mit meiner Meinung bestätigt. Wenn etwas in die negative Richtung zu laufen scheint, dann werden einfach neue Kriterien, Modelle und Komplexitätsregeln hinzuerfunden. Je komplexer desto besser, der Bürger soll überhaupt keine Möglichkeit mehr haben, nur ansatzweise die Ergebnisse verifizieren zu können. Das klappt schon mit der Erhebung der Arbeitslosenzahlen ganz gut. Neues Modell, und wie ein Wunder sind viele Arbeitslose aus der Statistik verschwunden.
darum, was unten rauskommen soll und das ist: immer weniger Leuten geht es nicht ganz so gut. Immer mehr haben gut bezahlte, zufriedenstellende Arbeit, natürlich sozialabgabenpflichtig. Die Regierung muß aufpassen, dass wir nicht zuviele Millionäre erzeugen. Politiker, die den Armutsbericht fälschen... Sitzen jetzt wieder gut bezahlte Plappertaschen für nix in der Gegend rum.
Am 28. Januar 2013 um 19:35 von sharia import export
Statt einen großen, nichtssagenden Wert zu haben, wäre es doch besser zu wissen, wie er sich zusammensetzt. Wer trägt wie viel zum Wachstum bei? wo gab es Stärken und Schwächen und wie verteilt sich der geschöpfte Reichtum auf die Bevölkerung?
Aber die Berufspessimisten können sowieso wieder nur maulen und sehen hinter jedem Versuch einer Verbesserung nur politische Machenschaften. Besser machen würde es keiner von denen.
Und nein, wir haben kein Verteilungsproblem. Wenn ich mir 100T € im Jahr ehrlich erwirtschafte, sehe ich nicht ein, dass nach Steuern und Abgaben noch etwas "umverteilt" wird. Das ist kommunistische Gleichmacherei und zugleich eine Milchmädchenrechnung: Wenn jeder viel hat, explodieren auch die Preise. Sollte man mal bedenken.
...denn demnächst haben wir immer einen Maßstab in denen wir selbst "Weltmeister" sind (und sei es nur weil nur Deutschland diese Daten so in den Kontext gestellt werden).
Manipulation der Statistiken ist gut. Wir haben weite Teile der Bevölkerung die man damit uneingeschränkt belügen kann. Aber das sind nicht die Meisten, und die Zeiten werden düster. Es könnte sein, dass keine Statistik mehr die Schneekugelrealität der Elfenbeinturmbewohner wiedergibt.
Also werden neue erfunden, möglichst nicht vergleichbar (wir haben ja schon eine Reihe von internationalen sozioökonomischen Erhebungen). Und die werden so gestaltet, dass selbst wenn ein Großteil der Bevölkerung von der Hand in den Mund lebt immer noch vorzeigbar ist. "Deutschland auch im x'ten Jahr in Folge mit steigendem xy". Botschaft: Alles ist gut. Das trifft zwar nicht auf das eigene Umfeld zu, aber die sind eben selbst schuld.
Erst mal finde ich die Idee ziemlich gut.
Der Bericht lässt zwar vieles offen aber das sei mal dahin gestellt, denn es ist tagesschautypisch oftmals nur an der oberfläche zu kratzen.
Ich bin ebenfalls gespannt was der "Bericht" dann ergibt.
@ sharia
Natürlich sind die Arbeitslosenzahlen richtig, aber wie Sie sicher genauso wissen, werden viele nicht sozialversicherungspflichte Bürger aus der Staatistik rausgenommen etc etc und das führt dazu das die Zahl für mich als normaler Burger gefühlt falsch ist.
Zumindest empfinde ich die ständigen Mainstreammeldungen: So viele Leute in Arbeit wie noch nie = Arbeitslosenzahl niedrig. Falsch.
Nun denn, es bleibt spannend, ich finde es gut das wir uns von dem BIP etwas entfernen, denn es sagt wenig zum persönlichen Wohlstand des einzelnen aus, genauso wie die Durchschnittliche Inflation nicht im Ansatz widerspiegelt, was der durchschnittsbürger in Deutschland zu Kaufkraftverlust hat.
Langzeitarbeitslose sollten soziale Jobs machen müssen, wir müssen ja gemeinsam für unseren Wohlstand arbeiten… und der GDP/Capita Indikator entspricht wohl nicht mehr dem realen Wohlstand, mit viel Glück wird das ganze ja ein Erfolg. Eine Mischung aus Indikatoren finde ich schon richtig, allerdings könnten 9 doch etwas kompliziert für einige Bürger werden.
Hans Jörg Duppré vom Deutschen Landkreistag kritisierte im April 2010, dass die angebliche positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ein Trugbild sei, da die Zahl der Hartz IV-Empfänger stetig gestiegen sei. So sei die Zahl der Hilfeempfänger im April 2010 auf rund 7,4 Millionen gestiegen, in der Arbeitslosenstatistik jedoch seien lediglich rund 2,5 Millionen Menschen erfasst.
Zudem wurde kritisiert, dass die Zahl der Hartz-IV-Bezieher bislang auf die Langzeitarbeitslosen verengt werde. Ein-Euro-Jobber mit mehr als 15 Wochenstunden, Kranke oder Ausbildungsplatzsuchende etwa fänden sich dagegen nicht in der Arbeitslosenstatistik wieder, obwohl deren Lage oft nicht besser sei. Gleiches gelte für Erwerbstätige im Niedriglohnbereich, die zusätzlich auf Hartz IV angewiesen seien. Ebenfalls werden Arbeitslose, die an Weiterbildungen teilnehmen, bereits seit längerem nicht als arbeitslos gezählt. Auch Arbeitslose, die älter als 58 sind, erscheinen nicht in der offiziellen Statistik.
"Was gibts denn gegen die Arbeitslosenstatistik einzuwenden? Die ist ja wohl richtig."
Richtig oder falsch ist nicht die Frage, die Frage ist, was die Statistik aussagt, in diesem Fall, wer zu den Arbeitslosen zählt.
Nicht dazuz zählen beispielsweise Menschen über 58, denen innerhalb von einem Jahr kein Abreitsangebot gemacht werden konnte.
Nicht dazu zählen auch Personen, die sich in Maßnahmen der Jobcenter befinden. Nicht dazu zählt jemand, der Angehörige pflegt. Nicht dazu zählen z.B. auch Erziehende, etc., denen keine Arbeit zugemutet werden kann. Etc.
Aber eine Neubemessung von Wohlstand halte ich für zwingend nötig, auch wenn dieser Versuch vielleicht nicht der rechte Weg war.
Momentan ist ein Land reich, wenn sehr viele Menschen Dinge kaufen, auch wenn sie die nicht brauchen, da das BIP sowohl über Produktion, Werbung, Handel, Müllbeseitigung, oder dem Handel mit dem Schrott als Wertgut gesteigert wird.
...wenn man sich vor Augen führt, dass z. B auch Unfallkosten das BIP steigen lassen. Eine Verringerung der Unfälle senkt also das BIP. Und in Japan machen sich die Kosten für die Fukushima-Katastrophe positiv im BIP bemerkbar. Und daraus soll man dann folgern, dass der Wohlstand steigt? Eine Reform ist da in Ordnung.
Dass das BIP nicht als "Maßstab für Wohlstand, Wachstum und Lebensqualität" taugt, ist klar: Es gibt keinen unmittelbaren Zusammenhang.
Beispiel:
Eine Verschlechterung der Volksgesundheit erhöht das BIP, da auf dem Gesundheitssektor mehr medizinische Waren und Dienstleistungen nachgefragt werden.
Über den Sinn der vorgeschlagenen Alternativindikatoren kann man im Einzelfall diskutieren.
Hier wären Vorschläge von mir:
- Durchschnittlicher Lohn pro Arbeitsstunde (in Kaufkraft, nicht in €!)
- Durchschnittliche Anzahl erforderlicher Arbeitsstunden pro Woche, um einer vierköpfige Familie eine durchschnittliche Lebensqualität zu bieten (gemeint ist also nicht Armutsgrenze!)
- Inzidenzen einiger "Leiterkrankungen" wie z.B. Depressionen, Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen,...
Wer meint dass die Arbeitslosenzahlen falsch angegeben werden kann sich selbst komplett über die echten Zahlen informieren:
http://statistik.arbeitsagentur.de/
Unter diesem Link steht jeden Monat der aktuelle Monatsbericht der Arbeistagentur mit ALLEN Zahlen inkl. der über 58-jährigen, der Niedriglöhner die zusätzlich Hartz4 beziehen und so weiter...
Und da kann man sehen dass die Zahl der Hartz4 Bezieher seit 2006 insgesamt um gut 1 Mio gesunken ist und dass die Zahl der Arbeistlosen insgesamt (inkl- 1-Euor Jobber usw.) um knapp 2 Mio gesunken ist!
Während gleichzeitig die Zahl der sozialversicherungsprlichtigen Jobs um 1,5 Mio gestiegen ist usw....
Sie sehen also dass man ALLE Informationen bekommen kann wenn man bereit ist sich beim informieren etwas Zeit und Mühe zu machen.
Eine neue Art der Bemessung von Wohlstand und Wachstum finde ich richtig, denn eine Armutsgrenze die sich erhöht nur weil durch ein paar Millionäre das Durchschnittseinkommen steigt ist unsinnig!
Die Anzahl der HARTZ4 Empfänger sagt genau so wenig aus wie Anzahl der Millionäre oder der versicherungspflichtigen Jobs. Hartz4 bezieht ja auch jemand der aufstockt soweit ich weiß.
Wichtig wäre eine Statistik, wie viele Beschäftigte verdienen über dem HARTZ4 Satz, wie viele zwischen 2000-3000€ wieviele 3000-5000, wieviele über 5000€
Wieviele Selbständige mit welchem Einkommen usw.
Wieviele Alleinverdiener verdienen HARTZ4?
Also zusammengefasst wie geht es der vielbesprochenen Mittelschicht, wie steht die Unterschicht da, wohin verschiebt es sich?
Denn alleine eine Statistik ganz viele sozialversichert beschäftigt? Ja wenn die alle knapp über Hartz4 Niveau verdienen nutzt uns das gar nix.
Wenige arbeitslos? Wieviele wurden in unnütze Lehrgänge oder 1€ Jobs gesteckt.
Millionäre und Milliardäre können wir meinetwegen reichlich haben oder auch nicht, interessiert doch keinen, wie geht es dem ehrlich arbeitendem Volk oder die die arbeiten möchten?
wie es und gefällt.
Also weiter so undurchsichtige methoden anwenden die parameter nach belieben gewichten und schon kommt dass heraus was man gerade braucht.
Wie beim Armutsbericht,da wird hiern und dort etwas weggestrichen und schon ist die welt wieder in Ordnung.
Armut?gibs bei uns nicht.
"Eine neue Art der Bemessung von Wohlstand und Wachstum finde ich richtig, denn eine Armutsgrenze die sich erhöht nur weil durch ein paar Millionäre das Durchschnittseinkommen steigt ist unsinnig!"
Ist Richtig wenn es wirklich vernünftig gemacht wird.
Aber auch, dass die Armutsgrenze nicht durchs Durchschnittseinkommen sondern durch das Medianeinkommen definiert wird. Und daran ändern "ein Paar Millionäre" nämlich (fast) garnichts ;)
Aber da dies selbst die Politiker nicht verstehen (wollen) die am stärksten gegen den Armutsbericht 'argumentieren' kann man Ihnen keinen Vorwurf machen.
Und ja die Statistiken in den Monats- und Jahresberichten der Arbeitsagentur sind sehr aufschlußreich. Interessant ist besonders der Abschnitt über fast 5,2 Mio ALG2 Empfänger von denen 57% "Leistungen aus
der Grundsicherung für Arbeitsuchende [erhielten], ohne
arbeitslos zu sein."
Da es immer mehr Milliadäre und Millionäre gibt, steigt das Durchschnittseinkommen ständig an, obwohl immer mehr Leute arm werden. Das aufzuhellen, wird niemand vorhaben.
Was sie da schreiben ist Blödsinn, und ergibt mathematisch keinen Sinn.
