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Ausbildung

Solange in Schulen Rassisten, Gewalttäter und Amokläufer ausgebildet werden, wird sich nicht wirklich was ändern.
Wir sollten endlich damit aufhören, Kinder zu zukünftigen MissbrauchsTätern auszubilden.

diemissbrauchtenPropheten

was in Deutschland mal wieder nicht berichtet wird...

...ist das Herr Obama seine Vorstellungen von Waffenbesitz in >20 Einzelpaketen zerstueckelt als sperate exekutive Dekrete durchsetzen will, also quasi Fakten an den demokratischen Institutionen (Parlament & Senat) vorbei schaffen will. Dass er dort keine Mehrheit findet spiegelt sich auch in der Bevoelkerung wieder.

Und deswegen regt sich Amerika gerade auf. Nicht wegen dem Wortlaut und gar nicht mal in erster Linie um die Kernfrage. Es geht darum, dass der Praesident -wiedereinmal- mit Dekreten anstatt von Gesetzen regiert und wenn Sie die Amerikaner kennen wissen Sie wie wenig die davon halten.

Mit der NRA hat das wieder dem deutschen Besserwissen schlichtweg nichts zu tun. Die Merheit der Bevoelkerung, die gegen schaerfere Bundeskontrollen von Waffen ist, ist auch gar nicht Mitglied in der NRA, die hat so etwa 5 Mio. Mitglieder.

Sogar diejenigen, die fuer Obama's Initativen sind sind "not amused" ueber seinen wiederholte Dekret-Politik.

Demokratie sieht anders aus.
H&M

und wieder einmal ..

wird totgeschwiegen, dass praktisch alle Amokläufer auf ärztlich verordneten Psycho-Medikamenten waren.
Warum müssen/sollen heute alle Teenager solche Pillen schlucken?
Gibt es einen Mangel dieser Substanzen im Körper, so dass man diese zuführen muss?
Beginnt man die Debatte ernsthaft ursächlich zu führen, würde ein Staudamm (Ernährung - Süßstoffe, Impfungen, Psychopharmaka ect.) brechen - das will keiner! Diese Lobby ist zigmal größer als die NRA.

neidisch

kann man da schon werden.

wann konnte man hier das letzte mal lesen, "kanzler setzt lobby unter druck" ?

Da kommt nicht viel bei raus

Ich gehöre zur Mehrheit der "gemässigten" Waffenbesitzer in den USA und kann mit Obamas Vorschlägen leben; ich sehe auch nicht, dass sie irgendwie den zweiten Verfassungszusatz verletzen (egal wie man zu diesem steht).
Mit seiner Hoffnung auf den Einfluss einer "Anti-Waffen-Lobby" wird der gute Obama aber Schiffbruch erleiden. Das zentrale Problem ist nämlich, dass die Waffenfreunde sich für das Thema dauerhaft mit Leidenschaft engagieren, denn sie fürchten, ihnen werde etwas weggenommen; die Waffengegner hingegen sind viel schwerer dauerhaft zu motivieren, denn sobald die Erinnerung an ein Ereignis wie Newtown verblasst, schwindet das Interesse vieler wieder. Im Gegensatz zu dem Eindruck, den man in Deutschland durch die Berichterstattung erhalten könnte, lebt es sich für die meisten Amerikaner nämlich recht friedlich und sicher, und ausser in einigen Metropolen sind Waffen kein Alltagsproblem. Gesetzesverschärfungen sind daher den Leuten nur schwer zu verkaufen.

Wenn den US-Bürgern das Recht auf Waffenbesitz

wichtiger ist als der Schutz vor Amokläufern, die sich unter den bestehenden Gesetzen unkontrolliert problemlos bis an die Zähne bewaffnen können, dann müssen sie mit den Folgen leben.

Es besteht offensichtlich bei der Mehrheit keine Interesse daran auch nur kleinste Einschränkungen beim Waffenkauf hinzunehmen.

Ich gehe davon aus, dass eher früher als später der nächste durchgeknallte Typ irdendwo in den USA herumlaufen und wahllos Menschen erschießen wird. Dann wird man wieder gefühlsduselige Trauerreden halten und dann die Bewaffnung von Kellnern, Kindergärtnern oder wem auch immer fordern.

Vielleicht sollte einfach mal jemand offen sagen wie es ist.

"Wir wollen alle Waffen (inkl. Strumgewehren) haben, also müssen wir damit leben, dass wir und unsere Kinder mit diesen Waffen erschossen werden."

900 Tote in vier Wochen ergeben ca. 11000 Tote pro Jahr. Dazu kommen ??? Verletzte.

2087 tote und verletzte Kinder ( bis 14Jahre)in 2010. Das ist eben der Preis der Freiheit.

in den...

USA ist es die Freiheit des Waffenbesitztes in Deutschland ist es die Freiheit auf der Autobahn schnell zu fahren. Beide Bereiche haben eine große Lobby und fordern viele Tote.

@7:02 — Hermeggidon

"Es geht darum, dass der Praesident -wiedereinmal- mit Dekreten anstatt von Gesetzen regiert und wenn Sie die Amerikaner kennen wissen Sie wie wenig die davon halten."

Da halten wir auch nichts von. Hierzulande hat man sich sogar darüber aufgeregt, dass die Bundeswehr in einem Nothilfe-Einsatz Bundesbürger aus Libyen ausgeflogen hat, ohne dass vorher das Parlament darüber abgestimmt hat.

Übersetzungsfehler?

"Deshalb glaubt auch der Chef der NRA, dass Obama keine Mehrheit findet, etwa für das Verbot von halbautomatischen Waffen."

Das grundsätzliche Verbot von halbautomatischen Waffen würde alle Handfeuerwaffen betreffen, die keine Trommelrevolver sind, also fast alle. Das kann doch unmöglich so gemeint sein.

@ Clautze: Völlig inakzeptabler Vergleich

Verehrter Mitforist,

der Vergleich der Waffengesetze mit den Autobahnreglungen in Deutschland ist gelinde gesagt Haarsträubend.

Im ersten Fall geht es darum, dass Personen mit Waffen gezielt mit dem Ziel der Tötung auf Menschenjagd gehen. Auf unseren Autobahnen habe ich noch nie so etwas erlebt oder von so etwas gehört.

Der Grund für die allgemeine Abneigung gegenüber unbeschränkten Autobahnen ist die eigene Unsicherheit der Befürworter. Sie fühlen sich genötigt schneller zu fahren, als sie es sich zutrauen. Dabei können sie doch gemütlich auf der rechten Spur mit 120 Km/h gemütlich bis nach Timbuktu fahren. Niemand drängt sie auf die linke Spur. Darum sehe ich nicht ein, warum ich auf etwas verzichten soll, nur damit jemand ängstliches sich "wohler" fühlt.
Unsere Autobahnen sind die sichersten der Welt. Unfälle mit Todesfolge gibt es auch in Städen und hauptsächlich auf Landstraßen. Was ist der Vorschlag hierfür?

@7:02 — Hermeggidon

Und der Erlaß von Dekreten durch den Präsidenten ist nicht Teil der amerikanischen Demokratie ?
Merkwürdig.

@9:11 — EronX

"Im ersten Fall geht es darum, dass Personen mit Waffen gezielt mit dem Ziel der Tötung auf Menschenjagd gehen."

Da irren Sie. Im ersten Fall geht es darum, dass gesetzestreue, verantwortungsbewusste Waffenbesitzer sich einschränken lassen sollen, weil ein Irrer um sich geschossen hat.

"Auf unseren Autobahnen habe ich noch nie so etwas erlebt oder von so etwas gehört."

Dann googlen Sie mal "Amokfahrt".

