eigentlich will man doch haben dass den apps der zugriff auf einzelne systemrechte zu verwehren ist und nicht die auswahl an apps aus dem store zu filtern.
zudem bin ich mal langsam streng dafuer dass google oder sonst eine andere instituion mal folgendes implementiert:
1. Apps sind ihrer funktion nach zu klassifizieren: spiel, officeanw., systemtool...
2. fuer diese sind globale richtlinien zu entwickeln was sie maximal an rechten haben duerfen: zb darf kein spiel meine sms-nachrichten lesen duerfen.
3. wenn entwickler ne app einstellen wollen in den store, muessen sie zu jeder systemresource dokumentieren, warum sie diese nutzen wollen: zB "(online)spiel A braucht die resource internet um mit spielern zu kommunizieren, blablabla."
und dies einsehbar machen!!!
4. einrichtung einer stelle die das stichprobenhaft ueberprueft, oder zumindest diese apps die eine gewisse nutzeranzahl ueberschreiten.
Man kann zwar nicht den Namen der App sehen aber man bekommt mit, das man jetzt nur noch gefilterte Apps sehen kann.
Allerdings was tun, wenn es keine Alternative gibt ?
Anstatt zu filtern hätten die Programierer lieber ein App schaffen sollen, das verhindert das die als Privat eingestuften Daten überhaupt versendet werden. Ein App das Dummydaten versendet anstatt der richtigen Daten hätte es auch getan und wäre sicherlich Sinnvoller als einen Filter zu basteln, der die Angebote beschränkt.
Ist die neue Filter-App der Informatiker von der Universität Siegen schon veröffentlicht, oder befindet sich diese noch in Entwicklung?
Weiterte Information hierzu wären nicht schlecht.
Die EU Kommission wäre nie auf diese gute Idee gekommen.
Denn die sind 1. zu aufgebläht und 2. werden sie von Lobbyisten unterwandert.
Sodass aus guten Gesetzen schlechte werden oder zweckentfremdet!
Hoffentlich geschieht bald mal beim Datenschutz, wie wollen nicht Jahre darauf warten müssen.
Es ist im Interesse des Verbrauchers!
Diese App macht nichts weiter, als der Market-Suche einen Filter zu verpassen. Das ist nach kurzem drüber nachdenken doch keine Lösung für irgendein Problem: User, denen Datenschutz wichtig ist, schauen ohnehin auf die Berechtigungen. Andere User installieren sich die App nicht mal - oder werden, wenn man sie dazu zwingt, einen Weg um diese App drum herum finden, wenn sie nun mal Angry Birds & Co. installieren wollen.
Gibt besseres:
Wirklich nützlich ist es nur, Apps nachträglich die Berechtigungen zu entziehen. Am Besten in der Kategorie ist PDroid, dafür braucht man aber eine Menge Erfahrung, denn das kann man nur durch das Installieren einer eigenen Firmware bekommen. Google hat auch deutlich gemacht, dass sie nicht wollen, dass das zu einfach gemacht wird (Quelle: Cyanogenmod Forum).
Es gibt außerdem Apps, die das Installationspaket anderer Programme modifizieren, um Berechtigungen zu entfernen. Leider werden die Berechtigungen ersatzlos entfernt, sodass Apps dann oft abstürzen.
Bei gebrandeten Smartphones zahlt man doppelt.
1.) mit seinen eigenen Daten
2.) mit seinem gekauftem Datenvolumen
ohne daß an die gebrandeten Programme loswerden oder nachhaltig deaktivieren kann.
Es gibt einige Apps, bei denen man bestimmten anderen Apps Rechte entziehen kann. Um diese jedoch nutzen zu können braucht man einen Rootzugriff, der erst umständlich aktiviert werden muss.
Man hat also die Wahl zwischen einem Programm, das von irgendwelchen Leuten, bei denen man nicht die Absicht kennt, zu nutzen, welches dann wirklich vollen zugriff auf das komplette System hat, um ein paar andere Apps zu beschränken
oder
Man installiert nur die Apps, deren Datenschutzbedingungen man ruhigen Gewissens zustimmen kann
oder
Man hofft, dass irgendwann google selbst eine Möglichkeit hinzufügt für bestimmte Programme den Zugriff auf bestimmte Daten zu sperren.
