Der Wert eines Konzernes wird nur noch künstlich durch Analysten ermittelt.Der wirkliche Umfang an Gewinn interessiert trotz dauernder Gewinnmaximierung wohl keinen mehr.Da wird aus einer Top-Nachricht ein Flop durch Abwertung.Herr Jobs ist jetzt auch Tot als aufgehender Stern (Ikone).Sein Wahlspruch war:"Bleibe stets hungrig".Die meisten sind aber ruhiger geworden und wollen nicht hungern.Irgendwann muss genug sein.Ein Hamster läuft sich auch nicht im Rad zu Tode.
ob solch überzogener Erwartungen der Börse. Der Wachstumswahn und der Glaube daran weicht so manche Hirne auf. Das die Aktie dieses gesunden Unternehmens sinkt, ist wahrscheinlich gewollt, da lässt sich auch Bestens Geld mit verdienen. Einfach krank unsere Welt.
Das sind 24% Gewinn!
Ich bekomme auf der Sparkasse keine 2%.
Und auch allerbeste Anlagen, die ich nicht habe, kommen bestenfalls auf 6 bis 8%.
Apple ist ein Wahnsinn!
Und wenn gewisse Börsianer noch mehr erwarten, dann haben sie jegliche Beziehung zur Realität verloren.
Bleibt die Frage, weshalb die Arbeiter bei Foxconn nur einen Hungerlohn bekommen, obwohl sie doch diese Apple Produkte herstellen.
Man muss sich nicht wundern, dass alles den Bach runter geht, wenn man Kleinkindern einen Bonbon in den Mund schiebt, und sie nur noch Bonbons lutschen wollen. Schiebt man ihnen nicht ständig einen nach, fangen sie einfach an zu schreien, spätestens dann bekommen sie SOFORT wieder einen.
Früher hieß es: "Kinder mit nem Willen kriegen was auf die Brillen!", heute bekommen die Milliarden in den Rachen geworfen, und doch ist es nie genug. Man sollte sich vielleicht mal wieder an die alten Zeiten und Sprüche erinnern, als die Geldmenge noch etwas mit der Realität zu tun hatte und die Menschen noch zufrieden waren, wenn es ihnen einigermaßen gut ging!
Das ist wohl mehr eine Wertberichtigung und nicht der Untergang von Apple. Es wird immer Menschen geben die diesen Hype völlig überschätzen (zumal da ja schon Intel im Boot sitzt). Und es wird immer Menschen geben die genau die Art Sachen herzustellen und versuchen propriitär unters Volk zu bringen nicht mögen. Das man keine eigenen Speichermedien nutzen kann etc ist gerade im Bereich Tablet und Smartphone für viele eine Totschlagargument. Jedoch und das müssen sich die Mitbewerber gefallen lassen, Apple-Produkte sind cool designt und sind durch den Preis halt was exklusives. Ich persönlich nutze das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Das jedoch ist kein Apple-Produkt. Jedoch benötige ich auch kein Gerät für über 600 EUR um ja dabei zu sein...
Wenn sich die Arbeiterklasse hier aufregt, dass die "Börsianer" eine Meise haben, nur weil knapp 50 Milliarden Umsatz nicht reichen, dann haben diese das Prinzip der Börse nicht verstanden.
Es geht hier um möglichst hohe Aktienwertsteigerungen, sprich der Gewinn muss in jedem Quartal immer höher ausfallen, damit der Aktienkurs entsprechend der Gewinnsteigerung steigt.
Wenn jetzt ein Unternehmen zwar 50 Milliarden Umsatz macht, und einen satten Gewinn einfährt, aber diese Zahlen "gleich" bleiben, bleibt auch der Aktienwert "gleich".
Das hat zur Folge, dass man keinen Gewinn mehr mit dieser Aktie macht. Also "schlecht". Raus aus dieser Aktie = Aktienkurs sinkt.
So sind die Realitäten, das ist Marktwirtschaft wie wir sie alle wollen. Jedenfalls die Regierungen, die nichts anderes tun. Und wir wählen die Regierungen. So ist die Welt, und da hilft auch kein Heulen über die böse Börse.
sondern die Aktionäre. Wieviel Gewinn hätten sie denn gerne? 50 oder am besten gleiche 100%? Die sollten ihre Erwartungen nicht so hoch schrauben, dann sind sie am Ende auch nicht so enttäuscht. Es ist höchste Zeit, dass diese nimmersatten Gierhälse wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkehren.
Das iPhone5 ist einfach zu teuer und die Masse der Menschen besteht nun mal nicht aus lauter Millionären.
Börse heißt nicht automatisch unmoralisch oder krank. Die Erwartungen gehen nicht von der Börse aus, sondern von den kranken Brokern, die erwarten, dass ein Unternehmen bis zum Bersten aufgepumpt wird und die sich dann wundern, dass es mal wieder eine Pleite gibt.
Das Benehmen gleicht in diesem Fall dem verwöhnten Rotzlöffel, der zu Weihnachten eine Wii geschenkt bekommt und meckert, dass keine PS3 dabei ist..
die können einem ja richtig Leid tun ...
angemerkt an den letzten Abschnitt des berichts: das iphone 5 ist quasi komplett aus teilen von anderen Herstellern zusammengepuzzelt: z.b. Prozessor und Akku kommen von Samsung und das Display von sharp ...
Das ist nicht Marktwirtschaft, das ist Casino. Die "Marktwirtschaft" hat die Aktie geschaffen, um Anteilseigner an Unternehmensgewinnen zu beteiligen, nicht um an Kursschwankungen zu verdienen.
Der Wert einer Aktie berechnet sich unter anderen daran
wie hoch der Gewinn prozentual gesteigert werden kann.
Wenn der Gewinn stagniert wird die Berechnung korrigiert und der Kurs angepasst.Es gibt halt kein unendliches Wachstum.Die Apple Geräte sind zwar teuer, aber die Aktie war noch teurer.
Im übrigen sind die Analysten unzufrieden und wenn sie das öffentlich verbreiten sind sie bestimmt keine Aktionäre.
"Wenn jetzt ein Unternehmen zwar 50 Milliarden Umsatz macht, und einen satten Gewinn einfährt, aber diese Zahlen "gleich" bleiben, bleibt auch der Aktienwert "gleich".
Das hat zur Folge, dass man keinen Gewinn mehr mit dieser Aktie macht. Also "schlecht". Raus aus dieser Aktie = Aktienkurs sinkt."
Ähm, das ist so nicht ganz korrekt. Solange das Unternehmen Gewinn erwirtschaften bekommen Aktionäre immerhin Dividende, also macht man schon mit der Aktie Gewinn.
Das Problem ist doch eher die Perversion der Marktwirtschaft, dass man nämlich nicht mit der Aktie selbst, sondern mit den Kursänderungen den Profit machen will. Kaufen, Kurs soll steigen, verkaufen! Differenz = Profit
Das hat mit dem Unternehmenswert, den der Börsenkurs darstellen soll schon lange nichts mehr zu tun.
Wirtschaftspolitik auf Amerikanisch:
Sie besitzen 2 Kühe. Sie verkaufen eine und leasen sie zurück. Sie gründen eine Aktiengesellschaft. Sie zwingen die beiden Kühe, das Vierfache an Milch zu geben. Sie wundern sich, als eine tot umfällt. Sie geben eine Presseerklärung heraus, in der Sie erklären, Sie hätten Ihre Kosten um 50% gesenkt. Ihre Aktien steigen.
So sehr es eine Firma ehrt, hochwertige Produkte
mit einem guten Gebrauchswert herzustellen und auch
zu entsprechenden Preisen vermarkten zu wollen.
Die Krux dabei ist, das einst "exclusive" Produkte
die in immer größerer Masse auf den Markt drängen,
irgendwann nur noch schleppend oder, wenn man im
gleichen Segment trotz starker Konkurrenz weiter
wachsen will, durch sinkende Margen zu vekaufen sind.
Das hat schon einigen Firmen das Genick gebrochen.
Man merkt wieder einmal, dass die Menschen nur viel Geld für Dinge ausgeben, die innovativ und vom Design ansprechend sind.
Apple fehlt es an Visionen - es fehlt an Jobs.
