Kommentare

Experten?

"Experten sehen sechs oder sieben Prozent Wachstum als Untergrenze ..."
Wer sind diese ominösen Experten?

Etwa die Pfeifen von Goldman-Sachs, die ihre Renditen in Gefahr sehen?
KP-Kader, die ihre Macht sonst in Gefahr sehen?

Weniger Waren aus China hat auch Vorteile, weniger importierte Gifte in Waren.

Das will Merkel auch .....

Sie wird zwar nicht den Wirtschaftsaufschwung schaffen, aber die Grundlagen dafür sind schon gelegt.
Seien es die Steuer und Finanzgeschenke an die Industrieellen sowie die Kündigungserleichterungen die Sie der Industrie gegeben hat und die Aushöhlung jedweder gewerkschaftlicher Errungenschaften.

Jetzt muss Sie es nur noch schaffen den Totalitären Parteistaat und den Verlust jedlicher Sozialen Einrichtungen durchzusetzen, damit auch Sie die positiven Arbeitsverhältnisse wie in China propagieren kann.

Wachstum?

Wenn man die Menschen ausbeutet und die Natur verseucht, dann läßt sich leicht Profit machen. Wir sollten als Käufer Waren aus China boykottieren.

"Wenn man die Menschen

"Wenn man die Menschen ausbeutet und die Natur verseucht"

Habe von solchen Wachstumszahlen weder aus Indien, Afrika noch Südamerkia gehört, obwohl ausbeutung und verseuchung dort auch gang und gebe sind.

@Frau Borst GENAU

So ist es richtig! Wenn die Menschen da in China schon ausgebeutet werden um irgendwas herzustellen, dann sollten wir es zumindest nicht kaufen! Am besten wäre es, wir würden noch billigere Sachen herstellen und nach China exportieren!
Damit würden wirs den Chinesen endlich zeigen. Ich sag ja immer, wer ausgbeutet wird, der soll zumindest auch dann bald entlassen werden weil sein exportlastiges Produkt von Frau Borst boykottiert wird. Geht ja so nicht an.
Ich sag ja immer, lieber arbeitslos und kurz vorm Hungertot, als sich vom bösen Iluminatenkapitalismus ausbeuten zu lassen...

Mal ernsthaft Landsleute, was sich die westliche Welt im Verlauf ihrer Industrialisierung geleistet hat muss sich nicht verstecken hinter den Abläufen in China. Ruhe bewahren, mit wachsenem Wohlstand kommt immer auch wachsendes politisches Intresse, das führt dann eigtl immer zur Lösung von u.a. Umweltproblemen.

Dadurch, daß die Macht der

Dadurch, daß die Macht der chinesischen Regierung mehr auf ihrem Heer wie auf der Volksgunst beruht, ist es fast ausgeschlossen, daß selbst dann, wenn die chinesische Regierung mit dem Wirtschaftsreformen Kaiser Dengs Schiffbruch erleiden sollte, dies ihrer Macht wahrhaft gefährlich werden könnte; zumal es nicht zu erwarten steht, daß China ähnliche Katastrophen erleiden dürfte wie sie der marxistische Unfug Kaiser Maos hervorgebracht hat, wobei 30 Millionen Menschen verhungert sind, durch die Vergemeinschaftung der Landwirtschaft und die ehrgeizigen Industrieprogramme. Zumal China Mittel und Wege hat Notzeiten zu überdauern, da es eine wirksame Staatsverwaltung hat, um mit dem Mangel haushalten zu können. Ansonsten muß ein prozentualer Wachstums noch lange nicht bedeutend, daß sich das Wirtschaftswachstum insgesamt verlangsamt, denn 5 Prozent von 1000 sind nun einmal mehr als 10 Prozent von 100 und Chinas Wirtschaftskraft ist in den letzten 30 Jahren gewaltig gewachsen.

Einfacher gesagt als getan

Es gibt halt immer mehr Produkte aus China. Das ist sicherlich nicht gut.

Ich frage mich zunehmend, wie lange man das Rad noch drehen kann, denn irgendwann sind auch wir Europäer abhängig von dem Müll, der aus China kommt, wie die Amerikaner.

Wir alle wollens eben billig.
Warum ein Salzstreuer quer über den gesamten Planeten transportiert werden muss ist mir einfach schleierhaft.

Wir haben alle mehr als genug und wollen immer noch mehr noch billiger. Das wird sich rächen. In manchen Möbelhäusern steht fast überall "Made in China" drauf - und die Leute kaufen wie blöd.

Aber den kritischen Konsumenten gibts nicht. Der ist ein Mythos. Die Masse wills billig - also liefern uns die Unternehmen "billig".

Wen interessiert, ob in China die Umwelt vor die Hunde geht, solange wir hier irgendwelchen Kram kaufen können?

