Wehrt Euch gegen die Verstaatlichung der Familien. Die Politik meint, sich in immer mehr Lebensbereiche einmischen zu müssen. Am schlimmsten fällt es bei der Familie auf, die eigentich ein unantastbarer Raum sein sollte.
Alle Staaten, zu (fast) jeder Zeit in den letzten 100 Jahren haben versucht, Einfluss auf die Familien auszuüben und damit auf die Köpfe der Menschen. Es ist eine sehr edle Eigenschaft eines Staates bzw. einer Regierung dieser Versuchung nicht zu erliegen.
Das Betreuungsgeld stellt Eltern, die ihre Verantwortung als liebende Eltern und ihre besondere Augfabe gemäß Grundgesetz § 6 (1) ernstnehmen zumindest ein ganz klein wenig mit den massiv staatlich geförderten Fremdbetreuungsfamilien gleich.
Die Finanzen sind in der heutigen Zeit eine mächtige Stellschraube. Gabriel und die SPD zeigen stellvertretend, dass Sie keine Größe besitzen und charakterlich ziemlich tief rangieren. Lasst Anderslebenden noch Nischen! Wir brauchen keine staatssozialistische Vollbetreuung!
"dieses unsinnige Betreuungsgeld zu verhindern"
Es ist ein Gebot der Gerechtigkeit, dass öffentliche Stellen jedem Kind das Gleiche zukommen lassen-ob zu Hause oder im Kiga.
Es ist auch nicht am Staat zu entscheiden wie/wo Kinder erzogen werden.
Niemand darf genötigt werden Herrn Gabriels Gesellschaftsbild zu entsprechen.
"reinzugeben, wo wir den größten Bedarf haben, beim Ausbau der Kindertagesstätten und Ganztagsschulen"
Das alte sozialistische Modell; der Staat erzieht die Kinder, und kann sie dabei gleich entsprechend "beeinflussen".
Klar gibt es Kita-Bedarf - aber s.o. Ausgewogen bleiben!
"eher dazu führen, dass Kinder schlechter ausgebildet werden"
Vielleicht trifft das auf Herrn Gabriels Familie zu. Ich bin mir sicher, viele sehen das für sich anders, und regeln ihre Angelegenheiten gerne selbst.
Vermutlich hat Populist Gabriel das Thema aufgrund der Berichterstattung als populistisches Kampagnen-Zugpferd identifiziert. Hoffentlich täuscht er sich!
Betreuungsgeld bewirkt nur eines....Die Regierung will sich so aus der Verantwortung stehlen STAATLICHE KiTas zu schaffen.
Aus WELCHEN Bundesländern das kommt lässt auch erahnen welche Lobby dahinter steht.
Die Kirchen die gerne die Dominanz über diesen Sektor behalten wollen der ja ideal für Frühkindliche Konditionierung ist. Und da man selber nicht so schnell Plätze schaffen kann und der Staat einspringen MÜSSTE, da fördert man lieber das Betreuungsgeld.
... schön blöd, wenn sie die sich eröffnenden Gestaltungsmöglichkeiten nicht so schnell wie möglich nutzte.
Ganz nebenbei gerät die Diskussion um Steinbrück etwas in den Hintergrund.
Gute Voraussetzungen jedenfalls für einen Stimmungswandel bis zur Wahl.
Last, but not least kann/muss(?) Merkel bis dahin den Mindestlohn auf die Agenda setzten - zum Beispiel...
Gabriel hat offensichtlich verstanden, dass die SPD sich auf Lorbeeren (welchen überhaupt?) nicht ausruhen kann.
Die neue Bundesratsmehrheit ist eine Herausforderung. Nicht zur Blockade, sondern zur Gestaltung entsprechend des Wählerauftrags.
Insoweit geht es zwar AUCH um das Betreuungsgeld.
VOR ALLEM aber geht es um gerechte Löhne und Renten.
Und die dürften - auch dank der neuen Bundesratsmehrheit - der wichtigste Maßstab für die Bundestagswahl im Herbst werden.
Es geht bei gerechten Löhnen und Renten im übrigen nicht nur darum, endlich die Binnenkonjunktur anzukurbeln, um angesichts der negativen Folgen der Austeritätspolitik in den Südländern und der sich weltweit abschwächenden Konjunktur von Exporten unabhängiger zu werden.
Sondern auch darum, ein klares Zeichen zu setzen, dass Solidarität in einem der reichsten Staaten der Welt trotz aller Weltuntergangsszenarien wie "Demografischer Wandel" und "Globalisierung" machbar IST und gemacht werden SOLL.
"Sozial" ist der erste Namensteil, von dem sich diese Partei unter Gerhard Schröder verabschiedet hat.
Jetzt besteht, im Vorfeld der Bundestagswahl, die Möglichkeit, sich über den Bundesrat Ansehen und verlorenes Terrain beim Wähler zurück zu erobern.
Das Betreuungsgeld zurück zu nehmen, ist ein erster, richtiger Schritt.
Eindämmung der Minijobs und Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns können die nächsten Schritte sein. Da höre ich den Hundt allerdings schon heulen.
Also Kitas als sozialistisch zu bezeichnen? Nun es gibt z.B. rein wirtschaftliche gründe dafür. Wir leben in einem wirtschaftlich sehr anspruchvollen Land um unseren Lebensstandard zu sichern brauchen wir viele Arbeitskräfte. Wir sind kein Rohstoffland wie die Vereinigte Arabische Emirate, die es sich leisten können die hälfte ihrer Bevölkerung daheim sitzen zu lassen. Daher bringt es auch nicht so viel das extrem zu fördern. Es gibt Elterngeld und niemand wird gezwungen sein Kind (den ganzen Tag) in eine Kitas zu schicken. Auch sind Kitas nicht umsonst. Sie stehen eben zur verfügung werden ganz bestimmt nicht nur von Sozialisten genutzt. Jeder darf sein Kind auch daheim erziehen. Wenn sie Kitas schön stören frage ich mich was mit SCHULPFLICHT ist? Ist das auch zu sozialistisch?
Verhindern ist eines, aber die gesparten Mittel in die Kindererziehung investieren ist ein anderes. Denn auch unter Rot-Grün sind die Schulen verkommen und die Klassengrößen 5. Klasse Gymnasium bei 33 Schülern geblieben. Als ich 1980 Referendar war, gab´s auch schon 33 Schüler pro Klasse, Begründung: geburtenstarke Jahrgänge, danach wird´s automatisch besser. Aber Puhstekuchen! Jetzt haben wir ein Jahr, wo ZWEI ABITURJAHRGÄNGE gleichzeitig an die Unis drängen. Aber schon zuvor müssen Einführungsveranstaltungen im Kinosaal und Klausuren auf dem Treppengang geschrieben werden. Also, wann hört die Heuchelei auf?
warum begreifen viele (auch hiesige Kommentatoren) nicht, dass niemand gezwungen wird, sein Kind in eine Kita zu geben.
Aber: warum soll man Geld vom Staat für eine Leistung bekommen, die man NICHT in Anspruch nimmt? Einmalig. Welche Ansprüche können da Autolose, Nicht-Soldaten, Nicht-Theater-Geher, Nicht-Schwimmbadbesucher, Nichtstudenten usw. usw. stellen.
Ich kann hier kein sozialistisches Gedankengut erkennen, wenn die Möglichkeit geschaffen werden soll, seine Kinder betreuen zu lassen.
Niemand wird verpflichtet, den Nachwuchs dem Staat anzuvertrauen, er macht lediglich ein Angebot.
Allen, die hier so sehr auf Eigeninitiative und Eigenverantwortung abzielen steht es selbstverständlich frei, jede staatliche Geldleistung wie Herdprämie, Kindergeld oder Steuerbegünstigungen auszuschlagen, um die persönliche Unabhängigkeit zu beweisen.
Die Panikmache vor staatlicher "Umerziehung" halte ich für absurd angesichts überfüllter KiTas, KiGas und übervoller Schulklassen.
Wenn der Staat wirklich Einfluß nehmen wollte, würde er hier viel mehr investieren, um dieses Ziel zu erreichen.
Genau das ist aber nicht der Fall.
Ich habe den Eindruck, viele Eltern haben weniger Angst davor, daß ihr Kind umerzogen wird, als daß es gar nicht betreut werden kann, weil die Wartelisten zu lang sind.
... lassen erkennen, wohin die Debatte führt:
Sachlicher Argumentation wird mit übler Beleidigung geantwortet.
Das Betreuungsgeld ist eine Erfindung der CSU, um die ärmeren Haushalte auch weiterhin von der frühkindlichen Förderung fernzuhalten.
Wer nimmt denn in erster Linie das BG in Anspruch?
Das sind doch diejenigen, die jeden Cent für ihr Auskommen brauchen und nicht etwa vorzugsweise die gebildeten und "liebevollen" Eltern.
Kinder brauchen auch den Erfahrungsaustausch mit ihren Peer-Groups, also Gleichaltrigen, um in der Entwicklung vorwärts zu kommen.
Und, mal im Ernst:
In welcher KiTa werden die Kiddies politisch involviert *lol*
Schon mal eine KiTa von innen gesehen?
Das Betreuungsgeld ist eine Wasse, die Mächteverhältnisse zu erhalten - weiter nichts!
Kaum ändern sich die Machtverhältnisse zu Gunsten eines roten Gabriels, schon werden wieder sinnvolle Sachen zerschlagen. Ich will mein Kind nicht in eine Kita geben, sondern selbst erziehen. Ich fordere dafür auch die gleichen Bedingungen (Kostenerstattungen). Aber der Herr "Übersozialist" will ja schließlich alle beherrschen. Schon, oder erst Recht, bei den Kinder soll es anfangen.
Pfui, SPD; Ihr verkommt immer mehr von einer Arbeiterpartei zu einer sozialistischen Überwachungspartei. Und dank des grünen Anteils ist der Weg zum Überwachungsstaat sehr mit "guten" Vorsätzen gepflastert.
Was haben alle nur? Wir reden von KiTas! Also für Kinder UNTER 3 Jahren! Ich finde es befremdlich wenn Eltern ihre Kinder an fremde geben in dem Alter, Kontakt zu anderen Kindern kriegt man auch in Krabbelgruppen, nur ist die Mama da bei dem kleinen.
Ich würde mein Kinde unter keinen Umständen in eine KiTa geben, ich verdiene zwar nicht das meiste, aber dann schränken wir uns halt die 3 Jahre etwas ein bis meine Frau wieder arbeiten geht, das Betreuungsgeld würde da schon sehr helfen.
Diese idiotische Idee alle würden ihre kleinen kinder möglichst schnell irgendwo loswerden wollen...
Die SPD verdient das S in ihrem Namen schon lange nicht mehr.
Was Homeschooling und Co bewirken sieht man in den USA. Es ist schon ein seltsames Familien Bild wenn man aus Angst Kinder könnten sich mit anderen Ideen und Weltbildern infizieren liebe eine riesige Mauer um seine Familie baut. Niemand der in eine öffentliche Schule geht wird gleich zum SPD Wähler. Unser Rektor war damals CDU Kreisvorsizender. Es ist auch keine Fremdbetreute Familie wenn die Kinder mal 4 Stunden am Tag mit anderen Kindern spielen (es ist natürlich nicht ausgeschlossen das da Kindern von SPD Wählern dabei sind - OK). Ich weiss wirklich nicht ob sie mal in einer Kita waren. Von sozialistischer Gehirnwäsche ist da wenig zu spüren, sprich ihre Aussagen bleiben erst mal ein UNTERSTELLUNG. Man wird unserem Bildungssystem nicht gerecht wenn man es mit dem des Nazionalsoz oder Komunismus vergleicht. Vermutl. ist die Warscheinl. nach einem Kita SPD zu wählen geringer als nach Besuch der European Business Schoolbesuch CDU zu wählen.
Wenn sie mal ein paar Monate zurückdenken, dann dürfte ihnen aufgefallen sein, dass ausser dem Landesfürsten aus Bayern niemand das Betreuungsgeld wollte. Es ist einem unsäglichen Kuhhandel innerhalb der Koalition geschuldet. Milliarden für den bayrischen Wahlkampf rauszuhauen ist unverantwortlich und hilft ausser Seehofer niemandem. Wenn der Bedarf an Kitaplätzen gedeckt ist und noch Geld übrig ist, dann sollte man über die Förderung von Familien nachdenken und auch handeln.
Jetzt mal abseits von irgendwelchem "Zuviel Staat"-Geschwafel:
Seid ihr euch gar nicht bewußt darüber, wem das Betreuungsgeld überhaupt nutzen wird? Letztendlich werden nämlich nur die Reichen in den Genuß kommen!
Die Durchschnittsfamilie aus der Mittelschicht wird es kaum in Anspruch nehmen können, da meist beide Elternteile arbeiten gehen. Da wird keiner von beiden zu Hause bleiben, um 100/150 € zu kassieren.
Arbeitslosen und Hartz IV-Empfängern wird es auch nichts nutzen, da denen das Geld auf ihre Leistung angerechnet wird.
Bleiben nur die gehobenen Schichten, wo ein Elternteil zu Hause bleiben kann!
Verweist jetzt bitte nicht auf die Großeltern, wo die Durchschnittsfamilien ihre Kinder tagsüber betreuen lassen könnten: Viele Großeltern wollen/können nicht, sind verstorben, wohnen zu weit weg etc.
Nein, Kitas für alle, das ist der einzig richtige Weg. Auch um die Sozialkompetenz der Kinder zu fördern!
Ihnen kann man nur sagen,schauen sie bitte mal über den Tellerrand.In den ganzen skandinavischen Raum werden Kinder in Tagesstätte betreut und das geht schon seid Jahren so.Und was hat das alles mit Sozialistischen Gedankengut zutun?Wir hängen mit der Bildung von Kleinkinder mehr als nur zurück,und schlechtes lernen sie da bestimmt nicht.Aber es ist ja auch einfacher Geld einzustecken und dann später alles auf die Schule abzuwälzen,denn wie heißt es doch so schön:Was Händchen nicht lernt,lernt Hans niemals mehr.
Schlimm, dass es doch noch eine „konservative“, aber durchaus stattliche Minderheit gibt, die das Betreuungsgeld, gern Herdprämie genannt (blöder Begriff), für in Ordnung hält und vielleicht nicht mal CSU wählt. Als Ideal zu postulieren, indirekt, dass alle Kleinkinder nach dem 1. Geburtstag doch bitte (möglichst ganztags) in öffentlichen Einrichtungen zu leben haben, sollte schon hinterfragt werden dürfen!
Mütter, die ihre Kleinkinder u 3 selbst betreuen wollen, sind keine Kindesmisshandler, die dem Nachwuchs die „Bildung“ versagen.
Viele Familien haben gar keine andere Wahl als Kitas in Anspruch zu nehmen, der Ausbau von Kitas ist OK, wo Bedarf herrscht; in Einzelfällen sind Kitas auch sicher sinnvoll (bei Problemen) – aber daraus eine Doktrin zu machen und selbst-betreuenden Müttern die Anerkennung zu versagen: das ist für mich inakzeptabel.
Die Klage gegen das Betreuungsgeld hat vor allem eine Wirkung: Sie spielt Kita-Eltern gegen U3-Betreuungseltern aus. Danke dafür.
Ihre "Argumentation" kann ich nicht verstehen: Kindergärten und der Erziehungsauftrag darin haben mit Sozialismus nicht ansatzweise irgendetwas zu tun.
Des weiteren ist es so, dass Eltern Ihre Kinder ja schon zuhause erziehen können. Die Frage ist doch nur, ob der Staat dies finanziell fördern sollte, vor allem angesichts der Tatsache, dass noch nicht genügend Kita-Plätze da sind und dafür Geld benötigt wird.
Das Ganze ist also eine Frage von Prioritäten.
Übrigens:
Der Staat sind wir übrigens alle. Den Staat sollte man nur beschimpfen, wenn man gegen Zivilisation ist oder gehen den Gedanken einer Hochkultur.
Ich bin übrigens ein extremer Fan der sozialen Marktwirtschaft.
Mit Kita-Plätzen werden diejenigen unterstützt, die gerne beruflich tätig sein wollen. Mit dem Betreuungsgeld jene, die ihre Kinder lieber selbst erziehen möchten. Damit haben Eltern die Wahlfreiheit zwischen 2 Optionen. Was ich jetzt nicht verstehe, ist das Schlechtmachen des Betreuungsgeldes. Die SPD lässt ja quasi nur die Kita-Option zu und vermindert daher die Freiheit von Eltern, während die Unionslösung jedem die Freiheit gibt, selbt zu entscheiden. Was genau ist jetzt daran verkehrt?
Das jämmerlichste Thema der letzten Zeit ist die Blockade vom Betreuungsgeld. Die paar schwierigen Fälle zur Regel zu machen ist eine Sauerei. Als ob die normalen Bürger nicht die Mehrheit sind.
Warum geht es nicht endlich um die Erhöhung des Betreuungsgeldes? Aud die Summe, die der Staat in die Kitaplätze steckt? DAS wäre fair! Das wäre Wahlfreiheit. Und der normal gebildete Bürger würde so sicherlich eine bessere Kinderbetreuung hinbekommen als der Staat.
Gabriel hat vollkommen recht, die Fernhalteprämie von Bildung, Charakterentwicklung und Umgang Gleichaltriger ist eine beispiellose Katastrophe in bildungs-, familien-, frauen- und integrationspolitischer Hinsicht. Wenn sich der Staat nicht in die Familien einmischen soll, warum lassen sich Eltern dann dafür vom Staat finanziell entschädigen? Keiner zwingt Eltern, ihr Kind in eine Betreuungseinrichtung zu geben. Wenn es angeblich ein Zeichen elterlicher Liebe sei, ihrem Kind Bildung vorzuenthalten, dann ist es geradezu unverschämt das Geld anzunehmen. Alleinerziehnde haben Sie in Ihrem konservativ-verklärten Familienbild natürlich nicht bedacht, die auf Kitas angewiesen sind, wie auch ärmere Familien.
Und mit dem Schreckgespenst des Sozialismus erschrecken Sie niemanden mehr. Kindergärten gab es bereits, da war an Staatssozialismus gar nicht zu denken. Blicken Sie gerade heute nach Frankreich, gewiss kein sozialistischer Staat, Kita-Betreuung ist dort selbstverständlich.
Mein 2.Kind ist vor kurzem geboren und es wird genau so wie die große Schwester erst mit ca. 3 Jahren in den Kindergarten geschickt. Betreuungsgeld hätten wir gerne mitgenommen, beeinflusst unsere Entscheidung dennoch nicht. Ich denke dass ein Rechtsanspruch auf Kita ab 3 völlig ausreichend wäre, denn erst dann fällt der Kündigungsschutz für die Mutter weg. Ich befürchte aber, dass genau der in absehbarer Zeit auf ein Jahr reduziert wird.
Wer sich die 1-2 Jährigen "Babys" in "ihrer" Kita angeschaut hat, der wird wissen wie hirnrissig der Gedanke ist, dass Kinder in diesem Alter von fremden Leuten gefördert werden können. Die Konsequenz sind vollverschissene Windeln, grünes Nasenschleim im Gesicht und überforderte, frustrierte Erzieherinnen, die keine Zeit mehr für die Vorschulkinder haben. Diese müssen aber wirklich gefördert werden.
Dass ein beschlossenes Gesetz wieder angepackt wird und u.U. gekippt wird zeigt wieder mal welche Planungssicherheit man bei unseren Regierung hat.
Zunächst ist doch festzustellen, daß niemand gezwungen wird, sein Kind in eine Kita zu geben! Oder irre ich mich da etwa?
Wenn man also das Angebot eines Kita-Platzes freiwillig nicht in Anspruch nimmt, ist es doch geradezu absurd, daß man dafür noch Geld bekommt!
Man stelle sich einmal vor, es würde jeder für jedes staatliche Angebot, welches er nicht in Anspruch nimmt, noch mit Bargeld honoriert! Wohin sollte dann ein solcher Schwachsinn noch führen?
Ich glaube, daß sich die Befürworter des Betreuungsgeldes nur vor einer großen Klagewelle schützen wollen, denn es besteht ja ein Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für unter 3-jährige! Es ist doch abzusehen, daß keine ausreichende Zahl von Kita-Plätzen zur Verfügung stehen wird. Also kann jeder sein Kind in eine private Betreuung geben und und eine staatliche finanzielle Beteiligung an den Kosten einklagen. Es gibt bereits entsprechende Urteile!
Artikel 12
"Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen".
Wie sich das mit solchen Regelungen gegen Elterngeld, der Schulpflichtszwang und ähnlicher politischer Bevormundung vertägt ist mir schleierhaft! Wenn man sich die lebensfremden Unterrichtsinhalte der Lehrpläne in Schulen anschaut, muss eigentlich jedes verantwortliche Elternpaar/teil fragen,ob Kinder in den heutigen Schulen noch gut ausgebildet werden. Vom Einfluss der Kirchen gegen Ethikunterricht mal ganz zu schweigen, was natürlich auch bereits in angeblich christlichen Kitas beginnt. Gerade in katholischen Einrichtungen möchte ich mein Kind nicht sehen.
Eltern eine Prämie dafür zu zahlen, dass diese ihrer originären Aufgabe der Kindererziehung nachkommen, ist ein neoliberaler Unsinn allererster Güte, die entsprechenden ideologischen Argumente müssen, wie wir sehen, dementsprechend auch dafür herhalten....!
Aufgabe des Staates ist es, den Eltern, die nicht die wirtschaftliche Freiheit haben, sich ganz und gar um die Kindererziehung zu kümmern, ein entsprechendes sozialstaatliches Angebot in Form von KiTa, Kindergärten und Ganztagsschulen zu machen, dass die Eltern annehmen können, wenn sie es denn wollen oder gar müssen... .
Damit dies realisiert werden kann, sind die entsprechenden Ressourcen zu bündeln und nicht kleckerweise als Bonbon an bestimmte Kreise völlig sinnfrei zu verschleudern- die Gattin von Prof. Dingsda braucht keine Prämie dafür, dass diese sowieso zu Hause bleibt....!
Die Herdprämie wäre die erste staatliche Subvention, die dafür gezahlt wird, dass jemand eine staatliche Leistung NICHT in Anspruch nimmt.
Wenn man es genau betrachtet, ist die Herdprämie eine Art Ablasshandel des Staates. Er will sich damit von der Sünde freikaufen nicht genügend KITA-Plätze bereitstellen zu wollen (ich sage bewußt wollen, denn gekonnt hätte es der Staat).
Wer sein Kind nicht in eine KITA geben will, dem steht es frei sein Kind zu hause zu betreuen. Dafür gibt es Kindergeld und Kinderfreibeträge bei der Steuer und so denn ein Elternteil zuhause bleibt, eine günstigere Steuerklasse für den, der arbeitet. Da braucht es nicht noch eine zusätzliche Prämie, die weitere Verwaltungskosten verursacht.
Wenn man meint, man müsse das Kinderbekommen weiter fördern, dann hätte man das Kindergeld z.B. für Kinder unter 6 zu erhöhen können. Davon hätten dann alle (ausser ALGII Empfängern) etwas gehabt. Die Herdprämie ist nur für die Reicheren, denn die Ärmeren müssen arbeiten.
"Niemand braucht Sorge zu haben, dass wir nur um des Blockierens Willen Dinge im Bundesrat blockieren" - dazu fällt mir ein "Wer sich verteidigt, klagt sich an", ein Spruch, den es schon bei den alten Römern gab.
Was fällt mir dazu noch ein ? Ach ja: "Niemand will eine Mauer bauen".
Das Drama nimmt seinen Lauf.
Also dazu sage ich mal: Herr Gabriel irrt bei diesem Thema. Denn dieses Betreuungsgeld wird in der Tat gebraucht, da es in Deutschland mehr als 220.000 Kita-Plätze zu wenig gibt!!
Daher müssen viele Mütter ihre Kinder zu Hause erziehen und dafür fallen ebenn nun mal Kosten an. Und genau diese Kosten sollen über dieses Betreuungsgeld gedeckt werden.
Außerdem an alle hier auch noch mal der Hinweis auf Artikel6 GG:
http://dejure.org/gesetze/GG/6.html
Und dieser besagt, dass es in Deutschland keine Kita-Pflicht gibt und alle Eltern das Wahlrecht haben, wie sie ihre Kinder erziehen wollen! Lest dazu bitte mal ganz besonders die Absätze 1 bis 4 aus Artikel 6 GG!!
(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
"schön blöd, wenn sie die sich eröffnenden Gestaltungsmöglichkeiten nicht so schnell wie möglich nutzte."
und was haben die Gesellen in den letzten Jahren gemacht? Haben jedem Unfug der Regierungsbande Beihilfe im Bundestage geleistet. Jetzt sollen die auf einmal alles im Bundesrat blockieren, was sie im Bundestag mit abgesegnet haben?
Hier noch für alle die übrigen Absätze aus Artikel 6 GG:
(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.
(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.
(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.
Damit würde Herr Gabriel mit der Abschaffung des Betreuungsgeldes sogar gegen diesen Artikel 6 GG verstoßen! Sorry Herr Gabriel, aber dieser Schuss geht nach hinten los! Es gibt keine Kita-Pflicht in Deutschland!!
Rot/Grün hat jetzt mit den Linken in Brandenburg die absolute Mehrheit im Bundesrat. Die Opposition kann also jetzt eigene Gesetzesvorlagen einbringen, wie zum Beispiel die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes, die Heraufsetzung des Spitzensteuersatzes und die Vermögenssteuer einführen. Sie kann auch das völlig unsinnige Betreuungsgeld wieder abschaffen. Dieses eingesparte Geld kann viel besser in den Ausbau der Kinderbetreuung und in die Bildung unserer Kinder investiert werden. Wenn es im Bundesrat gelingt, eine konstruktive Politik durchzusetzen, dann ist auch ein Machtwechsel in Berlin im Herbst nicht mehr unwahrscheinlich. Frau Merkel muss sich also warm anziehen, wenn sie noch einmal, ohne die FDP, Bundeskanzlerin werden will.
Es geht um mein Geld, das in den Kitas verramscht wird. Damit mischt sich der Staat sehr wohl in meine (!) Familie ein. Denn würden dieser Anteil der Steuergelder nicht eingezogen und da rein fliessen, könnte ich es nutzen und die eigene (bessere) Förderung des Kindes sinnvoller erfolgen.
Kitas sind (meiner Meinung nach) ein Armutszeugnis der modernen Welt.
Von mir aus können Kitas und Betreuungsgeld abgeschafft werden ODER beide mit GLEICH hohen Beträgen staatlich gefördert werden! Alles andere ist eine Ungleichbehandlung und eröffnet keine Wahlfreiheit, sondern Verschiebung in eine der beiden Richtungen!
was hat die absolute Bundesratsmehrheit jetzt eigentlich mit dem Betreuungsgeld zu tun? Gesetzesinitiativen kann die Opposition meines Wissens nach auch im Bundestag einbringen, außerdem ist das Betreuungseld als Bundesleistung nicht zustimmungspflichtig, kann mir also jemand erklären, was es mit der angeblich neuen Sachlage auf sich hat?
Sie haben recht: Kinder in die KiTa zu schicken, ist keine Pflicht. ABER so lange es für kostenlose KiTa-Plätze keine adäquate Entsprechung gibt (die das Betreuungsgeld eigentlich sein sollte, obwohl es dafür viel zu niedrig angesetzt ist), sind doch alle Eltern schön blöd, die sich diese Förderung + ein zusätzliches Einkommen entgehen lassen, oder?
im Übrigen reicht es für die soziale Entwicklung völlig aus, wenn Kinder ab den dritten Lebensjahr in den KiGa gehen, vorher sind die Kinder nämlich erst einmal mit sich selbst beschäftigt und damit, eine Beziehung zu einer festen Bezugsperson aufzubauen (was ihnen dann entgeht, wenn sie abwechselnd von mehreren Personen erzogen werden...).
Es geht der SPD nicht drum, dass JEDER seine Kinder abgeben soll. Was für ein unsinn! Es geht nur darum, dass das eine System (Heimerziehung) nicht dem anderen (KiTa) gegenüber bessergestellt werden soll.
So einfach ist das. Auch MIT dem Stopp des Betreuungsgeldes wird es nicht mehr oder weniger viele Kitas geben, und es wird natürlich auch die Option weiterhin existieren die Kinder von zuhause aus zu betreuen.
Schon wieder diese Leier: ich bin also eine Rabenmutter, weil ich meine 2jaehrige Tochter in eine Kita gebe (obwohl sie den Kontakt zu anderen Kindern sucht, sich dort sichtbar wohl fuehlt, und in ihrer Entwicklung schon einen Riesenschritt in ihrer Entwicklung nach vorne getan hat). Meinen Sie etwa "bessere" Eltern zu sein, weil sie ihr Kind zwanghaft auf ihrem Schoss festhalten??
Wann hoert in Deutschland endlich diese Bevormundung auf?! Eltern, die ihre Kinder in die KiTa geben, sind keine Rabeneltern, und lieben ihre Kinder genau so wie diejenigen, die mit ihren Kindern daheimbleiben.
Das war kein guter Kommentar. Denn, mit einer gewissen Engstirnigkeit versucht hier jemand Cent gegen Cent aufzurechnen und übersieht da so ganz nebenbei das Wohl der Kinder und die Probleme der Eltern. Die Kinder, weil er noch nie davon hörte, dass Kinder mit Kindern lernen sich als Mitglieder einer sozialen Gruppe zu verstehen.
Die Eltern, die sich außerstande sehen, ihr eigenes Einkommen zu schaffen.
Natürlich kann und soll der Staat nicht immer entscheiden, wo und wie ein Kind erzogen wird. Das war auch nie die Absicht. Auf extremes Drängen der Eltern
erst wurde beschlossen, dass jedes Kind ein Recht auf eine KITA-Platz haben soll. Dieses Recht wurde verankert. Daraus wurde nie ein Anspruch in € und Cent.
Nur die Verwirklichung hinkte dem Rechtsanspruch hinterher. Es scheint, dass nicht genügend Mittel zur Verfügung standen, diese KITA`s zur Verfügung zu stellen.
Und jetzt kam der billige Ausweg. Man bot den Eltern Geld, damit Sie auf den Anspruch verzichteten.
Der Rest ist Polemik
Wofür denn wenn Sie ihr Kind zu Hause erziehen? Wollen Sie etwa auch noch die eingesparten Kitabeiträge, welche andere Eltern bezahlen, zusätzlich erstattet bekommen? Vielleicht auch noch die eingesparte Subvention fürs Mittagessen?
Wenn Eltern entscheiden zu Hause zu bleiben und ihre Kinder dort zu erziehen und die Zeit mit ihnen zu geniessen dann ist es die freie Entscheidung der Eltern welche keine zusätzlichen Anreize verdient!
Oder bekommen etwa Eltern welche es sich definitiv nicht leisten können zu Hause zu bleiben zur Kinderbetreuung eine Art Schmerzensgeld dafür, dass diese Eltern dann zahlen ( Steuern ) um denen, die ihre Kinder zu Hause behalten die 150 Euro zu finanzieren ?
Ich finde es gar nicht so schlecht dass im Bundesrat jetzt andere Mehrheitsverhältnisse herrschen. Damit müssen die Parteien enger zusammen arbeiten.
Als Wähler finde ich es schwer mit der ganzen Taktiererei noch durchzusteigen bzw. mich eindeutig einer Partei anzuschließen: so finde ich haben sowohl CDU, SPD und auch die Grünen gleichermaßen gute als auch aberwitzige Ansätze um Probleme zu lösen: dass rot-grün versucht das Betreuungsgeld aufzuhalten findet meinen Zuspruch, genauso wie die Einführung eines moderaten, flächendeckend Mindestlohns.
Die SPD kann es sich nicht leisten zu blockieren, sie bewegt sich auf sehr dünnem Eis und muß unter Beweis stellen dass man sie als verantwortungsbewußte Partei wahrnimmt. Dagegen muß man aber auch nicht alle "Flausen" durchgehen lassen die sich rot-grün in den Kopf gesetzt hat (Verweigerung Zustimmung zur Minderung der kalten Progression etc.!). Man darf also gespannt sein...
Das Betreuungsgeld ist ein Geschenk für die Eltern, die es sich ohnehin leisten können Zuhause zu bleiben. Diese Eltern sind auf das Betreuungsgeld nicht angewiesen. Die Besserverdienenden profitieren bereits von dem Kinderfreibetrag. Dieser ist nämlich bei höherem Einkommen günstiger als das Kindergeld.
Investiert das Geld für die Herdprämie in Kita-Plätze (künftiger Rechtsanspruch). Viele junge Eltern haben nämlich nach Ablauf der Elternzeit ein Betreuungsproblem, weil sie wieder arbeiten gehen müssen.
@Fat Freddys Cat: „Kein Problem, es will sich niemand in ihre Familie einmischen. Sorgen sie selbst fuer ihre Familie und stellen sie keine Ansprueche!“ Das ist nicht konsequent gedacht. Dann muss ich als Steuerzahler auch die Kitas für U3 nicht unterstützen, weil die betroffenen Familien „für sich selbst sorgen“ sollen? Wer Betreuungsgeld in Anspruch nimmt, stellt Ansprüche – wer sich die Kita mit finanzieren lässt, stellt keine? Es geht genau um die Tatsache, dass Kitaeltern ja durchaus vom Staat viel Geld bekommen (was ich auch gut finde!); vielleicht sollte man es ihnen bar auszahlen, damit es allen bewusst wird.
@AlterSimpel: „Niemand wird verpflichtet, den Nachwuchs dem Staat anzuvertrauen.“ Faktisch nicht – ABER der Spruch, „das Geld solle nicht für Dinge ausgegeben werden, die eher dazu führen, dass Kinder schlechter ausgebildet werden," (Gabriel) beinhaltet indirekt doch klar die Wertung/Empfehlung, dass (U3-)Kitas besser als Eltern sind, der Staat pauschal kompetenter ist
ich selber bin Vater und kann dazu nur den Kopf schütteln. wie haben es unsere eltern gemacht? gab es da solange elternzeit? gab es da soviel geld dafür? gab es ein betreuungsgeld? ich kann mich nicht erinnern! man reduziert das ganze immer nur aufs geld! mit dem geld kann man sicher viele andere dinge machen - für alle Kinder - und nicht nur für die Kinder welche zu hause erzogen und/ oder betreut werden. man überlege sich die höhe des betrages geht nur an einzelfamilien/ kinder statt diesen betrag wirklich der allgemeinheit zu geben. es zahlen alle für nur ein paar leutchen. doofes Parteiengeplänkel - erinnert mich an die fdp und die hoteliergeschichte. sorry aber dieses geld bringt niemanden weiter - im gegenteil es muss finanziert werden und es eröffnet die möglichkeit die fehlenden betreuungsmöglichkeiten damit zu rechtfertigen - ach sie haben keinen kitaplatz ? dann bleiben sie doch zu hause .... ich könnte brechen
Vor einigen Wochen lief im DLF ein Feature zum Thema. Von den befragten Eltern sprachen sich -im Gegensatz zur publizierten Meinung- ca. 50% für das Betreuungsgeld aus, und hätten es auch gerne angenommen.
Betreuungsgeld "ja oder nein" ist für mich eine Frage der Gerechtigkeit und Eigenverantwortung - offenbar nicht mehr ganz zeitgemäße Werte.
Folgt man der aktuellen Diskussion ist "Kita gut und Familie schlecht".
Ich verzichte(te) auf irgendeine Bewertung dazu, sondern sage nur, dass die Optionen der Kinderbetreuung gleich behandelt werden müssen. Während heute bei Kommunen die Kitas einer der größten Kostenblöcke sind, bekommen "Heimerzieher" nichts. Das ist ungerecht, nimmt Entscheidungsfreiheit und gewöhnt Bürger an den allumsorgenden Staat.
Insofern ist das Angebot des Betreuungsgeld, das genauso wenig eine Pflicht zur Annahme nach sich zieht, wie ein Kindergartenplatz, ein Minimalgebot der Fairness.
auch die SPD läßt jedem die Wahl - nur will sie dafür nicht extra bezahlen! sie können doch bisher auch ihr kind zu hause behalten - bekommen eben nur kein geld dafür - wo ist das problem?
Das alles kann ich mittragen. Dazu kommen allerdings noch weitere Nutznießer. Ein relativ großer Teil unserer Bevölkerung, deren Kinder unverhältnismäßig oft in der Schule durch mangelnde Kenntnis der deutschen Sprache auffallen oder sogar durch Mängel in der Sozialkompetenz
beansprucht keine KITA`s oder Kindergärten.
Da macht das Betreuungsgeld keinerlei Sinn.
Wenn überhaupt, sollte es nur gezahlt werden gegen den Nachweis des Besuchs von KITA`s oder Kindergärten.
Das wäre etwas zum Nutzen der Kinder, zum Nutzen der Schulen und zum Nutzen der ganzen Bevölkerung.
Es wäre ein wahrer Bärendienst an den Kindern, wenn es möglich wäre, einen finanziellen Vorteil daraus zu ziehen, die Kinder noch mehr dem deutschen sozialen Umfeld zu entziehen.
Nein, KITA`s für alle, unter Umständen sogar als Pflicht.
Wenn die vielseits gefürchtete Blockadehaltung der SPD so ausssieht: Her mit der Blockade!
Die SPD war vorher dagegen, sie ist jetzt dagegen, und ein gute Teil der Bevölkerung ist auch dagegen. Es ist nur recht und billig, wenn die SPD die Macht, die ihr die Wähler geben, nutzt.
"Mit Kita-Plätzen werden diejenigen unterstützt, die gerne beruflich tätig sein wollen. Mit dem Betreuungsgeld jene, die ihre Kinder lieber selbst erziehen möchten. Damit haben Eltern die Wahlfreiheit zwischen 2 Optionen."
Um das Problem aufzuzeigen, übertrage ich es auf ein anderes Thema:
Der städtische ÖPNV wird staatlich unterstützt (so wie Kita und Kiga), die Nutzer des ÖPNV bezahlen nur einen bestimmten Teil an den tatsächlich entstehenden Kosten. Nehmen wir an, Sie wollen gar keinen ÖPNV nutzen, weil Sie lieber Fahrrad oder Auto fahren oder zu Fuß gehen. Wollen Sie, weil Sie eine geförderte Leistung des Staates nicht in Anspruch nehmen, eine Ersatzleistung haben? Sprich: Geld für Fahrrad fahren?
Die staatliche, kirchliche oder privatwirtschaftliche Betreuung von Kindern ist ein Angebot, das man nutzen kann, wenn man das Angebot für gut befindet (und einen Platz bekommt). Eine Ersatzleistung anzubieten, weil man das Angebot nicht annimmt, ist schlicht Unsinn.
Dann hätte ich aber auch gerne die Tausender zurück, die ich für andere Leute Straßen, Parkplätze und Abwrackprämien bezahlt habe! Das ist eine ganz klare Benachteiligung autofreier Bürger.
Und wer keine Kinder hat, bekommt der dann auch die ungenutzten Kitakosten (und natürlich auch noch die für Schulen etc.) zurück?
Ich denke nicht das ich sie als solche bezeichnet habe.
Mein Sohn spielt auch gerne mit anderen Kindern, deswegen gehen wir mit ihm in die Krabbelgruppe, trinken mit anderen Eltern ein paar Kaffee und schauen den zwergen beim spielen zu.
Hätte ich diese Möglichkeit nicht wäre mein Sohn bei seinen Großeltern, da ich einer Kita nunmal nicht zutraue mein Kind ordentlich zu versorgen.
Es mag immer Fälle geben in denen die Kita die einzige Möglichkeit ist, wenn es aber andere Möglichkeiten gibt
habe ich da nunmal kein Verständnis für, Kindergarten mit 3 Jahren ist das richtige Alter in meinen Augen.
ich stimme ihnen sowas von zu !! Mein Sohn hat autistische Züge, ich denke , wäre er nicht in einer normalen Kita, unter altersgleichen gross geworden, wäre er in seiner Entwicklung nie so weit gekommen wie er jetzt ist.
Wir als Eltern können ihm halt nicht den Umgang mit anderen Kindern " simulieren" , sei es im sozialverhalten, den motorischen und sprachlichen können. Klar wäre eine " Krabbelgruppe" auch möglich gewesen, aber da sind die Eltern meist dabei, und wenn sich 2 Kinder mal in die Haare bekommen, warum auch immer, wird gleich eingeschritten, wie sollen die Kinder lernen mit Erfolg/ Misserfolg, sich durchzusetzen umgehen können?
