Wer den Stern-Journalisten Hans-Ulrich Jörges zuletzt zweimal bei seinen Auftriten bei Anne Will erlebt hat der weiß dass da absoluter Wahkampfmodus für Steinbrück das Motto ist.
Dazu passt auch dieser Angriff auf Brüderle!
Keiner weiß was da wirklich passiert ist, aber alleine die Tatasache dass diese Stern-Journalistin erst ein Jahr später und pünktlich zu dem Termin an dem Brüderle zum Spitzenkandidaten ernannt wird, mit diesem Vorwurf an die Öffentlichkeit geht ist sehr bezeichnend.
Ich bin kein Freund der FDP oder von Brüderle aber hier wird mir mit den Auftritten von Jörges und mit diesen Vorwürfen gegen Brüderle zum "richtigen" Zeitpunkt zu eindeutig Wahlkampf gemacht.
Das hat mit der eigentlich zu erwarteneden Objektivität der Medien absolut nichts mehr zu tun!
"Jörges und Stern machen Wahlkampf für Steienbrück"
sie sollten sich mal ernsthaft fragen wer durch dauerberieselung mit dem thema fdp am meisten wahlwerbung macht.
sicher nicht ein vermutet spd-nahes journalistengespann das sehr genau weiss, das keine publicity zu schäbig sein kann, um mit öffentlicher präsenz eben diese zu erzeugen.....
so naiv sind weder journalisten noch politiker. siehe wahlkampfergebniss der letzten landtagswahlen!
Wenn man sich als Journalistin um Mitternacht an einer Hotelbar zu einem angeheiterten Politiker setzt, braucht man sich über eine Anmache wundern. Mal im Ernst, was hat sie eigentlich erwartet?
Ich will Sexismus nicht verharmlosen. Ich kann allerdings verstehen, warum manche hier eine Kampagne gegen Brüderle vermuten.
Darüber hinaus ist es mit Anmachen auch so eine heikle Sache. Wenn der Frau der Mann gefällt, dann fühlt sie sich geschmeichelt, wenn sie seine Gefühle nicht erwidert, dann ist es plötzlich Sexismus.
Die Journalistin erreicht vor allem nur eins: Eine Verharmlosung des Begriffes Sexismus und einen Schlag ins Gesicht für Frauen, deren Abhängigkeitssituation gegenüber einem Vorgesetzten wirklich unangemessen ausgenutzt wurde. Wo kommen wir hin, wenn jeder misslungene Annäherungsversuch zur Straftat wird?
Zitate Kubicki: "Denn natürlich rutscht einem da schon mal eine lockere und nicht gelungene Bemerkung heraus" ... "Jetzt muss ich damit rechnen, dass das gegen mich verwendet wird."
Schade, dass nicht alle Politiker diese Einsicht haben: Wenn man nix zu sagen oder mit einem bestimmten Thema nichts zu tun hat - Klappe halten.
Es ist wie bei Verhaftungen: "Alles was Sie sagen, kann gegen Sie verwendet werden."
Offensichtlich kann Kubicki sich selbst nicht unter Kontrolle halten, wenn laut seinen eigenen Aussagen mal etwas "rausrutscht". Gleichzeitig lässt das auf sein Frauenbild schließen, wenn solche Gedanken in ihm drin sind.
Jetzt will er sich von Journalistinnen fernhalten. Das klingt ja so, als wären die Frauen schuld am Sexismus....weil...na weil sie nun mal Frauen sind. Oh mann! Kubicki....
Da ist wirklich eine Debatte nötig, wenn manche es bis heute noch nicht begriffen haben!
Also ich sag mal ehrlich: hier scheinen alle Kommentatoren wohl der männlichen Generation anzugehören und alle haben offensichtlich nicht verstanden, dass Frauen kein Freiwild für sie sind!! Schämt euch!!
Denn es blieb an diesem Abend nicht nur bei diesen beiden Anzüglichkeiten, sondern Brüderle soll sogar zudringlich geworden sein (Kussversuch), wie es sowohl vom Spiegel als auch von anderen seriösen Nachrichtenquellen bestätigt wird! Darüber hinaus soll dass kein Einzelfall gewesen sein, wenn man mal die Twitter-Debatte verfolgt. Daher ist dass, was Brüderle hier gemacht hat, möglicherweise sogar strafbar gewesen (siehe dazu mal § 177 StGB):
http://dejure.org/gesetze/StGB/177.html
Dort bitte mal die Absätze 1 + 5 lesen. Und von daher ist dass, was Brüderle hier gemacht hat, eben keine Lappalie mehr, sondern eine deutliche Überschreitung der roten Linie und verabscheuungswürdig! Denn: Brüderle ist verheiratet! Was soll seine Frau darüber denken?? Brüderle gefährdet seine Ehe!!
Spitzenkandidat kann Herr Brüderle in diesem Leben nicht mehr werden. Dafür ist er nicht in der richtigen Partei. Mehrheitsbeschaffer ist treffender. Sexistische Bemerkungen werden sich nicht aus der Welt schaffen lassen. Sie dürfen nicht an/gegen eine Person, eine Gruppe gerichtet sein. Das wird sich doch einrichten lassen.
Es soll ja vorkommen, dass Frauen an Männer solche Sprüche richten. Die sind dann in der Regel nicht getroffen, fühlen sich eher "angestachelt". Deshalb fehlt ihnen wohl das Verständnis in der Gegenrichtung.
Generell finde ich Sexismus abstoßend. Jede Frau hat das Recht zu bestimmen, wo ihre Grenzen sind, und selbiges muss Mann respektieren.
Allerdings teile ich auch die Meinung, dass Jörges seine Nähe zur SPD sehr offen zeigt, zu offen, um genau zu sein. Daher liegt der Verdacht nahe, dass hier eine Schmutzkampagne läuft, speziell wenn man bedenkt, dass alles schon ein Jahr zurückliegt und der Zeitpunkt teuflisch gut gewählt wurde. Gerade in letzter Zeit kommt es immer wieder zu Vorverurteilungen - ich erinnere an diverse Dr.-Titel-Affären, die merkwürdigerweise immer nur die Union oder die FDP betreffen und von einem SPD-Mitglied ausgehen, Scheinbar sind alle anderen Parteien diesbezüglich unfehlbar. Aber auch die Schelte gegen Steinbrück ist absolut übertrieben. Ich würde wünschen, dass die politische Diskussion mehr sachliche Themen adressiert.
es gilt noch immer die Unschuldsvermutung oder waren Sie etwa an besagter Hotelbar dabei? Für den Mann insgesamt ist diese Diskussion eine Gratwanderung. So sehe ich Sexismus durchaus als ein Problem, aber es gibt doch Abstufungen zwischen einem gelungenen Scherz, einem schlechten Witz und klarer sexueller Belästigung.
Lassen wir die Ehefrau mal aus dem Spiel, dann könnte man das ein oder andere auch als ungeschickten Flirtversuch und eine massive Fehlinterpretation werten. Und da gilt das, was 26. Januar 2013 - 16:48 — EinPragmatiker bereits gesagt hat:
Darüber hinaus ist es mit Anmachen auch so eine heikle Sache. Wenn der Frau der Mann gefällt, dann fühlt sie sich geschmeichelt, wenn sie seine Gefühle nicht erwidert, dann ist es plötzlich Sexismus.
Schade, dass es auch Frauen gibt, die dazwischen nicht differenzieren können. Ich gehe ja auch nicht bei jedem dummen Witz über Männer auf die Palme.
Ich kann den Herrn Brüderle und die restliche Truppe der FDP nicht ausstehen und will sie nie wieder sehen.
Aber es reicht, wie weit sich die Medien in das Privatleben einmischen!
Jeder Mensch macht mal Fehler und auch wenn man mal eine Frau angetrunken anspricht und was falsches sagt... das passiert Männern dauernd, es war weder ein Angriff noch Beleidigung! Also man sollte es einfach missachten!
Es ist ja nicht so als hätte Herr Brüderle mehrere Seiten seiner Dissertation abgeschrieben und glaubt nun damit durch zu kommen! ;)
Es ist schon sehr interessant, nachzulesen, wie einige Kommentatoren (vor allem unsere gute Frau Roth, aber auch in diesem Forum) meinen, Hernn Brüderle's Verhalten sei Sexismus, während andere meinen, das sei nun wirklich nicht so schlimm. Das geschilderte Verhalten ist in der Tat Sexismus, und wenn es stattgefunden hat, darf Herr Brüderle sich gern dafür entschuldigen. Aber wer hat denn bisher bewiesen, dass es überhaupt stattgefunden hat? Eine Journalistin, die meint, ihr müsse NACH EINEM JAHR plötzlich der Hut hoch gehen, dazu noch zu günstiger Gelegenheit? Das ist nicht nur unglaubwürdig, das ist geradezu lachhaft! Und wenn Herr Kubicki meint, er habe sich so wenig unter Kontrolle, dass ihm ähnliches geschehen könne, dann ist er wirklich gut beraten, sich von dieser Art von Jornalistinnen fernzuhalten. Aber warum gleich von allen Journalistinnen? Ist mir nicht ersichtlich.
Grundsätzlich finde ich es ja schön, dass über Sexismus diskutiert und Sexismus thematisiert wird. Denn zweifelsohne ist Sexismus ein Problem in unserer Gesellschaft.
Mir ist die ganze Debatte nur viel zu einseitig. In typischer Schwarz-Weiss-Manier wird hier ein Bild gezeichnet, wo die Männer immer die Täter und die Frauen immer die Opfer sind. Das mag in der Fantasiewelt von radikalen Feministinnen so sein, aber nicht in der Wirklichkeit.
Es gibt auch Sexismus von Frauen gegenüber Männern, und dies nicht zu knapp. Dümmliche Sprüche, körperliche Zudringlichkeiten. Eine ältere Dame, die einem jungen Mann in den Schritt greift und dann scherzt, sie habe ja "nur mal testen" wollen. Kolumnen, wo Journalistinnen alle Stereotypen von der "Männer-Herde" bedienen dürfen, "triebgesteuert", "sind eben alle Machos" usw. Wer als Journalist so über Frauen schreiben würde, wäre seinen Job los.
Sexismus muss thematisiert und geächtet werden, egal, ob er von Männern oder von Frauen kommt.
"der männlichen Generation anzugehören"
Was genau ist die männliche Generation?! Ich würde mich derjenigen Generation zurechnen, die zwar (auch als Mann) von den Früchten der Frauenbewegung hochgradig profitiert. Die aber zugleich den Hau-Drauf-Feminismus ala Schwarzer als antiquiert und übertrieben empfindet. Quotenregel, sprachliche Innen-Korrektheit etc. erscheinen mir wie ein Relikt aus einer fernen Zeit. Die jüngere Generation (ich habe das 30. Lebensjahr auch schon überschritten) sieht die Dinge schlicht unverkrampfter.
Ich bin übrigens froh, dass es den Unterschied zwischen den Geschlechtern gibt und gegen Sex habe ich auch nichts einzuwenden. Dass der ein oder andere weniger geschickt mit dem Medium der Sprache umzugehen weiss, muss man schlicht aushalten. Ich fuhr gestern im Zug mit einem rheinischen Kegelverein (w). DAS war Sexismusgerede am laufenden Band und es hat mich nicht im Mindesten gestört.
Die Tatsache, dass die Journalistin erst jetzt bemerkt hat, dass sie sich belästigt gefühlt hat, zeigt eigentlich klar, dass es keine war. Wenn eine Frau wirklich so angemacht wird, dass es ihr lästig wird und sie sich sogar bedrängt fühlt, dann wird sie es in so einem Fall doch sofort kund machen und nicht erst ein Jahr warten. Wir reden hier nicht von einer Vergewaltigung, sondern von Sprüchen oder evtl. Kussversuchen. Eine Frau in ihrem Alter wird sich doch gegen so einen alten Kerl klar wehren können und nicht eingeschüchtert ein Jahr lang schweigen.
Das ist doch alles ein Witz und hat absolut nichts mit Sexismus zu tun. Damit will ich nichts verharmlosen oder Männer in Schutz nehmen, die Frauen nur als Objekt der Begierde sehen, aber ich bezweifle sehr, dass es hier schon strafbar war.
Es wäre jedoch angebracht, dass er ehrlich und offen sich dazu äußert und Stellung bezieht, sonst wird dies wieder so aufgebläht, dass man es unendlich breittreten wird. Mücke-Elefant-Effekt!
...wären plötzlich Komplimente etc. verboten, wo soll das hinführen?
Natürlich darf man keinesfalls aufdringlich oder anzüglich werden, und sobald man merkt, dass die Frau gegenüber dem nicht zugetan ist, sollte man es auch gefälligst unterlassen.
Ich mache Frauen auch Komplimente, lässt das auf mein Frauenbild schließen? Wie wollen Sie eigentlich eine Frau finden, wenn solche Sachen wie Komplimente verboten sind, und jeder Verstoß dagegen sofort Sexismus ist?
Und ich meine wie gesagt ganz normale Komplimente, alles, was darüber hinaus gehen sollte, gehört nicht in dieses Gespräch, dass kann man sich nach Belieben auch für später aufheben, wenn die Frau nicht abweisend ist. Es ist halt immer eine Gratwanderung, und man kann auch Interesse signalisieren, ohne persönlich zu werden.
Diese Debatte ist so unglaublich überzogen! Mal abgesehen von der Situation, mit einem trinkfreudigen Politiker um 24:00 in einer Hotelbar zu sitzen, seit wann ist eine Anmache und sei sie noch so billig und plump bitte Sexismus?
Sexismus ist meines wissensnach herabwürdigendes Verhalten dem jeweils anderen Geschlecht gegenüber. Doch wenn jemand Interesse an einer anderen Person hat, wertet er sie doch eher auf!
Es ist schließlich ihre Sache wie sie darauf reagiert. Sie wollte nicht und hat ihm scheinbar keine eindeutige Abfuhr erteilt, weil Brüderles Sprecherin die Situation vorher entschärft hat. Hätte sie es nicht getan wäre es eben den üblichen Gang gefolgt. Das ist normal. Ich kenne keinen Mann der ein Interesse anderer an sich als herabwürdigend empfinden würden.
Wenn doch ist das eher Zeichen eines merkwürdigen Selbstverständnisses.
Das sich natürlich mancher Mann maßlos überschätzt ist ein anderes Thema. Man muss dann als Frau eben klar machen das er keine Chance hat.
Mal im Ernst, worüber wird hier eigentlich diskutiert? Brüderle hat vielleicht eine Journalistin angegraben. Im Sinne der Unschuldsvermutung müßte man jetzt eigentlich erstmal davon ausgehen, dass es nicht so war. Dann gäbe es allerdings nichts konkretes mehr, worüber man diskutieren könnte...
Und bei dieser allgemeinen Seximusdebatte verstehe ich nicht, worauf man hinaus will. Dürfen Männer fremde Frauen jetzt nicht mehr ansprechen? Oder geht man davon aus, das sich viele Männer absichtlich blöd anstellen bei der Anmache und will ihnen das verbieten?
Könnte man nicht mit dem gleichen Recht fordern, dass Frauen etwas lockerer diesbezüglich werden sollten? Ja, es wird viel seltener vorkommen, dass eine Frau einen Mann auf so plumpe Art anbaggert. Aber ungefähr genauso viel seltener wird ein Mann sich dadurch derartig angegriffen fühlen!
Und schließlich: Was hat das jetzt eigentlich alles mit Politik zu tun?
Welchen der Tatbestände hat Brüderle denn erfüllt? Wie hat er die werte Dame genötigt?
1. mit Gewalt,
2. durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben oder
3. unter Ausnutzung einer Lage, in der das Opfer der Einwirkung des Täters schutzlos ausgeliefert ist
Ich denke 1 und 2 können wir ausschließen. Mir erschließt sich aber auch 3. nicht, vielleicht können Sie das noch mal näher erläutern.
Nicht dass wir uns missverstehen - Sexismus sollte nicht bagatellisiert werden. Aber Sie relativieren mit Ihrer Aussage die Straftaten, für die das von Ihnen angeführte Gesetz eigentlich niedergeschrieben ist.
„Das ist doch alles ein Witz … Damit will ich nichts verharmlosen oder Männer in Schutz nehmen, die Frauen nur als Objekt der Begierde sehen,“
Mit Verlaub - genau das tun Sie hier aber.
„und hat absolut nichts mit Sexismus zu tun. …
aber ich bezweifle sehr, dass es hier schon strafbar war.“
Sexismus ist nicht das selbe wie sexueller Übergriff. Es hat auch nichts mit Strafbarkeit zu tun, sondern mit gesellschaftlicher Ungleichheit und Ungerechtigkeit. Und genau diese Probleme anzugehen, versucht diese Debatte.
An alle, die sich darüber empören, dass die Journalistin sich erst jetzt zu Wort meldet: Zum einen ist es wirklich erbärmlich, wie immer wieder versucht wird auf diese Weise Unrecht herunterzuspielen. Als würde sich dadurch der Sachverhalt, mit dem der deutsche Michel sich ja grundsätzlich nicht gern auseinandersetzen mag, unbedeutend. Zum anderen macht es nunmal definitiv einen Unterschied, dass Brüderle sich nun als Spitzenkandidat nach vorne spielt. Wenn mich irgendein unwichtiger Depp auf der Strasse doof anmacht ignoriere ich das sicher zunächst mal. Wenn ich dann aber mitbekomme, dass der Kerl sich für ein prominentes öffentliches Amt bewirbt und möglicherweise in der Zukunft über mein Leben entscheidet muss sowas an die Öffentlichkeit. Ist doch klar, oder? Steckt doch bitte weiterhin den kopf in den Sand, wenn Ihr lieber nicht informiert werden wollt.
Sie schreiben:
"Also ich sag mal ehrlich: hier scheinen alle Kommentatoren wohl der männlichen Generation anzugehören und alle haben offensichtlich nicht verstanden, dass Frauen kein Freiwild für sie sind!! Schämt euch!!"
Vielleicht ist es ja auch so dass nicht jeder gleich alles glaubt was so behauptet wird?
Zumindest die Tatsache dass die Dame erst ein Jahr später und zufällig direkt nach der Benennung Brüderles zum Spitzenkandidaten mit dieser Behauptung an die Öffentlichkeit geht macht diese doch sehr fragwürdig!
Aber es gibt natürlich auch Leute die jede derartige Behauptung einer Frau direkt zum Anlass nehmen entsprechende Paragraphen zu zitieren ohne sich um die Glaubwürdigkeit Gedanken zu machen.
Eines ist klar:
Wenn Brüderle sich daneben benommen hat dann sollte das auch entsprechende Folgen haben.
Aber warum hat die Dame das nicht schon vor einem Jahr öffentlich gemacht?
Vielleicht solte sich ja auch eher die Dame schämen und alle die sofort reflexartig beginnen zu beißen?
Es wird immer Männer geben, die vorwiegend "schwanzgesteuert" agieren, wenn sie einer Frau begegnen.
Als Frau muss ich zugestehen, dass auch ich, wenn ich einem attraktiven Gesprächspartner gegenüber sitze, anders reagiere als wenn mein Gegenüber mich "als Mann" nicht interessiert. Ist mein Verhalten bereits sexistisch, wenn ich denke, dass ein Mann einen knackigen Po hat oder, wenn ich jemandem sage, dass er einen gut trainierten Körper hat?
Ich glaube jede Frau hat bereits "plumpe Anmachen" erlebt, aber dann muss man das in der Situation auch offen aussprechen und wenn Mann zudringlich wird, gibt es notfalls einen auf die Nase (geht auch verbal).
Meistens ist bereits ersteres einem Mann so peinlich, dass sich alles andere erübrigt! Hier geht es ganz klar nur um eine Story zur passenden Zeit. Ich arbeite in einem vorwiegend von Männern geprägten Beruf und finde, wenn man als Journalistin in solchen Situationen nicht entsprechend zu reagieren weiß, hat man den falschen Job.
Ich finde es eine Unverschämtheit, wie hier so manche Rainer Brüderle niedermachen, nur weil er ein paar Annäherungsversuche unternommen hat, die der Frau nunmal nicht gefallen haben. Wir müssen uns klar machen, dass uns Männern das Recht bleiben muss, Annäherungsversuche gegenüber einer Frau zu starten und es bei ihr zu versuchen. So läuft das instinktive Verführungsspiel zwischen einem Mann und einer Frau ab. Die Frau wirbt mit ihren sexuellen Reizen und der Mann versucht sein Glück bei ihr. Wenn sie ihm nicht gefällt, muss sie seine Annährungsversuche abwehren und der Mann muss dies auch akzeptieren. Aber man kann keinen Mann dafür verurteilen, dass er sein sexuelles Verlangen gegenüber einer Frau zum Ausdruck bringt. Denn dann kann man schon das harmlose Ansprechen einer Frau als eine Belästigung verurteilen.
Möglicherweise hat die Journalistin ihren Berufskolleginnen einen Bärendienst erwiesen. Kein Politiker wird zukünftig eine Journalistin in seine Nähe lassen oder auch Intervies geben, bei denen man nur zu Zweit ist.
