Kommentare

souveränität des souveräns?!

die geschichte hat gezeigt, dass regime die kritik nicht vertragen und kritiker ungeniert wegsperren auf dem absteigenden ast sind.

so viel souveränität sollte der souverän schon besitzen.

"Nirgendwo in der Welt gibt

"Nirgendwo in der Welt gibt es so ein Gesetz, dass die Menschenrechte dermaßen verletzt. Dieses Gesetz wird sich in der Zukunft ganz sicher ändern."

Doch, gibt es. In Nordkorea bespielsweise. Da wandert aber nicht in den Knast, sondern in ein Arbeitslager.

Man sollte sich gründlich überlegen,

in welche Länder man zukünftig in Urlaub fährt und welche man meiden sollte. Wir können die Verhältnisse in Thailand damit zwar nicht ändern, aber wir sollten die Machthaber nicht auch noch unterstützen.

Fremde Länder, andere Gesetze

Vielleicht respektiert man einfach Gesetze fremder Länder und Kulturen. Es ist nun mal in einem Land verboten den König zu beleidigen, in anderen Ländern darf die Kirche nicht beleidigt werden und in wieder anderen Ländern darf man keine Drogen konsumieren oder Kinder missbrauchen. Ende aus! Außerdem bitte mal vor der eigenen Haustüre kehren. Die Bananenrepublik Deutschland hat selbst viel Unrat vor der eigenen Haustür!

Ander Länder, andere Sitten: Thailand § 112 vs. § 130 StGB

Es ist grausam und für mich unverständlich, wenn man für eine Meinungsäußerung härter bestraft wird, als mancher Mörder. Es gilt die Meinungsfreiheit vor der Willkür der Mächtigen und der Politik zu schützen!

Und zwar weltweit!
Gerade da fällt mir aber auch in der BRD manche Merkwürdigkeit auf, die es in Thailand oder sonstwo auf der Welt nicht gäbe: Für eine sicherlich unakzeptable Meinungsäußerung ist der damals 73jährige Horst Mahler zu 12 Jahren Haft nach § 130 StGB verurteilt worden. Der alte, bestimmt auch verrückte Mann wird wahrscheinlich nie wieder die Freiheit erleben dürfen.

Wir sollte auch vor unserer eigenen Tür kehren! Gefängnishaft für Worte und Meinungen ist Willkür! Wir kritisieren sonst Thailand und sind selber unglaubwürdig.

@ClausH

Das ist ja das Schlimme.
Südostasien können sie von der Urlaubskarte komplett streichen.
In Vietnam inhaftieren sie politische Blogger und in Kambodscha ebenfalls. In Myanmar kann man sich bisweilen kaum richtig bewegen, was im Übrigen für Nächte in Kambodscha ebenfalls zutrifft. In Laos verdächtigt man sie der Drogengeschäftigkeit, wenn sie sich abseits der Touristenpfade bewegen.

Und überall sind Russen... ;=))

Scherz am Rande.

Bleiben Teile Europas und Balkonien...oder Kreuzfahrt, wo man wohl das Abgas von 100.000 Autos in die Luft bläst...

Wird schwierig, wenn man die Militärgeschäfte in Nordafrika ebenfalls nicht unterstützen will...oder die auf den Philippinen...

Ansonsten ist Thailand ein schönes Land. Geschmackstechnisch ist für jeden etwas dabei..
Aber wenn sie Nachts um drei Besuch von talibanartig sich verhaltenen und betrunkenen sowie bewaffneten privaten Sicherheitsleuten bekommen, dann macht das keinen Spaß mehr.

Vergleiche

Wie muß ein Mensch sozialisiert sein, der Kindesmissbrauch mit der Kritik an alten Männern (Monarchen, Bischöfe usw) gleichsetzt?

Mein erster Kommentar galt masche013

Mein erster Kommentar galt masche013

@masche013

Sie haben recht, dass man fremde Kulturen/Gesetze respektieren muss. Fragwürdig ist in diesem speziellen Fall in meinen Augen allerdings die Begründung des Urteils. Denn im besagte Artikel ist davon die Rede, dass dieses Urteil damit begründet ist, dass Herr Pruksakasemsuk Artikel geschrieben hat, die das Gesetz, das jetzt seine Gefängnisstrafe rechtfertigt, kritisierten. Es ist nicht davon die Rede, dass in diesen Artikeln tatsächlich beleidigende Worte gefallen sind.
Auch kann ich nicht sehen was an einer Unterschriftenaktion gegen ein solches Gesetz beleidigend sein soll.

