Mit einem Augen hat man nicht mehr soviel Durchblick, und vielleicht hat auch ein wenig das vernebelte Hirn gelitten. Seine Mitläufer scheinen auch unter Sehstörungen und Aussetzern in der trockenen Luft der Wüste zu leiden...
Hollywood.... ich freu mich schon aufs ganz große Kino ;-)
Einfach nur traurig diese Welt... es fehlen einem die Wort und auch der Glaube welches ist jetzt die gerechte Seite ???
Aber der Bericht über einen amateurhaften Einsatz lässt mich wirklich immer mehr glauben dass Renault tatsächlich seine Arbeiter nach Mali schickt. Für was auch immer.... für was auch immer....
Warum steigt die Wahrscheinlichkeit das religiöse Fanatiker aller großen fünf Weltreligionen den Prozess beschleunigen das die Spezie Mensch vom Aussterben bedroht ist (Mathematiker verwenden dafür die Funktion e^x x>=2 n-> laüft gegen unendlich)
Phoenix2610, die Unbestechlichen
PS.: In der Filmtriologie MAD Max wird beschrieben wie das Leben nach einem Atömkrieg aussieht, ich habe keine Lust darauf in solch einer Welt zu Leben!!!
jahre des mordens und unterdrückens der "kolonialherren" in islamischen gebieten der erde haben ihren preis...die radikalisierung der muslime...diese menschen sahen nichts anderes in den letzten jahrhunderten...hoffentlich haben sie bald ihre wahrhaftige unabhängigkeit
Immanis, Sie vergessen, dass auch Moslems Kolonialherren waren und sind. Sie brauchen nur die Seidenstrasse entlangzufahren und Geschichte zu rekapitulieren, z.B. die indische -Indien, Pakistan, Bangladesh -, um nur einige zu nennen.
Oder fahren Sie mal in das hinduistische Bali und erleben dort die Agression des Islam.
Wenn ich an die Salafisten in unserem Land denke, wird mir übel. Ich möchte nicht unter der Scharia leben. Ich gehe davon aus, dass ich dann als Agnostiker nicht mehr lange zu leben hätte. Schauen sie in den Norden Nigerias, nach Ägypten oder nach Indien und Pakistan. Wie dort mit Andersgläubigen, vor allem Schiiten, umgegangen wird.Von Afghanistan will ich schon gar nicht mehr anfangen.
Ihr Hinweis auf die Kolonialherren ist wirklich lächerlich, wenn Sie bedenken, wie die arabischen (islamischen) Sklavenhändler im 19. Jahrhundert im südlichen Sudan bis nach Uganda gewütet haben. Da waren die Engländer dann regelrecht Befreier.
Immerhin kämpfen viele "Rebellen" zumindest im eigenen Land. Sie zu beurteilen fällt natürlich schwer. Frankreichs Interessen sind uns Deutschen eher bekannt, was in meinen Augen nichts Gutes ist. Wir sollten den Krieg nicht unterstützen und Frankreich zum Rückzug drängen. Stattdessen unterstützen unser Politiker (außer die Linke) das Morden von Männern, Frauen und Kindern (so ist Krieg nun mal) mittels militärischer Unterstützung für die Putschisten. Frankreich soll sogar an Putschversuchen im Hintergrund beteiligt gewesen sein. Solch eine Politik empfinde ich als derart schäbig, dass mir die Worte fehlen.
Eben, sollen sich doch die Islamisten den Rest von Mali auch noch gewaltsam nehmen, wir schauen dem mordenden Treiben aus der Ferne zu, bekümmern uns eventuell ein wenig aber sind versichert, das Richtige getan zu haben: die Hände in den Schoß zu legen und allenfalls zu hoffen, dass die Islamisten sich durch ein paar nette Gesprächskreise zum Einlenken bewegen lassen.
DAS ist schäbige Politik, wenn einer um Hilfe schreit und ihm diese Hilfe versagt wird, weil wir ja um Himmels willen unsere Hände nicht schmutzig machen wollen!
Ich für meinen Teil bin froh, dass diesen "Gotteskrieger" wenigstens unsere Nachbarn entgegenstehen.
Selbst Sklaverei war unter (Schwarz-)afrikanern immer bekannt, auch lange, bevor Europäer dies industriell zu betreiben begonnen. Sogar eine ethische Rangliste nach Hautfarbe war schon vorher geläufig.