Wenn ich als Mann irgendwelche Bemerkungen gegenüber Frauen mache, dann nur bei solchen, die ich kenne und von denen ich weiss, dass sie einen, auch manchmal zweifelhaten Spaß, verstehen.
"Denn natürlich rutscht einem da schon mal eine lockere und nicht gelungene Bemerkung heraus", so Kubicki. Ein (wahrscheinlich ungewolltes) Eingständnis wie tief verwurzelt Sexismus im Denken einiger ist.
... aber es ist doch schon seltsam, dass diese Journalistin über ein Jahr gebraucht hat um die Sache ausgerechnet jetzt an die an die Öffentlichkeit zu bringen wo Brüderle zum Zugpferd des FDP - Wahlkampfs gekürt wurde. Das hat schon ein "Geschmäckle".
Sie schreiben:
"Zum anderen macht es nunmal definitiv einen Unterschied, dass Brüderle sich nun als Spitzenkandidat nach vorne spielt. Wenn mich irgendein unwichtiger Depp auf der Strasse doof anmacht ignoriere ich das sicher zunächst mal. Wenn ich dann aber mitbekomme, dass der Kerl sich für ein prominentes öffentliches Amt bewirbt und möglicherweise in der Zukunft über mein Leben entscheidet muss sowas an die Öffentlichkeit. Ist doch klar, oder?"
Sie meinen also dass Brüderle bisher nur "rgendein unwichtiger Depp auf der Strasse" war?
Sorry, aber als Bundeswirtschaftsminister und dann Fraktionsvorsitzender im Bundestag war er schon seit vielen Jahren prominent in den ersten Reihen der Politik! Das ist nun wirklich ein unsiniges Argument dafür dass diese Journalistin ein Jahr gewartet hat!
Diese Stern-Journalistin ist genau wie ihr Chef Hans-Ulrich Jörges bei seinen Auftritten im TV bei Anne Will eindeutig auf Wahlkampftour für Steinbrück!
Für allen anderen als den brühmten Alpharüden ist es wirklich schon schwer genug, wenn jetzt ein mißlungenes Kompliment schon zum Beweis des Sexismus herhalten muss, ist das wahnsinnig unfair den Männern gegenüber, die darauf angewiesen sind ihre Herzdame noch ganz klassisch (durch ansprechen! das ist ja wohl noch kein sexismus!!) kennenzulernen.
Das einem da mal rhetorisch was verrutscht ist einem selbst meist peinlich genug, aber gegen darauf aufbauende öffentliche bloßstellung als sexueller Missetäter möchte ich mich verwahren, das ist nicht unterstützenswert.
Das Leben in einer gesellschaft, in der aus Prinzip der Mann der Frau hinterherrennt, ist schlußendlich Ursache eines solchen Verhaltens wie Brüderles.
Erstmal ist jeder Mensch unschuldig solange seine Schuld nicht bewiesen ist. Und momentan gibt es nur ein paar Anschuldigungen von einer Journalistin. Punkt.
Eine Journalistin die 29 Jahre ist und wahrscheinlich mitten im Leben steht und aus der Disco härtere Sprüche gewohnt sein müsste.
Hier gibt es schon tolle Argumente! Die Aussage vom "schwanzgesteuerten" Mann ist wirklich nett! Ich kenne viele Situationen, in denen ich innerlich gegrinst habe, weil manchen Frauen offenbar ihr "Denkzentrum" einen Meter tiefer gerutscht war. Nun ja...Fortpflanzung ist nun mal das Hauptziel der Evolution.
Annäherungsversuche gibt es wohl von beiden Seiten ständig. Die Frage ist nur, wie man damit jeweils umgeht.
Ich kann jede Frau verstehen, die nicht mit dem Politiker XY allein zusammen sein will, weil der ggf. übergreifend wird. Ich kann aber auch jeden Politiker verstehen, der nicht mehr allein mit einer Journalistin XY sein will, weil die ja anschließend irgendetwas behaupten kann....
Natürlich gehören zu Sexismus (bzw. sexuellen Übergriffen wie hier scheinbar geschehen) immer mindestens zwei - Opfer und Täter. Daher kann ich für die Versteidigungsversuche gegenüber Brüderle absolut kein Verständnis aufbringen - diese gleiten zu sehr in den Bereich des 'victim-blaming' ab; das Opfer hätte unerwünschte Annäherungsversuche durch wie auch immer geartetes Verhalten provoziert (und daher selbst Schuld), einschließlich freizügiger Kleidung, Flirtversuchen, und Alkohol.
Fakt ist, unabhängig vom Geschlecht des Täters (doch meist männlich, da noch immer das als dominant angesehene Geschlecht), dass ungewollte Annäherungsversuche nicht weitergeführt werden sollten, wenn dies offensichtlich wird - egal, wie schön oder weit fortgeschritten der Abend eventuell war, ein 'nein' reicht da vollkommen. Und Wahlkampf oder nicht, Brüderles Schweigen spricht in dieser Hinsicht traurige Bände.
Ich bin enttäuscht, noch nichts zu diesem Thema in den Hauptnachrichten gesehen zu haben.
Na , na , Jungchen , nu lass' ma die Kirche im Dorf !
Das klingt aber sehr nach gespielter Entrüstung , halt wie so oft in den Beiträgen .
Und das brauchen wir in diesem Fall erst recht nicht.
Der Stern titelt mit dem Aufmacher: “Der spitze Kandidat“, was sicherlich im Ton sehr heftig ist und Brüderle in einem Wesenszug charakterisiert, der auf andere Macht- und Funktionsträger der Politik u.U. treffender wäre....!
Natürlich hat das ein Geschmäckle, wenn gerade jetzt, wo Brüderle zum „Hoffnungsträger“ avisiert, die Geschichte öffentlichkeitswirksam lanciert wird, so ähnlich wie bei Steinbrück, wo jetzt auch aus allen Rohren geschossen wird, um ein negatives Bild zu erzeugen....!
Ungeachtet dessen, ist der Kern der Problematik, der offensichtliche Sexismus im Politikbereich, ein latentes Problem, dass nunmehr offensiv „aufgearbeitet“ werden sollte, um hier deutlich Grenzen zu setzen, denn das was jetzt hier offenkundig geworden ist, wird die berühmte Spitze eines Eisberges sein... !
Inwieweit die Debatte „spaltet“ ist mir nicht eingängig- das gerügte Verhalten kann weder relativiert noch akzeptiert werden!
und ich finde unverschämt, dass herr brüderle offentsichtlich angerunken nachts an einer hotelbar frauen anmacht.
aber das ist nicht der punkt, ein in der öffentlichkeit stehender politiker sollte sich solche solche sperentzien grundsätzlich verkneifen. sonst kann es ja durchaus passieren, dass er bald nicht mehr so im rampenlicht steht.
tja und dann kann er es ja machen, getreu dem dem motto: ist der ruf erst ruiniert.
Männer sind auch nur Menschen, auch sie machen Fehler, und wenn Mann angetrunken um Mitternacht eine Frau ein bisschen ungeschickt anmacht, die im Übrigen dem Brüderle nicht ganz unbekannt war, dann ist das nicht besonders schlimmes. Vielleicht unschön für die Frau, eine Entschuldigung wäge gerechtfertigt, wenn sie sich belästigt fühlte, aber kein Notwendigkeit für Trubel gegen die FDP.
Im Übrigen habe ich als Mann auch schon Sexismus von Frauen am eigenen Leib gespührt und das meine ich wörtlich.
Ach ja, wer erinnert sich eigentlich noch so genau an einen solchen "Flirtversuch", der vor über einem Jahr stattgefunden hat. Ich würde es durchaus verstehen, wenn Brüderle das gar nicht mehr so genau weiß.
Und das dieses typische Problem, welches in der ganzen Gesellschaft zu finden ist, plötzlich auf die FDP und ihren Spitzenkannidaten projeziert wird, sagt viel über den Journalismus, insbesondere über den Stern aus. Ich meine, selbst SPD-Politiker geben Brüderle Rückendeckung
Keine Frage, wenn die Anmache, die Annährungsversuche zu weit gehen, dann geht das nicht. Aber wo ist die Grenze? Ausserdem waren Brüderles Sprüche dazu noch ziemlich ... na ja, er ist ein älterer mann.
Aber: Ich bin als Mann oft genug von Frauen angemacht worden, auch von "höher" gestellten. Bis hin, dass mir Frauen an den Hintern fassen und meinen, dass "Mann" das ja nicht so schlimm finden kann und dass das KEINE sexuelle Belästigung ist! Auch Frauen sind nicht nur unschuldig und passiv und Opfer!
Wenn wir die Debatte führen, dann bitte BEIDSEITIG! Und sachlich!
Die Aussage von Herrn Kubiki zeigt deutlich, warum es hier nicht (nur) um eine Kampagne gegen Herrn Brüderle geht, sondern, dass viele den Begriff Sexismus nicht verstanden haben.
Gerade eine Äußerung, dass man nun bestimmte Frauen meiden wird ist Sexistisch. Denn sonst wäre JEDER MANN ein Sexist, der mit schönen Frauen spricht, oder sie ernst nimmt. Denn Herr Kubicki verwechselt hier etwas, nicht der Kontakt zu Frauen ist das Problem, sondern eine Reduzierung einer Frau auf ein "Sexobjekt".
Ich kenne einen Mann aus Pennsylvania (USA) der sagte, dass kein Mann in einen Aufzug mit einer Frau steigt, wenn niemand drittes dabei ist. Wollen wir das?
1. Kubicki sprach davon, dass er weibliche Journalisten nicht mehr in sein Wahlkampf-Fahrzeug mitnehmen werde. Ich gehe davon aus, dass Herr Kubiki dort nüchtern ist.
2. WENN Kubicki mal ein Gläschen zuviel getrunken hat, rutscht einem Menschen mit vernünftigem Verhältnis zum anderen Geschlecht auch keine anzügige Bemerkung über die Oberweite o.ä. raus. Da müsste man schon sturzbetrunken sein. Auch das schließe ich bei einem Politiker aus, der Interviews gibt oder mit Journalisten spricht.
Ich hoffe, jetzt wird klarer, weshalb ich Kubickis Äußerungen kritisiere.
Diskriminierendes Verhalten kann nicht akzeptabel sein. Sei es öffentlich oder getarnt als kleiner gemütlicher Stammtischspruch.
Meines Erachtens sind die Verteidigungsworte einiger Politker für Rainer Brüderle aber genau aus der selben Richtung stammend, wie Brüderles im Raum stehender Sexismus. Vor einigen Tagen erst wurde das Unwort des Jahres 2012 "Opfer-Abo" bekannt gegeben, die Begründung verwies klar darauf, mit diesem Wort würden Frauen "pauschal und in inakzeptabler Weise unter den Verdacht [gestellt werden], sexuelle Gewalt zu erfinden und somit selbst Täterinnen zu sein.".
In der aktuellen Diskussion geht es nicht um sexuelle oder sexualisierte Gewalt, jedoch es geht um das Klima in dem wir leben und um die Frage, ob ein Mensch sich für das Öffentlichmachen, der von ihm erlebten Übergriffigkeit rechtfertigen muss.
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz gilt für das Arbeitsrecht, aber diskriminierendes Verhalten auch im öffentlichen Leben anzugehen, bleibt unsere Aufgabe.
Ich finde es nicht unverschämt, dass Herr Brüderle, als er angetrunken mit einer Journalistin mitternachts an der Hotelbar saß, diese mit Sprüchen angemacht hat. Was ist daran unverschämt? Falls Ihr Sohn (so sie einen haben), ein Mädchen anmacht, ist das unverschämt? Unsinn!
Es geht darum, WAS er gesagt hat. Mir bekannt ist, dass er meinte, dass die Journalistin auch ein Dirndl ausfüllen könne.
Wer meint, DAS sei Sexismus, dem empfehle ich Wiki o.ä.
Allg. Sexismus bedeutet Reduzierung anderer auf das Geschlecht. Das bedarf einer Grundeinstellung und schlägt sich dann auf der faktischen Ebene nieder. Wenn nach längerem Gespräch ein etwas schlüpfriger Satz fällt, ist das nicht Sexismus. Wäre die Journalistin empört gewesen, hätte sie es zum Ausdruck gebracht. Aber beide blieben ja noch an der Bar.
@Linuxpinguin
Ihre Frage, was Brüderles Frau dazu denken soll, hat nichts mit der öffentl. Diskussion zu tun. Wollen Sie ins Eheleben Prominenter schauen? Verabscheuungswürdig!
... schminken sich Frauen eigentlich, brezeln sich auf, tragen Highheels, haben tiefe Ausschnitte usw.?
Doch bestimmt nicht, weil sie Männern nicht gefallen wollen oder nicht "balzen" wollen (schönen Gruß von der Evolution).
Damit will ich keine Grenzüberschreitungen verharmlosen etc., aber mal im Ernst:
Bei vielen Dingen sollten wir Ursache und Wirkung bedenken. Und ich möchte jetzt nicht wieder hören, dass die Frau das nur so macht, damit sie schön ist. Für wen denn?
Und wie gesagt, es geht mir nicht um Grenzüberschreitungen sondern um den ganz normalen Alltag. Wie bei mir im Büro.
@Innin:
Das freizügige Kleidung kein provozierendes Kriterium ist, da stimme ich mit ihnen überein. Aber wenn ein Flirtversuch seitens einer Frau noch nicht einmal zum Anmachversuch vom Mann führen darf, läuft doch etwas verkehrt.
Wenn eine Frau flirtet darf ein Mann definitiv ein schlüpfriges Kompliment machen.
Ob es in diesem Fall so war, steht zwar offen. Aber nach 12 Uhr an einer Bar würde ich es auch nicht ausschließen. (Und wenn er nur von Brüderle Misverstanden wurde)
Sie haben ein wesentliches WORT in Ihrem Kommentar vergessen: " ....um Mitternacht zu einem angeheiterten Politiker .....braucht man sich über eine Anmache NICHT wundern" Kapiert?
Das heißt, Frauen, JournalistINNEN ab 23 Uhr ins Bett? Lesen Sie sich klug: HAMMELSPRÜNGE - Swerden die Augen aufgehen. Und was Brüderle betrifft: pfui Teufel! (Hat er nicht auch etwas, was gut irgendwo in ein "Dirndl" passt???
Lesen Sie "Die Banalisierung des Begriffs Sexismus" von Henryk M. Broder auf welt.de. Der einzige vernünftige Beitrag, den ich zu diesem Thema bislang gelesen habe,
Fakt ist doch wohl: hier koennte kaum Jemand sich ueber Sexismus echauvieren, wenn nicht vor Jahrzehnten das Balzverhalten von Maennchen und Weibchen ihre Fruechte getragen haette...
Broder ist sehr konservativ eingestellt. Und die "Welt" erst recht. Ich bevorzuge es, mir meine eigene Meinung zu bilden - durch möglichst objektive Informationen wie hier, statt irgendwelche Meinungen von Konservative gerade zum Thema Sexismus zu übernehmen.
Sexualität bezeichnet die Gesamtheit der Lebensäußerungen, Verhaltensweisen, Empfindungen und Interaktionen von Lebewesen in Bezug auf ihr Geschlecht, das wie man weiß, männlich oder weiblich ist.
Aus dieser Polarität entsteht Spannung, Erotik oder schlicht (Lebens-)freude.
Dieses "Spiel" der Geschlechter ist das Salz des Lebens.
Liebe politisch korrekten Geschlechtsgenossinnen: Vergesst eure Blutleere, genießt das Leben, seid entspannt und balanciert freud- und lustvoll auf dem Hochseil zwischen Mann und Frau!
Ein Glas rheinland-pfälzischen Weins hilft dabei :-)!
Ist es nicht einfach nur amüsant, begehrt zu werden? ...selbst von einem ältlichen Herrn Brüderle?
Ich finde es gut und richtig, dass dieses Thema offen diskutiert wird. Aber wie vielen anderen Usern hier fehlt auch mir in den Medien die Beleuchtung des Themas von beiden (!) Seiten. Der Teil in dem die Männer Opfer von Sexismus sind wird einfach nicht berücksichtigt. Das allein ist eigentlich schon erstaunlcih sexistisch für eine Sexismusdebatte.
Wenn es schon schwer ist für Frauen das Schweigen zu brechen, wie schwer ist es dann erst für Männer?
ich finde die Diskussion völlig maßlos, natürlich ist Sexismus zu verwerfen, aber jeder Begriff der auf alles und jedes ausgedehnt wird, wird schließlich beliebig, und verharmlost den tatsächlich gemeinten Sinn.
Und wenn der Annäherungsversuch tatsächlich so abgelaufen ist, dann war er eher peinlich für Brüderle.
Als gestandene Frau kann ich sowas parieren, ohne psysische Schäden.
Und mal ehrlich, wenn alle Männer wirklich so konsequant reagieren würden, wie Kubicki es andeutet, das wäre ein Bärendienst densie ihren Kolleginnen geleistet hat.
Und eine Gesellschaft in der man jedes Wort auf die Goldwage legen muss, oder ich als geschlechtsloses Neutrum behandelt würde, wäre mir zu unmenschlich, da lebe ich lieber mit den Schwächen einer menschlichen, auch wenn es manchmal wehtut.
" Hat er nicht auch etwas, was gut irgendwo in ein "Dirndl" passt??? "
Sowas kriegen Sie als Mann in anderen Gesellschaften durchaus mal zu hören. Hier nicht, hier wird natürlich die Prüderie kultiviert. notfalls mit Zwang. Züchtig!
Ihr Beitrag beantwortet leider nicht die entscheidende Frage, wer Opfer und wer Täter ist.
Es gibt wenige Frauen, die legen es ganz bewußt darauf an, den Blick von Männern auf bestimmte Körperteile zu lenken, aus was für Gründen auch immer.
Ich bin kein Sympathiesant von Herrn Kubicki, aber ich kann seine Äußerungen zu diesem Thema gut verstehen.
Jeder (normale) Mann kennt die Grenzen. Ein nettes Wort, ein kleiner Flirt, ist das schon sexistisch? Nein, mitnichten! Wenn hier einige meiner Geschlechtskollegen meinen, mit derben Sprüchen landen zu können, liegen sie sowieso falsch. Ich behaupte, dass sich 99% aller Männer im Beisein von Frauen an die Regeln halten. Trotzdem will ich in einer Männerrunde nicht auf sexistische Witze verzichten. Das verbietet uns keine Frau! Lasst uns doch einfach Männer sein!
Jeder kann ja seine eigene Meinung haben, was er für ein angemessenes Verhalten hält. Ich suche zum beispiel, die Leute, mit denen ich meine Zeit verbringe weitestgehend danach aus. Wie vermutlich jeder andere auch.
Ich mache sexistische Witze wenn mir danach ist und wenn ich denke, dass das i.O. ist. Und wenn es jemandem nicht passt, kann er mir das sagen.
Und damit definiert sich auch schon die einzige Ausnahme: Wenn jemand nicht "Nein" sagen kann, weil er abhängig ist, schutzbefohlen oder einfach zu jung um das zu verstehen, dann ist Sexismus nicht angebracht. Ich erlaube mir das nicht als Ausbilder und nicht als Vorgesetzter und auch nicht als Jugendbetreuer.
Alles andere ist mein Privatvergnügen und auch das von Herrn Brüderle. Wegen mir kann er ihr jeder Sauerei zugeflüstert haben oder ihr auf die Pelle gerück sein. Eine Journalistin, die um mitternacht an derHotelbar auftaucht ist nicht abhängig und sicher volljährig. Wenns also keine Nötigung war: Alles Blabla.
völlig vergessen wird hier in dieser diskussion, das viele politiker aufgrund ihres berufes denken, sie sind halbe götter und können sich alles herausnehmen.....
ich erwarte von einem politiker, dass er sich immer bewusst ist, das er ein öffentliches amt bekleidet und sich auch dementsprechend verhält!
für einen verantwortlich agierenden politiker hat es eine selbstverständlichkeit zu sein, dass er nicht seine gesellschaftliche unzweifelhaft vorhandene machtposion ausnutzt und frauen derbe anbalzt!
das ist ein absolute no-go und auch nicht durch alkohol zu entschuldigen.
das eine journalistin so eine peinlichkeit natürlich dann aufs tapet bringt wann es gerade passt, sollte politker und kommentatoren nicht wundern, sondern eben auch dazu führen das ein politiker so ein verhalten einfach bleiben lässt!
auch die uhrzeit /örtlichkeit kann keine legitimation für dumme anmache sein, da meist die politiker dieselben festlegen.
"..Das passiert Männern dauernd" BRAVO ! Klar - es ist nur ein dauernder Ausrutscher! Im Bundestag wurde in den 90er Jahren dieses Thema ausgeklammert!!!Rita Süssmuth:"Über sexuelle Themen durfte nicht einmal die Frauenministerin referieren -.... alle MAcht, die die Frauen bisher hatten, ist eine "VON MÄNNERN VERLIEHENE MACHT". Kein Wunder, daß die Männer im Plenarsaal fehlten: "FRAUENLEER (Süssmuth). Diese Spezies nimmt sich auch heute noch das Recht heraus, Frauen nach Belieben anzumachen und das sexuelle Tabuthema auszuklammern. Frau ist eben NICHT ein willfähriges Sexualobjekt, wie vielleicht auch Herr Brüderle einsehen muß. Am besten wären "FRAUENFREIE" Gremien, Kneipen, Bars und Interwiews!!!
Das heißt also, Sie unterstützen den Brüderle? STERN ist in diesem Fall lebensnotwendig! Zu viele schauen weg - eben - Kavaliersdelikt - Wegschauen und schweigen!!!
Ich stimme mit Ihren Anmerkungen insgesamt überein, bis auf einen Punkt: "Dass eine Journalistin so eine Peinlichkeit natürlich dann aufs Tapet bringt, wenn es gerade passt, sollte Politker und Kommentatoren nicht wundern, ..."
Dass eine Journalistin so eine Peinlichkeit dann aufs Tapet bringt, wenn es gerade passt, zeugt erstens von äusserst schlechtem Stil und zweitens davon, dass sie über das angeblich Vorgefallene gar nicht entrüstet ist, sondern eine Geschichte mit klarem politischen Hintergedanken ausbreitet, wodurch sich allemal die Frage auftut, ob die Geschichte so tatsächlich stattgefunden hat.
"Vielleicht sollte sich ja auch die Dame schämen..." Haben Sie noch nie davon gehört, dass Mißbrauchsopfer(sh. aktuelle Diskussion) oft jahrzehntelang schweigen? Und diesen "Übergriff" auch noch von einem bekannten Politiker??? Mich an ihrer Stelle hätte es auch nicht nur für einige Zeit die Sprache verschlagen - wahrscheinlich, weil "diese Dame" wußte, welche Welle sie lostreten würde - wie man sieht!
man stelle nur mal die Titel des Stern zusammen und überlege sich, ob diese Bilder nicht auch sexistisch sind - um Auflage zu fördern...
Sexuelle Übergriffe sind nicht zu entschuldigen, die "rote Linie" muss eine bleiben,das Problem ist,dass eine Belästigung dann stattdfindet,wenn sich jemand belästigt fühlt.Da gibt es große Unterschiede-und manches Mal (hier scheint es so zu sein) kommt es darauf an,was der Belästiger beruflich tut,wie er aussieht oder was der Belästiger gerade geworden ist.
Als sichere und deutliche "rote Linie" sehe ich Derbheiten,die direkt und herabwürdigend sind,sowie jede Form von ungefragtem Körperkontakt.Einige scheinen schon Komplimente,die Einladung zum Kaffee oder Fernsehwerbung (Warum sind die Muttis in der Fernsehwerbung immer Frauen und die Leute in der Duschgel-Werbung nackig?) darunter zu rechnen.
Laut Stern wurde eine Entschuldigung ausgesprochen (von Brüderles Pressesprecherin),der Dirndl-Spruch ist die Entschuldigung auch wert,nicht diese Kampagne.
"Diese Spezies nimmt sich auch heute noch das Recht heraus, Frauen nach Belieben anzumachen und das sexuelle Tabuthema auszuklammern."
Männer sind keine separate Spezies. Und das, was Sie hier so schreiben, ist in seiner Verallgemeinerung und Stereotypisierung bereits selbst sexistisch.
Wie ich bereits schrieb: Sexismus von Frauen gegenüber Männern existiert ebenfalls in mannigfaltiger Form, und Männer können sich nur genau so schwer oder vielleicht sogar nich schwerer gegen diesen Sexismus zur Wehr setzen, weil Mann dann als Weichei abgestempelt wird.
Für meinen Geschmack ist die von manchen in dieser Debatte zur Schau getragene Empörung viel zu selbstherrlich und einseitig.
Ich frage mich, ob es seitens der Journalistin Provokationen oder persönliche Annäherungsversuche gegeben hat. Wenn Provokationen, hätte sie eine Mitschuld. Wenn Annäherungsversuche, dann hätte sie sich sexuelle Annäherungen seitens von Herrn Brüderle gewünscht und keiner der beiden wäre schuldig.
Auf jeden Fall bleibt die Frage: was macht eine Journalistin nachts um 12 an einer Bar, während sie mit einem Politiker Alkohol trinkt? Seriösen Journalismus schon mal nicht. Das müsste sie eigentlich auch erklären, so wie Herr Brüderle erklären müsste, was vorgefallen ist. Denn was er gemacht hat, ist an sich natürlich nicht in Ordnung.
"Diese Spezies nimmt sich auch heute noch das Recht heraus, Frauen nach Belieben anzumachen und das sexuelle Tabuthema auszuklammern. Frau ist eben NICHT ein willfähriges Sexualobjekt, wie vielleicht auch Herr Brüderle einsehen muß."
Wer ist "diese Spezies"? Meinen Sie 'Männner' mit "diese Spezies"?
Sorry, vielleicht diskriminieren Sie gerade Männer? Und da Sie es zu generalsieren scheinen, würde ich HIER bei Ihrem Kommentar von Sexismus sprechen!
Nebenbei bemerkt: ich verstehe nicht, was die Aneinandereihung von Behauptungen in Ihrem Beitrag mit dem Fall Brüderle zu tun haben. Vielleicht erklären Sie es mir. Danke.
Die Kommentare, die hier zum Thema zu lesen sind, deuten doch klar darauf hin, dass diese Diskussion weit umfangreicher geführt werden sollte. Wenn Männer nicht in der Lage sind, zwischen einem Kompliment und dummer, grenzüberschreitender Anmache zu unterscheiden ... und das trifft offensichtlich viele ... dann wird es Zeit, dass mehr und offener darüber gesprochen wird. "Sie haben eine tolle Ausstrahlung" ... "ich mag ihre bedachte Art" klingen schon anders als mit Blick auf die Oberweite "Sie können auch ein Dirndl ausfüllen" oder wie fändet ihr Männer es, wenn eine X-beliebige Frau mit Blick auf eure Hose euch auf "dicke Eier?" oder "keine Eier?" anspricht??? Und habt ihr nicht auch alle schon mal länger damit gewartet, bis ihr etwas angesprochen habt, was schon eine Weile zurücklag?
Also, wenn sich jemand "aufbrezelt" - ich tue es FÜR MICH ALLEIN!!!KAPIERT??? Glauben die Männer - Sie gehören wohl dazu - immer noch, daß die Frau für die Männerwelt schön sein will? In erster Linie tut sie das FÜR SICH SELBST!!! Wahrscheinlich neu für Sie.
Wenn man mal in nicht moderierten Foren etwas zu dem Thema liest, findet man oft dümmliche Aussagen der untersten Kategorie. Kommentare bei denen man lernt, was der Ausdruck fremdschämen bedeutet. Einige finden dort sexistische, dumme Anmache eher schick. Und solange Brüderle sich nicht äußert, ist er für die Anhänger der alkoholisierten Stammtischparolen der Held.Da es der FDP ohnehin reicht, die 5%-Hürde zu überspringen und nicht auf große Zustimmung im Volk angewiesen ist, ist es natürlich ganz nützlich, wenn man kleine Minderheiten anspricht, die sonst niemand bedient.
Insofern könnte das beharrliche Schweigen Brüderles durchaus Kalkül sein.
"Wenn ein Frau flirtet darf ein Mann DEFINITIV ein schlüpfriges Kompliment machen" - WO haben Sie das gelernt oder besser: leben Sie noch im Mittelalter???
Dass Flirtversuche natürlich erwidert werden dürfen steht (zumindest meinerseits) gar nicht in Frage, sonst stünde die Menschheit sicherlich bald vor einem Problem... aber wenn (wie in dem Stern-Artikel geschrieben) der Anmachversuch mehrfach abgelehnt wird oder sogar eine weitere Person, hier Brüderles Sprecherin, einschreiten muss, um weiteres zu verhindern, dann ist alles vorher irrelevant. Nein heißt nein, ob die Meinung nun von Anfang an ablehnend war, oder ob sie sich im Laufe des Abends geändert hat.
" Ist es nicht einfach nur amüsant von einem ältlichen Herrn Brüderle begehrt zu werden" . Einfach toll - Ihre Schlussfolgerung - sehr logisch und der heutigen Zeit entsprechend!
@Dr. Kawasaki
"Broder ist sehr konservativ eingestellt. Und die "Welt" erst recht. Ich bevorzuge es, mir meine eigene Meinung zu bilden"
Entschuldigen Sie: Dass Broder konservativ ist, wusste ich noch gar nicht. Selbstverständlich sollte man dann seine Texte nicht verwenden, um sich seine eigene Meinung zu bilden.
Bitte empfehlen Sie mir doch eine vertrauensvolle Quelle, die ich stattdessen einfach übernehmen könnte.
fuer meinen geschmack hat sebastian edathy abschliessend das beste hierzu von sich gegeben. er haette sich ja dem geheule anschliessen koennen, aber er hat's nicht getan. dies rechne ich dem mann hoch an!
also, was hat er gesagt? "Es zeugt für mich von einem merkwürdigen Berufsverständnis, als Journalistin um Mitternacht an einer Hotelbar ein offizielles Gespräch mit einem Politiker führen zu wollen."
er hat recht! und die gesamte sexismusdebatte haengt mir inzwischen masslos zum hals heraus. diese alberne welle hat in den USA begonnen und ereilt nun unser land. ich wuenschte, wir haetten etwas mehr franzoesische masstaebe. dann wuerde man diese dinge mehr als flirt auffassen, was sie im allgemeinen auch sein sollen.
"Also, wenn sich jemand "aufbrezelt" - ich tue es FÜR MICH ALLEIN!!!KAPIERT??? Glauben die Männer - Sie gehören wohl dazu - immer noch, daß die Frau für die Männerwelt schön sein will? In erster Linie tut sie das FÜR SICH SELBST!!! Wahrscheinlich neu für Sie."
Im 1. Satz sprechen Sie für sich. Gerne! Dann tun Sie "es FÜR SICH ALLEIN!!!"
Danach generalisieren Sie aber unzulässigerweise für alle Frauen: "daß die Frau sich für die Männerwelt..."
Ja, ich kenne sogar Frauen, die sich auch für "die Männerwelt" hübsch machen. Und das nicht nur von meinen beiden selbstbewussten Schwestern. Wahrscheinlich neu für Sie.
" einem Kompliment und dummer, grenzüberschreitender Anmache zu unterscheiden "
für Sie als empfänger ist es verdammt einfach sich mäklig zu geben. Nehmen Sie mal eine aktive Rolle ein, und vor allem, konfrontieren Sie sich mal mit dem normalen Maß an Abweisung, dem sich schon jeder gentleman stellen muss. Da werden Sie Ihre Sexismus-Diskussion auch als luxusproblem sehen.
.... aber nicht immer und in jeden Fall, so wohl auch bei Brüderle!
Ich bin platt, wie direkt und schnörkellos das Kind im „Stern“ beim Namen genannt wird und wie „intensiv“ dieses Thema von der Politik schlechthin „gepflegt“ wird..!
So manche Kommentierung hier ist mehr als dekuvrierend, exemplifiziert und unterstreicht den Vorwurf des Sexismus, den sich Frauen ausgesetzt sehen- allein die rhetorische Fragestellung, „warum sich Frauen so aufbrezeln“, versucht eine Rechtfertigungsmuster zu konstruieren, das einfach nur schlicht und daneben ist.
Gleiches gilt für die Hinweise, dass es wohl auch umgekehrt passiert, dass Frauen Männer „anmachen“ und diese sogar an den „Hintern fassen“....!
Respekt! Da frage ich mich doch, in welchem „Qualitätsunternehmen“ sich solche Situationen abspielen, die sich sonst nur in Etablissements finden lassen, wo die „Damen“ dafür bezahlt werden, den Herren an die Wäsche zu gehen, oder ob hier der Wunsch eher der Vater des Gedankens ist....?!
Lesen Sie bitte mur "Hammelsprünge - Sex und Macht in der deutschen Politik"(Kosser) und Sie würden NICHT von Generalisierung sprechen - es nicht einmal wagen. "Aneinanderreihung von Behauptungen ?- Trifft voll und ganz auf den Herrn Brüderle zu - was haben Sie dagegen? Sind Sie nicht für die Wahrheit - oder nur in kaschierter Form?
Ich finde, die Diskussion geht in die falsche Richtung! Im Fall Brüderle - oder vergleichbaren Situationen im "wirklichen Leben" eines jeden von uns - geht es nicht darum, dass ein Mann eine Frau anmacht - gelungen oder nicht.
Es geht auch weniger darum, ob es tatsächlich so passiert ist, wie behauptet wird oder aus welchen Gründen die Geschichte jetzt veröffentlicht wird.
Kernproblem ist doch wohl Folgendes:
Wie geht unsere Gesellschaft damit um, wenn ein Mensch mit viel Einfluss (Politiker, Vorgesetzter, Chef, wichtiger Kunde oder Freund der vorgenannten) einen anderen Menschen in einem Abhängigkeitsverhältnis zu sich vollkommen unangemessen anmacht?! In der Disco mag der Spruch "Lass mich in Ruhe!" oder "Mach´s Dir selbst!" passend sein, aber wenn einem Schwierigkeiten drohen, sieht´s anders aus. Und der zu machende Vorwurf ist doch, dass sich die Menschen mit Einfluss eben dieses Einflusses doch bewusst sind bzw. sein müssen, wenn sie sich unangemessen verhalten!
die mir von Ihnen empfohlene Lektüre kann ich jetzt nicht schnell durchlesen, habe aber trotzdem eine eigene Meinung dazu, das müssen Sie schon entschuldigen.
In meinem Kommentar bezog ich mich auf Ihre Bezeichnung der Männer als "diese Spezies". Das ist eine Generalisierung. Die Sie machen! Das IST sexistisch. Wir beide gehören der gleichen Spezies 'Mensch' an.
Ihre Feststellung, dass ich es nicht wagen würde, von Generalisierung zu sprechen, wundert mich. Doch, tue ich ja gerade. Aber in Bezug auf Ihre Kommentare 20:33h und 21.02h. Ich kann nicht Sexismus kritisieren und ihn selber betreiben.
Wenn Sie Beweise wollen, dann schauen Sie sich doch z.B. mal die Studie "Gewalt gegen Männer" des Familienministeriums an, oder die Kriminalstatistik 2011, die belegt, dass immerhin bei einem Viertel von den zur Anzeige gebrachten Fällen häuslicher Gewalt Frauen die Tatverdächtigen sind. Dazu kommt noch eine erhebliche Dunkelziffer, weil Männer noch öfter als Frauen aus Scham schweigen, wenn sie Opfer von Gewalt geworden sind.
Die Süddeutsche hat vor ein paar Monaten in "Männer, die verkannten Opfer" über Fälle von häuslicher Gewalt von Frauen gegen Männer berichtet und darüber, wie schwer es den Betroffenen fällt, Hilfe zu finden.
Sexismus und Gewalt kann von Männern oder von Frauen ausgehen, und es werden sowohl Frauen als auch Männer zu Opfern. Wir müssen dies anerkennen, vom Schwarz-Weiss-Denken wegkommen und den Sexismus bekämpfen, egal, ob er nun von Männern oder von Frauen ausgeübt wird.
Die Kritik an der Journalistin ist berechtigt, denn sie hätte wissen müssen, dass eine Bar in der Nacht, ev. mit alkoholischen Getränken, nicht einer üblichen Arbeitsumgebung entspricht. Ihre Kritik über den Flirt ist entweder naiv oder berechnend. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung, dass sie Betroffene und Berichterstatterin zugleich ist, lässt ebenfalls an ehrbaren Motiven der Journalistin zweifeln.
Wenn eine Frau nein sagt, dann ist das von jedem Mann zu akzeptieren! Die Beiträge von vielen Frauen zur derzeitigen Diskussion sind aber undifferenziert. So selbstbewusst und selbstbestimmt der Großteil der Frauen heute ist, so erwarten viele vom Mann ein beherztes Werben, die starke Schulter, den Mann, der ein Mann sein soll. Es erschienen sogar Artikel, in denen Frauen das Nachlassen solchen Verhaltens beklagen.
Auch kennen Frauen und Männer Frauen, die mit sexuellen Mitteln die Nähe der Macht suchen, um im entscheidenden Moment einen Nutzen zu ziehen.
Donnerwetter - Sie haben selbstbewußte Schwestern! Das allein ist neu für mich - führen Sie einmal ein intensives Gespräch über dieses Thema und Sie werden mir Recht geben. Keine graue Maus verläßt das Haus - egal wie alt sie ist - Sie will SCHÖN sein, in erster Linie um sich selbst zu gefallen.
Wenn Sie sich 'aufbrezeln' und das nur tun, dass Sie für "sich allein" etwas davon haben... Wo ist da der Unterschied zu den Männern? Die geben ihre Kommentare ja auch nur ab, dass sie selbst etwas davon haben. Ach so...!? Von den Männerkommentare sind nun aber auch Sie in ihrer Würde betroffen?! Schon mal darüber nachgedacht, dass - auch wenn Sie sich "nur für sich selbst" hübsch herrichten - dies auch Wirkungen bei den Männern hat und haben wird?!
Dass auf viele Männer dies auch als Einladung/Reizung/Provokation wirkt, wenn nicht gar auch als sexuelle Einladung oder gar auch als Belästigung?
Claudia Roth:
"Man darf nicht hinnehmen, dass es zur Selbstverständlichkeit wird, dass Frauen angemacht werden ... "
-> was soll man dazu noch sagen...
Denn die hier in Rede stehende Situation zwischen Brüderle und der Journalistin ist doch letztlich so, dass ein einflussreicher Politiker, der beruflich fest im Sattel sitzt (oder zu seitzen glaubt) eine 29-jährige - also wohl Berufsanfängerin + 3-5 Jahre Berufserfahrung anmacht, obwohl er genau weiß oder wissen muss, dass diese sich seinen Annäherungsversuchen gegenüber wahrscheinlich nicht so verhalten wird, wie bei gleichgelagerten Sprüchen in der Disko, weil sie ja auch in Zukunft noch Infos von ihm bekommen will und mit Schwierigkeiten mit ihrem Arbeitgeber rechnen darf, wenn Brüderle ihr keine solchen Infos mehr gibt oder wegen einer krassen Abfuhr beim Arbeitgeber sogar darum bittet, man möge eine/n andere/n Journalistin/en schicken.
"Ich kann nicht Sexismus kritisieren und ihn selber betreiben" Dieses Argument stört mich sehr, da ich über persönliche Erfahrungen urteile. Zeigen Sie mir eine Stelle, wo Sie meinen, daß ich sexistisch geurteilt habe. Beweise!
Es steht weder mir noch irgendwem außer den Betroffenen zu, ein Urteil in der Opfer-und-Täter-Frage zu fällen, auch wenn meine Sympathien sicher momentan eher bei Frau Himmelreich liegen - denn auch wenn Frauen manchmal bewusst Blicke provozieren, bedeutet das noch lange keinen Freibrief zum Anbaggern (das kommt schon wieder dem Thema "Fleischbeschau" und "Sexobjekt" viel zu nahe). Die sog. "SlutWalks" (auf gut Deutsch, "Schlampenmärsche") thematisieren ein ähnliches Problem unter dem Motto "still not asking for it".
Herrn Kubickis Äußerung in der Hinsicht stoßen bei mir daher nicht auf Gegenliebe - statt sich selbst zusammenzureißen und bewusst sexistische Äußerungen oder Handlungen zu vermeiden, stellt er nun Journalistinnen unter Generalverdacht, ihm eventuell etwas anhängen zu wollen. Lächerlich, aber scheinbar leider nicht ungewöhnlich für das männliche Selbstverständnis, wenn man sich viele Kommentare hier einmal anschaut.
"Dieses Argument stört mich sehr, da ich über persönliche Erfahrungen urteile. Zeigen Sie mir eine Stelle, wo Sie meinen, daß ich sexistisch geurteilt habe. Beweise!"
Sie haben in einem Kommentar Männer als "diese Spezies" bezeichnet und verwenden Formulierungen wie "Kein Wunder, daß die Männer im Plenarsaal fehlten" oder "Glauben die Männer immer noch, dass...?". Wer so über "die Frauen" oder "die Männer" schreibt, betreibt sexistischen Sprachgebrauch.
Sie geisseln hier den Sexismus gegen Frauen, wollen aber offenbar den schon von mehreren Kommenatatoren vorgebrachten Punkt nicht zur Kenntnis nehmen, dass selbstverständlich auch Frauen selbst sexistisch und Männer Opfer von Sexismus sein können. Das ist sexistisch.
Im übrigen habe ich nicht den Eindruck, dass Sie hier von tatsächlichen persönlichen Erfahrungen berichten. Bisher haben Sie vor allem auf Bücher wie "Hammelsprünge" verwiesen, die Sie gelesen haben und über deren Schilderungen von männlichem Sexismus Sie erbost sind.
Nur ein Satz: Wie viele Männer sitzen im Augenblick in deutschen Strafanstalten? Sie machen eine Mücke zu einem Elefanten und bagatalisieren nicht nur die tausenden Straftäter, sondern auch ihre zigtausenden Opfer. Daß Frauen zu diesen Taten fähig sind, habe ich nicht abgestritten - aber die allermeisten Opfer sind GEWALT von Männern . wenigstens das sollten Sie längst gemerkt haben.- In Niedersachsen sind etwa 140 schwerste Sexual Straftäter im Vollzug. Jeden Tag (!) kostet es das Land ca. 150€ - Ich habe es einaml auf 1 Jahr für alle hochgerechnet - mir wurde schlecht. Und viele sind nicht therapierbar!!! Ich bitte freundlichst um eine belegbare Zahl von WEIBLICHEN Straftätern!
Sie fragen mich nach Beweisen. Ein etwas großes Wort; reicht Ihnen auch ein Zitat von Ihnen persönlich?
Sie sagten: "Diese Spezies nimmt sich auch heute noch das Recht heraus, Frauen nach Belieben anzumachen..."
Ich habe hier unter "Spezies" das Geschlecht der Männer subsumiert gesehen. War jemand anderes gemeint? Und Männer machen, man stelle sich das mal vor, auch 2013 noch Frauen an. Unerhört! Dass Männer Frauen anmachen (nebenbei auch Frauen Männer) wurde schon erwähnt. Evolution eben. Sonst gäbe es uns beide nicht.
Kann man aus dem Verhalten von Brüderle eine Verletzung der Würde der Journalistin konstruieren? Eine Reduzierung Ihrer Person aufs Geschlechtliche? Wir kennen auch den Gesprächsverlauf nicht. So ist es unmöglich, zu behaupten, Brüderle habe eine Zwangslage ausgenutzt. Wie sollte die ausgesehen haben?
haben sich eigentlich unsere Väter und Mütter kennengelernt? zu unserer Existenz bedurfte es eines gewissen "Balzverhaltens"...in der Tierwelt schmückt sich der eine Partner mit schillernden Farben, der andere lockt mit lauter Stimme oder sonstigem Imponiergehabe...vorsicht, nicht draufschlagen...oder glaubt irgendjemand hier, dass das Menschlein (wg etwas mehr Hirnmasse) besser als ein Tier ist?
ich kenne die genannte Werbung jetzt nicht, aber ist Werbung heutzutage nicht immer sexistisch?! Es wird doch fast kein Produkt mehr verkauft, ohne dass ein besonders attraktiver Mensch (meist Frauen) Bestandteil der Werbung und/oder sogar des Bilds auf der Verpackung des Produkts sind...
Wenn sich wer auch immer unangemessen verhält, weil er weiß, dass der oder die Angebaggerte sich - und sei es "nur" zur Vermeidung eigener Nachteile/Schwierigkeiten - nicht so verhält/wehrt, als wenn das ganze zwischen Unbekannten in der Disko/auf der Dorffete oder sonstwo passiert...
Natürlich ist jede Form von sexuellen Übergriffen zu verurteilen.
Manche Frauen kleiden sich permanent mit offenem Dekoltee um entsprechende Wirkungen zu erzielen.
Natürlich hat kein Mann das Recht darauf mit einem Übergriff zu reagieren.
Der Sexualtrieb aber ist überwiegend beim Manne angesiedelt.
Wirkung und verhalten sind nicht ausschließlich auseinander zu halten.
Viele Frauen nehmen es wie selbstverständlich an, Diskotheken und Bars mit finanziellem "Nulltarif" zu besuchen.
Aus daraus läßt sich kein Recht ableiten.
Der Sexualtrieb läßt den Mann das Geld locker sitzen.
Bitte diskutieren Sie mal alle Aspekte.
.
b.k.
Ich verharmlose es nicht, sondern ich denke es wird bewußt total übertrieben dargestellt. Wie schon erwähnt hat die Lady den falschen Job, wenn sie sich da nicht zu wehren wusste, wenn ihr ein Mann zu nahe kommt, bzw. so etwas zu ihr sagt. Dann erst ein Jahr später die Medien benutzen, zeigt eher den Plan dahinter.
Das ist weder Sexismus noch sonst eine sexuelle Straftat in diesem Fall. Eine Anmache mit paar Sprüchen und wenn es der Frau nicht gefällt, muss sie es eben sagen. Seit wann sind die auf den Mund gefallen?
Dies dann aber so hinzustellen, dass er der böse Onkel ist, ist definitiv eine strategische Machenschaft um ihm eins auszuwischen. Diese Debatte versucht aus einer Mücke einen Elefanten zu machen und nichts anderes.
in Deutschland. Ein noch völlig unbestädigter Einzelfall kommt raus und sofort wird eine Grundsatzdebatte draus. Und Sexismus (der im Übrigen nicht mit sexueller Belästigung gleichzusetzen ist) ist dabei ein Thema, bei dem besonders irrational diskutiert wird und immer wieder die gleichen Thesen rausgehauen werden. Und natürlich ist es wieder ein reines Männerproblem. Ich will was Brüderle mutmaßlich gesagt oder getan hat ja garnicht verteidigen, aber wenn ich die Roth mit ihren Quotenforderungen schon wieder höre, krieg ich ne riesen Wut auf diese feministische Reflexe, völlig kontraproduktiv wenn es um Gleichberechtigung geht.
2011 waren von den registrierten Tatverdächtigen in Deutschland 25,5% Frauen, also wiederum ein Viertel. Allerdings wurden prozentual weniger zu Gefängnisstrafen verurteilt.
Dass Frauen weniger oft zu Gefängnisstrafen verurteilt werden als Männer, hat auch traditionelle und geschlechtssoziologische Gründe (Verurteilungsquote, Frauenbild der Gesellschaft usw.) und muss keineswegs heissen, dass Frauen die moralisch besseren Menschen sind. In diesem Zusammenhang interessant sind auch Statistiken, wonach gerade bei jugendlichen Frauen die Straftaten in den letzten Jahren deutlich zunehmen. Auch dies zweifelsohne eine Folge der zunehmenden gesellschaftlichen Gleichstellung.
Aber all dies führt vom Thema weg. Wenn ich sage, dass es auch Sexismus und Gewalt von Frauen gegen Männer gibt, dann ist dies eine gut dokumentierte Tatsache. Und ich bagatellisiere damit auch mit Sicherheit nicht "die tausenden Straftäter".
Ich sage abermals: wir müssen weg vom simplen Schwarz-Weiss-Denken.
Sexismus ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig - nicht nur im Blick auf Frauen, sondern genauso auf Männer. Betrachtet man die Medien, die Werbung, die Unterhaltung - wo geht überhaupt noch ohne ? Der Körper, die Sexualität werden zu Markte getragen, als Lustobjekt gebraucht, mißbraucht und das in einem weit schlimmeren Maß, als es durch Hr. Brüderle geschehen ist, dessen Partei ich in keiner Weise nahe stehe. Kein Mensch stört sich an der täglichen Lawine sexistischer Bilder und Texte, aber nun schreien alle auf wegen eines Schneeballs - gerade so wie wenn es derartiges noch nie gegeben hätte, wie wenn es sich um einen Dammbruch handeln würde. Soll das ehrlich sein ? Geraten da die Proportionen nicht durcheinander ? Unschwer zu erkennen, daß da wohl andere Motive dahinter stehen !
Übrigens: Diese Äußerung könnte zu fortgeschrittener Zeit, im passenden Rahmen und in der entsprechenden Atmosphäre getan in Bayern durchaus als Kompliment für die betreffende Frau verstanden werden.
Sie sagen zu Kibicki:
"statt sich selbst zusammenzureißen und bewusst sexistische Äußerungen oder Handlungen zu vermeiden, stellt er nun Journalistinnen unter Generalverdacht, ihm eventuell etwas anhängen zu wollen. Lächerlich, aber scheinbar leider nicht ungewöhnlich für das männliche Selbstverständnis..."
Sie drehen den Spieß unzulässig um. Kubicki stellt nicht Journalistinnen unter Generalverdacht, sondern schützt sich selber. Eine Bemerkung (und ob sie sexistisch ist, entscheidet dann der STERN?) und der Politiker kann ggfs. seine Karriere vergessen. Das hat nichts mit männl. Selbstverständnis zu tun. Das aber solche Druckmittel gerne kultiviert werden, zeigt dieser Fall.
Im parallelen TS-Beitrag sagt Frau Bruhns vorwurfsvoll: "Ich weiß von jungen Kolleginnen, dass es das nach wie vor gibt: Komplimente, Einladungen, die ganze Palette". Ja, das sei dann sexistisch!?! Wenn das so ist, kann man verweigerte gemeinsame Aufzugsfahrten nachvollziehen...
diese Werbung ist ziemlich extrem in Richtung eine Frau=ein Koerper im Bikini fuer anguckende Maenner. Ein bisschen wie Baywatch aber die Frau ist kein Rettungschwimmer nur die erfolgreicher Folgen einer Schlankheitskur - vermutlich leiden junge Frauen in Deutschland under Anorexia? Ist das "das Erste" oder RTL? Anscheinend stoert das deutsche Frauen nicht? Gibt es kein medienstandards behoerde in Deutschland wo man sich klagen kann ueber Werbungen wie in UK, US oder Australien?
"Ich verharmlose es nicht, sondern ich denke es wird bewußt total übertrieben dargestellt. Wie schon erwähnt hat die Lady den falschen Job, wenn sie sich da nicht zu wehren wusste, wenn ihr ein Mann zu nahe kommt, bzw. so etwas zu ihr sagt. Dann erst ein Jahr später die Medien benutzen, zeigt eher den Plan dahinter"
Auch Männer finden Altherrenwitze/Alters...heit abstoßend und begrüßen die Debatte.
Die 'Lady' hat das ganz hervorragend gemacht und versteht ihren Job. Klare Worte hätte der Delinquent damals an der Bar sowieso nicht mehr verstanden.
Bei der vorliegenden Herangehensweise mit journalistischen Mitteln wird maximale Wirkung erreicht sowie das Umfeld des Delinquenten zukünftig darauf achten, dass es bei ein oder zwei Weinchen an der Bar bleibt.
Ansonsten ist wohl kaum zu befürchten, daß es zu einer Medienblockade seitens der FDP kommt. Die Medien kommen ohne FDP ganz gut aus ...
Die Frage die sich doch aber aufdrängt ist nicht wie die Gesellschaft, sondern vor allem wie die Frauen damit umgehen, und das sehe ich nicht so eindeutig zu beantworten.
Ich habe mir zusätzlich zu diesem Artikel auch noch das Interview mit Frau Ines Pohl angehört. Teilweise finde ich die Definition von Sexismus die dort scheinbar Anwendung findet einfach nur abstrus.
Da wird sich aufgeregt, dass Männer mit anderen Männern in Veranstaltungen über ihre Hobbies (z.B. Fußball) sprechen und das es sich dabei ja ebenfalls schon um eine Form des Sexismus handele, da Frauen von solchen Themen abgeschreckt werden.
Soll man sich jetzt möglichst geschlechtsneutrale Hobbies suchen?
Ich persönlich finde Fußball als Gesprächsthema extrem langweilig. Wenn mich so ein Gespräch abschreckt ist das höchstens Pech - Sexismus ist es aber nicht.
Sexismus ist übrigens nicht nur von Männern gepachtet. Ca. 80% der Studenten meines Studiengangs sind weiblich. Da darf ich mir auch oft einiges (nicht nur von den Studentinnen, sondern auch von den Dozentinnen) anhören. Was man alles wegen seines Geschlechtes könne oder eben auch nicht könne. Wann kommt mein Zeitungsartikel?
Ich habe mit jetzt mal viele Kommentare durchgelesen und komm zum der Erkenntnis, Frauen und Maenner wollen nicht angebaggert werden, ausser es ist Der oder Die Richtige.
Nur woher soll Er oder Sie das vorher wissen?
Die Entgleisung des Hr. Bruederle haette die Fr. Himmelreich auch mit einer Ohrfeige beantworten koennen, weil die Anmache daneben war. Hingegen finde ich die Aktion von Fr. Himmelreich auch komplett daneben, nach 1Jahr mit so einem Beitrag anzutanzen, um politische Einflussnahme zu nehmen.
Herr Bruederle ist jetzt als Person demontiert - oder an was denken Sie wenn Sie den Namen Bruederle hoeren?
Genau, "Sexist"!
Eine Schlammschlacht vom allerfeinsten, die jetzt auch noch Grundlage einer sachlichen Diskussion sein soll, was aufgrund der Ereignisse wohl kaum moeglich sein wird.
LG Coolchen
Es schien über viele Jahre fast verpöhnt über feministisch angehauchte Themen zu sprechen, der riesen Zuspruch jetzt zeigt, wie groß das Problem real ist. Wie schlimm Brüderles Verhalten auch immer gewesen sein mag, es ist ein Thema was relevant ist. Sexistisches Verhalten ist auch eine Form von Dominanzgehabe und als Frau kann man sich privat wehren, auf professioneller Ebene schon schlechter.
Persönlich hatte ich zwischen 12 und 16 Jahren fast täglich mit Sexismus und schlimmeren Zudringlichkeiten von Fremden auf der Straße / öffentlichen Verkehrsmitteln zu tun. Seit ich erwachsen bin, hat sich das in D kaum noch jemand getraut. Man kann das übrigens sehr wohl von normalem flirtverhalten unterscheiden, selbst wenn einige das hier bagatellisieren wollen.
Ich glaube, aus dem Kontext meines Beitrages konnte jedes Kind herauslesen, dass ich das Wort "nicht" versehentlich vergessen habe, weil er sonst keinen Sinn ergibt.
"Das heißt, Frauen, JournalistINNEN ab 23 Uhr ins Bett?"
Es gibt eine Zeit, in der man professionelle Interviews führen kann und es gibt eine Zeit, in der es offensichtlich wird, dass man auf Entgleisungen spekuliert. Journalistinnen müssen definitiv nicht ab 23 Uhr ins Bett, aber irgendwann muss auch für Politiker Feierabend sein (und somit auch für sensationslüsternde Journalisten).
"Also, wenn sich jemand "aufbrezelt" - ich tue es FÜR MICH ALLEIN!!!KAPIERT??? Glauben die Männer - Sie gehören wohl dazu - immer noch, daß die Frau für die Männerwelt schön sein will? In erster Linie tut sie das FÜR SICH SELBST!!! Wahrscheinlich neu für Sie."
Na dann herzlichen Glückwunsch zur Ausnahme! Und "KAPIERT!" als Imperativ hört sich für mich schon ziemlich frustriert an. Also bitte keine Belehrungen!
Meine Frau (ich bin seit über 20 Jahren mit Ihr zusammen und fast so lange glücklich verheiratet) sagt mir da aber was anderes als Sie ...
Und was ich von Freundinnen und Kolleginnen höre, so ist das auch ein anderes Bild. Natürlich macht man das aber auch für sich, aber wenn Sie alleine im Busch wohnen würden, würden Sie sich dann auch auch noch aufbrezeln? Nein. Denn es gibt keine Notwendigkeit ;)
Aber das ist keine Kritik sondern die Realität ...
nun ich habe einen sohn, mit anmache dauerts aber noch, zu jung.
ich sagte aber auch, die anmache ist oder war nicht der punkt. es geht darum, dass dieser herr wohl als eine führungspersönlichkeit (als bundesminister ist er das) sich entsprechend zu benehmen hat.
und ob das ganze schon ein jahr her ist oder nicht, spielt auch keine rolle, so ist journalismus eben.
.. müssen sich immer auf den Inhalt des Dirndls beziehen ? Nein, danke. Ein Mann, dem zur Anbahnung einer (eventuell später auch sexuellen) Beziehung nicht zuerst etwas "Unverfängliches" einfällt, bevor er "zur Sache" kommt, kann bei mir gleich abschwirren, auch wenn er mir sonst noch so gut gefällt. Das ist dann eben eine Dumpfbacke ....
Und an die KommentatorInnen, die meinen, solche Bemerkungen müsse die Journalistin eben abkönnen bzw. mit einer passenden Replik abschmettern : Nur weil ich mich gegen einen Diebstahlsversuch verteidigen kann, bleibt doch die Absicht des Diebstahls bestehen. Es ist also egal, ob Frau Himmelreich Herrn Brüderle eine passende Antwort gegeben hat oder nicht - seine sexistischen Äußerungen sind nicht von den Fähigkeiten einer Frau, sich dagegen zu verteidigen, zu relativieren.
Und Herr Kubicki macht es noch schlimmer : Frauen, seid schön brav, sonst lasse ich euch am ausgestreckten Arm verhungern ! Armselig, sowas ......
Interessant ist die Aussage der Bundesjustizministerin, die so ähnliches sagt wie "man solle nicht jedes Kompliment als sexuelle Belästigung ansehen". Merkwürdig ! Hätte Peer Steinbrück eine sexistische Äußerung getätigt, dann ginge sicherlich ein Aufschrei der Gerechten durch die FDP und sicherlich würde auch die BMJ sich nicht mit Kritik zurückhalten. Und jetzt steht ein Parteifreund in der Kritik, der ohnehin besser zu einem Mainzer Faschingsumzug als in ein Bundeskabinett passt, da versucht die Verfechterin der Freiheits- und Bürgerrechte das zu verharmlosen. Na, wenigstens kann sich die Geschädigte einen eigenen Anwalt leisten, sonst würde Leutheusser-Schnarrenberger noch schnell im Eilverfahren auch hier Prozesskostenhilfe wegen "eines Kompliments" streichen. Liebe Frau Leutheusser-Schnarrenberger: Solche "Komlpimente" braucht niemand - auch Sie sicherlich nicht, auch wenn diese Art "Komplimente" ihnen vielleicht nicht so häufig begegnen.
Jörges und Stern machen Wahlkampf für Steienbrück
Wer den Stern-Journalisten Hans-Ulrich Jörges zuletzt zweimal bei seinen Auftriten bei Anne Will erlebt hat der weiß dass da absoluter Wahkampfmodus für Steinbrück das Motto ist.
Dazu passt auch dieser Angriff auf Brüderle!
Keiner weiß was da wirklich passiert ist, aber alleine die Tatasache dass diese Stern-Journalistin erst ein Jahr später und pünktlich zu dem Termin an dem Brüderle zum Spitzenkandidaten ernannt wird, mit diesem Vorwurf an die Öffentlichkeit geht ist sehr bezeichnend.
Ich bin kein Freund der FDP oder von Brüderle aber hier wird mir mit den Auftritten von Jörges und mit diesen Vorwürfen gegen Brüderle zum "richtigen" Zeitpunkt zu eindeutig Wahlkampf gemacht.
Das hat mit der eigentlich zu erwarteneden Objektivität der Medien absolut nichts mehr zu tun!
@bernd1
"Jörges und Stern machen Wahlkampf für Steienbrück"
sie sollten sich mal ernsthaft fragen wer durch dauerberieselung mit dem thema fdp am meisten wahlwerbung macht.
sicher nicht ein vermutet spd-nahes journalistengespann das sehr genau weiss, das keine publicity zu schäbig sein kann, um mit öffentlicher präsenz eben diese zu erzeugen.....
so naiv sind weder journalisten noch politiker. siehe wahlkampfergebniss der letzten landtagswahlen!
@Bernd1
Sehr gut erkannt, es gibt also doch noch Hoffnung.
Inflation des Begriffes Sexismus
Wenn man sich als Journalistin um Mitternacht an einer Hotelbar zu einem angeheiterten Politiker setzt, braucht man sich über eine Anmache wundern. Mal im Ernst, was hat sie eigentlich erwartet?
Ich will Sexismus nicht verharmlosen. Ich kann allerdings verstehen, warum manche hier eine Kampagne gegen Brüderle vermuten.
Darüber hinaus ist es mit Anmachen auch so eine heikle Sache. Wenn der Frau der Mann gefällt, dann fühlt sie sich geschmeichelt, wenn sie seine Gefühle nicht erwidert, dann ist es plötzlich Sexismus.
Die Journalistin erreicht vor allem nur eins: Eine Verharmlosung des Begriffes Sexismus und einen Schlag ins Gesicht für Frauen, deren Abhängigkeitssituation gegenüber einem Vorgesetzten wirklich unangemessen ausgenutzt wurde. Wo kommen wir hin, wenn jeder misslungene Annäherungsversuch zur Straftat wird?
Wenigstens einer zieht seine Lehren
Zitate Kubicki: "Denn natürlich rutscht einem da schon mal eine lockere und nicht gelungene Bemerkung heraus" ... "Jetzt muss ich damit rechnen, dass das gegen mich verwendet wird."
Schade, dass nicht alle Politiker diese Einsicht haben: Wenn man nix zu sagen oder mit einem bestimmten Thema nichts zu tun hat - Klappe halten.
Es ist wie bei Verhaftungen: "Alles was Sie sagen, kann gegen Sie verwendet werden."
Kubicki
Offensichtlich kann Kubicki sich selbst nicht unter Kontrolle halten, wenn laut seinen eigenen Aussagen mal etwas "rausrutscht". Gleichzeitig lässt das auf sein Frauenbild schließen, wenn solche Gedanken in ihm drin sind.