"Der Grund für die allgemeine Abneigung gegenüber unbeschränkten Autobahnen ist die eigene Unsicherheit der Befürworter. Sie fühlen sich genötigt schneller zu fahren, als sie es sich zutrauen. Dabei können sie doch gemütlich auf der rechten Spur mit 120 Km/h gemütlich bis nach Timbuktu fahren. Niemand drängt sie auf die linke Spur. Darum sehe ich nicht ein, warum ich auf etwas verzichten soll, nur damit jemand ängstliches sich "wohler" fühlt."

Damit benutzen Sie exakt die gleiche Argumentationskette, die o.g. Waffenbesitzer in den USA verwenden.

Es ist kein Übersetzungsfehler; Anmerkung als Schießsportleiter

Schusswaffen sind in Lang- und Kurzwaffen zu unterteilen. Bei Langwaffen (= Gewehren) sind praktisch alle Sport- und Jagdwaffen KEINE halbautomatischen. Diese dienen praktisch ausschließlich militärischen Zwecken (= dem Töten einer möglichst großen Anzahl von Menschen in einer möglichst geringen Zeitspanne). Auch die meisten Kurzwaffen (= Pistolen und Revolver) sind nicht halbautomatisch. Die einzige Ausnahme bildet die Olympische Schnellfeuerpistole. Halbautomatische Kurzwaffen sind in der Regel Polizei- und Militärwaffen, die zum Einsatz gegen Menschen bestimmt sind. Sportkurzwaffen sind außer der OSP entweder Single-Action oder Double-Action-Waffen.

Zum Verständnis: Halbautomatische Waffen sind Waffen, die nach jedem Schuss selbsttätig nachladen und ohne erneut entsichert werden zu müssen erneut feuerbereit sind. Der Unterschied zu automatischen Waffen besteht vor allem darin, dass diese auch Dauerfeuer geben können (z.B. Maschinenpistolen). So etwas gehört nicht in Privatbesitz!

@EronX, Schusswaffen vs. Autobahn

Es geht nicht um einen Vergleich, nicht um das Abzählen von Toten oder die Absicht dahinter. Es geht um eine Analogie der Einstellung von Menschen und ihrer Reaktion, wenn sie glauben, es wird ihnen etwas weggenommen, das ihnen quasi per Naturgesetz zusteht, was sie als ein Stück "Freiheit" interpretieren.

Und hier sind sehr wohl ganz deutliche Parallelen zu erkennen. Es ist diese Arroganz des scheinbar Wissenden gegenüber dem mutmaßlich Unwissenden, die in Ihrem Beitrag, wie auch in den Reaktionen der US-Waffenlobby so schmerzt. Mit welchem Recht können Sie "Freiheit" definieren und diese Definition anderen aufzwingen? Wie "frei" sind diese Menschen?

Alle gesellschaftlichen Entscheidungen, selbst ethische und moralische werden/sollten durch die GANZE Gesellschaft getroffen werden. "Freiheit", wie viele andere Begriffe auch, ist eine Mehrheitsdefinition, die je nach kulturellem Hintergrund ganz anders aussieht. Die Autobahn ist in D genauso ein Lobbythema wie Waffen in den US.

@9:35 — haruwa

"Halbautomatische Waffen sind Waffen, die nach jedem Schuss selbsttätig nachladen und ohne erneut entsichert werden zu müssen erneut feuerbereit sind."

Das ist mir bekannt und trifft in der Tat auf so gut wie alle Kurzwaffen (ausser besagte Trommelrevolver) zu, die sich in den USA in privater Hand befinden. Das kann so nicht gemeint sein. Bis auf ganz wenige Ausnahmen dürfte jeder Waffenbesitzer in den USA auch im Besitz von mindestens einer halbautomatischen Kurzwaffe sein.

Eigentlich ...

müssen sich die Amerikaner zwischen 2 Rechten entscheiden: Nämlich das Recht, Waffen zu tragen oder dem Recht von körperlicher Unversehrtheit. Beide Entscheidunungen haben ihren Preis.

Die Amerikaner haben abzuwägen, was ihnen wichtiger ist, und wohin die Reise gehen soll.

