Kommentare

moderne Technik...

...ist überfordert mit alter Natur.
Oder was ist die Meta-Botschaft des Ganzen?

Och Mööönsch.

Die Geiz ist geil Mentalität schlägt mal wieder zurück.

Schönes Schlusslicht.

Bei Autos ist es genauso.

Während bei den neuen das … also das Ding unterhalb der Stoßstange meist aus Plastik ist und KEINEN Zusammenstoß mit beiseitegeschobenem Schnee verkraftet, konnte ich mit meinem alten Wagen problemlos durchfahren, sogar wenn die Schneehaufen schon festgefroren waren - schlimmsten Falls kam ich nicht drüber, weil es zu hoch war und musste seitlich vorbei.

Nööö Mööönsch

@Jelte Köste: Also wenn Sie mit Geiz meinen, dass man auch älteren Menschen und solchen mit Gehbehinderung das Geld aus der Tasche ziehen will, weil man es ihnen mit den Niederflurbahnen möglich macht, am öffentlichen Nahverkehr teilzunehmen, dann gebe ich Ihnen recht. Ansonsten freue ich mich über diesen Fortschritt, auch wenn's an einigen wenigen Tagen im Jahr noch nicht so klappt.

Gut, dass die Verantwortlichen in Frankfurt eine schöne Lösung gefunden haben. Als Münchner freue ich mich schon auf den Wagen von der Linie 8.

"Rechtschreibung"

Eppelwei - da rollen sich einem Frankfurter die Zehennägel hoch:
1. Von welchem Vokal des Ursprungswortes Apfelwein soll das erste E in "Eppelwei" herkommen ?
2. Es geht um eine mundartliche Bezeichnung, und in Frankfurt ist Wein eben Woi, also Äppelwoi, siehe auch hier: http://www.stupidedia.org/stupi/%C3%84ppelwoi

Oder hat auch da Herr Thierse reingepfuscht ?

Typisch Bombardier, Alstom und Co...

Auch wenn ich noch nie dort war und keinen der dort fahrenden Züge aus nächster Nähe kenne, so weiß ich allein durch den Beitrag, dass hier gewiss "Schienenfahrzeuge*" von Bombardier oder Alstom im Einsatz sind.

Denn: Bombardier, Alstom und Co, die modernen Plastik-Schrott-Bahnen-Hersteller sind, wie man nun wieder DEUTLICH sehen kann, keine Hersteller von Schienenfahrzeugen*, sondern meines Erachtens schlicht und ergreifend nur Namen für Krankheiten, die den ÖPNV vieler Städte und die DB regelmäßig heimsuchen und den Betrieb lahmlegen. Zum Ärger der Fahrgäste.

DAHER MEINE FORDERUNG:
Nur noch Museumsbahnen einsetzen, alte Fahrzeuge zur Not 1zu1 nachbauen - nach alten Plänen, UNVERÄNDERT. Die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Straßenbahnen, U-Bahnen und Eisenbahnen allgemein wäre dann wieder gegeben.

(* eigentlich unzutreffender Begriff, wenn sie von Bombardier, Alstom und Konsorten sind - deren "Fahr"-zeuge stehen in der Regel nur kaputt herum)

@ Tada: Böses Wort

Also das "Ding" das Du meinst, ich glaub das nennt der Autoexperte "Schürze", ich bin zwar ein Mann, kenne mich mit Autos aber überhaupt nicht gut aus (hab das eben auf Verdacht gegoogelt) und in der Küche hab ich ne Schürze hängen (für den Fall der Fälle).

*Lol*

Gruß, zopf.

@xerxes77

Als Frankfurter und Straßenbahnnutzer sei angemerkt, dass die neuste Generation in der Tat von Bombardier stammt, allerdings erheblich traditioneller konstruiert und damit auch weit zuverlässiger ist als die vorherige Niederflur-Generation aus dem Hause Siemens. Als die ersten Siemens-Bahnen 1993 geliefert wurden, hatte man damit bei jedem Wetter Probleme...Erst nach 10 Jahren Bastelei durch Hersteller und hauseigene Werkstatt sind sie (bei normalem Wetter) halbwegs zuverlässig geworden.

Die Frankfurter U-Bahnen (größtenteils auch von Bombardier) fuhren derweil fast durchgehend ohne Probleme, selbst bis hoch in den tief verschneiten Taunus.

Ich find das irgendwie cool,

wenn alte Technik ausnahmsweise mal moderner Technik überlegen ist. ^^

@Tada

Aus dem Leben eines Springpferdes:
"schlimmsten Falls kam ich nicht drüber, weil es zu hoch war und musste seitlich vorbei"

Oh, oh: das gibt 3 Strafpunkte - mit und ohne Äppelwoi

@ Karussell

ist eine normale Umlautschreibung, die sogar sprachhistorisch älter ist als <ä> und sich v.a. aufgrund der im Neuhochdeutschen üblich gewordenen Morphemkonstanzschreibung in der Standardsprache nur noch in Wörtern gehalten hat, in denen der Normalsprachnutzer sie nicht als Umlaut empfindet - wie z.B. in 'Eltern'. In verschriftlichten Dialekten finde ich daran nichts Merkwürdiges.