Jetzt will er sich von Journalistinnen fernhalten. Das klingt ja so, als wären die Frauen schuld am Sexismus....weil...na weil sie nun mal Frauen sind. Oh mann! Kubicki....
Da ist wirklich eine Debatte nötig, wenn manche es bis heute noch nicht begriffen haben!
@ all: Brüderles Verhalten ist ekelhaft gewesen!
Also ich sag mal ehrlich: hier scheinen alle Kommentatoren wohl der männlichen Generation anzugehören und alle haben offensichtlich nicht verstanden, dass Frauen kein Freiwild für sie sind!! Schämt euch!!
Denn es blieb an diesem Abend nicht nur bei diesen beiden Anzüglichkeiten, sondern Brüderle soll sogar zudringlich geworden sein (Kussversuch), wie es sowohl vom Spiegel als auch von anderen seriösen Nachrichtenquellen bestätigt wird! Darüber hinaus soll dass kein Einzelfall gewesen sein, wenn man mal die Twitter-Debatte verfolgt. Daher ist dass, was Brüderle hier gemacht hat, möglicherweise sogar strafbar gewesen (siehe dazu mal § 177 StGB):
http://dejure.org/gesetze/StGB/177.html
Dort bitte mal die Absätze 1 + 5 lesen. Und von daher ist dass, was Brüderle hier gemacht hat, eben keine Lappalie mehr, sondern eine deutliche Überschreitung der roten Linie und verabscheuungswürdig! Denn: Brüderle ist verheiratet! Was soll seine Frau darüber denken?? Brüderle gefährdet seine Ehe!!
Was heißt hier eigentlich "Spitzenkandidat Brüderle" ?
Spitzenkandidat kann Herr Brüderle in diesem Leben nicht mehr werden. Dafür ist er nicht in der richtigen Partei. Mehrheitsbeschaffer ist treffender. Sexistische Bemerkungen werden sich nicht aus der Welt schaffen lassen. Sie dürfen nicht an/gegen eine Person, eine Gruppe gerichtet sein. Das wird sich doch einrichten lassen.
Es soll ja vorkommen, dass Frauen an Männer solche Sprüche richten. Die sind dann in der Regel nicht getroffen, fühlen sich eher "angestachelt". Deshalb fehlt ihnen wohl das Verständnis in der Gegenrichtung.
Sexismus sells
Generell finde ich Sexismus abstoßend. Jede Frau hat das Recht zu bestimmen, wo ihre Grenzen sind, und selbiges muss Mann respektieren.
Allerdings teile ich auch die Meinung, dass Jörges seine Nähe zur SPD sehr offen zeigt, zu offen, um genau zu sein. Daher liegt der Verdacht nahe, dass hier eine Schmutzkampagne läuft, speziell wenn man bedenkt, dass alles schon ein Jahr zurückliegt und der Zeitpunkt teuflisch gut gewählt wurde. Gerade in letzter Zeit kommt es immer wieder zu Vorverurteilungen - ich erinnere an diverse Dr.-Titel-Affären, die merkwürdigerweise immer nur die Union oder die FDP betreffen und von einem SPD-Mitglied ausgehen, Scheinbar sind alle anderen Parteien diesbezüglich unfehlbar. Aber auch die Schelte gegen Steinbrück ist absolut übertrieben. Ich würde wünschen, dass die politische Diskussion mehr sachliche Themen adressiert.
26. Januar 2013 - 17:05 — Linuxpinguin
Hallo Linuxpinguin,
es gilt noch immer die Unschuldsvermutung oder waren Sie etwa an besagter Hotelbar dabei? Für den Mann insgesamt ist diese Diskussion eine Gratwanderung. So sehe ich Sexismus durchaus als ein Problem, aber es gibt doch Abstufungen zwischen einem gelungenen Scherz, einem schlechten Witz und klarer sexueller Belästigung.
Lassen wir die Ehefrau mal aus dem Spiel, dann könnte man das ein oder andere auch als ungeschickten Flirtversuch und eine massive Fehlinterpretation werten. Und da gilt das, was 26. Januar 2013 - 16:48 — EinPragmatiker bereits gesagt hat:
Darüber hinaus ist es mit Anmachen auch so eine heikle Sache. Wenn der Frau der Mann gefällt, dann fühlt sie sich geschmeichelt, wenn sie seine Gefühle nicht erwidert, dann ist es plötzlich Sexismus.
Schade, dass es auch Frauen gibt, die dazwischen nicht differenzieren können. Ich gehe ja auch nicht bei jedem dummen Witz über Männer auf die Palme.
Mal ehrlich!
Ich kann den Herrn Brüderle und die restliche Truppe der FDP nicht ausstehen und will sie nie wieder sehen.
Aber es reicht, wie weit sich die Medien in das Privatleben einmischen!
Jeder Mensch macht mal Fehler und auch wenn man mal eine Frau angetrunken anspricht und was falsches sagt... das passiert Männern dauernd, es war weder ein Angriff noch Beleidigung! Also man sollte es einfach missachten!
Es ist ja nicht so als hätte Herr Brüderle mehrere Seiten seiner Dissertation abgeschrieben und glaubt nun damit durch zu kommen! ;)
"Brüderles Verhalten"
Es ist schon sehr interessant, nachzulesen, wie einige Kommentatoren (vor allem unsere gute Frau Roth, aber auch in diesem Forum) meinen, Hernn Brüderle's Verhalten sei Sexismus, während andere meinen, das sei nun wirklich nicht so schlimm. Das geschilderte Verhalten ist in der Tat Sexismus, und wenn es stattgefunden hat, darf Herr Brüderle sich gern dafür entschuldigen. Aber wer hat denn bisher bewiesen, dass es überhaupt stattgefunden hat? Eine Journalistin, die meint, ihr müsse NACH EINEM JAHR plötzlich der Hut hoch gehen, dazu noch zu günstiger Gelegenheit? Das ist nicht nur unglaubwürdig, das ist geradezu lachhaft! Und wenn Herr Kubicki meint, er habe sich so wenig unter Kontrolle, dass ihm ähnliches geschehen könne, dann ist er wirklich gut beraten, sich von dieser Art von Jornalistinnen fernzuhalten. Aber warum gleich von allen Journalistinnen? Ist mir nicht ersichtlich.
Die Macht hat der Wähler...
...und der Konsument. Den Stern einfach nicht mehr kaufen und gut ist es.
Es gibt auch Sexismus von Frauen gegenüber Männern
Grundsätzlich finde ich es ja schön, dass über Sexismus diskutiert und Sexismus thematisiert wird. Denn zweifelsohne ist Sexismus ein Problem in unserer Gesellschaft.
Mir ist die ganze Debatte nur viel zu einseitig. In typischer Schwarz-Weiss-Manier wird hier ein Bild gezeichnet, wo die Männer immer die Täter und die Frauen immer die Opfer sind. Das mag in der Fantasiewelt von radikalen Feministinnen so sein, aber nicht in der Wirklichkeit.
Es gibt auch Sexismus von Frauen gegenüber Männern, und dies nicht zu knapp. Dümmliche Sprüche, körperliche Zudringlichkeiten. Eine ältere Dame, die einem jungen Mann in den Schritt greift und dann scherzt, sie habe ja "nur mal testen" wollen. Kolumnen, wo Journalistinnen alle Stereotypen von der "Männer-Herde" bedienen dürfen, "triebgesteuert", "sind eben alle Machos" usw. Wer als Journalist so über Frauen schreiben würde, wäre seinen Job los.
Sexismus muss thematisiert und geächtet werden, egal, ob er von Männern oder von Frauen kommt.
@ Linuxpinguin
"der männlichen Generation anzugehören"
Was genau ist die männliche Generation?! Ich würde mich derjenigen Generation zurechnen, die zwar (auch als Mann) von den Früchten der Frauenbewegung hochgradig profitiert. Die aber zugleich den Hau-Drauf-Feminismus ala Schwarzer als antiquiert und übertrieben empfindet. Quotenregel, sprachliche Innen-Korrektheit etc. erscheinen mir wie ein Relikt aus einer fernen Zeit. Die jüngere Generation (ich habe das 30. Lebensjahr auch schon überschritten) sieht die Dinge schlicht unverkrampfter.
Ich bin übrigens froh, dass es den Unterschied zwischen den Geschlechtern gibt und gegen Sex habe ich auch nichts einzuwenden. Dass der ein oder andere weniger geschickt mit dem Medium der Sprache umzugehen weiss, muss man schlicht aushalten. Ich fuhr gestern im Zug mit einem rheinischen Kegelverein (w). DAS war Sexismusgerede am laufenden Band und es hat mich nicht im Mindesten gestört.
Mücke-Elefant
Die Tatsache, dass die Journalistin erst jetzt bemerkt hat, dass sie sich belästigt gefühlt hat, zeigt eigentlich klar, dass es keine war. Wenn eine Frau wirklich so angemacht wird, dass es ihr lästig wird und sie sich sogar bedrängt fühlt, dann wird sie es in so einem Fall doch sofort kund machen und nicht erst ein Jahr warten. Wir reden hier nicht von einer Vergewaltigung, sondern von Sprüchen oder evtl. Kussversuchen. Eine Frau in ihrem Alter wird sich doch gegen so einen alten Kerl klar wehren können und nicht eingeschüchtert ein Jahr lang schweigen.
Das ist doch alles ein Witz und hat absolut nichts mit Sexismus zu tun. Damit will ich nichts verharmlosen oder Männer in Schutz nehmen, die Frauen nur als Objekt der Begierde sehen, aber ich bezweifle sehr, dass es hier schon strafbar war.
Es wäre jedoch angebracht, dass er ehrlich und offen sich dazu äußert und Stellung bezieht, sonst wird dies wieder so aufgebläht, dass man es unendlich breittreten wird. Mücke-Elefant-Effekt!
Entschuldigung, aber...
...wären plötzlich Komplimente etc. verboten, wo soll das hinführen?
Natürlich darf man keinesfalls aufdringlich oder anzüglich werden, und sobald man merkt, dass die Frau gegenüber dem nicht zugetan ist, sollte man es auch gefälligst unterlassen.
Ich mache Frauen auch Komplimente, lässt das auf mein Frauenbild schließen? Wie wollen Sie eigentlich eine Frau finden, wenn solche Sachen wie Komplimente verboten sind, und jeder Verstoß dagegen sofort Sexismus ist?
Und ich meine wie gesagt ganz normale Komplimente, alles, was darüber hinaus gehen sollte, gehört nicht in dieses Gespräch, dass kann man sich nach Belieben auch für später aufheben, wenn die Frau nicht abweisend ist. Es ist halt immer eine Gratwanderung, und man kann auch Interesse signalisieren, ohne persönlich zu werden.
Sexismus ist was anderes.
Diese Debatte ist so unglaublich überzogen! Mal abgesehen von der Situation, mit einem trinkfreudigen Politiker um 24:00 in einer Hotelbar zu sitzen, seit wann ist eine Anmache und sei sie noch so billig und plump bitte Sexismus?
Sexismus ist meines wissensnach herabwürdigendes Verhalten dem jeweils anderen Geschlecht gegenüber. Doch wenn jemand Interesse an einer anderen Person hat, wertet er sie doch eher auf!
Es ist schließlich ihre Sache wie sie darauf reagiert. Sie wollte nicht und hat ihm scheinbar keine eindeutige Abfuhr erteilt, weil Brüderles Sprecherin die Situation vorher entschärft hat. Hätte sie es nicht getan wäre es eben den üblichen Gang gefolgt. Das ist normal. Ich kenne keinen Mann der ein Interesse anderer an sich als herabwürdigend empfinden würden.
Wenn doch ist das eher Zeichen eines merkwürdigen Selbstverständnisses.
Das sich natürlich mancher Mann maßlos überschätzt ist ein anderes Thema. Man muss dann als Frau eben klar machen das er keine Chance hat.
@ Impartial : Klasse
Besser und treffender hätte ich das auch nicht schreiben können. Nach einem Jahr - das ist zu offensichtlich.
Man meint, es wäre schon wieder Sommerloch...
Mal im Ernst, worüber wird hier eigentlich diskutiert? Brüderle hat vielleicht eine Journalistin angegraben. Im Sinne der Unschuldsvermutung müßte man jetzt eigentlich erstmal davon ausgehen, dass es nicht so war. Dann gäbe es allerdings nichts konkretes mehr, worüber man diskutieren könnte...
Und bei dieser allgemeinen Seximusdebatte verstehe ich nicht, worauf man hinaus will. Dürfen Männer fremde Frauen jetzt nicht mehr ansprechen? Oder geht man davon aus, das sich viele Männer absichtlich blöd anstellen bei der Anmache und will ihnen das verbieten?
Könnte man nicht mit dem gleichen Recht fordern, dass Frauen etwas lockerer diesbezüglich werden sollten? Ja, es wird viel seltener vorkommen, dass eine Frau einen Mann auf so plumpe Art anbaggert. Aber ungefähr genauso viel seltener wird ein Mann sich dadurch derartig angegriffen fühlen!
Und schließlich: Was hat das jetzt eigentlich alles mit Politik zu tun?
Au man,
die Äußerungen von Kubicki sind ja noch unterirdischer. In welcher Parallelwelt leben denn die Typen in der FDP?
@17:05 — Linuxpinguin
Was soll der von Ihnen zitierte StGB-Paragraph?
Welchen der Tatbestände hat Brüderle denn erfüllt? Wie hat er die werte Dame genötigt?
1. mit Gewalt,
2. durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben oder
3. unter Ausnutzung einer Lage, in der das Opfer der Einwirkung des Täters schutzlos ausgeliefert ist
Ich denke 1 und 2 können wir ausschließen. Mir erschließt sich aber auch 3. nicht, vielleicht können Sie das noch mal näher erläutern.
Nicht dass wir uns missverstehen - Sexismus sollte nicht bagatellisiert werden. Aber Sie relativieren mit Ihrer Aussage die Straftaten, für die das von Ihnen angeführte Gesetz eigentlich niedergeschrieben ist.
„Das ist doch alles ein Witz
„Das ist doch alles ein Witz … Damit will ich nichts verharmlosen oder Männer in Schutz nehmen, die Frauen nur als Objekt der Begierde sehen,“
Mit Verlaub - genau das tun Sie hier aber.
„und hat absolut nichts mit Sexismus zu tun. …
aber ich bezweifle sehr, dass es hier schon strafbar war.“
Sexismus ist nicht das selbe wie sexueller Übergriff. Es hat auch nichts mit Strafbarkeit zu tun, sondern mit gesellschaftlicher Ungleichheit und Ungerechtigkeit. Und genau diese Probleme anzugehen, versucht diese Debatte.
An alle, die sich darüber
An alle, die sich darüber empören, dass die Journalistin sich erst jetzt zu Wort meldet: Zum einen ist es wirklich erbärmlich, wie immer wieder versucht wird auf diese Weise Unrecht herunterzuspielen. Als würde sich dadurch der Sachverhalt, mit dem der deutsche Michel sich ja grundsätzlich nicht gern auseinandersetzen mag, unbedeutend. Zum anderen macht es nunmal definitiv einen Unterschied, dass Brüderle sich nun als Spitzenkandidat nach vorne spielt. Wenn mich irgendein unwichtiger Depp auf der Strasse doof anmacht ignoriere ich das sicher zunächst mal. Wenn ich dann aber mitbekomme, dass der Kerl sich für ein prominentes öffentliches Amt bewirbt und möglicherweise in der Zukunft über mein Leben entscheidet muss sowas an die Öffentlichkeit. Ist doch klar, oder? Steckt doch bitte weiterhin den kopf in den Sand, wenn Ihr lieber nicht informiert werden wollt.
@ 17:05 — Linuxpinguin
Sie schreiben:
"Also ich sag mal ehrlich: hier scheinen alle Kommentatoren wohl der männlichen Generation anzugehören und alle haben offensichtlich nicht verstanden, dass Frauen kein Freiwild für sie sind!! Schämt euch!!"
Vielleicht ist es ja auch so dass nicht jeder gleich alles glaubt was so behauptet wird?
Zumindest die Tatsache dass die Dame erst ein Jahr später und zufällig direkt nach der Benennung Brüderles zum Spitzenkandidaten mit dieser Behauptung an die Öffentlichkeit geht macht diese doch sehr fragwürdig!
Aber es gibt natürlich auch Leute die jede derartige Behauptung einer Frau direkt zum Anlass nehmen entsprechende Paragraphen zu zitieren ohne sich um die Glaubwürdigkeit Gedanken zu machen.
Eines ist klar:
Wenn Brüderle sich daneben benommen hat dann sollte das auch entsprechende Folgen haben.
Aber warum hat die Dame das nicht schon vor einem Jahr öffentlich gemacht?
Vielleicht solte sich ja auch eher die Dame schämen und alle die sofort reflexartig beginnen zu beißen?
Mit der BILD über die
Mit der BILD über die Objektifizierung von Frauen zu reden - also DAS ist ein guter Witz!
Wie gut, dass wir keine anderen Probleme haben.
Es wird immer Männer geben, die vorwiegend "schwanzgesteuert" agieren, wenn sie einer Frau begegnen.
Als Frau muss ich zugestehen, dass auch ich, wenn ich einem attraktiven Gesprächspartner gegenüber sitze, anders reagiere als wenn mein Gegenüber mich "als Mann" nicht interessiert. Ist mein Verhalten bereits sexistisch, wenn ich denke, dass ein Mann einen knackigen Po hat oder, wenn ich jemandem sage, dass er einen gut trainierten Körper hat?
Ich glaube jede Frau hat bereits "plumpe Anmachen" erlebt, aber dann muss man das in der Situation auch offen aussprechen und wenn Mann zudringlich wird, gibt es notfalls einen auf die Nase (geht auch verbal).
Meistens ist bereits ersteres einem Mann so peinlich, dass sich alles andere erübrigt! Hier geht es ganz klar nur um eine Story zur passenden Zeit. Ich arbeite in einem vorwiegend von Männern geprägten Beruf und finde, wenn man als Journalistin in solchen Situationen nicht entsprechend zu reagieren weiß, hat man den falschen Job.
Sinnlos
Wieso so eine Debatte über etwas so sinnloses?
Man kann auch alles übertreiben!
Ich finde es eine
Ich finde es eine Unverschämtheit, wie hier so manche Rainer Brüderle niedermachen, nur weil er ein paar Annäherungsversuche unternommen hat, die der Frau nunmal nicht gefallen haben. Wir müssen uns klar machen, dass uns Männern das Recht bleiben muss, Annäherungsversuche gegenüber einer Frau zu starten und es bei ihr zu versuchen. So läuft das instinktive Verführungsspiel zwischen einem Mann und einer Frau ab. Die Frau wirbt mit ihren sexuellen Reizen und der Mann versucht sein Glück bei ihr. Wenn sie ihm nicht gefällt, muss sie seine Annährungsversuche abwehren und der Mann muss dies auch akzeptieren. Aber man kann keinen Mann dafür verurteilen, dass er sein sexuelles Verlangen gegenüber einer Frau zum Ausdruck bringt. Denn dann kann man schon das harmlose Ansprechen einer Frau als eine Belästigung verurteilen.
Bärendienst
Möglicherweise hat die Journalistin ihren Berufskolleginnen einen Bärendienst erwiesen. Kein Politiker wird zukünftig eine Journalistin in seine Nähe lassen oder auch Intervies geben, bei denen man nur zu Zweit ist.
Wenn ich als Mann irgendwelche Bemerkungen gegenüber Frauen mache, dann nur bei solchen, die ich kenne und von denen ich weiss, dass sie einen, auch manchmal zweifelhaten Spaß, verstehen.
Eingständnis
"Denn natürlich rutscht einem da schon mal eine lockere und nicht gelungene Bemerkung heraus", so Kubicki. Ein (wahrscheinlich ungewolltes) Eingständnis wie tief verwurzelt Sexismus im Denken einiger ist.
Mit Sicherheit kein "Kavaliersdelikt" ...
... aber es ist doch schon seltsam, dass diese Journalistin über ein Jahr gebraucht hat um die Sache ausgerechnet jetzt an die an die Öffentlichkeit zu bringen wo Brüderle zum Zugpferd des FDP - Wahlkampfs gekürt wurde. Das hat schon ein "Geschmäckle".
@ 18:09 — blablablub
Sie schreiben:
"Zum anderen macht es nunmal definitiv einen Unterschied, dass Brüderle sich nun als Spitzenkandidat nach vorne spielt. Wenn mich irgendein unwichtiger Depp auf der Strasse doof anmacht ignoriere ich das sicher zunächst mal. Wenn ich dann aber mitbekomme, dass der Kerl sich für ein prominentes öffentliches Amt bewirbt und möglicherweise in der Zukunft über mein Leben entscheidet muss sowas an die Öffentlichkeit. Ist doch klar, oder?"
Sie meinen also dass Brüderle bisher nur "rgendein unwichtiger Depp auf der Strasse" war?
