Kommentare

Ein Referendum zum Verbleib

Ein Referendum zum Verbleib in der EU würde ich mir als Bürger Deutschlands hier auch wünschen.
Aber darauf werde ich wohl vergeblich warten dürfen.

Diese Rede ...

... leitet den politischen Niedergang David Camerons ein – und das ist auch die einzige gute Nachricht daran: Er wird binnen nur weniger Jahre in dem Papierkorb der Weltgeschichte gelandet sein! Ansonsten: hochunverantwortliches, eines wahren Staatsmanns vollkommen unwürdiges Geschwätz...

Ja,

dann viel Spaß bei dem kläglichen Rest Wirtschaft, den ihr noch habt. Bedenkt aber, liebe Inselbewohner, dass euch ohne EU niemand aus zukünftigen Krisen so schnell helfen wird. Wenn ihr euch unbedingt isolieren wollt, warum nicht?

Die EU wächst wegen der Krise zusammen, siehe ESM und Bankenunion, Finanztransaktionssteuer. Wir werden künftig zu einer Lösung kommen müssen, wo sich die Länder, wegen der Einhaltung der Schuldenbremse, sich die Höhe der Neuverschuldung gemäß der EU Verträge im nationalen Haushalt von der EU genehmigen zu lassen. Auch in Kriminalitätsbekämpfung, Steuerpolitik und Sozialpolitik werden wir zu gemeinsamen Mindeststandards kommen müssen.

Und was will England, alles zurück auf Los? Ne, liebe Briten, Europa freut sich über eine konstuktive Rolle Englands, aber Ihr werdet nicht das Rad der Geschichte allein zurückdrehen. Wenn ihr euren Sonderweg aber für wichtiger haltet, schließt Ihr Euch selbst aus. Die Briten können nicht dauernd auf Extrawürschte hoffen.

Ich wünschte mir, auch das

Ich wünschte mir, auch das deutsche Volk könnte über wichtige Themen wie EU und Euro abseits von Wahlen abstimmen. Aber in solch wichtigen Fragen werden wir von den Einheitsparteien totalitär regiert.

Derzeit führt das dazu, daß die Politiker mit unserem Vermögen spekulieren und Staatsanleihen und andere wertlose Wertpapiere einer maroden Südeuropa AG gekauft werden. Unser Einsatz dieser Zockerei liegt derzeit bei über 750 Milliarden Euro, verbucht bei der EZB als Target-2-Saldo.

Volksabstimmung zwischen den

Volksabstimmung zwischen den Wahlen? Bloß nicht! Wenn ich mir (im Privatfernsehn) ansehe, wer da alles mit abstimmen dürfte, wird mit schlecht! Außerdem: Der Deutsche will das eigentlich auch gar nicht. Große Reden schwingen ja, aber aufstehen, und wählen gehen?

Das spricht mir aus dem

Das spricht mir aus dem Herzen. Ich wünschte mir ebenfalls, dass wir als deutsches Volk ein Mitspracherecht hätten. Ich bin fest davon überzeugt, dass wenn wir hier abstimmen würden, die Mehrheit für eine Distanzierung von der EU wäre. Was hat sie uns Deutschen denn gebracht, als nur Kosten Kosten Kosten?? Oder hat einer von Euch das ECHTE Gefühl, dass es ECHTE, REAL BELASTBARE Vorteile gibt?? Hat jemand von Euch durch die EU auch nur EINEN Cent MEHR in der Tasche????

Europa sieht anders aus,...

...als eine Osterweiterung auf Teufel komm raus, Lohnsenkung durch einwandernde Niedriglohnkräfte und Produktionsverlagerungen ins Ausland mit inländischer Steuerhilfe. Der Europäische Bürger will Frieden und die Politik beginnt gemeinsam mit unseren Nachbarn einen Brandherd nach dem anderen zur Präsentation der aktuellen Rüstungstechnik.
Wir Deutschen wollen eigentlich etwas anderes, als die steuerlich unterstützte Ausweitung der Discounterketten in Osteuropa. Wir fühlen uns als Europäer, nur um keinen weiteren Krieg anzuzetteln. Dies sogar auf Kosten der eigenen Identität und Nationalstolzes. Wir Deutsche sind in erster Linie Europäer, um die Eigner der Wirtschaft zu unterstützen, damit deren Wachstum weiter funktioniert, und sei es auf Kosten des Wohlstands der Bürger. Wir senken unsere Löhne seit nun Jahrzehnten, fördern auf Kosten der Steuereinnahmen die Osterweiterung und nehmen ausländische Arbeitnehmer auf, nur damit die Personalabteilungen einfach mal mehr Auswahl haben.

Hui, hier kommenden ja gleich

Hui, hier kommenden ja gleich maechtige EU Kommentare, dabei soll doch die Meldung nur aussagen, dass der Herr Cameron seiner Volk befragen will, ob Sie in der EU bleiben wollen, weil Er das Gefuehl hat, das sich die EU zuviel einmischt. Wie dann entschieden wird, weiss man erst nach der Wahl und wenn das Volk entscheiden kann/darf, dann nennt man das Demokratie, eine Staatsform die in Deutschland durch die repraesentative Demokratie voellig unbekannt ist, aber von vielen gefordert wird.
Wer ist nun fortschrittlicher? :-)

LG Coolchen

Briten sind ohne EU am Ende!

Nationalstolz hin oder her. Das Zeitalter der Nationalstaaten ist längst tot.

Die britische Wirtschaft (die echte produzierende Wirtschaft) ist nicht erwähnenswert.
Groß Britanien lebt von Banken und dem Finanzmarkt in London.

Natürlich bekommen die Europasekeptiker immer die größere und Presse bzw. mehr Aufmerksamkeit, aber das heißt nicht, dass es keine Europabefürworter gibt.

Ich stehe voll hinter Europa und der EU.

Gerade die junge britische Generation will in der EU bleiben, wie eine ganz aktuelle Studie berichtet.
Die Alten wollen zurück in die Vergangenheit, weil da alles angeblich besser war.

Wenn es ein Referendum geben sollte, werden sich die Briten für eine Mitgliedschaft aussprechen! Da bin ich sicher, weil bis dahin sich viele auch mal ernsthaft mit den Verhältnissen im Land auseinander setzen werden und ihnen die Augen auf gehen.

Auch Deutschland profitiert von der EU. Natürlich nicht der kleine Arbeiter, aber das Großeganze in jedem Fall.

Die EU ist alternativlos!

Schaut Euch die Schweiz an,

da seht Ihr wie erfolgreich ein Staat sein kann, wenn man einfach nur das macht, was einem gut tut. Vor allem das Beamtentum umwandelt in Angestellte. Einwanderung nur gegen Arbeitsvertrag. Kriminelle Ausländer rigeros ausweisen. Und das Geld fliesst aus dem Ausland in die Schweiz, dass die sich bald nicht mehr retten können. Aber warum nur ?
Volksabstimmungen sind dort tlwse. eine gesteuerte Farce, aber sie gibt es. Und hierzulande ? Das soll Demokratie sein ? Unter Vollbeschäftigung verstehe ich inzwischen, dass man in den Medien durch die Aufarbeitung des Nationalsozialismus und der DDR die Bevölkerung thematisch beschäftigt, ohne auf die wirklich wichtigen Themen der Geschichte zu verweisen. Weimarer Republik und Inflation. Ja, da könnte man aus der Geschichte mal was dazulernen, aber die Mächte in Deutschland bereichern sich gerade nochmal. Die haben aus der Geschichte gelernt.

was erlauben Cameron

was für ein Demokrat - der läßt über die Zukunft seines Landes abstimmen!

Das könnte uns nie passieren!

Politiker machen üblicherweise nach der Wiederwahl

das genaue Gegenteil dessen, was sie vorher versprachen.
Volksabstimmung zur EU? das wohl nicht!
Er will nur Neigel Farage Paroli bieten und schauen, dass ihm nicht noch mehr Wähler davonlaufen.

Nicht erpressen lassen

Wenn die EU sich hier unter dem Druck des Plebiszits erpressen lässt, ist das das Ende der EU. Dann wird bald jeder Staat damit drohen, auszutreten, wenn die EU keine Zugeständnisse macht. So kann keine Gemeinschaft auf Dauer zusammenarbeiten.

Für Cameron ist das ohnehin nur ein Wahlkampftrick, damit er mit seiner unbeliebten Regierung bei der nächsten Wahl auf genügend Stimmen kommt.

Für die EU wäre ein Austritt Großbritanniens sicherlich ein Verlust, aber auch Großbritannien wird verlieren. Die besondere Beziehung zu den USA ist nicht mehr, was sie einmal war - die USA orientieren sich zunehmend pazifisch.

Und für uns ändert sich als Tourist auch nicht so viel: Großbritannien ist nicht Mitglied des Schengenraums und hat ja bekanntermaßen keinen Euro.

GB sollte sich besser Gedanken über die Ausrichtung in der Zukunft machen: nach Verlust des Empires und der weitgehenden Deindstrialisierung sind sie wirtschaftlich heute eher der Schreibtisch der Bermudas und Kaimanninseln.

GB - Very well alone?

Wohl kaum denn wenn sie erst mal draußen sind dann sind sie ein Drittland. Zoll und all die feinen Dinge der Vergangenheit. Ein Pfund das inflationär wird weil keinerlei produktives Vermögen mehr erzeugt wird. Wirklich mal tollkühn was der Premier da so vor hat. Hoffentlich kann er den Leuten auch später erklären weshalb die bisherigen britischen Regierungen so schlecht haushalten konnten und warum es nach dem Austritt noch schlechter wird. Es könnte erheblich mehr Unruhen geben als nur die paar Tage mit den jungen Menschen die eigentl. nur mal teilhaben wollten an dem angeblichen Reichtum Londons; und wenn sie dafür auch stehlen mussten.

Hoffentlich

steigen sie aus! Eine schöne Gedanke!

cameron hat recht

@Vivala Revolution......Wir Deutsche sind in erster Linie Europäer, um die Eigner der Wirtschaft zu unterstützen, damit deren Wachstum weiter funktioniert, und sei es auf Kosten des Wohlstands der Bürger........

solange es nicht jedem buerger der eu klar ist wofuer die eu steht, was sie bedeuted, womit er sich identifizieren soll und was sie ihm gibt, kann ich herrn cameron nur unterstuetzen.

ich sehe keinen vorteil fuer mich persoenlich seit "eu".
ganz im gegenteil, jeder staat kocht sein sueppchen und
das billig loehner das land bevoelkern hilft auch nicht weiter.

die eu ist bis jetzt nur ein alptraum der sich von einem grossartigen gedanken und beispiel wie die usa es vorgeben noch meilen entfernt ist und noch jahre dauern wird bis es dazu kommt. grossbritannien wird auch ohne mitgliedschaft in der eu weiter eine fuehrende rolle spielen.

Natürlich nur nach der Wahl

weil die Opposition würde so etwas natürlich nie zulassen. Billiger und durchschaubarer kann ein Wahlkampftrick gar nicht mehr werden. Aber das schlimme: Damit wird er erfolgreich sein.

Denn wie das Referendum ausgehen wird, kann man sich an zwei Fingern abzählen. Schade Briten, war schön mit euch. Naja, vielleicht bleiben uns wenigstens die Schotten, und einige Prozesse in der EU gehen vielleicht auch schneller von statten, da GB nicht mehr ständig seinen Dickschädel durchsetzen und alles blockieren muss.

Aber bitte kommt dann nicht zehn Jahre später wieder heulend und zähneknirschend angekrochen.

Apropos, weil es gerade so schön passt: Wann werden bei uns eigentlich Referenda auf Bundesebene endlich erlaubt?

@Commentator und andere Skeptiker

Natürlich brachte Europa bisher allen Menschen etwas: Frieden!

Das versteht man wahrscheinlich erst dann, wenn er verloren geht. Ich denke, dass durch die wirtschaftliche Abhängigkeit voneinander, weniger daran gedacht wird, imperialistisch zu handeln. Das ist gut so! Ich möchte für meine Kinder eine friedliche Welt haben.

Und bitte schauen Sie sich die Welt nicht immer nur aus dem Blickwinkel des Kontostandes an. Es gibt wichtigeres als Geld. Aber auch das begreift man erst dann, wenn es zu spät ist. So ist der einfache Mensch leider gestrickt.

Wohin soll die EU sich entwickeln?

Ich habe so meine Probleme die Briten wegen ihrer angekündigten Volksabstimmung anzugreifen. Hier geht es um die Befragung des höchsten Verfassungsorgans, dem Volk. Seiner Meinung muss sich jeder Politiker, auch die EU, unterwerfen.
Vielleicht wäre es keine schlechte Idee, wenn man einmal einen Schritt zurücktritt und sich die Arbeit und Politik der EU und ihrer Organe näher betrachtet. Ist da alles sinnvoll was in Brüssel gemacht wird, oder könnte man nicht mehr von einem Europa der Regionen ausgehen? Müssen alle Regulierungen sein um einen gemeinsamen Binnenmarkt zu gewährleisten? Muss es sein, dass die EU bis tief in die Gemeinden und Kommunen rein redet? Etwas mehr Zurückhaltung und Gewährung von Freiheiten wäre hier angebracht, ansonsten muss man fragen, wofür man die Landtage noch benötigt, wenn kein Gesetz ohne den Einfluss der EU noch möglich ist. Von den demokratischen Defiziten ganz zu schweigen.

Nur ein Wahlkampftrick

Laut laut Informationen der "The Economist" die von ungenannten Torymitgliedern stammen, wird die wahl erst in 2017 stattfinden. Man schiebt es natürlich erst nach der Wahl hinause, damit die Bevölerung für sie stimmt (ca. 56% sind für einen Brixit). Außerdem ist die Mehrheit der Konservativen und der Wirtschaftsvertreter für einen Verlbleib, da die Vorteile die Nachteile bei Weitem überwiegen. Deshalb wird die Wahl auch erst so spät stattfinden weil Cameron hofft die Bevölkerung bis dahin umstimmen zu können.
Ich würde mich aber freuen und Camerons Gesicht sehen wollen, wenn die Bevölkerung (wahrscheinlich schon ohne Schottland [es scheint so dass niemand die Briten liebt]) tatsächlich für den Austritt stimmt =)

@ Der Schorsch: Thatcher läßt grüßen

Ich stimme zu und glaube, dass die Mitkommentatoren diesen Punkt zu wenig berücksichtigt haben, denn es heißt doch: "Abstimmung nach Nachverhandlungen!"

Das ist genau die Erpressung, die die Eiserne Lady mit Helmut Schmidt erfolgreich praktiziert hat. An den damaligen Verträgen zur Finanzierung der EU knabbern wir noch heute.

Nun wollen die Briten offenbar noch einmal nachlegen und ich befürchte leider, dass sich Rest-Europa darauf einlassen wird.

Es gibt da einen schönen Spruch, dass man Reisende nicht aufhalten soll, denn Europa kann auch ohne GB. Ob GB auch ohne Europa kann, muss sich erst zeigen

EU

Solche Diskussionen entstehen meiner Meinung nach nur, weil die verantwortlichen Politiker den Eindruck entstehen ließen, daß Europa nur aus Transferzahlungen an Pleitezockerbanken besteht. Leider kann man sich diesen Eindrücken auch nicht erwehren. Um eine gemeinsame Europaidentität kümmert sich außer um ein paar Unverdrossene schon lange niemand mehr. (Meine Meinung)

@Kommentator

Also ein belastbarer Vorteil, der mir spontan einfällt, ist, dass ich ohne eine Arbeitserlaubnis beantragen zu müssen jederzeit in Paris oder London arbeiten kann. Das schafft mehr Chancengleichheit und Wettbewerb. Der langjährige europäische Frieden wäre ein weiterer winziger Vorteil würde ich sagen.

Ich warte auf den Tag, an dem

Ich warte auf den Tag, an dem die Regierungschefs nicht mehr auf ihr Land, sondern auf Europa schwören! Wobei die meisten aber die "Vereinigten Staaten v. Europa" bereits jetzt als das "heilige Ziel" ansehen. Wenn da nun einer kommt und die Prioritäten etwas anders sieht und dazu noch das eigene Volk- diese ewig störende Masse, die eh immer dagegen ist- demokratisch befragen will, ist die Empörung natürlich unendlich groß.

eine volksabstimmung

In deutschland zu einem wichtigen thema wie der eu da werdet ihr lange warten! Das weiss die blockpartei in berlin zu verhindern

The spirit of sovereignty and freedom

getrieben von ihrem Volk wirft die britische Regierung das Messer im Kopf davon, und eröffnet den Bürgern die Möglichkeit die Selbstbestimmung zurück zu gewinnen.

Bleibt zu hoffen, dass Regierung und €kraten das Votum der Bürger beachten, und nicht wie im Falle der in F und IRL gescheiterten €kraten-Verfassung, die in Form des "Lissabon Vertrags" unverändert in Kraft gesetzt wurde, in übelster autokratischer Manier das Resultat des Referendums missachtet.

Möge der Geist der britischen Diskussion die Fesseln der "political correctness" auf dem Kontinent sprengen, und allen entmündigten Nationen in €kratistan die Chance bringen zu entscheiden, ob sie den Weg in die Selbstaufgabe und Zentralismus weiter gehen wollen oder nicht.

Die EU hat in den letzten 20 Jahren genug Schaden angerichtet. Zeit umzukehren!

Selbst Hollande brachte gestern sein Unbehagen über die Gleichmacherei zum Ausdruck. Die Kraft der Erkenntnis beginnt sogar bei ihm zu wirken.

Zweifel ja aber so ist Demokratie!

Ich Bezweifle das ein Nein der Briten Ihnen wirklich irgend einen Vorteil bringt, weder Wirtschaftlich noch Politisch.

Aber man muß auch sagen das so Demokratie einfach Funktioniert und das ist Definitiv immer noch besser als das Schwarze Demokratielose Loch auf denn der Rest Europas sich zu Bewegen scheint.

Ja zu Europa

war ich auch mal. Aber anstatt durch einen starken Euro, der er auch mal war, haben sich die Lobbyisten und Konzerne die Taschen voll gemacht und in das EU-Ausland transferiert. Wieviel Geld kommt durch ein einiges Europa beim EU-Bürger an und wieviel landet auf ausländischen Konten ? Ich als Deutscher sehe, dass durch den Teuro und die EU-Mitgliedschaft unser Land noch schneller in den Abgrund gerissen wird, kein Wirtschaftsvertreter sich seiner volkswirtschaftlichen Verantwortung bewusst ist und die Wahlkompetenz der Deutschen stark nachlässt. Was passiert denn, wenn diese Politik, die ja nun mehrheitlich von den Deutschen gewählt ist, noch weitere 20 Jahre so fortgeführt wird ? Deutschland als Land der Technologieträger und gesunden Wohlstands ? das ist jetzt schon vorbei. Als Beweis sei hier nur der schon lange schwache Binnenmarkt und das inzwischen starke Wohlstandsgefälle aufgeführt. Die Gesellschaft driftet auseinander. So gehen aber auch keine Menschen mehr auf die Strasse.

Die Engländer habens gut,

die werden gefragt! Hierzulande treffen solche Entscheidungen ja Bilderberger und Möchte- Gern- Politiker, für die gerade mal 60% der Deutschen am Sonntag aufgestanden sind.

Es ist in manchen Situationen

Es ist in manchen Situationen vorteilhafter, sich auf sich selbst zu besinnen anstatt weiterhin fröhlich dem Wahnsinn zu frönen. Und genau das tut Cameron. Ich wünschte, unsere Politiker hätten den Mumm, auch solche Entscheidungen zu treffen. Aber da kann ich wohl warten bis ich schwarz werde.

Volksabstimmung

Tja, gute Sache, die Volksabstimmung.
In der Theorie.

Wenn nämlich wieder die Kreuzchen bei Nein gemacht werden, weil der deutsche Bürger denkt, ich bin gegen die EU, also muss das Kreuz bei Nein gemacht werden, dann sind unsere Parteien eigentlich auf der sicheren Seite.
Bis das gemerkt wird - ich bin dagegen heißt in dem Fall 'JA'- ist es längst vorbei, siehe S21, und: nicht nachprüfbar.
War doch ein demokratischer Akt!
Die Politiker halten uns für doof, vielleicht zum Teil auch verständlich, sie müssen uns regieren, um das Land vor Schlimmeren zu bewahren.
Mit allen Mitteln.
Sie nennen es Friedenssicherungs und Wachstum.
Wer kann denn dazu schon nein sagen?

EU sollte besser Kommuniziert werden

Ich habe letzes Jahr in England gelebt und kann nur sagen, dass viele Junge Menschen die EU unbedingt wollen, da Ihnen die Vorteile durchaus bewusst sind. Leider wird dort die EU anders kommuniziert, nämlich als Regelwerk, welches für die hohe Arbeitslosigkeit verantwortlich ist. So gibt es einige Briten, die gar nicht wissen wie sehr sie von der EU profitieren. Die Regierung sollte daher zuerst die tatsächlichen Werte der EU vermitteln bevor eine solche Abstimmung durchgeführt wird. Ich hoffe für Großbritannien und insbesondere für die EU, dass sich die Bürger für die Gemeinschaft entscheiden!

@Synanon

Sammeln Sie nur genügend Unterschriften, dann bekommen Sie Ihre Abstimmung.

@Commentator

Jup, schöne Grüße aus den Niederlanden. Auslandsaufenthalt ermöglicht durch die EU. Genauso wie für viele andere abertausende Menschen und Sozialprojekte. Aber sowas wie Reisefreiheit wollen wir dann auch lieber vergessen.

Und da wundert es noch einen, dass alle über soziale Kälte klagen. Ist ja auch kein Wunder, wenn das soziale Denken in den Grenzen des eigenen Sandkasten endet und nichts darüber hinaus es auch nur Wert ist, solange man nicht absolut und höchst selbst davon profitiert (und das nenne man dann sozial).

ziehende soll man nicht aufhalten!

ja ja, die nächste Sonderrolle ... diesmal sei sie gewährt, oder was will an Sonderstellung wieder erpresst werden? Wie wäre es mal, wenn die EU Nein sagt?
Die Androhung, man würde das britische Volk entscheiden lassen ... ist nichts anderes als der Versuch einer politischen Erpressung. Würde jedes EU-Land das Volk per Referendum über Europa entscheiden lassen .. dann hätten wir nur Chaos. Demokratie geht nur mit Bildung einher ... und da sieht es aber überall arg aus.
Also, wieder der Versuch der Briten, eine Sonderrolle wie schon den "Britenrabatt" zu erzwingen - Nein?!

Das spricht mir aus dem

Naja, wir leben nicht mehr in einem zerbombten Land,sind in einer europäischen Ordnung eingebunden, führen keine Kriege mehr gegeneinander usw.

Und das ist ihnen nicht einen Cent wert?

KeinFernseher und alle Friedlichen

Falls Du es noch nicht erkannt hast, aber in der 1. und 2. Welt werden keine Kriege mehr mit Kanonen geführt, sondern mit Geld. Und wenn du einen Fernseher hättest, stelltest Du trotz gezielter und abhängiger Berichterstattung fest, dass wir uns inmitten eines Wirtschaftskrieges befinden, der einfach ausgedrückt zwischen Reichen und Armen stattfindet.
Angefangen von Schröder, der sein Geld jetzt von Putin kassiert, ihm den Weg zu Westeuropa geebnet hat (eon) bis hin zu Merkel, die auch nur die Reichen auf Kosten der Armen bedient. Schon Kohl war ein Kanzler der Bosse.
Frieden will hier jeder, den haben wir auch schon lange. Jetzt heisst die Devise, schnell auf Kosten anderer reich werden, und dafür ist Brüssel und Europa sehr gut geeignet. Da wo viel Geld ist, da treibt sich immer das asozialste Volk rum. Das Schöne, was Du und auch ich einst unter "Europa" verstanden hatten, ist längst abgewirtschaftet und Deutschland versinkt auf unsere eigenen Kosten in Armut.

@Vivala Revolution

Warum sollte die Schweiz denn auch nicht erfolgreich sein? Wäre ja auch eine Schande für ein Steuerparadies, welches auf den Verlusten andere Staaten lebt, nicht erfolgreich zu sein...

Den eigenen Ansprüchen gerecht werden...

Es gibt vieles, was man an Camerons Politik kritisieren kann, insbesondere seine Halbherzigkeit gegenüber Europa spricht Bände- dessen ungeachtet ist es ein absolutes urdemokratisches Signal, wenn er dem Souverän über diese existentielle Frage abstimmen lassen will.

Wer sich darüber aufregt, das Plebiszit und die Bürger dementsprechend verhöhnt, hat m.E. die Grundelemente auch einer repräsentativen Demokratieform nicht verstanden. Wir brauchen keine europahörigen Bürger, die jeden Brüsseler Verwaltungsakt in Demut und Ehrfurcht zur Kenntnis nehmen, sondern Bürger, die sich die Freiheit bewahren ihre eigene Meinung zu haben und darüber auch Mehrheiten zu generieren, unabhängig vom Angebot der Parteien.

Die Sünden der Vergangenheit, dass die Politik Europa den Bürgern schlicht übergestülpt hat, entfalten immer mehr eine Wirkung- wenn Europa Bestand haben soll, dann geht das nur über entsprechende Plebiszite, alles andere wird den eigenen Ansprüchen nicht gerecht!

:-(

das zum thema "Union Europäischer Staaten"

super sache, daß mit der einigkeit - es wird nicht gelingen einen europäischen staat zu gründen, solange alle ihr eigenes süppchen kochen.

Dabei wäre doch eine starke europäische union eine wünscheswerte einheit nicht nur wirtschaftlich sondern auch weltpolitisch.

schade - so wird europa zwischen asien und amerika klein gehalten...

Ganz toll!

"Er [Labour-Chef Ed Miliband] warf Cameron vor, jahrelange Unsicherheit zu schaffen."

Damit hat er Recht. Egal wie man zur GB/EU-Beziehung steht, ist es äußerst ungeschickt, heute eine Grundsatzwahl anzukündigen, die in 2-3 Jahren stattfinden soll. Wer will denn auf dieser Basis langfristige Verträge eingehen?

"DANACH gebe es "ein Referendum mit der einfachen Drinnen-oder-Draußen-Entscheidung, unter diesen NEUEN Gegebenheiten in der EU zu bleiben oder vollkommen auszutreten"."

Das ist wirklich die Höhe! Mit einem drohenden Referendum im Ärmel will Cameron weitere Rosinen für GB aushandeln. Mein Vorschlag wäre, die Mitgliedschaft GBs tatsächlich neu zu verhandeln und zwar so, dass man ihnen keine Sonderrechte mehr gewährt. Danach sollen die Briten ruhig abstimmen, ob sie zu gleichen Bedingungen wie alle anderen auch zur EU gehören wollen oder nicht.

Gottlob haben wir die EU

Einigen, wohl jüngeren, EU-Skeptikern war wohl diese lange Zeit des Friedens und des Wohlstandes zuviel. Vermutlich hatten sie keine Grosseltern, die ihnen von Bombennächten, Hunger und Krankheiten berichten konnten. Den wahren Wert der EU erkennen diese Kurzzeitdenker wohl erst, wenn es die EU und damit diesen Wohlstand und Frieden nicht mehr gibt. Ich hoffe, die Mehrheit der Wähler in Europa denkt weiter, und lässt sich nicht von dumpfer Demagogie ins Bockshorn jagen.

Apropos Schweiz: diese Alpenraubritter würden schon längst Pleite sein ohne Schwarzgelder, Diebesgut und Steuerbetrüger. Die wahren Verbrecher sollte man ruhig beim Namen nennen dürfen.

cetero censio: Die Mehrheit der Deutschen wird nicht aus der EU austreten wollen. Wer soll denn sonst unseren Exportüberschuss kaufen???

Ich verstehe wirklich nicht,

Ich verstehe wirklich nicht, warum es immer mehr zum Trend wird die EU so dermaßen für Einmischung in nationale Angelegenheiten zu kritisieren und zu behaupten nicht von der EU profitiert zu haben. Jeder Deutsche hat profitiert. Punkt. Die eu ist Friedensgarant in Europa (70 Jahre kein Krieg zwischen europäern!), besitzt riesige Vorteile wie den europ. Binnenmarkt auf den Deutschland als Exportnation angewiesen ist und hilft uns auf Dauer zwischen den Riesen USA, Russland und China noch eine Rolle zu spielen. Kritiker der EU vergessen viel zu leicht, dass die EU ein absolut einzigartiges Projekt in der Weltgeschichte ist. Natürlich besitzt sie einige Kinderkrankheiten, für die abet auch erst mal ein Mittel erfunden werden muss. GB ist 1976 aus rein wirtschaftlichen Gründen beigetreten, aber die EU verwandelte sich von einer wirtschaftl. zu einer politischen Union. Jetzt auszusteigen endet darin, wirtschaftlich und politisch zwischen den USA und Europa als kleine Insel herumzudümpeln.

Das ist der Unterschied:

bei den Briten gibt es Demokratie, das Volk darf abstimmen.

Bei uns wird das Volk nicht gefragt, sondern gezwungen.

Großbritannien = Demokratie

Die lassen ihr Volk wenigstens abstimmen. Bei uns schafft man unser Land einfach immer mehr ab und erzählt in unserem Namen der ganzen Welt, wie toll wir alle die EU und den Euro finden. Ich verlange wenigstens, dass wir darüber abstimmen dürfen, eh man aus dem Staatenbund der EU einen Bundesstaat macht.

Da alle Parteien die EU-Verträge immer nur brav abnicken, sollte sich hinterher keiner beschweren, wenn auch bei uns irgendwann Parteien in den Parlamenten sitzen, die man als "rechtspopulistisch" beschimpft. In anderen Ländern sind sie ja schon mit zweistelligen Prozentbeträgen vertreten.

....

wird sich freuen, sind doch die Engländer eine der Nationen, die eine schärfere Regulierung des Finanzwahnsinns immer wieder blockieren.
Bei der nächsten Krise stehen die Jungs dann mit ihrem verspekulierten Kram alleine da und der Rest Europas wird sich freuen.
Ausserdem:
Wer immer noch auf der falschen Seite Auto fährt...

England hat als Inselstaat völlig recht,

sich nicht völlig auf Europa einzulassen. Die aktuellen Probleme sprechen ja für einen Austritt. Ausser Spesen ist für Deutschland nichts gewesen. Die ehemals heren Ziele Frieden und Freiheit hätten wir auch ohne diese Wirtschaftsunion hingekriegt, da dies nun wirklich jeder in Europa will und als Minimalziel zu nennen ist. Das wirtschaftliche Hauptziel, dem Dollar als Leitwährung Gegenwind zu bieten, ist auf Kosten des Wohlstands der Bevölkerung fehlgeschlagen.
Die Subventionen aus Steuergeldern machen nur die Taschen der Reichen voll. In England wäre dies noch schlimmer, da die Schere dort noch weiter auseinanderdriftet als in Deutschland. Da aber da kommen wir auch noch hin, blöd genug dafür sind wir ja.

@7:37 — Uebermorgen

"ich sehe keinen vorteil fuer mich persoenlich seit "eu"."

Also ich schon. Ich bin im Sommer 5000 km durch 5 Länder gefahren, ohne eine einzige Grenzkontrolle. Sich auf der Welt ungehindert bewegen zu können, gibt mir ein Gefühl von Freiheit und auch Zusammengehörigkeit.

Durch den Euro gehe ich auch im Urlaub preisbewusster mit meinem Geld um.

Derzeit werden die DIN auf die Euro-Codes (die sich im Übrigen stark an den DIN orientieren) umgestellt. Hat für mich den Vorteil, dass ich auch meine Auslandsprojekte nach den hier gewohnten Normen ausführen kann. Nur 3 Beispiele.

"grossbritannien wird auch ohne mitgliedschaft in der eu weiter eine fuehrende rolle spielen."

Das bezweifle ich. Sie machen schon beim Euro nicht mit, mit dem Ergebnis, dass sich die Euro-Preise für die Briten sein 2008 knapp verdoppelt haben.

Richtig so

Ich finde es gut, wenn die Meinung des Volkes noch zählt. Bei uns in Deutschland wird doch schon lange nicht mehr die Meinung des Volkes vertreten. Proforma hat man zwar das Wahlrecht, aber egal welche Partei man wählt, werden die Mehrheitsinteressen der Bevölkerung trotzdem nicht vertreten.

Hätte man die Bevölkerung in allen EU-Mitgliedsstaaten vorher abstimmen lassen, wäre es gar nicht zu dem ganzen Schlamassel gekommen - aber ein paar "Volksvertreter", genannt Politiker wollten ja unbedingt in die Geschichtsbücher, entgegen jeglicher Vernunft...

Es ist an der Zeit, dass sich die Briten entweder klar zu

Europa bekennen oder eben nicht.
Vorbei muss die Zeit sein, wo sich die Briten nur die Rosinen herauspicken können. Sonderrolle Großbritanien? Nein, damit sollte in meinen Augen Schluss sein.

Grundsätzlich finde ich es gut, dass das Volk hierzu befragt werden soll. Das ist echte Demokratie. So viel Demokratie hätte ich mir seinerzeit auch hier in Deutschland gewünscht.
Es rächt sich, dass die Politik die Bürger nicht mit auf die Reise genommen hat. Das Europa, dass wir heute haben wurde den Bürgern einfach übergestülpt.

Der Finanzplatz London als EU-Zollausland.

Wird das spannend?

Endlich mal ein Land

Endlich mal ein Land, in dem die Bevölkerung zu Europa gefragt wird. Die Politiker, besonders in Deutschland, scheinen vergessen zu haben, was ihre eigentliche Aufgabe ist:
Politiker sind DIENER DES VOLKES. Politiker haben sich dem Volkswillen zu unterwerfen, und diesen zu erfüllen. Politiker können und sollen KEINE EIGENEN Entscheidungen treffen, sondern nur die Entscheidungen des Volkes vertreten. Politiker sind ANGESTELLTE. Und der Arbeitgeber ist das Volk.
So zumindest die Idee von Demokratie.
Was wir erleben ist aber, daß das Volk sich dem Willen der Politik unterwerfen muss. Politiker entscheiden, und das Volk muss machen. Also das genaue Gegenteil von Demokratie. Ob nun Wahlkampf-Taktik, oder sonstiges; Zumindest die Ankündigung eines Volksentscheids in GB ist positiv zu bewerten.

@Commentator 23. Januar 2013 - 6:46

Lieber Commentator,

es geht nicht immer nur ums GELD!!! Und ja, ich habe als Tochter von zwei Kriegskindern sehr wohl das Gefühl, dass wir echte und (wie Sie es formulieren) belastbare Vorteile von der EU haben. Der wichtigste lautet: FRIEDEN

Wenn Sie meinen, das sei zu teuer, dann versuchen Sie es doch mal mit Krieg. Ich bezweifle sehr, dass das billiger käme...

A farewell to the GB's?

Warum warten bis nach einer möglichen Wiederwahl Herr Cammeron? Wohl doch nicht so sicher, wo die Briten stehen? Da diese nicht nur aus Hoch- und Geldadel und Banker bestehen, die ihr ausbeuterisches Verhalten deregulativ gesichert haben, sondern aus jungen Menschen, die nach einem Job suchen, Kleinbetrieben, der sich um einen Kredit sorgen, oder Familien, deren Lebensstandard ständig gedrückt wird, könnte es sein, dass der Schuss nach hinten losgeht.
Also erst wiederwählen lassen, um zu wissen wo das Volk steht und wenn das Votum kommt, dann raus der EU um mit weiteren Deregulierungen den gesellschaftlichen und demokratischen Niedergang zu beschleunigen.
Aber warum so ungeduldig, die EU macht es doch mittlerweile vor, wie man Ausbeutung gesetzlich manifestiert(siehe gesetzlich Arbeitszeit für Piloten von 22 Stunden)- und das ist erst der Anfang!!!
Also abwarten, denn über die EU schaffen es die Damen und Herren der Globalsierung es ganz legal das Volk auszubeuten.

nicht wie raus

Voellig richtig was Herr Cameron macht,er ist PM von GB,nicht von der EU,also es ist es seine Pflicht sich erstmal um die Belange seiner Bevoelkerung zu kuememrn,und nicht um die Belange der EU.Deutschland sollt es genauso machen.Welchen Nutzen hat den die EU fuer den Normal Verbraucher?So gut wie keinen,gleiches gilt auch fuer den Euro.Einige wenige verdienen an der EU und dem Euro,dem verbloedeten Normal Verbraucher wird erzaehlt wir schoen es ist ohne Kontrolle durch Europa zu reisen,oder das man durch den Euro jetzt die Preise besser vergleichen kann,super ich wollte schon immer wissen wie teuer eine Banane in Spanien ist.Es ist wohl auch nicht zumutbar das irgendwelche EU Abgeordnete ueber Gesetze in GB und Deutschland zu entscheiden haben.Die heutigen EU Mitglieder haben vor der EU deutsche Produkte gekauft,maches es jetzt und werden es auch nach einem Austritt deutschlands tun

Wir wollen...

auch abstimmen!!! Wann kommen endlich in Deutschland Volksabstimmungen über wichtige Themen?
Wir leben doch angeblich in einer Demokratie oder nicht?!

Tja...

Habe letztens eine interessante Reportage im Zweiten gesehen, im Grunde ist GB nämlich nur noch in der EU, weil Schottland den Austritt bisher blockiert hat. Aber wenn die Mehrheit der Briten für den Austritt votiert, wird die Unabhängigkeit der europäischen Schotten nicht lange auf sich warten, und sie werden definitiv EU-Mitglied. Aber wenn die Briten ihr eigenes Todesurteil fällen wollen... Bitteschön! Sie sollten sich jedoch darüber im Klaren sein, dass ,wenn GB in Zukunft bilaterale Verträge mit der EU abschließt wie N oder CH, die EU das Zeptar in der Hand haben wird und das mögen die kleinen Inselimperialisten ja bekanntlich nicht, aber dann können wir uns die Hände reiben ;-)

Austritt GB?