Es ist nicht möglich sich gleichzeitig für "Himmel und Hölle" entscheiden zu können. Hier geht es tatsächlich um 2 verschiedene Denksysteme, die einander total widersprechen aber beide in sich konsistent sind.
Letztendlich bräuchte es einen Volksentscheid, weil sich sonst nur wieder verschieden Lobbyinteressen oder bestimmte politische Klassen durchsetzen würden.
Es bedarf einer anderen Form der Demoktratie, nämlich einer echten - aber dies nicht nur in den USA sondern auch hierzulande.

Akmon - ja Sie haben völlig recht.!

Die Waffengeschichte ist erst der Anfang einer viel größeren Geschichte. Die NRA ist die Spitze vom Eisberg, dahinter verbirgt sich noch ein Berg völlig anderer Dimension. Die Konfrontation mit der Pharmaindustrie würde ein Desaster von noch viel umfassenderer Größenordnung enthüllen.

Waffen vs. Haushaltsgegenstand

Zweifellos können Sie mit einem Auto oder einem Brotmesser Menschen umbringen - im Normalfall fahren Sie jedoch damit von A nach B oder schneiden Brot. Schusswaffen aber sind zum Schießen da, und zu nichts anderem.
Deshalb gehören Waffen meiner Meinung nach in keinen Privathaushalt, sondern nur dort hin wo sie gebraucht werden (Polizei, Militär und meinetwegen auch Schießstände von Sportschützen), und zwar unter Verschluss, mit streng kontrollierter Aus- und Rückgabe. So wird das Risiko zumindest minimiert.

@haruwa

"[...]militärischen Zwecken (= dem Töten einer möglichst großen Anzahl von Menschen in einer möglichst geringen Zeitspanne)"

Nicht ganz richtig. Mitlitärischer Zweck ist nicht das Töten, sondern das Ausschalten gegnerischer Kräfte.
Bei Verletzung eines feindlichen Soldaten bindet man gleichzeitig einen Kameraden, der erstem zur Hilfe eilt.
Einem toten Kameraden muss kein Sani mehr helfen.

Deshalb schießt die BW auch mit Weichkernmunition, welche im Körper des Ziels aufpilzen und bei Austritt verheerende Wunden reißen, somit eine höhere Beeinträchtigung schon des Getroffenen verursachen, als bei einem sauberen Durchschuß.

@ haruwa

Wenn SIE Schießsportleiter sind dann kann ich als (reiner) Sportschütze nicht verstehen wie sie behaupten können:Nur die, sogenannte, Schnellfeuerpistole sei ein Halbautomat. Alle sportlichen Kurzwaffen außer Freie-Pistole und Revolver sind Halbautomaten

Mal ganz scharf nachdenken...

Als der zweite Verfassungszusatz, der so gern als Bollwerk gegen schärfere Waffengesetze in Stellung gebracht wird, in die amerikanische Verfassung aufgenommen wurde, gab es schlicht und einfach nur Handfeuerwaffen, die 6, vielleicht 8 Schuss abgeben konnten, dann hiess es erstmal nachladen.
Damit lässt sich ein Amoklauf, wie wir ihn heute kennen, halt auch nur ganz schlecht durchführen...

Ich sollte mal mit Herrn Obama sprechen.
Recht auf Tragen einer Waffe für Jedermann, klar!!

Aber halt nur nen Trommelrevolver mit 6 Schuß.
Und schon fallen wahrscheinlich 99 % aller Amokläufe aus, weil sich der geneigte Amokläufer ausrechnen kann, dass seine Möglichkeiten eine arge Einschränkung erfahren haben...

@haruwa - Schießsportleiter?

Geehrter haruwa,

ich nehme an, dass Sie Schießsportleiter des Deutschen Schützenbundes (DSB) sind, der zwar die Lizenz zur Ausrichtung der olympischen Disziplinen hat, aber nur einer von fünf großen Verbänden ist, die zusammen wesentlich mehr Mitglieder zusammen bringen.