Sorry, aber als Bundeswirtschaftsminister und dann Fraktionsvorsitzender im Bundestag war er schon seit vielen Jahren prominent in den ersten Reihen der Politik! Das ist nun wirklich ein unsiniges Argument dafür dass diese Journalistin ein Jahr gewartet hat!
Diese Stern-Journalistin ist genau wie ihr Chef Hans-Ulrich Jörges bei seinen Auftritten im TV bei Anne Will eindeutig auf Wahlkampftour für Steinbrück!
Für allen anderen als den brühmten Alpharüden
Für allen anderen als den brühmten Alpharüden ist es wirklich schon schwer genug, wenn jetzt ein mißlungenes Kompliment schon zum Beweis des Sexismus herhalten muss, ist das wahnsinnig unfair den Männern gegenüber, die darauf angewiesen sind ihre Herzdame noch ganz klassisch (durch ansprechen! das ist ja wohl noch kein sexismus!!) kennenzulernen.
Das einem da mal rhetorisch was verrutscht ist einem selbst meist peinlich genug, aber gegen darauf aufbauende öffentliche bloßstellung als sexueller Missetäter möchte ich mich verwahren, das ist nicht unterstützenswert.
Das Leben in einer gesellschaft, in der aus Prinzip der Mann der Frau hinterherrennt, ist schlußendlich Ursache eines solchen Verhaltens wie Brüderles.
Ob da überhaupt was dran ist?
Erstmal ist jeder Mensch unschuldig solange seine Schuld nicht bewiesen ist. Und momentan gibt es nur ein paar Anschuldigungen von einer Journalistin. Punkt.
Eine Journalistin die 29 Jahre ist und wahrscheinlich mitten im Leben steht und aus der Disco härtere Sprüche gewohnt sein müsste.
@ Dr.Kawasaki
Genau das hat Kubicki gemeint:
1. Er ist (vermute ich mal) ein heterosexueller Mann, und heterosexuelle Männer finden Gefallen an weiblichen Reizen.
2. Er ist ein Mensch, und als Mensch kann er sich nicht immer kontrollieren, schon gar nicht abends nach ein paar Glas Alkohol.
Weshalb Sie jetzt meinen, ihm das zum Vorwurf halten zu können, ist mir freilich ein Rätsel.
Hier gibt es schon tolle
Hier gibt es schon tolle Argumente! Die Aussage vom "schwanzgesteuerten" Mann ist wirklich nett! Ich kenne viele Situationen, in denen ich innerlich gegrinst habe, weil manchen Frauen offenbar ihr "Denkzentrum" einen Meter tiefer gerutscht war. Nun ja...Fortpflanzung ist nun mal das Hauptziel der Evolution.
Annäherungsversuche gibt es wohl von beiden Seiten ständig. Die Frage ist nur, wie man damit jeweils umgeht.
Ich kann jede Frau verstehen, die nicht mit dem Politiker XY allein zusammen sein will, weil der ggf. übergreifend wird. Ich kann aber auch jeden Politiker verstehen, der nicht mehr allein mit einer Journalistin XY sein will, weil die ja anschließend irgendetwas behaupten kann....
Natürlich gehören zu Sexismus
Natürlich gehören zu Sexismus (bzw. sexuellen Übergriffen wie hier scheinbar geschehen) immer mindestens zwei - Opfer und Täter. Daher kann ich für die Versteidigungsversuche gegenüber Brüderle absolut kein Verständnis aufbringen - diese gleiten zu sehr in den Bereich des 'victim-blaming' ab; das Opfer hätte unerwünschte Annäherungsversuche durch wie auch immer geartetes Verhalten provoziert (und daher selbst Schuld), einschließlich freizügiger Kleidung, Flirtversuchen, und Alkohol.
Fakt ist, unabhängig vom Geschlecht des Täters (doch meist männlich, da noch immer das als dominant angesehene Geschlecht), dass ungewollte Annäherungsversuche nicht weitergeführt werden sollten, wenn dies offensichtlich wird - egal, wie schön oder weit fortgeschritten der Abend eventuell war, ein 'nein' reicht da vollkommen. Und Wahlkampf oder nicht, Brüderles Schweigen spricht in dieser Hinsicht traurige Bände.
Ich bin enttäuscht, noch nichts zu diesem Thema in den Hauptnachrichten gesehen zu haben.
Verabscheuungswürdig ?
Na , na , Jungchen , nu lass' ma die Kirche im Dorf !
Das klingt aber sehr nach gespielter Entrüstung , halt wie so oft in den Beiträgen .
Und das brauchen wir in diesem Fall erst recht nicht.
Spitze des Eisberges....
Der Stern titelt mit dem Aufmacher: “Der spitze Kandidat“, was sicherlich im Ton sehr heftig ist und Brüderle in einem Wesenszug charakterisiert, der auf andere Macht- und Funktionsträger der Politik u.U. treffender wäre....!
Natürlich hat das ein Geschmäckle, wenn gerade jetzt, wo Brüderle zum „Hoffnungsträger“ avisiert, die Geschichte öffentlichkeitswirksam lanciert wird, so ähnlich wie bei Steinbrück, wo jetzt auch aus allen Rohren geschossen wird, um ein negatives Bild zu erzeugen....!
Ungeachtet dessen, ist der Kern der Problematik, der offensichtliche Sexismus im Politikbereich, ein latentes Problem, dass nunmehr offensiv „aufgearbeitet“ werden sollte, um hier deutlich Grenzen zu setzen, denn das was jetzt hier offenkundig geworden ist, wird die berühmte Spitze eines Eisberges sein... !
Inwieweit die Debatte „spaltet“ ist mir nicht eingängig- das gerügte Verhalten kann weder relativiert noch akzeptiert werden!
@ Rufus90
und ich finde unverschämt, dass herr brüderle offentsichtlich angerunken nachts an einer hotelbar frauen anmacht.
aber das ist nicht der punkt, ein in der öffentlichkeit stehender politiker sollte sich solche solche sperentzien grundsätzlich verkneifen. sonst kann es ja durchaus passieren, dass er bald nicht mehr so im rampenlicht steht.
tja und dann kann er es ja machen, getreu dem dem motto: ist der ruf erst ruiniert.
Männer sind auch nur Menschen
Männer sind auch nur Menschen, auch sie machen Fehler, und wenn Mann angetrunken um Mitternacht eine Frau ein bisschen ungeschickt anmacht, die im Übrigen dem Brüderle nicht ganz unbekannt war, dann ist das nicht besonders schlimmes. Vielleicht unschön für die Frau, eine Entschuldigung wäge gerechtfertigt, wenn sie sich belästigt fühlte, aber kein Notwendigkeit für Trubel gegen die FDP.
Im Übrigen habe ich als Mann auch schon Sexismus von Frauen am eigenen Leib gespührt und das meine ich wörtlich.
Ach ja, wer erinnert sich eigentlich noch so genau an einen solchen "Flirtversuch", der vor über einem Jahr stattgefunden hat. Ich würde es durchaus verstehen, wenn Brüderle das gar nicht mehr so genau weiß.
Und das dieses typische Problem, welches in der ganzen Gesellschaft zu finden ist, plötzlich auf die FDP und ihren Spitzenkannidaten projeziert wird, sagt viel über den Journalismus, insbesondere über den Stern aus. Ich meine, selbst SPD-Politiker geben Brüderle Rückendeckung
Männer immer Täter, Frauen immer Opfer?
Keine Frage, wenn die Anmache, die Annährungsversuche zu weit gehen, dann geht das nicht. Aber wo ist die Grenze? Ausserdem waren Brüderles Sprüche dazu noch ziemlich ... na ja, er ist ein älterer mann.
Aber: Ich bin als Mann oft genug von Frauen angemacht worden, auch von "höher" gestellten. Bis hin, dass mir Frauen an den Hintern fassen und meinen, dass "Mann" das ja nicht so schlimm finden kann und dass das KEINE sexuelle Belästigung ist! Auch Frauen sind nicht nur unschuldig und passiv und Opfer!
Wenn wir die Debatte führen, dann bitte BEIDSEITIG! Und sachlich!
Danke.
Kubicki macht Sexistische Äußerung par excelence
Die Aussage von Herrn Kubiki zeigt deutlich, warum es hier nicht (nur) um eine Kampagne gegen Herrn Brüderle geht, sondern, dass viele den Begriff Sexismus nicht verstanden haben.
Gerade eine Äußerung, dass man nun bestimmte Frauen meiden wird ist Sexistisch. Denn sonst wäre JEDER MANN ein Sexist, der mit schönen Frauen spricht, oder sie ernst nimmt. Denn Herr Kubicki verwechselt hier etwas, nicht der Kontakt zu Frauen ist das Problem, sondern eine Reduzierung einer Frau auf ein "Sexobjekt".
Ich kenne einen Mann aus Pennsylvania (USA) der sagte, dass kein Mann in einen Aufzug mit einer Frau steigt, wenn niemand drittes dabei ist. Wollen wir das?
@harry X
dazu muss man nicht nach Pennsylvania gehen - machen schlaue Männer seit einiger Zeit auch schon hier.
@Abaladar
1. Kubicki sprach davon, dass er weibliche Journalisten nicht mehr in sein Wahlkampf-Fahrzeug mitnehmen werde. Ich gehe davon aus, dass Herr Kubiki dort nüchtern ist.
2. WENN Kubicki mal ein Gläschen zuviel getrunken hat, rutscht einem Menschen mit vernünftigem Verhältnis zum anderen Geschlecht auch keine anzügige Bemerkung über die Oberweite o.ä. raus. Da müsste man schon sturzbetrunken sein. Auch das schließe ich bei einem Politiker aus, der Interviews gibt oder mit Journalisten spricht.
Ich hoffe, jetzt wird klarer, weshalb ich Kubickis Äußerungen kritisiere.
Sexismus mit Sexismus begegnen?
Diskriminierendes Verhalten kann nicht akzeptabel sein. Sei es öffentlich oder getarnt als kleiner gemütlicher Stammtischspruch.
Meines Erachtens sind die Verteidigungsworte einiger Politker für Rainer Brüderle aber genau aus der selben Richtung stammend, wie Brüderles im Raum stehender Sexismus. Vor einigen Tagen erst wurde das Unwort des Jahres 2012 "Opfer-Abo" bekannt gegeben, die Begründung verwies klar darauf, mit diesem Wort würden Frauen "pauschal und in inakzeptabler Weise unter den Verdacht [gestellt werden], sexuelle Gewalt zu erfinden und somit selbst Täterinnen zu sein.".
In der aktuellen Diskussion geht es nicht um sexuelle oder sexualisierte Gewalt, jedoch es geht um das Klima in dem wir leben und um die Frage, ob ein Mensch sich für das Öffentlichmachen, der von ihm erlebten Übergriffigkeit rechtfertigen muss.
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz gilt für das Arbeitsrecht, aber diskriminierendes Verhalten auch im öffentlichen Leben anzugehen, bleibt unsere Aufgabe.
@ Joe K
Ich finde es nicht unverschämt, dass Herr Brüderle, als er angetrunken mit einer Journalistin mitternachts an der Hotelbar saß, diese mit Sprüchen angemacht hat. Was ist daran unverschämt? Falls Ihr Sohn (so sie einen haben), ein Mädchen anmacht, ist das unverschämt? Unsinn!
Es geht darum, WAS er gesagt hat. Mir bekannt ist, dass er meinte, dass die Journalistin auch ein Dirndl ausfüllen könne.
Wer meint, DAS sei Sexismus, dem empfehle ich Wiki o.ä.
Allg. Sexismus bedeutet Reduzierung anderer auf das Geschlecht. Das bedarf einer Grundeinstellung und schlägt sich dann auf der faktischen Ebene nieder. Wenn nach längerem Gespräch ein etwas schlüpfriger Satz fällt, ist das nicht Sexismus. Wäre die Journalistin empört gewesen, hätte sie es zum Ausdruck gebracht. Aber beide blieben ja noch an der Bar.
@Linuxpinguin
Ihre Frage, was Brüderles Frau dazu denken soll, hat nichts mit der öffentl. Diskussion zu tun. Wollen Sie ins Eheleben Prominenter schauen? Verabscheuungswürdig!
Warum ...
... schminken sich Frauen eigentlich, brezeln sich auf, tragen Highheels, haben tiefe Ausschnitte usw.?
Doch bestimmt nicht, weil sie Männern nicht gefallen wollen oder nicht "balzen" wollen (schönen Gruß von der Evolution).
Damit will ich keine Grenzüberschreitungen verharmlosen etc., aber mal im Ernst:
Bei vielen Dingen sollten wir Ursache und Wirkung bedenken. Und ich möchte jetzt nicht wieder hören, dass die Frau das nur so macht, damit sie schön ist. Für wen denn?
Und wie gesagt, es geht mir nicht um Grenzüberschreitungen sondern um den ganz normalen Alltag. Wie bei mir im Büro.
@Innin: Das freizügige
@Innin:
Das freizügige Kleidung kein provozierendes Kriterium ist, da stimme ich mit ihnen überein. Aber wenn ein Flirtversuch seitens einer Frau noch nicht einmal zum Anmachversuch vom Mann führen darf, läuft doch etwas verkehrt.
Wenn eine Frau flirtet darf ein Mann definitiv ein schlüpfriges Kompliment machen.
Ob es in diesem Fall so war, steht zwar offen. Aber nach 12 Uhr an einer Bar würde ich es auch nicht ausschließen. (Und wenn er nur von Brüderle Misverstanden wurde)
EinPragmatiker
Sie haben ein wesentliches WORT in Ihrem Kommentar vergessen: " ....um Mitternacht zu einem angeheiterten Politiker .....braucht man sich über eine Anmache NICHT wundern" Kapiert?
Das heißt, Frauen, JournalistINNEN ab 23 Uhr ins Bett? Lesen Sie sich klug: HAMMELSPRÜNGE - Swerden die Augen aufgehen. Und was Brüderle betrifft: pfui Teufel! (Hat er nicht auch etwas, was gut irgendwo in ein "Dirndl" passt???
Lesen Sie Henryk M. Broder
Lesen Sie "Die Banalisierung des Begriffs Sexismus" von Henryk M. Broder auf welt.de. Der einzige vernünftige Beitrag, den ich zu diesem Thema bislang gelesen habe,
und schon wieder ein Sack Reis in China
Fakt ist doch wohl: hier koennte kaum Jemand sich ueber Sexismus echauvieren, wenn nicht vor Jahrzehnten das Balzverhalten von Maennchen und Weibchen ihre Fruechte getragen haette...
@razzin
Broder ist sehr konservativ eingestellt. Und die "Welt" erst recht. Ich bevorzuge es, mir meine eigene Meinung zu bilden - durch möglichst objektive Informationen wie hier, statt irgendwelche Meinungen von Konservative gerade zum Thema Sexismus zu übernehmen.
Sexualität bezeichnet die
Sexualität bezeichnet die Gesamtheit der Lebensäußerungen, Verhaltensweisen, Empfindungen und Interaktionen von Lebewesen in Bezug auf ihr Geschlecht, das wie man weiß, männlich oder weiblich ist.
Aus dieser Polarität entsteht Spannung, Erotik oder schlicht (Lebens-)freude.
Dieses "Spiel" der Geschlechter ist das Salz des Lebens.
Liebe politisch korrekten Geschlechtsgenossinnen: Vergesst eure Blutleere, genießt das Leben, seid entspannt und balanciert freud- und lustvoll auf dem Hochseil zwischen Mann und Frau!
Ein Glas rheinland-pfälzischen Weins hilft dabei :-)!
Ist es nicht einfach nur amüsant, begehrt zu werden? ...selbst von einem ältlichen Herrn Brüderle?
Gute Debatte, eine Seite fehlt.
Ich finde es gut und richtig, dass dieses Thema offen diskutiert wird. Aber wie vielen anderen Usern hier fehlt auch mir in den Medien die Beleuchtung des Themas von beiden (!) Seiten. Der Teil in dem die Männer Opfer von Sexismus sind wird einfach nicht berücksichtigt. Das allein ist eigentlich schon erstaunlcih sexistisch für eine Sexismusdebatte.
Wenn es schon schwer ist für Frauen das Schweigen zu brechen, wie schwer ist es dann erst für Männer?
maßlos
ich finde die Diskussion völlig maßlos, natürlich ist Sexismus zu verwerfen, aber jeder Begriff der auf alles und jedes ausgedehnt wird, wird schließlich beliebig, und verharmlost den tatsächlich gemeinten Sinn.
Und wenn der Annäherungsversuch tatsächlich so abgelaufen ist, dann war er eher peinlich für Brüderle.
Als gestandene Frau kann ich sowas parieren, ohne psysische Schäden.
Und mal ehrlich, wenn alle Männer wirklich so konsequant reagieren würden, wie Kubicki es andeutet, das wäre ein Bärendienst densie ihren Kolleginnen geleistet hat.
Und eine Gesellschaft in der man jedes Wort auf die Goldwage legen muss, oder ich als geschlechtsloses Neutrum behandelt würde, wäre mir zu unmenschlich, da lebe ich lieber mit den Schwächen einer menschlichen, auch wenn es manchmal wehtut.
@ 19:51 — Macchiavelli2
" Hat er nicht auch etwas, was gut irgendwo in ein "Dirndl" passt??? "
Sowas kriegen Sie als Mann in anderen Gesellschaften durchaus mal zu hören. Hier nicht, hier wird natürlich die Prüderie kultiviert. notfalls mit Zwang. Züchtig!
@Innin
Ihr Beitrag beantwortet leider nicht die entscheidende Frage, wer Opfer und wer Täter ist.
Es gibt wenige Frauen, die legen es ganz bewußt darauf an, den Blick von Männern auf bestimmte Körperteile zu lenken, aus was für Gründen auch immer.
Ich bin kein Sympathiesant von Herrn Kubicki, aber ich kann seine Äußerungen zu diesem Thema gut verstehen.
Lächerliche Diskussion
Jeder (normale) Mann kennt die Grenzen. Ein nettes Wort, ein kleiner Flirt, ist das schon sexistisch? Nein, mitnichten! Wenn hier einige meiner Geschlechtskollegen meinen, mit derben Sprüchen landen zu können, liegen sie sowieso falsch. Ich behaupte, dass sich 99% aller Männer im Beisein von Frauen an die Regeln halten. Trotzdem will ich in einer Männerrunde nicht auf sexistische Witze verzichten. Das verbietet uns keine Frau! Lasst uns doch einfach Männer sein!
Meinungen
Jeder kann ja seine eigene Meinung haben, was er für ein angemessenes Verhalten hält. Ich suche zum beispiel, die Leute, mit denen ich meine Zeit verbringe weitestgehend danach aus. Wie vermutlich jeder andere auch.
Ich mache sexistische Witze wenn mir danach ist und wenn ich denke, dass das i.O. ist. Und wenn es jemandem nicht passt, kann er mir das sagen.
Und damit definiert sich auch schon die einzige Ausnahme: Wenn jemand nicht "Nein" sagen kann, weil er abhängig ist, schutzbefohlen oder einfach zu jung um das zu verstehen, dann ist Sexismus nicht angebracht. Ich erlaube mir das nicht als Ausbilder und nicht als Vorgesetzter und auch nicht als Jugendbetreuer.
Alles andere ist mein Privatvergnügen und auch das von Herrn Brüderle. Wegen mir kann er ihr jeder Sauerei zugeflüstert haben oder ihr auf die Pelle gerück sein. Eine Journalistin, die um mitternacht an derHotelbar auftaucht ist nicht abhängig und sicher volljährig. Wenns also keine Nötigung war: Alles Blabla.
politiker, ihre macht und was sie denken ......
...deswegen sich leisten zu können!!!!!!!!!!
völlig vergessen wird hier in dieser diskussion, das viele politiker aufgrund ihres berufes denken, sie sind halbe götter und können sich alles herausnehmen.....
ich erwarte von einem politiker, dass er sich immer bewusst ist, das er ein öffentliches amt bekleidet und sich auch dementsprechend verhält!
für einen verantwortlich agierenden politiker hat es eine selbstverständlichkeit zu sein, dass er nicht seine gesellschaftliche unzweifelhaft vorhandene machtposion ausnutzt und frauen derbe anbalzt!
das ist ein absolute no-go und auch nicht durch alkohol zu entschuldigen.
das eine journalistin so eine peinlichkeit natürlich dann aufs tapet bringt wann es gerade passt, sollte politker und kommentatoren nicht wundern, sondern eben auch dazu führen das ein politiker so ein verhalten einfach bleiben lässt!
auch die uhrzeit /örtlichkeit kann keine legitimation für dumme anmache sein, da meist die politiker dieselben festlegen.
punktum
Cadd9
"..Das passiert Männern dauernd" BRAVO ! Klar - es ist nur ein dauernder Ausrutscher! Im Bundestag wurde in den 90er Jahren dieses Thema ausgeklammert!!!Rita Süssmuth:"Über sexuelle Themen durfte nicht einmal die Frauenministerin referieren -.... alle MAcht, die die Frauen bisher hatten, ist eine "VON MÄNNERN VERLIEHENE MACHT". Kein Wunder, daß die Männer im Plenarsaal fehlten: "FRAUENLEER (Süssmuth). Diese Spezies nimmt sich auch heute noch das Recht heraus, Frauen nach Belieben anzumachen und das sexuelle Tabuthema auszuklammern. Frau ist eben NICHT ein willfähriges Sexualobjekt, wie vielleicht auch Herr Brüderle einsehen muß. Am besten wären "FRAUENFREIE" Gremien, Kneipen, Bars und Interwiews!!!