Wird das nicht geboten, wird Apple gewöhnlich - und dann kommt der Preis ins Spiel - und da kommen dann die anderen wie gerade Samsung ins Spiel.
Apple müsste Ausschau halten an den Unis, auf Erfindermessen usw. und sich da solche Träumer suchen, die Möglichkeiten sehen, die der Technik immer mehrere Schritte voraus sind.
So werden wir eine Abnahme der Apple-Macht sehen - vielleicht nicht so heftig wie bei AOL, aber spürbar.
Denn so wird Samsung das Rennen machen.
Mal sehen ... vielleicht kauft Samsung dann irgendwann Apple auf?
berechnen sich nach angebot und nchfrage..ausschließlich...gewinne oder verluste des unternehmens sind dafür völlig egal...außerdem kann man mit fallenden kursen eine menge geld verdienen...
...dann hört diese Geldvernichtung endlich auf! Mindesthaltedauer: 4 Wochen, basta! Und dann könnten die Herren Analysten mal zeigen, was sie draufhaben! Deren Vorhersagen haben sich noch NIE bewahrheitet, auch den Crash 2008 hat keiner "gesehen" (oder sehen wollen?) Und wen interessieren "völlig neue Produkte", wenn die alten weggehen wie warme Semmeln? Das macht KEIN Konzern, jedes neue Automodell ist ein Update, und keine Neuentwicklung (teilweise schon seit 20 jahren)
Genau diese Sorgen der Großkapitalisten sind es doch die uns immer tiefer in die Krise manövrieren.
Warum kann ein Unternehmen nicht auch mal mit einer Stagnation des Umsatzes leben? Warum werden immer gleich die Pferde scheu gemacht wenn man nicht ein dickes Plus da stehn hat.
Und sein wir doch mal ehrlich...wer profitiert denn davon wenn die Aktiengewinne steigen...bestimmt nicht der Normalo sondern nur die Bonzen die eh schon fett da sitzen und alles haben.
Ich mach den ganzen Handy und Mobile Wahn eh nicht mit.Hab mir in den letzten 20 Jahren 3 Handys gekauft.Ich werde aber umdenken sobald die nächste Smartphonegeneration die Reifen an meinem Auto wechseln kann...
Am 24. Januar 2013 um 10:13 von Heinrich von Braun
bitte beachten, die Börse betrachtet nicht das aktuelle Ergebnis, sondern die Zukunftsaussichten eines Betriebes.
Da die Analysten ja keine Analphabeten sind wissen die natürlich, dass der Trend mit den i-phones nicht ewig so weiter gehen kann, das 5er zeigt ja schon die erste Absatzdelle.
Neuheiten sind angekündigt, aber, zumindest für Analysten noch diffus und genau aus diesem Grund fällt auch die Aktie.
Bringt Apple was epochal Neues schnellt die Aktie auch genau so schnell wieder in die Höhe.
Sollten Sie, liebe Leser, daran glauben bedeutet dies, jetzt schnell Apple-Aktien kaufen, kommt was tolles Neues ist die Aktie wieder oben, dann wieder schnell verkaufen - so macht man Gewinne! Aber , ja Aber auch verluste.
Wie der Kommentator holiday357 schon richtig beschreibt, ist das Problem aktueller Aktienmärkte, dass man den Unternehmen nicht mehr Geld leiht, um eine jährliche Dividende zu erhalten, sondern man spekuliert mit dem schwankenden Preis der Aktie.
Aber warum konnte es soweit kommen? Oft sind die Dividende lächerlich verglichen mit dem Kurs. Warum? Weil zu viel Geld in den Aktienmärkten ist. Das ständig überschüssig geschaffene Geld, dass die realen wirtschaftlichen Werte mindestens um den Faktor 10 überflügelt, strömt irgendwann zwangsläufig in die Aktienmärkte und erhöht dort die Preise (Aktienkurse) und macht damit die Dividende lächerlich. Erst wenn diese Aktienmarktblase platzt, werden die Dividenden wieder interessant.
Aber was lehrt uns das Ganze mal wieder? Unser Geldsystem und die zu starke Geldschöpfung sind nicht korrekt auf das Wirtschaftssystem justiert. Es gehört reformiert, das sehen wir an allen Ecken und Kanten.
... als über die Feiertage komplett mit Werbung zugeklebte U- und S-Bahnen durch Berlin fuhren, ganze Hochhäuser mit Apple-Werbung bespannt wurden (bzw. es noch sind).
Origial-Gedanke: "ich würde genau jetzt meine Aktien verkaufen, denn wer so überproportional viel Geld herauswirft, um Kundenkreise zu erreichen, die vermutlich nicht mehr erreichbar sind, mit dem wird etwas nicht stimmen!"
Nicht nur die Börsianer sind die bösen,sondern auch Kunden die nie mit einem Produkt länger als 1-2 Jahre zufrieden sind.
Mein Handy+PC sind 6 Jahre und laufen noch bestens. Also warum soll ich sie wegwerfen und mir neue kaufen? nur um die Börsianer zu befriedigen? Nein Danke.
Ich finde die meisten Apple Produkte sind durchdachte Dinge. Ich habe mich mit meinem PowerBook allerdings der zeit vor 8 Jahren mehr voraus gefühlt als mit einem Produkt der heutigen Generation und bin somit auch nicht bereit nach den kurzen Produktzyklen immer gleich was neues zu kaufen, mit offenen Benutzerkonzepten und weniger Bug's könnte ich mir aber vorstellen, das sich das auch wieder ändert....
Apple wurde schon etliche Male für tot gehalten. Immer wieder sind sie aufgestanden, nicht zuletzt dank völlig neuer Produkte:
Erst ein Computer mit Maus und Bildchen - war technisch nicht wirklich neu, für Privatkunden schon. Ein "Pod" von dem erst keiner wusste, was das ist. Ein Telephon, das nur noch am Rande telephoniert. Ein flaches Etwas, von dem auch keiner wusste, wozu es gut ist.
Samsung macht sicher technisch gute Produkte - aber wann haben sie etwas völlig neues auf den Markt geworfen, für das Leute mitten in der Nacht Schlange stehen?
Welche Visionen Apple gerade hat, werden sie uns nicht auf die Nase binden. Visionen allein an der Person Jobs festzumachen ist ein Fehler.
Apple wurde jetzt jahrelang gehypt, es hat manchmal senktenhafte Ausmaße, wie die Leute vor dem Laden übernachten, wenn es was Neues gibt. Das erzeugt auch bei den Aktien eine Blase.
Aber wie bei "Des Kaisers neue Kleider" stellt irgendwann der Eine oder Andere fest, dass eine iphone auch nur ein Telefon ist und andere Geräte das Gleiche können. Und wenn ich jetzt noch so gestrickt bin, dass es mir egal ist, was mein Nachbar über mein Handy denkt, dann brauche ich keine Apple-Gerät.
Dann wird Apple eine normale Firma und der Anteil am Aktienkurs, der dem Kultstatus geschuldet war, fällt weg.
Ist es nicht normal, dass Aktienkurse auch mal fallen?. Häufig ist das auch nicht logisch, so wenig wie die vorherige Steigerung logisch war. Telekom, Infenion, Palm, AOL usw. lassen grüßen.
"Mit einem Schlag verpufften innerhalb weniger Minuten annähernd 50 Milliarden Dollar ": Besser kann kaum dokumentiert werden, wie widersinning angebliche Werte von Unternehmen an der Börse sind, wie virtuell Milliardenbeträge heute sind. Sie Einnahmen und der gewinn des Unternehmens sind jedoch messbar. Aber grenzenlose Gier der Aktienbesitzer kann naturgemäß eben nicht befriedigt werden.
"Vor allem die aufwendige Entwicklung des iPhone 5 und des iPad Mini hätten die Gewinnsteigerung gebremst."
Nun, das erscheint doch sehr wie eine Ausrede, ist doch am iPhone 5 wenig Neues zu finden, was eine aufwändige Entwicklung bedurfte. Mögluicherweise stört die Börsianer eher dies?
