Kommentare

es scheint höchste Zeit zu sein

dem Doktortitel-Wahn mal ein Ende zu setzen.
Wieso muß jeder Emporkömling sich in der Politik als Doktor profilieren?
JEDER gewählte Politiker hat eine Aufgabe - die Belange der Wähler zu vertreten! Ob mit ohne ohne Doktortitel unteressiert den Bürger kein Stück.

Vieleicht denkt der Wähler beim nächsten Mal ein bischen mehr nach wem er seine Stimme gibt!!!

Diese Universität wird sich ...

... im Gegensatz zu der Bayreuther hoffnungslos selber bloßstellen – und keiner hält sie dabei auf! Schade um die unnütz gebundenen Forschungs- und Lehrkapazitäten...

Frau Dr. Schavan

ohne eine Vorverurteilung ausprechen zu wollen - die Universität Düsseldorf wird mutmaßlich kein Verfahren zur Aberkennung eines Titels einleiten, wenn sie nicht hochgradig sicher ist, dass dieses zu ihren Gunsten endet.

Frau Schavan, die sich bis zuletzt nicht konfrontieren mochte, muss es nun. Hoffentlich wird die Angelegenheit kurzfristig abgewickelt - auch, um den unerträglichen Versuchen der Einflussnahme auf die Entscheidungsträger ein Ende zu setzen.

@ Rosa L.

Es wird sich in der Folgezeit erweisen, wie unabhängig die Uni Düsseldorf gegenüber Politik und Wirtschaft im Bezug auf dieses Verfahren wirklich ist.
"Ohne Ansehen der Person"...na, man darf gespannt sein.

Person und Gewissen

Ist die Doktorarabeit etwa das abgebildete Buch "Person und Gewissen"?

Nach dem öffentlich

Nach dem öffentlich aufgebauten Druck und den prononcierten Stellungnahmen sowohl zugunsten als auch entgegen der Aberkennung des Doktorgrades ist es nur folgerichtig, dass der Vorwurf des Plagiierens in einem Hauptverfahren an der Uni Düsseldorf ergebnisoffen beurteilt wird. Dabei wird es kaum mehr um die Tatsache des Plagiierens gehen, denn die ist hinreichend belegt. Es wird vielmehr um die Frage gehen, ob ein wesentliches Vergehen und evtl. Täuschungsabsicht vorliegt. Ein erwiesenes wesentliches Vergehen würde wahrscheinlich, eine angenommene Täuschungsabsicht notwendigerweise zur Aberkennung des Doktorgrades führen. Man kann dem beurteilenden Gremium nur wünschen, dass es sich von politischem Druck unbeeinflusst dem wissenschaftlichen Sachverhalt soweit annähert, dass es eine weise Entscheidung trifft. Ein Plagiat reicht nicht zur Verurteilung aus, aber viele, die Aussagekraft der Arbeit beeinflussende Plagiate sicherlich. Das können nur fachlich kompetente Personen beurteilen.

Prüfungsausschüsse

Mal abgesehen von Frau Schavan, wo der Fall etwas anders liegt: Wieso werden eigentlich keine Verfahren gegen Prüfer oder Prüfungskomissionsmitgleider eingeleitet, die Doktorarbeiten prominenter Kandidaten einfach so "durchwinken", anscheinend ohne auch nur ein Zitat zu prüfen? (Siehe Guttenberg z. B.)

Eine Doktorarbeit wird ja schließlich nicht nur vom Doktorvater überprüft – besonders schändlich im Falle Bayreuth, wo die Professoren von hinterlistiger Täuschung jamemrten, ohne sich bezüglich ihrer eklatanten Schlamperei an die eigene Nase zu fassen.

Derartige Hochschulen kann man wohl kaum noch ernst nehmen...

Ich schäme mich nicht nur heimlich...

FÜR FRAU SCHAVAN !

Gewissen

Spätestens jetzt sollte die Person "Schavan" den Titel ihrer Doktorarbeit ernst nehmen und ihr Gewissen entdecken. Ich schäme mich nicht nur heimlich, wenn unsere Bundesbildungsministerin Standards des wissenschaftlichen Arbeitens verfehlt und im weiteren über die Geschicke von Bildung und Forschung am Wissenschaftsstandort entscheiden soll (nicht dass bisher irgendetwas erwähnenswertes unter ihrer Leitung zum guten sich verbessert hätte). Bleibt nur zu hoffen, dass der Rücktritt aus reinem Gewissen alsbald folgt!!! Sollten sich die Vorwürfe dann dennoch als haltlos erweisen, kann sie sich immer noch in der Wissenschaft beweisen, wo solche Titel hingehören!!!

Person und Gewissen

Weischflurst: Ist die Doktorarabeit etwa das abgebildete Buch "Person und Gewissen"?

Ja.

Der Doktorgrad

ist keine Voraussetzung dafür, ein Ministeramt zu bekleiden. Warum sollte Frau Schavan nicht Ministerin bleiben, wenn er ihr aberkannt werden sollte?

Philosophie, Recht, Literatur...

Nuja, bei diesen Faechern (Philosophie, Recht, Literatur...) bestehen die Doktorarbeiten nun mal aus reinem Text, und keinerlei festen Daten, daher ist das kein Wunder, was diese nur eine einzige aneinander Reihung von anderen Quellen sind. Man kann bestimmt bei mehr als 3/4 aller dieser Arbeiten Stellen finden, die aud anderne Quellen kommen und nicht perfekt nachgewiesen sind, zumal die aQuellen eben auch alle wiedrum von anderne bereits anno dazumal abgeschrieben wurden.
Da fragt man sich, was man nun tun soll, all diese Doktorarbeiten aberkennen? Oder schlichtweg in diesen Schwafel-Faechern keinerlei Doktorarbeiten mehr anfertigen lassen?

Naja

so langsam ödet mich diese Politiker-Hetze wirklich an, die mittlerweile Volkssport geworden ist. Ich bin ganz sicher kein Politiker-Fan, aber die Hetze gegen unsere Volksvertreter (meist mehrheitlich gewählt) hat schon langsam etwas von einer Hexenjagd. Ist Schavan eine schlechtere Bildungsministerin, wenn sie vor 33 Jahren nicht alle Quellen in ihrer Doktorarbeit korrekt angegeben hat? Wieviele Doktoren (die meisten haben das grosse Glück, nicht in der Politik zu sein) würden unter Anlegen derselben Masstäbe ihren Doktortitel behalten? Hetzen wir ruhig weiter über den üblen Charakter aller Politiker (wir sind ja alle soo viel ehrlicher), ziehen wir sie weiter wegen Bobbycars und unklarer Quellenangaben durch den Dreck...und wundern wir uns dann, dass kein wirklich fähiger Mensch mehr Lust hat, ein wichtiges Amt in der Politik anzunehmen. Ich jedenfalls würde mich dem nie aussetzen wollen....wir bekommen dann die egozentrischen Selbstdarsteller die wir verdienen....

@Plarkzumpf

Wieso werden eigentlich keine Verfahren gegen Prüfer oder Prüfungskomissionsmitgleider eingeleitet, die Doktorarbeiten prominenter Kandidaten einfach so "durchwinken", anscheinend ohne auch nur ein Zitat zu prüfen?

Sie sind keine Täter, sondern nur gutgläubige Prüfer. Das sollte man nicht bestrafen. Außerdem ist die Arbeit von 1980. Die beteiligten Professoren sind vermutlich längst im Ruhestand.

Person ohne Gewissen aber dafür mit Pattex

Wenn Frau Schavan noch einen Funken Anstand und Verantwortungsbewusstsein hätte würde sie umgehend ihren falschen Doktorhut nehmen.
Seitdem ihre unzähligen Abschreibereien für jedermann unter de.schavanplag.wikia.com und schavanplag.wordpress.com öffentlich und daher für Jedermann nachvollziehbar sind, schadet ihr dreistes und wortgerecht unverschämtes Beharren auf Amt und "Würde" als Ministerin von Tag zu Tag dem Ruf der Wissenschaft als Ganzes.

Absurd und geradezu grotesk mutet daher ihre Behauptung an, sie wolle ihr Amt deshalb verteidigen, "weil sie dies der Wissenschaft schulde". Der Wissenschaft schuldet sie allenfalls eine Entschuldigung und den umgehenden freiwilligen Verzicht auf die Doktorwürde.

Unabhängigkeit der Wissenschaft

Wie "neutral" sind eigentlich Universitäten und andere Wissenschaftsorganisationen, wenn es um Schavan geht?

Zumindest einige von ihnen dürften lt. Spiegel-Online (1) doch Mittel auch aus ihrem Ministerium erhalten:

"... Ungewöhnlich ist das Vorgehen der Allianz der Wissenschaftsorganisationen, die sich am vergangenen Freitag überraschend einmischten und deutliche Kritik am Vorgehen der Uni übten. In der Allianz arbeiten die großen Forschungsorganisationen zusammen, die Milliarden vom Bund erhalten, ..."

Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

(1) spiegel.de/unispiegel/studium/plagiatsverdacht-uni-duesseldorf-leitet-verf
ahren-gegen-schavan-ein-a-879052.html

Klares Verfahren

Die Uni wird jedenfalls sowohl die Arbeit veröffentlichen müssen wie auch jede einzelne Textstelle, die sie für ein ungekennzeichnetes Plagiat hält, darlegen und begründen müssen.
Sie wird ferner gewichten müssen, ob die Masse der Verfehlungen ausreicht, um eine substanzielle Verfehlung anzunehmen.
Sie wird außerdem beweisen müssen, ob Absicht und Methode von Frau Schavan vorgelegen hatte.
Der Zeitgeist sollte ebenfalls eine Rolle spielen, denn damals wurde Schummeln laxer gesehen.
Allerdings wurde Frau Schavan als Sauberfrau geführt, auch aufgrund eigener Aussagen etwa zu Guttenberg.

Jeder, der dieses Verfahren genau verfolgt, kann sich selbst ein Bild machen. Ich werde das jedenfalls tun.

Es ist anzunehmen, dass die Uni Düsseldorf im Rahmen der Vorprüfung genügend Material gefunden hat, um das Verfahren zu eröffnen.

Ich finde das zwar furchtbar, aber ist sie schuldig, muss sie an den Pranger!

Wenn das Buch auch noch

verkauft wurde und Sie etwas bisschen Geeld verdient hat sollte es noch weiter gehen und Sie dafür auch noch bestraft werden, anderes Gedankengut veräussert zu haben und damit ungerecht Geld erwirtschaftet zu haben.
Vor allem gerade deshalb, weil Leute sicherlich dieses Buch nur gekauft haben, da die Frau berühmt durch Ihre Position ist.

re sahn em

"Oder schlichtweg in diesen Schwafel-Faechern keinerlei Doktorarbeiten mehr anfertigen lassen?"

Vorschlag: Stellen Sie doch selbst mal eine Dissertation in einem "Schwafel-Fach" auf die Beine.

Erst dann können Sie vieleicht mal kompetent darüber urteilen, ob da notgedrungen jeder nur vom Vorläufer abschreibt oder eine eigenständige Leistung erbringen kann.

Ein gutes Zeichen

Unabhängig davon, ob sie nun geschummelt hat oder nicht bzw. was am Ende rauskommt: Ich finde es ist ein gutes Zeichen, dass solche Verfahren gegen derart hochrangige Persönlichkeiten überhaupt eingeleitet werden, nicht nur weil alles andere sicherlich den Ruf der deutschen Wissenschaft in Mitleidenschaft ziehen würde. Es ist wohl unbestritten, unter welchem Druck eine derartige Prüfungskommission stehen mag und mit Sicherheit wird es auch das ein oder andere Telefonat mit irgendeinem Entscheidungsträger geben in dem gefordert wird, das Verfahren doch bitte einzustellen. Unter Umständen werden sogar Drohungen ausgesprochen, dass sich eine negative Beurteilung ebenso negativ auf die Karriere eines Gutachtes auswirken könnte. In den meisten Ländern wäre ein solches Verfahren wohl absolut undenkbar.

Dr Phil zu Phil, die große Not der Geisteswissenschaften

Die fachlichen Voraussetzungen und Anforderungen an eine Promotion in den geistewissenschaften ähneln denjenigen mittelalterlicher Quacksalberei.
In einer "Wissenschaft" die de facto kein neues Wissen schafft sondern stattdessen altes Wissen immer wieder auf neue Weise "zusammenstellt" (kopiert) und nach dem Geschmack des jeweiligen Doktorvaters wiederkäut kann man, selbst wenn Alles korrekt läuft, nicht viel anderes erwarten als eifrig gedruckte Bände voller Zitate und Anekdoten. Im Grunde ist das auch nicht anders als bei Arztromanen, das Thema und der Ausgang sind durch unzählige Vormuster der Serie bekannt und nur noch als Schlaflektüre oder Tischbeinausgleich geeignet.

Ja was denn nun?

"...leitet ein Verfahren zur Aberkennung des Doktorgrades von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) ein."

Damit wäre das Ziel des Verfahrens bereits formuliert. Trotzdem:

"Ich [Bleckmann] möchte an dieser Stelle betonen, dass das Verfahren ergebnisoffen ist."

Ja was denn nun?

@Sahn Em

"uja, bei diesen Faechern (Philosophie, Recht, Literatur...) bestehen die Doktorarbeiten nun mal aus reinem Text, und keinerlei festen Daten ...."

ja sicher, und in mathematik werden immer nur wieder die 1 bis 9 anders aneinander gereiht ... tut mir leid, aber sie haben absout keine ahnung worüber sie da reden

"Man kann bestimmt bei mehr als 3/4 aller dieser Arbeiten Stellen finden, die aud anderne Quellen kommen und nicht perfekt nachgewiesen sind"

nein

re andersdenkender

"Ist Schavan eine schlechtere Bildungsministerin, wenn sie vor 33 Jahren nicht alle Quellen in ihrer Doktorarbeit korrekt angegeben hat?"

Es geht überhaupt nicht um sie als Bildungsministerin, sondern um die Frage, ob sie einen akademischen Grad mit unlauteren Mitteln erworben hat.

"Wieviele Doktoren (die meisten haben das grosse Glück, nicht in der Politik zu sein) würden unter Anlegen derselben Masstäbe ihren Doktortitel behalten?"

Eine rein hypothetische Frage. Allerdings: Wer davon sich ins Rampenlicht der Öffentlichkeit drängt, muss sich dem Licht auch bei der Frage nach seiner Redlichkeit aussetzen.

Mal so, mal so - geht nicht.

Promotionsrecht aberkennen

Im gesamten Verfahren hat sich die Universität Düsseldorf bisher als unfähig dargestellt, eine faire und unparteiische Untersuchung durchzuführen. Als Konsequenz sollte man der Universität Düsseldorf das promotionsrecht aberkennen.

„Ist Schavan eine schlechtere

„Ist Schavan eine schlechtere Bildungsministerin, wenn sie vor 33 Jahren nicht alle Quellen in ihrer Doktorarbeit korrekt angegeben hat?“ JA, denn dann ist sie als Bildungsministerin ungeeignet. Es ist nicht zwingend notwendig einen Doktorgrad zu erwerben. Wenn man es doch tut, muss man sich an gewisse Maßstäbe halten.
Im Übrigen sind die Arbeiten von Frau Schavan und Herrn von und zu Guttenberg im Netz zu finden und ich muss mich ehrlicherweise fragen, wie man dafür überhaupt einen Doktor bekommt. Naturwissenschaftliche Arbeiten haben eine Fragestellung und ein Ergebnis. Dies in den Geisteswiss. Fächern wohl anders? Ich kann mir vorstellen, dass die Prüfer auf Seite 300 einfach den Faden verloren haben…

@ende dreißig schwul

Sorr, wenn ich Ihnen widerspreche, aber einfach zu sagen, die Prüfer damals waren gutgläubig und fertig, ist einfach falsch. Diese sind gut dafür bezahlt worden, eine Prüfung der Arbeit und des Doktaranden vorzunehmen!
Nicht umsonst bezeichnet man die mündliche Prüfung der Doktorprüfung als Verteidigung!
Ebenso hätte der Doktorvater Frau Schavan rechtzeitig vor Schaden bewahren müssen, das ist nämlich sein Job. Die Doktorarbeit stellt für viele junge Menschen, die 2. große wissenschaftliche Arbeit dar, gerade deshalb wird ihnen ein Professor an die Seite gestellt zur Unterstützung!
Wenn die Herren Professoren ihren Job nicht richtig machen, wirft das ein deutliches Licht auf die wissenschaftlichen Arbeiten in Deutschland und speziell an dieser Universität!

@ Andersdenkender

Wir sollten unterscheiden zwischen hämischen und vorverurteilenden Kommentaren, die es nicht nur in diesem Forum zuhauf gibt, und einem Plagiatsverfahren einer Universität. Ersteres kommt leider vor, letzteres ist ein wesentlicher Bestandteil der Wissenschaft. Wissenschaft ist angetrieben von der Ergründung der (oder zumindest Annäherung an die) Wahrheit und lebt von der Ehrlichkeit der wissenschaftlich Tätigen. Man stelle sich nur vor, jedes chemische Experiment müsste erst von anderen Wissenschaftlern überprüft werden, um festzustellen, ob der Autor der Original-Studie vielleicht seine Ergebnisse erfunden oder manipuliert hat. Ohne Vertrauen geht es in der Wissenschaft nicht. Wer dieses Vertrauen missbraucht, und sei es durch Plagiieren, muss mit entsprechenden Konsequenzen rechnen. Sowohl Frau Schavan als auch die Wissenschaft haben es verdient, dass die gegen sie erhobenen Vorwürfe fachlich kompetent beurteilt werden. Ob sie Politikerin ist, spielt dabei (hoffentlich) keine Rolle.

@Andersdenkender

"so langsam ödet mich diese Politiker-Hetze wirklich an..."

Wenn Sie dabei an Peer Steinbrück denken, würde ich Ihnen sofort zustimmen. Im Falle Schavan müssen Sie aber bedenken, dass sich diese selber an der Hetze gegen zu Guttenberg beteiligt hat und diesen letztendlich zum Rücktritt zwang. Umso unverschämter, dass sie nun meint, diese Maßstäbe gälten für sie selber nicht, sondern nur für Andere.

Im Übrigen finde ich, dass sich die Medien im Falle Schavan ausserordentlich ruhig verhalten und von Hetze, wie etwa gegen Steinbrück (und Röttgen und Wulff und Beck und Westerwelle und Rösler und und und) keine Rede sein kann. Eher ist es befremdlich, dass Schavan derart mit Samthandschuhen angefasst wird.

@odoaker

Wie "neutral" sind eigentlich Universitäten und andere Wissenschaftsorganisationen, wenn es um Schavan geht?
Zumindest einige von ihnen dürften lt. Spiegel-Online (1) doch Mittel auch aus ihrem Ministerium erhalten

Der Zusammenhang, den Sie versuchen zu konstruieren, besteht nicht. Was haben die Forschungsmittel aus dem Bundeshaushalt mit der Person Schavan und ihrer Doktorarbeit zu tun?

Amt ruhen lassen

Jetzt wird es Zeit das Frau Schavan Ihr Amt ruhen lässt.
Jeder angestellter Dr. im öffentlichen dienst müßte schon längst sein Amt ruhen lassen.
Gerade da Sie Bildungsministerin ist, sollte Sie soviel anstand haben, bis alles entschieden ist. Sonst macht es den Eindruck einer Bananenrepublik.

Hat Frau Schavan ihre Arbeit

Hat Frau Schavan ihre Arbeit nicht 20 Jahre vor ihrer ersten Wahl als Abgeordnete geschrieben?

Jemand der derart ungenau recherchiert, wird sicher nie in den Genuss eines Doktortitels kommen.

Und wieso müssen sie Frau Schavan als "Emporkömling" beleidigen?

@ Nehls

"Vor allem gerade deshalb, weil Leute sicherlich dieses Buch nur gekauft haben, da die Frau berühmt durch Ihre Position ist."

Promotionsarbeiten in katholischer Theologie sind üblicherweise nicht gerade der Renner - zumal dann nicht, wenn die Autorin zum Zeitpunkt der Veröffentlichung allenfalls als Kommunalpolitikerin in Erscheinung getreten ist. Bundesweit bekannt wurde Frau Schavan erst in der 2. Hälfte der 90er Jahre - da war die Arbeit bereits 16 Jahre alt. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, welcher Hardcore-Fan sich das Buch dann noch zugelegt haben soll...

@ Sahn Em

Sie schreiben:

"Man kann bestimmt bei mehr als 3/4 aller dieser Arbeiten Stellen finden, die aud anderne Quellen kommen und nicht perfekt nachgewiesen sind, zumal die aQuellen eben auch alle wiedrum von anderne bereits anno dazumal abgeschrieben wurden."

Genau deswegen wird die Einhaltung der Zitationsregeln in Philosophie, Sprach- und Literaturwissenschaften, Geschichte oder Soziologie üblicherweise besonders streng geprüft. Bei den Juristen mag das anders sein, obwohl auch hier die Aberkennung des Doktortitels unseres Grafen von und zu Gel dagegen sprechen könnte.

Den Ausführungen vieler Praktiker zufolge soll die Promotion übrigens ausgerechnet in dem Fach mit am einfachsten sein, wo man es nun wirklich nicht erwarten würde - in der Medizin.

Aber natürlich ist es einfacher, Vorurteile heauszuposaunen als sich kundig zu machen.

@Bernhard77

Bernhard77:
Als Konsequenz sollte man der Universität Düsseldorf das promotionsrecht aberkennen.

Für ein paar unentdeckte Zitate von 1980 würden Sie in die elementaren Rechte von dutzenden Doktoranden an der Heinrich-Heine-Universität eingreifen?

@21:36 — yan1988

"Ich schäme mich nicht nur heimlich, wenn unsere Bundesbildungsministerin Standards des wissenschaftlichen Arbeitens verfehlt und im weiteren über die Geschicke von Bildung und Forschung am Wissenschaftsstandort entscheiden soll."

Die Darstellung, dass "unsere Bundesbildungsministerin Standards des wissenschaftlichen Arbeitens verfehlt" hat, ist schlicht falsch. Die Arbeit ist 33 Jahre alt. Damals war Frau Schavan zwar schon politisch aktiv, aber noch weit entfernt von irgendwelchen bedeutenden Ämtern, vom Amt der Bundesbildungsministerin am allerweitesten.

Ich bin in meinem Beruf heute auch besser als zu dem Zeitpunkt, als ich meine Diplomarbeit verfasste. Was sagen Frau Schavans handwerkliche Fehler von 1980 über ihre heutige Befähigung zur Bildungsministerin aus? Nichts.

@ Cecilia82

Von Hetze gegen Herrn zu Guttenberg kann man nicht sprechen. Im Fall seiner Doktorarbeit war die Sachlage sonnenklar: in wesentlichen Teilen ein Plagiat, das wissenschaftliche Standards eindeutig verletzte und zur Erlangung eines Doktorgrades schlicht nicht geeignet war. Im Fall der Doktorarbeit von Frau Schavan ist die Sachlage weit weniger eindeutig, also tun anspruchsvolle Medien sehr gut daran, das Urteil fachkompetenter Personen abzuwarten. Hetzen tun leider andere, noch weit weniger kompetente Personen...

@welt11

Jetzt wird es Zeit das Frau Schavan Ihr Amt ruhen lässt.
Jeder angestellter Dr. im öffentlichen dienst müßte schon längst sein Amt ruhen lassen.

Dann sind Sie nicht ausreichend über das Dienstrecht informiert.

Frau Schavan: treten Sie besser jetzt mit erhobenem Haupt ab

Frau Schavan,

ich rate ihnen an dieser Stelle ebenfalls dringend: treten Sie jetzt erhobenen Hauptes zurück, solange Sie noch können. Denn hier geht es nicht um Kleinigkeiten sondern um ein wirklich dickes Vergehen. Und sollte Ihnen der Doktortitel aberkannt werden - wonach es derzeit aussieht - dann sind Sie als Bundesbildungs- und Forschungsministerin nicht mehr tragbar, da sie Ihre eigenen Mitkommilitonen, den zukünftigen Studenten, den Schülern und Schülerinnen der aktuellen Generationen und auch ihrem eigenen Doktorvater nicht mehr ehrlich in die Augen sehen können.

Daher: treten Sie jetzt mit Würde ab, bevor ihr Denkmal in Trümmern liegt. Es ist besser für Sie selbst als auch für die Universität (die jetzt um ihren eigenen Ruf kämpfen muss) als auch für die Öffentlichkeit. Nehmen Sie sich ein Beispiel an Herrn Guttenberg, er ebenfalls freiwillig zurücktrat, bevor es zu spät war.

@Andersdenkender

Wieviele Doktoren (die meisten haben das grosse Glück, nicht in der Politik zu sein) würden unter Anlegen derselben Masstäbe ihren Doktortitel behalten?

Fast alle. Also alle bis auf endlich viele.

Na, dann müßte wohl auch ein

Na, dann müßte wohl auch ein Großteil der deutschen Mediziner ihre Arbeit niederlegen. Bei vielen Doktorarbeiten im medizinischen Bereich ist der wissenschaftlichen Gehalt doch eher dürftig. Und darum geht es ja wohl auch in einer Promotion. Und auch sonst würden wohl die meisten Doktoren ihren Titel abgeben müssen. Vergessen sie nicht, worum es hier wohl geht: Eine junge Frau mit weniger als 25 Jahren hat in ihrer ersten wissenschaftlichen Arbeit nicht perfekt gearbeitet sondern wohl etwas die Übersicht verloren. Ihren Doktorvater hat sie vermutlich, wie so viele andere, nur sehr selten gesehen. Der Wissenschaftsbetrieb ist so wenig perfekt wie es andere Bereiche des Lebens sind. Das sollte sich die Uni-Düsseldorf auch mal eingestehen.

@21:46 — terminate_her

"Seitdem ihre unzähligen Abschreibereien für jedermann unter de.schavanplag.wikia.com und schavanplag.wordpress.com öffentlich und daher für Jedermann nachvollziehbar ..."

Ich hab mir das angesehen und es ist lächerlich. Bei den allermeisten Passagen handelt es sich um handwerkliche Fehler, d.h. es wurde zwar zitiert aber nicht technisch korrekt. Jedenfalls wurde nicht versucht, fremde Ideen als die eigenen zu verkaufen, was aber für mich die Voraussetzung für eine Täuschungabsicht wäre.

Des Weiteren dürfte für fachfremde schwer nachvollziehbar sein, welche Formulierungen übernommen sind und welche sozusagen zum allgemein üblichen Sprachgebrauch in diesem Fachgebiet gehören. Insofern eignet sich schavanplag keinesfalls, "jedermann" ins Bild zu setzen.

@ende dreißig schwul "Für ein

@ende dreißig schwul

"Für ein paar unentdeckte Zitate von 1980 würden Sie in die elementaren Rechte von dutzenden Doktoranden an der Heinrich-Heine-Universität eingreifen?"

Naja, wenn man eine perfekte Arbeit von Frau Schavan verlangt, dann sollte man das doch auch von der Hochschule verlangen, oder?

Wäre sicher interessant, mal die Doktorarbeiten der Uni der letzten 30 Jahre alle durchzusehen. Wer würde auch nur einen Euro darauf setzen, das Frau Schavans Zitate die einzigen waren, die übersehen wurden?

Wäre dies dann nicht eine gute Gelegenheit, Webseiten wie www.Uni-Düsseldorf-Schlampereien.de zu initiieren?

Bleiben wir doch menschlich und konzentrieren wir unseren Zorn auf die wirklichen Betrüger, die wirklich abgeschriebene oder nicht selbst geschriebene Arbeiten abgeben.

Dr. med.

Doktortitel gehören zum Familiennamen, bei Medizinern verselbständigen sie sich aber häufig zu "Herr Doktor", "Frau Doktor". Wenn man als Patient oder Arzthelferin nicht diese Anrede wählt, macht man sich womöglich unbeliebt.

Dabei ist bekannt, dass gerade medizinsche Promotionsarbeiten überwiegend schmalspurig sind, sie erfüllen halt die akademischen Vorschriften der Universitäten. Sie werden deshalb von naturwissenschaftlichen Akademikern eher belächelt. Auch ohne Nachweis eines "Plagiats".

Der Doktortitel ist ein akademischer Titel, grundlegende wissenschaftliche Forschung erfolgt auch außerhalb des universitären Betriebs: In industriellen und industrienahen Laboratorien zum Beispiel.

Also was soll das mit dem Doktortitel als Namenszusatz? Abschaffen! Als Nachweis für geleistete wissenschaftliche Arbeit ist er nur bedingt notwendig, da zählt die Liste der eigenen Veröffentlichungen. Und die kann nur von den wissenschaftlichen Fachleuten beurteilt werden.

und die spannende Frage bleibt...

wie die Ergebnisse bei den weiteren, 50 (!) laufenden Analysen, lauten werden.
Das wird noch ein interessantes Jahr.

Doktortitel - wofür ?

Es soll Menschen geben, die sich den Titel redlich verdient haben. Es wurden alle Regeln beachtet. Wenn es Menschen geben sollte, die die Regeln der Doktorarbeit nicht beachtet haben sollten, ist bei Bekanntwerden dieser Titel nicht rechtens und abzuerkennen. Da sind bestimmt noch viele, die den Titel unberechtigt haben. Ich hoffe, es werden noch viele Betrüger entlarvt. Und wenn man Minister ist, muss die Weste sauber sein - ansonsten fehlt das Vertrauen. Wenn Frau Schavan entlarvt wird, ist das Vertrauen nicht mehr gegeben. Ich kann eine Ministerin, die sich einen Doktortitel vllt erschlichen haben könnte, nicht vertrauen.

Gott sei Dank gibt es inzwischen wenigstens ein paar Kommenta...

Kommentatoren, die wissen, was eine Promotion ist.

Andererseits werden immer noch Konsequenzen fuer die Pruefer gefordert. Die gaebe es uebrigens tatsaechlich, wenn die noch aktiv waeren. Ihre Reputation wuerde leiden.

Wem das nicht reicht: Was soll denn Ihrer Meinung nach mit den Pruefern passieren? Wenn ich eine Deutsche Doktorarbeit begutachte, kriege ich dafuer stolze 0 Euro. 0. Wie Null. Es ist fuer umme.

Das macht man trotzdem. Haben andere ja auch fuer einen gemacht.

Und nun mal angenommen, wenn ich da den kleinsten Fehler begehe, werde ich geteert und gefedert. Verliere vielleicht, wie manche ja sogar fuer ganze Institutionen fordern (OMG!) mein Promotionsrecht. Was glauben Sie, wuerde ich auf die naechste Begutachtungsanfrage antworten? Na? Was wuerden Sie tun?

@Danny O´Baile

teilweise richtiger Einwand - implizit an die Entscheidungsfähigkeit eines Entscheidungsgremiums zu appellieren, wird mich nicht umbringen.

Kommentar

Kein Mensch ist Perfekt.

Weder die Doktoren noch die Plagiatsjäger!

Ich finde es geradezu kindisch wie die sich am

aufspüren von Fehlern ergötzen.

Und ganz besonders bei Leuten wie Frau Prof. Dr.

Annette Schavan, die bisher - egal wie Ihre Arbeit

damals war - einen langjährigen und zu würdigenden

Dienst getan haben.

Ihr seid lächerlich und Ihr macht den Ruf Deutschlands

lächerlich mit eurer PERFEKTIONISTISCHEN KLEINLICHKEIT.

Kein Einzelfall....

Ich denke, es sind noch mehr, die sich einen Doktortitel plagagiert haben könnten. Besonders unter der Sparte der Politiker, weils chic ist einen solchen Titel zu haben. Ich hoffe, dass diese Menschen entlarvt und abgekanzelt werden, denn es kann nicht sein, dass Betrug eine Volksweisheit ist. Politiker dürfen das wegen der Grantenstellung schon gar nicht. Alle, die sich als Volksvertreter irgendwelcher Überschreitungen schuldig machen, gehören in die Schranken gewiesen. Die Nebentätigkeiten müssen genau so begrenzt werden, wie es bei Beamten der Fall ist. Möglicherweise (und vielleicht auch ganz sicher) könnten Politiker bei lukrativen Nebenämtern ihren Job nicht mehr richtig ausführen. Diesen Eindruck habe ich schon lange.

Lächerlich

Eine Bildungsministerin sollte ihre Doktorarbeit dann doch ohne fremde Hilfe etc. schreiben können. Und abgesehen davon, kann hier keiner beurteilen, ob sie ihre "Arbeit" richtig macht, da sich die Ergebnisse immer erst später zeigen.
Keine Ahnung wie sie auf den Begriff "Hetze" kommen, jedoch ist der Vorwurf gerechtfertig, wenn genügend Beweise vorliegen.

"wir sind ja alle soo viel ehrlicher" Keine Ahnung, was sie uns damit sagen wollen. Aber wir sind auch nicht alle Bildungsminister.

Frage mich wirklich, warum meine Beiträge öfters nicht gepostet werden, doch solche Beiträge immer.

re ekm64

"Eine junge Frau mit weniger als 25 Jahren hat in ihrer ersten wissenschaftlichen Arbeit nicht perfekt gearbeitet sondern wohl etwas die Übersicht verloren."

Die Dissertation ist nicht die erste wissenschaftliche Arbeit überhaupt.

Und 'die Übersicht behalten' ist Grundvoraussetzung wissenschaftlichen Arbeitens.

Um mal eine Lanze fuer die Geisteswissenschaften zu brechen

(auch wenn ich sie privat eher weniger ernst nehme :)): Warum nur kommt es nur dort vor? Ganz einfach: Weil unsauberes Arbeiten dort fuer einen Laien erkennbar ist. Was wohl weniger erkennbar ist, ist die Frage, wo es relevant ist, und wo nicht.

Was waere eine Nachricht in anderen Faechern wert? Ein paar Beispiele. "Die Laborberichte waren gefaelscht." Ja, viel Spass beim Nachweisen.

Der Beweis war Falsch. Mal abgesehen davon, dass das gar nicht so selten vorkommt (trivialer Randfall nicht mit betrachtet), macht das einfach nichts her. Stellen Sie sich vor: VroniFault: Auf Seite 23 ist in Lemma 3 eine unvollstaendige Fallaufzaehlung. Das hereinzitierte Theorem 25 steht nicht genau so in ..., sondern nur der etwas weniger generelle Fall ... . Haha, was fuer ein Aufschrei durch die Republik ginge. :)

Oder: Das Ergebnis gab es schon. Kicher. In den 60ern haette man eine Naturwissenschaftliche Karriere auf Russischkenntnissen und Hemmungslosigkeit aufbauen koennen.

re pazifist

"Wenn ich eine Deutsche Doktorarbeit begutachte, kriege ich dafuer stolze 0 Euro. 0. Wie Null. Es ist fuer umme."

Wohl kaum.

Die Betreuung von Doktoranden und die Begutachtung von Dissertationen ist Teil der Stellenbeschreibung einer Professur.

Extraprämien gibt's natürlich nicht, aber es ist in der auskömmlichen Besoldung enthalten.

@ekm64

Sie missverstehen mich. Wer wegen dieses 33 Jahre alten Lapsus der Heinrich-Heine-Uni das Promotionsrecht aberkennen wollte, verletzte vollkommen unverhältnismäßig nebenbei die Rechter der heutigen Nachwuchswissenschaftler.

Endspiel

Die letzte Ehre, die man sich bei einem Schachspiel noch selber erweisen kann, ist die möglichst frühe Aufgabe.

Jedes Weiterspielen beleidigt nicht nur die Intelligenz des Siegers, sondern ist eine Verachtung des Publikums.

Oder doch nicht: Es gibt ja noch die Fehlermöglichkeit 'berührt geführt'.

Steht hinter der Aussage 'Kämpfen bis zum Schluß' vielleicht die Absicht nicht die Wissenschaften sondern die Juristen entscheiden zu lassen?

Guttenplagg hat so einen neuen symbolhaften Spottnamen bekommen.

Vielleicht wird es hier ja etwas charmanter:

Gute Nacht Schavan,
es ist Zeit für dich zu geh'n.
Was du noch zu sagen hättest,
dauert keine Zigarette
und kein letztes Glas im stehn.

Dazu gehört schon viel...

... das Anprangern von Betrugsversuchen als perfektionistische Kleinlichkeit zu beleidigen. Und wie immer, wenn die Argumente ausgehen, oder eine "Respektsperson" in der Kritik steht, wird der Ruf Deutschlands ans Licht gezerrt.

Der wird aber eher von undurchdachten Pöbeleien, unkritischen Prüfern, und täuschenden Politikern gefährdet.

Aber die ganze Diskussion erübrigt sich, wenn man sich ins Gedächtnis ruft, wieviel Arbeit der durchschnittliche Mediziner in eine Promotion steckt. Zwei Monate, 50 Seiten. Da stecken andere mehr in ihr Diplom.

(Auffällig ist es aber schon, dass diese Blenderei anscheinend sehr oft zum Erfolg führt. Ist wohl doch was dran, dass der ehrliche der Dumme ist...

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr.-Ing. Dr.-Habil. Rer Nat. Dr. HC Pille.

Tafelwart war ich üauch mal..)

Die Pagiatsvorwürfe kann jeder einsehen...

und danach noch einmal beurteilen, was die Universität Düsseldorf Frau Schavan vorwirft.
www.schavanplag.de

Nachdem was ich dort eingesehen habe, hat sie ganz geschickt verschleiert, abgekupfert, manchmal die Sätze umgestellt...Absätze verschoben und alles nicht als Zitat angegeben. Noch Fragen?

Mein Vorschlag: Frau Schavan sollte endlich einmal ihr Gewissen befragen...

Übrigens ist es unfair all' denen gegenüber, die sich wirklich die Arbeit machen, ihre Promotion selbst und korrekt zu verfassen. Der Schlendrian muß aufhören!!

Herrlich. Die Bürger dieses

Herrlich. Die Bürger dieses Landes, die selber überall andere belügen und betrügen, regen sich über so etwas auf!

Gutachter

Wer mehr über das aktuelle

Gutachtliche Stellungsnahme zum

Verfahrensablauf

in der Sache Betreffend Professors Dr. Annette SCHAVAN

lesen will, einfach die PDF - Datei lesen:

http://www.uni-duesseldorf.de/home/fileadmin/redaktion/Oeffentliche_Medi...

@ende dreißig schwul

'Der Doktorgrad

ist keine Voraussetzung dafür, ein Ministeramt zu bekleiden. Warum sollte Frau Schavan nicht Ministerin bleiben, wenn er ihr aberkannt werden sollte?'

Der Doktorgrad ist keine Voraussetzung für ein Ministeramt. Ein Ausschlusskriterium für ein Ministeramt ist jedoch nachgewiesenerweise erfolgter Betrug.

Die weiteren Verhandlungen werden uns noch viel Freude bereiten.

Die deutsche Wissenschaftselite stärkt Frau Schavan den Rücken.

Ich empfinde diesen Artikel als eine Vorverurteilung ohne Information. Dieser Fakultätsrat mag ja satzungsgemäß zu Stande gekommen sein, dennoch sollte man wissen, dass dort neben 8 Professoren auch 3 Studenten und 2 Personen des nichtwissenschaftlichen Bereichs (Hausmeister, Sekretärin usw.) sitzen. Im Netz kann man lesen, mehrheitlich aus der rotgrünen Ecke genau wie die Plagiatsjäger.
Diese Leute haben nun entschieden nach 1(!) Gutachten eines fachfremden Professors, der seine Hauptthese, Schavans Täuschungsabsicht, nach Kritik einfach zurückgenommen hat. Heute hat er sogar mit abgestimmt.
Nichts lesen konnte man von der vernichtenden Kritik (intransparent, unwissenschaftlich) sehr vieler Spitzenwissenschaftler und Spitzenforschungseinrichtungen an diesem Verfahren gegen Schavan, darunter u.a.: die Deutsche Forschungsgemeinschaf, die Leibniz-Gemeinschaft, die Fraunhofer-Gesellschaft, der Deutsche Akademische Austauschdienst, der Wissenschaftsrat und die Hochschulrektorenkonferenz.

Viele Schlaumaier mit wenig Ahnung

.
In jeder Dissertation aus dem Bereich Geistes- und Gesellschaftswissenschaften wird man "Plagiate" finden. Es ist ja nicht so, dass Frau Schavan in großem Umfang wörtlich abgeschrieben hätte. Eher tauchen markante Begriffe in vergleichbarem Kontext bei ihr ähnlich wie in einer nicht zitierten Quelle auf.

Jeder, der schon einmal eine solche Arbeit verfasst hat, weiß, dass das unvermeidlich ist - zumal vor Jahrzehnten.
Unmengen von Sekundärliteratur mussten durchgearbeitet werrden. Um den Überblick zu behalten (ohne Rechner) hat man meist Zettel oder Karteikärtchen geschrieben; solche mit Zitaten und welche ohne, auf denen man sich interessante Anregungen und Gedanken notiert hat. Die fließen dann in die Arbeit ein und sind unvermeidlich von Anderen inspiriert, aber nicht abgeschrieben.

Wer das nicht will, muss Promotionen in diesen halbwissenschaftlichen Fächern abschaffen. Alles ist schon mal gedacht, gesagt, geschrieben worden und daher steckt Plagiat in jeder Dissertation.

22. Januar 2013 - 23:20 — dagesschaugucker

"...PERFEKTIONISTISCHEN KLEINLICHKEIT."

Das hat damit nichts zu tun. Es gibt einfach Regeln im wissenschaftlichen Handwerk an die man sich ganz einfach zu halten hat. Punkt, Ende, Aus.
Wenn jemand in einen Supermarkt geht und etwas klaut hat er Regeln gebrochen und wird bestraft.
Wenn jemand bei rot über eine Ampel fährt hat er Regeln gebrochen und wird bestraft.
Wenn jemand gebrannte DVDs verkauft hat er Regeln gebrochen und wird bestraft.
Wenn jemand bei einer Prüfung bescheisst wird er bestraft.

Soll das bei einer Doktorarbeit, der Arbeit, die das höchste fachliche Handwerk vorraussetzt anders sein? Was ist mit Ärzten ohne Lizenz? Mit Elektrikern ohne VDE Kenntnissen?

@dagesschaugucker

Ich habe meiner eigenen Dissertation mehrere Jahre meines Lebens geopfert. Ich betrachte es als Wissenschaftler als Frechheit, letztendlich von den Entscheidungen einer Person abhängig zu sein, die sich Ihre Titel erstunken und erlogen hat.

Falls es denn so sein sollte. Und damit stehe ich sicher nicht alleine da.

Sie haben vermutlich *nicht den Hauch* einer Ahnung, wie viel Arbeit eine nicht-medizinische Dissertation bedeutet.

Abstrus oder wie?

Der Doktorgrad
22. Januar 2013 - 21:39 — ende dreißig schwul

ist keine Voraussetzung dafür, ein Ministeramt zu bekleiden. Warum sollte Frau Schavan nicht Ministerin bleiben, wenn er ihr aberkannt werden sollte?

Stimmt, Frau Merkel hat sie ja nicht als
wissenschaftlicher Mitarbeiterin angestellt.
...irgendwie hatten wir das doch schon mal, oder?

Weiter so, im September gibt es die Quittung

Ich habe selbst eine Doktorarbeit geschrieben und ich bin für

die Aberkennung des Doktortitels von Frau Schavan.

Soeben habe ich mir nochmals genauer die Vorwürfe gegenüber Frau Schavan auf http://schavanplag.wordpress.com/ angeschaut.

Fehler kann es in jeder Doktorarbeit geben. Wer jahrelang Hunderte von Seiten schreibt, macht ab und zu einen Fehler: das ist menschlich.

Wer jedoch eine ganze Seite von einem anderen Autor ohne zutreffende Kennzeichnung abschreibt (siehe http://schavanplag.wordpress.com/2012/04/28/seite-312/ ), ist sich sehr wohl darüber bewusst, was er tut. Dies ist kein Flüchtigkeitsfehler.

Darüber hinaus wird mit weiteren Plagiaten die Grenze "erlaubter Fehler" weit überschritten.

Ich kenne viele Menschen, die ihre Doktorarbeit wegen Überlastung nicht abschließen konnten und die deshalb keinen Doktortitel erhalten haben.

Wenn diese Menschen so vorgegangen wären, wie Frau Schavan, dann hätten sie es vielleicht geschafft. Auch um diese ehrlichen Menschen zu ehren, sollte Frau Schavan schnellstens zurücktreten.

@ende 30 schwul

Vielleicht moeglicherweise, weil sie nun doch Bildungsministerin und Abschreiben unschick ist fuer eine solche Person. Doktortitel hin, Doktortitel her, sie ist MORALISCH nicht in der Lage dieses Amt zu begleiten. Damit waere Abschreiben legal, Titel und Ministerien sind am Kaugummiautomaten zu bekommen. ( Oder die FDP fragen, die hat noch ein paar ueber ).

Zuerst...

füllt der Deutsche Gutmensch die Schadenmeldung für seine Haftpflichtversicherung aus und erschwindelt sich so 5 Milliarden Euro jährlich. Danach geht er zur Schwarzarbeit und verursacht nochmal 35 Milliarden Euro Schaden. Und dann regt er sich über Leute auf, die bei anderen abschreiben.... einfach lächerlich, diese Heuchelei!

Ich könnte ko....

Ganz ehrlich? Wer hier hat schonmal eine Diss geschrieben, zumindest aber eine Diplomarbeit?
Ich kann es nicht mehr hören, immer dieser Vorwurf wir "Gutmenschen" (Ein Begriff, der bis vor wenigen Jahren ausschliesslich von Rechtsradikalen gegen Tolerante Deutsche genutzt wurde..) einzig auf der Suche seien und versuchten Leuten eins auszuwischen, uns darüber freuen aber gleichzeitig selber jeden und alles zu belügen.

Ich habe hier knapp 400S Arbeiten liegen, die neueste noch nicht ganz fertig und ich weis ganz genau wo ein Zitat steht, wo keines ist und sicher weis ich, dass ich keine einzige Seite irgendwo vollständig abgeschrieben habe. Hätte ich das würde mein Prof mir die Arbeit mehrfach um die Ohren hauen oder mich gleich rausschmeissen, wenn ich es offenkundig absichtlich täte. Ich betrüge auch nicht die Versicherungen oder klaue in Supermärkten. ICH bin jedenfalls jemand, der sich sorgen um den Ruf der Deutschen Wissenschaften macht. So einfach ist das.

Da regen sich welche über

Da regen sich welche über Hetze auf Politiker auf von wegen Dr. Arbeiten.
Ich sage es ist noch nicht genug gejagt, stellt das doch dar mit welchem Rechtsempfinden diese Leute sich die Karriereleiter hoch mogeln und ehrliche Menschen abhängen.
Ich gehe noch weiter: Bevor jemand der einen Dr. hat sich auf ein Amt über der Kommunalebene bewerben kann muß ein oder noch besser 2 unabhängige Institute die Dr Arbeiten durchleuchten. Ich denke da kann man schon einige Betrüger aus der Regierung fern halten.

Frau Schavan ist nur ein Symptom

In einer Gesellschaft, die nichts auf den Menschen gibt, denkt JEDER Mensch manchmal, auch in oberen Etagen, "dann mach ich es genau so, wie mir vorgeführt wird".

Hauptsache ich existiere und hab Geld und hab Titel und komme weiter.

Das ist doch alles, was zählt, heute.
Danke, Politik, Danke Wirtschaft. Pure Weisheiten.

@ Cecilia 82

Da haben sie vollkommen Recht! Es ist auffallend ruhig in der Medienlandschaft bezüglich der wissenschaftlichen und politischen Reputation der amtierenden Bildungsministerin; im Gegensatz zur Causa "Guttenberg".
Wer daran wohl ein Interesse hat?
Und überhaupt erhält man via Internet wenig Information über die Person "Annette Schavan".
Oder wüssten Sie zu sagen, wie ihr Lebenspartner heisst? Ob und wieviele Kinder sie hat...und ...und...und? Stimmen die persönliche Lebensführung mit christdemokratischen Grundsätzen überein? Für uns Wähler nicht uninteressant! Wie ist es mit Anspruch und Wirklichkeit? Oder Person und Gewissen?
Sonstige Daten, die man über Menschen des öffentlichen Lebens immer mitgeliefert bekommt, fehlen bei ihr.
Sehr seltsam, nicht wahr?

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