HellFly
Das heißt also, Sie unterstützen den Brüderle? STERN ist in diesem Fall lebensnotwendig! Zu viele schauen weg - eben - Kavaliersdelikt - Wegschauen und schweigen!!!
@thombar: Zeitpunkt!
Ich stimme mit Ihren Anmerkungen insgesamt überein, bis auf einen Punkt: "Dass eine Journalistin so eine Peinlichkeit natürlich dann aufs Tapet bringt, wenn es gerade passt, sollte Politker und Kommentatoren nicht wundern, ..."
Dass eine Journalistin so eine Peinlichkeit dann aufs Tapet bringt, wenn es gerade passt, zeugt erstens von äusserst schlechtem Stil und zweitens davon, dass sie über das angeblich Vorgefallene gar nicht entrüstet ist, sondern eine Geschichte mit klarem politischen Hintergedanken ausbreitet, wodurch sich allemal die Frage auftut, ob die Geschichte so tatsächlich stattgefunden hat.
Bernd1
"Vielleicht sollte sich ja auch die Dame schämen..." Haben Sie noch nie davon gehört, dass Mißbrauchsopfer(sh. aktuelle Diskussion) oft jahrzehntelang schweigen? Und diesen "Übergriff" auch noch von einem bekannten Politiker??? Mich an ihrer Stelle hätte es auch nicht nur für einige Zeit die Sprache verschlagen - wahrscheinlich, weil "diese Dame" wußte, welche Welle sie lostreten würde - wie man sieht!
... und der Stern und seine Titelbilder?
man stelle nur mal die Titel des Stern zusammen und überlege sich, ob diese Bilder nicht auch sexistisch sind - um Auflage zu fördern...
Sexuelle Übergriffe sind nicht zu entschuldigen, die "rote Linie" muss eine bleiben,das Problem ist,dass eine Belästigung dann stattdfindet,wenn sich jemand belästigt fühlt.Da gibt es große Unterschiede-und manches Mal (hier scheint es so zu sein) kommt es darauf an,was der Belästiger beruflich tut,wie er aussieht oder was der Belästiger gerade geworden ist.
Als sichere und deutliche "rote Linie" sehe ich Derbheiten,die direkt und herabwürdigend sind,sowie jede Form von ungefragtem Körperkontakt.Einige scheinen schon Komplimente,die Einladung zum Kaffee oder Fernsehwerbung (Warum sind die Muttis in der Fernsehwerbung immer Frauen und die Leute in der Duschgel-Werbung nackig?) darunter zu rechnen.
Laut Stern wurde eine Entschuldigung ausgesprochen (von Brüderles Pressesprecherin),der Dirndl-Spruch ist die Entschuldigung auch wert,nicht diese Kampagne.
@ Macchiavelli2
"Diese Spezies nimmt sich auch heute noch das Recht heraus, Frauen nach Belieben anzumachen und das sexuelle Tabuthema auszuklammern."
Männer sind keine separate Spezies. Und das, was Sie hier so schreiben, ist in seiner Verallgemeinerung und Stereotypisierung bereits selbst sexistisch.
Wie ich bereits schrieb: Sexismus von Frauen gegenüber Männern existiert ebenfalls in mannigfaltiger Form, und Männer können sich nur genau so schwer oder vielleicht sogar nich schwerer gegen diesen Sexismus zur Wehr setzen, weil Mann dann als Weichei abgestempelt wird.
Für meinen Geschmack ist die von manchen in dieser Debatte zur Schau getragene Empörung viel zu selbstherrlich und einseitig.
Schwedenmann
Ihr Kommentar passt gut zum Unwort des Jahres: " OPFER - ABO". Seien Sie doch einmal so nett und geben die "sexuellen Übergriffe " in Prozenten an!!!
Ich frage mich, ob es seitens
Ich frage mich, ob es seitens der Journalistin Provokationen oder persönliche Annäherungsversuche gegeben hat. Wenn Provokationen, hätte sie eine Mitschuld. Wenn Annäherungsversuche, dann hätte sie sich sexuelle Annäherungen seitens von Herrn Brüderle gewünscht und keiner der beiden wäre schuldig.
Auf jeden Fall bleibt die Frage: was macht eine Journalistin nachts um 12 an einer Bar, während sie mit einem Politiker Alkohol trinkt? Seriösen Journalismus schon mal nicht. Das müsste sie eigentlich auch erklären, so wie Herr Brüderle erklären müsste, was vorgefallen ist. Denn was er gemacht hat, ist an sich natürlich nicht in Ordnung.
@20:33 — Macchiavelli2
"Diese Spezies nimmt sich auch heute noch das Recht heraus, Frauen nach Belieben anzumachen und das sexuelle Tabuthema auszuklammern. Frau ist eben NICHT ein willfähriges Sexualobjekt, wie vielleicht auch Herr Brüderle einsehen muß."
Wer ist "diese Spezies"? Meinen Sie 'Männner' mit "diese Spezies"?
Sorry, vielleicht diskriminieren Sie gerade Männer? Und da Sie es zu generalsieren scheinen, würde ich HIER bei Ihrem Kommentar von Sexismus sprechen!
Nebenbei bemerkt: ich verstehe nicht, was die Aneinandereihung von Behauptungen in Ihrem Beitrag mit dem Fall Brüderle zu tun haben. Vielleicht erklären Sie es mir. Danke.
Die Kommentare, die hier zum
Die Kommentare, die hier zum Thema zu lesen sind, deuten doch klar darauf hin, dass diese Diskussion weit umfangreicher geführt werden sollte. Wenn Männer nicht in der Lage sind, zwischen einem Kompliment und dummer, grenzüberschreitender Anmache zu unterscheiden ... und das trifft offensichtlich viele ... dann wird es Zeit, dass mehr und offener darüber gesprochen wird. "Sie haben eine tolle Ausstrahlung" ... "ich mag ihre bedachte Art" klingen schon anders als mit Blick auf die Oberweite "Sie können auch ein Dirndl ausfüllen" oder wie fändet ihr Männer es, wenn eine X-beliebige Frau mit Blick auf eure Hose euch auf "dicke Eier?" oder "keine Eier?" anspricht??? Und habt ihr nicht auch alle schon mal länger damit gewartet, bis ihr etwas angesprochen habt, was schon eine Weile zurücklag?
Schwedenmann
Also, wenn sich jemand "aufbrezelt" - ich tue es FÜR MICH ALLEIN!!!KAPIERT??? Glauben die Männer - Sie gehören wohl dazu - immer noch, daß die Frau für die Männerwelt schön sein will? In erster Linie tut sie das FÜR SICH SELBST!!! Wahrscheinlich neu für Sie.
Brüderle soll sich endlich erklären
Wenn man mal in nicht moderierten Foren etwas zu dem Thema liest, findet man oft dümmliche Aussagen der untersten Kategorie. Kommentare bei denen man lernt, was der Ausdruck fremdschämen bedeutet. Einige finden dort sexistische, dumme Anmache eher schick. Und solange Brüderle sich nicht äußert, ist er für die Anhänger der alkoholisierten Stammtischparolen der Held.Da es der FDP ohnehin reicht, die 5%-Hürde zu überspringen und nicht auf große Zustimmung im Volk angewiesen ist, ist es natürlich ganz nützlich, wenn man kleine Minderheiten anspricht, die sonst niemand bedient.
Insofern könnte das beharrliche Schweigen Brüderles durchaus Kalkül sein.
Spoing
"Wenn ein Frau flirtet darf ein Mann DEFINITIV ein schlüpfriges Kompliment machen" - WO haben Sie das gelernt oder besser: leben Sie noch im Mittelalter???
@Spoing
Dass Flirtversuche natürlich erwidert werden dürfen steht (zumindest meinerseits) gar nicht in Frage, sonst stünde die Menschheit sicherlich bald vor einem Problem... aber wenn (wie in dem Stern-Artikel geschrieben) der Anmachversuch mehrfach abgelehnt wird oder sogar eine weitere Person, hier Brüderles Sprecherin, einschreiten muss, um weiteres zu verhindern, dann ist alles vorher irrelevant. Nein heißt nein, ob die Meinung nun von Anfang an ablehnend war, oder ob sie sich im Laufe des Abends geändert hat.
@ Macchiavelli2
Ist ja immer wieder sehr interessant, was Sie hier so alles pauschalisierend über "die Männer" schreiben.
Typischerweise bemerken Männer, die Sexisten sind, ihren eigenen Sexismus gar nicht. Bei Frauen, die Sexisten sind, ist das offenbar genauso.
Clara Lluna
" Ist es nicht einfach nur amüsant von einem ältlichen Herrn Brüderle begehrt zu werden" . Einfach toll - Ihre Schlussfolgerung - sehr logisch und der heutigen Zeit entsprechend!
@20:06 "Ich bevorzuge es, mir meine eigene Meinung zu bilden"
@Dr. Kawasaki
"Broder ist sehr konservativ eingestellt. Und die "Welt" erst recht. Ich bevorzuge es, mir meine eigene Meinung zu bilden"
Entschuldigen Sie: Dass Broder konservativ ist, wusste ich noch gar nicht. Selbstverständlich sollte man dann seine Texte nicht verwenden, um sich seine eigene Meinung zu bilden.
Bitte empfehlen Sie mir doch eine vertrauensvolle Quelle, die ich stattdessen einfach übernehmen könnte.
schluss mit diesem unfug...
fuer meinen geschmack hat sebastian edathy abschliessend das beste hierzu von sich gegeben. er haette sich ja dem geheule anschliessen koennen, aber er hat's nicht getan. dies rechne ich dem mann hoch an!
also, was hat er gesagt? "Es zeugt für mich von einem merkwürdigen Berufsverständnis, als Journalistin um Mitternacht an einer Hotelbar ein offizielles Gespräch mit einem Politiker führen zu wollen."
er hat recht! und die gesamte sexismusdebatte haengt mir inzwischen masslos zum hals heraus. diese alberne welle hat in den USA begonnen und ereilt nun unser land. ich wuenschte, wir haetten etwas mehr franzoesische masstaebe. dann wuerde man diese dinge mehr als flirt auffassen, was sie im allgemeinen auch sein sollen.
@Macchiavelli2
kommen sie runter....klar brezeln sich alle Damen nur für sich selbst auf, zu welchem Zweck denn sonst???
so wie sich Männer "Muckis" und "Waschbrettbauch" nur für die Befriedigung des eigenen Egos antrainieren??
...schon mal was von "Geschlechtstrieb" gehört?...ohne Sex keine Nachkommen, so einfach hat Mutter Natur das eingerichtet :)
Laskaris -
" Männer können sich genau so schwer oder vielleicht schwerer gegen diesen Sexismus zu Wehr setzen" - BEWEISE!!!
@21:02 — Macchiavelli2
"Also, wenn sich jemand "aufbrezelt" - ich tue es FÜR MICH ALLEIN!!!KAPIERT??? Glauben die Männer - Sie gehören wohl dazu - immer noch, daß die Frau für die Männerwelt schön sein will? In erster Linie tut sie das FÜR SICH SELBST!!! Wahrscheinlich neu für Sie."
Im 1. Satz sprechen Sie für sich. Gerne! Dann tun Sie "es FÜR SICH ALLEIN!!!"
Danach generalisieren Sie aber unzulässigerweise für alle Frauen: "daß die Frau sich für die Männerwelt..."
Ja, ich kenne sogar Frauen, die sich auch für "die Männerwelt" hübsch machen. Und das nicht nur von meinen beiden selbstbewussten Schwestern. Wahrscheinlich neu für Sie.
@ 21:00 — kali73
" einem Kompliment und dummer, grenzüberschreitender Anmache zu unterscheiden "
für Sie als empfänger ist es verdammt einfach sich mäklig zu geben. Nehmen Sie mal eine aktive Rolle ein, und vor allem, konfrontieren Sie sich mal mit dem normalen Maß an Abweisung, dem sich schon jeder gentleman stellen muss. Da werden Sie Ihre Sexismus-Diskussion auch als luxusproblem sehen.
Macht macht sexy...
.... aber nicht immer und in jeden Fall, so wohl auch bei Brüderle!
Ich bin platt, wie direkt und schnörkellos das Kind im „Stern“ beim Namen genannt wird und wie „intensiv“ dieses Thema von der Politik schlechthin „gepflegt“ wird..!
So manche Kommentierung hier ist mehr als dekuvrierend, exemplifiziert und unterstreicht den Vorwurf des Sexismus, den sich Frauen ausgesetzt sehen- allein die rhetorische Fragestellung, „warum sich Frauen so aufbrezeln“, versucht eine Rechtfertigungsmuster zu konstruieren, das einfach nur schlicht und daneben ist.
Gleiches gilt für die Hinweise, dass es wohl auch umgekehrt passiert, dass Frauen Männer „anmachen“ und diese sogar an den „Hintern fassen“....!
Respekt! Da frage ich mich doch, in welchem „Qualitätsunternehmen“ sich solche Situationen abspielen, die sich sonst nur in Etablissements finden lassen, wo die „Damen“ dafür bezahlt werden, den Herren an die Wäsche zu gehen, oder ob hier der Wunsch eher der Vater des Gedankens ist....?!
fetsfets
Lesen Sie bitte mur "Hammelsprünge - Sex und Macht in der deutschen Politik"(Kosser) und Sie würden NICHT von Generalisierung sprechen - es nicht einmal wagen. "Aneinanderreihung von Behauptungen ?- Trifft voll und ganz auf den Herrn Brüderle zu - was haben Sie dagegen? Sind Sie nicht für die Wahrheit - oder nur in kaschierter Form?
Diskussion geht in falsche Richtung
Ich finde, die Diskussion geht in die falsche Richtung! Im Fall Brüderle - oder vergleichbaren Situationen im "wirklichen Leben" eines jeden von uns - geht es nicht darum, dass ein Mann eine Frau anmacht - gelungen oder nicht.
Es geht auch weniger darum, ob es tatsächlich so passiert ist, wie behauptet wird oder aus welchen Gründen die Geschichte jetzt veröffentlicht wird.
Kernproblem ist doch wohl Folgendes:
Wie geht unsere Gesellschaft damit um, wenn ein Mensch mit viel Einfluss (Politiker, Vorgesetzter, Chef, wichtiger Kunde oder Freund der vorgenannten) einen anderen Menschen in einem Abhängigkeitsverhältnis zu sich vollkommen unangemessen anmacht?! In der Disco mag der Spruch "Lass mich in Ruhe!" oder "Mach´s Dir selbst!" passend sein, aber wenn einem Schwierigkeiten drohen, sieht´s anders aus. Und der zu machende Vorwurf ist doch, dass sich die Menschen mit Einfluss eben dieses Einflusses doch bewusst sind bzw. sein müssen, wenn sie sich unangemessen verhalten!
@21:25 — Macchiavelli2
die mir von Ihnen empfohlene Lektüre kann ich jetzt nicht schnell durchlesen, habe aber trotzdem eine eigene Meinung dazu, das müssen Sie schon entschuldigen.
In meinem Kommentar bezog ich mich auf Ihre Bezeichnung der Männer als "diese Spezies". Das ist eine Generalisierung. Die Sie machen! Das IST sexistisch. Wir beide gehören der gleichen Spezies 'Mensch' an.
Ihre Feststellung, dass ich es nicht wagen würde, von Generalisierung zu sprechen, wundert mich. Doch, tue ich ja gerade. Aber in Bezug auf Ihre Kommentare 20:33h und 21.02h. Ich kann nicht Sexismus kritisieren und ihn selber betreiben.
@ Macchiavelli2
Wenn Sie Beweise wollen, dann schauen Sie sich doch z.B. mal die Studie "Gewalt gegen Männer" des Familienministeriums an, oder die Kriminalstatistik 2011, die belegt, dass immerhin bei einem Viertel von den zur Anzeige gebrachten Fällen häuslicher Gewalt Frauen die Tatverdächtigen sind. Dazu kommt noch eine erhebliche Dunkelziffer, weil Männer noch öfter als Frauen aus Scham schweigen, wenn sie Opfer von Gewalt geworden sind.
Die Süddeutsche hat vor ein paar Monaten in "Männer, die verkannten Opfer" über Fälle von häuslicher Gewalt von Frauen gegen Männer berichtet und darüber, wie schwer es den Betroffenen fällt, Hilfe zu finden.
Sexismus und Gewalt kann von Männern oder von Frauen ausgehen, und es werden sowohl Frauen als auch Männer zu Opfern. Wir müssen dies anerkennen, vom Schwarz-Weiss-Denken wegkommen und den Sexismus bekämpfen, egal, ob er nun von Männern oder von Frauen ausgeübt wird.
Wer ist das Opfer?
Die Kritik an der Journalistin ist berechtigt, denn sie hätte wissen müssen, dass eine Bar in der Nacht, ev. mit alkoholischen Getränken, nicht einer üblichen Arbeitsumgebung entspricht. Ihre Kritik über den Flirt ist entweder naiv oder berechnend. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung, dass sie Betroffene und Berichterstatterin zugleich ist, lässt ebenfalls an ehrbaren Motiven der Journalistin zweifeln.
Wenn eine Frau nein sagt, dann ist das von jedem Mann zu akzeptieren! Die Beiträge von vielen Frauen zur derzeitigen Diskussion sind aber undifferenziert. So selbstbewusst und selbstbestimmt der Großteil der Frauen heute ist, so erwarten viele vom Mann ein beherztes Werben, die starke Schulter, den Mann, der ein Mann sein soll. Es erschienen sogar Artikel, in denen Frauen das Nachlassen solchen Verhaltens beklagen.
Auch kennen Frauen und Männer Frauen, die mit sexuellen Mitteln die Nähe der Macht suchen, um im entscheidenden Moment einen Nutzen zu ziehen.
Nicht immer ist die Frau Opfer
fetsfets
Donnerwetter - Sie haben selbstbewußte Schwestern! Das allein ist neu für mich - führen Sie einmal ein intensives Gespräch über dieses Thema und Sie werden mir Recht geben. Keine graue Maus verläßt das Haus - egal wie alt sie ist - Sie will SCHÖN sein, in erster Linie um sich selbst zu gefallen.
@fetsfets
Wenn Sie sich 'aufbrezeln' und das nur tun, dass Sie für "sich allein" etwas davon haben... Wo ist da der Unterschied zu den Männern? Die geben ihre Kommentare ja auch nur ab, dass sie selbst etwas davon haben. Ach so...!? Von den Männerkommentare sind nun aber auch Sie in ihrer Würde betroffen?! Schon mal darüber nachgedacht, dass - auch wenn Sie sich "nur für sich selbst" hübsch herrichten - dies auch Wirkungen bei den Männern hat und haben wird?!
Dass auf viele Männer dies auch als Einladung/Reizung/Provokation wirkt, wenn nicht gar auch als sexuelle Einladung oder gar auch als Belästigung?
Claudia Roth: "Man darf nicht
Claudia Roth:
"Man darf nicht hinnehmen, dass es zur Selbstverständlichkeit wird, dass Frauen angemacht werden ... "
-> was soll man dazu noch sagen...
...
Denn die hier in Rede stehende Situation zwischen Brüderle und der Journalistin ist doch letztlich so, dass ein einflussreicher Politiker, der beruflich fest im Sattel sitzt (oder zu seitzen glaubt) eine 29-jährige - also wohl Berufsanfängerin + 3-5 Jahre Berufserfahrung anmacht, obwohl er genau weiß oder wissen muss, dass diese sich seinen Annäherungsversuchen gegenüber wahrscheinlich nicht so verhalten wird, wie bei gleichgelagerten Sprüchen in der Disko, weil sie ja auch in Zukunft noch Infos von ihm bekommen will und mit Schwierigkeiten mit ihrem Arbeitgeber rechnen darf, wenn Brüderle ihr keine solchen Infos mehr gibt oder wegen einer krassen Abfuhr beim Arbeitgeber sogar darum bittet, man möge eine/n andere/n Journalistin/en schicken.
fetsfets
"Ich kann nicht Sexismus kritisieren und ihn selber betreiben" Dieses Argument stört mich sehr, da ich über persönliche Erfahrungen urteile. Zeigen Sie mir eine Stelle, wo Sie meinen, daß ich sexistisch geurteilt habe. Beweise!
@MissSugar
Es steht weder mir noch irgendwem außer den Betroffenen zu, ein Urteil in der Opfer-und-Täter-Frage zu fällen, auch wenn meine Sympathien sicher momentan eher bei Frau Himmelreich liegen - denn auch wenn Frauen manchmal bewusst Blicke provozieren, bedeutet das noch lange keinen Freibrief zum Anbaggern (das kommt schon wieder dem Thema "Fleischbeschau" und "Sexobjekt" viel zu nahe). Die sog. "SlutWalks" (auf gut Deutsch, "Schlampenmärsche") thematisieren ein ähnliches Problem unter dem Motto "still not asking for it".