"Die SPD lässt ja quasi nur die Kita-Option zu und vermindert daher die Freiheit von Eltern, während die Unionslösung jedem die Freiheit gibt, selbt zu entscheiden. Was genau ist jetzt daran verkehrt?"
Verkehrt ist, dass der status quo mit milliardenförderungen verändert werden soll um Wahlkampf in einem einzigen Bundesland zu machen. Ich kenne in meinem Umkreis genug Eltern, die keinen KiTa Platz genutzt haben und dennoch der Meinung sind, dass die Herdprämie Unsinn ist.
Wer erhält die denn überhaupt? H4ler? Nö, Die arbeitende Mittelschicht? Ja klar, wenn Frau(Mann) auf ein Monatliches Gehalt verzichtet tun 100Eur wirklich gut.. also wer bekommt es? Höherverdienende bei denen es eh egal ist, ob der zweite Partner arbeitet - und davon gibt es a) nicht mehr viele und b) ist es zu teuer nur für die paar Elternpaare.
Dann lieber wie jetzt: Freie Entscheidung, ohne beeinflussung durch Geldgeschenke.
Betreuungsgeld ist Schwachsinn, man hätte einfach das Kindergeld um 100€ erhöhen können für unter 3 Jährige und damit hätte man es auch geschafft.
Dabei hätte man auch gleich die ganze Bürokratie, die nun nötig ist, vermeiden können.
Aber das wäre ja faire Familienpolitik für alle und das hat die Macher vom Betreuungsgeld nicht tangiert...es ging ums Klientel und dieses spricht jetzt von sozialistischen Gedanken, wenn man dieses selektive Verbessern mancher Familien, statt aller, anprangert.
Eine Blockade des Betreuungsgeldes begrüsse ich, es muss geändert werden, denn es ist unfair. Es begünstigt nur Familien die auf das zweite Einkommen verzichten können, Familien die auf das zweite Einkommen angewiesen sind hilft es nicht, weil sie, selbst wenn sie wollten, nicht genug finanziellen Spielraum haben, damit ein Partner zu Hause bleiben kann. Stattdessen zahlen sie noch für die nötige KiTa drauf...
1.
Es ist doch mehr als erstaunlich, wie auf einmal die Verfassung bemüht wird. Aus dem Recht der Eltern, über die Art und Weise zu bestimmen, wie ihre Kinder erzogen werden, wird jetzt plötzlich die Pflicht des Staates, ihnen Geld zu bezahlen, wenn sie sie nicht in den Kindergarten schicken, andernfalls fühlt man sich in seinen Grundrechten eingeschränkt. Hallo???
2.
Es droht die Gefahr, dass Kinder, welche dadurch quasi in KiTas zwangsinterniert werden, einer sozialistischen (kommunistischen, stalinistischen, Archipel-Gulag-gleichen, maoistischen, teuflischen???) Erziehungsmaschinerie anheim gegeben werden, um sie dort zu knechten, zu verrohen und zu verdummen! Ja meine Güte! Ich war in einem Kindergarten. Und ehrlich, bis heute ist kein Lenin, kein Castro und kein PolPoth aus mir geworden.
"Neutral" sind die Bundesländer, die von einer Großen Koalition regiert werden. Die müssen sich, weil man die Stimmen pro Bundesland nicht aufteilen kann, eintscheiden, ob sie für Schwarz oder Rot stimmen oder sich enthalten. Sie sind also für Schwarz bzw. Rot kein "verlässlicher" Partner, wenn man mal die üblichen Eigeninteressen der jeweiligen Länder ignoriert.
Es gab ja auch schon genug Themen, bei denen z.B. schwarze Bundesländer trotz ihrer Regierung gegen CDU-Gesetze des Bundestages gestimmt haben.
"Damit würde Herr Gabriel mit der Abschaffung des Betreuungsgeldes sogar gegen diesen Artikel 6 GG verstoßen! Sorry Herr Gabriel, aber dieser Schuss geht nach hinten los! Es gibt keine Kita-Pflicht in Deutschland!!"
Wenn ich sie jetzt um eine Erklärung bitte, warum denn die Abschaffung dieses selektiven finanziellen Zuschusses für manche Familien gegen den Artikel verstösst, rezitieren sie ihn dann noch einmal oder können sie eine plausible Begründung für einen Rechtsbruch geben, denn in diesem Artikel steht kein Recht auf Betreuungsgeld...
...eigentlich tangieren KiTa diesen Artikel auch nicht, denn wie sie schon sagten es gibt keine KiTa Pflicht und damit auch keinen Zwang auf Familien sich von ihren Kindern zu trennen...
...sie basteln sich hier etwas zusammen was nichts mit einander zutun hat.
Es war keine Umfrage. Die Reporter inerviewten quer durch D Eltern. Da die Anzahl der Befragten, trotz des Versuchs einen Querschnitt durch die Bevölkerungsgruppen hinzubekommen, natürlich gering war, kann der Beitrag auch nicht repräsentativ gewesen sein.
Dennoch war es ein interessantes Streiflicht, das im Gegensatz zum marktschreierischen politischen Disput ein vermutlich realistisches Bild lieferte.
Einen Beitrag (hier des DLF) einzuordnen, wahrscheinlich ohne ihn gehört zu haben, ist nicht seriös.
Abgesehen davon höre ich gelegentlich DLF obwohl meine Frau arbeitet.
Darf ich das jetzt nicht mehr?
*kopfschüttel*
ist normalerweise eine eigenständige Einrichtung mit einem ganz anderen Betreuungsschlüssel und einer anderen Ausbildung: neben frühkindlicher Pädagogik müssen Baby- und Kleinkindpflege einschließlich der Fähigkeit zur rechtzeigigen Erkennung von anbahnenden Krankheiten, wie auch vorliegender Entwicklungsdefizite oder Missbildungen/Fehlbildungen.
Eine so top ausgebildete Kleinkindf+pflegerin, die außerdem niemals allein mit einer anvertrauten Gruppe sein darf, ist sogar mehr zuzutrauen als den normalerweise völlig unbedarften Müttern! Solche Kinderpflegerinnen könnten ein frühes Regulativ für Falschentwicklungen in der Kleinkindphase sein. Dafür würden auch schon 3-4 h täglich, oder 2-3 wöchentlich reichen.
Da Kinder bis zum Alter von 3 schon alles für ihre Zukunft angelegt bekommen müssen, geht eben so viel schief in D.
Deshalb ist Btrgeld verfassungwidrig, es dient nicht dem Wohl der Allgemeinheit, eine kita schon, um endlich gesell.Versagen vorbeugen zu können.
Am 22. Januar 2013 um 16:01 von AbseitsDesMains...
Viele Familien schränken ihren Lebensstandard erheblich ein, wenn Kinder im Anmarsch sind. Die Prioritäten im Leben verschieben sich dann. Insofern kommen viele Familien aus der Mittelschicht finanziell halbwegs über die Runden, wenn sich (meist) die Mutter in den ersten Lebensjahren um die Säuglinge bzw. Kleinkinder kümmert. Die geplanten 150,- sind da durchaus hilfreich. In jedem Fall aber gerecht.
In den meisten Fällen steht bei den "KITA-Familien" der Konsum und der Lifestyle als Wert sehr hoch. Sie kommen halt zu einer anderen Abwägung und Gewichtung zwischen Luxus und Familienglück. Es sind doch eher wenige Familien, in denen der KITA-Platz tatsächlich zwingend notwendig ist. Es ist vielmehr die mangelnde Bereitschaft zum Verzicht!
Das gerade dies gefördert wir - der konsumierende uniforme Zeitgeist -, statt sich bescheidende, wertebewusste und idealistische Eltern ist doch widersinnig.
gelesen? Hier hat ein ähnliches "Betreuungsgeld dazu geführt, dass gerade die Familien mit wenig Einkommen ihre Kinder nicht mehr in den Kindergarten geben. Spart man doch doppelt: Gebühren für den Kindergarten und zudem bekommt man noch Geld oben drauf.
Jemand, der genug Geld hat, verzichtet eher auf den für ihn kleinen Betrag.
Die Folge ist, dass Kinder, die oft schon von Haus aus benachteiligt sind, in noch geringerem Umfang in den Kindergarten geschickt werden, wo zumindest einem kleinen Teil der Benachteiligung entgegengewirkt werden kann. (Sprachentwicklung, soziale Kompetenz, Gewaltprävention, ...)
Und: Warum braucht etwa ein Multimillionär, der über Hauspersonal und private Tagesmutter verfügt oben drauf noch eine steuerliche Unterstützung?
Also ich studiere jetzt seit fast nem Jahr in Schweden (und ich würde mal behaupten das Land ist uns kuturell in nahezu jeder Hinsicht SEHR ähnlich). Hier ist es das normalste von der Welt das Kinder sehr früh in Tagesstätten gehen wenn denn beide Eltern arbeiten. Dies schadet weder der Wirtschaft noch der familiären Bindung und siehe da, es gibt hier verhältnismäßig mehr Kinder (während Dt. etwa bei 1,3 Kinder pro Frau rumdümpelt sind es hier fast 1,6 und damit ca. 30% mehr).
Wenn man mit schwedischen Studenten spricht, ist es für die das normalste von der Welt in den nächsten 5-10 Jahren Kinder in der Lebensplanung zu haben. Bei deutschen Studentinnen (insbesondere) kommt viel häufiger die Antwort, dass man dann ja mindestens 5 Jahre komplett aus der Karriere raus ist und dass sowas daher nicht so unbedingt gewünscht ist.
1. Sie wollen also Geld dafür, dass Sie ein staatliches Angebot NICHT in Anspruch nehmen?
Ich auch! Ich war schon seit Jahren nicht in der staatlich geförderten Oper, habe schon seit Jahren das staatlich geförderte Schwimmbad nicht besucht und bin auch noch nicht so alt, dass ich in einem staatlich gefördertes Altenheim wohne.
Das dürften doch mindestens 600 EURO Entschädigung (wegen der Kostenerstattung) wert sein!
2. Was bitte hat eine KiTa mit Sozialismus und staatlicher Indoktrination zu tuen? Waren sie schon in einer KiTA oder haben dort gearbeitet? Ich kann ihnen versichern, das ist mitnichten so.
3. Es zwingt Sie keiner, Ihre Kinder in die KiTa zu bringen. (Sie müssen ja auch nicht in die Oper).
Ah und wo in ihrem Keller verstecken sie 20.000 dieser "Top ausgebildetetn" Erzieher?
Masse statt klasse wird auch hier wieder siegen!
Oder glauben Sie ersthaft unsere Fam. Ministerin wird jetzt spontan einen wirklich umsetzbaren Plan zur Ausbildung von 20.000 Erziehern vorlegen?
Wird sie nicht, und schon werden irgendwelche Notmaßnahmen greifen, oder die Personalstärke wird reduziert.
Mal davon abgesehen das ich in meinem berufsleben von unfähigen "Fachleuten" nur so umgeben bin.
Nur weil auf irgendeinem Wisch steht das jemand alles nötige weiß muss das nicht heißen das die Person das auch anwenden kann.
Und von wegen sozialer Entwicklung, mit 3 reicht vollkommen, ein Kind soll auch lernen das seine familie immer für ihn da ist!
1.) Als meine Tochter geboren wurde, war längst klar, ich werde für sie und meinen Stiefsohn zuhause bleiben.
Meine Kinder haben eine ausgewogene Erziehung genossen (ich selbst bin u.a. Pädagoge).
Meine Ex-Frau verdiente genug, das Erziehungsgeld hätten wir aber trotzdem genommen (ich bin ja nicht blöd).
2.) Als meine Tochter größer war, hab ich einen Teilzeitjob für die ambulante Jugend- und Familienhilfe angenommen.
Mein erster Arbeitstag war der 11.09.2001. Im Haushalt waren anwesend: Die Mutter/Großmutter von einem 3 jährigen Zwillingspäärchen, und einem 1/2jährigen Kleinkind, Mama/Oma (41) saß um 7Uhr mit einem Glas Schnaps in der Küche, die Kleinen sahen sich auf MTV den Trailer des WTC-Attentats an (immer wieder, es war 'ne Schleife).
Für diese beiden Formen der Betreuung zahlen wir Erziehungsgeld?
Fördert einkommensschwache Familien durch die Befreiung von Kita und Kiga-Gebühren, Musikschule, Sportverein, Bibliotheksgebühren, alles andere ist Unfug.
dass gerade die Familien mit wenig Einkommen ihre Kinder nicht mehr in den Kindergarten geben
Die Studie kenne ich rudimentär. U.a. aus dem von mir angesprochenen DLF Beitrag. Soweit ich mich entsinne, waren es ca. 25-30% der Familien mit geringem Einkommen, die den Besuch der Kita zugunsten der Geldannahme ausschlugen. Mithin eine deutliche Minderheit, die es nicht rechtfertigt einer ganzen Bevölkerung ein Erziehungsmodell zu oktroyieren und Wahlfreiheit und Gleichstellung zu nehmen.
Und: Warum braucht etwa ein Multimillionär, der über Hauspersonal und private Tagesmutter verfügt oben drauf noch eine steuerliche Unterstützung?
Vielleicht weil der Multimillionär deutlich überproportional zum Steueraufkommen beiträgt und auch das Gefühl haben soll, dass sein Kind der Gesellschaft etwas wert ist?
Aha, da kommen wir der Sache ja schon näher: der Plan ist, Eltern dazu zu bringen, auf den KiTa-Platz zu verzichten, indem man ihnen Geld anbietem, das sie (natürlich) brauchen können.
Und schon sehen gewisse konservative Kreise ihr idyllisches Familienbild bestätigt... Sorry, das ist keine Familienpolitik - es ist biederste Ideologie aus der erzkonservativen Ecke!
Ihre Argumentation ist im Kern richtig, wird aber bei Fortführung die Fraktion der Selbstentmündigungsbefürworter in Rage bringen, denn:
Wäre es nicht fairer Opern-, Kita oder Schwimmbadpreise zu erhöhen, um dafür Steuern zu senken, oder Bemessungsgrenzen/Freibeträge zu erhöhen?
Warum soll man erst dem Staat Geld geben, das dieser dann via Bürokratie gnädigst als Subvention an die Bürger zurückreicht?
Warum soll man nicht soweit als möglich und vertretbar selbst Herr über seine Angelegenheiten sein?
Nur damit Politiker eine Daseinsberechtigung und Verfügungsmasse haben?
Hätten Sie doch mal die Güte, sich hier nicht als Verfassungsrichter aufzuspielen!
Dazu fehlt Ihnen sehr offensichtlich jegliche Qualifikation. Überlassen Sie die Bewertung über verfassungswidrig oder nicht einfach mal den dafür zuständigen und kompetenten Richtern.
Heisst es, dass ich als Deutscher auch ruhig Schweizer od. Australier werden darf samt deren Rechte? Eben nicht ... den Vorteil haben dadurch nicht Deutsche (Deutsche wählen den Bundestag) sondern Einwanderer.
Mit der doppelten Staatsbürgerschaft will man nur eines: SPD-nahe Wähler gewinnen.
Gabriel: "wo wir den größten Bedarf haben, beim Ausbau der Kindertagesstätten" also ich persönlich hab keinen Bedarf an Kita-Plätzen, die über 1.000 Euro pro Monat kosten. Wenn ich ab wert darauf lege meine Kinder daheim zu erziehen und darauf ein ein Einkommen verzichte, weil mir eben die persönliche Erziehung wichtig ist, dann wäre eine kleine finanzielle Entschädigung nur recht.
Und Gabriel geht es doch nicht um 2 Mrd ... was ist das heutzutage schon noch? es geht um sozialisitische Politik a la "Kinder weg von zuhause und in staatl. Einrichtungen".
Ich freue mich wirklich für sie, dass sie es sich leisten können zu Hause zu bleiben und gemütlich Kaffee zu trinken, während ihr Sohn spielt. Aber finden sie es nicht auch etwas unverschämt dafür sogar noch bezahlt werden zu wollen?
Andere Eltern müssen arbeiten, selbst wenn sie vielleicht gerne bei ihren Kindern wären und daran ändert dieses Taschengeld bestimmt nichts. Deshalb finde ich es gut, dass Kitas vom Staat gefördert werden, sonst stünden viele Familien vor einer unlösbaren Situation.
Ob nun Selbst- oder Fremdbetreuung, beides hat Vor- und Nachteile für Kind und Familie und Wahlfreiheit ist hier wichtig. Deshalb sehe ich es eher kritisch denen die zu Hause bei ihren Kindern bleiben dürfen, direkt Geld zukommen zu lassen und jenen nicht, die arbeiten gehen und nachmittags noch die gleichen Kosten und Hausarbeit zu leisten haben.
Ihre Sorge ihr Sohn würde nicht lernen, dass sie immer für ihn da sind, halte ich für übertrieben, Kitas sind wie Großeltern kein 24h/7d-Internat.
Was hat sich eigentlich durch die neue Situation im Bundesrat geändert? Die Rot-Grünen können jetzt gesetztesinitiativen im Bundesrat einbringen... Na und? Das können sie auch schon jetzt im Bundestag, geändert hat sich also nichts. Das hört sich doch alles stark nach Aktionismus an!
Auch kann der Bundesrat kein Gesetz des Bundestags blockieren, wer mal in unser GG geschaut hat der weiß das der Bundestag mit der Kanzlermehrheit einen Einspruch des Bundesrates überstimmen kann.
Aber diese "Wir werden jetzt über den Bundesrat Politik machen" Tour von der SPD ist doch alles Augenwischerei... Und den meisten (hier) fällt das nichtmal auf, schade...
Es ist weniger die vielbeschworene soziale Kompetenz sondern die Intelligenzentwicklung!!!!! Deshalb mein Hinweis auf gut ausgebildete Kleinkindpädagoge/in!!! Denn an der richtigen Herausforderung für die Kleinen hapert es doch oft in den gerade als bildungsfern angesehenen Schichten!!!
Jede ordentlich ausgebildete Kleinkindpädagin' weiß einen kleinen Steppke sinnvoll zu beschäftigen, und kann trotzdem auch Sicherheit, Geborgenheit und Liebe zum Kind vermitteln.
Bei manchen Verfechtern des nur Zuhause Erziehens spielt wohl auch eine Menge "Eifersucht" auf eine weitere Bezugsperson mit eine Rolle, statt es zu begrüßen, sein Kind nicht gefühlsmäßig allein von ihm abhängig zu machen!
Niemand fordert das Abgebens des Kindes für einen ganzen langen Tag, oder gar die ganze Woche wie in ehemaligen DDR-Krippen.
Ich als Mutter weiß davon ein Lied zu singen, nicht nur die Berufskarriere dranzugeben, sondern das Gefängnis Kleinkind zuhause erlebt zu haben! Krabbelgruppen waren eine Flucht!!
Nach Studium vieler Kommentare bekam ich das Gefühl, der Tagesschau-Artikel handle nur von Gabriels Absicht, das Betreuungsgeld zu stoppen.
Zu den Themen Mindestlohn und doppelter Staatsbürgerschaft scheint hier kaum jemand eine Meinung zu haben. Dabei wären diese Themen ebenso wichtig wie das o. g.
"Und: Warum braucht etwa ein Multimillionär, der über Hauspersonal und private Tagesmutter verfügt oben drauf noch eine steuerliche Unterstützung?
Vielleicht weil der Multimillionär deutlich überproportional zum Steueraufkommen beiträgt und auch das Gefühl haben soll, dass sein Kind der Gesellschaft etwas wert ist?"
ich versuch es mal mit sozialistischem Gedankengut, wenn Sie es dann so nennen wollen:
Der Multimillionär trägt deutlich unterproportional zum Steueraufkommen bei, wenn man seine Steuerabgaben im Verhältnis zu seinem Einkommen sieht.
Hat er sein Einkommen verdient: Ja, aber nur im Kontext der Gesellschaft, die ihm das Einkommen ermöglicht, deshalb ist es gerecht ihn bezogen auf sein Einkommen zu besteuern.
Ist sein Einkommen sein Alleinverdienst? Lassen wir mal die Arbeitskraftdebatte beiseite, muss man immernoch feststellen, dass sein Einkommen auch auf (z.B. technischen) Entwicklungen in der Gesellschaft beruht, die er nicht erzeugt hat. Also nein.
"Auch kann der Bundesrat kein Gesetz des Bundestags blockieren, wer mal in unser GG geschaut hat der weiß das der Bundestag mit der Kanzlermehrheit einen Einspruch des Bundesrates überstimmen kann."