Wenn man das Wachstum um die

Wenn man das Wachstum um die vielen Geisterstädte und Riesenbahnhöfe im Nirgendwo bereinigt, sieht es echt düster aus.

Die chinesische Regierung erzeugt mit sinnlosen und völlig überdimensionierten Bauprojekten künstliches Wirtschaftswachstum. Auch der beschleunigte Bau des Hochgeschwindigkeitseisenbahnnetzes ist ein Resultat dieser Politik.

Dabei fehlt dann jedoch das Geld für wirklich nötige Maßnahmen. ZB für Projekte, die die Ausbreitung der Wüste Gobi zu begrenzen versuchen. Die Folge dessen kann man in Beijing am eigenen Leib/Lunge erfahren.

Zusätzlich kann man davon ausgehen, dass selbst bei den eher Sinnvollen Projekten, wie der Eisenbahn, bei der hohen Baugeschwindigkeit der Pfusch ebenso groß sein wird. Eine vernünftige Kontrolle im Sinne der Betriebassicherheit ist da nicht möglich... und wohl auch nicht gewollt.

Als ich klein war

stand fast überall "Made in Germany" drauf - ich habe mich als 5 Jähriger Anfang der 80er gefragt, wo wohl dieses "Germany" ist.

Heute kommen selbst Salzstreuer, Küchensiebe und sog. Markenprodukte aus China ... 30 Jahre alte Geräte "Made in Germany" erzielen bei Ebay Preise, dafür bekommt man 5 neue aus Wuhan, Shingzan oder weiß der Himmel.

Es heißt ja immer wir Deutschen profitieren davon, weil wir ja eigentlich nicht mehr für uns selbst, sondern zunehmend für das Ausland produzieren.

Man könnte auch die Frage stellen, ob das langfristig gut geht. Denn eines hat uns all das nicht gebracht:

Eine Gesellschaft wie es sie schonmal gab, mit mehr Gleichheit mehr Gerechtigkeit und wenigen, die auf der Strecke geblieben sind.

Heute werden in den Schulen 8-jährige aussortiert. Die Spaltung zwischen Arm und Reich nimmt immer mehr zu. Schade - wir waren mal auf einem guten Weg. Heute ist es wichtiger seinen Nächsten bestmöglich auszubeuten und nicht besseres für alle zu schaffen.

@ Frau Borst

Wollen sie dann in China die Armenspeisung höchstpersönlich durchführen?

Sicherlich werden in vielen Betrieben chinesische Mitarbeiter ausgebeutet, aber eben nicht in allen (arbeite zufälligerweise in einem chinesischen Unternehmen und zwar nicht auf verantwortlicher Ebene, sondern bin da eher das Ende der Nahrungskette). Fakt ist jedoch, dass trotzdem der allgemeine Wohlstand in den letzten Jahren rapide zugenommen hat. Auch für die sonst immer als Menetekel des ungezügelten Wirtschaftswachstums aus dem Hut hervorgezauberten Wanderarbeiter hat sich die Situation, zumal die rechtliche, erheblich verbessert.

Ich weiß nicht, was Menschen, wie Ihnen immer so durch den Kopf geht. Wofür wir im Westen nunmal 200 Jahre gebraucht haben, kann man nicht von anderen in nur 20 Jahren verlangen! Geben Sie den Chinesen mehr Zeit und wer weiß, vielleicht wandelt sich China sogar am Ende noch zu eine Demokratie nach westlichem Schema (obwohl...davor würde mir dann wohl auch grauen).

(ät) RoyalTramp

Eigentlich muss man sagen 102 Jahre, wenn man bei der bürgerlichen Revolution anfängt, oder aber 30 wenn man Deng Xiaoping als Messlatte nimmt.

Ich gebe Ihnen jedoch bei dem Punkt recht, dass man bei China in der Zeit nicht die "demokratischen Fortschritte" erwarten kann, die bei uns 200 Jahre gedauert haben...

Obwohl Taiwan, Hongkong und Macao da sehr gute chinesische Gegenbeispiele sind und auch die Mongolei (als früherer Teil des Kaiserreiches) kann man getrost als Gegenbeispiel nennen.

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Ihnen muss aber klar sein, dass in diesen 200 Jahren des "westlichen demokratischen Fortschritts" viele Nationen gescheitert sind.

Und nachdem die Partei nun auch die allerletzte Chance, den richtigen Weg einzuschlagen, verspielt hat, ist ein Scheitern der VR-China fast greifbar.

Deng hatte Recht, als er sagte: "Man soll die Wahrheit in den Tatsachen suchen."

Chinas "Fortschritt" ist spätestens seid 2008 nur noch Rückschritt. Das Land bewegt sich immer schneller auf die Kaiserzeit zu(-rück).

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