Herrn Kubickis Äußerung in der Hinsicht stoßen bei mir daher nicht auf Gegenliebe - statt sich selbst zusammenzureißen und bewusst sexistische Äußerungen oder Handlungen zu vermeiden, stellt er nun Journalistinnen unter Generalverdacht, ihm eventuell etwas anhängen zu wollen. Lächerlich, aber scheinbar leider nicht ungewöhnlich für das männliche Selbstverständnis, wenn man sich viele Kommentare hier einmal anschaut.
Ja!
Richtig!!
@ Macchiavelli2
"Dieses Argument stört mich sehr, da ich über persönliche Erfahrungen urteile. Zeigen Sie mir eine Stelle, wo Sie meinen, daß ich sexistisch geurteilt habe. Beweise!"
Sie haben in einem Kommentar Männer als "diese Spezies" bezeichnet und verwenden Formulierungen wie "Kein Wunder, daß die Männer im Plenarsaal fehlten" oder "Glauben die Männer immer noch, dass...?". Wer so über "die Frauen" oder "die Männer" schreibt, betreibt sexistischen Sprachgebrauch.
Sie geisseln hier den Sexismus gegen Frauen, wollen aber offenbar den schon von mehreren Kommenatatoren vorgebrachten Punkt nicht zur Kenntnis nehmen, dass selbstverständlich auch Frauen selbst sexistisch und Männer Opfer von Sexismus sein können. Das ist sexistisch.
Im übrigen habe ich nicht den Eindruck, dass Sie hier von tatsächlichen persönlichen Erfahrungen berichten. Bisher haben Sie vor allem auf Bücher wie "Hammelsprünge" verwiesen, die Sie gelesen haben und über deren Schilderungen von männlichem Sexismus Sie erbost sind.
Laskaris -
Nur ein Satz: Wie viele Männer sitzen im Augenblick in deutschen Strafanstalten? Sie machen eine Mücke zu einem Elefanten und bagatalisieren nicht nur die tausenden Straftäter, sondern auch ihre zigtausenden Opfer. Daß Frauen zu diesen Taten fähig sind, habe ich nicht abgestritten - aber die allermeisten Opfer sind GEWALT von Männern . wenigstens das sollten Sie längst gemerkt haben.- In Niedersachsen sind etwa 140 schwerste Sexual Straftäter im Vollzug. Jeden Tag (!) kostet es das Land ca. 150€ - Ich habe es einaml auf 1 Jahr für alle hochgerechnet - mir wurde schlecht. Und viele sind nicht therapierbar!!! Ich bitte freundlichst um eine belegbare Zahl von WEIBLICHEN Straftätern!
Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht
Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,
wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden. Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.
Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.
ARD verbreitet Sexismus
...warum jeden Tag seit 1-2 Jahren zeigt "das Erste" die extrem sexistische Almased Werbung (immer kurz vor der Tageschau)? Nie eingefallen?
@ 21:47 — Macchiavelli2
Sie fragen mich nach Beweisen. Ein etwas großes Wort; reicht Ihnen auch ein Zitat von Ihnen persönlich?
Sie sagten: "Diese Spezies nimmt sich auch heute noch das Recht heraus, Frauen nach Belieben anzumachen..."
Ich habe hier unter "Spezies" das Geschlecht der Männer subsumiert gesehen. War jemand anderes gemeint? Und Männer machen, man stelle sich das mal vor, auch 2013 noch Frauen an. Unerhört! Dass Männer Frauen anmachen (nebenbei auch Frauen Männer) wurde schon erwähnt. Evolution eben. Sonst gäbe es uns beide nicht.
Kann man aus dem Verhalten von Brüderle eine Verletzung der Würde der Journalistin konstruieren? Eine Reduzierung Ihrer Person aufs Geschlechtliche? Wir kennen auch den Gesprächsverlauf nicht. So ist es unmöglich, zu behaupten, Brüderle habe eine Zwangslage ausgenutzt. Wie sollte die ausgesehen haben?
auf welche Art
haben sich eigentlich unsere Väter und Mütter kennengelernt? zu unserer Existenz bedurfte es eines gewissen "Balzverhaltens"...in der Tierwelt schmückt sich der eine Partner mit schillernden Farben, der andere lockt mit lauter Stimme oder sonstigem Imponiergehabe...vorsicht, nicht draufschlagen...oder glaubt irgendjemand hier, dass das Menschlein (wg etwas mehr Hirnmasse) besser als ein Tier ist?
@ Johnny Foreigner
ich kenne die genannte Werbung jetzt nicht, aber ist Werbung heutzutage nicht immer sexistisch?! Es wird doch fast kein Produkt mehr verkauft, ohne dass ein besonders attraktiver Mensch (meist Frauen) Bestandteil der Werbung und/oder sogar des Bilds auf der Verpackung des Produkts sind...
@ 22:09 — fetsfets
Das Problem habe ich oben um 21:45 beschrieben:
Wenn sich wer auch immer unangemessen verhält, weil er weiß, dass der oder die Angebaggerte sich - und sei es "nur" zur Vermeidung eigener Nachteile/Schwierigkeiten - nicht so verhält/wehrt, als wenn das ganze zwischen Unbekannten in der Disko/auf der Dorffete oder sonstwo passiert...
provokante halbnackte Frauen in der Öffentlichkeit
Natürlich ist jede Form von sexuellen Übergriffen zu verurteilen.
Manche Frauen kleiden sich permanent mit offenem Dekoltee um entsprechende Wirkungen zu erzielen.
Natürlich hat kein Mann das Recht darauf mit einem Übergriff zu reagieren.
Der Sexualtrieb aber ist überwiegend beim Manne angesiedelt.
Wirkung und verhalten sind nicht ausschließlich auseinander zu halten.
Viele Frauen nehmen es wie selbstverständlich an, Diskotheken und Bars mit finanziellem "Nulltarif" zu besuchen.
Aus daraus läßt sich kein Recht ableiten.
Der Sexualtrieb läßt den Mann das Geld locker sitzen.
Bitte diskutieren Sie mal alle Aspekte.
.
b.k.
Sexismus
Unwort des Jahres 2013!
Mehr kann man dazu nicht sagen, auch wenn man eine Frau ist!
Immer noch Mücke Elefant Debatte
@transkrit
Ich verharmlose es nicht, sondern ich denke es wird bewußt total übertrieben dargestellt. Wie schon erwähnt hat die Lady den falschen Job, wenn sie sich da nicht zu wehren wusste, wenn ihr ein Mann zu nahe kommt, bzw. so etwas zu ihr sagt. Dann erst ein Jahr später die Medien benutzen, zeigt eher den Plan dahinter.
Das ist weder Sexismus noch sonst eine sexuelle Straftat in diesem Fall. Eine Anmache mit paar Sprüchen und wenn es der Frau nicht gefällt, muss sie es eben sagen. Seit wann sind die auf den Mund gefallen?
Dies dann aber so hinzustellen, dass er der böse Onkel ist, ist definitiv eine strategische Machenschaft um ihm eins auszuwischen. Diese Debatte versucht aus einer Mücke einen Elefanten zu machen und nichts anderes.
Typische Reaktion
in Deutschland. Ein noch völlig unbestädigter Einzelfall kommt raus und sofort wird eine Grundsatzdebatte draus. Und Sexismus (der im Übrigen nicht mit sexueller Belästigung gleichzusetzen ist) ist dabei ein Thema, bei dem besonders irrational diskutiert wird und immer wieder die gleichen Thesen rausgehauen werden. Und natürlich ist es wieder ein reines Männerproblem. Ich will was Brüderle mutmaßlich gesagt oder getan hat ja garnicht verteidigen, aber wenn ich die Roth mit ihren Quotenforderungen schon wieder höre, krieg ich ne riesen Wut auf diese feministische Reflexe, völlig kontraproduktiv wenn es um Gleichberechtigung geht.
@ Macchiavelli2
2011 waren von den registrierten Tatverdächtigen in Deutschland 25,5% Frauen, also wiederum ein Viertel. Allerdings wurden prozentual weniger zu Gefängnisstrafen verurteilt.
Dass Frauen weniger oft zu Gefängnisstrafen verurteilt werden als Männer, hat auch traditionelle und geschlechtssoziologische Gründe (Verurteilungsquote, Frauenbild der Gesellschaft usw.) und muss keineswegs heissen, dass Frauen die moralisch besseren Menschen sind. In diesem Zusammenhang interessant sind auch Statistiken, wonach gerade bei jugendlichen Frauen die Straftaten in den letzten Jahren deutlich zunehmen. Auch dies zweifelsohne eine Folge der zunehmenden gesellschaftlichen Gleichstellung.
Aber all dies führt vom Thema weg. Wenn ich sage, dass es auch Sexismus und Gewalt von Frauen gegen Männer gibt, dann ist dies eine gut dokumentierte Tatsache. Und ich bagatellisiere damit auch mit Sicherheit nicht "die tausenden Straftäter".
Ich sage abermals: wir müssen weg vom simplen Schwarz-Weiss-Denken.
Die Proportionen stimmen nicht mehr
Sexismus ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig - nicht nur im Blick auf Frauen, sondern genauso auf Männer. Betrachtet man die Medien, die Werbung, die Unterhaltung - wo geht überhaupt noch ohne ? Der Körper, die Sexualität werden zu Markte getragen, als Lustobjekt gebraucht, mißbraucht und das in einem weit schlimmeren Maß, als es durch Hr. Brüderle geschehen ist, dessen Partei ich in keiner Weise nahe stehe. Kein Mensch stört sich an der täglichen Lawine sexistischer Bilder und Texte, aber nun schreien alle auf wegen eines Schneeballs - gerade so wie wenn es derartiges noch nie gegeben hätte, wie wenn es sich um einen Dammbruch handeln würde. Soll das ehrlich sein ? Geraten da die Proportionen nicht durcheinander ? Unschwer zu erkennen, daß da wohl andere Motive dahinter stehen !
Übrigens: Diese Äußerung könnte zu fortgeschrittener Zeit, im passenden Rahmen und in der entsprechenden Atmosphäre getan in Bayern durchaus als Kompliment für die betreffende Frau verstanden werden.
@21:51 Innin
Sie sagen zu Kibicki:
"statt sich selbst zusammenzureißen und bewusst sexistische Äußerungen oder Handlungen zu vermeiden, stellt er nun Journalistinnen unter Generalverdacht, ihm eventuell etwas anhängen zu wollen. Lächerlich, aber scheinbar leider nicht ungewöhnlich für das männliche Selbstverständnis..."
Sie drehen den Spieß unzulässig um. Kubicki stellt nicht Journalistinnen unter Generalverdacht, sondern schützt sich selber. Eine Bemerkung (und ob sie sexistisch ist, entscheidet dann der STERN?) und der Politiker kann ggfs. seine Karriere vergessen. Das hat nichts mit männl. Selbstverständnis zu tun. Das aber solche Druckmittel gerne kultiviert werden, zeigt dieser Fall.
Im parallelen TS-Beitrag sagt Frau Bruhns vorwurfsvoll: "Ich weiß von jungen Kolleginnen, dass es das nach wie vor gibt: Komplimente, Einladungen, die ganze Palette". Ja, das sei dann sexistisch!?! Wenn das so ist, kann man verweigerte gemeinsame Aufzugsfahrten nachvollziehen...
diese Werbung ist ziemlich
diese Werbung ist ziemlich extrem in Richtung eine Frau=ein Koerper im Bikini fuer anguckende Maenner. Ein bisschen wie Baywatch aber die Frau ist kein Rettungschwimmer nur die erfolgreicher Folgen einer Schlankheitskur - vermutlich leiden junge Frauen in Deutschland under Anorexia? Ist das "das Erste" oder RTL? Anscheinend stoert das deutsche Frauen nicht? Gibt es kein medienstandards behoerde in Deutschland wo man sich klagen kann ueber Werbungen wie in UK, US oder Australien?
@ dersenf
"Ich verharmlose es nicht, sondern ich denke es wird bewußt total übertrieben dargestellt. Wie schon erwähnt hat die Lady den falschen Job, wenn sie sich da nicht zu wehren wusste, wenn ihr ein Mann zu nahe kommt, bzw. so etwas zu ihr sagt. Dann erst ein Jahr später die Medien benutzen, zeigt eher den Plan dahinter"
Auch Männer finden Altherrenwitze/Alters...heit abstoßend und begrüßen die Debatte.
Die 'Lady' hat das ganz hervorragend gemacht und versteht ihren Job. Klare Worte hätte der Delinquent damals an der Bar sowieso nicht mehr verstanden.
Bei der vorliegenden Herangehensweise mit journalistischen Mitteln wird maximale Wirkung erreicht sowie das Umfeld des Delinquenten zukünftig darauf achten, dass es bei ein oder zwei Weinchen an der Bar bleibt.
Ansonsten ist wohl kaum zu befürchten, daß es zu einer Medienblockade seitens der FDP kommt. Die Medien kommen ohne FDP ganz gut aus ...
@ 21:30 — Mann.34
Die Frage die sich doch aber aufdrängt ist nicht wie die Gesellschaft, sondern vor allem wie die Frauen damit umgehen, und das sehe ich nicht so eindeutig zu beantworten.
Teilweise ist es einfach nur noch abstrus
Ich habe mir zusätzlich zu diesem Artikel auch noch das Interview mit Frau Ines Pohl angehört. Teilweise finde ich die Definition von Sexismus die dort scheinbar Anwendung findet einfach nur abstrus.
Da wird sich aufgeregt, dass Männer mit anderen Männern in Veranstaltungen über ihre Hobbies (z.B. Fußball) sprechen und das es sich dabei ja ebenfalls schon um eine Form des Sexismus handele, da Frauen von solchen Themen abgeschreckt werden.
Soll man sich jetzt möglichst geschlechtsneutrale Hobbies suchen?
Ich persönlich finde Fußball als Gesprächsthema extrem langweilig. Wenn mich so ein Gespräch abschreckt ist das höchstens Pech - Sexismus ist es aber nicht.
Sexismus ist übrigens nicht nur von Männern gepachtet. Ca. 80% der Studenten meines Studiengangs sind weiblich. Da darf ich mir auch oft einiges (nicht nur von den Studentinnen, sondern auch von den Dozentinnen) anhören. Was man alles wegen seines Geschlechtes könne oder eben auch nicht könne. Wann kommt mein Zeitungsartikel?
Hui, hier ist ja was
Hui, hier ist ja was los.
Ich habe mit jetzt mal viele Kommentare durchgelesen und komm zum der Erkenntnis, Frauen und Maenner wollen nicht angebaggert werden, ausser es ist Der oder Die Richtige.
Nur woher soll Er oder Sie das vorher wissen?
Die Entgleisung des Hr. Bruederle haette die Fr. Himmelreich auch mit einer Ohrfeige beantworten koennen, weil die Anmache daneben war. Hingegen finde ich die Aktion von Fr. Himmelreich auch komplett daneben, nach 1Jahr mit so einem Beitrag anzutanzen, um politische Einflussnahme zu nehmen.
Herr Bruederle ist jetzt als Person demontiert - oder an was denken Sie wenn Sie den Namen Bruederle hoeren?
Genau, "Sexist"!
Eine Schlammschlacht vom allerfeinsten, die jetzt auch noch Grundlage einer sachlichen Diskussion sein soll, was aufgrund der Ereignisse wohl kaum moeglich sein wird.
LG Coolchen
Gut das sexismus wieder thematisiert wird
Es schien über viele Jahre fast verpöhnt über feministisch angehauchte Themen zu sprechen, der riesen Zuspruch jetzt zeigt, wie groß das Problem real ist. Wie schlimm Brüderles Verhalten auch immer gewesen sein mag, es ist ein Thema was relevant ist. Sexistisches Verhalten ist auch eine Form von Dominanzgehabe und als Frau kann man sich privat wehren, auf professioneller Ebene schon schlechter.
Persönlich hatte ich zwischen 12 und 16 Jahren fast täglich mit Sexismus und schlimmeren Zudringlichkeiten von Fremden auf der Straße / öffentlichen Verkehrsmitteln zu tun. Seit ich erwachsen bin, hat sich das in D kaum noch jemand getraut. Man kann das übrigens sehr wohl von normalem flirtverhalten unterscheiden, selbst wenn einige das hier bagatellisieren wollen.
@ Macchiavelli: Nach 23 Uhr "interviewen" nur noch Paparazzi
Ich glaube, aus dem Kontext meines Beitrages konnte jedes Kind herauslesen, dass ich das Wort "nicht" versehentlich vergessen habe, weil er sonst keinen Sinn ergibt.
"Das heißt, Frauen, JournalistINNEN ab 23 Uhr ins Bett?"
Es gibt eine Zeit, in der man professionelle Interviews führen kann und es gibt eine Zeit, in der es offensichtlich wird, dass man auf Entgleisungen spekuliert. Journalistinnen müssen definitiv nicht ab 23 Uhr ins Bett, aber irgendwann muss auch für Politiker Feierabend sein (und somit auch für sensationslüsternde Journalisten).
Alles andere grenzt an Paparazzi-Arbeit.
@Macchiavelli2
"Also, wenn sich jemand "aufbrezelt" - ich tue es FÜR MICH ALLEIN!!!KAPIERT??? Glauben die Männer - Sie gehören wohl dazu - immer noch, daß die Frau für die Männerwelt schön sein will? In erster Linie tut sie das FÜR SICH SELBST!!! Wahrscheinlich neu für Sie."
Na dann herzlichen Glückwunsch zur Ausnahme! Und "KAPIERT!" als Imperativ hört sich für mich schon ziemlich frustriert an. Also bitte keine Belehrungen!
Meine Frau (ich bin seit über 20 Jahren mit Ihr zusammen und fast so lange glücklich verheiratet) sagt mir da aber was anderes als Sie ...
Und was ich von Freundinnen und Kolleginnen höre, so ist das auch ein anderes Bild. Natürlich macht man das aber auch für sich, aber wenn Sie alleine im Busch wohnen würden, würden Sie sich dann auch auch noch aufbrezeln? Nein. Denn es gibt keine Notwendigkeit ;)
Aber das ist keine Kritik sondern die Realität ...
Schönen Abend!
@ fetsfets
nun ich habe einen sohn, mit anmache dauerts aber noch, zu jung.
ich sagte aber auch, die anmache ist oder war nicht der punkt. es geht darum, dass dieser herr wohl als eine führungspersönlichkeit (als bundesminister ist er das) sich entsprechend zu benehmen hat.
und ob das ganze schon ein jahr her ist oder nicht, spielt auch keine rolle, so ist journalismus eben.
Flirten und Komplimente ....
.. müssen sich immer auf den Inhalt des Dirndls beziehen ? Nein, danke. Ein Mann, dem zur Anbahnung einer (eventuell später auch sexuellen) Beziehung nicht zuerst etwas "Unverfängliches" einfällt, bevor er "zur Sache" kommt, kann bei mir gleich abschwirren, auch wenn er mir sonst noch so gut gefällt. Das ist dann eben eine Dumpfbacke ....
Und an die KommentatorInnen, die meinen, solche Bemerkungen müsse die Journalistin eben abkönnen bzw. mit einer passenden Replik abschmettern : Nur weil ich mich gegen einen Diebstahlsversuch verteidigen kann, bleibt doch die Absicht des Diebstahls bestehen. Es ist also egal, ob Frau Himmelreich Herrn Brüderle eine passende Antwort gegeben hat oder nicht - seine sexistischen Äußerungen sind nicht von den Fähigkeiten einer Frau, sich dagegen zu verteidigen, zu relativieren.
Und Herr Kubicki macht es noch schlimmer : Frauen, seid schön brav, sonst lasse ich euch am ausgestreckten Arm verhungern ! Armselig, sowas ......
Offenbar zweierlei Maß
Interessant ist die Aussage der Bundesjustizministerin, die so ähnliches sagt wie "man solle nicht jedes Kompliment als sexuelle Belästigung ansehen". Merkwürdig ! Hätte Peer Steinbrück eine sexistische Äußerung getätigt, dann ginge sicherlich ein Aufschrei der Gerechten durch die FDP und sicherlich würde auch die BMJ sich nicht mit Kritik zurückhalten. Und jetzt steht ein Parteifreund in der Kritik, der ohnehin besser zu einem Mainzer Faschingsumzug als in ein Bundeskabinett passt, da versucht die Verfechterin der Freiheits- und Bürgerrechte das zu verharmlosen. Na, wenigstens kann sich die Geschädigte einen eigenen Anwalt leisten, sonst würde Leutheusser-Schnarrenberger noch schnell im Eilverfahren auch hier Prozesskostenhilfe wegen "eines Kompliments" streichen. Liebe Frau Leutheusser-Schnarrenberger: Solche "Komlpimente" braucht niemand - auch Sie sicherlich nicht, auch wenn diese Art "Komplimente" ihnen vielleicht nicht so häufig begegnen.