Besonders gründlich haben Sie sich im GG nicht umgeschaut.
Erstens gibt es zustimmungspflichtige Gesetze, die gegen den Bundesrat gar nicht Gesetz werden können.
Zweitens kann der Bundesrat bei Einspruchsgesetzen mit seiner Mehrheit den Vermittlungsausschuss anrufen. Erst wenn das Vermittlungsverfahren gelaufen ist und der Bundesrat erneut Widerspruch einlegt, kommt das Überstimmen mit Kanzlermehrheit zum Tragen.
Bis dahin ist eine Menge Zeit vergangen, und es ist dem Regierungshandeln auch nicht zuträglich, jedesmal den Konflikt auf die Spitze zu treiben.
Ein Gesetz wird in Deutschland gültig, wenn a) das Parlament es beschlossen, b) der Bundesrat zugestimmt und c) der Bundespräsident es unterschrieben hat. Punkt.
"Heisst es, dass ich als Deutscher auch ruhig Schweizer od. Australier werden darf samt deren Rechte? Eben nicht ... den Vorteil haben dadurch nicht Deutsche (Deutsche wählen den Bundestag) sondern Einwanderer.
Mit der doppelten Staatsbürgerschaft will man nur eines: SPD-nahe Wähler gewinnen."
Ich möchte in aller Bescheidenheit darauf hinweisen, daß der vorgestern in Niedersachsen, wahrscheinlich sehr zu Ihrem Leidwesen, abgewählte Ministerpräsident David McAllister sowohl die deutsche als auch die britische Staatsangehörigkeit besitzt. Manche dürfen's also, andere nicht. Finden Sie das richtig?
"Betreuungsgeld "ja oder nein" ist für mich eine Frage der Gerechtigkeit und Eigenverantwortung"
Ich wüsste nicht was das mit Eigenverantwortung zu tun hat. Arbeiten zu können und damit seine Familie zu ernähren, wofür manche eben auf Kitas zurückgreifen müssen, ist eben auch eingenveranwtortung.
"Kita gut und Familie schlecht".
Das hat NIEMAND behauptet. Sie versuchen hier zu unterstellen jemand wäre gegen Familie.
"gewöhnt Bürger an den allumsorgenden Staat."
Wer Straßen benutzt oder zur Schule geht gewöhnt sich also auch an den allumsorgenden Staat? Nun WIR sind dieser Staat. Ausserdem sind nicht alle Kitas sind staatlich. In Kitas arbeitet nicht DER STAAT sondern Leute wie Sie und ich.
Heimerzieher bekommen Elterngeld. Kita Plätze sind nicht umsonst. Wer zu Hause bleibt kann das Spaaren. Im übrigen werden Kinder in Kitas nicht für einen erzogen, diese Verantwortung bleibt in der Tat an einem selbst hängen.
Nicht alle Eltern sind bildungsfern und bringen ihren Kindern nichts bei!
Aber schön wie sie das formuliert haben!
[..sondern das Gefängnis Kleinkind zuhause erlebt zu haben! Krabbelgruppen waren eine Flucht!!...]
So ist das bei uns eben nicht, ich kümmer mich jeden Abend sobald ich zuhause bin um den kleinen bis er im Bett liegt und am Wochenende teilen wir das auf.
So kann meine Frau sich mit Freunden treffen, mal ein Buch in Ruhe lesen oder einfach machen was sie will.
Nicht jede Frau wird mit der Kindserziehung alleine gelassen.
Ich hoffe sie merken das ihre Argumente meist unterstellungen sind, die bei einigen bestimmt auch zutreffen, aber eben nicht bei ALLEN!
zu tun?
Keiner will Kinder den Eltern entreißen! Keiner MUSS seine Kinder in eine KiTa geben oder sowas. Es ist nur ein Angebot für diejenigen, die beispielsweise noch arbeiten müssen oder Eltern die Zeit alleine mal nutzen wollen etc.. Es gibt hier weder ne Pflicht noch Kosten. Aber wenn man auf dieses Angebot verzichtet kann man doch nicht erwarten dafür Geld zu bekommen! Dann sollte eher das Kindergeld für sozial schwache erhöht werden.
Aber andersrum wäre es sehr toll für mich wenn ich Geld dafür bekommen würde, wenn ich nicht mehr in die Kirche gehe! Das würde sogar noch eher Sinn machen.
Es gibt ein sehr kluges Sprichwort (von Einigen Goethe zugeschrieben), das heißt : "Gib kleinen Kindern Wurzeln und großen Kindern Flügel".
Ich glaube, Vielen ist immer noch nicht klar, dass hier nicht von KinderGÄRTEN (ab 3) sondern von KinderKRIPPEN (unter 3) die Rede ist. In meinem Pädagogik-Studium habe ich gelernt, dass die Zeit bis zum 3. Lebensjahr wichtig für die Eltern-Kind-Bindung ist (Wurzeln). Ist das inzwischen widerlegt ?
Ich selber hatte einige tragische Hindernisse in der Entwicklung der "Wurzeln", und ich glaube, dass mir das auch sehr die Entwicklung von "Flügeln" erschwert hat. Das lässt mich zumindest über die provokante Frage nachdenken, ob nicht Bildung besser wird, wenn sie etwas (!) später einsetzt.
Und ist es verkehrt, die Arbeit (auch von reichen) Müttern endlich wertzuschätzen ?
Dies gesagt habend, sage ich aber auch, dass das aktuelle Betreuungsgeld nur Murks ist. Das haben die Neoliberalen komplett versemmelt! (Abzug von ALG II und zu gering)
"Die Durchschnittsfamilie aus der Mittelschicht wird es kaum in Anspruch nehmen können, da meist beide Elternteile arbeiten gehen. Da wird keiner von beiden zu Hause bleiben, um 100/150 € zu kassieren.
Arbeitslosen und Hartz IV-Empfängern wird es auch nichts nutzen, da denen das Geld auf ihre Leistung angerechnet wird.
Bleiben nur die gehobenen Schichten, wo ein Elternteil zu Hause bleiben kann!
Verweist jetzt bitte nicht auf die Großeltern, wo die Durchschnittsfamilien ihre Kinder tagsüber betreuen lassen könnten: Viele Großeltern wollen/können nicht, sind verstorben, wohnen zu weit weg etc.
Nein, Kitas für alle, das ist der einzig richtige Weg. Auch um die Sozialkompetenz der Kinder zu fördern!"
"ABER so lange es für kostenlose KiTa-Plätze keine adäquate Entsprechung gibt [...] sind doch alle Eltern schön blöd, die sich diese Förderung + ein zusätzliches Einkommen entgehen lassen, oder?"
Je mehr Geld bar ausgezahlt wird, desto länger hält dieser unbefriedigende Zustand an.
Und man muß es sich leisten können, hier setzt ja der Vorwurf der Klientelpolitik an: verdient zB der Mann ausreichend (und wählt dann statistisch geesehen eher bürgerlich), dann freut sich die Familienkasse gerne über die "Herdprämie", weil die Mutter vielleicht ohnehin zu Hause geblieben wäre.
Bei Alleinerziehenden oder bei geringem Haushaltseinkommen beider Eltern hätte die Familienkasse mehr davon, wenn die Mutter zB die Möglichkeit hätte, halbtags zu arbeiten. Das setzt aber voraus, daß Kinderbetreuung möglich wäre (und auch bezahlbar ist, also nicht privat).
Deshalb erscheinen mir langfristig die 2 Mrd besser zum Wohle der Allgemeinheit angelegt, wenn damit die Betreuungsangebote verbessert werden.
Eigentlich weiss man recht genau was passiert wenn man pauschal Kindermachen entlohnt. Bsp.: sind ärmere Gesellschaften in denen Kinder für Wohlstand im Alter sorgen, aber auch hierzulande haben sich einige wenige aufs Geldverdienen mit Kindernkriegen spezialisiert. Niemand garantiert was mit diesem Geld geschiet. Kinder sollten mE nicht als Eigentum einer Familie angesehen werden. Sie sind wie jeder Teil dieser Gesellschaft. In gewisserweise ist das dass sogar die ältere Idee. Frühe Gesellschaften haben Kinderbetreuung oft gemeinschaftlich organisiert (@HartAberWahr: deutlich vor dem Entstehen sozialistischer Staaten übrigens). Die künstliche "meine Familie" gegen den Rest-Mentalität kam erst später. Selbst bewuste Eltern brauchen kein Angst vor Kitas zu haben. Der Erziehungseinfluss wird kaum gemindert (siehe Skandinavien).
Huch - ich dachte schon, die wäre im viel zitierten "Einheitsbrei der Politiker" abhanden gekommen! Zumindest hiess es ständig, dass das der Grund für die 40% Nichtwähler gewesen sein...
Es sollte niemand erwarten, dass die SPD KEINE Politik in ihren Sinne macht, wenn sie kann, oder?
>>Auch ich hab mich von der Erziehungsgeld-Debatte fangen lassen. Hat mich aber auch persönlich sehr betroffen (siehe 15:30).<<
Wäre mir in dem Fall auch so gegangen.
Gruß, Klako
P.S.: Am 12.9.01 musste ich den unbegreiflichen Terroranschlag vom Vortag in einer 2. GS-Klasse "behandeln".
Dein Kommentar hat mich gerade dran erinnert...
Niemand zwingt Eltern, Kinder in die sozialen Einrichtungen „abschieben“ zu müssen- für viele ist es eine Notwendigkeit, um über die wirtschaftl. Runden zu kommen, von den positiven Effekten auf die kindliche Entwicklung mal abgesehen.
Anstatt Milliarden u.a. für die „Herdprämie“ zu verpulvern, die nur für die, die es sich leisten können „attraktiv“ ist, wäre eine in toto kindergerechte Republik mit kostenfreien Angeboten von Krippen über Kindergärten bis hin zu Ganztagsschulen sowie Betreuungsprogrammen zu fordern, die bei allen Kindern auch tatsächlich ankommt und Wirkung entfaltet, sofern die Eltern dies benötigen oder wünschen!
Allein schon die Tatsache, Kinder als Kostenfaktor zu erfassen und in das familiäre Leben einzupreisen, zeigt wie diese Republik tickt und mit ihrer Zukunft umgeht!
Hier handelt es sich um eine bilaterale Vereinbarung zw. GB und Deutschland, dass doppelte Staatsangehörigkeiten gestattet. Dies gibt es innerhalb der EU öfter.
Doppelte Staatsbürgerschaften zw. Deutschland und Nicht-EU-Staaten wie Türkei halte ich nicht für erstrebenswert. (Doppeltes Wahlrecht womöglich) Auch in den USA ist man automatisch seine Deutsche Staatsangehörigkeit los (Ausnahmegenehmigung gibt es).
Das derzeitige Wahlrecht für z.B. Türken ist doch super. Entweder man wird Deutscher oder türkischer Staatsbürger.
Wie zu erwarten wird das Instrument Bundesrat jetzt zu Blockadezwecken genutzt. Wie soll es auch anders sein. Jetzt kann die Opposition endlich gestalterich tätig werden. Wie wäre es mit einer Gehaltserhöhung für das BundeskanzlerIn?
Gruß von Niedersachen-Nichtwähler
Der Staat schützt die Familie. Also unterstützt er entweder die Inanspruchnahme von Kitas oder die extensivere Erziehungsleistung von Müttern, die eine Weile zuhause bleiben. Er tut das zum Wohl der Kinder. / Das Finanzamt möchte Berufstätigen helfen, die längere Wege zum Arbeitsplatz haben. Also unterstützt es Autofahrer wie auch die Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel. / Der Staat möchte eine vielfältige Infrastruktur. Deshalb fördert er Opern, aber auch Schwimmbäder.
Ich akzeptiere, dass Leute U3-Kitas befürworten, ich möchte nur auch die Leistung von Müttern wirklich anerkannt sehen. Die „ordentlich ausgebildete Kleinkindpädagogin“ (= bezahlte "professionelle Erzieherin") ist für ein Einjähriges nicht per se „besser“ als seine Mutter. Wenn wir unser ganzes (Familien-)Leben „professionalisieren“ wollen, dann bitte in jede Wohnung einen Ernährungsberater, eine Familientherapeutin, einen Freizeitpädagogen, eine erfahrene Putzfrau, usw. Die "können manches besser" als Mama und Papa.
... Betreuungsgeld ist absolut gerechtfertigt für die Eltern in Deutschland im Gegensatz dazu was ein Kitaplatz kostet. Wünsche Herrn Gabriel viel Spaß beim Misserfolg das Gesetz zu kippen.
Zitat: "Dies gesagt habend, sage ich aber auch, dass das aktuelle Betreuungsgeld nur Murks ist. Das haben die Neoliberalen komplett versemmelt! (Abzug von ALG II und zu gering)"
Da stimme ich 100 %ig zu.
Ich hätt aber gerne auch eine Einkommensobergrenze.
geschreiben wurden, von den Für/Wider, bei DER Sozialkompetenz;-)
Und bitte, nicht immer "Herdprämie", da mieß und Kochen können eh. die meisten nicht!
Egal, meine Meinung zu der Meldung.
Als überzeugter FDP´ler mit Landtags-CSU Wähler bin ich AUCH gegen das Betreuungsgeld.
Grund: Wir können es uns nicht leisten und es ist nicht notwendig. Früher gab es viel mehr Kinder obwohl der ganze Kita-Gedöns nicht mal existent war.
Die doppelte Staatsbürgerschaft finde ich auch nicht so schlecht, weil dies vielleicht mehr Migranten dazu bewegen würde die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen.
(Bin selber doppelstaatler USA/D)
MiLo auch egal, ich beschäftige nur Leistungsbringer mit Ausbildung, dafür gibts im Monat anfangs Brutto mind. 2200,-€ und dann nach Leistung mehr
Beim restlichen Zeug von Gabriel ist meine Meinung natürlich strikt dagegen.
Die Breitschult-Steuern und das ganze umverteilen wird eh nix bringen.
Aber was solls, dann wirds gemacht und die "Reichen" werden steueroptimieren
Gabriel hat das politische System in Deutschland nicht verstanden: Im Bundesrat werden Länderinteressen diskutiert. Da hat die Bundes-SPD nichts zu suchen!
"Gabriel hat das politische System in Deutschland nicht verstanden: Im Bundesrat werden Länderinteressen diskutiert. Da hat die Bundes-SPD nichts zu suchen!"
Und Sie scheinen die Politik des Bundesrates seit Bestehen desselben nicht verfolgt zu haben.
Ich lese aus Ihrem Kommentar heraus, daß es, was die doppelte Staatsangehörigkeit angeht, Nationen erster und zweiter Klasse geben sollte und daß das, wie im Falle McAllister, bilateral geregelt werden sollte. Die Türken müssten aber auf jeden Fall außen vor bleiben, wenn ich Sie richtig verstehe. Wäre ich Türke, so würde ich das als gegen mich gerichtetes Ressentiment auffassen. Es ist übrigens nicht sicher, daß die doppeltverstaatsbürgerten Türken dann alle SPD wählen würden. Türken sind oft sehr konservativ, und wenn die Union ihnen, statt sie auszugrenzen, etwas mehr entgegenkommen würde, so hätte sie bestimmt viel mehr türkische Wähler. Immerhin ist die AKP durchaus als CDU auf islamisch zu betrachten.
Jetzt muss ich mal fragen: Sind Sie alle schlechte/ungebildete/verwahrloste/...... Menschen, weil Sie als Baby/Kleinkind von Ihrer/m Mutter/Vater aufgezogen und betreut wurden?
Warum wird Müttern aufeinmal jegliche Fähigkeit abgesprochen, Ihre Kinder zu erziehen und zu fördern?
Und der Staat kann das besser? Dass ich nicht lache - es mag wohl einige gut ausgebildete Pädagogen für frühkindliche Erziehung in gut ausgestatteten Einrichtungen geben - die Realität sieht aber oft so aus, dass Kleinkinder von "normalen" Erzieherinnen (zum Teil nicht mal das, sondern auch fachfremdem Personal) bis zu 10 Stunden, 5 Tage die Woche baufsichtigt und notdürftig versorgt werden. Und das ist gut fürs Kind, wo zudem gerade die ersten Lebensjahre die prägensten, vor allem hinsichtlich des Bindungsverhaltens, aber auch vieler anderer Bereiche sind? Man möchte weinen....
Und weil jemand Schweden als Vergleich angesprochen hat: Nicht Umsonst haben die Erzieher dort auch alle ein Studium absolviert....
Zuviel Staat
Wehrt Euch gegen die Verstaatlichung der Familien. Die Politik meint, sich in immer mehr Lebensbereiche einmischen zu müssen. Am schlimmsten fällt es bei der Familie auf, die eigentich ein unantastbarer Raum sein sollte.
Alle Staaten, zu (fast) jeder Zeit in den letzten 100 Jahren haben versucht, Einfluss auf die Familien auszuüben und damit auf die Köpfe der Menschen. Es ist eine sehr edle Eigenschaft eines Staates bzw. einer Regierung dieser Versuchung nicht zu erliegen.
Das Betreuungsgeld stellt Eltern, die ihre Verantwortung als liebende Eltern und ihre besondere Augfabe gemäß Grundgesetz § 6 (1) ernstnehmen zumindest ein ganz klein wenig mit den massiv staatlich geförderten Fremdbetreuungsfamilien gleich.
Die Finanzen sind in der heutigen Zeit eine mächtige Stellschraube. Gabriel und die SPD zeigen stellvertretend, dass Sie keine Größe besitzen und charakterlich ziemlich tief rangieren. Lasst Anderslebenden noch Nischen! Wir brauchen keine staatssozialistische Vollbetreuung!
Sozialistisches Gedankengut - Das kann niemand wollen
"dieses unsinnige Betreuungsgeld zu verhindern"
Es ist ein Gebot der Gerechtigkeit, dass öffentliche Stellen jedem Kind das Gleiche zukommen lassen-ob zu Hause oder im Kiga.
Es ist auch nicht am Staat zu entscheiden wie/wo Kinder erzogen werden.
Niemand darf genötigt werden Herrn Gabriels Gesellschaftsbild zu entsprechen.
"reinzugeben, wo wir den größten Bedarf haben, beim Ausbau der Kindertagesstätten und Ganztagsschulen"
Das alte sozialistische Modell; der Staat erzieht die Kinder, und kann sie dabei gleich entsprechend "beeinflussen".
Klar gibt es Kita-Bedarf - aber s.o. Ausgewogen bleiben!
"eher dazu führen, dass Kinder schlechter ausgebildet werden"
Vielleicht trifft das auf Herrn Gabriels Familie zu. Ich bin mir sicher, viele sehen das für sich anders, und regeln ihre Angelegenheiten gerne selbst.
Vermutlich hat Populist Gabriel das Thema aufgrund der Berichterstattung als populistisches Kampagnen-Zugpferd identifiziert. Hoffentlich täuscht er sich!
Betreuungsgeld bewirkt nur
Betreuungsgeld bewirkt nur eines....Die Regierung will sich so aus der Verantwortung stehlen STAATLICHE KiTas zu schaffen.
Aus WELCHEN Bundesländern das kommt lässt auch erahnen welche Lobby dahinter steht.
Die Kirchen die gerne die Dominanz über diesen Sektor behalten wollen der ja ideal für Frühkindliche Konditionierung ist. Und da man selber nicht so schnell Plätze schaffen kann und der Staat einspringen MÜSSTE, da fördert man lieber das Betreuungsgeld.
Gute Aktion.....und wenn wir schon einmal dabei sind.
Schafft den Splittingtarif ab.
Nehmt die Kinder komplett aus dem Steuerrecht raus.
Erhöht das Kindergeld.
Die SPD wäre ja ...
... schön blöd, wenn sie die sich eröffnenden Gestaltungsmöglichkeiten nicht so schnell wie möglich nutzte.
Ganz nebenbei gerät die Diskussion um Steinbrück etwas in den Hintergrund.
Gute Voraussetzungen jedenfalls für einen Stimmungswandel bis zur Wahl.
Last, but not least kann/muss(?) Merkel bis dahin den Mindestlohn auf die Agenda setzten - zum Beispiel...
Herausforderung
Gabriel hat offensichtlich verstanden, dass die SPD sich auf Lorbeeren (welchen überhaupt?) nicht ausruhen kann.
Die neue Bundesratsmehrheit ist eine Herausforderung. Nicht zur Blockade, sondern zur Gestaltung entsprechend des Wählerauftrags.
Insoweit geht es zwar AUCH um das Betreuungsgeld.
VOR ALLEM aber geht es um gerechte Löhne und Renten.
Und die dürften - auch dank der neuen Bundesratsmehrheit - der wichtigste Maßstab für die Bundestagswahl im Herbst werden.
Es geht bei gerechten Löhnen und Renten im übrigen nicht nur darum, endlich die Binnenkonjunktur anzukurbeln, um angesichts der negativen Folgen der Austeritätspolitik in den Südländern und der sich weltweit abschwächenden Konjunktur von Exporten unabhängiger zu werden.
Sondern auch darum, ein klares Zeichen zu setzen, dass Solidarität in einem der reichsten Staaten der Welt trotz aller Weltuntergangsszenarien wie "Demografischer Wandel" und "Globalisierung" machbar IST und gemacht werden SOLL.
Partei der kleinen Leute?
"Sozial" ist der erste Namensteil, von dem sich diese Partei unter Gerhard Schröder verabschiedet hat.
Jetzt besteht, im Vorfeld der Bundestagswahl, die Möglichkeit, sich über den Bundesrat Ansehen und verlorenes Terrain beim Wähler zurück zu erobern.
Das Betreuungsgeld zurück zu nehmen, ist ein erster, richtiger Schritt.
Eindämmung der Minijobs und Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns können die nächsten Schritte sein. Da höre ich den Hundt allerdings schon heulen.
@HartAberWahr,AbseitsDesMains - Es gibt keine Kitapflicht!
Also Kitas als sozialistisch zu bezeichnen? Nun es gibt z.B. rein wirtschaftliche gründe dafür. Wir leben in einem wirtschaftlich sehr anspruchvollen Land um unseren Lebensstandard zu sichern brauchen wir viele Arbeitskräfte. Wir sind kein Rohstoffland wie die Vereinigte Arabische Emirate, die es sich leisten können die hälfte ihrer Bevölkerung daheim sitzen zu lassen. Daher bringt es auch nicht so viel das extrem zu fördern. Es gibt Elterngeld und niemand wird gezwungen sein Kind (den ganzen Tag) in eine Kitas zu schicken. Auch sind Kitas nicht umsonst. Sie stehen eben zur verfügung werden ganz bestimmt nicht nur von Sozialisten genutzt. Jeder darf sein Kind auch daheim erziehen. Wenn sie Kitas schön stören frage ich mich was mit SCHULPFLICHT ist? Ist das auch zu sozialistisch?
Gut Holz!
Verhindern ist eines, aber die gesparten Mittel in die Kindererziehung investieren ist ein anderes. Denn auch unter Rot-Grün sind die Schulen verkommen und die Klassengrößen 5. Klasse Gymnasium bei 33 Schülern geblieben. Als ich 1980 Referendar war, gab´s auch schon 33 Schüler pro Klasse, Begründung: geburtenstarke Jahrgänge, danach wird´s automatisch besser. Aber Puhstekuchen! Jetzt haben wir ein Jahr, wo ZWEI ABITURJAHRGÄNGE gleichzeitig an die Unis drängen. Aber schon zuvor müssen Einführungsveranstaltungen im Kinosaal und Klausuren auf dem Treppengang geschrieben werden. Also, wann hört die Heuchelei auf?
schon wieder diese Diskussion
warum begreifen viele (auch hiesige Kommentatoren) nicht, dass niemand gezwungen wird, sein Kind in eine Kita zu geben.
Aber: warum soll man Geld vom Staat für eine Leistung bekommen, die man NICHT in Anspruch nimmt? Einmalig. Welche Ansprüche können da Autolose, Nicht-Soldaten, Nicht-Theater-Geher, Nicht-Schwimmbadbesucher, Nichtstudenten usw. usw. stellen.
Sozialistisches Gedankengut ???
Ich kann hier kein sozialistisches Gedankengut erkennen, wenn die Möglichkeit geschaffen werden soll, seine Kinder betreuen zu lassen.
Niemand wird verpflichtet, den Nachwuchs dem Staat anzuvertrauen, er macht lediglich ein Angebot.
Allen, die hier so sehr auf Eigeninitiative und Eigenverantwortung abzielen steht es selbstverständlich frei, jede staatliche Geldleistung wie Herdprämie, Kindergeld oder Steuerbegünstigungen auszuschlagen, um die persönliche Unabhängigkeit zu beweisen.
Die Panikmache vor staatlicher "Umerziehung" halte ich für absurd angesichts überfüllter KiTas, KiGas und übervoller Schulklassen.
Wenn der Staat wirklich Einfluß nehmen wollte, würde er hier viel mehr investieren, um dieses Ziel zu erreichen.
Genau das ist aber nicht der Fall.
Ich habe den Eindruck, viele Eltern haben weniger Angst davor, daß ihr Kind umerzogen wird, als daß es gar nicht betreut werden kann, weil die Wartelisten zu lang sind.
Hier sollte die SPD zu Recht alles versuchen.
Die ersten beiden Kommentare...
... lassen erkennen, wohin die Debatte führt:
Sachlicher Argumentation wird mit übler Beleidigung geantwortet.
Das Betreuungsgeld ist eine Erfindung der CSU, um die ärmeren Haushalte auch weiterhin von der frühkindlichen Förderung fernzuhalten.
Wer nimmt denn in erster Linie das BG in Anspruch?
Das sind doch diejenigen, die jeden Cent für ihr Auskommen brauchen und nicht etwa vorzugsweise die gebildeten und "liebevollen" Eltern.
Kinder brauchen auch den Erfahrungsaustausch mit ihren Peer-Groups, also Gleichaltrigen, um in der Entwicklung vorwärts zu kommen.
Und, mal im Ernst:
In welcher KiTa werden die Kiddies politisch involviert *lol*
Schon mal eine KiTa von innen gesehen?
Das Betreuungsgeld ist eine Wasse, die Mächteverhältnisse zu erhalten - weiter nichts!
Kaum ändern sich die
Kaum ändern sich die Machtverhältnisse zu Gunsten eines roten Gabriels, schon werden wieder sinnvolle Sachen zerschlagen. Ich will mein Kind nicht in eine Kita geben, sondern selbst erziehen. Ich fordere dafür auch die gleichen Bedingungen (Kostenerstattungen). Aber der Herr "Übersozialist" will ja schließlich alle beherrschen. Schon, oder erst Recht, bei den Kinder soll es anfangen.
Pfui, SPD; Ihr verkommt immer mehr von einer Arbeiterpartei zu einer sozialistischen Überwachungspartei. Und dank des grünen Anteils ist der Weg zum Überwachungsstaat sehr mit "guten" Vorsätzen gepflastert.
Was haben alle nur?
Was haben alle nur? Wir reden von KiTas! Also für Kinder UNTER 3 Jahren! Ich finde es befremdlich wenn Eltern ihre Kinder an fremde geben in dem Alter, Kontakt zu anderen Kindern kriegt man auch in Krabbelgruppen, nur ist die Mama da bei dem kleinen.
Ich würde mein Kinde unter keinen Umständen in eine KiTa geben, ich verdiene zwar nicht das meiste, aber dann schränken wir uns halt die 3 Jahre etwas ein bis meine Frau wieder arbeiten geht, das Betreuungsgeld würde da schon sehr helfen.
Diese idiotische Idee alle würden ihre kleinen kinder möglichst schnell irgendwo loswerden wollen...
Die SPD verdient das S in ihrem Namen schon lange nicht mehr.
AbseitsDesMains...HartAberWahr - Verfolgunswahn
Was Homeschooling und Co bewirken sieht man in den USA. Es ist schon ein seltsames Familien Bild wenn man aus Angst Kinder könnten sich mit anderen Ideen und Weltbildern infizieren liebe eine riesige Mauer um seine Familie baut. Niemand der in eine öffentliche Schule geht wird gleich zum SPD Wähler. Unser Rektor war damals CDU Kreisvorsizender. Es ist auch keine Fremdbetreute Familie wenn die Kinder mal 4 Stunden am Tag mit anderen Kindern spielen (es ist natürlich nicht ausgeschlossen das da Kindern von SPD Wählern dabei sind - OK). Ich weiss wirklich nicht ob sie mal in einer Kita waren. Von sozialistischer Gehirnwäsche ist da wenig zu spüren, sprich ihre Aussagen bleiben erst mal ein UNTERSTELLUNG. Man wird unserem Bildungssystem nicht gerecht wenn man es mit dem des Nazionalsoz oder Komunismus vergleicht. Vermutl. ist die Warscheinl. nach einem Kita SPD zu wählen geringer als nach Besuch der European Business Schoolbesuch CDU zu wählen.
@AbseitsdesMains
Kein Problem, es will sich niemand in ihre Familie einmischen. Sorgen sie selbst fuer ihre Familie und stellen sie keine Ansprueche !
Verschwörungstheoretiker
@HartAberWahr und AbseitsDesMains...
Wenn sie mal ein paar Monate zurückdenken, dann dürfte ihnen aufgefallen sein, dass ausser dem Landesfürsten aus Bayern niemand das Betreuungsgeld wollte. Es ist einem unsäglichen Kuhhandel innerhalb der Koalition geschuldet. Milliarden für den bayrischen Wahlkampf rauszuhauen ist unverantwortlich und hilft ausser Seehofer niemandem. Wenn der Bedarf an Kitaplätzen gedeckt ist und noch Geld übrig ist, dann sollte man über die Förderung von Familien nachdenken und auch handeln.
An die ersten beiden Kommentatoren
Jetzt mal abseits von irgendwelchem "Zuviel Staat"-Geschwafel:
Seid ihr euch gar nicht bewußt darüber, wem das Betreuungsgeld überhaupt nutzen wird? Letztendlich werden nämlich nur die Reichen in den Genuß kommen!
Die Durchschnittsfamilie aus der Mittelschicht wird es kaum in Anspruch nehmen können, da meist beide Elternteile arbeiten gehen. Da wird keiner von beiden zu Hause bleiben, um 100/150 € zu kassieren.
Arbeitslosen und Hartz IV-Empfängern wird es auch nichts nutzen, da denen das Geld auf ihre Leistung angerechnet wird.
Bleiben nur die gehobenen Schichten, wo ein Elternteil zu Hause bleiben kann!
Verweist jetzt bitte nicht auf die Großeltern, wo die Durchschnittsfamilien ihre Kinder tagsüber betreuen lassen könnten: Viele Großeltern wollen/können nicht, sind verstorben, wohnen zu weit weg etc.
Nein, Kitas für alle, das ist der einzig richtige Weg. Auch um die Sozialkompetenz der Kinder zu fördern!
@ AbseitsDes Mains-HartAber Wahr
Ihnen kann man nur sagen,schauen sie bitte mal über den Tellerrand.In den ganzen skandinavischen Raum werden Kinder in Tagesstätte betreut und das geht schon seid Jahren so.Und was hat das alles mit Sozialistischen Gedankengut zutun?Wir hängen mit der Bildung von Kleinkinder mehr als nur zurück,und schlechtes lernen sie da bestimmt nicht.Aber es ist ja auch einfacher Geld einzustecken und dann später alles auf die Schule abzuwälzen,denn wie heißt es doch so schön:Was Händchen nicht lernt,lernt Hans niemals mehr.
Zu viel Aufregung
Schlimm, dass es doch noch eine „konservative“, aber durchaus stattliche Minderheit gibt, die das Betreuungsgeld, gern Herdprämie genannt (blöder Begriff), für in Ordnung hält und vielleicht nicht mal CSU wählt. Als Ideal zu postulieren, indirekt, dass alle Kleinkinder nach dem 1. Geburtstag doch bitte (möglichst ganztags) in öffentlichen Einrichtungen zu leben haben, sollte schon hinterfragt werden dürfen!
Mütter, die ihre Kleinkinder u 3 selbst betreuen wollen, sind keine Kindesmisshandler, die dem Nachwuchs die „Bildung“ versagen.
Viele Familien haben gar keine andere Wahl als Kitas in Anspruch zu nehmen, der Ausbau von Kitas ist OK, wo Bedarf herrscht; in Einzelfällen sind Kitas auch sicher sinnvoll (bei Problemen) – aber daraus eine Doktrin zu machen und selbst-betreuenden Müttern die Anerkennung zu versagen: das ist für mich inakzeptabel.
Die Klage gegen das Betreuungsgeld hat vor allem eine Wirkung: Sie spielt Kita-Eltern gegen U3-Betreuungseltern aus. Danke dafür.
"Kein Blockieren um des Blockierens Willen"
Natürlich nicht. Das Blockieren hat schon einen Sinn, es geht schließlich um Wahlkampf. Leider (oder zum Glück? "nur") noch ein halbes Jahr lang.
@AbseitsDesMains
Ihre "Argumentation" kann ich nicht verstehen: Kindergärten und der Erziehungsauftrag darin haben mit Sozialismus nicht ansatzweise irgendetwas zu tun.
Des weiteren ist es so, dass Eltern Ihre Kinder ja schon zuhause erziehen können. Die Frage ist doch nur, ob der Staat dies finanziell fördern sollte, vor allem angesichts der Tatsache, dass noch nicht genügend Kita-Plätze da sind und dafür Geld benötigt wird.
Das Ganze ist also eine Frage von Prioritäten.
Übrigens:
Der Staat sind wir übrigens alle. Den Staat sollte man nur beschimpfen, wenn man gegen Zivilisation ist oder gehen den Gedanken einer Hochkultur.
Ich bin übrigens ein extremer Fan der sozialen Marktwirtschaft.
Wo ist das Problem?
Mit Kita-Plätzen werden diejenigen unterstützt, die gerne beruflich tätig sein wollen. Mit dem Betreuungsgeld jene, die ihre Kinder lieber selbst erziehen möchten. Damit haben Eltern die Wahlfreiheit zwischen 2 Optionen. Was ich jetzt nicht verstehe, ist das Schlechtmachen des Betreuungsgeldes. Die SPD lässt ja quasi nur die Kita-Option zu und vermindert daher die Freiheit von Eltern, während die Unionslösung jedem die Freiheit gibt, selbt zu entscheiden. Was genau ist jetzt daran verkehrt?
Umstrittene Kitas
Das jämmerlichste Thema der letzten Zeit ist die Blockade vom Betreuungsgeld. Die paar schwierigen Fälle zur Regel zu machen ist eine Sauerei. Als ob die normalen Bürger nicht die Mehrheit sind.
Warum geht es nicht endlich um die Erhöhung des Betreuungsgeldes? Aud die Summe, die der Staat in die Kitaplätze steckt? DAS wäre fair! Das wäre Wahlfreiheit. Und der normal gebildete Bürger würde so sicherlich eine bessere Kinderbetreuung hinbekommen als der Staat.
"Betreuungsgeld" stoppen!
Gabriel hat vollkommen recht, die Fernhalteprämie von Bildung, Charakterentwicklung und Umgang Gleichaltriger ist eine beispiellose Katastrophe in bildungs-, familien-, frauen- und integrationspolitischer Hinsicht. Wenn sich der Staat nicht in die Familien einmischen soll, warum lassen sich Eltern dann dafür vom Staat finanziell entschädigen? Keiner zwingt Eltern, ihr Kind in eine Betreuungseinrichtung zu geben. Wenn es angeblich ein Zeichen elterlicher Liebe sei, ihrem Kind Bildung vorzuenthalten, dann ist es geradezu unverschämt das Geld anzunehmen. Alleinerziehnde haben Sie in Ihrem konservativ-verklärten Familienbild natürlich nicht bedacht, die auf Kitas angewiesen sind, wie auch ärmere Familien.
Und mit dem Schreckgespenst des Sozialismus erschrecken Sie niemanden mehr. Kindergärten gab es bereits, da war an Staatssozialismus gar nicht zu denken. Blicken Sie gerade heute nach Frankreich, gewiss kein sozialistischer Staat, Kita-Betreuung ist dort selbstverständlich.
Mein 2.Kind ist vor kurzem
Mein 2.Kind ist vor kurzem geboren und es wird genau so wie die große Schwester erst mit ca. 3 Jahren in den Kindergarten geschickt. Betreuungsgeld hätten wir gerne mitgenommen, beeinflusst unsere Entscheidung dennoch nicht. Ich denke dass ein Rechtsanspruch auf Kita ab 3 völlig ausreichend wäre, denn erst dann fällt der Kündigungsschutz für die Mutter weg. Ich befürchte aber, dass genau der in absehbarer Zeit auf ein Jahr reduziert wird.
Wer sich die 1-2 Jährigen "Babys" in "ihrer" Kita angeschaut hat, der wird wissen wie hirnrissig der Gedanke ist, dass Kinder in diesem Alter von fremden Leuten gefördert werden können. Die Konsequenz sind vollverschissene Windeln, grünes Nasenschleim im Gesicht und überforderte, frustrierte Erzieherinnen, die keine Zeit mehr für die Vorschulkinder haben. Diese müssen aber wirklich gefördert werden.
Dass ein beschlossenes Gesetz wieder angepackt wird und u.U. gekippt wird zeigt wieder mal welche Planungssicherheit man bei unseren Regierung hat.
"Herdprämie"
Zunächst ist doch festzustellen, daß niemand gezwungen wird, sein Kind in eine Kita zu geben! Oder irre ich mich da etwa?
Wenn man also das Angebot eines Kita-Platzes freiwillig nicht in Anspruch nimmt, ist es doch geradezu absurd, daß man dafür noch Geld bekommt!
Man stelle sich einmal vor, es würde jeder für jedes staatliche Angebot, welches er nicht in Anspruch nimmt, noch mit Bargeld honoriert! Wohin sollte dann ein solcher Schwachsinn noch führen?
Ich glaube, daß sich die Befürworter des Betreuungsgeldes nur vor einer großen Klagewelle schützen wollen, denn es besteht ja ein Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für unter 3-jährige! Es ist doch abzusehen, daß keine ausreichende Zahl von Kita-Plätzen zur Verfügung stehen wird. Also kann jeder sein Kind in eine private Betreuung geben und und eine staatliche finanzielle Beteiligung an den Kosten einklagen. Es gibt bereits entsprechende Urteile!
Die Menschenrechte der UN_Charta besagt:
Artikel 12
"Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen".
Wie sich das mit solchen Regelungen gegen Elterngeld, der Schulpflichtszwang und ähnlicher politischer Bevormundung vertägt ist mir schleierhaft! Wenn man sich die lebensfremden Unterrichtsinhalte der Lehrpläne in Schulen anschaut, muss eigentlich jedes verantwortliche Elternpaar/teil fragen,ob Kinder in den heutigen Schulen noch gut ausgebildet werden. Vom Einfluss der Kirchen gegen Ethikunterricht mal ganz zu schweigen, was natürlich auch bereits in angeblich christlichen Kitas beginnt. Gerade in katholischen Einrichtungen möchte ich mein Kind nicht sehen.
Recht so!
Eltern eine Prämie dafür zu zahlen, dass diese ihrer originären Aufgabe der Kindererziehung nachkommen, ist ein neoliberaler Unsinn allererster Güte, die entsprechenden ideologischen Argumente müssen, wie wir sehen, dementsprechend auch dafür herhalten....!
Aufgabe des Staates ist es, den Eltern, die nicht die wirtschaftliche Freiheit haben, sich ganz und gar um die Kindererziehung zu kümmern, ein entsprechendes sozialstaatliches Angebot in Form von KiTa, Kindergärten und Ganztagsschulen zu machen, dass die Eltern annehmen können, wenn sie es denn wollen oder gar müssen... .
Damit dies realisiert werden kann, sind die entsprechenden Ressourcen zu bündeln und nicht kleckerweise als Bonbon an bestimmte Kreise völlig sinnfrei zu verschleudern- die Gattin von Prof. Dingsda braucht keine Prämie dafür, dass diese sowieso zu Hause bleibt....!
Eine gute Maßnahmen der SPD
Die Herdprämie wäre die erste staatliche Subvention, die dafür gezahlt wird, dass jemand eine staatliche Leistung NICHT in Anspruch nimmt.
Wenn man es genau betrachtet, ist die Herdprämie eine Art Ablasshandel des Staates. Er will sich damit von der Sünde freikaufen nicht genügend KITA-Plätze bereitstellen zu wollen (ich sage bewußt wollen, denn gekonnt hätte es der Staat).
Wer sein Kind nicht in eine KITA geben will, dem steht es frei sein Kind zu hause zu betreuen. Dafür gibt es Kindergeld und Kinderfreibeträge bei der Steuer und so denn ein Elternteil zuhause bleibt, eine günstigere Steuerklasse für den, der arbeitet. Da braucht es nicht noch eine zusätzliche Prämie, die weitere Verwaltungskosten verursacht.
Wenn man meint, man müsse das Kinderbekommen weiter fördern, dann hätte man das Kindergeld z.B. für Kinder unter 6 zu erhöhen können. Davon hätten dann alle (ausser ALGII Empfängern) etwas gehabt. Die Herdprämie ist nur für die Reicheren, denn die Ärmeren müssen arbeiten.
Uralter Spruch:
"Niemand braucht Sorge zu haben, dass wir nur um des Blockierens Willen Dinge im Bundesrat blockieren" - dazu fällt mir ein "Wer sich verteidigt, klagt sich an", ein Spruch, den es schon bei den alten Römern gab.
Was fällt mir dazu noch ein ? Ach ja: "Niemand will eine Mauer bauen".
Das Drama nimmt seinen Lauf.
@ all: Gabriel irrt hier: Betreuungsgeld wird gebraucht
Also dazu sage ich mal: Herr Gabriel irrt bei diesem Thema. Denn dieses Betreuungsgeld wird in der Tat gebraucht, da es in Deutschland mehr als 220.000 Kita-Plätze zu wenig gibt!!
Daher müssen viele Mütter ihre Kinder zu Hause erziehen und dafür fallen ebenn nun mal Kosten an. Und genau diese Kosten sollen über dieses Betreuungsgeld gedeckt werden.
Außerdem an alle hier auch noch mal der Hinweis auf Artikel6 GG:
http://dejure.org/gesetze/GG/6.html
Und dieser besagt, dass es in Deutschland keine Kita-Pflicht gibt und alle Eltern das Wahlrecht haben, wie sie ihre Kinder erziehen wollen! Lest dazu bitte mal ganz besonders die Absätze 1 bis 4 aus Artikel 6 GG!!
(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
"schön blöd, wenn sie die
"schön blöd, wenn sie die sich eröffnenden Gestaltungsmöglichkeiten nicht so schnell wie möglich nutzte."
und was haben die Gesellen in den letzten Jahren gemacht? Haben jedem Unfug der Regierungsbande Beihilfe im Bundestage geleistet. Jetzt sollen die auf einmal alles im Bundesrat blockieren, was sie im Bundestag mit abgesegnet haben?
Abschaffung von Betreuungsgeld verstößt gegen Artikel 6 GG
Hier noch für alle die übrigen Absätze aus Artikel 6 GG:
(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.
(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.
(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.
Damit würde Herr Gabriel mit der Abschaffung des Betreuungsgeldes sogar gegen diesen Artikel 6 GG verstoßen! Sorry Herr Gabriel, aber dieser Schuss geht nach hinten los! Es gibt keine Kita-Pflicht in Deutschland!!
Geld in sinnvolle Projekte investieren!
Rot/Grün hat jetzt mit den Linken in Brandenburg die absolute Mehrheit im Bundesrat. Die Opposition kann also jetzt eigene Gesetzesvorlagen einbringen, wie zum Beispiel die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes, die Heraufsetzung des Spitzensteuersatzes und die Vermögenssteuer einführen. Sie kann auch das völlig unsinnige Betreuungsgeld wieder abschaffen. Dieses eingesparte Geld kann viel besser in den Ausbau der Kinderbetreuung und in die Bildung unserer Kinder investiert werden. Wenn es im Bundesrat gelingt, eine konstruktive Politik durchzusetzen, dann ist auch ein Machtwechsel in Berlin im Herbst nicht mehr unwahrscheinlich. Frau Merkel muss sich also warm anziehen, wenn sie noch einmal, ohne die FDP, Bundeskanzlerin werden will.
Es geht um mein Geld, das in den Kitas verramscht wird.
Es geht um mein Geld, das in den Kitas verramscht wird. Damit mischt sich der Staat sehr wohl in meine (!) Familie ein. Denn würden dieser Anteil der Steuergelder nicht eingezogen und da rein fliessen, könnte ich es nutzen und die eigene (bessere) Förderung des Kindes sinnvoller erfolgen.
Kitas sind (meiner Meinung nach) ein Armutszeugnis der modernen Welt.
Von mir aus können Kitas und Betreuungsgeld abgeschafft werden ODER beide mit GLEICH hohen Beträgen staatlich gefördert werden! Alles andere ist eine Ungleichbehandlung und eröffnet keine Wahlfreiheit, sondern Verschiebung in eine der beiden Richtungen!
eine neue Sachlage?
was hat die absolute Bundesratsmehrheit jetzt eigentlich mit dem Betreuungsgeld zu tun? Gesetzesinitiativen kann die Opposition meines Wissens nach auch im Bundestag einbringen, außerdem ist das Betreuungseld als Bundesleistung nicht zustimmungspflichtig, kann mir also jemand erklären, was es mit der angeblich neuen Sachlage auf sich hat?
@ schlurie, altersimpel u.a.
Sie haben recht: Kinder in die KiTa zu schicken, ist keine Pflicht. ABER so lange es für kostenlose KiTa-Plätze keine adäquate Entsprechung gibt (die das Betreuungsgeld eigentlich sein sollte, obwohl es dafür viel zu niedrig angesetzt ist), sind doch alle Eltern schön blöd, die sich diese Förderung + ein zusätzliches Einkommen entgehen lassen, oder?
im Übrigen reicht es für die soziale Entwicklung völlig aus, wenn Kinder ab den dritten Lebensjahr in den KiGa gehen, vorher sind die Kinder nämlich erst einmal mit sich selbst beschäftigt und damit, eine Beziehung zu einer festen Bezugsperson aufzubauen (was ihnen dann entgeht, wenn sie abwechselnd von mehreren Personen erzogen werden...).
Wenn die SPD jetzt an das Betreuungsgeld
nicht heran geht wäre das so, als würde beim Handball die Mannschaft in Überzahl kein Tor werfen. Dort eine schwache Leistung, in der Politik ebenso.
Warum will das eigentlich keiner verstehen?
Es geht der SPD nicht drum, dass JEDER seine Kinder abgeben soll. Was für ein unsinn! Es geht nur darum, dass das eine System (Heimerziehung) nicht dem anderen (KiTa) gegenüber bessergestellt werden soll.
So einfach ist das. Auch MIT dem Stopp des Betreuungsgeldes wird es nicht mehr oder weniger viele Kitas geben, und es wird natürlich auch die Option weiterhin existieren die Kinder von zuhause aus zu betreuen.
@ dave_31
Schon wieder diese Leier: ich bin also eine Rabenmutter, weil ich meine 2jaehrige Tochter in eine Kita gebe (obwohl sie den Kontakt zu anderen Kindern sucht, sich dort sichtbar wohl fuehlt, und in ihrer Entwicklung schon einen Riesenschritt in ihrer Entwicklung nach vorne getan hat). Meinen Sie etwa "bessere" Eltern zu sein, weil sie ihr Kind zwanghaft auf ihrem Schoss festhalten??
Wann hoert in Deutschland endlich diese Bevormundung auf?! Eltern, die ihre Kinder in die KiTa geben, sind keine Rabeneltern, und lieben ihre Kinder genau so wie diejenigen, die mit ihren Kindern daheimbleiben.
Mangel an Verständnis
Das war kein guter Kommentar. Denn, mit einer gewissen Engstirnigkeit versucht hier jemand Cent gegen Cent aufzurechnen und übersieht da so ganz nebenbei das Wohl der Kinder und die Probleme der Eltern. Die Kinder, weil er noch nie davon hörte, dass Kinder mit Kindern lernen sich als Mitglieder einer sozialen Gruppe zu verstehen.
Die Eltern, die sich außerstande sehen, ihr eigenes Einkommen zu schaffen.
Natürlich kann und soll der Staat nicht immer entscheiden, wo und wie ein Kind erzogen wird. Das war auch nie die Absicht. Auf extremes Drängen der Eltern
erst wurde beschlossen, dass jedes Kind ein Recht auf eine KITA-Platz haben soll. Dieses Recht wurde verankert. Daraus wurde nie ein Anspruch in € und Cent.
Nur die Verwirklichung hinkte dem Rechtsanspruch hinterher. Es scheint, dass nicht genügend Mittel zur Verfügung standen, diese KITA`s zur Verfügung zu stellen.
Und jetzt kam der billige Ausweg. Man bot den Eltern Geld, damit Sie auf den Anspruch verzichteten.
Der Rest ist Polemik
Kostenerstattung?
Wofür denn wenn Sie ihr Kind zu Hause erziehen? Wollen Sie etwa auch noch die eingesparten Kitabeiträge, welche andere Eltern bezahlen, zusätzlich erstattet bekommen? Vielleicht auch noch die eingesparte Subvention fürs Mittagessen?
Wenn Eltern entscheiden zu Hause zu bleiben und ihre Kinder dort zu erziehen und die Zeit mit ihnen zu geniessen dann ist es die freie Entscheidung der Eltern welche keine zusätzlichen Anreize verdient!
Oder bekommen etwa Eltern welche es sich definitiv nicht leisten können zu Hause zu bleiben zur Kinderbetreuung eine Art Schmerzensgeld dafür, dass diese Eltern dann zahlen ( Steuern ) um denen, die ihre Kinder zu Hause behalten die 150 Euro zu finanzieren ?
Man ist gespannt!
Ich finde es gar nicht so schlecht dass im Bundesrat jetzt andere Mehrheitsverhältnisse herrschen. Damit müssen die Parteien enger zusammen arbeiten.
Als Wähler finde ich es schwer mit der ganzen Taktiererei noch durchzusteigen bzw. mich eindeutig einer Partei anzuschließen: so finde ich haben sowohl CDU, SPD und auch die Grünen gleichermaßen gute als auch aberwitzige Ansätze um Probleme zu lösen: dass rot-grün versucht das Betreuungsgeld aufzuhalten findet meinen Zuspruch, genauso wie die Einführung eines moderaten, flächendeckend Mindestlohns.
Die SPD kann es sich nicht leisten zu blockieren, sie bewegt sich auf sehr dünnem Eis und muß unter Beweis stellen dass man sie als verantwortungsbewußte Partei wahrnimmt. Dagegen muß man aber auch nicht alle "Flausen" durchgehen lassen die sich rot-grün in den Kopf gesetzt hat (Verweigerung Zustimmung zur Minderung der kalten Progression etc.!). Man darf also gespannt sein...
@chewie
genauso ist es!
Das Betreuungsgeld ist ein Geschenk für die Eltern, die es sich ohnehin leisten können Zuhause zu bleiben. Diese Eltern sind auf das Betreuungsgeld nicht angewiesen. Die Besserverdienenden profitieren bereits von dem Kinderfreibetrag. Dieser ist nämlich bei höherem Einkommen günstiger als das Kindergeld.
Investiert das Geld für die Herdprämie in Kita-Plätze (künftiger Rechtsanspruch). Viele junge Eltern haben nämlich nach Ablauf der Elternzeit ein Betreuungsproblem, weil sie wieder arbeiten gehen müssen.
Nur zwei Antworten
@Fat Freddys Cat: „Kein Problem, es will sich niemand in ihre Familie einmischen. Sorgen sie selbst fuer ihre Familie und stellen sie keine Ansprueche!“ Das ist nicht konsequent gedacht. Dann muss ich als Steuerzahler auch die Kitas für U3 nicht unterstützen, weil die betroffenen Familien „für sich selbst sorgen“ sollen? Wer Betreuungsgeld in Anspruch nimmt, stellt Ansprüche – wer sich die Kita mit finanzieren lässt, stellt keine? Es geht genau um die Tatsache, dass Kitaeltern ja durchaus vom Staat viel Geld bekommen (was ich auch gut finde!); vielleicht sollte man es ihnen bar auszahlen, damit es allen bewusst wird.
@AlterSimpel: „Niemand wird verpflichtet, den Nachwuchs dem Staat anzuvertrauen.“ Faktisch nicht – ABER der Spruch, „das Geld solle nicht für Dinge ausgegeben werden, die eher dazu führen, dass Kinder schlechter ausgebildet werden," (Gabriel) beinhaltet indirekt doch klar die Wertung/Empfehlung, dass (U3-)Kitas besser als Eltern sind, der Staat pauschal kompetenter ist
Bedarf an Betreuungsgeld
ich selber bin Vater und kann dazu nur den Kopf schütteln. wie haben es unsere eltern gemacht? gab es da solange elternzeit? gab es da soviel geld dafür? gab es ein betreuungsgeld? ich kann mich nicht erinnern! man reduziert das ganze immer nur aufs geld! mit dem geld kann man sicher viele andere dinge machen - für alle Kinder - und nicht nur für die Kinder welche zu hause erzogen und/ oder betreut werden. man überlege sich die höhe des betrages geht nur an einzelfamilien/ kinder statt diesen betrag wirklich der allgemeinheit zu geben. es zahlen alle für nur ein paar leutchen. doofes Parteiengeplänkel - erinnert mich an die fdp und die hoteliergeschichte. sorry aber dieses geld bringt niemanden weiter - im gegenteil es muss finanziert werden und es eröffnet die möglichkeit die fehlenden betreuungsmöglichkeiten damit zu rechtfertigen - ach sie haben keinen kitaplatz ? dann bleiben sie doch zu hause .... ich könnte brechen
Polemisierende Berichterstattung >> Eingeschränkte Diskussion
Vor einigen Wochen lief im DLF ein Feature zum Thema. Von den befragten Eltern sprachen sich -im Gegensatz zur publizierten Meinung- ca. 50% für das Betreuungsgeld aus, und hätten es auch gerne angenommen.
Betreuungsgeld "ja oder nein" ist für mich eine Frage der Gerechtigkeit und Eigenverantwortung - offenbar nicht mehr ganz zeitgemäße Werte.
Folgt man der aktuellen Diskussion ist "Kita gut und Familie schlecht".
Ich verzichte(te) auf irgendeine Bewertung dazu, sondern sage nur, dass die Optionen der Kinderbetreuung gleich behandelt werden müssen. Während heute bei Kommunen die Kitas einer der größten Kostenblöcke sind, bekommen "Heimerzieher" nichts. Das ist ungerecht, nimmt Entscheidungsfreiheit und gewöhnt Bürger an den allumsorgenden Staat.
Insofern ist das Angebot des Betreuungsgeld, das genauso wenig eine Pflicht zur Annahme nach sich zieht, wie ein Kindergartenplatz, ein Minimalgebot der Fairness.
freie Entscheidung
auch die SPD läßt jedem die Wahl - nur will sie dafür nicht extra bezahlen! sie können doch bisher auch ihr kind zu hause behalten - bekommen eben nur kein geld dafür - wo ist das problem?
KITA´s für Alle
Das alles kann ich mittragen. Dazu kommen allerdings noch weitere Nutznießer. Ein relativ großer Teil unserer Bevölkerung, deren Kinder unverhältnismäßig oft in der Schule durch mangelnde Kenntnis der deutschen Sprache auffallen oder sogar durch Mängel in der Sozialkompetenz
beansprucht keine KITA`s oder Kindergärten.
Da macht das Betreuungsgeld keinerlei Sinn.
Wenn überhaupt, sollte es nur gezahlt werden gegen den Nachweis des Besuchs von KITA`s oder Kindergärten.
Das wäre etwas zum Nutzen der Kinder, zum Nutzen der Schulen und zum Nutzen der ganzen Bevölkerung.
Es wäre ein wahrer Bärendienst an den Kindern, wenn es möglich wäre, einen finanziellen Vorteil daraus zu ziehen, die Kinder noch mehr dem deutschen sozialen Umfeld zu entziehen.
Nein, KITA`s für alle, unter Umständen sogar als Pflicht.
Die gefürchtete Blockade
Wenn die vielseits gefürchtete Blockadehaltung der SPD so ausssieht: Her mit der Blockade!
Die SPD war vorher dagegen, sie ist jetzt dagegen, und ein gute Teil der Bevölkerung ist auch dagegen. Es ist nur recht und billig, wenn die SPD die Macht, die ihr die Wähler geben, nutzt.
@ ms1963
"Mit Kita-Plätzen werden diejenigen unterstützt, die gerne beruflich tätig sein wollen. Mit dem Betreuungsgeld jene, die ihre Kinder lieber selbst erziehen möchten. Damit haben Eltern die Wahlfreiheit zwischen 2 Optionen."
Um das Problem aufzuzeigen, übertrage ich es auf ein anderes Thema:
Der städtische ÖPNV wird staatlich unterstützt (so wie Kita und Kiga), die Nutzer des ÖPNV bezahlen nur einen bestimmten Teil an den tatsächlich entstehenden Kosten. Nehmen wir an, Sie wollen gar keinen ÖPNV nutzen, weil Sie lieber Fahrrad oder Auto fahren oder zu Fuß gehen. Wollen Sie, weil Sie eine geförderte Leistung des Staates nicht in Anspruch nehmen, eine Ersatzleistung haben? Sprich: Geld für Fahrrad fahren?
Die staatliche, kirchliche oder privatwirtschaftliche Betreuung von Kindern ist ein Angebot, das man nutzen kann, wenn man das Angebot für gut befindet (und einen Platz bekommt). Eine Ersatzleistung anzubieten, weil man das Angebot nicht annimmt, ist schlicht Unsinn.
@tamarixz: Menschenrecht?
Seit wann ist die Herdprämie "Menschenrecht" laut UN-Charta?!?
@MatthiasS: "mein Geld .. das in den Kitas verramscht wird"
Dann hätte ich aber auch gerne die Tausender zurück, die ich für andere Leute Straßen, Parkplätze und Abwrackprämien bezahlt habe! Das ist eine ganz klare Benachteiligung autofreier Bürger.
Und wer keine Kinder hat, bekommt der dann auch die ungenutzten Kitakosten (und natürlich auch noch die für Schulen etc.) zurück?
@Linuxpinguin: Erziehung "ihnen [Eltern] obliegende Pflicht."
Eben.
@agora
Ich denke nicht das ich sie als solche bezeichnet habe.
Mein Sohn spielt auch gerne mit anderen Kindern, deswegen gehen wir mit ihm in die Krabbelgruppe, trinken mit anderen Eltern ein paar Kaffee und schauen den zwergen beim spielen zu.
Hätte ich diese Möglichkeit nicht wäre mein Sohn bei seinen Großeltern, da ich einer Kita nunmal nicht zutraue mein Kind ordentlich zu versorgen.
Es mag immer Fälle geben in denen die Kita die einzige Möglichkeit ist, wenn es aber andere Möglichkeiten gibt
habe ich da nunmal kein Verständnis für, Kindergarten mit 3 Jahren ist das richtige Alter in meinen Augen.
@agora
ich stimme ihnen sowas von zu !! Mein Sohn hat autistische Züge, ich denke , wäre er nicht in einer normalen Kita, unter altersgleichen gross geworden, wäre er in seiner Entwicklung nie so weit gekommen wie er jetzt ist.
Wir als Eltern können ihm halt nicht den Umgang mit anderen Kindern " simulieren" , sei es im sozialverhalten, den motorischen und sprachlichen können. Klar wäre eine " Krabbelgruppe" auch möglich gewesen, aber da sind die Eltern meist dabei, und wenn sich 2 Kinder mal in die Haare bekommen, warum auch immer, wird gleich eingeschritten, wie sollen die Kinder lernen mit Erfolg/ Misserfolg, sich durchzusetzen umgehen können?
DLF
... und wer hört den DLF und nimmt demzufolge an deren Umfragen teil?
RICHTIG: die "besseren" Schichten, wo ohnehin meist das eine Einkommen reicht und ein Elternteil zuhause bleibt!
*kopfschüttel*
DLF-Umfragen sind alles andere als Repräsentativ!
22. Januar 2013 - 12:47 — ms1963
"Die SPD lässt ja quasi nur die Kita-Option zu und vermindert daher die Freiheit von Eltern, während die Unionslösung jedem die Freiheit gibt, selbt zu entscheiden. Was genau ist jetzt daran verkehrt?"
Verkehrt ist, dass der status quo mit milliardenförderungen verändert werden soll um Wahlkampf in einem einzigen Bundesland zu machen. Ich kenne in meinem Umkreis genug Eltern, die keinen KiTa Platz genutzt haben und dennoch der Meinung sind, dass die Herdprämie Unsinn ist.
