Nun, was lernen wir? Sicherlich wuerde der Bericht nicht anders ausfallen, wenn er hier - in Bristol - verfasst worden wuerde. Aber wuerde eine Umfrage in einem Hamburger oder Muenchner Stadtteil wirklich sehr anders ausfallen?
innerhlab der EU insb. was das Thema Finanztransaktionssteuer anbelangt.... ist es vermutlich das beste UK verlässt die EU und bekommt dafür ein Freihandelsabkommen - wie es die EU mit zahllosen anderen Staaten auch hat.
Die Arguement der Brit. Industrie, es gehen 3M Arbeitsplätze verloren ist dann auch erstmal entkräftet.
UK darf dann seine Märkte deregulieren, seinen deindustrialisierten Finanz-Blasen-Kapitalismus weiterentwickeln, und die Industrie durch eigene Standards weiter abwürgen bis beim nächsten Crash endgültig Pleite geht.
Aus UK wird dann ein Niedriglohn-Outsourcing-Land für die EU.
Ich glaube nicht. Ich kenne persönlich auch nur wenige (gut ausgebildete/studierte junge Menschen), die gegen die EU sind. Ein paar Ältere hängen einer verklärten Bild-Weltsicht hinterher, aber so ist das nunmal.
Ach und die Kommentare einiger User hier kann man ohnehin nicht ernst nehmen. Das sind häufig nur Menschen mit einer Dagegen-Stimmung, die bisher gar nicht erfasst haben wie abhängig wir von der EU und die EU von uns ist. Ein Austritt eines jeden Landes aus der EU halte ich persönlich schon aus moralischen und kulturellen Gründen für fatal.
in so fern guter Beitrag.
Aber was die Wirtschaft betrifft, benötigt die Englische Finanzwirtschaft(Das is nu ma deren Standbein)die europäische Industrie und die europäische Industrie braucht die Investitionen der englischen Finanzwirtschaft.
Wenn es Bayern bis heute geschafft hat weder aus der BRD noch aus der EU aus zu treten, mache ich mir bei England bezüglich der EU gar keine Sorgen!
Ich höre im Zusammenhang mit einem etwaigen EU Austritt immer das Argument "Wir wollen Englisch bleiben".
Das ist ja schön, aber was sagen denn die Waliser dazu? Oder die Nordiren?
Das die Schotten entschieden etwas dagegen haben "Englisch" zu sein ist ja allgemein bekannt.
Und Schottland will ja sowieso über die Unabhängigkeit von Großbritanien abstimmen.
Könnte also sein, das England nach einem Austritt wirklich verdammt alleine da stehen würde.
Ja, würde sie.
In Deutschland lag die Zustimmung zur Mitgliedschaft in der EU 2008 um die 66%, in Großbritannien eher bei der Hälfte (Quelle: http://www.cap-lmu.de/publikationen/2008/eurobarometer.php).
Ob es jedoch erhebliche Unterschiede zwischen ruralen und urbanen Gegenden gibt, kann ich leider nicht sagen.
Die Briten haben nunmal das Problem, dass sie keine besonders erfolgreiche Industrie besitzt, die wirklich etwas produziert.
Daher haben sie sich so auf das Finanzgeschäft fixiert.
Wäre natürlich eine Katastrophe, wenn man sich wieder auf das Produzieren und Entwickeln von Produkten spezialisieren müsste - da würde ja etwas Positives dabei herauskommen!
Der Beitrag ist einmal wieder mit einem Augenzwinkern gemacht. Sie arbeiten klar die Position der Briten heraus: Very devided they are indeed! Aber sie hätten dann wenigstens die Möglichkeit, die die Deutschen leider nicht haben: Als Volk klar die Meinung zu sagen, was das Volk wirklich will. Der Wirt zum Schluss hat es gut ausgedrückt, was zu tun ist, er will aufklären, und das ist gut.