Zum Punkt "vor der eigenen Haustüre kehren": Sie haben Recht, dass dieses im Vordergrund stehen muss, jedoch kann man doch nicht die Augen vor dem verschließen, was sonst noch in der Welt passiert. Es redet ja auch keiner davon, dass man dort jetzt intervenieren muss. Doch vom Kundtun der eigenen Missbilligung eines solchen Urteil sollte man sich nicht abhalten lassen

Thailand: elf Jahre Haft wegen Majestätsbel..

Au Backe,,,

das ist aber eine hausnummer .

Na ja,, auch Thailand zu den befreundeten Staaten von
Deutschland , auch d. USA zählt sich als Freund thailands .

Es ist d. Rechtsprechung Thailands , wie war das b. kaiser
wilhelm? Majestäts-Beleidigung ?

Besonders deutlich wird hier, wie abgehoben, ja gottgleich,
manche Herrscher agieren .

Ich war schon immer dafür, habe auch mehrfach gepostet,
alle Könige o.ä. sind Auslaufmodelle, alle abschaffen
u. abwickeln , das Vermögen konfiszieren u. Suppen-
küchen installieren , da wird dann noch im Nachhinein
zumindest eine art Wiedergutmachung arrangiert .

Thailand ist eine Demokratie, das Gesetz wird vom Volk gewollt

Es ist erschreckend, wieviele Leute hier und anderswo ihre Kommentare ablassen, ohne irgeneine Ahnung von der thailändischen Politik zu haben. Es gibt in Thailand kein "Regime", der König ist ein Repräsentant mit ähnlichen Aufgaben und Einflussmöglichkeiten wie unser Bundespräsident. Er ist allerdings bei der Bevölkerung extrem beliebt, und deswegen (und nicht etwa wegen staatlichem Druck) wird man nicht viele Thailänder finden, die dieses Gesetz abschaffen wollen.
Uns kommen diese Regelungen archaisch und übertrieben vor, aber vielleicht sollte man einfach mal akzeptieren, dass die Bevölkerung in Thailand eben eine andere Einstellung hat?

thailand

was wollen sie den. wenn ich sage die regierung ist gut geht es mir auch gut.
wenn man sich kritisch über sie äußert gibt es eben ärger.
hier scheint ja noch zucht und ordnung zu harschen.

Demokratieverständnis = 0

Ich finde es unerträglich, wenn hier behauptet wird, so etwas müsse man hinnehmen. Es sei schließlich innere Angelegenheit von Thailand. Sollen wir jetzt immer die Augen zudrücken, wenn Menschenrechte verletzt werden? Amnesty sollte sich dann flugs auflösen? Mit dieser Einstellung dürften wir weder China, Nordkorea, USA, Iran, usw. kritisieren. Wer in der Uno ist, bekennt sich zu den unveräußerlichen Menschenrechten, und die gelten unabhängig von Staaten oder Staatsformen. Man muss sich das inmal vorstellen. Mit der gleichen Logik, müsste ich die Augen zumachen, wenn zum Beispiel Kinder mißhandelt werden, weil das ja eine interne Angelegenheit der Familien ist. Wenn wir Frieden und Freiheit auf der Welt wollen, muss Menschlichkeit und Gerechtigkeit zu den bestimmenden Werten gehören. In Thailand scheint das aber nich nicht der Fall zu sein.

Zur Demokratie und Pressefreiheit ist es....

ein langer Weg. Auch wir Deutsche haben da ab und zu unsere Probleme. Und in Thailand herrschen eben andere Gesetze, die, wenn einer versucht, das zu ändern, im Knast landet. Da kann auch der Westen nichts dran ändern, wenn es auch wünschenswert wäre.

@Herbarium

Ja, ja, das Volk der Thai....

Früher wurden jene Menschen getötet, die den König mit ihren Augen erblickt haben. Das ließ sich dann aber nicht halten.

Ja, die Thai lieben ihren König.

Es sind die politischen Lager, die sich dann, wenn es interessant wird, gegenseitig Majestätsbeleidigung vorwerfen und jede politische Diskussion im Keime ersticken.

Wie das dann endet, haben wir ja erst kürzlich gesehen, als Dutzende auf den Straßen Bangkoks um ihr Leben gebracht worden.

Alles in Allem kann man aber sagen, dass es sich in Europa und den USA im Prinzip nicht anders verhält.

Alles eine Frage des Blickwinkels.

Im Fall Thailand hat sich bei mir die Erkenntnis eingestellt, dass ich dort nicht mehr hinreisen kann. Da sind Dinge wie Majestätsbeleidigung nur die Spitze des Eisbergs. Und ja, ich war oft in Südostasien zugegen.

Auch muss ich sagen, dass meine Risikobereitschaft mit zunehmenden Alter sinkt. Auch ein Grund, weshalb ich keine Lust mehr auf Skorpione in meinem Bett habe.

(ät) Herbarium

Thailand ist lediglich eine Quasi-Demokratie.

Gewählt werden darf nicht jeder.

Und wie in vielen quasi-Demokratien üblich, gibt es selten einen demokratischen Wandel. Für den sorgt stets das Militär. Und es ist auch das Militär, dass die Selbstbereicherung der Politiker, die sie stürzt, zuvor akzeptiert hat.

.

Das Gesetz zur Majestätsbeleidigung wird derart missbräuchlich verwendet, dass es keine Existenzberechtigung hat. Da sich jedoch die Person, die es Schützen soll, also der König, sich dazu nicht äußert, kann man davon ausgehen, dass seine Majestät den Missbrauch gutiert.

.

Wenn wir also den nächsten Gang zum Reisebüro antreten, sei zu überlegen, ob man statt Bangkok, nicht vielleicht Saigon, Manila, oder Kaoxiong bucht.

@Bikky- kun

Gut gesprochen. Seit zehn Jahren wohne ich hier. NUR, weil ich hervorragende Hi So Beziehungen habe und das Wort 'Koenig' nicht kenne. Ohne den 'Respekt' des 'grossen Gesichts' den ich hier geniesse, wuerde ich nicht mehr hier wohnen.

König beliebt

@Herbarium

Nein, was Sie vortragen ist mir durchaus bekannt.
So wie ich den Bericht lese scheint es aber im thailändischen Staatsapparat 'Seilschaften' zu geben, die dieses Gesetz missbrauchen um politisch unliebsame Personen aus dem Verkehr zu ziehen. Und das hat mit dem König noch nicht einmal etwas zu tun.

Davon unabhängig: Wenn ich mich negativ über einen König äussere und dieser so beliebt ist bekomme ich doch entsprechende Kommentare. Wieso bedarf es dann so eines Gesetzes?

Nochmals:
Entweder er ist universell beliebt, dann braucht man es nicht;

Ist er es nicht,
dann ist es vorsätzliche Unterdrückung der Meinungsfreihet.

Beide Varianten sprächen für eine Abschaffung.

@masche013

"Die Bananenrepublik Deutschland hat selbst viel Unrat vor der eigenen Haustür!"

In dem Artikel geht es nicht um Deutschland, sondern um Thailand. Wenn etwas Bananen-artig ist, dann dieses Thailändische Gesetz zur Majestätsbeleidigung!

"Vielleicht respektiert man einfach Gesetze fremder Länder und Kulturen."

Es gibt eine Grenze zwischen nötigem Respekt und nötiger Kritik. Solch ein Gesetz hat nun wirklich keinen Funken "Respekt" verdient. Immerhin wurde der Mann wegen seiner Meinungsäußerung weggesperrt. Sie äußern hier doch ebenfalls Ihre Meinung. In anderen Ländern könnten Sie dafür weggesperrt werden - 10 bis 20 Jahre. Ist das in Ordnung?

Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht. Das heißt, es gilt für alle Menschen, für Thailänder ebenso wie für Deutsche. Deshalb dürfen und müssen wir auch solch ein Gesetzt in Thailand oder sonstwo kritisieren!

Menschenrechtsverletzungen

Es ist einfach gebetsmühlenartig Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern zu kritisieren und sich zurecht zu empören. Es bleibt jedoch "heiße Luft", wenn man nicht die erforderliche Glaubwürdigkeit besitzt und mit unterschiedlichen Maßstäben mißt:
Menschenrechtsverletzungen, bzw. Verbrechen gegen die Menschlichkeit gibt es leider überall auf der Welt. Wenn man Thailand kritisiert, sollte man nicht über die USA mit Guantanamo, über Russland mit seinen Regimekritikern, über Israel wegen der jahrzehntelangen Verbrechen gegen die Palästinenser, die Türkei wegen ihrer Kurdenpolitik......und Deutschland wegen der Intoleranz gegenüber Andersdenkenden nicht schweigen.
Möchte man wirklich etwas verändern fängt man am besten in den eigenen Kinderstuben an, dort scheinen mir die Wurzeln des Problems zu liegen.

re abseitsdesmains

"Für eine sicherlich unakzeptable Meinungsäußerung ist der damals 73jährige Horst Mahler zu 12 Jahren Haft nach § 130 StGB verurteilt worden."