Wer erhält die denn überhaupt? H4ler? Nö, Die arbeitende Mittelschicht? Ja klar, wenn Frau(Mann) auf ein Monatliches Gehalt verzichtet tun 100Eur wirklich gut.. also wer bekommt es? Höherverdienende bei denen es eh egal ist, ob der zweite Partner arbeitet - und davon gibt es a) nicht mehr viele und b) ist es zu teuer nur für die paar Elternpaare.
Dann lieber wie jetzt: Freie Entscheidung, ohne beeinflussung durch Geldgeschenke.
Wer kann mir die Grafik von dimap erklären?
Was bedeutet "grau": Neutral (Schwarz-Rot) ??
Vor und nach der Wahl auf 18?
Blockade gut...
Betreuungsgeld ist Schwachsinn, man hätte einfach das Kindergeld um 100€ erhöhen können für unter 3 Jährige und damit hätte man es auch geschafft.
Dabei hätte man auch gleich die ganze Bürokratie, die nun nötig ist, vermeiden können.
Aber das wäre ja faire Familienpolitik für alle und das hat die Macher vom Betreuungsgeld nicht tangiert...es ging ums Klientel und dieses spricht jetzt von sozialistischen Gedanken, wenn man dieses selektive Verbessern mancher Familien, statt aller, anprangert.
Eine Blockade des Betreuungsgeldes begrüsse ich, es muss geändert werden, denn es ist unfair. Es begünstigt nur Familien die auf das zweite Einkommen verzichten können, Familien die auf das zweite Einkommen angewiesen sind hilft es nicht, weil sie, selbst wenn sie wollten, nicht genug finanziellen Spielraum haben, damit ein Partner zu Hause bleiben kann. Stattdessen zahlen sie noch für die nötige KiTa drauf...
Also jetzt wirds langsam lächerlich
1.
Es ist doch mehr als erstaunlich, wie auf einmal die Verfassung bemüht wird. Aus dem Recht der Eltern, über die Art und Weise zu bestimmen, wie ihre Kinder erzogen werden, wird jetzt plötzlich die Pflicht des Staates, ihnen Geld zu bezahlen, wenn sie sie nicht in den Kindergarten schicken, andernfalls fühlt man sich in seinen Grundrechten eingeschränkt. Hallo???
2.
Es droht die Gefahr, dass Kinder, welche dadurch quasi in KiTas zwangsinterniert werden, einer sozialistischen (kommunistischen, stalinistischen, Archipel-Gulag-gleichen, maoistischen, teuflischen???) Erziehungsmaschinerie anheim gegeben werden, um sie dort zu knechten, zu verrohen und zu verdummen! Ja meine Güte! Ich war in einem Kindergarten. Und ehrlich, bis heute ist kein Lenin, kein Castro und kein PolPoth aus mir geworden.
@kuerbis
"Neutral" sind die Bundesländer, die von einer Großen Koalition regiert werden. Die müssen sich, weil man die Stimmen pro Bundesland nicht aufteilen kann, eintscheiden, ob sie für Schwarz oder Rot stimmen oder sich enthalten. Sie sind also für Schwarz bzw. Rot kein "verlässlicher" Partner, wenn man mal die üblichen Eigeninteressen der jeweiligen Länder ignoriert.
Es gab ja auch schon genug Themen, bei denen z.B. schwarze Bundesländer trotz ihrer Regierung gegen CDU-Gesetze des Bundestages gestimmt haben.
@MyNung
Also müssen die Autofreinen Bürger auch KfZ-Steuer zahlen und die Haufen Steuer die auf Benzin und Disel sind? Wusste ich gar nicht.
@Linuxpinguin
"Damit würde Herr Gabriel mit der Abschaffung des Betreuungsgeldes sogar gegen diesen Artikel 6 GG verstoßen! Sorry Herr Gabriel, aber dieser Schuss geht nach hinten los! Es gibt keine Kita-Pflicht in Deutschland!!"
Wenn ich sie jetzt um eine Erklärung bitte, warum denn die Abschaffung dieses selektiven finanziellen Zuschusses für manche Familien gegen den Artikel verstösst, rezitieren sie ihn dann noch einmal oder können sie eine plausible Begründung für einen Rechtsbruch geben, denn in diesem Artikel steht kein Recht auf Betreuungsgeld...
...eigentlich tangieren KiTa diesen Artikel auch nicht, denn wie sie schon sagten es gibt keine KiTa Pflicht und damit auch keinen Zwang auf Familien sich von ihren Kindern zu trennen...
...sie basteln sich hier etwas zusammen was nichts mit einander zutun hat.
@14:28 — Syffax
Es war keine Umfrage. Die Reporter inerviewten quer durch D Eltern. Da die Anzahl der Befragten, trotz des Versuchs einen Querschnitt durch die Bevölkerungsgruppen hinzubekommen, natürlich gering war, kann der Beitrag auch nicht repräsentativ gewesen sein.
Dennoch war es ein interessantes Streiflicht, das im Gegensatz zum marktschreierischen politischen Disput ein vermutlich realistisches Bild lieferte.
Einen Beitrag (hier des DLF) einzuordnen, wahrscheinlich ohne ihn gehört zu haben, ist nicht seriös.
Abgesehen davon höre ich gelegentlich DLF obwohl meine Frau arbeitet.
Darf ich das jetzt nicht mehr?
*kopfschüttel*
@frosthorn
Es geht hier um KiTa also Kindertagesstätte für unter 3 jährigen nicht um Kindergärten ab 3 Jahren.
Betreuung in der Kita für unter 3jährige
ist normalerweise eine eigenständige Einrichtung mit einem ganz anderen Betreuungsschlüssel und einer anderen Ausbildung: neben frühkindlicher Pädagogik müssen Baby- und Kleinkindpflege einschließlich der Fähigkeit zur rechtzeigigen Erkennung von anbahnenden Krankheiten, wie auch vorliegender Entwicklungsdefizite oder Missbildungen/Fehlbildungen.
Eine so top ausgebildete Kleinkindf+pflegerin, die außerdem niemals allein mit einer anvertrauten Gruppe sein darf, ist sogar mehr zuzutrauen als den normalerweise völlig unbedarften Müttern! Solche Kinderpflegerinnen könnten ein frühes Regulativ für Falschentwicklungen in der Kleinkindphase sein. Dafür würden auch schon 3-4 h täglich, oder 2-3 wöchentlich reichen.
Da Kinder bis zum Alter von 3 schon alles für ihre Zukunft angelegt bekommen müssen, geht eben so viel schief in D.
Deshalb ist Btrgeld verfassungwidrig, es dient nicht dem Wohl der Allgemeinheit, eine kita schon, um endlich gesell.Versagen vorbeugen zu können.
Lebensstandard einschränken!
Viele Familien schränken ihren Lebensstandard erheblich ein, wenn Kinder im Anmarsch sind. Die Prioritäten im Leben verschieben sich dann. Insofern kommen viele Familien aus der Mittelschicht finanziell halbwegs über die Runden, wenn sich (meist) die Mutter in den ersten Lebensjahren um die Säuglinge bzw. Kleinkinder kümmert. Die geplanten 150,- sind da durchaus hilfreich. In jedem Fall aber gerecht.
In den meisten Fällen steht bei den "KITA-Familien" der Konsum und der Lifestyle als Wert sehr hoch. Sie kommen halt zu einer anderen Abwägung und Gewichtung zwischen Luxus und Familienglück. Es sind doch eher wenige Familien, in denen der KITA-Platz tatsächlich zwingend notwendig ist. Es ist vielmehr die mangelnde Bereitschaft zum Verzicht!
Das gerade dies gefördert wir - der konsumierende uniforme Zeitgeist -, statt sich bescheidende, wertebewusste und idealistische Eltern ist doch widersinnig.
@HartAberWahr schon mal Untersuchungen in Schweden
gelesen? Hier hat ein ähnliches "Betreuungsgeld dazu geführt, dass gerade die Familien mit wenig Einkommen ihre Kinder nicht mehr in den Kindergarten geben. Spart man doch doppelt: Gebühren für den Kindergarten und zudem bekommt man noch Geld oben drauf.
Jemand, der genug Geld hat, verzichtet eher auf den für ihn kleinen Betrag.
Die Folge ist, dass Kinder, die oft schon von Haus aus benachteiligt sind, in noch geringerem Umfang in den Kindergarten geschickt werden, wo zumindest einem kleinen Teil der Benachteiligung entgegengewirkt werden kann. (Sprachentwicklung, soziale Kompetenz, Gewaltprävention, ...)
Und: Warum braucht etwa ein Multimillionär, der über Hauspersonal und private Tagesmutter verfügt oben drauf noch eine steuerliche Unterstützung?
Herdprämie
Also ich studiere jetzt seit fast nem Jahr in Schweden (und ich würde mal behaupten das Land ist uns kuturell in nahezu jeder Hinsicht SEHR ähnlich). Hier ist es das normalste von der Welt das Kinder sehr früh in Tagesstätten gehen wenn denn beide Eltern arbeiten. Dies schadet weder der Wirtschaft noch der familiären Bindung und siehe da, es gibt hier verhältnismäßig mehr Kinder (während Dt. etwa bei 1,3 Kinder pro Frau rumdümpelt sind es hier fast 1,6 und damit ca. 30% mehr).
Wenn man mit schwedischen Studenten spricht, ist es für die das normalste von der Welt in den nächsten 5-10 Jahren Kinder in der Lebensplanung zu haben. Bei deutschen Studentinnen (insbesondere) kommt viel häufiger die Antwort, dass man dann ja mindestens 5 Jahre komplett aus der Karriere raus ist und dass sowas daher nicht so unbedingt gewünscht ist.
für @Daddy Kostenerstattung - und für mich auch!
1. Sie wollen also Geld dafür, dass Sie ein staatliches Angebot NICHT in Anspruch nehmen?
Ich auch! Ich war schon seit Jahren nicht in der staatlich geförderten Oper, habe schon seit Jahren das staatlich geförderte Schwimmbad nicht besucht und bin auch noch nicht so alt, dass ich in einem staatlich gefördertes Altenheim wohne.
Das dürften doch mindestens 600 EURO Entschädigung (wegen der Kostenerstattung) wert sein!
2. Was bitte hat eine KiTa mit Sozialismus und staatlicher Indoktrination zu tuen? Waren sie schon in einer KiTA oder haben dort gearbeitet? Ich kann ihnen versichern, das ist mitnichten so.
3. Es zwingt Sie keiner, Ihre Kinder in die KiTa zu bringen. (Sie müssen ja auch nicht in die Oper).
@eli - Traumwelt?
Soweit die schöne Theorie!
Ah und wo in ihrem Keller verstecken sie 20.000 dieser "Top ausgebildetetn" Erzieher?
Masse statt klasse wird auch hier wieder siegen!
Oder glauben Sie ersthaft unsere Fam. Ministerin wird jetzt spontan einen wirklich umsetzbaren Plan zur Ausbildung von 20.000 Erziehern vorlegen?
Wird sie nicht, und schon werden irgendwelche Notmaßnahmen greifen, oder die Personalstärke wird reduziert.
Mal davon abgesehen das ich in meinem berufsleben von unfähigen "Fachleuten" nur so umgeben bin.
Nur weil auf irgendeinem Wisch steht das jemand alles nötige weiß muss das nicht heißen das die Person das auch anwenden kann.
Und von wegen sozialer Entwicklung, mit 3 reicht vollkommen, ein Kind soll auch lernen das seine familie immer für ihn da ist!
Erziehungsgeld: 2 (zugegeben extreme) Beispiele.
1.) Als meine Tochter geboren wurde, war längst klar, ich werde für sie und meinen Stiefsohn zuhause bleiben.
Meine Kinder haben eine ausgewogene Erziehung genossen (ich selbst bin u.a. Pädagoge).
Meine Ex-Frau verdiente genug, das Erziehungsgeld hätten wir aber trotzdem genommen (ich bin ja nicht blöd).
2.) Als meine Tochter größer war, hab ich einen Teilzeitjob für die ambulante Jugend- und Familienhilfe angenommen.
Mein erster Arbeitstag war der 11.09.2001. Im Haushalt waren anwesend: Die Mutter/Großmutter von einem 3 jährigen Zwillingspäärchen, und einem 1/2jährigen Kleinkind, Mama/Oma (41) saß um 7Uhr mit einem Glas Schnaps in der Küche, die Kleinen sahen sich auf MTV den Trailer des WTC-Attentats an (immer wieder, es war 'ne Schleife).
Für diese beiden Formen der Betreuung zahlen wir Erziehungsgeld?
Fördert einkommensschwache Familien durch die Befreiung von Kita und Kiga-Gebühren, Musikschule, Sportverein, Bibliotheksgebühren, alles andere ist Unfug.
Gruß, zopf.
@15:14 — Hugomauser - Schweden
dass gerade die Familien mit wenig Einkommen ihre Kinder nicht mehr in den Kindergarten geben
Die Studie kenne ich rudimentär. U.a. aus dem von mir angesprochenen DLF Beitrag. Soweit ich mich entsinne, waren es ca. 25-30% der Familien mit geringem Einkommen, die den Besuch der Kita zugunsten der Geldannahme ausschlugen. Mithin eine deutliche Minderheit, die es nicht rechtfertigt einer ganzen Bevölkerung ein Erziehungsmodell zu oktroyieren und Wahlfreiheit und Gleichstellung zu nehmen.
Und: Warum braucht etwa ein Multimillionär, der über Hauspersonal und private Tagesmutter verfügt oben drauf noch eine steuerliche Unterstützung?
Vielleicht weil der Multimillionär deutlich überproportional zum Steueraufkommen beiträgt und auch das Gefühl haben soll, dass sein Kind der Gesellschaft etwas wert ist?
@AbseitsDesMains: "150,- kann man da brauchen"
Aha, da kommen wir der Sache ja schon näher: der Plan ist, Eltern dazu zu bringen, auf den KiTa-Platz zu verzichten, indem man ihnen Geld anbietem, das sie (natürlich) brauchen können.
Und schon sehen gewisse konservative Kreise ihr idyllisches Familienbild bestätigt... Sorry, das ist keine Familienpolitik - es ist biederste Ideologie aus der erzkonservativen Ecke!
@ 15:27 — Hugomauser
Ihre Argumentation ist im Kern richtig, wird aber bei Fortführung die Fraktion der Selbstentmündigungsbefürworter in Rage bringen, denn:
Wäre es nicht fairer Opern-, Kita oder Schwimmbadpreise zu erhöhen, um dafür Steuern zu senken, oder Bemessungsgrenzen/Freibeträge zu erhöhen?
Warum soll man erst dem Staat Geld geben, das dieser dann via Bürokratie gnädigst als Subvention an die Bürger zurückreicht?
Warum soll man nicht soweit als möglich und vertretbar selbst Herr über seine Angelegenheiten sein?
Nur damit Politiker eine Daseinsberechtigung und Verfügungsmasse haben?
herr linuxpinguin
Hätten Sie doch mal die Güte, sich hier nicht als Verfassungsrichter aufzuspielen!
Dazu fehlt Ihnen sehr offensichtlich jegliche Qualifikation. Überlassen Sie die Bewertung über verfassungswidrig oder nicht einfach mal den dafür zuständigen und kompetenten Richtern.
Oh Gott!
Doppelte Staatsbürgerschaft? wo gibts denn sowas?
Heisst es, dass ich als Deutscher auch ruhig Schweizer od. Australier werden darf samt deren Rechte? Eben nicht ... den Vorteil haben dadurch nicht Deutsche (Deutsche wählen den Bundestag) sondern Einwanderer.
Mit der doppelten Staatsbürgerschaft will man nur eines: SPD-nahe Wähler gewinnen.
Gabriel: "wo wir den größten Bedarf haben, beim Ausbau der Kindertagesstätten" also ich persönlich hab keinen Bedarf an Kita-Plätzen, die über 1.000 Euro pro Monat kosten. Wenn ich ab wert darauf lege meine Kinder daheim zu erziehen und darauf ein ein Einkommen verzichte, weil mir eben die persönliche Erziehung wichtig ist, dann wäre eine kleine finanzielle Entschädigung nur recht.
Und Gabriel geht es doch nicht um 2 Mrd ... was ist das heutzutage schon noch? es geht um sozialisitische Politik a la "Kinder weg von zuhause und in staatl. Einrichtungen".
re hartaberwahr
"Wäre es nicht fairer Opern-, Kita oder Schwimmbadpreise zu erhöhen, um dafür Steuern zu senken, oder Bemessungsgrenzen/Freibeträge zu erhöhen?"
In Ihrem Denken kommen wohl nur Familien mit mindestens 5000 Euro netto im Monat vor. Oder mehr.
Übrigens sind denen die Schwimmbad- und Kitapreise sowieso egal. Die haben einen Pool im Garten und ein Kindermädchen im Haus.
Unwürdig
Unwürdig sind manche Aussagen, die gegen Familien und Frauen hetzen, die gegen Kitas sind.
Das hat nichts mit erzkonservativ oder sonst was zu tun. Ich kann beide Entscheidungen verstehen.
Und von wg. "rauskaufen": wo fehlden denn am meisten Kitas? Das sind rote Bundesländer
@dave_31: Ich freue mich wirklich für sie
Ich freue mich wirklich für sie, dass sie es sich leisten können zu Hause zu bleiben und gemütlich Kaffee zu trinken, während ihr Sohn spielt. Aber finden sie es nicht auch etwas unverschämt dafür sogar noch bezahlt werden zu wollen?
Andere Eltern müssen arbeiten, selbst wenn sie vielleicht gerne bei ihren Kindern wären und daran ändert dieses Taschengeld bestimmt nichts. Deshalb finde ich es gut, dass Kitas vom Staat gefördert werden, sonst stünden viele Familien vor einer unlösbaren Situation.
Ob nun Selbst- oder Fremdbetreuung, beides hat Vor- und Nachteile für Kind und Familie und Wahlfreiheit ist hier wichtig. Deshalb sehe ich es eher kritisch denen die zu Hause bei ihren Kindern bleiben dürfen, direkt Geld zukommen zu lassen und jenen nicht, die arbeiten gehen und nachmittags noch die gleichen Kosten und Hausarbeit zu leisten haben.
Ihre Sorge ihr Sohn würde nicht lernen, dass sie immer für ihn da sind, halte ich für übertrieben, Kitas sind wie Großeltern kein 24h/7d-Internat.
Bundesrat?
Was hat sich eigentlich durch die neue Situation im Bundesrat geändert? Die Rot-Grünen können jetzt gesetztesinitiativen im Bundesrat einbringen... Na und? Das können sie auch schon jetzt im Bundestag, geändert hat sich also nichts. Das hört sich doch alles stark nach Aktionismus an!
Auch kann der Bundesrat kein Gesetz des Bundestags blockieren, wer mal in unser GG geschaut hat der weiß das der Bundestag mit der Kanzlermehrheit einen Einspruch des Bundesrates überstimmen kann.
Aber diese "Wir werden jetzt über den Bundesrat Politik machen" Tour von der SPD ist doch alles Augenwischerei... Und den meisten (hier) fällt das nichtmal auf, schade...
@ 15:28 — dave_31 nicht soziale Kompetenz gemeint!
Es ist weniger die vielbeschworene soziale Kompetenz sondern die Intelligenzentwicklung!!!!! Deshalb mein Hinweis auf gut ausgebildete Kleinkindpädagoge/in!!! Denn an der richtigen Herausforderung für die Kleinen hapert es doch oft in den gerade als bildungsfern angesehenen Schichten!!!
Jede ordentlich ausgebildete Kleinkindpädagin' weiß einen kleinen Steppke sinnvoll zu beschäftigen, und kann trotzdem auch Sicherheit, Geborgenheit und Liebe zum Kind vermitteln.
Bei manchen Verfechtern des nur Zuhause Erziehens spielt wohl auch eine Menge "Eifersucht" auf eine weitere Bezugsperson mit eine Rolle, statt es zu begrüßen, sein Kind nicht gefühlsmäßig allein von ihm abhängig zu machen!
Niemand fordert das Abgebens des Kindes für einen ganzen langen Tag, oder gar die ganze Woche wie in ehemaligen DDR-Krippen.
Ich als Mutter weiß davon ein Lied zu singen, nicht nur die Berufskarriere dranzugeben, sondern das Gefängnis Kleinkind zuhause erlebt zu haben! Krabbelgruppen waren eine Flucht!!