In allen diesen Verbänden gibt es sehr wohl sportliche Disziplinen, die halbautomatische Langwaffen erfordern. Ohnehin würde es sich auch nicht erschließen, warum allein die Länge des Laufes eine schießsportliche Verwendung ausschließen würde.

Außer der von Ihnen genannten OSP sind darüber hinaus natürlich auch andere halbautomatische Kurzwaffen im DSB erlaubt und erforderlich. In diesem Zusammenhang wundert es mich doch sehr, dass Sie sich als Schießsportleiter bezeichnen und doch einen großen Teil Ihrer eigenen Disziplinen nicht kennen (Sportpistole, Standardpistole, Gebrauchspistole, Gebrauchsrevolver und nicht zuletzt auch die 5-schüssige Luftpistole!)

Mit besten Grüßen
Cicogna

Auslegungssache

2. Amendment: “[...], the right of the people to keep and bear Arms, shall not be infringed.”

Ich lese daraus NICHT: "Jeder darf darf ohne jede Überprüfung beliebig viele Waffen beliebiger Bauarf besitzen und tragen. Auch Sturmgewehre, Panzer und Flugabwehrkanonen."

Wir haben zu jedem Artikel, der Freiheitsrechte garantiert, auch eine Unmenge von Ausführungsvorschriften! Ich kann nicht verstehen, warum es in den USA nicht möglich sein soll, einen maßvollen Mittelweg zu finden. Von Zwangsentwaffnung aller rechtschaffenen Bürger zu reden ist reine Polemik.

Ich wünsche der Anti-Waffen-Lobby viel Glück im Kampf für den gesunden Menschenverstand!

(wikipedia gibt zur Auslegung des Texts übrigens sehr erhellende Erläuterungen)

@cowboy8

Bei Ihrem Autobahnvergleich vergleichen Sie Äpfel mit Birnen:
1. Analog zum Waffenverbot in den USA müsste es dann um das Verbot des freien Verkaufs von Autos gehen.
2. Zweck eines Autos ist die Fortbewegung, der Zweck einer Waffe jedoch das Verletzen oder Töten (Sportschützen mal ausgenommen), denn davon kann ich bei der Selbstverteigungsargumention ja ausgehen.

Zum Autofahren benötige ich eine Fahrausbildung. Gibt es für Waffenbesitzer in den USA eine Rechtskunde, wann die Waffen eingesetzt werden dürfen ? Gibt es einen Sachkundenachweis, wie mit der Waffe umzugehen ist ?

Es ist relativ müssig...

... sich hier in Deutschland über die amerikanische Einstellung zu Waffen zu äußern. Das können viele hier nicht verstehen. Aber wenn man in einem anderen Wertesystem aufwächst hat man andere Ansichten.

Auf jeden Fall sollten wir uns nicht für "besser" halten, weil hier nicht jeder eine Waffe hat. Erinnern Sie sich bitte alle daran, welche Diskussion hier losbrach als nach den hiesigen Amokläufen jeweils über eine Verschärfung des Waffenrechts diskutiert wurde. Das sind doch die gleichen Argumente wie in Amerika (von der Verfassung mal abgesehen).

Und auch bei uns gibt es Waffen in Haushalten, die mit Sport und Jagd nix zu tun haben, sondern mit einer bei Menschen wohl vorhandenen Drang sich so was anzuschaffen. Sammelleidenschaft, Angst, Geltungssucht können individuelle Gründe sein.

Aber hier wie in Amerika rennen 99,99% aller Waffenbesitzer nicht los und ballern rum. Und die, die es tun haben sich die Waffe (zumindest in Deutschland) nicht legal beschafft.

"Es geht darum, dass der

"Es geht darum, dass der Praesident -wiedereinmal- mit Dekreten anstatt von Gesetzen regiert und wenn Sie die Amerikaner kennen wissen Sie wie wenig die davon halten."