@ Karussell: Ebbelwei oder Äppelwoi

Ich seh das als Frankfodder ganz entspannt. Die historische Straßenbahn schreibt sich schon immer Ebbelwei-Express. Ob jetzt lautmalerisch "Ebbelwei" oder "Äppelwoi" oder sonstwas für unser Stöffsche geschrieben wird ist doch nicht so wichtig ;)

@ oh the humanity: Gut, eine

@ oh the humanity:

Gut, eine U-Bahn fährt in einem recht abgeschlossenen Raum und noch dazu ohne Oberleitung, aus diesem Grund ist da die Fehlerquote wohl aus "natürlichen Gründen" geringer.

Aber es sollte doch eigentlich nicht sein, dass dieses bißchen Eis eine neue Straßenbahn so belastet. Ob Siemens (war mit dem "und Co" gemeint) oder Bombardier, alles Neue ist wohl bei Bahntechnik irgendwie mangelhaft.

Etwas OT, aber passend: Ich verweise nur mal eben auf die Talent 2 Züge aus dem Hause Bombardier. "Bombardier Mängel" in Google liefert hier auch zahlreiche Infos.

Persönlich finde ich zudem die alten, total zuverlässigen Züge nicht nur besser, sondern auch vom Design ästhetischer und ansprechender.

Straßenbahn früher und heute: Das beste Beispiel für "Verschlimmbesserung"!

@ Karussell & @Kattinka

Wer, außer uns dreien hat hier noch 'nen großen Schein in Linguistik?

Laßt den Kwatsch :)

Gruß, zopf.

@Art Vandelay

Danke für ihren Kommentar, ich hätte es nicht besser schreiben können. Den "Früher war alles besser"-Nostalgikern sollte man auch entgegen halten, dass Behinderte früher eher ins Hospiz denn in eine Straßenbahn gehörten. Und Kinder gehörten zur Mutter an den Herd und nicht in einem Kinderwagen in der Öffentlichkeit.

Ich habe selbst ein paar Monate im Rollstuhl zubringen müssen und wünsche mir daher auf keinen Fall diese Brotkästen zurück, die eine steile Treppe und extrem schmale Türen zum Einstieg haben. Das ist der Alptraum aller Gehbehinderten und Mütter mit Kinderwagen.

@ xerxes77

Die Frankfurter "U-Bahn" fährt nur im Stadtzentrum unterirdisch und hat obendrein auch noch die selbe Oberleitung wie die Straßenbahn. Bis auf die Fahrzeugbreite und Einstiegshöhe sind beide Systeme an und für sich komplett identisch, die Linie U5 z.B. ist bis heute eine Straßenbahn die ein Stück Tunnel mitbenutzt. Die Probleme waren wohl geringer, weil durch den dichteren Takt und die Züge von 3-4 Wagen Länge mehr Abnutzung an der Oberleitung entsteht und sich somit weniger Eis aufbaut.

Das konkrete Problem im Fall Frankfurt dürfte wohl die Fahrzeugelektronik sein, welche an und für sich auf solche Probleme ausgelegt werden könnte. Wäre die etwas weniger empfindlich bei Spannungsschwankungen, ließe sich vielleicht auch bei Eis und Schnee langsam aber sicher fahren.

Obendrein gibt es die Möglichkeit, die Oberleitung mit Glycerin zu behandeln, bei Gebirgsbahnen ist sowas vollkommen üblich. Ein entsprechendes Gerät hat die Frankfurter Verkehrsgesellschaft bislang aber nicht...

Stromabnehmer

Das Problem bei den modernen Bahnen sind wohl die Stromabnehmer, die sich bei Hindernissen (wie z.B. Eis) einklappen. Die alten waren da halt unsensibler...
Allerdings erinnere ich mich noch gut, dass Dezember '78, am berühmten 'Eisfreitag', in Frankfurt auch schon fast nix mehr ging. Bei jedem Halt stieg der Fahrer aus, und klopfte mit einer Art Besenstiel das Eis von der Oberleitung, dann konnte die Bahn wieder anfahren. Einmal in Bewegung platzte das Eis dann am Abnehmer von selber von der Leitung.
Für Insider: Vom Hbf bis Oberrad dauerte die Fahrt knapp 90 Minuten ;)

@Karussell, Kattinka und zopf

Als Ex-Frankfurter ist mir alles recht, was sich nicht 'Äppler' nennt :D

@Art Vandelay @ Berufspessimist

Warum ist eine Straßenbahn, die bei Eis und Schnee NICHT fährt gut für Rollstuhlfahrer und Mütter mit Kinderwagen?

Es muss doch beides möglich sein: behindertengerechte Eingänge und eine Straßenbahn, die bei Schnee fährt.

@zopf: beim Trabi abgeschaut

Ist wohl wirklich die Schürze:

„In früheren Jahrzehnten wurden die Front- und Heckschürze aus lackiertem Stahlblech gefertigt und zählten, da im Spritzbereich der Räder gelegen, bei vielen Modellen zu den rostanfälligen Karosserieteilen. Erst im Verlauf der 1980er- und 1990er-Jahre gingen die Hersteller dazu über, die Schürzen aus Kunststoffen zu fertigen.“ Wikipedia

Beim Trabi abgeschaut.
Aber ich habe nie gehört, dass Trabis an Schneehaufen zerbrachen.

@Krippenspiel

Das muss ich relativieren: vereist ist der beiseite geräumte Schnee ein anständiges Hindernis, selbst dann, wenn sie nicht hoch sind.
Dagegen kommen die Chimären aus Trabi und Rostlaube nicht an.

Darstellung: