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Im Hinterhof die Suppenküchen boomen

So sieht sie also aus die tolle Zukunft der blühenden baltischen Landschaften wegen der man sich vom Sowjetregime ab- und der EU zuwandte und den Aufschwung per Schulden versuchte.
Nicht nur die EU-Südperipherie unter dem Euro ist zum Armenhaus degradiert, sondern auch ganz Mittel- und Osteuropa. Einzig die Tchechen scheinen dank nachhatiger Konzerninvestitionen und der kostengünstgen Nähe zum reicheren Zentrum einigermaßen die Kurve gekriegt zu haben und daher viel Angst für die vielen Schulden ihrer angeblich reichen Nachbarn einstehen zu müssen.

Die anderen Nicht-€-MEOs können zwar abwerten, was immer wieder auch bei GRE als die tolle Lösung debattiert wird, nur haben sie nicht die Investitionen und das Wachstum, um die die Importe verteuernde Abwertung exportseitig auszugleichen, während ihre Kreditwürdigkeit und Schuldentragfähigeit sinken.

So bauen wir unser peripheres Armenhaus schön weiter aus, während wir über das "Projekt Europa" als Fels in der Wettbewerbsbrandung lügen.

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