Aber hat noch viel Potenzial nach oben! Die Filter Funktion funktioniert einwandfrei oder bis jetzt habe ich keine groben Fehler gesehen! Was halt noch besser wäre nicht nur ein Filterfunktion sondern eine Funktion, die dass dann verhindern! Aber dann müsste auch geklärt werden, ob die Macher des Programms auch die Rechte bzw. Befugnisse für weitere Funktionen hätten! Denn dann würde man in das Programm einer anderen Firma eingreifen, also was ich damit sagen will, wie sieht es mit der juristischen Situation aus!
Ein weiterer Punkt ist noch, wer garantiert mir, dass dieses Programm mich nicht ausspioniert? Daher wenn man für Transparenz kämpft, dann sollte man bei sich selbst am besten Anfangen!
beim Iphone kann ich doch unter Datensicherheit genau einsehen und auch sperren, welche Apps Zugriff auf zB die Kontakte haben. Oder handelt es sich um ein Androidproblem?
Warum das Tagesschauapp jetzt nach 3 Monaten Laufzeit über 500 MB Speicherplatz belegt, ist übrigens auch nicht nachvollziehbar und hinterlässt einen merkwürdigen Eindruck...
Zuallererst sollte jeder Benutzer selber kritisch hinsehen: eine Kochrezepte-App installiere ich nicht, wenn "Zugriff auf Adressbuch" erforderlich ist!
ZU: "zu jeder systemresource dokumentieren, warum sie diese nutzen wollen"
Tun viele Entwickler - aber der Benutzer kann das nicht nachprüfen.
Häufig ist auch schwierig, einem Laien zu vermitteln, welche Daten warum wofür nötig sind. Auch kann "internet" SEHR viel verschiedenes bedeuten, ebenso wie "sdcard-Zugriff".
Hier wäre mehr Unterscheidung nötig: praktisch jede App kann irgendwie auf "internet" zugreifen. Nur zwischen "voller Zugriff" und "gar nicht" zu unterscheiden ist witzlos.
nach dem Installieren nach meinem Standort fragt, wird es von mir sofort wieder gelöscht. Im übrigen laufe ich häufig im Flugmodus herum, und der Ortungsdienst ist grundsätzlich immer ausgeschaltet. Lade ich dann ein Programm runter, und beim Öffnen verlangt es von mir, den Ortungsdienst zu aktivieren, lehne ich erst mal ab, und damit ist für mich klar, das Programm fliegt raus!
So einfach geht das!
Ja ich habe mich sehr kurz gefasst und stark verallgemeinert, dass man auch noch versteht, was kern der sache ist ohne ins letzte detail gehen zu muessen.
Das problem sehe ich zb darin, dass ich bei ner app fast grundsätzlich den internetzugriff freigeben muss, und das so allgemein, dass das ding entweder einfach nur seine normale kommunikation betreibt ueber zugesicherte ports oder gar in meinen anderen ports rumschnueffelt, ohne dass ich darueber informiert werde.
Andererseits der SDkartenzugriff: ich hab kein problem damit dass dein programm daten auf meiner 'platte' ablegen will, allerdings habe ich ein problem damit, wenn das app ausserhalb seines 'speicherbereichs' rumschnueffelt... In den Einstellungen nicht voneinander unterscheidbar und nirgendswo ordentlich dokumentiert fuer den user.
klar kann nicht jeder nutzer anfangen die komplette dokumentation zu lesen, weshalb ich wie oben gesagt richtlinien und deren einhaltung fordere: alles auf ein blick und kontrolliert.
ein bissel ander problemstellung vorbei
eigentlich will man doch haben dass den apps der zugriff auf einzelne systemrechte zu verwehren ist und nicht die auswahl an apps aus dem store zu filtern.
zudem bin ich mal langsam streng dafuer dass google oder sonst eine andere instituion mal folgendes implementiert:
1. Apps sind ihrer funktion nach zu klassifizieren: spiel, officeanw., systemtool...
2. fuer diese sind globale richtlinien zu entwickeln was sie maximal an rechten haben duerfen: zb darf kein spiel meine sms-nachrichten lesen duerfen.