In der Kolonialzeit stieg bei den meisten versklavten Völkern trotz aller Ungemach die Lebenserwartung um fast das doppelte. Ähnlich Bildung, Medizin etc. Nicht alles war schlechter als vorher. (Quelle: "Dead Aid" von Dambisa Moyo - sehr lesenswert!).
-
Die Radikalisierung einiger Muslime resultiert dagegen sicher nicht zuletzt aus einem Minderwertigkeitskomplex. Im 8. Jahrhundert war der Islam (Bagdad) das kulturelle und wissenschaftliche Epizentrum der Welt. Durch die Globalisierung wird der Gegensatz jetzt aber jedem Muslim permanent offenbar.
Letztlich ist aber der islamische Kulturkreis eben doch selbst veranwortlich, eine "Aufklärung" (im kulturhistorischen Sinn) zu erleben. Dem Westen die Schuld daran zu geben, dass man das anscheinend nicht will, ist nicht fair
Die so genannte "Westliche Welt" hat sich in den letzten 100 Jahren von ihrem Selbstbild her nicht geändert.
Ich verfolge den Konflikt in Mali so gut es geht seit geraumer Zeit. Bevor Frankreich in den Konflikt eingriff, waren Nachrichten aus Mali nur eine Randnotiz.
Jetzt wird das Kriegsbeil ausgegraben, und selbst die Tagesschau bläst Marsch zur Attacke. Wie sonst kann man sich Überschriften wie "Menschen in Mali setzen auf Frankreich" erklären?
Das will nicht heißen, dass ich die Islamisten gut heiße, mitnichten. Ich wünschte es gäbe nicht solche Menschen mit ihrem verqueren Weltbild und ihren menschenverachtenden Methoden.
Aber: Fakt ist, dass Frankreich einen Krieg führt, und jeder Krieg fordert Menschenleben. Ein wenig mehr Distanz und Objektivität hätte ich von der Tagesschau schon erwartet.
Wenn ich an die Salafisten in unserem Land denke, wird mir übel. Ich möchte nicht unter der Scharia leben. Ich gehe davon aus, dass ich dann als Agnostiker nicht mehr lange zu leben hätte.
Ungläubige oder Andersgläubige sind im Islam übrigens geschützt.
siehe z. B. http://islam.de/1641.php, Abschnitt 15 (in der Scharia findet man es ebenfalls)
Es sollte allgemein bekannt sein, dass es eine islamische Pflicht des Muslims ist, Andersgläubige (besonders Christen und Juden) zu respektieren und zu schützen. Die Geschichte des Propheten und seiner Gefährten hat immer verdeutlicht, dass er ausdrücklich diese schützen lies, die an Gott glauben.
"jahre des mordens und unterdrückens der "kolonialherren" in islamischen gebieten der erde haben ihren preis...die radikalisierung der muslime...diese menschen sahen nichts anderes in den letzten jahrhunderten"
Vor 50 Jahren hat Fr endgültig seinen letzten Kolonien in Afrika aufgegeben. Vor 1300 Jahren fielen die Araber im Maghreb ein, haben kolonialisiert und den dort lebenden Stämmen die "Segnungen des Islam" gebracht - vor 500 Jahren haben die Osmanen die Herrschaft übernommen, in der Summe 1200 Jahre Kolonie einer fremden islamischen Macht. Etwa 100 Jahre war Fr danach in der Sahara Kolonialmacht.
Es gibt keine Radikalisierung der Muslime - es gibt lediglich ein paar grössere Verbrecherbanden die sich auf die Religion berufen, den Westen hassen (warum auch immer), mit Rauschgift, Waffen, Sklaven etc handeln (wie ihre Ahnen vor hunderten Jahren) und einer ihrer Anführer wurde heute vom algerischen Militär vermutlich getötet.
Wir sollten den Krieg nicht unterstützen und Frankreich zum Rückzug drängen.
Da bin ich gegenteiliger Meinung. Die Mitglieder der UNO haben eine Schutzverantwortung gegenüber den Menschen weltweit. Stellen Sie sich vor eine rechtsradikale Splittergruppe begehrt hier als Terroristen auf und beginnt einen bewaffneten Aufstand. Die Regierung ist aus bestimmten Gründen nicht handlungsfähig genug. Möchten Sie dann, dass die Rechten wahllos Leute ermorden, die nicht ihre Hautfarbe haben oder Ihrer Gesinnung entsprechen? Nein, Sie würden auch die Hilfe Ihrer Nachbarn erbitten.
Stattdessen unterstützen unser Politiker (außer die Linke) das Morden von Männern, Frauen und Kindern (so ist Krieg nun mal) mittels militärischer Unterstützung für die Putschisten.
Das kommt immer auf eine Einzelfallabwägung an. Wir dürfen solche Mittel nicht per se ablehnen wenn sie für viele mehr Nutzen als Schaden hat.
„Stattdessen unterstützen unser Politiker (außer die Linke) das Morden von Männern, Frauen und Kindern (so ist Krieg nun mal) mittels militärischer Unterstützung für die Putschisten.
Das kommt immer auf eine Einzelfallabwägung an. Wir dürfen solche Mittel nicht per se ablehnen wenn sie für viele mehr Nutzen als Schaden hat.“
Wenn wir solche Mittel, Gewalt in der Politik, zulassen ist es so als ob wir mit Placebos AIDS behandeln. Nicht die Symptome müssen bekämpft werden mit untauglichen Mitteln. Die Ursachen müssen beseitigt werden. Alles anderes ist Kokolores. Siehe die Diskussion um die Waffen in den USA. Das Placebo dort ist das nun nach der NRA alle Lehrer in Zukunft im Unterricht eine Waffe tragen sollen.
Nicht die Symptome müssen bekämpft werden mit untauglichen Mitteln.
Auch hier muss ich Ihnen mal wieder widersprechen. Es müssen sowohl Symptome, wie auch die Ursache bekämpft werden. Wenn das Symptom ist, dass Unschuldige abgeschlachtet werden, dann kann das nicht warten bis das Medikament, dass die Ursache beseitigt, nach langer Zeit endlich wirkt. Eine Entradikalisierung einer Gesellschaft kann schon mal schnell Generationen dauern. Wollen Sie bis dahin zuschauen wie Menschen unterdrückt werden?
Oder ein anderes mögliches Szenario: Nun bekämpfen sie die Ursache, aber die Symptome sind schneller und haben das Land bereits in den Abgrund gestürzt. Da können Sie hochwirksame Rezepte ausstellen, die verblassen als wenn sie mit Wattebäuschen versuchen Panzer aufzuhalten.
er erklärte "in sehr jungen Jahren von den afghanischen Mudschahedin in ihrem Kampf gegen die sowjetische Armee begeistert gewesen zu sein."
Weiter heisst es im TS-Artikel: "Er ließ sich in afghanischen Trainingslagern ausbilden, aus denen später das Terrornetzwerk Al Kaida entstand."
Nein, ich werde KEIN "Westen-Bashing" veanstalten.
ABER: wenn wir aus unseren Fehlern nicht lernen, dann wiederholt sich diese Geschichte. Der Westen, allen voran Amerika, haben die afgh. Mudjaheddin in ihrem Kampf gegen die damalige UDSSR unterstützt. Ich erinnere mich noch an die Spendenaufrufe von Herrn Löwenthal im ZDF zugunsten der Mudjaheddin, die zu prominenter Zeit im TV liefen.
Daraus ist also Al-Kaida geworden! TS sagt es. Eigentlich schon bekannt, aber man muss es immer wieder mal sagen, um endlich daraus zu lernen.
Was wir an amerik. Schulen schon nicht verstehen (mehr Waffen, um sich vor Waffen zu schützen) sollte nicht nur im Kleinen gelten!
Mit einem Augen hat man nicht
Mit einem Augen hat man nicht mehr soviel Durchblick, und vielleicht hat auch ein wenig das vernebelte Hirn gelitten. Seine Mitläufer scheinen auch unter Sehstörungen und Aussetzern in der trockenen Luft der Wüste zu leiden...
Das sind doch Berichte für
Hollywood.... ich freu mich schon aufs ganz große Kino ;-)
Einfach nur traurig diese Welt... es fehlen einem die Wort und auch der Glaube welches ist jetzt die gerechte Seite ???
Aber der Bericht über einen amateurhaften Einsatz lässt mich wirklich immer mehr glauben dass Renault tatsächlich seine Arbeiter nach Mali schickt. Für was auch immer.... für was auch immer....
Moktar Belmoktar im Porträt: Der einäugige Islamistenführer
UN-Menschenrechtscharta!!!!!
Warum steigt die Wahrscheinlichkeit das religiöse Fanatiker aller großen fünf Weltreligionen den Prozess beschleunigen das die Spezie Mensch vom Aussterben bedroht ist (Mathematiker verwenden dafür die Funktion e^x x>=2 n-> laüft gegen unendlich)
Phoenix2610, die Unbestechlichen
PS.: In der Filmtriologie MAD Max wird beschrieben wie das Leben nach einem Atömkrieg aussieht, ich habe keine Lust darauf in solch einer Welt zu Leben!!!
jahre des mordens und
jahre des mordens und unterdrückens der "kolonialherren" in islamischen gebieten der erde haben ihren preis...die radikalisierung der muslime...diese menschen sahen nichts anderes in den letzten jahrhunderten...hoffentlich haben sie bald ihre wahrhaftige unabhängigkeit
Franzosen haben ,wie die Deutschen kaempferische Adern...
sie kaempfen um was....????
Ich glaube nicht,das Frankreich fuer Menschenrechte kaempft....,noch viel weniger umsonst...fuer eine afrikanische Entsendungstruppe.
Frankreich koennte das nicht finanzieren.....
Nicht mal die Legion ,sieht finanziell darin einen Nutzen.
Kolonialherren
Immanis, Sie vergessen, dass auch Moslems Kolonialherren waren und sind. Sie brauchen nur die Seidenstrasse entlangzufahren und Geschichte zu rekapitulieren, z.B. die indische -Indien, Pakistan, Bangladesh -, um nur einige zu nennen.
Oder fahren Sie mal in das hinduistische Bali und erleben dort die Agression des Islam.
Wenn ich an die Salafisten in unserem Land denke, wird mir übel. Ich möchte nicht unter der Scharia leben. Ich gehe davon aus, dass ich dann als Agnostiker nicht mehr lange zu leben hätte. Schauen sie in den Norden Nigerias, nach Ägypten oder nach Indien und Pakistan. Wie dort mit Andersgläubigen, vor allem Schiiten, umgegangen wird.Von Afghanistan will ich schon gar nicht mehr anfangen.
Ihr Hinweis auf die Kolonialherren ist wirklich lächerlich, wenn Sie bedenken, wie die arabischen (islamischen) Sklavenhändler im 19. Jahrhundert im südlichen Sudan bis nach Uganda gewütet haben. Da waren die Engländer dann regelrecht Befreier.
Gläubige kämpfen für Glauben und Frankreich für Bodenschätze!
Immerhin kämpfen viele "Rebellen" zumindest im eigenen Land. Sie zu beurteilen fällt natürlich schwer. Frankreichs Interessen sind uns Deutschen eher bekannt, was in meinen Augen nichts Gutes ist. Wir sollten den Krieg nicht unterstützen und Frankreich zum Rückzug drängen. Stattdessen unterstützen unser Politiker (außer die Linke) das Morden von Männern, Frauen und Kindern (so ist Krieg nun mal) mittels militärischer Unterstützung für die Putschisten. Frankreich soll sogar an Putschversuchen im Hintergrund beteiligt gewesen sein. Solch eine Politik empfinde ich als derart schäbig, dass mir die Worte fehlen.
@henry.berlin
Eben, sollen sich doch die Islamisten den Rest von Mali auch noch gewaltsam nehmen, wir schauen dem mordenden Treiben aus der Ferne zu, bekümmern uns eventuell ein wenig aber sind versichert, das Richtige getan zu haben: die Hände in den Schoß zu legen und allenfalls zu hoffen, dass die Islamisten sich durch ein paar nette Gesprächskreise zum Einlenken bewegen lassen.
DAS ist schäbige Politik, wenn einer um Hilfe schreit und ihm diese Hilfe versagt wird, weil wir ja um Himmels willen unsere Hände nicht schmutzig machen wollen!
Ich für meinen Teil bin froh, dass diesen "Gotteskrieger" wenigstens unsere Nachbarn entgegenstehen.
@17. Januar 2013 - 19:50 — fermoll
Sehr gut!
Selbst Sklaverei war unter (Schwarz-)afrikanern immer bekannt, auch lange, bevor Europäer dies industriell zu betreiben begonnen. Sogar eine ethische Rangliste nach Hautfarbe war schon vorher geläufig.
In der Kolonialzeit stieg bei den meisten versklavten Völkern trotz aller Ungemach die Lebenserwartung um fast das doppelte. Ähnlich Bildung, Medizin etc. Nicht alles war schlechter als vorher. (Quelle: "Dead Aid" von Dambisa Moyo - sehr lesenswert!).
-
Die Radikalisierung einiger Muslime resultiert dagegen sicher nicht zuletzt aus einem Minderwertigkeitskomplex. Im 8. Jahrhundert war der Islam (Bagdad) das kulturelle und wissenschaftliche Epizentrum der Welt. Durch die Globalisierung wird der Gegensatz jetzt aber jedem Muslim permanent offenbar.
Letztlich ist aber der islamische Kulturkreis eben doch selbst veranwortlich, eine "Aufklärung" (im kulturhistorischen Sinn) zu erleben. Dem Westen die Schuld daran zu geben, dass man das anscheinend nicht will, ist nicht fair
Berichterstattung
Die so genannte "Westliche Welt" hat sich in den letzten 100 Jahren von ihrem Selbstbild her nicht geändert.
Ich verfolge den Konflikt in Mali so gut es geht seit geraumer Zeit. Bevor Frankreich in den Konflikt eingriff, waren Nachrichten aus Mali nur eine Randnotiz.
Jetzt wird das Kriegsbeil ausgegraben, und selbst die Tagesschau bläst Marsch zur Attacke. Wie sonst kann man sich Überschriften wie "Menschen in Mali setzen auf Frankreich" erklären?
Das will nicht heißen, dass ich die Islamisten gut heiße, mitnichten. Ich wünschte es gäbe nicht solche Menschen mit ihrem verqueren Weltbild und ihren menschenverachtenden Methoden.
Aber: Fakt ist, dass Frankreich einen Krieg führt, und jeder Krieg fordert Menschenleben. Ein wenig mehr Distanz und Objektivität hätte ich von der Tagesschau schon erwartet.
17. Januar 2013 - 19:50 — fermoll
Wenn ich an die Salafisten in unserem Land denke, wird mir übel. Ich möchte nicht unter der Scharia leben. Ich gehe davon aus, dass ich dann als Agnostiker nicht mehr lange zu leben hätte.
Ungläubige oder Andersgläubige sind im Islam übrigens geschützt.
siehe z. B. http://islam.de/1641.php, Abschnitt 15 (in der Scharia findet man es ebenfalls)
Es sollte allgemein bekannt sein, dass es eine islamische Pflicht des Muslims ist, Andersgläubige (besonders Christen und Juden) zu respektieren und zu schützen. Die Geschichte des Propheten und seiner Gefährten hat immer verdeutlicht, dass er ausdrücklich diese schützen lies, die an Gott glauben.
Also einfach mal nicht alles so schwarz malen.
@Immanis - Bildung hilft nicht
beim Polemisieren:
"jahre des mordens und unterdrückens der "kolonialherren" in islamischen gebieten der erde haben ihren preis...die radikalisierung der muslime...diese menschen sahen nichts anderes in den letzten jahrhunderten"
Vor 50 Jahren hat Fr endgültig seinen letzten Kolonien in Afrika aufgegeben. Vor 1300 Jahren fielen die Araber im Maghreb ein, haben kolonialisiert und den dort lebenden Stämmen die "Segnungen des Islam" gebracht - vor 500 Jahren haben die Osmanen die Herrschaft übernommen, in der Summe 1200 Jahre Kolonie einer fremden islamischen Macht. Etwa 100 Jahre war Fr danach in der Sahara Kolonialmacht.
Es gibt keine Radikalisierung der Muslime - es gibt lediglich ein paar grössere Verbrecherbanden die sich auf die Religion berufen, den Westen hassen (warum auch immer), mit Rauschgift, Waffen, Sklaven etc handeln (wie ihre Ahnen vor hunderten Jahren) und einer ihrer Anführer wurde heute vom algerischen Militär vermutlich getötet.
17. Januar 2013 - 21:21 — henry.berlin
Wir sollten den Krieg nicht unterstützen und Frankreich zum Rückzug drängen.
Da bin ich gegenteiliger Meinung. Die Mitglieder der UNO haben eine Schutzverantwortung gegenüber den Menschen weltweit. Stellen Sie sich vor eine rechtsradikale Splittergruppe begehrt hier als Terroristen auf und beginnt einen bewaffneten Aufstand. Die Regierung ist aus bestimmten Gründen nicht handlungsfähig genug. Möchten Sie dann, dass die Rechten wahllos Leute ermorden, die nicht ihre Hautfarbe haben oder Ihrer Gesinnung entsprechen? Nein, Sie würden auch die Hilfe Ihrer Nachbarn erbitten.
Stattdessen unterstützen unser Politiker (außer die Linke) das Morden von Männern, Frauen und Kindern (so ist Krieg nun mal) mittels militärischer Unterstützung für die Putschisten.
Das kommt immer auf eine Einzelfallabwägung an. Wir dürfen solche Mittel nicht per se ablehnen wenn sie für viele mehr Nutzen als Schaden hat.
Gläubige kämfen für Glauben,
den sie dann anderen aufzwingen wollen, mit Todesandrohung, wie z.B. in Nigeria, Pakistan, Afghanistan, Ägypten geschehen.
@Münzi
„Stattdessen unterstützen unser Politiker (außer die Linke) das Morden von Männern, Frauen und Kindern (so ist Krieg nun mal) mittels militärischer Unterstützung für die Putschisten.
Das kommt immer auf eine Einzelfallabwägung an. Wir dürfen solche Mittel nicht per se ablehnen wenn sie für viele mehr Nutzen als Schaden hat.“
Wenn wir solche Mittel, Gewalt in der Politik, zulassen ist es so als ob wir mit Placebos AIDS behandeln. Nicht die Symptome müssen bekämpft werden mit untauglichen Mitteln. Die Ursachen müssen beseitigt werden. Alles anderes ist Kokolores. Siehe die Diskussion um die Waffen in den USA. Das Placebo dort ist das nun nach der NRA alle Lehrer in Zukunft im Unterricht eine Waffe tragen sollen.
17. Januar 2013 - 23:23 — Karsten.Laurisch
Nicht die Symptome müssen bekämpft werden mit untauglichen Mitteln.
Auch hier muss ich Ihnen mal wieder widersprechen. Es müssen sowohl Symptome, wie auch die Ursache bekämpft werden. Wenn das Symptom ist, dass Unschuldige abgeschlachtet werden, dann kann das nicht warten bis das Medikament, dass die Ursache beseitigt, nach langer Zeit endlich wirkt. Eine Entradikalisierung einer Gesellschaft kann schon mal schnell Generationen dauern. Wollen Sie bis dahin zuschauen wie Menschen unterdrückt werden?
Oder ein anderes mögliches Szenario: Nun bekämpfen sie die Ursache, aber die Symptome sind schneller und haben das Land bereits in den Abgrund gestürzt. Da können Sie hochwirksame Rezepte ausstellen, die verblassen als wenn sie mit Wattebäuschen versuchen Panzer aufzuhalten.
interessante Biografie:
er erklärte "in sehr jungen Jahren von den afghanischen Mudschahedin in ihrem Kampf gegen die sowjetische Armee begeistert gewesen zu sein."
Weiter heisst es im TS-Artikel: "Er ließ sich in afghanischen Trainingslagern ausbilden, aus denen später das Terrornetzwerk Al Kaida entstand."
Nein, ich werde KEIN "Westen-Bashing" veanstalten.
ABER: wenn wir aus unseren Fehlern nicht lernen, dann wiederholt sich diese Geschichte. Der Westen, allen voran Amerika, haben die afgh. Mudjaheddin in ihrem Kampf gegen die damalige UDSSR unterstützt. Ich erinnere mich noch an die Spendenaufrufe von Herrn Löwenthal im ZDF zugunsten der Mudjaheddin, die zu prominenter Zeit im TV liefen.
Daraus ist also Al-Kaida geworden! TS sagt es. Eigentlich schon bekannt, aber man muss es immer wieder mal sagen, um endlich daraus zu lernen.
Was wir an amerik. Schulen schon nicht verstehen (mehr Waffen, um sich vor Waffen zu schützen) sollte nicht nur im Kleinen gelten!
Aufrüsten stoppen.