Ich wüßte schon gerne, wer in dieser heterogenen Bevölkerung der USA denn "die Amerikaner" sind ! Und "die" haben tatsächliche alle eine gemeinsame Meinung ? Aha ...

@10:56 — modder31415

Bei dem Vergleich Auto / Waffen geht es darum, dem Europäer ein begreifbares Beispiel zu geben, wie die Amerikaner über Waffen denken - mehr nicht.

Hauptgegenargument, wie auch bei Ihnen, ist immer wieder der nicht vergleichbare ZWECK einer Waffe und eines Autos. Dennoch sterben durch das Vorhandensein von Autos in Deutschland jedes Jahr mehr als 4000 Menschen. Zweck hin oder her.

Die Anzahl der Toten könnte definitiv reduziert werden, wenn wir nur noch Autos erlauben würden, die sich auf die Erfüllung des eigentlichen Zwecks (den Transport) beschränken würden, z.B. Leistung maximal 50 PS. Das will verständlicherweise aber niemand, lieber nehmen wir die Toten in Kauf und argumentieren in diesem zusammenhang haargenau so, wie die Waffenbesitzer in den USA das tun.

Der 2. Verfassungszusatz...

"Denn dort ist festgeschrieben, dass das Recht der Amerikaner auf eine Waffe nicht eingeschränkt werden darf."

Es geht ja nicht darum, den Amerikanern das Tragen von Waffen zu verbieten, wie sie von mir aus auch für die Selbstverteidigung sinnvoll sind.

Es geht doch darum, Kriegswaffen zu verbieten oder zumindest einzuschränken. Ein Sturmgewehr ist eine Kriegswaffe.
Die meisten Kriegswaffen sind dem Amerikaner doch jetzt schon verboten (Panzerfäußte, Handgranaten, Mörser, Flammenwerfer, Granatwerfer, Atombomben ...).

Es wird also schon jetzt eine Linie gezogen zwischen legalen und illigalen Waffen. Alles was Obama will ist, diese Linie etwas zu verschieben, ohne dass sich dabei ein Amerikaner eingeschränkt fühlen müsste. Die Pumpgun im Kleiderschrank will keiner verbieten, Jagdwaffen auch nicht.

Wozu sollen diese Rechte, die die NRA gerade verteidigt im Leben denn gut sein?
Warum man als amerikanischer Bürger ein .50er braucht versteht außerhalb der USA kein Mensch.

@modder31415

"Zum Autofahren benötige ich eine Fahrausbildung. Gibt es für Waffenbesitzer in den USA eine Rechtskunde, wann die Waffen eingesetzt werden dürfen ?"

In den USA benötigen Sie nicht wie in Deutschland eine Fahrausbildung. Eine drivers-license erhalten Sie auf dem Amt gegen eine Gebühr von ca.10$ (variiert von Staat zu Staat) und Ablegung eines schriftlichen Tests.
Eine praktische Führerscheinprüfung müssen nur die ablegen, welche mehrfach schriftlich durchgefallen sind.

An die USA-Bewohner hier im Forum:
Bitte korrigieren Sie mich, wenn ich hier falsch informiert sein sollte. Mein letzter US-Besuch ist schon 20 Jahre her.

@klippse: "Und auch bei uns gibt es Waffen in Haushalten..."

Natürlich - nur dass unsere Art von Waffenrecht in den USA fast schon als "Abschaffung der Verfassung" betrachtet würde.

Auch geht es nicht um Leute, die illegal herumballern. Kriminelle kann man nicht per Gesetz abschaffen. Dass alle oder nur ein Großteil aller legalen Waffenbesitzer auf andere einschießen hat ebenfalls keiner behauptet.

Es geht um die 0.01% die es doch tun und darum, vernünftige Hürden für den Besitz von Waffen zu setzen. Dazu darf ich (von Demokratie zu Demokratie) meine Meinung sagen; das hat nichts mit "sich für besser halten" zu tun.

Darstellung: