entlohnt wird!

nicht was ist gerecht sondern was funktioniert?

eine Verteuerung der Arbeit durch künstliche, also nicht Markt-getriebene Lohnuntergrenzen (nichts anderes sind Mindestlöhne) und eine Verknappung des Angebots an Arbeitskräften durch Lohnersatzleistungen führt doch genau zu der steigenden Arbeitslosigkeit, die wir beklagen.

Natürlich kann man das Problem kurzfristig und wahlkampfwirksam durch ein paar staatliche Umverteilungsmaßnahmen angehen. Das langfristige Ergebnis sehen wir aber gerade in Ländern wie Griechenland.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften wird eben nicht durch steigende Kosten für selbige angekurbelt.

Wir können lange darüber streiten, was gerecht ist. Wenn aber die gerechte Gesellschaft ein Viertel der Menschen aus Lohn und Brot treibt, kann die Lösung nicht noch mehr Sozialismus sein. Manchmal muss die Frage nicht lauten: "Was ist gerecht?" sondern "Was funktioniert?"

Wier werden...

...alle noch betroffen sein. Der Euro wird Europa in eine ganz tiefe Krise ziehen. Und dann waren alle Bemühungen und Transferzahlungen umsonst. Aber die Politiker sind ja beratungsresistent!

Stress ohne Arbeit - das Leben zieht an einem vorbei

Diese hohe Arbeitslosigkeit ist Folge:
- der Globalisierung
- dem Export von Arbeitsplätzen
- politischer Lügen und Machenschaften
- Schichtarbeit, Automatisierung, Effizienz
- einer tendenziell asozialen Gesellschaftsordnung

Die Agenda 2010 hat in Deutschland Heerscharen von Menschen in unsichere oder prekäre Arbeitsverhältnisse befördert. Den Nutzen hatte die Wirtschaft. Ein großer Teil der Menschen hat keine sozialen oder kulturellen Entfaltungsmöglichkeiten, kann nicht an den Annehmlichkeiten dieser Zeit oder der Mobilität teilnehmen. Die Möglichkeiten des Lebens ziehen an einem vorbei.

Junge Menschen ohne Arbeit, werden in Zeitschleife geschickt, in der sie nicht vom Fleck kommen. Heiraten? Familie? Kinder? Selbstverwirklichung?
Ohne bedingungsloses Grundeinkommen kaum denkbar.

Wir müssen alle lernen, teils ärmer und gleichzeitig doch glücklicher zu leben.
Das heißt (Luxus-)Standards, Rohstoff- und Energieverbrauch zu senken UND die Dekadenz der 1% in die Wüste zu schicken.

Was für eine komplizierte Aufgabe!

Wenn man einfach ein wenig mehr Geld aufwendet, um junge Menschen besser auszubilden und ein wenig mehr Verteilungsgerechtigkeit bei der Arbeit, würde das ausreichen, diese Dauermisere zu beenden. Die skandinavischen Länder zeigen, dass dem so ist. Zudem spart man Geld für Sozialhilfe, Psychologen, Bertreuungsmaßnahmen, Polizei und Justiz. Eine US-Studie belegt, dass 1 gesparter Dollar in den genannten Bereichen später Folgekosten von 18 Dollar nach sich zieht.

Aber natürlich sind dann die Menschen auch mündiger, selbstbewusster und weniger skrupellos, als jemand, der einige Jahre arbeitslos war und nun die Chance auf Deibel komm raus nicht versemmeln will.

Dass genug Geld da wäre, sieht man an den Billionen, die man in die Finanzindustrie buttert, von wo sie an Manager, Vorstände und Politiker in Aufsichträten oder als Anleger verteilt werden. Und was man mal hat, gibt man nicht gern wieder her. Also richtig investieren ist für alle gut, und den Reichen mangelts trotzdem an nichts.

Hallo barobek,

Dazu müssten die Geldreichen Menschen von ihren Vermögen einen großen teil abgeben.

Jedoch sind Geldreiche auch nur Menschen die ihr Geld für sich behalten wollen, und sehen nicht ein Dich oder mich zu unterstützen.

Das ist ein ganz natürlicher Überlebensinstinkt der Natur.
Die Natur kennt keine Moral oder Mitgefühl.

Fressen oder Gefressen werden.

Und was machen wir dagegen?

Nichts! Ausser unsere Geistige und Körperliche Arbeitskraft immer mehr dem Arbeitgeber Verkaufen.

Somit wird die lage immer schlimmer, und wir werden die Opfer sein.

Hallo Alchemy

Genau das ist das Problem.

Nach Reformation, Aufklärung und Humanismus sollte mensch andere Maßstäbe kennen und verantwortlich anwenden.

Wenn alles nichts mehr ist, dann ist Geld noch weniger als nichts.

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