Kommentare

Die CDU wartet nur aufs BVerfG

Dann können Sie der konservativen Anhängerschaft sagen: Wir wollen's ja auch nicht, aber wir müssen halt.

Reine Wahltaktik.

Ganz klar

Einführung von 90% Steuern auf politische Gehälter und Nebenverdienste zu 100% versteuern. Schluss aus Ende der Debatte. Abschaffung der Ehrensolde bis 1900 ;-) Schon haben wir die Millionen wieder drin. Und weil das keinem unsere Politiker/innen gefallen würde haben wir damit den allerbesten Kompromiss :-)

Welches Jahr?

Das hoert sich an, als waere man noch im Mittelalter. Schade eigentlich, wenn die wirklich wichtigen Themen wie Steuern sonst mal gemeinsam angegangen werden koennten.

Mein Gott!

Wollen wir Homosexuelle diskriminieren?

Nein?

Dann räumt ihnen doch den gleichen Status ein und Ruhe ist.

Traurig

Pflichten sollen sie wie heterosexuelle Paare haben, aber nicht deren Vorteile. Wir müssen uns von alten Hüten trennen, wie überall. Homosexualität ist eben keine Krankheit oder Mode sondern eine Laune der Natur und alle Menschen sind vpr dem Gesetz und auch den dazugehörenden Rechten und Pflichten gleich. Aber Gleichheit in Deutschland ??

warum wird die Ehe zwischen Mann und Frau nicht besser geschützt

Eine Gleichstellung mit der Ehe wird gefordert, und Grüne/Spd versuchen dies auf Biegen und Brechen durchzuboxen- und damit wird die eigentliche Ehe zwischem Mann und Frau in ihrer besonderen Rolle auch im Hinblick auf Kinder immer weniger geschützt und geachtet.

wenig beachtet wird ein Prozess, der derzeit in den USA läuft: Ein Mann fordert, mit 2 Frauen verheiratet sein zu dürfen- da die "traditionelle" Ehe ja nicht mehr geschützt sei und nicht mehr gültig ist durch zahlreiche Änderungen zugunsten homosexueller Partnerschaften. Daher müßte dies ja nun auch weiter auszudehnen sein, so daß die Ehe mit mehreren Frauen erlaubt sein müsse. Das Urteil ist noch offen, aber wenn die Ehe zwischen Mann undFrau als solche nicht mehr geschützt ist und "andere Formen" zugelassen werden sollten, wo sind dann die Grenzen? Was wird dann noch mit der eigentlichen Ehe zwischen Mann und Frau "gleichgestellt" werden?

Erbärmliches Verhalten von CDU, CSU und FDP

CDU, CSU und FDP lassen das Jahressteuergesetz scheitern NUR weil sie Schwule und Lesben weiter diskriminieren wollen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Ich finde das pervers.

Der Wille und Wunsch Schwule und Lesben in den Reihen von CDU, CSU und FDP bis zum Gehtnichtmehr zu diskriminieren ist also nun nachweislich sogar so groß, dass selbst wichtige Gesetze, wegen dem Wunsch seitens CDU, CSU und FDP zu diskriminieren, scheitern. Um eine Minderheit weiter diskriminieren zu können!

Wie hier mit dem Grundrecht auf Gleichbehandlung einer Minderheit umgegangen wird ist einfach nur erbärmlich.

Ich hoffe, dass das Bundesverfassungsgericht CDU, CSU und FDP eine krachende Ohrfeige für deren unmenschliches Verhalten verpassen wird.

Komisch

"Die Regierung konnte sich nicht durchringen, gleichgeschlechtliche Paare steuerlich wie heterosexuelle Verheiratete zu behandeln."

Dabei sind doch so viele Homosexuelle Politiker in der Regierung.

Warum mit Ehe gleichstellen?

Ich frage mich bei der ganzen Sache immer, inwieweit es dann wieder rechtens ist, dass Heterosexuelle verheiratet sein müssen, um diverse Vorteile (Steuern…) zu genießen, Homosexuelle aber in den Vorteil solcher Dinge ohne Heirat kommen. Heterosexuelle müssen dann nach 20 Jahren Ehe auch wieder Scheidungskosten usw. zahlen. Zumindest hatten mein Mann und ich als 10 Jahre bestehende Lebensgemeinschaft KEINERLEI Steuervorteile, gleichzeitig aber Nachteile bei HartzIV (hab ich nach dem Studium deshalb nicht bekommen). Eigentlich habe ich mir geschworen, nie zu heiraten, weil ich es unnötig fand, das auf dem Papier stehen zu haben. Aus finanziellen Gründen haben wir es dann doch getan.

Warum dürfen Homosexuelle aber nun ohne das ganze Heirats-Trara die Vorteile genießen?
Nicht, dass ich ihnen irgendwelche Rechte ABsprechen möchte, gleichzeitig muss man aber den Heterosexuellen dieselben Rechte ZUsprechen.

Parteipolitik pur!

@rowik:
Genau das ist die Frage, wenn Ehe nicht mehr als Traditionelle Institution verstanden wird oder zur Förderung der Familien dann wird es eng auf Grund dieser Argumentation andere Partnerschaften zu untersagen. Polygamie ist da das Naheliegenste aber auch andere Formen sind Denkbar. Wie schwierig die Legitimation dann wird hat man anhand des Gerichtsurteils zum Inzestfall gesehen. Hier wurde mehr rum gedruckst als alles andere.

Zum Thema: Auch wenn ich ebenfalls für die Gleichstellung Homosexueller Paare bin ist das ein Frechheit ein anderes Gesetz deshalb zu blockieren. Hier ging es der Opposition darum den Regierungsparteien kurz vor der Wahl keinen Erfolg zu ermöglichen. Das ist Parteipolitik pur zu lasten der Gesellschaft! Die anderen Punkte waren alle unstrittig. Was ist das denn für eine Aussage? Da wir in allen gleicher Meinung sind müsst ihr uns das noch geben, sonst lassen wir es scheitern?

Nicht Reif?

Die Gesellschaft ist nicht reif für eine absolute Gleichstellung homosexueller Partnerschaften, sei es Mann/Mann- oder Frau/Frau-Verbindung. Bedauernswert sind die, die darunter zu leiden haben. Vielleicht geht den Kritikern alles zu schnell. Vor allem in der alten Generation und bei den Dümmlichen gibt es diese irrationalen Widerstände; vermutlich noch aus der Zeit herrührend, als der "Homosexuelle" mit dem Tode oder mit Zuchthaus bestraft wurde, und zwar für eine Veranlagung, für die er gar nichts konnte.
Nun haben sich auf den Regierungsbänken Menschen angegeifert - statt für das Wohl einer Minderheit eine klare Regelung zu schaffen.
Ein Nachgeschmack bildet sich natürlich beim Unbeteiligten: Haben die Westerwelles und Wowereits lediglich für sich Wohltätigkeit organisieren wollen und versäumt, eine Lobby einzurichten?

Begünstigung abschaffen, aber für Homo-Ehe nicht?

Das ist ja merkwürdig, einerseits verlangen Grüne und Teile der SPD steuerliche Vergünstigungen der Ehe abzuschaffen, andererseits sind sie dafür das für Homo-Partnerschaften einzuführen. Ja was denn nun? Die steuerliche Begünstigung der Ehe ist für mich in der Verantwortung für Kinder begründet, die gibt es in Homo-Partnerschaften aber i.d.R. nicht. Dann kann man ja auch gleich jede WG steuerlich begünstigen.

re rowik

"Eine Gleichstellung mit der Ehe wird gefordert, und Grüne/Spd versuchen dies auf Biegen und Brechen durchzuboxen- und damit wird die eigentliche Ehe zwischem Mann und Frau in ihrer besonderen Rolle auch im Hinblick auf Kinder immer weniger geschützt und geachtet."

Reiner Unfug.

Ist der Mann weniger geschützt und geachtet, weil die Frau gleichberechtigt ist?

Sind Christen weniger geschützt und geachtet, weil Nicht-Christen gleichberechtigt sind?

Mit Ihrer Argumentation wurde ehemals auch die Gleichberechtigung der Frau und die der Nicht-Christen bekämpft. Kommen Sie einfach im 21. Jh. an, ist gar nicht so schlimm, wie Sie befürchten.

Gleichstellung der Homo-Ehe

Es ist schlimm mit welchen Banalitäten und Unwichtigkeiten sich die Plitiker und auch die Gesellschaft beschäftigt. Es gibt wirkliche und große Probleme, die zu bewältigen sind, steuerliche Gleichstellung von Homosexuellen mit Heterosexuellen gehört gewiß nicht dazu. Es ist schlimm, dass Minderheiten unter dem Vorwand, benachteiligt zu werden, ständig Aufmerksamkeit erhaschen wollen. Wieso reicht es diesen nicht, dass sie heutzutage grundsätzlich in Frieden und ohne Schikane leben können. Was wollen sie denn mehr? Unterstützung muss grundsätzlich das bekommen, was die Zukunft und das Wohl der Gesellschaft fördert. Kinder gehören dazu, denn ohne Kinder gibt es keine Zukunkt. Und Kinder werden nun mal von Mann und Frau erzeugt. Die Deutschen gebären sowieso kaum mehr Kinder. Ist es nicht wichtiger alles zu unternehmen, dass dies wieder besser wird. Davon profitieren zum Schluss auch die Homosexuellen, wenn jemand da ist, der sich im Alter um sie kümmert.
Ryder

Tut mir Leid, aber ich glaube

Tut mir Leid, aber ich glaube Du verstehst da was völlig falsch.

Die Eingetragene Lebenspartnerschaft ist eine rechtlich (standesamtlich bescheinigte) bindende Gemeinschaft und mit einer "10 Jahre bestehende Lebensgemeinschaft" nicht zu vergleichen. Eingetragene Lebenspartner haben (nahezu) identische Pflichten für einander wie Eheleute, aber weniger Rechte. Für eine solche muss man also heiraten, selbst wenn es hinterher nicht Ehe heißt.

Es ist traurig zu sehen, wie sehr falsche Begrifflichkeiten in der massenmedialen Berichterstattung zu einem derartigem Unwissen geführt zu haben scheinen...

Sparzwang

Ein Grund könnte auch sein, dass die Regierungsparteien nicht wünschen, dass die Höhenflüge bei den Steuereinnahmen abreißen. Da geht (selbst bei der FDP) eher die Welt unter.

re mad hatter

"Ich frage mich bei der ganzen Sache immer, inwieweit es dann wieder rechtens ist, dass Heterosexuelle verheiratet sein müssen, um diverse Vorteile (Steuern…) zu genießen, Homosexuelle aber in den Vorteil solcher Dinge ohne Heirat kommen."

Ich frage mich allerdings, ob Sie bei dieser Frage überhaupt im Stoff stehen.

Nach Ihrem Kommentar doch wohl nicht.

respekt auch vor anderen meinungen?

inwieweit wird denn bei dieser Thematik tatsächlich die Meinung Andersdenkender respektiert?
Wer die Ehe als Einheit zwischen Mann und Frau als solche schützen möchte, wer diese besondere Form und Exklusivität für Mann und Frau und den Schutz für Kinder und Familie schützen möchte, sieht sich regelmäßiger Polemik und Anfeindungen gegenüber gestellt. Wenn man Herrn Beck von den Grünen und manche vertreter von Schwulen-und Lesbenverbänden hierzu hört, stellt man nicht nur mangelnden REsepekt gegenüber Andersdenkenden fest, sondern vielemehr stellt sich die Frage wer denn hier diskriminiert wird: Die Kritiker der Gleichstellung einer Homehe kritisieren den mangelnden Schutz der Ehe- ohne Homosexuelle zu diskrimieren oder zu beleidigen. Viele unter den Homosexuellenverbänden greifen dagegen persönlich die Kritiker der Homoehe an und diskriminieren diese als Menschen nur aufgrund einer anderen Meinung. Einen adäquaten Umgang in einer Demokratie stelle ich mir anders vor...

Der Sinn der Ehe

Ehe kommt von Ehewig .. ewiges Leben weil immer reichlich fortgepflanzt, das Ziel der Ehe ist nicht einfach nur happy zusammenleben, sondern eigentlich primär neue Kinder in die Welt zu setzen!

Das ist auch die Motivation des Staates - NACHWUCHS!!!!

Denn der Staat will sich ja erhalten, braucht also neue Bürger für die Zukunft.

Deshalb wird die Ehe beispielsweise steuerlich bevorteilt!

Laut meines Wissens können 2 Frauen sich liebhaben wie sie wollen, Kinder kommen dabei nicht heraus. Also den "Dienst" für den Staat nicht erfüllt - folglich gibts da auch keine Belohnung!

Sollen sich doch 2 Männer liebhaben wie sie wollen - aber sich die steuerlichen Vorteile erdreisten zu wollen, ohne selbst "dem Staat" Kinder zu schenken, halte ich für schamlos unverfroren!

Eine Familie besteht aus der

Eine Familie besteht aus der Ehe von Mann und Frau und einem Kind und nicht aus Mann Mann Kind. Die klassische Familie genießt den besonderern Schutz des Staates so steht es im GG. Und damit Basta.

Urteile das Verfassungsgericht anders ist es kein Verfassungsgericht.

Homoehe? Nein danke !!!!

Homoehe ist halt keine richtige Ehe.
Unsere Verfassung lässt eine Gleichstellung nicht zu.
Schwule und Lesben können ja tun was sie wollen; doch eine staatliche Förderung dieser zweifelhaften sexuellen Lebensgemeinschaft darf es nicht geben.

"CDU, CSU und FDP lassen das

"CDU, CSU und FDP lassen das Jahressteuergesetz scheitern NUR weil sie Schwule und Lesben weiter diskriminieren wollen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen."

Falsch !!!
Die Opposition hat das Gesetz scheitern lassen, weil ihr die Sonderrolle für Schwule und Lesben zu Recht verweigert wurde.
S + L werden nicht diskrimiert. Sie diskriminieren sich durch ihr Verhalten höchtens selbst.

@MadHatter: Aber sonst geht's noch gut?

Wo duerfen Homosexuelle Vorteile geniessen?

"Warum dürfen Homosexuelle aber nun ohne das ganze Heirats-Trara die Vorteile genießen?"

Schonmal was davon gehoert, dass Homosexuelle in Deutschland nicht heiraten duerfen?

Das ist genau der Punkt: sie duerfen nicht heiraten.
Und weil sie nicht verheiratet sind, fallen sie in Steuerklasse 1.

Andererseits duerfen sie natuerlich bei der Sozialhilfe fuereinander einstehen, weil sie ja eine Partnerschaft eingegangen sind.

Genau dieser Steuerunfug ist der Grund, warum damals die Ehe fuer Homosexuelle verschlossen wurde, obwohl BGB und Grundgesetz es zugelassen haetten.

Damals kamen ein paar findige Leute auf die Idee zum Standesamt zu gehen. Die Ehe wurde ihnen rechtswidrig verweigert. Und das BVerfG berief sich auf christlich-abendlaendische Traditionen, und nicht etwa auf das GG bei der Bestaetigung dieses Vorgehens.

Das GG stellte Eheleute unter den besonderen Schutz, und genau dieser Schutz sollte Homosexuellen verwehrt bleiben.

re toolfish

"Das ist ja merkwürdig, einerseits verlangen Grüne und Teile der SPD steuerliche Vergünstigungen der Ehe abzuschaffen, andererseits sind sie dafür das für Homo-Partnerschaften einzuführen. Ja was denn nun?"

Wo ist Ihr Problem?

Die rechtliche Gleichstellung ist eins, Änderungen im Steuerrecht was anderes.

Erst wenn gleichgestellt gelten auch Änderungen gleichermaßen.

Kein O-Ton für die LINKE

bei diesem Beitrag ist mir aufgefallen, dass je eine Person der im Bundestag vertretenen Fraktionen mit einem Originalton wiedergegeben wird. Bis auf Die Linke. Hat von denen etwa keiner was gesagt?

Diese Art von Berichterstattung geht mir langsam auf den Kranz!

Differenzierung ist wichtig

Viel zu oft wird viel zu viel in ganze Gesetzesänderungen gepackt - und hier sehen wir ein schönes Beispiel wie diese, ohnehin schon schlechte Praxis, für behindernde Parteipolitik benutzt wird.

Inhaltlich halte ich den Weg aber ohnehin falsch und daher kann ich auch in keinster Weise die Rufe von vermeindlicher "Diskriminierung" vertehen. Ich formuliere es mal so:

Steuervorteile sollte es für Kinder geben. Ergo:

- ist es falsch, eine heterosexuelle Ehe ohne Kinder zu bevorteilen
- und ebenso ist es falsch, dies bei homosexuellen Ehen zu tun

Es kann nicht sein, dass wir aufgrund einer falschen Praxis (Förderung von heterosexuellen Ehen auch ohne Kinder) einfach diese falsche Praxis auf einen größeren Kreis ausweiten - nein, statt dessen sollen die steuerlichen Vorteile an einen echten Nutzen für die Gesellschaft - z.B. Kinder - geknüpft werden.

Ja, traurig

Wo würde denn damit Gleichheit hergestellt? Es gibt deutlich dringendere Probleme als sehr gut verdienende Homosexuelle steuerlich zu entlasten. Denn gerade und nur diese profitieren davon wirklich. Auf der anderen Seite werden Familien mit Kindern weiterhin ausgenutzt - von all den Leuten, die keine Kinder bekommen. Den die Kinder dieser Familien sind es, die später mal die Renten all dieser Leute zu bezahlen haben. Selbst gut verdienende Familien bekommen maximal etwa die Hälfte dessen an Steuererleichterung für ein Kind, was z.B. als Hartz4-Leistung oder als Kindesunterhalt berechnet wird - oder was ein homosexuelles Paar mit entsprechendem Einkommen an Steuererleichterung erhalten würde. Das reicht nur für das halbe Existenzminimum des Kindes. So viel zum Thema Gleichheit und Gerechtigkeit in Deutschland. Damit sollte man anfangen.

Gleiche Pflichten, gleiches Recht

Entweder es werden Familien besser gestellt oder alle Lebenspartnerschaften müssen die gleichen Rechte und Pflichten haben.

Das Einkommen von Gleichgeschlechtlichen Partnern wird beim ALG 2 angerechnet, doch eine Steuerliche Begünstigung erhalten sie nicht. (Vernatwortung wird gefordert doch ein entgegenkommen wird verweigert)

Das ist zynisch und ungerecht.

Wer Ehe besser stellen möchte, weil dadurch eine indirekte Förderung von Familien gegeben ist, sollte diese Trennung klar vollziehen!

P.S. Wir fördern zur Zeit auch Kinderlose Ehen (auch Ehen, die Kinderlos bleiben wollen)

@karwandler &thorsten

Danke für die Aufklärung, deshalb war das ja auch als "ich frage mich" formuliert.

re ryder.w

"Die Deutschen gebären sowieso kaum mehr Kinder. Ist es nicht wichtiger alles zu unternehmen, dass dies wieder besser wird."

Mag ja sein - aber wieso wäre die Gleichstellung der Homo-Ehe dabei ein Hindernis?

Glauben Sie etwa, dass deswegen zeugungsfähige Heteros in Scharen "ans andere Ufer" übertreten?

Sachlicher Journalismus?

Der Artikel selbst ist ja noch sachlich, schade allerdings das in der Überschrift auf Methoden der Boulevardblätter zurückgeriffen wurde. Qualitätsjorunalismus, der von Gebühren finanziert wird, geht anders - ohne polemische Überschriften, die dem Thema keinerlei Rechnung tragen.

@ Ryder.W
Ist es denn wirklich so, dass Homosexuelle in Frieden und ohen Schikane leben können? Klar, so sollte es sein, die Realität zeigt aber mit Sicherheit genügend Gegenbeispiele.

Zum Thema insgesamt: Solange solche Steuervorteile bestehen, stehen sie auch Lebenspartnerschaften zu. Das man die Förderung von Familien mit diesem Thema verknüpft ist in der Debatte nicht zielführend, weil dies ein anderes Problem ist als die Gleichstellung.

@toolfish

"Das ist ja merkwürdig, einerseits verlangen Grüne und Teile der SPD steuerliche Vergünstigungen der Ehe abzuschaffen, andererseits sind sie dafür das für Homo-Partnerschaften einzuführen. Ja was denn nun?"

Die Opposition sagt, entweder das eine ODER das andere. Also entweder wird die Steuervergünstigung abgeschafft und durch eine Steuervergünstigung von Familien mit Kindern ersetzt (denn dazu dient die Ehe ja laut vielen hier im Forum angeblich nur) oder es wird das Steuerrecht für alle eingeführt also Hetero-Ehen mit Kindern, Hetero-Ehen ohne Kinder, Homo-Ehen mit Kindern und Homo-Ehen ohne Kindern.

Die Widersprüchlichkeit findest sich in den Lippenbekenntnissen der CDU/CSU nach dem Motto: Alle Menschen sind gleich, aber einige sind gleicher.

anerkennen, was ist

Wer sich wirklich mit der Materie beschäftigt, weiß längst, dass in schwulen und lesbischen Lebenspartnerschaften Kinder ein echtes zuhause haben. Und wer glaubt, die steuerliche Gleichstellung nähme der Ehe von Mann und Frau etwas, scheint ziemlich schwach auf der (heterosexuellen) Brust zu sein. Soziale, wirtschaftliche, pädagogische Verantwortungsübernahme u. Leistungen anerkennen, darum geht's - alle pseudodogmatischen Grabenkämpfe gehören ins Mittelalter.

Ich bin für die

Ich bin für die Gleichstellung alles andere finde ich diskriminierend. Das Kinder Argument lass ich nicht gelten, da heterosexuelle Paare ja auch kinderlos leben können. Wenn sie die Steuerlichen Vorteile allerdings an ein Kind binden und kinderlosen paaren, die ja genau genommen auch doppelverdiener sind nehmen wäre das für mich auch okay. So würden wenigstens auch allein erziehende Mütter/Väter und gleichgeschlechtliche Eltern mit Kind einen nutzen von haben.

re falkvonhuendorf

"Deshalb wird die Ehe beispielsweise steuerlich bevorteilt!"

Komplett falsch.

Die Ehe wird als Wirtschaftgemeinschaft mit wechselseitiger Unterhaltsverpflichtung besteuert und deshalb besser gestellt als dieselben zwei Personen ohne rechtliche Bindung.

Hat mit Kindern (aus steuerrechtlicher Sicht) überhaupt nichts zu tun.

re cbecker

"Die klassische Familie genießt den besonderern Schutz des Staates so steht es im GG."

Erstens steht im GG nichts von klassischer Familie.

Zweitens überlassen Sie das fachliche Urteil mal lieber dem Verfassungsgericht.

"Urteile das Verfassungsgericht anders ist es kein Verfassungsgericht."

Steht Ihnen nicht zu zu entscheiden.

re hansi2012

"Die Opposition hat das Gesetz scheitern lassen, weil ihr die Sonderrolle für Schwule und Lesben zu Recht verweigert wurde."

Die Sonderrolle haben sie jetzt, die Gleichstellung sollte kommen.

Und für das "zu Recht" haben wir ein Verfassungsgericht.

Es ist schon amüsant zu

Es ist schon amüsant zu sehen, wie hier einer dem anderen die Schuld dafür gibt, daß SEIN NichtNachgeben zum Scheitern dieses Jahressteuergesetzes - ohnehin schon "ein wenig" spät- führte.

Mal ein anderer Denkansatz- warum drückt man es nicht so aus?
Die Regierung verfügt nicht über die nötige Kraft, um auch OHNE die Stimmen der Opposition tätig werden zu können. Sie BRAUCHT also die Opposition.
Das könnte unter vernünftigen (klugen?) Menschen dazu führen, daß man sich um Kompromisse bemüht.

Anders unsere Regierung: sie fordert von der Opposition, daß sie sich ihrer Ideologie fügt. Das zeugt von einer Überheblichkeit, die man sich in so einer schwachen Situation eventuell nicht wirklich leisten kann. Oder von Dummheit, wenn man dennoch insistiert.

Ich will hier auf die eigentlichen Sachfragen (Gleichbehandlung??) nicht eingehen. Das gibt die gewünschte Kürze der Kommentare hier nicht her ...

@rowik @Hansi2012

@rowik:

Wovor wollen Sie die Ehe als Gemeinschaft zwischen Mann und Frau schuetzen?

@Hansi2012:

Die Verfassung besteht auf Gleichstellung zwischen Mann und Frau.
Sie besteht auch auf gleichen Gesetzen fuer alle.

Und was die Ehe betrifft, so sagt die Verfassung besonderen Schutz fuer Eheleute, Familien und Kinder zu.

Der Hintergrund war der, dass im Dritten Reich Gesetze geschaffen wurden, die Ehen aufloesten. Dies wollte man nun erschweren - durch Notwendigkeit der Verfassungsaenderung.

Weder Grundgesetz noch Buergerliches Gesetzbuch noch Ehegesetz haben eine Ehe unter und zwischen Homosexuellen verboten (siehe BGB: Eheverbote)

Uebrigens, in Kanada und anderswo ist eine Ehe seit Jahren moeglich.

Kanada und Skandinavien suchen noch Fachkraefte.

Das Leben ist zu kurz, um sich in Deutschland den Kopf einzurennen.
Wer jung ist: Englisch, Franzoesisch, Studium und dann weg. Kanada ist wunderschoen und die Leute dort unwahrscheinlich freundlich. In Neuseeland auch.

Ist es nicht diskriminierend,

Ist es nicht diskriminierend, jemanden Diskriminierung von Schwulen zu unterstellen nur weil sie vielleicht andere Prioritäten bei der Verteilung von Steuervorteilen haben? Familien mit Kindern müssten vorgehen. Kinder erhalten von Grund auf schon nur den halben Freibetrag, den ein Erwachsener (und damit auch ein Homosexueller) heute schon erhält. Ist das keine Diskriminierung? Sollte man nicht hier anfangen?

Um das Argument der Homo-Ehen-Gegner...

mal auf den Punkt zu bringen: Würden sich die Homos wie normale Menschen verhalten, hätten wir die ganze Diskussion gar nicht.

Und, merkt ihr was?

Ach ja, es gibt noch das "Kinder-Argument". Bitte seid dann so konsequent und lehnt auch die Eheschließung bei Frauen nach den Wechseljahren ab.

Sonderrolle?

Wie waers denn, wenn wir die Sonderrolle fuer Homosexuelle allen zugestehen?

Steuerklasse 1 und Adoptionsverbot fuer Leute, die keine Kinder bekommen koennen, und weil sie keine Kinder haben, zahlen sie mehr fuer Steuern, Rente usw.?

Damit duerfte doch allen geholfen sein, oder?

Und es gibt keine Sonderrechte mehr, weil jeder dieselben Rechte hat.

Uebrigens, wer keine Kinder bekommen kann, darf sich gerne einen Partner suchen, mit dem das funktioniert.
Warum soll der Steuerzahler fuer kinderlose Lebensmodelle aufkommen?

Und - warum soll der Steuerzahler fuer die Kinder anderer aufkommen? Wer Kinder haben will, soll gefaelligst fuer sie bezahlen.

Hat jemand noch andere Vorschlaege? Und sage niemand, SOOO sei das ja nicht gemeint gewesen. Es ginge schliesslich nur darum die Schwulen zu bestrafen. (Darf man aber heute nicht so sagen)

Nicht wahr?

Religion raus aus der Politik!

Wir müssen endlich die Religion aus der Politik bekommen. Jeder soll glauben woran er will, aber er soll die anderen damit in Ruhe lassen.

Es ist eine Schande, dass die Kirche und ihre Anhänger immer noch denken, sie könnten andere Menschen diskriminieren, sich anmaßen, was ein richtiges und falsches Leben ist, und andere damit zu maßregeln.

Wir müssen diese Feinde der Menschlichkeit endlich in ihre Schranken weisen.

das ist aber ein ziemlich

das ist aber ein ziemlich hinterlistiger Vorschlag! :-)

(ich neige -man sieht es- zu Unterteibungen).

Wobei ich ihn in der Sache für fair und vernünftig halte und unterstützen würde. Nur: Neben der sich daraus zwangsläufig ergebenden Gleichstellung von MM oder FF (also gleichgeschlechtlichen Paaren) mit der (kinderlosen!) Hetero-Ehe kämen sozusagen durch die Hintertür dann Lesben und/oder Schwule auch bei der bislang verbissen verteidigten Sonderbehandlung iS Adoption usw. zu ihnen bisher verweigerten Rechten, indem es auf Status und Geschlecht der "ELtern" nicht mehr ankommt, sondern allein das Vorhandensein von Kindern als förderungswürdig gegriffen würde.

Ist das nicht ein bißchen viel auf einmal???

Fortschritt

Es gab Zeiten, als die Schwule unter Vorwand 'Wohl der Seele' gebrannt wurden. Dann wurden sie unter Vorwand 'Wohl der sittlichen Gesellschaft' ins Knast gerbracht. Jetzt verwehrt man ihnen die Ehe-Rechte, die niemandem was nehmen und eigentlich von der allerkleinsten finanziellen Wichtigkeit sind (25 000 Lebenspartnerschaften in Deutschland im Jahre 2011; die Zahl der Homo-Ehen - wenn sie letzendlich kommen wird - wuerde damit auch sehr aehnlich sein), weil das 'gegen Kindeswohl' waere. Und das bis heute alle unseren Gegner wie im Kirchenchor die Unwahrheit verbreiten, dass in Deutschland die Homo-Ehe angeblich schon seit 2001 legal ist, macht den Eindruck nur staerker: schlicht heuchlerisch. Besser sagt schon, dass wir Buerger der Dritten Klasse fuer immer und ewig bleiben muessen. Das waere zumindest offen. Und 'historisch-darvinistisch-moralisch begruendet' sowieso.

Besteuerung reformieren

Die eingetragene Lebenspartnerschaft von Homosexuellen sollte endlich eins zu eins der Ehe gleichgestellt werden. Alles andere ist staatlich verordnete Diskriminierung.
Das Argument Kinder zählt hier nicht. Jeder, der sich mit der Materie beschäftigt weiß das es einserseits auch Kinder in eingetragenen Lebenspartnerschaften gibt, andererseits gibt es auch viele Hetero-Ehen, die kinderlos sind. Letztere würden dann auch keine Entlastung verdienen.

Man könnte ja überlegen, ob man nicht nur Ehen (egal ob hetero oder homo - immer diese Unterscheidungen...)entlastet in denen Kinder sind oder Entlastungen generell an dem Vorhandensein von Kindern (auch bei Unverheirateten) festmacht.

Eine Gefahr für die Vermehrung der Bevölkerung sehe ich nicht, da Heterosexuelle nicht massenhaft homosexuell werden, nur weil es die Homo-Ehe gibt. Auch werden deshalb keine normalen Ehen von Schwulen und Lesben "sabotiert" werden.
Die Vermehrung sollte uns in Deutschland eh nicht zu stark umtreiben.

Es wird endlich Zeit...

... gleiches Recht für Alle einzuführen.

Ich selber lebe in einer (ungewollt) kinderlosen Ehe und wenn man dafür das Splitting kippen würde, wäre das für mich ok.

Absolut nicht ok ist aber, dass meinen Freunden, die in lesbischen oder schwulen Beziehungen leben, zwar die gleichen Pflichten auferlegt, die meine Frau und ich füreinander haben, aber die dazugehörigen Rechte verweigert werden.

Noch als ich jung war, vor fast 40 Jahren war (männliche) Homosexualität hierzulande ein Strafrechtstatbestand. Wir sind ein gutes Stück weiter gekommen, aber noch lange nicht angekommen.

Schluss mit der Diskriminierung!

Benachteiligung von Kindern zu deren Wohl?

Die Eingetragene Lebenspartnerschaft ist als Einstands- und Verantwortungsgemeinschaft mit der Ehe durchaus vergleichbar. Sowohl in der Ehe als auch in der Eingetragenen Lebenspartnerschaft können Kinder aufwachsen, müssen aber nicht. (Ja, in zahlreichen homosexuellen Beziehungen wachsen bereits Kinder auf, zum Beispiel aus früheren heterosexuellen Beziehungen.)
Wieso ist Merkels kinderlose Ehe wertvoller als Westerwelles ebenfalls kinderlose Eingetragene Lebenspartnerschaft? Und wie ist es mit dem Kindeswohl verein- oder begründbar, Kinder, die in Eingetragenen Lebenspartnerschaften aufwachsen, zugunsten kinderloser Ehepaare sozial und finanziell zu benachteiligen?

Ehe als Grund von Steuerminderung ist überholt

Meinermeinung nach ist das Konzept der Ehe sowieso überholt, und steuerliche Begünstigungen sollten sich einzig an den Kindern festmachen.
Allerdings in diesem Fall auch wenn die Partner nicht verheiratet sind, im momentanen Fall werden nämlich nicht nur Homosexuelle diskriminiert, sondern auch Heteros die einfach die (religiös begründete) Institution der Ehe ablehnen.
Nur muss man gleichgeschlechtlichen Partnerschaften auch ein volles Adoptionsrecht zugestehen, damit diese ihren eventuellen Kinderwunsch nachkommen können.

Es GIBT keine "Homo-Ehe".

Es GIBT keine "Homo-Ehe". Eine EHE ist vom Begriff her ausschließlich gegengeschichtlichen Paaren vorbehalten!!

Peinliche Opposition!

Ein Gesetz abzulehnen weil ein spezieller Punkt nicht enthalten ist den eine Seite will ist kompletter Unsinn, wenn ansonsten alle anderen Inhalte des Gesetzes von beiden Seiten gewollt sind.

Man kann etwas ablehnen was man inhaltlich nicht will.
Aber etwas abzulehnen weil zwar alles inhaltlich gewollt ist aber man noch etwas mehr will ist albern!
Wer leidet darunter:
Wir als Steuerzahler!
Danke an SPD und Grüne!

@deployed

"Wer jung ist: Englisch, Franzoesisch, Studium und dann weg. Kanada ist wunderschoen und die Leute dort unwahrscheinlich freundlich. In Neuseeland auch."

Ist das nicht ein bisschen zu einfach? Einfach wegrennen? Davon halte ich nichts. Man sollte die anderen Länder eher als Vorbild und Ansporn nehmen.

Auch für die Kritiker. Kanada hat die Homo-Ehe. Ist das Land den Bach runter gegangen? Sind Familien dort nichts mehr wert? Ich denke nicht!
Deutschalnd sollte endlich aufhören den Entwicklungen immer hinterher zu hinken.

@Commentator

Haben Sie das gerade definiert? Und selbst wenn. Manchmal muss man Definitionen überdenken. Dort, wo zwei Personen sich ein Versprechen geben füreinander zu sorgen und füreinander einzustehen, dort sollte EHE sein.

Ehegattensplitting in Familiensplitting wandeln

Das Ehegattensplitting sollte man meiner Meinung nach Abschaffen. Die Ehe an sich hat (zumindest für den Staat) keinen Wert an sich. Gesellschaftlich wertvoll wird sie erst als Hort einer Familie, also wenn Kinder dazukommen. Wenn man also etwas fördern will, dann sollte es die Familie sein. Daher brauchen wir ein Familiensplitting, kein Ehegattensplitting.

Sie schreiben: "Und - warum

Sie schreiben: "Und - warum soll der Steuerzahler fuer die Kinder anderer aufkommen? Wer Kinder haben will, soll gefaelligst fuer sie bezahlen."

Die Antwort auf diesem Niveau lautet z.B.:

Wer keine Kinder groß gezogen hat, sollte gefälligst keine Rente aus der gesetzlichen RV beanspruchen. Den diese Rente bezahlen später ausschließlich die Kinder für deren Lebensunterhalt sie gar nichts beigetragen haben. Die Beitragszahlungen dieser Kinder dürfen ausschließlich deren Eltern zugute kommen.

Da es ihnen vermutlich nicht klar ist: Ihre Rentenversicherungsbeiträge sind nicht für sie bestimmt sondern ausschließlich für die Rente der jetzigen Rentner. Von ihren Beiträgen wird nicht ein Cent für sie gespart. Ihre Rente kommt später ausschließlich von den Kindern für die "gefälligst" andere aber nicht sie bezahlt haben.

Gerecht wäre z.B. ein Steuerfreibetrag für Kinder auf der Höhe eines Erwachsenen und z.B. 50% Zuschlag in der RV für Leute ohne Kinder und 25% für Leute mit einem Kind.

Adoptionsrecht?

Nur muss man gleichgeschlechtlichen Partnerschaften auch ein volles Adoptionsrecht zugestehen, damit diese ihren eventuellen Kinderwunsch nachkommen können

Muß man das? Nö ... muß man nicht. Auch Alleinstehende können in der Regel kein Kind adoptieren, weil der Gesetzgeber Wert darauf legt, daß ein Kind (wenn möglich) eine mänliche und eine weibliche Bezugsperson hat. Ich finde das sehr vernünftig. Es ist schon traurig genug, wie viele Kinder aufgrund einer gescheiterten Beziehung ohne diesen Doppelbezug aufwachsen müssen. Das lässt sich aber leider oft nicht vermeiden. Ein Kind aber von vorherein in eine Beziehung zu geben, die diesen Doppelbezug nicht ermöglichst, kann hingegen durchaus vermieden werden. Es gibt genügend heterosexuelle Paare mit Adoptionswunsch.

Familie mit Kindern ...

Ich habe selten so viele Fehlinformation auf einem Haufen gelesen wie von vielen Heterosexuellen hier.

1) Das GG schützt die Familie, ja. Das GG definiert aber nicht eine Familie.
2) Wenn Familie angeblich bedeutet dass man Kinder haben muss, warum haben dann heterosexuelle Ehepaare ohne Kinder familiäre Steuervorteile?

Wenn ich als Lesbe eine "Eingetragene Partnerschaft" eingehe, denn habe ich die gleichen Pflichten wie heterosexuelle Eheleute, aber nicht die gleichen Rechte.

Wenn ich die nicht haben darf weil Homopaare "angeblich"(!) keine Kinder haben, dann muss das auch für alle heterosexuelle Paare ohne Kinder gelten.

Übrigens habe ich eine sehr liebe Partnerin und wir haben zusammen FÜNF Kinder, das soll uns erst einmal ein Hetenpaar nachmachen.

Soviel zum Thema Homos haben keine Kinder. Sind wir wirklich keine Familien? Doch sind wir, eine Patchwork-Regenbogenfamilie.

DAS sind Familien:
http:// www .verenajaekel.com/?p=96
(Leerzeichen im Link zur Aktivierung entfernen.)

re commentator

"Es GIBT keine "Homo-Ehe". Eine EHE ist vom Begriff her ausschließlich gegengeschichtlichen Paaren vorbehalten!!"

Sobald der Begriff gesellschaftliche Akzeptanz findet, ist er auch sprachlich akzeptiert.

Wir unterscheiden nicht umsonst lebende und tote Sprachen.

Die Ehe und die daran

Die Ehe und die daran geknüpften steuerlichen Vorteile sollten abgeschafft werden. Wer heiraten will, kann das ja gerne tun - aber es ist nichts, was irgendwie öffentlich gemacht werden sollte.

Das Geld, was da verpulvert wird, sollte lieber in die Förderung von Familien gehen, ganz gleich wie diese auch strukturiert sind.

Da hätten sie mein volle

Da hätten sie mein volle Zustimmung. Damit würde sich aus das Problem der steuerlichen Gleichstellung der Homo-Ehen erledigen.

Der Umbau in ein Familiensplitting ist ein gesamtgesellschaftliches Problem und nicht die Verschaffung eines zusätzlichen Steuervorteils für gut verdienende Homosexuelle. Ersterers wäre geeignet, langfristig die Situation der gesetzlichen Rentenversicherung zu verbessern. Letzteres verschärft sie eher.

@ekm64

"Gerecht wäre z.B. ein Steuerfreibetrag für Kinder auf der Höhe eines Erwachsenen und z.B. 50% Zuschlag in der RV für Leute ohne Kinder und 25% für Leute mit einem Kind."

Ich gebe Ihnen Recht, dass der kritisierte Beitrag etwas niveaulos war.
Aber ich finde ihre Vorschläge ungerecht. Erstmal werden dadurch Frauen, die Kinder wollen, aber nicht können gleich nochmal bestraft und ebenso Homosexuelle. Bei letzteren ist Kindererziehung derzeit ja gerade gesellschaftlich/politisch nicht gewollt.
Außerdem gibt es soviele Leistungen für Kinder (Kindergeld, Steuervergünstigungen, jetzt noch Betreuungsgeld, Elterngeld). Offensichtlich bringt dieses ganze Geld nicht viel. Man sollte die Leistungen zusammenstreichen und in Betreuungsangebote investieren. Damit ist vielen Eltern sicherlich mehr geholfen.

wenn Reform dann Reform

solange ein Elternteil mit 3 Kindern mehr Steuern bezahlt als ein Alleinverdiener mit Partner (der arbeiten könnte), solange der Vorteil aus dem Ehegattensplitting größer ist als der Hartz IV Satz (und den Partner zu Hause fordert niemand zur Arbeitssuche auf, ihm wird nicht ständig vorgeworfen dass er/sie der Allgemeinheit auf der Tasche liegt), solange ist eine Ausweitung dieses Unsinns auf Kosten der Familien ein weitere Ungerechtigkeit; Freibetrag für alle die mitfinanziert werden gern, aber keine weiteren Vorteile für kinderlose auf Kosten der Familien!

re ekm64

"Ihre Rente kommt später ausschließlich von den Kindern"

Leider falsch.

Sie kommt von den Kindern, die später einen SV-pflichtigen Beruf ausüben. Genau genommen 100%ig nur von denen, die ihr komplettes Berufsleben SV-pflichtig berufstätig sind.

Alle anderen Kinder zahlen für niemand eine Rente (Freiberufler, Beamte, Arbeitslose, geringfügig Beschaftigte), entweder nie oder nur teilweise.

re ekm64

"Verschaffung eines zusätzlichen Steuervorteils für gut verdienende Homosexuelle"

Wie zusätzlich (zu welchem vorhandenen) Steuervorteil?

Und wieso sind Homosexuelle grundsätzlich gut verdienend?

Deutschland ist eben ein offen homophobes Land

... und Diskriminierung hat in Deutschland eine lange Tradition.

Null Komma Einstein schrieb: "Homo-Ehen sind für mich ok. Sie aber der klassischen Ehe gleichzustellen und somit zu begünstigen wäre eine Abkehr von der (vermuteten) Ursprungsidee."

Aber dann ist die Homo-Ehe für sie eben nicht okay, denn der Sinn der Homo-Ehe wäre ja eine Konvention zu schaffen, wie sie auch Heterosexuelle für sich beanspruchen können. Und warum wäre eine Gleichstellung eine "Begünstigung" einer Seite? Das widerspricht doch dem Sinn des Wortes "Gleichstellung".

Es ist immer wieder das Gleiche. Angeblich hat ja keiner was gegen Homosexuelle, aber irgendwie ist es dann doch den meisten ein Dorn im Auge, wenn Homosexuelle mit Fairness behandelt werden. Warum legen so viele Wert darauf, dass andere Menschen, die sie nicht mal persönlich kennen, unbedingt im Leben benachteiligt werden.

Die Homo-Ehe nimmt Heterosexuellen doch nichts weg.

@ MadHatter:

"Warum dürfen Homosexuelle aber nun ohne das ganze Heirats-Trara die Vorteile genießen?
Nicht, dass ich ihnen irgendwelche Rechte ABsprechen möchte, gleichzeitig muss man aber den Heterosexuellen dieselben Rechte ZUsprechen."

Es geht doch darum, dass man verheirateten Homosexuellen dieselben Rechte zugesteht, die man verheirateten Heterosexuellen gibt. Das ist bisher nicht der Fall, weil steuerliche Vorteile nur heterosexuellen Ehepaaren zu Gute kommen.

Niemand hat steuerliche Vorteile für schwule Singles gefordert.

@ karwandler 20:34

Richtig!

Ich habe keine Kinder, bin nicht verheiratet (in meinem Fall hieße das 'nicht verpartnert' :P) und deshalb bin ich in der Steuerklasse I. Kein Problem. Aber den Sinn des Ehegattensplittings für heterosexuelle Ehepaare konnte mir bisher niemand schlüssig erklären. Warum sind kinderlose solche Ehepaare nicht unter dem gleichen Steuerrecht wie kinderlose verpartnerte Paare und mit diesem mehr eingenommenen Geld würden dann Ehepaare und Partnerschaften mit Kindern mit höherem Kindergeld direkt unterstützt werden?

Gleichbehandlung von hetero- und homosexuellen Paaren muß nicht bedeuten, daß man das Splitting beibehält sondern heißt, daß man einfach nur mal anders denkt.

Mit Klientelpolitik im Hier und Gestern wird das nichts. Wie sagen das die Vertreter der 'Bloß-nichts-Neues!'-Richtung so schön: Die Kinder sind unsere Zukunft.

Ja! Dann sorgt dafür, daß diese Kinder gefördert werden, egal ob ihre Eltern hetero- oder homosexuell sind.

re son goku

"Die Ehe und die daran geknüpften steuerlichen Vorteile sollten abgeschafft werden."

Und auch die Nachteile wie die wechselseitige Unterhaltsverpflichtung oder die Gütergemeinschaft?

Im Falle der Trennung kommt dann der Staat für den mittellos zurückbleibenden Partner auf?

Unfähige Regierung und unsinnige Gegenargumente

Die Regierung lässt also das Jahressteuergesetz platzen, weil sie gegen den Willen einer Mehrheit im Volk und eigentlich auch unter den Parlamentariern an einer Diskriminierung festhalten möchte, die das Bundesverfassungsgericht sowieso beenden wird? Erbärmlicher gehts es nicht mehr.

Und wie viel Unsinn hier getippt wird:
Kein Ehegattensplitting, weil gleichgeschlechtliche Paare keine gemeinsamen Kinder zeugen können? Warum regt man sich über ein paar Homosexuelle mehr auf, als über Millionen (!) kinderloser Eheleute?
Es profitieren nur die reichen Doppelverdiener-Homos? Wie das? Gerade Doppelverdiener mit ähnlichem Einkommen profitieren vom Splitting wenig bis kaum.

Wird z. B. ein Partner arbeitsunfähig soll der andere dafür aber gerade stehen.
Und außerdem: Dass Homoehen mit Kindern (es gibt schließlich Stiefkind- und demnächst auch die sukzessive Adoption) mehr Steuern zahlen sollen als Eheleute ohne Kinder, ist schlicht pervers und entlarvt alle Gleichstellungsgegner.

Es muss also wieder mal das

Es muss also wieder mal das BVerfG ran, um die stümperhafte Politik von Schwarz-Gelb zurecht zu rücken.

Ehebegriff

Man könnte die Angelegenheit relativ leicht lösen, wenn man den Ehebegriff klarer definieren würde.

Die "Ehe" als solche ist eine von Gott gestiftete Institution, die einen Mann und eine Frau beinhaltet, die einen "Bund" miteinander schließen und auch - wenigstens theoretisch - miteinander Kinder bekommen können.

Der Staat kann natürlich andere Lebensformen fördern, steuerlich begünstigen, einsetzen etc., aber man sollte sie dann nicht "Ehe" nennen. "Ehe" ist keine Erfindung der deutschen Gesetzgebung, sondern, wie gesagt, ein "Sakrament", eine jahrtausend alte, religiöse Institution, die auch in die deutsche Rechtsordnung aufgenommen wurde.

Homosexuelle können keine "Ehe" im eigentlichen Sinne eingehen, aber natürlich können sie als "Paar" oder "Lebensgemeinschaft" steuerlich, erbrechtlich etc. gefördert/begünstigt werden.

Unser Grundgesetz, das ja auch noch den Gottesbegriff kennt, sieht jedoch vor, Ehe und Familie besonders zu schützen, und das sollte auch so bleiben.

re thommy

"Die "Ehe" als solche ist eine von Gott gestiftete Institution, die einen Mann und eine Frau beinhaltet, die einen "Bund" miteinander schließen und auch - wenigstens theoretisch - miteinander Kinder bekommen können."

In Deutschland ist die Ehe eine zivilrechtliche Institution, die ohne jegliche religiöse Konnotation und ohne jegliche religiöse Anforderung an die Eheschließenden gehandhabt wird.

Weder theoretisch noch praktisch setzt sie die Möglichkeit voraus, dass daraus Nachkommen hervorgehen können.

@Commentator - Bekenntnis zur Homo-Ehe

Commentator:
Es GIBT keine "Homo-Ehe". Eine EHE ist vom Begriff her ausschließlich gegengeschichtlichen Paaren vorbehalten!!

Wieso denn? Der Begriff Ehe wird mittlerweile auch für gleichgeschlechtliche Ehen verwendet.

@Commentator: Bitte machen Sie sich kundig

In Kanada besteht in Ehefragen kein Unterschied zwischen Maennern und Frauen. d.h. ein Mann kann eine Frau heiraten oder einen Mann, eine Frau hat dieselben Rechte wie ein Mann.

Es gibt noch andere solcher Laender.

Spanien z.B., Daenemark, Norwegen.

@Felix_86: Haben Sie was gegen Migranten?

Wir sind jetzt 50, seit 20 Jahren zusammen. Aber mit den Kindern, die wir uns immer gewuenscht hatten, wird das wohl nichts mehr.

Daher, man lebt nicht ewig. Besser jung dorthin gehen, wo man akzeptiert wird.

Auch wenn wir noch 50 Jahre leben wuerden, garantiert ist das nicht, und welches Kind will schon 90jaehrige Eltern haben, die mit Rollator durch die Gegend rollen, statt auf Baeume zu klettern?

@ekm4: Wissen Sie was?

In Hong Kong bekommen Alleinerziehende den doppelten Steuerfreibetrag eines Erwachsenen, (plus den halben Steuerfreibetrag fuer jedes Kind.)

Waere das nicht auch was Nettes fuer all die Homogegner, die nur das Kindeswohl im Blick haben?

Und strenggeenommen ware ja ein Homopaar, das Kinder aufzieht, Alleinerziehend, da die Kinder ja nur bei einem Elternteil aufwachsen - der Partner hat ja keine Rechte in Bezug auf die Kinder, und die Kinder haben keinen Unterhaltsanspruch gegenueber dem Partner.

(In Hong Kong gilt uebrigens fuer alle derselbe Steuersatz, was die Berechnung wesentlich vereinfacht)

Das was ihr passiert ist tiefstes Mittelalter.. Hexenverbrennung

Sorry, als wählender Bürger kommt mir bei der ganzen Streiterei einfach nur die Galle hoch...

Das Verfahren der Splittingtabelle beruht auf einer Zeit, wo es feste Rollenverteilungen gegeben hat. Der Mann arbeitet und bringt das Geld mit nach Hause, während die Frau sich um die Kinder GANZtägig kümmert. Damals reichte aber auch EIN Gehalt, einer AUSGEBILDETEN Person,um eine Familie über die Runden zu bringen, mit Auto und Urlaub.
Es war also nix anders als eine Art der Familien Förderung.
Und dieses Familienforderung gilt es an die heutige Zeit anzupassen und es ist LEICHT! Jedes PAAR, ob nun Mann Frau; Frau-Frau oder MANN MANN, oder halt Patschwork, welche Kinder haben, oder Kinder großgezogen haben,kommen in den Genuß der Splittigversteuerung. Keine Kinder keine Splittingtabelle.
Kinder sind schon immer die Zukunft eines Landes gewesen, ob nun Rente oder als ausgebildete Fachleute für die Wirtschaft... Das ganze Volk braucht Kinder, also sind Kinder Allgemeinkosten!

Ernst gemeinte Frage

Eine (wirklich ernst gemeinte) Frage an die Befürworter der Homoehe / -partnerschaft:

Ich denke ja nicht, dass Sie die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften daran festmachen, ob man miteinander sexuell aktiv ist, oder?

Wenn der Ehe-/Partnerschaftsbegriff soweit gefasst werden soll, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften mit heterosexuellen Ehen gleichgestellt werden sollen, würde es mich wirklich interessieren, ob es bei sonstigen denkbaren Lebensgemeinschaften für Sie eine Grenze gäbe.

Wie stehen Sie dann zu der Frage, ob andere Lebenspartnerschaften mit der Ehe gleichgestellt werden sollten, z.B. Ehe unter Geschwistern? Partnerschaft zwischen Vater und Tochter / Mutter und Sohn (die/der natürlich alle volljährig sind)?

@thommy

Und was muessen die Leute machen, die nicht nach der christlichen Ideologie leben wollen? Auswandern? Leben wir etwa im theokratischen Staat? Ich hoffe, nicht. Zuerst anerkennen sie, wenn auch indirekt, dass der Ehrbegriff in der Verfassung nicht klar definiert ist, und dann legitimieren 'Verbot' der Homo-Ehe, wie bei uns schon Tradition ist, durch den 'Schutz der Ehe und Familie'. Da aber auch die Argumentierer selbt sich dabei offensichtlich nicht ganz sicher fuehlen, verwenden dann gerne sie als 'Neben-Argument' auch den sog. 'Gottesbezug'. Man kann aber das so viele Male im Lager der Homogegner wiederholen wie man will, Tatsache war und bleibt: Es gibt. In der deutschen Verfassung. Keine Definition der 'Ehe und Familie'. Damit ist auch der 'Schutz' davon als Barriere gegen die echte Homo-Ehe absolut kraftlos. Und das ist - ja, erraten - auch gut so!

wirklich?

Warum gibt es denn überhaupt einen Steuervorteil? Hat sich das mal jemand durch den Kopf gehen lassen? Der Grund ist, dass man eine Familie gründen kann. Nun, da Homosexuelle Paare das nicht so ohne weiteres können, kann ich schon verstehen, dass es nicht fair ist diese einer heterosexuellen Familie gleichzusetzen. Ja, ich weiß, niemand "muss" Kinder haben. Homosexuelle können auch Kinder erziehen. Das sehe ich auch so. Und mit 1.3 Kindern pro Familie in Deutschland zeigen, dass das ganze nicht so einfach geht. Aber in der Tendenz mit wenigen Ausnahmen ist das schon so: die Steuererleichterung für heterosexuelle Familien kann zu einer gerechteren Besteuerung führen, da der Bürde Kinder aufzuziehen nicht einmal annähernd ausgeglichen wird. Man kann etwa mit €100k Minimum pro Kind rechnen. Mein Vorschlag: keine Steuervorteile für irgendjemanden und sobald ein Kind kommt: Rückzahlung für die letzten 5 Jahre vom Geburtstag an und dann einen Vorteil. Dann macht es auch keinen Unterschied, ob es ein heterosexuelles Paar mit leiblichen Kind, ein Homosexuelles Paar mit Adoptivkind oder Samenspende-Kind ist!

Wirklich?

Warum gibt es denn überhaupt einen Steuervorteil? Hat sich das mal jemand durch den Kopf gehen lassen? Der Grund ist, dass man eine Familie gründen kann. Nun, da Homosexuelle Paare das nicht so ohne weiteres können, kann ich schon verstehen, dass es nicht fair ist diese einer heterosexuellen Familie gleichzusetzen. Ja, ich weiß, niemand "muss" Kinder haben. Homosexuelle können auch Kinder erziehen. Das sehe ich auch so. Und mit 1.3 Kindern pro Familie in Deutschland zeigen, dass das ganze nicht so einfach geht. Aber in der Tendenz mit wenigen Ausnahmen ist das schon so: die Steuererleichterung für heterosexuelle Familien kann zu einer gerechteren Besteuerung führen, da der Bürde Kinder aufzuziehen nicht einmal annähernd ausgeglichen wird. Man kann etwa mit €100k Minimum pro Kind rechnen. Mein Vorschlag: keine Steuervorteile für irgendjemanden und sobald ein Kind kommt: Rückzahlung für die letzten 5 Jahre vom Geburtstag an und dann einen Vorteil. Dann macht es auch keinen Unterschied, ob es ein heterosexuelles Paar mit leiblichen Kind, ein Homosexuelles Paar mit Adoptivkind oder Samenspende-Kind ist!

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