Kommentare

Verständnisproblem

Ich habe gerade neulich in einem Radiobeitrag gehört, dass bestimmte, eingwanderte Milben ein Virus auf die Bienen übertragen und damit wesentlich für das Bienensterben verantwortlich sein sollen.
Vermutlich bin ich schlecht informiert.
Kann mich jemand aufklären?

die neonikotinoide sind nur......

...ein teil des problemes!

das weitaus größere problem sind die mit monokulturen großflächig zugepflasterten landwirtschaftlichen flächen!

ein bienenvolk kann nun mal nicht überleben, wenn es im jahresverlauf lediglich 4 wochen rapsblüte im frühsommer(oder ähnliches) zum ernten / nektar - und pollensammeln hat!

bienen benötigen genau wie der mensch eine artenreiche flora rund um das jahr.

wir können uns ja auch nicht nur von rapsöl ernähren, das kann höchstens dass damit betankte auto!

Bienensterben

Super, ausgezeichnet, dass endlich europaweit und hoffentlich auch weltweit Etwas gegen das Bienensterben gemacht wird.

Dafür haben wir gebetet und auch Unterschriften gesammelt in den verschiedensten Ländern.

Vielen Dank an alle Verantwortlichen und mit den besten Wünschen verbleibe ich

mit lieben Grüssen

Otto Edwin Schreiber-Schlegel
Fürstentum Liechtenstein

... bis es zu einem Verbot

... bis es zu einem Verbot kommt ...

Logisch - wäre ja auch Profitschädigend.

Lieber die Bienen aussterben lassen ...

Langfristiger Schutz

Mag sein dass die Neonikotinoide Schuld sind und deswegen verboten werden. Es braucht aber auch eine langfristige Strategie, damit nicht mögliche Ersatzstoffe wieder das selbe Bienensterben verursachen.

"Bienen sterben wie die Fliegen"

hieß es vor ein paar Jahren im Hohlspiegel.

Das Problem ist also schon lange bekannt, und bis sich die EU mit der Pestizidlobby geeinigt hat, dürfte noch so manche Biene unverrichteter Dinge die Hufe in den Himmel strecken.

Dabei besteht wohl Handlungsbedarf: auch Milben und andere Parasiten setzen den Pelzflüglern zu, auch ist die Auswirkung der Pesizide auf das Immunsystem ungeklärt.
Fest steht aber, daß die bisherige Züchtungspraxis ausgerechnet die anfälligen Bienenarten bevorzugt hat.

So mag es ausgerechnet den Bienen, die gerne für verschämte Aufklärung herhalten müssen, bald genauso ergehen, wie den beschämten Aufgeklärten selbst: sie sterben vielleicht aus.

Sterben aber die Bienen vor den Deutschen aus, so haben die noch verbleibenden Volksgenossen ein Problem: die Bienen leisten in der Natur den Großteil der Befruchtungsarbeit, zB beim Hopfen.

Es kommt also doppelt bitter: nicht nur daß der Deutsche ausstirbt, vermutlich wird auch noch das Bier teurer.

Handlungsbedarf!

Dann wird man wenigstens nicht mehr gestochen.

Und das haben wir der Pestizid-Industrie und der konventionellen Landwirtschaft zu verdanken.
Ich sage: Danke! Endlich weniger von diesen lästigen Biestern. Liebe EU-Agrarminister, laßt Euch ganz viel Zeit beim verbieten. Aber darauf muss man Euch ja überhaupt nicht hinweisen.

Grüße
JohnBowie

Bienensterben

Erst wenn der letzte Fluss vergiftet und alle Bäume tot die Fauna vernichtet,
die Weltmeeere voll Müll und Gift die Berge kahl ohne Vegetation die Luft überall verpestet ist , erst dann werdet Ihr feststellen dass man Geld nicht esssen kann .

So änhnlich hat das vor vielen Jahren schon einmal jemand gegenüber den Mächtigen formuliert .

Was haben wir Menschen seit dieser Zeit gelehrnt ?