@Forum
Nach Studium vieler Kommentare bekam ich das Gefühl, der Tagesschau-Artikel handle nur von Gabriels Absicht, das Betreuungsgeld zu stoppen.
Zu den Themen Mindestlohn und doppelter Staatsbürgerschaft scheint hier kaum jemand eine Meinung zu haben. Dabei wären diese Themen ebenso wichtig wie das o. g.
Gruß, Klako
@HartAberWahr
"Und: Warum braucht etwa ein Multimillionär, der über Hauspersonal und private Tagesmutter verfügt oben drauf noch eine steuerliche Unterstützung?
Vielleicht weil der Multimillionär deutlich überproportional zum Steueraufkommen beiträgt und auch das Gefühl haben soll, dass sein Kind der Gesellschaft etwas wert ist?"
ich versuch es mal mit sozialistischem Gedankengut, wenn Sie es dann so nennen wollen:
Der Multimillionär trägt deutlich unterproportional zum Steueraufkommen bei, wenn man seine Steuerabgaben im Verhältnis zu seinem Einkommen sieht.
Hat er sein Einkommen verdient: Ja, aber nur im Kontext der Gesellschaft, die ihm das Einkommen ermöglicht, deshalb ist es gerecht ihn bezogen auf sein Einkommen zu besteuern.
Ist sein Einkommen sein Alleinverdienst? Lassen wir mal die Arbeitskraftdebatte beiseite, muss man immernoch feststellen, dass sein Einkommen auch auf (z.B. technischen) Entwicklungen in der Gesellschaft beruht, die er nicht erzeugt hat. Also nein.
Ergebnis: Zahlen!
re idefix007
"Auch kann der Bundesrat kein Gesetz des Bundestags blockieren, wer mal in unser GG geschaut hat der weiß das der Bundestag mit der Kanzlermehrheit einen Einspruch des Bundesrates überstimmen kann."
Besonders gründlich haben Sie sich im GG nicht umgeschaut.
Erstens gibt es zustimmungspflichtige Gesetze, die gegen den Bundesrat gar nicht Gesetz werden können.
Zweitens kann der Bundesrat bei Einspruchsgesetzen mit seiner Mehrheit den Vermittlungsausschuss anrufen. Erst wenn das Vermittlungsverfahren gelaufen ist und der Bundesrat erneut Widerspruch einlegt, kommt das Überstimmen mit Kanzlermehrheit zum Tragen.
Bis dahin ist eine Menge Zeit vergangen, und es ist dem Regierungshandeln auch nicht zuträglich, jedesmal den Konflikt auf die Spitze zu treiben.
Verstoß gegen das Grundgesetz?
Ein Gesetz wird in Deutschland gültig, wenn a) das Parlament es beschlossen, b) der Bundesrat zugestimmt und c) der Bundespräsident es unterschrieben hat. Punkt.
@ Klako
Da hast Du Recht!
Auch ich hab mich von der Erziehungsgeld-Debatte fangen lassen.
Hat mich aber auch persönlich sehr betroffen (siehe 15:30).
Vielleicht macht das meta-Team ja noch mal einen thread zu den anderen Themen auf.
:)) Na? :))
Gruß, zopf.
Weg mit dem Betreuungsgeld!
Finanzielle Hilfe für Kitas JA
Keine Ersatzzahlungen wenn Eltern sich entscheiden ihr Kind lieber zuhause großzuziehen!
Wir sind ein freies Land was das betrifft, aber keines welches jede Möglichkeit finanziell stützen muss.
22. Januar 2013 - 16:02 — bajuware
"Heisst es, dass ich als Deutscher auch ruhig Schweizer od. Australier werden darf samt deren Rechte? Eben nicht ... den Vorteil haben dadurch nicht Deutsche (Deutsche wählen den Bundestag) sondern Einwanderer.
Mit der doppelten Staatsbürgerschaft will man nur eines: SPD-nahe Wähler gewinnen."
Ich möchte in aller Bescheidenheit darauf hinweisen, daß der vorgestern in Niedersachsen, wahrscheinlich sehr zu Ihrem Leidwesen, abgewählte Ministerpräsident David McAllister sowohl die deutsche als auch die britische Staatsangehörigkeit besitzt. Manche dürfen's also, andere nicht. Finden Sie das richtig?
@HartAberWahr - Polimisch Diskussion
"Betreuungsgeld "ja oder nein" ist für mich eine Frage der Gerechtigkeit und Eigenverantwortung"
Ich wüsste nicht was das mit Eigenverantwortung zu tun hat. Arbeiten zu können und damit seine Familie zu ernähren, wofür manche eben auf Kitas zurückgreifen müssen, ist eben auch eingenveranwtortung.
"Kita gut und Familie schlecht".
Das hat NIEMAND behauptet. Sie versuchen hier zu unterstellen jemand wäre gegen Familie.
"gewöhnt Bürger an den allumsorgenden Staat."
Wer Straßen benutzt oder zur Schule geht gewöhnt sich also auch an den allumsorgenden Staat? Nun WIR sind dieser Staat. Ausserdem sind nicht alle Kitas sind staatlich. In Kitas arbeitet nicht DER STAAT sondern Leute wie Sie und ich.
Heimerzieher bekommen Elterngeld. Kita Plätze sind nicht umsonst. Wer zu Hause bleibt kann das Spaaren. Im übrigen werden Kinder in Kitas nicht für einen erzogen, diese Verantwortung bleibt in der Tat an einem selbst hängen.
@eli
Nicht alle Eltern sind bildungsfern und bringen ihren Kindern nichts bei!
Aber schön wie sie das formuliert haben!
[..sondern das Gefängnis Kleinkind zuhause erlebt zu haben! Krabbelgruppen waren eine Flucht!!...]
So ist das bei uns eben nicht, ich kümmer mich jeden Abend sobald ich zuhause bin um den kleinen bis er im Bett liegt und am Wochenende teilen wir das auf.
So kann meine Frau sich mit Freunden treffen, mal ein Buch in Ruhe lesen oder einfach machen was sie will.
Nicht jede Frau wird mit der Kindserziehung alleine gelassen.
Ich hoffe sie merken das ihre Argumente meist unterstellungen sind, die bei einigen bestimmt auch zutreffen, aber eben nicht bei ALLEN!
Was hat das mit dem Thema...
zu tun?
Keiner will Kinder den Eltern entreißen! Keiner MUSS seine Kinder in eine KiTa geben oder sowas. Es ist nur ein Angebot für diejenigen, die beispielsweise noch arbeiten müssen oder Eltern die Zeit alleine mal nutzen wollen etc.. Es gibt hier weder ne Pflicht noch Kosten. Aber wenn man auf dieses Angebot verzichtet kann man doch nicht erwarten dafür Geld zu bekommen! Dann sollte eher das Kindergeld für sozial schwache erhöht werden.
Aber andersrum wäre es sehr toll für mich wenn ich Geld dafür bekommen würde, wenn ich nicht mehr in die Kirche gehe! Das würde sogar noch eher Sinn machen.
"Bildung vorenthalten ...."
Es gibt ein sehr kluges Sprichwort (von Einigen Goethe zugeschrieben), das heißt : "Gib kleinen Kindern Wurzeln und großen Kindern Flügel".
Ich glaube, Vielen ist immer noch nicht klar, dass hier nicht von KinderGÄRTEN (ab 3) sondern von KinderKRIPPEN (unter 3) die Rede ist. In meinem Pädagogik-Studium habe ich gelernt, dass die Zeit bis zum 3. Lebensjahr wichtig für die Eltern-Kind-Bindung ist (Wurzeln). Ist das inzwischen widerlegt ?
Ich selber hatte einige tragische Hindernisse in der Entwicklung der "Wurzeln", und ich glaube, dass mir das auch sehr die Entwicklung von "Flügeln" erschwert hat. Das lässt mich zumindest über die provokante Frage nachdenken, ob nicht Bildung besser wird, wenn sie etwas (!) später einsetzt.
Und ist es verkehrt, die Arbeit (auch von reichen) Müttern endlich wertzuschätzen ?
Dies gesagt habend, sage ich aber auch, dass das aktuelle Betreuungsgeld nur Murks ist. Das haben die Neoliberalen komplett versemmelt! (Abzug von ALG II und zu gering)
Betreuungsgeld nur für Reiche !
"Die Durchschnittsfamilie aus der Mittelschicht wird es kaum in Anspruch nehmen können, da meist beide Elternteile arbeiten gehen. Da wird keiner von beiden zu Hause bleiben, um 100/150 € zu kassieren.
Arbeitslosen und Hartz IV-Empfängern wird es auch nichts nutzen, da denen das Geld auf ihre Leistung angerechnet wird.
Bleiben nur die gehobenen Schichten, wo ein Elternteil zu Hause bleiben kann!
Verweist jetzt bitte nicht auf die Großeltern, wo die Durchschnittsfamilien ihre Kinder tagsüber betreuen lassen könnten: Viele Großeltern wollen/können nicht, sind verstorben, wohnen zu weit weg etc.
Nein, Kitas für alle, das ist der einzig richtige Weg. Auch um die Sozialkompetenz der Kinder zu fördern!"
Erhöht das Kindergeld!
@N.N.: zusätzliches Einkommen entgehen lassen ?
"ABER so lange es für kostenlose KiTa-Plätze keine adäquate Entsprechung gibt [...] sind doch alle Eltern schön blöd, die sich diese Förderung + ein zusätzliches Einkommen entgehen lassen, oder?"
Je mehr Geld bar ausgezahlt wird, desto länger hält dieser unbefriedigende Zustand an.
Und man muß es sich leisten können, hier setzt ja der Vorwurf der Klientelpolitik an: verdient zB der Mann ausreichend (und wählt dann statistisch geesehen eher bürgerlich), dann freut sich die Familienkasse gerne über die "Herdprämie", weil die Mutter vielleicht ohnehin zu Hause geblieben wäre.
Bei Alleinerziehenden oder bei geringem Haushaltseinkommen beider Eltern hätte die Familienkasse mehr davon, wenn die Mutter zB die Möglichkeit hätte, halbtags zu arbeiten. Das setzt aber voraus, daß Kinderbetreuung möglich wäre (und auch bezahlbar ist, also nicht privat).
Deshalb erscheinen mir langfristig die 2 Mrd besser zum Wohle der Allgemeinheit angelegt, wenn damit die Betreuungsangebote verbessert werden.
Betreuungsgeld: Geld fürs Kinder machen
Eigentlich weiss man recht genau was passiert wenn man pauschal Kindermachen entlohnt. Bsp.: sind ärmere Gesellschaften in denen Kinder für Wohlstand im Alter sorgen, aber auch hierzulande haben sich einige wenige aufs Geldverdienen mit Kindernkriegen spezialisiert. Niemand garantiert was mit diesem Geld geschiet. Kinder sollten mE nicht als Eigentum einer Familie angesehen werden. Sie sind wie jeder Teil dieser Gesellschaft. In gewisserweise ist das dass sogar die ältere Idee. Frühe Gesellschaften haben Kinderbetreuung oft gemeinschaftlich organisiert (@HartAberWahr: deutlich vor dem Entstehen sozialistischer Staaten übrigens). Die künstliche "meine Familie" gegen den Rest-Mentalität kam erst später. Selbst bewuste Eltern brauchen kein Angst vor Kitas zu haben. Der Erziehungseinfluss wird kaum gemindert (siehe Skandinavien).
@bajuware: "Gabriel geht es ... um sozialistische Politik"
Huch - ich dachte schon, die wäre im viel zitierten "Einheitsbrei der Politiker" abhanden gekommen! Zumindest hiess es ständig, dass das der Grund für die 40% Nichtwähler gewesen sein...
Es sollte niemand erwarten, dass die SPD KEINE Politik in ihren Sinne macht, wenn sie kann, oder?
Gesetzgebungsverfahren
Statt unqualifiziert zu streiten, könnte man ja auch einmal nachlesen, welche Kompetenzen der Bundesrat im Gesetzgebungsverfahren hat - z.B. hier:
de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebungsverfahren_%28Deutschland%29
@zopf-16:43
>>Auch ich hab mich von der Erziehungsgeld-Debatte fangen lassen. Hat mich aber auch persönlich sehr betroffen (siehe 15:30).<<
Wäre mir in dem Fall auch so gegangen.
Gruß, Klako
P.S.: Am 12.9.01 musste ich den unbegreiflichen Terroranschlag vom Vortag in einer 2. GS-Klasse "behandeln".
Dein Kommentar hat mich gerade dran erinnert...
Kostenfaktor Kind....
Niemand zwingt Eltern, Kinder in die sozialen Einrichtungen „abschieben“ zu müssen- für viele ist es eine Notwendigkeit, um über die wirtschaftl. Runden zu kommen, von den positiven Effekten auf die kindliche Entwicklung mal abgesehen.
Anstatt Milliarden u.a. für die „Herdprämie“ zu verpulvern, die nur für die, die es sich leisten können „attraktiv“ ist, wäre eine in toto kindergerechte Republik mit kostenfreien Angeboten von Krippen über Kindergärten bis hin zu Ganztagsschulen sowie Betreuungsprogrammen zu fordern, die bei allen Kindern auch tatsächlich ankommt und Wirkung entfaltet, sofern die Eltern dies benötigen oder wünschen!
Allein schon die Tatsache, Kinder als Kostenfaktor zu erfassen und in das familiäre Leben einzupreisen, zeigt wie diese Republik tickt und mit ihrer Zukunft umgeht!
@ fathaland slim
Wenn sie schon David McAllister erwähnen:
Hier handelt es sich um eine bilaterale Vereinbarung zw. GB und Deutschland, dass doppelte Staatsangehörigkeiten gestattet. Dies gibt es innerhalb der EU öfter.
Doppelte Staatsbürgerschaften zw. Deutschland und Nicht-EU-Staaten wie Türkei halte ich nicht für erstrebenswert. (Doppeltes Wahlrecht womöglich) Auch in den USA ist man automatisch seine Deutsche Staatsangehörigkeit los (Ausnahmegenehmigung gibt es).
Das derzeitige Wahlrecht für z.B. Türken ist doch super. Entweder man wird Deutscher oder türkischer Staatsbürger.
Rot-Grün blockiert "verantwortungsbewußt"
Wie zu erwarten wird das Instrument Bundesrat jetzt zu Blockadezwecken genutzt. Wie soll es auch anders sein. Jetzt kann die Opposition endlich gestalterich tätig werden. Wie wäre es mit einer Gehaltserhöhung für das BundeskanzlerIn?
Gruß von Niedersachen-Nichtwähler
Wo ist das Problem? Es geht nur um Wahlfreiheit.
Der Staat schützt die Familie. Also unterstützt er entweder die Inanspruchnahme von Kitas oder die extensivere Erziehungsleistung von Müttern, die eine Weile zuhause bleiben. Er tut das zum Wohl der Kinder. / Das Finanzamt möchte Berufstätigen helfen, die längere Wege zum Arbeitsplatz haben. Also unterstützt es Autofahrer wie auch die Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel. / Der Staat möchte eine vielfältige Infrastruktur. Deshalb fördert er Opern, aber auch Schwimmbäder.
Ich akzeptiere, dass Leute U3-Kitas befürworten, ich möchte nur auch die Leistung von Müttern wirklich anerkannt sehen. Die „ordentlich ausgebildete Kleinkindpädagogin“ (= bezahlte "professionelle Erzieherin") ist für ein Einjähriges nicht per se „besser“ als seine Mutter. Wenn wir unser ganzes (Familien-)Leben „professionalisieren“ wollen, dann bitte in jede Wohnung einen Ernährungsberater, eine Familientherapeutin, einen Freizeitpädagogen, eine erfahrene Putzfrau, usw. Die "können manches besser" als Mama und Papa.
Das ...
... Betreuungsgeld ist absolut gerechtfertigt für die Eltern in Deutschland im Gegensatz dazu was ein Kitaplatz kostet. Wünsche Herrn Gabriel viel Spaß beim Misserfolg das Gesetz zu kippen.
@ Kawin
Und die Arbeit von uns Männern?
Wenn wir für die Pänz zu Hause bleiben?
Wert? Nur'n bißchen?
Kohle wolln wir ja gar nicht unbedingt.
Zitat: "Dies gesagt habend, sage ich aber auch, dass das aktuelle Betreuungsgeld nur Murks ist. Das haben die Neoliberalen komplett versemmelt! (Abzug von ALG II und zu gering)"
Da stimme ich 100 %ig zu.
Ich hätt aber gerne auch eine Einkommensobergrenze.
Ich hätte damals nix kriegen dürfen.
Gruß, zopf.
Meine Güte was hier wieder teilweise für verletzende Kommentare
geschreiben wurden, von den Für/Wider, bei DER Sozialkompetenz;-)
Und bitte, nicht immer "Herdprämie", da mieß und Kochen können eh. die meisten nicht!
Egal, meine Meinung zu der Meldung.
Als überzeugter FDP´ler mit Landtags-CSU Wähler bin ich AUCH gegen das Betreuungsgeld.
Grund: Wir können es uns nicht leisten und es ist nicht notwendig. Früher gab es viel mehr Kinder obwohl der ganze Kita-Gedöns nicht mal existent war.
Die doppelte Staatsbürgerschaft finde ich auch nicht so schlecht, weil dies vielleicht mehr Migranten dazu bewegen würde die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen.
(Bin selber doppelstaatler USA/D)
MiLo auch egal, ich beschäftige nur Leistungsbringer mit Ausbildung, dafür gibts im Monat anfangs Brutto mind. 2200,-€ und dann nach Leistung mehr
Beim restlichen Zeug von Gabriel ist meine Meinung natürlich strikt dagegen.
Die Breitschult-Steuern und das ganze umverteilen wird eh nix bringen.
Aber was solls, dann wirds gemacht und die "Reichen" werden steueroptimieren
Gabriel hat das politische
Gabriel hat das politische System in Deutschland nicht verstanden: Im Bundesrat werden Länderinteressen diskutiert. Da hat die Bundes-SPD nichts zu suchen!
22. Januar 2013 - 18:23 — tsleser
"Gabriel hat das politische System in Deutschland nicht verstanden: Im Bundesrat werden Länderinteressen diskutiert. Da hat die Bundes-SPD nichts zu suchen!"
Und Sie scheinen die Politik des Bundesrates seit Bestehen desselben nicht verfolgt zu haben.
22. Januar 2013 - 18:05 — bajuware
Ich lese aus Ihrem Kommentar heraus, daß es, was die doppelte Staatsangehörigkeit angeht, Nationen erster und zweiter Klasse geben sollte und daß das, wie im Falle McAllister, bilateral geregelt werden sollte. Die Türken müssten aber auf jeden Fall außen vor bleiben, wenn ich Sie richtig verstehe. Wäre ich Türke, so würde ich das als gegen mich gerichtetes Ressentiment auffassen. Es ist übrigens nicht sicher, daß die doppeltverstaatsbürgerten Türken dann alle SPD wählen würden. Türken sind oft sehr konservativ, und wenn die Union ihnen, statt sie auszugrenzen, etwas mehr entgegenkommen würde, so hätte sie bestimmt viel mehr türkische Wähler. Immerhin ist die AKP durchaus als CDU auf islamisch zu betrachten.
Jetzt muss ich mal fragen:
Jetzt muss ich mal fragen: Sind Sie alle schlechte/ungebildete/verwahrloste/...... Menschen, weil Sie als Baby/Kleinkind von Ihrer/m Mutter/Vater aufgezogen und betreut wurden?
Warum wird Müttern aufeinmal jegliche Fähigkeit abgesprochen, Ihre Kinder zu erziehen und zu fördern?
Und der Staat kann das besser? Dass ich nicht lache - es mag wohl einige gut ausgebildete Pädagogen für frühkindliche Erziehung in gut ausgestatteten Einrichtungen geben - die Realität sieht aber oft so aus, dass Kleinkinder von "normalen" Erzieherinnen (zum Teil nicht mal das, sondern auch fachfremdem Personal) bis zu 10 Stunden, 5 Tage die Woche baufsichtigt und notdürftig versorgt werden. Und das ist gut fürs Kind, wo zudem gerade die ersten Lebensjahre die prägensten, vor allem hinsichtlich des Bindungsverhaltens, aber auch vieler anderer Bereiche sind? Man möchte weinen....
Und weil jemand Schweden als Vergleich angesprochen hat: Nicht Umsonst haben die Erzieher dort auch alle ein Studium absolviert....