Ich habe schon immer einen Mac besessen, nur bei meinen Arbeitgebern habe ich mit anderen Computern arbeiten müssen. Mein erster Mac war ein Classic für schlappe 7.000 DM mit einem original 35kg-Apple-Laserdrucker für runde 15.000 DM. Die beiden Dinger haben mich durch viele Umzüge im In- und Ausland über mehr als 19 Jahre begleitet, ohne dass mein Mac auch nur einmal gezickt hätte. Das ist Qualität! Jetzt hab ich seit über 6 Jahren einen iMac mit Intelprzessoren, der läuft zwar ganz gut, zickt aber gelegentlich ein wenig rum. Durch ein Zwangsupdate von Firefox wurde ich dann auch gezwungen, eine neuere Software für meinen Mac hochzuladen - und siehe, es wurde noch mehr Gezicke... Das ist Vermassung und das Gegenteil von Qualität. Die i-Phones und weiss-der-Teufel-was-noch-kommen-mag sind nur noch Wegwerfprodukte, die eben nur noch Masse erreichen will - und das will eben die Börse. Gewinnplus vor Qualität. Die Kundenzufriedenheit ist egal. Appel muss wieder zu seinen Werten zurück!
Eigentlich sollte man sich totlachen über diese Idioten, die immer noch meinen, das man an leeren Versprechungen viel Geld verdienen kann. Es ist schon deprimierend das weltweit ein großer Teil des Wertes eines Industrieunternehmens aus "verpuffungsfähigem" Geld besteht. Das wäre ja nicht so schlimm wenn es nur die Spekulanten betreffen würde. Aber leider führt diese Verpuffung zu den tollsten Argumenten der Rating Agenturen (genau wie die leeren Versprechen). Und dann sitzt ein grundsolides Unternehmen auf einem mal auf dem Trockenen weil ihnen die Hüter des Geldes notwendige Zwischenfinanzierungen verweigern.
"Wenn sich die Arbeiterklasse hier aufregt, dass die "Börsianer" eine Meise haben, nur weil knapp 50 Milliarden Umsatz nicht reichen, dann haben diese das Prinzip der Börse nicht verstanden."
Die Börse, ein Instrument des Klassenkampfes? Oder gar eine höhere Weihe des zweckfreien Denkens?
Mao sagt dazu: "Der Reiter muss ab und zu vom Pferd steigen, damit er wieder das Gras wachsen sieht!". Diese Leute sollen mal 1/2 Jahr lang am Fließband stehen, mit entsprechender Bezahlung, damit sie a) sehen, wie Werte entstehen und b) dass ein Arbeiter über jeden Monatslohn froh ist, ohne deswegen ständig über die Zukunft zu spekulieren, denn dass die kaum Änderung, eher Probleme für ihn bringt, weiß er ganz genau.
Der Buddhismus sagt, dass man ganz im Hier und Jetzt leben soll. Und genau das stinkt den Kapitalonkels, denn was sie jetzt haben, reicht ihnen nicht, denn dank Inflation und Wertschwankungen können sie nix anderes mehr denken, als Geld, Geld, Geld, Geld, Geld .....
... wie widersinnig, manipulierbar und anfällig der ganze Aktienmarkt ist.
Eine Zeitung gibt eine Information aus und schon fällt der Wert eines Unternehmens um Milliarden!
Man nenne mir ein einziges Produkt, das Apple günstig verkauft. Nicht mal beim Zubehör gibts preiswerte Alternativen und die horrenden Preise von Altprodukten "günstig" zu nennen, grenzt schon an die Hybris des Blinden, bevor er die Treppe runterfällt, weil er glaubt, es paßt schon alles. Und auch beim 5er Phone sorgt Apple dafür, daß nur das Neueste paßt - schwups, Adapter verändert, schon muß man alles neu dazukaufen oder mindestens für 40 Euro einen Adapter für den Adapter. Ich wünsche mir schon lange, daß Apple mal auf die Nase fällt - nicht ganz, aber doch so tief, daß man dort mal umdenkt. Dieser Monopolkapitalismus geht den Bach runter, so viel ist sicher, fragt sich nur, wann und wie. Und am Ende ist es schade ums Design, denn da ist Apple unerreicht!
Ist alles prima beschrieben dort - hat nur leider keiner mehr Lust sich durch die Wälzer zu lesen. Die Funktionsweise von Geld hat er unüberboten analysiert. Und man kann sich nur wundern, warum sich die Menschen wundern.
"Mit einem Schlag verpufften innerhalb weniger Minuten annähernd 50 Milliarden Dollar"
Wenn Abends die Börsenprofis Feierabend machen und angenommen der Computerhandel wird deaktiviert, weil er nach der Vorstellung einiger polit-Populisten, nach den Ratingagenturen und Banken, jetzt Schuld an der Euromisere ist, dann könnte es passieren, dass ein Privatmann eine einzige Aktie auf irgendeinem nachbörslichen Handelssystem anbietet. Es ist aber kein Käufer da. Irgendwann sieht ein anderer Privatmann das Angebot und denkst sich: Die Aktie interessiert mich zwar nicht, aber für den halben Preis nehme ich sie und kauft sie.
Dann hat eine Aktie zum halben Preis den Besitzer gewechselt und dieser Preis wird dann an diesem Handelsplatz als der aktuelle angegeben.
Es hat sich auf der Welt nichts geändert, außer dass eine Aktie den Besitzer gewechselt hat. Die Journalisten rechnen dann aus, dass je nach dem zu welchem Unternehmen die Aktie gehörte Mio. oder Mrd. oder 100 Mrd. verpuffen.
"Welches "visionäre Produkt" hat Apple denn nach Steve Jobs' Tod auf den Markt gebracht? - Nicht ein einziges [...]"
Es ist am 5. Oktober 2011 gestorben.
Ein Problem der Investoren scheint zu sein, dass sie ein Unternehmen für visionsunfähig erklären, wenn es nicht jedes Jahr eine bahnbrechende Neuheit bietet, die noch nie zuvor einer gedacht hat.
"Sie können kein Wachstum erzielen, wenn sie nur neue Versionen von alten Produkten herausbringen".
Merkwürdig. 25 Jahre lang ließ sich eigentlich ganz gut Geld verdienen mit neuen Versionen eines alten Produkts: PCs. Und beim Auto klappt das schon seit 100 Jahren.
Diese moralische Entrüstung ist doch Quatsch! Mal wieder wird hier das (erhoffte?) Ende der Marktwirtschaft herbeigeredet.
Kursentwicklungen basieren nicht auf vergangene Entwicklungen sondern auf Zukunftserwartungen. Da diese aber naturgemäß nicht sicher vorausgesagt werden können, muss jeder Marktteilnehmer die vorhandenen Informationen für sich subjektiv bewerten. Natürlich kommt es da zu Fehlern, Übertreibungen u. ä. - was man aber immer erst hinterher sicher sagen kann.
Gibt es eine Information, die erwarten lässt, dass bspw. ein Gewinn von 75 Mrd. USD erzielt werden kann, dann passt sich der Kurs so an, dass die Aktie aus Sicht der Anleger im Verhältnis dazu richtig bepreist ist.
Fällt der Gewinn anschließend mit 55 Mrd. geringer aus, verändert sich der Kurs ensprechend - er fällt. Dass ein Unternehmen mit 75 Mrd. Gewinn mehr Wert ist, als eines mit 55 Mrd. ist doch klar.
Dieses künstliche Aufregen ist daher völlig überflüssig!
Ich selbst bin Betriebswirtschaftler und habe mich während meines Studiums schon immer über die selbstverständliche Aussage "Permanentes Wachstum muss sein" gewundert. Ab einem gewissen Punkt ist Wachstum nur durch Verdrängung möglich - was soll das dem Volk, den Arbeitnehmern, der Gesellschaft bringen? Kann man denn nicht mit grossartigen 13 Milliarden USD Gewinn zufrieden sein?
Nichts desto trotz: "Stillstand ist Rückschritt". Mit Steve Jobs Tod bleiben die Innovationen aus. Apple ist "nur noch" ein Technologiekonzern wie Samsung auch. Selbst Nokia musste erleben, wie tief man fallen kann.
Binnen 24 Monate wird sich der Aktienkurs von Apple halbiert haben - davon bin ich fest überzeugt.
"13 Miliarden Gewinn von 55 Milliarden Umsatz. Das sind 24% Gewinn!
Ich bekomme auf der Sparkasse keine 2%
Und auch allerbeste Anlagen, die ich nicht habe, kommen bestenfalls auf 6 bis 8%.
Apple ist ein Wahnsinn!"
Sie haben vermutlich keine "allerbesten" Anlagen, weil Sie das Risiko scheuen. Dagegen spricht auch nichts, aber die Konsequenz daraus ist, dass man dann eben nur 2% bekommt, aber das Geld sicher ist.
Sie könnten ja auch einfach ein paar Apple-Aktien kaufen, dann würden sie auch vom Gewinn profitieren. Allerdings hätten sie dann auch genauso so einen Einbruch bei den Aktien als Risiko hin zu nehmen.
Mit Wahnsinn hat das wenig zu tun.
Fast immer ist es so, dass die hohen Gewinne nicht ewig so weiter gehen, das normalisiert sich immer irgendwann.
Diese Gewinne von Apple kommen auch nicht durch Börsenspekulationen, sondern dadurch, dass man ein paar Produkte auf den Markt gebracht hat, die viele Menschen so cool finden, dass sie dafür gerne den doppelten Preis zahlen.
"Binnen 24 Monate wird sich der Aktienkurs von Apple halbiert haben - davon bin ich fest überzeugt."
Warum nehmen Sie dann nicht all Ihre Ersparnisse und leihen sich noch etwas Geld dazu?
Wenn Sie das in ein Hebelprodukt investieren mit dem Sie auf fallende Apple-Kurse wetten, sind sie nächstes Jahr Millionär, auf jeden Fall ganz sicher, wenn sie viele Ersparnisse haben oder ein Haus, dass sie beleihen können, sogar Multimillionär.
Es besteht nur ein kleines Restrisiko, alles zu verlieren und die Schulden dann immer noch zu haben, wenn Sie sich verschätzt haben.
Aber Sie sind ja fest davon überzeugt, dass sie richtig liegen.
Für mich heißt dass immer, wenn jemand ganz sicher ist, oder gar fest von etwas überzeugt ist, aber nicht darauf wetten mag, weil man Angst hat die Wette doch zu verlieren, dann steckt hinter dieser Überzeugung nur heiße Luft.
Erst wenn man selber etwas riskieren soll, wird einem bewusst ob man wirklich sicher, oder überzeugt ist.
Das ist nicht verrückt, das ist einfach nur Blödsinn, wenn behauptet wird hier verpuffen zig Milliarden.
@Dave777
"das zeigt mal wieder wie widersinnig, manipulierbar und anfällig der ganze Aktienmarkt ist."
Wie manipulierbar und anfällig ist denn dann der ebay-Markt, wo der gleiche, nagelneue Artikel von einer Stunde auf die andere zum halben oder dem doppelten Preis den Besitzer wechselt.
Wenn das Unternehmen, welches jede Stunde einen solchen Artikel versteigert, jedes mal ausrechnen würde wie hoch der Wert seines Lagers ist, dann hätten sie viel zu tun. Dann könnte es passieren, dass rein rechnerisch das Unternehmen plötzlich insolvent ist, weil bei einer Auktion mal kein zweiter Bieter da war und deshalb der Artikel für einen Euro versteigert wurde. Wenn man diesen Preis dann als den aktuellen Wert dieser Artikel nimmt, ist die Lagerware plötzlich nichts mehr wert, dann verpufft in einer Sekunde fast das ganze Vermögen der Firma, auf dem Papier.
Es könnte auch sein, dass die fallenden Kurse, von großen Anlegern, beabsichtigt sind. Gibt es doch Optionsscheine, die auf fallende Kurse setzen und damit Gewinne zu erzielen sind.
Das sind nichts anderes als Wetten darauf, dass der Kurs an einem Stichtag auf einen bestimmten Wert FALLEN wird. Beim Verkauf der Option erzielt man einen hohen Gewinn. Also muss die Nachrichtenlage entsprechend aufbereitet werden und Kommentare von Analysten müssen in der Tendenz negativ sein. Mit dem einfachen Satz: "Analysten hätten einen noch höheren Gewinn erwartet.", kann man bei einem kerngesunden Unternehmen den Aktienkurs in den Keller treibe.
Aber wie heißt es so schön: Fallenden Kurse sind immer Gelegenheiten zum Kauf.
Ich gebe mir größte Mühe neue Produkte, die auf Kosten der Arbeitnehmer - woauchimmer - Rekordmargen bringen zu meiden. Apple ist inzwischen leider ein Symbol für ungehemmte und ungenierte Gewinnmaximierung auf Kosten der Schwächsten sowie auf Kosten von Arbeitsplätzen im eigenen Land.
Apple sollte versuchen den Schritt zu wagen, seine Glasperlen und Spiegel sozial und moralisch vertretbar zu produzieren und die Margen schlichtweg auf ein vertretbares Maß zu reduzieren. Ich bin mir sicher, dass viele Applefreunde sogar wesentlich mehr für die Geräte zahlen würden, wenn sie in den Vereinigten Staaten gefertigt würden und nicht in Fernost-Legebatterien. Einfach mal ein Werk im eigenen Land errichten, die Dinger als "US-Edition" für 300,- Dollar mehr anbieten und testen was passiert! Es käme auf einen Versuch an.
Alternative: Meinungsmacher lösen nach und nach eine Trendwende aus und die Marke landet im Rinnstein. Aktionäre verstehen nur eine Sprache. Also: Kaufverhalten ändern!
Im Laufe der Jahre habe ich den Verlauf mehrerer Börsenspiele verfolgt, wo Privatpersonen, professionelle Analysten und z.B. Schülergruppen gegeneinander mit theoretischer Investitionssumme angetreten sind.
Es war stets ein Zufall, wer den größten Gewinn gemacht hat.
Dewegen empfinde ich die Börsennachrichten als ähnlich informativ wie den Kommentar der Lottofee bei der Ziehung der Lottozahlen.
Drei Tipps, die immer und überall gelten, auch bei der Geldanlage:
- Es gibt keine Geheimtipps, schon gar keine gedruckten oder verfilmten.
- Je größer die Gewinnmöglichkeit desto größer das Risiko.
- Es gibt keine Wunder.
@toolfish: Freie Marktwirtchaft IST Casino. Sie können in beiden Fällen Strategien mit geringem Gewinn/Verlust oder mit hohem Gewinn/Verlust anwenden. Einziger Unterschied: Im Casino können Sie mittels der Statistik Risiken besser einschätzen, bei der Wirtschaft spielen zu viele Faktoren eine Rolle. Wie das Apple-Beispiel wieder zeigt.
In beiden Fällen gewinnt immer die Bank.
Wert eines Konzernes
Der Wert eines Konzernes wird nur noch künstlich durch Analysten ermittelt.Der wirkliche Umfang an Gewinn interessiert trotz dauernder Gewinnmaximierung wohl keinen mehr.Da wird aus einer Top-Nachricht ein Flop durch Abwertung.Herr Jobs ist jetzt auch Tot als aufgehender Stern (Ikone).Sein Wahlspruch war:"Bleibe stets hungrig".Die meisten sind aber ruhiger geworden und wollen nicht hungern.Irgendwann muss genug sein.Ein Hamster läuft sich auch nicht im Rad zu Tode.
Nur noch *kopfschüttel*
ob solch überzogener Erwartungen der Börse. Der Wachstumswahn und der Glaube daran weicht so manche Hirne auf. Das die Aktie dieses gesunden Unternehmens sinkt, ist wahrscheinlich gewollt, da lässt sich auch Bestens Geld mit verdienen. Einfach krank unsere Welt.
Nichts als eine ganz große
Nichts als eine ganz große Blase das Unternehmen!
13 Miliarden Gewinn von 55 Milliarden Umsatz
Das sind 24% Gewinn!
Ich bekomme auf der Sparkasse keine 2%.
Und auch allerbeste Anlagen, die ich nicht habe, kommen bestenfalls auf 6 bis 8%.
Apple ist ein Wahnsinn!
Und wenn gewisse Börsianer noch mehr erwarten, dann haben sie jegliche Beziehung zur Realität verloren.
Bleibt die Frage, weshalb die Arbeiter bei Foxconn nur einen Hungerlohn bekommen, obwohl sie doch diese Apple Produkte herstellen.
perversion pur
Einfach nur pervers.Eine Firma macht 13Milliarden USD Gewinn und die Aktie wird abgestrafft,weil die gierigen Aktionaere mehr erwartet hatten
Der galloppierende Wahnsinn
Man muss sich nicht wundern, dass alles den Bach runter geht, wenn man Kleinkindern einen Bonbon in den Mund schiebt, und sie nur noch Bonbons lutschen wollen. Schiebt man ihnen nicht ständig einen nach, fangen sie einfach an zu schreien, spätestens dann bekommen sie SOFORT wieder einen.
Früher hieß es: "Kinder mit nem Willen kriegen was auf die Brillen!", heute bekommen die Milliarden in den Rachen geworfen, und doch ist es nie genug. Man sollte sich vielleicht mal wieder an die alten Zeiten und Sprüche erinnern, als die Geldmenge noch etwas mit der Realität zu tun hatte und die Menschen noch zufrieden waren, wenn es ihnen einigermaßen gut ging!
http://www.youtube.com/watch?
http://www.youtube.com/watch?v=ko5CCSomDMY
Ab 3:45 mal reinschauen.
Der kleine Unterschied
Das ist wohl mehr eine Wertberichtigung und nicht der Untergang von Apple. Es wird immer Menschen geben die diesen Hype völlig überschätzen (zumal da ja schon Intel im Boot sitzt). Und es wird immer Menschen geben die genau die Art Sachen herzustellen und versuchen propriitär unters Volk zu bringen nicht mögen. Das man keine eigenen Speichermedien nutzen kann etc ist gerade im Bereich Tablet und Smartphone für viele eine Totschlagargument. Jedoch und das müssen sich die Mitbewerber gefallen lassen, Apple-Produkte sind cool designt und sind durch den Preis halt was exklusives. Ich persönlich nutze das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Das jedoch ist kein Apple-Produkt. Jedoch benötige ich auch kein Gerät für über 600 EUR um ja dabei zu sein...
Stagnierende Aktien machen für Börsianer keinen Sinn
Wenn sich die Arbeiterklasse hier aufregt, dass die "Börsianer" eine Meise haben, nur weil knapp 50 Milliarden Umsatz nicht reichen, dann haben diese das Prinzip der Börse nicht verstanden.
Es geht hier um möglichst hohe Aktienwertsteigerungen, sprich der Gewinn muss in jedem Quartal immer höher ausfallen, damit der Aktienkurs entsprechend der Gewinnsteigerung steigt.
Wenn jetzt ein Unternehmen zwar 50 Milliarden Umsatz macht, und einen satten Gewinn einfährt, aber diese Zahlen "gleich" bleiben, bleibt auch der Aktienwert "gleich".
Das hat zur Folge, dass man keinen Gewinn mehr mit dieser Aktie macht. Also "schlecht". Raus aus dieser Aktie = Aktienkurs sinkt.
So sind die Realitäten, das ist Marktwirtschaft wie wir sie alle wollen. Jedenfalls die Regierungen, die nichts anderes tun. Und wir wählen die Regierungen. So ist die Welt, und da hilft auch kein Heulen über die böse Börse.
Das Problem ist nicht apple,
sondern die Aktionäre. Wieviel Gewinn hätten sie denn gerne? 50 oder am besten gleiche 100%? Die sollten ihre Erwartungen nicht so hoch schrauben, dann sind sie am Ende auch nicht so enttäuscht. Es ist höchste Zeit, dass diese nimmersatten Gierhälse wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkehren.
Das iPhone5 ist einfach zu teuer und die Masse der Menschen besteht nun mal nicht aus lauter Millionären.
Börse heißt nicht automatisch
Börse heißt nicht automatisch unmoralisch oder krank. Die Erwartungen gehen nicht von der Börse aus, sondern von den kranken Brokern, die erwarten, dass ein Unternehmen bis zum Bersten aufgepumpt wird und die sich dann wundern, dass es mal wieder eine Pleite gibt.
Das Benehmen gleicht in diesem Fall dem verwöhnten Rotzlöffel, der zu Weihnachten eine Wii geschenkt bekommt und meckert, dass keine PS3 dabei ist..
die können einem ja richtig
die können einem ja richtig Leid tun ...
angemerkt an den letzten Abschnitt des berichts: das iphone 5 ist quasi komplett aus teilen von anderen Herstellern zusammengepuzzelt: z.b. Prozessor und Akku kommen von Samsung und das Display von sharp ...
@Theodor2
Das ist nicht Marktwirtschaft, das ist Casino. Die "Marktwirtschaft" hat die Aktie geschaffen, um Anteilseigner an Unternehmensgewinnen zu beteiligen, nicht um an Kursschwankungen zu verdienen.
An der Börse wird die Zukunft gehandelt
Der Wert einer Aktie berechnet sich unter anderen daran
wie hoch der Gewinn prozentual gesteigert werden kann.
Wenn der Gewinn stagniert wird die Berechnung korrigiert und der Kurs angepasst.Es gibt halt kein unendliches Wachstum.Die Apple Geräte sind zwar teuer, aber die Aktie war noch teurer.
Im übrigen sind die Analysten unzufrieden und wenn sie das öffentlich verbreiten sind sie bestimmt keine Aktionäre.
@Theodor2
"Wenn jetzt ein Unternehmen zwar 50 Milliarden Umsatz macht, und einen satten Gewinn einfährt, aber diese Zahlen "gleich" bleiben, bleibt auch der Aktienwert "gleich".
Das hat zur Folge, dass man keinen Gewinn mehr mit dieser Aktie macht. Also "schlecht". Raus aus dieser Aktie = Aktienkurs sinkt."
Ähm, das ist so nicht ganz korrekt. Solange das Unternehmen Gewinn erwirtschaften bekommen Aktionäre immerhin Dividende, also macht man schon mit der Aktie Gewinn.
Das Problem ist doch eher die Perversion der Marktwirtschaft, dass man nämlich nicht mit der Aktie selbst, sondern mit den Kursänderungen den Profit machen will. Kaufen, Kurs soll steigen, verkaufen! Differenz = Profit
Das hat mit dem Unternehmenswert, den der Börsenkurs darstellen soll schon lange nichts mehr zu tun.
Da fällt mir etwas schönes ein
Wirtschaftspolitik auf Amerikanisch:
Sie besitzen 2 Kühe. Sie verkaufen eine und leasen sie zurück. Sie gründen eine Aktiengesellschaft. Sie zwingen die beiden Kühe, das Vierfache an Milch zu geben. Sie wundern sich, als eine tot umfällt. Sie geben eine Presseerklärung heraus, in der Sie erklären, Sie hätten Ihre Kosten um 50% gesenkt. Ihre Aktien steigen.
Wie wahr, wie wahr.
Irgendwann ist jeder Markt (fast) gesättigt . . .
und auch die Konkurrenz schläft nicht.
So sehr es eine Firma ehrt, hochwertige Produkte
mit einem guten Gebrauchswert herzustellen und auch
zu entsprechenden Preisen vermarkten zu wollen.
Die Krux dabei ist, das einst "exclusive" Produkte
die in immer größerer Masse auf den Markt drängen,
irgendwann nur noch schleppend oder, wenn man im
gleichen Segment trotz starker Konkurrenz weiter
wachsen will, durch sinkende Margen zu vekaufen sind.
Das hat schon einigen Firmen das Genick gebrochen.
Masse statt Klasse
Man merkt wieder einmal, dass die Menschen nur viel Geld für Dinge ausgeben, die innovativ und vom Design ansprechend sind.
Apple fehlt es an Visionen - es fehlt an Jobs.
Wird das nicht geboten, wird Apple gewöhnlich - und dann kommt der Preis ins Spiel - und da kommen dann die anderen wie gerade Samsung ins Spiel.
Apple müsste Ausschau halten an den Unis, auf Erfindermessen usw. und sich da solche Träumer suchen, die Möglichkeiten sehen, die der Technik immer mehrere Schritte voraus sind.
So werden wir eine Abnahme der Apple-Macht sehen - vielleicht nicht so heftig wie bei AOL, aber spürbar.
Denn so wird Samsung das Rennen machen.
Mal sehen ... vielleicht kauft Samsung dann irgendwann Apple auf?
kurse...
berechnen sich nach angebot und nchfrage..ausschließlich...gewinne oder verluste des unternehmens sind dafür völlig egal...außerdem kann man mit fallenden kursen eine menge geld verdienen...
Aktienhandel im 1/100-Sek.-Takt verbieten!
...dann hört diese Geldvernichtung endlich auf! Mindesthaltedauer: 4 Wochen, basta! Und dann könnten die Herren Analysten mal zeigen, was sie draufhaben! Deren Vorhersagen haben sich noch NIE bewahrheitet, auch den Crash 2008 hat keiner "gesehen" (oder sehen wollen?) Und wen interessieren "völlig neue Produkte", wenn die alten weggehen wie warme Semmeln? Das macht KEIN Konzern, jedes neue Automodell ist ein Update, und keine Neuentwicklung (teilweise schon seit 20 jahren)
Warum denn bitte immer weiter wachsen?
Genau diese Sorgen der Großkapitalisten sind es doch die uns immer tiefer in die Krise manövrieren.
Warum kann ein Unternehmen nicht auch mal mit einer Stagnation des Umsatzes leben? Warum werden immer gleich die Pferde scheu gemacht wenn man nicht ein dickes Plus da stehn hat.
Und sein wir doch mal ehrlich...wer profitiert denn davon wenn die Aktiengewinne steigen...bestimmt nicht der Normalo sondern nur die Bonzen die eh schon fett da sitzen und alles haben.
Ich mach den ganzen Handy und Mobile Wahn eh nicht mit.Hab mir in den letzten 20 Jahren 3 Handys gekauft.Ich werde aber umdenken sobald die nächste Smartphonegeneration die Reifen an meinem Auto wechseln kann...
Randbemerkungen
Liebe Leser, liebe Vorkommentatoren,
bitte beachten, die Börse betrachtet nicht das aktuelle Ergebnis, sondern die Zukunftsaussichten eines Betriebes.
Da die Analysten ja keine Analphabeten sind wissen die natürlich, dass der Trend mit den i-phones nicht ewig so weiter gehen kann, das 5er zeigt ja schon die erste Absatzdelle.
Neuheiten sind angekündigt, aber, zumindest für Analysten noch diffus und genau aus diesem Grund fällt auch die Aktie.
Bringt Apple was epochal Neues schnellt die Aktie auch genau so schnell wieder in die Höhe.
Sollten Sie, liebe Leser, daran glauben bedeutet dies, jetzt schnell Apple-Aktien kaufen, kommt was tolles Neues ist die Aktie wieder oben, dann wieder schnell verkaufen - so macht man Gewinne! Aber , ja Aber auch verluste.
So ist das "Börsen"-Leben.
Euer H.v.B.
Aktienkurs und Dividende
Wie der Kommentator holiday357 schon richtig beschreibt, ist das Problem aktueller Aktienmärkte, dass man den Unternehmen nicht mehr Geld leiht, um eine jährliche Dividende zu erhalten, sondern man spekuliert mit dem schwankenden Preis der Aktie.
Aber warum konnte es soweit kommen? Oft sind die Dividende lächerlich verglichen mit dem Kurs. Warum? Weil zu viel Geld in den Aktienmärkten ist. Das ständig überschüssig geschaffene Geld, dass die realen wirtschaftlichen Werte mindestens um den Faktor 10 überflügelt, strömt irgendwann zwangsläufig in die Aktienmärkte und erhöht dort die Preise (Aktienkurse) und macht damit die Dividende lächerlich. Erst wenn diese Aktienmarktblase platzt, werden die Dividenden wieder interessant.
Aber was lehrt uns das Ganze mal wieder? Unser Geldsystem und die zu starke Geldschöpfung sind nicht korrekt auf das Wirtschaftssystem justiert. Es gehört reformiert, das sehen wir an allen Ecken und Kanten.
hätte ich auch gemacht ...
... als über die Feiertage komplett mit Werbung zugeklebte U- und S-Bahnen durch Berlin fuhren, ganze Hochhäuser mit Apple-Werbung bespannt wurden (bzw. es noch sind).
Origial-Gedanke: "ich würde genau jetzt meine Aktien verkaufen, denn wer so überproportional viel Geld herauswirft, um Kundenkreise zu erreichen, die vermutlich nicht mehr erreichbar sind, mit dem wird etwas nicht stimmen!"
@odindonar
Man sollte schon wissen, wovon Angebot und Nachfrage abhängen. Tipp: zukünftige erwartete Entwicklung des Unternehmens
Nicht nur die Börsianer sind
Nicht nur die Börsianer sind die bösen,sondern auch Kunden die nie mit einem Produkt länger als 1-2 Jahre zufrieden sind.
Mein Handy+PC sind 6 Jahre und laufen noch bestens. Also warum soll ich sie wegwerfen und mir neue kaufen? nur um die Börsianer zu befriedigen? Nein Danke.
peek Apple
Ich finde die meisten Apple Produkte sind durchdachte Dinge. Ich habe mich mit meinem PowerBook allerdings der zeit vor 8 Jahren mehr voraus gefühlt als mit einem Produkt der heutigen Generation und bin somit auch nicht bereit nach den kurzen Produktzyklen immer gleich was neues zu kaufen, mit offenen Benutzerkonzepten und weniger Bug's könnte ich mir aber vorstellen, das sich das auch wieder ändert....
@christerix: "irgendwann kauft Samsung Apple auf"
Apple wurde schon etliche Male für tot gehalten. Immer wieder sind sie aufgestanden, nicht zuletzt dank völlig neuer Produkte:
Erst ein Computer mit Maus und Bildchen - war technisch nicht wirklich neu, für Privatkunden schon. Ein "Pod" von dem erst keiner wusste, was das ist. Ein Telephon, das nur noch am Rande telephoniert. Ein flaches Etwas, von dem auch keiner wusste, wozu es gut ist.
Samsung macht sicher technisch gute Produkte - aber wann haben sie etwas völlig neues auf den Markt geworfen, für das Leute mitten in der Nacht Schlange stehen?
Welche Visionen Apple gerade hat, werden sie uns nicht auf die Nase binden. Visionen allein an der Person Jobs festzumachen ist ein Fehler.
Es ist wie häufig.
Apple wurde jetzt jahrelang gehypt, es hat manchmal senktenhafte Ausmaße, wie die Leute vor dem Laden übernachten, wenn es was Neues gibt. Das erzeugt auch bei den Aktien eine Blase.
Aber wie bei "Des Kaisers neue Kleider" stellt irgendwann der Eine oder Andere fest, dass eine iphone auch nur ein Telefon ist und andere Geräte das Gleiche können. Und wenn ich jetzt noch so gestrickt bin, dass es mir egal ist, was mein Nachbar über mein Handy denkt, dann brauche ich keine Apple-Gerät.
Dann wird Apple eine normale Firma und der Anteil am Aktienkurs, der dem Kultstatus geschuldet war, fällt weg.
Ist es nicht normal, dass Aktienkurse auch mal fallen?. Häufig ist das auch nicht logisch, so wenig wie die vorherige Steigerung logisch war. Telekom, Infenion, Palm, AOL usw. lassen grüßen.
es wird offensichtlich
"Mit einem Schlag verpufften innerhalb weniger Minuten annähernd 50 Milliarden Dollar ": Besser kann kaum dokumentiert werden, wie widersinning angebliche Werte von Unternehmen an der Börse sind, wie virtuell Milliardenbeträge heute sind. Sie Einnahmen und der gewinn des Unternehmens sind jedoch messbar. Aber grenzenlose Gier der Aktienbesitzer kann naturgemäß eben nicht befriedigt werden.
"Vor allem die aufwendige Entwicklung des iPhone 5 und des iPad Mini hätten die Gewinnsteigerung gebremst."
Nun, das erscheint doch sehr wie eine Ausrede, ist doch am iPhone 5 wenig Neues zu finden, was eine aufwändige Entwicklung bedurfte. Mögluicherweise stört die Börsianer eher dies?
Ach ja, Apple - Qualität vs. Masse und Börse
Ich habe schon immer einen Mac besessen, nur bei meinen Arbeitgebern habe ich mit anderen Computern arbeiten müssen. Mein erster Mac war ein Classic für schlappe 7.000 DM mit einem original 35kg-Apple-Laserdrucker für runde 15.000 DM. Die beiden Dinger haben mich durch viele Umzüge im In- und Ausland über mehr als 19 Jahre begleitet, ohne dass mein Mac auch nur einmal gezickt hätte. Das ist Qualität! Jetzt hab ich seit über 6 Jahren einen iMac mit Intelprzessoren, der läuft zwar ganz gut, zickt aber gelegentlich ein wenig rum. Durch ein Zwangsupdate von Firefox wurde ich dann auch gezwungen, eine neuere Software für meinen Mac hochzuladen - und siehe, es wurde noch mehr Gezicke... Das ist Vermassung und das Gegenteil von Qualität. Die i-Phones und weiss-der-Teufel-was-noch-kommen-mag sind nur noch Wegwerfprodukte, die eben nur noch Masse erreichen will - und das will eben die Börse. Gewinnplus vor Qualität. Die Kundenzufriedenheit ist egal. Appel muss wieder zu seinen Werten zurück!
Herrschaften
wenn diese Finanzblase platzt (und das wird sie über kurz oder lang) dann sind wir für Jahrzehnte taub, solch ein Lärm wird dieser Knall verursachen.
Leere Versprechungen
Eigentlich sollte man sich totlachen über diese Idioten, die immer noch meinen, das man an leeren Versprechungen viel Geld verdienen kann. Es ist schon deprimierend das weltweit ein großer Teil des Wertes eines Industrieunternehmens aus "verpuffungsfähigem" Geld besteht. Das wäre ja nicht so schlimm wenn es nur die Spekulanten betreffen würde. Aber leider führt diese Verpuffung zu den tollsten Argumenten der Rating Agenturen (genau wie die leeren Versprechen). Und dann sitzt ein grundsolides Unternehmen auf einem mal auf dem Trockenen weil ihnen die Hüter des Geldes notwendige Zwischenfinanzierungen verweigern.
Die Börse, Mao und der Buddhismus
"Wenn sich die Arbeiterklasse hier aufregt, dass die "Börsianer" eine Meise haben, nur weil knapp 50 Milliarden Umsatz nicht reichen, dann haben diese das Prinzip der Börse nicht verstanden."
Die Börse, ein Instrument des Klassenkampfes? Oder gar eine höhere Weihe des zweckfreien Denkens?
Mao sagt dazu: "Der Reiter muss ab und zu vom Pferd steigen, damit er wieder das Gras wachsen sieht!". Diese Leute sollen mal 1/2 Jahr lang am Fließband stehen, mit entsprechender Bezahlung, damit sie a) sehen, wie Werte entstehen und b) dass ein Arbeiter über jeden Monatslohn froh ist, ohne deswegen ständig über die Zukunft zu spekulieren, denn dass die kaum Änderung, eher Probleme für ihn bringt, weiß er ganz genau.
Der Buddhismus sagt, dass man ganz im Hier und Jetzt leben soll. Und genau das stinkt den Kapitalonkels, denn was sie jetzt haben, reicht ihnen nicht, denn dank Inflation und Wertschwankungen können sie nix anderes mehr denken, als Geld, Geld, Geld, Geld, Geld .....
Völlig verrückt.
Völlig verrückt.
das zeigt mal wieder...
... wie widersinnig, manipulierbar und anfällig der ganze Aktienmarkt ist.
Eine Zeitung gibt eine Information aus und schon fällt der Wert eines Unternehmens um Milliarden!
Günstig???
Man nenne mir ein einziges Produkt, das Apple günstig verkauft. Nicht mal beim Zubehör gibts preiswerte Alternativen und die horrenden Preise von Altprodukten "günstig" zu nennen, grenzt schon an die Hybris des Blinden, bevor er die Treppe runterfällt, weil er glaubt, es paßt schon alles. Und auch beim 5er Phone sorgt Apple dafür, daß nur das Neueste paßt - schwups, Adapter verändert, schon muß man alles neu dazukaufen oder mindestens für 40 Euro einen Adapter für den Adapter. Ich wünsche mir schon lange, daß Apple mal auf die Nase fällt - nicht ganz, aber doch so tief, daß man dort mal umdenkt. Dieser Monopolkapitalismus geht den Bach runter, so viel ist sicher, fragt sich nur, wann und wie. Und am Ende ist es schade ums Design, denn da ist Apple unerreicht!
Marx hat viel Spaß in seinem
Marx hat viel Spaß in seinem Grab!
Ist alles prima beschrieben dort - hat nur leider keiner mehr Lust sich durch die Wälzer zu lesen. Die Funktionsweise von Geld hat er unüberboten analysiert. Und man kann sich nur wundern, warum sich die Menschen wundern.
Wenn eine einzelne Aktie den Besitzer wechselt verpuffen zig Mrd
@wibo
"Mit einem Schlag verpufften innerhalb weniger Minuten annähernd 50 Milliarden Dollar"
Wenn Abends die Börsenprofis Feierabend machen und angenommen der Computerhandel wird deaktiviert, weil er nach der Vorstellung einiger polit-Populisten, nach den Ratingagenturen und Banken, jetzt Schuld an der Euromisere ist, dann könnte es passieren, dass ein Privatmann eine einzige Aktie auf irgendeinem nachbörslichen Handelssystem anbietet. Es ist aber kein Käufer da. Irgendwann sieht ein anderer Privatmann das Angebot und denkst sich: Die Aktie interessiert mich zwar nicht, aber für den halben Preis nehme ich sie und kauft sie.
Dann hat eine Aktie zum halben Preis den Besitzer gewechselt und dieser Preis wird dann an diesem Handelsplatz als der aktuelle angegeben.
Es hat sich auf der Welt nichts geändert, außer dass eine Aktie den Besitzer gewechselt hat. Die Journalisten rechnen dann aus, dass je nach dem zu welchem Unternehmen die Aktie gehörte Mio. oder Mrd. oder 100 Mrd. verpuffen.
Die "besten" Produkte hat
Die "besten" Produkte hat Apple seit Jahren nicht mehr gebracht....Sie haben nur gut vermarktet. Die besten Produkte gibt es wo anders.
@Impartial: visionäre Produkte seit Jobs' Tod
"Welches "visionäre Produkt" hat Apple denn nach Steve Jobs' Tod auf den Markt gebracht? - Nicht ein einziges [...]"
Es ist am 5. Oktober 2011 gestorben.
Ein Problem der Investoren scheint zu sein, dass sie ein Unternehmen für visionsunfähig erklären, wenn es nicht jedes Jahr eine bahnbrechende Neuheit bietet, die noch nie zuvor einer gedacht hat.
VW kann kein Wachstum erzielen, wenn es nur neue Versionen ...
"Sie können kein Wachstum erzielen, wenn sie nur neue Versionen von alten Produkten herausbringen".
Merkwürdig. 25 Jahre lang ließ sich eigentlich ganz gut Geld verdienen mit neuen Versionen eines alten Produkts: PCs. Und beim Auto klappt das schon seit 100 Jahren.
Moralischer Zeigfinger ist quatsch!!
Diese moralische Entrüstung ist doch Quatsch! Mal wieder wird hier das (erhoffte?) Ende der Marktwirtschaft herbeigeredet.
Kursentwicklungen basieren nicht auf vergangene Entwicklungen sondern auf Zukunftserwartungen. Da diese aber naturgemäß nicht sicher vorausgesagt werden können, muss jeder Marktteilnehmer die vorhandenen Informationen für sich subjektiv bewerten. Natürlich kommt es da zu Fehlern, Übertreibungen u. ä. - was man aber immer erst hinterher sicher sagen kann.
Gibt es eine Information, die erwarten lässt, dass bspw. ein Gewinn von 75 Mrd. USD erzielt werden kann, dann passt sich der Kurs so an, dass die Aktie aus Sicht der Anleger im Verhältnis dazu richtig bepreist ist.
Fällt der Gewinn anschließend mit 55 Mrd. geringer aus, verändert sich der Kurs ensprechend - er fällt. Dass ein Unternehmen mit 75 Mrd. Gewinn mehr Wert ist, als eines mit 55 Mrd. ist doch klar.
Dieses künstliche Aufregen ist daher völlig überflüssig!
WACHSTUM!!! ?
Ich selbst bin Betriebswirtschaftler und habe mich während meines Studiums schon immer über die selbstverständliche Aussage "Permanentes Wachstum muss sein" gewundert. Ab einem gewissen Punkt ist Wachstum nur durch Verdrängung möglich - was soll das dem Volk, den Arbeitnehmern, der Gesellschaft bringen? Kann man denn nicht mit grossartigen 13 Milliarden USD Gewinn zufrieden sein?
Nichts desto trotz: "Stillstand ist Rückschritt". Mit Steve Jobs Tod bleiben die Innovationen aus. Apple ist "nur noch" ein Technologiekonzern wie Samsung auch. Selbst Nokia musste erleben, wie tief man fallen kann.
Binnen 24 Monate wird sich der Aktienkurs von Apple halbiert haben - davon bin ich fest überzeugt.
"die aufwaendige Entwicklung
"die aufwaendige Entwicklung des IPhone 5 und ipad Mini ..." selten so gelacht.
Mit Wahnsinn hat das wenig zu tun.
@Puqio
"13 Miliarden Gewinn von 55 Milliarden Umsatz. Das sind 24% Gewinn!
Ich bekomme auf der Sparkasse keine 2%
Und auch allerbeste Anlagen, die ich nicht habe, kommen bestenfalls auf 6 bis 8%.
Apple ist ein Wahnsinn!"
Sie haben vermutlich keine "allerbesten" Anlagen, weil Sie das Risiko scheuen. Dagegen spricht auch nichts, aber die Konsequenz daraus ist, dass man dann eben nur 2% bekommt, aber das Geld sicher ist.
Sie könnten ja auch einfach ein paar Apple-Aktien kaufen, dann würden sie auch vom Gewinn profitieren. Allerdings hätten sie dann auch genauso so einen Einbruch bei den Aktien als Risiko hin zu nehmen.
Mit Wahnsinn hat das wenig zu tun.
Fast immer ist es so, dass die hohen Gewinne nicht ewig so weiter gehen, das normalisiert sich immer irgendwann.
Diese Gewinne von Apple kommen auch nicht durch Börsenspekulationen, sondern dadurch, dass man ein paar Produkte auf den Markt gebracht hat, die viele Menschen so cool finden, dass sie dafür gerne den doppelten Preis zahlen.
Feste Überzeugung, oder nur heiße Luft?
@HeliFly
"Binnen 24 Monate wird sich der Aktienkurs von Apple halbiert haben - davon bin ich fest überzeugt."
Warum nehmen Sie dann nicht all Ihre Ersparnisse und leihen sich noch etwas Geld dazu?
Wenn Sie das in ein Hebelprodukt investieren mit dem Sie auf fallende Apple-Kurse wetten, sind sie nächstes Jahr Millionär, auf jeden Fall ganz sicher, wenn sie viele Ersparnisse haben oder ein Haus, dass sie beleihen können, sogar Multimillionär.
Es besteht nur ein kleines Restrisiko, alles zu verlieren und die Schulden dann immer noch zu haben, wenn Sie sich verschätzt haben.
Aber Sie sind ja fest davon überzeugt, dass sie richtig liegen.
Für mich heißt dass immer, wenn jemand ganz sicher ist, oder gar fest von etwas überzeugt ist, aber nicht darauf wetten mag, weil man Angst hat die Wette doch zu verlieren, dann steckt hinter dieser Überzeugung nur heiße Luft.
Erst wenn man selber etwas riskieren soll, wird einem bewusst ob man wirklich sicher, oder überzeugt ist.
Das ist nicht verrückt, das ist einfach nur Blödsinn.
@cpahren
"Völlig verrückt."
Das ist nicht verrückt, das ist einfach nur Blödsinn, wenn behauptet wird hier verpuffen zig Milliarden.
@Dave777
"das zeigt mal wieder wie widersinnig, manipulierbar und anfällig der ganze Aktienmarkt ist."
Wie manipulierbar und anfällig ist denn dann der ebay-Markt, wo der gleiche, nagelneue Artikel von einer Stunde auf die andere zum halben oder dem doppelten Preis den Besitzer wechselt.
Wenn das Unternehmen, welches jede Stunde einen solchen Artikel versteigert, jedes mal ausrechnen würde wie hoch der Wert seines Lagers ist, dann hätten sie viel zu tun. Dann könnte es passieren, dass rein rechnerisch das Unternehmen plötzlich insolvent ist, weil bei einer Auktion mal kein zweiter Bieter da war und deshalb der Artikel für einen Euro versteigert wurde. Wenn man diesen Preis dann als den aktuellen Wert dieser Artikel nimmt, ist die Lagerware plötzlich nichts mehr wert, dann verpufft in einer Sekunde fast das ganze Vermögen der Firma, auf dem Papier.
fallende Kurse
Es könnte auch sein, dass die fallenden Kurse, von großen Anlegern, beabsichtigt sind. Gibt es doch Optionsscheine, die auf fallende Kurse setzen und damit Gewinne zu erzielen sind.
Das sind nichts anderes als Wetten darauf, dass der Kurs an einem Stichtag auf einen bestimmten Wert FALLEN wird. Beim Verkauf der Option erzielt man einen hohen Gewinn. Also muss die Nachrichtenlage entsprechend aufbereitet werden und Kommentare von Analysten müssen in der Tendenz negativ sein. Mit dem einfachen Satz: "Analysten hätten einen noch höheren Gewinn erwartet.", kann man bei einem kerngesunden Unternehmen den Aktienkurs in den Keller treibe.
Aber wie heißt es so schön: Fallenden Kurse sind immer Gelegenheiten zum Kauf.
Think different.
Ich gebe mir größte Mühe neue Produkte, die auf Kosten der Arbeitnehmer - woauchimmer - Rekordmargen bringen zu meiden. Apple ist inzwischen leider ein Symbol für ungehemmte und ungenierte Gewinnmaximierung auf Kosten der Schwächsten sowie auf Kosten von Arbeitsplätzen im eigenen Land.
Apple sollte versuchen den Schritt zu wagen, seine Glasperlen und Spiegel sozial und moralisch vertretbar zu produzieren und die Margen schlichtweg auf ein vertretbares Maß zu reduzieren. Ich bin mir sicher, dass viele Applefreunde sogar wesentlich mehr für die Geräte zahlen würden, wenn sie in den Vereinigten Staaten gefertigt würden und nicht in Fernost-Legebatterien. Einfach mal ein Werk im eigenen Land errichten, die Dinger als "US-Edition" für 300,- Dollar mehr anbieten und testen was passiert! Es käme auf einen Versuch an.
Alternative: Meinungsmacher lösen nach und nach eine Trendwende aus und die Marke landet im Rinnstein. Aktionäre verstehen nur eine Sprache. Also: Kaufverhalten ändern!
Börsenspiel
Im Laufe der Jahre habe ich den Verlauf mehrerer Börsenspiele verfolgt, wo Privatpersonen, professionelle Analysten und z.B. Schülergruppen gegeneinander mit theoretischer Investitionssumme angetreten sind.
Es war stets ein Zufall, wer den größten Gewinn gemacht hat.
Dewegen empfinde ich die Börsennachrichten als ähnlich informativ wie den Kommentar der Lottofee bei der Ziehung der Lottozahlen.
Drei Tipps, die immer und überall gelten, auch bei der Geldanlage:
- Es gibt keine Geheimtipps, schon gar keine gedruckten oder verfilmten.
- Je größer die Gewinnmöglichkeit desto größer das Risiko.
- Es gibt keine Wunder.
@toolfish: Freie Marktwirtchaft IST Casino. Sie können in beiden Fällen Strategien mit geringem Gewinn/Verlust oder mit hohem Gewinn/Verlust anwenden. Einziger Unterschied: Im Casino können Sie mittels der Statistik Risiken besser einschätzen, bei der Wirtschaft spielen zu viele Faktoren eine Rolle. Wie das Apple-Beispiel wieder zeigt.
In beiden Fällen gewinnt immer die Bank.