Denn genau wie sie sagen, es kommen Reiche und Arme dazu. Wenn mehr Menschen reich würden, als arm, würde das Durchschnittseinkommen steigen, und es würde auch stimmen. Allerdings ist es viel wahrscheinlicher, dass auf EINEN Reichen, MEHRERE Arme kommen. Demenstsprechend würde dann auch der Durchschnittslohn sinken.
Das Vorhaben, ein derart komplexes Thema wie Wohlstand nicht in nur einer Zahl darstellen zu wollen, halte ich für vollkommen richtig. Die Wahrheit liegt in den seltensten Fällen in nur einer Zahl - sich bedingende Kennzahlen, die alle auf ihre Weisen ein Gleichgewicht finden müssen, bilden die Realität schon näher ab. Das erscheint im ersten Moment weniger transparent, enthält aber m.E. ein wichtiges Signal: Lebensqualität lässt sich nicht mit einem Satz verbessern. Es befremdet mich, wie Politiker der genannten Parteien ein solches Kennzahlenkonstrukt grundsätzlich als schwer vermittelbar abtun. Mit Sicherheit ist ein höheres Maß an klar strukturierten Informationen notwendig, um diese Form der Bewertung verständlich zu machen. Wer aber schon an diesem Punkt lieber auf die eine, einseitige Zahl vertraut, der hat nicht die richtige Richtung eingeschlagen.
Meine Mathematikkenntnisse(Statistik) sind nicht gerade das Gelbe vom Ei, aber ich meine mich erinnern zu können, dass es unterschiedliche Methoden gibt, um den Durchschnitt zu berechnen. Z.B. wäre da das arithmethische Mittel, das geometrische und ec.
Nun zurück zu Ihrer Überlegung. Sie behaupten, dass es wahrscheinlicher wäre,wenn auf einen Reichen, mehrere Arme kommen und dementsprechend der Durchschnittslohn sinken würde. Wie auch immer Sie zu dieser Annahme auch kommen mögen. Dem möchte ich entgegen halten, was passiert denn eigentlich, wenn dieser eine Reiche mehr dazu bekommt, als alle Armen insgesamt verlieren??
Ist doch jetzt allgemein bekannt, dass es nicht ungewöhnlich wärmer wird. Eher kälter so selten wie man die Sonne sieht...ich würde als erstes den Faktor natürlichen Umgang mit der Natur zu diesen Punkten auf Platz 1 setzen und wie zukunftsfähig und nachhaltig gewirtschaftet wird ohne das bestimmte Bevölkerungsschichten darunter leiden müssen. Das Wachstum streichen. Kooperation anstatt Konkurrenz fördern und zu solchen Kriterien Meinungsumfragen heranziehen für einen Wohlstands-Indikator. Anstatt Treibhausgase heranzuziehn, sollte man berücksichtigen wie vielfältig unsere Natur gestaltet ist und dieses fördern und nicht diese Agonie weiter als irrige Wohlstands und Wachstumsfaktoren vorzeigen. So kann man das Land nicht guten Gewissens an die zukünftigen Generationen übergeben.
Da bin ich mal gespannt was dabei heraus kommt!
Da bin ich mal gespannt was dabei heraus kommt!
Ich glaube wir haben ein Verteilungsproblem!
Gruss
Auch hier sehe ich mich
mit meiner Meinung bestätigt. Wenn etwas in die negative Richtung zu laufen scheint, dann werden einfach neue Kriterien, Modelle und Komplexitätsregeln hinzuerfunden. Je komplexer desto besser, der Bürger soll überhaupt keine Möglichkeit mehr haben, nur ansatzweise die Ergebnisse verifizieren zu können. Das klappt schon mit der Erhebung der Arbeitslosenzahlen ganz gut. Neues Modell, und wie ein Wunder sind viele Arbeitslose aus der Statistik verschwunden.
Es geht doch
darum, was unten rauskommen soll und das ist: immer weniger Leuten geht es nicht ganz so gut. Immer mehr haben gut bezahlte, zufriedenstellende Arbeit, natürlich sozialabgabenpflichtig. Die Regierung muß aufpassen, dass wir nicht zuviele Millionäre erzeugen. Politiker, die den Armutsbericht fälschen... Sitzen jetzt wieder gut bezahlte Plappertaschen für nix in der Gegend rum.
@ DirkS
Was gibts denn gegen die Arbeitslosenstatistik einzuwenden? Die ist ja wohl richtig.
Die Idee ist sicher nicht verkehrt
Statt einen großen, nichtssagenden Wert zu haben, wäre es doch besser zu wissen, wie er sich zusammensetzt. Wer trägt wie viel zum Wachstum bei? wo gab es Stärken und Schwächen und wie verteilt sich der geschöpfte Reichtum auf die Bevölkerung?
Aber die Berufspessimisten können sowieso wieder nur maulen und sehen hinter jedem Versuch einer Verbesserung nur politische Machenschaften. Besser machen würde es keiner von denen.
Und nein, wir haben kein Verteilungsproblem. Wenn ich mir 100T € im Jahr ehrlich erwirtschafte, sehe ich nicht ein, dass nach Steuern und Abgaben noch etwas "umverteilt" wird. Das ist kommunistische Gleichmacherei und zugleich eine Milchmädchenrechnung: Wenn jeder viel hat, explodieren auch die Preise. Sollte man mal bedenken.
Also die PR soll auf die nächste Stufe...
...denn demnächst haben wir immer einen Maßstab in denen wir selbst "Weltmeister" sind (und sei es nur weil nur Deutschland diese Daten so in den Kontext gestellt werden).
Manipulation der Statistiken ist gut. Wir haben weite Teile der Bevölkerung die man damit uneingeschränkt belügen kann. Aber das sind nicht die Meisten, und die Zeiten werden düster. Es könnte sein, dass keine Statistik mehr die Schneekugelrealität der Elfenbeinturmbewohner wiedergibt.
Also werden neue erfunden, möglichst nicht vergleichbar (wir haben ja schon eine Reihe von internationalen sozioökonomischen Erhebungen). Und die werden so gestaltet, dass selbst wenn ein Großteil der Bevölkerung von der Hand in den Mund lebt immer noch vorzeigbar ist. "Deutschland auch im x'ten Jahr in Folge mit steigendem xy". Botschaft: Alles ist gut. Das trifft zwar nicht auf das eigene Umfeld zu, aber die sind eben selbst schuld.
@denkerundlenker
Selbst wenn wir ein Verteilungsproblem haetten wuerde es nie dabei herauskommen. Das wird die Neoliberale Einheitspartei schon zu verhindern wissen.
Die Typischen Negativdenker usw.
Erst mal finde ich die Idee ziemlich gut.
Der Bericht lässt zwar vieles offen aber das sei mal dahin gestellt, denn es ist tagesschautypisch oftmals nur an der oberfläche zu kratzen.
Ich bin ebenfalls gespannt was der "Bericht" dann ergibt.
@ sharia
Natürlich sind die Arbeitslosenzahlen richtig, aber wie Sie sicher genauso wissen, werden viele nicht sozialversicherungspflichte Bürger aus der Staatistik rausgenommen etc etc und das führt dazu das die Zahl für mich als normaler Burger gefühlt falsch ist.
Zumindest empfinde ich die ständigen Mainstreammeldungen: So viele Leute in Arbeit wie noch nie = Arbeitslosenzahl niedrig. Falsch.
Nun denn, es bleibt spannend, ich finde es gut das wir uns von dem BIP etwas entfernen, denn es sagt wenig zum persönlichen Wohlstand des einzelnen aus, genauso wie die Durchschnittliche Inflation nicht im Ansatz widerspiegelt, was der durchschnittsbürger in Deutschland zu Kaufkraftverlust hat.
GDP/Capita Indikator entspricht wohl nicht mehr der Realität...
Langzeitarbeitslose sollten soziale Jobs machen müssen, wir müssen ja gemeinsam für unseren Wohlstand arbeiten… und der GDP/Capita Indikator entspricht wohl nicht mehr dem realen Wohlstand, mit viel Glück wird das ganze ja ein Erfolg. Eine Mischung aus Indikatoren finde ich schon richtig, allerdings könnten 9 doch etwas kompliziert für einige Bürger werden.
@sharia import export
Hans Jörg Duppré vom Deutschen Landkreistag kritisierte im April 2010, dass die angebliche positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ein Trugbild sei, da die Zahl der Hartz IV-Empfänger stetig gestiegen sei. So sei die Zahl der Hilfeempfänger im April 2010 auf rund 7,4 Millionen gestiegen, in der Arbeitslosenstatistik jedoch seien lediglich rund 2,5 Millionen Menschen erfasst.
Zudem wurde kritisiert, dass die Zahl der Hartz-IV-Bezieher bislang auf die Langzeitarbeitslosen verengt werde. Ein-Euro-Jobber mit mehr als 15 Wochenstunden, Kranke oder Ausbildungsplatzsuchende etwa fänden sich dagegen nicht in der Arbeitslosenstatistik wieder, obwohl deren Lage oft nicht besser sei. Gleiches gelte für Erwerbstätige im Niedriglohnbereich, die zusätzlich auf Hartz IV angewiesen seien. Ebenfalls werden Arbeitslose, die an Weiterbildungen teilnehmen, bereits seit längerem nicht als arbeitslos gezählt. Auch Arbeitslose, die älter als 58 sind, erscheinen nicht in der offiziellen Statistik.
@sharia import export
"Was gibts denn gegen die Arbeitslosenstatistik einzuwenden? Die ist ja wohl richtig."
Richtig oder falsch ist nicht die Frage, die Frage ist, was die Statistik aussagt, in diesem Fall, wer zu den Arbeitslosen zählt.
Nicht dazuz zählen beispielsweise Menschen über 58, denen innerhalb von einem Jahr kein Abreitsangebot gemacht werden konnte.
Nicht dazu zählen auch Personen, die sich in Maßnahmen der Jobcenter befinden. Nicht dazu zählt jemand, der Angehörige pflegt. Nicht dazu zählen z.B. auch Erziehende, etc., denen keine Arbeit zugemutet werden kann. Etc.
Aber eine Neubemessung von Wohlstand halte ich für zwingend nötig, auch wenn dieser Versuch vielleicht nicht der rechte Weg war.
Momentan ist ein Land reich, wenn sehr viele Menschen Dinge kaufen, auch wenn sie die nicht brauchen, da das BIP sowohl über Produktion, Werbung, Handel, Müllbeseitigung, oder dem Handel mit dem Schrott als Wertgut gesteigert wird.
Das kann ja kein Maßstab sein.
Das BIP sagt nun wirklich nicht viel aus...
...wenn man sich vor Augen führt, dass z. B auch Unfallkosten das BIP steigen lassen. Eine Verringerung der Unfälle senkt also das BIP. Und in Japan machen sich die Kosten für die Fukushima-Katastrophe positiv im BIP bemerkbar. Und daraus soll man dann folgern, dass der Wohlstand steigt? Eine Reform ist da in Ordnung.
Nicht schlecht
Dass das BIP nicht als "Maßstab für Wohlstand, Wachstum und Lebensqualität" taugt, ist klar: Es gibt keinen unmittelbaren Zusammenhang.
Beispiel:
Eine Verschlechterung der Volksgesundheit erhöht das BIP, da auf dem Gesundheitssektor mehr medizinische Waren und Dienstleistungen nachgefragt werden.
Über den Sinn der vorgeschlagenen Alternativindikatoren kann man im Einzelfall diskutieren.
Hier wären Vorschläge von mir:
- Durchschnittlicher Lohn pro Arbeitsstunde (in Kaufkraft, nicht in €!)
- Durchschnittliche Anzahl erforderlicher Arbeitsstunden pro Woche, um einer vierköpfige Familie eine durchschnittliche Lebensqualität zu bieten (gemeint ist also nicht Armutsgrenze!)
- Inzidenzen einiger "Leiterkrankungen" wie z.B. Depressionen, Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen,...
- Durchschnittliche Qualität ausgewählter Lebensmittel
- Durchschnittliche Qualität der medizinischen Versorgung
- Durchschnittliche Aktivität in kulturellen oder sozialen Bereichen in Stunden / Bürger und Jahr
@ Schlechtgelaunt
Wer meint dass die Arbeitslosenzahlen falsch angegeben werden kann sich selbst komplett über die echten Zahlen informieren:
http://statistik.arbeitsagentur.de/
Unter diesem Link steht jeden Monat der aktuelle Monatsbericht der Arbeistagentur mit ALLEN Zahlen inkl. der über 58-jährigen, der Niedriglöhner die zusätzlich Hartz4 beziehen und so weiter...
Und da kann man sehen dass die Zahl der Hartz4 Bezieher seit 2006 insgesamt um gut 1 Mio gesunken ist und dass die Zahl der Arbeistlosen insgesamt (inkl- 1-Euor Jobber usw.) um knapp 2 Mio gesunken ist!
Während gleichzeitig die Zahl der sozialversicherungsprlichtigen Jobs um 1,5 Mio gestiegen ist usw....
Sie sehen also dass man ALLE Informationen bekommen kann wenn man bereit ist sich beim informieren etwas Zeit und Mühe zu machen.
Eine neue Art der Bemessung von Wohlstand und Wachstum finde ich richtig, denn eine Armutsgrenze die sich erhöht nur weil durch ein paar Millionäre das Durchschnittseinkommen steigt ist unsinnig!
@sharia impex Sie haben sich teilweise selber erklärt
Die Anzahl der HARTZ4 Empfänger sagt genau so wenig aus wie Anzahl der Millionäre oder der versicherungspflichtigen Jobs. Hartz4 bezieht ja auch jemand der aufstockt soweit ich weiß.
Wichtig wäre eine Statistik, wie viele Beschäftigte verdienen über dem HARTZ4 Satz, wie viele zwischen 2000-3000€ wieviele 3000-5000, wieviele über 5000€
Wieviele Selbständige mit welchem Einkommen usw.
Wieviele Alleinverdiener verdienen HARTZ4?
Also zusammengefasst wie geht es der vielbesprochenen Mittelschicht, wie steht die Unterschicht da, wohin verschiebt es sich?
Denn alleine eine Statistik ganz viele sozialversichert beschäftigt? Ja wenn die alle knapp über Hartz4 Niveau verdienen nutzt uns das gar nix.
Wenige arbeitslos? Wieviele wurden in unnütze Lehrgänge oder 1€ Jobs gesteckt.
Millionäre und Milliardäre können wir meinetwegen reichlich haben oder auch nicht, interessiert doch keinen, wie geht es dem ehrlich arbeitendem Volk oder die die arbeiten möchten?
Wir Quatschen uns die Welt schön ...
wie es und gefällt.
Also weiter so undurchsichtige methoden anwenden die parameter nach belieben gewichten und schon kommt dass heraus was man gerade braucht.
Wie beim Armutsbericht,da wird hiern und dort etwas weggestrichen und schon ist die welt wieder in Ordnung.
Armut?gibs bei uns nicht.
"Eine neue Art der Bemessung
"Eine neue Art der Bemessung von Wohlstand und Wachstum finde ich richtig, denn eine Armutsgrenze die sich erhöht nur weil durch ein paar Millionäre das Durchschnittseinkommen steigt ist unsinnig!"
Ist Richtig wenn es wirklich vernünftig gemacht wird.
Aber auch, dass die Armutsgrenze nicht durchs Durchschnittseinkommen sondern durch das Medianeinkommen definiert wird. Und daran ändern "ein Paar Millionäre" nämlich (fast) garnichts ;)
Aber da dies selbst die Politiker nicht verstehen (wollen) die am stärksten gegen den Armutsbericht 'argumentieren' kann man Ihnen keinen Vorwurf machen.
Und ja die Statistiken in den Monats- und Jahresberichten der Arbeitsagentur sind sehr aufschlußreich. Interessant ist besonders der Abschnitt über fast 5,2 Mio ALG2 Empfänger von denen 57% "Leistungen aus
der Grundsicherung für Arbeitsuchende [erhielten], ohne
arbeitslos zu sein."
Blah, blah!
Da es immer mehr Milliadäre und Millionäre gibt, steigt das Durchschnittseinkommen ständig an, obwohl immer mehr Leute arm werden. Das aufzuhellen, wird niemand vorhaben.
@DeHahn: Schwachsinn?
Was sie da schreiben ist Blödsinn, und ergibt mathematisch keinen Sinn.
Denn genau wie sie sagen, es kommen Reiche und Arme dazu. Wenn mehr Menschen reich würden, als arm, würde das Durchschnittseinkommen steigen, und es würde auch stimmen. Allerdings ist es viel wahrscheinlicher, dass auf EINEN Reichen, MEHRERE Arme kommen. Demenstsprechend würde dann auch der Durchschnittslohn sinken.
Richtige Richtung - langer Weg
Das Vorhaben, ein derart komplexes Thema wie Wohlstand nicht in nur einer Zahl darstellen zu wollen, halte ich für vollkommen richtig. Die Wahrheit liegt in den seltensten Fällen in nur einer Zahl - sich bedingende Kennzahlen, die alle auf ihre Weisen ein Gleichgewicht finden müssen, bilden die Realität schon näher ab. Das erscheint im ersten Moment weniger transparent, enthält aber m.E. ein wichtiges Signal: Lebensqualität lässt sich nicht mit einem Satz verbessern. Es befremdet mich, wie Politiker der genannten Parteien ein solches Kennzahlenkonstrukt grundsätzlich als schwer vermittelbar abtun. Mit Sicherheit ist ein höheres Maß an klar strukturierten Informationen notwendig, um diese Form der Bewertung verständlich zu machen. Wer aber schon an diesem Punkt lieber auf die eine, einseitige Zahl vertraut, der hat nicht die richtige Richtung eingeschlagen.
@deutschEuropäer
Meine Mathematikkenntnisse(Statistik) sind nicht gerade das Gelbe vom Ei, aber ich meine mich erinnern zu können, dass es unterschiedliche Methoden gibt, um den Durchschnitt zu berechnen. Z.B. wäre da das arithmethische Mittel, das geometrische und ec.
Nun zurück zu Ihrer Überlegung. Sie behaupten, dass es wahrscheinlicher wäre,wenn auf einen Reichen, mehrere Arme kommen und dementsprechend der Durchschnittslohn sinken würde. Wie auch immer Sie zu dieser Annahme auch kommen mögen. Dem möchte ich entgegen halten, was passiert denn eigentlich, wenn dieser eine Reiche mehr dazu bekommt, als alle Armen insgesamt verlieren??
Was soll die Mär von den Treibhausgasen auf der Liste ?
Ist doch jetzt allgemein bekannt, dass es nicht ungewöhnlich wärmer wird. Eher kälter so selten wie man die Sonne sieht...ich würde als erstes den Faktor natürlichen Umgang mit der Natur zu diesen Punkten auf Platz 1 setzen und wie zukunftsfähig und nachhaltig gewirtschaftet wird ohne das bestimmte Bevölkerungsschichten darunter leiden müssen. Das Wachstum streichen. Kooperation anstatt Konkurrenz fördern und zu solchen Kriterien Meinungsumfragen heranziehen für einen Wohlstands-Indikator. Anstatt Treibhausgase heranzuziehn, sollte man berücksichtigen wie vielfältig unsere Natur gestaltet ist und dieses fördern und nicht diese Agonie weiter als irrige Wohlstands und Wachstumsfaktoren vorzeigen. So kann man das Land nicht guten Gewissens an die zukünftigen Generationen übergeben.
Standard-Reflex
"Kritik kam von Linkspartei und Grünen". Diesen Satz kann man inzwischen als fertigen Textbaustein in 80 % aller Nachrichten einfügen.
Vielleicht kann man eine Software entwickeln, die alle politische Meldungen automatisch um diesen Zusatz ergänzt.
Mekkermesswerte
sollten eingebaut werden,und diese als ein zeichen des gute Wohlsandes deuten.
Dann sind und bleiben wir immer nummer 1 in der Welt.