Ich bin gut ausgebildet, studiert und würde mich auch noch als relativ jung bezeichnen. Und ich stehe der EU in ihrer momentanen Gestalt sehr kritisch gegenüber. Dein Satz, aber: „Ein Austritt eines jeden Landes aus der EU halte ich persönlich schon aus moralischen und kulturellen Gründen für fatal.“ zeigt die verblendete und unkritische Sicht auf die Dinge, die von der ständigen Indoktrination durch Politik und Medien kommt. Da wird eine „europäische Kultur“ konstruiert und Abhängigkeiten herbeigeredet, die es so nicht gibt – es sei denn, man überträgt eine globale, oberflächliche Sichtweise auch auf die kleinsten Einheiten.
Für mich persönlich gibt es nicht den geringsten Unterschied, ob ich nun in einer europ. Union lebe oder nicht. Das Leben findet vor meiner Haustür statt, nicht in irgendwelchen abstrakten Gedankenkonstrukten und politischen Ego-Entscheidungen. Mein Leben und der Fortbestand unserer Kultur hängt nicht von der EU ab. Das weiß jeder mit gesundem Menschenverstand.
@Münzi- 11:23 — Kommerz
Ihr EU-NEIN Beitrag ist ebenso wie der EU-Ja von
@ - 10:13 — Münzi (zugegeben etwas abwertende gegenüber den EU Kritikern)
mit der Möglichkeit eines gut vorinformiert-aufgeklärten Volksentscheides zu vergleichen laut
@- 10:57 — Powerbiddy
Der Beitrag ist einmal wieder mit einem Augenzwinkern gemacht. Sie arbeiten klar die Position der Briten heraus: Very devided they are indeed! Aber sie hätten dann wenigstens die Möglichkeit, die die Deutschen leider nicht haben: Als Volk klar die Meinung zu sagen, was das Volk wirklich will. Der Wirt zum Schluss hat es gut ausgedrückt, was zu tun ist, er will aufklären, und das ist gut."<
Ich bin absolut wegen EU-Einstaatenlösung mit dementsprechender EINZIGER Rechts-Außen-Innen-Sozial-Fiskalpolitik und JE "Volk eigener Kultur+Gemeinwesenpolitk" als einzig machbare Gegengewalt ./. anderen großen "Einheiten" zum Vorteil Europas für dieses EU-Miteinander: die Briten haben oft Recht und waren ne gute Kontrolle z.B. Napoleons
muss sich auf das konzentrieren was die EU ausmacht. Reisefreiheit, Freihandelszone und das friedliche miteinander unterschiedlicher Kulturen. Die Europäische Verfassung muss auf den Weg gebracht werden. Da müssen wir uns aber auf den kleinsten gemeinsamen Nenner fixieren. Menschrechte, Reiserecht, Handelsrecht, Arbeitsrecht um ein paar für mich wesentliche Punkte zu nennen. Der aufgeblasene Apparat mit teilweise abgeschobenen Politikern muss reformiert werden. Die Subventionspolitik muss auf den Prüfstand kommen und mal unabhängig von der Lobbby beleuchtet werden. Hoffe diese Wünsche bleiben kein Traumgespinst :-)
Wie ernst kann man Ihren Kommentar denn nehmen ?
Finden Sie es nicht etwas unverschämt, Leute die gegen die EU in der jetzigen Form sind auf Ältere mit verklärtem Weltbild oder jüngere nicht ausgebildete, unstudierte Menschen zu reduzieren.
Ist also im Umkehrschluß jeder dumm, der nicht Ihrer Meinung ist ?
Sie haben Ihre Sicht der Dinge, manche Leute halt eine andere.
So ist das in einer Demokratie.