Sie unterschlagen dabei, dass diese Gesamtstrafe für Mahler kumuliert aus mehreren Verurteilungen zusammengekommen ist.

Folglich auch nicht von "einer Meinungsäußerung" zu sprechen ist.

Ein Präsident ist auch majestätisch

Wenn etwas Bananen-artig ist, dann dieses Thailändische Gesetz zur Majestätsbeleidigung!

Das gibt es im deutschen Recht auch, wenngleich mit einer geringeren Höchststrafe.

§90 StGB: http://dejure.org/gesetze/StGB/90.html

"Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Bundespräsidenten verunglimpft, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft"

re karl-heinz dagegen

"Das gibt es im deutschen Recht auch, wenngleich mit einer geringeren Höchststrafe."

Aber das Wichtigste lassen Sie weg: Nur Antragsdelikt durch den Bundespräsidenten.

Und wann war der letzte Fall, dass ein Bundespräsident das Strafrecht angerufen hat ...???

Manipulation durch selektives Zitieren nennt man das.

Einschränkungen der Meinungsfreiheit...

@Dr Kawasaki und andere: Das Recht auf Meinungsäußerungsfreiheit wird in allen Staaten der Erde auf die ein oder andere Weise eingeschränkt, es bleibt absolut subjektiv, welche Einschränkung notwendig, hinnehmbar oder nicht hinnehmbar ist.

@ollinaie:
Ja, dass die Anwendung des Gesetz oft mißbräuchlich ist, kann gut sein (da kenne ich mich nicht aus). Dann sollte man aber den Mißbrauch und nicht das Gesetz selbst kritisieren und bekämpfen.
Und bzgl. der Frage, warum es das Gesetz "braucht" mal eine Gegenfrage: Weswegen braucht es überhaupt Gesetze welche die Meinungsäußerungsfreiheit einschränken?

@karwandler

"Sie unterschlagen dabei, dass diese Gesamtstrafe für Mahler kumuliert aus mehreren Verurteilungen zusammengekommen ist.
Folglich auch nicht von "einer Meinungsäußerung" zu sprechen ist."

Wollen Sie Haarspalterei betreiben?
Der greise Mann hat eine nach § 130 StGB falsche Meinung mehrfach geäußert. Und dafür wurde er mehrfach verurteilt. Zuletzt bekam er vor dem LG München dafür 6 Jahre. Zusammen für eine falsche Meinung 12 Jahre!

Seien Sie froh, nicht im Mittelalter zu leben und zu wissen, dass die Erde eine Kugel ist, es aber bei Exkommunizierung und Todesstrafe nicht sagen dürfen ...

@Herbarium

"Das Recht auf Meinungsäußerungsfreiheit wird in allen Staaten der Erde auf die ein oder andere Weise eingeschränkt, es bleibt absolut subjektiv, welche Einschränkung notwendig, hinnehmbar oder nicht hinnehmbar ist."

Es haben sich gewisse humane Richtlinien etabliert, von denen diese Entscheidung (11 Jahre Haft) meilenweit entfernt ist. Diese Richtlinien können Sie als Dikussionsgrundlage nicht einfach ignorieren. Diese Strafe ist doch unmenschlich. Oder sehen Sie das etwa anders??? Irgendwo hört Toleranz auch auf. Sonst wird sie zur Gleichgültigkeit.

@Thaifriend

"fängt man am besten in den eigenen Kinderstuben an"

Warum? Es ist doch egal, wo man anfängt. Hauptsache man fängt an. Und warum muss man erst im eigenen Haus alles picobello sauber haben, bevor man andere kritisiert? Wenn es so läuft, dann passiert überhaupt nichts - nirgends!

"Verbrechen gegen die Menschlichkeit gibt es leider überall auf der Welt."

Und deshalb gehören sie auch überall auf der Welt bekämpft. Hier z.B. in Thailand.

"Wenn man Thailand kritisiert, sollte man nicht über die USA, Russland, Israel, Türkei, Deutschland...schweigen."

Dieses Argument hört man immer wieder. Dadurch wird es aber auch nicht besser. Denn: bei den anderen schweigt man doch überhaupt nicht! Diese Themen tauchen häufig hier auf!

Ihre einzigen Argumente sind: die anderen sind doch auch nicht viel besser. Das ist doch ein Selbsteingeständnis, dass etwas schief läuft auch in Thailand!

Dass man andere auch kritisieren muss, das gehört in andere Meldungen!

re abseitsdesmains

"Der greise Mann hat eine nach § 130 StGB falsche Meinung mehrfach geäußert. Und dafür wurde er mehrfach verurteilt."