3. wenn entwickler ne app einstellen wollen in den store, muessen sie zu jeder systemresource dokumentieren, warum sie diese nutzen wollen: zB "(online)spiel A braucht die resource internet um mit spielern zu kommunizieren, blablabla."
und dies einsehbar machen!!!
4. einrichtung einer stelle die das stichprobenhaft ueberprueft, oder zumindest diese apps die eine gewisse nutzeranzahl ueberschreiten.
Fast schön.
Man kann zwar nicht den Namen der App sehen aber man bekommt mit, das man jetzt nur noch gefilterte Apps sehen kann.
Allerdings was tun, wenn es keine Alternative gibt ?
Anstatt zu filtern hätten die Programierer lieber ein App schaffen sollen, das verhindert das die als Privat eingestuften Daten überhaupt versendet werden. Ein App das Dummydaten versendet anstatt der richtigen Daten hätte es auch getan und wäre sicherlich Sinnvoller als einen Filter zu basteln, der die Angebote beschränkt.
Neue Filter-App der Uni Siegen - schon verfügbar?
Ist die neue Filter-App der Informatiker von der Universität Siegen schon veröffentlicht, oder befindet sich diese noch in Entwicklung?
Weiterte Information hierzu wären nicht schlecht.
sehr gut....
Die EU Kommission wäre nie auf diese gute Idee gekommen.
Denn die sind 1. zu aufgebläht und 2. werden sie von Lobbyisten unterwandert.
Sodass aus guten Gesetzen schlechte werden oder zweckentfremdet!
Hoffentlich geschieht bald mal beim Datenschutz, wie wollen nicht Jahre darauf warten müssen.
Es ist im Interesse des Verbrauchers!
Warum wird darüber nun berichtet?
Diese App macht nichts weiter, als der Market-Suche einen Filter zu verpassen. Das ist nach kurzem drüber nachdenken doch keine Lösung für irgendein Problem: User, denen Datenschutz wichtig ist, schauen ohnehin auf die Berechtigungen. Andere User installieren sich die App nicht mal - oder werden, wenn man sie dazu zwingt, einen Weg um diese App drum herum finden, wenn sie nun mal Angry Birds & Co. installieren wollen.
Gibt besseres:
Wirklich nützlich ist es nur, Apps nachträglich die Berechtigungen zu entziehen. Am Besten in der Kategorie ist PDroid, dafür braucht man aber eine Menge Erfahrung, denn das kann man nur durch das Installieren einer eigenen Firmware bekommen. Google hat auch deutlich gemacht, dass sie nicht wollen, dass das zu einfach gemacht wird (Quelle: Cyanogenmod Forum).
Es gibt außerdem Apps, die das Installationspaket anderer Programme modifizieren, um Berechtigungen zu entfernen. Leider werden die Berechtigungen ersatzlos entfernt, sodass Apps dann oft abstürzen.
Bei gebrandeten Smartphones
Bei gebrandeten Smartphones zahlt man doppelt.
1.) mit seinen eigenen Daten
2.) mit seinem gekauftem Datenvolumen
ohne daß an die gebrandeten Programme loswerden oder nachhaltig deaktivieren kann.
Nett, aber....
....zu kurz gesprungen.
Aber: btw, für was braucht die Tagesschau-App meinen Standort???
Problem der Rechte
Es gibt einige Apps, bei denen man bestimmten anderen Apps Rechte entziehen kann. Um diese jedoch nutzen zu können braucht man einen Rootzugriff, der erst umständlich aktiviert werden muss.