Also ich könnte mir eine EU ohne die Briten sehr gut vorstellen. Ich habe eigentlich genug vom angloamerikanischen finanzimperialistischen Wirtschaftsmodell, welches wir dank Thatcher und Reagan haben. Das hat die realwirtschaftliche Basis in GB und den USA zerstört und greift jetzt südeuropäische Länder an. Dieses Modell hat einfach keine Zukunft und muss dringend refomiert werden.
Ich würde mir wünschen, dass Deutschland und Frankreich gemeinsam ein zukunftsfähigeres entwickeln ohne solche Konstrukte wie die City of London oder andere britische Steueroasen wie Jersey. Wir brauchen neue Ideen für Europa...

Ich verstehe es einfach nicht

Was ist anderes in den politischen und wirtschaftlichen Strukturen wenn EU darauf steht? Nach welchen fortschrittlichen Gegebenheiten entscheidet ein EU Parlament anderes als ein nationales Parlament? Was macht europäische Politiker automatisch zu "Untouchables" gegen Lobbyismus?
Nur weil ich das Siegel EU benutze ändert es doch nichts an den Machtstrukturen. Funktioniert Ökonomie auf einmal anderes nur weil man es gemeinsam macht?
Frieden hat nach dem 2. Weltkrieg auch vorher in Europa funktioniert.
"Dann brauchen die Engländer sich nicht wundern das ihnen keiner hilft"
Ja warum denn auch? Warum versteht keiner das Veränderungen nicht von übernationalen Einrichtungen funktionieren können. Das muss von der Basis kommen und auch dieser zu Gute. Wer glaubt das Griechenland durch die EU gerettet wird? Wer profitiert am meisten an der angeblichen Hilfe?
Wir schreiben EU drauf und schützen nur unsere Wirtschaft und Banken. Der Gedanke dahinter interessiert nur die einfachen Menschen.

Das ist Demokratie! Bravo

Warum nicht auch in Deutschland?

Wir werden "alternativlos" als Volk nie gefragt. Bei Wahlen, wie der Bundestagswahl haben wir keine Alternative. Alle sonst vernünftigen Parteien wollen Euro und Europa.

Warum dürfen die Zahlmeister Europas nicht selbst einmal über Sinn oder Unsinn der Veranstaltung abstimmen.

Bei einem positiven Ausgang hätte die Europapolitik eine ganz andere Legitimation. Bei negativem Ausgang wäre endlich Schluss damit, gegen den Volkeswillen zu regieren.

Eine gute Idee aus England, leider wird sie in D wohl ein Traum bleiben.

EU - schade drum

Dies ist das erste erkennbare Zeichen in eine Richtung, die viele hier schon lange prophezeien. Einerseits das Ende der EU, die in den letzten 15 Jahren ohne Rücksicht auf Verluste wie ein bösartiges Krebsgeschwür gewuchert ist, andererseits der Start in eine neue/alte Ära, in der sich Staaten zu bi- oder multilateralen Interessengemeinschaften zusammenschließen.

MIt der unkontrollierten Expansion hat sich die einst so erfolgreichen EU letztlich selbst kaputtgemacht. Viele tragen die EU nicht mehr in ihren Herzen, sondern es macht sich eine breite Ablehnung deutlich.

Wir haben Mitgliedsstaaten die die Pressefreiheit per Gesetz abschaffen, sich ständig weiterzerteilende Splitterländer als Nachfolgestaaten vorhergehender Splitterländer vorhergehender Staaten, Abwanderung der Wirtschaft in EU-Billiglohnländer, Verarmung der Mittelschicht EU weit, irrsinnige Regulierungen, etc. Die Liste für Gründe gegen die EU wird inzwischen mindestens so lang wie die Liste mit den Argumente pro EU.

Herr Cameron sowie einige Kommentatoren reagieren unüberlegt

Die EU hat gerade Deutschland sehr viel gebracht - auch Reichtum. Das scheinen viele über die ganzen Negativmeldungen zu vergessen. Dumm ist, wer glaubt ein Austritt würde die Probleme der EU im eigenen Land aufheben.

Bsp. England: Tritt England aus, ist die Insel immer noch Abhängig von der EU, denn alle Nachbarn sind in der EU. Export und Import würde in den meisten Ländern nach EU-Recht funktionieren. Bei einem Austritt darf England nicht mehr mitbestimmen, muss sich aber trotzdem an das EU-Recht halten.
Das was Cameron da macht ist Rosinenpickerei. GB will von den Vorteilen profitieren, aber nicht die Konsequenzen tragen.

Sicherlich läuft in der EU nicht alles rund, aber sicherlich runder als ohne (immerhin haben wir seit Jahrzehnten keinen Krieg mehr).

Ehrlich gesagt halte ich diese Maßnahme für polemisch. Er lenkt damit von den eigentlichen Problemen im Land ab, indem er die Schuld der EU gibt.

@23. Januar 2013 - 8:51 — Vivala Revolution

Klasse Kommentar! Kurz,Knapp und richtig! Aber die Freude einiger jetzt im Nachbarland arbeiten zu können lässt es dann auch wieder vergessen machen. Viele sehen das Offensichtliche nicht. Die Reichen wegen der Gier und Macht und die Armen werden mit Angst dumm gemacht (Die ersten scheinen ja schon Krieg zu befürchten). Man könnte auch mit anderen Ländern auf nicht- EU Ebene zusammenarbeiten.

Die Beschädigung findet nur in UK stat t

Da kaum Real Wirtschaft vorhanden ist.
Falls die Briten aussteigen taucht dann auch der Londoner Finanz Sektor im Atlantik ab.

Lemminge soll man nicht aufhalten

Nun Gut dann fallen die Whisky Preise
Mein ISLAY ist sicher.

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