Wer zehnmal hintereinander einen Diebstahl begeht wird auch zehnmal wegen Diebstahl verurteilt.

Wollen Sie Mengenrabatt?

Übrigens wird man nach § 130 StGB nicht für eine "falsche Meinung" bestraft, sondern "wer eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Handlung der in § 6 Abs. 1 des Völkerstrafgesetzbuches bezeichneten Art in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost."

Das ist nicht einfach eine falsche Meinung. Die falsche Meinung hätte er privatissime lang und breit haben dürfen.

Thailand

kenne ich schon seit 30 Jahren und habe Thais in der Familie.
Die Strafe ist natuerlich unmenschlich,und das in einer Gesellschaft die eigentlich friedlich und sanft sein soll.!!?
Wie ich immer sage, das Paradiese gibt es nirgends,und viele die glauben vor dem Boesen Westen wegzurennen,luegen sich doch nur selbst an.
Koruption der Polizei und Aemter sind in Thai leider gang un gebe,und der Falang hat nun mal garnichts zu sagen,auser das Er sein Geld dort spendiert.
Hinter der fasade, in der Konfrontation und directness sogar Augenkontakt vermieden wird,verbirgt sich leider all zu offt resentments eifersucht und discontent.

@karwandler

Aber Sie geben mir doch sicherlich recht, dass einem bei dem Gedanken nicht ganz wohl ist, dass man für eine dämlich oder gar saudumme Meinung 12 Jahre in den Bau geht?! Und wenn er die Dummheit noch 2x gesagt hätte, wäre es knapp Lebenslänglich geworden!

Das ist doch eine krude Logik, die mich an das alttestamentarische "Auge um Auge" erinnert. Schauderlich und eines freien Rechtsstaats wenig würdig.

Nicht wegducken, aufstehen wenn Unrecht geschieht!

@ 15:29 Herbarium Meinungsfreiheit ist universell

"es bleibt absolut subjektiv, welche Einschränkung notwendig, hinnehmbar oder nicht hinnehmbar ist."

Die Meinungsfreiheit ist universell und darf nicht eingeschränkt werden. Natürlich stösst sie ( - falsch verstanden - ) an ihre Grenzen, wo die (Menschen-) Rechte Anderer verletzt werden. Darüber, wo diese Grenze genau gezogen wird, gibt es unterschiedliche Meinungen - ich hoffe, das wollten Sie mit Ihrem Satz sagen.

"Ja, dass die Anwendung des Gesetz oft mißbräuchlich ist, kann gut sein (da kenne ich mich nicht aus)."

10 Jahre Haft für eine angebliche Majestätsbeleidigung - das ist offentlichtlich Missbrauch! Da braucht es keine besonderen Kenntnisse der thailändischen Rechtssprechung / Mentalität.

"Dann sollte man aber den Mißbrauch und nicht das Gesetz selbst kritisieren und bekämpfen."

Das wird aber schwierig, wenn der Missbrauch bereits im Gesetz angelegt ist und es so formuliert ist, dass die Majestätsbeleidigung sehr einfach konstruiert werden kann.

re abseitsdesmains

"Aber Sie geben mir doch sicherlich recht, dass einem bei dem Gedanken nicht ganz wohl ist, dass man für eine dämlich oder gar saudumme Meinung 12 Jahre in den Bau geht?!"

Nein, da gebe ich Ihnen nicht Recht - einfach deshalb, weil Ihr Beharren auf "Meinung" am Sachverhalt vorbeigeht.

@ 18:27 AbseitsDesMains - Stimmt fast

"Nicht wegducken, aufstehen wenn Unrecht geschieht!"

Bin ganz Ihrer Meinung: Wer die unglaublichen Verbrechen des Nazionalsozialismus leugnet, verharmlost oder verteidigt, der begeht in der Tat Unrecht, und dagegen müssen wir aufstehen! Und wer das mehrfach tut, kann das nicht mehr mit der eigenen Blödheit entschuldigen oder gar mit Meinungsfreiheit rechtfertigen. Mit Meinungsfreiheit hat das soviel zu tun wie ein Bankraub mit ehrlichem Broterwerb! Und schwere Verbrechen werden nunmal bestraft - das ist allgemeiner Konsens in einer freien Gesellschaft. Auch wenn das Einzelne anders sehen - was sie dürfen (weil wir Meinungsfreiheit haben). Nur dürfen sie nicht erwarten, für Verbrechen straffrei auszugehen.

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