NICHTS !!!

Deshalb ist es nicht schade um uns , ohne uns geht es unserer Erde besser.
Wir Menschen sind der größte Schädling auf der Erde .

Bienensterben

Ja das ist auch richtig und ein anderer Grund des Bienensterbens, bzw. eine andere Ursache.

Es handelt sich hier um die "Varroa-Milbe".

Dieses Problem hatten wir hier bei uns aber nicht.

Hingegen waren einige Imker betroffen von der "Sauren Brut", welche auch einige Völker wegraffte.

Aber auch hiervon waren unsere Völker verschont.

Daher bleibt nur noch die Vermutung übrig dass durch die nahliegenden Maisfelder im Vorarlberg/Österreich EU, die Königinen vergiftet wurden.

Es gibt aber in der Zwischenzeit auch noch eine weitere Milbe, die tödlich auf die Bienen wirkt - Fernsehsendung ARD - weiss aber den Namen nicht mehr.

Leider werden solche Insekten hauptsächlich auch Käfer aus asiatischen Ländern durch Holz und Baumaterialien nach Europa eingeschleppt.

Hoffe hiermit dienen zu können.

Mit den besten Wünschen verbleibe ich

mit lieben Grüssen

Otto Edwin Schreiber-Schlegel
Fürstentum Liechtenstein

Verständnisproblem

Hoffe, meine Antwort ist angekommen.

Habe als Betreff Bienensterben eingegeben anstatt Verständnisproblem.

Entschuldigung.

Danke und Gruss

Otto Edwin Schreiber-Schlegel

ernsthaft?

@28. Januar 2013 - 17:56 — JohnBowie

Ich hoffe dieser Beitrag war nicht ernst gemeint.

Falls doch kann ich dich beruhigen. Denn da in der Natur befruchtungstechnisch ohne Biene fast gar nichts funktioniert, gib es zum Glück aus deiner Sicht bald gar keine Probleme mehr. Denn wenn Flora und Fauna ausgestorben sind, sind Pollen und Bienenstiche überhaupt kein Problem mehr. So wie wir Menschen.

Und ich möchte meinen Vorrednern zustimmen. Unser Planet geht vor die Hunde, aber Profitgier geht natürlich vor.

@28. Januar 2013 - 18:57 — Schreiber-Schle

Vielen Dank!
Das war mal Aufschlussreich.
Ich war nur langsam.

Auch Herbizide stellen ein Problem dar!

Dummerweise sind es die Profitträchtigen Mittel die bei GVO -Pflanzen angewendet werden. Auch sie sind ein weiterer Grund des Bienensterbens. Bis etwas dagegen unternommen wird, sind natürlich noch viele,viele, viele weitere Untersuchungen nötig. Und dann muss man sich noch ganz,ganz viel beraten und noch von ganz, ganz tollen und sehr teuren Experten Gutachten erstellen lassen. Und die kann man dann in einigen jahren ja mal im Plenum beraten, damit die anderen Parteien dann auch sich mit diesem ganz,ganz wichtigen Problemm beschäftigen können. Die müssen dann auch ganz,ganz schnell, die Zeit drängt ja, ganz ganz viele eigene Untersuchungen ....blablabla....
Kurz gesagt, die Imker haben keine große Lobby!

Ich würde von einem multifaktoriellem Zusammenhang ausgehen.

Pestizide, wie die Neonikotinoide sind nur ein weiterer Faktor. Gen-Manipulierte Pflanzen, die das Immunsystem schächen, dass dadurch die Bienen anfälliger werden für Parasiten sind ein weitres Beispiel:

xxx.genfoodneindanke.de/texte/nachrichten/20070329a.html

Warum warn Milben früher kein Problem?
Monokulturen, eingeschleppte Krankheitserreger sowie Parasiten & Räuber wie die asiatische Riesenhornisse, die auf die Jagd nach Honigbienen spezialisiert ist, setzen den Bienen zu, sind aber nicht alleinige Ursache fürs Massensterben!