Es geht gar nicht darum ob für oder gegen die EU, denn ein zusammenwachsen Europas kann für alle nur von Vorteil sein. Es geht um die immer zunehmendere Bevormundung von Brüssel, der Abbau der Demokratie. Ein zusammen wachsen der Bürger kann nur mit Ihnen geschehen und nicht durch ein undemokratisches Diktat der Politk als Werkzeug der Finanzen und der Konzerne. Es wird immer von Demokratie geredet, aber undemokratisch gehandelt. Deutschland ist dabei besonders betroffen. Wir sind seit der Weimarer Republik nicht mehr souverän gewesen. Selbst bei der Wiedervereinigung hat uns die Politik um unser Recht als Souverän gebracht. Wir lassen uns das leider immer noch gefallen. Die Briten sind da anders. Sie wollen sicherlich die EU, aber sie wollen ihre Selbstbestimmung und ihre britische Eigenheit behalten können. Und das ist gut so. Europa kann nur zusammen wachsen wenn regionale wie nationale Unterschiede bewahrt werden und nicht versucht wird Ungleiches gleich zu machen.
auch wenn zugegeben jeder Anfang schwer ist. Die österr. Ung. Monarchie war etwas Vorbild der EU-Org aber eben nur als Anlauf: Die USA mit ihren Völkerschaften funktioniert ja auch sehr gut und unsere wird auch funktionieren mit unserer Wertegemeinschaft--die wirklich ALLE DERZEITIGEN und noch mehr Staaten Europas ohne Zwangsintegration und -"Zwangsfreundschaft" umfassen kann.
Dann wird's eben Übersetzungen der zig Amtssprachen geben weil man's mit Computern realisieren kann und die "Ausnahmeregelungen bisheriger National-Interessen-Forderungen" kraft einheitlicher Hoheitsregeln wegfallen, z.B. wie's so in D funktioniert (wie man sieht, besser als anderswo).
Man stelle sich vor, die Fr.Eng,Sp,It stehen mit Hand am Herzen vor der Eurofahne und singen dazu in selben Brustton trotz mangelhafter Vergangenheit die EU-Hymne wie die Amis Ihre.
Wenn wer zu solcher "Theatralik"-bescheidener natürlich ;-)Grund hätte, sind Europäer dies, wir haben ja auch Technik + fast ne Millarde Bürger !
Also ich wundere mich immer wieder, wenn ich von Demokratieabbau, europäischer Diktratur und Bevormundung, oder aufgeblasenem Beamtenapparat lese.
Ja, die Kommission ist die einzige, die Gesetzesvorhaben auf den Weg bringen kann, aber entschieden wird nun mal im Parlament (also direkt gewählten Volksvertretern) und im Rat (also den jeweiligen gewählten nationalen Regierungen). Wo ist da die Diktatur, oder der Abbau von Demokratie? Wenn allen klar wäre, wie wichtig das EP ist, dann wäre vermutlich auch die Wahlbeteiligung bei Europawahlen höher.
So lange die nationalen Regierungen, positive Richtlinien als eigene Erfolge vermarkten und weniger populäre Entscheidungen (denen sie im Rat vielleicht sogar zugestimmt haben) auf "DIE EU" abwälzen, gewinnen die Populisten.
Die EU hat über 10.00 Beamte. Klingt viel, ist aber im VeUnd im Vergleich nicht viel. Allein der Bund hat 10x mehr Beamte als die EU. Ganz Deutschland etwa 150x so viele. Das sollte man im Hinterkopf behalten.
Haben Sie schon mal das Wort Gewaltenteilung gehört?
Sie schreiben selbst, dass Gesetzgebung von nationalen Regierungen verabschiedet werden. Eine Regierung gehört ausschliesslich der ausführenden Gewalt an und hat in einer gesetzgebenden Gewalt nichts zu suchen.
Was glauben Sie, warum die Welt vor einem Deutschen Europa Angst hat, weil genau wie in Deutschland auch, die Gewaltenteilung nicht umgesetzt ist und sich keiner daran stört.
Es ist die Grundlage für unkontrollierbare Regierungen und deren Machtmissbrauch.
Nun, was lernen wir?
Nun, was lernen wir? Sicherlich wuerde der Bericht nicht anders ausfallen, wenn er hier - in Bristol - verfasst worden wuerde. Aber wuerde eine Umfrage in einem Hamburger oder Muenchner Stadtteil wirklich sehr anders ausfallen?
England
Germany hat nicht immer recht.
Im Angesicht der Grossen Differenzen
innerhlab der EU insb. was das Thema Finanztransaktionssteuer anbelangt.... ist es vermutlich das beste UK verlässt die EU und bekommt dafür ein Freihandelsabkommen - wie es die EU mit zahllosen anderen Staaten auch hat.
Die Arguement der Brit. Industrie, es gehen 3M Arbeitsplätze verloren ist dann auch erstmal entkräftet.
UK darf dann seine Märkte deregulieren, seinen deindustrialisierten Finanz-Blasen-Kapitalismus weiterentwickeln, und die Industrie durch eigene Standards weiter abwürgen bis beim nächsten Crash endgültig Pleite geht.
Aus UK wird dann ein Niedriglohn-Outsourcing-Land für die EU.
1. Februar 2013 - 9:21 — Nils Langer
Ich glaube nicht. Ich kenne persönlich auch nur wenige (gut ausgebildete/studierte junge Menschen), die gegen die EU sind. Ein paar Ältere hängen einer verklärten Bild-Weltsicht hinterher, aber so ist das nunmal.
Ach und die Kommentare einiger User hier kann man ohnehin nicht ernst nehmen. Das sind häufig nur Menschen mit einer Dagegen-Stimmung, die bisher gar nicht erfasst haben wie abhängig wir von der EU und die EU von uns ist. Ein Austritt eines jeden Landes aus der EU halte ich persönlich schon aus moralischen und kulturellen Gründen für fatal.
Es geht hier um die Menschen....
in so fern guter Beitrag.
Aber was die Wirtschaft betrifft, benötigt die Englische Finanzwirtschaft(Das is nu ma deren Standbein)die europäische Industrie und die europäische Industrie braucht die Investitionen der englischen Finanzwirtschaft.
Wenn es Bayern bis heute geschafft hat weder aus der BRD noch aus der EU aus zu treten, mache ich mir bei England bezüglich der EU gar keine Sorgen!
Englisch
Ich höre im Zusammenhang mit einem etwaigen EU Austritt immer das Argument "Wir wollen Englisch bleiben".
Das ist ja schön, aber was sagen denn die Waliser dazu? Oder die Nordiren?
Das die Schotten entschieden etwas dagegen haben "Englisch" zu sein ist ja allgemein bekannt.
Und Schottland will ja sowieso über die Unabhängigkeit von Großbritanien abstimmen.
Könnte also sein, das England nach einem Austritt wirklich verdammt alleine da stehen würde.
@ 9:21 — Nils Langer
Ja, würde sie.
In Deutschland lag die Zustimmung zur Mitgliedschaft in der EU 2008 um die 66%, in Großbritannien eher bei der Hälfte (Quelle: http://www.cap-lmu.de/publikationen/2008/eurobarometer.php).
Ob es jedoch erhebliche Unterschiede zwischen ruralen und urbanen Gegenden gibt, kann ich leider nicht sagen.
@ 10:03 — LukeSkywalker
Ich schließe mich ihrer Meinung an.
Die Briten haben nunmal das Problem, dass sie keine besonders erfolgreiche Industrie besitzt, die wirklich etwas produziert.
Daher haben sie sich so auf das Finanzgeschäft fixiert.
Wäre natürlich eine Katastrophe, wenn man sich wieder auf das Produzieren und Entwickeln von Produkten spezialisieren müsste - da würde ja etwas Positives dabei herauskommen!
Der Beitrag ist einmal wieder
Der Beitrag ist einmal wieder mit einem Augenzwinkern gemacht. Sie arbeiten klar die Position der Briten heraus: Very devided they are indeed! Aber sie hätten dann wenigstens die Möglichkeit, die die Deutschen leider nicht haben: Als Volk klar die Meinung zu sagen, was das Volk wirklich will. Der Wirt zum Schluss hat es gut ausgedrückt, was zu tun ist, er will aufklären, und das ist gut.
@Münzi
Ich bin gut ausgebildet, studiert und würde mich auch noch als relativ jung bezeichnen. Und ich stehe der EU in ihrer momentanen Gestalt sehr kritisch gegenüber. Dein Satz, aber: „Ein Austritt eines jeden Landes aus der EU halte ich persönlich schon aus moralischen und kulturellen Gründen für fatal.“ zeigt die verblendete und unkritische Sicht auf die Dinge, die von der ständigen Indoktrination durch Politik und Medien kommt. Da wird eine „europäische Kultur“ konstruiert und Abhängigkeiten herbeigeredet, die es so nicht gibt – es sei denn, man überträgt eine globale, oberflächliche Sichtweise auch auf die kleinsten Einheiten.
Für mich persönlich gibt es nicht den geringsten Unterschied, ob ich nun in einer europ. Union lebe oder nicht. Das Leben findet vor meiner Haustür statt, nicht in irgendwelchen abstrakten Gedankenkonstrukten und politischen Ego-Entscheidungen. Mein Leben und der Fortbestand unserer Kultur hängt nicht von der EU ab. Das weiß jeder mit gesundem Menschenverstand.
Britannien ist wohl "Eigen" aber dennoch gut für Europas Einheit
@Münzi- 11:23 — Kommerz
Ihr EU-NEIN Beitrag ist ebenso wie der EU-Ja von
@ - 10:13 — Münzi (zugegeben etwas abwertende gegenüber den EU Kritikern)
mit der Möglichkeit eines gut vorinformiert-aufgeklärten Volksentscheides zu vergleichen laut
@- 10:57 — Powerbiddy
Der Beitrag ist einmal wieder mit einem Augenzwinkern gemacht. Sie arbeiten klar die Position der Briten heraus: Very devided they are indeed! Aber sie hätten dann wenigstens die Möglichkeit, die die Deutschen leider nicht haben: Als Volk klar die Meinung zu sagen, was das Volk wirklich will. Der Wirt zum Schluss hat es gut ausgedrückt, was zu tun ist, er will aufklären, und das ist gut."<
Ich bin absolut wegen EU-Einstaatenlösung mit dementsprechender EINZIGER Rechts-Außen-Innen-Sozial-Fiskalpolitik und JE "Volk eigener Kultur+Gemeinwesenpolitk" als einzig machbare Gegengewalt ./. anderen großen "Einheiten" zum Vorteil Europas für dieses EU-Miteinander: die Briten haben oft Recht und waren ne gute Kontrolle z.B. Napoleons
die EU...
muss sich auf das konzentrieren was die EU ausmacht. Reisefreiheit, Freihandelszone und das friedliche miteinander unterschiedlicher Kulturen. Die Europäische Verfassung muss auf den Weg gebracht werden. Da müssen wir uns aber auf den kleinsten gemeinsamen Nenner fixieren. Menschrechte, Reiserecht, Handelsrecht, Arbeitsrecht um ein paar für mich wesentliche Punkte zu nennen. Der aufgeblasene Apparat mit teilweise abgeschobenen Politikern muss reformiert werden. Die Subventionspolitik muss auf den Prüfstand kommen und mal unabhängig von der Lobbby beleuchtet werden. Hoffe diese Wünsche bleiben kein Traumgespinst :-)
Reisende...
...soll man nicht aufhalten! Good bye England!
@münzi
Wie ernst kann man Ihren Kommentar denn nehmen ?
Finden Sie es nicht etwas unverschämt, Leute die gegen die EU in der jetzigen Form sind auf Ältere mit verklärtem Weltbild oder jüngere nicht ausgebildete, unstudierte Menschen zu reduzieren.
Ist also im Umkehrschluß jeder dumm, der nicht Ihrer Meinung ist ?
Sie haben Ihre Sicht der Dinge, manche Leute halt eine andere.
So ist das in einer Demokratie.
Der Widerstand gegen das Bürokratiemonster EUwächst.
Es geht gar nicht darum ob für oder gegen die EU, denn ein zusammenwachsen Europas kann für alle nur von Vorteil sein. Es geht um die immer zunehmendere Bevormundung von Brüssel, der Abbau der Demokratie. Ein zusammen wachsen der Bürger kann nur mit Ihnen geschehen und nicht durch ein undemokratisches Diktat der Politk als Werkzeug der Finanzen und der Konzerne. Es wird immer von Demokratie geredet, aber undemokratisch gehandelt. Deutschland ist dabei besonders betroffen. Wir sind seit der Weimarer Republik nicht mehr souverän gewesen. Selbst bei der Wiedervereinigung hat uns die Politik um unser Recht als Souverän gebracht. Wir lassen uns das leider immer noch gefallen. Die Briten sind da anders. Sie wollen sicherlich die EU, aber sie wollen ihre Selbstbestimmung und ihre britische Eigenheit behalten können. Und das ist gut so. Europa kann nur zusammen wachsen wenn regionale wie nationale Unterschiede bewahrt werden und nicht versucht wird Ungleiches gleich zu machen.
Subsidiarität + Wahlperiode nach D Vorbild ist kein Monster
auch wenn zugegeben jeder Anfang schwer ist. Die österr. Ung. Monarchie war etwas Vorbild der EU-Org aber eben nur als Anlauf: Die USA mit ihren Völkerschaften funktioniert ja auch sehr gut und unsere wird auch funktionieren mit unserer Wertegemeinschaft--die wirklich ALLE DERZEITIGEN und noch mehr Staaten Europas ohne Zwangsintegration und -"Zwangsfreundschaft" umfassen kann.
Dann wird's eben Übersetzungen der zig Amtssprachen geben weil man's mit Computern realisieren kann und die "Ausnahmeregelungen bisheriger National-Interessen-Forderungen" kraft einheitlicher Hoheitsregeln wegfallen, z.B. wie's so in D funktioniert (wie man sieht, besser als anderswo).
Man stelle sich vor, die Fr.Eng,Sp,It stehen mit Hand am Herzen vor der Eurofahne und singen dazu in selben Brustton trotz mangelhafter Vergangenheit die EU-Hymne wie die Amis Ihre.
Wenn wer zu solcher "Theatralik"-bescheidener natürlich ;-)Grund hätte, sind Europäer dies, wir haben ja auch Technik + fast ne Millarde Bürger !
Widerstand gegen die EU?
Also ich wundere mich immer wieder, wenn ich von Demokratieabbau, europäischer Diktratur und Bevormundung, oder aufgeblasenem Beamtenapparat lese.
Ja, die Kommission ist die einzige, die Gesetzesvorhaben auf den Weg bringen kann, aber entschieden wird nun mal im Parlament (also direkt gewählten Volksvertretern) und im Rat (also den jeweiligen gewählten nationalen Regierungen). Wo ist da die Diktatur, oder der Abbau von Demokratie? Wenn allen klar wäre, wie wichtig das EP ist, dann wäre vermutlich auch die Wahlbeteiligung bei Europawahlen höher.
So lange die nationalen Regierungen, positive Richtlinien als eigene Erfolge vermarkten und weniger populäre Entscheidungen (denen sie im Rat vielleicht sogar zugestimmt haben) auf "DIE EU" abwälzen, gewinnen die Populisten.
Die EU hat über 10.00 Beamte. Klingt viel, ist aber im VeUnd im Vergleich nicht viel. Allein der Bund hat 10x mehr Beamte als die EU. Ganz Deutschland etwa 150x so viele. Das sollte man im Hinterkopf behalten.
@Severon — 15:26
Haben Sie schon mal das Wort Gewaltenteilung gehört?
Sie schreiben selbst, dass Gesetzgebung von nationalen Regierungen verabschiedet werden. Eine Regierung gehört ausschliesslich der ausführenden Gewalt an und hat in einer gesetzgebenden Gewalt nichts zu suchen.
Was glauben Sie, warum die Welt vor einem Deutschen Europa Angst hat, weil genau wie in Deutschland auch, die Gewaltenteilung nicht umgesetzt ist und sich keiner daran stört.
Es ist die Grundlage für unkontrollierbare Regierungen und deren Machtmissbrauch.