Man hat also die Wahl zwischen einem Programm, das von irgendwelchen Leuten, bei denen man nicht die Absicht kennt, zu nutzen, welches dann wirklich vollen zugriff auf das komplette System hat, um ein paar andere Apps zu beschränken
oder
Man installiert nur die Apps, deren Datenschutzbedingungen man ruhigen Gewissens zustimmen kann
oder
Man hofft, dass irgendwann google selbst eine Möglichkeit hinzufügt für bestimmte Programme den Zugriff auf bestimmte Daten zu sperren.
ich habe die App. mal getestet und finde sie ok,
Aber hat noch viel Potenzial nach oben! Die Filter Funktion funktioniert einwandfrei oder bis jetzt habe ich keine groben Fehler gesehen! Was halt noch besser wäre nicht nur ein Filterfunktion sondern eine Funktion, die dass dann verhindern! Aber dann müsste auch geklärt werden, ob die Macher des Programms auch die Rechte bzw. Befugnisse für weitere Funktionen hätten! Denn dann würde man in das Programm einer anderen Firma eingreifen, also was ich damit sagen will, wie sieht es mit der juristischen Situation aus!
Ein weiterer Punkt ist noch, wer garantiert mir, dass dieses Programm mich nicht ausspioniert? Daher wenn man für Transparenz kämpft, dann sollte man bei sich selbst am besten Anfangen!
Versteh ich nicht so ganz,
beim Iphone kann ich doch unter Datensicherheit genau einsehen und auch sperren, welche Apps Zugriff auf zB die Kontakte haben. Oder handelt es sich um ein Androidproblem?
Warum das Tagesschauapp jetzt nach 3 Monaten Laufzeit über 500 MB Speicherplatz belegt, ist übrigens auch nicht nachvollziehbar und hinterlässt einen merkwürdigen Eindruck...
@thinkfirst: selber hinsehen / Resourcen dokumentieren
Zuallererst sollte jeder Benutzer selber kritisch hinsehen: eine Kochrezepte-App installiere ich nicht, wenn "Zugriff auf Adressbuch" erforderlich ist!
ZU: "zu jeder systemresource dokumentieren, warum sie diese nutzen wollen"
Tun viele Entwickler - aber der Benutzer kann das nicht nachprüfen.
Häufig ist auch schwierig, einem Laien zu vermitteln, welche Daten warum wofür nötig sind. Auch kann "internet" SEHR viel verschiedenes bedeuten, ebenso wie "sdcard-Zugriff".
Hier wäre mehr Unterscheidung nötig: praktisch jede App kann irgendwie auf "internet" zugreifen. Nur zwischen "voller Zugriff" und "gar nicht" zu unterscheiden ist witzlos.
Sobald ein Programm
nach dem Installieren nach meinem Standort fragt, wird es von mir sofort wieder gelöscht. Im übrigen laufe ich häufig im Flugmodus herum, und der Ortungsdienst ist grundsätzlich immer ausgeschaltet. Lade ich dann ein Programm runter, und beim Öffnen verlangt es von mir, den Ortungsdienst zu aktivieren, lehne ich erst mal ab, und damit ist für mich klar, das Programm fliegt raus!
So einfach geht das!
@MyNung
Ja ich habe mich sehr kurz gefasst und stark verallgemeinert, dass man auch noch versteht, was kern der sache ist ohne ins letzte detail gehen zu muessen.
Das problem sehe ich zb darin, dass ich bei ner app fast grundsätzlich den internetzugriff freigeben muss, und das so allgemein, dass das ding entweder einfach nur seine normale kommunikation betreibt ueber zugesicherte ports oder gar in meinen anderen ports rumschnueffelt, ohne dass ich darueber informiert werde.
Andererseits der SDkartenzugriff: ich hab kein problem damit dass dein programm daten auf meiner 'platte' ablegen will, allerdings habe ich ein problem damit, wenn das app ausserhalb seines 'speicherbereichs' rumschnueffelt... In den Einstellungen nicht voneinander unterscheidbar und nirgendswo ordentlich dokumentiert fuer den user.
klar kann nicht jeder nutzer anfangen die komplette dokumentation zu lesen, weshalb ich wie oben gesagt richtlinien und deren einhaltung fordere: alles auf ein blick und kontrolliert.
Hilfe beim Hinsehen..
find ich gut. Wer schlecht gucken kann kauft sich schließlich auch eine Brille.
So ein Programm kann glatt Geld wert sein.