Was selten Beachtung findet, ist die Tatsache, dass viele Nester im Winter mehr & mehr durch Zuckerlösungen ernährt werden, nachdem man ihnen den ganzen Honig mit den natürlichen Antibiotika weggeerntet hat.

Mich wundert es Angesichts der sooo vielen durch den Menschen verursachten Störfaktoren, dass überhaupt noch Bienenpopulationen gehalten werden können.
Man soll aufhörn zu diskutieren & an ALLEN Baustellen arbeiten! SOFORT, bevor es zu spät ist!

Im Hinblick auf die

Im Hinblick auf die Landwirtschaft sollte sich der Staat keinesfalls dieselbe Nachlässigkeit und Gleichgültigkeit erlauben, wie er dies beispielsweise im Finanz- und Bankengewerbe getan hat! Denn einen Zusammenbruch des Weltfinanzmarktes übersteht der Staat ohne Mühen, doch ein Zusammenbruch des Agrarmarktes dagegen nicht; noch heute zeugt der Fall des Alten Reiches in Ägypten davon, was einer Gesellschaft widerfährt, die ihre Menschen nicht mehr ernähren kann. Es ist also unter allen Umständen darauf zu achten, dass die lebensnotwendigen Agrarprodukte möglichst im Land hergestellt werden, dass die Bauern einen Nettoverdienst von Facharbeitern haben und das hiesige Kulturland erhalten bleibt. Denn im Bezug auf Ackerbau- und Viehzucht sollte man sich nicht von den einfältigen Freihandels- und Marktdemagogen leiten lassen, denn hierin gibt es keine Gegenmittel mehr, wenn einmal die Versorgung zusammengebrochen ist.

@JohnBowie @klausunblutig

@JohnBowie: Ihr Kommentar ist nur zynisch, aber verantwortungslos und wohl, zu Ihren Gunsten, von Unwissenheit, getragen.
Das Bestäuben von Blüten fast aller Pflanzen durch Bienen ist für den Planeten von existentieller Bedeutung.

@klausunblutig: Ihre Feststellung ist zum Teil richtig, doch bin ich der Auffassung, daß wir Menschen nicht nur Schädling sind, sondern eben eine sehr erfolgreiche, kulturelle und innovative Spezies. Wir haben die heutigen Probleme zu einem guten Teil selbst geschaffen, vermutlich auch das Bienensterben. So haben wir die Pflicht und Verantwortung für die Tiere UND uns Menschen zugleich für Abhilfe und eine Verbesserung zu sorgen. Ob es gelingt, steht auf einem anderen Blatt. Mit Sicherheit ist mehr als ein Pestizid zu bannen. Es duldet keinen Aufschub, wie einige hier richtig schrieben. Nur Mut!

Mikrowellen

Wer sich nur annähernd mit der Materie beschäftigt, wird zum Ergebnis kommen, dass die Hauptursache für das Bienensterben die Hochfrequenz ist (W-Lan, Handy - GSM, UMTS, LTE, Tetra Behördenfunk etc), welche schön langsam sämtliches Leben auf diesem Planeten stört und sehr bald zerstört haben wird.

Es ist unglaublich, wie sich die Weltbevölkerung von Pseudo-Wissenschaft, gekauften bzw naiven Politikern, von Werbeeinschaltungen lebenden Massenmedien und natürlich den unzähligen von der Hochfrequenztechnik lebenden Industrien veräppeln lässt und von dem in der Wissenschaft seit langem etablierten Konsens der unglaublichen Gefährlichkeit dieser Strahlen offensichtlich noch immer nichts mitbekommen hat.

Ich sage nicht, dass Pestizide, Herbizide etc nicht auch verherrende Folgen haben, nur ist all dies beinahe vernachlässigbar im Vergleich zu den fundamentalen Einflüssen der Hochfrequenz auf den Körper, den Geist und die Gefühle von Lebewesen, inklusive dem Orientierungssinn von Bienen...

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